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	<title>Medial Digital &#187; Journalismus</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Open Journalism bei der SXSW Konferenz</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 21:16:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Open Journalism&#8221; ist ein momentan ziemlich oft benutztes Schlagwort. Es bedeutet, dass Journalisten sich öffnen sollen gegenüber ihren Nutzern und Wege finden sollen, möglichst konstruktiv und effektiv mit ihnen gemeinsam an journalistischen Projekten zu arbeiten. Es bedeutet aber auch, sich gegenüber neuen Technologien und anderen Branchen und Disziplinen zu öffnen. Ein weiteres Schlagwort &#8211; zumindest [...]]]></description>
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<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/7c7748f393354d89983c66d30516dfa2" alt="" width="1" height="1" /><br />
&#8220;Open Journalism&#8221; ist ein momentan ziemlich oft benutztes Schlagwort. Es bedeutet, dass Journalisten sich öffnen sollen gegenüber ihren Nutzern und Wege finden sollen, möglichst konstruktiv und effektiv mit ihnen gemeinsam an journalistischen Projekten zu arbeiten. Es bedeutet aber auch, sich gegenüber neuen Technologien und anderen Branchen und Disziplinen zu öffnen.</p>
<p>Ein weiteres Schlagwort &#8211; zumindest im Englischen &#8211; ist die Forderung an Medienmacher: &#8220;Be of the web, not on the web.&#8221; Sinngemäß übersetzt: Medien sollten nicht versuchen, ihre herkömmlichen Produktionsweisen und Inhalte auf das Internet zu übertragen (&#8220;E-Paper&#8221;, Texte ohne Links, einmal tägliche aktualisierte Webseiten), sondern sie sollten ein in das Netz hineinverwobener essentieller Teil des Internets werden.</p>
<p>Diese Schlagworte füllte ein gut besetztes Panel bei der <a href="http://sxsw.com/interactive"><strong>SXSW Interactive Conference</strong></a> in ustin/Texas am Sonntag mit Leben. Mit dabei waren:</p>
<ul>
<li>Emily Bell, Leiterin des Tow Knight Center for Digital Journalism an der Columbia University in New York</li>
<li>Mohamed Nanabhey, Onlinechef des TV-Senders Al Jazeera English</li>
<li>Andrew Leimdorfer, bei der BBC verantwortlich für News-Specials im Internet</li>
<li>Dan Sinker, Projektleiter der Knight Mozilla News Technology Partnership (ein gemeinsames Projekt zweier Stiftungen, das technologische Innovationen im Journalismus fördert)</li>
</ul>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/S.png"><img class="alignleft size-full wp-image-5449" title="S" src="http://medialdigital.de/wp-content/S.png" alt="" width="333" height="170" /></a>Emily Bell glaubt, dass Nachrichtenorganisationen viel mehr Wert als bisher darauf legen sollten, Technologie zu einer Kernkompetenz zu machen. Dies bedeutet, Datenjournalisten und Webdesigner zu engagieren, die nicht nur Befehlsempfänger von Journalisten sind nach dem Motto: Hier ist der Inhalt, bitte die Webseite dazu bauen. Sondern die Technikspezialisten sollten von vornherein in die Planung von webgerechten Inhalten miteinbezogen werden.</p>
<p>Ein gutes Beispiel dafür stellte Leimdorfer vor. <a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-15391515"><strong>&#8220;The World at Seven Billion&#8221;</strong></a> ist eine sehr einfach zu bedienende interaktive Anwendung, bei der Nutzer durch Eingabe ihres Geburtsdatums herausfinden können, wieviele Menschen auf der Welt seit dem Jahr 1500 vor ihnen geboren wurden und wieviele bis heute nach ihnen geboren wurden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/One-in-7-million1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5455" title="One-in-7-million" src="http://medialdigital.de/wp-content/One-in-7-million1.png" alt="" width="568" height="462" /></a></p>
<p>Der konzeptionelle und technische Aufwand zahlt sich für solche Projekte aus, wenn sie durchdacht sind, denn sie werden viel mehr genutzt und weitergereicht als thematisch vergleichbare Berichte in linearer Textform. 20 Millionen Besucher waren seit Oktober 2011 auf der Seite, mehr als die Hälfte davon auf Empfehlung anderer Nutzer. Und von denen wiederum kam mehr als 20 Prozent über Facebook. &#8220;User Experience Design&#8221; &#8211; Webseiten  und -anwendungen so zu gestalten, dass Nutzer in eine Thematik hineingezogen werden, spielt laut Leimdorfer eien große Rolle dabei, ob sich ein Inhalt viral verbreitet oder nicht.</p>
<p>Auch Nanabhey betont die immer größere werdende Rolle von Nutzern, die durch Links und Likes entscheiden, was sich verbreitet und was nicht. Der pan-arabische Nachrichtensender analysiert den Einfluss der Nutzer inzwischen gezielt, um rechtzeitig zu merken, welche Nachrichten größer gefahren werden sollten. Ein Erweckungserlebnis hatte Al Jazeera in den ersten Tagen des Protests auf dem Tahrir-Platz in Kairo, als die internationalen Massenmedien fast komplett verschliefen, was sich dort zusammenbraute &#8211; Al Jazeera inklusive. Über Twitter und Facebook analysiert der Sender seitdem noch intensiver in Echtzeit, was die Menschen bewegt. &#8220;Wir ziehen dann Reporter aus anderen Regionen ab und schicken sie dorthin, wo sich etwas zusammenbraut&#8221;, sagt Nanabhey.</p>
<p>Er warnt allerdings auch davor, sich von Echtzeitstatistiken eine Agenda diktieren zu lassen und nur über Themen zu berichten, auf die besonders viel geklickt wird. &#8220;Wir berichten auch bewusst viel aus Afrika, obwohl Berichte aus Afrika bei uns nur wenig Resonanz erzeugen. Aber Afrika ist wichtig.&#8221;</p>
<p>Die ständige Feedback-Schleife zwischen Journalisten und Nutzern hat bei Al Jazeera English inwischen auch dazu geführt, dass mehr live gebloggt und weniger in langen Beiträgen zusammenfassend berichtet wird. Leimdorfer hingegen glaubt: &#8220;Die Nutzer wollen nicht immer nur Informationen, sie wollen auch die Bedeutung dahinter erkennen können.&#8221;</p>
<p>In der Publikums-Fragerunde wollte ich unter anderem wissen, wie Medien damit umgehen können, dass nicht alle ihre Nutzer ständig ins Netz eingeklinkt sind und manche Nutzer statt Updates im Minutentakt lieber traditionelle Berichte lesen und hören wollen. Eine Antwort darauf gebe es noch nicht wirklich, da war sich das Panel einig.</p>
<p>P.S. Wenige Tage vor der beeindruckenden SXSW Konferenz, die ich zur Zeit zum ersten Mal besuche, erläuterte der &#8220;Guardian&#8221; in einem <a href="http://www.guardian.co.uk/help/insideguardian/2012/feb/29/open-journalism-at-the-guardian"><strong>sehenswerten Werbevideo und einem Erklärstück</strong></a> von Chefredakteur Alan Rusbridger, wie sich der &#8220;Guardian&#8221; Open Journalism vorstellt. Klicktipp!</p>
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		<title>Aus mag10 wird mag15 oder magNever</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 19:58:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/e38425fa72274b65a10c82913ba18aff" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/Jochen_Wegner_Scoopcamp.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5424" title="Jochen_Wegner_Scoopcamp" src="http://medialdigital.de/wp-content/Jochen_Wegner_Scoopcamp.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Ein Fazit vorweg: Ich mag mag10 und wünsche mir, dass dieses Startup nicht schon am Ende ist, bevor es überhaupt richtig begonnen hat. Als Jochen Wegner Ende 2010 seinen Posten als Chefredakteur von Focus Online aufgab, um gemeinsam mit dem Software-Unternehmer Marco Börries ein StartUp zu gründen, fand ich das sehr spannend. Es gehe um eine Software für Magazine auf dem iPad, mehr war von Wegner lange Zeit nicht zu erfahren. Beim Hamburger <a href="http://www.scoopcamp.de/"><strong>Scoopcamp 2011</strong></a> im vergangenen September <a href="http://meedia.de/internet/scoopcamp-2011-storystelling-20/2011/09/29.html"><strong>stellte Wegner dann einen Magazin-Prototypen vor</strong></a>.</p>
<p>Wie die meisten der Anwesenden war auch ich begeistert von den visuellen Möglichkeiten (es ging in diesem Prototypen um die Space Needle in Seattle) und von der intuitiven und logisch gestalteten Benutzeroberfläche. Ebenso hinreißend war Wegners lakonischer Vortragstil, der mit wenigen Worten und Handbewegungen entlarvte, woran viele Medienapps kranken. Und zwar leider vor allem solche, die als besonders innovativ gelten. Nicht die einfallslosen E-Papers, die einfach nur die Zeitung auf dem Bildschirm darstellen.</p>
<p>Viele der innovativeren Magazin-Apps entspringen Designerträumen und verwirren ihre Nutzer. Man wischt hier, man klickt dort, man blättert und scrollt ohne Ende und weiß bald weder, wo in der App man gerade  ist, noch, was man dort wollte. Geschweige denn, wie von dort zurückfindet ohne die Hometaste zu drücken. Der Mag10 Prototyp (<a href="http://vimeo.com/28219048"><strong>Unternehmensvideo</strong></a>) setzt dagegen auf das Prinzip mehr ist weniger. Er ist eine gelungene Mischung aus klarer Ästhetik, neuen aber intuitiv zu erfassenden Features und inzwischen gelernten Tablet-Funktionen (zwei Finger ziehen ein Foto größer, beim Antippen eines Fotos startet ein Video, etc.). Es sollte eine White-Label-Lösung für Verlage werden, die sich mit einem webbasierten Content-Management-System um die Inhalte der App hätten kümmern können ohne die zugrundliegende Technik selbst entwickeln zu müssen.</p>
<p>Doch aus mag10 wird erst mal nichts. Der Webdienst <a href="http://mobilbranche.de/2012/02/mag10-legt-losung-fur-tablet-publishing-auf-eis/12687"><strong>mobilebranche.de veröffentlichte heute</strong></a> einen Bericht, dass das Projekt mangels Anschlussfinanzierung auf Eis gelegt ist. Das Fatale in dieser Meldung steckt nicht so sehr in der wenig überraschenden Erkenntnis, dass eher zehn wenig durchdachte Projekte in den USA Fördergelder und Kapital erhalten, bevor in Deutschland auch nur eine gute Medieninnovation gefördert wird.  Das Fatale liegt in den Worten, mit denen Jochen Wegner zitiert wird: &#8220;“Wir grübeln darüber nach, ob wir mit unserer Idee vielleicht einfach zu früh waren.&#8221; Die Verlage hätten derzeit noch genug damit zu tun, ihre etablierten Printmarken ausfs iPad zu bringen.</p>
<p>Das ist doppelt tragisch. Denn erstens käme ein deutsches Publishing-System für das iPad &#8211; das Gerät, von dem sich doch gerade die Verlage seit der Markteinführung vor knapp zwei Jahren den Durchbruch bei bezahlten Inhalten erhoffen, nicht zu früh, sondern schon eher spät. Apple ist mit  iBooks2 und iBooks Author, beide eine Art  <a href="http://arstechnica.com/apple/news/2012/01/apple-to-announce-tools-platform-to-digitally-destroy-textbook-publishing.ars"><strong>&#8220;Garageband für E-Book-Publishing&#8221; </strong></a>, seit Januar 2012 <a href="http://www.huffingtonpost.com/2012/01/19/apple-ibooks-2-author-itunes-u_n_1215887.html"><strong>am Start</strong></a> und forciert damit neben Amazon seine vorherrschende Stellung als Marktplatz für multimediale Inhalte (mit iBooks Author erstellte Bücher und Magazine dürfen nur über den iTunes Store vertrieben werden).</p>
<p>Zweitens hatte ich ursprünglich gehofft, dass mag10 den großen Wurf wagen und aus der geschlossenen App-Welt ausbrechen würde. Denn wer möchte als Vielleser schon 20 oder 30 Magazin-Apps auf dem iPad haben (und für alle bezahlen), wenn in jedem Magazin nur ein oder zwei Beiträge persönlich als relevant empfunden werden?</p>
<p>Zwar ermöglicht die mag10-Software Verlinken und Sharing in sozialen Netzwerken, sowie über per HTML5 die Inhalte auch ins offene Netz zu stellen. Das ist mehr als gegenwärtiger Standard. Allerdings bleibt der Grundgedanke von Magazinen als geschlossene Einheiten auch bei mag10 erhalten. Das ist schade. Die intuitive mag10 Benutzerführung, kombiniert mit der Entbündelung von Inhalten, mit einer frei kombinierbaren Zusammenstellung von Inhalten à la Flipboard (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=v2vpvEDS00o"><strong>Demo-Video</strong></a>) und einem Flatrate-Preismodell wie bei <a href="http://www.freitag.de/kultur/1204-medientagebuch"><strong>Piano</strong></a>. Das wär&#8217;s gewesen. Aber wenn mag10 nicht einmal in der vorliegenden Form genügend Interesse bei Verlagen wecken konnte, dann wird die wirkliche App-Innovation aus Deutschland vielleicht mit mag15 kommen. Oder auch never. Aber auch in der vorgestellten Form ist mag10 eine innovative Software und hat eine Chance verdient. Gebt Euch einen Ruck, deutsche Investoren.</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/47807100@N00/6257189081/in/photostream/">Scoopcamp</a></em><strong></strong></p>
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		<title>Steinzeitansichten über Zukunfts-Journalismus</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 05:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn es nicht so ärgerlich wäre, dass viele  Journalisten dieses ahnungslose, schludrige und an einigen Stellen auch böswillige Machwerk wohl tatsächlich für das aktuelle Standardwerk  zum Thema Journalismus halten werden, wäre es fast komisch. Ist es aber nicht.  &#8220;Das neue Handbuch des Journalismus und des Online-Journalismus&#8221; wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) empfohlen [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/29b2d45aef3f4f7c8ffbeeba9b3c6f10" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/versteinerte_Zeitung.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5369" title="versteinerte_Zeitung" src="http://medialdigital.de/wp-content/versteinerte_Zeitung.png" alt="" width="592" height="437" /></a></p>
<p>Wenn es nicht so ärgerlich wäre, dass viele  Journalisten dieses ahnungslose, schludrige und an einigen Stellen auch böswillige Machwerk wohl tatsächlich für das aktuelle Standardwerk  zum Thema Journalismus halten werden, wäre es fast komisch. Ist es aber nicht.  &#8220;Das neue Handbuch des Journalismus und des Online-Journalismus&#8221; wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) empfohlen und für eine &#8220;Bereitstellungspauschale&#8221; von nur 4,50 Euro verschickt. Es wird schon allein wegen des günstigen Preises sicher gerne bestellt werden. Dazu kommt der Nimbus &#8220;Standardwerk&#8221;, den die bpb auch dieser Neuauflage verleiht. (Hat dort eigentlich jemand die neuen Abschnitte  zum Online-Journalismus gelesen?)</p>
<p>Zumindest die das Netz betreffenden Passagen in diesem Buch sind nicht viel mehr als eine zusammengequirlte Melange aus abgedroschenen Sprüchen und Vorurteilen: Im Internet herrscht &#8220;Krieg&#8221; zwischen Journalisten und Bloggern. Die Fülle der vielen unwichtigen Informationen im Netz verwirrt und überfordert die Menschen. Debatten mit Nutzern im Netz sind sinnlos, weil größtenteils &#8220;Schwachsinn und Dampfplauderei&#8221; abgesondert wird. Konzentriertes Lesen ermöglichen nur Texte in der Zeitung, nicht solche im Netz. Wer als journalistischer Einsteiger bei einer Zeitung keinen Erfolg mit seinen Beiträgen hat, sollte es einfach bei einer Online-Redaktion probieren &#8211; dort kommt es auf Qualität nicht so sehr an. Und so weiter, und so fort.</p>
<p>Zu vielen haarsträubenden Thesen in diesem Lehrbuch (und zu seinem seltsamen Titel) haben  <a href="http://www.blog-cj.de/blog/2012/01/29/schneiderraue-wenn-blinde-uber-farbe-schreiben/"><strong>Christian Jakubetz </strong></a>und <a href="http://www.peter-schumacher.net/blog/2012/01/27/die-bescheidwisser/"><strong>Peter Schumacher</strong></a> (Nachtrag: auch <a href="http://www.marcus-boesch.de/post/16414853110/zwischen-journalisten-und-bloggern-herrscht"><strong>Marcus Bösch</strong></a> und <a href="http://hschellk.tumblr.com/"><strong>Holger Schellkopf</strong></a>, stellv. Chefredakteur der Mittelbayerischen Zeitung) das Meiste bereits treffend gesagt. Ihre Kritiken sollte jeder (angehende) Journalist, der erwägt, das Schneider/Raue Buch zu bestellen, erst einmal lesen.</p>
<p>Darüber  hinaus  sind mir noch ein paar weitere unsinnige Aussagen in diesem Buch aufgefallen.</p>
<blockquote><p>Wer in den ersten Sätzen zum Lesen verführt, wird seinen Weg im Journalismus gehen, gleich welche Technik uns nach iPad und Web4.0 noch übarraschen wird. Er ist für alle Zeiten und alle Techniken gewappnet.</p></blockquote>
<p>Ein journalistisches Lehrbuch schreiben, kann ja so einfach sein. Während der Rest der Branche mehr oder weniger intensiv darüber nachdenkt, wie sich der Journalismus verändern wird und muss, um den digitalen Wandel zu überstehen und vielleicht sogar gestärkt daraus hervorzugehen, während an Universitäten und Journalistenschulen begonnen wird, Ausbildungsgänge zu modernisieren, damit das Gelernte auch in vier oder fünf Jahren noch anwendbar ist, haben Schneider und Raue die Geheimformel längst entdeckt: Der Einstieg muss stimmen, der kleine Rest ergibt sich von ganz alleine.</p>
<blockquote><p>Doch nebenbei ist Fernsehen im Internet nicht zu machen.  Notwendig sind eine teure Kamera nebst Mikrofon und Kopfhörer, ein  Laptop mit großem Speicherplatz, ein gutes Programm zum Schneiden des  Rohmaterials, Routine und viel Zeit.</p></blockquote>
<p>Eine teure Kamera soll also notwendig sein? Da sich Schneider bekennendermaßen <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-05/wolf-schneider-blogs"><strong>Blogs nur ausdrucken lässt</strong></a>, kennt er wahrscheinlich weder <strong>Markus Hündgen</strong> noch <strong>Marcus Bösch</strong> noch <strong>Richard Gutjahr</strong> mit ihren ebenso <a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=2497"><strong>kenntisreichen</strong></a> wie <a href="http://gutjahr.biz/blog/2011/04/iphone-video/"><strong>nutzwertigen</strong></a> <strong><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=2484">Beiträgen</a></strong> zum Thema <a href="http://videopunks.de/pages/videopunk-manifest"><strong>Videojournalismus</strong></a>.</p>
<p>Im viel zu knappen Kapitel über <strong>Podcast</strong> ist nur die Rede davon, ob gesprochene Sätze kürzer sein müssen als geschriebene. Erläuterungen zur Technik, zu Plattformen, zur Abonnierbarkeit? Fehlanzeige. Ist ja auch unnötig, wenn Podcast laut Schneider/Raue das gleiche ist wie Radio, nur dass es im Internet anders heißt.</p>
<p>Systematisch ziehen sich grammatisch falsche Verwendungen von Worten wie Twitter, Blog oder Internet-Forum durch die Online-Passagen dieses Buches. Sie wirken wie eingestreute Begriffe aus einer Fremdsprache, derer die Autoren nicht mächtig sind.</p>
<p>Rückblickend: Warum sich so viele Fehler, sprachliche Schludrigkeiten und Vorurteile in den Abschnitt über Online-Journalismus häufen, wird eigentlich schon in der Einleitung klar:</p>
<blockquote><p>Den Online-Journalismus dagegen behandeln wir als bloße Spielart des klassischen Handwerks &#8211; nur dadurch unterschieden, dass auf dem Bildschirm noch ungeduldiger gelesen wird als in der Zeitung; die letzte Zeile eines Textes erreichen die wenigsten.</p></blockquote>
<p>Das schreiben also zwei Autoren, denen nicht nur das Thema fremd ist, sondern die sich auch offensichtlich nicht wirklich damit befassen mögen, ein paar Absätze zum Online-Journalismus mal eben mit in ein Buch , damit es in der Neuauflage auch irgendwie berücksichtigt ist. Das ist wirklich arm für ein Standardwerk.</p>
<p><strong>Offenlegungen:</strong></p>
<ol>
<li>Ich habe nicht das ganze Buch gelesen, sondern nur die Passagen, die man bei Amazon in der Digitalbuchausgabe von Rowohlt frei lesen kann. Das sind die ersten drei Kapitel (&#8220;Einleitung&#8221;, &#8220;Die journalisten&#8221; und &#8220;Online-Journalismus&#8221;). Den Rest des Buches kann ich nicht beurteilen. Die E-Book-Ausgabe mit anderem Cover kostet übrigens mit 14,99 € mehr als das Dreifache als bei der bpb.</li>
<li>Ich bin Co-Herausgeberin des Buches &#8220;Universalcode&#8221; und deshalb nicht unbefangen. Unser Buch ist ein Nonprofit-Projekt. Ich hätte allerdings auch ohne Beteiligung am &#8220;Universalcode&#8221; meinem Ärger über das Buch von Schneider/Raue Raum gegeben &#8211; das sehe ich genauso wie Christian Jakubetz.</li>
<li>Paul-Josef Raue kenne ich nicht persönlich, Wolf Schneider bin ich einmal begegnet. Das war im Januar 1993, beim traditionellen Kaminabend mit Wolf Schneider im Rahmen meines vierwöchigen Kompaktkurses für Volontäre an der Hamburger Akademie für Publizistik. Schneider hat der Abend damals mit Sicherheit ebenso wenig gefallen wie uns Volos. Wir fühlten uns von oben herab belehrt, er fand uns &#8220;aufsässig&#8221; (er benutzte tatsächlich dieses Wort), weil wir es wagten, ihm kritische Fragen zu stellen. Seitdem betrachte ich Publikationen von Wolf Schneider mit vorsorglicher Skepsis.</li>
</ol>
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var flattr_dsc = 'Wenn es nicht so ärgerlich wäre, dass viele  Journalisten dieses ahnungslose, schludrige und an einigen Stellen auch böswillige Machwerk wohl tatsächlich für das aktuelle Standardwerk  zum Thema Journalismus halten werden, wäre es fast komisch. Ist es aber nicht.  &#8220;Das neue Handbuch des Journalismus und des Online-Journalismus&#8221; wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) empfohlen [...]';
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		<title>Daniel Nauck: &#8220;Mischformen sind unser Markenzeichen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 17:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Daniel Nauck ist Mitgründer und einer der Geschäftsführer von 2470media, einem Produktionsstudio für journalistische Multimedia-Reportagen. Im Interview mit mir spricht Daniel über die Bedeutung einer klaren Geschäftsidee für journalistische Unternehmer, über crossmediale Verwertung, den Wert der Zusammenarbeit von Journalisten mit Programmierern, Fotografen und Designern und über seine Leidenschaft für das Geschichtenerzählen. Wer ist 2470media und [...]]]></description>
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<p><img src="http://vg08.met.vgwort.de/na/10f92cc6bc0c4fa1ad9a3fdb67dfdbc9" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h4>Daniel Nauck ist Mitgründer und einer der Geschäftsführer von <a href="http://www.2470media.eu/index.82.de.html">2470media</a>, einem Produktionsstudio für journalistische Multimedia-Reportagen. Im Interview mit mir spricht Daniel über die Bedeutung einer klaren Geschäftsidee für journalistische Unternehmer, über crossmediale Verwertung, den Wert der Zusammenarbeit von Journalisten mit Programmierern, Fotografen und Designern und über seine Leidenschaft für das Geschichtenerzählen.</h4>
<p><strong>Wer ist 2470media und was macht ihr?</strong></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Daniel_Nauck.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5104" title="Microsoft Word - cv_daniel_fin2.doc" src="http://medialdigital.de/wp-content/Daniel_Nauck-225x289.jpg" alt="" width="225" height="289" /></a>24/70 beschreibt den Brennweitenbereich des von uns genutzten Standardobjektives, sozusagen unsere „Reportagebrennweite“. Wir sind ursprünglich Fotojournalisten und haben diesen Begriff aus unserem technischen Repertoire gewählt. Es ist das Werkzeug, mit dem wir die Welt erkunden und ein Gepäckstück, welches wir auch auf eine einsame Insel mitnehmen würden. Es sollte aber auch ein Begriff sein, der universell interpretierbar und befüllbar ist. Eine bewusst offene Markenprägung, weil wir bei der Gründung natürlich noch nicht genau wussten, wo es uns hinführt.</p>
<p><strong>Versteht Ihr Euch in erster Linie als Foto- und Videojournalisten oder gibt es bei auch künstlerische nicht-dokumentarische Ansätze?</strong></p>
<p>Wir nennen uns Multimediajournalisten und sind eine Produktionsfirma für multimediale Reportagen. Wir wollen Geschichten aus dem Leben erzählen. Die Wirklichkeit enthält so viel spannende Dinge und ermöglicht auch Sichtweisen, die nicht dem Konsens entsprechen. Dem wollen wir uns widmen.</p>
<p><strong>Euer Anspruch ist ja nah ran zugehen, das drückt ja auch Euer Name aus.</strong></p>
<p>Ja, 24/70 ist eine Brennweite, bei der man nah ran gehen muss. Zwei bis drei Meter Entfernung sind da ganz üblich. Die Dinge aus der Nähe zu betrachten, ohne die nötige journalistische Distanz zu verlieren. Das ist Grundsatz und Ziel der Autoren von 2470media. Es entspricht auch den Eigenschaften unseres Namensgebers, dem Kameraobjektiv mit der Brennweite 24-70mm, das wir für unsere Reportagen verwenden.</p>
<p><strong>Beeinflusst die Brennweite Eure Geschichten?</strong></p>
<p>Die Nähe zu den Protagonisten, auch die emotionale Nähe, ist ein klassisches Thema des Fotojournalismus. Und auch sich dabei nicht selbst zu präsentieren. Der klassische Fotojournalist ist immer ein stiller Begleiter gewesen. Die Betroffenen selbst in Erscheinung treten zu lassen. Dieser Tradition folgen wir. Das heißt nicht, das wir nicht auch andere Formate, z.B. mit Sprecherstimme machen könnten, aber wir adaptieren nicht das Fernsehen. Für abstraktere Formate wie Erklärstücke über die Weltwirtschaftkrise oder zur aktuellen Finanzsituation der USA würden wir eher Animationen benutzen.</p>
<p><strong>Was macht Ihr über klassische Reportagen hinaus?</strong></p>
<p>Wir orientieren uns an dem, was man in den USA Multimedia Storytelling nennt. Darüber hinaus sehen wir unsere Geschäftsentwicklung immer mehr auch in Richtung Crossmedia. Wir sind darüber hinaus auch eine Entwicklungsredaktion zur Entwicklung redaktioneller Bewegt- und Standbilder. Da gehört die crossmediale Auswertung auch dazu. Zum Beispiel jetzt bei den <strong><a href="http://vimeo.com/berlinfolgen">berlinfolgen</a></strong> in Kooperation mit der taz. Unsere Multimedia-Reportagen sind eine Eigenentwicklung, die sich an amerikanischen Vorbildern orientiert. Wir haben eine starke fotografische BIldsprache, die Geschichten bleiben durch die Fotografie und eine möglichst starke Geschichte eher „hängen“ als Bewegtbild. Mischformen an der Schnittstelle zwischen Bewegtbild, Fotografie und Radiogeschichte sind für uns am interessantesten und sie sind mittlerweile unser Markenzeichen. Daran wollen wir weiterarbeiten.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12184814&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=12184814&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/12184814">Soccer for Life Episode 4 &#8211; After the War</a> from <a href="http://vimeo.com/user2902731">2470media</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>Als ich das erste von Mal von 2470media  hörte, war meine erste Assoziation: freie Journalisten arbeiten 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche bei 0 Urlaubstagen im Jahr&#8230; </strong></p>
<p>Das wäre ja fürchterlich. Nein, aber als Unternehmensgründer arbeitet man schon mehr als 5 Tage die Woche, aber das ist für uns eine Investition. Das ist sicher bei Gründern ganz normal, war aber als Assoziation nicht beabsichtigt.</p>
<p><strong>Wie seid Ihr als Unternehmen organisiert?</strong></p>
<p>Wir sind eine Unternehmergesellschaft, das ist die deutsche Form der Limited. Da gibt es geringere Einstiegsbarrieren. Man muss keine Einlage von 25.000 Euro haben, sondern kann beschränkte Haftung auch mit kleineren Summen bekommen. Wir sind vier Gründer, heute sind drei von uns gleichwertig am Unternehmen beteiligt. Wir haben zwei Geschäftsführer und einen Gründer mit Prokura, das heißt alle haben die gleichen Vertretungsrechte und -pflichten.</p>
<p><strong>Habt Ihr auch lose assoziierte Mitglieder?</strong></p>
<p>Ja, insgesamt sind wir wesentlich mehr Leute, nämlich 12 bis 15 Personen in unseren beiden Büros in Hannover und Berlin, die an ganz unterschiedlichen Projekten arbeiten. Wir kommen aus der Fachhochschule Hannover. Dort haben wir schon früh angefangen Netzwerke zu spinnen, die über unseren Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie hinaus reichen, mit Journalisten und Multimediafachleuten und Programmierern. Das ging schon in der Hochschule los, deshalb haben wir auch ein Büro in Hannover.</p>
<p><strong>Ihr betreibt Social Media Publishing. Was ist darunter zu verstehen?</strong></p>
<p>Wir arbeiten in erster Linie mit Partnern aus dem Medienbereich, z.B. mit der taz, für deren Webseiten wir Inhalte produzieren. Ein wichtiger Bestandteil des Netzes sind aber mittlerweile die sozialen Netzwerke. Sie sind ein idealer Träger für Inhalte und für das Community-Building. Wir stellen unsere Inhalte nicht nur einzelnen Webseiten zur Verfügung, sondern wir benutzen die sozialen Medien, um die Inhalte über die Grenzen dieser Webseiten hinaus verbreiten zu können. Wir stellen zum Beispiel Filme in die sozialen Netzwerke ein und bauen Communities auf. Wir lassen die Inhalte frei, um Aufmerksamkeit zu generieren.</p>
<p><strong>Nutzt Ihr auch Creative Commons Lizenzen?</strong></p>
<p>Wir veröffentlichen die Filme im Internet und gestatten Privatpersonen die freie Weitergabe, zum Bsp. die Einbettung unserer Filme auf deren Webseiten. Kommerzielle Nutzer, zum Beispiel Verlage, die an unseren Inhalten interessiert sind, müssen sich zur Lizensierung an uns wenden.</p>
<p><strong>Ein Teil Eurer Refinanzierung läuft über <a href="http://www.inkubato.com/de/">Inkubato</a>. Wie funktioniert das?</strong></p>
<p>Inkubato ist eine Plattform für Crowdfunding. Wir haben dort ein Testprojekt gestartet, das noch nicht so gut gelaufen ist. Das liegt aber auch daran, dass sich diese Plattformen erst etablieren müssen. Die bekannteste Crowdfunding-Plattform Kickstarter hat ein Jahr gebraucht, bis sie auf nennenswerte Zahlen gekommen Nur ist Crowdfunding der zweite Schritt vor dem ersten. Es nutzt nichts, mit zehn Facebook-Fans und 20 Twitter-Followern zu solchen Modellen überzugehen. Man muss erst die Community aufbauen, sie pflegen und mit ihr in Interaktion treten. Dann kann darauf aufsatteln und ein Projekt zum Crowdfunding ausschreiben. Da sind wir auf einem guten Weg.</p>
<p><strong>Könnt Ihr von 2470media leben? </strong></p>
<p>Wir haben gerade den Punkt erreicht, an dem sich unsere Arbeit auch finanziell auszahlt. Unsere freien Mitarbeiter arbeiten natürlich auch an anderen Projekten. Wir haben uns bei der Unternehmensgründung vor anderthalb Jahren eine Frist von drei Jahren gesetzt um profitabel zu arbeiten und sind guter Dinge. Jede Geschäftsgründung hat einen gewissen Investitionsbedarf und der ist bei einer Unternehmung wie unserer mit recht aufwändigen Produkten schon etwas größer als bei einem Journalistenbüro. Die Ausrüstung ist natürlich teilweise schon da und die Anlaufkosten sind geringer, als sie vor zehn Jahren gewesen wären, aber fünfstellig ist das insgesamt schon. Man braucht eine Büroausstattung mit drei, vier Rechnern, Kameras, Mikrofone und natürlich auch den Willen, seine Arbeitskraft zu investieren.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11160065&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11160065&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=ffffff&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/11160065">Digitale Nomaden</a> from <a href="http://vimeo.com/user2902731">2470media</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>Braucht man nicht vor allem auch Unternehmergeist, eine Vision und Leidenschaft?</strong></p>
<p>Ja, es geht nicht ohne eine klare Geschäftsidee und das Wissen: Das ist mein Produkt. Das Problem mit der Vision ist: Dafür gibt es in Deutschland anders als in den USA für Journalisten kaum Fördermöglichkeiten. Die Frage lautet ja immer, warum haben deutsche Medienleute so wenig Gründergeist? Meine Antwort: Es gibt keine Förderung unternehmerisch denkender Journalisten. Aber genau die brauchen wir. Sonst verschenken wir viel journalistisches Potential.</p>
<p><strong>Habt Ihr Förderung bekommen? </strong></p>
<p>Wir haben aus der niedersächsischen Hochschul-Förderinitiative Gründercampus Geld bekommen und außerdem aus der Filmförderung für innovative audiovisuelle Inhalte des Medienboard Berlin-Brandenburg. Beide Förderungen sind klar wirtschaftlichen Gesichtspunkten untergeordnet. Trägt sich das Vorhaben und wird es Gewinn erwirtschaften? Das letztere ist ein bedingt rückzahlbares Darlehen und für uns etwas ganz Besonderes. Es gibt in Berlin bestimmt 1000 kleine Unternehmen, die spannende Dinge machen, von Magazinmachern bis hin zur Games-Branche. Da konnten wir einen kleinen Achtungserfolg erzielen. Das ist aber nur eine Anschubfinanzierung, kein Geschäftsmodell.</p>
<p><strong>Leidenschaft und Visionen habt Ihr aber trotzdem?</strong></p>
<p>Ja, natürlich. Wir sind von der Leidenschaft für das Geschichtenerzählen getrieben. Dazu kommt unsere Leidenschaft für die Fotografie: Fotoreportagen, zum Beispiel großer Fotografen wie Henri Cartier-Bresson hängen heute in Museen. Sie sind eine Kulturform und auch eine Kunstform. Und Ikonen unserer Zeit.</p>
<p><strong>Welche Themen reizen euch inhaltlich? </strong></p>
<p>In unseren Multimedia-Reportagen befassen wir uns mit aktuellen gesellschaftlichen Themen. Uns beschäftigt stark das soziale Miteinander, gerade weil das Auseinanderbrechen der Gesellschaft so stark voranschreitet. Das kann sich in einer Serie wie die über deutsche „Islam-Konvertiten“ und deren konfliktreichem Alltag  von Michael Hauri äußern wie auch in unserer Serie „Soccer for Life“, bei dem wir einen Blick hinter die Kulissen der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika geworfen haben. Mich persönlich reizen aber auch Themen wie die Auswirkungen der Digitalisierung/ Virtualisierung auf die Gesellschaft oder die Zukunft der Arbeit. Im Mittelpunkt steht immer das Interesse am Menschen und am Menschlichen — das haben alle unsere Geschichten gemeinsam, so auch die „berlinfolgen“, die wir in Kooperation mit der taz produzieren.</p>
<p><strong>Ist es noch immer schwierig, Redaktionen davon zu überzeugen, Audio-Slideshows und Multimedia-Reportagen zu kaufen und auch angemessen dafür zu bezahlen? </strong></p>
<p>Die Reaktionen sind gut, letztlich aber auch immer abwartend. Das liegt aber nicht an den Formaten an sich, sondern an der grundsätzlichen Zurückhaltung.</p>
<p><strong>Worin besteht die? Kein Geld? Keine Lust?</strong></p>
<p>Es ist sicher nur begrenzt Geld für neue Formate vorhanden, dazu kommt die ungewohnte Möglichkeit, mit uns einen externen Produzenten zu beauftragen. Das ist sicher auch schwierig innerhalb des Hauses zu verkaufen. Das löst sich mit dem iPad ein wenig auf. Wir haben jetzt mehr Möglichkeiten, in Kooperation mit den Verlagen oder beratend uns mit iPad Applikationen und crossmedialen Auswertungen zu beschäftigen. Das dauert aber hier in Deutschland alles etwas länger.</p>
<p><strong>Produziert ihr auch speziell für das iPad?</strong></p>
<p>Wir produzieren nicht speziell für einen Kanal, sondern medienübergreifend und plattformgerecht. Der Kunde muss sagen, welche Plattformen er bespielt haben will und wir liefern für welche Plattform auch immer. Das reicht von Print und Online bis zu Social Media sowie multimedialen und interaktiven Anwendungen. Es reicht heute nicht mehr, Filme irgendwie auf Webseiten einzubinden, die Steuerung der Inhalte wird immer wichtiger. Wie kommen die Nutzer an die Inhalte ran? Oder besser: Wie kommen die Inhalte zum Nutzer? Wie steuert man das? Wie misst man das? Dafür braucht man das Wissen, wie sich Inhalte im Netz verbreiten und darum kümmern wir uns auch. Wir haben jetzt eine Kooperation mit einer Hochschule zum Thema Eyetracking angebahnt. Wir wollen gemeinsam messen, wie gut unsere Filme im Vergleich mit reinen Bewegtbildern funktionieren.</p>
<p><strong>Sind unter den derzeitigen wirtschaftlichen Bedingungen Corporate Publishing Kunden eine gute Alternative? Sind es vielleicht sogar die besseren Kunden?<br />
</strong><br />
Aus unternehmerischer Sicht sind Corporate Publishing Kunden natürlich ein nicht zu vernachlässigendes Standbein. Aber der Innovationsbedarf ist in der klassischen Medienbranche am größten und dafür lohnt es sich, zu entwickeln. Wir fahren bewusst zweigleisig. Es ist legitim, wenn man die Möglichkeiten, die durch Arbeiten für Unternehmen entstehen, wieder in journalistische Produkte fließen lässt.</p>
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<p><a href="http://vimeo.com/15052718">Annas Traum oder: Rocket Science für Anfänger</a> from <a href="http://vimeo.com/user2902731">2470media</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>Kann Euer unternehmerischer Ansatz Vorbild für andere freie Journalisten, Teams oder Büros sein?</strong></p>
<p>Ja, wobei ich das gar nicht auf den Multimedia-Aspekt verengen möchte. Aber unser Gechäftsmodell ist interessant für Leute, die jetzt gerade frisch von den Medienhochschulen auf den Markt kommen. Unser Modell besteht aus einer Vernetzung ganz unterschiedlicher Kompetenzen, die nicht nur im Journalismus verankert sind. Wir vernetzen uns mit Designern, Animationsprofis und Programmierern.  Das kann man auch machen, wenn man zum Beispiel ein hyperlokales Blog starten will. Journalist sein heißt ja nicht auch noch unbedingt Producer, Verleger und Programmierer sein zu müssen. Das kann man gar nicht alles selbst können, sondern man muss sich die passenden Leute suchen und sich mit ihnen vernetzen. An den Schnittstellen passieren die spannenden Entwicklungen, da gibt es Innovation, da wird Wissen aufgebaut. Mit diesem Wissen kann man auch bei großen Verlagen landen. Die überlegen ja gerade, wo sie die Experten für den Medienwandel herbekommen sollen. Im Moment gibt es sie in den Verlagen nicht.</p>
<p><strong>Was plant Ihr für die Zukunft?</strong></p>
<p>Wir wollen unsere Themenfelder weiter ausbauen und gleichzeitig unsere bestehenden Projekte fortführen. Wir streben weitere Kooperationen mit Verlagen an und wollen unsere Kooperation mit der taz weiter auszubauen. Wir bekommen über Twitter und Facebook sehr gutes Feedback, die Leute lieben die berlinfolgen. Wir wollen mehr Animationsfilme produzieren. Und wir wollen künftig auch Redaktionen beraten und schulen, wie man sich  crossmedial aufstellt. Welche Kompetenzen braucht man im eigenen Haus, welche kann man dazu holen? Das sind Fragen, die für Verlagshäuser immer wichtiger werden.</p>
<p><em>Daniel Nauck, 33, ist Geschäftsführer von 2470media, einem Produktionsstudio für journalistische Multimedia-Reportagen mit Sitz in Berlin und Hannover. Er hat Fotojournalismus in Hannover studiert und während und nach seinem Studium mit verschiedenen deutschen Redaktionen zusammengearbeitet. Vor seinem Studium hat er gute wie auch schlechte Erfahrungen in der Werbung und in verschiedenen Bereichen der Filmproduktion sammeln dürfen.</em> <em>Foto: Daniel Nauck</em></p>
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		<title>5 Stufen zur digitalen Selbstvermarktung</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 06:22:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Über das Thema Nummer 1 bei der Jahrestagung des netzwerk recherche sollen lieber andere berichten. Ich war zum ersten Mal dabei, und zwar deshalb, weil ich vom kooperierenden Verband Freischreiber gebeten wurde, einen Workshop zum Thema digitale Selbstvermarktung für Journalisten zu geben. Im Vorfeld hatten wir überlegt, dass &#8220;5 Stufen&#8230;&#8221; ein knackiger Titel sei, um [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Über das <a href="http://meedia.de/print/thomas-leif-nimmt-seinen-hut/2011/07/02.html"><strong>Thema Nummer 1</strong></a> bei der <a href="http://www.netzwerkrecherche.de/Projekte/Jahreskonferenzen/Jahrestagung-2011/"><strong>Jahrestagung des netzwerk recherche</strong></a> sollen lieber andere berichten. Ich war zum ersten Mal dabei, und zwar deshalb, weil ich vom kooperierenden Verband Freischreiber gebeten wurde, einen Workshop zum Thema digitale Selbstvermarktung für Journalisten zu geben. Im Vorfeld hatten wir überlegt, dass &#8220;5 Stufen&#8230;&#8221; ein knackiger Titel sei, um vielleicht etwas Pfeffer in die Veranstaltung zu geben. Das stellte sich als unnötig heraus. Die Diskussion war von vornherein so lebendig, dass  wir kurz Ende des einstündigen Workshops noch immer über die Stufe 1 redeten: Ein Blog starten. Needless to say &#8211; Lacher erntete ich für die Antwort auf die Frage, was denn Stufe 5 eigentlich sei: Zeitmanagement und Selbstorganisation. Selten hat mir ein Workshop so viel Spaß gemacht. Und hier sind die Folien mit allen fünf Stufen zum Herunterladen (bei Slideshare) und Weiterverbreiten (cc-Lizenz).</p>
<div style="width:425px" id="__ss_8492736"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/mauisurfer/5-stufen-nr-jahrestagung" title="5 stufen nr jahrestagung" target="_blank">5 stufen nr jahrestagung</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/8492736" width="425" height="355" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
<div style="padding:5px 0 12px"> View more <a href="http://www.slideshare.net/" target="_blank">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/mauisurfer" target="_blank">Ulrike Langer</a> </div>
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		<title>Im Video-Interview: Drei Preisträger des Grimme Online Award</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 10:43:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Düsseldorfer Strafverteidiger Udo Vetter und der Berliner Journalist Kai Biermann, Ressortleiter Digital von Zeit Online, haben am Mittwoch abend bei der Verleihung des 11. Grimme Online Award in der Kölner Vulkanhalle gleich zwei mal abgeräumt: Vetter mit seinem Lawblog wurde von der Jury prämiert und landete in der Wertung das Publikums, das über die [...]]]></description>
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<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/ef9de5263d7f4e88b329b696b3de17ec" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Preisträger-Collage.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5055" title="Preisträger-Collage" src="http://medialdigital.de/wp-content/Preisträger-Collage.png" alt="" width="608" height="460" /></a></p>
<p>Der Düsseldorfer Strafverteidiger <strong>Udo Vetter</strong> und der Berliner Journalist <strong>Kai Biermann</strong>, Ressortleiter Digital von Zeit Online, haben am Mittwoch abend bei der Verleihung des 11. Grimme Online Award in der Kölner Vulkanhalle gleich zwei mal abgeräumt: Vetter mit seinem Lawblog wurde von der Jury prämiert und landete in der Wertung das Publikums, das über die Webseite von TV Spielfilm unter den über 2000 eingereichten Vorschlägen über seine Favoriten abstimmen konnte, auf dem 3. Platz. Kai Biermann bekam die Auszeichnung für das von ihm mitbetriebene Neusprechblog und außerdem mit einem Team von Zeit Online und Open Data City für die interaktive Aufbereitung eines Bewegungsprofil im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung. Mit beiden Doppelpreisträgern und mit <strong>Johannes Klaus</strong>, der für sein Blog Reisedepesche ausgezeichnet wurde,  habe ich am Abend der Preisverleihung kurze Videointerviews geführt.</p>
<h4>Udo Vetter: <a href="http://www.lawblog.de/">Lawblog</a></h4>
<p>Udo Vetter ist ein Phänomen unter den Strafanwälten. Manch einer wundert sich, wie er neben seinem Brotberuf noch die Zeit findet, seit Jahren so ausdauernd und teifschürfend zu bloggen. Doch vielleicht ist Vetters Erfolgsgeheimnis vor allem die Leichtigkeit, mit der er komplizierte juristische Sachverhalte auch für Laien verstädnlich macht. Seine treuen Leser danken es ihm jedenfalls hunderten von Kommentaren unter der Einträgen, die oft auch wieder neue Themenanregungen bieten. Warum Humor im Strafrecht (zumindest im Blog) durchaus angebracht ist, und mehr, erzählt Udo Vetter im Interview.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25507398&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25507398&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/25507398">Grimme Online Award Preisträger Udo Vetter im Interview</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<h4>Kai Biermann: <a href="http://neusprech.org/">Neusprechblog</a></h4>
<p>Gemeinsam mit Martin Haase führt der Journalist Kai Biermann das Neusprechblog, das den Orwellschen Neusprech &#8211; die Sprache der Verschleierung wirklicher Sachverhalte &#8211; aufdecken will. Das Material für neue Einträge ist unerschöpflich. Woher die Ideen stammen und wer die meisten Unworte liefert &#8211; darüber habe ich mit Kai Biermann gesprochen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25509747&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25509747&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/25509747">Kai Biermann über das Neusprechblog</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<h4><strong>Kai Biermann: <a href="http://www.zeit.de/vorratsdaten">Verräterisches Handy</a></strong></h4>
<p>Zeit Online, dessen Gesamtangebot im Vorjahr nominiert wurde, will mit seinem Dossier &#8220;Was Vorratsdaten über uns verraten&#8221; die gesellschaftliche Debatte über die Vorratsdatenspeicherung anregen, was vor allem dank einer exzellent animierten Karte gelingt. Sie ist in Kooperation mit dem Unternehmen <a href="http://www.opendatacity.de/"><strong>Open Data City</strong></a> entstanden. Kai Biermann spricht darüber, warum Daten manchmal mehr erzählen könnnen als ein konventioneller Bericht. Warum wegweisender Datenjournalismus nicht länger allein eine Domäne der &#8220;New York Times&#8221; und des britischen &#8220;Guardian&#8221; ist. Und warum Zeit Online jetzt trotzdem nicht jede Woche interaktive Grafiken mit diesem Aufwand gestalten kann.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25514140&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25514140&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/25514140">Kai Biermann über das Projekt &#8220;Verräterisches Handy&#8221;</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<h4>Johannes Klaus: <a href="http://reisedepesche.de/">Reisedepesche</a></h4>
<p>Johannes Klaus ist Fotograf und Webdesigner. Doch was er während seiner einjährigen Weltreise auf seinem nominierten Blog &#8220;Reisedepesche&#8221; präsentiert, ist nicht nur visuell erstklassig gestaltet. Klaus versteht es, seine persönlichen und subjektiv geschilderten Erlebnisse in einen gesellschaftlichen Kontext zu stellen. So wird aus einem Webtagebuch innovativer Reisejournalismus im Netz. Eigentlich wäre der Globetrotter gerne noch länger unterwegs gewesen. Warum er soeben zurückgekehrt und was überhaupt ihn bewogen hat, die Reisedepesche zu etwas Besonderem zu machen, erzählt er im Interview.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25516694&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25516694&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/25516694">Johannes Klaus über sein Projektblog Reisedepesche</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>Anmerkungen:</strong></p>
<p>Ich war in diesem Jahr Mitglied der <strong><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=nomkomm20091">Nominierungskommission des Grimme Online Award</a></strong>.</p>
<p><em>Illustration: Fotos der Preisträger: <a href="http://www.flickr.com/photos/grimmeonlineaward/with/5863300610/">Grimme Institut /Jens Becker</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.en">cc-Lizenz</a>), Collage: Ulrike Langer</em></p>
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		<title>Datenjournalismus eröffnet Chancen für Pioniere</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Apr 2011 14:40:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für den &#8220;Fachjournalist&#8221;, das Magazin der Deutschen Fachjournalisten Verbandes habe ich einen Beitrag über Datenjournalismus als Bereicherung des Fachjournalismus und als Profilierungs-Chance für freie Fachjournalisten geschrieben. Tenor: Fachjournalisten müssen nicht unbedingt programmieren können. Aber sie sollten wissen, wie interaktive Datenaufbereitung den Sportjournalismus, den Wirtschaftsjournalismus oder andere Fachjournalismen bereichern kann. Noch wird Datenjournalismus nicht systematisch gelehrt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Aisch_Parteispenden.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4838" title="Aisch_Parteispenden" src="http://medialdigital.de/wp-content/Aisch_Parteispenden.png" alt="" width="597" height="597" /></a></p>
<p>Für den &#8220;Fachjournalist&#8221;, das Magazin der <a href="http://www.dfjv.de"><strong>Deutschen Fachjournalisten Verbandes</strong></a> habe ich einen Beitrag über Datenjournalismus als Bereicherung des Fachjournalismus und als Profilierungs-Chance für freie Fachjournalisten geschrieben. Tenor: Fachjournalisten müssen nicht unbedingt programmieren können. Aber sie sollten wissen, wie interaktive Datenaufbereitung den Sportjournalismus, den Wirtschaftsjournalismus oder andere Fachjournalismen bereichern kann. Noch wird Datenjournalismus nicht systematisch gelehrt. Das verschafft Pionieren auf diesem Gebiet Wettbewerbsvorteile. Der 6-seitige Beitrag (inklusive einem ganzseitigen Interview mit der Wissenschaftsjournalistin <a href="http://blog.kooptech.de/"><strong>Christiane Schulzki-Haddouti</strong></a>) kann hier  <a href="http://j.mp/hAisEd"><strong>als pdf heruntergeladen werden</strong></a>.</p>
<p><em>Abbildung: <a href="http://labs.vis4.net/parteispenden/">Parteispenden in Deutschland, Visualisierung von Gregor Aisch</a></em></p>
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		<title>Nähe per Mausklick &#8211; Auftaktfolge des neuen &#8220;Was mit Medien&#8221;-Talk</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 19:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast hätte ich den Hinweis vergessen: Ab sofort moderieren Daniel Fiene und Herr Pähler &#8211; das bewährte Duo von Was mit Medien &#8211; an jedem vierten Samstag im Montat den neuen Online Talk bei DRadio Wissen. Zum Auftakt am vergangenen Samstag ging es  um das Thema &#8220;Nähe per Mausklick &#8211; Der Drang, dabei zu sein&#8221;. [...]]]></description>
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			</a>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Was-mit-medien-online-talk.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4805" title="Was-mit-medien-online-talk" src="http://medialdigital.de/wp-content/Was-mit-medien-online-talk.png" alt="" width="501" height="233" /></a></p>
<p>Fast hätte ich den Hinweis vergessen: Ab sofort moderieren Daniel Fiene und Herr Pähler &#8211; das bewährte Duo von <a href="http://www.wasmitmedien.de"><strong>Was mit Medien</strong></a> &#8211; an jedem vierten Samstag im Montat den neuen <strong>Online Talk</strong> bei <strong>DRadio Wissen</strong>. Zum Auftakt am vergangenen Samstag ging es  um das Thema <strong>&#8220;Nähe per  Mausklick &#8211; Der Drang, dabei zu sein&#8221;</strong>. Wer diese interessante Sendung am Samstag verpasst hat, kann sie mit einem Klick auf die <a href="http://wissen.dradio.de/krisenjournalismus-naehe-per-mausklick.126.de.html?dram:article_id=9228"><strong>Webseite des Sendung</strong></a> nachhören. Darin zur Sprache kam auch die Tendenz zum beschleunigten Info-Häppchen-Journalismus, die ich ich jüngst ebenfalls bei DRadio Wissen in einem <a href="http://wissen.dradio.de/netz-kommentar-krisenberichterstattung-im-netz.85.de.html?dram:article_id=9073"><strong>Netzkommentar</strong> </a>kritisierte.</p>
<p>Mit dabei waren in dieser Folge der Handelsblatt-Japan-Korrespondent <a href="http://www.handelsblatt.com/"><strong>Jan Keuchel</strong></a>, Professor <strong><a href="http://www.ifkw.uni-muenchen.de/personen/professoren/neuberger_christoph/index.html" target="_blank">Christoph Neuberger</a></strong>, Professor für Medienwandel an der LMU München, Medienwirkungsforscher Professor <strong><a href="http://egora.uni-muenster.de/ifk/personen/volkergehrau.shtml" target="_blank">Volker Gehrau</a></strong> von der Uni Münster und ich. (Der zunächst angekündigte Prof. Peter Kruse kurzfristig leider doch nicht.)</p>
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		<title>&#8220;Journalistische Schnappatmung&#8221; &#8211; mein Kommentar für DRadio Wissen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Mar 2011 14:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Live-Tickern&#8221; wetteifern die Medien im Netz um die schnellste Berichterstattung mit immer neuen Detailinformationen aus Japan. Dabei haben sie kaum noch Reporter im Land, vor allem nicht im Krisengebiet rund um Fukushima, sie sind also auf die Berichte von Dritten angewiesen.  Statt immer noch mehr kurzatmige Infoschnipsel erwarte ich von klassischen Medien mehr Einordnung [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/DRadioWissen-Krisenberichterstattung.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4744" title="DRadioWissen Krisenberichterstattung" src="http://medialdigital.de/wp-content/DRadioWissen-Krisenberichterstattung.png" alt="" width="380" height="261" /></a></p>
<p>Mit &#8220;Live-Tickern&#8221; wetteifern die Medien im Netz um die schnellste Berichterstattung mit immer neuen Detailinformationen aus Japan. Dabei haben sie kaum noch Reporter im Land, vor allem nicht im Krisengebiet rund um Fukushima, sie sind also auf die Berichte von Dritten angewiesen.  Statt immer noch mehr kurzatmige Infoschnipsel erwarte ich von klassischen Medien mehr Einordnung von Informationen und Hintergrundberichte.  Dazu mein heutiger <a href="http://wissen.dradio.de/netz-kommentar-krisenberichterstattung-im-netz.85.de.html?dram:article_id=9073"><strong>Audiokommentar bei DRadio Wissen</strong></a>.</p>
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		<title>Qualitätsjournalismus &#8211; Das Video aus dem Medienausschuss</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 21:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit 1:51 Minuten ein sehr langes Video, aber es ist gut investierte Zeit: Eine Aufzeichnung der Anhörung des Bundestagsauschusses für Kultur und Medien mit Wolfgang Blau (Zeit Online), Katharina Borchert (Spiegel Online), Ulrike Kaiser (DJV), Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung), Volker Lilienthal ( Uni Hamburg), Matthias Spielkamp (iRights.info) und Wolfgang Storz (ehemals Frankfurter Rundschau). Wer wenig [...]]]></description>
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<p>Mit 1:51 Minuten ein sehr langes Video, aber es ist gut investierte Zeit: Eine Aufzeichnung der <a href="http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2011/33462205_kw08_pa_kultur_medien/index.html"><strong>Anhörung des Bundestagsauschusses für Kultur und Medien </strong></a>mit Wolfgang Blau (Zeit Online), Katharina Borchert (Spiegel Online), Ulrike Kaiser (DJV), Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung), Volker Lilienthal ( Uni Hamburg), Matthias Spielkamp (iRights.info) und Wolfgang Storz (ehemals Frankfurter Rundschau). Wer wenig Zeit hat, sollte sich wenigstens die lohnenswerten Eingangsstatements anhören. Wer ganz wenig Zeit hat: Bei Carta gibt es einige <a href="http://carta.info/38466/live-blog-zur-kulturausschuss-anhoerung-zur-zukunft-des-qualitaetsjournalismus/"><strong>Exzerpte per Liveblog und ein kurzes Fazit</strong></a>. Wer viel Zeit hat: Carta <a href="http://twitter.com/#!/carta_/status/40865383560773633"><strong>sucht noch jemanden</strong></a>, der das Video auf besser konsumierbare Länge schneiden möchte. Bitte eine Email an redaktion [at] carta [punkt] info schicken.</p>
<p><object id="showIt" style="width: 400px; height: 255px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="255" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="data" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><param name="menu" value="true" /><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="opaque" /><param name="swliveconnect" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="scalemode" value="showall" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="flashvars" value="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=1011774$singleton=true$forcedWidth=400$forcedHeight=225$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" /><param name="src" value="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" /><embed id="showIt" style="width: 400px; height: 255px;" type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="255" src="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf" flashvars="plugin_version=9.0.115&amp;bandwidth=514&amp;xasxTemplate=xasx_od.xml&amp;autoPlay=false&amp;skin=od_embed_ext&amp;application=144277506&amp;playerLink=http://webtv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/od_player.html&amp;baseUrl=http://iptv.cdn.tv1.de/iptv/player/macros&amp;params=?r=r$contentId=1011774$singleton=true$forcedWidth=400$forcedHeight=225$keepVideoAspectRatio=true&amp;language=de" allowfullscreen="true" scalemode="showall" allowscriptaccess="always" swliveconnect="true" wmode="opaque" quality="high" menu="true" data="http://webtv.bundestag.de/iptv/swf/xflv/showIt3.swf"></embed></object></p>
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