Linktipps vom Pazifik: Reif für die Google Insel

Netflix, Reed Hastings Survive Missteps to Join Silicon Valley’s Elite

Ein interessanter Beitrag bei Business Week über die unterschätzte Webmacht Netflix, deren Algorithmen und Rechenleistung mit Google und Amazon in einer Liga spielen: “President Barack Obama’s data-fueled reelection campaign, for example, was run almost entirely on Amazon with the help of code built by Netflix engineers.” Und: “The company has been pushing Amazon Web Services to its limits. ‘We’re using Amazon more efficiently than the retail arm of Amazon is,’ says Adrian Cockcroft, Netflix’s cloud architect. ‘We’re pretty sure about that.’ ”

Blitzforum Lokaljournalismus in Hamburg via Storify

Ein ausführliches Storify von Inge Seibel zum diesjährigen Forum Lokaljournalismus in Hamburg für die Drehscheibe. Fast so gut, als wäre man dabei gewesen. Alle Berichte der Drehscheibe zum Folo2013 gibt es hier.

Gastautor Paul Armstrong beschreibt bei paidContent, wie Medien Twitter auf einer kollaborativen Faktencheck-Plattform einsetzen können, um Fehler wie jüngst beim Bombenattentat von Boston zu vermeiden: “a one-stop place or system in times of important news or mass emergency. Literally just a single agreed upon place to gather the facts, or a system of checks and balances free from speculation. Like a central hub for help to be channeled and extra information provided – a bit like an active Storify stream.”

Matthias Matting: Der SelfPublishing-Papst verrät sein Erfolgsrezept fürs Geldverdienen mit eBooks

Matthias Matting, der neben seinem Hauptjob als Focus-Redakteur bereits 38 Ebooks veröffentlicht hat, spricht im Interview mit Lousy Pennies-Betreiber Karsten Lohmeyer über Strategien und Anfängerfehler beim Selfpublishing und hat auch einen Rat für Buchhändler parat: “Wäre ich Thalia- oder Hugendubel-Chef, würde ich ja ein SelfPublisher-Programm gründen und den Top 20 ein Regal in all meinen Läden anbieten. Das würde viele Self Publisher locken… Und Amazon zeigt ja, dass man als Firma mit denen gutes Geld verdienen kann.”

Journalists’ beginner guide to coding

Eine Übersicht mit Tipps und Programmen, auf die sich datenjournalistische Anfänger konzentrieren sollten, und ein guter Rat: “actually building something first is a more valuable learning tool—and more fun—than programming for programming’s sake. Start with a specific project in mind and go from there.”

Welcome to Google Island

Auch wenn die Kommentatoren das Konzept einer Allegorie nicht zu verstehen scheinen – dieser etwas andere Beitrag bei Wired.com ist lesenswert. Autor Mat Honan träumt sich nach dem Besuch der Google Konferenz IO auf eine virtuelle Google Insel, auf der ihm alle Wünsche erfüllt werden, noch bevor sie aufkommen. Ein Paradies mit Preis.

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Linktipps vom Pazifik: Ein erkenntnisreicher Hack und erkenntnisfreie Panels

How the Syrian Electronic Army Hacked The Onion

Der Twitteraccount des Satiremagazins The Onion wurde von syrischen Hackern gekapert. Doch anstatt den Vorfall stillschweigend zu übergehen oder sich mit einer knappen Erklärung zu begnügen, legt The Onion den Hack offen und liefert wertvolle Erkenntnisse. “Usually, no one ever learns anything useful, because the details remain obscured. Yesterday, The Onion changed that. It’s an example we can all learn from” schreibt dazu All Things D.

Leben in den medialen Paralleluniversen

Christian Jakubetz pendelt während der re:publica und dem Medientreffpunkt Mitteldeutschland zwischen Berlin und Leipzig und ist “baff erstaunt”, über den immer noch offenbar riesigen digitalen Graben. “Man sitzt dann also auf einem Panel, das sich mit Blogs und Podcasts und solchem Zeug beschäftigt. Und man liest die Ankündigung für dieses Panel, die beinahe so absurd ist wie die wundervolle Formulierung des ARD-Morgenmagazins, die re:publica sei Deutschlands wichtigste ‘Internet-Messe’:

Podcaster und Blogger widmen sich ihren Produkten oft mit viel Hingabe und Know-how. Dabei verfolgen sie selten das Ziel, reich und berühmt zu werden. Das Motiv liegt irgendwo zwischen Hobby, Reputation und Eitelkeit. Ihre Abonnenten haben einen klaren Mehrwert und sind meistens treue Nutzer.

 

Vgl. dazu auch den Beitrag Eine Branche verharrt im gestern von Petra Sorge (Cicero), die ihren persönlichen Kulturschock beim Besuch des European Newspaper Congress in Wien erlebte.

Twitter beteuert zwar stets, nicht mit eigenen Redakteuren und Inhalten in die Domäne des Journalismus vordringen zu wollen. Tatsächlich aber hat der Dienst für viele Nutzer längst wichtige journalistische Aufgaben übernommen: Das Wichtige vom Unwichtigen trennen und Nachrichten weiterverbreiten. Warum diese Entwicklung für Medienunternehmen sowohl Segen als auch Fluch ist, analysiert Mathew Ingram bei Paid Content.

This 17-Year-Old Coder Is Saving Twitter From TV Spoilers (Spoiler: She’s a Girl)

Mother Jones stellt Jennie Lamere und ihre Software Twivo vor. Die 17jährige Schülerin war nicht nur die jüngste von rund 80 Teilnehmern beim  TVnext Hack in Boston, sondern auch die einzige weibliche. Twivo blendet Tweets zu bestimmten Fernsehsendungen aus, die in der Timeline nerven und Jennie Lamere gewann damit den Programmier-Wettbewerb.

This Is What Happens When Publishers Invest In Long Stories

Fast Company macht die Erfahrung, dass es sich lohnt, in Qualität und lange Beiträge – sogenannten “Long Form Journalism” – zu investieren. Bei circa zehn Beiträgen hat das Magazin in seiner Webausgabe Beiträge wie Dossiers mit Aktualisierungen angelegt. Seitdem sind Traffic und Verweildauer sprunghaft gestiegen und die Bounce Rate (Nutzer, die pro Besuch nur eine Seite aufrufen) ist gesunken.

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Das digitale Quartett #31: Live und analog

Digitales Quartett live on stage

Für die diesjährige re:publica in Berlin hatten wir uns für das Digitale Quartett eine analoge Ausgabe überlegt – wohlwissend, dass auf Deutschlands größter Digitalkonferenz das WLAN meistens zusammenbricht. Doch – Überraschung! – in diesem Jahr ist alles anders, das WLAN funktioniert beständig in vorzüglicher Bandbreite. So konnten wir unsere gestrige Sonderausgabe wie gewohnt auch per Hangouton Air ins Netz streamen (s. Aufzeichnung weiter unten).

Ein vorrangiges Thema gibt es nicht, denn wir haben uns Überraschungsgäste auf die Bühne geholt, für jeden von uns einen, den es zunächst zu erraten und dann zu interviewen galt. Ohne Vorbereitung, versteht sich, aber Planung ist für uns ja ohnehin ein Fremdwort und Chaos ein Konzept.  Hier ist die vorläufige Aufzeichnung jetzt in guter Tonqualität! mit vorläufiger Tonqualität. (Es wird später noch ein Video in technisch besserer Qualität von Seiten der re:publica geben).

Es unterhalten sich:

Guido Bülow, Social Media Manager des SWR, mit Thomas Knüwer über das Tatort Plus-Projekt und Tatort-Kommissare im sozialen Netz.

Peter Kabel, Ex-Gründer von Kabel New Media und heute Professor für Mediendesign, mit mir über Unternehmensgründung vor und nach dem Dot.com Zeitalter, Modewellen beim Design, und die Digitalvorlieben seiner Studenten.

Vera Lisakowski, Projektleiterin beim Grimme Online Award, mit Daniel Fiene über die Kriterien beim angesehensten Preis für Webangebote und darüber, wie es in den beiden Jurys zugeht.

 

Vielen Dank natürlich auch lebhaften analogen Saalpublikum, dass mit seinen handgeschriebenen Tweets ganz wesentlich zu dieser lustigen Ausgabe beigetragen hat. Mein klassisch getwitterter Lieblingstweet des Abends stammt von unserem Gast Guido Bülow:

 

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Linktipps vom Pazifik: Arabellion und Content-Marketing

Arabellion
Arabellion – Was vom Frühling bleibt

Die Rhein-Zeitung macht ihrem Ruf als innovativste deutsche Regionalzeitung alle Ehre. Arabellion geht auf Spurensuche nach den Resten des arabischen Frühlings. Das Projekt ist eine multimediale Leistung, deren Anleihen bei Snowfall (New York Times) unverkennbar sind, die man aber im real existierenden deutschen Webjournalismus sonst kaum findet.

Journalismus oder Tarnkappen-Marketing?

Wer sich fragt, was eigentlich der Modebegriff Content-Marketing bedeutet, findet in einem Beitrag von Adrian Lobe in der NZZ eine gute Erklärung: “Die Idee lässt sich ungefähr so zusammenfassen: Wenn Anzeigen nicht mehr in Zeitungen zu placieren sind, muss der Journalismus eben in die Anzeigen gebracht werden.” Lobe befragt namhafte Befürworter und Kritiker des Trends, die sich in einem Punkt einig sind: Der Markt für Content-Marketing wird weiter wachsen.

Hurra, die Zukunft ist da

Die junge Journalistin Maria-Xenia Hardt hat die journalistische Zukunft gesehen und sie sieht positiv aus – jedenfalls war dies die Stimmung beim International Symposium on Online Journalism (ISOJ)  in Austin, Texas, wo die Zukunft schon Gegenwart ist. Hardt sprach für Vocer u.a. mit Referenten wie Andy Carvin, Digitalstratege von NPR, darüber, warum Social Media keine Bedrohung ist, und ließ sich von Webentwickler Chris Courtney erläutern, warum Innovationen eher außerhalb großer Medienhäuser passieren.

Why data driven documentation is the future of online journalism

Memeburn geht davon aus, dass Redaktionen künftig Datenkompetenz brauchen und ordnet Plattformen und Programme nach Schwierigkeitsstufen. Excel-Funktionen sind Grundwissen (und ein Muss) und Tableau ist einfach zu lernen, während D3 (basierend auf Javascript) den Technikern vorbehalten bleiben kann.

The Newspaper of Tomorrow: 11 Predictions from Yesteryear

Schöne nostalgische Fundstücke hat Paleofuture, das Blog des Smithsonian Institute, ausgegraben. Wie man sich in früheren Jahrzehnten die Zukunft vorstellte – vom Radio, das morgens die Zeitung ausdruckt bis zur erstaunlich exakten Vorwegnahme des Tablets.

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Linktipps vom Pazifik: Die unverzichtbare Google-Brille

Robert Scoble Google Glass
My two-week review of Google Glass: it all depends on the price

Tech-Blogger Robert Scoble ist nach seiner zweiwöchigen Testphase der noch nicht erhältlichen Google Glass überzeugt: “ I will never live a day of my life from now on without it (or a competitor). It’s that significant. ” Den Massenmarkt werde Googles Datenbrille allerdings nur bei einem Preis von unter 300 Dollar (besser noch unter 200 Dollar) erobern, glaubt Scoble.

Wir bauen uns eine Nachrichtenquelle – Werkstattbericht zum Flugroutenradar

Ein halbes Jahr arbeiteten Julius Tröger und André Pätzold von der Berliner Morgenpost an einem Flugroutenradar, der in Kooperation mit dem Deutschen Fluglärmdienst (DFLD), dem Datenjournalismus-Team der US-Investigativredaktion ProPublica und der Agentur Kreuzwerker GmbH entstand. Julius Tröger hat jetzt auf seinem Blog Digitaler Wandel einen ausführlichen Werkstattbericht veröffentlicht. Es lohnt sich, nachzulesen, wie das Datenjournalismus-Projekt entstand, welche Probleme gelöst werden mussten und wie es weitergehen soll.

Qualität im Lokalen – Über Wirklichkeiten und Ansprüche

Joachim Braun, Chefredakteur des Nordbayerischen Kurier in Bayreuth, mag nicht einstimmen in Weiter-so- und Uns-wird-es-immer-geben-Gesänge der Zeitungsbranche. Joachim Braun hielt diese beachtenswerte Rede bei der Chefredakteurs-Konferenz des Zeitungsverlegerverbandes BDZV in Berlin (bei der ich über lokale Erfolgsmodelle sprach).

Murdoch’s horribly irresponsible tabloid is doomed

Eine ganze Reihe Medien und Plattformen wie AP, CNN und Reddit spielten mit voreiligen Schlüssen und Falschbeschuldigungen eine unrühmliche Rolle bei der Berichterstattung über das Bombenattentat von Boston. Doch kein Medium zeigte sich so stur wie Rupert Murdochs Revolverblatt New York Post. Slate glaubt, dass die Tage des Tabloids gezählt sind: “Murdoch’s Post cares so little what others think of it that it doesn’t even make editorial changes that would make it more successful — say, by being less racist and terrible in a diverse, liberal city.”

How journalists can remove themselves from Twitter lists — & why it matters

Nutzwert: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bei Poynter, wie man sich selbst von einer Twitterliste entfernen kann, mit der man nicht assoziiert werden möchte, ohne den Ersteller um Erlaubnis fragen zu müssen.

The Geek’s Guide to International Travel

Noch mehr Nutzwert: Eine Auslandsreise nach Europa ohne Bücher, Karten und gedruckte Kopien wichtiger Dokumente. Aus Sicht des Amerikaners Frank Catalano bei Geekwire. Vieles von diesen Travelhacking-Tipps ist auch innereuropäisch und bei Geek-Reisen in umgekehrter Richtung in die USA relevant.

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Linktipps vom Pazifik: Die Boston-Ausgabe

 

Boston Marathon Tweets

Der Bombenanschlag von Boston und die nachfolgende Verfolgungsjagd hat eine Welle der Visualisierungen und Reflexionen zu sozialen Medien in Zeiten von Breaking News hervorgerufen. Hier ist eine Auswahl der besten Beiträge dazu. Programmhinweis: Mit Boston und Social Media beschäftigt sich am heutigen Montag, 22. April, auch das Digitale Quartett. Den Link zum Hangout gibt es wie immer bei Twitter, Facebook und bei Vocer.

Boston Marathon Tweets

Ein Student an der Syracuse University (Bundesstaat New York) und sein Professor haben aus den mehr als eine halbe Million Tweets mit dem Hashtag #BostonMarathon eine Karte erstellt. Sie wählten dazu nur die Tweets mit der Ortsmarkierung Boston (rund 0,4 Prozent aller Tweets). Jeder dieser Tweets ist eine Markierung auf der Karte. Fährt man mit der Maus darüber, kann man den Tweet lesen und manchmal auch ein Foto sehen. Hier gibt es weitere Erläuterungen zu dem Projekt.

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Linktipps vom Pazifik: Die fast reine Twitterausgabe

Retro-TwitterYou’re Not Really Following @BarackObama on Twitter

Eines der ältesten, bekanntesten und erfolgreichsten Twitterprofile weltweit hält nicht mehr, was es verspricht. In @BarackObama ist schon seit Monaten kein Barack Obama mehr drin. Der letzte mit “bo” gekennzeichnete, also von ihm selbstverfasste, Tweet des US-Präsidenten stammt vom 21. Januar 2013, dem Tag seiner zweiten Amtsübernahme. 30 Millionen Follower von Barack Obama folgen inzwischen der Non-Profit Organisation Organizing For Action – die meisten mangels Transparenz wohl unwissentlich, wie The Atlantic völlig zu Recht kritisiert. Noch ärgerlicher finde ich allerdings, dass viele Politiker zum Schluss gelangen könnten, es reiche völlig aus, Social Media nur als Mittel zum Zweck im Wahlkampf zu betreiben.

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Plätze frei auf meiner Social-Media-Hyperlocal-Workshop-Tournee

Fragt mich besser nicht, wieviele Bahnstunden das sind...

Fragt mich besser nicht, wieviele Bahnstunden das sind…

Zwölf Städte in vier Ländern in knapp vier Wochen – das Programm für meine nächste Europatour im April/Mai 2013 steht. Ich freue mich sehr, das wird spannend! Und es gibt noch freie Seminarplätze. Wer zur jeweiligen Zielgruppe gehört und an einem meiner Workshops zum Thema Social Media für Journalisten, Unternehmerjournalismus oder innovative lokale Medienstrategien Interesse hat, möge bitte auf den jeweiligen Link klicken, der zur Infoseite des Veranstalters führt. Wer jemanden kennt, der sich für eines der Angebote interessieren könnte, möge es bitte weitersagen. Und wer mich auf der re:publica treffen oder einfach nur einen Kaffee mit mir trinken möchte – darüber freue ich mich natürlich auch. Deshalb schreibe ich jetzt meine öffentlichen Termine hier auf. Weiterlesen →

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Digitales Quartett 27: Datensammelei, Netzneutralität, GenerationYouTube und die Netzpolitik

Heute war Open House im Digitalen Quartett: Mit den Gästen Jannis Kucharz aka @netzfeuilleton und @martindelius von der Berliner Piratenpartei sprachen Thomas Knüwer, Richard Gutjahr und ich über Netzneutralität, Datensammelei an Schulen, die YouTube-Generation im Netz, das Webphänomen Buzzfeed und vieles mehr.

Dies sind die versprochenen Links aus der Sendung:

Buzzfeed:
Jonah Peretti (Gründer von Buzzfeed) Vortrag bei der South by Southwest Conference. Einen Link dazu habe ich bei YouTube leider nicht gefunden, aber gibt man bei Youtube “Jonah Peretti” und Buzzfeed in die Such eine, tauchen reihenweise andere Interviews und Sessions mit ihm auf.
Und hier ist ein sehr interessantes Portrait über ihn im New York Magazine: (s. dazu auch: Linktipps vom Pazifik: Buzzfeed, die Meme-Maschine)

YouTube-Generation:
Null Bock auf Netzpolitik? Hier ist der Blogbeitrag von Jannis Kucharz dazu: Die Netzgemeinde und die verlorene YouTube-Generation

Code for Germany: 
Christoph Kappes’ Anleitung für eine gestaltende Netzpolitik: (In der Sendung nannte ich versehentlich Wolfgang Michal als Autor).

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Facebook nach Branchen: Automobil am Wochenende, Medien am Mittwoch posten

Die Social Media Agentur tobesocial hat eine interessante Infografik mit den besten Tagen zum Posten auf Facebook für unterschiedliche Branchen zusammengestellt, wie z.B. der Werbebranche, der Tourismusbranche und 13 weiteren. Zu jeder Branche ist jeweils der Wochenverlauf mit seinen Höhen und Tiefen zu sehen. Die Daten stammen aus einer Untersuchung von 1800 Facebook-Seiten.

Vieles darin erscheint einleuchtend, zum Beispiel, dass der Samstag der Tag ist, an dem sich Autofans und alle auf dem Automarkt befindlichen Facebooknutzer am meisten für Posts rund um das Thema Autos interessieren. Warum aber offenbar Werbung und Consulting ebenfalls am Wochenende besonders gut läuft, bleibt rätselhaft (Aufklärung darüber gerne in den Kommentaren!). Und Verlage sollten sich gerade am Montag eher mit Postings zurückhalten, weil Nutzer am Wochenende ihren Aufholbedarf an Medienberichten stillen und am Montag keine Zeit haben, mit Medien zu interagieren? Also, wenn ich von meinen Twitter- und Facebookstreams ausgehe – da geht es samstags (gefühlt!) nur um Fußball und am Sonntag nur um den #Tatort. Am Montag kommen dann auch alle anderen Themen wieder zum Zuge, und zwar mit Schwung.

Hier ist die Grafik:

Infografik ? Strategien für Facebook-Postings nach Branche (Social Media Agentur tobesocial)

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Bertha, die twitternde Tunnelbohrmaschine


In Seattle wird eine scheußliche Stelzenautobahn durch einen Tunnel ersetzt. Bis 2019 ist wegen der Großbaustelle mit Staus zu rechnen. Doch viele Seattleites freuen sich über die Ankunft von Bertha, der weltgrößten Tunnelbohrmaschine. Bertha ist aufregend. Und sie steht im Mittelpunkt einer geschickten Social-Media-Strategie.

Bertha

 

Das ist Bertha. Sie ist 100 Meter lang, fünf Stockwerke hoch und wiegt 70 Tonnen. Sie mag Erde, Kies und perfekt geformte Betonringe. Sonnenlicht mag sie nicht. Sie ist etwas erschöpft von ihrer zweiwöchigen und 8000 Kilometer langen Reise aus Osaka in Japan. Und sie freut sich auf die Special Drinks, die eigens für ihre Willkommensfeier gemixt werden. Woher ich das alles über Bertha weiß? Weil ich ihr bei Twitter folge. Und deshalb weiß ich auch, dass sie ein bisschen eitel ist:

… und bereits im regen Austausch mit der Space Needle steht, dem etablierten Wahrzeichen von Seattle:

 

Über mangelnde Aufmerksamkeit braucht sich Bertha also nicht zu beklagen. Sie hat außer der Space Needle und mir noch rund 2000 weitere Twitter-Follower, ein offizielles Fotoalbum bei Flickr und ein fangeneriertes Album bei Google+.

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Social Media für Journalisten + Relevanz im Local Web = Früchte meiner Deutschlandreise

Nach neun Monaten Abwesenheit tat es richtig gut, mal wieder unter Kollegen und Freunden in Deutschland zu sein – wenn auch diesmal nur für neun kalte Februartage. Hier sind die Materialien dazu.

1. Ein Foliensatz, den ich bei einem zweitägigen Social Media Seminar an der Axel Springer Akademie in Berlin verwendet habe. Da mein letztes Seminar zu diesem Thema neun Monate zurücklag und sich die Social Media Welt so rasant schnell weiterentwickelt, sind fast alle Folien neu. Es geht diesmal z.B. auch um Storify und Vine und was man damit im Journalismus machen kann:

2. Ein weiterer Foliensatz zu meinem 15minütigen Vortrag bei der sehr interessanten Local Web Conference in Nürnberg. Ich habe darin fünf Strategien für lokale Medien vorgestellt, mit denen in den USA und Kanada erfolgreich experimentiert wird:

1. Local only!
2. Nutzerengagement und Community-Aufbau
3. Ortsbasierte Daten und Karten
4. Kooperationen
5. Geschäftsmodelle im Netzwerk

Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte sich dazu auch das folgende Video anschauen, denn mein Vortrag wurde mitgefilmt:

Zum Thema lokale Relevanz gebe ich am 16. Mai außerdem einen Workshop beim forum journalismus und medien wien (fjum). Informationen und Anmeldung hier.

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Wie Journalisten mit Büchern per Print-on-Demand Geld verdienen können

Gastbeitrag von

Verlagssuche, Listungsgebühr, Druckkostenzuschuss: Solche Begriffe können Journalisten davon abschrecken, endlich das lang gehegte Buchprojekt anzugehen. Eine Alternative ist die Print-on-Demand-Plattform Blurb*. Dort haben Autoren keine Investitionskosten und können Verkaufspreis und Gewinnspanne selbst bestimmen. Geld verdienen mit Print-on-Demand: Ich habe es ausprobiert.

Ob es um eine Sammlung der besten Reportagen geht, einen Blick hinter die Kulissen des eigenen Fachgebiets, illustrierte Erklärbücher oder Fotobände – die meisten Journalisten haben wohl schon einmal mit dem Gedanken gespielt, ein Buch herauszugeben. Schön wäre es, wenn dabei am Ende auch noch ein paar Euro Verdienst herausspringen. Weiterlesen →

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“Eine Crowd um sich versammeln” – Interview mit Sebastian Esser zum Start der Plattform Krautreporter

Seit über vier Jahren können amerikanische Journalisten bei Spot.us finanzielle Unterstützer für eigene Projekte suchen. In Deutschland sind erste journalistische Projekte wie berlinfolgen und Eine neue Version ist verfügbar über Startnext erfolgreich finanziert worden. Aber eine eigene Plattform für Journalismus-Crowdfunding gab es nicht. Bis jetzt. Gemeinsam mit Wendelin Hübner startet der Berliner Journalist Sebastian Esser am heutigen Dienstag die neue Plattform Krautreporter. Zur Intention von Krautreporter und wie man als Journalist Crowdfunding einsetzen kann, hat mir Sebastian ein Interview gegeben.* Weiterlesen →

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Geld verdienen im Netz – Seminarfolien für freie Journalisten

Das Leben für freie Journalisten wird immer härter. Allerdings auch vielfältiger, wenn man sich im sozialen Netz und auf neuen digitalen Plattformen zu vermarkten weiß. Zu diesen Themen habe ich Ende März 2012 in mehreren deutschen Städten Seminare gegeben:

  • Akademie für Publizistik, Hamburg, 26. und 27. März
  • Bayerischer Journalistenverband, München, 28. März
  • Journalistenverband NRW, Düsseldorf, 30. März

Der Foliensatz für den Zweitages-Workshop in Hamburg ist der umfangreichste. Er steht deshalb allen Teilnehmern auch der übrigen Seminare und natürlich auch meinen anderen Bloglesern zur Verfügung. Da ich ein halbes Jahr lang keinen Workshop mehr gegeben habe, ist diesmal circa die Hälfte aller Folien neu. Die Dateimenge ist gewaltig, deshalb habe ich den Foliensatz in vier Teile unterteilt. Sie können unter diesem Link angesehen und heruntergeladen werden.

Verbreiten der Folien, gerne – bitte Namensnennung und einen Link auf diesen Beitrag und/oder mein Slideshare-Konto nicht vergessen.

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