Sollen freie Journalisten twittern? Zehn Antworten auf den #DJV-fail


failwhale

Sollten freie Journalisten auf Twitter aktiv werden? lautet die Überschrift eines Beitrags auf den “Freien Infos” des Deutschen Journalisten Verbandes DJV. Die Antwort darauf gibt es gleich zu Beginn:

Die Frage ist natürlich sinnfrei. Freie Journalisten sind bereits massiv auf/in/mit Twitter aktiv, teilweise so intensiv, dass das iPhone-Display kracht. Und das ist gut so.

Doch leider ist der Rest des Textes dann ebenso sinnfrei wie die Frage.

  1. “Denn es wäre ein mutmaßlicher Horror, wenn 40.000 Journalisten alle wechselseitig Abonnenten (noch Twitter-vulgo: Follower) voneinander wären.” Nein, weder ist es nötig, noch macht es irgendeinen Sinn, dass 40.000 Journalisten sich alle gegenseitig bei Twitter verfolgen. Die meisten Journalisten kenne ich nicht und werde ich niemals kennenlernen. Es geht doch darum, dass man Leuten folgt, mit denen man einen persönlichen Austausch pflegt (oder pflegen möchte) und solchen, von denen man sich fachliche und persönliche Anregungen erhofft.
  2. “Sie müssten dann 40.000 x 5 Tweets lesen”. Noch so eine Polemik. Nur sehr wenige Twitterer wollen und können jeden einzelnen Tweet von jedem einzelnen ihrer Friends lesen. Diejenigen, die das wollen und können, folgen meist sehr bewusst höchstens 100 oder 150 Leuten aus ihrer Peer Group. Wer mehr Twitterer interessant findet, kann auch bei Tweetdeck oder Seesmic Desktop Gruppen einrichten oder Listen auf der Twitter Website anlegen, um den Überblick zu behalten.
  3. “Wenn Sie feste Kunden und Auftraggeber haben, brauchen Sie Twitter nicht unbedingt.” Was für eine fatale Fehleinschätzung. Mit diesem Rat erweist der DJV freien Journalisten, die darauf vertrauen, einen echten Bärendienst. Der feste Kunde von heute kann morgen schon insolvent sein und der vertraute Redakteur nutzt statt Beiträge vom jahrelang zuverlässig liefernden freien Journalisten lieber die kostenfreien Texte aus dem verlagseigenen Syndication Pool. Vielleicht nicht einmal freiwillig, aber auf Anordnung von oben. Natürlich gibt es keine Garantie, dass Freie über das Twittern neue Auftraggeber finden (das kommt auch auf die Art des Twitterns an), aber vor allem die Kombination von Bloggen und Twittern schafft Öffentlichkeit. Es macht freie Journalisten für potenzielle neue Kunden sichtbar und unkompliziert ansprechbar – ohne den Umweg über eine Redaktion.
  4. “Sie können Twitter gleichwohl in ihren Blog einbauen, als Serviceleistung. Jedes Mal, wenn Sie einen neuen Eintrag in Ihrem Blog haben, wird eine Twittermeldung abgesetzt.” Wer diesen Rat befolgt – womöglich noch als automatisierten Feed – braucht sich nicht zu wundern, dass er oder sie bei Twitter ziemlich einsam bleiben wird. Wer sich als pure Linkschleuder für das eigene Blog betätigt, sollte entweder die Marktmacht von  @Spiegel_Eil haben, oder natürlich, wie @DJVde, der Meinung sein, dass Twitter kein Dialogmedium ist.
  5. “Darüber hinaus besteht wie immer die Gefahr, kostenlose Arbeit für nichts und wieder nichts zu erbringen.” Ja, die Gefahr besteht. In gleichem Maße, wie sie besteht, wenn ich aus purem Interesse ein Thema im Netz recherchiere, ohne einen konkreten Auftrag zu haben. Wenn ich mich mit einem Informanten treffe, ohne vorher zu wissen, ob er wirklich etwas Relevantes zu sagen hat, oder einen Fachkongress besuche, ohne sicher sein zu können, dass die Inhalte und Gespräche Zeit und Aufwand Wert sind. Das ist Berufsrisiko. Man nennt es auch Unternehmertum. Nur Festangestellte wissen vorher, wieviel Geld sie damit verdienen, dass sie heute ins Büro gehen.
  6. “Gleichzeitig besteht für Freiberufler natürlich die Gefahr, durch das offenherzige Freigeben der eigenen Bezugsquellen (die angezeigten Tweets, denen man folgt) wie auch der Abonnenten (derjenigen, die einem folgen) schnell kopierbar zu werden.” Ja, in der Tat. Woodward und Bernstein sollten lieber nicht öffentlich @deepthroat folgen. “Kopierbar werden” – dafür gibt es bei Twitter sogar die Listenfunktion. Ich habe vor allem anfangs eine Menge interessante Leute gefunden, indem ich “kopiert” habe, wem diejenigen folgen, denen ich bereits folge. Inzwischen tue ich das kaum noch. Aber wer meine Followings kopieren möchte – bitte sehr. Sie sind öffentlich. Kleiner Tipp für den DJV: Es gibt auch die Möglichkeit, mit einem privaten Account in einem geschützten Raum zu twittern. Als private Gruppe, die nicht “kopiert” werden kann.
  7. “Umgekehrt kann man mit Tweets (Abonnenten und abonnierten Quellen) natürlich auch Vernetztheit simulieren. Wer weiß schon, dass das russische oder italienische Blog, das mit im Abonnement ist, gar nicht verstanden wird (nun, hoffentlich ist es halbwegs seriös). Oder einfach kreatives Chaos vortäuschen, wo in Wirklichkeit nur Spießertum vorhanden ist.” Das ist einfach nur abwegig.
  8. “Ohnehin setzt auf dem kleinen, sympathischen Werkzeug (man sagt auch: Tool) Twitter ein ganzer, zunehmend widerwärtiger Überbau auf. Die Rede ist von sage und schreibe 101 Twitter-Tools, die man einsetzen kann.” Ja, kann. Nicht: muss. Widerwärtig?
  9. “Gehirne werden überflutet, warnen schon Feuilletonisten, die ansonsten noch nie Probleme damit hatten, selbst die Welt mit den eigenartigsten Theorien zuzuplappern.” Nöö, eigentlich wird vor allem Frank Schirrmachers Hirn überflutet. Der twittert aber nicht. Er weiß nicht einmal, wie man “Tweets” schreibt.
  10. “Vermutlich verstößt alles gegen das Presserecht und die Ethik. Das Berufsbild der Agenturjournalisten muss überarbeitet werden, ein ganzer Berufsstand wird ersetzt oder muss umdenken. Beides wäre vermutlich mindestens genau so schlimm.” An dieser Stelle vermute ich, der Beitrag soll eine Glosse sein, die einfach nur missraten ist. Sicher bin ich mir allerdings nicht. Und das ist nicht lustig.

P.S. Vor einiger Zeit habe ich für das mediummagazin mal aufgeschrieben, warum Journalisten twittern sollten.

Update vom 2. Dezember: Es gibt jetzt ein DJV-Wiki als Google Doc zum gemeinsamen Erarbeiten: Twitter für freie Journalisten. Man beachte den ersten Absatz darin: “Twitter wird schon von vielen Freien genutzt. Die Frage ist nicht, ob oder warum. Sondern wie! […]”


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20 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Tweets die Medial Digital» Neu Twitter » Sollen freie Journalisten twittern? Zehn Antworten auf den #DJV-fail erwähnt -- Topsy.com

  2. Ich verstehe diese Angst von Profis nicht ‘kopiert’ zu werden. Sind sie sich ihrer eigenen Qualität, ihrer Quellen und ihres Stils so unsicher, das sie keinen auch nur winzigen Wettbewerbsvorsprung vor den ‘Kopierern’ hätten? Sollten sie sich nicht ihrer eigenen, unverwechselbaren Arbeit auch dann noch sicher sein, wenn sie alle ihre Quellen preisgeben würden?

    Irgendwie erinnern mich diese Befürchtungen eher an (potenzielle) Autoren (sehr weit) vor ihrer ersten Veröffentlichung. Auch diese befürchten überdurchschnittlich oft das ihnen ihre, eher durchschnittliche, ideen entwendet werden könnten.

  3. Pingback: uberVU - social comments

  4. Ob dies eine Glosse sein soll oder nicht, fragte ich mich freilich auch, gekennzeichnet war sie jedenfalls nicht. Auch wundere ich mich stark, das keinerlei Kommentare darunter stehen. Wenn auch weiterhin keine darunter stehen, bedeutet dies für mich die allseits beliebte Meinungsfilterei hat zugeschlagen, denn dann wurde mein folgender Kommentar gelöscht.

    “Zum Glück ist Twitter als soziales Kommunikationswerkzeug zu verstehen und wird von den meisten Nutzern, darunter sind mir auch einige Journalisten bekannt, als solches verstanden. Man kann es natürlich auch, wie die werte Redaktion des DJV als Spagat zwischen Selbstvermarktung und Grabenkampf beschreiben, in dem man allen Twitteranern (ha, schon wieder ein Neologismus) möglichst keinen Zentimeter Raum im Kampf um den nächsten Auftrag gewährt.

    Wer Twitter als eben diesen Spagat zwischen dem einen oder anderen Extrem verstanden hat, der möge seinen Account bitte löschen. Wer jedoch Kontakt zu Leuten sucht, die ähnliche Interessen, auch im journalistischen Bereich, verfolgen und in Twitter die verkürzte unmittelbare Grundidee des Weblogs, nämlich der Verbreitung von Fundsachen der täglichen Internetstreifzüge oder wissenswerten eigenen Feststellungen zum aktuellen Geschehen versteht, dem folge ich gern weiterhin.

    In diesem Sinne werter DJV: Ein freundliches Halali auf der Jagd nach der nächsten Schlagzeile, ich twittere derweile weiter.

    Daniel Oestreich”

  5. Solche Beiträge gehören zu den Gründen, warum ich mich gegen den DJV als Interessensvertretung entschieden habe. Was da 2009 teilweise an Geblubber zu hören war, unfassbar. Danke für den Beitrag, ich hoffe, die DJVler lesen ihn.

  6. @Ulrike: Als aktiver Twitterer halte ich die Twitter-Kritik in der “freien infos”-Glosse (oder was immer das sein soll) für überzogen. Aber sie enthält durchaus Punkte, die diskussionswürdig sind. Es gibt gute Gründe dafür, nicht gleich auf jede Sau aufzuspringen, die durchs digitale Dorf getrieben wird.

    Ich nehme an, dass der besagte Blog-Beitrag zumindest teilweise ironisch gemeint war – auch wenn sich das nicht unbedingt sofort vermittelt. Er repräsentiert die Gedanken des Autors und nicht etwa eine generelle Anti-Twitter-Haltung des DJV. Die Pressestelle des DJV-Bundesverbandes, der “freien infos'”-Autor, viele DJV-Landesverbände und natürlich auch Mitglieder twittern selbst.

  7. Oh Mann, DJV schlaf weiter. Kann nur hoffen, dass die Kollegen das alles brav sehr ernst nehmen und ich kann weiter ungestört dort meine Kreise ziehen.
    Übrigens: 40.000 Follower, das wäre ja mal nicht schlecht.

  8. @pjebsen
    Na ja, mehr als drei Jahre nach der Erfindung von Twitter kann ja kaum noch die Rede davon sein, gleich auf die digitale Sau aufzuspringen. Abgesehen davon: sollten Journalisten nicht schon von Berufs wegen neugieriger und innovationsfreudiger sein als die Durchschnittsbevölkerung?

    Dass die einzelnen DJV-Landesverbände ihre eigene Linie und ihren eigenen Erkenntnishorizont haben, ist mir durchaus bewusst. Ich folge z.B. auch als Nicht-DJV-Mitglied mit großem Vergnügen und Nutzen dem Account @DJV_RLP , das von Heike Rost (aka @lichtmalerin) betrieben wird. Aber gerade das von mir oben verlinkte Konto @DJVde ist ein Paradebeispiel dafür, wie eine Institution durch pures Monologisieren das eigentliche Potenzial von Twitter verschenkt (oder gar nicht erst erkannt hat). Als ich das zum Start des Accounts per Twitter kritisiert habe, kam die knappe Antwort “Abwarten!” Daraufhin dachte ich, aha, da kommt also noch was. Bisher kam aber nichts.

  9. @Ulrike: Neugierde ist sicherlich eine der wichtigsten Journalistentugenden. Anderseits soll es erfolgreiche freie Kollegen geben, die gerade erst den Sprung von Schreibmaschine & Telebrief zu PC & Internet geschafft haben. Die können bestimmt noch einige Zeit ohne Twitter auskommen. ;-)

    @DJV_RLP/@lichtmalerin sind in der Tat abonnierenswerte Feeds. Wenn sich andererseits Institutionen wie der DJV erst mal an Twitter herantasten, indem sie es vorwiegend als Push-Medium nutzen, habe ich damit kein Problem. Der Appetit kommt manchmal mit dem Essen. ;-)

  10. Pingback: Medienlinks: Kritik an ARD und ZDF

  11. Sehr schöne Replik mit einigen gut gesetzten Dolchstößen ;-) (Unternehmertum!!!) Manchmal habe ich wirklich den Eindruck, beim DJV hat man die Gesetze des “Frei seins” gar nicht richtig verstanden. Ob wir mal ein zweiwöchiges Praktikum bei uns anbieten sollten?

  12. Danke für die kritischen Anmerkungen am Beitrag, denn als Diskussionsbeitrag war er gedacht, das scheint ja auch gelungen zu sein. Wenn Interesse an einer gemeinsamen Bearbeitung besteht (ja, so harmoniebedürftig kann man sein), gibt es die Einladung zu einer Bearbeitung des Dokuments “Twitter für Freie” unter http://frei.djv-online.de/?p=718.

  13. Liebe Ulrike, lieber Peter,

    Danke für Euer Lob, das ist Ansporn und Inspiration, weiter zu machen – was bei knappem Zeitkontingent als Freiberuflerin, bei diversen Bedenkenträgern etc. nicht immer ganz einfach ist. Sei’s drum, mir macht’s Spaß. Und sowohl alias @DJV_RLP als alias @lichtmalerin freue ich mich über viele spannende Gespräche, mit Kollegen, Interessierten, Photographen, Journalisten, die zum Teil im “real life” ihre Wurzeln haben, aber auch im Web 2.0 entstanden und so im “real life” wohl nicht zustande gekommen werden.
    @pjebsen: Das mit der medialen Sau fand ich sehr passend: Die Mechanismen des Web 2.0 kennen zu lernen, sie zu verstehen, ist die eine Sache. Ob man nun auf allen sich bietenden Plattformen herumturnen muss, ist eine ganz andere Sache – und eine höchst individuelle Entscheidung, die jeder für sich treffen muss.
    Und wer sich durch’s Neuland frickelt, dabei vielleicht auch den ein oder anderen Fettnapf sauber versenkt, der hat sicherlich Kritik verdient. Genauso aber auch kollegiale Hilfestellung anstelle andauernder Verbaldresche….. ;)

    Viele Grüße
    Heike Rost aka Lichtmalerin ;)

  14. Der DJV Brandenburg distanziert sich ausdrücklich von der Meinung des Bundesverbandes zum Thema Twitter und Blogs. Für uns sind Blogger und Journalisten keine ewigen Feinde, sondern Verbündete. Twitter ist ein hocheffizienter Microblogging Dienst , der eigentlich ein MUST HAVE für alle echten Journalisten sein sollte.

    Wir sehen auch die interessanten Möglichkeiten von Twitter zur Verbreitung der eigenen Informationen und der gegenseitigen Befruchtung bei aktuellen Themen. Ebenso sehen wir in Blogs eine moderne Form des Journalismus, die schon längst mehr Glaubwürdigkeit bei den Lesern hat, als die klassischen Medien. Das Ziel eines Journalistenverbandes sollte hier nicht der Kampf gegen die neuen Medien, sondern die Weiterentwicklung von alten und neuen Medien sein.

    Warum erfreuen sich Twitter und Blogs einer so hohen Glaubwürdigkeit?

    Da die klassischen Medien immer weniger Geld für Recherche und gute journalistische Arbeit ausgeben und immer häufiger auf beliebiges Agenturmaterial – da darf dann auch schon mal ein PR-Beitrag einer Ministerin dazwischen sein – zugreifen, leidet die Glaubwürdigkeit und das Ansehen.

    Dagegen gelten Blogger als uneigennützige Einzelkämpfer, die unter Einsatz der letzten Notgroschen versuchen tollen Journalismus zu bieten und dabei niemals in den Sog von PR und Agenturjournalismus kommen.

    Die Wahrheit ist, dass Blogger häufig Themen bieten, die aus Opportunität oder Angst vor der Werbeindustrie bei den klassischen Medien kaum oder gar nicht vorkommen. Viele beschäftigen sich auch mit der Kritik am klassischen Journalismus. Dabei sind Blogger nicht neutral und objektiv. Der Leser sollte immer beachten, dass es sich oft um den subjektiv Blick auf das Thema handelt. Aber auch der klassische Journalismus ist nie wirklich objektiv und begeht durch Weglassen oft die größten Lügen.

    Wir sollten uns also um die saubere Trennung von PR und Journalismus bemühen und für genügend Zeit und Geld für eine gute Recherche kämpfen. Es geht um den Journalismus und nicht um das Medium. Den DJV Bundesverband ärgert wohl sehr, dass gerade die internetaffinen Blogger und Twitterer so wenig für Verbandsgedöns übrig haben. Da baut man dann schon mal ein Feindbild auf und vergrault sich so den potentiellen Verbandsnachwuchs.

    In diese Diskussion passt, dass man Bloggern nur in Ausnahmefällen einen Presseausweis austellen möchte. SInd ja keine Journalisten und hauptberuflich sind sie schon zweimal nicht tätig. Ich erinnere nur an die unsägliche Rede zum Thema Blogger von Michael Konken.

  15. Diskussion ist spannend. Langsam wird es (berufsverbands-) politisch … und wie auch in der Politik gilt hier die Regel: Einsteigen, ändern, anders machen. Anderenfalls neue Bude aufmachen. DJV 2.0 ? ;)

  16. “Er weiß nicht einmal wie man Tweets schreibt” – klar, so wird also recherchiert. Man hat ja eine Meinung, dann braucht man nicht noch nachprüfen, ob sie stimmt. Schirrmacher weiß, wie man Tweets schreibt. Ja, auf Seite 13, der ersten Textseite, gibt es einen Tippfehler. Dort heißt es Tweeds. Peinlich. Aber eben ein Tippfehler. Wenn man auf jedem Tippfehler im Internet so herumreiten würde, hätte man viel zu tun.

    Ein paar Seiten später stößt man in Payback übrigens noch auf einen weiteren Tippfehler und auch auf einen Grammatikfehler. Wer sich aber die Mühe macht, bis Seite 161 zu lesen, der wird feststellen, dass dort das Wort “Tweets” richtig geschrieben ist. Klar, wer in der Regel nur 140 Zeichen verdauen kann, schafft es nicht bis dorthin!

  17. @Chris: Einsteigen, ändern, anders machen wär ein schönes Modell. Leider läuft’s viel öfter nach dem Muster “drinsein, nichts tun, kritisieren, mit Getöse aussteigen” ;) – oder noch besser: Von außen getösig kritisieren ;)))

    @Gerelescu Ausnahmen bestätigen die Regel: Auch 140-Zeichen-Verfasser können durchaus mehr verdauen. ;))))

  18. Aufgewacht, lieber DJV. Aber dringend! Journalisten, die in keinem Sozialen Netzwerk angemeldet und aktiv sind, sollten ziemlich viel Angst vor der Zukunft haben. Ich staune immer noch Bauklötze, wenn Kollegen Twitter, Facebook, Youtube usw. als Schnickschnack werten. 40.000 Follower – das wäre allerdings mal eine Hausnummer.

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