Journalismus unter Zugzwang – Beiträge aus “tendenz” zum Download und Umfrage
7. Juli 2010 | Von Ulrike Langer | Kategorie: Journalismus, NeuDas Magazin “tendenz” der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe dem Schwerpunktthema “Medien im Zeitalter des sozialen Netzes“. Ich habe dafür den Aufmacher geschrieben:
“Journalismus unter Zugwang”
In hyperlokalen Strukturen, Kooperationen mit Amateuren und alternativen Finanzierungsformen liegen neue Chancen für Anbieter journalistischer Inhalte im Zeitalter des sozialen Netzes. Noch werden sie in Deutschland wenig genutzt.
Weitere Beiträge sind:
Die Kunst der Interpretation von Volker Lilienthal
Der Bürger, der bloggt, wird in der Online-Gesellschaft mehr und mehr zu einem
»Medium und Faktor« der öffentlichen Meinungsbildung, während der professionelle Redakteur immer weniger die Gatekeeper-Funktion erfüllt. Im Journalismus von morgen ist die Kunst der Interpretation gefragt.
TV-Nachrichten – nur ein Kostenfaktor? von Sissi Pitzer
Nachrichten im Fernsehen – eine Selbstverständlichkeit? So sehen es zumindest die Zuschauer und die private Rundfunkaufsicht. Doch dass sich der Wert der Information verändert hat, zeigt die Diskussion über die Notwendigkeit des »Zuschussgeschäfts« Nachrichten im privaten Fernsehen.
Dialog auf Augenhöhe von Richard Gutjahr
Online zu arbeiten, bedeutet nicht einfach, einen Text ins Internet zu stellen. »Tendenz« hat den Blogger und Fernsehjournalisten Richard Gutjahr gefragt, welche Kriterien für »guten« Online- Journalismus gelten.
Die hier vorgestellten und weitere Beiträge aus dem Themenheft können unter diesem Link bei der BLM als pdf heruntergeladen werden.
Außerdem enthält die Online-Ausgabe der “tendenz” eine interessante Umfrage zu einer These aus dem Internet-Manifest:
„Das Internet verbessert den Journalismus.“ Richtig oder falsch?”
Geantwortet haben folgende Medienmacher und -experten (Macherinnen und Expertinnen ließen sich offenbar nicht finden…):
- Prof. Ernst Elitz (Gründungsintendant des Deutschlandfunk)
- Dirk von Gehlen (Redaktionsleiter jetzt.de)
- Dr. Kai Gniffke (Chefredaktion ARD aktuell)
- Hans-Jürgen Jakobs (Chefredakteur sueddeutsche.de)
- Thomas Knüwer (kpunktnull, Beratung für das digitale Zeitalter)
- Peter Kloeppel (Chefredakteur RTL)
- Dr. Robin Meyer-Lucht (Berlin Institute, Herausgeber des Mehrautorenblogs Carta)
- Dr. Hajo Schumacher (Textmanufaktur Berlin)
- Frank Thomsen (Chefredakteur stern.de)
- Dr. Christian Stöcker (Spiegel Online, stellv. Ressortleiter Netzwelt)
- Prof. Dr. Stephan Weichert (MHMK Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation).









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