Jetzt bewerben: Mit einem Journalismus-Fellowship in die USA oder nach Kanada


travel USA CanadaIn einer Zeitungsredaktion in Toronto arbeiten? Aus Chicago berichten? Im Silicon Valley an einem Innovationsprojekt arbeiten? Journalismus-Stipendien von internationalen Organisationen machen es möglich. Doch Interessenten müssen sich beeilen: Anfang bis Mitte Februar ist bei vielen renommierten Programmen Bewerbungsschluss. Weiterlesen →

Linktipps vom Pazifik: personalisierte Empfehlungsmaschinen

Netflix title generator

Circa wants to be a mobile wire service for breaking news — one that learns what you know

Personalisierte Empfehlungsmaschine 1: Einer der radikaleren neuen journalistischen Ansätze ist das von Cheezburger Network CEO Ben Huh gestartete Circa. Das Angebot existiert nur als App und überlässt es den individuellen Nutzern, ob nur das Neueste zu einem Thema oder auch Hintergrundgeschichten und Zusammenhänge angezeigt werden sollen. Weil das System lernfähig ist, kann es nach einiger Zeit seinen Nutzern personalisierte Angebote zu ihren Wunschthemen auf ihr Handy schicken. Und nebenbei auch das Problem nicht verifizierter Quellen aus dem sozialen Netz lösen, glaubt Matthew Ingram bei GigaOm. Denn Nutzer, so die Option, könnten selbst einstellen, welchen Grad an institutioneller Glaubwürdigkeit sie bei ihrem Nachrichtenkonsum für notwendig halten. Weiterlesen →

Das digitale Quartett #54: Auf dem Friedhof der digitalen Hypes

HybrisIn den Himmel gelobt, in der Versenkung verschwunden – zwischen diesen beiden Extremen pendeln Medien gerne, wenn sie neue (oder nennt sich diese Phase das produktive Plateau, bei Gunter Dueck (s. Grafik) plakativer: Change or Die!

  • Was macht digitale Trends langlebig, was zu kurzfristigen Hypes?
  • Wie wichtig ist das Timing für Startups?
  • Warum haben Medien und die Öffentlichkeit so wenig Geduld mit Trends?

Mit unserem Gast Gunter Dueck sprachen Daniel Fiene und ich  im Digitalen Quartett über solche Phänomene. Gunter Dueck ist Netzphilosoph, ehemaliger Technologiechef bei IBM und viel gefragter Vortragsredner.



Wie immer konnten sich Zuschauer während der Sendung bei Twitter unter dem Hashtag #Quartett an der Diskussion beteiligen. Einige Tweets hat Daniel drüben auf seinem Blog gesammelt.

Das Digitale Quartett #49 : Digitale Nomaden – Life in the Cloud

Life_in_theCloud

Noch sind sie die Exoten in der Arbeitwelt – digitale Nomaden. Dieser  Spezies, denen die Begriffe “9 to 5″ und “Anwesenheitspflicht” ebenso fremd sind wie freie Wochenenden oder verlässliche Vereinbarungen in der Freizeit, widmete die Multimedia-Produktionsfirma 2470media schon 2010 einen sehenswerten Beitrag. Die modernen Wissensarbeiter mit Kreativ- und Tech-Jobs können ihren Arbeitsplatz überall dort einrichten, wo sie gerade sein wollen. Hauptsache, es gibt stabiles WLAN, guten Cappuccino und gute Verkehrsverbindungen. Weiterlesen →

Linktipps vom Pazifik: Scrollen im s

NYT Shark and Minnow
A Game of Shark and Minnow

Kräftespiel zwischen großen und kleine Fischen – so ungefähr könnte man den Titel des neuen Scroll-Special der New York Times übersetzen. Es geht um Fischer und Soldaten, die zwischen den unzähligen Eilanden und Atollen im südchinesischen Meer zu Spielfiguren in einem Konflikt der Anrainerstaaten werden, den sie nicht verstehen. Wieder schafft es die New York Times mit einem Multimedia-Stück die Messlatte für interaktives und multimediales Storytelling ein Stück höher zu legen. Weiterlesen →

Stand-up Comedian Matt Waite und seine Drohne

Matt Waite -droneWer hätte gedacht, dass ein Journalismusprofessor und Nerd auch Talent als Stand-Up-Comedian unter Beweis stellt? Matt Waite, der Journalismus an der University of Nebraska unterrichtet und dort das Drone Journalism Lab leitet, unterhielt bei der Journalismus-Konferenz ONA13 in Atlanta einen großen Saal mit seinen launigen Ausführungen. Waite wurde bei der Online Journalism Conference ONA13 in Atlanta von Amy Webb als Überraschungsgast auf die Bühne gebeten. Sie sprach über 10 Tech-Trends im Journalismus – Drohnenjournalismus sieht sie als einen davon. Weiterlesen →

Linktipps vom Pazifik: Scheinwerfer, Sonnenbrillen und sonstige Werkzeuge

Seachlight and Sunglasses

Searchlight and Sunglasses

Ein wunderschön gestaltetes, interaktives Lesestück und Lehrbuch über den Journalismus- und Medienwandel, veröffentlicht von der Knight Foundation. Es soll mit Hilfe der Nutzer fortlaufend ergänzt werden. “Searchlights and Sunglasses is about journalism and change. You do not need be a bleeding-edge technologist to understand this book; it’s for the middle of the bell curve, especially for the journalism educators who by now should be changing but can’t seem to get started”, schreibt Autor Eric Newton in der Einleitung, “What you won’t find here is a final answer to the question of the future of news, because there isn’t one. Like democracy itself, professional journalism is a somewhat messy experiment. ” Tipp: Für Links zum Herunterladen des Dokuments im epub-, mobi- oder pdf-Format ganz herunter scrollen. Weiterlesen →

Nate Silver bei der ONA13: Statistik ist cool

Nate SIlver PortraitNate Silver ist so etwas wie ein Rockstar unter den Statistikern. Als einziger hatte er im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf 2012 den korrekten Wahlausgang in allen 50 Staaten vorausgesagt. Sein NYT-Blog fivethirtyeight bescherte der New York Times zeitweise mehr Abrufe als die Homepage und macht ihn weltweit bekannt. Sein Buch The Signal and the Noise (Affiliate-Link*) über das Versagen von Statistiken wurde ein Bestseller. US-Sportfans kennen ihn allerdings schon lange vor allem als Experten für korrekte Baseballs-Prognosen. Ab 2014 wird Silver nicht mehr für die NYT bloggen, sondern für den Sportsender ESPN – thematisch ist das eine Rückkehr zu seinen Wurzeln.

Am vergangenen Freitag war Silver als Keynote-Speaker zu Gast bei der Online Journalism Association Conference ONA13 in Atlanta. Sein Vortrag (Video und Audio) sollte in acht knackigen Thesen den anwesenden Journalisten die latente Angst vor Zahlen und Tabellen nehmen und vermitteln: Statistik ist cool. Weiterlesen →

Linktipps vom Pazifik: The Future from Down Under

futureThe rise of the reader: journalism in the age of the open web

Katharine Viner, Chefredakteurin der Australien-Ausgabe des Guardian, hat einen langen und lesenswerten Essay zur Zukunft des Journalismus verfasst. Sie spannt den Bogen von Open Journalism und Paywalls über Datenjournalismus bis zur Rolle des Journalismus in zunehmend ausgeprägten Überwachungsstaaten. Unbedingt lesen! Weiterlesen →

Die bessere Kommentarkultur: St


Kommentare

 

Die Kommentarspalten auf Medienwebsites sind eine für alle Beteiligten oft frustrierende Angelegenheit: Für Journalisten (Autoren und Redakteure), die angesichts des abgesonderten Unrats zunehmend resignieren und die Kommentarfunktion auf ihren Seiten am liebsten abgeschafft sehen würden. Für Nutzer, die sich von prolligen Kommentaren abgestoßen führen. Und natürlich für alle an einer ernsthaften und niveauvollen Debatte interessierten Kommentatoren, die nicht einsehen mögen, dass sie wertvolle Zeit in einen intelligenten Kommentar investieren sollen, der zwischen vielen üblen, banalen oder langatmigen Äußerungen einfach untergeht.

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Bertha, die twitternde Tunnelbohrmaschine


In Seattle wird eine scheußliche Stelzenautobahn durch einen Tunnel ersetzt. Bis 2019 ist wegen der Großbaustelle mit Staus zu rechnen. Doch viele Seattleites freuen sich über die Ankunft von Bertha, der weltgrößten Tunnelbohrmaschine. Bertha ist aufregend. Und sie steht im Mittelpunkt einer geschickten Social-Media-Strategie.

Bertha

 

Das ist Bertha. Sie ist 100 Meter lang, fünf Stockwerke hoch und wiegt 70 Tonnen. Sie mag Erde, Kies und perfekt geformte Betonringe. Sonnenlicht mag sie nicht. Sie ist etwas erschöpft von ihrer zweiwöchigen und 8000 Kilometer langen Reise aus Osaka in Japan. Und sie freut sich auf die Special Drinks, die eigens für ihre Willkommensfeier gemixt werden. Woher ich das alles über Bertha weiß? Weil ich ihr bei Twitter folge. Und deshalb weiß ich auch, dass sie ein bisschen eitel ist:

… und bereits im regen Austausch mit der Space Needle steht, dem etablierten Wahrzeichen von Seattle:

 

Über mangelnde Aufmerksamkeit braucht sich Bertha also nicht zu beklagen. Sie hat außer der Space Needle und mir noch rund 2000 weitere Twitter-Follower, ein offizielles Fotoalbum bei Flickr und ein fangeneriertes Album bei Google+.

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Social Media f

Nach neun Monaten Abwesenheit tat es richtig gut, mal wieder unter Kollegen und Freunden in Deutschland zu sein – wenn auch diesmal nur für neun kalte Februartage. Hier sind die Materialien dazu.

1. Ein Foliensatz, den ich bei einem zweitägigen Social Media Seminar an der Axel Springer Akademie in Berlin verwendet habe. Da mein letztes Seminar zu diesem Thema neun Monate zurücklag und sich die Social Media Welt so rasant schnell weiterentwickelt, sind fast alle Folien neu. Es geht diesmal z.B. auch um Storify und Vine und was man damit im Journalismus machen kann:

2. Ein weiterer Foliensatz zu meinem 15minütigen Vortrag bei der sehr interessanten Local Web Conference in Nürnberg. Ich habe darin fünf Strategien für lokale Medien vorgestellt, mit denen in den USA und Kanada erfolgreich experimentiert wird:

1. Local only!
2. Nutzerengagement und Community-Aufbau
3. Ortsbasierte Daten und Karten
4. Kooperationen
5. Geschäftsmodelle im Netzwerk

Wer sich für dieses Thema interessiert, sollte sich dazu auch das folgende Video anschauen, denn mein Vortrag wurde mitgefilmt:

Zum Thema lokale Relevanz gebe ich am 16. Mai außerdem einen Workshop beim forum journalismus und medien wien (fjum). Informationen und Anmeldung hier.

Wie Journalisten mit B

Gastbeitrag von

Verlagssuche, Listungsgebühr, Druckkostenzuschuss: Solche Begriffe können Journalisten davon abschrecken, endlich das lang gehegte Buchprojekt anzugehen. Eine Alternative ist die Print-on-Demand-Plattform Blurb*. Dort haben Autoren keine Investitionskosten und können Verkaufspreis und Gewinnspanne selbst bestimmen. Geld verdienen mit Print-on-Demand: Ich habe es ausprobiert.

Ob es um eine Sammlung der besten Reportagen geht, einen Blick hinter die Kulissen des eigenen Fachgebiets, illustrierte Erklärbücher oder Fotobände – die meisten Journalisten haben wohl schon einmal mit dem Gedanken gespielt, ein Buch herauszugeben. Schön wäre es, wenn dabei am Ende auch noch ein paar Euro Verdienst herausspringen. Weiterlesen →

“Eine Crowd um sich versammeln” – Interview mit Sebastian Esser zum Start der Plattform Krautreporter

Seit über vier Jahren können amerikanische Journalisten bei Spot.us finanzielle Unterstützer für eigene Projekte suchen. In Deutschland sind erste journalistische Projekte wie berlinfolgen und Eine neue Version ist verfügbar über Startnext erfolgreich finanziert worden. Aber eine eigene Plattform für Journalismus-Crowdfunding gab es nicht. Bis jetzt. Gemeinsam mit Wendelin Hübner startet der Berliner Journalist Sebastian Esser am heutigen Dienstag die neue Plattform Krautreporter. Zur Intention von Krautreporter und wie man als Journalist Crowdfunding einsetzen kann, hat mir Sebastian ein Interview gegeben.* Weiterlesen →

Geld verdienen im Netz – Seminarfolien f

Das Leben für freie Journalisten wird immer härter. Allerdings auch vielfältiger, wenn man sich im sozialen Netz und auf neuen digitalen Plattformen zu vermarkten weiß. Zu diesen Themen habe ich Ende März 2012 in mehreren deutschen Städten Seminare gegeben:

  • Akademie für Publizistik, Hamburg, 26. und 27. März
  • Bayerischer Journalistenverband, München, 28. März
  • Journalistenverband NRW, Düsseldorf, 30. März

Der Foliensatz für den Zweitages-Workshop in Hamburg ist der umfangreichste. Er steht deshalb allen Teilnehmern auch der übrigen Seminare und natürlich auch meinen anderen Bloglesern zur Verfügung. Da ich ein halbes Jahr lang keinen Workshop mehr gegeben habe, ist diesmal circa die Hälfte aller Folien neu. Die Dateimenge ist gewaltig, deshalb habe ich den Foliensatz in vier Teile unterteilt. Sie können unter diesem Link angesehen und heruntergeladen werden.

Verbreiten der Folien, gerne – bitte Namensnennung und einen Link auf diesen Beitrag und/oder mein Slideshare-Konto nicht vergessen.