Warum ich blogge: Ich wurde interviewt
2. November 2009 | Von Ulrike Langer | Kategorie: Blogs, NeuIm ersten Moment habe ich geschmunzelt über die nicht unpfiffige Idee des mir bis dahin unbekannten Bloggers Robert Stögmann. Da nennt einer sein Blog schön bauchpinselnd Antworten für Blogger – kleiner Blogger interviewt große Blogger, verschickt an ausgewählte Blogger ein Dutzend Fragen, die per Email beantwortet werden sollen, stellt die fertigen Interviews zusammen mit einem Screenshot auf sein Blog – und fertig. Gute Backlinks kommen von ganz alleine. Denn jeder der interviewt wird, weist natürlich im eigenen Blog auf das Interview hin. Und so ist das Ganze schon ziemlich erfolgreich. 300 tägliche unique Besucher (nach eigenen Angaben) für ein Blog, das erst wenige Wochen alt ist, sind ja kein Pappenstiel.
Und warum habe ich dann mitgemacht?
- ist dieser Robert ein sympathischer Typ, der die Kunst beherrscht, schon im Anschreiben Neugier für sein Projekt zu wecken.
- verschickt Robert nicht einfach einen Standardfragebogen, sondern schaut sich die Blogs vorher an, stellt einige Vorabfragen per Mail und überlegt sich dann jeweils individuelle Fragen für das Interview.
- haben in dieser Reihe vor mir schon namhafte andere Blogger Interviews gegeben, z.B. der von mir sehr geschätzte Peer Wandiger (Selbstständig im Netz, Blogprojekt.de).
- ist die Bauchpinseltaktik natürlich aufgegangen: (”Als Medienjournalistin hast Du ja anscheinend schon einiges erreicht”, “Wie lange wird es wohl noch dauern, bis du in die Top 100 Blogcharts kommen wird?”)
- will ich schon seit Monaten etwas Aussagekräftigeres als die vorhanden dürren Zeilen auf meiner “Über dieses Blog” Seite schreiben. Vor lauter Bloggen und sonstiger Arbeit komme ich aber nicht dazu. Und so habe ich am Sonntag zwei Stunden lang Fragen über mich, den Spass am Bloggen und meine Ziele dabei beantwortet.
Wer also neugierig geworden ist, sollte JETZT RÜBERKLICKEN zu Robert. Der freut sich – und ich mich auch.





