<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Medial Digital &#187; entrepreneurial journalism</title>
	<atom:link href="http://medialdigital.de/tag/entrepreneurial-journalism/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://medialdigital.de</link>
	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 15:56:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart: Wenn Daten aus bunten Kacheln sprechen</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/09/26/linktipps-zum-wochenstart-wenn-daten-aus-bunten-kacheln-sprechen/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/09/26/linktipps-zum-wochenstart-wenn-daten-aus-bunten-kacheln-sprechen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 21:08:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[CUNY]]></category>
		<category><![CDATA[data driven journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Datenjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[DDJ]]></category>
		<category><![CDATA[entrepreneurial journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Jimmy Wales]]></category>
		<category><![CDATA[kurativer Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Liquid Newsroom]]></category>
		<category><![CDATA[Medien Mittweida]]></category>
		<category><![CDATA[Mobiler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[MoJo]]></category>
		<category><![CDATA[MoJo Toolkit]]></category>
		<category><![CDATA[Offener Haushalt]]></category>
		<category><![CDATA[Online versus Print]]></category>
		<category><![CDATA[Open Data]]></category>
		<category><![CDATA[Paywall]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert Murdoch]]></category>
		<category><![CDATA[The Times]]></category>
		<category><![CDATA[Times Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=3736</guid>
		<description><![CDATA[Open Data bringt Bundeshaushalt in neue Relationen Datenjournalismus 1: Christiane Schulzki-Haddouti stellt bei Kooptech ein gelungenes deutsches Open Data Projekt vor: &#8220;Die Berliner Firma Tactical Tools hat mit dem “offenen Haushalt” nun ein deutsches Pendant zu der britischen Website “Where does my money go?” auf die Beine gestellt. Die grafische Umsetzung ist anders und einfacher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F09%2F26%2Flinktipps-zum-wochenstart-wenn-daten-aus-bunten-kacheln-sprechen%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F09%2F26%2Flinktipps-zum-wochenstart-wenn-daten-aus-bunten-kacheln-sprechen%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Offener-Haushalt.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3737" title="Offener-Haushalt" src="http://medialdigital.de/wp-content/Offener-Haushalt.png" alt="" width="605" height="292" /></a></h4>
<h4><a rel="bookmark" href="http://blog.kooptech.de/2010/09/open-data-bringt-bundeshaushalt-in-neue-relationen/">Open Data bringt Bundeshaushalt in neue Relationen</a></h4>
<p><strong>Datenjournalismus 1:</strong> Christiane Schulzki-Haddouti stellt bei <em>Kooptech</em> ein gelungenes <strong>deutsches</strong> <strong>Open Data Projekt</strong> vor: &#8220;Die Berliner Firma Tactical Tools hat mit dem <strong>“<a href="http://bund.offenerhaushalt.de/">offenen Haushalt</a>”</strong> nun ein deutsches Pendant zu der britischen Website <strong>“<a href="http://www.wheredoesmymoneygo.org/">Where does my money go?</a></strong>” auf die Beine gestellt. Die grafische Umsetzung ist anders und einfacher – ist jedoch wesentlich einprägsamer als beim britischen Vorbild. Allein etwa dass die Bundesregierung derartig hohe Summen in die soziale Befriedung der deutschen Gesellschaft investiert, wird erst im direkten Vergleich mit anderen Haushaltsposten deutlich.&#8221;</p>
<h4><a href="http://wissen.dradio.de/index.98.de.html?dram:article_id=5658&amp;sid=">Let the Data Flow</a></h4>
<p><strong>Datenjournalismus 2:</strong> Im <em>Zeit Online Talk</em> von DRadio Wissen sprechen der Journalist Matthias Spielkamp, der Managing Director von Uberblic Labs Georgi Kobilarov und der <em>Zeit</em>-Entwicklungsredakteur Sascha Venohr mit Moderator Markus Heidmeier darüber, w<strong>as sich genau hinter dem Begriff Datenjournalismus verbirgt</strong>, welche Ergebnisse Data Driven Journalism (DDJ) bis jetzt hervorgebracht hat und <strong>ob sich durch  (DDJ) der Journalismus verändert.</strong></p>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/2010/09/20/business/media/20cuny.html">New Journalism Degree to Emphasize Start-Ups</a></h4>
<p>Die<em> New York Times</em> stellt den <strong>neuen Studiengang Unternehmerjournalismus an der City University of New York (CUNY)</strong> vor. Er wird mit 10 Millionen Dollar unter anderem von der Tow Foundation und der Knight Foundation finanziert und von Jeff Jarvis geleitet, der auch bisher schon an der CUNY Kurse zu unternehmerischem Journalismus gegeben hat. Die neuen Kurse haben begonnen, die ersten Absolventen werden in zwei Jahren erwartet. <strong><a href="http://www.buzzmachine.com/2010/09/20/the-center-for-entrepreneurial-journalism/">Mehr dazu bei <em>Buzzmachine</em></a>.</strong> <strong>Und wann wird an deutschen Journalistenschulen gezielt darauf vorbereitet, wie man eigene journalistische Startups gründet und finanziert? </strong></p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/09/liquid-newsroom-project-developed-with-radical-openness267.html">&#8216;Liquid Newsroom&#8217; Project Developed with Radical Openness</a></h4>
<p><strong>Kuration 1:</strong> Roland Legrad stellt bei <em>Mediashift</em> ein Projekt des deutschen Web- und Marketingexperten  Steffen Konrath vor: <a href="http://www.nextlevelofnews.com/liquid-newsroom/"><strong>Liquid Newsroom</strong></a>. Auf seinem eigenem Blog <em>News 3.0</em> <a href="http://www.nextlevelofnews.com/2010/08/call-for-an-open-innovation-project-liquid-newsroom-join.html"><strong>beschreibt Konrath die kurative Idee hinter dem Liquid Newsroom</strong></a>: &#8220;the 1st place people will go to get a quick overview about the explosion of information after news break. It will provide with summarized information linking to the original sources and therefore giving credit to those who were first or those who added something substantial new to help people to gain a clearer picture of something of interest.&#8221; Im Interview mit Legrad (Überschriftenlink) ergänzt er: &#8220;Even though traditional media will not disappear overnight, they will no longer play such a big role anymore. There is a lot of information and expert opinions on individual media such as blogs. The liquid newsroom could help to gather all that dispersed information.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.avatter.de/wordpress/2010/09/newstrust-das-social-news-network-dem-die-leser-vertrauen/">NewsTrust: Das Social News Network, dem die Leser vertrauen</a></h4>
<p><strong>Kuration 2:</strong> Andre Vatter zu einem neuen soziales Nachrichtennetzwerk: &#8220;<strong>Bei NewsTrust handelt es sich um ein Social News Network, eine Bewertungsplattform, bei der private Nutzer und professionelle Journalisten ein ganz eigenes Ranking der Nachrichtenlage anstellen</strong>: News werden nach journalistischer Qualität bewertet – nicht nach Popularität. Die Fragen, die dabei im Vordergund stehen, sind unter anderem Fairness, Plausibilität, Kontext und vorhandene Thesenbeweise.&#8221; Das ist ein anderer Ansatz als bei Digg oder dem deutschen Pendant Yigg, die Beitraäge allein nach Popularität gewichten.</p>
<h4><a title="Permanent Link: Online vs. Print reloaded" rel="bookmark" href="http://www.onlinejournalismus.de/2010/09/24/online-vs-print-reloaded/">Online vs. Print reloaded</a></h4>
<p>Frank Miener fasst bei <em>Onlinejournalismus.de</em> den Stand der unsäglichen Debatte zusammen, ob Online Print in puncto journalistische Qualität ebenbürtig ist und jemals sein kann und resümmiert: &#8220;<strong>Was also bleibt, ist eine neue Debatte Online versus Print, Journalismus versus Vertriebswegsdenken und Lobbyarbeit der Verleger, damit sie Leistungsschutzrechte und ähnliche Forderungen durchsetzen können, um die verpassten Geschäftsmodelle im Medium Internet irgendwie aufzuholen.</strong>&#8221; (s. Überschriftenlink). Ergänzen möchte ich noch einen Hinweis auf den <a href="http://carta.info/34321/printmedien-sind-und-bleiben-fuer-die-demokratie-unverzichtbar/"><strong>Beitrag von Robin Meyer-Lucht bei <em>Carta</em></strong></a>, der die &#8220;Nationale Initiative Printmedien&#8221; für <strong>staatlich gefördertes Gattungsmarketing </strong>hält, und den großartigen Kommentar #84 eines gewissen Paul auf <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/falsche-freunde/"><strong>Stefan Niggemeiers &#8220;Falsche Freunde&#8221; Blogpost</strong></a>: &#8220;Also Stefan, ich <strong>hab mir Deinen Beitrag auf 4 Seiten ausgedruckt und zwischen Seite 2 und 3 eine Mercedes-Werbung reingeklebt</strong>. Wenn ich mir den Text jetzt durchlese, finde ich ihn wesentlich besser recherchiert, lesbarer und allgemein plausibler. Vielleicht wäre das ein zukünftiges Tätigkeitsfeld für Praktikanten in Kultusministerien?&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.medien-mittweida.de/multimedia-einzelansicht/items/wikipedia-geht-es-gut.html">Wikipedia geht es gut</a></h4>
<p>Bernhard Schmidt hat für Medien Mittweida ein schönes <strong>Video-Interview mit Jimmy Wales</strong> geführt und dem Wikipedia-Gründer (der gerne alte Keynotes recycelt) tatsächlich noch Neues entlocken können. Auch die Machart ist interessant: Die vollständige deutsche Übersetzung des Interviews (oder das englische Original) läuft als Text mit, während der O-Ton in Englisch zu hören ist. Aber ist es überhaupt ein Video (das sagt der Trailer) ? Es ist eher eine <strong>angereicherte Audiovariante, um aus fremdsprachlichen Interviews das meiste herauszuholen</strong>.</p>
<h4><a href="http://www.wallblog.co.uk/2010/09/23/has-the-times-paywall-killed-its-blogs/">Has the Times paywall killed its blogs?</a></h4>
<p>Gordon McMillan von <em>The Wall</em> beobachtet, dass der Murdoch-Zeitung <em>The Times</em><strong> seit dem Errichten der völlig undurchlässigen Bezahlmauer die Blogger abhanden kommen</strong>. Sie flüchten, weil ihre Reichweite rapide gesunken sei. Murdochs Strategie sei um so unverständlicher, als seine andere Zeitung von Rang, das <em>Wall Street Journal,</em> mit Bedacht die Paywall erst hinter den Blogs errichtet hat.</p>
<h4><a href="http://www.bhatt.id.au/blog/modern-journalists-technology-toolkit-to-cover-live-events/">Modern Journalists Technology Toolkit To Cover Live Events</a></h4>
<p>Der mobile Journalist Neerva Bhatt erläutert in seinem <em>Rambling Thoughts Blog</em>, <strong>was man wirklich braucht</strong>, um verlässlich und in ausreichender Qualität <strong>live von unterwegs zu berichten</strong>.</p>
<h4 id="post-1361"><a href="http://prsarahevans.com/2010/09/50-social-media-stats-from-commentz-part-2/">50 Social Media Stats from #Commentz (Part 2)</a></h4>
<p>Die wichtigsten <strong>Fakten und Statistiken</strong> rund  um Social Media mit Quellenangaben.</p>
<p><em>Grafik: <a href="http://bund.offenerhaushalt.de/">Offener Haushalt</a></em></p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart: Wenn Daten aus bunten Kacheln sprechen';
var flattr_dsc = 'Open Data bringt Bundeshaushalt in neue Relationen Datenjournalismus 1: Christiane Schulzki-Haddouti stellt bei Kooptech ein gelungenes deutsches Open Data Projekt vor: &#8220;Die Berliner Firma Tactical Tools hat mit dem “offenen Haushalt” nun ein deutsches Pendant zu der britischen Website “Where does my money go?” auf die Beine gestellt. Die grafische Umsetzung ist anders und einfacher [...]';
var flattr_tag = 'CUNY,data driven journalism,Datenjournalismus,DDJ,entrepreneurial journalism,Jeff Jarvis,Jimmy Wales,kurativer Journalismus,Liquid Newsroom,Medien Mittweida,Mobiler Journalismus,MoJo,MoJo Toolkit,Offener Haushalt,Online versus Print,Open Data,Paywall,Rupert Murdoch,The Times,Times Blogger,Wikipedia';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/09/26/linktipps-zum-wochenstart-wenn-daten-aus-bunten-kacheln-sprechen/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/09/26/linktipps-zum-wochenstart-wenn-daten-aus-bunten-kacheln-sprechen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart (46)</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/02/07/linktipps-zum-wochenstart-46/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/02/07/linktipps-zum-wochenstart-46/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 20:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Buchverlage und Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[entrepreneurial journalism]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[John Markoff]]></category>
		<category><![CDATA[non-profit journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer-Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2214</guid>
		<description><![CDATA[Top-Tipp: Will Steve Jobs Böses? Die Linktipps sind heute nochmal iPad-lastig: Ein glänzender Artikel von New York Times Tech-Redakteur John Markoff, dem die FAZ in der deutschen Übersetzung einen durch nichts im Text gerechtfertigten reißerischen Titel verpasst hat. Im Kern geht es Markoff darum, was Jobs erkannt hat: Wir befinden uns im Übergang ins Post-PC-Zeitalter. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F02%2F07%2Flinktipps-zum-wochenstart-46%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F02%2F07%2Flinktipps-zum-wochenstart-46%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Wattig-vortrag.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-2216" title="Wattig-vortrag" src="http://medialdigital.de/wp-content/Wattig-vortrag-300x234.png" alt="Wattig-vortrag" width="300" height="234" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h2><a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E9D3C05054E1B4A2F87674ACB635504DB~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Will Steve Jobs Böses?</a></h2>
<p>Die Linktipps sind heute nochmal iPad-lastig: Ein glänzender Artikel von <em>New York Times</em> Tech-Redakteur John Markoff, dem die <em>FAZ</em> in der deutschen Übersetzung einen durch nichts im Text gerechtfertigten reißerischen Titel verpasst hat. Im Kern geht es Markoff darum, was Jobs erkannt hat: <strong>Wir befinden uns im Übergang ins Post-PC-Zeitalter. </strong>Markoff: &#8220;Als Kombination von Webbrowser, E-Reader, E-Mail-Programm, Video- und Musikwiedergabeprogramm und Videospielkonsole ist der iPad <strong>Apples Wette darauf, dass es zwischen Smartphones und Laptops Platz für einen dritten Bildschirm gibt.</strong>&#8221;</p>
<h4>Weitere Tipps:</h4>
<h2><a title="Walt Mossberg, David Carr And Michael Arrington Talk iPad With Charlie Rose" rel="bookmark" href="http://www.techcrunch.com/2010/02/06/walt-mossberg-david-carr-and-michael-arrington-talk-ipad-with-charlie-rose/">Walt Mossberg, David Carr And Michael Arrington Talk iPad With Charlie Rose</a></h2>
<p>iPad 2: Ein 23-Minuten-Videogespräch mit Tech-Kennern über das iPad und seine Implikationen. <em>Wall Street Journal</em> Blogger Walt Mossberg (<em>All Things Digital</em>) sieht die Marktrelevanz des iPad vor allem in Software und Services im Kombination mit iTunes. Auch <em>New York Times</em> Kolumnist David Carr plädiert dafür, sich in der Diskussion von der Betrachtung der Hardware zu lösen: &#8220;The gadget feeling disappears quickly. <strong>What you&#8217;re holding in your hand is pure software.</strong>&#8221;</p>
<h2><a title="Permanent Link to Was die Verleger und Verlage erwartet, wenn sie Steve Jobs – blind – vertrauen" rel="bookmark" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/02/05/was-die-verleger-und-verlage-erwartet-wenn-sie-steve-jobs-blind-vertrauen/">Was die Verleger und Verlage erwartet, wenn sie Steve Jobs – blind – vertrauen</a></h2>
<p>iPad 3: Marek Hoffmann fragt sich im <em>Basic Thinking Blog</em>, warum die ersten Buchverlage freudig alle Beziehungen zu Amazon kappen, nur um sich freudig mit ihrem eBook-Geschäft und vor allem ihren <strong>Kundendaten an Apple auszuliefern</strong>: &#8220;Anstatt sich <strong>als Spielball von Großkonzernen benutzen zu lassen</strong>, sollten sie deren Kampf untereinander forcieren, um am Ende – im Kunde-ist-König-Stil – als Gewinner vom Platz zu gehen, der das bestmögliche Ergebnis für sich herausgeholt hat.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.poynter.org/column.asp?id=131&amp;aid=177206#q_close"><span>iPad Changes Equation of Newspaper-Subsidized E-Readers</span></a></h2>
<p>iPad 4: Bill Mitchell kalkuliert bei <em>Poynter Online</em>, dass es sich für (US)-Zeitungen rechnen würdee, statt jeden Tag Printausgaben in die Hauseinfahrten der Abonnenten werfen zu lassen, <strong>das iPad von 499$ auf die Hälfte herunter zu subventionieren &#8211; als Gegenleistung für den Abschluss eines eAbos für zwei Jahre</strong>. Mit dieser Einschränkung: &#8220;For a deal like this to entice enough users to matter, <strong>a paper would have to develop a stunning user experience</strong>, for advertising as well as news, on iPads and other e-readers. Even with the lure of a $250 discount on the $499 base model iPad, users would have no reason to pay for news via an iPad app if they could get the same experience by browsing the Web on their iPad or computer.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/533/501784/text/">Digitale Neanderthaler</a></h2>
<p>Stephan Weichert und Leif Kramp bieten in einem Einleitungsbeitrag zur <strong>neuen <em>SZ-</em>Serie &#8220;Wozu noch Journalismus?</strong>&#8221; eine Überblick über die wichtigsten unternehmerischen und spendenfinananzierten Journalismusprojekte in den USA.</p>
<h2><a href="http://blog.kooptech.de/2010/02/6-anwendungsmoeglichkeiten-fuer-augmented-reality-fuer-journalistische-zwecke/">6+ Anwendungsmöglichkeiten für Augmented Reality für journalistische Zwecke</a></h2>
<p>Drei davon: <strong>Verbindung von nutzergenerierten Inhalten mit Lokalitäten</strong>, <strong>Einbindung von Hintergrundinformationen, </strong><strong>besser auf Zielgruppen ausgerichteten Werbung. </strong>Insgesamt sechs mögliche Anwendungen mit vielen verlinkten Beispielen benennt Christiane Schulzki-Haddouti bei <em>Kooptech</em>. Ein ähnlicher Ansatz auch beim <em>Online Journalism Blog</em>:<strong> <a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/02/03/augmenting-reality-through-journalism/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+onlinejournalismblog+%28Online+Journalism+Blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">Augmenting reality through journalism</a>.</strong></p>
<h2><strong><a href="http://blog.louisgray.com/2010/02/think-i-wont-pay-for-quality-web.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+LouisgraycomLive+%28louisgray.com%29&amp;utm_content=Google+Reader">T</a></strong><a href="http://blog.louisgray.com/2010/02/think-i-wont-pay-for-quality-web.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+LouisgraycomLive+%28louisgray.com%29&amp;utm_content=Google+Reader">hink I Won&#8217;t Pay for Quality Web Content? Think Again</a></h2>
<p>Louis Gray räumt (zumindest für seine persönliche Webnutzung) auf mit dem Mythos der Kostenloskultur im Internet &#8211; mit einer Aufzählung all dessen, wofür er im Netz bezahlt. Das Interessante daran: Gray <strong>zahlt vor allem für Dienstleistungen, die ihm die Organisation seiner Daten und Informationen erleichtern</strong> und weniger für Content. <strong></strong></p>
<h2><a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/02/06/prasentationsfolien-zu-meinem-vortrag-auf-dem-lovelybooks-event/">Social Web: Der direkte Kontakt zum Leser </a></h2>
<p>Der Leipziger Buchverlagsberater Leander Wattig, Initiator der Vernetzungsaktion &#8220;Ich mach&#8217; was mit Büchern, hat bei einem Marketingevent der Literaturplattform Lovelybooks in München einen <strong>Vortrag für den Wert des Social Web für Buchverlage </strong>gehalten, der sehr inspirierend gewesen sein muss. Jedenfalls den aufwändigen und dennoch klar gestalteten Folien nach zu urteilen (Herunterladen möglich).</p>
<p><em>Foto: <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/02/06/prasentationsfolien-zu-meinem-vortrag-auf-dem-lovelybooks-event/">aus den Folien von Leander Wattig</a></em><strong><br />
</strong></p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart (46)';
var flattr_dsc = 'Top-Tipp: Will Steve Jobs Böses? Die Linktipps sind heute nochmal iPad-lastig: Ein glänzender Artikel von New York Times Tech-Redakteur John Markoff, dem die FAZ in der deutschen Übersetzung einen durch nichts im Text gerechtfertigten reißerischen Titel verpasst hat. Im Kern geht es Markoff darum, was Jobs erkannt hat: Wir befinden uns im Übergang ins Post-PC-Zeitalter. [...]';
var flattr_tag = 'Buchverlage und Social Web,entrepreneurial journalism,iPad,John Markoff,non-profit journalism,Paid Content,Unternehmer-Journalismus';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/02/07/linktipps-zum-wochenstart-46/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/02/07/linktipps-zum-wochenstart-46/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jeff Jarvis: &#8220;The future of journalism is entrepreneurial&#8221;</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/02/03/jeff-jarvis-the-future-of-journalism-is-entrepreneurial/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/02/03/jeff-jarvis-the-future-of-journalism-is-entrepreneurial/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:19:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[English Blogposts]]></category>
		<category><![CDATA[CUNY]]></category>
		<category><![CDATA[entrepreneurial journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2194</guid>
		<description><![CDATA[This is an interview with Jeff Jarvis who teaches entrepreneurial journalism at City University of New York. His main points: Journalists must learn and understand the business side of journalism, even if they don&#8217;t want become entrepreneurs. Traditional media companies should reckon with the force of destroyers &#8211; new media entrepreneurs who sit in their [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F02%2F03%2Fjeff-jarvis-the-future-of-journalism-is-entrepreneurial%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F02%2F03%2Fjeff-jarvis-the-future-of-journalism-is-entrepreneurial%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>This is an interview with Jeff Jarvis who teaches <strong>entrepreneurial journalism</strong> at <a href="http://www.journalism.cuny.edu/"><strong>City University of New York</strong></a>. His main points:</p>
<ul>
<li>Journalists must learn and understand the business side of journalism, even if they don&#8217;t want become entrepreneurs.</li>
<li>Traditional media companies should reckon with the force of destroyers &#8211; new media entrepreneurs who sit in their student dorm or start-up garage and think of new ways of serving the public and can destroy old media business models single-handedly.</li>
<li>The future belongs belongs to networks and hyperlocal platforms and it belongs to media companies who understand that they must cooperate with innovators rather than deny their existence.</li>
</ul>
<p>I had the opportunity to speak with Jeff at the Munich conference <a href="http://www.dld-conference.com/"><strong>Digital Life Design (DLD 10)</strong></a>, organized by the German publisher Burda.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9096853&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9096853&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/9096853">Jeff Jarvis über Unternehmer-Journalismus</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Additional links:<br />
Jeff Jarvis wrote about the CUNY class experience: <strong><a href="http://www.buzzmachine.com/2009/12/11/the-entrepreneurial-journalism-class-report/">The entrepreneurial journalism class report .</a></strong></p>
<p>My interview with Jeff at the web conference <a href="http://www.next-conference.com/next09/"><strong>next09</strong></a> in Hamburg: <strong><a href="http://medialdigital.de/2009/06/10/jeff-jarvis-journalists-should-be-curious-about-new-tools/">Journalists should be curious about new tools</a><br />
</strong></p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Jeff Jarvis: &#8220;The future of journalism is entrepreneurial&#8221;';
var flattr_dsc = 'This is an interview with Jeff Jarvis who teaches entrepreneurial journalism at City University of New York. His main points: Journalists must learn and understand the business side of journalism, even if they don&#8217;t want become entrepreneurs. Traditional media companies should reckon with the force of destroyers &#8211; new media entrepreneurs who sit in their [...]';
var flattr_tag = 'CUNY,entrepreneurial journalism,Jeff Jarvis';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/02/03/jeff-jarvis-the-future-of-journalism-is-entrepreneurial/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/02/03/jeff-jarvis-the-future-of-journalism-is-entrepreneurial/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jeff Jarvis: &#8220;Die Zukunft des Journalismus ist unternehmerisch&#8221;</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/02/02/jeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/02/02/jeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 17:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews mit Innovatoren]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge und Präsentationen]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[City University of New York]]></category>
		<category><![CDATA[CUNY]]></category>
		<category><![CDATA[DLD10]]></category>
		<category><![CDATA[entrepreneurial journalism]]></category>
		<category><![CDATA[hyperlocal]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperlokaler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten als Unternehmer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2175</guid>
		<description><![CDATA[Medienprofessor Jeff Jarvis unterrichtet &#8220;Unternehmer-Journalismus&#8221; in einem Graduierten-Programm an der City University of New York (CUNY). Seine Thesen: Journalisten sollten unbedingt die wirtschaftliche Seite der Branche verstehen, auch wenn sie kein Startup gründen wollen. Klassische Medienunternehmen müssen damit rechnen, dass ihnen neue Konkurrenz aus Jarvis Kursen oder aus der sprichwörtlichen Startup-Garage blüht. In journalistischen Netzwerken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F02%2F02%2Fjeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F02%2F02%2Fjeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/989aebbc5ea24da39fe297043804b96b" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h4>Medienprofessor Jeff Jarvis unterrichtet &#8220;Unternehmer-Journalismus&#8221; in einem Graduierten-Programm an der City University of New York (CUNY). Seine Thesen: Journalisten sollten unbedingt die wirtschaftliche Seite der Branche verstehen, auch wenn sie kein Startup gründen wollen. Klassische Medienunternehmen müssen damit rechnen, dass ihnen neue Konkurrenz aus Jarvis Kursen oder aus der sprichwörtlichen Startup-Garage blüht. In journalistischen Netzwerken und hyperlokalen Plattformen liegt die Zukunft. Und sie gehört Medien, die neue Wettbewerber aus dem sozialen Netz nicht negieren oder ablehnen, sondern umarmen. Mit Jeff Jarvis sprach ich auf Burdas Digitalkonferenz Digital Life Design (DLD 10). Das englischsprachige Original-Videointerview (17 min.) ist am Ende des Beitrags eingebettet, die deutsche Textfassung ist leicht gekürzt und redigiert.</h4>
<p><strong><em><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Jeff-Jarvis.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2182" title="Jeff Jarvis" src="http://medialdigital.de/wp-content/Jeff-Jarvis.png" alt="Jeff Jarvis" width="241" height="339" /></a>Mr. Jarvis, jahrzehntelang hat man uns Journalisten erzählt, dass wir uns ums Geschäft nicht zu kümmern brauchen, das sei die Sache anderer Abteilungen&#8230;</em></strong></p>
<p>Das Geschäftliche würde uns korrumpieren, beschmutzen&#8230;</p>
<p><strong><em>Genau. Und jetzt müssen wir uns plötzlich doch darum kümmern. Ist das ein großer Umbruch im Journalismus? Vielleicht der größte, den Sie sich vorstellen können?</em></strong></p>
<p>Ich glaube, im größten Umbruch stecken wir schon mittendrin. Aber es ist ein wirtschaftlicher Umbruch. Das alte Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr. Das ist aber nur eine Perspektive. Das Geschäftsmodell ist kapputt, wenn man ein nach traditionellen Maßstäben funktionierendes Medienunternehmen besitzt. Neue Geschäftsmodelle bergen auch unglaubliche Chancen, aber man muss sie verstehen, um sie nutzen zu können. Das Problem ist: Wir Journalisten haben uns geweigert, die geschäftlichen Mechanismen zu verstehen. Wir haben jetzt die Aufgabe, uns auch um das Geschäftliche zu kümmern, damit wir herausfinden, wie wir den Journalismus erhalten und fördern können. Der Weg, den wir dabei einschlagen müssen, ist unternehmerisch. Journalistische Institutionen hatten seit der Erfindung des Webbrowsers 15 Jahre Zeit um herauszufinden, wie sie ihr Geschäftsmodell verändern müssen. Sie haben es versäumt. Ich habe geglaubt, dass sie es könnten, aber die Kontrollmechanismen und Hürden, die es zu überwinden gilt, um von den riesigen Kostenstrukturen herunterzukommen, sind wohl einfach zu groß. Deshalb glaube ich, dass die Zukunft des Journalismus mehr unternehmerisch als institutionell ist. Wir müssen nicht nur das Mediengeschäft und die dahinterstehenden Prinzipien erlernen, wir müssen auch lernen, wie man Startups gründet.</p>
<p><strong><em>Der jüngste Kurs &#8220;Entrepreneurial Journalism&#8221; an der CUNY Journalistenschule ist gerade abgeschlossen. Was sind die zentrale Fähigkeiten, die Ihre Studenten in diesem Kurs gelernt haben?</em></strong></p>
<p>Erstens, eine geniale Idee zu entwickeln und sehr klar zu artikulieren. Wir haben dafür unsere &#8220;elevator pitches&#8221;, Blitz-Präsentationen. Das ist das Allerwichtigste. Wenn die Studenten ihre Idee nicht prinzipiell in einem Tweet von 140 Zeichen ausdrücken können, dann haben sie wahrscheinlich kein sehr klares Konzept. Dann werden sie auch ihre Investoren und Kunden eher verwirren. Sie müssen also ihr Konzept sehr genau durchdenken und dann das beste Exposé ihres Lebens aufsetzen und darin ihr Geschäftmodell beschreiben. Zweitens müssen sie verstehen, wo die Umsätze herkommen sollen. Genau das haben Journalisten bisher nie gelernt, das mussten sie ja nicht. Die meisten Journalisten, die ich kenne, wissen nicht das Geringste über CPM (= TKP = Kosten um tausend Kontakte zu erreichen), CPC (Cost per Click), CPA (Cost per Action), RPM (Umsatz pro tausend Kontakte) und all dieses Zeug. Ich habe drei Stunden mit meinen Kursteilnehmern verbracht, das alles durchzugehen. Zuerst ist es Angst einflößend, dann faszinierend. Drittens: Marketing. Damit ist kein Anzeigenbudget <a href="http://medialdigital.de/wp-content/DLD1.png"><img class="alignright size-medium wp-image-2126" title="DLD" src="http://medialdigital.de/wp-content/DLD1-225x127.png" alt="DLD" width="225" height="127" /></a>gemeint. Heute betreibt man Marketing, indem Fürsprecher findet, die das Projekt bekanntmachen. Die angehenden Gründer müssen außerdem die operative Seite, die Kostenstruktur verstehen. Fragen wie &#8211; Was ist das Business? Warum sollte jemand diesen Dienst oder diese Anwendung benutzen wollen? Welche Wettbewerbstrukturen gibt es? Wie groß ist der Markt? &#8211; die gehören alle zur Projektidee. Aber wenn diese Idee entwickelt ist, muss man sich mit den Umsätzen beschäftigen. Und um die zu erzielen, muss man sich mit Marketing beschäftigen Und damit alles funktioniert, mit der Kostenstruktur. Die Studenten müssen sich auch mit Investments beschäftigen, weil sie versuchen, Investoren für ihre Ideen zu interessieren. Wir haben Geld zur Verfügung. Wir haben in den letzten zwei Jahren nach Jury-Wertungen insgesamt 100.000 Dollar in die Projekte gesteckt. Die Studenten müssen sich also auch mit dem tatsächlichen Start ihres Projekts befassen. Der Vorteil ist: Im Internet muss man dazu kein großes Unternehmen aufziehen.</p>
<p><em><strong>Bringen die angehenden Journalisten, die Ihren Unternehmer-Kurs belegen, von vornherein eine unternehmerische Einstellung mit? Braucht man die?</strong></em></p>
<p>Das ist eine Debatte, die wir ständig führen. Manche Kollegen sagen, es gibt Journalisten, die werden nie Unternehmer sein. Das stimmt. Aber trotzdem müssen sie das Geschäft des Journalismus lernen. Und ehrlich gesagt ist dieser Kurs ein unterhaltsamer Weg. Er zwingt die Studenten, sich darüber im Klaren zu werden, was sie tun wollen, was ihre Werte sind, in welcher Beziehung sie zum Rest der Medienwelt stehen wollen. Letztlich kann jeder diesen Kurs absolvieren. Jeder kann ein Startup planen. Ob man es dann auch tatsächlich startet, ist eine ganz andere Geschichte. Dazu braucht man das Rückgrat eines Unternehmers.</p>
<p><em><strong>Vier neue Projekte haben jetzt eine Anschubfinanzierung von der McCormick-Stiftung erhalten&#8230;</strong></em></p>
<p>Ja, vier aus dem letzten Kurs und drei aus dem vorigen.</p>
<p><em><strong>Was waren die Auswahlkriterien?</strong></em></p>
<p>Darüber habe nicht ich entschieden, sondern eine Jury aus Chefredakteuren, Verlegern, Unternehmern und Investoren.</p>
<p><em><strong>Aber Sie kennen die Kriterien.</strong></em></p>
<p>Ja, ich bin dabei. Die Kriterien sind: Mag die Jury die Idee? Mag sie die Person? Es ist ein Investment in eine Person. Glaubt die Jury, dass diese Person den Mumm hat das Projekt durchzuziehen? Glaubt sie, dass es dafür eine Marktlücke und einen Bedarf gibt? Würde die Jury eine neue Suchmaschine fördern wollen? Eher nicht. Aber einer meiner Studenten hat eine findige iPhone Sport-Applikation entwickelt und die Jury befand, dass es das tatsächlich noch nicht gibt.</p>
<p><em><strong>Das führt zu meiner nächsten Frage: Außer der besagten Sport-App wurden jetzt auch eine Plattform für journalistische Themenfindung und -besetzung und eine multimediale Modeplattform gefördert. Haben Journalisten dieser Tage die besten Chancen mit unkonventionellen Medienprojekten?</strong></em></p>
<p>Ja, bestimmt. Und auch dann, wenn sie die Perspektive des Zerstörers einnehmen.</p>
<p><em><strong>Was meinen Sie mit Zerstörer?</strong></em></p>
<p>Jedes etablierte Medienunternehmen sollte sich Gedanken machen über einen Studenten in meinem Kurs oder einen jungn Entwickler in der Garage, der mit seinen Netzwerkzeugen ein ganzes Geschäftsmodell zum Einsturz bringen kann. Ich habe darüber neulich mit dem Chefredakteur eines Magazins diskutiert, der die alten Regeln und Werte verteidigte. Ich sagte zu ihm: &#8220;Sie reden über Ihre Gefühle, Ansprüche und Moralvorstellungen. Jemand sollte bezahlen. Sie reden <a href="http://medialdigital.de/wp-content/DLD2.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-2184" title="DLD2" src="http://medialdigital.de/wp-content/DLD2-225x138.png" alt="DLD2" width="225" height="138" /></a>nicht darüber, wie das Geschäft funktioniert. Stellen Sie sich einen Studenten in seinem Wohnheimzimmer vor, der darüber nachdenkt, wie er Ihr Geschäft zerstören kann. Vor allem dann, wenn Ihr Magazin hinter einer Paywall verschwindet. Dieser Student denkt: Wie kann ich ein Gegenmodell entwickeln, dass annähernd den gleichen journalistischen Wert erzeugt, aber zu einem Bruchteil der Kosten?&#8221; Man kann also Projekte entwickeln, die komplett aus dem üblichen Rahmen fallen. Einer meiner Studenten hat einen Algorithmus programmiert, um eingehende Nachrichten zu priorisieren. Oder jemand kommt mit einer neuen Idee für eine Plattform für Eltern im Netz und zerstört damit die Zeitschrift &#8220;Eltern&#8221; &#8211; als fiktives Beispiel.</p>
<p><em><strong>Trügt der Eindruck oder sind meisten journalistischen StartUps in den USA hyperlokale Plattformen?</strong></em></p>
<p>Das gilt nicht unbedingt für Projekte, die in meinem Kurs entwickelt werden, aber generell schon.</p>
<p><em><strong>Haben hyperlokale Journalismus-Projekte in den USA bessere Erfolgschancen als in Deutschland?</strong></em></p>
<p>Ja, denn erstens ist der Medienmarkt anders. In Deutschland gibt es eine starke überregionale Presse, mit &#8220;Die Zeit&#8221;, ”Der Spiegel&#8221;, &#8220;Focus&#8221; etc.</p>
<p><em><strong>Aber die sind ja gerade nicht lokal&#8230;</strong></em></p>
<p>In den USA entstand eine überregionale Presse aber erst, als die ”New York Times&#8221; und &#8220;USA Today&#8221; begannen, ihre Inhalte per Satellit zu Druckzentren überall im Land zu senden. Das ist noch nicht allzu lange her. Vorher gab es in den meisten Städten nur Lokalzeitungen. Die lokalen TV-Networks haben außerdem die meisten Lokalzeitungen plattgemacht, so dass in der Regel nur noch Monopolzeitungen überleben konnten. Die waren oft nicht gut, sie werden immer schlechter, und die Leuten mögen keine Monopole. Deshalb konnten neue lokale Projekte eine Bedarfslücke füllen. Die meisten Amerikaner lesen ohnehin keine überregionalen Zeitungen. Kommunalpolitische Entscheidungen sind für das Leben der meisten Amerikaner viel wichtiger und deshalb wollen sie auch, dass die Bösewichter vor Ort im Auge behalten werden. Doch so verschieden unsere beiden Medienmärkte auch sind &#8211; die Dynamik des Internet ist die gleiche. Wo leben Sie?</p>
<p><em><strong>In Köln.</strong></em></p>
<p>In welchem Stadtteil?</p>
<p><em><strong>Der heißt Rondorf und hat 10.000 Einwohner.</strong></em></p>
<p>Wenn Sie sich morgen überlegen würden, ein hyperlokales Projekt in Rondorf aufzuziehen, wäre ein Potenzial von 10.000 Nutzern wohl zu wenig, um davon alleine leben zu können, aber Sie könnten einen Tag pro Woche investieren und Service für Ihre Nachbarn bieten, den sie bisher nicht bekommen. Ihre Lokalzeitung ist wahrscheinlich zu bräsig und der Stadtteil zu klein, um regelmäßig darüber zu berichten. Sie könnten einen Mehrwert für Rondorf schaffen und wahrscheinlich genug lokale Händler als Werbekunden gewinnen, damit sich das für Sie rentiert.</p>
<p><strong>Ich hätte überhaupt kein Problem, vernachlässigte Themen zu finden, die in der Lokalzeitung nicht vorkommen, aber es wäre sehr schwierig, den Rondorfer Metzger oder einen der Bäcker davon zu überzeugen, bei mir Werbung zu schalten. Die hätten wahrscheinlich keine Ahnung, was ein Blog ist.</strong></p>
<p>Da haben Sie Recht. Aber das ist in den USA nicht so viel anders. In unserem Projekt &#8220;New Business Models for News&#8221; an der CUNY Universität, wo ich unterrichte, haben wir dieses Problem untersucht. Wir haben mit Anzeigenvermarktern und lokalen Werbekunden gesprochen und wir werden lokale &#8220;Bürger-Anzeigenverkäufer&#8221; anlernen. Ich habe einen runden Tisch mit Vermarktern von großen und kleinen Zeitungen und hyperlokalen Blogs organisiert. Letztere sind teilweise schon über sechs Jahre online. Sie berichteten, dass die Geschäftsleute vor Ort inzwischen zu ihnen kommen, weil sie irgendwann doch <a href="http://medialdigital.de/wp-content/CUNY-Fassade.png"><img class="alignright size-large wp-image-2188" title="CUNY-Fassade" src="http://medialdigital.de/wp-content/CUNY-Fassade-300x170.png" alt="CUNY-Fassade" width="300" height="170" /></a>mitbekommen, dass die hyperlokale Webseite eine &#8220;Must Read&#8221;-Adresse ist. Das funktioniert auch aktiv: Sobald man den einen Metzger als Werbekunden hat, erzählt man das dem anderen Metzger. Zunächst muss man natürlich das Fundament schaffen, sich einen Nutzerkreis und Vertrauen erarbeiten. Aber später läuft es von alleine. Auch hier gilt wieder: Wenn die traditionellen Medien sich um diesen Markt nicht kümmern, dann wird es ein junger Typ in seiner Garage tun, und der zieht das Projekt dann gleich für fünf Stadtteile auf. Seine Seite wird meinungsstark sein, sie wird lokale Pflichtlektüre werden. Der neue Unternehmer ist jung und genügsam, er beißt sich durch, obwohl das Projekt noch wenig abwirft. Aber mit der Zeit nutzen immer mehr Leute die Plattform, und er akquiriert Werbekunden. Erst einen, dann noch einen und dann immer mehr. Das macht er in einer Stadt und dann in der nächsten. Das könnte auch in Deutschland funktionieren, obwohl der lokale Zeitungsmarkt hier anders ist und Blogs eine geringere Bedeutung haben.</p>
<p><strong>Es gibt einen hyperlokalen Blogger, der so arbeitet. Hardy Prothmann mit seinem &#8220;Heddesheimblog&#8221;. Sie haben vielleicht von ihm gehört. [Jarvis nickt] Seine Plattform funktioniert, weil der &#8220;Mannheimer Morgen&#8221; viele lokale Themen nicht aufgreift. Aber andere Zeitungen experimentieren, wie sie hyperlokale Märkte selbst besetzen können.</strong></p>
<p>Zum Beispiel Katharina Borchert bei der &#8220;WAZ&#8221;&#8230;</p>
<p><strong>.. die den &#8220;Westen&#8221; inzwischen wieder verlassen hat&#8230;</strong></p>
<p>ja, sie stieß auch auf Widerstände in der Redaktion, aber sie hat einiges ins Rollen gebracht. &#8220;Der Westen&#8221; ist eine Website, die ich sehr vielen Medienmachern in den USA gezeigt habe, die sich fragen, wie sie mit dem sozialen Netz umgehen sollen. Die traditionellen Medien können einiges bewegen, neue Medienunternehmer können es auch. Aber am Ende des Tages geht es darum, ob dem lokalen Nutzer mit neuen lokalen Plattformen im Netz besser gedient ist. Und daran glaube ich.</p>
<p><strong>Wir haben in Deutschland aber auch keine Stiftungen wie McCormick und vor allem die Knight-Stiftung, die Unternehmer-Journalismus fördern.</strong></p>
<p>Ja, das ist ein entscheidender weiterer Unterschied. Deutschland hat öffentlich-rechtliche Medien. Es gibt hier nicht die Notwendigkeit wie bei uns, Medien durch Stiftungen und Spenden zu fördern. Unser National Public Radio finanziert sich zum großen Teil aus Individualspenden. In Deutschland gibt es Rundfunkgebühren, welche die Existenz der von ihnen finanzierten Medien garantieren. Das kann aber kommerzielle Medienunternehmen ebenso behindern wie Spenden. Ich glaube, dass ein nachhaltiges Mediensystem auch profitable kommerzielle Medienunternehmen benötigt. Die Stiftungen sind sehr wichtig, um die Saat für neue Projekte zu säen und zu bewässern. Aber auf lange Sicht müssen diese Projekte sich wirtschaftlich selbst tragen, sie können nicht ewig am Spendentropf hängen.</p>
[caption id="attachment_2181" align="alignleft" width="399" caption="Jeff Jarvis beim CUNY Camp New Biz Models for News"]<a href="http://www.localnewser.com/?tag=jeff-jarvis"><img class="size-full wp-image-2181" title="CUNY" src="http://medialdigital.de/wp-content/CUNY.png" alt="CUNY" width="399" height="273" /></a>[/caption]
<p><em><strong>In den USA scheint es eine größere Bereitschaft traditioneller Medien zu geben, mit hyperlokalen Blogs zu kooperieren &#8211; Die ”New York Times&#8221; hat die redaktionelle Hoheit ihres Projekts &#8220;The Local&#8221; an einen CUNY Kurs abgegeben, die &#8220;Seattle Times&#8221; kooperiert mit einem Blognetzwerk, CNN hat in &#8220;Outside In&#8221; investiert. Und es gibt noch viel mehr Beispiele. Für Deutschland fallen mir die Themen-Blognetzwerke &#8220;Glam&#8221; (Mode) und &#8220;Science Blogs&#8221; ein, beides Burda-Beteiligungen.</strong></em></p>
<p>Ich erinnere mich, wie ich vor einiger Zeit mir Marcel Reichart von Burda (Mitgründer und Geschäftsführer der DLD-Konferenz) in meinem Büro bei CUNY saß und ihm von &#8220;Glam&#8221; und der Bedeutung von Netzwerken erzählte &#8211; die von den meisten amerikanischen Medien übrigens nicht erkannt oder abgelehnt wird. Burda hat die Bedeutung von Netzwerken erkannt und in Glam investiert. Es gibt hier durchaus Visionäre. Ich glaube, dass Glam nicht bloß ein Projekt ist, in das man investieren sollte, sondern auch ein Modell, dem es nachzueifern gilt. Egal, ob Burda oder &#8220;Süddeutsche Zeitung&#8221; oder &#8220;Wirtschaftwoche&#8221; &#8211; diese Medien haben alle die Chance, Netzwerke zu schaffen, zu kuratieren und damit schnell und risikolos mit geringen Kosten zu wachsen. Das ist ein erstrebenswertes Modell. Es gibt solche Kooperationen in den USA sicherlich schon häufiger als in Deutschland, aber auch noch nicht im nötigen Umfang. Bisher hat noch niemand das Vorbild Glam auf andere Themenbereiche übertragen, zum Beispiel Sport oder Wirtschaft. Darin lägen große Chancen. Bei einer CUNY Konferenz zum Projekt &#8220;New Business Models for News&#8221; im vergangenen November habe ich am Ende ein &#8220;umgekehrtes Panel&#8221; abgehalten. Vorne saßen Vertreter der &#8220;New York Times&#8221;, des Gannett Verlags, von Condé Nast und die mussten alle still sein und sich anhören, was das Publikum, darunter viele Blogger, von ihnen als Medienunternehmen erwartet. Dabei habe ich echten Fortschritt erlebt, denn die Vertreter der Medienkonzerne wandten sich an die Blogger. Sie sagten: &#8220;Wir brauchen Euch. Wir müssen herausfinden, wie wir mit Euch kooperieren können.&#8221; Das ist natürlich auch ein Ausdruck der Verzweiflung. Die Medien stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie schrumpfen, und sie wissen, dass sie ihre Zukunft alleine nicht bewältigen werden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9096853&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9096853&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/9096853">Jeff Jarvis über Unternehmer-Journalismus</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>Interessante Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.buzzmachine.com/2009/12/11/the-entrepreneurial-journalism-class-report/">The entrepreneurial journalism class report (Jeff Jarvis)</a></p>
<p><a href="http://www.journalism.cuny.edu/">The CUNY Graduate School of Journalism</a></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/2010/01/11/journalisten-als-grunder-bereiten-journalistenschulen-ihre-absolventen-darauf-vor/">Journalisten als Gründer: Bereiten Journalistenschulen ihre Absolventen darauf vor?</a></p>
<p><a href="http://www.localnewser.com/?tag=jeff-jarvis">Local Newser &#8211; Dispatches from the Frontlines of Local News</a></p>
<p><script src="http://widgets.backtype.com/tweetcount.js" type="text/javascript"></script></p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Jeff Jarvis: &#8220;Die Zukunft des Journalismus ist unternehmerisch&#8221;';
var flattr_dsc = 'Medienprofessor Jeff Jarvis unterrichtet &#8220;Unternehmer-Journalismus&#8221; in einem Graduierten-Programm an der City University of New York (CUNY). Seine Thesen: Journalisten sollten unbedingt die wirtschaftliche Seite der Branche verstehen, auch wenn sie kein Startup gründen wollen. Klassische Medienunternehmen müssen damit rechnen, dass ihnen neue Konkurrenz aus Jarvis Kursen oder aus der sprichwörtlichen Startup-Garage blüht. In journalistischen Netzwerken [...]';
var flattr_tag = 'City University of New York,CUNY,DLD10,entrepreneurial journalism,hyperlocal,Hyperlokaler Journalismus,Jeff Jarvis,Journalisten als Unternehmer,Unternehmer-Journalismus';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/02/02/jeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/02/02/jeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

