
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Medial Digital &#187; Hyperlokaler Journalismus</title>
	<atom:link href="http://medialdigital.de/tag/hyperlokaler-journalismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://medialdigital.de</link>
	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Jul 2010 04:57:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart: On the internet no one knows you&#8217;re a newspaper!</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/07/11/linktipps-zum-wochenstart-on-the-internet-no-one-knows-youre-a-newspaper/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/07/11/linktipps-zum-wochenstart-on-the-internet-no-one-knows-youre-a-newspaper/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 17:23:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Clay Shirky]]></category>
		<category><![CDATA[Contentklau]]></category>
		<category><![CDATA[Flattr]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperlokaler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Immersive Journalism]]></category>
		<category><![CDATA[iSites]]></category>
		<category><![CDATA[Mikropayments]]></category>
		<category><![CDATA[mobile Apps]]></category>
		<category><![CDATA[news games]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Paywall]]></category>
		<category><![CDATA[social payments]]></category>
		<category><![CDATA[Times Paywall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=3236</guid>
		<description><![CDATA[Top-Tipp: No, I&#8217;m not &#8216;against&#8217; people paying for online news Paywall 1: Steve Outing sieht sich von einer Kommentatorin seines Blogposts über die Times-Paywall gründlich missverstanden und nutzt die Gelegenheit, seine Ausführungen zu präzisieren. Hier ist eins seiner Argumente: &#8220;On the Internet, no one knows you’re a newspaper! (Historical reference: that old New Yorker cartoon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/hyperlocal-Hamburg.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3238" title="hyperlocal-Hamburg" src="http://medialdigital.de/wp-content/hyperlocal-Hamburg-300x213.png" alt="" width="300" height="213" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://steveouting.com/2010/07/05/no-im-not-against-people-paying-for-online-news/">No, I&#8217;m not &#8216;against&#8217; people paying for online news</a></h4>
<p>Paywall 1: Steve Outing <a href="http://steveouting.com/2010/07/02/the-times-vs-guardian-strategies-uber-dumb-smart/#comments"><strong>sieht sich von einer Kommentatorin seines Blogposts über die <em>Times</em>-Paywall gründlich missverstanden</strong></a> und nutzt die Gelegenheit, seine Ausführungen zu präzisieren. Hier ist eins seiner Argumente: &#8220;<strong>On the Internet, no one knows you’re a newspaper!</strong> (Historical reference: that old New Yorker cartoon with two dogs at a computer, “On the Internet, no one knows you’re a dog!”) By that I mean, with a news website, there’s often not much difference between a broadcaster’s news site (say, BBC.co.uk) and a newspaper site (like TheTimes.co.uk). All the major news providers now trade in text, audio, multimedia, and video. <strong>I don’t for a second believe that the TV news folks, steeped in models that don’t charge subscription fees, will follow Murdoch into paywall-land, even if the UK newspapers do (again, unlikely). A Murdochian walling off of all newspaper content online would just boost broadcast news entities while sinking the newspapers.</strong>&#8221; Analog kann man auch für deutsche Verlags-Paywalls versus frei zugängliche ARD/ZDF-Websites argumentieren.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2010/jul/05/clay-shirky-internet-television-newspapers">Clay Shirky: &#8216;Paywall will underperform – the numbers don&#8217;t add up&#8217;</a></h4>
<p>Paywall 2: Decca Aitkenhead lässt <strong>Clay Shirky in einem Portrait</strong> im <em>Guardian</em> begründen, warum die <em>Times</em>-Paywall seiner Ansicht nach scheitern wird (nicht weil sie existiert, sondern sie die <em>Times</em> im Netz vollkommen isoliert). <strong>Guter Einblick in die Gedankenwelt des Webvisionärs Shirky.</strong></p>
<h4><a href="http://paidcontent.org/article/419-publishers-need-popcorn-not-paywalls/">Publishers Need Popcorn, Not Paywalls</a></h4>
<p>Paywall 3: Marktanalyst Nick Thomas von Forrester Research betont in einem Gastbeitrag für <em>Paid Content</em>: &#8220;Are paywalls the answer? They may be <em>an</em> answer — but to the wrong question. Instead of asking how much more money they can get for the content, companies should be focusing on how that content can help create new revenue streams. [...] <strong>Focusing on the sale of content is missing a trick: Media companies are not actually in the content business; they are in the audience business. </strong>Thomas<strong> </strong>vergleicht Zeitungs- und Zeitschriftenverlage mit Kinos, die heute den traditionellen Verkauf von Eintrittskarten mit 3D-Versionen, Dolby Surround und nicht zuletzt Popcorn ergänzen. Analog rät er Verlagen zu <strong>Produkterweitungen &#8211; zum Beispiel mit Bucheditionen.<br />
</strong></p>
<h4><a href="http://www.intern.de/news/neue--meldungen/--201007067742.html">Paywall schützt Urheberrecht gleich doppelt?</a></h4>
<p>Paywall 4: Der Informationsdienst <em>intern.de</em> wirft die Frage auf, ob Paywalls nicht nur die eigenen Inhalte von Zeitungen vor der &#8220;Kostenloskultur&#8221; schützen, sondern auch unautorisierte Übernahmen aus fremden Webseiten (vulgo: &#8220;Contentklau&#8221;) vor der Entdeckung bewahren: &#8220;Womit sich die Frage stellt, ob denn die Paywall für die Zeitungen vielleicht noch einen weiteren Vorteil bietet: <strong>Da aufgrund  der Zugangsbeschränkung auch die Gefahr abnimmt, dass automatisierte &#8216;Copyright Guards&#8217; Zugriff erhalten, fällt das ungenehmigte &#8220;Entleihen&#8221;  wesentlich leichter.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://markheywinkel.de/blog/2010/07/04/hyperlokaler-journalismus-in-hamburg">Hyperlokaler Journalismus in Hamburg</a></h4>
<p>Der Journalist Mark Heywinkel wundert sich bei <em>mediatopia</em>, <strong>warum die etablierten Hamburger Medien Blogs und hyperlokale Webportale nicht als Verlängerung ihres eigenen Angebots und deren Aggregation nicht als Service für ihre Leser begreifen</strong>: &#8220;In Hamburg gibt es [...] ein großes Potential für den erfolgreichen Aufbau eines hyperlokalen – oder in Deutschland auch: sublokalen – Journalismus. Die Zeitungen aber nutzen dieses Potential bislang nicht. Das Hamburger Abendblatt gibt nicht einmal Auskunft darüber, welche Blogs aus und für Hamburg berichten – deshalb macht es die Website <a onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','www.hamburg-web.de']);" href="http://www.hamburg-web.de/" target="_blank">Hamburg-Web.de</a> der Internetagentur KCS.&#8221; <strong>An dieser Stelle möchte ich auch generell <em>mediatopia</em> als interessantes neues Blog &#8220;für die Medienwelt von morgen&#8221; (Eigenbeschreibung) empfehlen.</strong></p>
<h4><a href="http://blog.kooptech.de/2010/07/11-ideen-fuer-mobile-apps-von-tageszeitungen/">11+ Ideen für mobile Apps von Tageszeitungen</a></h4>
<p>Thomas Wanhoff hat sich für <em>Kooptech </em>angeschaut, welche Ideen Tageszeitungen in puncto mobile Apps entwickeln, welche sie entwickeln sollten und welche Dienstleister wie AFP oer iSites dabei helfen (wobei er dpa-infocom nicht erwähnt). Er stellt außerdem diese Frage und beantwortet sie gleich selbst:<strong> &#8220;Müssen Regionalzeitungen denn jeden digitalen Mist mitmachen?</strong></p>
<p><strong>Ja. Weil es Teil des Marktes ist. Wie weit sie mitmachen ist eine andere Frage. </strong>Man muss keine iPhone-Redaktion aufbauen, aber man muss sich Gedanken darüber machen, wie man seine Inhalte profitabel distribuiert. Und mobile Geräte sind ein großer Markt. [...] Wichtig ist, bevor man sich mit Kosten und Ideen beschäftigt, wie oben erwähnt, eine Strategie zu entwickeln oder zu schauen, inwieweit das Bestehende in diese Strategie passt.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/07/how-immersive-journalism-games-can-increase-engagement188.html">How Immersive Journalism, Games Can Increase Engagement</a></h4>
<p>&#8220;As a journalist, I&#8217;m not satisfied when people just scan my headline and then move on&#8221;, klagt Roland LeGrand in einem Gastbeitrag für <em>Mediashift</em>. Er entwickelt Thesen, benennt Herausforderungen und und bringt Beispiele, <strong>wie Journalisten Anleihen bei Computerspieleentwicklern nehmen können, um Nutzer stärker  in journalistische Inhalte hineinzuziehen.</strong> Solche Konzepte werden neuerdings unter dem Stichwort  &#8220;Newsgames&#8221; oder &#8220;Immersive Journalism&#8221; disktutiert, entwickelt und mit Preisgeldern gefördert, siehe z.B.  <a href="http://www.niemanlab.org/2010/06/knight-news-challenge-the-cartoonist-wants-to-make-a-digital-game-of-visual-commentary/"><strong>The Cartoonist</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.jensweinreich.de/2010/07/07/online-gebuhren-ii-uber-den-wert-von-qualitatsjournalismus/">Online-Gebühren (II): über den Wert von Qualitätsjournalismus</a></h4>
<p>Jens Weinreich macht sich umfassend und wegweisend <strong>Gedanken über Unternehmerjournalismus, Journalismusfinanzierung und Mikrospenden</strong>.</p>
<h4><strong><a href="http://blog.ronniegrob.com/2010/07/07/mein-hut-der-hat-drei-cents/">Mein Hut, der hat drei Cents</a></strong></h4>
<p>Ronnie Grob findet freiwillige Mikrospendensysteme wie Flattr und Kachingle gut<strong>, </strong>hat aber einen wichtigen Einwand: <strong><br />
</strong></p>
<p><strong>&#8220;Wer einen Beitrag flattrt, also konkret einen kleineren oder grösseren Betrag überweist, sollte das nicht leichtfertig tun.</strong> Wie nun aber die Realität zeigt, geschieht das.</p>
<p><strong>So erhalten Beiträge Zuwendungen …</strong></p>
<ul>
<li>die fremde Inhalte eingebunden haben und dazu selbst kaum etwas hinzugefügt haben</li>
<li>die sich relativ substanzlos für oder gegen etwas einsetzen</li>
<li>die kaum mehr als einen Link beinhalten</li>
<li>die sich gegen gemeinhin verhasste Personen oder Organisationen wenden</li>
<li>die die Zukunft von Mikrozahlungen behandeln</li>
</ul>
<p>Das ist aber ein Problem der Flattr-Nutzer, nicht von Flattr.&#8221;</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://markheywinkel.de/blog/2010/07/04/hyperlokaler-journalismus-in-hamburg/">mediatopia</a></em></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+On+the+internet+no+one+knows+you%27re+a+newspaper%21+http://bit.ly/96jJvZ" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+On+the+internet+no+one+knows+you%27re+a+newspaper%21+http://bit.ly/96jJvZ" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart: On the internet no one knows you&#8217;re a newspaper!';
var flattr_dsc = 'Top-Tipp: No, I&#8217;m not &#8216;against&#8217; people paying for online news Paywall 1: Steve Outing sieht sich von einer Kommentatorin seines Blogposts über die Times-Paywall gründlich missverstanden und nutzt die Gelegenheit, seine Ausführungen zu präzisieren. Hier ist eins seiner Argumente: &#8220;On the Internet, no one knows you’re a newspaper! (Historical reference: that old New Yorker cartoon [...]';
var flattr_tag = 'Clay Shirky,Contentklau,Flattr,Hyperlokaler Journalismus,Immersive Journalism,iSites,Mikropayments,mobile Apps,news games,Paid Content,Paywall,social payments,Times Paywall';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/07/11/linktipps-zum-wochenstart-on-the-internet-no-one-knows-youre-a-newspaper/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/07/11/linktipps-zum-wochenstart-on-the-internet-no-one-knows-youre-a-newspaper/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart (49)</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/02/28/linktipps-zum-wochenstart-49/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/02/28/linktipps-zum-wochenstart-49/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 21:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Achim Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Copy-Paste-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Edit]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Share]]></category>
		<category><![CDATA[Google Hackerskandal]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperlokaler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturtechnik Internet]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[News Internation]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Paywall]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert Murdoch]]></category>
		<category><![CDATA[Science-Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[State of the Internet]]></category>
		<category><![CDATA[The Local East Village]]></category>
		<category><![CDATA[Webstatistik]]></category>
		<category><![CDATA[Webzukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftsblogs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2294</guid>
		<description><![CDATA[Top-Tipp: The Google/China hacking case: How many news outlets do the original reporting on a big story? Jonathan Stray hat für Nieman Journalism Lab in einer akribischen Recherche analysiert, welche Medien in den Google/China-Hacker-Skandal zumindest in Teilen mit eigener Berichterstattung eingestiegen sind: &#8220;Out of the 121 distinct versions of last week’s story about tracing Google’s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/state-of-the-internet.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2297" title="state-of-the-internet" src="http://medialdigital.de/wp-content/state-of-the-internet.png" alt="state-of-the-internet" width="255" height="185" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/02/the-googlechina-hacking-case-how-many-news-outlets-do-the-original-reporting-on-a-big-story/">The Google/China hacking case: How many news outlets do the original reporting on a big story? </a></h4>
<p>Jonathan Stray hat für <em>Nieman Journalism Lab </em>in einer akribischen Recherche analysiert, welche Medien in den Google/China-Hacker-Skandal zumindest in Teilen mit eigener Berichterstattung eingestiegen sind: <strong>&#8220;Out of the 121 distinct versions of last week’s story about tracing Google’s recent attackers to two schools in China, 13 (11 percent) included at least some original reporting</strong>.&#8221; Ein erschütternde Dokumentation zum Thema Copy-Paste-Journalismus.</p>
<h4>Weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.faz.net/s/RubCC801D08D34145F4A46F9638F4147CFF/Doc~EC51AF0FB18A0406EB7DE4E3621156A35~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Kein Kurzschluss in den „Connected Worlds“</a></h4>
<p><strong>Achim Berg</strong>, Chef von Microsoft Deutschland, nimmt sich im Vorfeld der Cebit 2010 in einem Gastbeitrag für die <em>FAZ</em> die &#8220;Kritiker der digitalen Revolution&#8221; in &#8220;deutschen Feuilletons und Talkshows&#8221; vor. Am interessantesten finde ich weniger die &#8211; erwartbaren, aber gemäßigten &#8211; Seitenhiebe auf Schirrmacher und Co., sondern diese Passage: &#8220;<strong>Dänemark lässt als eines der ersten Länder weltweit Internetrecherchen während der Abiturprüfung zu</strong>. Offensichtlich weil erkannt wird, dass Schule und Gesellschaft nicht nur eine enorm wichtige Rolle für die Vermittlung von Wissen, sondern auch von digitaler Medienkompetenz haben. Dazu zählt es, die digitale Spreu vom Weizen trennen zu können, Glaubwürdiges von Stimmungsmache zu unterscheiden, Nützliches von Banalem. Das Ganze basierend auf Erfahrungswerten, Erwartungshaltungen und wie in (fast) jeder Abiturprüfung &#8211; auf dem Mut zur Lücke. Vor der Suche kommt also das Denken! Also suche ich genau dann nicht online, wenn ich weiß, dass zu meiner Frage nichts Relevantes gefunden wird und es nur wertvolle Prüfungszeit kostet. <strong>Solche Souveränität ist die Grundlage für einen produktiven Umgang mit dem Web</strong>.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.campaignlive.co.uk/news/986293/Murdochs-paywalls-antithetical-everything-claims-Guardians-Rusbridger/">Murdoch&#8217;s paywalls are &#8216;antithetical to everything&#8217; claims Guardian&#8217;s Rusbridger</a></h4>
<p>Alan Rusbridger, Chefredakteur des <em>Guardian</em>, freut sich auf sich auf den Moment, wenn Rupert Murdoch die <strong>Paywalls</strong> rund um die konglomerierte Online-News-Plattform <strong>&#8220;News International&#8221;</strong> hochzieht, <strong>weil dann der <em>Guardian</em> die weltgrößte englischsprachige Nachrichtensite werde</strong> (Sie ist nach der <em>NYT</em> schon heute die zweitgrößte).</p>
<h4><a href="http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=105317&amp;p=irol-pressArticle&amp;ID=1393695&amp;highlight="><span>NYTimes.com to Collaborate with New York University for &#8216;Local&#8217; East  Village Community Site</span></a></h4>
<p>Die <em>New York Times</em> steigt auf einem weiteren <strong>hyperlokalen Markt </strong>ein. Das jüngste Projekt ist eine <strong>Kollaboration mit dem Journalismusprogramm der  New York University </strong>(Jay Rosen): Die Journalistenschüler schreiben dafür ohne Bezahlung im Rahmen ihres Studiums, die <em>NYT </em>finanziert die redaktionelle Aufsicht und stellt die Plattform bereit. Details bei <a href="http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/pressthink/2010/02/23/the_local.html"><strong>Jay Rosen</strong>.</a> In einem weiteren Projekt hat die <em>NYT</em> vor kurzem die redaktionelle Verantwortung für ihr hyperlokales Projekt <em>The Local Brooklyn</em> der <strong><a href="http://www.editorsweblog.org/multimedia/2010/01/university_to_run_hyperlocal_new_york_bl.php">City University of New York Graduate School of Journalism (CUNY)</a> </strong>(Jeff Jarvis) übertragen. Kritik wird an der unbezahlten Form geäußert &#8211; zumal die <em>NYT</em> gerade 100 reguläre Redakteure entlassen hat (u.a.  <strong><em><a href="http://www.observer.com/2010/media/times-local">The New York Observer</a>, <a href="http://econsultancy.com/blog/5471-the-new-york-times-pairs-up-with-nyu-to-create-local-blog">Econsultancy</a></em></strong>).</p>
<h4><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31880/1.html">Blogs: Die Hintertür der Naturwissenschaften</a></h4>
<p>Arnd Zickgraf beschreibt für <em>Telepolis</em> die <strong>Bedeutung von Wissenschaftsblogs</strong> (&#8220;mit ihren Forschertagebüchern stellen Blogger die Wissensvermittlung vom Kopf auf die Füße. Sie zeigen, dass zur Wissenschaft der Wissenschaftsbetrieb gehört und zur Forschung die Kommunikation&#8221;) und hat dafür u.a. mit Marc Scheloske gesprochen, dem Chefredakteur der 30 Blogs umfassenden Burda-Plattform <a href="http://www.scienceblogs.de/"><strong><em>Scienceblogs.de</em></strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.presseschauer.de/?p=1051">Fair Edit</a></h4>
<p><em>Presseschauer</em> Daniel Schultz erwartet als Gegenleistung für die Erwartungshaltung <strong>&#8220;Fair Share&#8221; </strong>von den Verlagen <strong>&#8220;Fair Edit&#8221;</strong>: <strong>&#8220;Wären sie bereit, sämtliche Arbeitsschritte ihres Hauses zu dokumentieren und öffentlich zugängig zu machen, um in analoger Form Transparenz bei der Erstellung der Inhalte, wie Christoph Keese es mit Fair Search von Google fordert, zu gewährleisten?&#8221; </strong>Ein offener Brief vom  23. Februar an die Chefredakteure von <em>morgenpost.de, welt.de, bild.de, spiegel.de, taz.de, merkur-online.de</em> und <em>faz.net</em>, der bisher offenbar unbeantwortet blieb.</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/02/26/state-of-internet/">Remarkable Stats on the State of the Internet [VIDEO]</a></h4>
<p>Ein interessantes Video von Jesse Thomas, das <strong>Webstatistiken</strong> veranschaulicht. Ich verlinke die Einbettung bei <em>Mashable</em>, weil das Blog einige Daten aus dem recht rasanten Video herausgreift.</p>
<p><em>Foto: State of the Internet</em></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2849%29+http://bit.ly/aT6xs3" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2849%29+http://bit.ly/aT6xs3" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart (49)';
var flattr_dsc = 'Top-Tipp: The Google/China hacking case: How many news outlets do the original reporting on a big story? Jonathan Stray hat für Nieman Journalism Lab in einer akribischen Recherche analysiert, welche Medien in den Google/China-Hacker-Skandal zumindest in Teilen mit eigener Berichterstattung eingestiegen sind: &#8220;Out of the 121 distinct versions of last week’s story about tracing Google’s [...]';
var flattr_tag = 'Achim Berg,Copy-Paste-Journalismus,Digitale Revolution,Fair Edit,Fair Share,Google Hackerskandal,Hyperlokaler Journalismus,Kulturtechnik Internet,New York Times,News Internation,Paid Content,Paywall,Rupert Murdoch,Science-Blogs,State of the Internet,The Local East Village,Webstatistik,Webzukunft,Wissenschaftsblogs';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/02/28/linktipps-zum-wochenstart-49/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/02/28/linktipps-zum-wochenstart-49/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart (48)</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/02/21/linktipps-zum-wochenstart-48/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/02/21/linktipps-zum-wochenstart-48/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 19:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[AP]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Flattr]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ]]></category>
		<category><![CDATA[GEZ-Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[hyperlocal]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperlokaler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internet ohne Portale]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Nicholas Carr]]></category>
		<category><![CDATA[Online Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Sunde]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Bay]]></category>
		<category><![CDATA[siteless web]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Berater]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Rubel]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft des Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2267</guid>
		<description><![CDATA[Top-Tipp: Was ist Social Media? Man kann es natürlich so machen wie Don Alphonso und die gesamte Sparte der momentan so gefragten Social Media Berater zu Parasiten erklären, die ihren leichtgläubigen Kunden das Geld mit den jeweils letzten Hypes aus der Tasche ziehen. Das Ganze noch verschärft nach dem eigenen Beitrag in der FAZ, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/GEZ.png"><img class="alignnone size-full wp-image-2268" title="GEZ" src="http://medialdigital.de/wp-content/GEZ.png" alt="GEZ" width="161" height="88" /></a></p>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h2><a href="http://www.blogpiloten.de/2010/02/19/was-ist-social-media-2/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+blogpiloten+%28Blogpiloten+-+Rastlose+Blogger+durchstreifen+f%C3%BCr+euch+die+aufregendsten+Orte+der+digitalen+Welt.%29&amp;utm_content=Google+Reader">Was ist Social Media? </a></h2>
<p>Man kann es natürlich so machen wie Don Alphonso und <strong>die gesamte Sparte der momentan so gefragten Social Media Berater zu Parasiten erklären</strong>, die ihren leichtgläubigen Kunden das Geld mit den jeweils letzten Hypes aus der Tasche ziehen. Das Ganze noch verschärft nach dem eigenen <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E9E6A6552410C476C8BD314DA9346FFE6~ATpl~Ecommon~Scontent.html"><strong>Beitrag in der FAZ</strong></a>, mit weiterem Namedropping gewürzt und mit Fäkalsprache garniert &#8211; <a href="http://blogbar.de/archiv/2010/02/18/schelme-wie-ihr/"><strong>im eigenen Blog ist man ja Hausherr</strong></a> &#8211; und die Aufmerksamkeit ist gewiss. Man kann aber auch wie Jörg Wittkewitz bei den <em>Blogpiloten</em> sachlich und voraussetzungslos erläutern, <strong>was Social Media eigentlich ist und warum Unternehmen dafür Berater brauchen könnten</strong>. Letztere Variante gefällt mir wesentlich besser.</p>
<h4>Weitere Tipps:</h4>
<h2><a href="http://www.blogpiloten.de/2010/02/18/gez-forum-das-schweigen-der-gez-lammer/">GEZ-Forum: Das Schweigen der (GEZ-)Lämmer</a></h2>
<p>Björn Rohles analysiert bei den <em>Blogpiloten </em>gut drei Wochen nach dem Start des <strong>GEZ-Diskussionsforums</strong>, was da schiefgelaufen ist. &#8220;Es gibt gefühlte 1000 Foren, in denen über die Rundfunkgebühren diskutiert wird – meist sehr negativ. Welchen Grund kann es da noch für ein Forum der GEZ geben? Was ist die <em>eine</em> Sache, die kein anderes Forum bieten kann? Die Antwort ist überraschend einfach: Es ist ein Forum <em>der GEZ</em>. [...] Es ist vollkommen egal, ob die Moderatoren an der Gebührenregelung etwas ändern könnten – mich interessiert der Austausch der Meinungen.&#8221; Doch diesem Austausch stellen sich die Mitarbeiter nicht. &#8220;<strong>Der fatale <em>fail</em> des GEZ-Forum heißt nun: Schweigen</strong>. Denn das ist die Reaktion, die man im Forum auf die meisten Einträge erhält.&#8221; Rohles entwickelt einen <strong>5-Punkte-Plan</strong>, wie die GEZ ihr Forum verbessern &#8211; oder retten &#8211; könnte.</p>
<h2 id="posttitle_12072951"><a href="http://www.steverubel.com/ap-is-visionary-they-see-a-siteless-web-comin">AP is Visionary: They See a &#8220;Siteless Web&#8221; </a></h2>
<p>Steve Rubel findet das Vorgehen der US-Nachrichtenagentur AP, <strong>per Twitter auf die AP-Faceboook-Seite zu verweisen und dort den Fans ganze Beiträge anzubieten</strong> &#8220;a downright brilliant and visionary move&#8221;. AP habe erkannt, dass sich im Web der Zukunft Portale (wie Zeitungsportale oder T-Online) auflösen zugunsten von Plattformen (wie Facebook oder Google) . Mit Links zu kritischen Stimmen. Ein interessanter Ansatz, aber <strong>worin liegt das Geschäftsmodell? </strong>Wenn die AP per Facebook ihre Meldungen unter Ausschaltung der Vermittler (Verlage) dem Endnutzer selbst anbietet, warum sollten die Verlage für die Nutzung der Agenturmeldungen weiterhin bezahlen?</p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.marian-semm.de/2010/02/die-oekonomie-des-ortsblogs-serie-lokalzeitung-2-0-folge-4/"><span>Die Ökonomie des Ortsblogs (Serie Lokalzeitung 2.0 – Folge 4)</span></a></h2>
<p><span>Medienberater Marian Semm hat ein <strong>Kosten- und Umsatzmodell für &#8220;hyperlokale Zellen&#8221;</strong> alias Ortsblogs durchgerechnet und benennt mögliche Kooperationsformen unabhängiger Ortsblogger mit Verlagen. </span></p>
<h2><a href="http://www.niemanlab.org/2010/02/the-ipad-business-model-for-news-strategies-publishers-must-embrace/"><span>The iPad business model for news: Strategies publishers must embrace</span></a></h2>
<p>Martin Langeveld kontrastiert  bei <em>Nieman Journalism Lab</em>, was das<strong> iPad </strong>für Verlage und andere Inhalteanbieter bedeutet und stellt dann seine eigene These auf: &#8220;I believe the biggest transformation that will be wrought by the iPad will be to bring <strong><strong>an enormous increase in online shopping.&#8221;</strong></strong></p>
<h2>&#8216;<a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/167/503390/text/">&#8216;Es gibt eine Bereitschaft, im Netz zu zahlen&#8221;</a></h2>
<p>Ein interessantes Interview in der SZ mit Peter Sunde, Mitgründer von Pirate Bay, über seines neues <strong>freiwilliges Micro-Bezahlsystem Flattr</strong>. Sunde: ”Wir wollen zeigen, dass es durchaus die Bereitschaft gibt, im Netz zu bezahlen. Die Leute wollen eben nicht wie Kriminelle behandelt werden, sondern wie normale Bürger.&#8221;</p>
<h2><a href="http://pewinternet.org/Reports/2010/Future-of-the-Internet-IV/Part-1Google.aspx?r=1">The Future of the Internet IV</a></h2>
<p>Pew Internet hat aus den Thesen von Nicholas Carr aus dem Sommer 2008, <a href="http://www.theatlantic.com/doc/200807/google"><strong>dass wir alle durch Google verblöden</strong></a>, eine Umfrage gemacht. <strong>80 Prozent der Befragten glauben nicht, dass Carrs Prognose bis 2020 eintreffen wird</strong>. Mit einer lesenswerten Meinungsumfrage unter Webvordenkern.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2848%29+http://bit.ly/dh36G1" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2848%29+http://bit.ly/dh36G1" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart (48)';
var flattr_dsc = 'Top-Tipp: Was ist Social Media? Man kann es natürlich so machen wie Don Alphonso und die gesamte Sparte der momentan so gefragten Social Media Berater zu Parasiten erklären, die ihren leichtgläubigen Kunden das Geld mit den jeweils letzten Hypes aus der Tasche ziehen. Das Ganze noch verschärft nach dem eigenen Beitrag in der FAZ, mit [...]';
var flattr_tag = 'AP,E-Commerce,Flattr,GEZ,GEZ-Forum,Google,hyperlocal,Hyperlokaler Journalismus,Internet ohne Portale,iPad,Nicholas Carr,Online Shopping,Paid Content,Peter Sunde,Pirate Bay,siteless web,Social Media,Social Media Berater,Steve Rubel,Zukunft des Internet';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/02/21/linktipps-zum-wochenstart-48/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/02/21/linktipps-zum-wochenstart-48/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jeff Jarvis: &#8220;Die Zukunft des Journalismus ist unternehmerisch&#8221;</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/02/02/jeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/02/02/jeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 17:12:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews mit Innovatoren]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[City University of New York]]></category>
		<category><![CDATA[CUNY]]></category>
		<category><![CDATA[DLD10]]></category>
		<category><![CDATA[entrepreneurial journalism]]></category>
		<category><![CDATA[hyperlocal]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperlokaler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Journalisten als Unternehmer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2175</guid>
		<description><![CDATA[Medienprofessor Jeff Jarvis unterrichtet &#8220;Unternehmer-Journalismus&#8221; in einem Graduierten-Programm an der City University of New York (CUNY). Seine Thesen: Journalisten sollten unbedingt die wirtschaftliche Seite der Branche verstehen, auch wenn sie kein Startup gründen wollen. Klassische Medienunternehmen müssen damit rechnen, dass ihnen neue Konkurrenz aus Jarvis Kursen oder aus der sprichwörtlichen Startup-Garage blüht. In journalistischen Netzwerken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/989aebbc5ea24da39fe297043804b96b" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h4>Medienprofessor Jeff Jarvis unterrichtet &#8220;Unternehmer-Journalismus&#8221; in einem Graduierten-Programm an der City University of New York (CUNY). Seine Thesen: Journalisten sollten unbedingt die wirtschaftliche Seite der Branche verstehen, auch wenn sie kein Startup gründen wollen. Klassische Medienunternehmen müssen damit rechnen, dass ihnen neue Konkurrenz aus Jarvis Kursen oder aus der sprichwörtlichen Startup-Garage blüht. In journalistischen Netzwerken und hyperlokalen Plattformen liegt die Zukunft. Und sie gehört Medien, die neue Wettbewerber aus dem sozialen Netz nicht negieren oder ablehnen, sondern umarmen. Mit Jeff Jarvis sprach ich auf Burdas Digitalkonferenz Digital Life Design (DLD 10). Das englischsprachige Original-Videointerview (17 min.) ist am Ende des Beitrags eingebettet, die deutsche Textfassung ist leicht gekürzt und redigiert.</h4>
<p><strong><em><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Jeff-Jarvis.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2182" title="Jeff Jarvis" src="http://medialdigital.de/wp-content/Jeff-Jarvis.png" alt="Jeff Jarvis" width="241" height="339" /></a>Mr. Jarvis, jahrzehntelang hat man uns Journalisten erzählt, dass wir uns ums Geschäft nicht zu kümmern brauchen, das sei die Sache anderer Abteilungen&#8230;</em></strong></p>
<p>Das Geschäftliche würde uns korrumpieren, beschmutzen&#8230;</p>
<p><strong><em>Genau. Und jetzt müssen wir uns plötzlich doch darum kümmern. Ist das ein großer Umbruch im Journalismus? Vielleicht der größte, den Sie sich vorstellen können?</em></strong></p>
<p>Ich glaube, im größten Umbruch stecken wir schon mittendrin. Aber es ist ein wirtschaftlicher Umbruch. Das alte Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr. Das ist aber nur eine Perspektive. Das Geschäftsmodell ist kapputt, wenn man ein nach traditionellen Maßstäben funktionierendes Medienunternehmen besitzt. Neue Geschäftsmodelle bergen auch unglaubliche Chancen, aber man muss sie verstehen, um sie nutzen zu können. Das Problem ist: Wir Journalisten haben uns geweigert, die geschäftlichen Mechanismen zu verstehen. Wir haben jetzt die Aufgabe, uns auch um das Geschäftliche zu kümmern, damit wir herausfinden, wie wir den Journalismus erhalten und fördern können. Der Weg, den wir dabei einschlagen müssen, ist unternehmerisch. Journalistische Institutionen hatten seit der Erfindung des Webbrowsers 15 Jahre Zeit um herauszufinden, wie sie ihr Geschäftsmodell verändern müssen. Sie haben es versäumt. Ich habe geglaubt, dass sie es könnten, aber die Kontrollmechanismen und Hürden, die es zu überwinden gilt, um von den riesigen Kostenstrukturen herunterzukommen, sind wohl einfach zu groß. Deshalb glaube ich, dass die Zukunft des Journalismus mehr unternehmerisch als institutionell ist. Wir müssen nicht nur das Mediengeschäft und die dahinterstehenden Prinzipien erlernen, wir müssen auch lernen, wie man Startups gründet.</p>
<p><strong><em>Der jüngste Kurs &#8220;Entrepreneurial Journalism&#8221; an der CUNY Journalistenschule ist gerade abgeschlossen. Was sind die zentrale Fähigkeiten, die Ihre Studenten in diesem Kurs gelernt haben?</em></strong></p>
<p>Erstens, eine geniale Idee zu entwickeln und sehr klar zu artikulieren. Wir haben dafür unsere &#8220;elevator pitches&#8221;, Blitz-Präsentationen. Das ist das Allerwichtigste. Wenn die Studenten ihre Idee nicht prinzipiell in einem Tweet von 140 Zeichen ausdrücken können, dann haben sie wahrscheinlich kein sehr klares Konzept. Dann werden sie auch ihre Investoren und Kunden eher verwirren. Sie müssen also ihr Konzept sehr genau durchdenken und dann das beste Exposé ihres Lebens aufsetzen und darin ihr Geschäftmodell beschreiben. Zweitens müssen sie verstehen, wo die Umsätze herkommen sollen. Genau das haben Journalisten bisher nie gelernt, das mussten sie ja nicht. Die meisten Journalisten, die ich kenne, wissen nicht das Geringste über CPM (= TKP = Kosten um tausend Kontakte zu erreichen), CPC (Cost per Click), CPA (Cost per Action), RPM (Umsatz pro tausend Kontakte) und all dieses Zeug. Ich habe drei Stunden mit meinen Kursteilnehmern verbracht, das alles durchzugehen. Zuerst ist es Angst einflößend, dann faszinierend. Drittens: Marketing. Damit ist kein Anzeigenbudget <a href="http://medialdigital.de/wp-content/DLD1.png"><img class="alignright size-medium wp-image-2126" title="DLD" src="http://medialdigital.de/wp-content/DLD1-225x127.png" alt="DLD" width="225" height="127" /></a>gemeint. Heute betreibt man Marketing, indem Fürsprecher findet, die das Projekt bekanntmachen. Die angehenden Gründer müssen außerdem die operative Seite, die Kostenstruktur verstehen. Fragen wie &#8211; Was ist das Business? Warum sollte jemand diesen Dienst oder diese Anwendung benutzen wollen? Welche Wettbewerbstrukturen gibt es? Wie groß ist der Markt? &#8211; die gehören alle zur Projektidee. Aber wenn diese Idee entwickelt ist, muss man sich mit den Umsätzen beschäftigen. Und um die zu erzielen, muss man sich mit Marketing beschäftigen Und damit alles funktioniert, mit der Kostenstruktur. Die Studenten müssen sich auch mit Investments beschäftigen, weil sie versuchen, Investoren für ihre Ideen zu interessieren. Wir haben Geld zur Verfügung. Wir haben in den letzten zwei Jahren nach Jury-Wertungen insgesamt 100.000 Dollar in die Projekte gesteckt. Die Studenten müssen sich also auch mit dem tatsächlichen Start ihres Projekts befassen. Der Vorteil ist: Im Internet muss man dazu kein großes Unternehmen aufziehen.</p>
<p><em><strong>Bringen die angehenden Journalisten, die Ihren Unternehmer-Kurs belegen, von vornherein eine unternehmerische Einstellung mit? Braucht man die?</strong></em></p>
<p>Das ist eine Debatte, die wir ständig führen. Manche Kollegen sagen, es gibt Journalisten, die werden nie Unternehmer sein. Das stimmt. Aber trotzdem müssen sie das Geschäft des Journalismus lernen. Und ehrlich gesagt ist dieser Kurs ein unterhaltsamer Weg. Er zwingt die Studenten, sich darüber im Klaren zu werden, was sie tun wollen, was ihre Werte sind, in welcher Beziehung sie zum Rest der Medienwelt stehen wollen. Letztlich kann jeder diesen Kurs absolvieren. Jeder kann ein Startup planen. Ob man es dann auch tatsächlich startet, ist eine ganz andere Geschichte. Dazu braucht man das Rückgrat eines Unternehmers.</p>
<p><em><strong>Vier neue Projekte haben jetzt eine Anschubfinanzierung von der McCormick-Stiftung erhalten&#8230;</strong></em></p>
<p>Ja, vier aus dem letzten Kurs und drei aus dem vorigen.</p>
<p><em><strong>Was waren die Auswahlkriterien?</strong></em></p>
<p>Darüber habe nicht ich entschieden, sondern eine Jury aus Chefredakteuren, Verlegern, Unternehmern und Investoren.</p>
<p><em><strong>Aber Sie kennen die Kriterien.</strong></em></p>
<p>Ja, ich bin dabei. Die Kriterien sind: Mag die Jury die Idee? Mag sie die Person? Es ist ein Investment in eine Person. Glaubt die Jury, dass diese Person den Mumm hat das Projekt durchzuziehen? Glaubt sie, dass es dafür eine Marktlücke und einen Bedarf gibt? Würde die Jury eine neue Suchmaschine fördern wollen? Eher nicht. Aber einer meiner Studenten hat eine findige iPhone Sport-Applikation entwickelt und die Jury befand, dass es das tatsächlich noch nicht gibt.</p>
<p><em><strong>Das führt zu meiner nächsten Frage: Außer der besagten Sport-App wurden jetzt auch eine Plattform für journalistische Themenfindung und -besetzung und eine multimediale Modeplattform gefördert. Haben Journalisten dieser Tage die besten Chancen mit unkonventionellen Medienprojekten?</strong></em></p>
<p>Ja, bestimmt. Und auch dann, wenn sie die Perspektive des Zerstörers einnehmen.</p>
<p><em><strong>Was meinen Sie mit Zerstörer?</strong></em></p>
<p>Jedes etablierte Medienunternehmen sollte sich Gedanken machen über einen Studenten in meinem Kurs oder einen jungn Entwickler in der Garage, der mit seinen Netzwerkzeugen ein ganzes Geschäftsmodell zum Einsturz bringen kann. Ich habe darüber neulich mit dem Chefredakteur eines Magazins diskutiert, der die alten Regeln und Werte verteidigte. Ich sagte zu ihm: &#8220;Sie reden über Ihre Gefühle, Ansprüche und Moralvorstellungen. Jemand sollte bezahlen. Sie reden <a href="http://medialdigital.de/wp-content/DLD2.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-2184" title="DLD2" src="http://medialdigital.de/wp-content/DLD2-225x138.png" alt="DLD2" width="225" height="138" /></a>nicht darüber, wie das Geschäft funktioniert. Stellen Sie sich einen Studenten in seinem Wohnheimzimmer vor, der darüber nachdenkt, wie er Ihr Geschäft zerstören kann. Vor allem dann, wenn Ihr Magazin hinter einer Paywall verschwindet. Dieser Student denkt: Wie kann ich ein Gegenmodell entwickeln, dass annähernd den gleichen journalistischen Wert erzeugt, aber zu einem Bruchteil der Kosten?&#8221; Man kann also Projekte entwickeln, die komplett aus dem üblichen Rahmen fallen. Einer meiner Studenten hat einen Algorithmus programmiert, um eingehende Nachrichten zu priorisieren. Oder jemand kommt mit einer neuen Idee für eine Plattform für Eltern im Netz und zerstört damit die Zeitschrift &#8220;Eltern&#8221; &#8211; als fiktives Beispiel.</p>
<p><em><strong>Trügt der Eindruck oder sind meisten journalistischen StartUps in den USA hyperlokale Plattformen?</strong></em></p>
<p>Das gilt nicht unbedingt für Projekte, die in meinem Kurs entwickelt werden, aber generell schon.</p>
<p><em><strong>Haben hyperlokale Journalismus-Projekte in den USA bessere Erfolgschancen als in Deutschland?</strong></em></p>
<p>Ja, denn erstens ist der Medienmarkt anders. In Deutschland gibt es eine starke überregionale Presse, mit &#8220;Die Zeit&#8221;, ”Der Spiegel&#8221;, &#8220;Focus&#8221; etc.</p>
<p><em><strong>Aber die sind ja gerade nicht lokal&#8230;</strong></em></p>
<p>In den USA entstand eine überregionale Presse aber erst, als die ”New York Times&#8221; und &#8220;USA Today&#8221; begannen, ihre Inhalte per Satellit zu Druckzentren überall im Land zu senden. Das ist noch nicht allzu lange her. Vorher gab es in den meisten Städten nur Lokalzeitungen. Die lokalen TV-Networks haben außerdem die meisten Lokalzeitungen plattgemacht, so dass in der Regel nur noch Monopolzeitungen überleben konnten. Die waren oft nicht gut, sie werden immer schlechter, und die Leuten mögen keine Monopole. Deshalb konnten neue lokale Projekte eine Bedarfslücke füllen. Die meisten Amerikaner lesen ohnehin keine überregionalen Zeitungen. Kommunalpolitische Entscheidungen sind für das Leben der meisten Amerikaner viel wichtiger und deshalb wollen sie auch, dass die Bösewichter vor Ort im Auge behalten werden. Doch so verschieden unsere beiden Medienmärkte auch sind &#8211; die Dynamik des Internet ist die gleiche. Wo leben Sie?</p>
<p><em><strong>In Köln.</strong></em></p>
<p>In welchem Stadtteil?</p>
<p><em><strong>Der heißt Rondorf und hat 10.000 Einwohner.</strong></em></p>
<p>Wenn Sie sich morgen überlegen würden, ein hyperlokales Projekt in Rondorf aufzuziehen, wäre ein Potenzial von 10.000 Nutzern wohl zu wenig, um davon alleine leben zu können, aber Sie könnten einen Tag pro Woche investieren und Service für Ihre Nachbarn bieten, den sie bisher nicht bekommen. Ihre Lokalzeitung ist wahrscheinlich zu bräsig und der Stadtteil zu klein, um regelmäßig darüber zu berichten. Sie könnten einen Mehrwert für Rondorf schaffen und wahrscheinlich genug lokale Händler als Werbekunden gewinnen, damit sich das für Sie rentiert.</p>
<p><strong>Ich hätte überhaupt kein Problem, vernachlässigte Themen zu finden, die in der Lokalzeitung nicht vorkommen, aber es wäre sehr schwierig, den Rondorfer Metzger oder einen der Bäcker davon zu überzeugen, bei mir Werbung zu schalten. Die hätten wahrscheinlich keine Ahnung, was ein Blog ist.</strong></p>
<p>Da haben Sie Recht. Aber das ist in den USA nicht so viel anders. In unserem Projekt &#8220;New Business Models for News&#8221; an der CUNY Universität, wo ich unterrichte, haben wir dieses Problem untersucht. Wir haben mit Anzeigenvermarktern und lokalen Werbekunden gesprochen und wir werden lokale &#8220;Bürger-Anzeigenverkäufer&#8221; anlernen. Ich habe einen runden Tisch mit Vermarktern von großen und kleinen Zeitungen und hyperlokalen Blogs organisiert. Letztere sind teilweise schon über sechs Jahre online. Sie berichteten, dass die Geschäftsleute vor Ort inzwischen zu ihnen kommen, weil sie irgendwann doch <a href="http://medialdigital.de/wp-content/CUNY-Fassade.png"><img class="alignright size-large wp-image-2188" title="CUNY-Fassade" src="http://medialdigital.de/wp-content/CUNY-Fassade-300x170.png" alt="CUNY-Fassade" width="300" height="170" /></a>mitbekommen, dass die hyperlokale Webseite eine &#8220;Must Read&#8221;-Adresse ist. Das funktioniert auch aktiv: Sobald man den einen Metzger als Werbekunden hat, erzählt man das dem anderen Metzger. Zunächst muss man natürlich das Fundament schaffen, sich einen Nutzerkreis und Vertrauen erarbeiten. Aber später läuft es von alleine. Auch hier gilt wieder: Wenn die traditionellen Medien sich um diesen Markt nicht kümmern, dann wird es ein junger Typ in seiner Garage tun, und der zieht das Projekt dann gleich für fünf Stadtteile auf. Seine Seite wird meinungsstark sein, sie wird lokale Pflichtlektüre werden. Der neue Unternehmer ist jung und genügsam, er beißt sich durch, obwohl das Projekt noch wenig abwirft. Aber mit der Zeit nutzen immer mehr Leute die Plattform, und er akquiriert Werbekunden. Erst einen, dann noch einen und dann immer mehr. Das macht er in einer Stadt und dann in der nächsten. Das könnte auch in Deutschland funktionieren, obwohl der lokale Zeitungsmarkt hier anders ist und Blogs eine geringere Bedeutung haben.</p>
<p><strong>Es gibt einen hyperlokalen Blogger, der so arbeitet. Hardy Prothmann mit seinem &#8220;Heddesheimblog&#8221;. Sie haben vielleicht von ihm gehört. [Jarvis nickt] Seine Plattform funktioniert, weil der &#8220;Mannheimer Morgen&#8221; viele lokale Themen nicht aufgreift. Aber andere Zeitungen experimentieren, wie sie hyperlokale Märkte selbst besetzen können.</strong></p>
<p>Zum Beispiel Katharina Borchert bei der &#8220;WAZ&#8221;&#8230;</p>
<p><strong>.. die den &#8220;Westen&#8221; inzwischen wieder verlassen hat&#8230;</strong></p>
<p>ja, sie stieß auch auf Widerstände in der Redaktion, aber sie hat einiges ins Rollen gebracht. &#8220;Der Westen&#8221; ist eine Website, die ich sehr vielen Medienmachern in den USA gezeigt habe, die sich fragen, wie sie mit dem sozialen Netz umgehen sollen. Die traditionellen Medien können einiges bewegen, neue Medienunternehmer können es auch. Aber am Ende des Tages geht es darum, ob dem lokalen Nutzer mit neuen lokalen Plattformen im Netz besser gedient ist. Und daran glaube ich.</p>
<p><strong>Wir haben in Deutschland aber auch keine Stiftungen wie McCormick und vor allem die Knight-Stiftung, die Unternehmer-Journalismus fördern.</strong></p>
<p>Ja, das ist ein entscheidender weiterer Unterschied. Deutschland hat öffentlich-rechtliche Medien. Es gibt hier nicht die Notwendigkeit wie bei uns, Medien durch Stiftungen und Spenden zu fördern. Unser National Public Radio finanziert sich zum großen Teil aus Individualspenden. In Deutschland gibt es Rundfunkgebühren, welche die Existenz der von ihnen finanzierten Medien garantieren. Das kann aber kommerzielle Medienunternehmen ebenso behindern wie Spenden. Ich glaube, dass ein nachhaltiges Mediensystem auch profitable kommerzielle Medienunternehmen benötigt. Die Stiftungen sind sehr wichtig, um die Saat für neue Projekte zu säen und zu bewässern. Aber auf lange Sicht müssen diese Projekte sich wirtschaftlich selbst tragen, sie können nicht ewig am Spendentropf hängen.</p>
[caption id="attachment_2181" align="alignleft" width="399" caption="Jeff Jarvis beim CUNY Camp New Biz Models for News"]<a href="http://www.localnewser.com/?tag=jeff-jarvis"><img class="size-full wp-image-2181" title="CUNY" src="http://medialdigital.de/wp-content/CUNY.png" alt="CUNY" width="399" height="273" /></a>[/caption]
<p><em><strong>In den USA scheint es eine größere Bereitschaft traditioneller Medien zu geben, mit hyperlokalen Blogs zu kooperieren &#8211; Die ”New York Times&#8221; hat die redaktionelle Hoheit ihres Projekts &#8220;The Local&#8221; an einen CUNY Kurs abgegeben, die &#8220;Seattle Times&#8221; kooperiert mit einem Blognetzwerk, CNN hat in &#8220;Outside In&#8221; investiert. Und es gibt noch viel mehr Beispiele. Für Deutschland fallen mir die Themen-Blognetzwerke &#8220;Glam&#8221; (Mode) und &#8220;Science Blogs&#8221; ein, beides Burda-Beteiligungen.</strong></em></p>
<p>Ich erinnere mich, wie ich vor einiger Zeit mir Marcel Reichart von Burda (Mitgründer und Geschäftsführer der DLD-Konferenz) in meinem Büro bei CUNY saß und ihm von &#8220;Glam&#8221; und der Bedeutung von Netzwerken erzählte &#8211; die von den meisten amerikanischen Medien übrigens nicht erkannt oder abgelehnt wird. Burda hat die Bedeutung von Netzwerken erkannt und in Glam investiert. Es gibt hier durchaus Visionäre. Ich glaube, dass Glam nicht bloß ein Projekt ist, in das man investieren sollte, sondern auch ein Modell, dem es nachzueifern gilt. Egal, ob Burda oder &#8220;Süddeutsche Zeitung&#8221; oder &#8220;Wirtschaftwoche&#8221; &#8211; diese Medien haben alle die Chance, Netzwerke zu schaffen, zu kuratieren und damit schnell und risikolos mit geringen Kosten zu wachsen. Das ist ein erstrebenswertes Modell. Es gibt solche Kooperationen in den USA sicherlich schon häufiger als in Deutschland, aber auch noch nicht im nötigen Umfang. Bisher hat noch niemand das Vorbild Glam auf andere Themenbereiche übertragen, zum Beispiel Sport oder Wirtschaft. Darin lägen große Chancen. Bei einer CUNY Konferenz zum Projekt &#8220;New Business Models for News&#8221; im vergangenen November habe ich am Ende ein &#8220;umgekehrtes Panel&#8221; abgehalten. Vorne saßen Vertreter der &#8220;New York Times&#8221;, des Gannett Verlags, von Condé Nast und die mussten alle still sein und sich anhören, was das Publikum, darunter viele Blogger, von ihnen als Medienunternehmen erwartet. Dabei habe ich echten Fortschritt erlebt, denn die Vertreter der Medienkonzerne wandten sich an die Blogger. Sie sagten: &#8220;Wir brauchen Euch. Wir müssen herausfinden, wie wir mit Euch kooperieren können.&#8221; Das ist natürlich auch ein Ausdruck der Verzweiflung. Die Medien stehen mit dem Rücken zur Wand. Sie schrumpfen, und sie wissen, dass sie ihre Zukunft alleine nicht bewältigen werden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9096853&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=9096853&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/9096853">Jeff Jarvis über Unternehmer-Journalismus</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>Interessante Links:</strong></p>
<p><a href="http://www.buzzmachine.com/2009/12/11/the-entrepreneurial-journalism-class-report/">The entrepreneurial journalism class report (Jeff Jarvis)</a></p>
<p><a href="http://www.journalism.cuny.edu/">The CUNY Graduate School of Journalism</a></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/2010/01/11/journalisten-als-grunder-bereiten-journalistenschulen-ihre-absolventen-darauf-vor/">Journalisten als Gründer: Bereiten Journalistenschulen ihre Absolventen darauf vor?</a></p>
<p><a href="http://www.localnewser.com/?tag=jeff-jarvis">Local Newser &#8211; Dispatches from the Frontlines of Local News</a></p>
<p><script src="http://widgets.backtype.com/tweetcount.js" type="text/javascript"></script></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Jeff+Jarvis%3A+%22Die+Zukunft+des+Journalismus+ist+unternehmerisch%27%27+http://bit.ly/bN1Azq" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Jeff+Jarvis%3A+%22Die+Zukunft+des+Journalismus+ist+unternehmerisch%27%27+http://bit.ly/bN1Azq" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Jeff Jarvis: &#8220;Die Zukunft des Journalismus ist unternehmerisch&#8221;';
var flattr_dsc = 'Medienprofessor Jeff Jarvis unterrichtet &#8220;Unternehmer-Journalismus&#8221; in einem Graduierten-Programm an der City University of New York (CUNY). Seine Thesen: Journalisten sollten unbedingt die wirtschaftliche Seite der Branche verstehen, auch wenn sie kein Startup gründen wollen. Klassische Medienunternehmen müssen damit rechnen, dass ihnen neue Konkurrenz aus Jarvis Kursen oder aus der sprichwörtlichen Startup-Garage blüht. In journalistischen Netzwerken [...]';
var flattr_tag = 'City University of New York,CUNY,DLD10,entrepreneurial journalism,hyperlocal,Hyperlokaler Journalismus,Jeff Jarvis,Journalisten als Unternehmer,Unternehmer-Journalismus';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/02/02/jeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/02/02/jeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart (44)</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/01/25/linktipps-zum-wochenstart-44/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/01/25/linktipps-zum-wochenstart-44/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 23:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Blognetzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[DLD10]]></category>
		<category><![CDATA[Gottes Werk und Googles Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[hyperlocal]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperlokaler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Statistiken]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[location-based search]]></category>
		<category><![CDATA[location-sharing]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Statistiken]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks.org]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2099</guid>
		<description><![CDATA[Top-Tipp: DLD10 live Digitale Vordenker aus aller Welt treffen sich vom 24. bis 26. Januar zur 6. Digital Life Design Conference von Burda (DLD10) in München. Ein Klick auf die Überschrift führt zum Liveblog und zum Live Videostream. Weitere Tipps: Jeff Jarvis: &#8220;Wir müssen im Journalismus radikal Neues ausprobieren&#8221; Netzökonom Holger Schmidt hat eines der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/DLD.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-2106" title="DLD" src="http://medialdigital.de/wp-content/DLD-300x198.png" alt="DLD" width="300" height="198" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h2><a href="http://www.dld-conference.com/liveblog10/">DLD10 live</a></h2>
<p>Digitale Vordenker aus aller Welt treffen sich vom 24. bis 26. Januar zur 6. <strong>Digital Life Design Conference von Burda (DLD10)</strong> in München. Ein Klick auf die Überschrift führt zum Liveblog und zum Live Videostream.</p>
<p><strong>Weitere Tipps:</strong></p>
<h2><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/01/24/jeff-jarvis-wir-muessen-im-journalismus-radikal-neues-probieren.aspx">Jeff Jarvis: &#8220;Wir müssen im Journalismus radikal Neues ausprobieren&#8221;</a></h2>
<p><em>Netzökonom</em> Holger Schmidt hat eines der ersten <strong>Interviews mit Jeff Jarvis </strong>auf dem (der?) <strong>DLD10</strong> geführt. Ein wichtiger (und hierzulande noch weitestgehend ignorierter) Aspekt:</p>
<p>Schmidt: &#8220;<strong>Wie sollten lokale Zeitungen mit den neuen Nachrichtenorganisationen umgehen?</strong>&#8221;</p>
<p>Jarvis: &#8220;<strong>Sie sollten kooperieren.</strong> Die Zeitungen können Leser zu den Blogs leiten, ihre Inhalte dort präsentieren und dann Werbung dort verkaufen. Im Gegenzug bringt das lokale Blog neue, meist junge Leser zur Zeitung.&#8221;</p>
<h2><a href="http://immateriblog.de/journalismus/diskussion-ubers-leistungsschutzrecht/">Diskussion übers Leistungsschutzrecht &#8211; nützlich oder nicht?</a></h2>
<p>Matthias Spielkamp zieht in seinem <em>immateriblog</em> ein <strong>Fazit</strong> als Moderator der Diskussion über das Leistungsschutzrecht, eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung (<strong>Gottes Werk und Googles Beitrag &#8211; Zeitungsverlage und die Herausforderungen der Link-Ökonomie</strong>). Spielkamp: &#8220;[...] die Frage, ob es ein Leistungsschutzrecht geben soll, welchen Zweck es erfüllen könnte und ob es die richtige Antwort auf die richtige Frage ist, kann Verlagsvertreter Christoph Keese leicht abwehren mit der Antwort, darüber müsse man sich nicht mehr unterhalten, der Drops ist gelutscht. <strong>Das ist ein gewaltiger Lobbying-Erfolg der Verlage und ein Versagen der Politik.</strong>&#8221; Mit Links zu weiteren Analysen der Diskussion. Bei <em>Carta</em> kann man sich die detaillierte (aber keineswegs verzettelte) <a href="http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/"><strong>Debatte noch nachträglich als Video ansehen</strong></a>.</p>
<h2><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/01/5-recent-big-moves-in-hyper-local-news019.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+pbs%2Fmediashift-blog+(mediashift-blog)&amp;utm_content=Google+Reader">5 Recent Big Moves In Hyper-Local News</a></h2>
<p><em>Mediashift </em>charakterisiert <strong>fünf wegweisende Projekte hyperlokaler US-Blognetzwerke</strong>, die teilweise mit klassischen Medien kooperieren &#8211; vom schon etablierten Netzwerk <em>Outside.In</em> (CNN-Beteiligung) bis zur noch ganz frischen erweiterten Kooperation der New Yorker Journalistenschule CUNY mit der NYT-Plattform <em>The Local.</em></p>
<h2><a href="http://www.roughtype.com/archives/2010/01/the_delayed_lea.php">The Times&#8217;s delayed, leaky paywall</a></h2>
<p>Die Überschrift täuscht: Nicholas Carr beschreibt zwar die bewusst offengelassenen kostenlosen Hintereingänge zur <strong>geplanten kostenpflichtigen Site der <em>New York Times</em></strong><em> </em>(Google, Email-Links, Facebook etc.); er kritisiert sie aber nicht. Er findet vielmehr, dass die Kritik an dieser Strategie den Bequemlichkeits- und Vertrauensfaktor unterschlägt: &#8220;But that view is a fallacy. It assumes that <em>everyone</em> wants to bop around on the web all day trolling different sources for stories. It also assumes everyone is a scheming hacker who, to avoid having to fork out a few bucks, will click links in the Times twitter feed or otherwise figure out some geeky way to get around the system. But not everyone&#8217;s like that. In fact, most people aren&#8217;t like that. <strong>Some people just want to go to a few trusted outlets for most of their news</strong> &#8211; <strong>sources rather than links define their news-gathering behavior &#8211; and some subset of that group will likely be willing to pay something for the convenience of having free run of a trusted site</strong>.</p>
<h2><a href="http://mashable.com/2010/01/23/local-trends-analysis/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:%20Mashable%20%28Mashable%29">Why Twitter Wants to Know Where You Are</a></h2>
<p><em>Mashable</em> ergründet, <strong>was Twitter mit ortsbasierten Daten anfängt</strong>.  Vermutungen u.a.:  Wettbewerb zu Location-sharing-Diensten wie Foursquare und Gowalla und perspektivisch auch ortsbasierte Werbung.</p>
<div>
<h2><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/01/17/leak-o-nomy-the-economy-of-wikileaks/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+onlinejournalismblog+%28Online+Journalism+Blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">Leak-o-nomy: The Economy of Wikileaks</a></h2>
<div><span title="January 17th, 2010">Ein interessantes <strong>Interview mit Julian Assange</strong>, Sprecher der Informantenplattform Wikileaks.org.</span></div>
<h2><a href="http://www.techdirt.com/articles/20100119/1133277814.shtml">German Publishers Go After Google; Apparently Very Confused About How The Internet Works</a></h2>
<div>
<p>Zu Recht schon viel verlinkt und herumgereicht, aber diesen <strong>erfrischend klaren Blick von außen </strong>auf die teilweise absurde deutsche Google-Contentklau-Monopolist-Leistungsschutzrecht-Diskussion sollte man keinesfalls verpassen. (Die vielen Kommentare sind allerdings größenteils Zeitverschwendung).</div>
</div>
<p><em> </em></p>
<p><!-- end header --></p>
<h2><a title="Permanent Link to Internet 2009 in numbers" rel="bookmark" href="http://royal.pingdom.com/2010/01/22/internet-2009-in-numbers/">Internet 2009 in numbers</a></h2>
<p>Jede Menge nützliche <strong>Web-Statistiken </strong>von <em>Royal Pingdom</em>.</p>
<p><em>Foto: Claudia Gonzales, Marketingchefin der Organisation The Global Fund. Quelle: DLD</em></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2844%29+http://bit.ly/8PZDTP" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2844%29+http://bit.ly/8PZDTP" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart (44)';
var flattr_dsc = 'Top-Tipp: DLD10 live Digitale Vordenker aus aller Welt treffen sich vom 24. bis 26. Januar zur 6. Digital Life Design Conference von Burda (DLD10) in München. Ein Klick auf die Überschrift führt zum Liveblog und zum Live Videostream. Weitere Tipps: Jeff Jarvis: &#8220;Wir müssen im Journalismus radikal Neues ausprobieren&#8221; Netzökonom Holger Schmidt hat eines der [...]';
var flattr_tag = 'Blognetzwerke,DLD10,Gottes Werk und Googles Beitrag,hyperlocal,Hyperlokaler Journalismus,Internet-Statistiken,Jeff Jarvis,Leistungsschutzrecht,location-based search,location-sharing,Paid Content,Twitter,Web-Statistiken,Wikileaks,Wikileaks.org';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/01/25/linktipps-zum-wochenstart-44/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/01/25/linktipps-zum-wochenstart-44/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart (37)</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/12/07/linktipps-zum-wochenstart-37/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2009/12/07/linktipps-zum-wochenstart-37/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 22:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[AOL Roboter-Redakteure]]></category>
		<category><![CDATA[Apple Tablet Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerreporter]]></category>
		<category><![CDATA[Datenbank-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[fussball-passau.de]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Holzer]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperlokaler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[persönliche Social Media Strategien]]></category>
		<category><![CDATA[programmer/journalists]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Technologiekritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=1818</guid>
		<description><![CDATA[Top-Tipp: Standardsituationen der Technologiekritik Unter dieser unscheinbaren Überschrift hat die Autorin Kathrin Passig (Riesenmaschine, &#8220;Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin&#8221;) für den Online-Merkur eine wunderbare zeitlose und lakonische Betrachtung über die stets wiederkehrenden Argumente gegen technologischen Fortschritt geschrieben. Wer jetzt keine Zeit hat sie zu lesen: einfach für die Weihnachtstage bookmarken. Oder für Ostern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/typewriter.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1819" title="typewriter" src="http://medialdigital.de/wp-content/typewriter-300x225.jpg" alt="typewriter" width="300" height="225" /></a></h3>
<h3><strong>Top-Tipp:</strong></h3>
<h2><a href="http://online-merkur.de/seiten/lp200912adz.htm">Standardsituationen der Technologiekritik</a></h2>
<p>Unter dieser unscheinbaren Überschrift hat die Autorin Kathrin Passig (<em>Riesenmaschine</em>, &#8220;Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin&#8221;) für den <em>Online</em>-<em>Merkur</em> eine <strong>wunderbare zeitlose und lakonische Betrachtung über die stets wiederkehrenden Argumente gegen technologischen Fortschritt </strong>geschrieben. Wer jetzt keine Zeit hat sie zu lesen: einfach für die Weihnachtstage bookmarken. Oder für Ostern. Sie ist dann ebenso gültig. Aber nicht vergessen!</p>
<h3><strong>Weitere Tipps: </strong></h3>
<h2><a href=" http://meedia.de/nc/details-topstory/article/fnf-fragen-an-den-leistungsschutz_100024968.html">Fünf Fragen an den Leistungsschutz</a></h2>
<p>&#8230; stellt Stefan Winterbauer bei <em>meedia</em>. Denn: ”Weil Nutzer als zahlungsunwillig gelten und es nicht ganz einfach ist, Suchmaschinen zur Kasse zu bitten, ist man auf eine neue Idee gekommen: <strong>Die Allgemeinheit soll zahlen. Das Thema wirft viele Fragen auf.</strong> Von der Staatsnähe bis zur Gefahr von Verfassungsklagen.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.nytimes.com/2009/12/07/business/media/07iht-springer07.html?pagewanted=1&amp;_r=2">Publisher Lays out Plan to Save Newspaper</a></h2>
<p><strong>&#8220;This is Gutenberg&#8217;s Country. We invented this&#8221;</strong> &#8211; Die <em>New York Times </em>zitiert Christoph Keese, Cheflobbyist des Axel Springer Verlags zur Zukunft des Journalismus (Paid Content, One Click Bezahlmodell, Google soll zahlen, Leistungsschutzrecht) sowie Medienberater und <em>Carta</em>-Blogger Robin Meyer-Lucht als Kritiker der Leistungsschutzrechts.</p>
<h2><a title="Wie ein 20-Jähriger einen Verlag demontiert" href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=2683">Wie ein 20-Jähriger einen Verlag demontiert</a></h2>
<p>Christian Jakubetz erzählt die lesenswerte Geschichte des jungen Fußballfans Michael Wagner, der mit seinem Engagement für &#8220;ziemlich gruselige C-Klassen-Kicks&#8221; und einer Heerschaar freiwilliger Zuarbeiter konsequent lokale Bedürfnisse bedient und <strong>mit seinem Portal fussball-passau.de die Lokalsportseiten der <em>Passauer Neue Presse</em> ins Abseits beförderte</strong>, bevor es der Platzhirsch überhaupt bemerkte.</p>
<h2><a href="http://www.ajr.org/Article.asp?id=4844">The Distribution Revolution</a></h2>
<p><em>American Journalism Review</em> beschreibt, wie Webmedien wie <em>Slate</em>, lokale Zeitungen wie <em>Star-News</em> in Wilmington, North Carolina und nationale Zeitungen wie das <em>Wall Street Journal</em> ihre <strong>Inhalte per  Twitter, Facebook und Co. verteilen und über soziale Plattformen den Austausch mit ihren Nutzern pflegen</strong>.</p>
<h2><a href="http://daggle.com/aol-yahoo-worthless-search-visitors-1532">AOL &amp; Yahoo Will Take Those Worthless Search Visitors That Some Newspapers Don’t Want</a></h2>
<p>Danny Sullivan (<em>Daggle</em>) glaubt, dass AOL Journalisten vor allem deshalb automatisierte Beitragsvorschläge bearbeiten lassen lassen, um die sogenannten &#8220;<strong>wertlosen Besucher von Suchmaschinen</strong>&#8221; (wertlos laut Murdochs News Corporation) <strong>besser zu monetarisieren</strong>. Denn die Themenideen beruhen auf Trends bei den Suchbegriffen. Eine kritische Betrachtung dieses Modells gibt es bei <em>Zeit Online</em>: <strong><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/automatischer-online-journalismus?page=1">&#8220;Roboter als Redakteure&#8221;</a>.</strong></p>
<h2><a href="http://www.georgholzer.at/blog/2009/12/03/die-zukunft-von-printmedien/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+georgholzer%2Fblog+%28Georg+Holzer+Blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">Meine Zukunft und die der Medien</a></h2>
<p>Der österreichische freie Journalist Georg Holzer, Spezialist für Multimedia- und Technologiethemen, gründet eine &#8220;Tageszeitung für die digitale Wissengesellschaft&#8221;. Als Vorbild nennt er eine <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ntyXvLnxyXk&amp;feature=player_embedded"><strong><em>Sports Illustrated</em>-Anwendungsstudie des Time-Verlags </strong></a>für das noch nicht existente Apple Tablet. Holzers digitale Zeitung soll anfangs gratis erscheinen, später auch in Paid-Content-Versionen und soll keine bezahlten Anzeigen enthalten. <strong>Warum er sein Projekt startet: &#8220;Weil ich’s kann! 2010 kommen nicht nur die Endgeräte dafür, sondern auch die Geschäftsmodelle. </strong>Genau deshalb wird 2010 jeder zum profitablen Medienhaus werden können, der Inhalte auf professionellem Niveau anbieten kann.&#8221; Ein Bekenntnis, das wir im kommenden Jahr hoffentlich noch öfters vernehmen werden.</p>
<h2><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2009/12/how-programmerjournalists-craft-their-own-study-programs336.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+pbs%2Fmediashift-blog+%28mediashift-blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">How Programmer/Journalists Craft Their Own Study Programs</a></h2>
<p>Trotz CUNY Journalism School und anderen zukunftsweisenden Programmen: <strong>Auch in den USA wird die Zukunft des Journalismus weniger institutionell gelehrt als in Eigenregie erarbeitet.</strong> Megan Taylor von <em>Mediashift </em>stellt sechs junge und angehende Journalisten vor, die sich selbst für die multimedialen und technologischen Herausforderungen der journalistischen Zukunft wappnen. Eine Serie, die fortgesetzt werden soll &#8211; dann auch mit Frauen.</p>
<div><a href="http://mashable.com/author/leah-betancourt/"> </a></p>
<h2><a title="Permanent Link to The Journalist’s Guide to Maximizing Personal Social Media ROI" rel="bookmark" href="http://mashable.com/2009/12/02/personal-social-media-roi/">The Journalist’s Guide to Maximizing Personal Social Media ROI</a></h2>
<p><em>Mashable</em> stellt fünf US-Journalisten und ihre unterschiedliche Social-Media-Routinen vor &#8211; Beispiele unterschiedliche <strong>Strategien, um Vernetzung und Produktivität in Einklang zu bringen</strong>.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/zen/1585255/"><em>Foto: Zen/Flickr</em></a></div>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2837%29+http://bit.ly/5iRxpO" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2837%29+http://bit.ly/5iRxpO" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart (37)';
var flattr_dsc = 'Top-Tipp: Standardsituationen der Technologiekritik Unter dieser unscheinbaren Überschrift hat die Autorin Kathrin Passig (Riesenmaschine, &#8220;Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin&#8221;) für den Online-Merkur eine wunderbare zeitlose und lakonische Betrachtung über die stets wiederkehrenden Argumente gegen technologischen Fortschritt geschrieben. Wer jetzt keine Zeit hat sie zu lesen: einfach für die Weihnachtstage bookmarken. Oder für Ostern. [...]';
var flattr_tag = 'AOL Roboter-Redakteure,Apple Tablet Studie,Bürgerreporter,Datenbank-Journalismus,fussball-passau.de,Georg Holzer,Hyperlokaler Journalismus,persönliche Social Media Strategien,programmer/journalists,Social Media Journalismus,Technologiekritik';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2009/12/07/linktipps-zum-wochenstart-37/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2009/12/07/linktipps-zum-wochenstart-37/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
