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	<title>Medial Digital &#187; Jay Rosen</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Die Roboterjournalisten kommen</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 20:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Can an Algorithm Write a Better News Story Than a Human Reporter? Machen schreibende Roboter Journalisten ihre Jobs streitig, oder bereichern sie den Journalismus? Die Zeitsschrift Wired portraitiert  Narrative Science, den marktführenden Anbieter journalistischer Algorithmen. Dessen Co-Gründer Kristian Hammond behauptet, in spätestens fünf Jahren werde einer seiner Computer für einen maschinengenerierten Text den Pulitzerpreis gewinnen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Roboterjournalismus.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5489" title="Roboterjournalismus" src="http://medialdigital.de/wp-content/Roboterjournalismus.jpg" alt="" width="518" height="389" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<h4><a href="http://www.wired.com/gadgetlab/2012/04/can-an-algorithm-write-a-better-news-story-than-a-human-reporter/all/1">Can an Algorithm Write a Better News Story Than a Human Reporter?</a></h4>
<p>Machen schreibende Roboter Journalisten ihre Jobs streitig, oder bereichern sie den Journalismus? Die Zeitsschrift Wired portraitiert  <a href="http://www.narrativescience.com"><strong>Narrative Science</strong></a>, den marktführenden Anbieter journalistischer Algorithmen. Dessen Co-Gründer <strong>Kristian Hammond</strong> behauptet, in spätestens fünf Jahren werde einer seiner Computer für einen maschinengenerierten Text den Pulitzerpreis gewinnen.</p>
<p>Weitere aktuelle und interessante Texte zu diesem Thema:</p>
<p><strong><a href="http://www.theatlantic.com/entertainment/archive/2012/04/can-the-computers-at-narrative-science-replace-paid-writers/255631/">Can the Computers at Narrative Science Replace Paid Writers? </a>(The Atlantic, James Fallows)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://www.theatlanticwire.com/technology/2012/04/robot-journalism-still-doesnt-sound-scary/51557/">Robot Journalism Still Doesn&#8217;t Sound So Scary</a> (The Atlantic, Rebecca Greenfield)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://gigaom.com/2012/04/25/are-robots-and-content-farms-the-future-of-the-news/">Are robots and content farms the future of the news?</a> (GigaOm, Matthew Ingram)</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong><a href="http://netzwertig.com/2012/04/26/computergenerierter-journalismus-maschine-fordert-mensch-heraus/">Maschine fordert Mensch heraus</a> (netzwertig, Martin Weigert)</strong></p>
<h4><a href="http://newschallenge.tumblr.com/post/20968613548/themes-surprises-and-outliers-from-1000">Themes, surprises and outliers from 1000+ #newschallenge apps on Networks</a></h4>
<p>Die aktuelle <strong>Knight News Challenge</strong> &#8211; der wichtigste und gut dotierte amerikanische Journalismus-Innovationswettbewerb (der auch ausländischen Bewerbern offensteht) &#8211; geht in die nächste Runde. Aus über 1000 eingereichten Vorschlägen hat die Jury 52 Angebote für die Endrunde ausgewählt. Die Ausschreibung war diesmal spezifisch darauaf ausgelegt, nicht das 300. hyperlokale Blog oder die 200. Sportapp mit einer Ansschubfinanzierung zu belohnen, sondern neue Netzwerke zu fördern, die mehr aus bestehenden Angeboten machen (Stichwort: Kuratieren, Datenjournalismus, Crowdsourcing). <strong>Ryan Jacoby</strong> war in der Nominierungskommission und beschreibt die Trends der Vorschläge (s. Überschrift). Direkte Links zu allen nominierten Angeboten gibt es bei <a href="http://www.pbs.org/idealab/2012/04/52-applicants-move-to-next-round-of-knight-news-challenge115.html"><strong>Mediashift</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://pressthink.org/2012/04/rosens-trust-puzzler-what-explains-falling-confidence-in-the-press">Rosen’s Trust Puzzler: What Explains Falling Confidence in the Press?</a></h4>
<p>Der New Yorker Medienprofessor <strong>Jay Rosen</strong> wirft in seinem Blog Pressthink die Frage auf, welche Modell am besten erkärt, warum die (amerikanischen) Bürger das Vertrauen in etablierte Medien weitgehend verloren haben. Die meisten Thesen (z.B. alle Institutionen leiden unter Vertrauensverlust) verwirft er gleich selbst wieder, um bei seiner seit Jahren verfochtenen Lieblingsthese hängen zu bleiben: Das amerikanische Dogma strikter Presseneutralität (&#8220;he said &#8211; she said journalism&#8221;) sei einfach nicht mehr glaubhaft und zeitgemäß. Das Beste an diesem Beitrag sind die unfassbaren vielen und guten Kommentare.  An der anregenden Diskussion hat sich praktisch jeder beteiligt, der in der amerikanischen Medienvordenkerszene Rang und Namen hat.</p>
<h4><a href="http://blogs.reuters.com/felix-salmon/2012/04/24/could-the-nyt-make-money-from-its-scoops">Could the NYT make money from its scoops?</a></h4>
<p>Ein etwas bizarr anmutender Beitrag zur Paid-Content-Debatte, der aber in der anglo-amerikanischen Medienvordenkerszene durchaus diskutiert wird: Reuters-Blogger <strong>Felix Salmon</strong> regt an, die New York Times könne mit ihren Scoops Geld verdienen, wenn sie die exklusiven Rechercherergebnissen zunächst Wall-Street-Investoren zur Verfügung stellen würde (s. Überschriftenlink). Aktueller Anlass: Die NYT deckte einen Bestechungsskandal in Mexiko auf, in den Walmart verwickelt war. Salmons Idee birgt allerdings nicht nur den Keim möglichen  illegalen Insiderhandels. Sie könne auch dem Image der New York Times als &#8220;Newspaper of Record&#8221; schaden, <a href="http://gigaom.com/2012/04/24/should-the-nyt-charge-for-early-access-to-the-news/"><strong>argumentiert Matthew Ingram</strong></a> bei GigaOm. Unter seinem Blogbetrag hat er per Storify eine interessante Twitter-Diskussion zu diesem Thema eingebettet.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://ingeseibel.de/?p=1851">Daniel @fiene goes TV oder: Ausflug in die mediale Zukunft</a></h4>
<p>Die Journalistin und Radioexpertin <strong>Inge Seibel </strong>portraitiert auf ihrem privaten Blog den &#8220;Was mit Medien&#8221;-Podcaster <strong>Daniel Fiene</strong>, der ab Mai Teil von <strong>Richard Gutjahrs &#8220;Rundshow&#8221; TV-Experiment</strong> sein wird:  &#8220;<a href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/" target="_blank">Daniel Fiene</a>,  der &#8216;Radiotyp aus Düsseldorf&#8217; (O-Ton Daniel),  fährt mit noch vielen  offenen Fragen nach München: “Muss ich einen übergroßen  Digital-Bildungsauftrag in meinen Koffer packen? Oder reicht es, ein  gutes Beispiel zu sein? [...] Wer kennt einen Radiojournalisten, der so selbstverständlich zwischen  den Mediengattungen und den öffentlich-rechtlichen und privaten  Radioanstalten hin und her wandert wie Daniel?&#8221; Was Daniel Fiene selbst zu seinem Engagement für Gutjahrs Projekt sagt, steht in dessen privatem Blog <a href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/archive/2012/04/24/fiene-das-fernsehprojekt/"><strong>my webwork</strong></a>. Für die &#8220;Rundshow&#8221;, die vom 14. Mai bis 7. Juni <span style="text-decoration: line-through;">wöchentlich</span> montags bis donnerstags im Bayerischen Fernsehen zu sehen und im Netz zu finden ist, hat der Erfinder  und Moderator Richard Gutjahr ein eigenes <a href="http://rundshow.gutjahr.biz/"><strong>Projektblog</strong></a> aufgesetzt.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Funktioniert Journalismus?</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/12/19/linktipps-zum-wochenstart-52/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Dec 2010 15:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies sind die letzten Linktipps für 2010. Die nächste Folge gibt es am Sonntagabend, 9. Januar 2011. Does journalism work? Jonathan Stray, Interactive Technology Editor bei der Nachrichtenagentur AP, stellt in seinem Blog eine interessante Frage: Funktioniert Journalismus? (Im Sinne von: bewirkt er etwas?) Stray glaubt, dass in Zeiten, wo ein großer Teil der Amerikaner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Julian-Assange-interrupts-SNL.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4368" title="Julian Assange interrupts SNL" src="http://medialdigital.de/wp-content/Julian-Assange-interrupts-SNL.png" alt="" width="395" height="257" /></a></p>
<p>Dies sind die letzten Linktipps für 2010. Die nächste Folge gibt es am Sonntagabend, 9. Januar 2011.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://jonathanstray.com/does-journalism-work">Does journalism work?</a></h4>
<p><strong>Jonathan Stray, </strong>Interactive Technology Editor bei der Nachrichtenagentur AP,<strong> </strong>stellt in seinem Blog eine interessante Frage: <strong>Funktioniert Journalismus? (Im Sinne von: bewirkt er etwas?)</strong> Stray glaubt, dass in Zeiten, wo ein großer Teil der Amerikaner bis heute glaubt, Saddam Hussein hätte Massenvernichtungswaffen besessen und Obamas Gesundheitesreform sei direkt dem kommunistischen Manifest entnommen, müsse Journalismus mehr leisten als bloß unbeteiligt zu informieren: &#8220;I’ve taken to asking editors, “what do you want your work to change in  society?” The answer is generally along the lines of, &#8216;we aren’t here to  change things. We are only here to publish information.&#8217; I don’t think  that’s an acceptable answer. <strong>Journalism without effect does not deserve  the special place in democracy that it tries to claim.</strong>&#8221;</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/12/jonathan-stray-in-2011-news-orgs-will-finally-start-to-move-past-the-borders-of-their-own-content/">Jonathan Stray: In 2011, news orgs will finally start to move past the borders of their own content</a></h4>
<p>Nochmal <strong>Jonathan Stray</strong>: Er ist von <em>Nieman Journalism Lab</em> gebeten worden, seine Prognosen für den Journalismus im kommenden Jahr aufzuschreiben. Er glaubt, dass in 2011 Medien die Bedeutung des Kuratierens erkennen, (aber noch nicht im großen Stil umsetzen werden): &#8220;Flipboard aims to be the starting point for my exploration of the news, whereas <strong>a  news product that refuses to provide me with high-quality filtering and  curation of the rest of the world’s information will only ever be an  endpoint</strong>, a place I might arrive rather than the place I start from. <strong>In 2011, news organizations will finally start to realize  that they need to be in the business of serving the consumer’s  information needs</strong>, not just producing content, and any tool that allows them to serve those needs is fair game.&#8221;</p>
<h4><a href="http://pressthink.org/2010/12/the-year-in-pressthink-these-are-the-ten-best-things-i-wrote-in-2010/">The Year in PressThink: These are the Ten Best Things I Wrote in 2010</a></h4>
<p>Journalismusprofessor <strong>Jay Rosen</strong> mit einem Rückblick auf seine <strong>zehn besten Beiträge des Jahres</strong>. Mein Favorit ist Nr 6:  <a href="http://jayrosen.posterous.com/the-journalists-formerly-known-as-the-media-m"><strong>The Journalists Formerly Known as the Media: My Advice to the Next Generation</strong></a></p>
<h4><a href="http://www.guardian.co.uk/technology/blog/2010/dec/17/yahoo-closing-problems">Yahoo closing down Delicious; but why won&#8217;t Carol use the F-word?</a></h4>
<p>Viel Verwirrung herrschte in den letzten Tagen, ob Yahoo! seinen 2005 gekauften Social Bookmarking Dienst <strong>delicious</strong> nun einstellt oder nicht. Charles Arthur vom <em>Technology Blog</em> des <em>Guardian</em> nimmt die Gerüchte über die Schließung zum Anlass einer Analyse der Unternehmenspolitik von Yahoo! und seiner Chefin Carol Bartz. Seine sarkastischen Schlussworte: &#8220;The trouble with all this? It&#8217;s on the internet, so Carol Bartz isn&#8217;t  going to see it. If only there were some way to make it physical so she  could read it …&#8221; Das <strong>Originalmemo von Bartz an die Yahoo! Mitarbeiter</strong> hat <em>All Things Digital</em> <a href="http://kara.allthingsd.com/20101215/heres-carol-bartzs-internal-layoff-memo-to-beleaguered-yahoo-troops/"><strong>veröffentlicht</strong></a>. Delicious <strong>dementiert die Schließung in einem <a href="http://blog.delicious.com/blog/2010/12/whats-next-for-delicious.html">Blogpost</a></strong>. Für alle, die nicht daran glauben, dass delicious noch eine Zukunft hat &#8211; <em>The Next Web</em> hat eine <a href="http://thenextweb.com/lifehacks/2010/12/17/how-to-export-import-and-migrate-delicious-bookmarks/"><strong>Anleitung zum Export von Bookmarks in andere Dienste</strong></a> verfasst. Allerdings scheinen die Wettbewerber dem Anstrum momentan nicht gewachsen. Ich habe meine über 4000 delicious Bookmarks (davon allein über 2000 mit dem Tag &#8220;Linktipps&#8221;) vor zwei Tagen sicherheitshalber zu <a href="http://www.diigo.com"><strong>Diigo</strong></a> kopiert. Dort sind sie allerdings immer noch nicht angekommen&#8230;</p>
<h4><a href="http://latimesblogs.latimes.com/technology/2010/12/flipboards-mike-mccue-online-journalism-is-being-contaminated-by-www.html">Flipboard&#8217;s Mike McCue: Web format has &#8216;contaminated&#8217; online journalism</a></h4>
<p>Das <em>Technology Blog</em> der <em>Los Angeles Times</em> interviewt Mike McCue, Chef der iPad-App <strong>Flipboard </strong>(Apple&#8217;s iPad App of the Year), dazu, wie die App dazu beitragen kann, dass Online-Journalismus mit den Vorzügen des Webs (Aktualität, Kontext durch Verlinkung etc.) , aber ohne dessen Nachteile (hässliches Design, hässliche Banner, Klickstrecken etc.) präsentiert werden kann.</p>
<p>&#8220;<strong>Journalism is being pushed into a space where I don&#8217;t think it should  ever go, where it&#8217;s trying to support the monetization model of the Web  by driving page views. </strong>So what you have is a drop-off of long-form  journalism, because long-form pieces are harder to monetize. And it&#8217;s  also hard to present that longer stuff to the reader because no one  wants to wait four seconds for every page to load.&#8221;</p>
<p>How can the tablet improve on that?<strong><br />
</strong></p>
<p><strong>McCue:</strong> <strong>What the tablet does, for the first time, is let us hit the reset button on the presentation of content to readers.</strong></p>
<h4><a href="http://www.heise.de/ct/artikel/Datenschutz-Fallrueckzieher-1153312.html">Datenschutz-Fallrückzieher &#8211; Ein Netizen entdeckt den Wunsch nach Privatsphäre</a></h4>
<p>Marcus Lindemann und Jan Schneider haben für <em>c&#8217;t</em> den Mitarbeiter eines Internet-Unternehmens allein mittels frei zugänglicher Recherchequellen portraitiert. Zunächst war der Portraitierte  einverstanden, aber als er den fertigen Bericht sah, zog er sein Einverständnis zur Veröffentlichung zurück. <strong>Ein beklemmend dichtes Profil (in anonymisierter Form) eines Menschen, der keineswegs ungewöhnlich freigiebig mit seinen Daten im Netz umgegangen ist. </strong></p>
<h4><a href="http://www.magda.de/76/back/26/artikel/standortmarketing-aus-dem-setzkasten/">Bratwurst mit Senf &#8211; Standortmarketing aus dem Setzkasten</a></h4>
<p>Felix Zimmermann bei <em>Magda</em> über eine <strong>besondere Geschmackssorte (Geschmäcklesorte?) des Bratwurstjournalismus &#8211; hochgejubelte verkaufsoffene Sonntage</strong>: &#8220;Daß die Heimatzeitung [...] berichtet, hat nichts mit dem Kriterium  Relevanz zu tun, daß über Platzierung und Umfang von Artikeln  entscheiden müsste, sondern damit, daß die Zeitung – auch aus Eigennutz –  Standortmarketing betreibt. <strong>Hätte sie eine Agenda, in der ihre  Prinzipien der Berichterstattung niedergeschrieben sind, stünde dort in  Artikel 1 nicht <a title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://www.hanns-joachim-friedrichs.de/" target="_blank">der gute, alte Hanns-Joachim-Friedrichs-Spruch</a>, sondern „Gut für die Wirtschaft, gut für uns“</strong>.</p>
<h4><a href="http://www.xtranormal.com/watch/8045747">So You Want to Be a Journalist </a></h4>
<p>Ein mit <a href="http://www.xtranormal.com/index"><strong>Xtranormal</strong></a> produzierter <strong>Animationsfilm über weitverbreitete falsche Erwartungen von journalistischen Berufsanfängern</strong>. Schade, dass die Animationssoftware bisher nur englische Skripte versteht. Für den deutschen Markt wäre ein solcher Kurzfilm ebenso angebracht.</p>
<h4><a href="http://www.mediaite.com/tv/julian-assange-interrupts-snl-to-explain-why-he-should-be-times-person-of-the-year/">Julian Assange Interrupts <em>SNL</em> To Explain Why He Should Be <em>Time</em>’s Person Of The Year</a></h4>
<p>Dazu nur dies: <strong>Must see!</strong></p>
<h4><a href="http://www.boston.com/bigpicture/2010/12/2010_in_photos_part_1_of_3.html">2010 in photos</a></h4>
<p>Der Bilder-Jahresrückblick des Fotoblogs <em>The Big Picture</em></p>
<p><em>Illustration: Videoplayer <a href="http://www.mediaite.com/tv/julian-assange-interrupts-snl-to-explain-why-he-should-be-times-person-of-the-year/">Mediaite</a><br />
</em></p>
<p>Das waren die letzten Linktipps für 2010. Die nächste Folge gibt es am Sonntagabend, 9. Januar 2011.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Jay Rosens Rat an junge Journalisten</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/09/12/linktipps-zum-wochenstart-jay-rosens-rat-an-junge-journalisten/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 19:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: The Journalists Formerly Known as the Media: My Advice to the Next Generation Der New Yorker Journalismusprofessor Jay Rosen hat seine brillante Rede vor französischen Journalismusstudenten auf seinen Posterous-Blog gestellt. Rosen spannt den Bogen vom Medienwandel zur Industrialisierung und zur französischen Revolution. weitere Tipps: Dann mögen Sie sicher auch&#8230; Mario Sixtus und Fiete Stegers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
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<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Empfehlungssystem.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3584" title="Empfehlungssystem" src="http://medialdigital.de/wp-content/Empfehlungssystem-300x176.png" alt="" width="300" height="176" /></a></p>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://jayrosen.posterous.com/the-journalists-formerly-known-as-the-media-m">The Journalists Formerly Known as the Media: My Advice to the Next Generation</a></h4>
<p>Der New Yorker Journalismusprofessor <strong>Jay Rosen</strong> hat seine <strong>brillante Rede vor französischen Journalismusstudenten</strong> auf seinen Posterous-Blog gestellt. Rosen spannt den Bogen vom Medienwandel zur Industrialisierung und zur französischen Revolution.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://breitband.dradio.de/dann-mogen-sie-sicher-auch/">Dann mögen Sie sicher auch&#8230;</a></h4>
<p>Mario Sixtus und Fiete Stegers haben einen hörenswerten Beitrag für die dradio Wissen Sendung &#8220;Kultur&#8221; <span style="text-decoration: line-through;">&#8220;Breitband&#8221;</span> <span style="text-decoration: line-through;">produziert</span> aus dem Elektrischen Reporter recycelt (was die Qualität nicht mindert). Es geht um <strong>künstliche Intelligenz und Empfehlungssysteme</strong> und um Amazon, das eigentlich immer noch sehr dumme Vorschläge macht.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.marian-semm.de/2010/09/oberberg-aktuell-auf-augenhoehe-mit-dem-platzhirschen-serie-lokalzeitung-2-0-folge-6/">Auf Augenhöhe mit dem Platzhirschen – wie eine profitable Nur-Online-Regionalzeitung funktioniert (Serie Lokalzeitung 2.0 – Folge 6)</a></h4>
<p>Medienberater Marian Semm hat nach langer Pause seine Blogserie über neue Modelle des Lokaljournalismus fortgesetzt. Diesmal mit einem <strong>Interview mit Frank Sczepurek, dem Macher der Onlinezeitung <a href="http://www.oberberg-aktuell.de/"><em>Oberberg Aktuell</em></a>,</strong> die es seit zehn Jahren gibt, die pro Tag mehr als 10.000 Besucher erreicht und nach eigenen Angaben profitabel arbeitet.</p>
<h4><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/fuenf-tage-fuer-guten-journalismus/">&#8220;Fünf Tage für guten Journalismus&#8221;</a></h4>
<p>Annette Hillebrand, Leiterin der  <strong><a href="http://www.akademie-fuer-publizistik.de/" target="_blank">Akademie für Publizistik</a></strong> (AfP), die am 20. September in Hamburg ihr 40jähriges Bestehen feiert, erläutert im Interview mit dem <em>medium magazin</em>, welche Bereitschaft sie sich von den <strong>Medienhäusern</strong> wünscht, wenn es um die <strong>Weiterbildung</strong> der Mitarbeiter geht.</p>
<h4 id="post-3850"><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/09/10/das-burda-paradox-und-die-times-zukunft/">Das Burda-Paradox und die Times-Zukunft</a></h4>
<p>Christian Jakubetz vergleicht die Online-Strategien der <em>New York Times</em> und von Burda:</p>
<p>&#8220;Da ist zum einen der Verleger der New York Times, der etwas gesagt hat, was man letztendlich wenig  überraschend findet: das nämlich irgendwann <strong>der Tag kommt, an dem man aufhören würde, die Times zu drucken.</strong> Natürlich weiß man nicht, wann das sein wird, aber der Tag, da ist man sich in New York sicher, kommt. In absehbarer Zeit.</p>
<p>Und da ist dann auch Phillip Welte, Vorstand bei Burda, des Web-Enthusiasmus weitgehend unverdächtig. Welte kündigt an, dass Burda die Online-Aktivitäten auf ein Minimum absenken wird. Kurz gefasste Variante: Natürlich akzeptiere man die Notwendigkeit von Präsenz im Netz, <strong>finanzierbaren (Qualitäts-)Journalismus im Netz hält er aber schlichtweg für gescheitert und nachgerade unmöglich.</strong>&#8221;</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://roychristopher.com/danah-boydprivacy-context-control">danah boyd: Privacy = Context + Control</a></h4>
<p>Der amerikanische Kommunikationswissenschaftler und Subkultur-Blogger Roy Christopher interviewt die Social-Media-Expertin Danah Boyd. 1:1 auf hiesige Verhältnisse übertragbar ist diese Passage:</p>
<p>&#8220;<em>The news loves a juicy online scandal, but their worries are always seem so overblown to those in-the-know. What should we do about it?</em><strong> </strong></p>
<p><strong>db: </strong>Find a different business model for news so that journalists don’t resort to sensationalism? More seriously, I don’t know how to combat a lot of fear mongering. It’s not just journalists. It’s parents and policy makers and educators. People are afraid and they fear what they don’t know. It’s really hard to grapple with that. <strong>But what really bothers me about the fear mongering is that it obscures the real risks that youth face while also failing to actually help the youth who are most at-risk.</strong>&#8221;</p>
<p>Interessant ist auch Boyds Unterscheidung von &#8220;<strong>persönlich</strong>&#8221; versus &#8220;<strong>privat</strong>&#8221; am Beispiel von Jay Rosens Tweets.</p>
<h4><a href="http://felixhuegel.posterous.com/das-social-media-dashboard-von-npr-ein-vorbil">Das Social-Media-Dashboard von NPR &#8211; ein Vorbild für deutsche Radiosender?</a></h4>
<p>Felix Hügel lobt die Konsequenz, mit dem das amerikanische spendenfinanzierte<strong> National Public Radio (NPR)</strong> seine Homepage zu einem <strong>nutzerzentrischen Social-Media-Cockpit</strong> umgestaltet hat und empfiehlt deutschen Radiosendern, sich dieses Modell genau anzusehen und davon zu lernen.</p>
<h4><a href="http://www.wordyard.com/2010/09/09/how-will-the-app-stores-new-newsstand-be-censored/">How will the App Store’s “new newsstand” be censored? We’ll know it when we see it</a></h4>
<p>Scott Rosenberg empfiehlt Verlegern, die immer noch auf die Knie fallen und beten, weil Steve Jobs das iPad auf den Markt gebracht hat, einen Blick in die neuen Geschäftsbedingungen des App Stores. Rosenberg zitiert daraus: &#8220;We will reject Apps for any content or behavior that we believe is over the line. <strong>What line, you ask? Well, as a Supreme Court Justice once said, &#8216;I’ll know it when I see it.&#8217; And we think that you will also know it when you cross it.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/09/07/next-5-years-social-media/">The Next 5 Years in Social Media</a></h4>
<p>Mashable benennt die <strong>Trends der kommenden Jahr im sozialen Netz</strong>: Es wird mobiler, Netzwerkeffekte werden sich weiter verstärken (die Großen werden noch größer), das Fernsehen verschmilzt mit dem sozialen Netz, auch das Internet der Dinge wird sozial (Körperfettwaagen kommunizieren miteinander etc.)</p>
<h4><a href="http://richworks.in/2010/04/50-most-stunning-examples-of-data-visualization-and-infographics/">50 most stunning examples of data visualization and infographics</a></h4>
<p>So gut können <strong>Infografiken</strong> aussehen, einfach eine Augenweide.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Lernen.gif&amp;filetimestamp=20070814163759">Carl Philipp Burkert @ Wikimedia</a> CC-by-sa 2.0/de</em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Stop the Printing Presses</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 19:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Toptipp: Seven questions for Jay Rosen Democracy in America, Ein Blog des Economist, befragt den New Yorker Journalismusprofessor Jay Rosen in einem Email-Interview zum Zustand der amerikanischen Presse. Es beginnt gleich furios (mit einer Ansicht, die wohl viele Verleger und Printjournalisten als Sakrileg oder zumindest als unsinnig empfinden dürften): Auch wenn Zeitungen zu drucken jetzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/dimensions.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3527" title="dimensions" src="http://medialdigital.de/wp-content/dimensions-300x204.png" alt="" width="300" height="204" /></a></h4>
<h4>Toptipp:</h4>
<h4><a href="http://www.economist.com/blogs/democracyinamerica/2010/08/jay_rosen_media">Seven questions for Jay Rosen</a></h4>
<p><em>Democracy in America</em>, Ein Blog des <em>Economist, </em>befragt den New Yorker Journalismusprofessor <strong>Jay Rosen</strong> in einem Email-Interview zum Zustand der amerikanischen Presse. Es beginnt gleich furios (mit einer Ansicht, die wohl viele Verleger und Printjournalisten als Sakrileg oder zumindest als unsinnig empfinden dürften): <strong>Auch wenn Zeitungen zu drucken jetzt noch profitabel ist, könnte es teurer sein, die Druckmaschinen zu spät abzuschalten. </strong></p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.ojr.org/ojr/people/robert/201008/1878/">This year&#8217;s advice for journalism students</a></h4>
<p>Ex-Journalist und Webproduzent Robert Niles <strong>gibt Journalismusstudenten fünf wertvolle Tipps für ihre journalistische Karriere mit auf den Weg</strong> (sie gelten in Deutschland ebenso für Volontäre, freie Mitarbeiter und Praktikanten &#8211; kurzum: angehende Journalisten). Am wichtigsten finde ich Tipp 2:</p>
<p><strong>&#8220;Audience equals power for journalism job-seekers.</strong> This might be the most important lesson you learn in your journalism education, but most instructors aren&#8217;t prepared to teach it to you. They began their careers under a different model, when reporters earned their first gigs based upon the work they did in the classroom, on the student newspaper (or radio/TV station) and, perhaps, during an internship. They&#8217;ll steer you toward those same options today, and there&#8217;s much to learn there, still. But place yourself in the position of an editor, having to hire a recent graduate for his or her newsroom. Do you take the one with the great clips and enthusiastic recommendations? Or the one with the great clips, enthusiastic recommendations, and the 5,000 daily unique visitors to her video blog? Given that traffic becomes your traffic one you hire her, you take the second student. Every single time. <strong>So be that second student. Start building your audience <em>now.&#8221;</em></strong></p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/08/the-newsonomics-of-news-orgs-surrounded-by-non-news/">The Newsonomics of news orgs surrounded by non-news</a></h4>
<p>Amerikanische Medienunternehmen erzielen erstaunlich hohe Anteile ihrer <strong>Umsätze mit anderen Dingen als Journalismus</strong>. Ken Doctor listet bei <em>Nieman Journalism Lab </em>auf,<em> </em>welche Anteile das journalistische Kerngeschäft überhaupt noch einbringt:</p>
<ul>
<li>News Corp.: 19 percent (newspapers and information services); 31 percent (newspapers and broadcast</li>
<li>Gannett: 94.3 percent (newspapers and broadcast) New York Times: 93 percent (newspapers and broadcast)</li>
<li>Washington Post: 21 percent (newspapers and broadcast)</li>
<li>Thomson Reuters: 2.3 percent (Media segment)</li>
<li>Bloomberg: &lt;15 percent (non-terminal media businesses)</li>
<li>AP: 100 percent (newspapers and broadcast)</li>
<li>McClatchy: 100 percent (newspapers and broadcast)</li>
<li>Disney (ABC News): &lt;14 percent (broadcast)</li>
<li>Guardian Media Group: 46 percent (newspapers)</li>
</ul>
<p><!-- erase this line if you want to turn the bubble off --></p>
<div id="content">
<h4 id="post-3786"><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/08/22/der-journalismus-spart-sich-zu-tode/">Der Journalismus spart sich zu Tode</a></h4>
<p>Vorsicht: Wer ohnehin schon zu Depressionen neigt, sollte diesen <strong>tagebuchartigen Eintrag zum Zustand des real extistierenden Qualitätsjournalismus</strong> (u.a. am Beispiel der Passauer Neue Presse) von Christian Jakubetz besser nicht lesen&#8230;</p>
<div id="post-954">
<h4><a title="Permanent Link to 5 Things I’ve learned about building a personal brand and why everything you’ve heard is bogus" rel="bookmark" href="http://10000words.net/2010/08/how-to-build-a-personal-brand/">5 Things I’ve learned about building a personal brand and why everything you’ve heard is bogus</a></h4>
<p>Manche mögen den Begriff &#8220;<strong>Markenbildung</strong>&#8221; in Bezug auf eine Strategie, die vor allem für freie Journalisten immer wichtiger wird, manche mögen ihn nicht. Wie dem auch sei: Multimediaspezialist Mark Luckie erklärt in seinem Blog <em>10.000 words</em>, was unbedingt dazugehört: &#8220;There are many talented people out there competing for work and the attention of online readers and communities. <strong>What separates the talented from the equally talented but successful, is a good, genuine, likeable personality. </strong>You don’t have to be Mr. or Ms. Smiley Face, but people appreciate kindness and humanity. Being arrogant, antisocial, cliquish, or rude will turn many people off and damage your personal brand.&#8221; (Mehr zum Thema Personal Branding erläutert Luckie im <a href="http://medialdigital.de/2010/08/05/der-digitalspezialist-multimediajournalist-mark-luckie/"><strong>Interview </strong></a>mit mir).</p>
<h4><a href="http://howbigreally.com/">Dimensions</a></h4>
<p>Ein neues <strong>Datenvisualisierungs-Tool der BBC</strong>. Einfach die gewünschte Postleitzahl eingeben (auch deutsche Postzahlen funktionieren), und &#8220;Dimensions&#8221; legt die geografischen Umrisse eines Ereignisses maßstabsgtreu über vertrautere Flächen &#8211; zum Beispiel die Überschwemmungen in Pakistan auf eine breite Schneise von den Pyrenäen bis nach Südschweden. Das hilft der Vorstellungskraft auf die Sprünge.</p>
<h4><a href="http://www.neunetz.com/2010/08/25/filesharing-flattr-und-bezahlschranken-die-aufloesung-historischer-unfaelle/">Filesharing, Flattr und Bezahlschranken: Die Auflösung historischer Unfälle</a></h4>
<p>Marcel Weiss macht sich in seinem <em>neunetz</em> intelligente Gedanken über den &#8220;offensichtlichen Zusammenhang zwischen der öffentlichen Debatte zur Digitalisierung, der Existenz von Filesharing, <strong>dem Potential von Micropayment-Systemen wie Flattr und Kachingle und dem vorhersehbaren Misserfolg der meisten Versuche, Bezahlschranken zu errichten</strong>.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.poynter.org/column.asp?id=136&amp;aid=189467">SEO Makes It Too Late for Truth for &#8216;Ground Zero Mosque&#8217;</a></h4>
<p>Eine der unbeabsichtigten Folgen des allgemeinen Suchmaschinen-Optimierens (SEO): Wenn ein Begriff erst einmal eingeführt ist &#8211; und sei er noch so schief oder falsch &#8211; können Medien nachträgllich kaum noch davon abrücken, weil sie sie sonst von Suchmaschinen mit schlechteren Platzierungen in den Eergebnislisten abgestraft werden. <em>Poynter Online </em>schildert das Phänomen anhand des Begriff &#8220;Ground Zero mosque&#8221; und der AP.</p>
<h4><a href="http://sarahhartley.wordpress.com/2010/08/25/10-characteristics-of-hyperlocal/">10 Characteristics of hyperlocal</a></h4>
<p>Die britische Journalistin Sarah Hartley (Redakteurin bei <em>Guardian Local</em>) macht sich Gedanken, was der Begriff &#8220;hyperlocal&#8221; für Nachrichtenwebsites eigentlich bedeutet und kommt zum Schluss, dass es weniger die Konzentration auf ein sublokales Gebiet ist als vielmehr ein verändertes journalistisches Selbstverständnis. Dazu gehört laut Hartley u.a. das Verlinken von Quellen und anderen Ansichten, Diskussionsbereitschaft, Leidenschaft, Meinungsfreudigkeit.</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/08/25/facebook-privacy-infographic/">Facebook Privacy: 6 Years of Controversy [INFOGRAPHIC]</a></h4>
<p>6 Jahre <strong>Datenschutzskandale</strong>, &#8211; bedenken und -korrekturen bei <strong>Facebook</strong>, visualisiert von <em>Mashable</em>.</p>
</div>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Publizieren ohne Orchester</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 16:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Viel stärker mit den Lesern kommunizieren &#8220;Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die einzige Möglichkeit, zu musizieren, darin besteht, sich einem Orchester anzuschließen. Das war Journalismus vor zehn Jahren&#8220;, zitiert der Standard (in einer APA Agenturmeldung) den Zeit Online Chefredakteur Wolfgang Blau, in einem Bericht  von der internationalen Fachkonferenz &#8220;Journalism 2020&#8220;. Auch Guardian [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Musiker.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2461" title="Musiker" src="http://medialdigital.de/wp-content/Musiker-300x185.jpg" alt="Musiker" width="300" height="185" /></a></h4>
<h4><a href="http://derstandard.at/1268700983758/Journalism-2020-Viel-staerker-mit-den-Lesern-kommunizieren">Viel stärker mit den Lesern kommunizieren</a></h4>
<p>&#8220;<strong>Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die einzige Möglichkeit, zu musizieren, darin besteht, sich einem Orchester anzuschließen. Das war Journalismus vor zehn Jahren</strong>&#8220;, zitiert der <em>Standard </em>(in einer APA Agenturmeldung) den <em>Zeit Online </em>Chefredakteur Wolfgang Blau, in einem Bericht  von der <strong>internationalen Fachkonferenz &#8220;Journalism 2020</strong>&#8220;. Auch <em>Guardian</em> Chef Alan Rusbridger saß auf dem Podium. Außer dem Resümmee der Diskussion verlinkt der <em>Standard </em>auch die sehenswerten Videos dazu und sein lesenswertes Interview mit Rusbridger: <a href="http://derstandard.at/1268402744444/derStandardat-Interview-Angebot-an-Leser-muss-sich-radikal-veraendern"><strong>&#8220;Angebot an Leser muss sich radikal verändern&#8221;</strong></a></p>
<h4><a href="http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/">Warum das Dilemma der Nachrichtenagenturen in die Zukunft der Medien weist</a></h4>
<p>Björn Sievers analysiert die <strong>prekäre Position von Nachrichtenagenturen </strong>zwischen zahlenden (Print-)Kunden und Aggregatoren: &#8220;Das ganze System funktioniert so lange wie Zeitungen noch funktionieren (und die Onlineportale von den meisten lokalen und regionalen Medien eher Feigenblätter als erst gemeinte Versuche mit Onlinejournalismus sind).&#8221;</p>
<h4><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/03/19/google-fuehrt-echtzeitsuche-in-deutschland-ein.aspx">Google führt Echtzeitsuche in Deutschland ein</a></h4>
<p>Am 19. März hat Google die Echtzeitsuche in seinem deutschsprachigen Dienst gestartet. Im englischsprachigen Google können Nutzer schon länger <strong>Status-Updates von Twitter, Facebook, Friendfeed und anderen Echtzeitnetzwerken optional in den Suchergebnissen anzeigen lassen.</strong> <em>Netzökonom</em> Holger Schmidt (Überschriftenlink): &#8220;Spannend wird nun sein, ob das Auftauchen in Google neuen Schub für Twitter bedeutet. Auf jeden Fall werden die Tweets damit für ein größeres Publikum sichtbar. Zusammen mit Twitters Plattformdienst <a href="http://blog.twitter.com/2010/03/anywhere.html" target="_blank">@anywhere</a> könnte die Präsenz des Kurznachrichtendienstes im Netz damit kräftig steigen.&#8221; <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,684400,00.html"><strong>Spiegel Online berichtet ebenfalls</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://carta.info/24218/mehr-werbung-wagen-medien-internet/">Mehr Werbung wagen: Paid Content wird Online-Medien nicht helfen</a></h4>
<p>&#8220;<strong>Paid Content, Apps und das Leistungsschutzrecht werden es nicht richten</strong>&#8220;, behauptet Unternehmensberater Matthias Schwenk in einem Beitrag für <em>Carta</em>. Der Unternehmensberater plädiert für &#8220;<strong>mehr Innovation in Sachen Online-Werbung</strong>&#8220;. Denn: &#8220;Warum auch soll ein Werbekunde für eine wenige Quadratzentimeter große Fläche ähnlich viel bezahlen wie für eine ganz- oder doppelseitige Anzeige in einer Zeitung bzw. Zeitschrift?&#8221;</p>
<h4><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/03/19/interview-nicolas-kayser-bril-head-of-datajournalism-at-owni-fr/">Interview: Nicolas Kayser-Bril, head of datajournalism at Owni.fr</a></h4>
<p><em>Owni.fr</em> ist ein neues französisches Nachrichtenportal, das sich selbst als &#8220;offener Think-Tank&#8221; bezeichnet. <strong>Das Portal nutzt die ganze Bandbreite computergestützter Berichterstattungsmöglichkeiten</strong>:  Audio-Slideshows, Datenbankjournalismus, Widgets, Facebook-Apps und mehr. Ein Interview mit dem Datenbank-Journalismus-Chef bei <em>Online Journalism Blog</em> darüber, was heute möglich ist aber noch selten genutzt wird.</p>
<h4><a href="http://www.poynter.org/column.asp?id=31&amp;aid=179804"><span>What 15 Journalists Took Home from South by Southwest</span></a></h4>
<p>15 lesenswerte Fazits, was amerikanische Journalisten und Medienmacher an Erkenntnissen von der <strong>Digitalkonferenz SXSW</strong> mitgenommen haben. Bei <em>Poynter Online</em>.</p>
<h4><a href="http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/pressthink/2010/03/17/backchannel.html">How the Backchannel Has Changed the Game for Conference Panelists</a></h4>
<p>Seit es <strong>Twitterwalls auf Konferenzen</strong> gibt, haben sich die Spielregeln für Redner und Panelisten auf Konferenzen geändert, glaubt Jay Rosen, Journalismusprofessor an der New York University. Gute Redner bekommen unmittelbares Lob aus der Twittersphäre, langweilige Sprecher aber auch den geballten Unmut der Masse zu spüren, noch während sie vortragen. Doch &#8220;crowdsourcing&#8221; (den Schwarm einbeziehen) kann Redner schon im Vorfeld vor groben Fehlern bewahren. Rosen beschreibt, wie er vor seiner Rede auf der Digitalkonferenz SXSW in Austin die Grobfassung seines Vortrags auf seinem Blog veröffentlichte und <strong>Feedback aus dem Rückkanal in die endgültige Fassung einbezog</strong>.</p>
<h4><a href="http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=741">Studie: Große Mehrheit der Deutschen ist nicht Teil der digitalen Gesellschaft</a></h4>
<p>Da Sie diese Linktipps hier in einem Blog lesen, gehören Sie wahrscheinlich zu den &#8220;<strong>Trendnutzern</strong>&#8220;, den &#8220;<strong>digitalen Profis</strong>&#8221; oder zur &#8220;<strong>digitalen Avantgarde</strong>&#8220;, aber auf jeden Fall zu einer <strong>Minderheit</strong>. (Hinter dem Überschriftenlink verbergen sich Meldung und Download-Link zum pdf der <strong>Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“</strong>).</p>
<h4><a href="http://psmithjournalist.com/2010/03/kachingle-a-route-to-revenue-through-community-crowd-funding/">Kachingle: A route to revenue through community crowd-funding</a></h4>
<p>Der freie Londoner Journalist Patrick Smith, beschreibt den Finanzierungsbeitrag, den Kachingle und ähnliche Dienste für Blogs und Websites leisten können: &#8220;<strong>This isn’t a silver bullet </strong>or a solution to the very many problems of supporting semi/professional online content. That will take a long list of different revenue sources and practices – Google ads is one answer, self-managed display ad platforms like <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/rickwaghorn.co.uk');" href="http://rickwaghorn.co.uk/2010/03/18/one-tiny-little-milesone-on-the-streets-of-lichfield-this-evening-perhaps-we-dont-all-need-to-bow-to-our-former-masters-pay-rent-to-our-lords/">Addiply</a> are another and direct payments will play a role too. <strong>It’s all part of the move from not-for-profit to <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/paidcontent.co.uk');" href="http://paidcontent.co.uk/article/419-a-local-ad-network-for-local-people-addiply-raises-its-hand/">not-for-loss</a>…</strong>&#8221; Hierzulande befindet sich Kachingle im geschlossenen Betatest mit <em>Carta</em>.</p>
<h4><a href="http://blinkenlichten.com/der-elektrische-reporter-macht-ein-paeuschen">Der elektrische Reporter macht ein Päuschen</a></h4>
<p>Mario Sixtus erläutert, warum die Folge 208 de<em>s Elektrischer Reporter </em>über<em> </em><strong>Augmented Reality</strong> die vorerst letzte ist: &#8220;Nach dreieinhalb Jahren ging mir die Kunstfigur &#8220;Elektrischer Reporter&#8221;, also dieser Typ, der hölzern <strong>verschwurbeltes Fernsehsprech</strong> von sich gibt, zunehmend auf den Senkel.&#8221; Und: &#8220;Für ein winziges Team wie das unsere hieß das: permanenter Ausnahmezustand, Leben im Hamsterrad seit über einem Jahr.&#8221; Wer in verschwurbeltem Fernsehsprech (aber ohne überflüssigen Fachjargon) sehen und hören möchte, was <strong>angereicherte Realität</strong> eigentlich ist, klickt <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/208/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://blog.kooptech.de/2010/03/vielleicht-doch-ein-missverstaendnis-nachtgedanken-nach-dem-politcamp-2010/">Vielleicht doch ein Missverständnis. Nachgedanken zum Politcamp 2010.</a></h4>
<p>Das Fazit vom Nikolaus Huss bei <em>Kooptech </em>zum ersten Tag des Berliner <strong>PolitCamp</strong>: &#8220;Politik trifft Web 2.0. Schön, dass wir geredet haben. Und schade, dass wir nichts verstanden haben. Aber das kann ja noch anders werden. <strong>Wenn die Selbstreferentialität der Web2.0-Gemeinde endlich mal ein Ende findet.&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://www.businessinsider.com/the-25-new-york-city-startups-to-watch-2010-3">The 20 Hot New York City Startups You Need To Watch</a></h4>
<p>Der <em>Business Insider</em> stellt <strong>20 interessante Startups aus der New Yorker Tech-Szene </strong>vor. &#8220;You won&#8217;t see the richest, most established startups here &#8212; companies like Associated Content and Gilt have already &#8220;graduated&#8221; for our purposes. But each of the following 20 companies is doing something which has the people we spoke to excited, wondering if they could be the next big name in tech.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/03/18/gary-vaynerchuk-erfolg-social-media/">Gary Vaynerchuk: Erfolg und Social Media Erfolg</a></h4>
<p>Matthias Schwenk rückt den Mythos um den wohl weltbekanntesten Online-Weinhändler aus New Jersey gerade: &#8220;Gerne wird er als Beispiel angeführt, wenn es darum geht, <strong>den Erfolg von Social Media zu belegen</strong>. Leider nimmt man es dabei mit der Wahrheit nicht immer so ganz genau, so dass gerne mal der Eindruck vermittelt wird, <strong>Gary sei erst mit seinem <a href="http://tv.winelibrary.com/">Video-Blog</a> (Wine Library TV) so richtig reich und berühmt geworden. Das aber stimmt nicht ganz</strong>.&#8221;</p>
<p>Foto: <a href="http://images.google.com/imgres?imgurl=http://farm4.static.flickr.com/3291/2438263317_2b01a016e8.jpg&amp;imgrefurl=http://www.flickr.com/photos/circulating/2438263317/&amp;usg=__A8tUHH_LSKFMBJbdwooOyb520ds=&amp;h=309&amp;w=500&amp;sz=103&amp;hl=de&amp;start=26&amp;sig2=6LRdlX33Gl7xWFtelYBrJw&amp;itbs=1&amp;tbnid=PfuzVxZf2GxBnM:&amp;tbnh=80&amp;tbnw=130&amp;prev=/images%3Fq%3Dmusicians%26start%3D21%26hl%3Dde%26sa%3DN%26gbv%3D2%26as_rights%3D%28cc_publicdomain%257Ccc_attribute%257Ccc_sharealike%257Ccc_noncommercial%257Ccc_nonderived%29%26as_st%3Dy%26ndsp%3D21%26tbs%3Disch:1&amp;ei=PUimS6WiGpWQmwPatqDvCQ">circulating / Flickr</a></p>
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var flattr_dsc = 'Viel stärker mit den Lesern kommunizieren &#8220;Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die einzige Möglichkeit, zu musizieren, darin besteht, sich einem Orchester anzuschließen. Das war Journalismus vor zehn Jahren&#8220;, zitiert der Standard (in einer APA Agenturmeldung) den Zeit Online Chefredakteur Wolfgang Blau, in einem Bericht  von der internationalen Fachkonferenz &#8220;Journalism 2020&#8220;. Auch Guardian [...]';
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		<title>Global Media Forum: 10 Strategies for a Journalism 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 13:57:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[A special event at the Global Media Forum hosted by Germany&#8217;s global broadcaster Deutsche Welle is the  symposium &#8220;Re-Inventing Journalism? Journalistic Training in the Social Media Age&#8221;. I will be discussing the topic of social media journalism on a panel with Kevin Anderson (Blog Editor of Guardian), Marcus Bösch of the DW and other experts. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2009%2F06%2F04%2Fglobal-media-forum-10-strategies-for-a-journalism-2-0%2F"><br />
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			</a>
		</div>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-622" title="GlobalMediaForumLogo" src="http://medialdigital.de/wp-content/globalmediaforumlogo.jpg" alt="GlobalMediaForumLogo" width="500" height="300" />A special event at the Global Media Forum hosted by Germany&#8217;s global broadcaster Deutsche Welle is the  symposium <a href="http://www.dw-gmf.de/start/1981.php"><strong>&#8220;Re-Inventing Journalism? Journalistic Training in the Social Media Age&#8221;</strong></a>. I will be discussing the topic of social media journalism on a panel with Kevin Anderson (Blog Editor of <em>Guardian)</em>, Marcus Bösch of the DW and other experts.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4951214&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4951214&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/4951214">Social Media and Journalism</a> from <a href="http://vimeo.com/user1839328">dw akademie</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>I have submitted a paper called<strong> &#8220;10 Journalistic Strategies for Competing in the Web 2.0&#8243;</strong> which I&#8217;m posting for discussion on my blog. I would most grateful for feedback. This is an experiment in which I am starting occasional crossposts in English. In my new blog design (coming soon!) I will find a more elegant way to publish the English posts in a separate blog section, but for now, this will have to do. (<a href="http://medialdigital.wordpress.com/2009/06/03/global-media-forum-10-strategien-fur-den-journalismus-2-0/"><strong>switch to the German version</strong></a>)</p>
<h2>10 Strategies for a Journalism 2.0</h2>
<h3>1. Enable discussion</h3>
<p>Journalism 1.0 prints a finished story or puts a finished story on the web. The readers may then &#8211; sometimes, but not always &#8211; comment on the story. The author or an editor is not actively present except to delete inappropriate comments. Journalism 2.0 is different. A story isn‘t ”finished“ once it‘s been published. Authors need to join the discussion. Comments by users need to become an equally recognized part of the story-development process. Comments need to be freed from their traditional ghettos and be placed prominently. Blogs, which have always been more open in allowing discussion, can be a role-model in this process.</p>
<p>The Canadian newspaper<strong><em> Toronto Globe &amp; Mail </em></strong>is developing steadily into this direction. <a href="http://www.theglobeandmail.com/blogs/ingram-2_0/weve-got-new-community-features/article1148570/"><strong>Communities Redakteur Matthew Ingram describes the strategy in his blog</strong></a>:</p>
<blockquote><p><em>Over the next few weeks and months, we will be adding new community features as well, including forums and groups, which will allow you to have a focused discussion around a specific issue, rather than having to do that through comments on a particular news story. In some cases, we may close comments on a story but open a forum where readers can discuss a contentious issue in a more closely moderated environment.</em></p>
<p><em>I am also working hard to convince our writers of the benefits of responding to comments, and interacting with readers. I can assure you that we don&#8217;t see comments as simply a &#8220;ghetto that will drive page views.&#8221; I will say that one of the easiest ways to convince writers that your comments are worth responding to is to say something intelligent (it doesn&#8217;t necessarily have to be in agreement).</em></p></blockquote>
<h3>2.    Imperative of the link economy: Make yourself part of the discussion</h3>
<p>Media platforms need to open up and be found where their readers, viewers and users are instead of locking in their content behind closed walls or pay walls. In the link economy, as outlined by <strong>Jeff Jarvis</strong> (director of the Graduate School of Journalism’s new-media program at the City University of New York and author of <strong>&#8220;What Would Google Do?&#8221;</strong>), journalism sites are the more valuable the more they are interconnected with the rest of the online world. Content that can‘t be searched and can‘t be found because it is hidden behind a pay-wall is less valuable in the link economy because it can only be discussed within small closed circles. The <em><strong>New York Times</strong></em> has recognized this principle and re-opened its subscription-based web platform (&#8220;Times Select&#8221;) in 2007. Since then webtraffic has increased by more than 40 percent, and the additional revenue from advertising has by far increased the loss of subscription revenue.</p>
<p>The importantance of links from users to free content can&#8217;t be overestimated. According to the research company Hitwise, in the UK, ten percent of all links from Twitter point to traditional news websites. In absolute figures this is still only 0.3 percent of the total traffic to news websites, since Twitter &#8211; in spite of its tremendous growth rate &#8211; is still relatively small in Europe. But in the UK Facebook is already responsible for 3.3 percent of all traffic to journalistic sites &#8211; this is twice as much as from Google.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-631" title="timeswidget" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/timeswidget.jpg" alt="timeswidget" width="500" height="470" /></p>
<h3>3.    APIs: Journalism needs to be where the users are</h3>
<p><strong><em>The </em><em>Guardian</em></strong>, the <em><strong>New York Times</strong></em>, <strong>National Public Radio </strong>, and the <strong>BBC </strong>enable other sites to embed their content (widgets) and enables the news organizations to be everywhere the user wants them to be. The<strong> <em>NYT</em></strong> announced in February 2009 that it has released a new Application Programming Interface (API) offering every article the paper has written since 1981 &#8211; an amazing amount of 2.8 million articles. The API includes 28 searchable fields and updated content every hour. User can put an <em><strong>NYT</strong></em> widget on their blogs or a <em><strong>Guardian</strong></em> widget on their Facebook profiles and thus turn their web profiles into news sites with high-quality content.</p>
<p><a href="http://www.readwriteweb.com/archives/nytimes_exposes_huge_api.php"><strong>ReadWriteWeb</strong></a> analyzes:</p>
<blockquote><p><em>This is a big deal. A strong press organ with open data is to the rest of the web what basic newspaper delivery was to otherwise remote communities in another period of history. It&#8217;s a transformation moment towards interconnectedness and away from isolation. A quality API could throw the doors wide open to a future where &#8220;newspapers&#8221; are important again.</em></p>
<p><em>What does that mean? It means that sites around the web will be able to add dynamic links to New York Times articles, or excerpts from those articles, to pages on their own sites. The ability to enrich other content with high quality Times supplementary content is a powerful prospect.</em></p></blockquote>
<h3><strong>4. </strong>Use multimedia forms of storytelling and enable users&#8217; creativity</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-623" title="Guardian" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/guardian.jpg?w=194" alt="Guardian" width="194" height="300" />The  <em><strong>Guardian</strong></em> has visualized all the data in the MP expense scandal (who claimed what? who paid it back? who didn&#8217;t?)  <a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2009/may/13/mps-expenses-houseofcommons"><strong>in a spreadsheet</strong></a>. The most amazing thing about this is not the brilliant presentation, but rather the openness and colloborative character of the project which is manifested by this question the Guardian asks on its homepage:</p>
<ul>
<li>Can you do something with this data? Please post us your visualisations and mash-ups below or mail us at datastore@guardian.co.uk</li>
</ul>
<h3>5. Do what you do best and link to the rest</h3>
<p>For many years journalists have been taught not to link to competitors sites, but to keep the traffic on the media company&#8217;s own domain. They have to be retaught.  <a href="http://www.buzzmachine.com/2008/06/02/the-ethic-of-the-link-layer-on-news/"><strong>According to Jeff Jarvis the &#8220;cultur of linking&#8221; is creating &#8220;a new architecture of news&#8221;</strong></a>:</p>
<blockquote><p><em>This leads to a new Golden Rule of Links in journalism — link unto others’ good stuff as you would have them link unto your good stuff. This emerges from blogging etiquette but is exactly contrary to the old, competitive ways of news organizations: wasting now-precious resources matching competitors’ stories so you could say you’d done it yourself. That must change.</em></p></blockquote>
<p>News sites should concentrate on their core value and recognize this quality in other sites too. Another Jarvis&#8217; rules applies: ”Do what you do best and link to the rest.&#8221; User, who are confronted with valuable links on a news site, will love to come back for more good links.</p>
<p>Again, blogs with culture of freely linking to valuable outside content and their recognition of other good blogs and sites in their blogrools can be viewed as a role model. But some first examples of more traditional media now recognizingg this principle are showing up on the web.</p>
<ul>
<li><em><strong><a href="http://www.propublica.org/">ProPublica</a></strong></em>, an independent, non-profit newsroom that produces investigative journalism in the public interest (publishing since June 2008), links to outside sites in its section &#8220;Breaking on the Web&#8221;. ProPublica is led by Paul Steiger, the former managing editor of <em>The Wall Street Journal</em>, Stephen Engelberg, a former managing editor of <em>The Oregonian</em>, Portland, Oregon and former investigative editor of <em>The New York Times</em> as managing editor.</li>
<li>The <em><strong>Washington Post</strong> </em> also freely links outside in its sections &#8220;Required Reading&#8221; and ”Staff Picks&#8221;.</li>
</ul>
<h3>6. Think Multimedia</h3>
<p>Journalism training in the year 2009 needs to train print journalists to think in links, linear story tellers to think multilinear, radio journalists to take pictures and photographers to make use of a video camera. A few German journalism schools like the <strong>Axel Springer Akademie</strong> are setting exemples. But the vast majority of mid-career journalists in their forties or fifties will have to take it mainly into their own hands to learn and be proficient with social media and new technology. Otherwise many of them will find themselves without a job, because the skills they once learned are out of demand.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-624" title="nyt" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/nyt.jpg?w=300" alt="nyt" width="300" height="265" />Attractive content on web pages that really stands out is often designed in multimedia packages. Again the <strong><em>New York Times</em></strong> has gone a long way to experiment with being much more than a printed paper.</p>
<p>Here are three examples of US-papers experimenting with multimedia content in visually and conceptionally bold ways:</p>
<ul>
<li><a href="http://lens.blogs.nytimes.com/"><strong>The  <em>New York Times</em> photo blog Lens </strong></a></li>
<li><strong><a href="http://www.nytimes.com/packages/html/nyregion/1-in-8-million/">One in 8 Million (multimedia <em>NYT</em> portrait series)</a><br />
</strong></li>
<li><a href="http://www.boston.com/bigpicture/"><strong>The <em>Boston Globe</em> photo blog </strong></a></li>
</ul>
<h3>7. Make use of crowdsourcing</h3>
<p>Media companies should not not train professional journalists to be proficient with multilinear and multimedia web reporting and using web 2.0 tools, but they should also <strong>teach new media enthusiasts to be more journalistic</strong>, i.e. use fact checking and quote correctly. Both groups shouldn&#8217;t view each other as competitors, but should work together (”crowdsourcing&#8221;).</p>
<p><strong>Collaborative journalism has  huge potential</strong>. According to eMarketer, more than 82 million people in the U.S. created content online in 2008, a number expected to grow to nearly 115 million by 2013. 71 million people created content on social networks last year, while 21 million posted blogs, 15 million uploaded videos.  They are alle creators of media content in the broadest meaning. Until 2013 eMarketer predicts a rise to 115 million media creators.</p>
<p><strong>Examples for the intelligent use of crowdsourcing:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.helpmeinvestigate.com"><strong>Help Me Investigate</strong></a> (in private beta) is a platform for crowdsourcing investigative journalism in the West Midlands (UK). It allows anyone to submit a question they want to investigate &#8211; “How much does my hospital make from parking charges?” “What happened to the money that was allocated to my local area?” “Why was that supermarket allowed to be built opposite another supermarket? It is funded by Screen West Midlands and 4ip (digital innovation project funding by Channel 4)Find more information on the  <em><a href="http://onlinejournalismblog.com/2009/06/01/whats-been-happening-with-help-me-investigate/">Online Journalism Blog</a></em></li>
<li><strong>Chicago Now </strong>(early beta)<em> </em>) is an effort to create a new kind of local site by aggregating and curating local bloggers, staff material and other content. It includes social features, and mobile options. The  <a href="http://multimedia.tribune.com/CN/ChicagoNow.html"><strong>promotion-Video</strong></a> describes it as &#8220;HuffingtonPost meets Facebook for Chicago&#8221;. It is run be the <em>Chicago Tribune.</em></li>
<li><strong>Buzzriders.com</strong><em> </em>is a collaborative project by well-known German blogger Robert Basic. He calls  it „a mixture of Twitter, blogs, Craigslist and social networks“ in which the user have as much editorial power as professional journalists. Right now he is on an introduction and fund-raising tour through Germany, visiting local communiteis who might be interested. More information in an  <a href="http://t3n.yeebase.com/robert-basic-buzzriders-lokale-internet-revolutionieren-242369/"><strong>interview mit </strong></a><em><a href="http://t3n.yeebase.com/robert-basic-buzzriders-lokale-internet-revolutionieren-242369/"><strong>Yeebase</strong></a>. (</em>in German<em>)<br />
</em></li>
<li><a href="http://www.myheimat.de"><strong>MyHeimat.de</strong></a> a German collaborative citizen journalism project, predominantly up and running in small towns. Problem: it is often more public relations driven than driven by checked and balanced journalism. Partnering publishing companies include Augsburger Allgemeine, Hannoversche Allgemeine, Neue Presse, Oberhessische Presse and others. <em></em></li>
</ul>
<h3>8. Think hyperlokal</h3>
<p>Crowdsourcing offers opportunities to scale down journalism to very small, targeted and dedicated hyperlocal groups. It is an opportunity to reconnect professional journalists, the neighborhood and local advertisers who have never advertised in ”big media&#8221; before, because the scale was too large for them. Now it isn&#8217;t anymore.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-629" title="map" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/map1.jpg" alt="map" width="499" height="444" /></p>
<p>Examples:</p>
<ul>
<li><strong>Are you being gouged?</strong> The New Yorker public radio station WNYC asked its listeners in  October 2007 in one of several  interactive ”crowdsourcing experiments&#8221; to find out the price of a quart of milk, a six-pack of beer and a lettuce in their nieghborhood store.  Within 24 hours more 800 people had submitted data for a <a href="http://www.wnyc.org/shows/bl/gouge_map_beer_07.html"><strong>interactive price map</strong></a> &#8211; this would have a massive research project, if it had been undertaken by journalists, but it was no big deal at all by enlisting the crowd.</li>
<li><a href="http://www.everyblock.com"><strong>Everyblock</strong></a> &#8211; a project financed by the Knight Foundation</li>
<li><a href="http://placeblogger.com"><strong>Placeblogger</strong></a> &#8211; a local blog aggregation site.</li>
<li><strong>newsroom in an internet café</strong> -  In the Czech Republic hyperlocal citizen journalism is now produced in coffeeshops (a project funded by investment firm PPF Group) Cities. Find more  <a href="http://www.nytimes.com/2009/05/11/technology/internet/11iht-papers.html?_r=1&amp;ref=technology"><strong>details in the  New York Times</strong></a>.</li>
</ul>
<h3>9. Embrace the idea of citizen funding</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-632" title="Spotus" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/spotus.jpg?w=300" alt="Spotus" width="300" height="288" />Who pays for a story, gets to decide which story will be researched and published.  <a href="http://spot.us"><strong>Spot.Us</strong></a> is a project based on the idea to crowdsource not only journalism, but also its funding. an initiative started by 27-year-old US journalist David Cohn in San Francisco. At Spot.Us anyone can suggest a story. If it gets enough funding professional journalists will pursue it. After publication traditional media may reprint the story in which case the donors are reimbursed. Cohn&#8217;s project has some funding from the Knight foundation. During the first six months 23 stories have been published. The biggest donation has been collected for a fact-check on a local political campaign. Cohn journalistic training includes collaboration with Jay Rosen, media professor at New York University and founder of  <a href="http://newassignment.net/"><strong>NewAssignment.Net</strong></a> , a collaborative project for professional and citizen journalists. <a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=187"><strong>English language video interview with Cohn on the DW academy blog <em>lab</em></strong></a>.</p>
<h3>10. Embrace new technology</h3>
<p><strong>examples:</strong></p>
<p>•    Shared bookmarks and Wikis facilititate collaborative research</p>
<p>•    Mobile reporting: streaming video to a website directly from a mobile phone for live reports</p>
<p>•     Inexpensive equipment like the Flip camera for video interviews. (The German tabloid <em>Bild</em> has made good use of them by selling a branded version to their citizen journalists. It has a special function for uploading videos directly to Bild.)</p>
<p>•   <strong>Google Wave</strong> (available later this year) may have the potential to revolutionalize both real-time and collaborative reporting. <strong>Jeff Jarvis</strong> speculates how Google can influence journalism <a href="http://www.buzzmachine.com/2009/05/31/google-wave-and-news/"><strong>in this blog post</strong></a>.</p>
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var flattr_dsc = 'A special event at the Global Media Forum hosted by Germany&#8217;s global broadcaster Deutsche Welle is the  symposium &#8220;Re-Inventing Journalism? Journalistic Training in the Social Media Age&#8221;. I will be discussing the topic of social media journalism on a panel with Kevin Anderson (Blog Editor of Guardian), Marcus Bösch of the DW and other experts. [...]';
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