Das Digitale Quartett #37: PRISM – Die n

Prismbreak

Seit wir die Abhörthematik PRISM vor zwei Wochen zum ersten Mal Thema im Digitalen Quartett diskutierten, ist uns das Thema nicht nur erhalten geblieben, sondern es gibt es auch beunruhigende neue Facetten, die ans Licht gekommen sind. In Großbritannien existiert ein noch ein größeres Programm unter dem Codenamen Tempora (was aber die meisten Briten eher kalt lässt) und auch die Kommunikation in den EU-Büros in Washington D.C. wurde offenbar von der NSA abgehört. Deshalb haben wir uns entschieden: PRISM gehört auch heute auf die Tagesordnung des Quartett.

Wir freuen uns heute auf unsere Diskussionspartner:

  • Malte Spitz, Mitglied im Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen und Experte für Medien-, Netz- und Bürgerrechtspolitik. Malte Spitz , Mitglied im Bundesvorstand Bündnis 90/Die Grünen und Experte für Medien-, Netz- und Bürgerrechtspolitik. Malte Spitz machte im Frühjahr 2011 Schlagzeilen, als er seine bei der Telekom herausgeklagten Mobilfunk-Vorratsdaten Zeit Online für eine mitlerweile mehrfach preisgekrönte Visualisierung zur Verfügung stellte. Das Thema schaffte es prominent u.a. auch in die New York Times. Genau dort veröffentlichte Malte Spitz am Wochenende einen vielbeachteten Meinungsbeitrag zum Thema Prism: Germans Loved Obama. Now We Don’t Trust Him.
  • Michael Remke, freier USA-Korrespondent. Er hat  Präsident Obamas Rede vom 19. Juni in Berlin analysiert und kommt zum Schluss: Historisch geht anders.
  • Sebastian Matthes, Technologie-Redakteur der Wirtschaftswoche. Er ist gemeinsam mit unserer Gastgeberin Franziska Bluhm auch Moderator des WiWo-Lunchtalk.

Den Link zum Hangout:

Illustration: Richard Gutjahr