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	<title>Medial Digital &#187; Google</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Leere Metaphern</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 17:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[When the metaphor isn&#8217;t referencing anything Webdesigner Jon Gold kritisiert das rückwärtsgewandte Design von Webseiten und Apps und allgemein leeren digitale Metaphern. Wieso zeigt sich eine Freunde-Finder-App im ledergebundenden Design? Die Metapher besagt überhaupt nichts, da es keine ledergebundenen Freunde-Finder-Bücher gibt, höchstens Poesiealben. Warum machen manche Lese-Apps Umblättergeräusche? Wieso musste Apple bei seinem Newstand ausgerechnet [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Leere-Metaphern.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5226" title="Leere-Metaphern" src="http://medialdigital.de/wp-content/Leere-Metaphern.png" alt="" width="465" height="347" /></a></h4>
<h4><a href="http://designedbygold.com/2011/10/the-metaphors-breaking-the-future/">When the metaphor isn&#8217;t referencing anything</a></h4>
<p>Webdesigner Jon Gold kritisiert das <strong>rückwärtsgewandte Design von Webseiten und Apps und allgemein leeren digitale Metaphern</strong>. Wieso zeigt sich eine Freunde-Finder-App im ledergebundenden Design? Die Metapher besagt überhaupt nichts, da es keine ledergebundenen Freunde-Finder-Bücher gibt, höchstens Poesiealben. Warum machen manche Lese-Apps Umblättergeräusche? Wieso musste Apple bei seinem Newstand ausgerechnet ein Holzregal als Metapher wählen? Und meine Frage: Wieso schaffen es so wenige Zeitungs-Apps, sich auf dem iPad vom Zeitungsdesign mit umbrochenen Seiten und Spalten zu lösen? Jeff Sonderman ist bei Poynter allerdings der <a href="http://www.poynter.org/latest-news/media-lab/mobile-media/150199/why-apples-virtual-newsstand-is-driving-a-surge-in-magazine-newspaper-ipad-app-subscriptions/"><strong>Meinung, dass Apples Metapher des leeren Holzregals gut funktioniert </strong></a>und führt den schnellen Erfolg von Newsstand sogar darauf zurück.</p>
<h4><a title="Is An Open News Approach The Way To Go?" rel="bookmark" href="http://www.mediabistro.com/10000words/is-an-open-news-approach-the-way-to-go-2_b7805">Is An Open News Approach The Way To Go?</a></h4>
<p>10,000 words stellt den mutigen Schritt des Guardian, sich dem Prozessjournalismus noch weiter zu öffnen und seine <a href="http://www.guardian.co.uk/help/insideguardian/2011/oct/10/guardian-newslist"><strong>Themenpläne in Echtzeit teilweise im Netz zu veröffentlichen</strong></a>, in einen größeren Kontext. Es gab schon andere Medien, die einen Schritt in diese Richtung gegangen sind, allerdings nicht so konsequent (Überschriftenlink).  Matthew Ingram plädiert für mehr offene Schnittstellen von Medienwebseiten, er sieht <a href="http://gigaom.com/2011/10/21/dont-think-of-it-as-a-newspaper-its-a-data-platform/"><strong>Medien als Datenplattformen</strong></a>. (Was allerdings bisher noch eher selten ihrem eigenen Selbstverständnis entspricht, die meisten Medien sehen sich als Marken und abgeschlossene Produkte.)</p>
<h4><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=2417">Es geht um Erfahrung</a></h4>
<p>&#8220;Users should pay&#8221; ist kein Geschäftsmodell, predigt der New Yorker Journalismusprofessor Jeff Jarviss seit Jahren. Und Marcus Bösch hat ein <strong>lesenswertes Plädoyer für digitalen Nutzwertjournalismus </strong>geschrieben. Wobei er das Wort nicht benutzt &#8211; vielleicht weil es (zu Unrecht, wie ich finde) nur noch mit Focus-Info-Häppchen in Verbindung gebracht wird? Bösch: &#8220;Allein die Tatsache, dass man Mitarbeiter von Medienunternehmen daran  erinnern muss – und das muss man -, dass sie Produkte für Menschen  produzieren, die dafür Geld und Zeit investieren und deswegen attraktiv  sein sollten, und Mehrwert, Unterhaltung oder eben Service bieten,  erstaunt.&#8221; Lesenswert ist in diesem Zusammenhang auch dieser Beitrag bei Poynter: <a href="http://www.poynter.org/latest-news/media-lab/mobile-media/148871/lets-take-news-apps-out-of-the-newsroom-and-create-products-instead-of-content/"><strong>Let’s take news apps out of the newsroom and create products instead of content</strong></a>.</p>
<h4 id="post-21946"><a href="http://www.lostremote.com/2011/10/17/media-companies-worst-at-answering-facebook-questions/">Media companies worst at answering Facebook questions</a></h4>
<p>Dass eine Facebook-Präsenz sinnvoll ist, wenn Webnutzer dort immer mehr Zeit verbringen, haben viele Medienmacher inzwischen erkannt. Dass es nicht reicht, einfach einfach ein paar Links, Überschriften und Teaser auf die eigenen Facebook-Seite zu schaufeln, und sich ansonsten darum genauso wenig zu kümmern wie um die <a href="http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/"><strong>Kommentar-Ghettos auf den eigenen Webseiten</strong></a>, wird allerdings größtenteils ignoriert. Eine Studie zeigt, dass Medienunternehmen sich bei Facebook sogar besonders notorisch dem Dialog mit ihren Zielgruppen verweigern. Im Durchschnitt aller Branchen werden nur fünf Prozent aller Nutzerupdates beantwortet. Telekommunikationsunternehmen machen es wesentlich besser. Dort liegt die Antwortrate bei immerhin 25 Prozent.</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2011/10/19/google-to-support-pseudonyms/">Google+ to Support Pseudonyms</a></h4>
<p><strong>Google beugt sich dem öffentlichen Druck </strong>und will bald auch die Eröffnung von Konten bei seinem sozialen Netzwerk Gooogle+ unter Pseudonym erlauben. &#8220;The company wanted to create a community focused on real names, but now  it realizes that some people have legitimate reasons to use pseudonyms&#8221;, schreibt Mashable.</p>
<h4><a href="http://buggisch.wordpress.com/2011/10/12/deutsche-social-media-guidelines/">Deutsche Social Media Guidelines</a></h4>
<p>Christian Buggisch hat in einer bewundernswerten Fleißarbeit alle ihm bekannten Social Media Guidelines von deutschen und deutschsprachigen Unternehmen zusammengetragen und bittet um weitere Ergänzungen in den Kommentaren.</p>
<h4><a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2011/10/facebook-uber-das-goldgrabertum-dubiose-partner-angebote-und-unseriose-anbieter-oder-nicht-uberall-wo-social-media-draufsteht-ist-facebook-knowhow-drin/?fb_ref=top&amp;fb_source=home_multiline">Facebook: über das Goldgräbertum, dubiose Partner-Angebote und  unseriöse Anbieter oder “nicht überall wo Social Media draufsteht, ist  Facebook KnowHow drin”</a></h4>
<p>Ein wichtiger, richtiger und sachlicher (ja, das geht!) <strong>Rant von Facebook-Experte Thomas Hutter</strong> über die schwarzen Schafe der Social Media Beraterbranche.</p>
<h4><a href="http://allthingsd.com/20111017/how-siri-really-works-comic/">How Siri really works</a></h4>
<p>Die besten (und lahmsten) Witze über Dialoge mit <strong>Apples Spracheingabe-System Siri</strong> kennt inwischen wohl jeder. Aber nur die Jungs von The Joy of Tech haben durchschaut, wie Siri wirklich funktioniert.</p>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Journalismus-Innovationen, preisgekrönt</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 16:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Cutting Edge Journalism: The 2011 Knight News Challenge Winners Die diesjährigen Gewinner des jährlichen Journalismus-Innovationswettbewerbs Knight News Challenge (s. dazu auch 10000words, Überschriftenlink) stellen ihre Projekte in einem zehnminütigen Video vor &#8211; unter anderem eine Plattform für lokales Crowdfunding, eine Plattform, um per SMS mit Mediennutzern in der ganzen Welt zu kommunizieren und ein Tool, [...]]]></description>
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<h4><a title="Cutting Edge Journalism: The 2011 Knight News Challenge Winners" rel="bookmark" href="http://www.mediabistro.com/10000words/2011-knight-news-challenge-winners_b6330">Cutting Edge Journalism: The 2011 Knight News Challenge Winners</a></h4>
<p>Die diesjährigen <strong>Gewinner des jährlichen Journalismus-Innovationswettbewerbs </strong><a href="http://www.newschallenge.org"><strong>Knight News Challenge</strong></a> (s. dazu auch 10000words, Überschriftenlink) stellen ihre Projekte in einem zehnminütigen Video vor &#8211; unter anderem eine Plattform für lokales Crowdfunding, eine Plattform, um per SMS mit Mediennutzern in der ganzen Welt zu kommunizieren und ein Tool, das Gesetztestexte interaktiv und allgemein verständlich aufbereitet:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="451" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25222167&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="451" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=25222167&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/25222167">2011 Knight News Challenge Winners</a> from <a href="http://vimeo.com/knightfdn">Knight Foundation</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<h4><a href="http://allthingsd.com/20110901/are-you-a-media-company-or-a-technology-company/">Are You a Media Company or a Technology Company?</a></h4>
<p>In einem Gastbeitrag für AllThingsD argumentiert <strong>Ben Elowitz</strong>, CEO des Social-Media-Publishers Wetpaint, dass <strong>digitale Medien und digitale Technologie untrennbar zusammen gehören</strong>, und dass Medien, die in Technologie investieren, die Zukunft gehört: &#8220;By its very nature, digital publishing is a technical medium. But,  beyond that, what makes technology interesting isn’t its ability to  carry bits; it’s its ability to change businesses. And we need to change  our own by updating our sense of audience, distribution, and experience  creation <strong>to provide thousands of times more precision than media ever  has before. When we do that, we’re making the content thousands of times more  relevant. And I believe that’s how you build a thriving digital media  business in the next decade.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/idealab/2011/09/journalists-should-join-google-to-understand-what-comes-next243.html">Journalists Should Join Google+ to Understand What Comes Next</a></h4>
<p>Spot.Us-Gründer <strong>David Cohn</strong> plädiert in einem Gastbeitrag für Mediashift dafür, dass Journalisten sich bei <strong>Google+</strong> anmelden und sich damit beschäftigen sollen. Und zwar nicht, weil es das neue heiße Ding ist, sondern vor allem aus zwei Gründen: Erstens subsummiert Googles Netzwerk viele Funktionen, die Journalisten in Umfragen als hauptsächliche Gründe angeben, das Internet zu nutzen. Und zweitens: &#8220;<strong>You should be on these sites to  understand how people are communicating and the vocabulary of this  communication</strong>.&#8221;</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2011/09/the-newsonomics-of-gamification-and-civilization/">The newsonomics of gamification — and civilization</a></h4>
<p>Medienanalyst <strong>Ken Doctor</strong> zeigt Wege auf, wie sich Medienunternehmen Spielemechaniken zunutze machen können (&#8220;<strong>gamification</strong>&#8220;). Unter anderem sollten Medienmacher ähnlich wie bei Foursquare eine <strong>öffentliches Punkte- und Belohnungssystem</strong> anwenden, z.B. für:</p>
<ul>
<li><strong>Crowdsourcing:</strong> Belohnungspunkte für Tippgeber</li>
<li><strong>Buying stuff:</strong> Punkte vergeben, wenn Nutzer Produkte von Werbekunden kaufen</li>
<li><strong>Data crunching, visualizations:</strong> Belohnungspunkte für Programmierer und Designer aus der Community</li>
</ul>
<h4><a href="http://www.dailycal.org/2011/08/31/its-not-you-its-me/">OFF THE BEAT: It’s not you, it’s me</a></h4>
<p>Journalismus-Student <strong>Mihir Zaveri </strong>legt in einem ebenso persönlichen wie grundsätzlichen Beitrag im Journalismus-Studentenmagazin The Daily Californian dar, woran seiner Meinung nach der Journalismus krankt: &#8220;Journalism [...] isn’t about putting out a newspaper every day or  every week or every second, if that were possible. That’s just a means  to an end. What is that end? Transparency and accountability: the free-flow of  information required to keep democracy alive. <strong>Journalism is about  informing people so individuals can make active, smart decisions about  the world they live in and improve society as a whole.</strong> Journalism’s sustenance depends solely on society’s trust that it can  and does accomplish that end. Smart people around the country can  develop all the business models they want, but it’s all for naught if  the reporting fails.&#8221; <strong>Mathew Ingram</strong> greift Zaveris Gedanken auf und stellt sie bei GigaOm in einen größeren Zusammenhang: <a href="http://gigaom.com/2011/09/01/its-not-just-nice-for-media-to-be-social-its-imperative/"><strong>It’s not just nice for media to be social — it’s imperative</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.wuv.de/nachrichten/medien/social_media_macht_journalisten_demuetiger">&#8220;Social Media macht Journalisten demütiger&#8221;</a></h4>
<p>Der Unternehmensberater und Blogger <strong>Thomas Knüwer</strong> hat dem Marketingfachmagazin W&amp;V ein Interview gegeben. Darin betont der Entwicklungschef der deutschen Wired-Ausgabe unter anderem, dass Bloggen &#8220;demütiger macht&#8221;, <strong>weil Blogger gezwungen seien, ihre &#8220;Thesen und Argumente zu verteidigen und Fehler  zuzugeben&#8221;</strong>. Auf die Frage, wie Nachwuchsjournalisten ausgebildet werden solen, antwortet Knüwer: &#8220;Ihnen  müsste die Begeisterung für Multimedialität beigebracht werden. Denn  seien wir ehrlich: Die Zahl der Arbeitsplätze in klassischen Medien  sinkt und wird dies weiter tun. Doch <strong>quer durch alle Redaktionen höre  ich, dass Volontäre kein Online machen wollen. Das ist ihrer  mittelfristigen Erwerbsperspektive nicht zuträglich.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.freischreiber.de/code-fairness">Code of Fairness</a></h4>
<p>Der Journalistenverband <strong>Freischreiber</strong>, dem ich angehöre, hat <strong>Fairness-Regeln für den Umgang von Redaktionen mit ihren freien Mitarbeitern </strong>entworfen. Redaktionen können sich diesem Codex freiwillig anschließen. Ich glaube zwar, dass dabei nur einige unverbindliche Absichtserklärungen herauskommen werden  &#8211; als solche haben sich auch die <a href="http://www.djv.de/fileadmin/DJV/Tipps_und_Infos_fuer_Freie_NEU/Gem-Vergütungsregeln-endg.pdf"><strong>gemeinsamen Vergütungsregeln</strong></a> für hauptberufliche freie Journalisten an Tageszeitungen herausgestellt, die dju/verdi und DJV mit dem Verlegerverband ausgehandelt haben. Denn selbst an die eigene Verbandsvereinbarung hält sich kaum ein Verlag -  im Gegenteil.  Inzwischen gibt es <a href="http://www.danieldrepper.de/wie-ich-beim-ahlener-tageblatt-rausgeschmissen-wurde/#more-388"><strong>mehrere</strong></a> <a href="http://www.freischreiber.de/home/verh%C3%BCtungsregeln"><strong>Freie</strong></a>, die vor die Tür gesetzt wurden, weil sie auf die Einhaltung der Vergütungsregeln pochten. Öffentlichkeitswirksam ist die neue Freischreiber-Aktion dennoch, und darauf kommt es an. Es gibt nämlich auch Zuckerbrot und Peitsche und einen öffentlichen Pranger für die Redaktion mit den miesesten Praktiken. Deshalb der Aufruf an alle Freien: <a href="http://www.freischreiber.de/himmel-und-hoelle-preis"><strong>mitmachen! </strong></a> (Man muss dafür kein Freischreiber-Mitglied sein.)</p>
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		<title>Infografik: Geschichte der Suchmaschinen</title>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 20:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[allmählich Frappierend, welche Vielfalt an Suchplattformen es im WWW gab (erste Hälfte der Grafik von SEO.com) , bevor Google den Markt dominierte (zweite Hälfte der Grafik). Aber auch Google verliert allmählich an Bedeutung, seit zunehmend per Facebook Inhalte gesucht werden. Und was ist eigentlich aus Wolfram Alpha geworden? Von der &#8220;rechnenden Wissensmaschine&#8221; hört man kaum [...]]]></description>
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<p>allmählich Frappierend, welche Vielfalt an Suchplattformen es im WWW gab (erste Hälfte der Grafik von SEO.com) , bevor Google den Markt dominierte (zweite Hälfte der Grafik). Aber auch Google verliert allmählich an Bedeutung, seit zunehmend per Facebook Inhalte gesucht werden. Und was ist eigentlich aus <strong><a href="http://www.wolframalpha.com/">Wolfram Alpha</a></strong> geworden? Von der &#8220;rechnenden Wissensmaschine&#8221; hört man kaum noch etwas. (Kleiner Schönheitsfehler: &#8220;Birth of the Internet&#8221; mit Start des World Wide Web gleichzusetzen, ist zumindest missverständlich. Eher schon: Geburt des Internet, wie wir es heute kennen.)<br />
<a href="http://www.seo.com/blog/history-search-infographic/?source=embed"><img src="http://www.seo.com/wp-content/uploads/2011/04/SEOcom_history_of_search_infographic.jpg" alt="History of Search Infographic" width="600" height="5390" /></a><em>via <a href="http://www.netzpiloten.de/2011/05/24/infografik-history-of-search/">netzpiloten</a></em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: GuttenPlag als kognitiver Überschuss</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/02/20/linktipps-zum-wochenstart-5-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 20:46:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: GuttenPlag: ‘Cognitive Surplus’ bei der Arbeit Robin Meyer-Lucht vergleicht bei Carta die kollaborative Suche nach plagiierten Stellen in Guttenbergs Dissertation mit dem Prinzip des kognitiven Wissensüberschuss, den Clay Shirky in seinem Buch &#8220;Cognitive Surplus&#8221; beschreibt: &#8220;Kognitive Kapazitäten, die früher beim passiven Medienkonsum ungenutzt blieben, so würde es Shirky interpretieren, können nun sinnvoll ins Netz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Egypt_Influence_Network.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4641" title="Egypt_Influence_Network" src="http://medialdigital.de/wp-content/Egypt_Influence_Network.png" alt="" width="430" height="353" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://carta.info/38395/guttenplag-cognitive-surplus-bei-der-arbeit/">GuttenPlag: ‘Cognitive Surplus’ bei der Arbeit</a></h4>
<p>Robin Meyer-Lucht vergleicht bei <em>Carta</em> die kollaborative Suche nach plagiierten Stellen in Guttenbergs Dissertation mit dem Prinzip des kognitiven Wissensüberschuss, den <strong>Clay Shirky</strong> in seinem Buch &#8220;Cognitive Surplus&#8221; beschreibt: &#8220;<strong>Kognitive Kapazitäten, die früher beim passiven Medienkonsum  ungenutzt blieben, so würde es Shirky interpretieren, können nun  sinnvoll ins Netz zurückgespielt werden.</strong> Dabei ersetzt <em>GuttenPlag</em> keinesfalls Recherche-Journalismus. Entsprechende Mechanismen verändern aber dessen Rolle und Funktion.&#8221;</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://pogue.blogs.nytimes.com/2011/02/17/what-is-president-obama-asking-tech-leaders/?nl=technology&amp;emc=cta1">What Is President Obama Asking Tech Leaders?</a></h4>
<p><em>New York Times </em>Tech-Kolumnist David Pogue twittert in der vergangenen Woche eher beläufig, was denn wohl Barack Obama, Mark Zuckerberg und Steve Jobs bei ihrem Treffen besprechen würden und erhält eine Flut von intelligenten und fantasievollen Reaktionen. (Überschriftenlink). Diesen Effekt bemerkt Pogue nicht zum ersten Mal: &#8220;<strong>I discovered, along the way, that Twitter followers are an entirely  different slice of the Internet. This is not the sophomoric rabble that  leaves comments on YouTube</strong> (usually averaging one misspelling per line  and favoring the suffix “-tard”). These are funny, clever, very  intelligent people.&#8221; <a href="http://www.nytimes.com/2011/02/20/opinion/20dowd.html?_r=2"><strong>Ganz anders kommentiert die dagegen die <em>NYT</em>-Kolumnistin </strong><strong>Maureen Dowd</strong></a> zwei Tage später anlässlich der sexuellen Übergriffe auf die CBS-Reporterin Lara Logan in Ägypten. Sie zitiert den Internet-Kritiker Evgeny Morozov: &#8220;Twitter creates a  false intimacy and can “bring out  the worst in people. You’re straining after eyeballs, not big thoughts.  So you go for the shallow, funny, contrarian or cynical.” Die unterschiedlichen Einschätzungen zu Rolle von Twitter mögen auch daher rühren, dass Pogue die Möglichkeiten von Twitter ausreizt, während Dowd zumindest 2009 eine <a href="http://www.nytimes.com/2009/04/22/opinion/22dowd.html?_r=1"><strong>bekennende Twitter-Hasserin</strong></a> war (noch ist?) und ihr mittlerweile von der <em>NYT </em>angelegtes Twitter-Konto ein <a href="http://twitter.com/#!/NYTimesDowd"><strong>unkommunikativer RSS-Feed</strong></a> ist (oder zumindest so wirkt).</p>
<h4><a title="Permanent link to Visualizing the Influence of Egyptian Bloggers" href="http://www.readwriteweb.com/archives/visualizing_the_influence_of_egyptian_bloggers.php">Visualizing the Influence of Egyptian Bloggers</a></h4>
<p><em>ReadWriteWeb</em> mit einer ungewöhnlichen <strong>Twitter-Visualisierung</strong>: rot steht für arabische Tweets, blau für englische, die Größe der Kreise entspricht ihrer Relevanz, Google spielt eine Außenseiterrolle. Die Grafik (s. Illustration) kann bei <em>RRW</em> als Riesen-pdf heruntergeladen werden.</p>
<h4><a href="http://www.avatter.de/wordpress/2011/02/vom-buh-mann-zum-verlagsretter-der-seltsame-fall-der-google-anbetung/">Vom Buh-Mann zum Verlagsretter: Der seltsame Fall der Google-Anbetung</a></h4>
<p>André Vatter glaubt zu wissen, warum die Verleger jetzt viel besser auf Google zu sprechen sind als beim Verfassen der <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E99C35A8859434BD7AFC3B486CCF5FB5C~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><strong>Hamburger Erklärung</strong></a> und warum Apple, dessen Chef Steve Jobs Springer-Chef Döpfner im vergangenen Jahr noch auf Knien für die Erfindung des iPad danken wollte, hingegen in Ungnade gefallen ist: &#8220;Das System funktioniert ziemlich einfach und ist uns allen aus dem  Alltag (oder der historischen Kriegsführung) bestens bekannt: <strong>der Feind  meines Feindes ist mein Freund.</strong>&#8221; Das, so Vatter, sei allerding nur eine Verschleppung des Problems: &#8220;<strong>Die  Verlage werden so immer Spielball der Unternehmen bleiben, der eigene  Handlungsspielraum wird auf kartellrechtliche Klagen, Appelle an die  Politik und offene Briefe zurechtgestutzt. Eine aktive Marktgestaltung  sieht anders aus.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2011/02/zeitungen-social-media/">Die wichtigste strategische Frage der Medienbranche</a></h4>
<p>Unternehmensberater Thomas Knüwer argumentiert in seinem Blog <em>Indiskretion Ehrensache</em>, dass weder Apple noch Google, weder 30 Prozent Eintrittgebühr für iPad-Apps noch das Abgreifen von Snippets durch Google News die entscheidende Aspekt ist , an denen sich die Zukunft der Printverlage entscheiden wird. Die Frage laute vielmehr: &#8220;Woher und wie kommen künftig die Links aus dem Social Web auf meine Seiten? [...] <strong>Viele Menschen erfahren heute bereits zuerst über das Social Web von für  sie interessanten Nachrichten. Redaktionen, die im Rahmen dieser  Informationsweitergabe mitarbeiten, haben eine reelle Chance, mehr Leser  zu erreichen.</strong>&#8221;</p>
<h4><a title="Das Wissenschaftsplagiat" rel="bookmark" href="http://www.internet-law.de/2011/02/das-wissenschaftsplagiat.html">Das Wissenschaftsplagiat</a></h4>
<p>Thomas Stadler, IT-Fachanwalt, analysiert in seinem Blog <em>Internet-Law</em>, warum die Universität Bayreuth seiner Ansicht nach nicht umhin kommt, Karl-Theodor zu Guttenberg den Doktortitel abzuerkennen, denn sonst bestätige sie &#8220;den bereits im Raum stehenden Verdacht, dass  Dissertationen dort auch nach politischen Kriterien bewertet werden.  <strong>Dass zwei renommierte Hochschullehrer eine Arbeit, die in ganz  erheblichen Teilen aus verschiedensten Texten Dritter zusammengesetzt  wurde, mit der Bestnote bewerten, ist ohnehin mehr als erstaunlich.</strong> Denn  eine solche Dissertation sollte bereits in sprachlicher Hinsicht einen  inkonsistenten Eindruck hinterlassen.&#8221; <em>Zettels Meckerecke</em> <a href="http://zettelsraum.blogspot.com/2011/02/zettels-meckerecke-guttenberg-der.html"><strong>argumentiert</strong></a> anhand von Original/Kopie-Vergleichen: &#8220;Zu gelegentlichen Schummeleien  verhält sich das wie die Niagara-Fälle zu einem sprudelnden Bächlein.  Man muß nach dem jetzigen Stand der Überprüfung zu dem Schluß kommen,  daß diese Dissertation in die deutsche Akademische Geschichte eingehen  wird: Als <strong>ein Fall von ausgemachter Dreistigkeit, was das Ausmaß des  Plagiierens angeht.</strong>&#8221;</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2011/02/20/ein-buch-das-update-37-hier-spricht-marion-schwehr/">Ein Buch – das Update (37): Hier spricht Marion Schwehr</a></h4>
<p><strong>Universalcode 1</strong>: Marion Schwehr von der Buchplattform euryclia, in dem im Frühjahr 2011 das Journalismus-Ausbildungsbuch &#8220;<strong>Universalcode</strong>&#8221; erscheinen wird, beschreibt im <em>JakBlog </em>von Herausgeber Christian Jakubetz das besondere Veröffentlichungsmodell dieser Plattform: &#8220;<strong>euryclia ist eine Plattform, die über das Modell der Vorbestellungen,  Autoren in die Lage versetzt, ein Buchprojekt wie den Universalcode  risikolos selbst auf die Beine zu stellen. </strong>Die Rechte an den Texten  bleiben dabei bei den Autoren. [...] euryclia ist kein Verlag im klassischen Sinne! Der Begriff “Verlag” ist  sogar, wie ich finde, sehr irreführend. <strong>euryclia ist Enabler, nicht  Rechteverwerter. </strong>Gedanklich ist euryclia aus der Beobachtung entstanden,  dass die Buchbranche derzeit (und in den nächsten Jahren noch mehr) ein  Experimentierfeld für neue Konzepte und Denkansätze ist.&#8221; <strong>Das Buch kann man übrigens zum Subskriptionspreis mit Klick auf das Widget in der rechten Randspalte dieses Blogs vorbestellen.</strong> (Disclaimer: Ich bin Co-Herausgeberin und Co-Autorin.)</p>
<h4><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=2014">Mobile Reporting 2011</a></h4>
<p><strong>Universalcode 2</strong>: Marcus Bösch hat bei <em>lab</em> umfassend <strong>Quellen, Trends und Tools zum Thema Mobile Reporting</strong> zusammengestellt. In den Beitrag eingebettet ist auch eine unlektorierte Vorabversion seines Kapitels über Mobile Reporting für das Journalismusbuch &#8220;<a href="http://www.book2look.com/vBook.aspx?id=cgsLIlErZ5&amp;euid=4212380&amp;ruid=0&amp;referURL=http://www.book2look.com/vBook.aspx?id=cgsLIlErZ5"><strong>Universalcode</strong></a>&#8221; (s. auch Linktipp Universalcode 1)</p>
<h4><a title="Permanent Link to Medien zum #19Februar: Übersicht über die lokale Medienberichterstattung" rel="bookmark" href="http://www.flurfunk-dresden.de/2011/02/20/medien-zum-19februar-ubersicht-uber-die-lokale-medienberichterstattung/">Medien zum #19Februar: Übersicht über die lokale Medienberichterstattung </a></h4>
<p>Der <em>Flurfunk Dresden</em> hat die <strong>Berichterstattung über die Neonazi-Demonstration und die Gegendemonstrationen auf den Webseiten und Social Media Kanälen etablierter und alternativer Medien verglichen </strong>und eine große Spannbreite bemerkt. Totalausfall beim regionalen Fernsehsender Dresden eins: &#8220;Keine Live-Berichterstattung, nirgends. Über den Tag verweist auf der Webseite ein Hinweis auf den Bericht um 18 Uhr. Der kommt dann auch. Das war’s.&#8221; Lob gibt es für &#8220;SZ-Online&#8221; (damit ist die <em>Sächsische</em>, nicht die <em>Süddeutsche Zeitung </em>gemeint): &#8220;&#8230; auch hier gibt es einen richtig gut gemachten <strong><a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2692799" target="_blank">Online-Ticker</a></strong>,  der permanent aktualisiert wird [...] <strong>Schade auch, dass man nicht zwischendurch  Bilder verlinkt oder den Mut aufbringt, auf andere zu verweisen.  Trotzdem: in der Summe richtig gut gemachtes Nachrichtenangebot.</strong>&#8221; Ein kuratiertes Angebot, z.B, mit <a href="http://storify.com/"><strong>Storify</strong></a>, hätte sicherlich den größten Informations- und Nutzwert gehabt.</p>
<h4><a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/allgemein/2011-02-17/wissenschaftsblog-auslese-2010-die-preistr-ger">Wissenschaftsblog-Auslese 2010: Die Preisträger</a></h4>
<p><em>Fischblog</em>ger Lars Fischer (<em>Wissenlogs</em>) listet die Gewinner des Wettbewerbs &#8220;Wissenschaftsblogs Auslese 10&#8243; auf verlinkt eine Liste mit allen nominierten Blogposts.</p>
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<h4><a title="Permanent Link to Awesome tech company office designs" rel="bookmark" href="http://royal.pingdom.com/2011/02/14/awesome-tech-company-office-designs/">Awesome tech company office designs</a></h4>
<p>Geekig, aber stilvoll: In solchen Büros lässt es sich arbeiten&#8230;<em> (Royal Pingdom</em>)</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Deutsch-britischer Digitalgipfel</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 19:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Googles-Dominanz.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3993" title="Googles-Dominanz" src="http://medialdigital.de/wp-content/Googles-Dominanz.png" alt="" width="462" height="238" /></a></h4>
<h4><a href="http://blog.zeit.de/zeitansage/2010/10/22/zeit-online-debatte-mit-alan-rusbridger_511">Zeit Online Debatte mit Alan Rusbridger</a></h4>
<p>Wer bei dem am 20. Oktober in Berlin aufgezeichneten <strong>Zeit Online Talk  “Journalismus der Zukunft: Die Chancen einer neuen Ära”</strong> mit <em>Zeit Online</em>-Chefredakteur <strong>Wolfgang Blau</strong> und <strong>Alan Rusbridger</strong> Chefredakteur von <em>Guardian</em> und der <em>Guardian </em>Webseite, nicht live dabei sein konnte (einen Livestream gab es nicht), der kann sich bei <em>Zeit Online</em> drei Videoausschnitte (zwischen 5 und 7 Min. Länge) ansehen. Es geht darin um den Medien- und Journalismuswandel, das  neue Miteinander von Medien und ihren Lesern und um die  Frage nach der künftigen Finanzierbarkeit von Journalismus. Ein interessantes Gespräch zwischen den beiden Chefredakteuren, die sich mit ihren Medien auf ihren jeweiligen Märkten an die Spitze des digitalen Wandels gesetzt haben. <strong>Einen 90minütigen Audiomitschnitt gibt es bei <a href="http://www.wwwagner.tv/?p=3038"><em>World Wide Wagner</em></a></strong>.</p>
<h4><a title="Permanent Link to Irak-Protokolle: Zähmung einer Datenflut" rel="bookmark" href="http://blog.zeit.de/open-data/2010/10/24/irak-protokolle-zahmung-einer-datenflut/">Irak-Protokolle: Zähmung einer Datenflut</a></h4>
<p>Lorenz Matzat vergleicht im <em>Open Data Blog</em> von <em>Zeit Online</em> <strong>wie <em>Spiegel, Guardian, New York Times</em> und <em>Al Jazeera</em> mit den 400.000 neuen Dokumenten der Irak-Protokolle (Wikileaks) umgehen</strong>. Während <em>Spiegel Online</em> diesmal einen &#8220;interaktiven Atlas&#8221; erstellte, haben <em>Guardian</em> und <em>New York Times</em> ansgesichts der Datenflut nur besonders auffällige Zeitschnitte ausgewählt und auf eine umfassende Darstellung verzichtet.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/10/move-over-lilo-public-interest-news-can-be-more-valuable-to-publishers-than-traffic-bait/">Move over, LiLo! Public-interest news can be more valuable to publishers than traffic bait</a></h4>
<p><em>Nieman Journalism Lab</em> analysiert eine Studie, die Seitenaufrufe und Online-Anzeigeneinnahmen bei 21 US-Zeitungen zueinander in Beziehung setzt: &#8220;It  found that, <strong>while the [Lindsey] Lohan sentencing and other celebrity  coverage drove significant online traffic, articles about  public-interest topics — unemployment benefits, the Gulf oil spill,  mortgage rates, etc. — were the top-earning news topics of the summer</strong>.&#8221; Beiträge über Sozialversicherungen generierten laut Studie durchschnittlich 129 Dollar Anzeigenumsatz pro 1000 Seitenaufrufe, Berichte über Lindsey Lohan dagegen nur 2,50 Dollar (Überschriftenlink). <a href="http://gigaom.com/2010/10/18/hard-news-pays-better-than-fluff-or-does-it/"><strong>Matthew Ingram hält dagegen</strong></a>, dass <strong>Webportale dennoch den mit Klatsch und Klickgalerien erzielten Traffic brauchen, um bei Werbeschaltungen überhaupt in attraktive Preisregionen vorzudringen</strong>: &#8220;This isn’t surprising: not only are readers of articles about social  security more likely to have incomes that appeal to advertisers, but  advertisers almost always want to be on pages that are about “serious”  topics. That said, however, they mostly want to be on pages that are about  serious topics at websites that are racking up millions of pageviews and  unique visitors — and one of the ways to boost those numbers,  unfortunately, is to write about Lindsay Lohan (and other similar topics  that almost everyone clicks on, even if they don’t want to admit it).&#8221; <a href="http://kress.de/tweet/tagesdienst/detail/beitrag/106858-promi-stories-refinanzieren-sich-schlechter-relevanz-zahlt-sich-aus.html"><strong>Deutschsprachige Zusammenfassung bei kress.de</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.changex.de/Article/interview_wattig_flattr_kachingle/sNw8Qod8E8neeN3v7m1F6hQvQXaIjF">Wenn die Kasse chingelt</a></h4>
<p><strong>Crowdfunding I:</strong> Leander Wattig im Interview mit dem Magazin <em>Change X</em> über freiwilliges Bezahlen und Anerkennungssysteme im Internet: &#8220;Die entscheidende Frage ist: <strong>Was passiert, wenn aufgrund der viel  behaupteten &#8220;Gratiskultur&#8221; im Internet die First Copy Costs von Inhalten  nicht mehr refinanzierbar sind? </strong>Kann es dann nicht passieren, dass  viele Inhalte nicht mehr erstellt und uns dann fehlen werden? Einfache  Antwort: ja. <strong>Interessant finde ich nun, dass die Internet-Nutzer als angebliche  Anhänger einer &#8220;Gratiskultur&#8221; diese Problematik auch zu erkennen  scheinen. </strong>Schließlich sehen wir im Netz immer mehr Plattformen, die sich  der Sache annehmen, indem sie Paid-Content-Modelle auf freiwilliger  Basis erproben &#8211; Modelle also, die etwas anders aussehen, als wir das  gewohnt sind.&#8221; Auf seinem Blog führt Leander Wattig seine Gedanke <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/10/23/die-verleihung-von-sozialer-anerkennung-bzw-reputation-als-chance-fur-flattr-kachingle-co/"><strong>hier</strong></a> und <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/10/23/wir-sind-selbstloser-als-man-denken-konnte-und-maximieren-dadurch-unseren-eigennutzen/"><strong>hier</strong></a> weiter aus.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.deutsche-startups.de/2010/10/19/online-bezahlsysteme-kreative-ansaetze-bereichern-die-szene/">Online-Bezahlsysteme – Kreative Ansätze bereichern die Szene</a></h4>
<p><strong>Crowdfunding II: </strong>Yvonne Ortmann stellt in einem Überblicksbeitrag für <em>Deutsche Startups </em>diverse Crowdfunding- und Online-Payment-Plattformen vor (Überschriftenlink). Noch mehr Crowdfunding-Plattformen gibt es in einer <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/10/22/liste-mit-crowdfunding-plattformen-wer-kennt-noch-andere/"><strong>Liste bei Leander Wattig</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/computer/computernews_artikel,-Mobiles-Kamera-Einsatzkommando-Die-Volksreporter-von-Stuttgart-21-_arid,151852.html#articletop">Mobiles Kamera-Einsatzkommando: Die &#8220;Volksreporter&#8221; von Stuttgart 21</a></h4>
<p>Lars Wienand berichtet im Webportal der <em>Rheinzeitung </em>wie <strong>@tilman36, der mit seiner Webcam die Demonstrationen gegen das Projekt Stuttgart 21 filmt, zum Vorzeige-Bürgerreporter wurde. Und wie seine neue Rolle sein Selbstverständnis verändert.</strong> Ein schönes Portrait, das ich auch deswegen gerne verlinke, weil es seinerseits auf Originalquellen verlinkt.</p>
<h4><a title="Permanent Link to Privates wird öffentlich: mediale Identitäten" rel="bookmark" href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/privates-wird-offentlich-mediale-identitaten/">Privates wird öffentlich: mediale Identitäten</a></h4>
<p>Dirk von Gehlen wundert sich, dass die gleichen Leute, die sich über vermeintliche oder tatsächliche digitale Selbstdarsteller und Selbstentblößer mokieren, analog andere Maßstäbe anlegen: &#8220;<strong>Wer außerhalb des Netzes Wert darauf legt, wie er wahrgenommen wird,  gilt als gepflegt oder sogar modebewusst.  Im Netz ist der genau gleiche  Antrieb jedoch plötzlich Beweis für eine narzistische  Selbstbezogenheit.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://zombiejournalism.com/2010/10/10-ways-journalists-can-use-storify/">10 ways journalists can use Storify</a></h4>
<p><strong>Storify</strong> ist ein neues Werkzeug, mit dem Onlinejournalisten Tweets, Statusmeldungen, Videos etc. aus verschiedenen Quellen im sozialen Netz aggregieren können, um <strong>eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zusammenzutragen</strong>. <em>Zombie Journalism</em> beschreibt mögliche Einsatzszenarien für Storify &#8211; von &#8220;Reaktionen sammeln&#8221; bis &#8220;eine nichtlineare Diskussion abbilden&#8221;.</p>
<h4><a href="http://www.flowtown.com/blog/the-evolution-of-the-geek?display=wide">Evolution of the Geek</a></h4>
<p><strong>Vom Zirkus-Freak zum Trendsetter</strong>: <em>Flowtown</em> erläutert in einer Grafik wie sich das Ansehen des &#8220;Geek&#8221; (formerly also known as &#8220;nerd&#8221;) über fünf Jahrhunderte (sic!) verändert hat.</p>
<div id="post-1227">
<h4><a title="Permanent Link to The 10 basic web skills every journalist must have" rel="bookmark" href="http://10000words.net/2010/10/the-10-web-skills-every-journalist-must-have/">The 10 basic web skills every journalist must have</a></h4>
<p>Mark Luckie benennt bei <em>10000 words</em> <strong>zehn Grundfähigkeiten, die jeder Journalist, der auch nur gelegentlich digital publiziert, beherrschen sollte</strong>. Einige sind wirklich sehr basic, aber im Jahr 2010 erstaunlicherweise immer noch hervorhebenswert.</p>
</div>
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<div id="post-7610">
<div>
<h4><a title="Permanent Link to How Google dominates the Web" rel="bookmark" href="http://royal.pingdom.com/2010/10/19/how-google-dominates-the-web/">How Google dominates the Web</a></h4>
<p>Dass Google in immer mehr Teilmärkten des Internet ein dominierender Player ist, wissen wir alle &#8211; irgendwie. Aber wie dominant ist Google? Und auf welchen Märkten genau? <em>Royal Pingdom</em> hat dazu einige <strong>Tortengrafiken </strong>zusammengestellt. Sie sind der Übersichtlichkeit halber nur in <strong>&#8220;Google&#8221;</strong> und <strong>&#8220;alle anderen&#8221;</strong> unterteilt&#8230;</p>
<p><em>Infografik: <a href="http://royal.pingdom.com/2010/10/19/how-google-dominates-the-web/">Royal Pingdom</a></em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Zeitungszukunft im Netz ist komplex</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 19:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: &#8220;Der Fokus auf Nachrichten ist eher hinderlich&#8221; Die frühere Tagesspiegel Online-Chefin Mercedes Bunz (jetzt beim Guardian für digitale Medienthemen zuständig) sagt im Interview mit der Fachzeitschrift Werben &#38; Verkaufen zum Thema Paywall: &#8220;Wenn sich die hohen Leser-Verluste bei Times Online bestätigen sollten, dann dürfte damit auch ein hoher Verlust an Anzeigen-Werbung einhergehen. In Großbritannien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/WarLog.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3387" title="WarLog" src="http://medialdigital.de/wp-content/WarLog-300x221.png" alt="" width="300" height="221" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/der_fokus_auf_nachrichten_ist_eher_hinderlich">&#8220;Der Fokus auf Nachrichten ist eher hinderlich&#8221;</a></h4>
<p>Die frühere <em>Tagesspiegel </em>Online-Chefin <strong>Mercedes Bunz </strong>(jetzt beim <em>Guardian</em> für digitale Medienthemen zuständig) sagt im Interview mit der Fachzeitschrift <em>Werben &amp; Verkaufen</em> zum Thema Paywall: &#8220;Wenn sich die hohen Leser-Verluste bei Times Online bestätigen sollten,  dann dürfte damit auch ein hoher Verlust an Anzeigen-Werbung  einhergehen. In Großbritannien hat im vergangenen September die  Investition in Online-Werbung erstmals die Ausgaben für Fernseh-Werbung  überflügelt. <strong>Die Situation ist ausgesprochen komplex. Man kann nicht  einfach sagen: Online-Werbung reicht nicht aus, um eine Website  profitabel zu machen, deshalb müssen eben die Leser zahlen.</strong>&#8221; Mit vielen weiteren interessanten Aussagen zur journalistischen Zukunft im Internet.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<p><!-- erase this line if you want to turn the bubble off --></p>
<div id="content">
<h4 id="post-3659"><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=3659">Passau – oder: Ein Tod mit Ankündigung</a></h4>
<p>Christian Jakubetz zeigt am Beispiel <em>Passauer Neue Presse</em>, wie wenig die <strong>Misserfolge vieler Presseverlage im Internet </strong>mit ARD, ZDF, Google und einem fehlenden Leistungsschutzrecht zu tun haben.</p>
<h4><a href="http://social.venturebeat.com/2010/07/28/facebook-questions/">Got a question? Facebook now provides crowdsourced answers</a></h4>
<p>Der <strong>Machtkampf zwischen Google und Facebook</strong> geht in eine neue Runde mit Vorstößen in die Kernkompetenz des jeweiligen Konkurrenten. Facebook steigt in die Suche ein und  lässt bei <strong>Facebook Questions</strong> seine Mitglieder Fragen anderer Mitglieder beantworten (bei <em>socialbeat, </em>Überschriftenlink). Umgekehrt <a href="http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703292704575393531040685308.html?mod=WSJ_hps_MIDDLEFifthNews"><strong>berichtet das <em>Wall Street Journal</em> in seiner Onlineausgabe von einem neuen Facebook-Rivalen, den Google entwickelt</strong></a> (keine Weiterentwicklung von Orkut). Den Grund glaubt <em>Fortune</em> zu kennen: <a href="http://tech.fortune.cnn.com/2010/07/29/google-the-search-party-is-over/"><strong>Google: The search party is over.</strong></a></p>
<h4><a href="http://www.neunetz.com/2010/07/28/no-shit-sherlock-ortsbasierte-dienste-sind-noch-nicht-mainstream/">No Shit, Sherlock: Ortsbasierte Dienste sind noch nicht Mainstream</a></h4>
<p>Marcel Weiss sieht Denkfehler in der Interpretation einer<strong> Studie von Forrester Research, die ortsbasierte Dienste wegen ihrer geringen Verbreitung in der Bevölkerung für unwichtig erklärt</strong>: &#8220;Man sollte bei der Berichterstattung über Webdienste immer den  <strong>Zeithorizont im Auge behalten</strong>. Und notfalls, wenn das Dröhnen der  Echokammer zu laut wird, einen Schritt zurückmachen, um das große Ganze  zu sehen. Weder sind ortsbasierte Dienste heute so bedeutend, wie man  bei täglicher TechCrunch-Lektüre vermuten könnte, noch sind sie so  bedeutungslos, wie die Ergebnisse der Forrester-Studie vermuten lassen  könnten.&#8221; (s. Überschriftenlink). Gute Pro-Argumente für Marken und Marketer gibt es auch bei <em>Advertising Age</em>: <a href="http://adage.com/digitalnext/article?article_id=145149"><strong>Four Reasons Brands Must Check in to Foursquare. Now.</strong></a></p>
</div>
<h4><a href="http://elyorganics.com/blog/2010/07/10-ways-geolocation-is-changing-the-world-2/">10 ways geolocation is changing the world</a></h4>
<p><strong>Zehn Anwendungsbeispiele für ortsbasierte Dienste</strong> wie Foursquare oder Gowalla: <strong>politische Initiativen organisieren, umweltbewusst und ressourcenschonend essen</strong> (regionale und saisonale Nahrungsmittel in der Umgebung finden), <strong>effektive Fahrtrouten erstellen</strong>, <strong>Nachbarschafts-Networking</strong> und mehr. Vorgestellt von Gastautor Rob Reed beim Bio-Beauty-Portal <em>Elyorganics.com</em>.</p>
<h4><a href="http://www.guardian.co.uk/technology/blog/2010/jul/29/google-lawsuits-map">Mapping Google&#8217;s legal issues</a></h4>
<p>Google-Mashup: Eine <strong>Weltkarte der Rechtskonflikte in die Google verwickelt ist</strong>, vorgestellt vom <em>Guardian</em>.</p>
<h4><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/07/28/a-war-logs-interactive-with-a-crowdsourcing-bonus/">A War Logs interactive – with a crowdsourcing bonus</a></h4>
<p>Paul Bradshaw erläutert das Prinzip hinter <a href="http://app.owni.fr/warlogs/index.php?lang=EN"><strong>War Logs</strong></a>, <strong>einer Applikation der französischen Datenjournalismus-Innovationswerkstatt OWNI zur Sichtung zur Kategorisierung von Kriegsberichten</strong>: &#8220;The app allows you to filter the information by country and category,  and also allows you to choose whether to limit results to incidents  involving the deaths of wounding of civilians, allies or enemies.&#8221; Die App ist international ausgerichtet, auf französisch und englisch verfügbar und kann eingebettet werden.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/07/facebook-launches-a-facebook-media-page/">Facebook launches a “Facebook + Media” page</a></h4>
<p><strong>Facebook + Media ist ein neuer Werkzeugkasten von Facebook</strong>, speziell für Medienanbieter. Er bietet Statistiken, z.B. dazu, wie die Nutzer mit den Inhalten interagieren. Megan Garber von <em>Nieman Journalism Lab</em> erläutert, was dahinter stecken könnte: &#8220;As far as Facebook itself is concerned, the new page seems devoted not  just to data on traffic and interactivity and the like, but also to <strong> avoiding the trap that Google has found itself in </strong>and is now <strong><a href="http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2010/06/how-to-save-the-news/8095/">trying to rectify</a></strong>: an uncomfortable kind of awkward often oppositional relationship with news organizations.&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent Link to Tools to Empower a New Kind of Journalism" rel="bookmark" href="http://newspaperdeathwatch.com/tools-to-empower-a-new-kind-of-journalism/">Tools to Empower a New Kind of Journalism</a></h4>
<p><em>Newspaper Death Watch</em> stellt <strong><a href="http://www.cithread.com/site/node">CIThread</a></strong> vor, ein Tool, bei dem die Betreiber ein Startup beraten haben. Es soll durch einen lernfähigen Algorithmus <strong>Redakteuren helfen, Informationen und Beiträge von Nutzern schneller zu sichten und zu sortieren</strong>.</p>
<h4><a title="Permanent Link to How to be a rock star at your next conference" rel="bookmark" href="http://10000words.net/2010/07/how-to-be-a-rock-star-at-your-next-conference/">How to be a rock star at your next conference</a></h4>
<p>Der Journalist und Multimedia-Spezialist Mark Luckie gibt bei <em>10000 words</em> kollegiale Tipps zur <strong>Selbstvermarktung auf Konferenzen</strong>: rechtzeitig (und dosiert) darüber twittern, ausgewählten Teilnehmer einen USB-Stick überreichen mit dem Besten, was das eigene Portfolio zu bieten hat, u.v.m.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Goldene Zeiten für Journalismus</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/05/16/linktipps-zum-wochenstart-goldene-zeiten-fur-journalismus/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 14:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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			</a>
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<p style="text-align: center;"><img class="size-large wp-image-2893 aligncenter" title="NYT_Lens" src="http://medialdigital.de/wp-content/NYT_Lens-300x215.png" alt="" width="300" height="215" /></p>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/887/511000/text/">Dem Journalismus geht es erstaunlich gut</a></h4>
<p>Wenn Sie nur einen einzigen Beitrag aus der <em>SZ Online</em>-Serie &#8220;<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/545/501796/uebersicht/"><strong>Wozu noch Journalismus?</strong></a>&#8221; lesen, dann sollte es dieser <strong>bemerkenswerte Beitrag von <em>Zeit Online</em>-Chefredakteur Wolfgang Blau </strong>sein. Blau sieht &#8220;goldene Zeiten&#8221; für den Journalismus heranbrechen, weil er nicht den verbreiteten Fehler macht, Journalismus mit einer gut dotierten Festanstellung in einem Verlag oder einer Rundfunkanstalt oder mit dem Besitz eines Presseausweises zu verwechseln: &#8220;Journalismus ist keine exklusive Profession mehr. Journalismus ist zu einer Aktivität geworden, die nur noch von einer Minderheit professionell ausgeübt wird. <strong>Ob ein Journalist professionell ist, bemisst sich nicht mehr daran, ob er mit seiner Arbeit Geld verdient, sondern allein daran, ob er professionelle Standards einhält</strong>, etwa in der Sorgfalt und Fairness seiner Recherche und der Qualität seiner Sprache.&#8221; Über den Einfluss des neuen, sozialen Journalismus auf die Arbeitsweise seiner eigenen Redaktion schreibt Blau: &#8220;<strong>Sukzessive kommen wir zu einer Arbeitsweise, in der unsere Artikel nicht mehr der Endpunkt des journalistischen Prozesses sind, sondern dauernder Zwischenstand. </strong>Aus den Kommentaren unserer Leser unter dem Artikel, auf Facebook oder bei Twitter entsteht oft die Idee zum nächsten Text; gelegentlich auch die unbequeme, aber wichtige Einsicht, einen Gedanken nicht zu Ende gedacht zu haben. Voraussetzung dafür ist, dass wir bereit und personell in der Lage sind, zuzuhören und mit unseren Lesern zu reden.&#8221; Der Zeit Online Chef entwickelt allerdings en passant auch nicht ganz durchdachte Ideen zu einer neuen Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks im Internet (s. <a href="http://carta.info/27517/neuer-anfang-mit-den-oeffentlich-rechtlichen/"><strong>Replik von Robin Meyer-Lucht </strong></a>bei <em>Carta</em>.)</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2010/04/how-to-save-the-news/8095/1/">How to Save the News</a></h4>
<p>Ein langes Essay von James Fallows in <em>The Atlantic</em>. Er setzt sich mit der These auseinander, dass Google dem Journalismus schade. In Wirklichkeit, so Fallows, unternehme Google weitaus größere Anstrengung zur möglichst schadlosen Transformation von Journalismus in das digitale Zeitalter als jedes andere vergleichsweise disruptive Webunternehmen (z.B. Craigslist): &#8220;I am convinced that there is a larger vision for news coming out of Google; that it is not simply a charity effort to buy off critics.&#8221; Der fundamentale Unterschied zwischen typischer Verlagsstrategie und Google-Strategie wird in diesem Zitat eines namenlosen Google-Mitarbeiters gegenüber Fallows deutlich: “Focus on the User. They [the publishers] just mean, ‘Get money out of the user&#8217;. Nowhere do they talk about how to create something people actually want to read and engage with and use.” <a href="http://www.mercedes-bunz.de/2010/05/how-google-plans-to-save-the-news/"><strong>Kurzfassung: Die wichtigsten Punkte aus dem Essay listet Mercedes Bunz in ihrem Blog auf englisch auf</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1493">Wie viel sind Blogs wert?</a></h4>
<p>Das fragt sich <em>Massenpublikum</em>-Blogger Sachar Kriwoj und beantwortet die Frage für sich selbst wie folgt: &#8220;<strong>Ich habe [...] entschieden, dass mir Blogs in ihrer Gesamtheit ebenso viel bedeuten wie der klassische Print-Journalismus.</strong> <strong>Also werde ich monatlich für 100 Euro flattrn und jeden Beitrag, der in meinen Augen gut geschrieben ist, mich inspiriert und bewegt würdigen und somit Autoren jenseits der Verlags-Branche unterstützen</strong>.&#8221; (Beitrag in der Überschrift verlinkt). Solche ein großzügiges freiwilliges Angebot wird sicherlich nur wenige Nachahmer finden, auch wenn neue Angebote wie <strong><a href="http://flattr.com">flattr</a></strong> oder <a href="http://www.kachingle.com"><strong>Kachingle</strong></a> Spenden für Webinhalte leicht machen. Doch grundsätzlich gibt es trotz der von Verlagen verteufelte &#8220;Kostenloskultur&#8221; im Internet sehr wohl eine Bewusstsein für die Notwendigkeit, Qualität und Aufwand in Blogs zu honorieren. Sie ist (zumindest nach ersten Absichtsbekundungen) sogar wesentlich höher als die in Umfragen geäußerte Bereitschaft, verpflichtende Beiträge für verlagsgebundene Online-Angebote zu zahlen. Das zeigt diese <a href="http://twtpoll.com/r/vgqhaa"><strong>Umfrage</strong></a> aus einem Beitrag von <em>netzwertig</em> (<a href="http://netzwertig.com/2010/05/16/sonntagsfrage-wie-viel-sind-euch-blogs-wert/"><strong>&#8220;Wieviel sind Euch Blogs wert&#8221;</strong></a>): <strong>Immerhin ein Drittel möchte freiwillig 5 bis 10 Euro monatlich bezahlen</strong> und nicht einmal jeder Fünfte sagt &#8220;gar nichts&#8221;. Mehr über das System Kachingle und über Mikrospenden als möglicherweise neue soziale Bewegung im Netz in meinem <a href="http://medialdigital.de/2010/05/11/eine-neue-soziale-bewegung-interview-mit-kachingle-grunder-cynthia-typaldos/"><strong>Interview mit Kachingle-Gründerin Cynthia Typaldos</strong>.</a></p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/05/crowdsourcing-goes-global-the-nyts-moment-in-time/">Crowdsourcing goes global: The NYT’s “Moment in Time”</a></h4>
<p>Crowdsourcing 1: Das wegen seiner herausragenden Fotos und deren opulenter Präsentation stets sehenswerte Fotoblog <a href="http://lens.blogs.nytimes.com/"><strong><em>Lens </em></strong></a>der <em>New York Times</em> wagte ein Crowdsourcing-Experiment und <a href="http://lens.blogs.nytimes.com/2010/04/30/readers-11/"><strong>bat seine Nutzer</strong></a>, am 2. Mai um 15 Uhr GMT für die Aktion &#8220;<a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/05/03/blogs/a-moment-in-time.html"><strong>A Moment in Time</strong></a>&#8221; ein Foto aufnehmen und hochzuladen. 13.000 Aufnahmen wurden auf einem Globus verortet (Titelfoto). Der Beitrag in <em>Nieman Journalismus Lab</em> (in der Überschrift verlinkt) fasst Intention, Vorgehensweise und Schlussfolgerungen aus dem Experiment zusammen.</p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/05/always-collaborate-say-hello-to-openfile-the-local-news-site-putting-those-new-media-maxims-to-the-test/">&#8220;Always collaborate&#8221;</a></h4>
<p>Crowdsourcing 2: Das neue experimentelle Online-Journalismus-Projekt <a href="http://openfile.ca/"><strong><em>Open File</em></strong></a> in der kanadischen Stadt Toronto stellt &#8211; wie der Name &#8220;Offene Datei&#8221; schon besagt &#8211; die Nutzer, ihre Interessen und ihre Beteiligung in den Mittelpunkt der Plattforum: &#8220;We designed OpenFile to function as a community information utility that is both responsive to and directed by its users. If you’re a concerned citizen who wants to get more involved with your community, you should join us. If you belong to a local charity or community action group and want to share information about your issues and mission, you should join us, too. <strong>We want to engage our readers in an open discussion about what’s really happening around Toronto, not just tell them what we <em>think</em> they should know about.</strong>&#8221; Das Projekt wird aus Spenden finanziert. Mehr dazu bei <em>Nieman Journalism Lab </em>(in der Überschrift verlinkt).</p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/05/location-location-etc-what-does-the-wsj’s-foursquare-check-in-say-about-the-future-of-location-in-news/">Location, location, etc. </a></h4>
<p>Und noch ein drittes Mal <em>Nieman Journalism Lab</em>: Hier mit beispielhaften <strong>Situationen, in denen das ortsbasierte soziale Netzwerk Foursquare den Journalismus bereichern kann</strong>. &#8220;&#8216;Times Square evacuated&#8217; is a legitimate news item, of course, in most any context; but it’s particularly legitimate to people who happen to be in Times Square at the moment the news breaks.[...] If you’re following the <em>Journal</em>, and you’re in New York, you’re going to see this at the top of your timeline on your Foursquare app. And if you’re not in New York, you’re not going to see it&#8221;, erläutert Zac Seward vom <em>Wall Street Journal</em>, das Foursquare bereits einsetzt. Dazu passend:<a href="http://mashable.com/2010/05/14/journalists-foursquare/"><strong> 7 Ways Journalists Can Use Foursquare</strong></a> und <a href="http://emediavitals.com/blog/16/5-ways-publishers-should-be-using-geolocation"><strong>5 ways publishers should be using geolocation</strong></a> (<em>e media vitals)</em>.</p>
<h4><a href="http://gunnarsohn.wordpress.com/2010/05/15/zwischen-luftgitarren-und-zauberberg-faz-ostfriese-reents-zerstuckelt-den-netzwerk-experten-professor-kuse-zerhackt/">Zwischen Luftgitarren und Zauberberg: FAZ-Ostfriese Reents zerstückelt den Netzwerk-Experten Professor Kruse</a></h4>
<p>Gunnar Sohn nimmt einen Beitrag aus der allmählich nur noch schwer erträglichen <em>FAZ</em>-Reihe &#8220;Polemiken gegen das Internet&#8221; Schritt für Schritt auseinander. Diesmal traf es den Netzwerkforscher Prof. Peter Kruse.</p>
<h4><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/05/11/retweets-statt-follower-wie-einfluss-auf-twitter-gemessen-wird.aspx">Retweets statt Follower &#8211; wie Einfluss auf Twitter gemessen wird</a></h4>
<p><em>Netzökonom </em>Holger Schmidt berichtet über die wichtigsten Ergebnisse einer <strong>Twitter-Studie</strong>: &#8220;Die Zahl der Follower allein sagt nur wenig über den Einfluss eines Nutzers aus. Oft folgen sich Menschen nur aus Höflichkeit und lesen die Tweets gar nicht. <strong>Entscheidend für den Einfluss sind aktive Follower, die Tweets weiterleiten oder den Namen des Nutzers erwähnen.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://blog.kooptech.de/2010/05/auf-den-zweiten-blick/">Auf den zweiten Blick</a></h4>
<p>Der Überblicksbeitrag von Christiane Schulzki-Haddouti über Anwendungen von <strong>Augmented Reality im Journalismus </strong>aus der April-Ausgabe des <em>Journalist</em> steht jetzt auch bei <em>Kooptech</em>. Unter Augmented Reality versteht man die Anreicherung der Realität, die man in einem Kamerasuchfeld erblickt, mit zusätzlichen eingeblendeten Informationen, zum Beispiel über eine touristische Sehenswürdigkeit.</p>
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var flattr_dsc = 'Top-Tipp: Dem Journalismus geht es erstaunlich gut Wenn Sie nur einen einzigen Beitrag aus der SZ Online-Serie &#8220;Wozu noch Journalismus?&#8221; lesen, dann sollte es dieser bemerkenswerte Beitrag von Zeit Online-Chefredakteur Wolfgang Blau sein. Blau sieht &#8220;goldene Zeiten&#8221; für den Journalismus heranbrechen, weil er nicht den verbreiteten Fehler macht, Journalismus mit einer gut dotierten Festanstellung in [...]';
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Publizieren ohne Orchester</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 16:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Musiker.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2461" title="Musiker" src="http://medialdigital.de/wp-content/Musiker-300x185.jpg" alt="Musiker" width="300" height="185" /></a></h4>
<h4><a href="http://derstandard.at/1268700983758/Journalism-2020-Viel-staerker-mit-den-Lesern-kommunizieren">Viel stärker mit den Lesern kommunizieren</a></h4>
<p>&#8220;<strong>Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die einzige Möglichkeit, zu musizieren, darin besteht, sich einem Orchester anzuschließen. Das war Journalismus vor zehn Jahren</strong>&#8220;, zitiert der <em>Standard </em>(in einer APA Agenturmeldung) den <em>Zeit Online </em>Chefredakteur Wolfgang Blau, in einem Bericht  von der <strong>internationalen Fachkonferenz &#8220;Journalism 2020</strong>&#8220;. Auch <em>Guardian</em> Chef Alan Rusbridger saß auf dem Podium. Außer dem Resümmee der Diskussion verlinkt der <em>Standard </em>auch die sehenswerten Videos dazu und sein lesenswertes Interview mit Rusbridger: <a href="http://derstandard.at/1268402744444/derStandardat-Interview-Angebot-an-Leser-muss-sich-radikal-veraendern"><strong>&#8220;Angebot an Leser muss sich radikal verändern&#8221;</strong></a></p>
<h4><a href="http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/">Warum das Dilemma der Nachrichtenagenturen in die Zukunft der Medien weist</a></h4>
<p>Björn Sievers analysiert die <strong>prekäre Position von Nachrichtenagenturen </strong>zwischen zahlenden (Print-)Kunden und Aggregatoren: &#8220;Das ganze System funktioniert so lange wie Zeitungen noch funktionieren (und die Onlineportale von den meisten lokalen und regionalen Medien eher Feigenblätter als erst gemeinte Versuche mit Onlinejournalismus sind).&#8221;</p>
<h4><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/03/19/google-fuehrt-echtzeitsuche-in-deutschland-ein.aspx">Google führt Echtzeitsuche in Deutschland ein</a></h4>
<p>Am 19. März hat Google die Echtzeitsuche in seinem deutschsprachigen Dienst gestartet. Im englischsprachigen Google können Nutzer schon länger <strong>Status-Updates von Twitter, Facebook, Friendfeed und anderen Echtzeitnetzwerken optional in den Suchergebnissen anzeigen lassen.</strong> <em>Netzökonom</em> Holger Schmidt (Überschriftenlink): &#8220;Spannend wird nun sein, ob das Auftauchen in Google neuen Schub für Twitter bedeutet. Auf jeden Fall werden die Tweets damit für ein größeres Publikum sichtbar. Zusammen mit Twitters Plattformdienst <a href="http://blog.twitter.com/2010/03/anywhere.html" target="_blank">@anywhere</a> könnte die Präsenz des Kurznachrichtendienstes im Netz damit kräftig steigen.&#8221; <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,684400,00.html"><strong>Spiegel Online berichtet ebenfalls</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://carta.info/24218/mehr-werbung-wagen-medien-internet/">Mehr Werbung wagen: Paid Content wird Online-Medien nicht helfen</a></h4>
<p>&#8220;<strong>Paid Content, Apps und das Leistungsschutzrecht werden es nicht richten</strong>&#8220;, behauptet Unternehmensberater Matthias Schwenk in einem Beitrag für <em>Carta</em>. Der Unternehmensberater plädiert für &#8220;<strong>mehr Innovation in Sachen Online-Werbung</strong>&#8220;. Denn: &#8220;Warum auch soll ein Werbekunde für eine wenige Quadratzentimeter große Fläche ähnlich viel bezahlen wie für eine ganz- oder doppelseitige Anzeige in einer Zeitung bzw. Zeitschrift?&#8221;</p>
<h4><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/03/19/interview-nicolas-kayser-bril-head-of-datajournalism-at-owni-fr/">Interview: Nicolas Kayser-Bril, head of datajournalism at Owni.fr</a></h4>
<p><em>Owni.fr</em> ist ein neues französisches Nachrichtenportal, das sich selbst als &#8220;offener Think-Tank&#8221; bezeichnet. <strong>Das Portal nutzt die ganze Bandbreite computergestützter Berichterstattungsmöglichkeiten</strong>:  Audio-Slideshows, Datenbankjournalismus, Widgets, Facebook-Apps und mehr. Ein Interview mit dem Datenbank-Journalismus-Chef bei <em>Online Journalism Blog</em> darüber, was heute möglich ist aber noch selten genutzt wird.</p>
<h4><a href="http://www.poynter.org/column.asp?id=31&amp;aid=179804"><span>What 15 Journalists Took Home from South by Southwest</span></a></h4>
<p>15 lesenswerte Fazits, was amerikanische Journalisten und Medienmacher an Erkenntnissen von der <strong>Digitalkonferenz SXSW</strong> mitgenommen haben. Bei <em>Poynter Online</em>.</p>
<h4><a href="http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/pressthink/2010/03/17/backchannel.html">How the Backchannel Has Changed the Game for Conference Panelists</a></h4>
<p>Seit es <strong>Twitterwalls auf Konferenzen</strong> gibt, haben sich die Spielregeln für Redner und Panelisten auf Konferenzen geändert, glaubt Jay Rosen, Journalismusprofessor an der New York University. Gute Redner bekommen unmittelbares Lob aus der Twittersphäre, langweilige Sprecher aber auch den geballten Unmut der Masse zu spüren, noch während sie vortragen. Doch &#8220;crowdsourcing&#8221; (den Schwarm einbeziehen) kann Redner schon im Vorfeld vor groben Fehlern bewahren. Rosen beschreibt, wie er vor seiner Rede auf der Digitalkonferenz SXSW in Austin die Grobfassung seines Vortrags auf seinem Blog veröffentlichte und <strong>Feedback aus dem Rückkanal in die endgültige Fassung einbezog</strong>.</p>
<h4><a href="http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=741">Studie: Große Mehrheit der Deutschen ist nicht Teil der digitalen Gesellschaft</a></h4>
<p>Da Sie diese Linktipps hier in einem Blog lesen, gehören Sie wahrscheinlich zu den &#8220;<strong>Trendnutzern</strong>&#8220;, den &#8220;<strong>digitalen Profis</strong>&#8221; oder zur &#8220;<strong>digitalen Avantgarde</strong>&#8220;, aber auf jeden Fall zu einer <strong>Minderheit</strong>. (Hinter dem Überschriftenlink verbergen sich Meldung und Download-Link zum pdf der <strong>Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“</strong>).</p>
<h4><a href="http://psmithjournalist.com/2010/03/kachingle-a-route-to-revenue-through-community-crowd-funding/">Kachingle: A route to revenue through community crowd-funding</a></h4>
<p>Der freie Londoner Journalist Patrick Smith, beschreibt den Finanzierungsbeitrag, den Kachingle und ähnliche Dienste für Blogs und Websites leisten können: &#8220;<strong>This isn’t a silver bullet </strong>or a solution to the very many problems of supporting semi/professional online content. That will take a long list of different revenue sources and practices – Google ads is one answer, self-managed display ad platforms like <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/rickwaghorn.co.uk');" href="http://rickwaghorn.co.uk/2010/03/18/one-tiny-little-milesone-on-the-streets-of-lichfield-this-evening-perhaps-we-dont-all-need-to-bow-to-our-former-masters-pay-rent-to-our-lords/">Addiply</a> are another and direct payments will play a role too. <strong>It’s all part of the move from not-for-profit to <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/paidcontent.co.uk');" href="http://paidcontent.co.uk/article/419-a-local-ad-network-for-local-people-addiply-raises-its-hand/">not-for-loss</a>…</strong>&#8221; Hierzulande befindet sich Kachingle im geschlossenen Betatest mit <em>Carta</em>.</p>
<h4><a href="http://blinkenlichten.com/der-elektrische-reporter-macht-ein-paeuschen">Der elektrische Reporter macht ein Päuschen</a></h4>
<p>Mario Sixtus erläutert, warum die Folge 208 de<em>s Elektrischer Reporter </em>über<em> </em><strong>Augmented Reality</strong> die vorerst letzte ist: &#8220;Nach dreieinhalb Jahren ging mir die Kunstfigur &#8220;Elektrischer Reporter&#8221;, also dieser Typ, der hölzern <strong>verschwurbeltes Fernsehsprech</strong> von sich gibt, zunehmend auf den Senkel.&#8221; Und: &#8220;Für ein winziges Team wie das unsere hieß das: permanenter Ausnahmezustand, Leben im Hamsterrad seit über einem Jahr.&#8221; Wer in verschwurbeltem Fernsehsprech (aber ohne überflüssigen Fachjargon) sehen und hören möchte, was <strong>angereicherte Realität</strong> eigentlich ist, klickt <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/208/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://blog.kooptech.de/2010/03/vielleicht-doch-ein-missverstaendnis-nachtgedanken-nach-dem-politcamp-2010/">Vielleicht doch ein Missverständnis. Nachgedanken zum Politcamp 2010.</a></h4>
<p>Das Fazit vom Nikolaus Huss bei <em>Kooptech </em>zum ersten Tag des Berliner <strong>PolitCamp</strong>: &#8220;Politik trifft Web 2.0. Schön, dass wir geredet haben. Und schade, dass wir nichts verstanden haben. Aber das kann ja noch anders werden. <strong>Wenn die Selbstreferentialität der Web2.0-Gemeinde endlich mal ein Ende findet.&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://www.businessinsider.com/the-25-new-york-city-startups-to-watch-2010-3">The 20 Hot New York City Startups You Need To Watch</a></h4>
<p>Der <em>Business Insider</em> stellt <strong>20 interessante Startups aus der New Yorker Tech-Szene </strong>vor. &#8220;You won&#8217;t see the richest, most established startups here &#8212; companies like Associated Content and Gilt have already &#8220;graduated&#8221; for our purposes. But each of the following 20 companies is doing something which has the people we spoke to excited, wondering if they could be the next big name in tech.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/03/18/gary-vaynerchuk-erfolg-social-media/">Gary Vaynerchuk: Erfolg und Social Media Erfolg</a></h4>
<p>Matthias Schwenk rückt den Mythos um den wohl weltbekanntesten Online-Weinhändler aus New Jersey gerade: &#8220;Gerne wird er als Beispiel angeführt, wenn es darum geht, <strong>den Erfolg von Social Media zu belegen</strong>. Leider nimmt man es dabei mit der Wahrheit nicht immer so ganz genau, so dass gerne mal der Eindruck vermittelt wird, <strong>Gary sei erst mit seinem <a href="http://tv.winelibrary.com/">Video-Blog</a> (Wine Library TV) so richtig reich und berühmt geworden. Das aber stimmt nicht ganz</strong>.&#8221;</p>
<p>Foto: <a href="http://images.google.com/imgres?imgurl=http://farm4.static.flickr.com/3291/2438263317_2b01a016e8.jpg&amp;imgrefurl=http://www.flickr.com/photos/circulating/2438263317/&amp;usg=__A8tUHH_LSKFMBJbdwooOyb520ds=&amp;h=309&amp;w=500&amp;sz=103&amp;hl=de&amp;start=26&amp;sig2=6LRdlX33Gl7xWFtelYBrJw&amp;itbs=1&amp;tbnid=PfuzVxZf2GxBnM:&amp;tbnh=80&amp;tbnw=130&amp;prev=/images%3Fq%3Dmusicians%26start%3D21%26hl%3Dde%26sa%3DN%26gbv%3D2%26as_rights%3D%28cc_publicdomain%257Ccc_attribute%257Ccc_sharealike%257Ccc_noncommercial%257Ccc_nonderived%29%26as_st%3Dy%26ndsp%3D21%26tbs%3Disch:1&amp;ei=PUimS6WiGpWQmwPatqDvCQ">circulating / Flickr</a></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (48)</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:46:58 +0000</pubDate>
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<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/GEZ.png"><img class="alignnone size-full wp-image-2268" title="GEZ" src="http://medialdigital.de/wp-content/GEZ.png" alt="GEZ" width="161" height="88" /></a></p>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h2><a href="http://www.blogpiloten.de/2010/02/19/was-ist-social-media-2/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+blogpiloten+%28Blogpiloten+-+Rastlose+Blogger+durchstreifen+f%C3%BCr+euch+die+aufregendsten+Orte+der+digitalen+Welt.%29&amp;utm_content=Google+Reader">Was ist Social Media? </a></h2>
<p>Man kann es natürlich so machen wie Don Alphonso und <strong>die gesamte Sparte der momentan so gefragten Social Media Berater zu Parasiten erklären</strong>, die ihren leichtgläubigen Kunden das Geld mit den jeweils letzten Hypes aus der Tasche ziehen. Das Ganze noch verschärft nach dem eigenen <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E9E6A6552410C476C8BD314DA9346FFE6~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><strong>Beitrag in der FAZ</strong></a>, mit weiterem Namedropping gewürzt und mit Fäkalsprache garniert &#8211; <a href="http://blogbar.de/archiv/2010/02/18/schelme-wie-ihr/"><strong>im eigenen Blog ist man ja Hausherr</strong></a> &#8211; und die Aufmerksamkeit ist gewiss. Man kann aber auch wie Jörg Wittkewitz bei den <em>Blogpiloten</em> sachlich und voraussetzungslos erläutern, <strong>was Social Media eigentlich ist und warum Unternehmen dafür Berater brauchen könnten</strong>. Letztere Variante gefällt mir wesentlich besser.</p>
<h4>Weitere Tipps:</h4>
<h2><a href="http://www.blogpiloten.de/2010/02/18/gez-forum-das-schweigen-der-gez-lammer/">GEZ-Forum: Das Schweigen der (GEZ-)Lämmer</a></h2>
<p>Björn Rohles analysiert bei den <em>Blogpiloten </em>gut drei Wochen nach dem Start des <strong>GEZ-Diskussionsforums</strong>, was da schiefgelaufen ist. &#8220;Es gibt gefühlte 1000 Foren, in denen über die Rundfunkgebühren diskutiert wird – meist sehr negativ. Welchen Grund kann es da noch für ein Forum der GEZ geben? Was ist die <em>eine</em> Sache, die kein anderes Forum bieten kann? Die Antwort ist überraschend einfach: Es ist ein Forum <em>der GEZ</em>. [...] Es ist vollkommen egal, ob die Moderatoren an der Gebührenregelung etwas ändern könnten – mich interessiert der Austausch der Meinungen.&#8221; Doch diesem Austausch stellen sich die Mitarbeiter nicht. &#8220;<strong>Der fatale <em>fail</em> des GEZ-Forum heißt nun: Schweigen</strong>. Denn das ist die Reaktion, die man im Forum auf die meisten Einträge erhält.&#8221; Rohles entwickelt einen <strong>5-Punkte-Plan</strong>, wie die GEZ ihr Forum verbessern &#8211; oder retten &#8211; könnte.</p>
<h2 id="posttitle_12072951"><a href="http://www.steverubel.com/ap-is-visionary-they-see-a-siteless-web-comin">AP is Visionary: They See a &#8220;Siteless Web&#8221; </a></h2>
<p>Steve Rubel findet das Vorgehen der US-Nachrichtenagentur AP, <strong>per Twitter auf die AP-Faceboook-Seite zu verweisen und dort den Fans ganze Beiträge anzubieten</strong> &#8220;a downright brilliant and visionary move&#8221;. AP habe erkannt, dass sich im Web der Zukunft Portale (wie Zeitungsportale oder T-Online) auflösen zugunsten von Plattformen (wie Facebook oder Google) . Mit Links zu kritischen Stimmen. Ein interessanter Ansatz, aber <strong>worin liegt das Geschäftsmodell? </strong>Wenn die AP per Facebook ihre Meldungen unter Ausschaltung der Vermittler (Verlage) dem Endnutzer selbst anbietet, warum sollten die Verlage für die Nutzung der Agenturmeldungen weiterhin bezahlen?</p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.marian-semm.de/2010/02/die-oekonomie-des-ortsblogs-serie-lokalzeitung-2-0-folge-4/"><span>Die Ökonomie des Ortsblogs (Serie Lokalzeitung 2.0 – Folge 4)</span></a></h2>
<p><span>Medienberater Marian Semm hat ein <strong>Kosten- und Umsatzmodell für &#8220;hyperlokale Zellen&#8221;</strong> alias Ortsblogs durchgerechnet und benennt mögliche Kooperationsformen unabhängiger Ortsblogger mit Verlagen. </span></p>
<h2><a href="http://www.niemanlab.org/2010/02/the-ipad-business-model-for-news-strategies-publishers-must-embrace/"><span>The iPad business model for news: Strategies publishers must embrace</span></a></h2>
<p>Martin Langeveld kontrastiert  bei <em>Nieman Journalism Lab</em>, was das<strong> iPad </strong>für Verlage und andere Inhalteanbieter bedeutet und stellt dann seine eigene These auf: &#8220;I believe the biggest transformation that will be wrought by the iPad will be to bring <strong><strong>an enormous increase in online shopping.&#8221;</strong></strong></p>
<h2>&#8216;<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/167/503390/text/">&#8216;Es gibt eine Bereitschaft, im Netz zu zahlen&#8221;</a></h2>
<p>Ein interessantes Interview in der SZ mit Peter Sunde, Mitgründer von Pirate Bay, über seines neues <strong>freiwilliges Micro-Bezahlsystem Flattr</strong>. Sunde: ”Wir wollen zeigen, dass es durchaus die Bereitschaft gibt, im Netz zu bezahlen. Die Leute wollen eben nicht wie Kriminelle behandelt werden, sondern wie normale Bürger.&#8221;</p>
<h2><a href="http://pewinternet.org/Reports/2010/Future-of-the-Internet-IV/Part-1Google.aspx?r=1">The Future of the Internet IV</a></h2>
<p>Pew Internet hat aus den Thesen von Nicholas Carr aus dem Sommer 2008, <a href="http://www.theatlantic.com/doc/200807/google"><strong>dass wir alle durch Google verblöden</strong></a>, eine Umfrage gemacht. <strong>80 Prozent der Befragten glauben nicht, dass Carrs Prognose bis 2020 eintreffen wird</strong>. Mit einer lesenswerten Meinungsumfrage unter Webvordenkern.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (36)</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 21:51:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Shift: Von Dollars und Dämonen Für den BR-Moderator und Journalist Richard Gutjahr entwickelt sich Internet wie ein Horrorfilm &#8211; jedenfalls aus Sicht der Verlage. &#8220;Statt zu handeln, reagierten die Platzhirsche bislang wie die Opfer in einem drittklassigen Teenie-Horrorfilm: sie liefen davon und hofften, dass der Spuk bald vorbei ist.&#8221; Gegen Ende des Films verbarrikadieren [...]]]></description>
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<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/horrorfilm.png"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/horrorfilm.png"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1773" title="horrorfilm" src="http://medialdigital.de/wp-content/horrorfilm-75x46.png" alt="horrorfilm" width="75" height="46" /></a><img class="size-large wp-image-1773 aligncenter" title="horrorfilm" src="http://medialdigital.de/wp-content/horrorfilm-300x186.png" alt="horrorfilm" width="300" height="186" /></a></h3>
<h3><strong>Top-Tipp:</strong></h3>
<h2><a href="http://gutjahr.biz/blog/2009/11/shift-dollars-und-daemonen/">Shift: Von Dollars und Dämonen</a></h2>
<p>Für den BR-Moderator und Journalist Richard Gutjahr entwickelt sich <strong>Internet wie ein Horrorfilm</strong> &#8211; jedenfalls aus Sicht der Verlage. &#8220;Statt zu handeln, reagierten die Platzhirsche bislang wie die Opfer in einem drittklassigen Teenie-Horrorfilm: sie liefen davon und hofften, dass der Spuk bald vorbei ist.&#8221; Gegen Ende des Films verbarrikadieren sich die Verlage hinter einer Paywall, aber Kenner des Genres wissen natürlich: <strong>Das Gugel-Monster ist schon längst da und so wird die Bezahlmauer zur tödlichen Falle</strong>. Bonusmaterial: <strong>Ein</strong> <strong>sehr schönes Filmplakat</strong>. Empfehlenswert als unmittelbare Anschlusslektüre: Jörg Wittkewitz bei den <em>Blogpiloten</em> über <a href="http://www.blogpiloten.de/2009/11/25/massenmedien-sind-vorratslager-das-netz-ein-schlaraffenland/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+blogpiloten+%28Blogpiloten+-+Rastlose+Blogger+durchstreifen+f%C3%BCr+euch+die+aufregendsten+Orte+der+digitalen+Welt.%29&amp;utm_content=Google+Reader"><strong>Das Web als Schlaraffenland</strong></a>.</p>
<h3><strong>Weitere Tipps:</strong></h3>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.netzpolitik.org/2009/warum-die-verleger-zum-internet-einfach-schweigen-sollten/">Warum die Verleger zum Internet einfach schweigen sollten</a></h2>
<p>Netzpolitik-Blogger Markus Beckedahl ist weder Journalist noch Verleger, sondern Webberater &#8211; und beweist mit <strong>sieben Thesen</strong> mehr Verständnis für die <strong>wirtschaftlichen Mechanismen des Journalismus im Netz</strong> als viele Journalisten und Verleger.</p>
<h2><a href="http://philipbanse.de/wp/blogger-interviews-fur-dctp-tv-1/">Blogger-Interviews für dctp.tv #1</a></h2>
<p>Der Journalist Philip Banse führt für dctp.tv je 35minütige ebenso entspannte wie interessante <strong>Video-Interviews mit bekannten Bloggern</strong>. In der ersten Staffel dabei: Markus Beckedahl, Stefan Niggemeier, Johnnny Häusler, Sascha Lob. Besonders sehenswert: Die Folge mit Niggemeier.</p>
<h2><a href="http://www.zeit.de/digital/2009-11/doepfner_paidcontent_231109-2">&#8220;Über den Inhalt begeistern&#8221;</a></h2>
<p><strong>Matthias Döpfner </strong>begründet in einem viermütigen Interview mit den <em>Zeit</em>-Herausgebern Josef Joffe und Michael Naumann, <strong>warum die Axel Springer AG auf Paid Content setzt.</strong></p>
<h2><a href="http://blogs.harvardbusiness.org/haque/2009/11/why_news_corps_antigoogle_coun.html">Why Big Media&#8217;s Anti-Google Counter-Revolution Will Fail</a></h2>
<p>&#8220;<strong>Blocking Google is about as smart as eating a pound of plutonium</strong>&#8220;, findet der Direktor des Havas Media Lab, <strong>Umair Haque</strong>. Einer der Gründe, die er vorbringt: Der Versuch von Microsoft und Murdoch mittels Google-Ausschluss die begrenzten Medienresourcen des 20. Jahrhunderts künstlich wieder herzustellen, funktioniert nicht mehr.</p>
<h2><a href="http://www.guardian.co.uk/media/2009/nov/25/blogosphere-top-10-websites">The blogosphere&#8217;s top 10 websites</a></h2>
<p><strong>Worauf verlinken US-Blogger?</strong> Jedenfalls weniger auf journalistische Websites als Rupert Murdoch glauben machen möchte. An oberster Stelle wird auf die englischsprachige Wikipedia verlinkt. <strong>Nur ein einziges Medienportal ist in den Top Ten vertreten</strong> &#8211; die <em>New York Times </em>auf Platz 9 (zwei Plätze hinter Facebook). Bei <em>Guardian PDA</em>.</p>
<h2><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=872">Das Offline-Magazin</a></h2>
<p>Steffen Leidel bei <em>lab</em>, dem Ausbildungs-Blog der Deutschen Welle, mit einer differenzierten Analyse der Stärken und Schwächen des neuen kostenpflichtigen <strong>eMag der <em>Welt am Sonntag</em></strong>.</p>
<h2><a href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2009/11/rupert-murdoch-has-it-backwards.html">Rupert Murdoch has it backwards</a></h2>
<p><strong>Seth Godin</strong> beweist, dass auch ein <strong>Zweizeiler</strong> ein lesenswerter Blogbeitrag sein kann.</p>
<p><em>Foto: <a href="http://gutjahr.biz/blog/2009/11/shift-dollars-und-daemonen/">Richard Gutjahr</a></em></p>
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