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	<title>Medial Digital &#187; fair-radio.net</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Stellungnahme von Max Foerster</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Dec 2008 10:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Max Foerster hat mich inzwischen per Email kontaktiert mit der Bitte, zu diesem Blogeintrag folgende Stellungnahme von ihm zu veröffentlichen: Ich möchte folgendes richtig stellen: Ich habe bisher und auch in der Gegenwart keine Medien- oder Audioagentur geführt, geleitet oder gegründet. Das erweckt nämlich den Eindruck, dass ich Werbesports oder Hörfunk-Beiträge für gewerblich tätige Kunden [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Max Foerster hat mich inzwischen per Email kontaktiert mit der Bitte, zu <a href="http://medialdigital.wordpress.com/2008/12/22/preis-fur-doppelten-standard-im-horfunkjournalismus/">diesem Blogeintrag</a> folgende Stellungnahme von ihm zu veröffentlichen:</p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Ich möchte folgendes richtig stellen:<br />
Ich habe bisher und auch in der Gegenwart keine Medien- oder Audioagentur geführt, geleitet oder gegründet. Das erweckt nämlich den Eindruck, dass ich Werbesports oder Hörfunk-Beiträge für gewerblich tätige Kunden erstelle und diese gegen Bezahlung Radiostationen anbiete. Ich biete lediglich meine Dienstleistungen in der Produktion von Medien an.<br />
Ich betone ganz klar, dass zwischen mir und den Medienkooperationen meiner Kunden keine Verbindung besteht. Was ich anbiete, ist die Idee zu einem Werbespot oder Hörfunkbeitrag und ein Lösungsvorschlag zur Umsetzung. Ich vermittle an Radiostationen keine Produkte, welche im Programm oder im Werbeblock gesendet werden.<br />
Was ich mit meinen Kunden bei den Aufträgen bespreche, ist meine Sache. Sie, Frau Langer, können aber sicher sein, dass ich durchaus so viel Anstand und Charakter habe, den Kunden mitzuteilen, dass der jeweilige Sender dazu verpflichtet ist, Werbung zu kennzeichnen, da das nicht meine Aufgabe ist. Das ist ja wohl auch im Sinne von FAIR RADIO, da sich die Initiative unter anderem ausdrücklich für die Kennzeichnung von Werbung und nicht gegen Werbung und PR-Beiträge generell stark macht.</em></p>
<p style="padding-left:30px;"><em>Zur Tatsache, dass ich den betreffenden Text auf meinen Webseiten ergänzt habe:<br />
Da Sie mich weder per Post oder E-Mail um eine Stellungnahme gebeten haben, war ich gezwungen meine Ausführungen deutlicher zu formulieren. Vielen Dank an dieser Stelle, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben, dass das nötig ist. Um nicht für noch mehr Verwirrung zu sorgen und um der FAIR RADIO Initiative nicht weiter zu schaden, habe ich diese Änderungen vorgenommen. Was nichts an meinem Angebot geändert hat: Vereine, Organisationen und Unternehmen können mich bei der Realisierung ihrer Medienprojekte einbeziehen. Die Werbung buchen und platzieren müssen sie selbst. Es ist nicht verboten in diesem bereich freiberuflich tätig zu sein und es kollidiert in keinster Weise mit der Idee von FAIR RADIO.</em></p>
<p>Max Foerster weist nun auch auf seiner eigenen Homepage darauf hin, dass Radiosender verpflichtet sind, gewerbliche PR-Beiträge als Werbung zu kennzeichnen. Die Gründer der Initiative fair-radio.net setzen sich dafür ein, dass Radiosender keine vorgefertigten und kostenlos angebotenen PR-Beiträge senden sollen, die nicht als Werbung gekennzeichnet sind. Das ist ein richtiges und wichtiges Anliegen. Ob diese Kennzeichnung tatsächlich geschieht, darauf hat Fair-radio.net aber letztlich keinen Einfluss, die Initiative kann nur dafür plädieren.</p>
<p>Meine Meinung ist: Gerade weil die Kennzeichung von PR-Beiträgen als Werbung oft unterbleibt, hat sich Fair-radio.net ja gegründet. Um ihre Ziele wirklich konsequent vertreten zu können, dürften sich die Initiatioren nicht selbst an der Produktion von PR-Beiträgen beteiligen – in welcher Form oder Abstufung auch immer.</p>
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		<title>Preis für doppelten Standard im Hörfunkjournalismus?</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 14:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Nur drei Tage nach den Medium Magazin ”Journalisten des Jahres 2008&#8243; werden am 19. Januar in Berlin erneut die ”Journalisten des Jahres 2008&#8243; prämiert. Und zwar mit dem ”Goldenen Prometheus&#8221; des Online-Journalisten-Magazins V.i.S.d.P. aus dem Berliner Helios Verlag. Sieht man sich dort auf der Liste der nominierten Preisträger die Kategorie Hörfunk an, so stößt man [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Nur drei Tage nach den <a href="http://medialdigital.wordpress.com/2008/12/14/mediummagazin-wahlt-”journalisten-des-jahres/">Medium Magazin ”Journalisten des Jahres 2008&#8243; </a>werden am 19. Januar in Berlin erneut die ”Journalisten des Jahres 2008&#8243; prämiert. Und zwar mit dem <a href="http://www.goldener-prometheus.de/nominierungen2009.php">”Goldenen Prometheus&#8221;</a> des Online-Journalisten-Magazins V.i.S.d.P. aus dem Berliner Helios Verlag. Sieht man sich dort auf der Liste der nominierten Preisträger die Kategorie Hörfunk an, so stößt man auf einen Widerspruch. Sandra Müller, Udo Seiwert-Fauti und Max Foerster sind nominiert. Als preiswürdig gilt der Jury ihr resolutes Eintreten gegen Hörfunk-PR:</p>
<p style="padding-left:30px;">Vor anderthalb Jahren gegründet haben sich bei fair-radio.net zahlreiche Radiomoderatoren und Journalisten von privaten und öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten zusammengetan, um auf Missstände und den um sich greifenden Hörerbetrug im Radio aufmerksam zu machen. Dank Müller, Seiwert-Fauti und Foerster gibt es nun sogar ethische Leitsätze für ein glaubwürdiges Qualitätsradio, fernab der Hörerabzocke.</p>
<p>Nun kann man  ja durchaus auf dem Standpunkt stehen, dass ein Radiosender auch PR-Beiträge ausstrahlen kann, wenn er dies dem Hörer klarmacht, und dass ein Journalist Radiosendern auch PR-Beiträge anbieten kann, wenn er die beiden Bereiche sauber trennt. Doch die Initiative fair.radio.net vertritt ähnlich wie das ”Netzwerk Recherche&#8221; (”Journalisten machen keine PR&#8221;) eine rigidere Haltung, die sie in Ihrem <a href="http://www.fair-radio.net/">”Tutzinger Ethik Appell &#8211; für ein glaubwürdiges Radio&#8221;</a> an vielen Stellen deutlich gemacht hat:</p>
<p style="padding-left:30px;">Vorsicht vor der Bequemlichkeit!  Warum Radiomacher sich vor vorgefertigten Interviews und Beiträgen hüten sollten</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8230;</p>
<p style="padding-left:30px;">Viele Radiosender sind Dauerwerbesender.<br />
Sie berichten nicht mehr.<br />
Sie informieren nicht mehr.<br />
Und ihre Beiträge werden nicht mehr von Journalisten gemacht.<br />
Die Beiträge werden stattdessen kostenfrei übernommen .</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8230;</p>
<p style="padding-left:30px;">Wir appellieren vor allem an die Radiokollegen, solchen Angeboten kritisch zu begegnen und möglichst auf sie zu verzichten beziehungsweise, sie in jedem Fall für die Hörer transparent zu machen.</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8230;</p>
<p style="padding-left:30px;">Komplette Beiträge, die von Unternehmen bezahlt wurden, müssen tabu sein. Sie sind ja quasi vertonte Pressemitteilungen.</p>
<p>Seltsam bloß, dass dann in der Aufzählung von ”Agenturen (z.B. Schlenker PR mit den Plattformen podfm und radioboerse, audioetage, &#8230;), die sich für diese Beiträge wiederum von Unternehmen und Verbänden bezahlen lassen&#8221; eine Agentur fehlt: Nämlich die Firma&#8221; Maxmedien&#8221; des nominierten Max Foerster. Denn der ist nicht nur Radiojournalist, sondern bietet Unternehmen unter dem Stichwort <a href="http://www.maxfoerster.de/Audioproduktion/">Audioproduktion</a> diese Dienstleistung an:</p>
<p style="padding-left:30px;">Eine weitere Lösung sind Audio-Presskits.<br />
Hierbei handelt es sich um eine für den Hörfunk gefertigte Presse-CD.<br />
Der Vorteil: Radiostationen haben keinen Produktionsaufwand, sondern können die redaktionellen Beiträge bzw. Interviews kostenfrei ausstrahlen.</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-776" title="bild-1" src="http://medialdigital.de/wp-content/bild-12-300x177.png" alt="bild-1" width="300" height="177" /></p>
<p>Hier wird also jemand für preiswürdig befunden, der aus dem Glashaus heraus mit Steinen wirft. Was hat sich die Jury des ”Goldenen Prometheus&#8221; wohl dabei gedacht?</p>
<p>P.S. <a href="http://http://www.stefan-niggemeier.de/blog/horizont-journalismus/">Stefan Niggemeier</a> berichtet heute über den ”Horizont&#8221;-Award ”Medienfrau des Jahres&#8221; an Anke Schäferkordt. Die RTL-Chefin, sagt RTL, habe zwar an ihrer eigenen Wahl nicht teilgenommen, sitzt aber regulär in der Jury.</p>
<p>Nachtrag am 23. Dezember:</p>
<p>Da mir inzwischen vorgeworfen wurde, ich hätte diesen Blogeintrag unter Umgehung eines Hinweises auf meine Mitgliedschaft in der MediumMagazin Jury ”Journalist des Jahres“ geschrieben, hier nochmal deutlicher  folgende Hinweise:</p>
<p>1. Ich bin Jury-Mitglied des MediumMagazin-Preises ”Journalist des Jahres“. Das ging auch vorher schon aus meiner ganz oben verlinkten Meldung ”MediumMagazin wählt Journalisten des Jahres“ hervor.</p>
<p>2. Das MediumMagazin hat mit diesem Blogeintrag nichts zu tun. Ich habe diesen Eintrag als freie Journalistin geschrieben auf Grundlage frei im Internet zugänglicher Quellen.</p>
<p><strong>Nachtrag vom 20. Januar 2009:</strong></p>
<p>Fair Radio hat den ”Goldenen Prometheus&#8221; nicht bekommen. Radiojournalistin des Jahres wurde<br />
Anke Leweke von Deutschlandfunk und Radio Eins für ihre Kinokritiken.</p>
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