Skype ist Jupiter, Facebook ist Saturn: Das geosoziale Universum

Die Datenvisualisierungs-Agentur Jess 3 lässt Social-Media-Plattformen und Messaging-Dienste um den Fixstern Mobile kreisen, um ihre Bedeutung (in Nutzerzahlen) zu visualisieren. Demnach ist Skype wichtiger als Facebook. Die ortsbasierten Dienste Foursquare, Gowalla, Brightkite und Google Latitude erreichen nur den Status von Asteroiden.

via Jess 3/Twitpic und GigaOm

5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Eine schöne Grafik, zweifellos, aber dennoch eine sehr gewagte Gegenüberstellung. Denn die unterschiedlichen Dienste gehören unterschiedlichen Gattungen an. Facebook ist klar ein Social Network, Skype dagegen ein Internet-Telefon-Dienst und Hotmail ein E-Mail-Programm. Klar ist aber auch, dass die einstmals scharfen Grenzen zwischen diesen Diensten allmählich etwas verwischen – einige davon wären gern alles für jeden… ;-)

  2. Matthias – die Dienste sind im Detail nicht unbedingt vergleichbar, schon klar. Wahrscheinlich deshalb die überordnende Wortschöpfung “geosozial”, die ich vorher noch nie gehört habe. Es sind aber alles mobile Plattformen, das ist der verbindende Faktor. Und die Grafik zeigt eins sehr deutlich: Die Dienste, die im sozialen Netz und in Techie-Kreisen den größten Hype verursachen (z.B. Foursquare) haben noch lange nicht die Relevanz von Plattformen, die entweder kaum beachtet werden (Skype, Hotmail) oder deren Niedergang in der Techwelt schon so gut wie besiegelt ist (MySpace).

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  5. Die Grafik ist in der Tat sehr interessant. Wenn der verbindende und besonders (Echtzeit-)kommunikative Faktor hier die Hauptrolle einnehmen, würde ich sogar behaupten, dass sich Twitter im Laufe des nächsten Jahres hinter Facebook (oder zumindest in dessen Nähe) einreiht. Aber auch was die “geosoziale” Seite betrifft, würde ich dies vermuten – Geocoding/Geotagging spielen dort zwar noch nicht lang eine Rolle, aber die Anwendungen mehren sich. Und es ist aus meiner Sicht gut vorstellbar, dass Twitter in nächster Zeit evtl. eine Echtzeit-Standort-Anzeige integrieren wird. Auch der steigende Absatz in den Mobilfunkmärkten wird hierzu sein Übriges tun.

    Dann bin ich mal gespannt, wie die Darstellung in einem Jahr aussieht.

    Viele Grüße
    Jasmina