Werbung 2009 vs. 80er Jahre: Verlagsdilemma im Schaubild

Verlagsdilemma

Werbung 2009 versus Werbung in den 80er Jahren: Diese Grafik, die man ohne Worte für sich sprechen lassen kann, zeigt deutlich das Dilemma klassischer Werbeträger (und vor allem von Verlagen) im Internet.

via Handelskraft und Barcelona’s Chiringuito


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13 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

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  2. Wenn es nur das wäre, könnten die Verlage noch frohlocken. Viel dramatischer ist das Thema der Explosion der Kanäle im TV und die Explosion der Printtitel in den letzten 20-30 Jahren.

    1 – Darunter und 2 – unter der fehlenden Differenzierung in den einzelnen Segmenten leiden die Verlage viel mehr. Denn das hat die Preise zerstört, weil die meisten a) ihre temporären Monopole ohne Grund verwässerten, um immer mehr Leser zu baggern bzw. b) Me-Toos in den Markt drückten, um dem Wettbewerber den Spaß zu verderben.

    Vollkommen unverständliche Strategien, die aus einer Management- und Wettbewerbs-Denke basierten, nicht aber auf einer Unternehmer- und Alleinstellungs-Perspektive.

  3. Hallo Ralf,
    das ist keine seltsame Einrückung. Das ist der Platzhalter für Dein Profilbild. Entweder Du hast keinen Gravatar oder er wird hier nicht angezeigt. Mein eigener übrigens auch nicht – und ich habe noch nicht herausgefunden, woran das liegt.

    Inhaltlich: Du hast natürlich recht. Aber für einen “richtigen” Blogbeitrag reicht meine Zeit heute nicht. Wollte trotzdem auf die Schnelle mal was Interessantes verlinken. Das mache ich ja ziemlich selten.

  4. Also, wenn ich mich an meine Jugend in den 80ern erinnere, dann hat es da schon “Sponsorship” gegeben. Und warum, “Cinema” und “TV” für die 80er nicht getrennt aufgeführt werden… Mit dieser Vereinfachung würden auf der “Ad 2009″-Seite fast ein Drittel der Kreise wegfallen. Überdramatisierung.

  5. Warum das jetzt aber “vorallem für Verlage” ein Dilemma sein soll ist mir nicht klar. Das interpretierst du vielleicht so. Aus der Grafik selbst lässt sich das zumindest nicht schließen. Etwas mehr Genauigkeit und Wissenschaftlichkeit wünsche ich mir schon lange bei Bloggern :(

  6. Ich stimme drikkes zu: Im linken Schaubild könnte man etwa die Suchmaschinen zu einer Kategorie zusammenfassen, schon sind es zwei Kreise weniger. Zudem gab es schon in den 80ern PR und Sponsoring, wenn auch nicht so häufig wie heute, das wären dann rechts zwei Kreise mehr.

    Immerhin: Die Grundaussage bleibt, es werden immer mehr Kanäle, die man bedienen kann um bestimmte Zielgruppen zu erreichen. Der Kuchen wird in immer mehr Stücke geschnitten!

  7. Pingback: Werbung 2009 vs. 1980er Jahre: Das Monopol klassischer Medien ist passé | Leander Wattig

  8. Pingback: maha (maha) 's status on Wednesday, 07-Oct-09 14:13:31 UTC - Identi.ca

  9. DIe Diskussionsfreude, die sich hier gerade für eine schnell eingebaute Grafik entspinnt, würde ich mir manches Mal auch für einen Blogbeitrag wünschen, in den ich stundenlange Arbeit und eigenen Hirnschmalz hineingesteckt habe…:)

    @dennis und @drikkes und @MatthiasSchwenk: Ich fand die Grafik gerade in ihrer Zuspitzung überzeugend. Sicher kann man argumentieren, warum dieser Kreis links zuviel ist und jener Kreis rechts fehlt. Und ob nicht überhaupt nicht alle Kreise unterschiedlich groß sein müssten. Aber die Grundaussage ist richtig und daher werde ich diese Grafik demnächst auch in Vortragsfolien einbauen.

    @dennis
    Die zunehmenden Konkurrenz neuer Werbeträger betrifft natürlich alle alten Werbeträger. Die Verlage sind aber deshalb besonders betroffen, weil ihr Kerngeschäft Anzeigen massiv ins Internet abgewandert ist (in den USA noch viel dramatischer) und sie dort für Anzeigen viel, viel weniger Geld bekommen als in Print. Die anderen Mediengattungen leiden bei weitem nicht so sehr unter dieser Tendenz. Radio hat zuletzt sogar wieder etwas zugelegt, weil es ”Abverkaufsmedium” gilt. Will sagen: Die reingesteckten Werbeeuros ammortisieren sich sofort, wenn im Autoradio Werbung für Sonderangebote bei real läuft und die Hörer daraufhin gleich zu real fahren. Es gibt Anzeigenrubriken wie Auto, Immobillien und Stellenanzeigen, die sind fürPrint unwiederbringlich verloren. Davon sind Radio, TV, Kino und Außenwerbung überhaupt nicht betroffen – die hatten solche Rubriken nie.

    @Matthias
    Wenn Du weisst, wie ich das Problem lösen kann, dass hier in den Kommentaren die meisten Gravatare (inkl. meiner!) nicht angezeigt werden, Deiner aber sehr wohl, dann wäre ich Dir dankbar. Gern per email.
    Gruß, Ulrike

  10. Na, da hat Handelskraft von der spanischen BBDO-Site ein Diagramm kopiert und “läßt das mal einfach so stehen.”, weil man selbst kein spanisch spricht und auch keine Zeit hatte?? Ist vielleicht kontraproduktiv!?
    Das Chart wird aus einer Kreativagentur-Pres. sein. Die haben auch in D. keine Medienkompetenz, warum sollte es in Barcelona anders sein? Schön, daß wir drüber gesprochen haben … ;-)

    Danke für die Aufklärung mit dem Gravatar, Ulrike.

  11. Ich denke, man kann doch die heutigen Werbemedien nicht mit denen der 80er vergleichen. Ist doch ganz klar, das zB durch das Internet ganz neue Werbeplattformen entstehen und die Printmedien dadurch an popularität verlieren, da es einfacher und schneller geworden ist Werbung zu schalten und man auch dadurch viel mehr Menschen erreicht, als mit Printmedien.

  12. Ich kann mich auch noch früher erinnern. Beispielweise im Fernsehen gab es 3 (!) deutsche Programme. Heute natürlich viel mehr. Ergo auch viel mehr Werbung. Von den anderen neuen Medien gar nicht zu sprechen.