Social Media ist keine Aufgabe f


Vor einigen Tagen habe ich einen Beitrag von Steve Buttry kommentiert und verlinkt, der begründete, warum Chefredakteure twittern und diese Aufgabe nicht einfach einem Praktikanten überlassen sollten. Hier ist ein dazu passendes animiertes Video von Eric Qualman – Autor des Buches Socialnomics: Wie Social Media Wirtschaft und Gesellschaft verändern [Affiliate Link] und Produzent der eingängigen Social Media Revolution Videos.

Im Video wundert sich ein Bärchen-Praktikant im Gespräch mit seinem Bärchen-Kumpel, warum er ganz alleine für die Kommunikation mit der Zielgruppe per Twitter, Facebook, YouTube und Co. zuständig ist, während sein Chef, der “Schmu” (Chief Marketing Officer) auf seinen beiden iPads gleichzeitig die “New York Times” liest und Sudoku-Rätsel löst.

Natürlich haben Chefredakteure, Medien- und Marketingmanager und generell das Führungspersonal von Konzernen in der Regel Besseres zu tun als während der Arbeitszeit Sudoku auf dem iPad zu spielen. Ein weitereres im Video ansprochenes Argument hört man dafür um so öfter von denjenigen, die Social Media immer noch für Zeitverschwendung halten:  Wie hoch ist der Return on Investment (ROI)? Wieviel ist ein Twitterfollower wert? Wieviel ein Facebookfan? Wie sehr müssen wir uns auf diesen Plattformen engagieren, damit die Leute unsere Zeitungen, unsere Apps (und unsere xy Produkte) kaufen? Oder in der Variante freier Journalist: Wieviel muss ich bloggen und twittern, bis ich damit 500/1000/2000 Euro im Monat verdiene?

Dabei müsste die Frage vielmehr lauten: Können (Medien-)Unternehmen und freie Journalisten als Unternehmer überhaupt riskieren, sich den Plattformen zu verweigern, die ihnen bei aktiver Nutzung momentan noch relativ leicht eine Vorrangstellung verschaffen und in den nächsten fünf bis zehn Jahren vielleicht das Überleben auf dem Markt sichern?

via socialtimes

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