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	<title>Medial Digital &#187; Datenvisualisierung</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Datawrapper &#8211; Daten verpacken leicht(er) gemacht</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 06:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Datenjournalismus kann am Anfang ganz schön abschreckend sein. Daten scrapen, säubern, visualisieren, interaktivieren &#8211; für alle diese Schritte gibt es spezielle Programme. Viele davon sind kostenfrei im Netz verfügbar, aber auch der Umgang mit der Software will erstmal erlernt werden. Der Aufwand erscheint vielen Journalisten und Redaktionen dann doch unvertretbar hoch (ich wollte doch nur [...]]]></description>
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			</a>
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<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/08c8f1c509854ec189357262d62c9c7a" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Datawrapper-Visualisierung.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5438" title="Datawrapper-Visualisierung" src="http://medialdigital.de/wp-content/Datawrapper-Visualisierung.png" alt="" width="542" height="349" /></a></p>
<p>Datenjournalismus kann am Anfang ganz schön abschreckend sein. Daten scrapen, säubern, visualisieren, interaktivieren &#8211; für alle diese Schritte gibt es spezielle Programme. Viele davon sind kostenfrei im Netz verfügbar, aber auch der Umgang mit der Software will erstmal erlernt werden. Der Aufwand erscheint vielen Journalisten und Redaktionen dann doch unvertretbar hoch (ich wollte doch nur mal eben eine Grafik bauen, die so aussieht wie bei der &#8220;New York Times&#8221;&#8230;).</p>
<p>An diesem Punkt setzt ein neues Tool des Informationsarchitekten <a href="http://www.mirkolorenz.com/"><strong>Mirko Lorenz</strong></a> und des Programmierers  <a href="http://nkb.fr/"><strong>Nicolas Kayser-Bril</strong></a> an. Ihr für die ABZV (Bildungswerk der Zeitungsverlage) konzipiertes Open-Source-Projekt <strong><a href="http://datawrapper.de">Datawrapper</a></strong> soll die Erstellung und Publikation (das Einbetten) einfacher Grafiken erleichtern.</p>
<p>In nur vier Schritten (1. Daten einfügen, 2. Daten prüfen, 3. Visualisieren, 4. Veröffentlichen) können Daten auf sechs verschiedene Weise dargestellt werden: als Säulen, multiple Säulen, Linien, Torte, variable Tabelle oder experimenteller aussehend als Streamgraph.</p>
<p>Als Datensatz kann fast jede Tabelle aus Excel oder dem Web kopiert und eingefügt werden. Datawrapper enthält Beispieldaten zum Ausprobieren und ein sehr übersichtliches Tutorial.</p>
<p>&#8220;Wir wollen damit nicht signalisieren, dass Datenjournalismus insgesamt ganz einfach ist&#8221;, betont Mirko Lorenz. &#8220;Wir haben schlicht eine Barriere weggeräumt &#8211; die Publikation ist mit Tools wie Datawrapper deutlicher leichter.&#8221; Die Software schütze  Journalisten allerdings nicht davor, neugierige Fragen an Daten zu stellen, die Daten und ihre Quellen sehr genau zu prüfen und Auslassungen richtig zu deuten.</p>
<p>Die Software ist ab sofort für Blogger und Verlage in einer webbasierten  und einer herunterladbaren Version frei verfügbar.</p>
<p>Datawrapper kann im Design an das eigene Layout angepasst werden und ist damit somit auch für Verlage nutzbar. Die Downloadversion ermöglicht die volle Kontrolle über die Daten. (Kommerzielle  Webseiten, welche die Downloadversion nutzen und die  bearbeiteten Daten  auf einem eigenen Server ablegen wollen, müssen  zuvor allerdings eine  Lizenz der von Datawrapper genutzten  Visualisierungsbibliothek Highchart  erwerben.)</p>
<p>Für die ABZV ist die Veröffentlichung dieses Tools Neuland, aber auch ein Schritt zu einem recht umfassenden Ausbau der Trainingsangebote für Datenjournalismus. In den nächsten Wochen, so kündigt Mirko Lorenz an, soll noch eine Webseite mit Tutorials für Datenjournalismus folgen, unter der Adresse Datastory.de.</p>
<p>Mirko Lorenz erarbeitet seit längerem für die ABZV und die Deutsche Welle Innovationsthemen im Journalismus und wie man sie vermitteln kann. Nicolas Kayser-Bril war bis 2011 Datenchef beim französischen Webportal <a href="http://www.owni.fr"><strong>OWNI</strong></a>, bevor er sich in Berlin als Datenjournalist selbstständig machte.</p>
<p>Zusammen mit dem amerikanischen Journalisten Geoff McGhee veröffentlichten Kayser-Bril und Lorenz vor einem Jahr ein lesenswertes Datenjournalismus-Manifest bei Nieman Journalism Lab: <strong><a href="http://www.niemanlab.org/2011/03/voices-news-organizations-must-become-hubs-of-trusted-data-in-an-market-seeking-and-valuing-trust/">Voices: News organizations must become hubs of trusted data in a market seeking (and valuing) trust</a></strong></p>
<p>Für einen Überblick über das Thema Datenjournalismus empfehle ich meine <strong><a href="http://www.scoop.it/t/datenjournalismus/">kuratierten Links bei Scoop.it</a></strong>.<strong><br />
</strong></p>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Die FON-Bewegung wehrt sich</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 06:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zukunft des Journalismus: Reformation statt Revolution Lorenz Matzat fasst bei Netzpolitik die verschiedenen Standpunkte einer leidenschaftlichen US-Debatte um die Zukunft des Journalismus zusammen. Was war passiert? Der Journalist Dean Starkman griff vor einigen Tagen in einem langen Beitrag für für Columbia Journalism Review die Vertreter der von ihm so getauften &#8220;Future of News&#8221;-Bewegung (FON) scharf. [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/#"></a><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Future-of-Journalism.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-5316" title="Future of Journalism" src="http://medialdigital.de/wp-content/Future-of-Journalism-300x177.png" alt="" width="300" height="177" /></a></h4>
<h4><a href="http://netzpolitik.org/2011/zukunft-des-journalismus-reformation-statt-revolution/">Zukunft des Journalismus: Reformation statt Revolution</a></h4>
<p><strong>Lorenz Matzat </strong>fasst bei Netzpolitik die verschiedenen <strong>Standpunkte einer leidenschaftlichen US-Debatte um die Zukunft des Journalismus </strong>zusammen. Was war passiert? Der Journalist <strong>Dean Starkman</strong> griff vor einigen Tagen in einem <a href="http://www.cjr.org/essay/confidence_game.php?page=all"><strong>langen Beitrag</strong></a> für für Columbia Journalism Review die Vertreter der von ihm so getauften &#8220;Future of News&#8221;-Bewegung (FON) scharf. Die FON-Apologeten Clay, Shirky, Jeff Jarvis, Jay Rosen (und die weiteren üblichen Verdächtigen) würden lieber blind auf eine ungewisse publizistische Zukunft ohne traditionelle Institutionen setzen als auf den Erhalt ebenjener bewährter Institutionen. Von allen Repliken, auf die Lorenz Matzat verlinkt, ist die <a href="http://www.shirky.com/weblog/2011/12/institutions-confidence-and-the-news-crisis/"><strong>furiose Erwiderung von Clay Shirky</strong></a> am lesenswertesten. Man sollte sie unbedingt lesen (allerdings ist Shirkys Webseite vorübergehend nicht aufrufbar, evtl. später probieren).<br />
<a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/#"><br />
</a></p>
<h4><a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/">The NYT tries to get its readers to ‘level up’</a></h4>
<p><strong>Matthew Ingram</strong> von GigaOm berichtet über <strong>das neue Kommentarsystem der New York Times</strong>. Dabei werden Kommentare von Leser, deren bisherige Kommentare keinen Grund zur Beanstandung gaben, künftig ohne Umweg über die Moderationsschleife freigeschaltet. Kommentare können in Themensträngen dargestellt werden um Bezüge deutlich zu machen. Un der wichtigste Punkt: Man braucht ein FacebookProfil um kommentieren zu können. Letzeres erregte den Zorn vieler Nutzer. Es zeigt aber auch, wie Ingram einen Kommentator zitiert, <strong>wie sehr Facebook zu einem Standardwerkzeug der Internetnutzung geworden ist</strong>. Jedenfalls ist das NYT Modell einen Versuch wert. <strong>Auch hierzulande wird noch nach praktikablen Modellen zwischen zu restriktivem Moderieren einerseits und drohender Troll-Vermüllung andererseits gesucht. </strong>Die Öffnung der Kommentarspalten nur tagsüber an Wochentagen, wie es die Süddeutsche Zeitung im Netz praktiziert, kann jedenfalls nicht der Stein der Weisen sein.</p>
<h4><a href="http://www.ajr.org/Article.asp?id=5209">The Naked Retweet Dilemma</a></h4>
<p>In der amerikanischen Journalismusszene ist <strong>ein Disput darüber entbrannt, ob sich Journalisten mit einer Kurzmeldung bei Twitter gemein machen, wenn sie ihn kommentarlos wiederholen (retweeten)</strong>. Im US-Journalismus gilt strikte Neutralität seit jeher als hohes Gut (Berichte und Leitartikel, bzw. Kommentare erscheinen in den Zeitungen deshalb grundsätzlich auf verschiedenen Seiten. Äußerst rigide Statuten hat die Nachrichtenagentur AP ihren Redakteuren auferlegt. Doch jetzt sich auch der Oregonian aus Portland zu den Hardlinern gesellt. <strong>&#8220;Nackte&#8221; Retweets ohne redaktionelle Einordnung oder Distanzierung sind nicht mehr erlaubt.</strong> Zu den Kritikern der neuen Regeln gehört u.a. der Journalismusprofessor und Autor <strong>Dan Gillmor</strong> (&#8220;We the people&#8221;). Diskussionen über angemessenes Verhalten im sozialen Netz sind wichtig, sagt Gillmor, aber <strong>feste Regeln sollte es in einer Redaktion so wenige wie möglich geben. &#8220;Sie hemmen die Möglichkeiten für Journalisten mit den Nutzern zu kommunizieren.&#8221;</strong> Mehr dazu auf der Webseite des American Journalism Review (s. Überschriftenlink).</p>
<h4><a href="http://infosthetics.com/archives/2011/12/amanda_cox_talks_about_developing_infographics_at_the_new_york_times_graphics.html">Amanda Cox Talks about Developing Infographics at the New York Times</a></h4>
<p>Die Programmiererin <strong>Amanda Cox</strong>, die zum <strong>Infografikteam der New York Times</strong> gehört, ist weniger für brillante Reden als für ihre <a href="http://www.nytimes.com/interactive/business/buy-rent-calculator.html"><strong>brillanten</strong></a> <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/11/13/weekinreview/deficits-graphic.html"><strong>interaktiven</strong></a> <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2009/11/06/business/economy/unemployment-lines.html"><strong>Datenvisualisierungen</strong></a> bekannt. Jess 3 hat jetzt mehrere Videos mit öffentlichen Auftritten von Amanda Cox zusammengestellt. Teilweise schwer verständlich (nicht inhaltlich, sondern weil Amanda Cox vieles vernuschelt), aber lohnenswert. Wer sich die Mühe lieber nicht machen möchte &#8211; hier ist ein <a href="http://www.slideshare.net/openjournalism/amanda-cox-visualizing-data-at-the-new-york-times"><strong>Link </strong></a> zu einigen interessanten <strong>Vortragsfolien</strong> von Amanda Cox.</p>
<p><em>Illustration:<a href="http://josephine-poon.blogspot.com/2011/05/future-of-journalism.html"> Wordle / Josephine Poon</a></em></p>
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		<title>7 Milliarden Menschen &#8211; visualisiert von National Geographic</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 21:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie kann man anschaulich darstellen, welche Auswirkungen eine Weltbevölkerung von sieben Milliarden Menschen auf unsere Lebensqualität und natürlichen Ressourcen hat? Wie schnell vermehren wir uns? Wie sind Wohlstand und Ressourcen verteilt? Das Magazin &#8220;National Geographic&#8221; hat sich dazu eine Datenvisualisierung im Stil von Did You Know? einfallen lassen: via The Evolving Newsroom]]></description>
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<p>Wie kann man anschaulich darstellen, welche Auswirkungen eine Weltbevölkerung von sieben Milliarden Menschen auf unsere Lebensqualität und natürlichen Ressourcen hat? Wie schnell vermehren wir uns? Wie sind Wohlstand und Ressourcen verteilt? Das Magazin &#8220;National Geographic&#8221; hat sich dazu eine Datenvisualisierung im Stil von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6ILQrUrEWe8"><strong>Did You Know?</strong></a> einfallen lassen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/sc4HxPxNrZ0?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="349" src="http://www.youtube.com/v/sc4HxPxNrZ0?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><em>via <a href="http://evolvingnewsroom.co.nz/data-visualisation-the-typical-human">The Evolving Newsroom</a></em></p>
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		<title>So sinnfrei können Infografiken sein</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Feb 2011 20:56:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Datenjournalismus und Datenvisualisierung haben in letzter Zeit den Journalismus wirklich bereichert. In meinen Linktipps zum Wochenstart stelle ich immer wieder Beispiele vor, die ich gelungen finde. Allerdings fragt man sich manchmal schon häufiger, ob nun alles, was früher einfach in Text ausgedrückt wurde, einen Mehrwert ergibt, wenn es visualisiert wird. Die Grafiker von Think Brilliant [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Datenjournalismus und Datenvisualisierung haben in letzter Zeit den Journalismus wirklich bereichert. In meinen <strong><a href="http://medialdigital.de/2011/02/27/linktipps-zum-wochenstart-182-tage-im-leben-des-malte-spitz/">Linktipps zum Wochenstart</a></strong> stelle ich immer wieder Beispiele vor, die ich gelungen finde. Allerdings fragt man sich manchmal schon häufiger, ob nun alles, was früher einfach in Text ausgedrückt wurde, einen Mehrwert ergibt, wenn es visualisiert wird. Die Grafiker von Think Brilliant haben das schön absurd auf die Spitze getrieben (zum Vergrößern auf die Grafik klicken):</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.thinkbrilliant.com/infographic/"><img class="aligncenter size-full wp-image-4673" title="Infografik Think Brilliant" src="http://medialdigital.de/wp-content/Infografik-Think-Brilliant.png" alt="" width="601" height="721" /></a><em>via <a href="http://www.thinkbrilliant.com/2010/06/infographic/">Think Brilliant</a>, <a href="http://twitter.com/#!/NiemanLab/status/42318127354224640">Nieman Lab</a></em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: 182 Tage im Leben des Malte Spitz</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 20:42:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Verräterisches Handy An diesem interaktiven Glanzstück bei Zeit Online zeigt sich, was Datenjournalismus leisten kann. Die Visualisierung zeigt anhand der eingeklagten Vorratsdaten von Malt Spitz ziemlich lückenlos, wo sich der Grünen-Politiker in den letzten sechs Monaten aufgehalten hat und ist damit ein eindringlicheres Plädoyer gegen die Vorratsdatenspeicherung als so manche juristische Abhandlung. Mehr zum Hintergrund [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Vorratsdatenspeicherung.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4666" title="Vorratsdatenspeicherung" src="http://medialdigital.de/wp-content/Vorratsdatenspeicherung.png" alt="" width="414" height="270" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten">Verräterisches Handy</a></h4>
<p>An diesem interaktiven Glanzstück bei <em>Zeit Online</em> zeigt sich, <strong>was Datenjournalismus leisten kann</strong>. Die Visualisierung zeigt anhand der eingeklagten Vorratsdaten von Malt Spitz ziemlich lückenlos, wo sich der Grünen-Politiker in den letzten sechs Monaten aufgehalten hat und ist damit <strong>ein eindringlicheres Plädoyer gegen die Vorratsdatenspeicherung als so manche juristische Abhandlung</strong>. Mehr zum Hintergrund schreibt Lorenz Matzat im <a href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/02/25/vorratsdaten-funkmast-als-wachturm"><strong>Open Data Blog </strong></a>von <em>Zeit Online</em>.</p>
<h4><a href="http://www.bbc.co.uk/news/world-middle-east-12536855">A glimpse of journalism&#8217;s future</a></h4>
<p><strong>Paul Reynolds, World Affairs Correspondent der BBC Webseite, </strong>verabschiedt sich von der BBC mit einem lesenswerten Rückblick auf den Kulturschock, den er erlitt, als er vor neun Jahren in die Online-Abteilung wechselte: &#8220;<strong>I found that I was in direct contact with the public. Horror. This had not happened to me before.</strong>&#8221; Mit diesem Einstieg fängt er natürlich Leser ein, aber was folgt, sind interessante Erfahrungen, die Reynolds hoffentlich auch künftig an junge Journalisten vermitteln kann.</p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2011/02/metro-after-midnight-how-the-washington-post-tapped-night-owls-to-make-a-transportation-story-social/">Metro after midnight: How The Washington Post tapped night owls to make a transportation story social<br />
</a></h4>
<p><em>Nieman Journalism Lab</em> stellt  <strong><a href="http://blog.washingtonpost.com/story-lab/metro_after_midnight/">Metro After Midnight</a></strong> vor, ein kollaboratives Erzähl-Experiment, das zwei Nächte in der U-Bahn von Washington aus der Perspektive von Nutzern beschreibt: &#8220;More than a  series of strung-together &#8216;how the man on the street feels&#8217; comments,  Metro After Midnight was an experiment in deploying new newsroom tools  to create a narrative, using comments as cues for reporting, curating  Twitter reactions and photos, and packaging the whole affair (online, at  least) using <strong><a href="http://storify.com/">Storify</a></strong>. In the world of  newspapers, it’s not atypical to put together a feature package in a  matter of days, but <strong>Metro After Midnight is a case study of new media in  action — not for the big, blow-out stories or events, but for the  regular, week-to-week coverage that newspapers are typically consumed  with.&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://www.betatales.com/2011/02/11/innovative-journalism-for-the-future-an-example-from-norway/">Innovative journalism for the future – an example from Norway</a></h4>
<p><em>BetaTales</em> stellt eine <strong>innovative datenjournalistische Anwendung aus Norwegen</strong> vor: <em>Bergens Tidende</em> begnügt sich nicht länger damit, Verkehrsunfälle zusammenhanglos zu vermelden und spektakuläre tragische Einzelfälle in größeren Berichten abzuhandeln, sondern spürt den Gründen für Unfallschwerpunkte in seinem Projekt &#8220;Killing Roads&#8221; systematisch und datenjournalistisch nach. Ein nachahmenswertes Beispiel.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://blog.spot.us/2011/02/22/state-of-the-spot-moving-forward-with-your-help/">State of the Spot: Moving forward with your help</a></h4>
<p><strong>David Cohn, Gründer der spendenfinanzierten Journalismus-Plattform Spot.Us zieht nach zwei Jahren Bilanz</strong> <strong>und fragt die Nutzer um Hilfe bei der Suche nach einem nachhaltigen Geschäftsmodell.</strong> Die Plattform erhielt neben den Spenden anfangs eine Anschubfinanzierung der Knight Foundation und hat außerdem ein <strong><a href="http://medialdigital.de/2010/08/20/community-focused-sponsorship-david-cohn-uber-neue-entwicklungen-bei-spot-us/">bisher einzigartiges Werbemodell</a> </strong>entwickelt. Bemerkenswert ist dieser Blogpost auch wegen des Schlagabtauschs zwischen David Cohn und dem anonymen Kommentator &#8220;Honestly&#8221;. Cohn Reaktionen zeugen von einem Willen, transparent zu sein und Kritik ernst zu nehmen, und zwar mit einem geradezu erstaunlichen Einsatz von Zeit und Geduld. (Ich hätte diesen Kommentator recht schnell als Paranoiker abgeschrieben).</p>
<h4><a title="What newsrooms can learn from tech startups" rel="bookmark" href="http://www.mediabistro.com/10000words/what-newsrooms-can-learn-from-tech-startups_b2585">What newsrooms can learn from tech startups</a></h4>
<p>Lauren Rabaino plädiert in einem starken Beitrag bei <em>10000 words</em> dafür, dass sich<strong> Medien in ihrer Redaktionsorganisation und Unternehmenskultur stärker an Tech-Startups orientieren sollten.</strong> Ihre Vorschläge reichen von mehr Transparenz im Impressum und leichtere Kontaktmöglichkeiten für Nutzer über den Ansatz, journalistische Beiträge als Software im Beta-Stadium aufzufassen, bis zum Vorbild Google mit seinem Experimentierfreiraum für Mitarbeiter, der immerhin ein Fünftel der Arbeitszeit umfasst.</p>
<h4><a title="Permanent Link to Prof. Wolfgang Donsbach: “Medien verlieren zunehmend ihren Markenkern”" rel="bookmark" href="http://www.flurfunk-dresden.de/2011/02/27/prof-wolfgang-donsbach-medien-verlieren-zunehmend-ihren-markenkern/">Prof. Wolfgang Donsbach: “Medien verlieren zunehmend ihren Markenkern” </a></h4>
<p>Der Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden hält es für einen Fehler, wenn sich klassische Medien ins soziale Netz begeben: &#8220;Ich zeige in Vorträgen oft ein Bild mit vier Webseiten, die sehen alle  gleich aus. Ob das StudiVZ ist oder irgendein Blogger oder eine  Unternehmensseite, die einem etwas verkaufen will: Die können ihre  Inhalte heute alle so journalistisch aufbereiten, dass es für den  Durchschnittsbürger keinen Unterschied macht. <strong>Es ist in meinen Augen ein  Grundfehler der Medien, dass sie nun alle denken, sie brauchen Blogs  und müssen bei Facebook oder sonstwas mitmachen.</strong>&#8221; Ich halte diese Denkweise für einen Fehler, weil Medien ihren Markenkern nicht werden retten können, indem sie sich modernem Mediennutzungsverhalten verweigern. Lesenswert ist der Text bei <em>Flurfunk Dresden </em>dennoch.</p>
<h4><a href="http://www.avatter.de/wordpress/2011/02/pr-recycling-churnalism-com-entlarvt-faule-journalisten/">PR-Recycling: Churnalism.com entlarvt faule Journalisten</a></h4>
<p>Was Guttenplag für die Deutschlands berüchtigste Ex-Dissertation wurde, könnte<a href="http://churnalism.com"><strong> Churnalism.com</strong></a> für britische Journalisten werden. André Vatter stellt das neue Transparenz-Tool der Stiftung <strong><a href="http://mediastandardstrust.org/" target="_blank">Media Standards Trust</a></strong> vor, &#8220;das es jedem Nutzer erlaubt, den  Redaktionen in Großbritannien auf die Finger zu schauen: <strong>Wer betreibt  unbekümmertes News-Recycling aus dem, was die PR-Schleuder den  Journalisten jeden Tag vorsetzt?</strong>&#8221; In diesem Zusammenhang natürlich auch immer wieder erwähnenswert: <a href="http://www.tomscott.com/warnings/"><strong>Journalism Warning Labels</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.facebook.com/Journalistensprech?sk=wall"><strong>Journalistensprech</strong></a></h4>
<p>Eine Facebook-Gruppe. Lesen, lachen und mitmachen.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://blog.zeit.de/open-data/2011/02/25/vorratsdaten-funkmast-als-wachturm">Open Data Blog</a></em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Kairo kuratiert</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 21:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Curating the Revolution: Building a Real-Time News Feed About Egypt Andy Carvin, Chef für digitale Strategien und Social Media Spezialist des US-Radionetzwerks NPR, hat aus seinem US-Büro heraus die interessantesten Tweets zur Revolution in Ägypten zu einem kontinuierlichen, verlässlichen und informativen Nachrichtenstrom zusammengestellt. &#8220;Carvin has turned himself into &#8216;a personal news wire for Egypt&#8221;, [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/NYT-Kairo-interactiv-map.png"><img class="size-full wp-image-4620 aligncenter" title="NYT-Kairo-interactiv-map" src="http://medialdigital.de/wp-content/NYT-Kairo-interactiv-map.png" alt="" width="464" height="422" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.theatlantic.com/technology/archive/2011/02/curating-the-revolution-building-a-real-time-news-feed-about-egypt/71041">Curating the Revolution: Building a Real-Time News Feed About Egypt</a></h4>
<p>Andy Carvin, Chef für digitale Strategien und Social Media Spezialist des US-Radionetzwerks NPR, hat aus seinem US-Büro heraus <strong>die interessantesten Tweets zur Revolution in Ägypten zu einem kontinuierlichen, verlässlichen und informativen Nachrichtenstrom zusammengestellt</strong>. &#8220;Carvin has turned himself into &#8216;a personal news wire for Egypt&#8221;, schreibt <em>The Atlantic</em>. Das Magazin hat mit Carvin ein interessantes Interview (über Ägypten und Twitter hinaus) über die Bedeutung des Kuratierens für die Zukunft des Journalismus geführt (Überschriftenlink). Mehr dazu auch beim <em>Knight Digital Media Center</em>: <a href="http://www.knightdigitalmediacenter.org/news_blog/comments/20110204_how_nprs_andy_carvin_is_using_twitter_to_tell_egypts_story"><strong>How NPR’s Andy Carvin is using Twitter to tell Egypt’s story</strong></a>.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2011/02/12/world/middleeast/0212-egypt-tahrir-18-days-graphic.html">18 Days at the Center of Egypt’s Revolution</a></h4>
<p>Eine interaktive Karte der <em>New York Times </em>zu den Ereignissen rund um den Tahrir-Platz in Kairo im Zeitverlauf. Details (auch zu einer Karte der BBC)<strong> </strong><a href="http://www.onlinejournalismus.de/2011/02/13/karte-kairo-proteste-new-york-times-bbc/"><strong>erläutert Fiete Stegers</strong></a> bei <em>Onlinejournalismus.de</em>.</p>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/2011/02/13/business/13search.html?_r=2&amp;pagewanted=all">The Dirty Little Secrets of Search</a></h4>
<p>In den USA gibt es derzeit auch eine kleine Affäre mit gekauften Links. Der Kunde ist ein Kaufhausgigant &#8211; JC Penney &#8211; und beschrieben wird das Geschäft der <strong>Suchmaschinenoptimierung </strong>(SEO) und die <strong>feine Grenze zwischen &#8220;von Google sanktioniert&#8221; und &#8220;wird von Google abgestraft&#8221;</strong> sehr lesenswert von David Segal in der <em>New York Times</em>.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/offentliches-expertengesprach-des-bundestagsausschusses-fur-kultur-und-medien-zur-zukunft-des-qualitatsjournalismus/">Öffentliches Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur “Zukunft des Qualitätsjournalismus”</a></h4>
<p>Matthias Spielkamp (<em>Immateriblog</em>) ist zu einem öffentlichen Expertengespräch des <strong><a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/index.jsp">Bundestagsausschusses für Kultur und Medien</a></strong> zur “Zukunft des Qualitätsjournalismus” geladen und findet es &#8220;bezeichnend, dass das Gespräch unter der Überschrift &#8216;Zukunft des  Qualitätsjournalismus&#8217; steht. Das ist zwar erheblich besser als &#8216;Zukunft  des Papierbedruckens&#8217;, wie es <strong><a href="http://www.vdz.de/vertrieb-nachricht.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=59051&amp;tx_ttnews[backPid]=37&amp;cHash=2a186589b5">Staatsminister Neumann und die Presseverleger</a></strong> mit ihrer <strong><a href="http://netzwertig.com/2008/04/18/nationale-initiative-printmedien-schlechte-medizin/">unsäglichen, staatlich mitfinanzierten Lobbykampagne</a> &#8216;<a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragterfuerKulturundMedien/Medienpolitik/InitiativePrintmedien/nationale-initiative-printmedien.html">Nationale Initiative Printmedien – Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie</a></strong>&#8216; sicher gern gehabt hätten. Aber auch der Begriff Qualitätsjournalismus hat in letzter Zeit seine  Unschuld verloren. War es früher selbstverständlich, zwischen  Boulevard- und Qualitätsjournalismus zu unterscheiden [...], so haben es Springer  (ausgerechnet!), FAZ &amp; Co. inzwischen offenbar geschafft, den  Begriff umzudeuten in <strong>&#8216;Qualitätsjournalismus ist das, was Presseverlage  tun (auch im Internet), Nicht-Qualitätsjournalismus ist alles andere&#8217;</strong>.&#8221;</p>
<h4><a href="http://recoveringjournalist.typepad.com/recovering_journalist/2011/02/when-the-news-gets-old.html">When the News Gets Old</a></h4>
<p>Für die meisten US-Zeitungen kam der Rücktritt von Ägyptens Präsident Mubarak zur falschen Zeit, nämlich kurz nach dem Andruck. So erschienen viele Zeitungen mit Schlagzeilen wie &#8220;Mubarak refuses to step down&#8221;, als das schon seit Stunden nicht mehr stimmte. Mark Potts fordert bei <em>Recovering Journalist</em>, dass Tageszeitungen ihre Perspektiven und Prioritäten sollten, um nicht länger den Ereignissen hinterher zu hecheln: &#8220;First, maybe it&#8217;s time for papers to stop trying to be the snapshot  of the previous day&#8217;s events. [...] <strong>The whole &#8216;newspaper of record‘ thing is now pretty passé.</strong> More fundamentally, this is an argument for papers to double down on  their quicker digital news-delivery products. They need to finally come  to grips with the idea that <strong>the product to which they still devote the  vast majority of their resources—that print edition—shouldn&#8217;t be getting  primacy in management attention and resource allocation.</strong>&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent Link: Mobiler Journalismus: Wenn die Community korrigiert" rel="bookmark" href="http://www.onlinejournalismus.de/2011/02/11/mobiler-journalismus-wenn-die-community-korrigiert/">Mobiler Journalismus: Wenn die Community korrigiert</a></h4>
<p>Bernd Oswald (<em>Onlinejournalismus.de</em>) zieht mit einem Portrait Bilanz nach anderthalb Jahren &#8220;MoJane&#8221; (das ist der Nickname der mobilen <em>Rhein-Zeitung</em>-Reporterin Katrin Steinert): &#8220;Aber auch wenn noch nicht alles Gold ist, was glänzt: Die Rhein-Zeitung  und ihre MoJane Katrin Steinert haben Mut und probieren aus, &#8216;was bei  einer regionalen Tageszeitung multimedial geht&#8217;. <strong>Diese Erfahrungen  können in dem rasanten Medienwandel, der vor allem Lokal- und  Regionalzeitungen mit einer überalterten Leserschaft vor große  Herausforderungen stellt, noch Gold wert sein.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://istlokal.de/2011/02/13/es-wird-zeit-hute-zu-verteilen/">Es wird Zeit, &#8220;Hüte zu verteilen&#8221;</a></h4>
<p><em>Istlokal.de</em>, eine <strong>Vereinigung lokaler Blogs</strong>, die von Stefan Aigner, Thomas Pfeiffer und Hardy Prothmann ins Leben gerufen wurde, hat jetzt 35 Mitglieder, sucht weitere Mitstreiter und externe Kompetenz und plant eine <strong>Genossenschaft</strong>. Hinter dem Überschriftenlink kann man nachlesen, wie sich das professionell-journalistische Graswurzelprojekt &#8220;von der Idee zum Netzwerk&#8221; entwickelt.</p>
<div id="content">
<div>
<h4 id="post-2634"><a rel="bookmark" href="http://adamwestbrook.wordpress.com/2011/02/09/10-free-and-totally-legal-programs-every-multimedia-journalist-should-have/">10 free and totally legal programs every multimedia journalist should have</a></h4>
<p>Adam Westbrook stellt <strong>zehn kostenfreie Tools für multimedialen Journalismus</strong> vor. Wussten Sie, dass man Audioaufnahmen direkt aus Skype machen kann?</p>
<h4><a href="http://t3n.de/news/9-news-aggregatoren-kennen-sollte-295330/">13 News-Aggregatoren, die man kennen sollte [Update]</a></h4>
<p>&#8220;Leider ist mit  Rivva der beste Vertreter für den deutschsprachigen Raum gerade  eingestellt worden&#8221; &#8211; mit diesen Worten des Bedauerns stellt<em> t3n</em> seine Liste mit 13 Nachrichtenaggregatoren vor.&#8221; Stimmt, aber die Liste ist trotzdem <strong>gut aufbereitet und nützlich</strong>.</p>
<h4><a href="http://www.boston.com/bigpicture/2011/02/egypt_the_wait.html">Egypt: the wait</a></h4>
<p><em>The Big Picture </em>(Fotoblog des Boston Globe) mit einer <strong>fantastischen Bilderstrecke</strong> zu den wartenden Menschen auf dem Tahrirplatz in Kairo.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: 25 Gebote für guten Journalismus</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 13:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: A manifesto for the simple scribe – my 25 commandments for journalists Ex-Guardian-Redakteur Tim Radford schrieb diese 25 Gebote für guten Journalismus schon vor 15 Jahren, also auf der Schwelle zum digitalen Zeitalter. &#8220;I began compiling them because I had just asked myself what was the most important thing to remember about writing a [...]]]></description>
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<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.guardian.co.uk/science/blog/2011/jan/19/manifesto-simple-scribe-commandments-journalists">A manifesto for the simple scribe – my 25 commandments for journalists</a></h4>
<p>Ex-<em>Guardian</em>-Redakteur Tim Radford schrieb diese <strong>25 Gebote für guten Journalismus</strong> schon vor 15 Jahren, also auf der Schwelle zum digitalen Zeitalter. &#8220;I began compiling them because I had just asked myself what was the  most important thing to remember about writing a story, and the answer  came back loud and clear: &#8216;To make somebody read it.&#8217;&#8221; Die goldenen Regeln haben bis heute ihre Gültigkeit nicht verloren.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.focus.de/digital/internet/dld-2011/tid-21086/new-york-times-dampfer-im-digitalen-nebel_aid_592223.html">Dampfer im digitalen Nebel</a></h4>
<p>Björn Sievers und Leif Kramp porträtieren in einem Special bei <em>Focus Online</em> zum Auftakt von <strong>Burdas Digital-Kongress <a href="http://www.dld-conference.com/">DLD</a></strong> in München den <strong>US-Verleger Arthur Sulzberger und seine <em>New York Times</em></strong>: &#8220;Sulzberger meint, dass die &#8216;New York Times&#8217; eines Tages vielleicht  tatsächlich nicht mehr auf Papier erscheinen werde, nur der Zeitpunkt  noch nicht feststeht. Als er im vergangenen Herbst mit dieser Aussage  wiederholte, was er schon drei Jahre zuvor auf dem Weltwirtschaftsforum  in Davos angedeutet hatte, goss er <strong>Wasser auf die Mühlen der  Untergangspropheten der gedruckten Presse</strong>. <strong>Entsprechend nervös wird  jeder der raren Auftritte Sulzbergers verfolgt.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/5437-paternalismus-und-deutsche-internet-provinz">Nicht in unserem Hinterhof</a></h4>
<div>
<p>&#8220;Bedrohen die Dienste von Google und Facebook wirklich die  Privatsphäre der Menschen und rechtfertigen staatliche Interventionen,  die von Politikern wie der CSU-Bundesministerin  Ilse Aigner in steter Regelmäßigkeit gefordert werden? Woher kommen der  deutsche Verpixelungs-Sonderweg, die Sehnsucht nach technologisch  <strong>sinnlosen digitalen Radiergummis</strong> und die <strong>Angst vor einer harmlosen  Tracking-Software</strong> wie Google Analytics?&#8221; Das fragt sich der Wirtschaftspublizist Gunnar Sohn in einem Beitrag für <em>The European</em>. Differenzierte Antworten gibt er auch. Sie laufen darauf hinaus: &#8220;<strong>Wir können uns diese provinzielle Rückwärtsgewandtheit einfach nicht mehr leisten.&#8221;</strong></p>
</div>
<h4><a title="Why I Don’t Buy the Quora Hype" rel="bookmark" href="http://techcrunch.com/2011/01/23/why-i-don%e2%80%99t-buy-the-quora-hype/">Why I Don’t Buy the Quora Hype</a></h4>
<p><em>Techcrunch</em> Gastautor Vivek Wadhwa mit einer <strong>skeptischen Einschätzung des mittelfristigen Erfolgs von Quora</strong>, dem momentan überaus gehypten Frage-Antwort Portal. &#8220;I just don’t believe that Quora will “<a href="http://twitter.com/#%21/davemcclure/status/27851549963198466">rule</a>” or become anything like Facebook or Twitter.  It has been a very nice private club; but it’s not for the general public&#8221;, glaubt Wadhwa. Unter anderem deshalb: &#8220;<strong>Silicon Valley is again drinking its own Kool-Aid; it is looking at the  world through its own prism.</strong> This is a common problem here, where we  jump from one fad to another; where venture capitalists start investing  in similar technologies and drive company valuations through the <a href="http://techcrunch.com/2011/01/14/facebook-shares-hit-28-26-per-share-thats-a-70-billion-valuation/">roof</a>; <strong> where TechCrunch hypes the technology du jour and causes entrepreneurs  all over the world to drop what they are doing in favor of building  copycat technologies.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.knightdigitalmediacenter.org/leadership_blog/comments/20110120_how_missing_links_hurt_online_news_part_1">How missing links hurt online news, part 1</a></h4>
<p>Amy Gahran listet in einem Beitrag für das<em> Knight Digital Media Center</em> die häufigsten Ausreden auf, warum noch immer <strong>viele Webseiten von Zeitungen keine externen Links setzen</strong>. Ihrer Meinung nach schaden sich die Websites damit vor allem selbst. Und unaussprochen stecke hinter den meisten der vorgebrachten Argumente dieses: &#8220;<strong>I hate change. Don’t ask me to do anything new/different.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://de.ejo-online.eu/?p=4321">So zwitschern deutsche Journalisten</a></h4>
<p>Tina Bettels hat für das European Journalism Observatory die wichtigsten Erkenntnisse der Studie „<strong>Twitter und Journalismus – Der Einfluss des Social Web auf  die Nachrichten</strong>“ vom Institut für Kommunikationswissenschaft der  Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zusammengefasst (u.a. &#8220;Über zwei Drittel der befragten Journalisten (70%) sind der Ansicht, dass die Bedeutung von Twitter derzeit überschätzt wird.&#8221;) Die Studie gibt es als <a href="http://www.lfm-nrw.de/fileadmin/lfm-nrw/Publikationen-Download/LfM_Doku38_Twitter_Online.pdf"><strong>pdf zum Download</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://spielkultur.ea.de/kategorien/medienkompetenz/gastbeitrag-johnny-haeusler-medien-erziehung-im-grundschulalter-ein-kinderspiel">Gastbeitrag Johnny Haeusler: Medien-Erziehung im Grundschulalter: Ein Kinderspiel?</a></h4>
<p>Wieviel Computer und/oder Internet  ist nützlich oder schädlich für  mein Kind? Hilfe, mein Kind verrät mir nicht alles, was es mit seinem  Handy macht! <strong>Johnny Häusler plädiert für mehr Gelassenheit in der Medienerziehung. </strong>Überzeugend formulierte persönliche Erfahrungen und Einsichten des <em>Spreeblick </em>Gründers im <em>Blog für digitale Spielkultur</em>. Einige Auszüge:</p>
<ul>
<li>Die digitale Welt ist diejenige, in die unsere Kinder hineingeboren   wurden, und sie ist für sie so selbstverständlich und allgegenwärtig  wie  für uns der Fernseher und das Radio.</li>
<li>Kinder medientechnisch unterstützen zu können, bedeutet in  allererster  Linie zu wissen, was sie tun. Und wenn sie es nicht wissen:  Lassen sie  es sich erklären, nämlich von ihren Kindern. Sie werden  schnell  feststellen, wie viel Spaß es ihrem Nachwuchs bereitet, ihnen  etwas  beizubringen. Kinder lieben es, Wissen zu teilen, besonders mit  Ihnen.</li>
<li>Das Handy ist ein Teil unserer Privatsphäre und so wird es digitale   Bereiche geben, zu denen Ihnen (ältere) Kinder keinen Zugang geben. Und   auch das ist okay.</li>
</ul>
<h4><a title="Permanent Link to Fluglärmkarte BBI: Making off" rel="bookmark" href="http://www.datenjournalist.de/fluglarmkarte-bbi-making-off/">Fluglärmkarte BBI: Making of</a></h4>
<p><em>Datenjournalist </em>Lorenz Matzat beschreibt wie <em>taz online </em>den zu erwartenden <strong>Fluglärm rund um den neuen Großflughafen BBI International interaktiv visualisiert</strong> und welche Hürden dabei zu nehmen waren. Er ist Entwickler der Anwendung.</p>
<h4><a href="http://opendata-network.org/2011/01/datenlandkarte-selber-erstellen-eine-anleitung/"><strong>Datenlandkarte selber erstellen &#8211; eine Anleitung</strong></a></h4>
<p>Thomas Pfeiffer von den Webevangelisten zeigt beim <em>Open Data Network</em> <strong>Schritt für Schritt</strong>, wie man eine Datenlandkarte baut.</p>
<h4><a href="http://www.mediabistro.com/10000words/7-innovative-online-maps_b2345">7 Innovative online maps</a></h4>
<p>Mark Luckie stellt bei 10.000 words sieben gelungene Beispiele für interaktive Kartenvisualisierungen vor.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://www.datenjournalist.de/fluglarmkarte-bbi-making-off/">Datenjournalist</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">cc-Lizenz</a>)</em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Wikileaks Edition</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Dec 2010 20:31:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wikileaks ist noch immer das überragende Medienthema in Blogs und Medienportalen. Nachdem ich mich in der vergangenen Woche der nationalen Selbstbespiegelung bewusst entzogen habe, finde ich inzwischen viele verlinkenswerte Beiträge zur Frage, ob und wie Wikileaks die Medienwelt verändert oder zur Reflexion zwingt. Deshalb sind die Linktipps diesmal eine weitgehend monothematische Ausgabe. Wen das stört, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/wikileaks.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-4271" title="wikileaks" src="http://medialdigital.de/wp-content/wikileaks-300x200.png" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p><strong>Wikileaks ist noch immer das überragende Medienthema in Blogs und Medienportalen.</strong> Nachdem ich mich in der vergangenen Woche der nationalen Selbstbespiegelung bewusst entzogen habe, finde ich inzwischen viele verlinkenswerte Beiträge zur Frage, ob und wie Wikileaks die Medienwelt verändert oder zur Reflexion zwingt. Deshalb sind die Linktipps diesmal eine weitgehend monothematische Ausgabe. Wen das stört, der möge bitte direkt weiter nach unten scrollen &#8211; einige andere interessante Themen gab es ja auch noch.</p>
<h4><a href="http://print-wuergt.de/2010/12/02/now-leaking-the-one-and-only-ich/">Now leaking: The one and only Ich</a></h4>
<p>Ein furioser Aufsatz des Journalisten Michalis Pantelouris, der erstens feststellt, dass es jetzt eine &#8220;Identitätszentrale im Netz&#8221; gibt, die es Lügnern (oder Diplomaten) schwermacht, ihre diversen Versionen der Wahrheit für verschiedene Sphären voneinander getrennt zu halten. Zweitens den Glauben an die Geheimhaltung von etwas, &#8220;zu dem offenbar  zweieinhalb Millionen Menschen Zugang haben&#8221;, für so naiv hält wie den Glauben, dass ein nicht angeschlossenes Fahrrad in Hamburg nicht geklaut wird. Und drittens die Argumentation in einem <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article11291186/Wikileaks-Enthuellungen-stossen-Tor-zur-Anarchie-auf.html"><strong>Beitrag der </strong><em><strong>Welt</strong> </em></a>(<em>Verlinkung von mir</em>) kritisiert. Pantelouris: &#8220;<strong>Nicht die Privatsphäre des Einzelnen gilt es zu  durchbrechen, sondern die willkürlich behauptete Privatsphäre des  Staates vor dem Einzelnen.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.salon.com/technology/dan_gillmor/2010/11/29/wikileaks_a_few_questions">A few questions about the WikiLeaks release</a></h4>
<p>Dan Gillmor argumentiert bei <em>Salon</em> in eine ähnliche Richtung wie Pantelouris und stellt allen Beteiligten Fragen. Unter anderem diese an Wikileaks und Julian Assange: &#8220;Could you kindly find someone to liberate internal documents from, say, the Chinese government?&#8221;. Diese an die US-Regierung: &#8220;Is stamping &#8216;Secret&#8217; on everything that moves helpful or detrimental to our national security?&#8221; Diese an die Journalisten mit unmittelbaren Zugang zu den Dokumenten: &#8220;<strong>Why does it take WikiLeaks to get the information you agree is so worthy  of public exposure?</strong> Why aren&#8217;t you doing your own jobs better in the  first place?&#8221; Und diese an Sarah Palin: &#8220;Treason is an act against one&#8217;s own country. Are you aware that  WikiLeaks is not based in the United States, and that Assange is not a  U.S. citizen?&#8221; Lesenswert ist auch Gillmors <a href="http://www.salon.com/technology/dan_gillmor/index.html"><strong>Folgepost</strong></a>, in welchem er warnt: <strong>&#8220;Trusting the cloud is becoming an act of faith, and it&#8217;s time to question that faith.&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://gigaom.com/2010/12/04/like-it-or-not-wikileaks-is-a-media-entity/">L</a><a href="http://gigaom.com/2010/12/04/like-it-or-not-wikileaks-is-a-media-entity/">ike It or Not, WikiLeaks is a Media Entity</a></h4>
<p>Matthew Ingram von <em>GigaOm</em> rät Medien den vorauseilenden Gehorsam bei Amazon sehr kritisch zu betrachten, denn die nächste Anordnung, Inhalte von den Servern zu nehmen oder gar nicht erst zu veröffentlichen, könnte mit gleicher Begründung sie selbst treffen: &#8220;WikiLeaks’ stated intention is to bring transparency to the political  process and expose wrongdoing. Isn’t that the same thing the Times does?  And yet one is being hounded by government agents, forced to remove its  documents from Amazon’s servers and <strong><a href="http://thelede.blogs.nytimes.com/2010/12/04/paypal-suspends-wikileaks-account/">blocked from using PayPal</a></strong>,  while the other is free to publish whatever it wants. <strong>What if the Times  were to store some of its content on Amazon’s EC2 servers or use PayPal  for transactions — would it be subject to the same treatment? And if  not, why is WikiLeaks?&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://www.theatlantic.com/international/archive/2010/12/the-shameful-attacks-on-julian-assange/67440/"><strong>The Shameful Attacks on Julian Assange</strong></a></h4>
<p><a href="http://www.theatlantic.com/international/archive/2010/12/the-shameful-attacks-on-julian-assange/67440/"><strong> </strong></a></p>
<p>David Samuels argumentiert in einem Beitrag für <em>The Atlantic</em>, dass (journalistische) Kritiker, welche  die Bedeutung der über Wikileaks geleakten US-Botschaftsdepeschen gering einschätzen, die wirkliche Bedeutung von Wikileaks nicht erkennen: &#8220;The  true importance of Wikileaks &#8212; and the key to understanding the  motivations and behavior of its founder &#8212; lies not in the contents of  the latest document dump but in the technology that made it possible,  which has already shown itself to be a potent weapon to undermine  official lies and defend human rights. <strong>Since 1997, Assange has devoted a  great deal of his time to inventing encryption systems that make it  possible for human rights workers and others to protect and upload  sensitive data.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://jayrosen.posterous.com/julian-assange-ducks-the-question-a-lot-of-us">Julian Assange Ducks the Question A Lot of Us Have About Wikileaks</a></h4>
<p>Journalismusprofessor Jay Rosen ärgert sich in seinem Posterous-Blog <em>Public Notebook</em> darüber, dass Julian Assange im <a href="http://www.guardian.co.uk/world/blog/2010/dec/03/julian-assange-wikileaks"><strong>interaktiven Interview mit den Nutzern des <em>Guardian</em></strong></a> die Frage eines Diplomaten (&#8220;<strong>why  should we not hold you personally responsible when next an  international crisis goes unresolved because diplomats cannot function?&#8221;</strong>)<strong> </strong>elegant ignoriert hat.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/12/why-wikileaks-latest-document-dump-makes-everyone-in-journalism-and-the-public-a-winner/">Why WikiLeaks’ latest document dump makes everyone in journalism — and the public — a winner</a></h4>
<p><em>Nieman Journalism Lab </em>stimmt nicht ein in den Chor derer, die behaupten, erst das Versagen klassischer Medien bei ihrer investigativen Aufgabe beschere der alternativen Whistleblower-Plattform Wikileaks eine solche öffentliche Aufmerksamkeit: &#8220;<strong>Traditional journalists get to show the value that comes from  parsing through complicated details — and now, from investing in  resources that make that information visually appealing.</strong> In sorting through the WikiLeak-ed cables, traditional journalists  generally took the time to shape and create a story that made sense — by  putting together complicated diplomatic cables that only a select few  in the public would be able to decode with the same comprehensive sweep.&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent link to Julian Assange and the Computer Conspiracy; “To destroy this invisible government”" rel="bookmark" href="http://zunguzungu.wordpress.com/2010/11/29/julian-assange-and-the-computer-conspiracy-%e2%80%9cto-destroy-this-invisible-government%e2%80%9d/">Julian Assange and the Computer Conspiracy; “To destroy this invisible government”</a></h4>
<p><em>zunguzungu</em> wundert sich, warum Journalisten sich wundern, <strong>auf welcher Mission Wikileaks Gründer Assange sei. Wer sich die Mühe mache, dessen Veröffentlichungen zu lesen, findet darin klare Aussagen.</strong> Wer sich die Mühe nicht macht, solle zumindest die im Beitrag zitierten Kernpassagen lesen Es gibt auch eine<a href="http://axyl.us/post/2079481891/julian-assange-und-die-computerverschworung-diese"><strong> ins Deutsche übersetzte Version</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://carta.info/36236/wikileaks-staatsfeind-nr-1/">Wikileaks: Staatsfeind Nr. 1</a></h4>
<p>Einen sehr ausgewogenen Beitrag hat Wolfgang Michal für <em>Carta</em> verfasst. Sein Fazit: &#8220;Man darf WikiLeaks deshalb weder überhöhen noch dämonisieren. Man sollte aber durchaus ein wenig <a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jXk_5-fVLuWkU8RYdG3d0YleM6yw?docId=TX-PAR-HCL99">dankbar</a> sein, dass es eine Instanz gibt, die andere in Zukunft etwas weniger  forsch, etwas weniger selbstherrlich und etwas weniger präpotent agieren  lässt – weil sie fürchten müssen, dass es auffliegt. <strong>Die Existenz von  WikiLeaks (und möglichen Nachfolgern) verringert die Ohnmacht der  vielen.</strong>&#8221; Kritisch sieht Michal die Rolle mancher Medien: &#8220;Da gibt es die Leitmedien, die das Privileg genießen, die  WikiLeaks-Dokumente auswerten, auswählen und veröffentlichen zu dürfen  (der <em>Spiegel</em>, dessen Auflage zuletzt schwächelte, ist sogar in der glücklichen Lage, die aktuelle Ausgabe <a href="http://meedia.de/details-topstory/article/spiegel-druckt-wikileaks-heft-nach_100031825.html">nachdrucken</a> zu müssen). Zum anderen gibt es die Medien, denen zunehmend klarer  wird, dass sie ein trojanisches Pferd in ihre uneinnehmbar erscheinende  Medienfestung geholt haben. Und schließlich gibt es noch die <strong>Medien,  deren Leitartikler sowieso lieber Politiker geworden wären, weil sie  ‚Verbrecherwebsites’ wie WikiLeaks am liebsten ausräuchern würden</strong> (wenn  sie denn wüssten, wie man im Internet etwas ausräuchert).&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.ellsberg.net/archive/open-letter-to-amazon">Open Letter to Amazon.com</a></h4>
<p>Der ehemalige US-Regierungsberater <a href="http://www.ellsberg.net/bio"><strong>Daniel Ellsberg</strong></a>, der nach dem Vietnamkrieg mit der Weitergabe der &#8220;<strong>Pentagon Papers</strong>&#8221; als Whistleblower selbst Schlagzeilen machte und ein erhebliches juristisches Risiko einging, schreibt einen offenen Brief an Amazon (der E-Commerce-Riese hat Wikileaks von seinen Servern entfernt): &#8220;I’m disgusted by Amazon’s cowardice and servility in abruptly  terminating its hosting of  the Wikileaks website, in the face of  threats from Senator Joe Lieberman and other Congressional  right-wingers. <strong>I want no further association with any company that  encourages legislative and executive officials to aspire to China’s  control of information  and deterrence of whistle-blowing.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://gutjahr.biz/blog/2010/12/kill-switch/">Kill Switch – Mein Boykott von Amazon &amp; eBay</a></h4>
<p>Inzwischen haben auch viele deutsche Blogger und Twitterer angekündigt, ihr Amazon und eBay-Konto zu kündigen (eBay ist der Mutterkonzern des Bezahldienstes Paypal, der keine Spenden an Wikileaks mehr zulässt). Einer derer, die ihre Kündigung gut begründen, ist Richard Gutjahr: &#8220;PayPal und Amazon waschen ihre Hände in Unschuld, <strong><a href="http://www.thepaypalblog.com/statement.html">berufen sich auf ihre Geschäftsbedingungen</a></strong>.  Doch galten diese AGB nicht schon vor Cablegate? Warum sollte es nach  wie vor erlaubt sein, die New York Times über Amazon und PayPal zu  beziehen, nicht aber die zugrundeliegenden Originaldokumente? <strong>Warum  haben Amazon und eBay im vorauseilenden Gehorsam gehandelt, gibt es doch  noch nicht einmal einen ordentlichen Gerichtsbeschluss? Wenn es sich  jemand leisten könnte, einer Regierung die Stirn zu bieten, dann doch  wohl zwei global aufgestellte Internet-Konzerne wie Amazon oder eBay.</strong>&#8221;</p>
<h4>Jenseits von Wikileaks:</h4>
<h4><a title="Permanent Link to Reiter: MDR-Intendant löscht Twitter-Account, Nachspiel im Rundfunkrat" rel="bookmark" href="http://www.flurfunk-dresden.de/2010/12/04/reiter-mdr-intendant-loscht-twitter-account-nachspiel-im-rundfunkrat/"> Reiter: MDR-Intendant löscht Twitter-Account, Nachspiel im Rundfunkrat </a></h4>
<p>Der <em>Flurfunk Dresden</em> weiß zu berichten, dass das <strong>inzwischen beendete Twitter-Gastspiel von MDR-Intendant Udo Reiter</strong> am Montag, 6. Dezember, ein Nachspiel im MDR-Rundfunkrat haben wird und sieht in dem Fall ein Zeichen für die Zukunft: &#8220;[...] es ist die Übertragung der 1.0er-Kommunikationsform,  einzelne Äußerungen von Personen medial auszuschlachten, um ihnen zu  schaden. Es war ein schlechter Witz, ja, Reiter hat sich gleich darauf  entschuldigt – so what? Diese und ähnliche Erfahrungen werden eins zur  Folge haben: <strong>Wir werden in Deutschland noch sehr lange warten müssen, bis sich  Politik und andere Entscheiderkreise an Twitter und Co. herantrauen</strong>.&#8221;</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/12/first-look-new-knight-news-challenge-entries-emphasize-data-mobile-community-and-games/">First Look: New Knight News Challenge entries emphasize data, mobile, community, and games</a></h4>
<p><em>Nieman Journalism Lab</em> schaut sich einige der <strong>136 eingereichten Projekte für den journalistischen Innovationswettbewerb Knight News Challenge</strong> an: u.a.  <strong><a href="http://generalapp.newschallenge.org/SNC/ViewItem.aspx?pguid=6671c4e8-ddb2-4170-9b12-e864115cc5a3&amp;itemguid=59609e05-8167-4790-9b9f-146d1ff9c9b2">iBreakNews</a></strong> (eine kollaborative mobile Nachrichtenseite), <strong><a href="http://generalapp.newschallenge.org/SNC/ViewItem.aspx?pguid=6671c4e8-ddb2-4170-9b12-e864115cc5a3&amp;itemguid=cf8b991c-f532-458f-abe2-021ec96a915f">The Pioneer Press Prediction Project</a></strong> &#8211; ein Programm, dass es erlaubt, Wetten auf den weiteren Fortlauf von Ereignissen abzuschließen. Was das mit Journalismus zu tun hat? Die Chancen zu gewinnen, steigen, wenn sich Nutzer zuvor intensiv mit den Nachrichten befassen, auf die sie Wetten abschließen. Ebenso wie beim Nachrichtenquiz <strong><a href="http://generalapp.newschallenge.org/SNC/ViewItem.aspx?pguid=6671c4e8-ddb2-4170-9b12-e864115cc5a3&amp;itemguid=4febcbb8-1d49-4cac-b835-b6b4b5d6857d">Mobile Wits.</a></strong></p>
<h4><a href="http://searchengineland.com/the-incredible-stupidity-of-investigating-google-for-acting-like-a-search-engine-57268">The Incredible Stupidity Of Investigating Google For Acting Like A Search Engine</a></h4>
<p><em>Search Engine Land </em>verteidigt <strong>Google</strong> vor dem Vorwurf das <strong>EU-Kartellrecht</strong> zu verletzen. Und zwar nicht mit dem simplen Argument, es sei ja niemand gewzungen Google zu benutzen. Sondern inhaltlich-logisch: &#8220;If you step back from the rhetoric, the political jockeying, the  concerns that Google is just too big so let’s use any argument to stop  it — if you logically think about this argument from a user perspective —  it makes no sense. Google is a search engine. A search engine’s job is to point you to  destination sites that have the information you are seeking, not to send  you to other search engines. <strong>Getting upset that Google doesn’t point to  other search engines is like getting upset that the New York Times  doesn’t simply have headlines followed by a single paragraph of text  that says “read about this story in the Wall Street Journal.</strong>”</p>
<h4 id="watch-headline-title"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=jbkSRLYSojo&amp;feature=player_embedded">Hans Rosling&#8217;s 200 Countries, 200 Years, 4 Minutes &#8211; The Joy of Stats &#8211; BBC Four</a></h4>
<p>Ein 4-Minuten-Video aus einer Sendung des Datenexperten Hans Rosling bei BBC4 zeigt den Mediziner und Statistiker inmitten einer <strong>lebensgroßen interaktiven Visualisierung der weltweiten Wohlstandsverteilung</strong> von 1810 bis heute. So machen nackte Zahlen Spaß.</p>
<h4><a href="http://www.flowtown.com/blog/the-evolution-of-the-blogger">The Evolution of the Blogger</a></h4>
<p><strong>Vom Webtagebuch zu den vielfältigen Formen heutiger Blogs</strong> (Modeblogs, Unternehmensblogs, Spamblogs etc.) und der Tendenz zum 140-Zeichen-Mikrobloggen &#8211; dargestellt in einer Infografik bei <em>Flowtown</em>.</p>
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		<pubDate>Sun, 28 Nov 2010 22:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich nehme mir ein Recht Rechtsanwalt und Lawblogger Udo Vetter fragt sich, warum das &#8220;demokratische Prinzip der Hausgemeinschaft&#8221; bei Einspruchsverfahren gegen Google Streetview ausgehebelt wurde. Es reicht es ja schon, wenn einer von Dutzenden Parteien  in einem Haus  Widerspruch einlegt um das ganze Haus zu verpixeln. &#8220;Man hätte das ja mal besprechen können. So wie [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-visualisation-tool.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-4236" title="Twitter-visualisation-tool" src="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-visualisation-tool-300x180.png" alt="" width="300" height="180" /></a></h4>
<h4 id="post-17312"><a title="Permanent Link: Ich nehme mir ein Recht" rel="bookmark" href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/11/27/bin-jetzt-bei-panoramio/">Ich nehme mir ein Recht</a></h4>
<p>Rechtsanwalt und <em>Lawblogger</em> Udo Vetter fragt sich, warum das &#8220;demokratische Prinzip der Hausgemeinschaft&#8221; bei Einspruchsverfahren gegen <strong>Google Streetview </strong>ausgehebelt wurde. Es reicht es ja schon, wenn einer von Dutzenden Parteien  in einem Haus  Widerspruch einlegt um das ganze Haus zu verpixeln. &#8220;<strong>Man hätte das ja mal besprechen können.</strong> So wie die  Eigentümer ja auch darüber sprechen, ob das Treppenhaus saniert oder das  Dach erneuert wird. [...] <strong>Statt aber  kurz Bescheid zu sagen und sich vielleicht sogar einer Diskussion zu  stellen, werden vollendete Tatsachen geschaffen. Aus dem Hinterhalt. Und  anonym. </strong>Das ist zwar formal nicht zu beanstanden. Aber trotzdem feige.&#8221; Udo Vetter schafft jetzt über den Bilderdienst Panoramio ebenfalls Tatsachen. Und <a href="http://www.rechtzweinull.de/index.php?/archives/163-Google-Streetview-Anspruch-auf-Entpixelung.html"><strong>Rechtsanwalt Carsten Ulbricht klärt darüber auf, ob es ein Recht auf &#8220;Entpixelung&#8221; gibt. </strong></a>(Die kurze Antwort lautet: Nein).</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.boingboing.net/2010/11/28/cables-roundup-the-9.html">More from the cables: &#8220;9/11 of diplomacy&#8221; identifies Putin as Batman and Medvedev as Robin</a></h4>
<p>BoingBoing mit einer <strong>etwas anderen Zusammenstellung</strong> von Berichten über den neuesten <strong>WikiLeaks</strong>-Scoop mit 250.000 Dokumenten aus dem US-Außenministerium. Eine <strong>ernsthafte Übersicht</strong> gibt s bei<a href="http://wlcentral.org/node/372"><strong> WL Central</strong></a>, ein <a href="http://blog.zeit.de/newsblog/2010/11/28/wikileaks-veroffentlicht-diplomatische-akten-der-us-regierung/"><strong>Live-Blog bei <em>Zeit Online</em></strong></a>. Und <a href="http://www.pascalpaukner.com/post/1714637627/wie-der-spiegel-die-leaks-der-diplomatendepeschen"><strong>Pascal Paukner erzählt, wie es zum Twitter-Wikileaks-Leak beim Spiegel kommen konnte</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=1866">NUI und die Gamification</a></h4>
<p>Marcus Bösch erklärt im <em>lab</em> Ausbildungsblog der Deutschen Welle, wie sich die grafische Benutzeroberfläche von Computern zur natürlichen Oberfläche weiterentwickelt hat und was das mit &#8220;<strong>Gamification</strong>&#8221; zu tun hat &#8211; die Kunst, <strong>Journalismus mit interaktiven Elementen so anzureichern, das er Nutzer involviert wie ein spannendes Computerspiel</strong>.</p>
<h4><a title="Permanent Link to 5 Myths about digital journalism" rel="bookmark" href="http://10000words.net/2010/11/5-myths-about-digital-journalism/">5 Myths about digital journalism</a></h4>
<p>Mark S. Luckie räumt im <em>10000 words</em> Blog mit <strong>fünf gängigen Irrtümern über Multimedia-Journalismus</strong> auf:</p>
<ol>
<li>Journalisten müssen alle neuen Techniken beherrschen (nein, aber sie sollten alle zumindest grob kennen, und dann entscheiden, welche sie beherrschen sollten).</li>
<li>Social Media ist die Rettung (nein, aber einer neuer Weg Nachrichten zu verteilen, Communities zu organisieren und den Informationsfluss in beide Richtungen zu erleichtern).</li>
<li>Journalisten müssen programmieren können (nein, wer es nicht ernsthaft lernt, wird ohnehin nicht konkurrenzfähig sein. Man sollte aber wissen, welche Programme was können um mit Experten zu kooperieren.)</li>
<li>Nutzerkommentare sind Müll /essentiell für die Demokratie (weder noch, und sie bedürfen aktiver Moderation).</li>
<li>Es gibt keine Jobs im Journalismus (nein, aber es ist wichtig, dass man sich mit Spezialkenntnissen von der Masse absetzt und Nischen besetzt).</li>
</ol>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/11/8-key-lessons-the-cbc-learned-working-with-citizen-journos329.html">8 Key Lessons the CBC Learned Working with Citizen Journos</a></h4>
<p>Kim Fox analysiert bei <em>Mediashift</em> die Erfahrungen, die der öffentlich-rechtliche kanadische Rundfunk CBC mit dem <strong>Einbeziehen (Kuratieren) von Nutzerbeiträgen</strong> gemacht hat. Zwei davon:</p>
<ul>
<li><strong>Survey your potential citizen contributors:</strong> [...] The survey  shouldn&#8217;t be long but it should ask specific questions about  contributors&#8217; familiarity with the topic, their writing and social media  experience, and their technical proficiency and access to tools  (cameras, smartphones, laptops). It&#8217;s also helpful to ask them to write a  bio and tell you the type of stories they&#8217;re interested in filing. This  last point will clearly illustrate both their potential and commitment  level.</li>
<li><strong>Educate your contributors:</strong> You may notice volunteers feel a  little intimidated after you notify them they&#8217;ve been selected to  participate in your project. To avoid this, create an open and  supportive environment from day one: Take time to call each person and  discuss what it&#8217;s like to collaborate with your newsroom; demystify  terms and processes they may encounter [...]</li>
</ul>
<h4><a href="http://www.lerg.de/2010/11/22/interessante-studie-zur-nutzung-von-twitter-durch-redaktionen-wirft-frage-nach-buergerjournalismus-auf/">Interessante Studie zur Nutzung von Twitter durch Redaktionen wirft Frage nach Bürgerjournalismus auf</a></h4>
<p>Andreas Lerg wundert sich über den seltsamen Dreh <strong> im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die <a href="http://www.lfm-nrw.de/fileadmin/lfm-nrw/Pressemeldungen/LfM-Studie_Twitter_als_Resonanzraum_und_Recherchehilfe_-_Zusammenfassung.pdf">Twitter/Journalismus-Studie</a> der Düsseldorfer Landesanstalt für Medien (LfM): &#8220;</strong><em><strong>Mit einer Konkurrenz  durch Twitter rechnen die Redaktionen nicht: </strong>&#8220;Anzeichen für einen  ‚Bürgerjournalismus’, der den professionellen  Journalismus ersetzen  könnte, haben wir auf Twitter nicht finden  können&#8221;, stellt Christoph  Neuberger als Leiter des Projektes fest. Dafür seien andere Formate wie  Web-Blogs und Communities besser geeignet. (Quelle: <a href="http://kress.de/tagesdienst/detail/beitrag/107397-redaktionsleiter-registrieren-ausbildungsmaengel-twitter-kompetenz-stark-verbesserungswuerdig.html" target="_blank">kress.de</a>)</em> Neuberger spricht hier von Bürgerjournalismus, der den  professionellen Journalismus &#8220;ersetzen&#8221; könne. Den sieht er nicht bei  Twitter, sondern eher in Blogs und Communities. Aber er irrt! Meiner  Überzeugung nach kann Bürgerjournalismus den professionellen  Journalismus überhaupt nicht ersetzen. Mehr noch, er will es auch  garnicht!&#8221; Lerg zeigt, wo sich vor allem im Lokaljournalismus Schnittstellen zur Zusammenarbeit mit den Bürgern ergeben können.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://stift-und-blog.de/2010/11/interviewpartner-und-themen/">“Grenzgänger 2.0″: Interviewpartner und -themen</a></h4>
<p>Sonja Kaute  stellt in ihrem Blog die <strong>Ergebnisse ihrer Diplomarbeit</strong> <strong><a href="http://stift-und-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/Grenzgaenger-Vollversion.pdf">“Grenzgänger 2.0 – Warum Journalisten Weblogs nicht länger ignorieren sollten” (PDF, Vollversion, 2MB)</a> </strong>vor. Kaute befragte 66 Citizen-, Audience-, Media- und Journalist-Blogger zu ihrem Selbstverständnis als Blogger und zur Rolle von Blogs im Journalismus. Es gibt auch eine <a href="http://stift-und-blog.de/wp-content/uploads/2010/11/Grenzgaenger-Kurzversion.pdf"><strong>Kurzversion</strong>.</a></p>
<h4><a title="Permanent Link to Awesome visualizations of internet and web tech" rel="bookmark" href="http://royal.pingdom.com/2010/11/25/awesome-visualizations-of-internet-and-web-tech/">Awesome visualizations of internet and web tech</a></h4>
<p><em>Royal Pingdom</em> stellt <strong>16 verschiedene Tools zur interaktiven Datenvisualisierung</strong> vor, alle bestückt mit Beispielen aus der Web-Tech-Szene. Besonders imposant sind die globalen Aufrufe der <em>New York Times</em> im Tagesverlauf, Wortwolken bei Twitter und die Location Check-Ins als Streams während der SWSX Konferenz in Austin, Texas.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=QrMSP42L168&amp;feature=player_embedded">The Information Flow on Twitter</a> via <a href="http://royal.pingdom.com/2010/11/25/awesome-visualizations-of-internet-and-web-tech/">Royal Pingdom</a></em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Deutsch-britischer Digitalgipfel</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 19:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Googles-Dominanz.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3993" title="Googles-Dominanz" src="http://medialdigital.de/wp-content/Googles-Dominanz.png" alt="" width="462" height="238" /></a></h4>
<h4><a href="http://blog.zeit.de/zeitansage/2010/10/22/zeit-online-debatte-mit-alan-rusbridger_511">Zeit Online Debatte mit Alan Rusbridger</a></h4>
<p>Wer bei dem am 20. Oktober in Berlin aufgezeichneten <strong>Zeit Online Talk  “Journalismus der Zukunft: Die Chancen einer neuen Ära”</strong> mit <em>Zeit Online</em>-Chefredakteur <strong>Wolfgang Blau</strong> und <strong>Alan Rusbridger</strong> Chefredakteur von <em>Guardian</em> und der <em>Guardian </em>Webseite, nicht live dabei sein konnte (einen Livestream gab es nicht), der kann sich bei <em>Zeit Online</em> drei Videoausschnitte (zwischen 5 und 7 Min. Länge) ansehen. Es geht darin um den Medien- und Journalismuswandel, das  neue Miteinander von Medien und ihren Lesern und um die  Frage nach der künftigen Finanzierbarkeit von Journalismus. Ein interessantes Gespräch zwischen den beiden Chefredakteuren, die sich mit ihren Medien auf ihren jeweiligen Märkten an die Spitze des digitalen Wandels gesetzt haben. <strong>Einen 90minütigen Audiomitschnitt gibt es bei <a href="http://www.wwwagner.tv/?p=3038"><em>World Wide Wagner</em></a></strong>.</p>
<h4><a title="Permanent Link to Irak-Protokolle: Zähmung einer Datenflut" rel="bookmark" href="http://blog.zeit.de/open-data/2010/10/24/irak-protokolle-zahmung-einer-datenflut/">Irak-Protokolle: Zähmung einer Datenflut</a></h4>
<p>Lorenz Matzat vergleicht im <em>Open Data Blog</em> von <em>Zeit Online</em> <strong>wie <em>Spiegel, Guardian, New York Times</em> und <em>Al Jazeera</em> mit den 400.000 neuen Dokumenten der Irak-Protokolle (Wikileaks) umgehen</strong>. Während <em>Spiegel Online</em> diesmal einen &#8220;interaktiven Atlas&#8221; erstellte, haben <em>Guardian</em> und <em>New York Times</em> ansgesichts der Datenflut nur besonders auffällige Zeitschnitte ausgewählt und auf eine umfassende Darstellung verzichtet.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/10/move-over-lilo-public-interest-news-can-be-more-valuable-to-publishers-than-traffic-bait/">Move over, LiLo! Public-interest news can be more valuable to publishers than traffic bait</a></h4>
<p><em>Nieman Journalism Lab</em> analysiert eine Studie, die Seitenaufrufe und Online-Anzeigeneinnahmen bei 21 US-Zeitungen zueinander in Beziehung setzt: &#8220;It  found that, <strong>while the [Lindsey] Lohan sentencing and other celebrity  coverage drove significant online traffic, articles about  public-interest topics — unemployment benefits, the Gulf oil spill,  mortgage rates, etc. — were the top-earning news topics of the summer</strong>.&#8221; Beiträge über Sozialversicherungen generierten laut Studie durchschnittlich 129 Dollar Anzeigenumsatz pro 1000 Seitenaufrufe, Berichte über Lindsey Lohan dagegen nur 2,50 Dollar (Überschriftenlink). <a href="http://gigaom.com/2010/10/18/hard-news-pays-better-than-fluff-or-does-it/"><strong>Matthew Ingram hält dagegen</strong></a>, dass <strong>Webportale dennoch den mit Klatsch und Klickgalerien erzielten Traffic brauchen, um bei Werbeschaltungen überhaupt in attraktive Preisregionen vorzudringen</strong>: &#8220;This isn’t surprising: not only are readers of articles about social  security more likely to have incomes that appeal to advertisers, but  advertisers almost always want to be on pages that are about “serious”  topics. That said, however, they mostly want to be on pages that are about  serious topics at websites that are racking up millions of pageviews and  unique visitors — and one of the ways to boost those numbers,  unfortunately, is to write about Lindsay Lohan (and other similar topics  that almost everyone clicks on, even if they don’t want to admit it).&#8221; <a href="http://kress.de/tweet/tagesdienst/detail/beitrag/106858-promi-stories-refinanzieren-sich-schlechter-relevanz-zahlt-sich-aus.html"><strong>Deutschsprachige Zusammenfassung bei kress.de</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.changex.de/Article/interview_wattig_flattr_kachingle/sNw8Qod8E8neeN3v7m1F6hQvQXaIjF">Wenn die Kasse chingelt</a></h4>
<p><strong>Crowdfunding I:</strong> Leander Wattig im Interview mit dem Magazin <em>Change X</em> über freiwilliges Bezahlen und Anerkennungssysteme im Internet: &#8220;Die entscheidende Frage ist: <strong>Was passiert, wenn aufgrund der viel  behaupteten &#8220;Gratiskultur&#8221; im Internet die First Copy Costs von Inhalten  nicht mehr refinanzierbar sind? </strong>Kann es dann nicht passieren, dass  viele Inhalte nicht mehr erstellt und uns dann fehlen werden? Einfache  Antwort: ja. <strong>Interessant finde ich nun, dass die Internet-Nutzer als angebliche  Anhänger einer &#8220;Gratiskultur&#8221; diese Problematik auch zu erkennen  scheinen. </strong>Schließlich sehen wir im Netz immer mehr Plattformen, die sich  der Sache annehmen, indem sie Paid-Content-Modelle auf freiwilliger  Basis erproben &#8211; Modelle also, die etwas anders aussehen, als wir das  gewohnt sind.&#8221; Auf seinem Blog führt Leander Wattig seine Gedanke <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/10/23/die-verleihung-von-sozialer-anerkennung-bzw-reputation-als-chance-fur-flattr-kachingle-co/"><strong>hier</strong></a> und <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/10/23/wir-sind-selbstloser-als-man-denken-konnte-und-maximieren-dadurch-unseren-eigennutzen/"><strong>hier</strong></a> weiter aus.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.deutsche-startups.de/2010/10/19/online-bezahlsysteme-kreative-ansaetze-bereichern-die-szene/">Online-Bezahlsysteme – Kreative Ansätze bereichern die Szene</a></h4>
<p><strong>Crowdfunding II: </strong>Yvonne Ortmann stellt in einem Überblicksbeitrag für <em>Deutsche Startups </em>diverse Crowdfunding- und Online-Payment-Plattformen vor (Überschriftenlink). Noch mehr Crowdfunding-Plattformen gibt es in einer <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/10/22/liste-mit-crowdfunding-plattformen-wer-kennt-noch-andere/"><strong>Liste bei Leander Wattig</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/computer/computernews_artikel,-Mobiles-Kamera-Einsatzkommando-Die-Volksreporter-von-Stuttgart-21-_arid,151852.html#articletop">Mobiles Kamera-Einsatzkommando: Die &#8220;Volksreporter&#8221; von Stuttgart 21</a></h4>
<p>Lars Wienand berichtet im Webportal der <em>Rheinzeitung </em>wie <strong>@tilman36, der mit seiner Webcam die Demonstrationen gegen das Projekt Stuttgart 21 filmt, zum Vorzeige-Bürgerreporter wurde. Und wie seine neue Rolle sein Selbstverständnis verändert.</strong> Ein schönes Portrait, das ich auch deswegen gerne verlinke, weil es seinerseits auf Originalquellen verlinkt.</p>
<h4><a title="Permanent Link to Privates wird öffentlich: mediale Identitäten" rel="bookmark" href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/privates-wird-offentlich-mediale-identitaten/">Privates wird öffentlich: mediale Identitäten</a></h4>
<p>Dirk von Gehlen wundert sich, dass die gleichen Leute, die sich über vermeintliche oder tatsächliche digitale Selbstdarsteller und Selbstentblößer mokieren, analog andere Maßstäbe anlegen: &#8220;<strong>Wer außerhalb des Netzes Wert darauf legt, wie er wahrgenommen wird,  gilt als gepflegt oder sogar modebewusst.  Im Netz ist der genau gleiche  Antrieb jedoch plötzlich Beweis für eine narzistische  Selbstbezogenheit.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://zombiejournalism.com/2010/10/10-ways-journalists-can-use-storify/">10 ways journalists can use Storify</a></h4>
<p><strong>Storify</strong> ist ein neues Werkzeug, mit dem Onlinejournalisten Tweets, Statusmeldungen, Videos etc. aus verschiedenen Quellen im sozialen Netz aggregieren können, um <strong>eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zusammenzutragen</strong>. <em>Zombie Journalism</em> beschreibt mögliche Einsatzszenarien für Storify &#8211; von &#8220;Reaktionen sammeln&#8221; bis &#8220;eine nichtlineare Diskussion abbilden&#8221;.</p>
<h4><a href="http://www.flowtown.com/blog/the-evolution-of-the-geek?display=wide">Evolution of the Geek</a></h4>
<p><strong>Vom Zirkus-Freak zum Trendsetter</strong>: <em>Flowtown</em> erläutert in einer Grafik wie sich das Ansehen des &#8220;Geek&#8221; (formerly also known as &#8220;nerd&#8221;) über fünf Jahrhunderte (sic!) verändert hat.</p>
<div id="post-1227">
<h4><a title="Permanent Link to The 10 basic web skills every journalist must have" rel="bookmark" href="http://10000words.net/2010/10/the-10-web-skills-every-journalist-must-have/">The 10 basic web skills every journalist must have</a></h4>
<p>Mark Luckie benennt bei <em>10000 words</em> <strong>zehn Grundfähigkeiten, die jeder Journalist, der auch nur gelegentlich digital publiziert, beherrschen sollte</strong>. Einige sind wirklich sehr basic, aber im Jahr 2010 erstaunlicherweise immer noch hervorhebenswert.</p>
</div>
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<div id="post-7610">
<div>
<h4><a title="Permanent Link to How Google dominates the Web" rel="bookmark" href="http://royal.pingdom.com/2010/10/19/how-google-dominates-the-web/">How Google dominates the Web</a></h4>
<p>Dass Google in immer mehr Teilmärkten des Internet ein dominierender Player ist, wissen wir alle &#8211; irgendwie. Aber wie dominant ist Google? Und auf welchen Märkten genau? <em>Royal Pingdom</em> hat dazu einige <strong>Tortengrafiken </strong>zusammengestellt. Sie sind der Übersichtlichkeit halber nur in <strong>&#8220;Google&#8221;</strong> und <strong>&#8220;alle anderen&#8221;</strong> unterteilt&#8230;</p>
<p><em>Infografik: <a href="http://royal.pingdom.com/2010/10/19/how-google-dominates-the-web/">Royal Pingdom</a></em></p>
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