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	<title>Medial Digital &#187; Digitalstrategie New York Times</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Ken Doctors Sieben-Stufen-Test für die neue &#8220;New York Times&#8221; Paywall</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 17:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/aceac0774ba040b0ae6a07d1c8a2d575" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/NYT-Paywall.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4731" title="NYT-Paywall" src="http://medialdigital.de/wp-content/NYT-Paywall.png" alt="" width="460" height="355" /></a></p>
<p>Heute hat die &#8220;New York Times&#8221; den Beginn ihrer schon lange geplanten Paywall gemeldet. Seit dem heutigen Donnerstag müssen zunächst die Kanadier zahlen, ab dem 28. März auch der Rest der Welt. Demnach soll 20 Beiträge im Monat laut <a href="http://www.nytimes.com/2011/03/18/opinion/l18times.html?_r=1"><strong>Ankündigung des &#8220;New York Times&#8221; Verlegers Sulzberger junior</strong></a> kostenfrei sein (plus Specials, welche die NYT gesondert auswählt). Alles, was danach pro Monat abgerufen wird, muss von den Nutzern bezahlt werden. Die Kosten betragen in einem abgestuften Modell bis zu 420 Millionen Dollar pro Jahr.</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Ken-Doctor.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4223" title="Ken-Doctor" src="http://medialdigital.de/wp-content/Ken-Doctor-56x75.png" alt="" width="56" height="75" /></a>Medienanalyst <strong>Ken Doctor</strong> war schnell und hat die nun erstmals spezifischen Paywall-Pläne in seiner &#8220;Newsonomics&#8221;-Kolumne bei Nieman Journalism Lab sofort einem <a href="http://www.niemanlab.org/2011/03/the-newsonomics-of-the-new-york-times-pay-fence/"><strong>Sieben-Stufen-Test</strong></a> unterzogen. Allerdings spricht er nicht von einer &#8220;Mauer&#8221;, sondern lieber von einem &#8220;Zaun&#8221;, weil das Bezahlmodell doch ziemlich flexibel und durchlässig ist. lBei der &#8220;Times&#8221; soll man sich allerdings nichts vormachen, betont Doctor. Das Erreichen der einzelnen Stufen sei kein Anlass die Sektkorken knallen zu lassen, sondern markiere jeweils nur den Beginn der nächsten Stufe.</p>
<p>Das sind Ken Doctors sieben Stufen (mit Interpretationen von mir):</p>
<ol>
<li><strong>Eine Wandlungsquote von einem Prozent erreichen.</strong> Das bedeutet: Aus je 100 bisher kostenlosen Nutzern einen zahlenden Kunden machen. Das klingt einfach und würde der &#8220;New York Times&#8221; bei einem Web-Abopreis von 20 $ pro Monat rund 78 Millionen Dollar pro Jahr in die Kassen spülen. Bei zwei Prozent wären es schon 156 Millionen Dollar. Tatsächlich ist diese Wandlungsrate wahrscheinlich schon deshalb nötig, um die stetig sinkenden Abo- und Einzelverkaufsumsätze mit der Printausgabe (683 Millionen Dollar im Jahr 2010) auszugleichen.</li>
<li><strong>Den Geist von &#8220;Times Select&#8221; vertreiben.</strong> Erinnert sich noch jemand an das furchtbare (und furchtbar gescheiterte) erste digitale Abomodell der &#8220;New York Times&#8221; von 2005 bis 2007? Damals waren alle exklusive Inhalte (zum Beispiel die Kolumnen) hinter der Paywall verschwunden, und es gab keine kostenlosen Teaser. Einer der besten NYT-Kolumnisten, Frank Rich, fürchtete sich offenbar so sehr vor einem neuen Desaster, dass er Anfang März seinen Abgang zum &#8220;New York Magazine&#8221; verkündete. Vor ihm ergriffen auch einige Kolumnisten der Londoner  &#8220;Times&#8221; die Flucht, bevor oder kurz nachdem dort Rupert Murdoch dort seine (allerdings unbezwingbare) Paywall hochzog.</li>
<li><strong>Die Abpraller an der Mauer nicht verschrecken.</strong> Sie sind die interessanteste Zielgruppe für die NYT, weil von ihnen zusätzliche Einnahmen zu erwarten sind. Es sind Nachrichten-Vielkonsumenten, aber keine bisherigen Printabonnenten (denn für die gilt die neue Paywall ohnehin nicht). Die Abpraller wollen behutsam umgarnt werden, vielleicht zahlen sie erst, wenn sie das zweite, dritte oder vierte Mal vor der Mauer oder dem Zaun stehen. Manche früher, manche später, viele wahrscheinlich nie.</li>
<li><strong>Die Anzeigenkunden nicht verschrecken. </strong>In den USA <span style="text-decoration: line-through;">macht die NYT laut Doctor</span> beträgt der gesamte digitale Werbeumsatz 28 Milliarden Dollar. Ein halbes Prozent Marktanteilsteigerung entspricht 140 Millionen Dollar. Schon bei geringen prozentuale Verluste auf diesem Feld Einnahmen verlorengehen, müsste die NYT mit einer wiederum höheren Wandlungsquote bei den Webabos wieder ausgleichen.</li>
<li><strong>Ein Abo, viele Plattformen ist riskant.</strong> Printabonnenten zahlen mindestens 600 Dollar im Jahr für ein 7-Tage-die Woche-Abo. Ein reines Digitalabo ist preiswerter. Ken Doctor glaubt deshalb, dass zunehmend mehr Printabonnenten einen Umstieg auf ein Digitalabo erwägen werden. Diesen Gedanken finde ich allerdings nicht logisch, solange die neue Bezahl-Website nicht mehr bietet als die jetzige frei zugängliche Webseite. Denn bisher ist das Preisgefälle Internet (0 Dollar Zugangskosten) gegenüber der Printausgabe (mindesten 600 Dollar im Jahr für tägliche Belieferung) noch größer und damit auch der Anreiz zum reinen Webkonsum der NYT. Nichtsdestotrotz ist das Dilemma real &#8211; im übrigen auch für alle Anbieter attraktiver iPad-Apps. Die Verlage müssen damit möglichst neue zahlende Kunden gewinnen, anstatt ihre bestehenden Printabonnementverträge zu kannibalisieren.</li>
<li><strong>Teil des öffentlichen Diskurses bleiben. </strong>Nicht wäre schlimmer für die New York Times als auf Facebook, Twitter und Co. nicht mehr stattzufinden. Schon jetzt ist der Traffic von Facebook für die NYT viel bedeutsamer als die Abrufe über Google News. Deshalb ist die NYT gut beraten, die freien Verlinkungen aus sozialen Netzwerken auf einzelne Beiträge nicht zu verhindern.</li>
<li><strong>Das journalistische Produkt nicht aus den Augen verlieren.</strong> Vor allem in Krisenzeiten (Ägypten, Libyen, Japan) zeigt sich, welche Medien der internationalen Krisenberichtersattung wirklich gewachsen sind. Nur wenige internationale  Medien spielen in der Topliga &#8211; für mich neben der &#8220;New York Times&#8221; nur der &#8220;Guardian&#8221;, die BBC und &#8211; wenn es um Themen aus dem arabischen Raum geht &#8211; zunehmend auch der englischsprachige Kanal von Al Jazeera. Die gleiche Mühe, die in ein funktionierendes Bezahlmodell gesteckt wird, muss weiterhin auch auf journalistische Innovationen verwandt werden.</li>
</ol>
<p><strong>Mein Fazit:</strong> Wenn die &#8220;New York Times&#8221; mit ihrem abgestuften Paywall-Modell Erfolg hat, wäre das ein wichtiger Schritt für die künftige Finanzierung von Qualitätsjournalismus auf digitalen Plattformen und ein Anreiz für andere Verlage, ebenfalls mit flexiblen Modellen zu experimentieren, anstatt Murdochs starrer Bezahlmauer nachzueifern. Aber natürlich werde ich als bisher regelmäßige NYT-Webseitennutzerin erst einmal versuchen, mit wohldosierten Webseitenaufrufen nicht an die Paywall zu stoßen. Mal sehen, ob die NYT soviel Exklusivität im Netz erzeugt, dass es mir nicht gelingt&#8230;</p>
<p><strong>Links zum Thema:</strong></p>
<p>Dave Winer, Erfinder des RRS-Feeds, mag die neue NYT-Paywall überhaupt nicht: <a href="http://scripting.com/stories/2011/03/17/commentsOnNytPaywallAnnoun.html"><strong>Comments on NYT paywall announcement</strong></a>, ebensowenig Journalismusexperte Steve Outing: <strong><a title="Permanent Link to NYTimes’ new pay model: They blew it!" rel="bookmark" href="http://steveouting.com/2011/03/17/nytimes-new-pay-model-they-blew-it/">NYTimes’ new pay model: They blew it!</a></strong></p>
<p>Mein Interview mit Ken Doctor auf dem Kongress The World After Advertising: <a href="http://medialdigital.de/2010/11/26/ken-doctor-lokalzeitungen-mussen-sich-in-der-digitalen-welt-neu-ins-rennen-bringen/"><strong>Ken Doctor: “Lokalzeitungen müssen sich in der digitalen Welt neu ins Rennen bringen”</strong></a></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Jay Rosens Rat an junge Journalisten</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 19:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: The Journalists Formerly Known as the Media: My Advice to the Next Generation Der New Yorker Journalismusprofessor Jay Rosen hat seine brillante Rede vor französischen Journalismusstudenten auf seinen Posterous-Blog gestellt. Rosen spannt den Bogen vom Medienwandel zur Industrialisierung und zur französischen Revolution. weitere Tipps: Dann mögen Sie sicher auch&#8230; Mario Sixtus und Fiete Stegers [...]]]></description>
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<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Empfehlungssystem.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3584" title="Empfehlungssystem" src="http://medialdigital.de/wp-content/Empfehlungssystem-300x176.png" alt="" width="300" height="176" /></a></p>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://jayrosen.posterous.com/the-journalists-formerly-known-as-the-media-m">The Journalists Formerly Known as the Media: My Advice to the Next Generation</a></h4>
<p>Der New Yorker Journalismusprofessor <strong>Jay Rosen</strong> hat seine <strong>brillante Rede vor französischen Journalismusstudenten</strong> auf seinen Posterous-Blog gestellt. Rosen spannt den Bogen vom Medienwandel zur Industrialisierung und zur französischen Revolution.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://breitband.dradio.de/dann-mogen-sie-sicher-auch/">Dann mögen Sie sicher auch&#8230;</a></h4>
<p>Mario Sixtus und Fiete Stegers haben einen hörenswerten Beitrag für die dradio Wissen Sendung &#8220;Kultur&#8221; <span style="text-decoration: line-through;">&#8220;Breitband&#8221;</span> <span style="text-decoration: line-through;">produziert</span> aus dem Elektrischen Reporter recycelt (was die Qualität nicht mindert). Es geht um <strong>künstliche Intelligenz und Empfehlungssysteme</strong> und um Amazon, das eigentlich immer noch sehr dumme Vorschläge macht.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.marian-semm.de/2010/09/oberberg-aktuell-auf-augenhoehe-mit-dem-platzhirschen-serie-lokalzeitung-2-0-folge-6/">Auf Augenhöhe mit dem Platzhirschen – wie eine profitable Nur-Online-Regionalzeitung funktioniert (Serie Lokalzeitung 2.0 – Folge 6)</a></h4>
<p>Medienberater Marian Semm hat nach langer Pause seine Blogserie über neue Modelle des Lokaljournalismus fortgesetzt. Diesmal mit einem <strong>Interview mit Frank Sczepurek, dem Macher der Onlinezeitung <a href="http://www.oberberg-aktuell.de/"><em>Oberberg Aktuell</em></a>,</strong> die es seit zehn Jahren gibt, die pro Tag mehr als 10.000 Besucher erreicht und nach eigenen Angaben profitabel arbeitet.</p>
<h4><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/fuenf-tage-fuer-guten-journalismus/">&#8220;Fünf Tage für guten Journalismus&#8221;</a></h4>
<p>Annette Hillebrand, Leiterin der  <strong><a href="http://www.akademie-fuer-publizistik.de/" target="_blank">Akademie für Publizistik</a></strong> (AfP), die am 20. September in Hamburg ihr 40jähriges Bestehen feiert, erläutert im Interview mit dem <em>medium magazin</em>, welche Bereitschaft sie sich von den <strong>Medienhäusern</strong> wünscht, wenn es um die <strong>Weiterbildung</strong> der Mitarbeiter geht.</p>
<h4 id="post-3850"><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/09/10/das-burda-paradox-und-die-times-zukunft/">Das Burda-Paradox und die Times-Zukunft</a></h4>
<p>Christian Jakubetz vergleicht die Online-Strategien der <em>New York Times</em> und von Burda:</p>
<p>&#8220;Da ist zum einen der Verleger der New York Times, der etwas gesagt hat, was man letztendlich wenig  überraschend findet: das nämlich irgendwann <strong>der Tag kommt, an dem man aufhören würde, die Times zu drucken.</strong> Natürlich weiß man nicht, wann das sein wird, aber der Tag, da ist man sich in New York sicher, kommt. In absehbarer Zeit.</p>
<p>Und da ist dann auch Phillip Welte, Vorstand bei Burda, des Web-Enthusiasmus weitgehend unverdächtig. Welte kündigt an, dass Burda die Online-Aktivitäten auf ein Minimum absenken wird. Kurz gefasste Variante: Natürlich akzeptiere man die Notwendigkeit von Präsenz im Netz, <strong>finanzierbaren (Qualitäts-)Journalismus im Netz hält er aber schlichtweg für gescheitert und nachgerade unmöglich.</strong>&#8221;</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://roychristopher.com/danah-boydprivacy-context-control">danah boyd: Privacy = Context + Control</a></h4>
<p>Der amerikanische Kommunikationswissenschaftler und Subkultur-Blogger Roy Christopher interviewt die Social-Media-Expertin Danah Boyd. 1:1 auf hiesige Verhältnisse übertragbar ist diese Passage:</p>
<p>&#8220;<em>The news loves a juicy online scandal, but their worries are always seem so overblown to those in-the-know. What should we do about it?</em><strong> </strong></p>
<p><strong>db: </strong>Find a different business model for news so that journalists don’t resort to sensationalism? More seriously, I don’t know how to combat a lot of fear mongering. It’s not just journalists. It’s parents and policy makers and educators. People are afraid and they fear what they don’t know. It’s really hard to grapple with that. <strong>But what really bothers me about the fear mongering is that it obscures the real risks that youth face while also failing to actually help the youth who are most at-risk.</strong>&#8221;</p>
<p>Interessant ist auch Boyds Unterscheidung von &#8220;<strong>persönlich</strong>&#8221; versus &#8220;<strong>privat</strong>&#8221; am Beispiel von Jay Rosens Tweets.</p>
<h4><a href="http://felixhuegel.posterous.com/das-social-media-dashboard-von-npr-ein-vorbil">Das Social-Media-Dashboard von NPR &#8211; ein Vorbild für deutsche Radiosender?</a></h4>
<p>Felix Hügel lobt die Konsequenz, mit dem das amerikanische spendenfinanzierte<strong> National Public Radio (NPR)</strong> seine Homepage zu einem <strong>nutzerzentrischen Social-Media-Cockpit</strong> umgestaltet hat und empfiehlt deutschen Radiosendern, sich dieses Modell genau anzusehen und davon zu lernen.</p>
<h4><a href="http://www.wordyard.com/2010/09/09/how-will-the-app-stores-new-newsstand-be-censored/">How will the App Store’s “new newsstand” be censored? We’ll know it when we see it</a></h4>
<p>Scott Rosenberg empfiehlt Verlegern, die immer noch auf die Knie fallen und beten, weil Steve Jobs das iPad auf den Markt gebracht hat, einen Blick in die neuen Geschäftsbedingungen des App Stores. Rosenberg zitiert daraus: &#8220;We will reject Apps for any content or behavior that we believe is over the line. <strong>What line, you ask? Well, as a Supreme Court Justice once said, &#8216;I’ll know it when I see it.&#8217; And we think that you will also know it when you cross it.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/09/07/next-5-years-social-media/">The Next 5 Years in Social Media</a></h4>
<p>Mashable benennt die <strong>Trends der kommenden Jahr im sozialen Netz</strong>: Es wird mobiler, Netzwerkeffekte werden sich weiter verstärken (die Großen werden noch größer), das Fernsehen verschmilzt mit dem sozialen Netz, auch das Internet der Dinge wird sozial (Körperfettwaagen kommunizieren miteinander etc.)</p>
<h4><a href="http://richworks.in/2010/04/50-most-stunning-examples-of-data-visualization-and-infographics/">50 most stunning examples of data visualization and infographics</a></h4>
<p>So gut können <strong>Infografiken</strong> aussehen, einfach eine Augenweide.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Lernen.gif&amp;filetimestamp=20070814163759">Carl Philipp Burkert @ Wikimedia</a> CC-by-sa 2.0/de</em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (31)</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 21:16:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Topp-Tipp: Is Google/Microsoft/Twitter in the news business? Social Web-Pionier und RSS-Erfinder Dave Winer argumentiert, dass Google und Bing mit der Integration von Twitters Echtzeitsuche in das Nachrichtengeschäft einsteigen. Vor allem, wenn es ihnen gelingt, die Relevanz der gelisteten Tweets besser zu gewichten als Twitter mit seiner eigenen Suchfunktion. Deutschsprachige Analyse zu den Deals beim Netzökonom. [...]]]></description>
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		</div>
<p><!-- column 1 --></p>
<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/webhistory.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1514" title="webhistory" src="http://medialdigital.de/wp-content/webhistory.png" alt="webhistory" width="514" height="346" /></a></h3>
<h3><strong>Topp-Tipp:</strong><a href="http://www.scripting.com/"><br />
</a><a href="http://www.scripting.com/2009/10/22.html"></a></h3>
<h2><a href="http://www.scripting.com/stories/2009/10/22/isGooglemicrosofttwitterIn.html">Is Google/Microsoft/Twitter in the news business?</a></h2>
<p>Social Web-Pionier und RSS-Erfinder <strong>Dave Winer</strong> argumentiert, dass Google und Bing mit der Integration von <strong>Twitters Echtzeitsuche in das Nachrichtengeschäft einsteigen</strong>. Vor allem, wenn es ihnen gelingt, die Relevanz der gelisteten Tweets besser zu gewichten als Twitter mit seiner eigenen Suchfunktion. Deutschsprachige Analyse zu den Deals beim <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/10/22/google-und-microsoft-durchsuchen-twitter.aspx"><strong>Netzökonom</strong></a>.</p>
<h3><strong>Weitere Tipps:</strong></h3>
<h2><a href="http://www.niemanlab.org/2009/10/new-york-times-still-uncertain-on-charging-sets-seven-digital-priorities/">New York Times, still uncertain on charging, sets seven digital priorities</a></h2>
<p>Bill Keller trimmt die New York Times keineswegs so konsequent in Richtung Paid Content, wie es zuletzt aussah. Keller spricht in einem Video, verlinkt bei<em> Nieman Journalism Lab</em>, über sieben digitale Prioritäten &#8211; zum Beispiel darüber, wie <strong>radikal anders als Print in Zukunft Online konzipiert werden müsse</strong>. Kurze Analyse <a href="http://carta.info/16744/new-york-times-strategic-limbo-bei-pay-vs-free/"><strong>auch bei <em>Carta</em></strong></a>.</p>
<h2><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2009/10/cats-sleeping-with-dogs-rival-news-orgs-share-content-revenues294.html">Cats Sleeping with Dogs? Rival News Orgs Share Content, Revenues</a></h2>
<p>Die dramatische Lage vieler US-Zeitungen treibt selbst <strong>schärfste Konkurrenten dazu, per Inhalteaustausch miteinander zu kooperieren</strong>, weil ihre ausgedünnten Redaktionsteams alleine die (Web-)seiten nicht mehr füllen können. <strong>Mark Glaser</strong> von <em>Mediashift</em> zitiert Experten mit unterschiedlichen Meinungen. Während die einen mehr Gleichförmigkeit beklagen, sehen die anderen eine in der Not geborene Webtugend hervortreten: Mangels eigner Inhalte verlinken Medienwebseiten endlich auch auf guten Content ihrer Wettbewerber.</p>
<h2><a id="title_permalink" title="Permalink" href="http://www.huffingtonpost.com/craig-newmark/a-nerds-take-on-the-futur_b_325544.html">A Nerd&#8217;s Take On The Future Of News Media</a></h2>
<p><strong>Craig Newmark </strong>(Craigslist) schreibt aus der Außenperspektive in einem Gastbeitrag für die <em>Huffington Post </em>über die Aufgaben und Chancen klassischer Medien in einer veränderten Medienwelt: &#8220;A major opportunity is to be found by rejecting the involvement of professional disinformation groups.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.visdp.de/post/220739692/dilettantismus-phrasen-irrefuhrung-parolen">Dilettantismus, Phrasen, Irreführung, Parolen</a></h2>
<p>In einem sehr interessanten Interview mit <em>V.i.S.d.P.</em> spricht <em>Lettre International</em>-Chefredakteur Frank Berberich über sein Skandal auslösendes <strong>Interview mit Thilo Sarrazin</strong>. Die heftigen Reaktionen nach der Veröffetnlichung hält er &#8221; zum Teil für albern und zu einem größeren Teil für interessegeleitet. <!-- more --><strong>Die Sensationalisierung und Skandalisierung wurde vor allem von Medien inszeniert, die damit Geld verdienen wollten</strong>.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.nytimes.com/2009/10/23/business/media/23chicago.html?_r=1">Chicago News Venture to Sell Content to New York Times</a></h2>
<p><strong>Die <em>New York Times </em>expandiert nach Chicago</strong>. Das Besondere daran ist der Umstand, wie die neue Ausgabe finanziert wird: Ex-Redakteure der schwächelnden <em>Chicago Tribune</em>, weitere Journalisten und eine Fernsehstation, unterstützt von einer Stiftung, arbeiten für die neugegründete <strong>Non-Profit Organisation</strong> <strong>Chicago News Venture</strong>, welche ab Anfang November zweimal wöchentlich eine Doppelseite füllen soll.</p>
<h2><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2009/10/can-programmers-journalists-get-along-in-one-newsroom292.html">Can Programmers, Journalists Get Along in One Newsroom?</a></h2>
<p>Megan Taylor argumentiert in einem Beitrag für <em>Mediashift</em>, dass Journalisten und Programmierer zwar aus unterschiedlichen Arbeitskulturen stammen, die Differenzen aber überwinden müssen, um <strong>datenbank- und webbasierte Journalismusprojekte zu ermöglichen. </strong>Interessante Debatte in den Kommentaren.<strong><br />
</strong></p>
<h2><a href="http://www.guardian.co.uk/technology/interactive/2009/oct/23/internet-arpanet">A people&#8217;s history of the internet: from Arpanet in 1969 to today</a></h2>
<p>Der <em>Guardian</em> erinnert mit einem kollaborativen nutzergenerierten Projekt an die <strong>Anfänge des Internet vor 40 Jahren</strong>.</p>
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<p>Read more at: <a href="http://www.huffingtonpost.com/craig-newmark/a-nerds-take-on-the-futur_b_325544.html" target="_blank_">http://www.huffingtonpost.com/craig-newmark/a-nerds-take-on-the-futur_b_325544.html</a></div>
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