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	<title>Medial Digital &#187; hyperlocal</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Digital, entrepreneurial, hyperlocal &#8211; Früchte einer New York Reise</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 03:45:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der vergangenen Woche war ich mit Stephan Weichert und Alexander von Streit in New York unterwegs. Wir haben für ein Projekt über Journalismus-Innovationen in fünf Tagen 15  Interviews mit Journalismus-Vordenkern geführt. Unter anderem mit Jeff Jarvis und Jeremy Caplan vom CUNY Studiengang Entrepreneurial Journalism, mit Emily Bell, Direktorin des Tow Centers an der Columbia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/streetfightsummit.png"><img class="alignleft size-large wp-image-5261" title="streetfightsummit" src="http://medialdigital.de/wp-content/streetfightsummit-300x403.png" alt="" width="300" height="403" /></a></p>
<p>In der vergangenen Woche war ich mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stephan_Weichert"><strong>Stephan Weichert</strong></a> und <a href="http://www.von-streit.de/"><strong>Alexander von Streit </strong></a>in New York unterwegs. Wir haben für ein Projekt über Journalismus-Innovationen in fünf Tagen 15  Interviews mit  Journalismus-Vordenkern geführt. Unter anderem mit <a href="http://www.buzzmachine.com"><strong>Jeff Jarvis</strong></a> und <a href="http://www.jeremycaplan.com/"><strong>Jeremy Caplan</strong></a> vom<br />
<a href="http://www.journalism.cuny.edu/academics/entrepreneurial-journalism/"><strong>CUNY Studiengang Entrepreneurial Journalism</strong></a>, mit <a href="http://emilybellwether.wordpress.com/"><strong>Emily Bell</strong></a>, Direktorin des <a href="http://www.journalism.columbia.edu/page/628-tow-center-for-digital-journalism/426"><strong>Tow Centers an der Columbia University</strong></a>,  mit <a href="http://pressthink.org/"><strong>Jay Rosen</strong></a>, der mit seinen Journalismusstudenten im <a href="http://journalism.nyu.edu/graduate/courses-of-study/studio-20/"><strong>Studio 20 an der NYU</strong></a> interessante kollaborative Modelle entwickelt, und mit <a href="http://www.scoopcamp.de/shazna-nessa-director-of-interactive-the-associated-press/"><strong>Shazna Nessa</strong></a>, Interaktiv-Chefin der Nachrichtenagentur AP, die im September beim Hamburger Scoopcamp die Keynote gehalten hat. Es wird aber noch etwas dauern, bis man unsere Interviews sehen und nachlesen kann. Sie müssen noch bearbeitet weren, außerdem werde ich noch weitere Interviews in der San <a href="http://medialdigital.de/wp-content/JarvisCUNY.png"><img class="alignleft size-large wp-image-5264" title="JarvisCUNY" src="http://medialdigital.de/wp-content/JarvisCUNY-300x223.png" alt="" width="300" height="223" /></a>Francisco Bay Area und in Florida führen. Die fertige Interview-Serie wird dann sukzessive demnächst in Videoform (mit Untertiteln) zuerst bei  Zeit Online und dann auf der neuen stiftungsfinanzierten Journalismus-Plattform  <a href="http://vocer.org/de/"><strong>vocer</strong></a> erscheinen. Bei Zeit Online und im Medium Magazin werden außerdem Texte von mir zu Journalismus-Innovationen erscheinen, die Erkenntnisse aus den Interviews und weiteren Recherchen zusammenfassen.</p>
<p>An dieser Stelle möchte ich schon mal dem International Center for Journalism (ICJF) und der Initiative Journalisten Programm (IJP) für das großzügig gewährte Reisestipendium danken, ohne das ich mir die Vielzahl von Recherchereisen gar nicht leisten könnte.</p>
<p>Zwischendurch auf dem New York Trip war ich allerdings noch auf der zweitägigen Streetfight Summit Konferenz. Sie wurde erstmals organisiert von Streetfight Magazine, dem Zentralorgan des aufstrebenden hyperlokalen Marktes und seiner Beteiligten. Mein Bericht über hyperlokale Trends, die auf dieser Konferenz dort diskutiert wurden, verknüpft Auszügen mit dem Interview mit Foursquare-Manager Evan Cohen ist bei Hyperland erschienen:</p>
<h4>Hyperlocal: Digitales Leben im Stadtplan</h4>
<div id="attachment_3405">
<p><strong>Das Netz wird “hyperlocal”: Ortsbezogene Dienste wie Groupon und  Facebook stehen an der Spitze einer Veränderung unseres Alltags. Eine  Hyperlocal-Konferenz in New York zeigt, wohin die Reise geht.</strong></p>
</div>
<p>Touristen mit Reiseführern und Stadtplänen sieht man in New York kaum  noch. Dafür rempelt man sich häufiger mal versehentlich an. Denn immer  mehr Menschen laufen versunken in den Bildschirm ihres Smartphones durch  die Straßen von Manhattan (<a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/11/hyperlocal-digitales-leben-im-stadtplan/"><strong>bitte bei Hyperland weiterlesen</strong></a>).</p>
<p><em>Foto Schild Streetfight Summit: Ulrike Langer</em></p>
<p><em>Foto Langer, Jarvis, Weichert: Alexander von Streit</em></p>
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		<title>Open Data im Lokaljournalismus &#8211; Folien vom Scoopcamp 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 14:12:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zurück vom Hamburger Scoopcamp, das in diesem Jahr genauso großartig war wie die Premiere im vergangenen Jahr, gibt es es hier jetzt erst mal auf die Schnelle die Folien von mir und Lorenz Matzat. Wir hatten den Workshop 2 übernommen, in dem es um Chancen ging, die das Open Data Konzept für den Lokaljournalismus bietet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F09%2F30%2Fopen-data-im-lokaljournalismus-folien-vom-scoopcamp-2010%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F09%2F30%2Fopen-data-im-lokaljournalismus-folien-vom-scoopcamp-2010%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Zurück vom Hamburger <a href="http://www.scoopcamp.de/programm/"><strong>Scoopcamp</strong></a>, das in diesem Jahr genauso großartig war wie die Premiere im vergangenen Jahr, gibt es es hier jetzt erst mal auf die Schnelle die Folien von mir und <a href="http://www.datenjournalist.de"><strong>Lorenz Matzat</strong></a>. Wir hatten den Workshop 2 übernommen, in dem es um Chancen ging, die das Open Data Konzept für den Lokaljournalismus bietet. Lorenz hat zunächst erläutert, was Datenjournalismus eigentlich ist, in welchen Formen er sich äußern kann und wie man an die dafür nötigen Daten kommt. Ich habe dann beispielhafte Projekte aus dem Inland und- Ausland vorgestellt, wo Daten und Journalismus bereits eine Einheit bilden, z.B. weil Journalisten Rohdaten zur Verfügung stellen mit der Aufforderung an Nutzer, etwas daraus zu machen, weil Daten in besonders eingänger Form visualisiert werden oder auch nationale Beispiele, die man ebenso gut auf regionaler oder lokaler Ebene umsetzen könnte. Lorenz hat einem dritten, praktischen Teil noch gezeigt, wie man z.B. mit Google Motion Charts auch ohne Programmierkenntnisse einfache Datenvisualisierungen selbst erstellen kann (ab Folie 33).</p>
<p>Dies sind die Folien von Lorenz:</p>
<div id="__ss_5321189" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="OpenData und Lokaljournalismus | Scoopcamp HH 2010" href="http://www.slideshare.net/datenjournalist/opendata-und-lokaljournalismus-scoopcamp-hh-2010">OpenData und Lokaljournalismus | Scoopcamp HH 2010</a></strong><object id="__sse5321189" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=opendatalokalhh1a-100930004352-phpapp02&amp;stripped_title=opendata-und-lokaljournalismus-scoopcamp-hh-2010&amp;userName=datenjournalist" /><param name="name" value="__sse5321189" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5321189" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=opendatalokalhh1a-100930004352-phpapp02&amp;stripped_title=opendata-und-lokaljournalismus-scoopcamp-hh-2010&amp;userName=datenjournalist" name="__sse5321189" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/datenjournalist">Lorenz Matzat</a>.</div>
<div style="padding: 5px 0 12px;">Und dies sind meine Folien:</div>
</div>
<div id="__ss_5323606" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Open data und Lokaljournalismus scoopcamp 2010" href="http://www.slideshare.net/mauisurfer/open-data-und-lokaljournalismus-scoopcamp-2010">Open data und Lokaljournalismus scoopcamp 2010</a></strong><object id="__sse5323606" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=datenjournalismusscoopcamp2010-100930082204-phpapp01&amp;stripped_title=open-data-und-lokaljournalismus-scoopcamp-2010&amp;userName=mauisurfer" /><param name="name" value="__sse5323606" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse5323606" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=datenjournalismusscoopcamp2010-100930082204-phpapp01&amp;stripped_title=open-data-und-lokaljournalismus-scoopcamp-2010&amp;userName=mauisurfer" name="__sse5323606" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/mauisurfer">Ulrike Langer</a>.</div>
<div style="padding: 5px 0 12px;">Mehr zum Scoopcamp folgt in Kürze in einem zweiten Blogpost.</div>
</div>
<p>Mein Lesetipp für dieses Thema ist außerdem Lorenz Matzats Beitrag vom 19. Juli: <strong><a title="Permanent Link to Hyperlocal: Lokaljournalismus und OpenData in den USA und Deutschland" rel="bookmark" href="http://www.datenjournalist.de/hyperlocal-microlocal-usw-lokaljournalismus-und-opendata-in-den-usa-und-deutschland/">Hyperlocal: Lokaljournalismus und OpenData in den USA und Deutschland</a></strong></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Jay Rosens Rat an junge Journalisten</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 19:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: The Journalists Formerly Known as the Media: My Advice to the Next Generation Der New Yorker Journalismusprofessor Jay Rosen hat seine brillante Rede vor französischen Journalismusstudenten auf seinen Posterous-Blog gestellt. Rosen spannt den Bogen vom Medienwandel zur Industrialisierung und zur französischen Revolution. weitere Tipps: Dann mögen Sie sicher auch&#8230; Mario Sixtus und Fiete Stegers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Empfehlungssystem.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3584" title="Empfehlungssystem" src="http://medialdigital.de/wp-content/Empfehlungssystem-300x176.png" alt="" width="300" height="176" /></a></p>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://jayrosen.posterous.com/the-journalists-formerly-known-as-the-media-m">The Journalists Formerly Known as the Media: My Advice to the Next Generation</a></h4>
<p>Der New Yorker Journalismusprofessor <strong>Jay Rosen</strong> hat seine <strong>brillante Rede vor französischen Journalismusstudenten</strong> auf seinen Posterous-Blog gestellt. Rosen spannt den Bogen vom Medienwandel zur Industrialisierung und zur französischen Revolution.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://breitband.dradio.de/dann-mogen-sie-sicher-auch/">Dann mögen Sie sicher auch&#8230;</a></h4>
<p>Mario Sixtus und Fiete Stegers haben einen hörenswerten Beitrag für die dradio Wissen Sendung &#8220;Kultur&#8221; <span style="text-decoration: line-through;">&#8220;Breitband&#8221;</span> <span style="text-decoration: line-through;">produziert</span> aus dem Elektrischen Reporter recycelt (was die Qualität nicht mindert). Es geht um <strong>künstliche Intelligenz und Empfehlungssysteme</strong> und um Amazon, das eigentlich immer noch sehr dumme Vorschläge macht.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.marian-semm.de/2010/09/oberberg-aktuell-auf-augenhoehe-mit-dem-platzhirschen-serie-lokalzeitung-2-0-folge-6/">Auf Augenhöhe mit dem Platzhirschen – wie eine profitable Nur-Online-Regionalzeitung funktioniert (Serie Lokalzeitung 2.0 – Folge 6)</a></h4>
<p>Medienberater Marian Semm hat nach langer Pause seine Blogserie über neue Modelle des Lokaljournalismus fortgesetzt. Diesmal mit einem <strong>Interview mit Frank Sczepurek, dem Macher der Onlinezeitung <a href="http://www.oberberg-aktuell.de/"><em>Oberberg Aktuell</em></a>,</strong> die es seit zehn Jahren gibt, die pro Tag mehr als 10.000 Besucher erreicht und nach eigenen Angaben profitabel arbeitet.</p>
<h4><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/fuenf-tage-fuer-guten-journalismus/">&#8220;Fünf Tage für guten Journalismus&#8221;</a></h4>
<p>Annette Hillebrand, Leiterin der  <strong><a href="http://www.akademie-fuer-publizistik.de/" target="_blank">Akademie für Publizistik</a></strong> (AfP), die am 20. September in Hamburg ihr 40jähriges Bestehen feiert, erläutert im Interview mit dem <em>medium magazin</em>, welche Bereitschaft sie sich von den <strong>Medienhäusern</strong> wünscht, wenn es um die <strong>Weiterbildung</strong> der Mitarbeiter geht.</p>
<h4 id="post-3850"><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/09/10/das-burda-paradox-und-die-times-zukunft/">Das Burda-Paradox und die Times-Zukunft</a></h4>
<p>Christian Jakubetz vergleicht die Online-Strategien der <em>New York Times</em> und von Burda:</p>
<p>&#8220;Da ist zum einen der Verleger der New York Times, der etwas gesagt hat, was man letztendlich wenig  überraschend findet: das nämlich irgendwann <strong>der Tag kommt, an dem man aufhören würde, die Times zu drucken.</strong> Natürlich weiß man nicht, wann das sein wird, aber der Tag, da ist man sich in New York sicher, kommt. In absehbarer Zeit.</p>
<p>Und da ist dann auch Phillip Welte, Vorstand bei Burda, des Web-Enthusiasmus weitgehend unverdächtig. Welte kündigt an, dass Burda die Online-Aktivitäten auf ein Minimum absenken wird. Kurz gefasste Variante: Natürlich akzeptiere man die Notwendigkeit von Präsenz im Netz, <strong>finanzierbaren (Qualitäts-)Journalismus im Netz hält er aber schlichtweg für gescheitert und nachgerade unmöglich.</strong>&#8221;</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://roychristopher.com/danah-boydprivacy-context-control">danah boyd: Privacy = Context + Control</a></h4>
<p>Der amerikanische Kommunikationswissenschaftler und Subkultur-Blogger Roy Christopher interviewt die Social-Media-Expertin Danah Boyd. 1:1 auf hiesige Verhältnisse übertragbar ist diese Passage:</p>
<p>&#8220;<em>The news loves a juicy online scandal, but their worries are always seem so overblown to those in-the-know. What should we do about it?</em><strong> </strong></p>
<p><strong>db: </strong>Find a different business model for news so that journalists don’t resort to sensationalism? More seriously, I don’t know how to combat a lot of fear mongering. It’s not just journalists. It’s parents and policy makers and educators. People are afraid and they fear what they don’t know. It’s really hard to grapple with that. <strong>But what really bothers me about the fear mongering is that it obscures the real risks that youth face while also failing to actually help the youth who are most at-risk.</strong>&#8221;</p>
<p>Interessant ist auch Boyds Unterscheidung von &#8220;<strong>persönlich</strong>&#8221; versus &#8220;<strong>privat</strong>&#8221; am Beispiel von Jay Rosens Tweets.</p>
<h4><a href="http://felixhuegel.posterous.com/das-social-media-dashboard-von-npr-ein-vorbil">Das Social-Media-Dashboard von NPR &#8211; ein Vorbild für deutsche Radiosender?</a></h4>
<p>Felix Hügel lobt die Konsequenz, mit dem das amerikanische spendenfinanzierte<strong> National Public Radio (NPR)</strong> seine Homepage zu einem <strong>nutzerzentrischen Social-Media-Cockpit</strong> umgestaltet hat und empfiehlt deutschen Radiosendern, sich dieses Modell genau anzusehen und davon zu lernen.</p>
<h4><a href="http://www.wordyard.com/2010/09/09/how-will-the-app-stores-new-newsstand-be-censored/">How will the App Store’s “new newsstand” be censored? We’ll know it when we see it</a></h4>
<p>Scott Rosenberg empfiehlt Verlegern, die immer noch auf die Knie fallen und beten, weil Steve Jobs das iPad auf den Markt gebracht hat, einen Blick in die neuen Geschäftsbedingungen des App Stores. Rosenberg zitiert daraus: &#8220;We will reject Apps for any content or behavior that we believe is over the line. <strong>What line, you ask? Well, as a Supreme Court Justice once said, &#8216;I’ll know it when I see it.&#8217; And we think that you will also know it when you cross it.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/09/07/next-5-years-social-media/">The Next 5 Years in Social Media</a></h4>
<p>Mashable benennt die <strong>Trends der kommenden Jahr im sozialen Netz</strong>: Es wird mobiler, Netzwerkeffekte werden sich weiter verstärken (die Großen werden noch größer), das Fernsehen verschmilzt mit dem sozialen Netz, auch das Internet der Dinge wird sozial (Körperfettwaagen kommunizieren miteinander etc.)</p>
<h4><a href="http://richworks.in/2010/04/50-most-stunning-examples-of-data-visualization-and-infographics/">50 most stunning examples of data visualization and infographics</a></h4>
<p>So gut können <strong>Infografiken</strong> aussehen, einfach eine Augenweide.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Lernen.gif&amp;filetimestamp=20070814163759">Carl Philipp Burkert @ Wikimedia</a> CC-by-sa 2.0/de</em></p>
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var flattr_dsc = 'Top-Tipp: The Journalists Formerly Known as the Media: My Advice to the Next Generation Der New Yorker Journalismusprofessor Jay Rosen hat seine brillante Rede vor französischen Journalismusstudenten auf seinen Posterous-Blog gestellt. Rosen spannt den Bogen vom Medienwandel zur Industrialisierung und zur französischen Revolution. weitere Tipps: Dann mögen Sie sicher auch&#8230; Mario Sixtus und Fiete Stegers [...]';
var flattr_tag = 'App Store,Apple App Zensur,Danah Boyd,Datenvisualisierung,Digitalstrategie Burda,Digitalstrategie New York Times,hyperlocal,Infografik,Jay Rosen,Journalismuswandel,Journalisten-Weiterbildung,National Public Radio,New York Times,NPR,Oberberg Aktuell,Privatsphäre im Netz,public-private-debate,Social Media Cockpit';
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: OpenData-Journalismus</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Jul 2010 21:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hyperlocal: Lokaljournalismus und OpenData in den USA und Deutschland Datenjournalist Lorenz Matzat sammelt Beispiele dafür, wie OpenData den (Hyper)-Lokaljournalismus beflügeln kann. Dies ist Folge 1 (USA). Warum ich kein (reiner) Journalist mehr bin Schon ein paar Tage älter, aber auf jeden Fall lesenswert: Christian Jakubetz über die Arbeitsbedingungen von freien Journalisten und das Thema Unternehmerjournalismus: [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/cognitive-surplus.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3331" title="cognitive-surplus" src="http://medialdigital.de/wp-content/cognitive-surplus-300x291.png" alt="" width="300" height="291" /></a></h4>
<h4><a title="Permanent Link to Hyperlocal: Lokaljournalismus  und  OpenData in den USA und Deutschland" rel="bookmark" href="http://www.datenjournalist.de/hyperlocal-microlocal-usw-lokaljournalismus-und-opendata-in-den-usa-und-deutschland/">Hyperlocal:  Lokaljournalismus  und OpenData in den USA und Deutschland</a></h4>
<p><em>Datenjournalist</em> Lorenz Matzat sammelt Beispiele dafür, <strong>wie  OpenData den (Hyper)-Lokaljournalismus beflügeln kann</strong>. Dies  ist Folge 1 (USA).</p>
<h4 id="post-3558"><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=3558">Warum ich kein (reiner)  Journalist mehr bin</a></h4>
<p>Schon ein paar Tage älter, aber auf jeden Fall lesenswert: Christian  Jakubetz über die Arbeitsbedingungen von freien Journalisten und das  Thema Unternehmerjournalismus: “Das, was Ruß-Mohl einigermaßen süffisant  beschrieben hat, wird auf  Dauer zu einem sehr ernsthaften  Akzeptanzproblem im Journalismus führen. [...] <strong>Der Journalismus  wird eine ganze Reihe von Talenten verlieren und  auch eine Menge an  Nutzern. Und auch daran ist nicht Google schuld</strong>.”</p>
<h4><a href="http://gutjahr.biz/blog/2010/07/die-gelbe-gefahr/"><strong>Der  E-Postbrief – Die gelbe Gefahr?</strong></a></h4>
<p>Bei circa 3000 Retweets und mehr als 4o Trackbacks gehe ich davon aus, dass  mittlerweile jeder Richard Gutjahrs <strong> </strong> lesenswerten Blogpost zu den Diskrepanzen in den AGBs beim E-Postbrief gelesen hat. Deshalb weise ich hier nur nochmal auf eine weitere  Diskrepanz in den Kommentaren hin:</p>
<p>Kommentar #30:</p>
<dl id="comment_list">
<dt id="comment-2085">Serviceteam E-POSTBRIEF  23. July 2010 at 20:16 </dt>
<dd>
<div id="comment-body-2085">
<p>Sehr geehrter Herr Gutjahr,</p>
<p>wir sind auf Ihren Beitrag aufmerksam geworden und gehen in Kürze   ausführlich auf die Inhalte ein.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ihr Serviceteam E-POSTBRIEF</p>
<p>Jermain Mc Coy</p>
<p>Komentar #41</p>
<dl id="comment_list">
<dt id="comment-2108"><a rel="external nofollow" href="http://gutjahr.biz/">Richard  Gutjahr</a> 24. July 2010 at 09:05 </dt>
<dd>
<div id="comment-body-2108">
<p>@Serviceteam E-POSTBRIEF</p>
<p>Sehr geehrter Herr Mc Coy. Wie Sie und Ihre Vorgesetzten in der   Unternehmenskommunikation wissen, freue ich mich auf Ihre Ausführungen.   Schon seit über einer Woche.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen, Richard Gutjahr</p>
</div>
</dd>
</dl>
</div>
</dd>
</dl>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/07/writers-explain-what-its-like-toiling-on-the-content-farm202.html">Writers  Explain What It’s Like Toiling on the Content Farm</a></h4>
<p>Sogenannte <strong>Contentfarmen</strong> wie Demand Media werden  dafür kritisiert, ihre Autoren wie Contentsklaven zu bezahlen und  aufgrund ihres überlegener Einsatzes von Suchmaschinenoptimierung  “richtigen” Journalismus aus den Google-Suchergebnissen zu verdrängen.  Mark Glaser von <em>Mediashift</em> <strong>fragt Autoren, wie es ist,  als Contentsklave zu arbeiten </strong>(Überschriftenlink). Interessant:  Kaum ein Journalist mag unter seinem richtigem Namen antworten.  Ebenfalls lesenswert bei<em> Mediashift</em>: Hyperlokale Autoren  berichten über ihre Erfahrungen:<a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/07/writers-talk-about-working-the-hyper-local-beat204.html"><strong> Writers Talk About Working the Hyper-Local Beat</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/pornos-werden-unwichtig/">“Pornos   werden unwichtig”</a></h4>
<p>Christoph  Koch berichtet in der <em>taz </em>(Überschriftenlink)  über seinen 40-tägigen Verzicht auf Internet und Handy und die daraus  resultierenden Entzugserscheinungen. Das erinnerte mich an die  Schilderungen des Wiener Studenten Luca Hammer, der im Frühjahr <a href="http://www.2-blog.net/2010/43-tage-ohne-social-web/"><strong>vorübergehend  auf Social Media verzichtete und </strong><strong>darüber ausführlich  bloggte</strong>.</a> Mehr zum Thema (Echtzeit-)Internetsucht in meinem  Blogpost: <a href="../2010/06/09/immer-und-uberall-online-%E2%80%93-chancen-und-risiken-des-echtzeitwebs-2/"><strong>Immer  und überall online – Chancen und Risiken des  Echtzeitwebs (2)</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://10000words.net/2010/07/should-journalists-learn-programming-skills-a-flowchart/">Should  journalists learn programming skills?: A Flowchart</a></h4>
<p><strong>Datenjournalismus</strong> ist im anglo-amerikanischen  Journalismus ein heißer Trend und damit verbunden auch die Frage, ob  Journalisten programmieren können sollten. Der Multimedia-Journalist  Mark Luckie gibt Antworten in einem <strong>Flowchart</strong> und  stellt fest: Nicht unbedingt.</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/07/20/last-5-years-social-media/">A  Look Back at the Last 5 Years in Social Media</a></h4>
<p>Ein guter <strong>Überblick</strong> über 5 Jahre Social Media von <em>Mashable</em>.</p>
<h4><a title="The 10 Laws of Multimedia" rel="bookmark" href="http://www.advancingthestory.com/2010/07/19/the-10-laws-of-multimedia/">The  10 Laws of  Multimedia</a></h4>
<p>Al Tompkins, Poynter Institute Group Leader for Broadcasting and  Online, hat <strong>zehn simple Regeln für erfolgreichen  Multimedia-Journalismus </strong>entwickelt, nachzulesen bei <em>Advancing  the Story</em>.</p>
<h4><a href="http://www.informationisbeautiful.net/2010/cognitive-surplus-visualized/">Cognitive  Surplus visualized</a></h4>
<p>Frappierend:<em> </em>In einem Zweitausendstel der Zeit, die  erwachsene Amerikaner vor der Glotze sitzen, wurde die gesamte Wikipedia  erstellt<em> – Information is beautiful</em> (s. Titelgrafik zu diesem  Blogpost) <strong>visualisiert mit Goggle Boxes eine Angabe aus Clay  Shirkys Buch “Cognitive Surplus”</strong>.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (48)</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/GEZ.png"><img class="alignnone size-full wp-image-2268" title="GEZ" src="http://medialdigital.de/wp-content/GEZ.png" alt="GEZ" width="161" height="88" /></a></p>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h2><a href="http://www.blogpiloten.de/2010/02/19/was-ist-social-media-2/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+blogpiloten+%28Blogpiloten+-+Rastlose+Blogger+durchstreifen+f%C3%BCr+euch+die+aufregendsten+Orte+der+digitalen+Welt.%29&amp;utm_content=Google+Reader">Was ist Social Media? </a></h2>
<p>Man kann es natürlich so machen wie Don Alphonso und <strong>die gesamte Sparte der momentan so gefragten Social Media Berater zu Parasiten erklären</strong>, die ihren leichtgläubigen Kunden das Geld mit den jeweils letzten Hypes aus der Tasche ziehen. Das Ganze noch verschärft nach dem eigenen <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E9E6A6552410C476C8BD314DA9346FFE6~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><strong>Beitrag in der FAZ</strong></a>, mit weiterem Namedropping gewürzt und mit Fäkalsprache garniert &#8211; <a href="http://blogbar.de/archiv/2010/02/18/schelme-wie-ihr/"><strong>im eigenen Blog ist man ja Hausherr</strong></a> &#8211; und die Aufmerksamkeit ist gewiss. Man kann aber auch wie Jörg Wittkewitz bei den <em>Blogpiloten</em> sachlich und voraussetzungslos erläutern, <strong>was Social Media eigentlich ist und warum Unternehmen dafür Berater brauchen könnten</strong>. Letztere Variante gefällt mir wesentlich besser.</p>
<h4>Weitere Tipps:</h4>
<h2><a href="http://www.blogpiloten.de/2010/02/18/gez-forum-das-schweigen-der-gez-lammer/">GEZ-Forum: Das Schweigen der (GEZ-)Lämmer</a></h2>
<p>Björn Rohles analysiert bei den <em>Blogpiloten </em>gut drei Wochen nach dem Start des <strong>GEZ-Diskussionsforums</strong>, was da schiefgelaufen ist. &#8220;Es gibt gefühlte 1000 Foren, in denen über die Rundfunkgebühren diskutiert wird – meist sehr negativ. Welchen Grund kann es da noch für ein Forum der GEZ geben? Was ist die <em>eine</em> Sache, die kein anderes Forum bieten kann? Die Antwort ist überraschend einfach: Es ist ein Forum <em>der GEZ</em>. [...] Es ist vollkommen egal, ob die Moderatoren an der Gebührenregelung etwas ändern könnten – mich interessiert der Austausch der Meinungen.&#8221; Doch diesem Austausch stellen sich die Mitarbeiter nicht. &#8220;<strong>Der fatale <em>fail</em> des GEZ-Forum heißt nun: Schweigen</strong>. Denn das ist die Reaktion, die man im Forum auf die meisten Einträge erhält.&#8221; Rohles entwickelt einen <strong>5-Punkte-Plan</strong>, wie die GEZ ihr Forum verbessern &#8211; oder retten &#8211; könnte.</p>
<h2 id="posttitle_12072951"><a href="http://www.steverubel.com/ap-is-visionary-they-see-a-siteless-web-comin">AP is Visionary: They See a &#8220;Siteless Web&#8221; </a></h2>
<p>Steve Rubel findet das Vorgehen der US-Nachrichtenagentur AP, <strong>per Twitter auf die AP-Faceboook-Seite zu verweisen und dort den Fans ganze Beiträge anzubieten</strong> &#8220;a downright brilliant and visionary move&#8221;. AP habe erkannt, dass sich im Web der Zukunft Portale (wie Zeitungsportale oder T-Online) auflösen zugunsten von Plattformen (wie Facebook oder Google) . Mit Links zu kritischen Stimmen. Ein interessanter Ansatz, aber <strong>worin liegt das Geschäftsmodell? </strong>Wenn die AP per Facebook ihre Meldungen unter Ausschaltung der Vermittler (Verlage) dem Endnutzer selbst anbietet, warum sollten die Verlage für die Nutzung der Agenturmeldungen weiterhin bezahlen?</p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.marian-semm.de/2010/02/die-oekonomie-des-ortsblogs-serie-lokalzeitung-2-0-folge-4/"><span>Die Ökonomie des Ortsblogs (Serie Lokalzeitung 2.0 – Folge 4)</span></a></h2>
<p><span>Medienberater Marian Semm hat ein <strong>Kosten- und Umsatzmodell für &#8220;hyperlokale Zellen&#8221;</strong> alias Ortsblogs durchgerechnet und benennt mögliche Kooperationsformen unabhängiger Ortsblogger mit Verlagen. </span></p>
<h2><a href="http://www.niemanlab.org/2010/02/the-ipad-business-model-for-news-strategies-publishers-must-embrace/"><span>The iPad business model for news: Strategies publishers must embrace</span></a></h2>
<p>Martin Langeveld kontrastiert  bei <em>Nieman Journalism Lab</em>, was das<strong> iPad </strong>für Verlage und andere Inhalteanbieter bedeutet und stellt dann seine eigene These auf: &#8220;I believe the biggest transformation that will be wrought by the iPad will be to bring <strong><strong>an enormous increase in online shopping.&#8221;</strong></strong></p>
<h2>&#8216;<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/167/503390/text/">&#8216;Es gibt eine Bereitschaft, im Netz zu zahlen&#8221;</a></h2>
<p>Ein interessantes Interview in der SZ mit Peter Sunde, Mitgründer von Pirate Bay, über seines neues <strong>freiwilliges Micro-Bezahlsystem Flattr</strong>. Sunde: ”Wir wollen zeigen, dass es durchaus die Bereitschaft gibt, im Netz zu bezahlen. Die Leute wollen eben nicht wie Kriminelle behandelt werden, sondern wie normale Bürger.&#8221;</p>
<h2><a href="http://pewinternet.org/Reports/2010/Future-of-the-Internet-IV/Part-1Google.aspx?r=1">The Future of the Internet IV</a></h2>
<p>Pew Internet hat aus den Thesen von Nicholas Carr aus dem Sommer 2008, <a href="http://www.theatlantic.com/doc/200807/google"><strong>dass wir alle durch Google verblöden</strong></a>, eine Umfrage gemacht. <strong>80 Prozent der Befragten glauben nicht, dass Carrs Prognose bis 2020 eintreffen wird</strong>. Mit einer lesenswerten Meinungsumfrage unter Webvordenkern.</p>
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		<title>Jeff Jarvis: &#8220;Die Zukunft des Journalismus ist unternehmerisch&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 17:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Medienprofessor Jeff Jarvis unterrichtet &#8220;Unternehmer-Journalismus&#8221; in einem Graduierten-Programm an der City University of New York (CUNY). Seine Thesen: Journalisten sollten unbedingt die wirtschaftliche Seite der Branche verstehen, auch wenn sie kein Startup gründen wollen. Klassische Medienunternehmen müssen damit rechnen, dass ihnen neue Konkurrenz aus Jarvis Kursen oder aus der sprichwörtlichen Startup-Garage blüht. In journalistischen Netzwerken [...]]]></description>
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<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/989aebbc5ea24da39fe297043804b96b" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h4>Medienprofessor Jeff Jarvis unterrichtet &#8220;Unternehmer-Journalismus&#8221; in einem Graduierten-Programm an der City University of New York (CUNY). Seine Thesen: Journalisten sollten unbedingt die wirtschaftliche Seite der Branche verstehen, auch wenn sie kein Startup gründen wollen. Klassische Medienunternehmen müssen damit rechnen, dass ihnen neue Konkurrenz aus Jarvis Kursen oder aus der sprichwörtlichen Startup-Garage blüht. In journalistischen Netzwerken und hyperlokalen Plattformen liegt die Zukunft. Und sie gehört Medien, die neue Wettbewerber aus dem sozialen Netz nicht negieren oder ablehnen, sondern umarmen. Mit Jeff Jarvis sprach ich auf Burdas Digitalkonferenz Digital Life Design (DLD 10). Das englischsprachige Original-Videointerview (17 min.) ist am Ende des Beitrags eingebettet, die deutsche Textfassung ist leicht gekürzt und redigiert.</h4>
<p><strong><em><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Jeff-Jarvis.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2182" title="Jeff Jarvis" src="http://medialdigital.de/wp-content/Jeff-Jarvis.png" alt="Jeff Jarvis" width="241" height="339" /></a>Mr. Jarvis, jahrzehntelang hat man uns Journalisten erzählt, dass wir uns ums Geschäft nicht zu kümmern brauchen, das sei die Sache anderer Abteilungen&#8230;</em></strong></p>
<p>Das Geschäftliche würde uns korrumpieren, beschmutzen&#8230;</p>
<p><strong><em>Genau. Und jetzt müssen wir uns plötzlich doch darum kümmern. Ist das ein großer Umbruch im Journalismus? Vielleicht der größte, den Sie sich vorstellen können?</em></strong></p>
<p>Ich glaube, im größten Umbruch stecken wir schon mittendrin. Aber es ist ein wirtschaftlicher Umbruch. Das alte Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr. Das ist aber nur eine Perspektive. Das Geschäftsmodell ist kapputt, wenn man ein nach traditionellen Maßstäben funktionierendes Medienunternehmen besitzt. Neue Geschäftsmodelle bergen auch unglaubliche Chancen, aber man muss sie verstehen, um sie nutzen zu können. Das Problem ist: Wir Journalisten haben uns geweigert, die geschäftlichen Mechanismen zu verstehen. Wir haben jetzt die Aufgabe, uns auch um das Geschäftliche zu kümmern, damit wir herausfinden, wie wir den Journalismus erhalten und fördern können. Der Weg, den wir dabei einschlagen müssen, ist unternehmerisch. Journalistische Institutionen hatten seit der Erfindung des Webbrowsers 15 Jahre Zeit um herauszufinden, wie sie ihr Geschäftsmodell verändern müssen. Sie haben es versäumt. Ich habe geglaubt, dass sie es könnten, aber die Kontrollmechanismen und Hürden, die es zu überwinden gilt, um von den riesigen Kostenstrukturen herunterzukommen, sind wohl einfach zu groß. Deshalb glaube ich, dass die Zukunft des Journalismus mehr unternehmerisch als institutionell ist. Wir müssen nicht nur das Mediengeschäft und die dahinterstehenden Prinzipien erlernen, wir müssen auch lernen, wie man Startups gründet.</p>
<p><strong><em>Der jüngste Kurs &#8220;Entrepreneurial Journalism&#8221; an der CUNY Journalistenschule ist gerade abgeschlossen. Was sind die zentrale Fähigkeiten, die Ihre Studenten in diesem Kurs gelernt haben?</em></strong></p>
<p>Erstens, eine geniale Idee zu entwickeln und sehr klar zu artikulieren. Wir haben dafür unsere &#8220;elevator pitches&#8221;, Blitz-Präsentationen. Das ist das Allerwichtigste. Wenn die Studenten ihre Idee nicht prinzipiell in einem Tweet von 140 Zeichen ausdrücken können, dann haben sie wahrscheinlich kein sehr klares Konzept. Dann werden sie auch ihre Investoren und Kunden eher verwirren. Sie müssen also ihr Konzept sehr genau durchdenken und dann das beste Exposé ihres Lebens aufsetzen und darin ihr Geschäftmodell beschreiben. Zweitens müssen sie verstehen, wo die Umsätze herkommen sollen. Genau das haben Journalisten bisher nie gelernt, das mussten sie ja nicht. Die meisten Journalisten, die ich kenne, wissen nicht das Geringste über CPM (= TKP = Kosten um tausend Kontakte zu erreichen), CPC (Cost per Click), CPA (Cost per Action), RPM (Umsatz pro tausend Kontakte) und all dieses Zeug. Ich habe drei Stunden mit meinen Kursteilnehmern verbracht, das alles durchzugehen. Zuerst ist es Angst einflößend, dann faszinierend. Drittens: Marketing. Damit ist kein Anzeigenbudget <a href="http://medialdigital.de/wp-content/DLD1.png"><img class="alignright size-medium wp-image-2126" title="DLD" src="http://medialdigital.de/wp-content/DLD1-225x127.png" alt="DLD" width="225" height="127" /></a>gemeint. Heute betreibt man Marketing, indem Fürsprecher findet, die das Projekt bekanntmachen. Die angehenden Gründer müssen außerdem die operative Seite, die Kostenstruktur verstehen. Fragen wie &#8211; Was ist das Business? Warum sollte jemand diesen Dienst oder diese Anwendung benutzen wollen? Welche Wettbewerbstrukturen gibt es? Wie groß ist der Markt? &#8211; die gehören alle zur Projektidee. Aber wenn diese Idee entwickelt ist, muss man sich mit den Umsätzen beschäftigen. Und um die zu erzielen, muss man sich mit Marketing beschäftigen Und damit alles funktioniert, mit der Kostenstruktur. Die Studenten müssen sich auch mit Investments beschäftigen, weil sie versuchen, Investoren für ihre Ideen zu interessieren. Wir haben Geld zur Verfügung. Wir haben in den letzten zwei Jahren nach Jury-Wertungen insgesamt 100.000 Dollar in die Projekte gesteckt. Die Studenten müssen sich also auch mit dem tatsächlichen Start ihres Projekts befassen. Der Vorteil ist: Im Internet muss man dazu kein großes Unternehmen aufziehen.</p>
<p><em><strong>Bringen die angehenden Journalisten, die Ihren Unternehmer-Kurs belegen, von vornherein eine unternehmerische Einstellung mit? Braucht man die?</strong></em></p>
<p>Das ist eine Debatte, die wir ständig führen. Manche Kollegen sagen, es gibt Journalisten, die werden nie Unternehmer sein. Das stimmt. Aber trotzdem müssen sie das Geschäft des Journalismus lernen. Und ehrlich gesagt ist dieser Kurs ein unterhaltsamer Weg. Er zwingt die Studenten, sich darüber im Klaren zu werden, was sie tun wollen, was ihre Werte sind, in welcher Beziehung sie zum Rest der Medienwelt stehen wollen. Letztlich kann jeder diesen Kurs absolvieren. Jeder kann ein Startup planen. Ob man es dann auch tatsächlich startet, ist eine ganz andere Geschichte. Dazu braucht man das Rückgrat eines Unternehmers.</p>
<p><em><strong>Vier neue Projekte haben jetzt eine Anschubfinanzierung von der McCormick-Stiftung erhalten&#8230;</strong></em></p>
<p>Ja, vier aus dem letzten Kurs und drei aus dem vorigen.</p>
<p><em><strong>Was waren die Auswahlkriterien?</strong></em></p>
<p>Darüber habe nicht ich entschieden, sondern eine Jury aus Chefredakteuren, Verlegern, Unternehmern und Investoren.</p>
<p><em><strong>Aber Sie kennen die Kriterien.</strong></em></p>
<p>Ja, ich bin dabei. Die Kriterien sind: Mag die Jury die Idee? Mag sie die Person? Es ist ein Investment in eine Person. Glaubt die Jury, dass diese Person den Mumm hat das Projekt durchzuziehen? Glaubt sie, dass es dafür eine Marktlücke und einen Bedarf gibt? Würde die Jury eine neue Suchmaschine fördern wollen? Eher nicht. Aber einer meiner Studenten hat eine findige iPhone Sport-Applikation entwickelt und die Jury befand, dass es das tatsächlich noch nicht gibt.</p>
<p><em><strong>Das führt zu meiner nächsten Frage: Außer der besagten Sport-App wurden jetzt auch eine Plattform für journalistische Themenfindung und -besetzung und eine multimediale Modeplattform gefördert. Haben Journalisten dieser Tage die besten Chancen mit unkonventionellen Medienprojekten?</strong></em></p>
<p>Ja, bestimmt. Und auch dann, wenn sie die Perspektive des Zerstörers einnehmen.</p>
<p><em><strong>Was meinen Sie mit Zerstörer?</strong></em></p>
<p>Jedes etablierte Medienunternehmen sollte sich Gedanken machen über einen Studenten in meinem Kurs oder einen jungn Entwickler in der Garage, der mit seinen Netzwerkzeugen ein ganzes Geschäftsmodell zum Einsturz bringen kann. Ich habe darüber neulich mit dem Chefredakteur eines Magazins diskutiert, der die alten Regeln und Werte verteidigte. Ich sagte zu ihm: &#8220;Sie reden über Ihre Gefühle, Ansprüche und Moralvorstellungen. Jemand sollte bezahlen. Sie reden <a href="http://medialdigital.de/wp-content/DLD2.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-2184" title="DLD2" src="http://medialdigital.de/wp-content/DLD2-225x138.png" alt="DLD2" width="225" height="138" /></a>nicht darüber, wie das Geschäft funktioniert. Stellen Sie sich einen Studenten in seinem Wohnheimzimmer vor, der darüber nachdenkt, wie er Ihr Geschäft zerstören kann. Vor allem dann, wenn Ihr Magazin hinter einer Paywall verschwindet. Dieser Student denkt: Wie kann ich ein Gegenmodell entwickeln, dass annähernd den gleichen journalistischen Wert erzeugt, aber zu einem Bruchteil der Kosten?&#8221; Man kann also Projekte entwickeln, die komplett aus dem üblichen Rahmen fallen. Einer meiner Studenten hat einen Algorithmus programmiert, um eingehende Nachrichten zu priorisieren. Oder jemand kommt mit einer neuen Idee für eine Plattform für Eltern im Netz und zerstört damit die Zeitschrift &#8220;Eltern&#8221; &#8211; als fiktives Beispiel.</p>
<p><em><strong>Trügt der Eindruck oder sind meisten journalistischen StartUps in den USA hyperlokale Plattformen?</strong></em></p>
<p>Das gilt nicht unbedingt für Projekte, die in meinem Kurs entwickelt werden, aber generell schon.</p>
<p><em><strong>Haben hyperlokale Journalismus-Projekte in den USA bessere Erfolgschancen als in Deutschland?</strong></em></p>
<p>Ja, denn erstens ist der Medienmarkt anders. In Deutschland gibt es eine starke überregionale Presse, mit &#8220;Die Zeit&#8221;, ”Der Spiegel&#8221;, &#8220;Focus&#8221; etc.</p>
<p><em><strong>Aber die sind ja gerade nicht lokal&#8230;</strong></em></p>
<p>In den USA entstand eine überregionale Presse aber erst, als die ”New York Times&#8221; und &#8220;USA Today&#8221; begannen, ihre Inhalte per Satellit zu Druckzentren überall im Land zu senden. Das ist noch nicht allzu lange her. Vorher gab es in den meisten Städten nur Lokalzeitungen. Die lokalen TV-Networks haben außerdem die meisten Lokalzeitungen plattgemacht, so dass in der Regel nur noch Monopolzeitungen überleben konnten. Die waren oft nicht gut, sie werden immer schlechter, und die Leuten mögen keine Monopole. Deshalb konnten neue lokale Projekte eine Bedarfslücke füllen. Die meisten Amerikaner lesen ohnehin keine überregionalen Zeitungen. Kommunalpolitische Entscheidungen sind für das Leben der meisten Amerikaner viel wichtiger und deshalb wollen sie auch, dass die Bösewichter vor Ort im Auge behalten werden. Doch so verschieden unsere beiden Medienmärkte auch sind &#8211; die Dynamik des Internet ist die gleiche. Wo leben Sie?</p>
<p><em><strong>In Köln.</strong></em></p>
<p>In welchem Stadtteil?</p>
<p><em><strong>Der heißt Rondorf und hat 10.000 Einwohner.</strong></em></p>
<p>Wenn Sie sich morgen überlegen würden, ein hyperlokales Projekt in Rondorf aufzuziehen, wäre ein Potenzial von 10.000 Nutzern wohl zu wenig, um davon alleine leben zu können, aber Sie könnten einen Tag pro Woche investieren und Service für Ihre Nachbarn bieten, den sie bisher nicht bekommen. Ihre Lokalzeitung ist wahrscheinlich zu bräsig und der Stadtteil zu klein, um regelmäßig darüber zu berichten. Sie könnten einen Mehrwert für Rondorf schaffen und wahrscheinlich genug lokale Händler als Werbekunden gewinnen, damit sich das für Sie rentiert.</p>
<p><strong>Ich hätte überhaupt kein Problem, vernachlässigte Themen zu finden, die in der Lokalzeitung nicht vorkommen, aber es wäre sehr schwierig, den Rondorfer Metzger oder einen der Bäcker davon zu überzeugen, bei mir Werbung zu schalten. Die hätten wahrscheinlich keine Ahnung, was ein Blog ist.</strong></p>
<p>Da haben Sie Recht. Aber das ist in den USA nicht so viel anders. In unserem Projekt &#8220;New Business Models for News&#8221; an der CUNY Universität, wo ich unterrichte, haben wir dieses Problem untersucht. Wir haben mit Anzeigenvermarktern und lokalen Werbekunden gesprochen und wir werden lokale &#8220;Bürger-Anzeigenverkäufer&#8221; anlernen. Ich habe einen runden Tisch mit Vermarktern von großen und kleinen Zeitungen und hyperlokalen Blogs organisiert. Letztere sind teilweise schon über sechs Jahre online. Sie berichteten, dass die Geschäftsleute vor Ort inzwischen zu ihnen kommen, weil sie irgendwann doch <a href="http://medialdigital.de/wp-content/CUNY-Fassade.png"><img class="alignright size-large wp-image-2188" title="CUNY-Fassade" src="http://medialdigital.de/wp-content/CUNY-Fassade-300x170.png" alt="CUNY-Fassade" width="300" height="170" /></a>mitbekommen, dass die hyperlokale Webseite eine &#8220;Must Read&#8221;-Adresse ist. Das funktioniert auch aktiv: Sobald man den einen Metzger als Werbekunden hat, erzählt man das dem anderen Metzger. Zunächst muss man natürlich das Fundament schaffen, sich einen Nutzerkreis und Vertrauen erarbeiten. Aber später läuft es von alleine. Auch hier gilt wieder: Wenn die traditionellen Medien sich um diesen Markt nicht kümmern, dann wird es ein junger Typ in seiner Garage tun, und der zieht das Projekt dann gleich für fünf Stadtteile auf. Seine Seite wird meinungsstark sein, sie wird lokale Pflichtlektüre werden. Der neue Unternehmer ist jung und genügsam, er beißt sich durch, obwohl das Projekt noch wenig abwirft. Aber mit der Zeit nutzen immer mehr Leute die Plattform, und er akquiriert Werbekunden. Erst einen, dann noch einen und dann immer mehr. Das macht er in einer Stadt und dann in der nächsten. Das könnte auch in Deutschland funktionieren, obwohl der lokale Zeitungsmarkt hier anders ist und Blogs eine geringere Bedeutung haben.</p>
<p><strong>Es gibt einen hyperlokalen Blogger, der so arbeitet. Hardy Prothmann mit seinem &#8220;Heddesheimblog&#8221;. Sie haben vielleicht von ihm gehört. [Jarvis nickt] Seine Plattform funktioniert, weil der &#8220;Mannheimer Morgen&#8221; viele lokale Themen nicht aufgreift. Aber andere Zeitungen experimentieren, wie sie hyperlokale Märkte selbst besetzen können.</strong></p>
<p>Zum Beispiel Katharina Borchert bei der &#8220;WAZ&#8221;&#8230;</p>
<p><strong>.. die den &#8220;Westen&#8221; inzwischen wieder verlassen hat&#8230;</strong></p>
<p>ja, sie stieß auch auf Widerstände in der Redaktion, aber sie hat einiges ins Rollen gebracht. &#8220;Der Westen&#8221; ist eine Website, die ich sehr vielen Medienmachern in den USA gezeigt habe, die sich fragen, wie sie mit dem sozialen Netz umgehen sollen. Die traditionellen Medien können einiges bewegen, neue Medienunternehmer können es auch. Aber am Ende des Tages geht es darum, ob dem lokalen Nutzer mit neuen lokalen Plattformen im Netz besser gedient ist. Und daran glaube ich.</p>
<p><strong>Wir haben in Deutschland aber auch keine Stiftungen wie McCormick und vor allem die Knight-Stiftung, die Unternehmer-Journalismus fördern.</strong></p>
<p>Ja, das ist ein entscheidender weiterer Unterschied. Deutschland hat öffentlich-rechtliche Medien. Es gibt hier nicht die Notwendigkeit wie bei uns, Medien durch Stiftungen und Spenden zu fördern. Unser National Public Radio finanziert sich zum großen Teil aus Individualspenden. In Deutschland gibt es Rundfunkgebühren, welche die Existenz der von ihnen finanzierten Medien garantieren. Das kann aber kommerzielle Medienunternehmen ebenso behindern wie Spenden. Ich glaube, dass ein nachhaltiges Mediensystem auch profitable kommerzielle Medienunternehmen benötigt. Die Stiftungen sind sehr wichtig, um die Saat für neue Projekte zu säen und zu bewässern. Aber auf lange Sicht müssen diese Projekte sich wirtschaftlich selbst tragen, sie können nicht ewig am Spendentropf hängen.</p>
[caption id="attachment_2181" align="alignleft" width="399" caption="Jeff Jarvis beim CUNY Camp New Biz Models for News"]<a href="http://www.localnewser.com/?tag=jeff-jarvis"><img class="size-full wp-image-2181" title="CUNY" src="http://medialdigital.de/wp-content/CUNY.png" alt="CUNY" width="399" height="273" /></a>[/caption]
<p><em><strong>In den USA scheint es eine größere Bereitschaft traditioneller Medien zu geben, mit hyperlokalen Blogs zu kooperieren &#8211; Die ”New York Times&#8221; hat die redaktionelle Hoheit ihres Projekts &#8220;The Local&#8221; an einen CUNY Kurs abgegeben, die &#8220;Seattle Times&#8221; kooperiert mit einem Blognetzwerk, CNN hat in &#8220;Outside In&#8221; investiert. Und es gibt noch viel mehr Beispiele. Für Deutschland fallen mir die Themen-Blognetzwerke &#8220;Glam&#8221; (Mode) und &#8220;Science Blogs&#8221; ein, beides Burda-Beteiligungen.</strong></em></p>
<p>Ich erinnere mich, wie ich vor einiger Zeit mir Marcel Reichart von Burda (Mitgründer und Geschäftsführer der DLD-Konferenz) in meinem Büro bei CUNY saß und ihm von &#8220;Glam&#8221; und der Bedeutung von Netzwerken erzählte &#8211; die von den meisten amerikanischen Medien übrigens nicht erkannt oder abgelehnt wird. Burda hat die Bedeutung von Netzwerken erkannt und in Glam investiert. Es gibt hier durchaus Visionäre. Ich glaube, dass Glam nicht bloß ein Projekt ist, in das man investieren sollte, sondern auch ein Modell, dem es nachzueifern gilt. Egal, ob Burda oder &#8220;Süddeutsche Zeitung&#8221; oder &#8220;Wirtschaftwoche&#8221; &#8211; diese Medien haben alle die Chance, Netzwerke zu schaffen, zu kuratieren und damit schnell und risikolos mit geringen Kosten zu wachsen. Das ist ein erstrebenswertes Modell. Es gibt solche Kooperationen in den USA sicherlich schon häufiger als in Deutschland, aber auch noch nicht im nötigen Umfang. Bisher hat noch niemand das Vorbild Glam auf andere Themenbereiche übertragen, zum Beispiel Sport oder Wirtschaft. Darin lägen große Chancen. Bei einer CUNY Konferenz zum Projekt &#8220;New Business Models for News&#8221; im vergangenen November habe ich am Ende ein &#8220;umgekehrtes Panel&#8221; abgehalten. Vorne saßen Vertreter der &#8220;New York Times&#8221;, des Gannett Verlags, von Condé Nast und die mussten alle still sein und sich anhören, was das Publikum, darunter viele Blogger, von ihnen als Medienunternehmen erwartet. Dabei habe ich echten Fortschritt erlebt, denn die Vertreter der Medienkonzerne wandten sich an die Blogger. Sie sagten: &#8220;Wir brauchen Euch. Wir müssen herausfinden, wie wir mit Euch kooperieren können.&#8221; Das ist natürlich auch ein Ausdruck der Verzweiflung. Die Medien stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie schrumpfen, und sie wissen, dass sie ihre Zukunft alleine nicht bewältigen werden.</p>
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<p><a href="http://vimeo.com/9096853">Jeff Jarvis über Unternehmer-Journalismus</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>Interessante Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.buzzmachine.com/2009/12/11/the-entrepreneurial-journalism-class-report/">The entrepreneurial journalism class report (Jeff Jarvis)</a></p>
<p><a href="http://www.journalism.cuny.edu/">The CUNY Graduate School of Journalism</a></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/2010/01/11/journalisten-als-grunder-bereiten-journalistenschulen-ihre-absolventen-darauf-vor/">Journalisten als Gründer: Bereiten Journalistenschulen ihre Absolventen darauf vor?</a></p>
<p><a href="http://www.localnewser.com/?tag=jeff-jarvis">Local Newser &#8211; Dispatches from the Frontlines of Local News</a></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (44)</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 23:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: DLD10 live Digitale Vordenker aus aller Welt treffen sich vom 24. bis 26. Januar zur 6. Digital Life Design Conference von Burda (DLD10) in München. Ein Klick auf die Überschrift führt zum Liveblog und zum Live Videostream. Weitere Tipps: Jeff Jarvis: &#8220;Wir müssen im Journalismus radikal Neues ausprobieren&#8221; Netzökonom Holger Schmidt hat eines der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<h4>Top-Tipp:</h4>
<h2><a href="http://www.dld-conference.com/liveblog10/">DLD10 live</a></h2>
<p>Digitale Vordenker aus aller Welt treffen sich vom 24. bis 26. Januar zur 6. <strong>Digital Life Design Conference von Burda (DLD10)</strong> in München. Ein Klick auf die Überschrift führt zum Liveblog und zum Live Videostream.</p>
<p><strong>Weitere Tipps:</strong></p>
<h2><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/01/24/jeff-jarvis-wir-muessen-im-journalismus-radikal-neues-probieren.aspx">Jeff Jarvis: &#8220;Wir müssen im Journalismus radikal Neues ausprobieren&#8221;</a></h2>
<p><em>Netzökonom</em> Holger Schmidt hat eines der ersten <strong>Interviews mit Jeff Jarvis </strong>auf dem (der?) <strong>DLD10</strong> geführt. Ein wichtiger (und hierzulande noch weitestgehend ignorierter) Aspekt:</p>
<p>Schmidt: &#8220;<strong>Wie sollten lokale Zeitungen mit den neuen Nachrichtenorganisationen umgehen?</strong>&#8221;</p>
<p>Jarvis: &#8220;<strong>Sie sollten kooperieren.</strong> Die Zeitungen können Leser zu den Blogs leiten, ihre Inhalte dort präsentieren und dann Werbung dort verkaufen. Im Gegenzug bringt das lokale Blog neue, meist junge Leser zur Zeitung.&#8221;</p>
<h2><a href="http://immateriblog.de/journalismus/diskussion-ubers-leistungsschutzrecht/">Diskussion übers Leistungsschutzrecht &#8211; nützlich oder nicht?</a></h2>
<p>Matthias Spielkamp zieht in seinem <em>immateriblog</em> ein <strong>Fazit</strong> als Moderator der Diskussion über das Leistungsschutzrecht, eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung (<strong>Gottes Werk und Googles Beitrag &#8211; Zeitungsverlage und die Herausforderungen der Link-Ökonomie</strong>). Spielkamp: &#8220;[...] die Frage, ob es ein Leistungsschutzrecht geben soll, welchen Zweck es erfüllen könnte und ob es die richtige Antwort auf die richtige Frage ist, kann Verlagsvertreter Christoph Keese leicht abwehren mit der Antwort, darüber müsse man sich nicht mehr unterhalten, der Drops ist gelutscht. <strong>Das ist ein gewaltiger Lobbying-Erfolg der Verlage und ein Versagen der Politik.</strong>&#8221; Mit Links zu weiteren Analysen der Diskussion. Bei <em>Carta</em> kann man sich die detaillierte (aber keineswegs verzettelte) <a href="http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/"><strong>Debatte noch nachträglich als Video ansehen</strong></a>.</p>
<h2><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/01/5-recent-big-moves-in-hyper-local-news019.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+pbs%2Fmediashift-blog+(mediashift-blog)&amp;utm_content=Google+Reader">5 Recent Big Moves In Hyper-Local News</a></h2>
<p><em>Mediashift </em>charakterisiert <strong>fünf wegweisende Projekte hyperlokaler US-Blognetzwerke</strong>, die teilweise mit klassischen Medien kooperieren &#8211; vom schon etablierten Netzwerk <em>Outside.In</em> (CNN-Beteiligung) bis zur noch ganz frischen erweiterten Kooperation der New Yorker Journalistenschule CUNY mit der NYT-Plattform <em>The Local.</em></p>
<h2><a href="http://www.roughtype.com/archives/2010/01/the_delayed_lea.php">The Times&#8217;s delayed, leaky paywall</a></h2>
<p>Die Überschrift täuscht: Nicholas Carr beschreibt zwar die bewusst offengelassenen kostenlosen Hintereingänge zur <strong>geplanten kostenpflichtigen Site der <em>New York Times</em></strong><em> </em>(Google, Email-Links, Facebook etc.); er kritisiert sie aber nicht. Er findet vielmehr, dass die Kritik an dieser Strategie den Bequemlichkeits- und Vertrauensfaktor unterschlägt: &#8220;But that view is a fallacy. It assumes that <em>everyone</em> wants to bop around on the web all day trolling different sources for stories. It also assumes everyone is a scheming hacker who, to avoid having to fork out a few bucks, will click links in the Times twitter feed or otherwise figure out some geeky way to get around the system. But not everyone&#8217;s like that. In fact, most people aren&#8217;t like that. <strong>Some people just want to go to a few trusted outlets for most of their news</strong> &#8211; <strong>sources rather than links define their news-gathering behavior &#8211; and some subset of that group will likely be willing to pay something for the convenience of having free run of a trusted site</strong>.</p>
<h2><a href="http://mashable.com/2010/01/23/local-trends-analysis/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:%20Mashable%20%28Mashable%29">Why Twitter Wants to Know Where You Are</a></h2>
<p><em>Mashable</em> ergründet, <strong>was Twitter mit ortsbasierten Daten anfängt</strong>.  Vermutungen u.a.:  Wettbewerb zu Location-sharing-Diensten wie Foursquare und Gowalla und perspektivisch auch ortsbasierte Werbung.</p>
<div>
<h2><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/01/17/leak-o-nomy-the-economy-of-wikileaks/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+onlinejournalismblog+%28Online+Journalism+Blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">Leak-o-nomy: The Economy of Wikileaks</a></h2>
<div><span title="January 17th, 2010">Ein interessantes <strong>Interview mit Julian Assange</strong>, Sprecher der Informantenplattform Wikileaks.org.</span></div>
<h2><a href="http://www.techdirt.com/articles/20100119/1133277814.shtml">German Publishers Go After Google; Apparently Very Confused About How The Internet Works</a></h2>
<div>
<p>Zu Recht schon viel verlinkt und herumgereicht, aber diesen <strong>erfrischend klaren Blick von außen </strong>auf die teilweise absurde deutsche Google-Contentklau-Monopolist-Leistungsschutzrecht-Diskussion sollte man keinesfalls verpassen. (Die vielen Kommentare sind allerdings größenteils Zeitverschwendung).</div>
</div>
<p><em> </em></p>
<p><!-- end header --></p>
<h2><a title="Permanent Link to Internet 2009 in numbers" rel="bookmark" href="http://royal.pingdom.com/2010/01/22/internet-2009-in-numbers/">Internet 2009 in numbers</a></h2>
<p>Jede Menge nützliche <strong>Web-Statistiken </strong>von <em>Royal Pingdom</em>.</p>
<p><em>Foto: Claudia Gonzales, Marketingchefin der Organisation The Global Fund. Quelle: DLD</em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (30)</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 16:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: 100 years of Big Content fearing technology—in its own words Nate Anderson zieht bei ars technica Parallelen von den heutigen Debatten über Urheberrecht im Netz über Musiktauschbörsen wie Napster, der Erfindung der CD und des Videorekorders bis zurück zu den Diskussionen bei der Erfindung des Grammophons. Ob heute oder vor 100 Jahren: Stets es [...]]]></description>
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		</div>
<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Home_taping_is_killing_music.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1455" title="Home_taping_is_killing_music" src="http://medialdigital.de/wp-content/Home_taping_is_killing_music.png" alt="Home_taping_is_killing_music" width="280" height="231" /></a></h3>
<h3><strong>Top-Tipp:</strong></h3>
<h2><a href="http://arstechnica.com/tech-policy/news/2009/10/100-years-of-big-content-fearing-technologyin-its-own-words.ars">100 years of Big Content fearing technology—in its own words</a></h2>
<p>Nate Anderson zieht bei <em>ars technica </em>Parallelen von den heutigen Debatten über Urheberrecht im Netz über Musiktauschbörsen wie Napster, der Erfindung der CD und des Videorekorders bis zurück zu den Diskussionen bei der Erfindung des Grammophons. <strong>Ob heute oder vor 100 Jahren</strong>: Stets es geht es darum, dass die <strong>amtierenden Profiteure bestehender Rechteverhältnisse</strong> ihre komfortable Situation gegenüber neuen Wettbewerbern auf durch technologischen Wandel veränderten Märkten mit Zähnen und Klauen verteidigen.</p>
<h3><strong>Weitere Tipps:</strong></h3>
<h2><a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/175/">&#8220;Zukunft des Journalismus: Die Selbermacher&#8221;</a></h2>
<p>Teil 2 des <strong><em>Elektrischer Reporter</em>-Zweiteilers</strong> über die <strong>Zukunft des Journalismus</strong>, diesmal über das Verhältnis von klassischen zu Bürgermedien und Rezipienten zu Nutzern, ist ebenso sehenswert wie der erste Teil (<a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/170/">&#8220;Wer soll das bezahlen?&#8221;</a>)</p>
<h2><a href="http://webevangelisten.de/was-ist-social-media-interview/">Was ist Social Media? – Interview</a></h2>
<p>Social Media Berater Thomas Pfeiffer von den Webevangelisten wird vom freien Journalisten und BR-Moderator Richard Gutjahr in diesem sehenswerten 4-Minuten-Videointerview zu den <strong>Auswirkungen von Social Media</strong> auf Unternehmen, Journalismus und Gesellschaft befragt.</p>
<h2 id="post-228"><a title="Permanent Link: Medien-Praktika: Blogs sind im Journalismus immer noch nicht anerkannt" rel="bookmark" href="http://beim-wort-genommen.de/2009/10/16/medien-praktika-blogs-sind-im-journalismus-immer-noch-nicht-anerkannt/">Medien-Praktika: Blogs sind im Journalismus immer noch nicht anerkannt</a></h2>
<p>Jonas Schaible hat die <strong>Einstellungsvoraussetzungen für Redaktions-Praktikanten</strong> bei überregionalen Zeitungen untersucht und stößt auf erstaunliche <strong>Anachronismen</strong> im Jahr 2009. Die größten Chancen bei der Bewerbung haben Praktikanten, die schon journalistische Praxiserfahrung vorweisen können &#8211; zum Beispiel als Praktikant. So weit, so erwartbar. Aber als Praxiserfahrung für das  journalistische Arbeiten zählt angeleitetes Arbeiten in einer Printredaktion viel, selbständiges Führen eines Blogs nach journalistischen Kriterien hingegen nichts.</p>
<h2><a href="http://www.buzzmachine.com/2009/10/17/hyperlocal-boston/">Hyperlocal Boston</a></h2>
<p>Jeff Jarvis enthüllt, dass der hypothetische Fünf-Millionen-Einwohner-Ballungsraum ohne Tageszeitung, der seinem CUNY-Projekt  <a href="http://newsinnovation.com/">New Business Models for News</a> als Grundlage für neue hyperlokale Geschäftsmodelle dient, eine reale Stadt zum Vorbild hat: Boston. Kaum verwunderlich, dass Jarvis der New York Times Company, die den <strong><em>Boston Globe</em></strong> doch nicht mehr verkaufen will, rät, <strong>die Zeitung in ein schlankes hyperlokales Journalismus-Projekt mit Bürgerbeteiligung umzuwandeln</strong>. Matthew Wurtzel von TheDeal.com <a href="http://www.thedeal.com/dealscape/2009/10/could_the_boston_globe_go_hype.php"><strong>argumentiert</strong></a> ähnlich &#8211; zumal die NYT mit <em>The Local</em> bereits ein vergleichbares Projekt gestartet habe.</p>
<h2><a title="Permanent Link: Readers must perceive ‘real value’ to pay" rel="bookmark" href="http://strange.corante.com/2009/10/14/readers-must-perceive-real-value-to-pay">Readers must perceive ‘real value’ to pay</a></h2>
<p>Kevin Anderson begründet eine simple Grundregel als zwingende Voraussetzung für den möglichen Erfolg von Paid Content: Nutzer müssen in kostenpflichtigen Angeboten einen echten Mehrwert erkennen. Der <strong>Versuch, die Nutzer &#8220;umzuerziehen&#8221;</strong>, damit sie künftig für etwas bezahlen, das sie bisher (und anderswo wahrscheinlich auch weiterhin) kostenlos bekommen, sei dagegen <strong>zum Scheitern verurteilt</strong>.</p>
<h2><a title="Tief im Westen" href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=2571">Tief im Westen</a></h2>
<p>Christian Jakubetz glaubt, dass das bislang nur mäßig erfolgreiche <em>WAZ</em>-Portal <em><strong>Der Westen </strong></em>(gemessen an den vollmundigen Ankündigungen) mit dem Abgang von Katharina Borchert und Markus Hündgen <strong>seine besten Tage schon hinter sich hat</strong>. Ihre Nachfolger werden es schwerer habe angesichts weniger Geld, abebbender Euphorie und einer schwierig zu überwindenden Verständniskluft: &#8220;<strong>Man hat einen relativ kleinen Kreis von Digitalern, die aber mit den Analogen nicht wirklich kommunizieren können</strong>; ein weit verbreitetes Phänomen übrigens. Man bemerkt irgendwann, dass Theorie und Praxis ellenweit auseinanderklaffen und ergibt sich dem Frust.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.zeit.de/2009/42/DOS-Dick-und-doof?page=all">Dick, doof und arm</a></h2>
<p>Gerhard Westrich schildert in einem ernüchternden Feature für <em>Die Zeit</em>, wie wenig die Qualität eines Manuskripts damit zu tun hat, <strong>ob ein Buch ein Bestseller wird</strong>.</p>
<p>Bild: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Home_taping_is_killing_music.png">Wikimedia Foundation</a></p>
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