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	<title>Kommentare zu: 5 Fehler von Printmedien beim Umgang mit Online-Kommentaren</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
	<lastBuildDate>Thu, 11 Mar 2010 11:49:02 +0100</lastBuildDate>
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		<title>Von: Netcop #03 &#8211; Hilfe ein Kommentar &#124; Kopflast</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/comment-page-2/#comment-3441</link>
		<dc:creator>Netcop #03 &#8211; Hilfe ein Kommentar &#124; Kopflast</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:22:45 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Langer rügt 5 Fehlervon Printmedien beim Umgang mit Online-Kommentaren. Je mehr ich mich im sozialen Netz bewege, desto unangenehmer stoßen mir die Kommentarregeln und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Langer rügt 5 Fehlervon Printmedien beim Umgang mit Online-Kommentaren. Je mehr ich mich im sozialen Netz bewege, desto unangenehmer stoßen mir die Kommentarregeln und [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Vom Umgang mit Leser-Kommentaren</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/comment-page-2/#comment-3265</link>
		<dc:creator>Digitale Notizen &#187; Blog Archive &#187; Vom Umgang mit Leser-Kommentaren</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 17:47:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] man sich überhaupt inhaltlich mit dem Umgang mit Leser-Kommentaren befassen kann (siehe dazu Fünf Fehler von Printmedien beim Umgang mit Online-Kommentaren im Blog Medial Digital), gilt es offenbar, einige technische Hürden auszuräumen. Die Integration [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] man sich überhaupt inhaltlich mit dem Umgang mit Leser-Kommentaren befassen kann (siehe dazu Fünf Fehler von Printmedien beim Umgang mit Online-Kommentaren im Blog Medial Digital), gilt es offenbar, einige technische Hürden auszuräumen. Die Integration [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Katrin</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/comment-page-2/#comment-1827</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 18:04:59 +0000</pubDate>
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		<description>Ich versteh grad gar nichts mehr. Fühlen sich die Falschen angesprochen? Wegen rechtlicher Probleme kann nicht kommentiert und moderiert werden? Was ist denn mit den großen Communities, die sehr wohl offene Dialoge führen, werden die grad von Abmahnungen, Anzeigen etc. überschwemmt und wir (das übliche Userfussvolk) bekommen es nur nicht mit? Ich bitte um Aufklärung, warum es auf einigen Seiten möglich ist und auf anderen nicht. Oder hatten die bisher Glück? LG Kaddi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich versteh grad gar nichts mehr. Fühlen sich die Falschen angesprochen? Wegen rechtlicher Probleme kann nicht kommentiert und moderiert werden? Was ist denn mit den großen Communities, die sehr wohl offene Dialoge führen, werden die grad von Abmahnungen, Anzeigen etc. überschwemmt und wir (das übliche Userfussvolk) bekommen es nur nicht mit? Ich bitte um Aufklärung, warum es auf einigen Seiten möglich ist und auf anderen nicht. Oder hatten die bisher Glück? LG Kaddi</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: sebsn</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/comment-page-2/#comment-1783</link>
		<dc:creator>sebsn</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 15:15:40 +0000</pubDate>
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		<description>Dann sollten die Verlage vielleicht Lobbyarbeit in diese Richtung betreiben statt für Subventionen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann sollten die Verlage vielleicht Lobbyarbeit in diese Richtung betreiben statt für Subventionen</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: PeterPanter</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/comment-page-2/#comment-1781</link>
		<dc:creator>PeterPanter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 14:20:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=1470#comment-1781</guid>
		<description>Ich erlaube mir noch einen kurzen Nachtrag: Wir haben ausreichend schlechte Erfahrungen mit echtem Dialog gemacht. Insbesondere damit, dass der offene Dialog so offen war, dass er rechtlich angreifbar wurde. Gleichgültig, ob sich dann Rechtsanwälte von Konkurrenzunternehmen, Betriebsräte, Datenschutzbeauftragte oder andere berufen fühlen, den Rechtsweg einzuschlagen: Für den Webseitenbetreiber ist das am Ende nicht mehr nur nicht mehr lustig, sondern zudem auch sehr teuer. Und realistischerweise spielt in der nivellierten Online-Welt auch kaum mehr eine Rolle, ob man als Anbieter dann David oder Goliath ist: Die Kosten sind proportional (Quantität der Angriffsfläche * Qualität des Angegriffenen) zur Größe des Anbieters und damit für jeden hochgefährlich. Mein Plädoyer: Eine sichere Rechtsgrundlage, eine klare Verantwortlichkeit beim Verfasser und nicht beim Webseitenbetreiber - und dann beginnt auch der Dialog!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich erlaube mir noch einen kurzen Nachtrag: Wir haben ausreichend schlechte Erfahrungen mit echtem Dialog gemacht. Insbesondere damit, dass der offene Dialog so offen war, dass er rechtlich angreifbar wurde. Gleichgültig, ob sich dann Rechtsanwälte von Konkurrenzunternehmen, Betriebsräte, Datenschutzbeauftragte oder andere berufen fühlen, den Rechtsweg einzuschlagen: Für den Webseitenbetreiber ist das am Ende nicht mehr nur nicht mehr lustig, sondern zudem auch sehr teuer. Und realistischerweise spielt in der nivellierten Online-Welt auch kaum mehr eine Rolle, ob man als Anbieter dann David oder Goliath ist: Die Kosten sind proportional (Quantität der Angriffsfläche * Qualität des Angegriffenen) zur Größe des Anbieters und damit für jeden hochgefährlich. Mein Plädoyer: Eine sichere Rechtsgrundlage, eine klare Verantwortlichkeit beim Verfasser und nicht beim Webseitenbetreiber &#8211; und dann beginnt auch der Dialog!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrike Langer</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/comment-page-2/#comment-1778</link>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 10:56:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Frank Schmidt, Peter Panter

Ich kenne die redaktionellen Zwänge aus vielen Gesprächen mit festangestellten Kollegen. Ich verstehe auch die unvermeidlichen ”Ja, aber...&quot; Einschränkungen. Dennoch führt kein Weg daran vorbei, dass Redaktionen sich einem echten (!) Dialog mit Bürgern öffnen müssen, wenn sie nicht die Zukunft verspielen wollen. Dazu gehört nun mal auch die möglichst zeitnahe Veröffentlichung von Kommentaren. Wer den Dialog wirklich ernst nimmt, kann ihn nicht am Wochende abschalten. 

Zur rechtlichen Angreifbarkeit: Ich weiß, ich habe gut reden - noch komme ich auf diesem Blog ohne Moderationsschleife aus, aber das wird sich sicher bald ändern, denn auch ich habe keine Lust, mich wegen absurder Rechtsprechung angreifbar und haftbar zu machen. (s. Fall Niggemeier). Allerdings: Ich bewundere Stefan Niggemeier für seinen Mut, den Rechtsstreit wegen eines nachts hinterlassenen zweifelhaften Kommentars, der ihm angelastet wurde, als einzelner Blogger juristisch auszufechten. Auch wenn es letztlich nichts genützt hat. Redaktionen mit einer Rechtsabteilung des Verlages im Rücken sollten sich da leichter tun.

Möglicher Ausweg: Man kann den Dialog auch über Twitter pflegen und damit Zeiten schwacher redaktioneller Besetzung überbrücken. Das hat den Vorteil, dass die Nutzer für Ihre Äußerungen selbst juristisch verantwortlich sind, da sie nicht auf der Plattform des Verlags stattfinden. 

@sebsn
Gut gesagt. Medienhäuser sollten auf Nutzer wie Dich in der Tat mehr hören. Das sind konstruktive Ratschläge zum Nulltarif.

@Katrin: Danke!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frank Schmidt, Peter Panter</p>
<p>Ich kenne die redaktionellen Zwänge aus vielen Gesprächen mit festangestellten Kollegen. Ich verstehe auch die unvermeidlichen ”Ja, aber&#8230;&#8221; Einschränkungen. Dennoch führt kein Weg daran vorbei, dass Redaktionen sich einem echten (!) Dialog mit Bürgern öffnen müssen, wenn sie nicht die Zukunft verspielen wollen. Dazu gehört nun mal auch die möglichst zeitnahe Veröffentlichung von Kommentaren. Wer den Dialog wirklich ernst nimmt, kann ihn nicht am Wochende abschalten. </p>
<p>Zur rechtlichen Angreifbarkeit: Ich weiß, ich habe gut reden &#8211; noch komme ich auf diesem Blog ohne Moderationsschleife aus, aber das wird sich sicher bald ändern, denn auch ich habe keine Lust, mich wegen absurder Rechtsprechung angreifbar und haftbar zu machen. (s. Fall Niggemeier). Allerdings: Ich bewundere Stefan Niggemeier für seinen Mut, den Rechtsstreit wegen eines nachts hinterlassenen zweifelhaften Kommentars, der ihm angelastet wurde, als einzelner Blogger juristisch auszufechten. Auch wenn es letztlich nichts genützt hat. Redaktionen mit einer Rechtsabteilung des Verlages im Rücken sollten sich da leichter tun.</p>
<p>Möglicher Ausweg: Man kann den Dialog auch über Twitter pflegen und damit Zeiten schwacher redaktioneller Besetzung überbrücken. Das hat den Vorteil, dass die Nutzer für Ihre Äußerungen selbst juristisch verantwortlich sind, da sie nicht auf der Plattform des Verlags stattfinden. </p>
<p>@sebsn<br />
Gut gesagt. Medienhäuser sollten auf Nutzer wie Dich in der Tat mehr hören. Das sind konstruktive Ratschläge zum Nulltarif.</p>
<p>@Katrin: Danke!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: PeterPanter</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/comment-page-2/#comment-1772</link>
		<dc:creator>PeterPanter</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 10:16:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=1470#comment-1772</guid>
		<description>Hallo,
ich möchte gern die &quot;andere Seite&quot; des Schreibtischs ein wenig stärken, weil vermutlich der eine oder andere in dieser Diskussion noch keine Erfahrungen dort gesammelt hat: Insbesondere die rechtliche Angreifbarkeit eingestellter Beiträge ist ein großes Problem. Es gab bereits Fälle, in denen Kommentatoren, weil sie mit der Aussage eines anderen Kommentators nicht einverstanden waren, den Plattformbetreiber rechtlich angegriffen haben. Damit werden die rechtlichen Regelungen zwar missbraucht, leider eignen sich diese aber auch dazu. Wenn also hohe Kosten für die Rechtsberatung nicht im Budget des Plattformbetreibers vorgesehen sind, wird sich dieser hüten, unmoderiert oder allzu offen mit Kommentaren umzugehen. Hier ist die Rechtssprechung gefordert. 

Ich hoffe, ich gelte nicht als Verhinderer oder Besserwisser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich möchte gern die &#8220;andere Seite&#8221; des Schreibtischs ein wenig stärken, weil vermutlich der eine oder andere in dieser Diskussion noch keine Erfahrungen dort gesammelt hat: Insbesondere die rechtliche Angreifbarkeit eingestellter Beiträge ist ein großes Problem. Es gab bereits Fälle, in denen Kommentatoren, weil sie mit der Aussage eines anderen Kommentators nicht einverstanden waren, den Plattformbetreiber rechtlich angegriffen haben. Damit werden die rechtlichen Regelungen zwar missbraucht, leider eignen sich diese aber auch dazu. Wenn also hohe Kosten für die Rechtsberatung nicht im Budget des Plattformbetreibers vorgesehen sind, wird sich dieser hüten, unmoderiert oder allzu offen mit Kommentaren umzugehen. Hier ist die Rechtssprechung gefordert. </p>
<p>Ich hoffe, ich gelte nicht als Verhinderer oder Besserwisser.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Katrin</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/comment-page-2/#comment-1763</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 22:54:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=1470#comment-1763</guid>
		<description>Wirklich ein toller Artikel-er spiegelt genau meine Beobachtungen wieder. Ich habe es aufgegeben, bei den großen Seiten zu kommentieren oder auch nur die &quot;Diskussion&quot; zu verfolgen. Es macht einfach keinen Spaß. Oft werden Kommentare sogar gelöscht, die völlig harmloser Natur sind und Kommentare, die offensichtlich provozieren oder einfach unter Niveau sind bleiben seitenweise stehen. 

Und hiermit bedauer ich dann mal noch alle Redakteure, die nicht mehr kommentieren wollen oder können. LG Kaddi</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wirklich ein toller Artikel-er spiegelt genau meine Beobachtungen wieder. Ich habe es aufgegeben, bei den großen Seiten zu kommentieren oder auch nur die &#8220;Diskussion&#8221; zu verfolgen. Es macht einfach keinen Spaß. Oft werden Kommentare sogar gelöscht, die völlig harmloser Natur sind und Kommentare, die offensichtlich provozieren oder einfach unter Niveau sind bleiben seitenweise stehen. </p>
<p>Und hiermit bedauer ich dann mal noch alle Redakteure, die nicht mehr kommentieren wollen oder können. LG Kaddi</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Medial Digital – Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0» Neu Zeitungszukunft » 5 Fehler von Printmedien beim Umgang mit Online-Kommentaren &#171; urban-listening</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/comment-page-2/#comment-1759</link>
		<dc:creator>Medial Digital – Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0» Neu Zeitungszukunft » 5 Fehler von Printmedien beim Umgang mit Online-Kommentaren &#171; urban-listening</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 19:38:34 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Medial Digital – Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0» Neu Zeitungszukunft » 5 Fehler von Printmedien beim Umgang mit&#160;Online-Kommentaren  22 10 2009   http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/ [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Medial Digital – Medien, digitale Medien, Medienwandel, Journalismus, Internet, soziales Internet, Social Web, Web 2.0» Neu Zeitungszukunft » 5 Fehler von Printmedien beim Umgang mit&nbsp;Online-Kommentaren  22 10 2009   <a href="http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/" rel="nofollow">http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/</a> [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: sebsn</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/comment-page-1/#comment-1757</link>
		<dc:creator>sebsn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 19:01:57 +0000</pubDate>
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		<description>@Frank Schmidt

Mal meine Sichtweise zu deiner Sichtweise ^^

1. Natürlich bietet kein Spamfilter 100% Schutz. Aber ich hab da lieber nen Captcha als zu sagen keine Kommentare oder eben ohne Links.

Ich finde und das ist vielleicht eine romantische Sichtweise, dass sich die Idee was ein Artikel ist ändern muss. Ein klassischer Redakteur schreibt den Artikel und sobald er veröffentlicht ist, ist die Arbeit daran abgeschlossen. Ich sehe einen Artikel immer im Zusammenhang mit den Kommentaren. Erst durch gute und meist kontroverse Kommentare kann man einen guten Eindruck davon bekommen was der Artikel eigentlich sagen will oder eben nicht sagen kann. Das ein Redakteur dafür keine Zeit hat liegt an der Unternehmensstruktur der Verlage. Klar - es kostet mehr Geld wenn Redakteure weniger Artikel schreiben aber sind nicht wenige hochqualitative Artikel (und damit meine ich beides - Kommentare inbegriffen) wichtiger als  eine Masse Artikel mit Einbahnstrassenkommunikation. Das hängt wieder von der jeweiligen Webseite ab - aber Pressemitteillungen werden wohl eh weniger kommentiert. Interessant ist das ganze bei Kontroversen Artikeln oder Meinungen.

2. Das ist -Entschuldigung - ein dummer Grund. Kommentierer, die sich Gedanken machen und weiter ausholen sind Wichtigtuer? Besser sind also diejenigen die &quot;mal kurz&quot; sagen &quot;Gut gemacht&quot;? Wenn das der Fall ist, kann man &quot;euch&quot; sowieso nicht mehr helfen. Dann sind Kommentare für euch nicht mehr als eine Statistik. &quot;Schau mal wie viele Leser hier kommentiert haben - toll nicht?&quot;

PS: Klar, es gibt die Wichtigtuer aber das darf kein Grund sein.

3. Wieder eher ein Problem der Unternehmensstruktur. Wer keine Lust hat über Themen zu diskutieren, die er ja offensichtlich recherchiert hat, ist doch eine Grundvoraussetzung. Das gilt natürlich wieder nicht für Pressemitteilungen und ähnliches.


So alles in allem ist hier wieder das Problem, dass der Dialog mit den Lesern lediglich Ballast ist und auch so behandelt wird. Das hat früher geklappt, wird es in Zukunft aber nicht mehr - meine Meinung.

Ich hoffe ich zähle jetzt nicht zu den genannten Wichtigtuern :P Wenn doch... erm mir egal.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Frank Schmidt</p>
<p>Mal meine Sichtweise zu deiner Sichtweise ^^</p>
<p>1. Natürlich bietet kein Spamfilter 100% Schutz. Aber ich hab da lieber nen Captcha als zu sagen keine Kommentare oder eben ohne Links.</p>
<p>Ich finde und das ist vielleicht eine romantische Sichtweise, dass sich die Idee was ein Artikel ist ändern muss. Ein klassischer Redakteur schreibt den Artikel und sobald er veröffentlicht ist, ist die Arbeit daran abgeschlossen. Ich sehe einen Artikel immer im Zusammenhang mit den Kommentaren. Erst durch gute und meist kontroverse Kommentare kann man einen guten Eindruck davon bekommen was der Artikel eigentlich sagen will oder eben nicht sagen kann. Das ein Redakteur dafür keine Zeit hat liegt an der Unternehmensstruktur der Verlage. Klar &#8211; es kostet mehr Geld wenn Redakteure weniger Artikel schreiben aber sind nicht wenige hochqualitative Artikel (und damit meine ich beides &#8211; Kommentare inbegriffen) wichtiger als  eine Masse Artikel mit Einbahnstrassenkommunikation. Das hängt wieder von der jeweiligen Webseite ab &#8211; aber Pressemitteillungen werden wohl eh weniger kommentiert. Interessant ist das ganze bei Kontroversen Artikeln oder Meinungen.</p>
<p>2. Das ist -Entschuldigung &#8211; ein dummer Grund. Kommentierer, die sich Gedanken machen und weiter ausholen sind Wichtigtuer? Besser sind also diejenigen die &#8220;mal kurz&#8221; sagen &#8220;Gut gemacht&#8221;? Wenn das der Fall ist, kann man &#8220;euch&#8221; sowieso nicht mehr helfen. Dann sind Kommentare für euch nicht mehr als eine Statistik. &#8220;Schau mal wie viele Leser hier kommentiert haben &#8211; toll nicht?&#8221;</p>
<p>PS: Klar, es gibt die Wichtigtuer aber das darf kein Grund sein.</p>
<p>3. Wieder eher ein Problem der Unternehmensstruktur. Wer keine Lust hat über Themen zu diskutieren, die er ja offensichtlich recherchiert hat, ist doch eine Grundvoraussetzung. Das gilt natürlich wieder nicht für Pressemitteilungen und ähnliches.</p>
<p>So alles in allem ist hier wieder das Problem, dass der Dialog mit den Lesern lediglich Ballast ist und auch so behandelt wird. Das hat früher geklappt, wird es in Zukunft aber nicht mehr &#8211; meine Meinung.</p>
<p>Ich hoffe ich zähle jetzt nicht zu den genannten Wichtigtuern :P Wenn doch&#8230; erm mir egal.</p>
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