“New Storytelling”, iPad-Strategien und Datenjournalismus – Scoopcamp geht in die zweite Runde

1. Juli 2010 | Von Ulrike Langer | Kategorie: Neu

Das zweite scoopcamp von Hamburg@work (einer Hamburger Initiative für Medien, IT und Telekommunikation) und der Nachrichtenagentur dpa am 29. September 2010 verspricht genauso spannend zu werden wie die Premiere im vergangenen September.

Diesmal hat das scoopcamp folgende Schwerpunkte:

• Erste Bilanz: Welche neuen Erzählmöglichkeiten schaffen Tablet-PCs wie das iPad mit seinen zahlreichen Applikationen?
Data Journalism: Wie Journalisten die Macht der Daten für die eigene Recherche nutzen können.
• Erfahrungsberichte: So geht’s – Social-Media-Kanäle und Communities gewinnbringend in den Redaktionsalltag integriert!
• Jobs im Wandel: Wie Redakteure mit digitaler Identität zur Medienmarke werden.
• Paid Content: Geschäftsmodelle im Internet – Medienhäuser auf der Suche nach dem Schlüssel zum Erfolg.

Keynote-Speaker sind der Software-Architekt Oliver Reichenstein und der Editor of Interactive News bei der “New York Times Aron Pilhofer”. Reichenstein ist CEO der Agentur Information Architects ist Oliver Reichenstein und einer der Vorreiter in Sachen iPad- Applikationen für Medienhäuser. Er hat unter anderem die Webauttritte  “Zeit Online” und den “Tages-Anzeiger” relauncht. Darüber hinaus ist er der Erfinder der populären „Web Trend Map“, einer Infografik, die jährlich die 300 wichtigsten Internet-Unternehmen visualisiert und damit ein wesentlicher Gradmesser für die Entwicklungen in der Branche ist. Auf dem scoopcamp wird Reichenstein eine erste Bilanz der neuen Möglichkeiten für Verlage ziehen.

Aron Pilhofers Keynote trägt den Titel „Beautiful data – state of the art approaches to journalistic research and interactive storytelling“. Pilhofer Mitgründer von DocumentCloud.org – ein Projekt, das entwickelt wurde, um Journalisten die Recherchearbeit zu erleichtern – sowie von Hacks and Hackers, einer Vereinigung, die Technologie-Interessierte und Journalisten zusammenführt.

Weitere Referenten des scoopcamp 2010 sind Joachim Türk (Chefredakteur der “Rhein-Zeitung”), Christian Heise, Sebastian Horn & Sascha Venohr (“Zeit Online”) und der Blogger Richard Gutjahr.

Wie im Vorjahr wird das Programm fortlaufend ergänzt, um inhaltliche Anregungen aus dem Teilnehmerfeld aufzunehmen. Themenvorschläge für Workshops können direkt an die Veranstalter geschickt oder auf der
Facebook-Fanseite zum scoopcamp diskutiert werden. Der beste Vorschlag erhält einen Slot auf der eintägigen Journalistenkonferenz. Weitere nationale und internationale Speaker werden in Kürze bekannt gegeben. Mehr Details und ein Anmeldeformular gibt es auf der Webseite des scoopcamp.

Im letzten Jahr hielt der Journalist und Programmierer Adrian Holovaty, Gründer der Plattform Everyblock, eine furiose Keynote zum Thema Datenjournalismus. Anschließend habe ich ihn dazu interviewt.

Der 29. September 2010 ist für das scoopcamp auf jedem Fall in meinem Kalender reserviert.


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