Linktipps zum Wochenstart: Das Internet im Jahr 2025

Toptipp:

How to Access the Internet (A Guide from 2025)

“Google Street View 3D Plus Touch will only show you those things from the other country which are legal in your location, so it’s a great, risk-free and streamlined experience to get to know other exciting cultures” – eine großartige Satire bei blogoscoped über das freie Internet in 15 Jahren (oder das, was bis dahin noch davon übrig ist).

weitere Tipps:

Five Things Old Media Still Don’t Get About The Web

Techie bringt nicht ganz neue und  immer noch umstrittene Erkenntnisse über klassische Medien und das Internet gut bebildert auf den Punkt:

  1. Die Masse der Nutzer war noch nie bereit, für Nachrichteninhalte zu zahlen
  2. Paywalls kappen das Netz und verärgern Nutzer
  3. Das Netz braucht neue Medienlösungen, keine Wiederholung von Print
  4. Nutzer machen Raubkopien, weil diese ihnen etwas bieten, was sie auf legalem Weg nicht bekommen
  5. Der Gegenwert von Tauschbörsen und Raubkopien entspricht nicht den entgangenen Umsätzen aus legalen Verkäufen

Was mit Medien 217 mit Uwu Lena

Der Medienpodcast mit Daniel Fiene und Herrn Pähler. Diesmal u.a. mit einem Gespräch mit Matthias Spielkamp (irights.info) über das Leistungsschutzrecht und der Gruppe Uwu Lena über ihren WM-Hit “Schland-o-Schland”.

What Twitter Places Means for the Future of Location

Mashable prognostiziert Konsequenzen aus der Integration von Ortsangaben bei Twitter (“Places”): eine Fülle neuer Apps und das Auftauchen sogenannter “Promoted Places”.

Das Web in Südostasien: Geeks on the train und GPRS im Reisfeld

Der Journalist Thomas Wanhoff lebt seit drei Jahren in verschiedenen Ländern in Südostasien und rief Barcamps in Kambodscha, Vietnam und Laos mit ins Leben. Er stellt bei Kooptech die örtliche Webszene vor: “In den Städten ist die Smartphonedichte schon fast erschreckend, berücksichtigt man, dass allein in Laos 50 Prozent der Bevölkerung hungern und in Kambodscha die meisten Menschen von weniger als 2 Dollar am Tag leben müssen. Dennoch, gerade in der Webcommunity spürt man in Südostasien einen Enthusiasmus, der wohl mal in den Gründertagen des Silicon Valley geherrscht habe muss. Bangkok hat einen Hackerspace, Phnom Penh hat seine samstäglichen Tweetups (Twittermeetings) und bald das dritte Barcamp.”

Your Guide to Digital Training Programs for Mid-Career Journalists

Craig Silverman stellt bei Mashable Programme amerikanischer Journalistenschulen zur multimedialen Weiterbildung professioneller Journalisten vor, die mitten im Berufsleben stehen. Die Liste enthält auch kostenfreie, bzw. sehr preiswerte E-Lehrgänge. Und natürlich empfehle ich zur eigenständigen Weiterbildung auch meine Übersetzung von Mindy McAdams “Reporters Guide to Multimedia Proficiency” (pdf-Reader).

35 Essential Social Media Resources You May Have Missed

Mashable aggregiert seine Listen zu Social Media Tools in einer neuen Metaliste.

A German view on English football

Der BR-Fernsehjournalist Marcus Schuler hat vor dem WM-Spiel Deutschland – England einen Gastbeitrag für die Website der BBC verfasst (hier die deutsche Übersetzung auf seinem Blog). Er versucht das Rätsel um die Stereotypen der britischen Boulevardpresse zu lösen: “What I don’t understand, though, are newspaper headlines like The Sun’s “Get Ready for Germ Warfare”. […] When I talk to English friends about football, they never ever use words like “Blitzkrieg” or “Fritz”. I have no idea why British media, especially the tabloids, use these hackneyed stereotypes. Don’t they know better? […] I suspect that British journalists rely on these stereotypes because they lack creativity.” Das ist auch meine Vermutung. Mein erster Klick nach dem Spiel ging gestern übrigens zur Webseite des Revolverblatts The Sun, das u.a. hier bemerkenswert fair und ganz ohne die Verwendung der Wörter “blitzkrieg” und “German tanks” berichtete. Die Niederlage war wohl zu eindeutig…

Los Angeles

“Sechs Tage Los Angeles. Soll ja nicht die allerschönste Stadt in den Vereinigten Staaten sein, was mir aber kaum egaler hätte sein können. Es war USA. Das Land, in dem ich so gerne leben würde” – eine launige Bildreportage mit tollen Fotos von Christoph Boecken bei Jeriko.

Foto: Christoph Boecken/Jeriko

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