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	<title>Medial Digital &#187; Der Westen</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Saufprobleme im Westen</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 19:56:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<p>Eigentlich sieht der seriöse Herr mit Brille ja nicht so aus, als ob er Saufprobleme hätte. Und wenn ich schon gefragt werde: Die Position des Pfeils in der Karte ist o.k. Ob es sich bei diesem <strong><a href="http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/Saufprobleme-id2555652.html">&#8220;Beitrag&#8221;</a></strong> im Online-Portal von <em>Der Westen</em> um Kunst handelt, würde ich genauso gerne wissen wie Vera. Aber die wartet ja auch schon seit neun Stunden vergeblich auf Antwort.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/kommentare.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2230" title="kommentare" src="http://medialdigital.de/wp-content/kommentare.png" alt="kommentare" width="451" height="512" /></a></p>
<blockquote><p><em>Immer mehr Verlage streichen Arbeitsplätze, immer weniger Redakteure müssen mehr Seiten füllen. Wie kann der Lokaljournalist da noch für die Wurzeln der lebendigen Demokratie sorgen?</em></p>
<p><strong>Hombach:</strong> Qualität ist nicht gleich Quantität. Ich wundere mich über Aussagen, dass nur viele Menschen gemeinsam journalistisch hochwertig arbeiten können. Dabei sehe ich den Beruf des Journalisten als einen sehr kreativen Beruf an, etwa wie ein Opernsänger oder ein Maler. Wird die Oper besser, nur weil fünf Geiger mehr auf der Bühne sitzen? Wird das Bild des Malers besser, wenn zwei weitere mitmischen? Ich denke nicht. Tolles Schreiben ist das, womit der Journalismus punktet. Und durch Recherche, Themen und Präsenz.</p></blockquote>
<p>Auszug aus einem <a href="http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/forum-lokaljournalismus/Kreativ-wie-Opernsaenger-id2441925.html"><strong>Interview mit Bodo Hombach</strong></a>, Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, erschienen in <em>Der Westen</em> am 27.01.12010.</p>
<p><strong>Nachtrag vom 14.2., 13:30 Uhr:</strong> Habe die Redaktion vor einer Stunde per Twitter öffentlich auf ihr Problem aufmerksam gemacht. Es war offenbar technisch bedingt, was niemand gemerkt hatte &#8211; inzwischen ist es gelöst. Was lernen wir daraus? Die Redaktion liest zwar &#8211; zumindest an Karneval &#8211; nicht unbedingt die Kommentare unter ihren Beiträgen, reagiert aber sofort, wenn @DerWesten in einer Twittermeldung auftaucht. Twitter wird für Journalisten immer wichtiger&#8230;</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Saufprobleme+im+Westen+http://bit.ly/dj0F9W" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Saufprobleme+im+Westen+http://bit.ly/dj0F9W" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (30)</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 16:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: 100 years of Big Content fearing technology—in its own words Nate Anderson zieht bei ars technica Parallelen von den heutigen Debatten über Urheberrecht im Netz über Musiktauschbörsen wie Napster, der Erfindung der CD und des Videorekorders bis zurück zu den Diskussionen bei der Erfindung des Grammophons. Ob heute oder vor 100 Jahren: Stets es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Home_taping_is_killing_music.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1455" title="Home_taping_is_killing_music" src="http://medialdigital.de/wp-content/Home_taping_is_killing_music.png" alt="Home_taping_is_killing_music" width="280" height="231" /></a></h3>
<h3><strong>Top-Tipp:</strong></h3>
<h2><a href="http://arstechnica.com/tech-policy/news/2009/10/100-years-of-big-content-fearing-technologyin-its-own-words.ars">100 years of Big Content fearing technology—in its own words</a></h2>
<p>Nate Anderson zieht bei <em>ars technica </em>Parallelen von den heutigen Debatten über Urheberrecht im Netz über Musiktauschbörsen wie Napster, der Erfindung der CD und des Videorekorders bis zurück zu den Diskussionen bei der Erfindung des Grammophons. <strong>Ob heute oder vor 100 Jahren</strong>: Stets es geht es darum, dass die <strong>amtierenden Profiteure bestehender Rechteverhältnisse</strong> ihre komfortable Situation gegenüber neuen Wettbewerbern auf durch technologischen Wandel veränderten Märkten mit Zähnen und Klauen verteidigen.</p>
<h3><strong>Weitere Tipps:</strong></h3>
<h2><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/175/">&#8220;Zukunft des Journalismus: Die Selbermacher&#8221;</a></h2>
<p>Teil 2 des <strong><em>Elektrischer Reporter</em>-Zweiteilers</strong> über die <strong>Zukunft des Journalismus</strong>, diesmal über das Verhältnis von klassischen zu Bürgermedien und Rezipienten zu Nutzern, ist ebenso sehenswert wie der erste Teil (<a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/170/">&#8220;Wer soll das bezahlen?&#8221;</a>)</p>
<h2><a href="http://webevangelisten.de/was-ist-social-media-interview/">Was ist Social Media? – Interview</a></h2>
<p>Social Media Berater Thomas Pfeiffer von den Webevangelisten wird vom freien Journalisten und BR-Moderator Richard Gutjahr in diesem sehenswerten 4-Minuten-Videointerview zu den <strong>Auswirkungen von Social Media</strong> auf Unternehmen, Journalismus und Gesellschaft befragt.</p>
<h2 id="post-228"><a title="Permanent Link: Medien-Praktika: Blogs sind im Journalismus immer noch nicht anerkannt" rel="bookmark" href="http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/">Medien-Praktika: Blogs sind im Journalismus immer noch nicht anerkannt</a></h2>
<p>Jonas Schaible hat die <strong>Einstellungsvoraussetzungen für Redaktions-Praktikanten</strong> bei überregionalen Zeitungen untersucht und stößt auf erstaunliche <strong>Anachronismen</strong> im Jahr 2009. Die größten Chancen bei der Bewerbung haben Praktikanten, die schon journalistische Praxiserfahrung vorweisen können &#8211; zum Beispiel als Praktikant. So weit, so erwartbar. Aber als Praxiserfahrung für das  journalistische Arbeiten zählt angeleitetes Arbeiten in einer Printredaktion viel, selbständiges Führen eines Blogs nach journalistischen Kriterien hingegen nichts.</p>
<h2><a href="http://www.buzzmachine.com/2009/10/17/hyperlocal-boston/">Hyperlocal Boston</a></h2>
<p>Jeff Jarvis enthüllt, dass der hypothetische Fünf-Millionen-Einwohner-Ballungsraum ohne Tageszeitung, der seinem CUNY-Projekt  <a href="http://newsinnovation.com/">New Business Models for News</a> als Grundlage für neue hyperlokale Geschäftsmodelle dient, eine reale Stadt zum Vorbild hat: Boston. Kaum verwunderlich, dass Jarvis der New York Times Company, die den <strong><em>Boston Globe</em></strong> doch nicht mehr verkaufen will, rät, <strong>die Zeitung in ein schlankes hyperlokales Journalismus-Projekt mit Bürgerbeteiligung umzuwandeln</strong>. Matthew Wurtzel von TheDeal.com <a href="http://www.thedeal.com/dealscape/2009/10/could_the_boston_globe_go_hype.php"><strong>argumentiert</strong></a> ähnlich &#8211; zumal die NYT mit <em>The Local</em> bereits ein vergleichbares Projekt gestartet habe.</p>
<h2><a title="Permanent Link: Readers must perceive ‘real value’ to pay" rel="bookmark" href="http://strange.corante.com/2009/10/14/readers-must-perceive-real-value-to-pay">Readers must perceive ‘real value’ to pay</a></h2>
<p>Kevin Anderson begründet eine simple Grundregel als zwingende Voraussetzung für den möglichen Erfolg von Paid Content: Nutzer müssen in kostenpflichtigen Angeboten einen echten Mehrwert erkennen. Der <strong>Versuch, die Nutzer &#8220;umzuerziehen&#8221;</strong>, damit sie künftig für etwas bezahlen, das sie bisher (und anderswo wahrscheinlich auch weiterhin) kostenlos bekommen, sei dagegen <strong>zum Scheitern verurteilt</strong>.</p>
<h2><a title="Tief im Westen" href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=2571">Tief im Westen</a></h2>
<p>Christian Jakubetz glaubt, dass das bislang nur mäßig erfolgreiche <em>WAZ</em>-Portal <em><strong>Der Westen </strong></em>(gemessen an den vollmundigen Ankündigungen) mit dem Abgang von Katharina Borchert und Markus Hündgen <strong>seine besten Tage schon hinter sich hat</strong>. Ihre Nachfolger werden es schwerer habe angesichts weniger Geld, abebbender Euphorie und einer schwierig zu überwindenden Verständniskluft: &#8220;<strong>Man hat einen relativ kleinen Kreis von Digitalern, die aber mit den Analogen nicht wirklich kommunizieren können</strong>; ein weit verbreitetes Phänomen übrigens. Man bemerkt irgendwann, dass Theorie und Praxis ellenweit auseinanderklaffen und ergibt sich dem Frust.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.zeit.de/2009/42/DOS-Dick-und-doof?page=all">Dick, doof und arm</a></h2>
<p>Gerhard Westrich schildert in einem ernüchternden Feature für <em>Die Zeit</em>, wie wenig die Qualität eines Manuskripts damit zu tun hat, <strong>ob ein Buch ein Bestseller wird</strong>.</p>
<p>Bild: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Home_taping_is_killing_music.png">Wikimedia Foundation</a></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2830%29+http://bit.ly/223yKl" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2830%29+http://bit.ly/223yKl" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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