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	<title>Medial Digital &#187; Augmented Reality</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Mixed Reality Gaming &#8211; Wenn die World of Warcraft Gilde durch die Stadt streift</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 11:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer einmal „World of Warcraft“ oder ein anderes Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel (MMOG) am heimischen PC gespielt hat, weiß, wie echt die Illusion sein kann, mit der Gilde durch die Gegend zu ziehen, sich im Gelände zu verabreden und gemeinsam Herausforderungen zu meistern. Doch so sehr das Spiel den Geist auch fesseln mag, der Körper sitzt nur vor [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Pacman-Vision.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5074" title="Pacman-Vision" src="http://medialdigital.de/wp-content/Pacman-Vision.jpg" alt="" width="579" height="384" /></a></p>
<p>Wer einmal „World of Warcraft“ oder ein anderes Massen-Mehrspieler-Online-Gemeinschaftsspiel (MMOG) am heimischen PC gespielt hat, weiß, wie echt die Illusion sein kann, mit der Gilde durch die Gegend zu ziehen, sich im Gelände zu verabreden und gemeinsam Herausforderungen zu meistern. Doch so sehr das Spiel den Geist auch fesseln mag, der Körper sitzt nur vor der Konsole oder dem PC.</p>
<p>In Zukunft wird es allerdings möglich sein, auch physisch zum Zeitreisenden durch die Epochen und zum Abenteurer in fernen Welten zu werden. Sogenannte Mixed-Reality-Spiele sollen diese Illusion ermöglichen. Mixed Reality ergänzt Augmented Reality Anwendungen (angereicherte virtuelle Realität) um Erfahrungen an realen Orten.</p>
<p>Den Rest meines Beitrags <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/07/mixed-reality-gaming-mit-der-world-of-warcraft-gilde-durch-die-stadt-streifen/"><strong>bitte im Hyperland-Blog weiterlesen</strong></a>.</p>
<p><em>Illustration: Beim AR Spiel Pacman Vision (eine Studie von metaio) wird der New Yorker Central Park zum Spielfeld.</em> <em>Bildnachweis im Foto.</em></p>
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		<title>Tidy City: Schnitzeljagd in der Mixed Reality</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 10:35:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lerne Deine (oder eine fremde) Stadt auf völlig neue Art kennen: Beim Forum Lokaljournalismus 2011 in Waiblingen konnten die Teilnehmer bei der virtuellen Schnitzeljagd &#8220;Tidy City&#8221; sich nicht nur theoretisch erklären lassen, wie Augmented Reality funktioniert, sondern die Anwendung mit geliehenen Android-Handys gleich ausprobieren. Bei dem Spiel &#8220;Tidy City&#8221;, entwickelt vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F01%2F31%2Ftidy-city-schnitzeljagd-in-der-mixed-reality%2F"><br />
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/027ebcb324cd4fd1995b9049f293fcbd" alt="" width="1" height="1" /><br />
<strong> </strong></p>
<p><strong>Lerne Deine (oder eine fremde) Stadt auf völlig neue Art kennen: Beim Forum Lokaljournalismus 2011 in Waiblingen konnten die Teilnehmer bei der virtuellen Schnitzeljagd &#8220;Tidy City&#8221; sich nicht nur theoretisch erklären lassen, wie Augmented Reality funktioniert, sondern die Anwendung mit geliehenen Android-Handys gleich ausprobieren. </strong></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/bpb.png"><img class="alignleft size-full wp-image-4501" title="bpb" src="http://medialdigital.de/wp-content/bpb.png" alt="" width="124" height="115" /></a>Bei dem Spiel &#8220;Tidy City&#8221;, entwickelt vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) im rheinischen Sankt Augustin,  geht es darum, fotografierte Auschnitte von Gebäudefassaden oder anderen markanten Merkmalen in der Stadt, die vorher virtuell in Unordnung gebracht wurden, auf dem Smartphone wieder zu sortieren. Dazu muss man sich auf einen Stadtrundgang begeben und mit Hilfe von GPS-Ortung die einzelnen Teile aufsammeln. Beim &#8220;Aufräumen&#8221; der Fensterbögen, Brunnen, Statuen und Laternen helfen dann allerdings nur Ortskenntnisse oder Sich-Durchfragen.</p>
<p>&#8220;Tidy City&#8221; ist eine sogenannte Augmented Reality Anwendung. Dabei wird die reale Welt um zusätzlich virtuelle Informationen auf dem Bildschirm ergänzt. In diesem Fall handelt es sich allerdings um ein Mixed Reality Spiel, da man es nicht ausschließlich am Bildschirm spielt, sondern wirklich zu den im Spiel angezeigten Orten gehen muss.</p>
<p>Mit mir unterwegs in Waiblingen waren unter anderem die Medienberaterin Katja Riefler  und die Onlinejournalistin Katrin Scheib von &#8220;Der Westen&#8221;. Unsere (nicht ganz ernsthaften) Versuche, als allesamt Ortsunkundige die Stadt aufzuräumen, habe ich mit der Flip-Kamera dokumentiert (3:25 min.). Anschließend habe ich noch ein Videointerview mit Richard Wetzel vom FIT zu den (journalistischen) Möglichkeiten von Augmented Reality Spielen geführt (weiter unten eingebettet). Wetzel entwickelt am FIT kollaborative virtuelle und augmentierte Anwendungen.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/M3YUbbE9uGE?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/M3YUbbE9uGE?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Spielentwickler Richard Wetzel vom FIT erläutert im zweiten Video (4:40 min.) u.a. diese Aspekte:</p>
<ul>
<li>Tidy City: Wie funktioniert das Spiel?</li>
<li>Was ist der Unterschied zwischen Mixed Reality (MR) und Augmented Reality (AR)?</li>
<li>Warum beschäftigt sich das Fraunhofer-Insitut mit der Entwicklung solcher Spiele?</li>
<li>Wie können lokale Medien ortsbasierte AR-Spiele für Ihre Bedürfnisse nutzen?</li>
<li>Was wird künftig bei Augmented Reality Anwendungen möglich sein?</li>
</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/96fIpwRbrzs?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/96fIpwRbrzs?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Weiterführende Links zu diesem Thema:</strong></p>
<ul>
<li>Webseite &#8220;<a href="http://fit.fraunhofer.de/vrar"><strong>Kollaborative Virtuelle und Augmentierte Umgebungen</strong></a>&#8221; des FIT</li>
</ul>
<ul>
<li>Gemeinsam mit Waiblinger Kindern hat Richard Wetzel die Waiblinger Variante von Tidy City kreiert. In der Video-Galerie des Forum Lokaljournalismus gibt es dazu ein <a href="http://www.forum-lokaljournalismus2011.de/galerien.php"><strong>Video </strong></a>(auf &#8220;Tidy City &#8211; Mixed Reality in Waiblingen&#8221; klicken).</li>
<li><a href="http://www.fit.fraunhofer.de/projects/mixed-reality/underwater-ar.html"><strong>Unterwasser AR &#8211; das virtuelle Korallenriff im Schwimmbad</strong></a> (ein weiteres FIT Projekt)</li>
<li>Time Warp &#8211; ein aufwändiges AR Spiel des FIT in der Kölner Altstadt mit verschiedenen Zeitebenen. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ygOJnwElTZg&amp;feature=related"><strong>Videobeitrag</strong></a> von 3Sat Neues.</li>
<li><a href="http://www.diigo.com/user/mauisurfer/augmented-reality"><strong>Meine öffentlichen Bookmarks zum Thema Augmented Reality bei Diigo</strong></a>.</li>
</ul>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Netzlese zum Freischreiber-Kongress und mehr</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 20:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Toptipp: Erste Eindrücke vom Zukunftskongress, aktualisiert Der erste Zukunftskongress des Journalistenverbandes Freischreiber fand am Samstag in Hamburg statt. Mein Vor-Resümée in weniger als 140 Zeichen: Dieser Kongress hat ganz bestimmt etwas in Gang gesetzt. (Mehr dazu morgen, ich bin vorhin erst aus Hamburg zurückgekommen und muss ja jetzt die Linktipps schreiben&#8230;Nachtrag: hier ist mein Resümée.) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Freischreiber-Abschlusspodium.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3660" title="Freischreiber-Abschlusspodium" src="http://medialdigital.de/wp-content/Freischreiber-Abschlusspodium-300x198.png" alt="" width="300" height="198" /></a></p>
<h4>Toptipp:</h4>
<h4><a href="http://www.freischreiber.de/home/erste-eindr%C3%BCcke-vom-zukunftskongress-aktualisiert">Erste Eindrücke vom Zukunftskongress, aktualisiert</a></h4>
<p>Der erste <a href="http://www.freischreiber.de/zukunftskongress/"><strong>Zukunftskongress des Journalistenverbandes Freischreiber</strong></a> fand am Samstag in Hamburg statt. Mein Vor-Resümée in weniger als 140 Zeichen: <strong>Dieser Kongress hat ganz bestimmt etwas in Gang gesetzt.</strong> (Mehr dazu morgen, ich bin vorhin erst aus Hamburg zurückgekommen und muss ja jetzt die Linktipps schreiben&#8230;<a href="http://medialdigital.de/2010/09/20/stay-hungry-stay-foolish-nach-dem-freischreiber-kongress-und-vor-einem-buch"><strong>Nachtrag: hier ist mein Resümée</strong></a>.) Die Links zu den ersten anderen Rezensionen sind hier im Vor-Resümmé auf der Freischreiber-Seite verlinkt, dazu gibt es schon einige Fotos und viele Zitate der Teilnehmer (einfach auf die Überschrift klicken). Am Vortag gab bereits der Freischreiber-Vorsitzende Kai Schächtele <em><a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/der-bitteren-wahrheit-ins-gesicht-gucken_100030400.html"><strong>meedia</strong></a></em> ein Interview.</p>
<p><strong>weitere Tipps: </strong></p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/09/how-a-nonprofit-consortium-of-investigative-journalists-collaborates-across-the-globe-on-important-stories/">How a nonprofit consortium of investigative journalists collaborates across the globe on important stories</a></h4>
<p><strong>Investigativer Journalismus</strong> verträgt keine Zusammenarbeit auf Wikis oder Google Docs? <em>Nieman Journalism Lab </em>stellt die <strong>Highlights aus einem Berichtsband</strong> seiner Schwesterplattform <em>Nieman Reports</em> vor. Mit Link zum Download des eBooks.</p>
<h4><a title="Permanent Link: Best Practice bei Zeit Online: Recherchefleiß meets Datenvisualisierung" rel="bookmark" href="http://www.onlinejournalismus.de/2010/09/16/best-practice-bei-zeit-online-recherchefleiss-meets-datenvisualisierung/">Best Practice bei Zeit Online: Recherchefleiß meets Datenvisualisierung</a></h4>
<p>Als Wikileaks die 90.000 Dokumente zu den Afghanistan Warlogs exklusiv der <em>New York Times</em>, dem <em>Guardian</em> und dem <em>Spiegel</em> zur Aufbereitung und Veröffentlichung zur Verfügung stellte, gab der Spiegel vor allem im Vergleich zum <em>Guardian </em>ein eher schwaches Bild ab. Für Bernd Oswald hat <em>Zeit Online</em> nun beim Datenjournalismus Maßstäbe gesetzt mit der eigenen <strong>Dokumentation und Veröffentlichung einer <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/todesopfer-rechter-gewalt">interaktiven Karte zu Todesopfern rechter Gewalt</a></strong>.</p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/09/social-media-helps-drive-traffic-engagement-at-newshour257.html">Social Media Helps Drive Traffic, Engagement at NewsHour</a></h4>
<p>Kate Gardiner beschreibt bei <em>Mediashift</em> wie Twitter, Facebook und Co. die Trafficzahlen und <strong>das Nutzerengagement bei den PBS Nachrichten &#8220;Newshour&#8221; fundamental verändert</strong> haben.<strong><br />
</strong></p>
<h4><a href="http://vtaktuell.wordpress.com/2010/09/17/unsere-zeitung-ist-so-mies-warum-nur/">Unsere Zeitung ist so mies – Warum nur?</a></h4>
<p>Tja, warum nur? Der Lokaljournalist Volker Thies benennt in seinem Blog dafür unter anderem diesen Grund: &#8220;Berichterstattung von Kirmesfesten, Jahreshauptversammlungen, aus Schrebergärten, Kindergärten und Grundschulen, flächendeckende Ankündigungen auch der kleinsten Vereinstermine: Noch vor 20 Jahren gab es so etwas schlicht nicht. [...] Eines hat diese Berichtsinflation aber bewirkt: Die Leute bestehen nun darauf und fordern immer mehr. <strong>Wenn der Kindergarten den Bäcker besucht, wenn der Verein einen Ausflug macht, wenn die Kürbisse im Garten besonders gut gelungen sind – immer soll die Lokalzeitung berichten.</strong> Tut sie es nicht, wird fröhlich mit der Abbestellung gedroht. Nebeneffekt dieser Entwicklung: <strong>Auch die intellektuell Anspruchsvollen sind genervt, weil dieser für sie irrelevante Kram die Zeitung verstopft.</strong>&#8221; Für Thies wäre eine <strong>Bürgerplattform</strong> statt redaktioneller Vereinsmeierei eine Lösung.</p>
<h4><a id="post-5089" title="Alles über Augmented Reality fürs digitale Publizieren" rel="bookmark" href="http://upload-magazin.de/blog/5089-augmented-reality/">Alles über Augmented Reality fürs digitale Publizieren</a></h4>
<p>Eine schöne Beispielsammlung von Jan Tißler im <em>Upload-Magazin</em> zu den <strong>publizistischen Möglichkeiten der angereicherten Realität</strong> auf (mobilen) digitalen Endgeräten. Mit einem Ausblick, wozu diverse Anwendungen noch taugen könnten.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://gruen-digital.de/2010/09/der-kleine-unterschied-fehlerkultur-und-die-privatsphaere-in-deutschland-und-den-usa/">Der kleine Unterschied: „Fehlerkultur“ und die Privatsphäre in Deutschland und den USA</a></h4>
<p><em>Grün Digital</em> analysiert ebenso knapp wie klug, warum sich neulich <strong>Jeff Jarvis </strong>und <strong>Thilo Weichert</strong> bei der &#8220;<a href="http://carta.info/33586/jarvis-vs-weichert-podiumsdiskussion-zu-publicness-und-privacy-mit-stream/"><strong>Netzpolitischen Soirée</strong></a>&#8221; der Grünen Bundestagsfraktion mit wechselseitiger völliger Verständnislosigkeit begegnet sind: &#8220;<strong>Die Menschen in Deutschland wollen keine Fehler machen, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. </strong>[...] In der Auseinandersetzung um Datenschutz und Privatsphäre darf man diesen Unterschied meiner Meinung nach nicht unterschätzen. Denn solche kulturellen Differenzen sind im Netz weniger offensichtlich, aber auch nicht einfach aufzuheben. <strong>Die globalen Menschen sind nun mal doch durch „ihre“ Kultur und „ihren“ gesellschaftlichen Werterahmen geprägt</strong>, dies sollte man in der Debatte berücksichtigen.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/09/19/ein-buch-eine-idee-und-ihre-hilfe/">Ein Buch, eine Idee – und Ihre Hilfe</a></h4>
<p>Christian Jakubetz ist &#8220;<strong>ganz furchtbar genervt, dass Lektüre für den journalistischen Nachwuchs immer noch weitgehend von älteren Herren im Tonfall des erhobenen Zeigefingers gemacht wird.</strong> Und ja, ganz ehrlich (Sie dürfen mich prügeln): Ich bin mir nicht sicher, ob die Herren Schneider und Raue und wie sie alle heißen die Richtigen sind, um das Monopol für Journalisten-Ausbildung im digitalen Zeitalter für sich zu beanspruchen.&#8221; Sein Buch über und zur Journalistenausbildung soll anders aussehen und anders entstehen. Und dafür braucht er Hilfe.</p>
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		<title>Immer und überall online – Chancen und Risiken des Echtzeitwebs (3)</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 10:35:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dies ist die leicht überarbeitete schriftliche Fassung eines Vortrags, den ich am 5. Juni zum Abschluss der 3. Berliner Mediensucht-Konferenz gehalten habe. Der vollständige Titel meines Vortrags hieß: “Immer und überall online – ein verheißungsvolles Leben mit Facebook, Foursquare und Co?”  Dies ist der dritte und letzte Teil: Die Zukunft des sozialen Netzes. (bitte hier [...]]]></description>
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<em>Dies ist die leicht überarbeitete schriftliche Fassung eines Vortrags, den ich am 5. Juni zum Abschluss der <strong><a href="http://www.mediensucht-konferenz.de/">3. Berliner Mediensucht-Konferenz</a> </strong>gehalten habe. Der vollständige Titel meines Vortrags hieß: “Immer und überall online – ein verheißungsvolles Leben mit Facebook, Foursquare und Co?”  Dies ist der dritte und letzte Teil: </em><strong>Die Zukunft des sozialen Netzes.</strong></p>
<p><em>(bitte hier klicken für <a href="../2010/06/08/immer-und-uberall-online-chancen-und-risiken-des-echtzeitwebs-1/"><strong>Teil 1: </strong></a></em><strong><a href="../2010/06/08/immer-und-uberall-online-chancen-und-risiken-des-echtzeitwebs-1/">Warum das Internet kein Zukunfts- sondern ein Gegenwartsthema ist – und für manche Nutzer das Thema Nummer 1 überhaupt</a>) </strong><em>und hier klicken für </em><a href="http://medialdigital.de/2010/06/09/immer-und-uberall-online-%E2%80%93-chancen-und-risiken-des-echtzeitwebs-2/"><strong>Teil 2</strong></a><a href="http://medialdigital.de/2010/06/09/immer-und-uberall-online-%E2%80%93-chancen-und-risiken-des-echtzeitwebs-2/"><strong>: </strong><strong>Wie und ab wann manifestiert sich Mediensucht im sozialen Echtzeitnetz? Welche Strategien gibt es dagegen? </strong></a>)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/acrossair.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3066" title="acrossair" src="http://medialdigital.de/wp-content/acrossair.png" alt="" width="574" height="357" /></a></p>
<h4>Ausblick und Fazit</h4>
<ul>
<li><strong>Wir werden immer und überall online sein.</strong> Wir werden uns schon in wenigen Jahren nicht mehr vorstellen zu können, wie es ist, von unseren Informationen und Netzwerken abgeschnitten zu sein. Wenn es doch mal passiert, wird es die gleichen Ärgernisse verursachen wie heute ein vorübergehender Stromausfall. Wir werden in einer Wolke von WLAN-Netzen leben.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Augmented Reality (AR) Anwendungen werden unsere physische Realität um eine virtuelle Realitätsebene bereichern.</strong> Die virtuelle Ebene werden wir als ebenso real empfinden, weil sie uns reale Informationen liefert. Wie solche Anwendungen, die wir ganz selbstverständlich nutzen werden, aussehen können, dazu gibt es schon heute konkrete Beispiele. Hier sind zwei aus London:</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/museum_of_london_iphone_app.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2960" title="museum_of_london_iphone_app" src="http://medialdigital.de/wp-content/museum_of_london_iphone_app.png" alt="" width="577" height="437" /></a></p>
<p>Die <a href="http://creativereview.co.uk/cr-blog/2010/may/streetmuseum-app"><strong>iPhone Applikation des Museum of London</strong></a> zeigt im Kamerasucher des iPhone den jeweiligen Standort als historische Stadtansicht. Dazu wurden tausende von historischen Fotos, Stichen und Gemälden eingescannt und mit Geodaten markiert. Das iPhone lässt also den Betrachter London mit den Augen eines Bewohners oder Besuchers aus früherer Zeit erleben.</p>
<p>Eine weitere App namens <a href="http://www.acrossair.com/acrossair_app_augmented_reality_nearesttube_london_for_iPhone_3GS.htm"><strong>Nearest Tube</strong></a> zeigt im iPhone-Sucher an, wo sich die nächstgelegenen U-Bahn-Stationen befinden, welche Linien dort jeweils abfahren, wohin und wann.<strong> </strong>Eine nützlichere App kann ich mir kaum vorstellen. Solche Anwendungen werden unseren Alltag durchdringen. Denkbar ist außerdem die Ergänzung solcher Dienste um ortsbasierte soziale Funktionen &#8211; ich bekomme dann angezeigt, welcher meiner Kontakte gerade welche U-Bahn benutzt. Oder nutzergenierte Echtzeit-Meldungen zeigen mir an, welche Bahn gerade mal wieder steckengeblieben ist (ein leidiges Thema gerade in London). <strong> </strong></p>
<ul>
<li><strong>Das Internet wird nicht mehr an spezielle Empfangsgeräte wie Laptop, iPad oder Mobiltelefon gekoppelt sein.</strong> Immer mehr Alltagsgegenstände wie Navigationsgeräte oder Fernseher werden selbständig Verbindung zum Internet aufnehmen und sich darüber aktualisieren. Das meiste davon werden wir nicht mitbekommen. <strong>„Online sein“ wird als Begriff seine Bedeutung verlieren, wenn „online sein“ gleichbedeutend ist mit „sein“.</strong></li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Das Netz wird intuitiver werden und es wird mehr Sinne ansprechen.</strong> Einfach zu bedienende virtuelle 3D-Welten werden entstehen. Schon heute nutzen 350 Millionen Menschen weltweit virtuelle Welten &#8211; wenn auch nicht unbedingt Second Life.</li>
</ul>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Second-life.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3067" title="Second-life" src="http://medialdigital.de/wp-content/Second-life.png" alt="" width="572" height="388" /></a></p>
<p>Nach dem Hype vor drei Jahren ist es zwar in den Medien um Second Life sehr ruhig geworden, aber das heißt nicht, dass die Plattform tot ist. Sie hat Nischennutzer: Virtuelle 3D Pornografie und (davon getrennt!) Forschung und Bildung. Vor allem amerikanische Hochschulen nutzen Second Life für virtuelle Konferenzen, für Simulationen und für E-Learning.</p>
<ul>
<li> <strong>Für den größten Teil unserer Interaktionen mit dem Netz werden wir keine Tastatur mehr benötigen.</strong> Wir werden Webseiten und Gegenstände auf dem Touchscreen berühren und wir werden mit Eingabegeräten ganz normal reden &#8211; egal, ob auf dem Schirm eine reale Person zu sehen ist oder ob ein Computerprogramm unsere gesprochenen Worte sofort in Text umwandelt. Das wird einerseits den Zugang für jene Bevölkerungsgruppen erleichtern, denen Computer und Internet immer noch zu technisch sind, und die deshalb bislang dort nur das Nötigste erledigen oder sich ganz fernhalten. Anderseits wird diese Entwicklung dazu führen, dass digitale Verweigerer noch mehr zu Außenseitern werden.</li>
</ul>
<ul>
<li> <strong>Das Netz wird noch sozialer und lokaler.</strong> Schon heute ist Facebook die weltweit am meisten genutzte Internetdomain, nicht mehr Google. Unsere Netzzeit wird vor allem unsere sozialen Beziehungen abbilden und weniger unsere isolierte Suche nach Informationen. Auch diese Entwicklung hat schon begonnen &#8211; beispielsweise mit ortsbasierten Diensten wie Foursquare, Gowalla oder Google Latitude. Auch Facebook plant die Integration ortsbasierter Dienste.</li>
</ul>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/foursquare1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3068" title="foursquare" src="http://medialdigital.de/wp-content/foursquare1.png" alt="" width="593" height="221" /></a></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/gowalla.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3069" title="gowalla" src="http://medialdigital.de/wp-content/gowalla.png" alt="" width="589" height="399" /></a></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/google-latitude.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3070" title="google latitude" src="http://medialdigital.de/wp-content/google-latitude.png" alt="" width="588" height="319" /></a></p>
<p>Ortsbezogene Statusmeldungen meiner Freunde werden vollautomatisch auf meinem Handy auftauchen. Mein Handy meldet beispielsweise, dass ich gerade eine bestimmte Pizzeria betrete. Und schon bekomme ich eine Nachricht aus meinem Netzwerk, das heute besser nicht zu tun, weil jemand gerade vor einer halben Stunde dort war und sagt: &#8220;Das Tagesgericht schmeckt nicht und der Service ist heute schlechtgelaunt.&#8221;</p>
<ul>
<li> <strong>Wir brauchen intelligente Filter und Techniken, um die Informationsdichte und Schnelligkeit zu bewältigen. Wir brauchen Strategien für einen bewussten Umgang mit dem Netz &#8211; damit es unser Leben bereichert und nicht uns auffrisst.</strong></li>
</ul>
<ul>
<li> <strong>Gerade wir Deutschen diskutieren bei digitalen Entwicklungen oft sehr intensiv die potenziellen Risiken und kümmern uns weit weniger um die potenziellen Chancen</strong> &#8211; aktuell zum Beispiel bei den Datenschutzdebatten rund um Google und Facebook, die in keinem Land so heftig geführt werden wie in Deutschland. Wir sollten bei allem Gefahrenbewusstein für exzessive Mediennutzung und sorglosem Umgang mit Daten im Netz nicht aus dem Blick verlieren, dass wir in unserer Gesellschaft der sehr realen Gefahr einer immer größere werdenden digitalen Spaltung entgegensehen. Mit anderen Worten: Einige Menschen sind internetsüchtig oder suchtgefährdet &#8211; aber viel mehr sind gefährdet, weil sie die Chancen des Internets nicht nutzen (können). Bei der immer noch eher rudimentären Medienbildung in Schule, Elternhaus aber auch in der Erwachsenenbildung gehören deshalb nicht nur Fragen wie „Wie schütze ich meine persönlichen Daten?“ und „Wieviel Internetkonsum ist für mein Kind zuviel?“ beantwortet, sondern auch: Wie befähigen wir junge Menschen, das soziale Netz souverän als neue Kulturtechnik zu nutzen, um Wissen anzuzapfen, zum kollektiven Wissen beizutragen und um Informationen und Kontakte zu managen?</li>
</ul>
<p>Zum Schluss noch eine technische Lösung für die Überforderung durch ständiges und exzessives Vernetzen und Status aktualisieren: einfach zwischendurch mal die Social Media Firewall* einschalten:</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/social-media-firewall.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3071" title="social media firewall" src="http://medialdigital.de/wp-content/social-media-firewall.png" alt="" width="576" height="733" /></a></p>
<p>*nicht mehr verlinkbarer Aprilscherz auf einem Schweizer Internetportal.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: FTC plant auch eine Art Leistungsschutzrecht</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 16:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: FTC protects journalism’s past Déjà-vu Erlebnis 1: Auch die US-Medienlandschaft  hat ihr Pendant zum deutschen Lobbyismus für ein Leistungsschutzrecht für Verlage: Jeff Jarvis kritisiert in seinem Blog Buzzmachine einen Plan der US-Kartellbehörde FTC zur Rettung des Journalismus als puren Protektionismus etablierter Verlage zum Schutz vor neuen digitalen journalistischen Modellen. &#8220;Essentially corrupt&#8221; urteilt Jarvis: &#8220;One [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/museum_of_london_iphone_app.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2960" title="museum_of_london_iphone_app" src="http://medialdigital.de/wp-content/museum_of_london_iphone_app.png" alt="" width="370" height="280" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.buzzmachine.com/2010/05/29/ftc-protects-journalisms-past/">FTC protects journalism’s past</a></h4>
<p>Déjà-vu Erlebnis 1: <strong>Auch die US-Medienlandschaft  hat ihr Pendant zum deutschen Lobbyismus für ein <a href="http://carta.info/27043/entwurf-fuer-das-leistungsschutzrecht-fuer-presseverleger-nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/">Leistungsschutzrecht für Verlage</a></strong>: Jeff Jarvis kritisiert in seinem Blog <em>Buzzmachine</em> einen Plan der US-Kartellbehörde FTC zur Rettung des Journalismus als puren <strong>Protektionismus</strong> etablierter Verlage zum Schutz vor neuen digitalen journalistischen Modellen. &#8220;Essentially corrupt&#8221; urteilt Jarvis: &#8220;One old power structure circling its wagons around another. <strong>Change? That’s something to be resisted or thwarted, not embraced and enabled.</strong> The FTC’s mission in this administration of change — its justification for holding these hearings and doing this work — is to foster competition. Well, the internet is creating new competition in news for the first time since 1950 and the introduction of TV. But the commission focuses solely on newspapers, apologizing that it ignores broadcast — but not even apologizing for ignoring the new ecosystem of news that blogs and technology represent.&#8221; Jarvis ist durchaus befangen bei diesem Thema: Er leitet den Kurs &#8220;Entrepreneurial Journalism&#8221; an der City University of New York (CUNY) &#8211; mehr dazu in meinem <a href="http://medialdigital.de/2010/02/02/jeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch/"><strong>Interview mit Jeff Jarvis: Die Zukunft des Journalismus ist unternehmerisch</strong></a>.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.wired.com/magazine/2010/05/ff_nicholas_carr/all/1">Author Nicholas Carr: The Web Shatters Focus, Rewires Brains</a></h4>
<p>Déjà-vu Erlebnis 2: <em>Wired</em> bringt ein Kapitel aus <strong>Nicholas Carrs neuem Buch &#8220;The Shallows: What the Internet Is Doing to Our Brains&#8221;</strong> (erscheint im Juni) als Vorabdruck. Passagen wie &#8220;The Internet is an interruption system. It seizes our attention only to scramble it. There’s the problem of hypertext and the many different kinds of media coming at us simultaneously&#8221; und &#8220;Dazzled by the Net’s treasures, we are blind to the damage we may be doing to our intellectual lives and even our culture&#8221; lesen sich <a href="http://www.amazon.de/Payback-Informationszeitalter-gezwungen-Kontrolle-zur%C3%BCckgewinnen/dp/389667336X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1275232282&amp;sr=8-1"><strong>wie bei Frank Schirrmacher</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://netzwertig.com/2010/05/26/journalismus-im-netz-warum-tageszeitungen-von-offenen-schnittstellen-profitieren/">Warum Tageszeitungen von offenen Schnittstellen profitieren</a></h4>
<p>Martin Weigert analysiert bei <em>netzwertig</em> die Bedeutung der <a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/may/20/guardian-open-platform"><strong>neuen offenen Schnittstelle des Guardian</strong></a>, die sogar die Einbettung vollständiger Beiträge erlaubt. &#8220;Mit einer offenen Plattform erlaubt die Tageszeitung Entwicklern und Nutzern rund um den Globus, vom reichen Fundus an Wissen, Daten und Know-how des Guardian zu profitieren, und <strong>erhöht gleichzeitig ihre Reichweite, Vermarktungsmöglichkeiten sowie die Zahl der Erlöse generierenden Partnerschaften</strong>&#8220;, glaubt Weigert (Beitrag in der Überschrift verlinkt). &#8220;Das von den deutschen Zeitungsverlegern propagierte Leistungsschutzrecht und der Umgang mit dem eigenen „content“ steht dieser Mentalität dagegen völlig entgegen&#8221;, <a href="http://www.gulli.com/news/link-konomie-vs-leistungsschutzrecht-2010-05-27"><strong>schreibt dazu <em>gulli.com</em></strong></a>: &#8220;Dabei mißverstehen sie (absichtlich?) die digitale Kultur: Nicht die „Kostenloskultur“ sondern die „Tauschkultur“ ist die prägende Leitkultur des horizontal angelegten Netzes.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.brandrepublic.com/News/1006144/90-consumers-not-pay-2-week-Times-Online/"><strong><strong>More than 90% of consumers would not pay £2 a week for Times Online</strong></strong></a></h4>
<p>Eine bei <em>Brand Republic </em>vorgestellte Umfrage zur Bereitschaft der Nutzer, die sich bald schließende Bezahlschranke für Rupert Murdochs Zeitungswebsites &#8220;The Times&#8221; und &#8220;The Sunday Times&#8221; kostenpflichtig zu öffnen, zeigt ernüchternde Werte. An einem Wochenzugang gegen Zahlung von zwei Pfund ist nur jeder Zwanzigste interessiert, an einem Tageszugang für ein Pfund immerhin jeder Zehnte. Rein theoretisch wurde auch die Zahlungsberereitschaft für weitere Verlagswebsites wie <em>The Guardian </em>abgefragt (der gar keine Paywall plant). Ergebnis: Auch für den <em>Guardian </em>würde kaum einer zahlen wollen.</p>
<h4><a href="http://www.onlinejournalismus.de/2010/05/26/sueddeutschede-linkt-sich-selber/">Sueddeutsche.de linkt sich selber</a></h4>
<p>Ein schön doppeldeutige Überschrift für einen Beitrag bei <em>onlinejournalismus.de</em>. Thomas Mrazek spießt die neue Unsitte von <em>Sueddeutsche.de</em> auf, mit Textlinks hinter ausgewählten Stichworten <strong>ausschließlich auf andere <em>Sueddeutsche.de</em>-Texte zu verlinken</strong> und mitunter auch zurück auf den Ausgangstext(!) Die Absurdität dieser offenbar automatisierten Praxis zeigt sich auch, wenn ein Link hinter Roland Koch auch zu Texten über Fernsehköchen führt (Beispiel bei Mrazek). <strong>Wer linkt da eigentlich wen? Sueddeutsche.de seine Leser oder dubiose Suchmaschinenoptimierungs-Berater die Onlineredaktion der <em>Süddeutsche Zeitung</em>?</strong></p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/05/engaging-with-journos-at-gigaom-theres-an-app-for-that/">Engaging with journos: At GigaOM, there’s an app for that</a></h4>
<p>iPhone App 1: Gute Idee: Das Techportal <em>GigaOM</em> hat <a href="http://gigaom.com/2010/05/19/announcing-the-gigaom-app-for-the-iphone-ipod-touch/"><strong>eine iPhone App entwickelt </strong></a>mit sämtlichen kostenfreien und gebührenpflichtigen Diensten des Portals, Live-Videochannel, Twitterfeed sowie Kontaktdaten und Feedback-Channel zu allen bei GigaOm beteiligten Autoren. “<strong>Customer service is a part of any business. And journalism is no different</strong>.” Communicating with users, both in taking direct feedback and giving it back, “is just good business practice&#8221;, so <em>GigaOM</em>-Betreiber Om Malik zu Megan Garber von <em>Nieman Journalism Lab</em> (in der Überschrift verlinkt). Wenn man vergleicht, wie schwierig es auf vielen  Verlags-Webportalen ist, direkten Kontakt zu den Autoren herzustellen&#8230;</p>
<h4><a href="http://creativereview.co.uk/cr-blog/2010/may/streetmuseum-app">StreetMuseum iPhone app</a></h4>
<p>iPhone App 2: Das <strong>Museum of London</strong> hat eine <a href="http://www.museumoflondon.org.uk/MuseumOfLondon/Resources/app/you-are-here-app/index.html"><strong>Augmented Reality App</strong></a> entwickelt, die es ermöglicht, im Kamerasuchfeld des iPhone den jeweiligen realen Ausschnitt als historische Szene zu betrachten. Dazu wird im Suchfeld die virtuelle Ebene über die reale gelegt, und schon geht es ab in die Vergangenheit. Viele Detailansichten bei <em>Creative Review </em>(in der Überschrift verlinkt). So etwas wünsche ich mir auch für Köln (Römerzeit, Mittelalter!), wie ich schon öfters bei Paid-Content-Diskussionen betont habe. Das dürfte auch für andere geschichtsträchtige Städte interessant sein &#8211; nur mal so als Geschäftsidee.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Goldene Zeiten für Journalismus</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 14:20:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Dem Journalismus geht es erstaunlich gut Wenn Sie nur einen einzigen Beitrag aus der SZ Online-Serie &#8220;Wozu noch Journalismus?&#8221; lesen, dann sollte es dieser bemerkenswerte Beitrag von Zeit Online-Chefredakteur Wolfgang Blau sein. Blau sieht &#8220;goldene Zeiten&#8221; für den Journalismus heranbrechen, weil er nicht den verbreiteten Fehler macht, Journalismus mit einer gut dotierten Festanstellung in [...]]]></description>
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<p style="text-align: center;"><img class="size-large wp-image-2893 aligncenter" title="NYT_Lens" src="http://medialdigital.de/wp-content/NYT_Lens-300x215.png" alt="" width="300" height="215" /></p>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/887/511000/text/">Dem Journalismus geht es erstaunlich gut</a></h4>
<p>Wenn Sie nur einen einzigen Beitrag aus der <em>SZ Online</em>-Serie &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/545/501796/uebersicht/"><strong>Wozu noch Journalismus?</strong></a>&#8221; lesen, dann sollte es dieser <strong>bemerkenswerte Beitrag von <em>Zeit Online</em>-Chefredakteur Wolfgang Blau </strong>sein. Blau sieht &#8220;goldene Zeiten&#8221; für den Journalismus heranbrechen, weil er nicht den verbreiteten Fehler macht, Journalismus mit einer gut dotierten Festanstellung in einem Verlag oder einer Rundfunkanstalt oder mit dem Besitz eines Presseausweises zu verwechseln: &#8220;Journalismus ist keine exklusive Profession mehr. Journalismus ist zu einer Aktivität geworden, die nur noch von einer Minderheit professionell ausgeübt wird. <strong>Ob ein Journalist professionell ist, bemisst sich nicht mehr daran, ob er mit seiner Arbeit Geld verdient, sondern allein daran, ob er professionelle Standards einhält</strong>, etwa in der Sorgfalt und Fairness seiner Recherche und der Qualität seiner Sprache.&#8221; Über den Einfluss des neuen, sozialen Journalismus auf die Arbeitsweise seiner eigenen Redaktion schreibt Blau: &#8220;<strong>Sukzessive kommen wir zu einer Arbeitsweise, in der unsere Artikel nicht mehr der Endpunkt des journalistischen Prozesses sind, sondern dauernder Zwischenstand. </strong>Aus den Kommentaren unserer Leser unter dem Artikel, auf Facebook oder bei Twitter entsteht oft die Idee zum nächsten Text; gelegentlich auch die unbequeme, aber wichtige Einsicht, einen Gedanken nicht zu Ende gedacht zu haben. Voraussetzung dafür ist, dass wir bereit und personell in der Lage sind, zuzuhören und mit unseren Lesern zu reden.&#8221; Der Zeit Online Chef entwickelt allerdings en passant auch nicht ganz durchdachte Ideen zu einer neuen Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet (s. <a href="http://carta.info/27517/neuer-anfang-mit-den-oeffentlich-rechtlichen/"><strong>Replik von Robin Meyer-Lucht </strong></a>bei <em>Carta</em>.)</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2010/04/how-to-save-the-news/8095/1/">How to Save the News</a></h4>
<p>Ein langes Essay von James Fallows in <em>The Atlantic</em>. Er setzt sich mit der These auseinander, dass Google dem Journalismus schade. In Wirklichkeit, so Fallows, unternehme Google weitaus größere Anstrengung zur möglichst schadlosen Transformation von Journalismus in das digitale Zeitalter als jedes andere vergleichsweise disruptive Webunternehmen (z.B. Craigslist): &#8220;I am convinced that there is a larger vision for news coming out of Google; that it is not simply a charity effort to buy off critics.&#8221; Der fundamentale Unterschied zwischen typischer Verlagsstrategie und Google-Strategie wird in diesem Zitat eines namenlosen Google-Mitarbeiters gegenüber Fallows deutlich: “Focus on the User. They [the publishers] just mean, ‘Get money out of the user&#8217;. Nowhere do they talk about how to create something people actually want to read and engage with and use.” <a href="http://www.mercedes-bunz.de/2010/05/how-google-plans-to-save-the-news/"><strong>Kurzfassung: Die wichtigsten Punkte aus dem Essay listet Mercedes Bunz in ihrem Blog auf englisch auf</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1493">Wie viel sind Blogs wert?</a></h4>
<p>Das fragt sich <em>Massenpublikum</em>-Blogger Sachar Kriwoj und beantwortet die Frage für sich selbst wie folgt: &#8220;<strong>Ich habe [...] entschieden, dass mir Blogs in ihrer Gesamtheit ebenso viel bedeuten wie der klassische Print-Journalismus.</strong> <strong>Also werde ich monatlich für 100 Euro flattrn und jeden Beitrag, der in meinen Augen gut geschrieben ist, mich inspiriert und bewegt würdigen und somit Autoren jenseits der Verlags-Branche unterstützen</strong>.&#8221; (Beitrag in der Überschrift verlinkt). Solche ein großzügiges freiwilliges Angebot wird sicherlich nur wenige Nachahmer finden, auch wenn neue Angebote wie <strong><a href="http://flattr.com">flattr</a></strong> oder <a href="http://www.kachingle.com"><strong>Kachingle</strong></a> Spenden für Webinhalte leicht machen. Doch grundsätzlich gibt es trotz der von Verlagen verteufelte &#8220;Kostenloskultur&#8221; im Internet sehr wohl eine Bewusstsein für die Notwendigkeit, Qualität und Aufwand in Blogs zu honorieren. Sie ist (zumindest nach ersten Absichtsbekundungen) sogar wesentlich höher als die in Umfragen geäußerte Bereitschaft, verpflichtende Beiträge für verlagsgebundene Online-Angebote zu zahlen. Das zeigt diese <a href="http://twtpoll.com/r/vgqhaa"><strong>Umfrage</strong></a> aus einem Beitrag von <em>netzwertig</em> (<a href="http://netzwertig.com/2010/05/16/sonntagsfrage-wie-viel-sind-euch-blogs-wert/"><strong>&#8220;Wieviel sind Euch Blogs wert&#8221;</strong></a>): <strong>Immerhin ein Drittel möchte freiwillig 5 bis 10 Euro monatlich bezahlen</strong> und nicht einmal jeder Fünfte sagt &#8220;gar nichts&#8221;. Mehr über das System Kachingle und über Mikrospenden als möglicherweise neue soziale Bewegung im Netz in meinem <a href="http://medialdigital.de/2010/05/11/eine-neue-soziale-bewegung-interview-mit-kachingle-grunder-cynthia-typaldos/"><strong>Interview mit Kachingle-Gründerin Cynthia Typaldos</strong>.</a></p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/05/crowdsourcing-goes-global-the-nyts-moment-in-time/">Crowdsourcing goes global: The NYT’s “Moment in Time”</a></h4>
<p>Crowdsourcing 1: Das wegen seiner herausragenden Fotos und deren opulenter Präsentation stets sehenswerte Fotoblog <a href="http://lens.blogs.nytimes.com/"><strong><em>Lens </em></strong></a>der <em>New York Times</em> wagte ein Crowdsourcing-Experiment und <a href="http://lens.blogs.nytimes.com/2010/04/30/readers-11/"><strong>bat seine Nutzer</strong></a>, am 2. Mai um 15 Uhr GMT für die Aktion &#8220;<a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/05/03/blogs/a-moment-in-time.html"><strong>A Moment in Time</strong></a>&#8221; ein Foto aufnehmen und hochzuladen. 13.000 Aufnahmen wurden auf einem Globus verortet (Titelfoto). Der Beitrag in <em>Nieman Journalismus Lab</em> (in der Überschrift verlinkt) fasst Intention, Vorgehensweise und Schlussfolgerungen aus dem Experiment zusammen.</p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/05/always-collaborate-say-hello-to-openfile-the-local-news-site-putting-those-new-media-maxims-to-the-test/">&#8220;Always collaborate&#8221;</a></h4>
<p>Crowdsourcing 2: Das neue experimentelle Online-Journalismus-Projekt <a href="http://openfile.ca/"><strong><em>Open File</em></strong></a> in der kanadischen Stadt Toronto stellt &#8211; wie der Name &#8220;Offene Datei&#8221; schon besagt &#8211; die Nutzer, ihre Interessen und ihre Beteiligung in den Mittelpunkt der Plattforum: &#8220;We designed OpenFile to function as a community information utility that is both responsive to and directed by its users. If you’re a concerned citizen who wants to get more involved with your community, you should join us. If you belong to a local charity or community action group and want to share information about your issues and mission, you should join us, too. <strong>We want to engage our readers in an open discussion about what’s really happening around Toronto, not just tell them what we <em>think</em> they should know about.</strong>&#8221; Das Projekt wird aus Spenden finanziert. Mehr dazu bei <em>Nieman Journalism Lab </em>(in der Überschrift verlinkt).</p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/05/location-location-etc-what-does-the-wsj’s-foursquare-check-in-say-about-the-future-of-location-in-news/">Location, location, etc. </a></h4>
<p>Und noch ein drittes Mal <em>Nieman Journalism Lab</em>: Hier mit beispielhaften <strong>Situationen, in denen das ortsbasierte soziale Netzwerk Foursquare den Journalismus bereichern kann</strong>. &#8220;&#8216;Times Square evacuated&#8217; is a legitimate news item, of course, in most any context; but it’s particularly legitimate to people who happen to be in Times Square at the moment the news breaks.[...] If you’re following the <em>Journal</em>, and you’re in New York, you’re going to see this at the top of your timeline on your Foursquare app. And if you’re not in New York, you’re not going to see it&#8221;, erläutert Zac Seward vom <em>Wall Street Journal</em>, das Foursquare bereits einsetzt. Dazu passend:<a href="http://mashable.com/2010/05/14/journalists-foursquare/"><strong> 7 Ways Journalists Can Use Foursquare</strong></a> und <a href="http://emediavitals.com/blog/16/5-ways-publishers-should-be-using-geolocation"><strong>5 ways publishers should be using geolocation</strong></a> (<em>e media vitals)</em>.</p>
<h4><a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2010/05/15/zwischen-luftgitarren-und-zauberberg-faz-ostfriese-reents-zerstuckelt-den-netzwerk-experten-professor-kuse-zerhackt/">Zwischen Luftgitarren und Zauberberg: FAZ-Ostfriese Reents zerstückelt den Netzwerk-Experten Professor Kruse</a></h4>
<p>Gunnar Sohn nimmt einen Beitrag aus der allmählich nur noch schwer erträglichen <em>FAZ</em>-Reihe &#8220;Polemiken gegen das Internet&#8221; Schritt für Schritt auseinander. Diesmal traf es den Netzwerkforscher Prof. Peter Kruse.</p>
<h4><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/05/11/retweets-statt-follower-wie-einfluss-auf-twitter-gemessen-wird.aspx">Retweets statt Follower &#8211; wie Einfluss auf Twitter gemessen wird</a></h4>
<p><em>Netzökonom </em>Holger Schmidt berichtet über die wichtigsten Ergebnisse einer <strong>Twitter-Studie</strong>: &#8220;Die Zahl der Follower allein sagt nur wenig über den Einfluss eines Nutzers aus. Oft folgen sich Menschen nur aus Höflichkeit und lesen die Tweets gar nicht. <strong>Entscheidend für den Einfluss sind aktive Follower, die Tweets weiterleiten oder den Namen des Nutzers erwähnen.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://blog.kooptech.de/2010/05/auf-den-zweiten-blick/">Auf den zweiten Blick</a></h4>
<p>Der Überblicksbeitrag von Christiane Schulzki-Haddouti über Anwendungen von <strong>Augmented Reality im Journalismus </strong>aus der April-Ausgabe des <em>Journalist</em> steht jetzt auch bei <em>Kooptech</em>. Unter Augmented Reality versteht man die Anreicherung der Realität, die man in einem Kamerasuchfeld erblickt, mit zusätzlichen eingeblendeten Informationen, zum Beispiel über eine touristische Sehenswürdigkeit.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Publizieren ohne Orchester</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 16:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel stärker mit den Lesern kommunizieren &#8220;Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die einzige Möglichkeit, zu musizieren, darin besteht, sich einem Orchester anzuschließen. Das war Journalismus vor zehn Jahren&#8220;, zitiert der Standard (in einer APA Agenturmeldung) den Zeit Online Chefredakteur Wolfgang Blau, in einem Bericht  von der internationalen Fachkonferenz &#8220;Journalism 2020&#8220;. Auch Guardian [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Musiker.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2461" title="Musiker" src="http://medialdigital.de/wp-content/Musiker-300x185.jpg" alt="Musiker" width="300" height="185" /></a></h4>
<h4><a href="http://derstandard.at/1268700983758/Journalism-2020-Viel-staerker-mit-den-Lesern-kommunizieren">Viel stärker mit den Lesern kommunizieren</a></h4>
<p>&#8220;<strong>Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die einzige Möglichkeit, zu musizieren, darin besteht, sich einem Orchester anzuschließen. Das war Journalismus vor zehn Jahren</strong>&#8220;, zitiert der <em>Standard </em>(in einer APA Agenturmeldung) den <em>Zeit Online </em>Chefredakteur Wolfgang Blau, in einem Bericht  von der <strong>internationalen Fachkonferenz &#8220;Journalism 2020</strong>&#8220;. Auch <em>Guardian</em> Chef Alan Rusbridger saß auf dem Podium. Außer dem Resümmee der Diskussion verlinkt der <em>Standard </em>auch die sehenswerten Videos dazu und sein lesenswertes Interview mit Rusbridger: <a href="http://derstandard.at/1268402744444/derStandardat-Interview-Angebot-an-Leser-muss-sich-radikal-veraendern"><strong>&#8220;Angebot an Leser muss sich radikal verändern&#8221;</strong></a></p>
<h4><a href="http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/">Warum das Dilemma der Nachrichtenagenturen in die Zukunft der Medien weist</a></h4>
<p>Björn Sievers analysiert die <strong>prekäre Position von Nachrichtenagenturen </strong>zwischen zahlenden (Print-)Kunden und Aggregatoren: &#8220;Das ganze System funktioniert so lange wie Zeitungen noch funktionieren (und die Onlineportale von den meisten lokalen und regionalen Medien eher Feigenblätter als erst gemeinte Versuche mit Onlinejournalismus sind).&#8221;</p>
<h4><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/03/19/google-fuehrt-echtzeitsuche-in-deutschland-ein.aspx">Google führt Echtzeitsuche in Deutschland ein</a></h4>
<p>Am 19. März hat Google die Echtzeitsuche in seinem deutschsprachigen Dienst gestartet. Im englischsprachigen Google können Nutzer schon länger <strong>Status-Updates von Twitter, Facebook, Friendfeed und anderen Echtzeitnetzwerken optional in den Suchergebnissen anzeigen lassen.</strong> <em>Netzökonom</em> Holger Schmidt (Überschriftenlink): &#8220;Spannend wird nun sein, ob das Auftauchen in Google neuen Schub für Twitter bedeutet. Auf jeden Fall werden die Tweets damit für ein größeres Publikum sichtbar. Zusammen mit Twitters Plattformdienst <a href="http://blog.twitter.com/2010/03/anywhere.html" target="_blank">@anywhere</a> könnte die Präsenz des Kurznachrichtendienstes im Netz damit kräftig steigen.&#8221; <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,684400,00.html"><strong>Spiegel Online berichtet ebenfalls</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://carta.info/24218/mehr-werbung-wagen-medien-internet/">Mehr Werbung wagen: Paid Content wird Online-Medien nicht helfen</a></h4>
<p>&#8220;<strong>Paid Content, Apps und das Leistungsschutzrecht werden es nicht richten</strong>&#8220;, behauptet Unternehmensberater Matthias Schwenk in einem Beitrag für <em>Carta</em>. Der Unternehmensberater plädiert für &#8220;<strong>mehr Innovation in Sachen Online-Werbung</strong>&#8220;. Denn: &#8220;Warum auch soll ein Werbekunde für eine wenige Quadratzentimeter große Fläche ähnlich viel bezahlen wie für eine ganz- oder doppelseitige Anzeige in einer Zeitung bzw. Zeitschrift?&#8221;</p>
<h4><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/03/19/interview-nicolas-kayser-bril-head-of-datajournalism-at-owni-fr/">Interview: Nicolas Kayser-Bril, head of datajournalism at Owni.fr</a></h4>
<p><em>Owni.fr</em> ist ein neues französisches Nachrichtenportal, das sich selbst als &#8220;offener Think-Tank&#8221; bezeichnet. <strong>Das Portal nutzt die ganze Bandbreite computergestützter Berichterstattungsmöglichkeiten</strong>:  Audio-Slideshows, Datenbankjournalismus, Widgets, Facebook-Apps und mehr. Ein Interview mit dem Datenbank-Journalismus-Chef bei <em>Online Journalism Blog</em> darüber, was heute möglich ist aber noch selten genutzt wird.</p>
<h4><a href="http://www.poynter.org/column.asp?id=31&amp;aid=179804"><span>What 15 Journalists Took Home from South by Southwest</span></a></h4>
<p>15 lesenswerte Fazits, was amerikanische Journalisten und Medienmacher an Erkenntnissen von der <strong>Digitalkonferenz SXSW</strong> mitgenommen haben. Bei <em>Poynter Online</em>.</p>
<h4><a href="http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/pressthink/2010/03/17/backchannel.html">How the Backchannel Has Changed the Game for Conference Panelists</a></h4>
<p>Seit es <strong>Twitterwalls auf Konferenzen</strong> gibt, haben sich die Spielregeln für Redner und Panelisten auf Konferenzen geändert, glaubt Jay Rosen, Journalismusprofessor an der New York University. Gute Redner bekommen unmittelbares Lob aus der Twittersphäre, langweilige Sprecher aber auch den geballten Unmut der Masse zu spüren, noch während sie vortragen. Doch &#8220;crowdsourcing&#8221; (den Schwarm einbeziehen) kann Redner schon im Vorfeld vor groben Fehlern bewahren. Rosen beschreibt, wie er vor seiner Rede auf der Digitalkonferenz SXSW in Austin die Grobfassung seines Vortrags auf seinem Blog veröffentlichte und <strong>Feedback aus dem Rückkanal in die endgültige Fassung einbezog</strong>.</p>
<h4><a href="http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=741">Studie: Große Mehrheit der Deutschen ist nicht Teil der digitalen Gesellschaft</a></h4>
<p>Da Sie diese Linktipps hier in einem Blog lesen, gehören Sie wahrscheinlich zu den &#8220;<strong>Trendnutzern</strong>&#8220;, den &#8220;<strong>digitalen Profis</strong>&#8221; oder zur &#8220;<strong>digitalen Avantgarde</strong>&#8220;, aber auf jeden Fall zu einer <strong>Minderheit</strong>. (Hinter dem Überschriftenlink verbergen sich Meldung und Download-Link zum pdf der <strong>Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“</strong>).</p>
<h4><a href="http://psmithjournalist.com/2010/03/kachingle-a-route-to-revenue-through-community-crowd-funding/">Kachingle: A route to revenue through community crowd-funding</a></h4>
<p>Der freie Londoner Journalist Patrick Smith, beschreibt den Finanzierungsbeitrag, den Kachingle und ähnliche Dienste für Blogs und Websites leisten können: &#8220;<strong>This isn’t a silver bullet </strong>or a solution to the very many problems of supporting semi/professional online content. That will take a long list of different revenue sources and practices – Google ads is one answer, self-managed display ad platforms like <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/rickwaghorn.co.uk');" href="http://rickwaghorn.co.uk/2010/03/18/one-tiny-little-milesone-on-the-streets-of-lichfield-this-evening-perhaps-we-dont-all-need-to-bow-to-our-former-masters-pay-rent-to-our-lords/">Addiply</a> are another and direct payments will play a role too. <strong>It’s all part of the move from not-for-profit to <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/paidcontent.co.uk');" href="http://paidcontent.co.uk/article/419-a-local-ad-network-for-local-people-addiply-raises-its-hand/">not-for-loss</a>…</strong>&#8221; Hierzulande befindet sich Kachingle im geschlossenen Betatest mit <em>Carta</em>.</p>
<h4><a href="http://blinkenlichten.com/der-elektrische-reporter-macht-ein-paeuschen">Der elektrische Reporter macht ein Päuschen</a></h4>
<p>Mario Sixtus erläutert, warum die Folge 208 de<em>s Elektrischer Reporter </em>über<em> </em><strong>Augmented Reality</strong> die vorerst letzte ist: &#8220;Nach dreieinhalb Jahren ging mir die Kunstfigur &#8220;Elektrischer Reporter&#8221;, also dieser Typ, der hölzern <strong>verschwurbeltes Fernsehsprech</strong> von sich gibt, zunehmend auf den Senkel.&#8221; Und: &#8220;Für ein winziges Team wie das unsere hieß das: permanenter Ausnahmezustand, Leben im Hamsterrad seit über einem Jahr.&#8221; Wer in verschwurbeltem Fernsehsprech (aber ohne überflüssigen Fachjargon) sehen und hören möchte, was <strong>angereicherte Realität</strong> eigentlich ist, klickt <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/208/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://blog.kooptech.de/2010/03/vielleicht-doch-ein-missverstaendnis-nachtgedanken-nach-dem-politcamp-2010/">Vielleicht doch ein Missverständnis. Nachgedanken zum Politcamp 2010.</a></h4>
<p>Das Fazit vom Nikolaus Huss bei <em>Kooptech </em>zum ersten Tag des Berliner <strong>PolitCamp</strong>: &#8220;Politik trifft Web 2.0. Schön, dass wir geredet haben. Und schade, dass wir nichts verstanden haben. Aber das kann ja noch anders werden. <strong>Wenn die Selbstreferentialität der Web2.0-Gemeinde endlich mal ein Ende findet.&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://www.businessinsider.com/the-25-new-york-city-startups-to-watch-2010-3">The 20 Hot New York City Startups You Need To Watch</a></h4>
<p>Der <em>Business Insider</em> stellt <strong>20 interessante Startups aus der New Yorker Tech-Szene </strong>vor. &#8220;You won&#8217;t see the richest, most established startups here &#8212; companies like Associated Content and Gilt have already &#8220;graduated&#8221; for our purposes. But each of the following 20 companies is doing something which has the people we spoke to excited, wondering if they could be the next big name in tech.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/03/18/gary-vaynerchuk-erfolg-social-media/">Gary Vaynerchuk: Erfolg und Social Media Erfolg</a></h4>
<p>Matthias Schwenk rückt den Mythos um den wohl weltbekanntesten Online-Weinhändler aus New Jersey gerade: &#8220;Gerne wird er als Beispiel angeführt, wenn es darum geht, <strong>den Erfolg von Social Media zu belegen</strong>. Leider nimmt man es dabei mit der Wahrheit nicht immer so ganz genau, so dass gerne mal der Eindruck vermittelt wird, <strong>Gary sei erst mit seinem <a href="http://tv.winelibrary.com/">Video-Blog</a> (Wine Library TV) so richtig reich und berühmt geworden. Das aber stimmt nicht ganz</strong>.&#8221;</p>
<p>Foto: <a href="http://images.google.com/imgres?imgurl=http://farm4.static.flickr.com/3291/2438263317_2b01a016e8.jpg&amp;imgrefurl=http://www.flickr.com/photos/circulating/2438263317/&amp;usg=__A8tUHH_LSKFMBJbdwooOyb520ds=&amp;h=309&amp;w=500&amp;sz=103&amp;hl=de&amp;start=26&amp;sig2=6LRdlX33Gl7xWFtelYBrJw&amp;itbs=1&amp;tbnid=PfuzVxZf2GxBnM:&amp;tbnh=80&amp;tbnw=130&amp;prev=/images%3Fq%3Dmusicians%26start%3D21%26hl%3Dde%26sa%3DN%26gbv%3D2%26as_rights%3D%28cc_publicdomain%257Ccc_attribute%257Ccc_sharealike%257Ccc_noncommercial%257Ccc_nonderived%29%26as_st%3Dy%26ndsp%3D21%26tbs%3Disch:1&amp;ei=PUimS6WiGpWQmwPatqDvCQ">circulating / Flickr</a></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (42)</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 22:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Topp-Tipp: Bringing Nothing to the Party Paul Carr stellt seit Ende Dezember 2009 jede Woche ein neues Kapitel seines amüsant-lehrreichen Tagebuchs aus dem Jahr 2008 (Untertitel: &#8220;Confessions of a New Media Whore&#8220;) frei online. Zwei Kapitel stehen inzwischen im Netz. Weitere Tipps: Wer am Bezahl-Web mitverdient Ein Beitrag zur Marktmacht im Web von Konrad Lischka [...]]]></description>
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<h4>Topp-Tipp:</h4>
<h2><a href="http://www.bringingnothingtotheparty.com/">Bringing Nothing to the Party</a></h2>
<p>Paul Carr stellt seit Ende Dezember 2009 jede Woche ein neues Kapitel seines amüsant-lehrreichen Tagebuchs aus dem Jahr 2008 (Untertitel: &#8220;<strong>Confessions of a New Media Whore</strong>&#8220;) frei online. Zwei Kapitel stehen inzwischen im Netz.</p>
<h4>Weitere Tipps:</h4>
<h2><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,670559,00.html">Wer am Bezahl-Web mitverdient</a></h2>
<p>Ein Beitrag zur Marktmacht im Web von Konrad Lischka bei <em>Spiegel Online</em> ohne das beliebte Google-Bashing: &#8220;<strong>Während Verlage und Medienhäuser über Google&#8217;s Dominanz und Kostenlos-Kultur schimpfen, haben zwei Firmen den Markt für digitalisierte Musik und Literatur aufgeteilt</strong>. Je mehr Menschen unterwegs am Bildschirm hängen, desto mächtiger werden Amazon und Apple.&#8221; <strong><strong> </strong></strong></p>
<h2><a href="http://mashable.com/2010/01/07/social-media-changed-us/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Mashable+%28Mashable%29">How Social Media Has Changed Us</a></h2>
<p><strong>Positiv formulierte knappe Thesen</strong>, fokussiert auf Social Media, zu lesen bei Mike Laurie (<em>Mashable). </em></p>
<h2><a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/jan/06/journalism-augmented-reality">How journalists can use augmented reality</a></h2>
<p>Mercedes Bunz beschreibt im <em>PDA Digital Content</em> Blog des <em>Guardian </em>anhand von Beispielen <strong>journalistische Einsatzmöglichkeiten für Augmented Reality</strong>: Magazine lebendiger gestalten, Sportjournalismus oder Berichterstattung von Events. Dazu ergänzend ebenfalls von M. Bunz: <a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/jan/05/7-things-about-augmented-reality"><strong>Seven things you need to know about augmented reality</strong></a></p>
<h2><a href="http://www.fabianmohr.de/iso800/2010/01/10/video-vs-audio-slideshow-ueber-ein-rennen-das-gelaufen-ist/">Video vs. Audio-Slideshow: Über ein Rennen, das gelaufen ist</a></h2>
<p>&#8220;<strong>Audio-Slideshows sind für Fotografen zur kreativen Sackgasse geworden</strong>; dazu kommen erhebliche, teilweise unterschätzte Hürden bei Produktion und Distribution. Video hingegen hat seine Kinderkrankheiten überwunden und ist als Leinwand für fotografisches Storytelling inzwischen konkurrenzlos. <strong>Mit Bewegtbild umgehen zu können, wird in den kommenden Jahren noch essenzieller sein als bisher</strong>&#8220;, postuliert Zeit Online Entwicklungsredakteur Fabian Mohr auf seinem Blog <em>iso800</em>. Fiete Stegers von <em>onlinejournalismus.de</em> <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2010/01/10/audio-slideshow-vs-video-nie-mehr-als-nische/"><strong>ergänzt</strong></a>: &#8220;<strong>Aber die potenziellen technischen Möglichkeiten bedeuten ja nicht zwangsläufig, dass diese auch extensiv genutzt werden</strong>: Kurze Video-Schnipsel, aufwändige Audio-Slideshows und noch aufwändigere Kombinationen aus Video, Audio und Stills könnten auch weiterhin die Ausnahme bleiben, während eingleisige Formate &#8211; stumpfer Text, bloßes Video oder stumpfe Bilderstrecke &#8211; weiter dominieren.&#8221;</p>
<h2><a href="http://hemartin.blogspot.com/2010/01/ebooks-und-digitale-lesegerate-werden.html">eBooks und digitale Lesegeräte werden es auch 2010 in Deutschland schwer haben</a></h2>
<p>Verlagsberater Hugo E. Martin nennt als Interviewter die Faktoren, die dazu beitragen, dass der <strong>Markt für eReader und eBooks</strong> sich hierzulande recht langsam entwickelt (im Vergleich mit den USA).</p>
<h2><a href="http://recoveringjournalist.typepad.com/recovering_journalist/2010/01/apples-tabula-rasa.html">Apple&#8217;s Tabula Rasa </a></h2>
<p><em>Recovering journalist</em> Mark Potts glaubt, dass die meisten bisherigen Analysen zum Marktpotenzial des künftigen Apple Tablet zu kurz greifen, weil der erwartete Tablet PC aus Cupertino <strong>sehr viele Medienzweige auf einmal revolutionieren kann</strong>: Zeitungen, Magazine, Bücher, Fernsehen, Kino, Kommunikation, Apps und Gaming.</p>
<h2><a title="Permanent Link: Ten things every journalist should know in 2010" rel="bookmark" href="http://blogs.journalism.co.uk/editors/2010/01/04/ten-things-every-journalist-should-know-in-2010/">Ten things every journalist should know in 2010</a></h2>
<p>John Thompson (<em>onlinejournalism.co.uk</em>) erweitert seine Vorjahresliste der 10 Dinge, jeder Journalist wissen/können sollte, um zehn neue Entwicklungen. Die wichtigsten: &#8220;<strong>6. Journalism needs a business model.</strong> If you don’t understand business, especially the business you work for, then it’s time to wake up. The reality for most journalists is that they can no longer exist in a vacuum, as if what they do in their profession is somehow disconnected from the commercial enterprise that pays their wages&#8221; und <strong>&#8220;7. You are your own brand</strong> – brand yourself online! I’m not talking bylines here – you need to build yourself an online persona, one that earns you a reputation of trustworthiness and one that allows you to build fruitful relationships with your readers and contacts.&#8221; Ideale Lese-Ergänzung: <strong><a href="http://www.ojr.org/ojr/people/robert/201001/1810/">Doing journalism in 2010 is an act of community organizing</a></strong> (<em>Online Journalism Review</em>).</p>
<h2><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/01/downunder/">Downunder droht die Zukunft</a></h2>
<p>Thomas Knüwer ist zurück aus seinem Australien-Urlaub und hat für <em>Indiskretion Ehrensache</em> Impressionen vom Medienmarkt down under mitgebracht: &#8220;Endgame nennen es die Unternehmensberater und Analysten, wenn ein Markt überreif wird und die einzige Zukunftschance der Marktteilnehmer eine immer stärkere Konzentration ist. <strong>Die Medien in Deutschland beginnen vielleicht gerade mit einem solchen Endgame.</strong>&#8220;</p>
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