Verlage und die Ethik des Verlinkens

Ich habe einen Beitrag für Carta geschrieben:

Verlage sollten begreifen, dass ein Internet ohne Verlinkungen kein Netz ist, sondern eine Anhäufung von abgeschotteten Inhalten, die keiner findet und keiner beachtet.

Wenn Tim Berners-Lee das World Wide Web mit typischem Verlagsdenken ersonnen hätte, dann gäbe es heute kein weltumspannendes Netz, das Webseiten und ihre Inhalte miteinander verknüpft und Weltwissen auf unendlich vielen Pfaden verfügbar macht. Es gäbe bloß Anhäufungen von großen und kleinen und mehr oder weniger autarken Inseln mit Inhalten. Aber keine Möglichkeit, von einer Insel auf die andere zu gelangen und dabei Neues zu entdecken…

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  3. Grundbaustein des Internet: HTML (HYPERTEXT-markup-language)

    “Hypertext ist eine multi-lineare Organisation von Objekten, deren netzartige Struktur durch logische Verbindungen (so genannte Hyperlinks) zwischen Wissenseinheiten (Knoten, z. B. Texten oder Textteilen) hergestellt wird. Hypertext ist eine Anwendung des Verweis-Knoten-Konzepts.” Quelle: wikipedia.org

    Als analoges Beispiel kann das Quellenverzeichnis einer wissenschaftlichen Arbeit oder das Inhaltsverzeichnis eines Buches angeführt werden. Aber auch die Quellenangaben innerhalb eines Artikels eines Verlages.
    Prinzipiell stellen die Verleger sich somit gegen das Internet überhaupt und damit auch gegen Hypertext. Was wohl Herr Gensing von npd-blog.info davon hält, wenn seine Inhalte von Verlagen kommerziell genutzt werden, ohne dass er wenigstens als Quelle genannt wird.