Seminarfolien: Social Media im Journalismus

Heute habe ich an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft ein Einführungsseminar zum Thema “Social Media im Journalismus” gegeben. Hier gibt es die Seminarfolien zum Download (pdf) (circa 80 Prozent neu oder aktualisiert, der Rest unverändert aus älteren Präsentationen übernommen).

Es ging heute u.a. um die folgenden Themen:

  • Was bedeutet “Social Media Revolution”? Haben wir es mit einer vorübergehenden Modeerscheinung oder wirklich mit einem tiefgreifenden Wandel des Mediennutzungsverhaltens zu tun?
  • Wie macht sich das bemerkbar?
  • Wie nutzen Redaktionen Social Media?
  • Wie können freie Journalisten Social Media zur Selbstvermarktung nutzen?
  • Welche Recherchetools bietet Social Media?
  • Wie kann ich die Informationsflut filtern und organisieren?
  • Best Practice Beispiele
  • Jede Menge weiterführender Links

Sehr kritisch betrachteten die Journalistenschüler Twitter. Keiner aus der elfköpfigen Gruppe twittert aktiv selbst. Ich habe deshalb diese Frage an meinen Twitter-Schwarm (2400 Follower) gestellt:

und binnen kurzer Zeit diese Antworten bekommen (vielen Dank!):

Vielen Dank auch an die Seminarteilnehmer für die konstruktiv-kritische Diskussion!

6 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Tweets die Medial Digital» Neu » Seminarfolien: Social Media im Journalismus erwähnt -- Topsy.com

  2. Einen Seminarraum weiter hätten Sie heute mindestens drei Twitterer und zweieinhalb Blogger getroffen. ;) Aber unser Jahrgang ist ja auch zwei Jahre jünger. Vielleicht macht das schon den Mentalitätsunterschied aus… Das können wir ja wahrscheinlich diskutieren, wenn wir in zwei Jahren das Seminar bei Ihnen haben.

  3. @Bastian:
    Die Einstellung zum Netz und speziell zum sozialen Netz ist immer weniger eine Altersfrage. Die am schnellsten wachsende Nutzergruppe bei Facebook ist die der 55- bis 65-Jährigen. Umgekehrt wissen bis heute die wenigsten Teenager, was Twitter ist. Ich halte es mit dem Netzwerkforscher Peter Kruse und verwende statt der Begriffspaare Digital Native versus Digital Immigrant lieber Digital Resident versus Digital Visitor.

    Und ich freu mich auf das Seminar in Eurem Jahrgang in zwei Jahren :-)

  4. Pingback: Das Verpasstheitsproblem « weckenblog

  5. Fraglich aber, ob eine Umfrage bei Twitter über Twitter besonders repräsentativ ist.
    Wer twittert, sollte auch etwas zu sagen haben.

  6. Pingback: Statusbetrachtung: Social Media, bist Du in der Krise? | PRlen