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	<title>Medial Digital &#187; Twitter</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Twitter &#8211; schneller als ein Erdbeben</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Aug 2011 04:40:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil das Erdbeben an der US-Ostküste vergleichsweise geringe Schäden angerichtet hat, macht sich nicht nur die Westküste darüber lustig &#8211; auch im sozialen Netz werden Witze gerissen. Twitter ist gekonnt mit einem Werbevideo auf den Zug aufgesprungen: via Mashable]]></description>
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<p>Weil das Erdbeben an der US-Ostküste vergleichsweise geringe Schäden angerichtet hat, macht sich nicht nur die Westküste darüber lustig &#8211; auch im sozialen Netz werden Witze gerissen. Twitter ist gekonnt mit einem Werbevideo auf den Zug aufgesprungen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="600" height="367" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0UFsJhYBxzY?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="367" src="http://www.youtube.com/v/0UFsJhYBxzY?version=3&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em>via <a href="http://http://mashable.com/2011/08/26/twitter-earthquake-video/">Mashable</a></em></p>
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		<title>Die ultimative klickbare Übersicht über Twitter-Tools</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/02/16/die-ultimative-klickbare-ubersicht-uber-twitter-tools/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 09:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine sehr nützliche Grafik für Twitternutzer haben Brian Solis und OneForty.com als Erweiterung ihrer herkömmlichen Twitterverse-Grafik zusammengestellt. Einfach auf diese Grafik klicken um zur größeren Ansicht zu gelangen. Dort sind alle aufgeführten Anwendungen anklickbar und werden auf jeweils vorgeschalteten OneForty.com Seiten kurz erklärt und von Nutzern bewertet. Saubere Arbeit! via Brian Solis, Kommunikation &#8211; zweinull, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>Eine sehr nützliche Grafik für Twitternutzer haben Brian Solis und OneForty.com als Erweiterung ihrer herkömmlichen Twitterverse-Grafik zusammengestellt. Einfach auf diese Grafik klicken um zur größeren Ansicht zu gelangen. Dort sind alle aufgeführten Anwendungen anklickbar und werden auf jeweils vorgeschalteten OneForty.com Seiten kurz erklärt und von Nutzern bewertet. Saubere Arbeit!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/twitterverse_source.html"><img class="aligncenter size-full wp-image-4632" title="Twitterverse" src="http://medialdigital.de/wp-content/Twitterverse.jpg" alt="" width="578" height="819" /></a></p>
<p>via <a href="http://www.briansolis.com/2011/02/click-your-way-through-the-twitterverse/">Brian Solis</a>, <a href="http://kommunikation-zweinull.de/179-twitter-tools-mit-beschreibung-und-reviews/">Kommunikation &#8211; zweinull</a>, <a href="http://www.facebook.com/verabunse#!/verabunse/posts/177301822314430">Vera Bunse</a></p>
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		<title>Was die Leute wirklich twittern&#8230;</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/12/10/was-die-leute-wirklich-twittern/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 09:52:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;bleibt in dieser Grafik von Business Insider etwas unklar. Nur etwas mehr als die Hälfte der amerikanischen Twitternutzer setzen zumindest gelegentlich Links zu aktuellen Nachrichten im Netz oder retweeten ab und zu auch mal gute Tweets anderer Nutzer. Nicht einmal jeder Fünfte tut das täglich. Auch die anderen genannten Nutzungsarten von Twitter interessieren größtenteils nur [...]]]></description>
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<p>&#8230;bleibt in dieser Grafik von Business Insider etwas unklar. Nur etwas mehr als die Hälfte der amerikanischen Twitternutzer setzen zumindest gelegentlich Links zu aktuellen Nachrichten im Netz oder retweeten ab und zu auch mal gute Tweets anderer Nutzer. Nicht einmal jeder Fünfte tut das täglich. Auch die anderen genannten Nutzungsarten von Twitter interessieren größtenteils nur Minderheiten. Bleibt eigentlich nur der Schluss, dass die meisten Twitterer passive Mitleser sind mit nur gelegentlichen Anflügen von eigener Aktivität, die sich vornehmlich auf das Private und Persönliche beziehen.</p>
<p><iframe src="http://www.businessinsider.com/embed?id=4d00d933cadcbb723b010000&amp;width=500&amp;height=500" width="500" height="500" border="0" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Die Grafik basiert auf den <a href="http://pewinternet.org/Reports/2010/Twitter-Update-2010/Findings.aspx"><strong>Daten der aktuellen Pew Internet Study</strong></a>, die in ihrer Erhebung erstmals gezielt auch nach der Twitternutzung fragte. Demnach sind nur acht Prozent aller  US-Amerikaner, die das Internet nutzen, auch bei Twitter angemeldet. Von denen wiederum sind:</p>
<ul>
<li> überdurchschnittlich viele 18 bis 29-Jährige</li>
<li> mehr als doppelt so viele Afro-Amerikaner und Latinos vertreten als es ihrem Bevölkerungsanteil entspricht</li>
<li>mehr als doppelte so viele Städter als in der Durchschnittsbevölkerung.</li>
</ul>
<p>Für den deutsch(sprachig)en Markt gibt es noch keinen Twitterzensus eines unabhängigen Instituts mit Daten aus der internetnutzenden Gesamtbevölkerung. Wer relevante Daten zur hiesigen Twitternutzung sucht wird aber fündig bei <a href="http://webevangelisten.de/schlagwort/zensus/"><strong>Webevangelisten </strong></a>(Thomas Pfeiffer). Aussagen zur journalistischen Nutzung von Twitter enthält eine <a href="http://www.slideshare.net/nuernbergk/lfmstudie-twitter-und-journalismus"><strong>Studie </strong></a>der Düsseldorfer Landesmedienanstalt LfM.</p>
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		<title>Twitters Weg zu 90 Millionen Tweets pro Tag</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/09/16/twitters-weg-zu-90-millionen-tweets-pro-tag/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 06:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rund 90 Millionen Tweets werden mittlerweile pro Tag abgesetzt &#8211; oder rund 33 Milliarden pro Jahr. Diese Grafik des Silicon Alley Insider zeigt die Meilensteine auf dem Weg dorthin:]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Rund 90 Millionen Tweets werden mittlerweile pro Tag abgesetzt &#8211; oder rund 33 Milliarden pro Jahr. Diese Grafik des Silicon Alley Insider zeigt die Meilensteine auf dem Weg dorthin:</p>
<p><iframe src="http://www.businessinsider.com/embed?id=4c910c7f7f8b9a2204600000&amp;width=500&amp;height=500" width="500" height="500" border="0" frameborder="0"></iframe></p>
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		<item>
		<title>Aktuelle NRW-Wahlergebnisse? Bei @popkulturjunkie</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/05/10/aktuelle-nrw-wahlergebnisse-bei-popkulturjunkie/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 09:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/2a0e5fb3bebe454e88db91f87228cf24" alt="" width="1" height="1" /><br />
Gestern nacht gab es ein gutes Beispiel dafür, wie die Berichterstattungshoheit traditioneller journalistischer Institutionen immer weiter schwindet. Und zwar nicht mehr nur bei plötzlichen Ereignissen, wo es rein statisch betrachtet wahrscheinlicher ist, dass ein Bürger schneller als ein Journalist das Handy zücken und ein Bild um die Welt schicken kann. (zum Beispiel, wenn ein Flugzeug im Hudson River notlandet). Sondern selbst dann, wenn es sich um ein Ereignis handelt, dessen Eintreffen und Bedeutung Monate im Voraus bekannt war und von dem man erwartet, dass sich eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalten generalstabsmäßig darauf vorbereitet. Zum Beispiel die gestrigen Landtagswahlen in NRW.</p>
<p>Es ist nicht so recht nachvollziehbar, dass das ZDF auf seiner Internetseite heute.de dem tatsächlichen Stand der Hochrechnungen um Stunden hinterhinkte. Doch genauso war es. Dies ist ein Screenshot von gestern nacht um kurz nach 2 Uhr:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2829" title="heutede-screenshot" src="http://medialdigital.de/wp-content/heutede-screenshot.jpg" alt="heutede-screenshot" width="603" height="306" /></p>
<p style="text-align: left;">Zu diesem Zeitpunkt lag die SPD schon längst nicht mehr knapp vor der CDU. Und tatsächlich war das auch schon um 23.46 Uhr nicht mehr der Fall. Die Hochrechnung war also nicht bloß veraltet, sondern von vornherein falsch. Das hätte das ZDF eigentlich bemerken müssen, denn die bis dahin ausgezählten Wahlkreise ließen eine solche Hochrechnung schon vor Mitternacht nicht mehr zu.</p>
<p style="text-align: left;">Aufgefallen ist das dem Twitterer <strong><a href="http://twitter.com/popkulturjunkie">@popkulturjunkie</a></strong>, der eigene Zahlen sammelte und veröffentlichte. Natürlich stellt sich dabei die Frage, warum ein einzelner Twitternutzer glaubwürdiger sein sollte als eine öffentlich-rechtliche Sendeanstalt. Doch hier kommt der Reputationsfaktor im sozialen Netz ins Spiel. Hinter @popkulturjunkie steckt der Düsseldorfer Journalist Jens Schröder. Er ist nicht nur politisch interessiert, sondern hat auch ein Faible für Statistiken. Er pflegt beim Branchendienst meedia die Quoten- und Auflagenrankings und betreibt seit drei Jahren die <a href="http://www.deutscheblogcharts.de"><strong>Deutschen Blogcharts</strong></a>. Blogger und seine über 3000 Twitter-Follower wissen, dass man Schröders Zahlenwerken trauen kann.</p>
<p style="text-align: left;">Jens Schröder twitterte gestern abend und nacht fortlaufend selbst aktuelle Hochrechnungen aus seiner selbstgepflegten Excel-Liste, wobei er auf die jeweils <a href="http://www.wahlergebnisse.nrw.de/landtagswahlen/2010/index.html"><strong>neusten amtlichen Zahlen der Landeswahlleiterin </strong></a>zurückgriff:</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2830" title="popkulturjunkie1" src="http://medialdigital.de/wp-content/popkulturjunkie1.png" alt="popkulturjunkie1" width="545" height="634" /><img class="size-full wp-image-2831 aligncenter" title="popkulturjunkie2" src="http://medialdigital.de/wp-content/popkulturjunkie2.png" alt="popkulturjunkie2" width="423" height="609" /></p>
<p style="text-align: left;">Als das vorläufige amtliche Endergebnis noch nicht bekanntgegegeben wurde, weil die Kölner Stimmbezirke noch fehlten, besorgte sich Jens Schröder die Zahlen vom <a href="http://wahlen.stadt-koeln.de/landtagswahl/2010/wahlpraesentation/index.html"><strong>amtlichen Portal der Stadt Köln</strong></a> und veröffentlichte gegen 1 Uhr in der Früh ein eigenes &#8220;amtliches&#8221; Endergebnis, das bis auf die zweiten Stellen hinter dem Komma bemerkenswert richtig war:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2832" title="wahleergebnis" src="http://medialdigital.de/wp-content/wahleergebnis.png" alt="wahleergebnis" width="378" height="277" /></p>
<p style="text-align: left;">Die Leistungen von Jens Schröder blieben natürlich nicht unbemerkt. Hier eine typische Reaktion bei Twitter:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/homofaber-tweet.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2833" title="homofaber-tweet" src="http://medialdigital.de/wp-content/homofaber-tweet.png" alt="homofaber-tweet" width="399" height="251" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Es bleibt die interessante Frage, warum das ZDF mit seinem gesamten Apparat, seinen direkten Drähten nach Düsseldorf und wesentlich mehr Rechenleistung nicht schaffte, was ein einzelner Journalist mit Bordmitteln und Engagement hinbekam: Zuverlässig und auf dem aktuellen Stand berichten. Natürlich habe ich heute morgen auch beim ZDF nachgefragt, warum die heute.de Webseite gestern nacht so inaktuell und inakkurat war. Man hat mir eine Antwort versprochen, die ich hier nachreichen werde, sobald ich sie habe.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Update von Montag, 17:20 Uhr:</strong></p>
<p style="text-align: left;">Soeben hat die ZDF-Pressestelle per Email auf meine Anfrage von heute morgen geantwortet:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Die Forschungsgruppe Wahlen in Mannheim erstellt seit langem Umfragen, Prognosen und Hochrechungen für das ZDF, und das stets mit hoher Präzision. Auch am Wahlabend in NRW am 9.5. war die durchschnittliche Fehlerabweichung des um 18 Uhr prognostizierten Ergebnisses vom amtlich festgestellten Wahlergebnis nach Mitternacht sehr gering. Sie betrug durchschnittlich 0,3 Prozentpunkte (ARD 0,27). Die Abweichungen von -0,6 beim Wert für die CDU und 0,5 für die SPD liegen im statistischen Rahmen, waren aber wegen der durchweg sehr knappen Stimmverhältnisse auffälliger als sonst. Wie anspruchsvoll die Aufgabe für die Demoskopen bei dieser Wahl war, verrät schon die Tatsache, daß der Abstand zwischen CDU und SPD im größten Bundesland Deutschlands diesmal nur rund 6000 Stimmen beträgt. Die letzte Hochrechnung der Forschungsgruppe Wahlen wurde online 23.46 präsentiert. Das Endergebnis kam nach 02.00 Uhr und wurde entsprechend online gestellt.</p>
</blockquote>
<p>Mein Fazit bleibt: Weil Jens Schröder Eigeninitiative ergriff und selbst Zahlen zusammenrechnete, anstatt sich auf die Autorität Forschungsgruppe Wahlen zu verlassen, bot er im Netz gestern nacht den besseren Service &#8211; wie übrigens auch <a href="http://www.wahlrecht.de/news/2010/landtagswahl-nordrhein-westfalen-2010.htm#absolut"><strong>wahlrecht.de</strong></a> (s. Kommentar von Till).</p>
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		<title>Ach, Herr Grupp</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 20:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
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		<description><![CDATA[Erschütternd ist nicht, dass Trigema-Chef Wolfgang Grupp Twitter-Nutzer als Idioten beschimpft, sondern dass er Augen und Ohren vor den Möglichkeiten des Internets verschließt. Ein Shitstorm zieht seit gestern durch Twitter, denn Trigema-Chef Wolfgang Grupp, der das Internet nicht mag und seine Emails von seiner Sekretärin ausdrucken lässt, hat  dem Business-Blog innovativ.in ein Interview mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p style="text-align: center;"><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/eadce7ced86146e68858a221b42f50b9" alt="" width="1" height="1" /><br />
<img class="size-large wp-image-2791 alignnone" title="3-wise-monkeys" src="http://medialdigital.de/wp-content/3-wise-monkeys-300x194.jpg" alt="3-wise-monkeys" width="300" height="194" /></p>
<h4 style="text-align: left;">Erschütternd ist nicht, dass Trigema-Chef Wolfgang Grupp Twitter-Nutzer als Idioten beschimpft, sondern dass er Augen und Ohren vor den Möglichkeiten des Internets verschließt.</h4>
<p style="text-align: left;">Ein Shitstorm zieht seit gestern durch Twitter, denn Trigema-Chef Wolfgang Grupp, der das Internet nicht mag und seine Emails von seiner Sekretärin ausdrucken lässt, hat  <a href="http://www.innovativ-in.de/blog/2010/05/04/auf-den-punkt-trigema-chef-wolfgang-grupp-zum-web/"><strong>dem Business-Blog innovativ.in ein Interview</strong></a> mit einer etwas unbedachten Äußerung gegeben:</p>
<blockquote style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten. Haben die Menschen eigentlich nichts Besseres zu tun, als über belanglosen Kram zu schreiben? Wen interessiert das?</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Jetzt fühlen sich einige Twitter-Nutzer beleidigt. Das mag Herr Grupp bei seiner rüden Bemerkung sogar noch einkalkuliert haben. Womit er aber sicherlich nicht gerechnet hat, ist die Empörungswelle im sozialen Netz. Denn das kennt er gar nicht. Damit will er sich nicht befassen. Und deshalb konnte er auch nicht ahnen, welche Kreise seine dumme Bemerkung ganz schnell ziehen würde. Um 21 Uhr an Tag 1 nach dem Interview: 79 Blogkommentare, 279 Tweets, die auf das Interview verlinken, hunderte von weiteren Tweets ohne Link, zwei Reaktionen auf anderen Blogs, eine Facebook-Fanseite, die jetzt so aussieht:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2789" title="Trigema-Facebook" src="http://medialdigital.de/wp-content/Trigema-Facebook.png" alt="Trigema-Facebook" width="564" height="588" /></p>
<p style="text-align: center;">und eine Google-Suchergebnisseite (Option: letzte 24 Stunden), die jetzt so aussieht:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2790" title="Trigema-google" src="http://medialdigital.de/wp-content/Trigema-google.png" alt="Trigema-google" width="560" height="486" /></p>
<p style="text-align: left;">Unter die ernsthaft Beleidigten mischen sich Stimmen, die sich über den Internetausdrucker lustig machen. Außerdem Stimmen, welche die Werbung mit dem Affen immer schon doof und Trigema immer schon spießig fanden. Diejenigen, die sich immer freuen, wenn ein Shitstorm über einen Konzern losbricht und ihn nach Kräften anfachen. Und natürlich die Social-Media-Berater, die sich anbieten, um die Kuh vom Eis zu holen.</p>
<p style="text-align: left;">Ich finde diesen Faux-Pas halb so schlimm. <a href="http://saschalobo.com/2010/04/22/how-to-survive-a-shitstorm/"><strong>Dieser Shitstorm wird schnell abflauen</strong></a>, denn:</p>
<ol style="text-align: center;">
<li style="text-align: left;">Wolfgang Grupp wird als deutscher Vorzeigeunternehmer nicht deshalb durch alle Talkshows gereicht, weil er die Leute mit nichtssagendem Marketing-Neusprech einlullt, sondern weil er geradeaus sagt, was er denkt.</li>
<li style="text-align: left;">Wolfgang Grupp hat dieses Kurzinterview ganz offensichtlich nicht von seiner Pressestelle überarbeiten lassen. Das macht ihn wiederum authentisch.</li>
<li style="text-align: left;">Herr Grupp wird jetzt erfahren haben, dass sein Unternehmen nicht nur einen Affen in Fernsehnachrichten erzählen lässt, dass mit jedem Kauf eines Trigema-Trikots Arbeitsplätze in Deutschland gesichert werden, sondern dass Trigema in diesem so unnützen sozialen Netz, wo soviel dummes Zeug geredet wird, ebenfalls  <a href="http://www.facebook.com/TRIGEMA"><strong>facebookt</strong></a>, <a href="http://www.youtube.com/Trigematv"><strong>youTubet</strong></a> und <a href="http://twitter.com/TRIGEMA"><strong>twittert</strong></a>. Vielleicht liest er jetzt sogar mal, was die Leute über Trigema sagen. (Beileibe nicht nur dummes Zeug).</li>
<li style="text-align: left;">das Letzte, was Herrn Grupp in den Sinn kam, war wahrscheinlich treue Markenfans zu beleidigen. Vielleicht wird er sich für diese Dummheit morgen ohne Umschweife entschuldigen. Wenn er schlau ist.</li>
</ol>
<p style="text-align: left;">Damit könnte es dann auch gut sein. Ist es aber nicht. Weil Herr Grupp nämlich im gleichen Interview noch etwas anderes sagte, das weniger Empörung entfachte, aber in seiner  Tragweite viel tragischer ist. Auf die Frage: &#8220;Aber Trigema hat doch einen<strong> <a href="http://www.trigema.de/shop/index.jsf?fromAdwords=Trigema_Allgemein&amp;cm_mmc_o=TBBTkwCjCH0zLfCjCzpcByplCjCfybTwFz">Online-Shop…&#8221;</a></strong> antwortete Grupp:</p>
<blockquote style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Ja, natürlich, aber die Online-Shops machen die Geschäfte kaputt. Die Kunden vergleichen im Internet die Preise und kaufen das billigste Angebot. Inzwischen werden Milliarden Umsätze über das Web gemacht, aber die kleinen Einzelhändler bleiben auf der Strecke. Die guten Geschäfte müssen schließen und unsere Innenstädte bluten aus und verkommen. Viele Einzelhändler und auch Karstadt sind durch das Internet pleite gegangen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Keine Rede davon, wievielen guten Geschäften, die auf Individualität statt Massengeschmack setzen, das Internet überhaupt erst die Grundlage für ihre Geschäftsmodelle ermöglicht. Ich bin keine E-Commerce-Expertin, aber Beispiele wie <strong><a href="http://www.mymuesli.com">MyMüsli</a>, <a href="http://www.spreadshirt.de">Spreadshirt</a>,</strong> <a href="http://tv.winelibrary.com/"><strong>Wine Library TV</strong></a>, <a href="http://www.etsy.com/"><strong>Etsy</strong></a> und <a href="http://de.dawanda.com"><strong>Dawanda</strong></a> fallen mir dabei sofort ein. Stattdessen das altbekannte Gejammer vom bösen Internet, in dem sich so viel neue Konkurrenz tummelt, dass die alten Geschäftsmodelle unrentabel werden, wenn man es verpasst, sich darum zu kümmern, welche Chancen im Wandel liegen.</p>
<p style="text-align: left;">Dabei könnte aus einer bodenständigen, ein bisschen spießigen und dank Wolfgang Grupp auch irgendwie ein bisschen coolen Marke wie Trigema mit einem guten Marketingkonzept für das soziale Netz wahrscheinlich sogar eine richtige coole Marke werden. Deshalb Herr Grupp: Entschuldigen Sie sich. Und dann lesen Sie bitte diese <a href="http://www.amazon.de/Long-Tail-Nischenprodukte-Massenmarkt-Gesch%C3%A4ft/dp/3446409904"><strong>beiden</strong></a> <a href="http://www.amazon.de/Here-Comes-Everybody-Organizing-Organizations/dp/014188925X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1273089896&amp;sr=1-1"><strong>Bücher</strong></a>.</p>
<p style="text-align: left;">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/ektogamat/2687444500/"><em>Anderson Mancini / Flickr</em></a></p>
<p style="text-align: left;">Update: 7.5.10: Inzwischen hat Wolfgang Grupp seine Aussagen relativiert. Es bleibt allerdings offen, ob er die Aussagen in dem Interview ursprünglich wirklich so scharf oder abgeschwächter formuliert hatte. Mehr dazu im <a href="http://www.innovativ-in.de/blog/2010/05/06/statement-wolfgang-grupp/"><strong>Update von innovativ.in</strong></a>.</p>
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		<title>Twitter für Medienunternehmen: Social Media Forum 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 08:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum sollen Medien twittern? Wie baut man eine Fangemeinde über Twitter auf? Von wem kann ich lernen (Best Cases)? Wie kann man Twitter für die journalistische Recherche nutzen? Welche Tools erweitern die Funktionalität von Twitter? Solche Fragen werden in dieser Präsentation beantwortet. Ich habe sie am 22. März in einem Seminar zum Auftakt des Social [...]]]></description>
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<div id="__ss_3513270" style="width: 425px;">Warum sollen Medien twittern? Wie baut man eine Fangemeinde über Twitter auf? Von wem kann ich lernen (Best Cases)? Wie kann man Twitter für die journalistische Recherche nutzen? Welche Tools erweitern die Funktionalität von Twitter? Solche Fragen werden in dieser Präsentation beantwortet. Ich habe sie am 22. März in einem Seminar zum Auftakt des <a href="http://www.socialmediaforum.de/index.html"><strong>Social Media Forum</strong></a> in Hamburg gezeigt.</div>
<div style="width: 425px;"><strong><a title="Twitter für Medienunternehmen : Social Media Forum 2010" href="http://www.slideshare.net/mauisurfer/twitter-fr-medienunternehmen-social-media-forum-2010">Twitter für Medienunternehmen : Social Media Forum 2010</a></strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=twitterfrmedienunternehmensocialmediaforum-100322142748-phpapp01&amp;stripped_title=twitter-fr-medienunternehmen-social-media-forum-2010" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=twitterfrmedienunternehmensocialmediaforum-100322142748-phpapp01&amp;stripped_title=twitter-fr-medienunternehmen-social-media-forum-2010" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
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<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/mauisurfer">Ulrike Langer</a>.</div>
<div style="padding:5px 0 12px">Circa 20 Folien stammen aus meinem <a href="http://medialdigital.de/2010/02/23/trends-im-onlinejournalismus-folien-meines-seminars-an-der-rtl-journalistenschule/"><strong>Seminar für die RTL-Volontäre</strong></a>.</div>
<div style="padding:5px 0 12px">Anmerkung für Windows-Nutzer:</div>
<div style="padding:5px 0 12px">Bitte beachten: Die Folien sind mit Keynote erstellt. Dieser Link führt zu den gleichen Folien als <a href="http://www.slideshare.net/mauisurfer/twitter-fr-medienunternehmen-als-pdf"><strong>pdf-Version zum Download</strong></a>.</div>
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		<title>Ein Jahr Social Media beim Kölner Stadt-Anzeiger  &#8211; eine gemischte Zwischenbilanz</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor ziemlich genau einem Jahr &#8211; am 13. März 2009 -  verkündete der &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221; den Start seiner ersten Twitterfeeds. Deshalb ziehe ich heute eine Zwischenbilanz. Bei der Ankündigung damals war ich gespannt, mit welchem Konzept meine Heimatzeitung ans Twittern herangehen würde. Dann fand ich es enttäuschend, weil sich die ersten Accounts doch schnell als [...]]]></description>
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<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/7eb23924756c4c7c815f7071fd7cf17e" alt="" width="1" height="1" /><br />
Vor ziemlich genau einem Jahr &#8211; am 13. März 2009 -  <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1236866641363.shtml"><strong>verkündete</strong></a> der &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221; den Start seiner ersten Twitterfeeds. Deshalb ziehe ich heute eine Zwischenbilanz. Bei der Ankündigung damals war ich gespannt, mit welchem Konzept meine Heimatzeitung ans Twittern herangehen würde. Dann fand ich es enttäuschend, weil sich die ersten Accounts doch schnell als uninteressante Eigenlink-Schleudern herausstellten. Auch bei sporadischen Checks im vergangenen Jahr hatte sich das noch nicht geändert. Aber siehe da, zumindest aus einem der &#8220;KStA&#8221;-Accounts ist inzwischen doch etwas anderes geworden. Das Team hinter  <strong><a href="http://twitter.com/ksta_lokal">@ksta_lokal</a></strong> twittert charmant&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/charmant.png"><img class="size-full wp-image-2331 aligncenter" title="charmant" src="http://medialdigital.de/wp-content/charmant.png" alt="charmant" width="410" height="174" /></a></p>
<p style="text-align: left;">&#8230; und mit Witz &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/selbstironisch.png"><img class="size-full wp-image-2332 aligncenter" title="selbstironisch" src="http://medialdigital.de/wp-content/selbstironisch.png" alt="selbstironisch" width="409" height="179" /></a></p>
<p>&#8230; und im Dialog mit seinen Followern &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/dialog.png"><img class="size-full wp-image-2333 aligncenter" title="dialog" src="http://medialdigital.de/wp-content/dialog.png" alt="dialog" width="407" height="127" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Der größte Teil der Tweets sind natürlich immer noch Verweise zu Beiträgen auf der eigenen Webseite, was ja auch legitim ist. Die Mühe zahlt sich aus: Immerhin 920 Follower, 211 Friends, denen KSTA_Lokal folgt, und ein gutes Follower/Listen-Verhältnis von 1:1o (KSTA_Lokal steht auf 92 Listen, also durchschnittlich bei jedem zehnten Follower auf einer). Da hat man offensichtlich dazugelernt in Sachen Dialog auf Augenhöhe mit den Nutzern.</p>
<p style="text-align: left;">Leider kann man das von der Sportredaktion nicht behaupten &#8211; ein reiner RSS-Feed der KSTA-Sportseitenüberschriften, den aber auch nur 232 Interessenten lesen wollen (Follower/Listen-Verhältnis 1:18). Das ist wirklich wenig für eine Millionenstadt (mit einer weiteren Million Einwohner im Umland). Blutleer und leblos wirkt auch der Account KSTA_FC (313 Fans, nur 12 mal gelistet, d.h. im Verhältnis 1:26) Dabei ließe sich aus der unerklärlichen Liebe der Kölner zu &#8220;ihrem&#8221; FC garantiert mehr machen, wenn man den Fans eine Plattform bieten würde. Doch der Account ist nur ein Feed mit Überschriften Links zu KStA-Beiträgen.</p>
<p style="text-align: left;">Halbherzig und uninspiriert wirken auch die zwischenzeitlich hinzugekommenen Accounts der Lokalausgaben wie Rhein-Sieg, Leverkusen oder Euskirchen, die alle jeweils nur alle paar Tage mal einen Tweet oder zwei absondern und dementsprechend herumdümpeln mit 134 Followern (Leverkusen), 125 Followern (Euskirchen) und 78 Followern (Rhein-Sieg). Die Accounts von Leverkusen und Euskirchen folgen keinem einzigen Nutzer aus der Region. Was für ein verschenktes Potenzial. Und dann gibt es da noch die Karteileiche Rhein-Erft, der auch Monate nach der Start-Ankündigung noch kein Leben eingehaucht wurde&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/rhein-erft.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2337" title="rhein-erft" src="http://medialdigital.de/wp-content/rhein-erft.png" alt="rhein-erft" width="382" height="186" /></a></p>
<p style="text-align: center;">&#8230; und ein rätselhaftes Phänomen namens Britta &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/britta.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2338" title="britta" src="http://medialdigital.de/wp-content/britta.png" alt="britta" width="476" height="495" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Britta redet immerhin mit ihren 225 Followern und folgt selbst auch 161 Accounts, doch wer ist Britta? Man muss schon wissen, dass hinter diesem Account die KStA-Redakteurin Claudia Lehnen steckt, die auch die Kolumne &#8220;Meine Freundin Britta&#8221; schreibt. Auf der Twitter-Profilseite erfährt man das nicht &#8211; warum eigentlich nicht? Und warum führt der Link zur Startseite des KStA und nicht zu ihrer Kolumne?</p>
<p style="text-align: left;">Erfreulich: Der &#8220;KStA&#8221; ist inzwischen auch bei StudiVZ, MeinVZ und Facebook. Und das durchaus nicht unbeachtet, die Facebook-Beiträge bekommen Kommentare (wenn auch noch nicht viele), und es ist positiv anzumerken, dass die Facebook-Fans zumindest zwischendurch auch mal persönlicher angesprochen werden als auf bei ksta.de:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/bombenentschärfung.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2343" title="bombenentschärfung" src="http://medialdigital.de/wp-content/bombenentschärfung.png" alt="bombenentschärfung" width="405" height="113" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Bei Facebook hat die Zeitung immerhin 709 Fans &#8211; wohl auch deshalb, weil auf jeder Unterseite des Online-Angebots das Facebook-Widget angezeigt wird, und man mit einem einfachen Mausklick Fan werden kann. Dagegen findet man Hinweise auf die übrigen Social-Media-Aktivitäten des KStA nur auf der Startseite KStA.de. Konsequent und Traffic steigernd wäre es auch, wenn Nutzer Beiträge auf ksta.de nicht nur bei diversen Social Bookmarking und Social News Diensten verlinken dürften, sondern auch per Mausklick auf ihren Facebook-Profilen und bei Twitter (&#8220;Tweet this&#8221;-Button).</p>
<p style="text-align: left;">Fazit: Insgesamt erkenne ich auch nach einem Jahr noch nicht viele Anzeichen beim &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221;, dass man dort in Social Media mehr als bloß einen weiteren Online-Vertriebskanal sieht und dementsprechend Engagement in die Dialog-Plattformen stecken würde. Das mag auch daran liegen, dass mehr Zeitaufwand im Verhältnis zu den Nutzerzahlen wirtschaftlich ungemessen erscheint. Doch von nichts kommt halt nichts, vor allem in den Außenredaktionen: Wer nur alle paar Tage einen Link zu einer Lokalseite twittert und erkennbar an einem Austausch mit Followern als potenzielle Informanten, Kritiker und Multiplikatoren nicht interessiert ist, darf sich auch nicht wundern, wenn die Followerzahlen kaum steigen. Wie man als Regionalzeitung Twitter und soziale Netzwerke wirklich nutzen kann, wenn man erst einmal das Potenzial erkannt und als Maxime verankert hat &#8211; dafür verlinke ich auf meinen <a href="http://www.mediummagazin.de/archiv/2009/10_11/revolution-am-rhein/"><strong>mediummagazin-Beitrag über den Umbau der &#8220;Rhein-Zeitung&#8221;</strong></a>.</p>
<p>Immerhin liegt der &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221; mit seinem Social-Media-Engagement nach einer <a href="http://www.bdzv.de/social_media.html"><strong>neuen Tabelle des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)</strong></a> noch über dem Durchschnitt deutscher Tageszeitungen. Laut dieser Auflistung hat sich nämlich bei den meisten deutschen Tageszeitungen in Sachen Social Media &#8211; außer der Einrichtung eines RSS-Feeds &#8211; noch gar nichts bewegt. (Allerdings scheint die Datenbank nicht in allen Fällen auf dem neuesten Stand zu sein &#8211; schon ein flüchtiger Blick zeigt beispielsweise, dass die Facebook- und VZ- <span style="text-decoration: line-through;">und Twitter</span>-Aktivitäten der &#8220;Kölnischen Rundschau&#8221; nicht gelistet sind).</p>
<p>Und zum Schluss noch ein Lektüretipp: <strong><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=3041">Schiffeversenken zwischen Theorie und Wirklichkeit</a> </strong>von Christian Jakubetz über die Diskrepanz zwischen zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung über den digitalen Forschritt in deutschen Zeitungshäusern.<strong><br />
</strong></p>
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var flattr_tle = 'Ein Jahr Social Media beim Kölner Stadt-Anzeiger  &#8211; eine gemischte Zwischenbilanz';
var flattr_dsc = 'Vor ziemlich genau einem Jahr &#8211; am 13. März 2009 -  verkündete der &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221; den Start seiner ersten Twitterfeeds. Deshalb ziehe ich heute eine Zwischenbilanz. Bei der Ankündigung damals war ich gespannt, mit welchem Konzept meine Heimatzeitung ans Twittern herangehen würde. Dann fand ich es enttäuschend, weil sich die ersten Accounts doch schnell als [...]';
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		<title>Sollen wir dieses geheime Gutachten ins Netz stellen?</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 21:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht alle Lokalzeitungen sind vornehmlich auf auf die Auslastung ihrer Druckmaschinen erpicht, fabrizieren &#8220;Bratwurstjournalismus&#8221; und kippen ihre Printtexte einmal täglich ins Netz, ohne sich weiter darum zu kümmern, wie Heddesheimblogger Hardy Prothmann in diesem lesenswerten Interview mit Medienberater Marian Semm beklagt. Es gibt im Lokaljournalismus durchaus Inseln der Innovation. Einige Beispiele: Bei der Hannoversche Allgemeine [...]]]></description>
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<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/936b512f617d44caa97e02624d2aed1f" alt="" width="1" height="1" /><br />
Nicht alle Lokalzeitungen sind vornehmlich auf auf die Auslastung ihrer Druckmaschinen erpicht, fabrizieren &#8220;Bratwurstjournalismus&#8221; und kippen ihre Printtexte einmal täglich ins Netz, ohne sich weiter darum zu kümmern, wie Heddesheimblogger <a href="http://www.marian-semm.de/2010/01/die-meisten-verlage-haben-vergessen-wo-sie-herkommen-serie-lokalzeitung-2-0-folge-3/"><strong>Hardy Prothmann in diesem lesenswerten Interview mit Medienberater Marian Semm</strong></a> beklagt. Es gibt im Lokaljournalismus durchaus Inseln der Innovation. Einige Beispiele: Bei der <em>Hannoversche Allgemeine Zeitung </em><a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Blogs"><strong>bloggen zwei ausgewiesene Onliner</strong></a>. Die <em>Ruhrnachrichten</em> haben ein sehr gut angenommenes Fotoportal namens <strong><a href="http://www.nahraum.de/">nahraum.de</a></strong> mit einem hohen Maß an Integration sozialer Funktionen gestartet. Die <em>Madsack Heimatzeitungen</em> bringen <strong><a href="http://www.mediummagazin.de/archiv/2009/03/heimat-fur-jedermann/">über die Kooperation mit der Bürgerreporter-Plattform myheimat.de</a> </strong>auch Geschichten online und ins Blatt, auf welche die Lokalredaktion alleine nie gestoßen wäre und sie bringt über die myHeimat-Plattform Vereins- und Jubiläumszeitungen heraus, kümmert sich also intensiv um ihre lokalen Wurzeln.</p>
<p>Und dazu noch zwei aktuelle Beispiele aus der <em>Rheinzeitung, die zeigen, </em>wie Community und sensible Themen und auch Community und investigativer Journalismus sich hervorragend ergänzen können. Die <em>Rhein-Zeitung</em> stürzt sich geradezu mit Verve ins soziale Netz und nutzt dabei vor allem Twitter und Werkenntwen.de (WKW). Gestern machte mich Chefredakteur Christian Lindner darauf aufmerksam, wie Lokalredakteurin Vera Müller aus der Redaktion Idar-Oberstein (die <em>Rhein-Zeitung</em> erscheint dort als Lokalausgabe <em>Nahe-Zeitung</em>)  mittlerweile WKW nutzt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/WKW-Eintrag1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2081" title="WKW-Eintrag" src="http://medialdigital.de/wp-content/WKW-Eintrag1.png" alt="WKW-Eintrag" width="527" height="224" /></a></p>
<p>Lindner: &#8220;Vera Müller kündigt in der WKW-Gruppe der Lokalausgabe an, etwas über Depression schreiben zu wollen – und bekommt umgehend Postings von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten. In einem Posting kam zudem ein wichtiger Tipp für eine Weiterung eines lokalen Skandals, über den die Kollegin seit Jahren berichtet.&#8221; Insgesamt seien schon 15 oder 16 gute Geschichten auf diesem Weg in der Rhein-Zeitung gelandet. Die Gruppe&#8221; Nahe-Zeitung&#8221; bei WKW existiert seit fünf Monaten und zählt über 1600 Mitglieder.</p>
<p>Heute nutzte die <em>Rhein-Zeitung</em> außerdem zum ersten Mal bei einer brisanten Enthüllungsgeschichte crossmediale Möglichkeiten inklusive das soziale Netz richtig aus. Das Blatt hatte ein geheimes Gutachten zu einem Finanzskandal am Nürburgring (ein landeseigenes Unternehmen) zugespielt bekommen. Nachdem der Text in Print <a href="http://rhein-zeitung.de/on/10/01/21/newstt/t/rzo663848.html?a"><strong>und online</strong></a> erschien, fragte Lindner per Twitter den Schwarm, ob es ein Interesse gebe, das Original-Dokument einzusehen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Frage-Lindner.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2082" title="Twitter Frage Lindner" src="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Frage-Lindner.png" alt="Twitter Frage Lindner" width="501" height="344" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Nach mehreren Antworten wie dieser:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Antwort-Charlie.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2083" title="Twitter Antwort Charlie" src="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Antwort-Charlie.png" alt="Twitter Antwort Charlie" width="508" height="322" /></a></p>
<p style="text-align: left;">stellte die <em>Rhein-Zeitung </em>das <a href=" http://rhein-zeitung.de/on/10/01/22/news/r/gutachten.pdf"><strong>Dokument ins Netz (pdf)</strong></a> und erhielt daraufhin solche Reaktionen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Antwort-gute-Aussicht.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2084" title="Twitter Antwort gute Aussicht" src="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Antwort-gute-Aussicht.png" alt="Twitter Antwort gute Aussicht" width="498" height="346" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-ges.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2085" title="Twitter-ges" src="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-ges.png" alt="Twitter-ges" width="499" height="311" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/twitter-dletzetler.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2086" title="twitter-dletzetler" src="http://medialdigital.de/wp-content/twitter-dletzetler.png" alt="twitter-dletzetler" width="496" height="341" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Lindner fasst die Reaktionen auf die Veröffentlichung des Original-Dokuments (nicht des Beitrags!) wie folgt zusammen: &#8220;Der Wirtschaftsminister des Landes (traf ihn eben) ist nicht eben amused, Opposition, Interessierte und Netzverfolger sind happy.&#8221; Aber fast noch wichtiger als die Resonanz bei Politikern und Bürgern ist die Resonanz nach innen in die Redaktion der <em>Rhein-Zeitung</em>. &#8220;Wir haben das zum ersten Mal so gemacht – und merken, wie sich unser Denken und Arbeiten mit, durch und wegen Web2.0 ändert&#8221;, bekennt Lindner.</p>
<p style="text-align: left;">Traffic-erzeugender Nebeneffekt der Aktion: Wer momentan bei Google die Stichworte &#8220;Ernst&amp;Young&#8221; (aus diesem Haus stammt das Gutachten), &#8220;Gutachten&#8221; und &#8220;Nürburgring&#8221; eingibt, sieht durch durch die vielen Retweets jede Menge Treffer, die per Twitter auf die Rhein-Zeitung verweisen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Google-EY.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2087" title="Google E&amp;Y" src="http://medialdigital.de/wp-content/Google-EY.png" alt="Google E&amp;Y" width="558" height="746" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Linktipps zum Thema:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.mediummagazin.de/archiv/2009/10_11/revolution-am-rhein/"><strong>Revolution am Rhein</strong></a> (meine Titelgeschichte über den Umbau der <em>Rhein-Zeitung</em> im medium magazin 10+11/09, jetzt frei online)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://netzfeuilleton.de/2010/01/in-letzter-zeit-greif-ich-lieber-zur-rz-was-twittern-einer-lokalzeitung-bringt/"><strong>&#8220;In letzter Zeit greif ich lieber zur RZ&#8221; &#8211; Was twittern einer Lokalzeitung bringt</strong></a> (<em>netzfeuillleton.de</em>)</p>
<p style="text-align: left;">
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		<title>In zwei Sätzen: Warum Regionalzeitungen twittern sollten</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 14:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In unregelmäßigen Abständen stellt Social-Media-Experte Sachar Kriwoj (Pressesprecher der Lernplattform scoyo) auf seinem Blog Massenpublikum einige Twitterer vor &#8211; jeweils mit Begründung, warum er gerade diesen besonders gerne folgt. Wer als Regionalzeitungsmacher noch immer daran zweifelt, was es bringen soll, wenn Redaktionen und Redakteure twittern, und ob es den Aufwand wert ist, sollte Kriwojs Empfehlung [...]]]></description>
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			</a>
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<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/RZTwitter.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-2053" title="RZTwitter" src="http://medialdigital.de/wp-content/RZTwitter-300x259.png" alt="RZTwitter" width="300" height="259" /></a></p>
<p>In unregelmäßigen Abständen stellt Social-Media-Experte <strong>Sachar Kriwoj </strong>(Pressesprecher der Lernplattform scoyo)<strong> <a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1412">auf seinem Blog <em>Massenpublikum</em></a></strong> einige Twitterer vor &#8211; jeweils mit Begründung, warum er gerade diesen besonders gerne folgt. Wer als Regionalzeitungsmacher noch immer daran zweifelt, was es bringen soll, wenn Redaktionen und Redakteure twittern, und ob es den Aufwand wert ist, sollte Kriwojs Empfehlung lesen für <a href="http://twitter.com/RZChefredakteur"><strong>@RZChefredakteur </strong></a> (alias Christian Lindner, einer von zwei Chefredakteuren der <em>Rhein-Zeitung </em>in Koblenz):</p>
<blockquote><p><a onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/twitter.com/RZChefredakteur?referer=');" href="http://twitter.com/RZChefredakteur" target="_blank"><strong> </strong></a>In meinem Leben habe ich noch nie eine Ausgabe der Rhein-Zeitung gelesen – was daran liegt, dass ich nicht im Einzugsgebiet lebe. Wenn ich es tun würde, ich würde mir die Rhein-Zeitung täglich kaufen, weil Christian Lindner, der Chefredakteur, seinen Followern das Wirken einer Redaktion so transparent darstellt, dass man das Gefühl bekommt, man sei mittendrin.</p></blockquote>
<p>In der Tat ist Kriwoj nicht der erste, der über den sympathischen und interessant befüllten Account die Zeitung am Mittelrhein entdeckt hat. Dabei könnte  ihm das Blatt an seinem <span style="text-decoration: line-through;">Hamburger</span> Berliner Wohnort eigentlich herzlich egal sein. Im Verbreitungsgebiet der <em>Rhein-Zeitung</em> hat die Entdeckung per Twitter vereinzelt aber auch schon zu Abo-Neuabschlüssen geführt.</p>
<p>Insgesamt führt die Rhein-Zeitung auf Twitter bereits <a href="http://rhein-zeitung.de/rztwitter/"><strong>29 Accounts</strong></a> von Redaktionen, Redakteuren und Volontären mit rund 10.000 Followern (inklusive Mehrfachfollowern). Bis auf zwei RSS-basierte Accounts mit Kurzmeldungen findet auf allen Accounts ein Dialog statt und ebenfalls bis auf zwei, auf denen in den letzten sieben Tagen &#8211; urlaubsbedingt? &#8211; nicht getwittert wurde, sind alle Accounts rege und aktiv. @RZChefredakteur alleine hat über 2500 Follower und steht &#8211; was noch aussagekräftiger ist &#8211; auf 268 Listen. Außerdem ist die <em>Rhein-Zeitung</em> auch im Netzwerk <strong><a href="http://www.wer-kennt-wen.de/">Werkenntwen</a></strong> sehr aktiv (WKW ist vor allem in der Koblenzer Region beliebt).</p>
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