<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Medial Digital &#187; digitale Märkte</title>
	<atom:link href="http://medialdigital.de/category/digitale-markte/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://medialdigital.de</link>
	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 May 2012 10:07:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>&#8220;We ain&#8217;t seen nothin&#8217; yet&#8221; &#8211; Jeff Jarvis&#8217; neues Buch &#8220;Public Parts&#8221;</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/09/29/we-aint-seen-nothin-yet-jeff-jarvis-neues-buch-public-parts/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2011/09/29/we-aint-seen-nothin-yet-jeff-jarvis-neues-buch-public-parts/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 06:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienvisionen]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[öffentliche Sphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre-Paradoxon]]></category>
		<category><![CDATA[Public Parts]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=5186</guid>
		<description><![CDATA[Als der New Yorker Medienprofessor Jeff Jarvis im vergangenen Jahr ankündigte, in seinem neuen Buch werde es um das Spannungsfeld &#8220;privat&#8221; versus &#8220;öffentlich&#8221; gehen, habe  ich mit einer angereicherten Anekdotensammlung gerechnet. Immerhin stammt von Jarvis die etwas schiefe Analogie, die Deutschen hätten zwar keine Scheu, sich in der gemischten Sauna nackt zu zeigen, möchten aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F09%2F29%2Fwe-aint-seen-nothin-yet-jeff-jarvis-neues-buch-public-parts%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F09%2F29%2Fwe-aint-seen-nothin-yet-jeff-jarvis-neues-buch-public-parts%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/25fa0930906844a6a13cfd4fc55a2045" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Als der New Yorker Medienprofessor Jeff Jarvis im vergangenen Jahr ankündigte, in seinem neuen Buch werde es um das Spannungsfeld &#8220;privat&#8221; versus &#8220;öffentlich&#8221; gehen, habe  ich mit einer angereicherten Anekdotensammlung gerechnet. Immerhin stammt von Jarvis die <strong><a href="http://www.buzzmachine.com/2010/02/11/the-german-privacy-paradox/">etwas schiefe Analogie</a></strong>, die Deutschen hätten zwar keine Scheu, sich in der gemischten Sauna nackt zu zeigen, möchten aber ihre Häuser bei Google Streetview nicht unverpixelt zeigen.</p>
<p>Doch Jarvis Buch  <a href="http://www.amazon.de/gp/product/1451636008/sr=1-1/qid=1317195659/ref=olp_product_details?ie=UTF8&amp;me=&amp;qid=1317195659&amp;sr=1-1&amp;seller="><strong>&#8220;Public Parts&#8221;</strong></a>, das soeben im englischsprachigen Original erschien, ist einerseits vor allem eine sehr lesenswerte Kulturgeschichte der Auffassung von privat versus öffentlich im Wandel der Zeiten. Andererseits versteht es Jarvis wie schon in seinem vorigen Buch die Grundmetapher &#8220;publicness&#8221; (Jarvis&#8217; eigene Wortschöpfung) auf so unterschiedliche moderne Bereiche wie die öffentliche Fluglinie (kann das funktionieren?) oder Autobau im Open-Beta-Verfahren (Beispiel Local Motors: funktioniert offenbar sehr gut) anzuwenden. Aber im Unterschied zu &#8220;What would Google do?&#8221;, das in der zweiten Hälfte der bemühten Googlefizierung aller möglichen Branchen den Leser etwas ermüdete, überstrapaziert Jarvis hier seine Grundmetapher nicht.</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/public-parts.png"><img class="size-large wp-image-5187 alignleft" title="public parts" src="http://medialdigital.de/wp-content/public-parts-300x457.png" alt="" width="240" height="366" /></a>Sehr interessant finde ich &#8211; als Journalistin &#8211; das Kapitel &#8220;The Public Press&#8221; (das Original, auf dem die auf Geeks und Silicon Valley getrimmte Version für die deutsche &#8220;Wired&#8221;-Erstausgabe beruht).  Noch sähen die Versuche von Verlagen, ihre gedruckten Zeitungen (und die dahinter stehenden Geschäftsmodelle) möglichst nahtlos ins Netz zu transferieren, den Versuchen der frühen Buchdrucker, handkopierte Schriften mit beweglichen Lettern automatisiert zu erzeugen, verblüffend ähnlich. Dass der Buchdruck ein Instrument sein könnte, um auch (damals) völlig neue Werke und neue Informationen zu verbreiten, anstatt nur das Alte zu bewahren, kam ihnen erst zwei Generationen später in den Sinn. Damals gab es freiwillige Korrekturleser, um die vielen Fehler in den Erstausgaben in späteren Auflagen auszumerzen. Eine frühe Form von kollaborativer Intelligenz, die erst 500 Jahre später mit Wikis und Twitter wiederentdeckt wird.</p>
<p>Jarvis zitiert die amerikanische Historikerin Elizabeth Eisenstein: &#8220;for at least fifty years after the shift there is no striking evidence of cultural change; one must wait a full century after Gutenberg before the outlines of the new world pictures begin to emerge into view.&#8221; Die Mediengeschichte wiederholt sich und wir stehen erst ganz am Anfang der neuen Revolution. Oder um es mit Jarvis Worten zu sagen: &#8220;We ain&#8217;t seen nothin&#8217; yet.&#8221;</p>
<p>Hier sind einige interessante Gedanken von Jarvis aus &#8220;Public Parts&#8221;:</p>
<ul>
<li>Ein öffentliches Leben war in der Historie  ein Privileg weniger Begüterter. (Daher die britische Bezeichnung &#8220;public school&#8221; für Privatschule. Diese Schulen war den Privilegierten des öffentlichen Lebens vorbehalten.) Es geht inzwischen manchmal unter, dass das demokratische Privileg von jedem sich öffentlich zu äußern in der Geschichte erst erstritten werden musste &#8211; und noch längst nicht überall in der Welt verwirklicht ist.</li>
<li>Öffentlichkeit ist die Grundvoraussetzung von Fortschritt. Nur wenn  Ideen sich mischen können, anstatt im eigenen Saft zu schmoren, entsteht  etwas grundlegend Neues. Zum Beispiel die Teflonpfanne, die  endoskopische Kamera (Abfallprodukte der Raumforschung und der  Militärtechnik) oder die öffentlichen Antworten und Retweets bei Twitter  (die SMS-Plattform wird zur Informationsplattform). Oft sind es nicht die  Erfinder, sondern die Nutzer, die das eigentliche Potenzial einer  Erfindung erkennen.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wir sollten aufhören ständig in der Kategorie &#8220;es könnte etwas Schlechtes passieen&#8221; zu denken, wenn wir uns in die Öffentlichkeit begeben. Es könnte auch etwas Gutes passieren. Aber das finden wir erst heraus, wenn wir unseren inneren Regler für  &#8220;öffentlich&#8221; versus &#8220;privat&#8221; nicht voreingestellt auf &#8220;privat&#8221; stehenlassen. Eine Nutzen-Risiko-Rechnung kann in manchen Situationen durchaus dazu führen, freiwillig mehr Daten von sich preiszugeben als unbedingt nörig. (Ich persönlich nehme es zum Beispiel in Kauf, dass Payback, Google, Amazon und diverse Adtracker Daten über mich sammeln, wenn ich dafür im Gegenzug Rabatte und passendere Angebote erhalte.)</li>
<li>Nicht immer ist der (vor allem deutsche) Reflex nach möglichst geringe Preisgabe von Daten und möglichst rigider Datenkontrolle zielführend. Ein drastisches Beispiel: Jarvis selbst bekam viel Unterstützung, weil er intime Details über seine Prostatakrebs-OP und die daraus resultierenden Folgen öffentlich machte. Die plakativen Schilderungen hätten dazu beigetragen, dass mehr Männer ihre Scheu vor dem Thema ablegen und rechtzeitig Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen, glaubt Jarvis.</li>
<li>Ein öffentliches Leben vieler im Netz führt zu neuen Interessensgruppierungen, Kollaboration und unerwarteten relevanten Entdeckungen (&#8220;serependity&#8221; im Englischen). Die wahre Wundertüte ist nicht die gedruckte Zeitung oder das Nachrichtenmagazin, das wenige Redakteure zusammengestellt haben, sondern die Fülle von sozialen Empfehlungen im Netz. Sie sind nur möglich, weil Nutzer über Plattformen wie Twitter, Facebook oder Google+ neue Öffentlichkeiten organisieren.</li>
<li>Ein Nichtwissen oder eine Überforderung einzugestehen, ist kein Zeichen der Schwäche mehr, sondern der Stärke. Ohne die aktive Mithilfe Tausender von Nutzern hätte der britische &#8220;Guardian&#8221; 2009 niemals eine halbe Million Dokumente zum Spesenhausskandal seiner Unterhaus-Abgeordneten aufbereiten können &#8211; Startschuss für eine fruchtbare Zusammenarbeit auf der Basis von Offenheit und Transparenz bei mittlerweile vielen Datenprojekten.</li>
<li>Jarvis sieht Offenheit als Basis für die meisten Lebensbereiche. Nur bei politischen Entscheidungsprozessen kann er sich &#8220;public&#8221; als Grundeinstellung nicht so recht vorstellen. Zu sehr seien es immer noch die Massenmedien, deren Mechanismen und Wirkungskraft sich Poliker unterwerfen. Allerdings war sein Buch schon im Druck als in Berlin die Piratenpartei fast neun Prozent der Stimmen holte &#8211; mit radikal offenen politischen Entscheidungswegen.</li>
</ul>
<p>Fazit: Lesenswert!</p>
<p>Zwei <a href="http://www.buzzmachine.com/2011/09/26/free-public-parts-excerpt/">Leseproben</a> aus dem Buch stehen auf Jarvis&#8217; Blog Buzzmachine und <a href="http://www.buzzmachine.com/publicparts/"><strong>hier</strong></a> gibt es Links zu weiteren Rezensionen und ergänzendem Material.</p>
<p><em>Foto von Jeff Jarvis auf meiner Blog-Startseite: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jeff_Jarvis.jpg">Eirik Solheim / Wikimedia</a></em></p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = '&#8220;We ain&#8217;t seen nothin&#8217; yet&#8221; &#8211; Jeff Jarvis&#8217; neues Buch &#8220;Public Parts&#8221;';
var flattr_dsc = 'Als der New Yorker Medienprofessor Jeff Jarvis im vergangenen Jahr ankündigte, in seinem neuen Buch werde es um das Spannungsfeld &#8220;privat&#8221; versus &#8220;öffentlich&#8221; gehen, habe  ich mit einer angereicherten Anekdotensammlung gerechnet. Immerhin stammt von Jarvis die etwas schiefe Analogie, die Deutschen hätten zwar keine Scheu, sich in der gemischten Sauna nackt zu zeigen, möchten aber [...]';
var flattr_tag = 'Jeff Jarvis,öffentliche Sphäre,Privatsphäre,Privatsphäre-Paradoxon,Public Parts';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2011/09/29/we-aint-seen-nothin-yet-jeff-jarvis-neues-buch-public-parts/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2011/09/29/we-aint-seen-nothin-yet-jeff-jarvis-neues-buch-public-parts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Crowdsourcing &#8211; eine Riesen-Infografik</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/05/31/crowdsourcing-eine-riesen-infografik/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2011/05/31/crowdsourcing-eine-riesen-infografik/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 May 2011 19:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=5016</guid>
		<description><![CDATA[Crowdsourcing.org hat eine gute Infografik zum Thema Crowdsourcing (= das Wissen, die Geduld oder die Arbeitskraft der Masse anzapfen) gebaut: via Michael Gebert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F05%2F31%2Fcrowdsourcing-eine-riesen-infografik%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F05%2F31%2Fcrowdsourcing-eine-riesen-infografik%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><a href="http://www.crowdsourcing.org/document/what-is-crowdsourcing--how-its-used-infographic/3966"><strong>Crowdsourcing.org </strong></a>hat eine gute Infografik zum Thema Crowdsourcing (= das Wissen, die Geduld oder die Arbeitskraft der Masse anzapfen) gebaut:</p>
<p><object id="embed_code" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="540" height="560" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="flashvars" value="&amp;item_id=3966&amp;type=document&amp;ho=100&amp;lo=0&amp;sw=452&amp;sh=400" /><param name="src" value="http://www.crowdsourcing.org/resources/EmbededUGC.swf" /><param name="name" value="embed_code" /><param name="align" value="middle" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="embed_code" type="application/x-shockwave-flash" width="540" height="560" src="http://www.crowdsourcing.org/resources/EmbededUGC.swf" align="middle" name="embed_code" flashvars="&amp;item_id=3966&amp;type=document&amp;ho=100&amp;lo=0&amp;sw=452&amp;sh=400" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" wmode="opaque" quality="high"></embed></object></p>
<p><em>via <a href="http://www.facebook.com/mgebert#!/podpimp/posts/113786435375512">Michael Gebert</a></em></p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Crowdsourcing &#8211; eine Riesen-Infografik';
var flattr_dsc = 'Crowdsourcing.org hat eine gute Infografik zum Thema Crowdsourcing (= das Wissen, die Geduld oder die Arbeitskraft der Masse anzapfen) gebaut: via Michael Gebert';
var flattr_tag = 'crowdsourcing,Infografik';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2011/05/31/crowdsourcing-eine-riesen-infografik/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2011/05/31/crowdsourcing-eine-riesen-infografik/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Infografik: Geschichte der Suchmaschinen</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/05/28/infografik-geschichte-der-suchmaschinen/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2011/05/28/infografik-geschichte-der-suchmaschinen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 May 2011 20:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Infografik]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=4992</guid>
		<description><![CDATA[allmählich Frappierend, welche Vielfalt an Suchplattformen es im WWW gab (erste Hälfte der Grafik von SEO.com) , bevor Google den Markt dominierte (zweite Hälfte der Grafik). Aber auch Google verliert allmählich an Bedeutung, seit zunehmend per Facebook Inhalte gesucht werden. Und was ist eigentlich aus Wolfram Alpha geworden? Von der &#8220;rechnenden Wissensmaschine&#8221; hört man kaum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F05%2F28%2Finfografik-geschichte-der-suchmaschinen%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F05%2F28%2Finfografik-geschichte-der-suchmaschinen%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>allmählich Frappierend, welche Vielfalt an Suchplattformen es im WWW gab (erste Hälfte der Grafik von SEO.com) , bevor Google den Markt dominierte (zweite Hälfte der Grafik). Aber auch Google verliert allmählich an Bedeutung, seit zunehmend per Facebook Inhalte gesucht werden. Und was ist eigentlich aus <strong><a href="http://www.wolframalpha.com/">Wolfram Alpha</a></strong> geworden? Von der &#8220;rechnenden Wissensmaschine&#8221; hört man kaum noch etwas. (Kleiner Schönheitsfehler: &#8220;Birth of the Internet&#8221; mit Start des World Wide Web gleichzusetzen, ist zumindest missverständlich. Eher schon: Geburt des Internet, wie wir es heute kennen.)<br />
<a href="http://www.seo.com/blog/history-search-infographic/?source=embed"><img src="http://www.seo.com/wp-content/uploads/2011/04/SEOcom_history_of_search_infographic.jpg" alt="History of Search Infographic" width="600" height="5390" /></a><em>via <a href="http://www.netzpiloten.de/2011/05/24/infografik-history-of-search/">netzpiloten</a></em></p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Infografik: Geschichte der Suchmaschinen';
var flattr_dsc = 'allmählich Frappierend, welche Vielfalt an Suchplattformen es im WWW gab (erste Hälfte der Grafik von SEO.com) , bevor Google den Markt dominierte (zweite Hälfte der Grafik). Aber auch Google verliert allmählich an Bedeutung, seit zunehmend per Facebook Inhalte gesucht werden. Und was ist eigentlich aus Wolfram Alpha geworden? Von der &#8220;rechnenden Wissensmaschine&#8221; hört man kaum [...]';
var flattr_tag = 'Google,Infografik,Suchmaschinen';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2011/05/28/infografik-geschichte-der-suchmaschinen/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2011/05/28/infografik-geschichte-der-suchmaschinen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alles dreht sich um Inhalte &#8211; 4. Cologne Web Content Forum (mit Freikartenverlosung)</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/03/24/alles-dreht-sich-um-inhalte-4-cologne-web-content-forum-mit-freikartenverlosung/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2011/03/24/alles-dreht-sich-um-inhalte-4-cologne-web-content-forum-mit-freikartenverlosung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 15:04:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[4. Cologne Web Content Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Konferenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=4783</guid>
		<description><![CDATA[Das 4. Cologne Web Content Forum steht vor der Tür. Unter dem Motto &#8220;It&#8217;s time to kiss the future&#8221; dreht sich am  31. März bei dieser eintägigen Veranstaltung alles um Inhalte und die Chancen ihrer Finanzierung im Netz. Für mich ist diese Konferenz des eco Verband der deutschen Internetwirtschaft einer der  wirklich interessanten deutschen Medienevents, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F03%2F24%2Falles-dreht-sich-um-inhalte-4-cologne-web-content-forum-mit-freikartenverlosung%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F03%2F24%2Falles-dreht-sich-um-inhalte-4-cologne-web-content-forum-mit-freikartenverlosung%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/4.cwcf_.png"><img class="alignleft size-full wp-image-4784" title="4.cwcf" src="http://medialdigital.de/wp-content/4.cwcf_.png" alt="" width="321" height="108" /></a>Das <a href="http://webcontentforum.de/"><strong>4. Cologne Web Content Forum</strong></a> steht vor der Tür. Unter dem Motto &#8220;It&#8217;s time to kiss the future&#8221; dreht sich am  31. März bei dieser eintägigen Veranstaltung alles um Inhalte und die Chancen ihrer Finanzierung im Netz. Für mich ist diese Konferenz des <a href="http://www.eco.de/"><strong>eco Verband der deutschen Internetwirtschaft</strong></a> einer der  wirklich interessanten deutschen Medienevents, weil hier konsequent über die Zukunft nachgedacht und nicht nur der Status Quo (und die Vergangenheit) beschworen wird. Deshalb habe ich mich auch sehr gefreut, dass ich <a href="http://medialdigital.de/2010/04/23/inhalteproduzenten-brauchen-neue-wertschopfungsketten-meine-keynote-beim-cologne-web-content-forum/"><strong>im vergangenen Jahr</strong></a> die Keynote halten durfte und ich freue mich in diesem Jahr auf Keynote-Speaker Thomas Knüwer und seinen Vortrag &#8220;Das Zeitalter des Content &#8211; Warum Inhalte die Welt verändern&#8221;.</p>
<p>Ich selbst halte in diesem Jahr einen 15minütigen einleitenden Vortrag zum Thema &#8220;App-Store, Stiftungen und Micro-Payment &#8211; endlich Finanzierungsmodelle für hochwertigen Content?&#8221;. Mit mir (und dem Moderator) diskutieren anschließend auf dem Podium Hans-Joachim Fuhrmann (Geschäftsleiter des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger), Romanus Otte (General Manager Welt Online) und Dr. Niko Waesche, Autor und Managing Director Cafelido Capital and Consulting.</p>
<p>Ich bin außerdem sehr gespannt auf den Vortrag des Urheberrechtsexperten Matthias Spielkamp (iRights.info) und die anschließende Diskussion zum Thema Leistungsschutzrecht.</p>
<p>Abgerundet wird das 4. CWCF durch den Elevator Pitch, bei dem Junge StartUps sich und ihre Geschäftsidee in jeweils 60 Sekunden präsentieren, sowie der Verleihung des Awards &#8220;eco Content Star 2011&#8243;.</p>
<p>Es lohnt sich also &#8211; vor allem für Kurzentschlossene. Denn Medialdigital ist in diesem Jahr Medienpartner und ich kann drei Freikarten zur Verfügung stellen. Wer eine Freikarte im Wert von 249,00 Euro haben möchte, schreibt das bitte in einem Kommentar  und/oder twittert bitte einen verlinkten Hinweis auf diesen Blogbeitrag. Die ersten drei werden die glücklichen Gewinner sein.</p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Alles dreht sich um Inhalte &#8211; 4. Cologne Web Content Forum (mit Freikartenverlosung)';
var flattr_dsc = 'Das 4. Cologne Web Content Forum steht vor der Tür. Unter dem Motto &#8220;It&#8217;s time to kiss the future&#8221; dreht sich am  31. März bei dieser eintägigen Veranstaltung alles um Inhalte und die Chancen ihrer Finanzierung im Netz. Für mich ist diese Konferenz des eco Verband der deutschen Internetwirtschaft einer der  wirklich interessanten deutschen Medienevents, [...]';
var flattr_tag = '4. Cologne Web Content Forum,Internet-Konferenz';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2011/03/24/alles-dreht-sich-um-inhalte-4-cologne-web-content-forum-mit-freikartenverlosung/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2011/03/24/alles-dreht-sich-um-inhalte-4-cologne-web-content-forum-mit-freikartenverlosung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie groß ist das Internet?</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/01/12/wie-gros-ist-das-internet/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2011/01/12/wie-gros-ist-das-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Jan 2011 12:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Größe des Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Internetnutzung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=4416</guid>
		<description><![CDATA[The Next Web hat eine interessante Grafik mit Daten zur Größe des Internet erstellt und kommt auf zwei unterschiedliche Werte: via: The Next Web Ergänzungen: Weitere Berechnungen, ebenfalls unter dem Titel &#8220;How Big is the Internet?&#8221; gibt es bei Net For Beginners. Danke für den Hinweis an @basilioskawa. Auch The Royal Pingdom bietet jede Menge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F01%2F12%2Fwie-gros-ist-das-internet%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F01%2F12%2Fwie-gros-ist-das-internet%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><strong>The Next Web </strong>hat eine interessante Grafik mit Daten zur Größe des Internet erstellt und kommt auf zwei unterschiedliche Werte:</p>
<p><a href="http://thenextweb.com/shareables/2011/01/11/infographic-how-big-is-the-internet/?refer=embed"><img style="border: 0pt none;" src="http://thenextweb.com/shareables/files/2011/01/TNW_How_Big_is_the_Internet.jpg" border="0" alt="" width="560" height="1348" /></a></p>
<p><em>via: <a href="http://thenextweb.com/shareables/2011/01/11/infographic-how-big-is-the-internet/">The Next Web</a></em></p>
<p><strong>Ergänzungen:</strong> <a href="http://netforbeginners.about.com/od/weirdwebculture/f/How-Big-Is-the-Internet.htm"><strong></strong></a></p>
<ul>
<li><a href="http://netforbeginners.about.com/od/weirdwebculture/f/How-Big-Is-the-Internet.htm"><strong>Weitere Berechnungen</strong></a>, ebenfalls unter dem Titel &#8220;How Big is the Internet?&#8221; gibt es bei Net For Beginners.<em> </em>Danke für den Hinweis an <a href="http://twitter.com/#!/basilioskawa/status/25203871584354306"><strong>@basilioskawa</strong></a>.</li>
<li>Auch The Royal Pingdom bietet jede Menge Statistiken: <a href="http://royal.pingdom.com/2011/01/12/internet-2010-in-numbers"><strong>Internet 2010 in numbers</strong></a>.<em><br />
</em></li>
</ul>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Wie groß ist das Internet?';
var flattr_dsc = 'The Next Web hat eine interessante Grafik mit Daten zur Größe des Internet erstellt und kommt auf zwei unterschiedliche Werte: via: The Next Web Ergänzungen: Weitere Berechnungen, ebenfalls unter dem Titel &#8220;How Big is the Internet?&#8221; gibt es bei Net For Beginners. Danke für den Hinweis an @basilioskawa. Auch The Royal Pingdom bietet jede Menge [...]';
var flattr_tag = 'Größe des Internet,Internet,Internetnutzung';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2011/01/12/wie-gros-ist-das-internet/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2011/01/12/wie-gros-ist-das-internet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ken Doctor: &#8220;Lokalzeitungen müssen sich in der digitalen Welt neu ins Rennen bringen&#8221;</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/11/26/ken-doctor-lokalzeitungen-mussen-sich-in-der-digitalen-welt-neu-ins-rennen-bringen/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/11/26/ken-doctor-lokalzeitungen-mussen-sich-in-der-digitalen-welt-neu-ins-rennen-bringen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 20:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungszukunft]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlmauer]]></category>
		<category><![CDATA[hyperlocal news]]></category>
		<category><![CDATA[hyperlokale Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Ken Doctor]]></category>
		<category><![CDATA[Kuratieren]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengeschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[newsonomics]]></category>
		<category><![CDATA[Paywall]]></category>
		<category><![CDATA[The Daily]]></category>
		<category><![CDATA[The World After Advertising]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=4219</guid>
		<description><![CDATA[Medienanalyst Ken Doctor, als Keynote-Speaker einer der Highlights beim spannenden Kongress The World After Advertising, glaubt, dass auf den lokalen Medienmärkten noch viel unerschlossenes Potenzial steckt &#8211; sowohl journalistisch als auch wirtschaftlich. Journalisten müssten sich viel stärker auf ihre Fähigkeit konzentrieren, Relevantes von Belanglosem sowie Fakten von Fakes zu unterscheiden und die besten Inhalte aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F11%2F26%2Fken-doctor-lokalzeitungen-mussen-sich-in-der-digitalen-welt-neu-ins-rennen-bringen%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F11%2F26%2Fken-doctor-lokalzeitungen-mussen-sich-in-der-digitalen-welt-neu-ins-rennen-bringen%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/3f8c91d462eb4bd2a32511f5312459e0" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h4>Medienanalyst Ken Doctor, als Keynote-Speaker einer der Highlights beim spannenden Kongress <a href="http://www.world-after-advertising.com/">The World After Advertising</a>, glaubt, dass auf den lokalen Medienmärkten noch viel unerschlossenes Potenzial steckt &#8211; sowohl journalistisch als auch wirtschaftlich. Journalisten müssten sich viel stärker auf ihre Fähigkeit konzentrieren, Relevantes von Belanglosem sowie Fakten von Fakes zu unterscheiden und die besten Inhalte aus der Region und der Nachbarschaft zu kuratieren. Auch auf dem iPad. Lokale Anzeigenverkäufer sollten integrierte &#8220;Marketing Services&#8221; statt schnöde Bannerplätze verkaufen. Dann klappt&#8217;s laut Doctor auch wieder mit den Werbeerlösen in einer &#8220;Welt nach der Werbung&#8221;.</h4>
<p><em>Diese leicht gekürzte und redigierte deutsche Abschrift des auf englisch geführten Interviews enthält mehrere kurze Videoausschnitte mit Kernaussagen von Ken Doctor. Am Ende habe ich das Video-Interview in voller Länge (23 min.) eingebettet.</em></p>
<p><em><br />
</em></p>
<p><em><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Ken-Doctor.png"><img class="size-medium wp-image-4223 alignleft" title="Ken-Doctor" src="http://medialdigital.de/wp-content/Ken-Doctor-225x297.png" alt="" width="225" height="297" /></a>Ken, Ihr Buch, Ihr Blog und ihre Gastkolumne auf dem Portal Nieman Journalism Lab heißen alle &#8220;Newsonomics&#8221;. Was ist Newsonomics?</strong></em></p>
<p>&#8220;Newsonomics&#8221; ist mein Versuch, die geschäftliche Seite des Journalismus mit den Inhalten zu verknüpfen. Ich komme aus dem Journalismus und habe mich auch als Redakteur immer schon für die wirtschaftlichen Hintergründe des Journalismus interessiert. Manchmal hat mich das in Schwierigkeiten gebracht, aber rückblickend ist es natürlich gut für meine anschließende Karriere gewesen.</p>
<p>Ich glaube, dass es für uns alle, die am Wohlergehen des Journalismus interessiert sind, sehr wichtig ist, zu verstehen, wie das Geschäft funktioniert und wie Journalisten bezahlt werden &#8211; oder auch, wie nicht. Ich analysiere den Wandel der Geschäftsmodelle und welche Art von Journalismus wir daraus resultierend als Bürger und als Gesellschaft bekommen.</p>
<p><em><strong>Sie haben auch den Begriff &#8220;Das digitale Dutzend&#8221; geprägt. Wer gehört dazu und was unterscheidet die Mitglieder von anderen Medienunternehmen?</strong></em></p>
<p>Das Internet hat bereits vor einigen Jahren den Charakter von Medienunternehmen stark verändert. Eine wichtige Unterscheidung ist: Was ist lokal? Was ist überregional? In der analogen Ära waren &#8220;New York Times&#8221;, &#8220;San Francisco Chronicle&#8221; und &#8220;Dallas Morning News&#8221;  regionale Zeitungen. Inzwischen ist die &#8220;New York Times&#8221; eine weltweite Marke wie auch der &#8220;The Guardian&#8221; und &#8220;The Telegraph&#8221; aus Großbritannien. Wir brauchen keine Regionalzeitungen mehr, die uns die nationalen und internationalen Nachrichten liefern. Wir können uns diese Nachrichten auf den Internetseiten der globalen Medienmarken des &#8220;digitalen Dutzend&#8221; zusammensuchen.</p>
<p>Die globalen Medienmarken erreichen zusammen ungefähr 900 Millionen Menschen, die englisch sprechen. Diese Medien stehen ebenfalls vor großen Herausforderungen, aber sie haben auch große Chancen, weil sie sich an eine potenziell weltweite Nutzerschaft wenden können. Die Lokalzeitungen dagegen haben nur lokale Zielgruppen. Deshalb klaffen die wirtschaftlichen Grundlagen der globalen und lokalen Medien jetzt sehr weit auseinander. Die einen kämpfen um möglichst große Stücke eines riesigen Kuchens, die anderen um möglichst große Anteile der vielen kleinen Kuchen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17221967&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17221967&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/17221967">Ken Doctor about big chunks of small pies</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><em><strong>Die Mitglieder des Digitalen Dutzend müsen also zwingend englisch publizieren, vielleicht auch chinesisch, aber jedenfalls nicht deutsch? </strong></em></p>
<p>Nicht unbedingt. Texte aus automatischer Übersetzungsoftware sind mittlerweile zu 94 oder 95 Prozent korrekt. Der Rest führt oft zu unfreiwillig komischen Ergebnissen. Ich bin mir nicht sicher, wann wir journalistische Texte aus anderen Sprachen als Englisch wirklich weltweit nutzen können. Ich bin froh, dass die Welt Englisch als globale Sprache adaptiert hat, aber die Frage ist natürlich sehr interessant für die großen Publikationen in Deutschland, Frankreich, oder in anderen Ländern.</p>
<h4>&#8220;Lokale Verlage müssen noch lernen, wie sehr sich die Welt verändert hat&#8221;</h4>
<p><em><strong>In einem <a href="http://www.focus.de/digital/internet/tid-20537/us-medienexperte-ken-doctor-die-mobile-revolution-ist-eine-neue-chance_aid_575000.html">Interview mit &#8220;Focus Online&#8221;</a> haben Sie das iPad &#8220;eine zweite Chance für Verlage&#8221; genannt. Aber in ihrem Blogbeitrag <a href="http://newsonomics.com/the-newsonomics-of-news-anywhere/">&#8220;The Newsonomic Of News Anywhere&#8221;</a> prognostizieren Sie, dass die Nutzer nur für wenige Apps von Medienmarken bezahlen werden. Welche Medien werden vom iPad profitieren und welche nicht? </strong></em></p>
<p>Das wissen wir noch nicht. Klar ist nur, dass die Nutzer für bestimmte Dienste bezahlen: für hochklassige Spielfilme von HBO oder Netflix oder für Nutzwertiges. Für Nachrichten werden sie wahrscheinlich nur ein oder zwei Bezahl-Apps haben wollen. Sie bezahlen vielleicht für eine lokale Medienapp, aber die Lokalpresse und auch der lokale Rundfunk reagieren sehr langsam auf diese Entwicklung. Solche lokalen Dienste auf dem iPad und anderen digitalen Ausgabegeräten müssten dann wirklich erstklassige lokale Informationen und Services liefern. Die &#8220;New York Times&#8221; und das &#8220;Wall Street Journal&#8221; haben sich darauf eingestellt: Für einen Pauschalpreis bekommt man auf vielen verschiedenen Plattformen Zugang zu ihren Angeboten. Teilweise merken sich die Dienste sogar, welchen Beitrag man zum Beispiel schon auf einem anderen Geräte gelesen hat.</p>
<p>Die lokalen Verlage müssen dagegen noch lernen, wie sehr sich die Welt verändert hat und sich noch weiterhin verändern wird. Ich war mal Chefredakteur einer Lokalzeitung in St. Paul, Minnesota. Damals waren wir für die Leser das Tor zur ganzen Welt: zu den lokalen Nachrichten, zur nationalen und internationalen Politik, zu Wirtschaft und Sport. Und täglich haben wir den Lesern vermittelt: Dies sind die vier oder fünf Geschichten aus aller Welt, die ihr unbedingt lesen müsst. Das ist nicht mehr der Fall. Stattdessen müssen lokale Medien jetzt besser werden im vermitteln lokaler Nachrichten und auch lokaler Einkaufserlebnisse. In den gedruckten Lokalzeitungen geht es ja nicht nur um Nachrichten, sondern immer auch darum, den Lesern örtliche Sonderangebote zu präsentieren. Letzteres ist auf den Internetplattformen der Lokalzeitungen völlig vernachlässigt worden. Es gibt dort nur blöde Banner, auf die keiner klickt.</p>
<p>Verlage müssen in der digitalen Welt neue lokale Wertschöpfungsmodelle entwicken. Ich glaube, dass ihnen das iPad und andere Tablet-PCs dabei helfen können. Aber sie müssen sich weiterentwickeln. Sie dürfen nicht einfach nur Printbeiträge auf das Tablet verlagern, das ist für die Nutzer digitaler Endgeräte nur von begrenztem Wert.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17220924&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17220924&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/17220924">Ken Doctor about local news business models on the iPad</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><em><strong>Sollten die lokalen digitalen Medienangebote auch die Angebote Dritter kuratieren &#8211; zum Beispiel lokale Blogs? </strong></em></p>
<p>Sie sollten es nicht nur tun, sie sollten die Gelegenheiten geradezu umarmen. Was für eine wunderbare Chance! Redakteure filtern Informationen, das ist ihre Aufgabe, egal ob sie Inhalte aus 10, 20 oder 200 verschiedenen Quellen zusammentragen. Das Internet lässt uns teilhaben an den Berichten von sehr viel mehr Menschen. Natürlich sollen die Verlage nicht unterschiedslos alles auf ihre Webseiten stellen, was an sie herangetragen wird. Sie müssen natürlich klar kennzeichnen, welche Inhalte von ihren eigenen journalistischen Mitarbeitern stammen und welche nicht. Als Nutzer und Nachrichtenkonsumenten möchten wir doch auf die besten Inhalte zugreifen können. Das Prinzip des Kuratierens gibt uns mehr gute Inhalte, auch wenn diese nicht von Journalisten, aber von Experten auf ihren jeweiligen Gebieten stammen.</p>
<p><em><strong>Rupert Murdochs neue iPad-Zeitung &#8220;The Daily&#8221;, die in Zusammenarbeit mit Apple entsteht, will keine Inhalte kuratieren, keine Verbindungen ins Netz schaffen und völlig alleine stehen. Wie sehen Sie die Chancen?<br />
</strong></em><br />
Wir werden abwarten, wie gut diese iPad-Zeitung sein wird. Murdoch verdient Respekt dafür, ein solches Experiment zu wagen. Die Lage ist ähnlich wie beim Start von &#8220;USA Today&#8221; 1980. &#8220;USA Today&#8221; hat damals erkannt, dass es einen Bedarf für eine nationale Tageszeitung gab. Sie waren sehr innovativ in puncto Fotos, Farbdruck, Infografiken und  erstklassiger Sportberichterstattung. In der Frage des Anspruchs wollten sie von vornherein nicht mit der &#8220;New York Times&#8221; oder dem &#8220;Wall Street Journal&#8221; konkurrieren. Aber das ist 30 Jahre her.  In gewisser Weise ist Murdochs Projekt mit der &#8220;USA Today&#8221; von damals vergleichbar. Es ist noch offen, inwiefern &#8220;The Daily&#8221; einige der vielfältigen Technologien auf dem iPad umsetzt oder vielleicht doch eher wie ein Abbild einer gedruckten Zeitung daherkommt &#8211; wie leider viele Angebote. Und wird &#8220;The Daily&#8221; besser sein als das &#8220;Wall Street Journal&#8221;, als die &#8220;New York Times&#8221;, die &#8220;Huffington Post oder &#8220;The Daily Beast&#8221;? Das werden die Nutzer entscheiden. Ich glaube, &#8220;The Daily&#8221; muss eine einzigartige Ausrichtung haben und dann außerdem noch eine, die die Nutzer auch mögen.</p>
<p><em><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/World-after-Advertising.png"><img class="size-medium wp-image-4214 alignleft" title="World after Advertising" src="http://medialdigital.de/wp-content/World-after-Advertising-225x137.png" alt="" width="225" height="137" /></a>Um beim Paid Content zu bleiben: Was halten Sie für erfolgversprechender: Die vollkommen geschlossene Bezahlmauer der britischen &#8220;Times&#8221; oder das zum Jahresende geplante abgestufte Bezahlmodell der &#8220;New York Times&#8221;?<br />
</strong></em><br />
Ich glaube, dass die Idee der &#8220;New York Times&#8221; intelligenter ist. Wie gut das Modell dann in der Praxis funktioniert ist eine andere Frage. Ich habe das Modell der &#8220;Financial Times&#8221; in London intensiv erforscht, das &#8220;NYT&#8221; Modell ähnelt diesem Modell stark. Die &#8220;New York Times&#8221; hat  20 Millionen Unique Visitors im Monat. Aber die meisten Nutzer haben keine intensive Beziehung zur &#8220;NYT&#8221;. Sie lesen nur einen Beitrag, den sie über einen Link gefunden haben und kommen dann vielleicht einen ganz Monat lang nicht wieder.</p>
<p>Die &#8220;NYT&#8221; will sich deshalb auf die rund fünf Prozent loyalen Markennutzer konzentieren und ihnen zusätzliche Angebote unterbreiten. Zum Beispiel den Printabonnenten die digitalen Bezahlangebote drei Monate lang zum Testen frei zur Verfügung stellen und dann einen kleinen Aufpreis zum Printabo verlangen. Die &#8220;New York Times&#8221; wird aber versuchen, die anderen 95 Prozent der Nutzer nicht zu verschrecken. Die Gelegenheitsnutzer werden von der Bezahlmauer gar nichts mitbekommen &#8211; anders als beim letzten Mal, als die &#8220;NYT das Bezahlangebot &#8220;Times Select&#8221; startete. Und anders als Murdochs &#8220;Times&#8221;, die mit ihrer starren Bezahlmauer 90 Prozent ihrer Leser und damit auch ihre digitale Zukunft verloren hat.</p>
<h4>&#8220;Verteilt Eure Inhalte, aber vergesst nicht, Eure Umsatzbeteiligung einzufordern&#8221;</h4>
<p><em><strong>Können Sie sich eine digitale Zukunft vorstellen, in der die Nutzer gar nicht für den Zugang zu einer einzelnen Medienmarke bezahlen, sondern für intelligente und elegante Filterlösungen? Zum Beispiel für eine Art Flipboard oder Pulse App, die durch das persönliche Netz gefiltert Inhalte nicht nur aus dem sozialen Netz, sondern auch von Angeboten hinter Bezahlmauern zusammenstellt? Der App-Anbieter müsste dann natürlich seinerseits an die Medienanbieter für die Zugänge zu den Inhalten bezahlen.<br />
</strong></em><br />
Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Wir stehen in diesem Prozess noch ganz am Anfang. Wir wissen zwar ziemlich gut, dass Tablets in fünf Jahren eine hohe Marktdurchdringung haben werden, aber wir wissen kaum, wie und wofür die Menschen diese Geräte nutzen werden. Aggregierende Modelle wie Flipboard, ob mit sozialen oder anderen Filtern, werden sicher zunehmen. Verlage können sich momentan nur schwer vorstellen, Teil dieser Modelle zu sein, denn in der ersten Runde der Aggregation, als ihre Inhalte bei Yahoo oder Google auftauchten, haben sie kein Geld gesehen.</p>
<p>Ich rate deshalb Verlagen, intelligent mit dieser Situation umzugehen. Verabschiedet Euch vom Portalgedanken, verteilt Eure Inhalte überall, wo es sinnvoll ist, aber vergesst nicht, Eure Umsatzbeteiligung einzufordern. Ich glaube wird das passieren, auch im Lokalen. Wir werden digitale Produkte sehen, die überregionale und lokalen Inhalte in einheitlichem Design zusammenstellen. Die Inhalte der &#8220;New York Times&#8221; erscheinen heute schon auch auf Webseiten in Dallas oder Chicago. Das könnte wie ein Flipboard aussehen oder auch ganz anders. Es wundert mich, wie wenig Experimente in diese Richtung wir bisher im ersten Jahr der Tablet-Entwicklung gesehen haben.</p>
<p><em><strong>Zurück zum Thema Werbung: In der hyperlokalen Werbung scheint noch sehr viel unerschlossenes Potenzial zu stecken, vor allem in Kombination mit mobilen Endgeräten, die den aktuellen Standort des Nutzers erkennen. Wer wird von diesem Potenzial profitieren &#8211; Google, Facebook oder regionale Verlage? </strong></em></p>
<p>Das Rennen um das Milliardenpotenzial, das in lokaler Werbung steckt, ist noch offen. Die bisherigen Methoden, um die Interessen von Werbungtreibenden und Konsumenten zusammenzubringen, sind noch unausgereift. In dieser Woche hat Google das Modell &#8220;Google Boost&#8221; angekündigt, das lokale Internetwerbung mittels Bewertungen ankurbeln soll. AOL betreibt in den USA ein hyperlokales Nachrichtennetzwerk namens Patch mit bald 500 lokalen Seiten und einem Werbenetzwerk. Aber obwohl sie lokale Anzeigenverkäufer haben, gibt es dort praktisch nur überregionale Werbung. Dies ist wahrscheinlich die dritte Generation von Anläufen in den USA, den Markt der lokalen Anzeigen im Netz zu erschließen. Ich glaube, 2011 wird der Markt noch nicht wirklich abheben, aber ab 2012.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17220468&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17220468&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/17220468">Ken Doctor about marketing services</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><em><strong>Diese Konferenz heißt &#8220;The World After Advertising&#8221;. Was wird in einer &#8220;Welt nach der Werbung&#8221; das vorherrschende Geschäftsmodell sein? </strong></em></p>
<p>Ich nenne es &#8220;Marketing Services&#8221;. Werbung ist ein altes Konzept aus der analogen Welt: Ich verkaufe Euch Anzeigenplatz, viel Glück damit. Ich habe ein Massenpublikum, wenn Du  als Werbekunde etwas mitzuteilen hast &#8211; bitte sehr, versuche es. Und wenn es nicht klappt, dann vielleicht nächstes Mal. Dieses Konzept bringt den Massenmedien immer noch Milliardenumsätze ein. Aber die digitalen Medien sind auf dem Vormarsch.</p>
<p>Und auch wenn Journalisten das nicht gerne hören: Werbekunden inserieren nicht um Medien zu unterstützen, sondern um Kunden zu gewinnen. Und ebenso wie wir im digitalen Zeitalter viel mehr Auswahl haben, welche Medien wir auf welchen Geräten nutzen wollen, gibt es diese Auswahl auch für Werbekunden. Es ist ja nicht so, dass sie keine Werbung mehr schalten wollen. Aber sie wollen genauer als früher wissen, wieviele neue Kunden ihnen das bringt. Sie nutzen Google und performance-basierte Modelle. Sie experimentieren mit Facebook und Mobile Marketing.</p>
<h4>&#8220;Werbekunden inserieren nicht um Medien zu unterstützen, sondern um Kunden zu gewinnen.&#8221;</h4>
<p>Ich rate deshalb vor allem lokalen Medien, sich viel stärker in die Situation lokaler Unternehmen zu versetzen. Es stecken große unternehmerischen Möglichkeiten darin, lokalen Anzeigenkunden, die verwirrend vielfältige Welt des digitalen Marketings zu erleichtern. Und zwar nicht nur auf ihren eigenen Portalen und Produkten, sondern auch bei Yahoo, bei Apples iAds oder bei Facebook. Sie könnten als Dienstleister das Dickicht für lokale Werbekunden lichten, weil sie bereits wissen, wo welche Art von Werbung wirkt. Der Gannet-Verlag in den USA hat damit bereits beonnnen. Wenn man Werbung in &#8220;Marketing Services&#8221; umbenennt, dann schrumpft der Markt für regionale Verlage nicht, dann wächst er. Unternehmen werden immer Produkte verkaufen wollen, das ist ein zeitloses Marktgesetz. Aber Verlage müssen sich wieder ins Rennen bringen, wenn es darum geht die Interessen der werbungtreibenden Unternehmen und der Konsumenten zusammenzubringen.</p>
<p><em>Ken Doctor ist Medienanalyst und Autor des Buches “<strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/0312598939?ie=UTF8&amp;tag=danielfienesw-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0312598939" target="_blank">Newsonomics: Twelve New Trends That Will Shape the News You Get</a></strong>”. Er betreibt die Webseite <strong><a href="http://newsonomics.com/" target="_blank">Newsonomics.com</a></strong> und schreibt eine wöchentliche <a href="http://www.niemanlab.org/2010/11/the-newsonomics-of-news-anywhere/"><strong>Newsonomics Kolumne bei Nieman Journalism Lab</strong></a>. Er war Chefredakteur der Pioneer Press in St. Paul, Minnesota, und  Manager bei Knight Ridder Digital. Er beobachtet den Wandel von  Nachrichtenanbietern und glaubt, dass wir das Jahrzehnt der digitalen  Nachrichten erreicht haben.<br />
</em></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17210895&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=17210895&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/17210895">Ken Doctor at the TWAA 2010 conference &#8211; complete version</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Anmerkung zum Ortswechsel im Interview: Es wurde zu laut.</p>
<p>Weitere interessante Interviews mit Ken Doctor gibt es bei <a href="http://www.focus.de/digital/internet/tid-20537/us-medienexperte-ken-doctor-die-mobile-revolution-ist-eine-neue-chance_aid_575000.html"><strong>&#8220;Focus Online&#8221;: </strong></a><strong><a rel="nofollow" href="http://www.focus.de/digital/internet/tid-20537/us-medienexperte-ken-doctor-die-mobile-revolution-ist-eine-neue-chance_aid_575000.html">US-Medienexperte Ken Doctor: „Die mobile Revolution ist eine neue Chance“</a></strong> und bei <a href="http://www.wasmitmedien.de/2010/11/25/us-medienanalyist-ken-docotor-warum-tageszeitungen-eine-zukunft-haben-und-journalisten-bescheidener-werden-mussen/"><strong>&#8220;Was mit Medien&#8221; (Warum Tagezeitungen eine Zukunft haben und Journalisten bescheidener werden&#8221;</strong></a>. Sie sind eine gute Ergänzung, denn die Fragestellungen sind jeweils anders.</p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Ken Doctor: &#8220;Lokalzeitungen müssen sich in der digitalen Welt neu ins Rennen bringen&#8221;';
var flattr_dsc = 'Medienanalyst Ken Doctor, als Keynote-Speaker einer der Highlights beim spannenden Kongress The World After Advertising, glaubt, dass auf den lokalen Medienmärkten noch viel unerschlossenes Potenzial steckt &#8211; sowohl journalistisch als auch wirtschaftlich. Journalisten müssten sich viel stärker auf ihre Fähigkeit konzentrieren, Relevantes von Belanglosem sowie Fakten von Fakes zu unterscheiden und die besten Inhalte aus [...]';
var flattr_tag = 'Bezahlmauer,hyperlocal news,hyperlokale Nachrichten,iPad,Ken Doctor,Kuratieren,Mediengeschäftsmodelle,newsonomics,Paid Content,Paywall,The Daily,The World After Advertising';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/11/26/ken-doctor-lokalzeitungen-mussen-sich-in-der-digitalen-welt-neu-ins-rennen-bringen/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/11/26/ken-doctor-lokalzeitungen-mussen-sich-in-der-digitalen-welt-neu-ins-rennen-bringen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kongress The World After Advertising mit US-Medienanalyst Ken Doctor</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/11/22/kongress-the-world-after-advertising-mit-us-medienanalyst-ken-doctor/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/11/22/kongress-the-world-after-advertising-mit-us-medienanalyst-ken-doctor/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 19:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Ken Doctor]]></category>
		<category><![CDATA[The World After Advertising]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=4213</guid>
		<description><![CDATA[Vorhin habe ich die Zusage für ein Interview mit Ken Doctor bekommen &#8211; er ist ein brillanter Medienwirtschaftsexperte. Er hat in diesem Jahr das Buch &#8220;Newsonomics&#8221; veröffentlicht und schreibt in seiner gleichnamigen wöchentlichen Kolumne bei Nieman Journalism Lab über künftige Geschäftsmodelle im Journalismus und in den Medien. Ken Doctor ist so etwas wie das amerikanische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F11%2F22%2Fkongress-the-world-after-advertising-mit-us-medienanalyst-ken-doctor%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F11%2F22%2Fkongress-the-world-after-advertising-mit-us-medienanalyst-ken-doctor%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/World-after-Advertising.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4214" title="World after Advertising" src="http://medialdigital.de/wp-content/World-after-Advertising.png" alt="" width="328" height="201" /></a></p>
<p>Vorhin habe ich die Zusage für ein Interview mit Ken Doctor bekommen &#8211; er ist ein brillanter Medienwirtschaftsexperte. Er hat in diesem Jahr das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Newsonomics-Twelve-Trends-That-Shape/dp/0312598939/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1290453849&amp;sr=1-1"><strong>Newsonomics</strong></a>&#8221; veröffentlicht und schreibt in seiner gleichnamigen wöchentlichen <a href="http://www.niemanlab.org/2010/11/the-newsonomics-of-news-anywhere/"><strong>Kolumne bei Nieman Journalism Lab</strong> </a>über künftige Geschäftsmodelle im Journalismus und in den Medien. Ken Doctor ist so etwas wie das amerikanische Pendant zum <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/about.aspx"><strong>&#8220;Netzökonom&#8221; Holger Schmidt</strong></a>. Ich freue mich darauf, den Medienanalysten am Donnerstag beim Düsseldorfer Kongress <a href="http://www.world-after-advertising.com/"><strong>The World After Advertising</strong></a> persönlich kennen zu lernen.</p>
<p>Bei dem Kongress in der Düsseldorfer Rheinterrasse treffen sich Entscheider und Visionäre aus der Werbe- und Marketingbranche und debattieren über Entwicklungen und Umbrüche für die Werbeindustrie in der digitalen Welt. Referenten sind unter anderem</p>
<ul>
<li>Arndt Groth, Präsident des Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW)</li>
<li>Amir Kassaei, Chief Creative Officer der DDB Group Germany</li>
<li>Axel Schmiegelow, Geschäftsführer des Social Video Networks sevenload.com</li>
<li>Madlen Nicolaus, Social Media Manager EAMER von Kodak</li>
<li>Martin Meyer-Gossner, Strategic Marketing Services Director von IDG Global Solutions</li>
<li>Oscar Ugaz, Digital Business Manager von Real Madrid</li>
<li>Rob Gonda, Creative-Technology-Guru von SapientNitro</li>
</ul>
<p>„The World after Advertising“ ist eine Veranstaltung der Mediencluster  NRW GmbH in Kooperation mit der ALM (Arbeitsgemeinschaft der  Landesmedienanstalten) und LfM NRW (Landesanstalt für Medien  Nordrhein-Westfalen), unterstützt durch die Partner sevenload, denkwerk  und mymuesli.</p>
<p style="text-align: center;">
<p>Wer sich noch anmelden möchte: Über Sevenload gibt es vergünstigte Tickets, <a href="http://www.sichelputzer.de/2010/11/18/the-world-after-advertising/"><strong>Details dazu auf dem Sichelputzer-Blog von Sevenload-Sprecher Mike Schnoor</strong></a>.</p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Kongress The World After Advertising mit US-Medienanalyst Ken Doctor';
var flattr_dsc = 'Vorhin habe ich die Zusage für ein Interview mit Ken Doctor bekommen &#8211; er ist ein brillanter Medienwirtschaftsexperte. Er hat in diesem Jahr das Buch &#8220;Newsonomics&#8221; veröffentlicht und schreibt in seiner gleichnamigen wöchentlichen Kolumne bei Nieman Journalism Lab über künftige Geschäftsmodelle im Journalismus und in den Medien. Ken Doctor ist so etwas wie das amerikanische [...]';
var flattr_tag = 'Ken Doctor,The World After Advertising';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/11/22/kongress-the-world-after-advertising-mit-us-medienanalyst-ken-doctor/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/11/22/kongress-the-world-after-advertising-mit-us-medienanalyst-ken-doctor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kurze Umfrage zum Thema Blog-Monetarisierung für eine Diplomarbeit</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/10/20/kurze-umfrage-zum-thema-blog-monetarisierung-fur-eine-diplomarbeit/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/10/20/kurze-umfrage-zum-thema-blog-monetarisierung-fur-eine-diplomarbeit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 20 Oct 2010 19:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Blog-Monetarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Monetarisierungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=3981</guid>
		<description><![CDATA[Thomas Bluhm ist Student der BWL der TU Bergakademie in Freiberg. Im Rahmen seiner Diplomarbeit führt er eine Umfrage durch und bittet um Mithilfe. Das Thema seiner Arbeit lautet: &#8220;Monetarisierung von Blogs&#8221;. Unterstützt wird er durch den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Carsten Felden. Thomas Bluhms Anliegen: Ich möchte herausfinden, wie man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F10%2F20%2Fkurze-umfrage-zum-thema-blog-monetarisierung-fur-eine-diplomarbeit%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F10%2F20%2Fkurze-umfrage-zum-thema-blog-monetarisierung-fur-eine-diplomarbeit%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Thomas Bluhm ist Student der BWL der TU Bergakademie in Freiberg. Im Rahmen seiner Diplomarbeit führt er eine Umfrage durch und bittet um Mithilfe. Das Thema seiner  Arbeit lautet: &#8220;Monetarisierung von Blogs&#8221;. Unterstützt wird er durch den <a href="http://fak6.tu-freiberg.de/wirtschaftsinformatik/"><strong>Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik</strong></a> unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Carsten Felden.</p>
<p>Thomas Bluhms Anliegen:</p>
<blockquote><p>Ich möchte herausfinden, wie man effektiv und effizient mit Blogs Geld verdienen kann.<br />
Dazu ist es notwendig die aktuelle IST-Situation deutscher Blogs und<br />
ihrer Monetarisierungs-Strategien aufzunehmen. Dies erfordert konkretes und<br />
statistisch relevantes Zahlenmaterial, um den Anspruch an einer wissenschaftlichen<br />
Arbeit gerecht zu werden.</p>
<p>Hierfür brauche ich jedoch Ihre Mithilfe und bitte Sie daher an <a href="http://www.surveymonkey.com/s/LRSZQFK"><strong>dieser Umfrage</strong></a> (Survey Monkey) teilzunehmen.</p>
<ul>
<li>Es sind 10 Fragen und Ihr Zeitaufwand beträgt nicht mehr als 60 Sekunden</li>
</ul>
<ul>
<li>Ihre eingegebenen Werte sind zu 100% anonym.</li>
</ul>
<p>Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele an dieser Umfrage teilnehmen würden.</p>
<p>Je mehr Teilnehmer, desto aussagekräftiger die Zahlen und desto besser<br />
die Aussagen für eine optimale Monetarisierungs-Strategie.</p>
<p>Ich danke für Ihre Hilfe und verbleibe</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Thomas Bluhm</p></blockquote>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Kurze Umfrage zum Thema Blog-Monetarisierung für eine Diplomarbeit';
var flattr_dsc = 'Thomas Bluhm ist Student der BWL der TU Bergakademie in Freiberg. Im Rahmen seiner Diplomarbeit führt er eine Umfrage durch und bittet um Mithilfe. Das Thema seiner Arbeit lautet: &#8220;Monetarisierung von Blogs&#8221;. Unterstützt wird er durch den Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Carsten Felden. Thomas Bluhms Anliegen: Ich möchte herausfinden, wie man [...]';
var flattr_tag = 'Blog-Monetarisierung,Diplomarbeit,Monetarisierungsstrategie,Umfrage';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/10/20/kurze-umfrage-zum-thema-blog-monetarisierung-fur-eine-diplomarbeit/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/10/20/kurze-umfrage-zum-thema-blog-monetarisierung-fur-eine-diplomarbeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Facebook hat einen neuen Mechanismus der Nachrichtenverteilung hervorgebracht&#8221;</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/10/18/facebook-hat-einen-neuen-mechanismus-der-nachrichtenverteilung-hervorgebracht/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/10/18/facebook-hat-einen-neuen-mechanismus-der-nachrichtenverteilung-hervorgebracht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 09:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews mit Innovatoren]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungszukunft]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Hernandez Gallardo]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[personalisierter Nachrichtenstrom]]></category>
		<category><![CDATA[Social Plug-Ins]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=3950</guid>
		<description><![CDATA[Christian Hernandez Gallardo, Head of International Business Development bei Facebook in London, spricht über Empfehlungsmechanismen im sozialen Netz und wie Medien davon profitieren können, über Trafficsteigerungen durch Widgets, die Qualität der Nutzerkommentare, Facebook und Medienpräsenzen und das iPad sowie die Zukunft des Nachrichtenkonsums. Dies ist die übersetzte und redigierte Version eines auf englisch per Skype [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F10%2F18%2Ffacebook-hat-einen-neuen-mechanismus-der-nachrichtenverteilung-hervorgebracht%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F10%2F18%2Ffacebook-hat-einen-neuen-mechanismus-der-nachrichtenverteilung-hervorgebracht%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/367f95d8cd1a4790a511306b69c2f906" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h4><a href="http://www.dld-conference.com/2010/01/christian-hernandez-gallardo.php">Christian Hernandez Gallardo</a>, Head of International Business Development bei Facebook in London, spricht über Empfehlungsmechanismen im sozialen Netz und wie Medien davon profitieren können, über Trafficsteigerungen durch Widgets, die Qualität der Nutzerkommentare, Facebook und Medienpräsenzen und das iPad sowie die Zukunft des Nachrichtenkonsums. Dies ist die übersetzte und redigierte Version eines auf englisch per Skype geführten Interviews.</h4>
<p><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Hernandez.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-3951" title="Hernandez" src="http://medialdigital.de/wp-content/Hernandez.jpg" alt="" width="192" height="269" /></a>Warum richten Verlage und Sender Facebookseiten ein? Bislang war ihr Bestreben doch immer, Klicks möglichst auf den eigenen Portalen zu erzeugen.</strong></p>
<p>Facebookseiten sind eines der Werkzeuge, die wir Medienunternehmen zur Verfügung stellen. Wenn Nutzer Beiträge lesen, die sie interessant finden, dann nehmen sie ohnehin die URL, setzen sie bei Facebook in ihre Statusmeldung ein und kommentieren dort. Es gibt also schon eine organische Verteilung von Nachrichteninhalten bei Facebook. Was aber bei Facebook gepostet wird &#8211; auf einer Seite oder über einen &#8220;shared link&#8221; ist nur ein kleiner Ausschnitt des Beitrags. Um den ganzen Beitrag zu lesen muss man immer noch auf die ursprüngliche Webseite klicken. Wir vergrößern durch Facebook also die Reichweite. Wir sprechen hier von 500 Millionen Nutzern weltweit und von über zehn Millionen in Deutschland. Und das in einem emotionalisierten Umfeld, denn es sind ja meine Freunde und Kontakte, die mir mir bei Facebook empfehlen, etwas Bestimmtes zu lesen. Die Evolution von Print zu Online zu Facebook hat also einen neuen Mechanismus der Nachrichtenverteilung hervorgebracht. Facebook-Seiten erlauben  Nachrichtenprodzuzenten, eine direkte Beziehung zu Facebook-Nutzern aufzubauen. Mit den Social Plug-Ins bieten wir außerdem wir einen ganz neuen Weg Inhalte zu entdecken. Das hat mittlerweile einen sehr messbaren Effekt für den Traffic, den Facebook vor allem in den USA für Nachrichtenseiten generiert, aber auch schon in Großbritannien und ansatzweise in anderen europäischen Ländern.</p>
<p><strong>Was sind Social Plug-Ins?<a href="http://medialdigital.de/wp-content/HuffingtonPost-Facebook-Widget.png"><img class="alignright size-full wp-image-3953" title="HuffingtonPost-Facebook-Widget" src="http://medialdigital.de/wp-content/HuffingtonPost-Facebook-Widget.png" alt="" width="222" height="338" /></a></strong></p>
<p>Das sind die Widgets, die wir im April dieses Jahres gelauncht haben. Sie ermöglichen ein Login über Facebook Connect mit der Facebook-Identität, Es gibt den &#8220;Like&#8221;-Button, das &#8220;Empfehlen&#8221; Feature und eine Kommentarbox. Es sind iFrame oder Javascript-Widgets, die man per Drag and Drop auf einer Webseite installieren kann. Facebook-Nutzer können dann auf Nachrichtenseiten sehr leicht mit einem hinzugefügten Kommentar Inhalte per Link zu Facebook übertragen. Diesen Link bekommen die Facebook-Freunde des Nutzers zu sehen. Das ist der Verteilmechanismus. Wichtiger aber noch: Der Inhalt einer Nachrichtenseite steht nun in einem sozialen Kontext. Die Nutzer haben eine Beziehung zu anderen Nutzern, zu Facebookseiten und über die Plug-Ins auch mit Seiten im offenen Internet. Einige Medien haben sehr fortgeschrittene Integrationen umgesetzt, z.B. die &#8220;Huffington Post&#8221;, die BBC oder der Musikdienst Spotify in Schweden.</p>
<p><strong>Wie groß sind denn die Effekte?</strong></p>
<p>Nicht alle Medienhäuser geben die Zahlen heraus, <a href="http://www.poynter.org/column.asp?id=31&amp;aid=187793"><strong>aber es gibt einige Case Studies</strong></a>. Ein Beispiel sind die US-Fernsehnachrichten ABC News. Sie haben durch den Einsatz des Facebook Widgets 190 Prozent mehr Traffic auf ihrer Webseite.</p>
<p><strong>Warum sind Diskussionen auf Facebookseiten von Verlagen oft konstruktiver als in den Kommentarspalten der verlagseigenen Portale? Ein deutsches Magazin, der &#8220;Stern&#8221;, hat sogar die Kommentare auf seiner Webseite ganz abgeschafft und verweist auf seine Facebookseite.</strong></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/stern-facebook.png"><img class="alignleft size-large wp-image-3954" title="stern-facebook" src="http://medialdigital.de/wp-content/stern-facebook-300x227.png" alt="" width="300" height="227" /></a>Wirklich? Das ist interessant. Die Qualität der Kommentare wird in der Tat gesteigert, wenn Nutzer auf Nachrichtenseiten mit ihrem Facebookprofil kommentieren. Erstens schreiben die Leute auf Facebook unter ihren richtigen Namen. Das hat einen mäßigenden Effekt auf das, was sie sagen. Eine Menge Kommentarspalten werden durch Spammer und Trolle verunstaltet, die sich hinter der Anonymität verstecken. Der zweite Aspekt ist die Community, mit der man kommuniziert. Weil man bei Facebook mit seinen Freunden verbunden ist, spricht man dort über Beiträge mit Leuten, die in etwa die gleichen Überzeugungen haben. Bei Facebookseiten wiederum bekennt man sich als Fan einers bestimmten Mediums. Das bedeutet wahrscheinlich, dass jemand an den Inhalten interessiert genug ist, um sie jeden Tag auf seiner Facebook-Wall zu sehen und das steigert wahrscheinlich auch auch die Beteiligung. Es bedeutet mehr Kommentare, mehr Weiterleitungen, mehr &#8220;Likes&#8221;.</p>
<p><strong>Wie entgegnen Sie Sorgen von Medienanbietern, Facebook könnte eines Tages das Kleingedruckte in seinen Geschäftsbedingungen ändern, und <a href="http://netzwertig.com/2010/09/17/fragwuerdiger-trend-facebook-praesenz-als-website-ersatz/">sie würden dadurch die Kontrolle über ihre Inhalte verlieren</a>?</strong></p>
<p>Diese Sorge ist mir bisher noch nicht zu Ohren gekommen.</p>
<p><strong>Vielleicht ist sie typisch deutsch.</strong></p>
<p>Ich verbringe viel Zeit damit, mit Medienorganisationen in verschiedenen Ländern zu sprechen. Für uns ist es wichtig, das zu hören und das Problem zu adressieren. Ich habe es mir notiert. Inhalte erscheinen bei Facebook auf zwei möglichen Wegen. Erstens auf einer Seite, auf der ein Medienunternehmen Links und Inhalte selbst einträgt. Und wenn ihnen eines Tages mit ihrer Präsenz bei uns unwohl ist, können sie die Seite ja wieder abschalten. Der zweite Weg ist, wenn die Nutzer Links in ihre Updates einsetzen. Das sind aber nur der Name des Beitrags, ein winziger Ausschnitt, und die URL mit Link zurück auf die originäre Webseite. Uns gehören die Inhalte nicht. Wenn jemand etwas bei Facebook einträgt, gehören die Inhalte immer noch dem Urheber bzw. dem Rechteinhaber. Das ist ein großer Unterschied. Wir sind ein menschlicher Inhalte-Entdeckungs- und Verteilmechanismus, wir wenden keinen Algorithmus an, um Nachrichten aus dem Internet zu aggregieren.</p>
<p><strong>Eine Änderung, die für Medien entscheidend sein könnte, ist der neue Filter, mit dem Nutzer viel leichter als früher entscheiden können, welche von ihren Freunden welche Einträge sehen können, weil man seine Freunde jetzt in Gruppen einteilen kann. Spiegel Online wird es sicher nicht gefallen, dass ich mich als Nutzer nun entscheiden kann, nur noch für einen Bruchteil meiner Freunde Links zu Beiträgen in Spiegel Online zu posten&#8230;</strong></p>
<p>Da bin ich anderer Meinung. Wenn Sie einen Link auf Ihrer Wall posten, wird dieser Link schon bald aus dem sichtbaren Bereich verschwinden. Im Durchschnitt werden nur fünf Prozent aller Links, die auf Facebook gepostet werden, überhaupt wahrgenommen. Bis die Mehrheit der Nutzer wieder auf ihre Wand schaut, ist ein Link meistens schon durchgerauscht. Entscheidend ist aber das Engagement, wenn ein Link beachtet wird. Wenn Sie einen Teil ihrer Freunde in eine Gruppe &#8220;Leute, die an internationalen Beziehungen interessiert sind&#8221;, sortieren und für diese Gruppe Links zu interessanten Beiträgen zum Thema internationale Beziehungen posten, werden für diese Gruppe die Inhalte relevant sein. Sie werden sie wahrscheinlich kommentieren und weiterverbreiten. Es kommt also weniger darauf an möglichst viele, sondern die richtigen Leute mit seinen Inhalten zu erreichen. Das gilt für Nachrichteninhalte ebenso wie für Haustiere bei Farmville. Die eine Hälfte von uns spielt Farmville, die andere nicht. Und wer nicht Farmville spielt, will von Ihren neuen Schafen nichts wissen.</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-3955   aligncenter" title="Facebook-mentions" src="http://medialdigital.de/wp-content/Facebook-mentions.png" alt="" width="535" height="316" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Die &#8220;New York Times&#8221; generierte zur Fußball-WM aus Spielernennungen bei Facebook eine <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/07/02/sports/soccer/facebook-worldcup.html"><strong>interaktive Grafik</strong></a>.</em></p>
<p><strong>Stellt Facebook Metriken bereit, mit denen Medienhäuser messen können, wie wertvoll ein Fan ist? Weil er zum Beispiel fünfmal länger auf der Seite bleibt als ein Besucher, der über die Google-Suche kommt, oder weil er dreimal mehr Kommentare schreibt?<br />
</strong><br />
Wir haben Analysetools und die Nachrichtenseiten haben natürlich auch eigene Messmethoden. Sie wissen welcher Teil ihres Traffics von Facebook.com kommt. Sie können analysieren, was dann mit diesem Traffic auf ihrer Seite passiert. Der allgemeine Trend ist: Weil Facebook-Nutzer aufgrund von persönlichen Empfehlungen auf Medienseiten kommen, ist ihr Engagement auf der Seite größer. Sie beschäftigen sich länger mit den Inhalten und sie klicken mit höherer Wahrscheinlichkeit weitere Artikel an. Sie erzeugen also mehr Seitenaufrufe, was natürlich kommerziell in Bezug auf die Werbevermarktung bedeutsam ist. Unser Analysetool Facebook Insights informiert sehr detailliert, welche Inhalte am meisten weiterverbreitet, &#8220;geliked&#8221; und kommentiert werden und wie diese Mechanismen wiederum Traffic auf die Seite lenken. Wir geben außerdem anonymisierte Informationen darüber heraus, in welcher geographischen und soziodemoographischen Gruppe das geschieht. Diese Information ist aus Marketing- und redaktioneller Perspektive sehr wertvoll. Wer sind die Influencer in meiner Community? Wer interessiert sich so sehr für meine Inhalte, dass er oder sie tägliche Updates meiner Seite abonniert? Medienhäuser sollten die Daten sehr genau analysieren.</p>
<p><strong>Wie können Medienhäuser diese Erkenntnisse monetarisieren?</strong></p>
<p>Wir stellen die Daten bereit: Wer verteilt welchen Link wie? Wir wissen nicht, welche Inhalte hinter den Links stecken, aber das wissen wiederum die Inhalteanbieter. Es könnte sich herausstellen, dass nicht wie geglaubt 18jährige männliche Nutzer die engagiertesten sind, sondern 35jährige Frauen. Dann sollten Medienhäuser ein anderes Anzeigeninventar auf ihre Seite lenken und höhere Anzeigenpreise verlangen, wenn sie spitzere Zielgruppen nachweisen können.</p>
<p><strong>Wie kann Facebook den Medien dabei helfen, Inhalte genauer auf Zielgruppen zuzuschneidern?<br />
</strong><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/Farmville-Facebook.png"><img class="alignleft size-full wp-image-3959" title="Farmville-Facebook" src="http://medialdigital.de/wp-content/Farmville-Facebook.png" alt="" width="319" height="259" /></a>Bis vor kurzem hatte wir eine generische Funktion &#8211; das Plug-In mit Like-Button, Log-In per Facebook, etc. Ob Medienhaus, Spieleentwickler oder Videoplattform: Wir haben alle gleich behandelt, damit das Social Plugin möglichst einfach und von jedem Webseitenbetreiber zu integrieren war. Wir haben aber gemerkt, dass verschiedene Anbieter verschiedene Bedürfnisse haben. Spieleentickler wie Zynga oder Playfish setzen ganze Geschäftsmodelle auf Facebook auf. Medienorganisationen nutzern uns eher als Verteilmechanismus um ihre Reichweite zu steigern. Vor drei Monaten haben wir deshalb eine Medienabteilung innerhalb von Facebook gegründet, um mehr Produkte zu entwickeln, die an den Bedürfnissen der Medien orientiert sind. Das Social Plug-In ist mittlerweile in über zwei Millionen Webseiten integriert. Wir wollen wissen: Was brauchen Medienhäuser, damit dieses Plugin für sie noch effektiver ist? Die zweite Änderung ist unser Glaube, dass das Nutzerengagement rund um Content eine neue Evolutionsstufe des Web hervorbringen wird. Aus dem statischen Netz der Verlinkungen wird eine dynamisches Netz der sozialen Empfehlungen. Wir arbeiten mit Medien wie &#8220;New York Times&#8221;, &#8220;Washington Post&#8221;, &#8220;The Independent&#8221;, &#8220;Daily Mail&#8221; und &#8220;Bild&#8221;, um die Empfehlungen noch zu verbessern.  Wir bauen Werkzeuge, die noch relevanter auf den jeweiligen Content der Seite ausgerichtet sind.</p>
<p><strong>Können Sie dafür ein Beispiel nennen?</strong></p>
<p>Nehmen wir zum Beispiel eine Sportzeitung. Wenn ich als Facebook-Fan auf solch einer Seite mich vorher als Fan von Bayern München bekannt habe, dann könnte die Seite entsprechend personalisiert sein und mir vorwiegend Inhalte anzeigen, die Bayern München betreffen. Diese Geschichten interessieren mich wahrscheinlich mehr. Nutzer können also ihre Interessenprofile über Facebook Medienseiten mitteilen und entsprechend auf ihre Interessen zugeschnittene Inhalte bekommen.</p>
<p><strong>Es gibt zwei verschiedene Denkansätze, wie Nachrichten zu den Nutzern gelangen. Einmal der neue Ansatz des personalisierten Nachrichtenstroms, der auf Algorithmen und Empfehlungen basiert. Dafür steht das berühmte Zitat des amerikanischen Studenten: &#8220;Wenn die Nachricht wichtig ist, dann wird sie mich finden.&#8221; Der andere ist das alte Konzept der Tageszeitung oder Nachrichtensendung als Wundertüte, wo für jeden etwas drin ist, auch das, womit man nicht gerechnet hat.<br />
</strong><br />
Für diese Art von Qualitätsjournalismus sollen Journalisten und Verlage auch weiterhin sorgen. Die Vorstellung eines an festen Sendezeiten und Erscheinungsterminen ausgerichteten Mediennutzungsverhaltens geht zwar zu Ende und wird immer mehr vom Häppchenkonsum (&#8220;Snippets&#8221;) abgelöst. Ich lese bestimmte Medien in der U-Bahn in kleinen Häppchen offline auf einer App, weil ich dort keinen Internetzugang habe. Dieser Konsum von Snippets wird fortschreiten, aber die Genugtuung, die ich empfinde, wenn ich den ganzen &#8220;Economist&#8221; gelesen habe, wird auch bleiben. Ich liebe es immer noch, an einem freien Wochenende auf dem Sofa das Magazin von vorne bis hinten durchzulesen. Auch die Artikel, auf die ich durch Empfehlungen im Netz wohl nie gestoßen wäre. Aber ich glaube, dass soziale Empfehlungen zu mehr Entdeckungen führen.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/spotify-facebook.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3957" title="spotify facebook" src="http://medialdigital.de/wp-content/spotify-facebook.png" alt="" width="534" height="130" /></a></p>
<p><strong>Haben Sie auch dafür ein Beispiel parat?</strong></p>
<p>Ja, eins aus der Musik: Spotify integriert Facebook. Man baut seine Playlist mit seinen Lieblingsliedern und teilt sie mit seinen Facebookfreunden. Ich weiß, was ich mag, aber meine Freunde haben vielleicht ganz andere Musikgeschmäcker. Ich fange jetzt an, auf ihren Profilen zu schauen, welche Songs sie entdeckt und empfohlen haben. Das sind  Songs, die ich mir nie angehört hätte, wenn es nicht Empfehlungen meiner Freunde wären. Da ist genug Vielfalt drin, dass Überraschungsfunde möglich sind. Das passiert aber auch bei Medieninhalten: Den Artikel xy bei CNN.com hätte ich wahrscheinlich übersehen oder ignoriert, wenn ihn nicht ein Freund empfohlen hätte. Als Nachrichtennutzer entdecke auf diese Weise täglich Inhalte, die ich nicht selbst aktiv angesteuert hätte. Wenn man dieses Verhalten mit dem professionellen Journalismus kombiniert, gibt es die Chance, dass gute Inhalte von viel mehr Nutzern gefunden werden.</p>
<p><strong>Welche Chancen sehen Sie für Facebook-Präsenzen von Medien auf dem iPad? </strong></p>
<p>Das iPad läutet eine neue Ära von Geräten für eine neue Form des Medienkonsums ein. Tablets sind für Facebook eine Konsumplattform. Wenn ein Medienhaus einen Nutzer von Facebook aus per Link zu seiner iPad-App leiten möchte, kann es das heute schon tun. Wir unterstützen Verlage darin, Nutzer dorthin zu lenken, wohin sie möchten, ob App oder Website. Wir haben das Mikrofinanzierungsystem Facebook Credits gestartet. Heute wird es noch hauptsächlich für virtuelle Güter genutzt, zum Besipiel, um neue Schafe für Farmville zu kaufen. Aber wenn die Nutzer sich an eine virtuelle  Währung gewöhnen, kann sie genausogut dafür eingesetzt werden, um Video-Downloads oder den Zugang zu Nachrichten zu kaufen.</p>
<p><em>Christian Hernandez Gallardo ist Head of International Business Development bei Facebook in London. Er ist dafür zuständig, Facebook-Partnerschaften mit Medien- und Technologieunternehmen zu entwickeln.<br />
</em></p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = '&#8220;Facebook hat einen neuen Mechanismus der Nachrichtenverteilung hervorgebracht&#8221;';
var flattr_dsc = 'Christian Hernandez Gallardo, Head of International Business Development bei Facebook in London, spricht über Empfehlungsmechanismen im sozialen Netz und wie Medien davon profitieren können, über Trafficsteigerungen durch Widgets, die Qualität der Nutzerkommentare, Facebook und Medienpräsenzen und das iPad sowie die Zukunft des Nachrichtenkonsums. Dies ist die übersetzte und redigierte Version eines auf englisch per Skype [...]';
var flattr_tag = 'Christian Hernandez Gallardo,Facebook,personalisierter Nachrichtenstrom,Social Plug-Ins';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/10/18/facebook-hat-einen-neuen-mechanismus-der-nachrichtenverteilung-hervorgebracht/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/10/18/facebook-hat-einen-neuen-mechanismus-der-nachrichtenverteilung-hervorgebracht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jenseits von Werbebannern: 5 Crowdfunding-Modelle für Blogs und kleine Webseiten</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/09/28/jenseits-von-werbebannern-5-crowdfunding-modelle-fur-blogs-und-kleine-webseiten/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/09/28/jenseits-von-werbebannern-5-crowdfunding-modelle-fur-blogs-und-kleine-webseiten/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 14:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Blogfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Flattr]]></category>
		<category><![CDATA[Kachingle]]></category>
		<category><![CDATA[Merchandising]]></category>
		<category><![CDATA[Pay with a Tweet]]></category>
		<category><![CDATA[Paypal]]></category>
		<category><![CDATA[Spreadshirt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=3743</guid>
		<description><![CDATA[Viele engagierte Blogger und Betreiber hyperlokale Projekte haben ein Problem: Ihren hohen Aufwand, um Qualität zu produzieren, können sie ohne eine Refinanzierung, die zumindest einen Teil der Kosten und Arbeitszeit abdeckt, auf Dauer nicht betreiben. Auf eigene Faust Werbekunden akquirieren ist mühselig, und bei Werbeprogrammen wie Google AdSense oder Mokono springen für viele Seitenbetreiber nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F09%2F28%2Fjenseits-von-werbebannern-5-crowdfunding-modelle-fur-blogs-und-kleine-webseiten%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F09%2F28%2Fjenseits-von-werbebannern-5-crowdfunding-modelle-fur-blogs-und-kleine-webseiten%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/068a7b4fd8e44781a3869a87ad7cd7cd" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/deposit-coins-here.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2642" title="deposit-coins-here" src="http://medialdigital.de/wp-content/deposit-coins-here.png" alt="" width="408" height="257" /></a></p>
<p><strong>Viele engagierte Blogger und Betreiber hyperlokale Projekte haben ein Problem: Ihren hohen Aufwand, um Qualität zu produzieren, können sie ohne eine Refinanzierung, die zumindest einen Teil der Kosten und Arbeitszeit abdeckt, auf Dauer nicht betreiben. Auf eigene Faust Werbekunden akquirieren ist mühselig, und bei Werbeprogrammen wie Google AdSense oder Mokono springen für viele Seitenbetreiber nur lächerlich niedrige Beträge heraus. Doch es gibt auch jenseits von Werbung Finanzierungsmodelle, die man einfach mal ausprobieren sollte. </strong></p>
<p>Gadgetblogs, bei denen es vor allem um neue elektronische Produkte geht, haben es verhältnismäßig einfach, passende Werbekunden zu finden. Das Vorzeigebeispiel Netbooknews von Sascha Pallenberg macht einen sechsstelligen Jahresumsatz mit Werbung und nicht umsonst hat sich der Verlag Burda mit seinem Netzwerk Glam, zu welchem über 1700 Blogs und Webseiten gehören, auf den gut vermarktbaren Modebereich konzentiert. Doch was ist mit dem Großteil der Blogs und Webseiten, die nicht auf  monatlich über eine Million Seitenabrufe kommen und damit unterhalb der Rentabilitätschwelle für klassische Werbekunden liegen?  Selbst auf renommierten Blogs wie Stefanniggemeier.de, Carta oder Netzpolitik sind Werbebanner dünn gesät. Das liegt allerdings auch an der inhaltlichen Ausrichtung. Wer sich mit abstrakten netz- oder medienpolitischen Themen beschäftigt, bleibt nun mal für die meisten Werbekunden viel uninteressanter als Webseiten, die schon in Kauflaune angesurft werden oder mit ihren Berichten Kauflaune wecken (und das muss nicht unbedingt Schleichwerbung sein).</p>
<p>Doch gerade Webseiten, die vor allem eigenen Inhalte recherchieren und produzieren und hinter denen ein erkennbarer Aufwand steckt, haben Chancen, ihre Nutzergemeinde dazu zu bewegen, sich freiwillig an den Kosten zu beteiligen. Die folgenden Dienstleister organisieren und erleichtern das sogenannte &#8220;Crowdfunding&#8221;.</p>
<h4><a href="http://flattr.com">Flattr</a></h4>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Flattrlogo.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3747" title="Flattrlogo" src="http://medialdigital.de/wp-content/Flattrlogo-225x65.png" alt="" width="225" height="65" /></a>Der Micropayment-Dienst Flattr ist in der deutschen Blogszene schon relativ bekannt. (Wer Flattr noch nicht kennt, kann Grundlegendes dazu in meinem <a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/2010/07/27/geld-verdienen/flattr-und-kachingle-eine-realistische-einnahmequelle-fuer-blogger-und-webmaster/"><strong>Gastbeitrag für Selbstständig im Netz </strong></a> nachlesen.) Carta veröffentlicht <a href="http://carta.info/33192/die-deutschen-flattr-charts-im-august/"><strong>monatliche Flattr-Rankings,</strong></a>. In diesen Rankings sieht man, dass nur wenige Beiträge über 100 Mal geflattert werden. Bisher genieren auch nur wenige Webseitenbetreiber einen dreistelligen Eurobetrag mit Flattr. <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/flattr-einnahmen-fur-august/"><strong>Netzpolitik verkündete für den August Brutto-Einnahmen von 738,90 € </strong></a>(wovon 19 Prozent Umsatzsteuer noch abzuziehen sind). Das Webportal der &#8220;taz&#8221; kam im August auf 1.302 € – und damit auf knapp neun Prozent weniger als im Juli. Insgesamt klickten die Nutzer 5.791 Mal klickten auf den Button – vier Prozent häufiger als im Juli.</p>
<p>Bei Flattr zeichnen sich mittlerweile zwei Trends ab:</p>
<ol>
<li>Die Tendenz, dass die einzelnen Flattr-Klicks weniger wert sind als anfangs, weil es für viele Flattr-Kontenbesitzer inzwischen zur Gewohnheit geworden ist, sich auf diese Weise für gute Beiträge zu bedanken. Wenn sie aber nicht gleichzeitig ihren monatlich zu verteilenden Betrag erhöhen, sinkt natürlich der Wert jedes Klicks. Wieviel die Klicks insgesamt wert waren, sehen Seitenbetreiber ohnehin erst jeweils nach Ablauf eines Monats.</li>
<li>Es gibt eine Art &#8220;rückwirkende Dankbarkeit&#8221; bei Flattr. Blogger wie Stefan Niggemeier, die schon seit Jahren konstant hohe Qualität liefern und Debatten anregen, werden von ihren Stammnutzern offenbar auch sozusagen für ihr &#8220;Lebenswerk&#8221; belohnt. Anders ist es kaum zu erklären, dass Niggemeier-Leser zwischendurch auch mal das schnelle Verlinken eines skurrilen <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/flausch-am-sonntag-27/"><strong>Videos über auf dem Hintern rutschende Hunde</strong></a> mit zwei Flattr-Klicks (und 26 Kommentaren) belohnen.</li>
</ol>
<h4><a href="http://www.kachingle.com">Kachingle</a></h4>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/kachinglelogo.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3748" title="kachinglelogo" src="http://medialdigital.de/wp-content/kachinglelogo-225x62.png" alt="" width="225" height="62" /></a>Auf Kachingle habe ich anfangs große Hoffnungen gesetzt, größere eigentlich als auf Flattr, weil Spender sich hier im Gegensatz zu Flattr &#8220;outen&#8221; können. (Wer Kachingle nicht kennt: s. auch dazu mein <a href="http://www.selbstaendig-im-netz.de/2010/07/27/geld-verdienen/flattr-und-kachingle-eine-realistische-einnahmequelle-fuer-blogger-und-webmaster/"><strong>Beitrag bei SiN</strong></a> und mein <a href="http://medialdigital.de/2010/05/11/eine-neue-soziale-bewegung-interview-mit-kachingle-grunder-cynthia-typaldos/"><strong>Interview mit der Gründerin Cynthia Typaldos</strong></a>.) Auch Kachingle ist in Deutschland besonders beliebt. Doch sowohl die Zahl der angemeldeten Webseitenbetreiber (aktuell 312) als auch die Zahl der freiwilligen Spender legt seit einigen Monaten kaum noch zu. Kachingle hat eindeutig ein Bekanntheitsproblem bei Webnutzern. Auch sorgt die Festlegung auf 5 Dollar Spendenbeitrag pro Monat dafür, dass bei Webseitenbetreibern finanziell kaum etwas dabei herumkommt. Medialdigital liegt mit 44 Kachinglern (auch diese Zahl stagniert seit zwei Monaten) deutschlandweit auf Platz 2 (hinter Carta mit stagnierenden 88 Kachinglern) und weltweit auf Platz 6. Eingebracht hat mir dieser sagenhafte Status seit dem 31. März 2010 insgesamt 54,63 Dollar (wovon 11 Prozent Provision für Kachingle und Paypal sowie mein Umsatzsteuersatz von 7 Prozent noch abzuziehen sind.). Dennoch werde ich Kachingle noch nicht abschreiben, vielleicht braucht dieser Dienst einfach länger um eine kritische Masse zu erreichen.</p>
<h4><a href="https://www.paypal-deutschland.de/haendler/unsere-loesungen/loesungsueberblick/spenden.html"><strong>Paypal-Spendenbutton</strong></a></h4>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Paypalspende.png"><img class="alignleft size-full wp-image-3750" title="Paypalspende" src="http://medialdigital.de/wp-content/Paypalspende.png" alt="" width="132" height="47" /></a>Flattr und Kachingle setzen auf der Spender- und Empfängerseite ein Paypal-Konto voraus. Aber natürlich kann man auch ohne diese beiden Dienstleiter seine Nutzer direkt um Spenden bitten. Ich probiere das seit Neuestem aus, taz.de war bei einer <a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2010/04/30/tazde-leser_spenden_184283_euro_fuer_unabhaengigen_journalismus/"><strong>Online-Spendenaktion</strong></a> im Frühjahr dieses Jahres überraschend erfolgreich, aber auch der Blogger <a href="http://gutjahr.biz/blog/"><strong>Richard Gutjahr</strong></a> konnte per Direkt-Spendenbutton schon Einnahmen erzielen.<strong> </strong></p>
<h4><a href="http://www.spreadshirt.net"><strong>Merchandising</strong></a></h4>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Bildblogtasse.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3751" title="Bildblogtasse" src="http://medialdigital.de/wp-content/Bildblogtasse-225x191.png" alt="" width="225" height="191" /></a>Spreadshirt macht&#8217;s möglich: Wer treuen Fans Tassen oder T-Shirts zum Kauf anbieten will, muss kein teures Warenlager füllen und auch keine Mindestabnahmemengen garantieren. <a href="http://www.bildblog.de/eine-bildblog-geschenkidee-eigenanzeige-2/"><strong>Eine Bildblogtasse und ein Bildblog-T-Shirt gab es bereits im Advent 2006</strong></a>. Warum nicht demnächst unter dem Weihnachtsbaum auch ein Geschirrset passend zum <a href="http://www.heddesheimblog.de"><strong>Heddesheimblog</strong></a>?<strong> </strong>Natürlich &#8220;braucht&#8221; niemand<strong> </strong>wirklich bedruckte Tassen und T-Shirts. Haben wir nicht alle die Schränke voll davon&#8230;? Aber erstens kann man natürlich auch originellere Produkte bedrucken lassen (Spreadshirt bietet auch Stringtangas, Kochschürzen oder Regenschirme an). Und außerdem ähnelt der Kauf eines solchen Produktes im Grunde auch weniger einem Kauf als einer freiwilligen Zahlung und Fanbekundung (vorausgesetzt, man trägt das T-Shirt und stellt die Tasse ins Großraumbüro). Nur dass man als Spender im Gegenzug etwas Handfestes bekommt, anstelle der immateriellen Hoffnung, das Blog oder die Webseite möge aufgrund einer Spende noch lange bestehen.<strong> </strong>Auch einem Obdachlosen geben manche Leute viel lieber 2 Euro für eine Obdachlosenzeitung als fürs Betteln, selbst wenn die Zeitung ungelesen im Papierkorb landet. <strong><br />
</strong></p>
<h4><a href="http://www.paywithatweet.com/"><strong>Pay with a Tweet</strong></a></h4>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Pay-with-a-tweet.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-3752" title="Pay-with-a-tweet" src="http://medialdigital.de/wp-content/Pay-with-a-tweet-225x87.png" alt="" width="225" height="87" /></a>Bei diesem Modell wird nicht mit Geld, sondern mit dem sozialen Netzwerk bezahlt. Man kann zum Beispiel eine bestimmte Artikelserie, ein E-Book oder die Folien aus einem Vortrag für alle Nutzer kostenlos bereitstellen, die darüber twittern oder eine Facebook-Statusmeldung verfassen. Hier geht es darum, erst einmal Reichweite und hohe Aufmerksamkeit für sein Angebot zu generieren. Nach der kostenlosen Aufmerksamkeitsphase kann man das Angebot anschließend, wenn man will, immer noch gegen Bezahlung anbieten. <a href="http://www.ohmygodwhathappened.com/"><strong>Dieses Ebook</strong></a> beispielsweise gibt es kostenlos für einen Tweet oder ein Facebook-Update.</p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Jenseits von Werbebannern: 5 Crowdfunding-Modelle für Blogs und kleine Webseiten';
var flattr_dsc = 'Viele engagierte Blogger und Betreiber hyperlokale Projekte haben ein Problem: Ihren hohen Aufwand, um Qualität zu produzieren, können sie ohne eine Refinanzierung, die zumindest einen Teil der Kosten und Arbeitszeit abdeckt, auf Dauer nicht betreiben. Auf eigene Faust Werbekunden akquirieren ist mühselig, und bei Werbeprogrammen wie Google AdSense oder Mokono springen für viele Seitenbetreiber nur [...]';
var flattr_tag = 'Blogfinanzierung,Crowdfunding,Flattr,Kachingle,Merchandising,Pay with a Tweet,Paypal,Spreadshirt';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/09/28/jenseits-von-werbebannern-5-crowdfunding-modelle-fur-blogs-und-kleine-webseiten/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/09/28/jenseits-von-werbebannern-5-crowdfunding-modelle-fur-blogs-und-kleine-webseiten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>15</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

