Linktipps zum Wochenstart: Qualit

Top-Tipp:

Unser täglich Brot

Matthias Dell befragt für den Freitag den Journalistikprofessor Volker Lilienthal über Abwehrkämpfe von Zeitungsverlagen gegen Blogger, Schwierigkeiten bei der Studentenmotivation und „Qualitätsjournalismus“. Aus Sicht der Leser sei dieser in der letzter Zeit überstrapazierte Begriff ein “Pleonasmus, ein ,weißer Schimmel’“, sagt Lilienthal. “Erwarten wir nicht alle legitimerweise von jeglichem Artikel Qualität? Das normale Publikum versteht das eigentlich nicht.”

weitere Tipps:

Journalists must build a personal brand: 10 tips

Mindy McAdams, Journalismusprofessorin in Florida, gibt 10 gute Tipps zur Markenbildung für freie Journalisten. Und ja, auch in den USA gibt es eine Diskussion darüber, ob Journalisten “brands” sein sollten (Entmenschlichung! Kommerz! Marketingjargon!) Mindy McAdams ist übrigens die Journalismus-Dozentin, deren 15-teiliges Multimedia-Tutorial ich übersetzt und anschließend als pdf veröffentlicht habe.

Hörbuch selbst gemacht (ohne Verlag): Wie ich Meconomy vertont habe

“Meconomy”, den Leitfaden mit Beispielen für das selbstbestimmte Leben und Arbeiten, gibt es ab sofort auch als Hörbuch. In diesem Blogpost erklärt Autor Markus Albers, wie er es gemacht hat, nämlich wie schon bei der E-Book-Version – im Eigenverlag. Mehr über das Publizieren ohne Eigenverlag diskutieren Markus Albers und weitere Autoren übrigens am 18. September in Hamburg beim “Mach’s Dir selbst”-Kongress des Journalistenverbandes Freischreiber.

Scoopcamp 2010 – Warum ich mich auf Aron Pilhofer und Oliver Reichenstein freue

Gerd Kamp, Leiter des dpa newslab, gibt einen Ausblick auf das von dpa und der Initiative Hamburg at work veranstaltete Scoopcamp, das in diesem Jahr zum zweiten Mal ansteht und sich vor allem um das Thema Datenjournalismus dreht. Keynote-Speaker sind in diesem Jahr Aron Pilhofer, Editor Interactive Newsroom Technologies für nytimes.com, und Oliver Reichenstein von den Information Architects (Herausgeber der Webtrend Maps). Im vergangenen Jahr sprach Everyblock-Gründer Adrian Holovaty. Bei der Netzpresse Online schreibt Dirk Schmidtke über Daten und ihre Geschichten: Der Journalismus aus der Datenbank steht noch am Anfang. Und Lorenz Matzat zeigt, dass es Datenjournalismus auch schon gab, als er noch nicht so hieß.

The pros and cons of writing for a content farm

Wieder ein Bericht aus dem Inneren einer Contentfarm. Ellie Behling zieht bei eMedia Vitals das Resümée ihrer Entscheidung, sich mit Beiträgen für Examiner.com einen Namen im Journalismus zu erschreiben:

“Here’s the breakdown:

  • I published a total of 25 posts for Examiner.com from June 11 to November 31, 2009.
  • My content received a total of 3,906 pageviews in 2009.
  • I earned a total of $35.73.

[...] Each piece paid me, on average, about $1.50. So, for every post I wrote, I could basically buy myself half of a beer at happy hour.”

Ellie Behling schreibt inzwischen nicht mehr für examiner.com.

Twitter usage up 33% over the summer

Für alle die sich wundern, ob der große Hype um Twitter vorbei ist: Twitter hat jetzt weltweit 145 Mio Nutzer, die monatlich 2,64 Mrd. Tweets absetzen – das sind 88 Millionen Tweets am Tag (incl. der Nutzung über Clients wie Tweetdeck).

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