Geld verdienen im Netz: Mein Seminar für freie Journalisten

Immer wieder werde ich von Journalisten-Kollegen gefragt, warum ich meine Social Media Seminarfolien (sofern sie keine Unternehmensinterna enthalten) frei ins Netz stelle. “Du verschenkst ja Inhalte, die Du auch verkaufen könntest”, lautet sinngemäß das Argument, das ich häufig zu hören bekomme. Meine Antwort ist dann immer: “Im Gegenteil. Für jeden Foliensatz, den ich ins Netz stelle, bekommen ich drei neue Anfragen, Seminare zu geben oder Vortäge zu halten.” Das ist meine persönliche “Freemium”-Strategie, frei nach Chris Andersons “Free: The Economics of Abundance and Why Zero Pricing Is Changing the Face of Business” (Affiliate Link).

Ich bin überzeugt davon, dass freie Journalisten Ihre persönlichen Angebotsprofile stärken und sich vernetzten sollten, um gegenüber Auftraggebern selbstbewusster auftreten zu können, ihren Marktwert zu steigern und gegebenfalls auch ganz eigene Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die gute Nachricht ist: Im Netz geht das ohne große finanzielle Investitionen. Doch wie macht man das? Womit soll man anfangen? Wie vernetzt man sich ohne sich bei Facebook und Co. zu verzetteln? Und wie entwickelt man seine Stärken? Dazu biete ich am 10. und 11. März ein zweitägiges Seminar an der Hamburger Akademie für Publizistik an.

Das Seminar sollen Kenntnisse vermitteln und einen Erfahrungsaustausch vermitteln. Außerdem machen wir praktische Übungen.

Geld verdienen im Netz

  • Warum sollen sich freie Journalisten im Netz vermarkten?
  1. sich spezialisieren und Stärken entwickeln
  • dynamische Visitenkarte im Netz: Das eigene Blog
  1. Vorzüge des Bloggens gegenüber der statischen Homepage
  2. Blogplattformen (WordPress, Tumblr, Posterous)
  3. Blogstrategien, Do’s and Don’ts des Bloggens
  4. ein multimediales Profil: Video, Audio, Grafik
  • Unabdingbar: Vernetzung im sozialen Netz
  1. Wie baue ich mit Twitter und Facebook ein Kontaktnetzwerk und eigene Reputation auf?
  2. Nutzwert für mich und für andere: Bookmarks und Dokumente in der Cloud: Delicious, Diigo, Slideshare, Vimeo und Co.
  3. Persönlichkeit im Netz entwickeln:  Wieviel darf und soll ich im Netz von mir preisgeben?
  • Unternehmerjournalismus: Themen finden und vermarkten ohne Auftraggeber
  1. mögliche Geschäftsmodelle
  2. Blogvermarktung: Werbenetzwerke, Direktvermarktung, Google AdSense
  3. Crowdfunding: Paypal, Flattr, Kachingle, StartNext und Co.
  4. ein Buch schreiben und ein eigenes eBook aufsetzen: Wann, wie und auf welchen Plattformen?
  5. Expertise offline vermarkten: Vorträge, Seminare, Moderationen

Wichtig: Wer sich für dieses Seminar interessiert, meldet sich bitte nicht bei mir, sondern direkt beim Veranstalter Akademie für Publizistik an.

Vorankündigung: Ein ähnliches Seminar gebe ich am 21. Mai 2011 beim DJV in Bremen.

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Ist der Titel des Seminars nicht ungenau? “Geld verdienen im Netz” – tatsächlich geht es bei den meisten Punkten doch um Selbstvermarktung, Eigenwerbung und das Einüben praktischer Online-Anwendungen. Konkret werden Verdienstmöglichkeiten nur im letzten Themenblock “Unternehmerjournalismus” angesprochen. Besonders vielversprechend klingen sie nicht: Soweit mir bekannt, liegen die Erträge aus “Blogvermarktung” und “Crowdfunding” noch unter den Zeilenhonoraren von Lokalzeitungen.

  2. Natürlich ist der Seminartitel verkürzt. Korrekterweise müsste es heißen: “Geldverdienen im Netz und mit Hilfe des Netzes”. Das wäre aber nicht so richtig knackig, oder? Außerdem liste ich ja auf, worum es in dem Seminar geht. Selbstvermarktung im Netz ist der Schwerpunkt. Und eine bessere Selbstvermarktung führt zu mehr Geldverdienen. Unternehmerjournalismus ist dabei nur ein Aspekt.

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