Der Tag, an dem ich aufhörte, die Frankfurter Rundschau ernstzunehmen

15. Oktober 2009 | Von Ulrike Langer | Kategorie: Digitales Leben, Journalismus, Neu


Immer wenn man denkt, der Tiefpunkt bekennender Internet-Ignoranz  sei schon erreicht gewesen, z.B. hier, gibt es jemanden, der die Messlatte doch noch ein Stück tiefer legt. Diese Ehre gebührt dem Meinungsforscher Klaus Kocks, der heute in der Frankfurter Rundschau in seiner Kolumne mit dem Titel Piraten, nein danke! das Web bezeichnet als “Universum unnützen Wissens, in dem niemand Geld verdient außer der Porno-Industrie, die uns listenreich mit ihrem Müll versorgt”.

Bar jeder Logik soll die Infomüllhalde zugleich aber auch “unser Leben verändert” haben. Ich weiß nicht, welche Webseiten Kocks vorwiegend ansteuert, vielleicht haben Schmuddelkram und Banalitäten im Netz sein Leben tatsächlich verändert. Meines aber nicht. Ich sehe ein Netz voller neuer Möglichkeiten und einen enormen Wissensschatz, den man anzapfen und bereichern kann. Dieses Netz hat mein Leben verändert und das einer Menge anderer Menschen ebenfalls. Herr Kocks sollte also lieber nicht von sich auf andere schließen.

Natürlich darf auch der obligatorische Keulenhieb auf die Piratenpartei nicht fehlen:

Im Netz, findet diese Google-Generation, gehört allen alles und jeder darf alles nutzen, eine Art elektronischer Ur-Kommunismus. Dass damit alle Schöpfer geistigen Eigentums mittellos werden, sollen wir hinnehmen. Und so klauen die Kids bei allen, die das nicht einsehen.

Es geht dann weiter mit dem Recht auf Privateigentum, dem Gartenzaun als Schutz gegen Adelswillkür und der Freibeuter-Romantik, die geradewegs in den Sozialismus führe. Und über allem steht natürlich wieder einmal die Behauptung, das Internet sei ein rechtsfreier Raum, hier in die Metapher “Meer des Unrechts” gekleidet.

Auch wenn der Beitrag des Meinungsforschers als Meinungsbeitrag gekennzeichnet ist – gibt es denn keinen Punkt, an dem eine Redaktion sich querstellt und sagt, bis hierher und nicht weiter? Wenn wir diesen Text veröffentlichen, machen wir uns lächerlich? Offenbar nicht. Und deshalb ist heute der Tag, an dem ich aufhöre, die Frankfurter Rundschau ernstzunehmen.

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  1. Interview mit Otto-Kommunikationschef Thomas Voigt

33 Kommentare
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  1. Hallo Ulrike,
    eine Unverschämtheit. Seine Meinung wenn es denn eine solche ist, darf er auch gerne für sich behalten. Ist aber schön zu erkennen auf welchen Seiten er sich rumtreibt. Ich habe solche P Artikel nicht mal aufgerufen und habe auch meine Ruhe davor. Aber vielleicht kann man ihm einen Link zukommen lassen, wo er einen Kurs mit “Kommunikativer Kompetenz” belegen kann. Tja ein gutes hat es ja, immer mehr wird die alte Papierform abgelegt und die Digitale genutzt. Dort zieht auch die Art des aggressiven Artikels. In Papierform reicht es dann zum Auslegen des Vogelkäfigs.
    Wir wissen den Nutzen des Internets und wenn er ihn nicht verstanden hat, dann sein Pech :-)

    Gruß
    Thomas

  2. Vielleicht haben Autor und FR-Redaktion zu viel Kerner geschaut (”Twitter braucht kein Mensch”) … Scheint neuerdings Mode zu werden, nicht nur Unsinn zu verbreiten, sondern sich als Journalist auch noch mit Unwissenheit zu brüsten.

  3. Was daran so faul riecht ist die Arbeitsweise dahinter. Man stelle sich vor, der Herr Redakteur schlägt diesen Text in der Redaktionskonferenz vor und um den Tisch sitzen 20 Köpfe, die zustimmend nicken und der Chef vom Dienst nickt es dann auch ab. Diese Beiträge regen die Netzwelt ja nicht so auf, weil sie gegen sie Wetter machen, sondern weil gerade bei diesem Thema so wenig Liebe und Sorgfalt bei der Recherche eingesetzt wird. Ich erwarte ja nicht unbedingt Begeistertung, aber diese Texte sind so voll von Häme und Halb- bzw. Unwissen, man hört die Verzweifung und Wut heraus und denkt sich nur: Was soll das denn wieder? Wenn sie die politischen Beiträge und Kommentare auf dem Niveau schreiben würden, könnte das Blatt einpacken. Und zwar früher als es das eh muss.

  4. Hi Ulrike,

    ich zitiere mal von der Website des Herrn aus deiner Vita:

    PR-Karriere in der Energiewirtschaft und der Automobilindustrie
    - Vorstandsassistent / Ghostwriter Ruhrkohle AG (Essen),
    - Alleingeschäftsführer Informationszentrale der Elektrizitätswirtschaft IZE (Frankfurt/Main),
    - Sprecher der Hersteller und Betreiber der Kernkraftwerke in Deutschland (Frankfurt/Main)
    - Hauptabteilungsleiter Aral AG (Bochum),
    - Bereichsleiter / Prokurist VIAG AG und VAW aluminium AG (Berlin/Bonn),
    - Hauptbereichsleiter / Direktor Ruhrgas AG (Essen),
    - Mitglied des Vorstandes (Ressort Kommunikation) Volkswagen, Generalbevollmächtigter Volkswagen AG (Wolfsburg)

    Da erübrigt sich jede weitere Frage nach journalistischer, narrativer oder gar sozialer Kompetenz.

  5. seiner vita natürlich
    ;-)

  6. Ich erwarte keine Webkompetenz von Herrn Kocks. Er kann von mir aus über das Internet denken, was er will. Das ist mir ziemlich egal. Meine Kritik richtet sich in erster Linie an die Frankfurter Rundschau, weil ich nicht verstehe, wie die Redaktion solch einem sinnfreien Geschreibsel an prominenter Stelle Öffentlichkeit einräumen kann.

  7. Zur Ehrenrettung der FR möchte ich als Abonnent (pure Vermeidung kognitiver Dissonanz) noch einmal betonen, dass Kocks in seiner Kolumne auf der Meinungsseite veröffentlicht wird – das wird also wohl nicht auf der Redaktionskonferenz durchgewunken worden sein.

    Und in der Kommunikationsbranche und -forschung wird Kocks von vielen auch eher kritisch gesehen, so zumindest mein Eindruck.

  8. Tja, immer diese Rechthaberei.

    Da hatte sich also ein älterer Herr vorgenommen, mal mächtig gegen dieses überhebliche Netzgemüse auszuschreiten und hat sich dabei – auch meiner Meinung nach – vergaloppiert. Klaus Kocks ist vor allem eins: der Provokateur vom Dienst; als solcher ist er eingekauft, so arbeitet er. Also: reduziert er die Piraten auf den Nebenaspekt “Urheberrecht” und den wiederum auf: Die wollen alle klauen. Polemiker arbeiten so, und ich würde behaupten, dass sie das auch dürfen; da muss man aber nicht meiner Meinung sein.

    Das in allen Ehren – aber deswegen die Redaktion der FR in Kollektivhaftung zu nehmen und von ihr zu verlangen, sie möge doch bitte laut auf verquere Meinung pfeifen, widrigenfalls man sie ja sonst nicht mehr erst nehmen könne – das ist – siehe erster Satz. Gelassenheit, bitte: Herr Kocks ist ja nicht der einzige; das haben sich die Piraten durch ihre Namensgebung eben auch eingebrockt. Kann man sich damit nicht inhaltlich auseinandersetzen?

    (Offtopic: Über Twitter berichtete mal jemand folgende Szene aus dem Straßenwahlkampf – eine alte Dame am Piraten-Stand irgendwo in Norddeutschland: “Das mit dem Internet finde ich gut, was Sie da machen, aber was Sie in Somalia veranstalten, das ist nicht korrekt.”)

  9. Ist das nicht der “Reflex” den Max Goldt hier beschreibt? http://www.sueddeutsche.de/kultur/524/449254/bilder/?img=1.0

    Wenn er die Zeitung liest, fühlt sich der Querulant permanent “für dumm verkauft” oder “verschaukelt”, wovon er die Redaktion regelmäßig in Kenntnis setzt, und zwar mit Sätzen, die klingen, als wären sie einem Korrespondenzratgeber für Meckerbriefe entnommen: “Für wie dumm will Ihr Schreiberling uns Leser eigentlich verkaufen?

  10. Wie wär’s mit guten Gegenbeitrag schreiben und einfach mal bei der FR anfragen, ob sie ihn nicht drucken wollen?

  11. Das Seltsame ist, dass ich Folgendes dort kommentieren wollte, es aber noch immer nicht dort zu lesen ist…:

    “Das Privateigentum ist die Basis der Moderne und damit auch die Basis unserer Freiheit. Klingt spießig, ist aber unabweisbar.”

    Lieber Mensch,

    die Moderne kann nach eurozentristischer Sicht als das Ende des Mittelalters bezeichnet werden, was dann in die Renaissance fallen würde, wo sich erste Anzeichen bilden, sich reflexiv mit der Antike auseinanderzusetzen. Man könnte auch das Aufkommen des Individuums als Beginn der Moderne erklären. Das Privateigentum hat in der Genese der Moderne keinen Platz. Max Weber sieht die rationale Organisiertheit als Beginn. Das Privateigentum beginnt mit den Grabbeigaben der Vorzeit. Der Lebende war und ist Teil der Gemeinschaft. Positive und negative Freiheitsbegriffe liegen dort nicht begründet – weder im Privaten noch im Eigentum. Schlichter Quatsch! Mal ganz abgesehen davon, dass die Piraten streng technolibertär denken, als noch radikaler als die FDP, was aus meiner Sicht das Gegenteil von sozialdemokratischem oder gar sozialem Ideengut ist.

  12. @untergeek
    Auch Meinungsbeiträge werden ja nicht einfach durchgewunken. Sie können durchaus wegen schlechter Qualität abgelehnt werden. Das wäre in diesem Fall angemessen gewesen.
    @untouchable
    Wenn ich mir das Hirn für einen konstruktiven Beitrag zu diesem Thema zermartern würde (wofür ich momentan keine Zeit habe), dann wäre er mir wohl zu schade für die FR. Zumal ich nicht weiß, was dann daraus wird. Ich schreibe aber ohnehin aus Prinzip nicht mehr für schlecht zahlende Tageszeitungen.

  13. Der Mann heißt Kocks, mit s. Sonst: Zustimmung.

  14. @Matthias Spielkamp:
    Danke für den Hinweis. Ist korrigiert.

  15. “Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung.” – Wilhelm II., In: Hans-Hermann Dubben, Hans-Peter Beck-Bornholdt: “Mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit”, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2005

    Manchmal irren sich Menschen. Manche mehr, manche weniger.
    Aber unabhängig davon, was man von Piraten hält – das ist ja das Schwachsinnigste, was ich seit langer Zeit gelesen habe.

  16. Die Botschaft dieser Meinungskolumne, die vom Wert her nicht wesentlich über “geht doch nach Kuba!” hinausgeht, ist so unterirdisch dass sie genausogut von FJ Wagner in der BILD stammen könnte.

    Wer angesichts von BILD-Niveau Kolumnen in der FR Schwierigkeiten hat, die Frankfurter Rundschau noch ernstzunehmen hat mein vollstes Verständnis.

    Ob ich sie zum Trotz erstmal nur kostenlos in diesem “Universum unnützen Wissens” lese, mit AdBlock damit sie wirklich nichts an mir verdienen? Mal sehen. ;-)

  17. Ohje… naja seine Meinung kann ja jeder von sich geben… aber auf diesem Nevau in einer solchen Zeitung, ist echt unpassend. Zumal er seine behaupteten Auswirkungen nicht ganz durchdacht hat und wie die meisten des verbohrten alten Systems darüber hinwegsieht, ohne sich im detail damit zu befassen. Aber die Bürger haben es soweit kommen lassen (zur Oberflächen Politik) und den Politikern ist es egal wenn keiner aufschreit. Jetzt allerdings kommt bewegung auf und die festgebohrten sind zu bequem geworden und schützen das Alte……..

  18. Der Text klingt bei spontaner Betrachtung nicht unklug, ist es dann aber doch. Ich meine natürlich den Text in der FR.

    Folgendes ist mir vor allem aufgefallen:

    “Das Privateigentum ist die Basis der Moderne und damit auch die Basis unserer Freiheit.”

    Leider wussten die Väter der Moderne offensichtlicht noch nichts vom Internetzeitalter. Dort wird das Privateigentum gerade wieder abgeschafft. Ich meine damit jetzt übrigens nicht die Piraten, sondern die Content-Industrie. Die will gar kein Eigentum an ihren Inhalten gegen Bezahlung mehr zulassen. Eine Kopie eines Films, einer Musik oder einer Serie kann man immer öfter im digitalen Zeitlater nur noch “leihen”. Das Zauberwort, dass Eigentum und dessen freie Verfügbarkeit im Rahmen staatlicher Gesetze unmöglich macht heißt etwa: DRM.

    Wem dieser überaus interessante Gedanke gefällt, dem kann ich Peter Glasers Text in der Berliner Zeitung empfehlen, den manche sicher bereits kennen:

    http://tinyurl.com/y89s6vd

  19. Drei Gedanken:

    Folgt die Frankfurter Rundschau nicht einem Grundgedanken des Internets, wenn sie auf einer Meinungsseite unterschiedliche Standpunkte zulässt, die nicht die der Redaktion sein müssen, dem Leser aber erlauben, die diversen Ansichten zu einer bestimmten Angelegenheit kennen zu lernen und sich selbst ein Bild zu machen?

    Wenn Sie mitteilen, Sie schreiben nicht mehr für schlecht zahlende Tageszeitungen, lässt allein dies doch schon erkennen, dass auch Ihr Geschäftsmodell auf dem Urheberrecht beruht. Wie reagieren Sie, wenn Ihre Fachmagazinbeiträge ins Internet gestellt und dort endlos vervielfältigt werden? Nicht nur würde die Verwertung Ihrer Arbeit nicht angemessen honoriert, die selbe Arbeit verliert auch an Wert, was langfristig zu Honorarsenkungen bei den herkömmlichen Abnehmern führen muss. Die einfache Logik des Marktes …

    Sie versprechen ja Qualitätsjournalismus. Das gilt für Ihre sprachlichen Leistungen nur mit Einschränkung: Eine Messlatte legt man nicht höher oder tiefer. Die steht senkrecht, damit man die Höhe messen kann.

    Abschließend: Es gibt an der Frankfurter Rundschau sicherlich viel zu kritisieren. Da bin ich absolut an Ihrer Seite. Aber der Binnenpluralismus zählt zu ihren wenigen verbliebenen Vorzügen, nicht zu ihren Mankos.

  20. Welch ein Amüsement. Das diese Aussagen von Herrn Kocks so eine Empörung überhaupt verursachen können. Herrlich.
    Zeigt wieder wo unsere Gesellschaft steht und vor Empörung aus der Maulaffen feilhaltenden Lage der Nation für ein paar Sekunden erwacht.

    Da hat aber auch einer wieder ein Tabu gebrochen. Und das darf man ja nicht. So etwas schreibt man einfach nicht. Und jetzt wird sich zusammen “gerudelt” und verstimmt solange dagegen gewettert bis es auch dem Verbissensten gelingt wieder Biss zu haben und die selten genutzten Maulstumpen zu fletschen. Herr Kocks hat hier einen Meinungsbeitrag geschrieben. Und alle die sich da von einer Redaktion wünschen diese Meinungsbeiträge zu zensieren, zu redigieren oder gar zu verbieten entziehen zum Beispiel den Piraten jegliche Grundlage einer ernstzunehmenden Basis. Wer für die Zensur solcher Meinungsbeiträge ist, muss auch für das BKA-Gesetz, Vorratsdatenspeicherung und Stoppschilder vor Pornoseiten sein.

    Wer sich Freiheit, Datenschutz und Bürgerrechte auf die gehissten Flaggen schreibt, für den muss ein solcher Beitrag doch Wind im Segel und nicht ein Leck im Bug sein!

  21. Da mir momentan die Zeit fehlt, auf jeden Kritiker einzeln einzugehen, wiederhole ich einen Kommentar, den ich heute morgen bei Carta hinterlassen habe:

    Ich habe nichts gegen provokante Meinungen und Meinungspluralität – die machen ja eine Meinungsseite erst interessant. Doch auch ein provokanter Beitrag muss sich an Fakten abarbeiten. Was Herr Kocks schreibt, ist aber so hanebüchen falsch und verzerrend – das hätte nicht gedruckt werden dürfen. Ich weiß nicht, welche Agenda Herrn Kocks umtreibt, wenn er eine hat, oder ob er das wirklich glaubt, was er da schreibt. Das ist mir auch egal. Aber ich erwarte von einer Zeitung, die sich Qualitätszeitung nennt, genau das: dass sich um Qualität bemüht und Texte herausfiltert, die diesem Standard nicht entsprechen. Und zwar vor allem auf der Meinungsseite. Den Rest der Texte kann ich ja ohnehin zu großen Teilen in identischer Form auch woanders lesen – oft zum Beispiel am gleichen Tag oder sogar am Vortag im Kölner Stadt-Anzeiger. Wenn aber der Anspruch überregionaler Relevanz nicht einmal mehr auf der Meinungsseite erfüllt wird, dann ist das der Punkt, an dem eine Zeitung für mich persönlich irrelevant wird.

  22. Hätte noch einen Kalauer als Alternative zum gewählten Titel anzubieten: “Gestatten, mein Name ist Kocks”

Trackbacks

  1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Ulrike Langer und Meike Leopold, Torsten Beeck erwähnt. Torsten Beeck sagte: RT @mauisurfer25: Kurze Wutausbruch: Der Tag, an dem ich aufhörte, die Frankfurter Rundschau ernstzunehmen. http://bit.ly/1exXUP [...]

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  4. [...] Ulrike Langer von media-digital ist das “Der Tag an dem ich aufhörte, die Frankfurter Rundschau ernstzunehmen“. Der wegen Herrn G. aus B. ausgetretene Ex-GrüneSebastian Raible im Blog FalsePositive [...]

  5. [...] Langer hat diesen Text zuerst auf ihrem Blog medialdigital gepostet. Wir crossposten ihn mit freundlicher Zustimmung der [...]

  6. [...] hat mir diese Reaktion ganz gut gefallen. [...]

  7. [...] carta (Originalbeitrag auf medialdigital) Tags » Autor: Jonas Schaible Datum: Freitag, 16. Oktober 2009 10:01 Trackback: [...]

  8. [...] Der Blog Media Digital, dem ich diesen Artikel verdanke, überschrieb seinen Text folgendermaßen: Der Tag, an dem ich aufhörte, die Frankfurter Rundschau ernstzunehmen. Dieser Zeitpunkt liegt bei mir schon einige Jahre zurück: Anno 02 behauptete ein Redakteur, dass [...]

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  10. [...] Wie meinen? Bleibt das Fazit: So ziemlich nichts stimmt an Kocks’ wild zusammengerührtem Brouillon. Noch nicht einmal, dass das Internet jener Ort sei, “in dem niemand Geld verdient außer der Porno-Industrie”. Denn auch das Titty- und Muschi-Genre jammert angesichts des vielen Umsonst-Contents lauthals über wegbrechende Umsätze. [...]

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