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	<title>Medial Digital &#187; Linktipps</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Sauna-Talk und HuffPo-Turbine</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 07:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal mit: vielen Tipps zum Online-Journalismus, Ein-Jahres-Paywall-Bilanz der New York Times, einem gesprächigen Saunagast Jeff Jarvis und einem tödlichen Unfall mit einem Content-Aggegator. Zeit für Experimente Steffen Leidel beantwortet im lab Ausbildungsblog der Deutschen Welle (wird reformiert: mehr Online, weniger Radio) &#8220;fünf Statements, die in dem Reformprozess immer wieder zu hören sind und wahrscheinlich nicht [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Seattle-Skyline-Header.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5410" title="Seattle Skyline Header" src="http://medialdigital.de/wp-content/Seattle-Skyline-Header.png" alt="" width="600" height="134" /></a></h4>
<h4>Diesmal mit: vielen Tipps zum Online-Journalismus, Ein-Jahres-Paywall-Bilanz der New York Times, einem gesprächigen Saunagast Jeff Jarvis und einem tödlichen Unfall mit einem Content-Aggegator.</h4>
<h4><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=2555">Zeit für Experimente</a></h4>
<p><strong>Steffen Leidel </strong>beantwortet im <strong>lab Ausbildungsblog der Deutschen Welle</strong> (wird reformiert: mehr Online, weniger Radio) &#8220;fünf  Statements, die in dem Reformprozess immer wieder zu hören  sind und wahrscheinlich nicht allein DW-spezifisch sind&#8221;. In der Tat dürften die Fragen und Antworten Mitarbeiter und Stratagen auch weiterer Medienhäuser interessieren (und freie Mitarbeiter auch). Ein &#8220;Best of&#8221; mit vielen Links, da Leidel und sein Kollege <strong>Marcus Bösch</strong> zu fast jedem der angesprochen Aspekte schon etwas geschrieben haben.</p>
<h4><a title="Moving away from ‘the story’: 5 roles of an online investigations team" href="http://onlinejournalismblog.com/2012/02/02/moving-away-from-the-story-5-roles-of-an-online-investigations-team/">Moving away from ‘the story’: 5 roles of an online investigations team</a></h4>
<p>Der britische Journalismus-Professor <strong>Paul Bradshaw</strong>, der seit zehn Jahren Online-Journalismus unterrichtet, will in einem Experiment herausfinden, ob zwei  Extreme im Online-Journalismus vermeidbar sind. Die Probleme: Online-Journalisten neigen entweder dazu, an ihren linearen Geschichten zu feilen, bis si sie wirklich gut sind, verlieren dabei aber online-spezifische Dimensionen wie Feedback und Verlinkungen aus dem Blick. Oder sie produzieren  kurzatmigen Häppchenjournalismus (&#8220;Churnalism&#8221;). Bradshaws Lösungsansatz: Teams zusammenstellen mit festen Rollen wie Community-Manager, Datenjournalist etc.</p>
<h4><a href="http://newsonomics.com/at-almost-400000-digital-subscribers-inside-the-new-york-times-pay-strategy-year-2/"><strong>At Almost 400,000 Subscribers, Inside the News York Times Pay Strategy, Year 2</strong></a></h4>
<p>Medienanalyst <strong>Ken Doctor</strong> hat sich die offiziellen Zahlen der <strong>New York Times</strong> nach einem Jahr Paywall angeschaut und mit Hintergrundinformationen angereichert. Eine der Erkenntnisse: Die NYT konnte gegen den Markttrend ihre für den Anzeigenumsatz wichtige gedruckte Sonntagsauflage im vergangenen Jahr steigern. Allerdings ist das Digitalabo um 60 Dollar pro Jahr günstiger, wenn man die Sonntagszeitung dazubucht, als ohne Sonntagsabo. Das ist aber nur auf den ersten Blick paradox. Dazu Doctor: &#8220;Keep the Sunday paper strong for at least several more years — and quite  likely longer — and the Times gains a fighting chance to find a <strong><a href="http://www.niemanlab.org/2011/03/the-newsonomics-of-sunday-papertablet-subscriptions/">print/digital hybrid model</a> </strong>to sustain its journalism.&#8221;</p>
<h4><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/02/05/besser-twittern-eine-studie-zeigt-welche-tweets-wirklich-ankommen/">Besser twittern: Eine Studie zeigt, welche Tweets wirklich ankommen</a></h4>
<p><strong>Sebastian Matthes </strong>gibt in seinem Blog in der Wirtschaftswoche Tipps für den Erfolg bei Twitter. Er beruft sich dabei nicht auf sein Bauchgefühl oder eigene Erfahrungen, sondern auf eine empirische Studie: Was wollen Follower wirklich lesen? Nutzwert und Humor. Killer sind Gejammer über verpasste Straßenbahnen und &#8220;Check-Ins&#8221; bei Foursquare.</p>
<h4><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1546980#/beitrag/video/1546980/Hitziger-Sauna-Talk-mit-Jeff-Jarvis"><strong>Hitziger Sauna-Talk mit Jeff Jarvis</strong></a></h4>
<p><strong>&#8220;Bauerfeind&#8221;</strong> hat sich zum Interview mit <strong>Jeff Jarvis</strong> in der Sauna getroffen. Es ist <a href="http://jakuuub.de/2010/04/14/wie-ich-mit-jeff-jarvis-in-der-sauna-sass/"><strong>nicht das erste Mal</strong></a>, dass Jarvis in der Sauna über seine Thesen plaudert, aber das erste Mal, dass eine Kamera mitlief. Die Video-Aufzeichnung ist in der ZDF-Mediathek abrufbar. Wer Jarvis&#8217; neues Buch &#8220;Public Parts&#8221; nicht kennt, erfährt von ihm eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. Heiß<strong> </strong>war es allerdings <a href="https://twitter.com/#!/jeffjarvis/status/165749763931779073"><strong>nicht</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://fraupoe.wordpress.com/2012/02/03/engel-links-teufel-rechts-oder-so/">engel links, teufel rechts … oder so</a></h4>
<p>PR-Beraterin <strong>Maria Pöttering</strong>, alias &#8220;Frau Pö&#8221;, denkt nach über Facebooks Timeline/Chronik, über Googles neue Datenschutzbestimmungen und den vieldiskutierten angeblich baldigen Untergang der Netzkultur. Klare Worte.</p>
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<h4><a href="http://www.theonion.com/articles/huffington-post-employee-sucked-into-aggregation-t,27244/">&#8216;Huffington Post&#8217; Employee Sucked Into Aggregation Turbine</a></h4>
<p>Verfechter eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage werden vielleicht schadenfreudig vernehmen, dass zum ersten Mal ein Mitarbeiter der Content-saugenden <strong>Huffington Post</strong> Opfer des riesigen konzerneigenen Aggregators geworden ist. Mit Todesfolge. Nachzulesen auf dem Satireportal <strong>Onion News</strong>.</p>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Was macht eigentlich Julian Assange?</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 05:49:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Julian Assange: The Rolling Stone Interview Beim Wort &#8220;Hausarrest&#8221; (juristisch) kommt einem dieser Tage wohl als erstes der unglückselige Kapitän der &#8220;Concordia&#8221; in den Sinn. Aber was ist mit dem anderen Zeitgenossen, dessen Hausarrest nun schon mehr als ein Jahr dauert und um den es ziemlich still geworden ist? Wer sich fragt, was Julian Assange [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Jon-Stewart-SOPA.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5357" title="Jon Stewart SOPA" src="http://medialdigital.de/wp-content/Jon-Stewart-SOPA.png" alt="" width="410" height="250" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.rollingstone.com/politics/news/julian-assange-the-rolling-stone-interview-20120118">Julian Assange: The Rolling Stone Interview</a></h4>
<p>Beim Wort &#8220;Hausarrest&#8221; (juristisch) kommt einem dieser Tage wohl als erstes der unglückselige Kapitän der &#8220;Concordia&#8221; in den Sinn. Aber was ist mit dem anderen Zeitgenossen, dessen Hausarrest nun schon mehr als ein Jahr dauert und um den es ziemlich still geworden ist? Wer sich fragt, was <strong>Julian Assange</strong> den ganzen Tag lang treibt und wie er heute zum Projekt Wikileaks steht, sollte dieses lange und bemerkenswerte Interview lesen, das Assange dem Magazin Rolling Stone gegeben hat.</p>
<h4><a href="http://pogue.blogs.nytimes.com/2012/01/19/put-down-the-pitchforks-on-sopa/?ref=personaltechemail&amp;nl=technology&amp;emc=cta1">Put Down the Pitchforks on SOPA</a></h4>
<p>New York Times-Kolumnist <strong>David Pogue</strong> mit einem ausgewogen-kritischen Beitrag zum Aufregerthema &#8220;Stop Online Piracy Act&#8221; (SOPA). Pogue gibt zu bedenken, dass im Proteststrom auch jene mitschwimmen, um deren Interessen es nicht gehen sollte: Die Verfechter eines vermeintlichen Rechts auf kostenlose Verbreitung urheberrechtlich geschützlicher Inhalte. Außerdem sehenswert: <a href="http://www.thedailyshow.com/watch/wed-january-18-2012/ko-computer"><strong>Jon Stewarts Meinung zu SOPA </strong></a>, ein <a href="http://www.fightforthefuture.org/pipa"><strong>Animationsfilm</strong></a> der Organisation Fight for the Future und vor allem der <a href="http://www.ted.com/talks/defend_our_freedom_to_share_or_why_sopa_is_a_bad_idea.html"><strong>Ad-hoc-TED-Vortrag von Clay Shirky</strong></a> (auf den ich aber schon <a href="http://medialdigital.de/2012/01/18/clay-shirkys-furioser-ted-vortrag-gegen-sopa/"><strong>hingewiesen</strong></a> habe).</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2012/01/the-newsonomics-of-signature-content/">The newsonomics of signature content</a></h4>
<p><strong>Ken Doctor </strong>fordert Medienunternehmer dazu auf, zu analysieren, was sie einzigartig macht, um funktionierende Geschäftsmodelle für das Netz zu entwickeln. Für viele Medien sind das laut Doctor weniger die Nachrichten (größtenteils austauschbar), sondern die Journalisten: &#8220;<strong>Newspapers have long believed that it wasn’t any one or a half-dozen  names that sold the paper. They’ve believed the news itself was the  star, and the daily information report was the brand. </strong>That may be still  be true of the Times, the Journal, the Financial Times, the Guardian,  and a handful of other national/global news organizations — all of which  have substantial, multi-hundred newsrooms that produce branded, unique  products. It’s less true of regional and local dailies, many of which  still present too much commoditized news in national, business,  entertainment, and sports coverage, and have bid goodbye to many faces  familiar to readers.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.shirky.com/weblog/2012/01/newspapers-paywalls-and-core-users/">Newspapers, Paywalls, and Core Users</a></h4>
<p><strong>Clay Shirky</strong> analysiert in diesem schon zwei Wochen alten, aber natürlich noch immer sehr lesenswerten Beitrag, <strong>warum die Einheits-Paywall für alle nicht funktionieren kann</strong>. Es geht nämlich nicht vorrangig darum, Inhalte an zahlende Kunden zu verkaufen, sondern die treuesten Leser für eine Dankbarkeitsprämie zu gewinnen: &#8220;the people who hit the threshold and then hand over money  are, almost by definition, people who regard the paper not just as an  occasional source of interesting articles, but as an essential  institution, one whose continued existence is vital no matter what  today’s offerings are.&#8221;</p>
<h4><a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/01/die-arbeit-der-zukunft-ist-vernetzt/">Die Arbeit der Zukunft ist vernetzt</a></h4>
<p>Ein schöner  Filmbeitrag von <strong>Julius Endert</strong> für das ZDF-Hyperland-(Blog) darüber, wie Freiberufler und Wissensarbeiter oft schon heute arbeiten und künftig immer häufiger auch Angestellte in anderen Berufen arbeiten werden: vernetzt. In diesem Zusammenhang  immer erwähnenswert ist ein älterer Multimediabeitrag von 2470media  (detailliert, viele Beispiele): Der Klassiker <a href="http://www.2470media.eu/projekte.79.de.html?tfs[video]=6"><strong>Digitale Nomaden</strong></a>.</p>
<h4><a title="19 free ebooks on journalism (for your Xmas Kindle)" href="http://onlinejournalismblog.com/2012/01/09/19-free-ebooks-on-journalism-for-your-xmas-kindle/">19 free ebooks on journalism (for your Xmas Kindle)</a></h4>
<p>Jede Menge <strong>freie englischsprachige Ressourcen</strong> zum Thema digitaler Journalismus. Die meisten sind im pdf-Format und damit keineswegs nur für den Kindle geeignet.</p>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Die FON-Bewegung wehrt sich</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/12/09/linktipps-vom-pazifik-die-fon-bewegung-wehrt-sich/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 06:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zukunft des Journalismus: Reformation statt Revolution Lorenz Matzat fasst bei Netzpolitik die verschiedenen Standpunkte einer leidenschaftlichen US-Debatte um die Zukunft des Journalismus zusammen. Was war passiert? Der Journalist Dean Starkman griff vor einigen Tagen in einem langen Beitrag für für Columbia Journalism Review die Vertreter der von ihm so getauften &#8220;Future of News&#8221;-Bewegung (FON) scharf. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/#"></a><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Future-of-Journalism.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-5316" title="Future of Journalism" src="http://medialdigital.de/wp-content/Future-of-Journalism-300x177.png" alt="" width="300" height="177" /></a></h4>
<h4><a href="http://netzpolitik.org/2011/zukunft-des-journalismus-reformation-statt-revolution/">Zukunft des Journalismus: Reformation statt Revolution</a></h4>
<p><strong>Lorenz Matzat </strong>fasst bei Netzpolitik die verschiedenen <strong>Standpunkte einer leidenschaftlichen US-Debatte um die Zukunft des Journalismus </strong>zusammen. Was war passiert? Der Journalist <strong>Dean Starkman</strong> griff vor einigen Tagen in einem <a href="http://www.cjr.org/essay/confidence_game.php?page=all"><strong>langen Beitrag</strong></a> für für Columbia Journalism Review die Vertreter der von ihm so getauften &#8220;Future of News&#8221;-Bewegung (FON) scharf. Die FON-Apologeten Clay, Shirky, Jeff Jarvis, Jay Rosen (und die weiteren üblichen Verdächtigen) würden lieber blind auf eine ungewisse publizistische Zukunft ohne traditionelle Institutionen setzen als auf den Erhalt ebenjener bewährter Institutionen. Von allen Repliken, auf die Lorenz Matzat verlinkt, ist die <a href="http://www.shirky.com/weblog/2011/12/institutions-confidence-and-the-news-crisis/"><strong>furiose Erwiderung von Clay Shirky</strong></a> am lesenswertesten. Man sollte sie unbedingt lesen (allerdings ist Shirkys Webseite vorübergehend nicht aufrufbar, evtl. später probieren).<br />
<a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/#"><br />
</a></p>
<h4><a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/">The NYT tries to get its readers to ‘level up’</a></h4>
<p><strong>Matthew Ingram</strong> von GigaOm berichtet über <strong>das neue Kommentarsystem der New York Times</strong>. Dabei werden Kommentare von Leser, deren bisherige Kommentare keinen Grund zur Beanstandung gaben, künftig ohne Umweg über die Moderationsschleife freigeschaltet. Kommentare können in Themensträngen dargestellt werden um Bezüge deutlich zu machen. Un der wichtigste Punkt: Man braucht ein FacebookProfil um kommentieren zu können. Letzeres erregte den Zorn vieler Nutzer. Es zeigt aber auch, wie Ingram einen Kommentator zitiert, <strong>wie sehr Facebook zu einem Standardwerkzeug der Internetnutzung geworden ist</strong>. Jedenfalls ist das NYT Modell einen Versuch wert. <strong>Auch hierzulande wird noch nach praktikablen Modellen zwischen zu restriktivem Moderieren einerseits und drohender Troll-Vermüllung andererseits gesucht. </strong>Die Öffnung der Kommentarspalten nur tagsüber an Wochentagen, wie es die Süddeutsche Zeitung im Netz praktiziert, kann jedenfalls nicht der Stein der Weisen sein.</p>
<h4><a href="http://www.ajr.org/Article.asp?id=5209">The Naked Retweet Dilemma</a></h4>
<p>In der amerikanischen Journalismusszene ist <strong>ein Disput darüber entbrannt, ob sich Journalisten mit einer Kurzmeldung bei Twitter gemein machen, wenn sie ihn kommentarlos wiederholen (retweeten)</strong>. Im US-Journalismus gilt strikte Neutralität seit jeher als hohes Gut (Berichte und Leitartikel, bzw. Kommentare erscheinen in den Zeitungen deshalb grundsätzlich auf verschiedenen Seiten. Äußerst rigide Statuten hat die Nachrichtenagentur AP ihren Redakteuren auferlegt. Doch jetzt sich auch der Oregonian aus Portland zu den Hardlinern gesellt. <strong>&#8220;Nackte&#8221; Retweets ohne redaktionelle Einordnung oder Distanzierung sind nicht mehr erlaubt.</strong> Zu den Kritikern der neuen Regeln gehört u.a. der Journalismusprofessor und Autor <strong>Dan Gillmor</strong> (&#8220;We the people&#8221;). Diskussionen über angemessenes Verhalten im sozialen Netz sind wichtig, sagt Gillmor, aber <strong>feste Regeln sollte es in einer Redaktion so wenige wie möglich geben. &#8220;Sie hemmen die Möglichkeiten für Journalisten mit den Nutzern zu kommunizieren.&#8221;</strong> Mehr dazu auf der Webseite des American Journalism Review (s. Überschriftenlink).</p>
<h4><a href="http://infosthetics.com/archives/2011/12/amanda_cox_talks_about_developing_infographics_at_the_new_york_times_graphics.html">Amanda Cox Talks about Developing Infographics at the New York Times</a></h4>
<p>Die Programmiererin <strong>Amanda Cox</strong>, die zum <strong>Infografikteam der New York Times</strong> gehört, ist weniger für brillante Reden als für ihre <a href="http://www.nytimes.com/interactive/business/buy-rent-calculator.html"><strong>brillanten</strong></a> <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/11/13/weekinreview/deficits-graphic.html"><strong>interaktiven</strong></a> <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2009/11/06/business/economy/unemployment-lines.html"><strong>Datenvisualisierungen</strong></a> bekannt. Jess 3 hat jetzt mehrere Videos mit öffentlichen Auftritten von Amanda Cox zusammengestellt. Teilweise schwer verständlich (nicht inhaltlich, sondern weil Amanda Cox vieles vernuschelt), aber lohnenswert. Wer sich die Mühe lieber nicht machen möchte &#8211; hier ist ein <a href="http://www.slideshare.net/openjournalism/amanda-cox-visualizing-data-at-the-new-york-times"><strong>Link </strong></a> zu einigen interessanten <strong>Vortragsfolien</strong> von Amanda Cox.</p>
<p><em>Illustration:<a href="http://josephine-poon.blogspot.com/2011/05/future-of-journalism.html"> Wordle / Josephine Poon</a></em></p>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Schluss mit der Schimäre Objektivität</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 05:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stop Forcing Journalists to Conceal Their Views From the Public In den USA begehren einflussreiche Journalisten immer häufiger gegen die traditionelle Doktrin auf, dass Journalismus grundsätzlich neutral und objektiv zu sein hat, wohl wissend, dass absolute Neutralität niemals wirklich erreicht, sondern nur behauptet werden kann. Der New Yorker Medienkritiker Jay Rosen wettert schon lange die [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://www.breakingcopy.com/social-media-flowchart-status"><img class="aligncenter size-full wp-image-5235" title="Where_should_I-Post?" src="http://medialdigital.de/wp-content/Where_should_I-Post.jpg" alt="" width="531" height="399" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.theatlantic.com/politics/print/2011/10/stop-forcing-journalists-to-conceal-their-views-from-the-public/247571/">Stop Forcing Journalists to Conceal Their Views From the Public</a></h4>
<p>In den USA begehren einflussreiche Journalisten immer häufiger <strong>gegen die traditionelle Doktrin auf, dass Journalismus grundsätzlich neutral und objektiv zu sein hat</strong>, wohl wissend, dass absolute Neutralität niemals wirklich erreicht, sondern nur behauptet werden kann. Der New Yorker Medienkritiker <strong><a href="http://pressthink.org/2010/11/the-view-from-nowhere-questions-and-answers/">Jay Rosen wettert schon lange die Schimäre &#8220;the view from nowhere&#8221;</a></strong>. Und der Wirtschafts-Nobelpreisträger und New York Times Kolumnist <a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2009/08/04/shape-of-planet-blogging/"><strong>Paul Krugmann schrieb</strong></a> ebenfalls schon vor Jahren, dass US-Medien, wenn Demokraten die Erde als Kugel und Republikaner sie als Scheibe bezeichnen würden, US-Medien dazu niemals Stellung bezögen. Lieber würden sie schreiben: &#8220;<strong>Ansichten über die Gestalt der Erde gehen auseinander</strong>&#8220;. Nach einer Reihe von Vorfällen, bei denen US-Journalisten wegen angeblicher Verstöße gegen journalistische Neutralität ihren Job verloren, bringt The Atlantic eine interessante Analyse zu diesem Thema.</p>
<h4><a href="http://www.theverge.com/">The Verge</a></h4>
<p>So sieht eine opulent gestaltete, dabei aber nicht überfrachtete und in vielen Details vom Nutzer her gedachte neue Webseite aus. <a href="http://www.niemanlab.org/2011/11/three-lessons-news-sites-can-take-from-the-launch-of-the-verge/"><strong>Nieman Journalism Lab ist ebenfalls sehr angetan</strong></a> und nennt <strong>drei Aspekte, die sich Medienmacher davon abschauen können</strong>. Nur damit der Kontrast klarer wird, hier ein <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/"><strong>recht beliebiges Beispiel für deutsches Medien-Mittelmaß im Netz</strong>.</a> Und erzähle mir bitte niemand, deutsche Bildschirme seien nun mal schmaler als amerikanische. Oder es gebe deutsche Webgesetze, die mindestens 200 Einzelelemente auf der Startseite und am rechten Rand Platz für Skyscraper- oder Hockeystick-Banner erzwingen.</p>
<h4><a title="Permanent Link to New York Times’ Paywall Pays Off" rel="bookmark" href="http://newspaperdeathwatch.com/new-york-times-paywall-pays-off/">New York Times’ Paywall Pays Off</a></h4>
<p>Newspaper Death Watch aggregiert <strong>diverse Beiträge zu den jüngsten Erfolgsmeldungen der New York Times Paywall</strong>, die im März hochgezogen wurde. Laut NYT bezahlen mittlerweile 250.000 Nutzer den monatlichen Mindestbeitrag von 15 Dollar, während unterdessen die Besucherzahlen nicht etwa gesunken, sondern im Verlgeich zum Vorjahresmonat sogar um zwei Prozent gestiegen sind. Mahner warnen allerdings davor, in diese Zahlen ein Erfolgsrezept für die Branche hinein zu interpretieren.</p>
<h4><a href="http://googlenewsblog.blogspot.com/2011/11/highlighting-journalists-on-google-news.html">Highlighting journalists in Google News</a></h4>
<p>&#8220;I don&#8217;t care about the New Yorker, I want to read Malcolm Gladwell&#8221;, habe ich am Mittwoch als eine der bemerkenswerteren Sentenzen von der zweitägigen <a href="http://www.seattleinteractive.com/"><strong>Seattle Interactive Conference</strong></a> mitgenommen. Ein weiteres Indiz dafür, dass <strong>in personalisierten Nachtrichtenströmen Medienmarken unwichiger und Autorenmarken wichtiger werden</strong>, liefert dieser Beitrag im Google Blog (s. Überschriftenlink): Google wird aggregierte Nachrichten in seinem Dienst Google News künftig mit Autorenprofilen anreichern. Von Medienprofilen ist in der Ankündigung keine Rede.</p>
<h4><a href="http://www.geekwire.com/2011/11-entrepreneur-innovation">11 things every entrepreneur should know about innovation</a></h4>
<p>Geekwire mit einer interessanten Analyse, <strong>wo Innovationen herkommen</strong>, und was erfolgreiche Start-Ups eint. Nicht speziell auf die Medienbranche gemünzt, aber vieles davon trifft auf die Medienbranche zu.</p>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/2011/10/30/opinion/mona-simpsons-eulogy-for-steve-jobs.html?_r=1&amp;pagewanted=all">A Sister&#8217;s Eulogy for Steve Jobs</a></h4>
<p>Steve Job&#8217;s leibliche Schwester Mona Simpson hat ihre <strong>ergreifende Abschiedsrede </strong>bei der Trauerfeier  für ihren Bruder als Meinungsbeitrag in der New York Times veröffentlicht.</p>
<h4><a title="Permalink to Status conscious? Check out this social media flowchart." rel="bookmark" href="http://www.breakingcopy.com/social-media-flowchart-status">Status conscious? Check out this social media flowchart.</a></h4>
<p>Diese Frage stellen sich wohl alle Social Media Junkies (außer diejenigen, die grundsätzlich alle Banalitäten wahllos über alle Plattformen verbreiten): Wohin posten? Wenn&#8217;s langweilt, am besten bei LinkedIn (deutsche Übersetzung: am besten Xing zumüllen), rät Breaking Copy. Für noch mehr Tipps in das Aufmacherbild oder auf diesen Überschriftenlink klicken.</p>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Leere Metaphern</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 17:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[When the metaphor isn&#8217;t referencing anything Webdesigner Jon Gold kritisiert das rückwärtsgewandte Design von Webseiten und Apps und allgemein leeren digitale Metaphern. Wieso zeigt sich eine Freunde-Finder-App im ledergebundenden Design? Die Metapher besagt überhaupt nichts, da es keine ledergebundenen Freunde-Finder-Bücher gibt, höchstens Poesiealben. Warum machen manche Lese-Apps Umblättergeräusche? Wieso musste Apple bei seinem Newstand ausgerechnet [...]]]></description>
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		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Leere-Metaphern.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5226" title="Leere-Metaphern" src="http://medialdigital.de/wp-content/Leere-Metaphern.png" alt="" width="465" height="347" /></a></h4>
<h4><a href="http://designedbygold.com/2011/10/the-metaphors-breaking-the-future/">When the metaphor isn&#8217;t referencing anything</a></h4>
<p>Webdesigner Jon Gold kritisiert das <strong>rückwärtsgewandte Design von Webseiten und Apps und allgemein leeren digitale Metaphern</strong>. Wieso zeigt sich eine Freunde-Finder-App im ledergebundenden Design? Die Metapher besagt überhaupt nichts, da es keine ledergebundenen Freunde-Finder-Bücher gibt, höchstens Poesiealben. Warum machen manche Lese-Apps Umblättergeräusche? Wieso musste Apple bei seinem Newstand ausgerechnet ein Holzregal als Metapher wählen? Und meine Frage: Wieso schaffen es so wenige Zeitungs-Apps, sich auf dem iPad vom Zeitungsdesign mit umbrochenen Seiten und Spalten zu lösen? Jeff Sonderman ist bei Poynter allerdings der <a href="http://www.poynter.org/latest-news/media-lab/mobile-media/150199/why-apples-virtual-newsstand-is-driving-a-surge-in-magazine-newspaper-ipad-app-subscriptions/"><strong>Meinung, dass Apples Metapher des leeren Holzregals gut funktioniert </strong></a>und führt den schnellen Erfolg von Newsstand sogar darauf zurück.</p>
<h4><a title="Is An Open News Approach The Way To Go?" rel="bookmark" href="http://www.mediabistro.com/10000words/is-an-open-news-approach-the-way-to-go-2_b7805">Is An Open News Approach The Way To Go?</a></h4>
<p>10,000 words stellt den mutigen Schritt des Guardian, sich dem Prozessjournalismus noch weiter zu öffnen und seine <a href="http://www.guardian.co.uk/help/insideguardian/2011/oct/10/guardian-newslist"><strong>Themenpläne in Echtzeit teilweise im Netz zu veröffentlichen</strong></a>, in einen größeren Kontext. Es gab schon andere Medien, die einen Schritt in diese Richtung gegangen sind, allerdings nicht so konsequent (Überschriftenlink).  Matthew Ingram plädiert für mehr offene Schnittstellen von Medienwebseiten, er sieht <a href="http://gigaom.com/2011/10/21/dont-think-of-it-as-a-newspaper-its-a-data-platform/"><strong>Medien als Datenplattformen</strong></a>. (Was allerdings bisher noch eher selten ihrem eigenen Selbstverständnis entspricht, die meisten Medien sehen sich als Marken und abgeschlossene Produkte.)</p>
<h4><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=2417">Es geht um Erfahrung</a></h4>
<p>&#8220;Users should pay&#8221; ist kein Geschäftsmodell, predigt der New Yorker Journalismusprofessor Jeff Jarviss seit Jahren. Und Marcus Bösch hat ein <strong>lesenswertes Plädoyer für digitalen Nutzwertjournalismus </strong>geschrieben. Wobei er das Wort nicht benutzt &#8211; vielleicht weil es (zu Unrecht, wie ich finde) nur noch mit Focus-Info-Häppchen in Verbindung gebracht wird? Bösch: &#8220;Allein die Tatsache, dass man Mitarbeiter von Medienunternehmen daran  erinnern muss – und das muss man -, dass sie Produkte für Menschen  produzieren, die dafür Geld und Zeit investieren und deswegen attraktiv  sein sollten, und Mehrwert, Unterhaltung oder eben Service bieten,  erstaunt.&#8221; Lesenswert ist in diesem Zusammenhang auch dieser Beitrag bei Poynter: <a href="http://www.poynter.org/latest-news/media-lab/mobile-media/148871/lets-take-news-apps-out-of-the-newsroom-and-create-products-instead-of-content/"><strong>Let’s take news apps out of the newsroom and create products instead of content</strong></a>.</p>
<h4 id="post-21946"><a href="http://www.lostremote.com/2011/10/17/media-companies-worst-at-answering-facebook-questions/">Media companies worst at answering Facebook questions</a></h4>
<p>Dass eine Facebook-Präsenz sinnvoll ist, wenn Webnutzer dort immer mehr Zeit verbringen, haben viele Medienmacher inzwischen erkannt. Dass es nicht reicht, einfach einfach ein paar Links, Überschriften und Teaser auf die eigenen Facebook-Seite zu schaufeln, und sich ansonsten darum genauso wenig zu kümmern wie um die <a href="http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/"><strong>Kommentar-Ghettos auf den eigenen Webseiten</strong></a>, wird allerdings größtenteils ignoriert. Eine Studie zeigt, dass Medienunternehmen sich bei Facebook sogar besonders notorisch dem Dialog mit ihren Zielgruppen verweigern. Im Durchschnitt aller Branchen werden nur fünf Prozent aller Nutzerupdates beantwortet. Telekommunikationsunternehmen machen es wesentlich besser. Dort liegt die Antwortrate bei immerhin 25 Prozent.</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2011/10/19/google-to-support-pseudonyms/">Google+ to Support Pseudonyms</a></h4>
<p><strong>Google beugt sich dem öffentlichen Druck </strong>und will bald auch die Eröffnung von Konten bei seinem sozialen Netzwerk Gooogle+ unter Pseudonym erlauben. &#8220;The company wanted to create a community focused on real names, but now  it realizes that some people have legitimate reasons to use pseudonyms&#8221;, schreibt Mashable.</p>
<h4><a href="http://buggisch.wordpress.com/2011/10/12/deutsche-social-media-guidelines/">Deutsche Social Media Guidelines</a></h4>
<p>Christian Buggisch hat in einer bewundernswerten Fleißarbeit alle ihm bekannten Social Media Guidelines von deutschen und deutschsprachigen Unternehmen zusammengetragen und bittet um weitere Ergänzungen in den Kommentaren.</p>
<h4><a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2011/10/facebook-uber-das-goldgrabertum-dubiose-partner-angebote-und-unseriose-anbieter-oder-nicht-uberall-wo-social-media-draufsteht-ist-facebook-knowhow-drin/?fb_ref=top&amp;fb_source=home_multiline">Facebook: über das Goldgräbertum, dubiose Partner-Angebote und  unseriöse Anbieter oder “nicht überall wo Social Media draufsteht, ist  Facebook KnowHow drin”</a></h4>
<p>Ein wichtiger, richtiger und sachlicher (ja, das geht!) <strong>Rant von Facebook-Experte Thomas Hutter</strong> über die schwarzen Schafe der Social Media Beraterbranche.</p>
<h4><a href="http://allthingsd.com/20111017/how-siri-really-works-comic/">How Siri really works</a></h4>
<p>Die besten (und lahmsten) Witze über Dialoge mit <strong>Apples Spracheingabe-System Siri</strong> kennt inwischen wohl jeder. Aber nur die Jungs von The Joy of Tech haben durchschaut, wie Siri wirklich funktioniert.</p>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Fernsehen, ganz neu gedacht</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/09/13/linktipps-vom-pazifik-fernsehen-ganz-neu-gedacht/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Sep 2011 05:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rundshow Frisch zurück aus Kalifornien stellt Richard Gutjahr sein Projekt eines social-media-integrierten Web-TV vor, mit vielen interessanten Details. Gutjahr bricht mit der Konvention, dass Fernsehen linear sein und eine feste Sendezeit haben muss. Seine Showidee ist eher eine sich fortlaufend unter Nutzerbeteilung weiterentwickelnde Plattform. Ein schönes Detail ist die &#8220;Rundshow&#8221;-App, eine interaktive Fernbedienung zum Mitmachen [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Rundshow-Collage.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5178" title="Rundshow Collage" src="http://medialdigital.de/wp-content/Rundshow-Collage.png" alt="" width="429" height="343" /></a></h4>
<h4><a href="http://rundshow.tv/">Rundshow</a></h4>
<p>Frisch zurück aus Kalifornien stellt <strong>Richard Gutjahr </strong>sein Projekt eines <strong>social-media-integrierten Web-TV</strong> vor, mit vielen interessanten Details. Gutjahr bricht mit der Konvention, dass Fernsehen linear sein und eine feste Sendezeit haben muss. <strong>Seine Showidee ist eher eine sich fortlaufend unter Nutzerbeteilung weiterentwickelnde Plattform.</strong> Ein schönes Detail ist die &#8220;Rundshow&#8221;-App, eine interaktive Fernbedienung zum Mitmachen über soziale Plattformen. Ganz neu ist die Idee nicht: (Gutjahr baut auf den öffentlich disktutierbaren und abstimmbaren Piloten des <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/"><strong>Elektrischer Reporter</strong></a> auf), aber in der angedachten Nutzerbeteilungen noch konsequenter.</p>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/2011/09/11/business/computer-generated-articles-are-gaining-traction.html?_r=2&amp;pagewanted=all?src=tp">In Case You Wondered, a Real Human Wrote This Column</a></h4>
<p>Seit dem ersten halbwegs tauglichen<strong> <a href="http://infolab.northwestern.edu/projects/stats-monkey/">Versuch</a></strong>, journalistische Texte von Computer-Algorithmen schreiben zu lassen, sind zwei Jahre ins Land gegangen. Ein Beitrag in der New York Times beschreibt, wie das Start-Up <strong>Narrative Science</strong> nach über einem Jahrzehnt Forschung Sportberichte von Computern generieren lässt, deren Autorenschaft kaum noch als nicht-menschlich erkennbar ist. Sportreporter aufgepasst&#8230;</p>
<h4><a href="http://adage.com/article/mediaworks/boston-globe-website-intros-paid-readers/229731/">A Tale of Two Sites: Globe Intros New Look for Paid Readers</a></h4>
<p>Die US-Tageszeitung <strong>Boston Globe</strong> beschreitet mit ihrer Webseite ab sofort den <strong>Freemium</strong>-Weg. Kostenfrei gibt es weiterhin die bisherige recht unansehnliche Seite zu sehen, mit vielen Anzeigen und künftig ausgedünnten Inhalten. Wer mehr will, muss zahlen, hat dann aber Zugang zu einer gut designten, weitgehend anzeigenfreien und plattformübergreifenden Webseite. Details beschreibt <strong>Nat Ives</strong> bei Ad Age Mediaworks.</p>
<h4><a href="http://www.vancouversun.com/news/9-11-anniversary/Tech+tragedy+Imagining+Twitter/5379995/story.html">Tech and tragedy: Imagining 9/11 in the age of Twitter</a></h4>
<div>
<p><strong>Gillian Shaw</strong> beschreibt in der Vancouver Sun, <strong>wie 9/11 in der Medienrezeption wohl ausgesehen hätte, wenn es damals schon Twitter, Facebook und YouTube gegeben hätte</strong>. Wir hätten wahrscheinlich ein mehrtausendteiliges Puzzle verschiedenster Augen- und Ohrenzeugenberichte. Die ikonischen Bildsequenzen wären vielleicht nicht die in die Türme einschlagenden Flugzeuge, sondern etwas aus der Bodenperspektive. Die Medien hätten tausendfach abwägen müssen, welche Bilder gezeigt werden können, und die übrigen grausamen Sequenzen hätten dennoch ihren Weg in die Öffentlichkeit gefunden.</p>
<h4><a href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/09/08/viele-hadern-noch-mit-der-idee-open-data/">&#8220;Viele hadern noch mit der Idee Open Data&#8221;</a></h4>
<p><strong>Lorenz Matzat</strong> gibt nach einem Jahr aus Zeitmangel sein Open Data Blog bei Zeit Online wieder auf und stellt sich zum Absschluss den Fragen von <strong>Markus Heidmeier</strong>, dem Autor des Leak-Blogs, dass mit dem Open Data Blog vereint wird und nun Data Blog heißt. (Open Data ist eine Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass öffentiche Daten grundsätzlich für jedermann leicht zugänglich sein sollten.) Matzat zum derzeitigen <strong>Stand von Open Data in Deutschland</strong>: &#8220;Open Data ist weiterhin ein technokratisches, akademisches und meist  männlich geprägtes Thema. Die etablierte Politik wie auch die Medien  hierzulande hadern weiterhin mit dem Internet. Es wird als Bedrohung  empfunden, nicht zuletzt weil es viele Vorgänge der Politbürokratie  automatisieren kann. <strong>Damit wird so mancher Posten überflüssig und es  werden somit Machtbeziehungen nivelliert.</strong> Dass die Transparenz, die mit  Open Data einhergeht, prinzipiell in einer Demokratie geboten ist, wird  wenig gewürdigt.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.journalist.de/ratgeber/handwerk-beruf/stellungnahmen-und-meinungen/social-media-redakteure-ein-neues-berufsbild.html">Liebe Fans</a></h4>
<div>Die DJV-Verbandszeitschrift <strong>Journalist </strong>beschreibt in ihrer Septemberausgabe anhand von vier Beispielen das sich neu entwickelnde <strong>Berufsbild des Social-Media-Redakteurs</strong>. Darunter Lars Wienand, Social-Media-Pionier bei der Rhein-Zeitung, und Michael Umlandt, der zunächst als einer von zwei <a href="http://gutjahr.biz/blog/2011/04/zdf-twitter/"><strong>Guerilla-Twitterern</strong></a> das ZDF und die Follower an der Nase herumführte.</div>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Journalismus-Innovationen, preisgekrönt</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 16:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cutting Edge Journalism: The 2011 Knight News Challenge Winners Die diesjährigen Gewinner des jährlichen Journalismus-Innovationswettbewerbs Knight News Challenge (s. dazu auch 10000words, Überschriftenlink) stellen ihre Projekte in einem zehnminütigen Video vor &#8211; unter anderem eine Plattform für lokales Crowdfunding, eine Plattform, um per SMS mit Mediennutzern in der ganzen Welt zu kommunizieren und ein Tool, [...]]]></description>
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<h4><a title="Cutting Edge Journalism: The 2011 Knight News Challenge Winners" rel="bookmark" href="http://www.mediabistro.com/10000words/2011-knight-news-challenge-winners_b6330">Cutting Edge Journalism: The 2011 Knight News Challenge Winners</a></h4>
<p>Die diesjährigen <strong>Gewinner des jährlichen Journalismus-Innovationswettbewerbs </strong><a href="http://www.newschallenge.org"><strong>Knight News Challenge</strong></a> (s. dazu auch 10000words, Überschriftenlink) stellen ihre Projekte in einem zehnminütigen Video vor &#8211; unter anderem eine Plattform für lokales Crowdfunding, eine Plattform, um per SMS mit Mediennutzern in der ganzen Welt zu kommunizieren und ein Tool, das Gesetztestexte interaktiv und allgemein verständlich aufbereitet:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="451" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25222167&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="451" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25222167&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/25222167">2011 Knight News Challenge Winners</a> from <a href="http://vimeo.com/knightfdn">Knight Foundation</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<h4><a href="http://allthingsd.com/20110901/are-you-a-media-company-or-a-technology-company/">Are You a Media Company or a Technology Company?</a></h4>
<p>In einem Gastbeitrag für AllThingsD argumentiert <strong>Ben Elowitz</strong>, CEO des Social-Media-Publishers Wetpaint, dass <strong>digitale Medien und digitale Technologie untrennbar zusammen gehören</strong>, und dass Medien, die in Technologie investieren, die Zukunft gehört: &#8220;By its very nature, digital publishing is a technical medium. But,  beyond that, what makes technology interesting isn’t its ability to  carry bits; it’s its ability to change businesses. And we need to change  our own by updating our sense of audience, distribution, and experience  creation <strong>to provide thousands of times more precision than media ever  has before. When we do that, we’re making the content thousands of times more  relevant. And I believe that’s how you build a thriving digital media  business in the next decade.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/idealab/2011/09/journalists-should-join-google-to-understand-what-comes-next243.html">Journalists Should Join Google+ to Understand What Comes Next</a></h4>
<p>Spot.Us-Gründer <strong>David Cohn</strong> plädiert in einem Gastbeitrag für Mediashift dafür, dass Journalisten sich bei <strong>Google+</strong> anmelden und sich damit beschäftigen sollen. Und zwar nicht, weil es das neue heiße Ding ist, sondern vor allem aus zwei Gründen: Erstens subsummiert Googles Netzwerk viele Funktionen, die Journalisten in Umfragen als hauptsächliche Gründe angeben, das Internet zu nutzen. Und zweitens: &#8220;<strong>You should be on these sites to  understand how people are communicating and the vocabulary of this  communication</strong>.&#8221;</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2011/09/the-newsonomics-of-gamification-and-civilization/">The newsonomics of gamification — and civilization</a></h4>
<p>Medienanalyst <strong>Ken Doctor</strong> zeigt Wege auf, wie sich Medienunternehmen Spielemechaniken zunutze machen können (&#8220;<strong>gamification</strong>&#8220;). Unter anderem sollten Medienmacher ähnlich wie bei Foursquare eine <strong>öffentliches Punkte- und Belohnungssystem</strong> anwenden, z.B. für:</p>
<ul>
<li><strong>Crowdsourcing:</strong> Belohnungspunkte für Tippgeber</li>
<li><strong>Buying stuff:</strong> Punkte vergeben, wenn Nutzer Produkte von Werbekunden kaufen</li>
<li><strong>Data crunching, visualizations:</strong> Belohnungspunkte für Programmierer und Designer aus der Community</li>
</ul>
<h4><a href="http://www.dailycal.org/2011/08/31/its-not-you-its-me/">OFF THE BEAT: It’s not you, it’s me</a></h4>
<p>Journalismus-Student <strong>Mihir Zaveri </strong>legt in einem ebenso persönlichen wie grundsätzlichen Beitrag im Journalismus-Studentenmagazin The Daily Californian dar, woran seiner Meinung nach der Journalismus krankt: &#8220;Journalism [...] isn’t about putting out a newspaper every day or  every week or every second, if that were possible. That’s just a means  to an end. What is that end? Transparency and accountability: the free-flow of  information required to keep democracy alive. <strong>Journalism is about  informing people so individuals can make active, smart decisions about  the world they live in and improve society as a whole.</strong> Journalism’s sustenance depends solely on society’s trust that it can  and does accomplish that end. Smart people around the country can  develop all the business models they want, but it’s all for naught if  the reporting fails.&#8221; <strong>Mathew Ingram</strong> greift Zaveris Gedanken auf und stellt sie bei GigaOm in einen größeren Zusammenhang: <a href="http://gigaom.com/2011/09/01/its-not-just-nice-for-media-to-be-social-its-imperative/"><strong>It’s not just nice for media to be social — it’s imperative</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.wuv.de/nachrichten/medien/social_media_macht_journalisten_demuetiger">&#8220;Social Media macht Journalisten demütiger&#8221;</a></h4>
<p>Der Unternehmensberater und Blogger <strong>Thomas Knüwer</strong> hat dem Marketingfachmagazin W&amp;V ein Interview gegeben. Darin betont der Entwicklungschef der deutschen Wired-Ausgabe unter anderem, dass Bloggen &#8220;demütiger macht&#8221;, <strong>weil Blogger gezwungen seien, ihre &#8220;Thesen und Argumente zu verteidigen und Fehler  zuzugeben&#8221;</strong>. Auf die Frage, wie Nachwuchsjournalisten ausgebildet werden solen, antwortet Knüwer: &#8220;Ihnen  müsste die Begeisterung für Multimedialität beigebracht werden. Denn  seien wir ehrlich: Die Zahl der Arbeitsplätze in klassischen Medien  sinkt und wird dies weiter tun. Doch <strong>quer durch alle Redaktionen höre  ich, dass Volontäre kein Online machen wollen. Das ist ihrer  mittelfristigen Erwerbsperspektive nicht zuträglich.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.freischreiber.de/code-fairness">Code of Fairness</a></h4>
<p>Der Journalistenverband <strong>Freischreiber</strong>, dem ich angehöre, hat <strong>Fairness-Regeln für den Umgang von Redaktionen mit ihren freien Mitarbeitern </strong>entworfen. Redaktionen können sich diesem Codex freiwillig anschließen. Ich glaube zwar, dass dabei nur einige unverbindliche Absichtserklärungen herauskommen werden  &#8211; als solche haben sich auch die <a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/Tipps_und_Infos_fuer_Freie_NEU/Gem-Vergütungsregeln-endg.pdf"><strong>gemeinsamen Vergütungsregeln</strong></a> für hauptberufliche freie Journalisten an Tageszeitungen herausgestellt, die dju/verdi und DJV mit dem Verlegerverband ausgehandelt haben. Denn selbst an die eigene Verbandsvereinbarung hält sich kaum ein Verlag -  im Gegenteil.  Inzwischen gibt es <a href="http://www.danieldrepper.de/wie-ich-beim-ahlener-tageblatt-rausgeschmissen-wurde/#more-388"><strong>mehrere</strong></a> <a href="http://www.freischreiber.de/home/verh%C3%BCtungsregeln"><strong>Freie</strong></a>, die vor die Tür gesetzt wurden, weil sie auf die Einhaltung der Vergütungsregeln pochten. Öffentlichkeitswirksam ist die neue Freischreiber-Aktion dennoch, und darauf kommt es an. Es gibt nämlich auch Zuckerbrot und Peitsche und einen öffentlichen Pranger für die Redaktion mit den miesesten Praktiken. Deshalb der Aufruf an alle Freien: <a href="http://www.freischreiber.de/himmel-und-hoelle-preis"><strong>mitmachen! </strong></a> (Man muss dafür kein Freischreiber-Mitglied sein.)</p>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Die Daten der Babylonier</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 05:06:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Advance of the Data Civilization: A Timeline Stephen Wolfram schlägt in einer interessanten Datenleiste den Bogen von den Anfängen des Datenjournalismus bei den Babyloniern bis zu seiner semantischen Suchmaschine Wolfram Alpha. Besonders interessant finde ich Tortengrafiken, die zeigen, wie im Laufe der Ereignisse immer mehr Daten aus den USA stammen (s. Infografik). Noch vor 200 [...]]]></description>
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			</a>
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<p><a title="Permanent Link to Advance of the Data Civilization: A Timeline" rel="bookmark" href="http://blog.stephenwolfram.com/2011/08/advance-of-the-data-civilization-a-timeline/"></a><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Datenjournalismus-Zeitleiste.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5138" title="Datenjournalismus-Zeitleiste" src="http://medialdigital.de/wp-content/Datenjournalismus-Zeitleiste.png" alt="" width="508" height="260" /></a></p>
<h4><a href="http://blog.stephenwolfram.com/2011/08/advance-of-the-data-civilization-a-timeline/">Advance of the Data Civilization: A Timeline</a></h4>
<p><strong>Stephen Wolfram</strong> schlägt in einer interessanten Datenleiste den Bogen <strong>von den Anfängen des Datenjournalismus bei den Babyloniern</strong> bis zu seiner semantischen Suchmaschine <a href="http://www.wolframalpha.com"><strong>Wolfram Alpha</strong></a>. Besonders interessant finde ich Tortengrafiken, die zeigen, wie im Laufe der Ereignisse immer mehr Daten aus den USA stammen (s. Infografik). Noch vor 200 Jahren passierte fast nichts, was den Zeitgenossen aufzeichnungswürdig erschien, auf dem amerikanischen Kontinent.</p>
<h4><a href="http://newsosaur.blogspot.com/2011/08/newspapers-need-jolt-of-silicon-valley.html">Newspapers need a jolt of  Silicon Valley DNA</a></h4>
<p>&#8220;Newsosaur&#8221; <strong>Alan D. Mutter</strong>, der beide Perspektiven aus erster Hand kennt, macht sich Gedanken daürber, was Verlagsmanager und Startup-Gründer grundlegend unterscheidet: &#8220;Newspaper  folk essentially come to work every day<strong> to do their best to fully  optimize a product </strong>that serves a clearly identified audience, that has a  clearly defined revenue model and that, until the last few years, has  been a stunningly profitable business. Tech companies – which are unencumbered by tradition, institutional  inertia and frequently even a clearly defined product for the first few  years – are created expressly<strong> to do something that no one else has done  before</strong>. &#8221;</p>
<h4><a href="http://commonsensej.blogspot.com/2011/08/how-newspapers-resemble-auto-industry.html">How newspapers resemble the auto industry</a></h4>
<p>Es gibt erstaunliche Parallelen zwischen dem <strong>Niedergang der US-Zeitungen und der US-Autoindustrie</strong>. Sehr schön Kapitel für Kapitel gegenübergegenstellt bei Common Sense Journalism. Der Beitrag erschien übrigens zuerst in einer gedruckten Zeitung namens Tennessee Press.</p>
<h4><a title="Fifteen Journalism-Related Panels for SXSW Interactive 2012" rel="bookmark" href="http://www.mediabistro.com/10000words/fifteen-journalism-related-panels-for-sxsw-interactive-2012_b6119">Fifteen Journalism-Related Panels for SXSW Interactive 2012</a></h4>
<p>Die vielleicht weltweit spannendste und vielseitigste <strong>Digitalkonferenz SXSW</strong> lässt im Vorfeld Nutzer über 15 verschiedene <strong>Vorschläge zu Journalismus-Tracks </strong>abstimmen. <strong>1000words </strong>listet sie mitsamt Beschreibungen auf. Auch, wer gar nicht plant, im März 2012 nach Austin, Texas, zu fliegen , sollte sich die Vorschläge ansehen. Sie vermitteln einen ziemlich guten Eindruck, welche Themen und Innovationen im zukunftsgewandten Teil der amerikanischen Medienszene momentan diskutiert werden. (Apropos: Ich werde da sein &#8211; wer noch?)</p>
<h4><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/medien/journalist_20_1.11927898.html">#Journalist 2.0</a></h4>
<p>Ein guter Aufsatz von Journalismus-Professor <strong>Stephan Weichert </strong>in der NZZ über den Journalismuswandel. Weichert nimmt viel heiße Luft aus den Sprechblasen von &#8220;Web 2.0&#8243;, &#8220;Social Media&#8221; oder &#8220;User Generated Content&#8221;. Unbedingt bis zum Ende lesen, denn erst dann wird klar, worauf er eigentlich hinaus will: Nicht etwa darauf, dass Journalisten und Medienmanager die Entwicklungen und Hypes der letzten fünf Jahre getrost ignorieren könnten. Sondern darauf, dass <strong>Journalismus nicht länger zwangsläufig an etablierte Medienstrukturen gebunden sein muss</strong>.</p>
<h4><a href="http://blog.kooptech.de/2011/08/klarnamen-befordern-den-gepflegten-diskurs/">Klarnamen befördern den gepflegten Diskurs</a></h4>
<p>Ursprünglich, weil sie sich über entstellende Kürzungen ihres Beitrags zur <strong>Klarnamenpflicht </strong>ärgerte, stellte <strong>Christiane Schulzki-Haddouti </strong>den Originaltext auf ihr Blog. Jetzt sind die Kürzungen zurückgenommen worden, aber auf ihrem Blog hat sich eine interessante Debatte zu diesem Thema entsponnen (dazu auch: <strong><a href="http://medialdigital.de/2011/08/16/transparenz-vs-anonymitat-pro-und-contra-grafik/">Transparenz vs. Anonymität – Pro und Contra Grafik</a></strong>).</p>
<h4 id="articleTitle"><a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/film-crowdfunding-ich-bring-dich-gross-raus-1.1129777">Ich bring dich groß raus</a></h4>
<p>Ein interessanter Beitrag von <strong>Kerstin Viellehner</strong> über <strong>Film-Crowdfunding</strong> in der Süddeutschen Zeitung, featuring &#8220;<a href="http://hotel-desire.com/"><strong>Hotel Desire</strong></a>&#8220;, ein &#8220;porneografischer&#8221; Film, der von Teamworx crowdgefunded produziert werden soll. (Fast hätte ich diesen guten Beitrag wegen der SZ-typischen dämlichen Verlinkungen, z.B. des Wortes &#8220;Euro&#8221;, hier nicht aufgenommen. Aber was kann die Autorin dafür&#8230;.)</p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2011/08/twitter-interview-requests-innovative-or-epicfail227.html">Twitter Interview Requests: #Innovative or #Epicfail?</a></h4>
<p>Netiquette für Journalismus-Studenten: Wie stelle ich eine <strong>Interview-Anfrage per Twitter</strong>,  ohne dass sie verpufft? Die Antwort in Kürze: Am besten gar nicht. Wenn  doch, dann aber richtig. Tipps dazu gibt es bei Mediashift.</p>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Chefredakteure sollten twittern</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/08/03/linktipps-vom-pazifik-chefredakteure-sollten-twittern/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 05:02:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Why editors should be active on Twitter Steve Buttry, Social Media Director bei der US-Tageszeitungskette  Journal Register, redet Chefredakteuren ins Gewissen, warum sie das Twittern nicht den Redaktionspraktikanten überlassen sollen: &#8220;You don’t lead change from your comfort zone. You lead change by showing your staff that you are willing to learn a new skill and suffer [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Newsbeat.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5091" title="Newsbeat" src="http://medialdigital.de/wp-content/Newsbeat.png" alt="" width="488" height="331" /></a></h4>
<h4><a href="http://stevebuttry.wordpress.com/2011/08/02/why-editors-should-be-active-on-twitter/">Why editors should be active on Twitter</a></h4>
<p><strong>Steve Buttry</strong>, Social Media Director bei der US-Tageszeitungskette  Journal Register, redet Chefredakteuren ins Gewissen, warum sie das Twittern nicht den Redaktionspraktikanten überlassen sollen: &#8220;<strong>You don’t lead change from your comfort zone. </strong>You lead change by showing  your staff that you are willing to learn a new skill and suffer the  discomfort of learning publicly. [...] And the editor needs to use Twitter as an example to the staff. The  staff needs to be using Twitter to connect with sources, stay on top of  breaking news, listen to the community conversation and engage with the  public. And <strong>if the editor is lazy, timid or arrogant in using or  shunning Twitter, the staff will be more likely to be lazy, timid or  arrogant in using or shunning Twitter.</strong>&#8221; Für Buttry ist Twitter zwar nicht das allein selig machende Werkzeug, aber derzeit ein guter Gradmesser dafür, wie zukunftsfähig eine Redaktion ist.</p>
<h4><a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2011/jul/28/data-journalism">Data journalism at the Guardian: what is it and how do we do it?</a></h4>
<p><strong>Simon Rogers</strong>, Chef-Datenjournalist beim Guardian, zieht in zehn Punkten Bilanz, <strong>wie sich in zwei Jahren im anglo-amerikanischen Journalismus der Datenjournalismus entwickelt hat.</strong> Seine Präambel vor der ersten Punkt: &#8220;Two years ago, when we launched the <strong><a href="http://www.guardian.co.uk/datablog">Datablog</a></strong>, all this was new. People still asked if getting stories from data was really journalism and not everyone had seen <strong><a href="http://www.holovaty.com/writing/data-is-journalism/">Adrian Holovaty&#8217;s riposte</a></strong>. But once you&#8217;ve had <strong><a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog+politics/mps-expenses">MPs expenses</a></strong> and <strong><a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog+media/wikileaks">Wikileaks</a></strong>, the startling thing is that no-one asks those questions anymore. Instead, they want to know, &#8216;how do we do it?&#8217;&#8221; Sein Fazit: &#8220;If data journalism is about anything, it&#8217;s the flexibility to search  for new ways of storytelling. And more and more reporters are realising  that. Suddenly, we have company &#8211; and competition. <strong>So being a data  journalist is no longer unusual. It&#8217;s just journalism.</strong>&#8221; Soweit sind wir im deutschen Journalismus allerdings noch lange nicht.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://jonathanstray.com/the-new-structure-of-stories-a-reading-list">The new structure of stories: a reading list</a></h4>
<p>Eine <strong>relevant zusammengestellte Linkliste</strong> von <strong>Jonathan Stray</strong> zu den Trendthemen, die momentan in der anglo-amerikanischen Medien-Webszene diskutiert werden &#8211; von Jeff Jarvis&#8217; Infragestellung des (Fließtext-)Artikels als journalistischem Kernprodukt bis zu Eli Parisers Warnung vor der &#8220;Filterblase&#8221; (verengte Themenwahrnehmung durch personalisierte Suchergebnisse und Empfehlungen). Nicht alles neu, aber alles substanziell.</p>
<h4><a href="http://gigaom.com/2011/07/31/how-chartbeat-wants-to-help-save-the-media-industry/">How Chartbeat wants to help save the media industry</a></h4>
<p><a href="http://blog.chartbeat.com/2011/07/28/thenewnewsroom/"><strong>Newsbeat</strong></a> <strong>ist ein neuer Dienst des Anbieters Chartbeat, der Medien Metriken zur Erfolgsmessung  auf ihren Webseiten an die Hand gibt</strong>. Nach einem sechsmonatigen Probelauf mit Time, Wallstreet Journal, Forbes, Fast Company und weiteren Testmedien ist der Dienst  nun im offenen Betatest. Newsbeat erinnert an ein Cockpit, bei dem das Wichtigste auf einen Blick zu erkennen ist (und an das Google Analytics Interface). Newsbeat zeigt in Echtzeit unter anderem an, welche Beiträge über welche sozialen Plattformen weiterverbreitet werden. Bei ungewöhnlichen Zugriffsspitzen können automatische Warnmeldungen an die Redaktion per SMS oder Email eingestellt werden. Eine erste Einschätzung zu Newsbeat gibt es bei <strong>Matthew Ingram</strong> von GigaOm (Überschriftenlink). Ingram glaubt, dass Newsbeat zwar dazu beitragen wird, dass Onlineredakteure noch mehr auf massentaugliche Inhalte setzen. Der Dienst könne ihnen aber auch dabei helfen, ihre größten Fans zu erkennen und falsch platzierte Beiträge hervorzuheben. Ähnlich sieht das <a href="http://www.theatlantic.com/technology/archive/2011/08/the-impact-of-next-generation-data-on-the-practice-of-journalism/242870/"><strong>Alexis Madrigal in The Atlantic</strong></a>: &#8220;From an editor&#8217;s perspective, ChartBeat &#8212; and I&#8217;m assuming NewsBeat,  though I haven&#8217;t personally used it &#8212; is fantastic. You can see at a  glance how and why something is generating a lot of traffic.&#8221;</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2011/08/02/journalistische-abwicklung-tariflich-geregelt/">Journalistische Abwicklung, tariflich geregelt</a></h4>
<p><strong>Christian Jakubetz </strong>analysiert, was die Schwachsinnsmeldung, die Nutzer des Internet Explorer seien dümmer als die Nutzer anderer Browser, das äußerst freizügige Ausschlachten eines Handelsblatt-Beitrags bei Spiegel Online, die vermeintlichen Zeitungsretter Tabloid und Apps und der Streik der Tageszeitungsredakteure miteinander zu tun haben: &#8220;Zwei, drei willkürlich herausgenommene Beispiele sollen den <strong>Zustand des  Journalismus</strong> und möglicherweise auch noch <strong>Rückschlüsse über dessen  Zukunft</strong> geben? Empirisch gesehen würde das nicht funktionieren, wohl  aber als Beleg dafür, dass es Dinge gibt, die sich Journalisten abseits  aller Debatten über Tarife, Internet und all die anderen Buzzwords  selber zuschreiben müssen. Die aber gleichzeitig – zugegeben – auch an  Rahmenbedingungen liegen, die schlichtweg nicht mehr so sind, wie sie  sein müssten, wenn man ordentlichen Journalismus machen will.&#8221;</p>
<h4><a href="http://heddesheimblog.de/wordpress/2011/08/02/in-eigener-sache-reaktionen-auf-den-beitrag-im-ard-morgenmagazin/">In eigener Sache: Reaktionen auf den Beitrag im ARD-Morgenmagazin</a></h4>
<p><strong>Hardy Prothmann</strong> wurde vom ARD-&#8221;Morgenmagazin&#8221; interviewt &#8211; zum Tarifstreit der Tageszeitungs-Redakteure und -Verleger, zum Ideal der Objektivität, zur Zukunft der Mediengattungen Print, Radio und Fernsehen und zu weiteren Aspekten des journalistischen Alltags. Seine <strong>interessanten Antworten</strong> gibt es im Heddesheimblog zu lesen.</p>
<h4><a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2011/08/02/blogs-in-der-defensive-uber-den-kommunikationswandel-in-sozialen-medien/">Blogs in der Defensive? Über den Kommunikationswandel in sozialen Medien</a></h4>
<p><strong>Matthias Schwenk </strong>macht sich auf<em> bwl zwei null </em>Gedanken über das aktuelle und künftige Rollenverständnis von Blogs: &#8220;So &#8216;heimelig&#8217; die deutsche Blogosphäre noch vor 5 oder 6 Jahren gewesen  sein mag, so wenig kann sie heute die Erfahrung eines homogenen Raums  abbilden, die “gefühlte Mitte” ist nicht mehr vorhanden. <strong>Vernetzung gibt  es daher tendenziell nur noch in den jeweiligen Nischen.</strong>&#8221; Ich stimme mit ihm überein, dass es komplizierter geworden ist, Diskurse zu führen, die plattformübergreifend bei Twitter, Facebook, Google+ und Co. stattfinden. Allerdings halte ich den Vorteil, <strong>über soziale Plattformen Aufmerksamkeit zu erzeugen und Teil von Diskursen zu werden</strong>, für größer als den Nachteil der Zerfaserung.</p>
<h4><a href="http://reisedepesche.de/2011/07/ich-mach-was-mir-gefallt/">Ich mach, was mir gefällt</a></h4>
<p>Der Fotograf und Webdesigner <strong>Johannes Klaus </strong>kehrte im Juni nach einer einjährigen Weltreise aus Südostasien zurück und bekam gleich am mächsten Tag in Köln den Grimme Online Award für sein tolles  Blog <a href="http://reisedepesche.de"><strong>Reisedepesche</strong></a> überreicht. In seinem neuesten Eintrag beschreibt er seine neue Lebensphilosophie (s. Überschriftenlink) und hält ein <strong>beachtenswertes &#8220;Plädoyer für ein selbstbestimmtes Leben&#8221;</strong>, mit dem ich mich auch selbst sehr gut identifizieren kann. Johannes Klaus lebt vor, was Markus Albers in seinem Buch <strong><a href="http://www.meconomy.de">Meconomy</a> </strong>propagiert: Wissensvermittler können zunehmend selbst entscheiden, wann, wo, wie und für wen sie arbeiten wollen. Mit dem frisch zurückgekehrten Reiseblogger habe ich am Abend der GOA Preisverleihung in Köln ein <a href="http://medialdigital.de/2011/06/24/im-video-interview-drei-preistrager-des-grimme-online-award/"><strong>Videointerview</strong></a> geführt.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2011/07/mcluhan-meets-youtube-from-annie-hall-to-the-today-show/">McLuhan meets YouTube: From “Annie Hall” to “The Today Show”</a></h4>
<p>Nieman Journalism Lab verlinkt anlässlich des Endes seiner Marshall McLuhan Woche (der kanadische Medienvisionär wäre am 21. Juli 100 Jahre alt geworden) auf eine <strong>Auswahl von Videoclips mit TV- und Live-Auftritten von McLuhan</strong>. Großartig: Ein Cameo-Auftritt in Woody Allens Film &#8220;Annie Hall&#8221;.</p>
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		<title>Linktipps vom Pazifik* aus dem personalisierten Nachrichtenstrom**</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 20:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: The orthodoxy of the article, part II Jeff Jarvis hat seinen programmatischen Beitrag präzisiert, in welchem er ausführt, dass der lineare Beitrag künftig nicht mehr die Standardform journalistischer Veröffentlichungen sein werde. Der Artikel werde zum Luxus, er fasse den Kenntnisstand zusammen, werde magaziniger, analytischer und letztlich dadurch auch wertvoller. Doch diesen Luxus benötige man [...]]]></description>
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<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.buzzmachine.com/2011/06/12/the-orthodoxy-of-the-article-part-ii/#comment-451600">The orthodoxy of the article, part II</a></h4>
<p><strong>Jeff Jarvis</strong> hat seinen programmatischen Beitrag präzisiert, in welchem er ausführt, dass <strong>der lineare Beitrag künftig nicht mehr die Standardform journalistischer Veröffentlichungen sein werde</strong>. Der Artikel werde zum Luxus, er fasse den Kenntnisstand zusammen, werde magaziniger, analytischer und letztlich dadurch auch wertvoller. Doch diesen Luxus benötige man nicht unbedingt jedesmal, um einen Sachverhalt zu vermitteln. Mit sehr interessanter Debatte in den Kommentaren. Hier ein weiterer lesenswerter Beitrag zu diesem Thema von <strong>Steve Buttry: <a href="http://stevebuttry.wordpress.com/2011/06/14/why-should-storytelling-stop-evolving-now/">Why should storytelling stop evolving now?</a></strong></p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4 id="heading-alone"><a href="http://www.guardian.co.uk/gnm-press-office/guardian-news-media-digital-first-organisation">Guardian News &amp; Media to be a digital-first organisation</a></h4>
<p>Der <strong>Guardian</strong> sieht die gedruckte <strong>Tageszeitung</strong> als zwar graduelles aber unweigerliches <strong>Auslaufmodell</strong>, künftig gilt ihr Focus den Digitalkanälen. &#8220;&#8221;By becoming a digital-first organisation we&#8217;re taking the next natural  step, one which we believe all newspapers will eventually have to take&#8221;, betont Chefredakteur <strong>Alan Rusbridger</strong>.</p>
<h4><a href="http://henningslog.posterous.com/facebook-was-tun-wir-hier">Facebook &#8211; Was tun wir hier?</a></h4>
<p><strong>Hennig Noske </strong>legt in einer schönen Glosse (oder ist eher ein Essay?) sein Seelenleben in puncto Bloggen und Facebooken bloß und entdeckt in sich eine neue Form von journalistischer Autonomie: &#8220;Wir haben viel Spaß, aber wir geben  auch viel Wertvolles &#8211; unsere Zeit und unser Privates. Wir öffnen uns &#8211;  mehr als Menschen sich vermutlich jemals in der Weltgeschichte geöffnet  und offenbart haben. In diesem Experiment liegt viel Vertrauen. Es ist  eine globale Obsession, die Regime stürzen kann, Dummköpfe und  Diktaturen verdorren lässt. <strong>Die Belastungsprobe der neuen Freiheit aber  steht noch aus. Nutzen wir sie, so lange es uns noch richtig Spaß macht.</strong> Publish &#8230;&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.datenjournalist.de/dilemma-schema-org-was-der-neue-semantische-web-standard-der-suchmaschinen-fur-onlinejournalismus-bedeutet/">Was der neue semantische Web-Standard der Suchmaschinen für Onlinejournalismus bedeutet</a></h4>
<p><strong>Lorenz Matzat </strong>glaubt, dass der neue semantische <strong>Suchmaschinenstandard schema.org</strong> für Nachrichtenanbieter im Netz vor allem viel Arbeit, aber wenig Gutes bedeutet. Künftig würden inhaltsleere Doubletten noch stärker  noch stärker auffallen: &#8220;Das bloße Reinpumpen von Content, das einfache Wiedergeben von Beiträgen  der Nachrichtenagenturen, mit dem das eigene Angebot aufgebläht werden  soll, wird nichts mehr bringen. [...] <strong>Das kommende Webseitensterben kann also zum Verschwinden der Dinosaurier  des Internets führen. </strong>Schlimm für manches Geschäftsmodell. Der User  aber kann dadurch gewinnen.&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent Link to Blogger leitet deutsche Ausgabe von “Wired”. Das ist toll, das wird gut, das ist – mutlos" rel="bookmark" href="http://www.basicthinking.de/blog/2011/06/16/blogger-leitet-deutsche-ausgabe-von-wired-das-ist-toll-das-wird-gut-das-ist-mutlos/">Blogger leitet deutsche Ausgabe von “Wired”. Das ist toll, das wird gut, das ist – mutlos</a></h4>
<p><strong>Jürgen Vielmeier</strong> zweifelt bei <em>Basic Thinking </em>zwar nicht daran, das <strong>Thomas Knüwer</strong> der richtige Mann für die Konzeption der deutschen <a href="http://www.wired.de"><strong>Wired</strong></a> Ausgabe ist, findet aber, es entbehre nicht einer gewissen Ironie, dass einer der schärfsten Verlags- und Printkritiker, nun selbst eine gedruckte Zeitschrift entwickelt: &#8220;Wäre es nicht besser, es <strong>endlich einmal richtig anzupacken mit einem großen deutschen Technikmagazin im Web</strong>?&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.journalism.co.uk/news/bbc-developing-new-iphone-app-for-field-reporters/s2/a544714/">BBC developing new iPhone app for field reporters</a></h4>
<p>Die  BBC entwickelt derzeit eine App, die es ihren Reportern ermöglichen soll, v<strong>om iphone oder iPad aus Beiträge direkt ins BBC Redaktionssystem einzuspeisen</strong>, berichtet <strong>journalism.co.uk</strong>. Ein weiterer Schritt in Richtung mobiler Journalismus mit minimal invasiver Technik für die Echtzeitberichterstattung.</p>
<h4><a href="http://pogue.blogs.nytimes.com/2011/06/16/excited-about-the-cloud-get-ready-for-capped-data-plans/?ref=personaltechemail&amp;nl=technology&amp;emc=cta1">Excited About the Cloud? Get Ready for Capped Data Plans</a></h4>
<p><strong>New York Times </strong>Kolumnist <strong>David Pogue </strong>macht darauf aufmerksam, was passieren wird, wenn wir alle unsere Daten in die Cloud hochladen und dann natürlich ständig mit der Datenwolke verbunden sind: &#8220;All of that uploading and downloading, all of that syncing, all of  that cloud computing assumes you have a fast, capacious pipe to the  Internet. <strong>But your cellphone company doesn’t want you to have a fast, capacious  pipe</strong>. There’s not a single cellphone carrier anymore that offers an  unlimited data plan at full speed.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.ikosom.de/2011/06/13/crowdfunding-studie-2011/">Crowdfunding-Studie 2011</a></h4>
<p>Das <strong>Institut für Kommunikation in sozialen Medien (Ikosom)</strong> hat eine <strong>Crowdfunding-Studie des deutschen Markts</strong> veröffentlicht. Einige der wichtigsten Ergebnisse der Vollerhebung:</p>
<ul>
<li>Insgesamt wurden bislang 208.000 € über Crowdfunding eingeworben,  wobei ca. 11.000 € entsprechend des Alles-oder-Nichts-Prinzip bei nicht  erfolgter Finanzierung zurückgezahlt wurden.</li>
<li><strong>Jedes zweite Crowdfunding-Projekt wird erfolgreich finanziert </strong>(53%).  Von den bis zum 15. April 2010 durchgeführten 125 Projekte waren 67  erfolgreich.</li>
<li>Die Projekte haben sehr unterschiedliche Schwerpunkte – <strong>Filme,  Aktionen und Veranstaltungen sind die meistverwendeten Kategorien</strong>.</li>
<li>Die Zielsumme reicht von 1 € bis 25.000 €. Die tatsächlich erreichten Summen reichen von 0 bis 26.9991 €.</li>
</ul>
<p>Noch mehr Eckdaten bietet die Zusammenfassung bei Ikosom, die komplette Studie kann über einen Link auf der Webseite bezogen werden.</p>
<p><em>* Im Vorgriff der Tatsache, dass die Linktipps ab Ende Juli tatsächlich vom Pazifik kommen werden (<a href="http://medialdigital.de/wp-content/new-home-in-West-Seattle.png"><strong>hier der exakte Ort</strong></a>), werde ich sie ab sofort schon mal so nennen. Außerdem erscheinen die Linktipps jetzt nur noch noch hier, da sich <a href="http://carta.info/index.php?s=Medienlinks"><strong>Carta</strong></a> in die Sommerpause <a href="http://carta.info/40555/carta-macht-pause/"><strong>verabschiedet hat</strong></a>.</em></p>
<p><em>**Ein Experiment: Die ersten Linktipps, für die ich aus Zeitmangel nicht ein einziges Mal den RSS-Reader geöffnet habe (seit mehreren Wochen) und keine Newsletter ausgewertet habe. Alle Links stammen nur aus guten Hinweisen in meinem personalisierten Nachrichtenstrom (Twitter und Facebook Links). Geht auch, oder?<br />
</em></p>
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