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	<title>Medial Digital &#187; kollaborativer Journalismus</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Deutsch-britischer Digitalgipfel</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 19:16:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Googles-Dominanz.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3993" title="Googles-Dominanz" src="http://medialdigital.de/wp-content/Googles-Dominanz.png" alt="" width="462" height="238" /></a></h4>
<h4><a href="http://blog.zeit.de/zeitansage/2010/10/22/zeit-online-debatte-mit-alan-rusbridger_511">Zeit Online Debatte mit Alan Rusbridger</a></h4>
<p>Wer bei dem am 20. Oktober in Berlin aufgezeichneten <strong>Zeit Online Talk  “Journalismus der Zukunft: Die Chancen einer neuen Ära”</strong> mit <em>Zeit Online</em>-Chefredakteur <strong>Wolfgang Blau</strong> und <strong>Alan Rusbridger</strong> Chefredakteur von <em>Guardian</em> und der <em>Guardian </em>Webseite, nicht live dabei sein konnte (einen Livestream gab es nicht), der kann sich bei <em>Zeit Online</em> drei Videoausschnitte (zwischen 5 und 7 Min. Länge) ansehen. Es geht darin um den Medien- und Journalismuswandel, das  neue Miteinander von Medien und ihren Lesern und um die  Frage nach der künftigen Finanzierbarkeit von Journalismus. Ein interessantes Gespräch zwischen den beiden Chefredakteuren, die sich mit ihren Medien auf ihren jeweiligen Märkten an die Spitze des digitalen Wandels gesetzt haben. <strong>Einen 90minütigen Audiomitschnitt gibt es bei <a href="http://www.wwwagner.tv/?p=3038"><em>World Wide Wagner</em></a></strong>.</p>
<h4><a title="Permanent Link to Irak-Protokolle: Zähmung einer Datenflut" rel="bookmark" href="http://blog.zeit.de/open-data/2010/10/24/irak-protokolle-zahmung-einer-datenflut/">Irak-Protokolle: Zähmung einer Datenflut</a></h4>
<p>Lorenz Matzat vergleicht im <em>Open Data Blog</em> von <em>Zeit Online</em> <strong>wie <em>Spiegel, Guardian, New York Times</em> und <em>Al Jazeera</em> mit den 400.000 neuen Dokumenten der Irak-Protokolle (Wikileaks) umgehen</strong>. Während <em>Spiegel Online</em> diesmal einen &#8220;interaktiven Atlas&#8221; erstellte, haben <em>Guardian</em> und <em>New York Times</em> ansgesichts der Datenflut nur besonders auffällige Zeitschnitte ausgewählt und auf eine umfassende Darstellung verzichtet.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/10/move-over-lilo-public-interest-news-can-be-more-valuable-to-publishers-than-traffic-bait/">Move over, LiLo! Public-interest news can be more valuable to publishers than traffic bait</a></h4>
<p><em>Nieman Journalism Lab</em> analysiert eine Studie, die Seitenaufrufe und Online-Anzeigeneinnahmen bei 21 US-Zeitungen zueinander in Beziehung setzt: &#8220;It  found that, <strong>while the [Lindsey] Lohan sentencing and other celebrity  coverage drove significant online traffic, articles about  public-interest topics — unemployment benefits, the Gulf oil spill,  mortgage rates, etc. — were the top-earning news topics of the summer</strong>.&#8221; Beiträge über Sozialversicherungen generierten laut Studie durchschnittlich 129 Dollar Anzeigenumsatz pro 1000 Seitenaufrufe, Berichte über Lindsey Lohan dagegen nur 2,50 Dollar (Überschriftenlink). <a href="http://gigaom.com/2010/10/18/hard-news-pays-better-than-fluff-or-does-it/"><strong>Matthew Ingram hält dagegen</strong></a>, dass <strong>Webportale dennoch den mit Klatsch und Klickgalerien erzielten Traffic brauchen, um bei Werbeschaltungen überhaupt in attraktive Preisregionen vorzudringen</strong>: &#8220;This isn’t surprising: not only are readers of articles about social  security more likely to have incomes that appeal to advertisers, but  advertisers almost always want to be on pages that are about “serious”  topics. That said, however, they mostly want to be on pages that are about  serious topics at websites that are racking up millions of pageviews and  unique visitors — and one of the ways to boost those numbers,  unfortunately, is to write about Lindsay Lohan (and other similar topics  that almost everyone clicks on, even if they don’t want to admit it).&#8221; <a href="http://kress.de/tweet/tagesdienst/detail/beitrag/106858-promi-stories-refinanzieren-sich-schlechter-relevanz-zahlt-sich-aus.html"><strong>Deutschsprachige Zusammenfassung bei kress.de</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.changex.de/Article/interview_wattig_flattr_kachingle/sNw8Qod8E8neeN3v7m1F6hQvQXaIjF">Wenn die Kasse chingelt</a></h4>
<p><strong>Crowdfunding I:</strong> Leander Wattig im Interview mit dem Magazin <em>Change X</em> über freiwilliges Bezahlen und Anerkennungssysteme im Internet: &#8220;Die entscheidende Frage ist: <strong>Was passiert, wenn aufgrund der viel  behaupteten &#8220;Gratiskultur&#8221; im Internet die First Copy Costs von Inhalten  nicht mehr refinanzierbar sind? </strong>Kann es dann nicht passieren, dass  viele Inhalte nicht mehr erstellt und uns dann fehlen werden? Einfache  Antwort: ja. <strong>Interessant finde ich nun, dass die Internet-Nutzer als angebliche  Anhänger einer &#8220;Gratiskultur&#8221; diese Problematik auch zu erkennen  scheinen. </strong>Schließlich sehen wir im Netz immer mehr Plattformen, die sich  der Sache annehmen, indem sie Paid-Content-Modelle auf freiwilliger  Basis erproben &#8211; Modelle also, die etwas anders aussehen, als wir das  gewohnt sind.&#8221; Auf seinem Blog führt Leander Wattig seine Gedanke <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/10/23/die-verleihung-von-sozialer-anerkennung-bzw-reputation-als-chance-fur-flattr-kachingle-co/"><strong>hier</strong></a> und <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/10/23/wir-sind-selbstloser-als-man-denken-konnte-und-maximieren-dadurch-unseren-eigennutzen/"><strong>hier</strong></a> weiter aus.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.deutsche-startups.de/2010/10/19/online-bezahlsysteme-kreative-ansaetze-bereichern-die-szene/">Online-Bezahlsysteme – Kreative Ansätze bereichern die Szene</a></h4>
<p><strong>Crowdfunding II: </strong>Yvonne Ortmann stellt in einem Überblicksbeitrag für <em>Deutsche Startups </em>diverse Crowdfunding- und Online-Payment-Plattformen vor (Überschriftenlink). Noch mehr Crowdfunding-Plattformen gibt es in einer <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/10/22/liste-mit-crowdfunding-plattformen-wer-kennt-noch-andere/"><strong>Liste bei Leander Wattig</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.rhein-zeitung.de/nachrichten/computer/computernews_artikel,-Mobiles-Kamera-Einsatzkommando-Die-Volksreporter-von-Stuttgart-21-_arid,151852.html#articletop">Mobiles Kamera-Einsatzkommando: Die &#8220;Volksreporter&#8221; von Stuttgart 21</a></h4>
<p>Lars Wienand berichtet im Webportal der <em>Rheinzeitung </em>wie <strong>@tilman36, der mit seiner Webcam die Demonstrationen gegen das Projekt Stuttgart 21 filmt, zum Vorzeige-Bürgerreporter wurde. Und wie seine neue Rolle sein Selbstverständnis verändert.</strong> Ein schönes Portrait, das ich auch deswegen gerne verlinke, weil es seinerseits auf Originalquellen verlinkt.</p>
<h4><a title="Permanent Link to Privates wird öffentlich: mediale Identitäten" rel="bookmark" href="http://www.dirkvongehlen.de/index.php/netz/privates-wird-offentlich-mediale-identitaten/">Privates wird öffentlich: mediale Identitäten</a></h4>
<p>Dirk von Gehlen wundert sich, dass die gleichen Leute, die sich über vermeintliche oder tatsächliche digitale Selbstdarsteller und Selbstentblößer mokieren, analog andere Maßstäbe anlegen: &#8220;<strong>Wer außerhalb des Netzes Wert darauf legt, wie er wahrgenommen wird,  gilt als gepflegt oder sogar modebewusst.  Im Netz ist der genau gleiche  Antrieb jedoch plötzlich Beweis für eine narzistische  Selbstbezogenheit.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://zombiejournalism.com/2010/10/10-ways-journalists-can-use-storify/">10 ways journalists can use Storify</a></h4>
<p><strong>Storify</strong> ist ein neues Werkzeug, mit dem Onlinejournalisten Tweets, Statusmeldungen, Videos etc. aus verschiedenen Quellen im sozialen Netz aggregieren können, um <strong>eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zusammenzutragen</strong>. <em>Zombie Journalism</em> beschreibt mögliche Einsatzszenarien für Storify &#8211; von &#8220;Reaktionen sammeln&#8221; bis &#8220;eine nichtlineare Diskussion abbilden&#8221;.</p>
<h4><a href="http://www.flowtown.com/blog/the-evolution-of-the-geek?display=wide">Evolution of the Geek</a></h4>
<p><strong>Vom Zirkus-Freak zum Trendsetter</strong>: <em>Flowtown</em> erläutert in einer Grafik wie sich das Ansehen des &#8220;Geek&#8221; (formerly also known as &#8220;nerd&#8221;) über fünf Jahrhunderte (sic!) verändert hat.</p>
<div id="post-1227">
<h4><a title="Permanent Link to The 10 basic web skills every journalist must have" rel="bookmark" href="http://10000words.net/2010/10/the-10-web-skills-every-journalist-must-have/">The 10 basic web skills every journalist must have</a></h4>
<p>Mark Luckie benennt bei <em>10000 words</em> <strong>zehn Grundfähigkeiten, die jeder Journalist, der auch nur gelegentlich digital publiziert, beherrschen sollte</strong>. Einige sind wirklich sehr basic, aber im Jahr 2010 erstaunlicherweise immer noch hervorhebenswert.</p>
</div>
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<div id="post-7610">
<div>
<h4><a title="Permanent Link to How Google dominates the Web" rel="bookmark" href="http://royal.pingdom.com/2010/10/19/how-google-dominates-the-web/">How Google dominates the Web</a></h4>
<p>Dass Google in immer mehr Teilmärkten des Internet ein dominierender Player ist, wissen wir alle &#8211; irgendwie. Aber wie dominant ist Google? Und auf welchen Märkten genau? <em>Royal Pingdom</em> hat dazu einige <strong>Tortengrafiken </strong>zusammengestellt. Sie sind der Übersichtlichkeit halber nur in <strong>&#8220;Google&#8221;</strong> und <strong>&#8220;alle anderen&#8221;</strong> unterteilt&#8230;</p>
<p><em>Infografik: <a href="http://royal.pingdom.com/2010/10/19/how-google-dominates-the-web/">Royal Pingdom</a></em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Netzlese zum Freischreiber-Kongress und mehr</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 20:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Toptipp: Erste Eindrücke vom Zukunftskongress, aktualisiert Der erste Zukunftskongress des Journalistenverbandes Freischreiber fand am Samstag in Hamburg statt. Mein Vor-Resümée in weniger als 140 Zeichen: Dieser Kongress hat ganz bestimmt etwas in Gang gesetzt. (Mehr dazu morgen, ich bin vorhin erst aus Hamburg zurückgekommen und muss ja jetzt die Linktipps schreiben&#8230;Nachtrag: hier ist mein Resümée.) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Freischreiber-Abschlusspodium.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3660" title="Freischreiber-Abschlusspodium" src="http://medialdigital.de/wp-content/Freischreiber-Abschlusspodium-300x198.png" alt="" width="300" height="198" /></a></p>
<h4>Toptipp:</h4>
<h4><a href="http://www.freischreiber.de/home/erste-eindr%C3%BCcke-vom-zukunftskongress-aktualisiert">Erste Eindrücke vom Zukunftskongress, aktualisiert</a></h4>
<p>Der erste <a href="http://www.freischreiber.de/zukunftskongress/"><strong>Zukunftskongress des Journalistenverbandes Freischreiber</strong></a> fand am Samstag in Hamburg statt. Mein Vor-Resümée in weniger als 140 Zeichen: <strong>Dieser Kongress hat ganz bestimmt etwas in Gang gesetzt.</strong> (Mehr dazu morgen, ich bin vorhin erst aus Hamburg zurückgekommen und muss ja jetzt die Linktipps schreiben&#8230;<a href="http://medialdigital.de/2010/09/20/stay-hungry-stay-foolish-nach-dem-freischreiber-kongress-und-vor-einem-buch"><strong>Nachtrag: hier ist mein Resümée</strong></a>.) Die Links zu den ersten anderen Rezensionen sind hier im Vor-Resümmé auf der Freischreiber-Seite verlinkt, dazu gibt es schon einige Fotos und viele Zitate der Teilnehmer (einfach auf die Überschrift klicken). Am Vortag gab bereits der Freischreiber-Vorsitzende Kai Schächtele <em><a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/der-bitteren-wahrheit-ins-gesicht-gucken_100030400.html"><strong>meedia</strong></a></em> ein Interview.</p>
<p><strong>weitere Tipps: </strong></p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/09/how-a-nonprofit-consortium-of-investigative-journalists-collaborates-across-the-globe-on-important-stories/">How a nonprofit consortium of investigative journalists collaborates across the globe on important stories</a></h4>
<p><strong>Investigativer Journalismus</strong> verträgt keine Zusammenarbeit auf Wikis oder Google Docs? <em>Nieman Journalism Lab </em>stellt die <strong>Highlights aus einem Berichtsband</strong> seiner Schwesterplattform <em>Nieman Reports</em> vor. Mit Link zum Download des eBooks.</p>
<h4><a title="Permanent Link: Best Practice bei Zeit Online: Recherchefleiß meets Datenvisualisierung" rel="bookmark" href="http://www.onlinejournalismus.de/2010/09/16/best-practice-bei-zeit-online-recherchefleiss-meets-datenvisualisierung/">Best Practice bei Zeit Online: Recherchefleiß meets Datenvisualisierung</a></h4>
<p>Als Wikileaks die 90.000 Dokumente zu den Afghanistan Warlogs exklusiv der <em>New York Times</em>, dem <em>Guardian</em> und dem <em>Spiegel</em> zur Aufbereitung und Veröffentlichung zur Verfügung stellte, gab der Spiegel vor allem im Vergleich zum <em>Guardian </em>ein eher schwaches Bild ab. Für Bernd Oswald hat <em>Zeit Online</em> nun beim Datenjournalismus Maßstäbe gesetzt mit der eigenen <strong>Dokumentation und Veröffentlichung einer <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/todesopfer-rechter-gewalt">interaktiven Karte zu Todesopfern rechter Gewalt</a></strong>.</p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/09/social-media-helps-drive-traffic-engagement-at-newshour257.html">Social Media Helps Drive Traffic, Engagement at NewsHour</a></h4>
<p>Kate Gardiner beschreibt bei <em>Mediashift</em> wie Twitter, Facebook und Co. die Trafficzahlen und <strong>das Nutzerengagement bei den PBS Nachrichten &#8220;Newshour&#8221; fundamental verändert</strong> haben.<strong><br />
</strong></p>
<h4><a href="http://vtaktuell.wordpress.com/2010/09/17/unsere-zeitung-ist-so-mies-warum-nur/">Unsere Zeitung ist so mies – Warum nur?</a></h4>
<p>Tja, warum nur? Der Lokaljournalist Volker Thies benennt in seinem Blog dafür unter anderem diesen Grund: &#8220;Berichterstattung von Kirmesfesten, Jahreshauptversammlungen, aus Schrebergärten, Kindergärten und Grundschulen, flächendeckende Ankündigungen auch der kleinsten Vereinstermine: Noch vor 20 Jahren gab es so etwas schlicht nicht. [...] Eines hat diese Berichtsinflation aber bewirkt: Die Leute bestehen nun darauf und fordern immer mehr. <strong>Wenn der Kindergarten den Bäcker besucht, wenn der Verein einen Ausflug macht, wenn die Kürbisse im Garten besonders gut gelungen sind – immer soll die Lokalzeitung berichten.</strong> Tut sie es nicht, wird fröhlich mit der Abbestellung gedroht. Nebeneffekt dieser Entwicklung: <strong>Auch die intellektuell Anspruchsvollen sind genervt, weil dieser für sie irrelevante Kram die Zeitung verstopft.</strong>&#8221; Für Thies wäre eine <strong>Bürgerplattform</strong> statt redaktioneller Vereinsmeierei eine Lösung.</p>
<h4><a id="post-5089" title="Alles über Augmented Reality fürs digitale Publizieren" rel="bookmark" href="http://upload-magazin.de/blog/5089-augmented-reality/">Alles über Augmented Reality fürs digitale Publizieren</a></h4>
<p>Eine schöne Beispielsammlung von Jan Tißler im <em>Upload-Magazin</em> zu den <strong>publizistischen Möglichkeiten der angereicherten Realität</strong> auf (mobilen) digitalen Endgeräten. Mit einem Ausblick, wozu diverse Anwendungen noch taugen könnten.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://gruen-digital.de/2010/09/der-kleine-unterschied-fehlerkultur-und-die-privatsphaere-in-deutschland-und-den-usa/">Der kleine Unterschied: „Fehlerkultur“ und die Privatsphäre in Deutschland und den USA</a></h4>
<p><em>Grün Digital</em> analysiert ebenso knapp wie klug, warum sich neulich <strong>Jeff Jarvis </strong>und <strong>Thilo Weichert</strong> bei der &#8220;<a href="http://carta.info/33586/jarvis-vs-weichert-podiumsdiskussion-zu-publicness-und-privacy-mit-stream/"><strong>Netzpolitischen Soirée</strong></a>&#8221; der Grünen Bundestagsfraktion mit wechselseitiger völliger Verständnislosigkeit begegnet sind: &#8220;<strong>Die Menschen in Deutschland wollen keine Fehler machen, schon gar nicht in der Öffentlichkeit. </strong>[...] In der Auseinandersetzung um Datenschutz und Privatsphäre darf man diesen Unterschied meiner Meinung nach nicht unterschätzen. Denn solche kulturellen Differenzen sind im Netz weniger offensichtlich, aber auch nicht einfach aufzuheben. <strong>Die globalen Menschen sind nun mal doch durch „ihre“ Kultur und „ihren“ gesellschaftlichen Werterahmen geprägt</strong>, dies sollte man in der Debatte berücksichtigen.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/09/19/ein-buch-eine-idee-und-ihre-hilfe/">Ein Buch, eine Idee – und Ihre Hilfe</a></h4>
<p>Christian Jakubetz ist &#8220;<strong>ganz furchtbar genervt, dass Lektüre für den journalistischen Nachwuchs immer noch weitgehend von älteren Herren im Tonfall des erhobenen Zeigefingers gemacht wird.</strong> Und ja, ganz ehrlich (Sie dürfen mich prügeln): Ich bin mir nicht sicher, ob die Herren Schneider und Raue und wie sie alle heißen die Richtigen sind, um das Monopol für Journalisten-Ausbildung im digitalen Zeitalter für sich zu beanspruchen.&#8221; Sein Buch über und zur Journalistenausbildung soll anders aussehen und anders entstehen. Und dafür braucht er Hilfe.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Südafrika ohne Disneylandtouch</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 21:26:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die WM – ein Wintermärchen? Nur noch zwei WM-Spiele bis zum totalen Schland  &#8211; da wird es höchste Zeit, nochmal die Aufmerksamkeit auf dieses tolle WM-Blog von Christian Frey und Kai Schächtele zu lenken. Die beiden freien Journalisten bereisen seit einem Monat als Unternehmerjournalisten auf eigene Faust (ohne Auftraggeber) Südafrika. Sie schreiben, fotografieren und filmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/wintermärchen.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3211" title="wintermärchen" src="http://medialdigital.de/wp-content/wintermärchen-300x207.png" alt="" width="300" height="207" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.wintermaerchen2010.com/">Die WM – ein Wintermärchen?</a></h4>
<p>Nur noch zwei WM-Spiele bis zum totalen Schland  &#8211; da wird es höchste Zeit, nochmal die Aufmerksamkeit auf dieses <strong>tolle WM-Blog von Christian Frey und Kai Schächtele </strong>zu lenken. Die beiden freien Journalisten bereisen seit einem Monat als Unternehmerjournalisten auf eigene Faust (ohne Auftraggeber) Südafrika. Sie schreiben, fotografieren und filmen und <strong>vermitteln ein anderes, farbenfroheres und weniger disneyfiziertes Bild von Südafrika.</strong> Meistens von außerhalb der Stadien. Unbedingt anschauen, bevor die WM vorbei ist.</p>
<h4><a href="http://www.gulli.com/news/usa-fotos-von-lverschmierten-v-geln-sind-verboten-2010-07-04">USA: Fotos von ölverschmierten Vögeln sind verboten!</a></h4>
<p>40.000 US-Dollar Strafe droht jetzt Journalisten und Fotografen, die unmittelbar von der Ölkatastrophe im und am Golf von Mexiko berichten wollen. Wer näher als rund 20 Meter ans Geschehen will, braucht nun eine ausdrückliche Erlaubnis. Mehr bei <em>Gulli</em>.</p>
<h4><a href="http://www.buzzmachine.com/2010/07/04/independence-day-for-newspapers/">Independence day for newspapers</a></h4>
<p>Jeff Jarvis gratuliert in seiner Buzzmachine den Machern der Zeitungskette <em>Journal Register</em> (18 Tageszeitungen) zu ihrem &#8211; wohl aus finanzieller Not geborenen  Schritt, sich von traditionellen Recherche-, Schreib-, und Produktionsmethoden zu trennen und stattdessen Prozessjournalismus zu wagen. Jarvis zitiert den &#8220;Vice President Content&#8221; (stellvertretenden Chefredakteur?) wie folgt: &#8220;<strong>The people who are usually last in line were moved to the front of the process. </strong>Rather than just being able to read the finished product, the audience – through town hall meetings, social networking sites, direct requests via email and in person and more – was asked to help determine what the editorial staffs should cover.&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent Link to The Times vs. Guardian strategies: uber-dumb &amp; smart" rel="bookmark" href="http://steveouting.com/2010/07/02/the-times-vs-guardian-strategies-uber-dumb-smart/">The Times vs. Guardian strategies: uber-dumb &amp; smart</a></h4>
<p>Times-Paywall 1: Steve Outing fällt ein vernichtendes Urteil über die neue Paywall bei Rupert Murdochs &#8220;Times&#8221; (London). Sie kenne nur schwarz, anstatt den Nutzern in Grauschattierungen die Wahl zu lassen: &#8220;<strong>What times.co.uk has done is ensure that virtually no one will link to its content, and no one can sample its content </strong>without at least buying a day pass ($2 or £1) or paying that same amount for a one-month trial subscription (with the price rising after the trial). Since The Times has plenty of strong competitors offering free-model websites, <strong>I don’t see this having a snowball’s chance in hell of working.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.guardian.co.uk/law/baby-barista-blog/2010/jul/02/babybarista-guardian-paywalls">Announcement: partnering with The Guardian</a></h4>
<p>Times-Paywall 2: Mit Tim Kevan (<em>Baby Barista</em>) hat <strong>der erste Blogger, der nicht hinter Rupert Murdoch <em>Times</em>-Paywall versteckt werden wollte, Asyl beim <em>Guardian </em>gefunden</strong>: &#8220;Well, there I was. One minute I was writing for <em>The Times</em>. Then along came a massive great paywall and having <a href="http://www.babybarista.com/2010/05/28/welcome-to-the-re-launch-of-babybarista/"><strong>managed to escape in the nick of time</strong>, </a> I then found myself headhunted by those kindly souls at <strong><a href="http://www.guardian.co.uk/law">Guardian Law</a></strong>. I mean, what luck!&#8221;</p>
<h4><a href="http://netzwertig.com/2010/07/03/nachrichtensites-verlinken-tut-weh/">Verlinken tut weh</a></h4>
<p>Martin Weigert fragt sich bei <em>netzwertig</em>, warum sich immer noch soviele Medien schwer damit tun, Links zu setzen, oder &#8211; schlimmer noch &#8211; teilweise sogar <strong>vorhandene Links aus Agenturtexten (ohnehin eine Seltenheit) wieder entfernen</strong>. Mit interessanten Kommentaren.</p>
<h4><a href="http://www.wasmitmedien.de/wordpress/?p=260">Was mit Medien &#8211; Folge 218</a></h4>
<p>Daniel Fiene hat mich auf dem Medienforum NRW abgefangen und für <em>Was mit Medien</em> zu den wahrscheinlichen <strong>Auswirkungen des geplanten Leistungsschutzrechts für Journalisten </strong>befragt. Da ich es in der vorigen Woche nicht geschafft habe, selbst einen Beitrag dazu zu schreiben, empfehle ich natürlich wärmstens WMM 218. Weitere Themen: Stimmen von Fernsehmachern auf dem Medienforum, die Zukunft der Tageszeitung, und DuMont Schauberg-Verleger <strong>Konstantin Neven DuMont über Paid Content im Lokalen</strong>.</p>
<h4><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2010/07/01/flattr_bringt_uns_99850_euro_im_jun/">Flattr bringt uns 988,50 Euro im Juni</a></h4>
<p>Sebastian Heiser analysiert im <em>taz-</em>Blog, wieviele Leser wofür bei <em>taz.de</em> im letzten Monat per Flattr gespendet haben und erklärt, &#8220;dass Leser nicht etwa die aufwändigsten Recherchen am stärksten honorieren, nicht die besten Reportagen und auch nicht die Artikel mit den besten Hintergrundinformationen unserer Fachredakteure. <strong>Am stärksten honoriert werden die Texte, in denen es gegen die Lieblingsfeinde unserer Leser geht: Neonazis, der Hochadel, die Bild-Zeitung, die schwarz-gelbe Bundesregierung.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/06/collaboration-instead-of-the-crowd-gabriella-coleman-karim-lakhani-on-how-people-work-together-online/">Collaboration instead of the crowd</a></h4>
<p>Nieman Journalism Lab mit einem <strong>Video zum Thema Crowdsourcing und Kollaboration von der Future of News and Civic Media Conference am MIT</strong>. Mit  <strong><a href="http://steinhardt.nyu.edu/faculty_bios/view/Gabriella_Coleman">Gabriella Coleman</a></strong>, NYU Professorin, die sich mit Kollaboration in der Linux Comunity beschäftigt, <strong><a href="http://drfd.hbs.edu/fit/public/facultyInfo.do?facInfo=bio&amp;facEmId=klakhani">Karim Lakhani</a></strong>, Harvard Business School Professor, der Innovationssysteme erforscht, und Moderator <strong><a href="http://edgyproduct.org/pm/pmwiki.php?n=Main.Index">Chris Csikszentmihályi</a></strong>, Director des MIT <strong><a href="http://civic.mit.edu/">Center for Future Civic Media</a>.</strong> <strong>&#8220;They know the “crowd” can do amazing things, but they also know it’s really, really hard to optimize systems to ensure amazement happens. Give them a listen.&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://www.poynter.org/content/content_view.asp?id=185861"><strong>Digital Journalist Survival Guide: A Glossary of Tech Terms You Should Know</strong></a></h4>
<p>Poynter Online mit einem tollen <strong>Glossar der wichtigsten Begriffe im Daten- und Multimediajournalismus</strong> von API bis Yahoo! Pipes. Ausdrucken und an die Wand hängen passt hier thematisch gar nicht, deshalb: Bei delicious ablegen, im Wiki verbreiten und vor allem: Lesen.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Brain Drain in Verlagen</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 16:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Matthias Spielkamp über Brain Drain in Verlagen: &#8220;Journalisten nicht wie Bittsteller behandeln&#8221; Kress online hat Matthias Spielkamps aufrüttelnde Rede vom Publisher&#8217;s Forum mit Links zu weiterführenden Beiträgen versehen und online gestellt. Spielkamp konstatiert einen drohenden Abfluss von gut ausgebildeten und leidenschaftlichen Journalisten, die nicht in Festanstellungen stehen. Den Verlagen geht es um die Ausbeutung [...]]]></description>
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<h3><img class="aligncenter size-large wp-image-2768" title="braindrain" src="http://medialdigital.de/wp-content/braindrain-300x225.jpg" alt="braindrain" width="300" height="225" /></h3>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://kress.de/tweet/tagesdienst/detail/beitrag/103883-matthias-spielkamp-ueber-brain-drain-in-verlagen-journalisten-nicht-wie-bittsteller-behandeln.html">Matthias Spielkamp über Brain Drain in Verlagen: &#8220;Journalisten nicht wie Bittsteller behandeln&#8221;</a></h4>
<p>Kress online hat <strong><a href="http://immateriblog.de/about">Matthias Spielkamps</a></strong> aufrüttelnde Rede vom <a href="http://www.publishersforum.de/index.php"><strong>Publisher&#8217;s Forum</strong></a> mit Links zu weiterführenden Beiträgen versehen und online gestellt. <strong>Spielkamp konstatiert einen drohenden Abfluss von gut ausgebildeten und leidenschaftlichen Journalisten, die nicht in Festanstellungen stehen. </strong>Den Verlagen geht es um die Ausbeutung von Content und Arbeitskraft. &#8220;Wenn man die Verlage darauf anspricht, ob sie nicht ein Problem darin sehen, die Menschen, die eigentlich ihre Geschäftspartner sein sollten, nach Gutsherrenart zu behandeln (manchen würde eher ein Vergleich mit sizilianischem Landadel einfallen), dann antworten sie regelmäßig: <strong>wir befinden uns in einem Markt, der regelt das dann schon über Angebot und Nachfrage.</strong>&#8221; Das sei ein &#8220;interessantes Argument&#8221; findet Spielkamp. &#8220;Vor allem angesichts der <strong><a href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/gottes-werk-und-googles-beitrag-zeitungsverlage-und-die-herausforderungen-der-link-okonomie/" target="_blank">Forderung der Presseverlage nach einem Leistungsschutzrecht</a>.</strong> Da kann es mit einem Mal nicht mehr der Markt regeln, dass die Verlage ihre Oligopolstellung verlieren, dass sie sich einer Konkurrenz ausgesetzt sehen, die ihr Geschäftsmodell bedroht, und auf die sie bisher eher tölpelhaft als visionär reagiert haben. <strong>Da rufen sie dann nach dem Staat, der ihnen ein Leistungsschutzrecht verschaffen soll, damit ihre Investitionen geschützt bleiben.</strong>&#8221;</p>
<p><strong>weitere Tipps:</strong></p>
<h4><a href="http://www.charlierose.com/view/interview/10978">Charlie Rose with Alan Rusbridger</a></h4>
<p><em>Guardian</em>-Chef Alan Rusbridger berichtet in diesem sehenswerten Video mit US-Talker Charlie Rose von den Vorteilen für seine Zeitung, einer Stiftung statt Privateigentümern zu gehören. Interessant: <strong>Von den monatlich 37 Millionen Unique Usern des <em>Guardian</em> im Netz kommt ein Drittel aus den USA. </strong>Die Attraktivität für US-Leser liegt  laut Rusbridger in der internationalen Ausrichtung des <em>Guardian</em>, US-Medien berichten immer weniger über internationale Belange und seltener aus anderer Perspektive als unmittelbarer Betroffenheit für die USA. Verlage sehen in Google fälschlicherweise einen Feind, glaubt der <em>Guardian</em>-Chef: &#8220;<strong>Medienhäuser müssen sich entscheiden, mit wem sie konkurrieren und mit wem sie kollaborieren wollen.</strong>&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent Link to How to Save Local Newspapers" rel="bookmark" href="http://www.newspaperdeathwatch.com/how-to-save-local-newspapers.html">How to Save Local Newspapers</a></h4>
<p>Bobby Carlton, eine PR-Agentin in New England, bringt lokale StartUps und potenzielle Investoren zusammen. Ihre &#8220;Mass Innovation Nights&#8221; wurde mitten in der Rezession ein immenser Erfolg. Zeitungsveteran und <em>Newspaper Death Watch</em> Blogger Paul Gillin hält es für einen Fehler, dass lokale Verlage eine solche Geschäftsidee, die eigentlich in ihren Kompetenzbereich fällt, einfach links liegen lassen: &#8220;<strong>Her success demonstrates how news publishers can reinvent themselves and survive – maybe even thrive – but only if they have completely rethink what they do.</strong>&#8221; Das klingt nicht unähnlich den B2B &#8220;revenue opportunities&#8221;, die Jeff Jarvis und sein studentisches Team im Projekt <a href="http://newsinnovation.com/models/"><strong>&#8220;New Business Models for News&#8221;</strong></a> entwickeln.</p>
<h4 style="font-size: 14px;"><a href="http://www.technologyreview.com/blog/guest/"><strong><strong>Why Twitter Is the Future of News</strong></strong></a></h4>
<p>Twitter ist beim Verbreiten von Nachrichten höchst effektiv, berichtet die <em>Technology Review</em><strong><strong> </strong></strong>über eine neue Twitter-Studie. Mehr als 94 Prozent aller Twitternutzer weltweit sind demnach über weniger als fünf Knotenpunkte mit jedem beliebigen anderen Twitternutzer verbunden. Das heißt:  <strong>über höchstens fünf Retweets einer Nachricht können theoretisch fast alle der über 100 Millionen Twitternutzer erreicht werden</strong>. Als Datenbasis dienten sämtliche im Juli 2009 verfassten Tweets. Die Erkenntnis, dass jeder jeden über nur wenige Ecken kennt<strong><strong> &#8211; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Six_degrees_of_separation">&#8220;Six degrees of separation&#8221;</a></strong></strong> -  ist allerdings schon über 80 Jahre alt.</p>
<h4><a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/paid_content_studie_gratis_war_gestern">Paid-Content-Studie: Gratis war gestern</a></h4>
<p>Paid Content I: Die Medienberater Robin Meyer-Lucht und Katja Riefler haben für den Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (<strong>BDZV</strong>) eine <strong>Paid-Content-Studie</strong> erstellt, die <em>W&amp;V </em>vorstellt. Demnach sind nur sieben Prozent der 124 befragten Verlage &#8220;Paid-Content-Verweigerer&#8221; ohne jegliche Pläne, die Nutzer für digitale Agebote zahlen zu lassen, 40 Prozent haben bereits oder planen kostenpflichtige iPhone-Apps. Die Zahlungsbereitsschaft in der Internet-Gemeinde werde &#8220;deutlich unterschätzt&#8221;, zitiert <em>W&amp;V</em> Meyer-Lucht: &#8220;<strong>Entscheidend sei, Bezahlangebote auf die jeweiligen Nutzergruppen abzustimmen</strong>, etwa auf den &#8220;Randnutzer&#8221;, der eine Zeitungs-Website bis zu drei Mal im Monat besucht, oder auf die rund 15 Prozent der Stammnutzer, die es im gleichen Zeitraum auf bis zu 100 Besuche bringen.&#8221; Mit Link zu einer Paid-Content-Umfrage.</p>
<h4><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,691413,00.html">Ebay-Erfinder gründet Online-Zeitung</a></h4>
<p>Paid Content II: Ebay-Gründer Pierre Omidyar geht mit seinem Paid-Content-Modell gleich in die vollen und verlangt für den Zugang zu seinem neuen diskussionbasierten Onlineportal <a href="http://www.civilbeat.com"><strong>civilbeat.com </strong></a> in Honolulu, Hawaii monatlich 20 Dollar. Die Qualität der Diskussionen soll durch ein Verbot anonymer Kommentare gesteigert werden. Chefredakteur ist <a href="http://www.johntemple.net"><strong>John Temple</strong></a>, zuvor in gleicher Funktion bei der eingestellten Zeitung <em>Rocky Mountain News</em>.</p>
<h4><a href="http://www.telemedicus.info/article/1727-Wissenschaftler-stellen-Urheberrechtsmodell-fuer-Europa-vor.html">Wissenschaftler stellen Urheberrechtsmodell für Europa vor</a></h4>
<p><em>Telemedicus</em> berichtet über einen „<strong>European Copyright Code</strong>”, den namhafte Rechtswissenschaflter aus ganz Europa vorgestellt haben: &#8220;Der Entwurf könnte als Modell für ein neues vollkommen einheitliches Urheberrecht dienen.&#8221; Offenbar wurde hier erstmals ein ernsthafter Versuch unternommen, <strong>das kontinentaleuropäische Urheberrecht und das anglo-amerikanische Copyright in der global-digitalen Welt miteinander in Einklang zu bringen</strong>. Mit Link zur Studie (pdf).</p>
<h4><a href="http://www.reportingonhealth.org/blogs/health-journalists-meet-your-competition-0">The Accidental Wonk: Health Policy for Journalists</a></h4>
<p>Content Farm I:<strong> Wer schreibt eigentlich für Content Farmen wie Demand Media und Answers.com</strong>, wenn es nicht vornehmlich Journalisten sind? Zum Beispiel Medizin-Laboranten. Adam Cloe produziert einen typischen 30-Dollar-Beitrag in einer halben Stunde, während er im Labor auf seine Eiweißketten achtet, und spart die Honorare für seine Hochzeit.</p>
<h4><a href="http://adage.com/mediaworks/article?article_id=143565">More Publishers Trying Outsourced Journalism</a></h4>
<p>Content Farm II: <strong>Die meisten Verlage schimpfen zwar über die Konkurrenz der nachfrage-basierten Content-Modelle.</strong> Deren Dauerpräsenz in den Suchergebnissen und damit verbundenen hohen Werbeumsätzen hätten sie aber dennoch gerne. <strong>Einige US-Medien probieren es jetzt mit Kooperation</strong>: Thomson Reuters, Cox Newspapers und Hachette Filipacchi veröffentlichen Beiträge von Associated Content &#8211; &#8220;one of several companies, such as Demand Media and AOL&#8217;s SEED, that mines reporting from masses of freelancers for as little as $5 a story&#8221;, berichtet Advertising Age. <em>USA Today</em> kooperiert schon länger mit Demand Media.</p>
<h4><a href="http://www.ojr.org/ojr/people/grasty/201004/1845/">Is the future of digital news collaborative?</a></h4>
<p>Kollaborativer Journalismus wird auf digitalen Plattformen immer wichtiger. In den USA hat jetzt die  Journalistenschule  <strong><a href="http://annenberg.usc.edu/News%20and%20Events/News/100416Stroome.aspx">USC Annenberg verkündet</a></strong> , dass sie als erste<strong> eine neue Plattform einsetzt, die kollaboratives Arbeiten mit semi-professionellen Mitarbeitern erleichtert</strong>. Tom Grasty, Co-Entwickler der Plattform <strong><a href="http://stroome.com/">Stroome</a></strong> stellt sie im Online Journalism Blog vor.</p>
<h4><a href="http://stefanmey.wordpress.com/2010/05/02/deutsches-flattr-ranking/">Eine Art deutsches Flattr-Ranking oder: die ersten Schritte eines Giganten?</a></h4>
<p>Stefan Mey hat ein <strong>Ranking der meistgeflattrten deutschsprachigen Blogbeiträge</strong> erstellt und analysiert die Mechanismen des freiwilligen Micropayment-Dienstes. &#8220;Es zeigen sich einige interessante Muster, die teilweise denen bei Kachingle ähneln&#8221;, schreibt Mey: &#8220;A) „Deutsche Blogs und Websites sind überproportional vertreten.“ [...] B) „Das System ist noch sehr selbstreferenziell.“ [...] C) Die deutschen Alist-Blogs beteiligen sich rege. [...] Anders als bei Kachingle finden sich bei Flattr von Anfang auch einige der großen Blogs aus den Deutschen Blogcharts: <em>Netzwertig</em>, <em>Carta</em>, <em>die Gefühlskonserve</em> und <em>Wirres</em> sind vertreten. <strong>Die zukünftigen Flattr-Rankings werden die Verlinkungsstrukturen der Blogosphäre sicher nicht eins-zu-eins abbilden, doch ist es wahrscheinlich, dass die &#8216;neuen&#8217; tendenziell die &#8216;alten&#8217; Stars sein werden.</strong>&#8221; Stefan Mey erstellte vorige Woche auch die &#8220;<a href="http://stefanmey.wordpress.com/2010/04/26/kachingle-deutscheng-charts/"><strong>Deutschen Kachingle-Charts</strong></a>&#8220;.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/spierzchala/317971777/">Flickr / spierzchala</a></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (39)</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 23:43:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Lessons on Collaboration from EconomyStory, Election Projects &#8220;Working together yields a superior and more distinctive end product; more distinctive end products, when promoted effectively, build audiences; bigger audiences are the raw material from which revenue may be extracted.&#8221; Amanda Hirsch bei Mediashift mit einer glänzenden Analyse, welche noch viel zu selten genutzten Chancen in [...]]]></description>
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			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2009%2F12%2F21%2Flinktipps-zum-wochenstart-39%2F"><br />
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			</a>
		</div>
<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Mann-beißt-Hund.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-1873" title="Mann beißt Hund" src="http://medialdigital.de/wp-content/Mann-beißt-Hund-300x208.png" alt="Mann beißt Hund" width="300" height="208" /></a></h3>
<h3>Top-Tipp:</h3>
<h2><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2009/12/lessons-on-collaboration-from-economystory-election-projects351.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+pbs%2Fmediashift-blog+%28mediashift-blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">Lessons on Collaboration from EconomyStory, Election Projects</a></h2>
<p>&#8220;<strong>Working together yields a superior and more distinctive end product</strong>; more distinctive end products, when promoted effectively, build audiences; bigger audiences are the raw material from which revenue may be extracted.&#8221; Amanda Hirsch bei <em>Mediashift</em> mit einer glänzenden Analyse, welche noch viel zu selten genutzten Chancen in <strong>kollaborativem Journalismus</strong> liegen.</p>
<h3>Weitere Tipps:</h3>
<h2><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=959">Location Based Journalism</a></h2>
<p>Marcus Bösch erläutert im <em>lab </em>Ausbildungsblog der Deutschen Welle, <strong>warum ortsbasierter Journalismus in Zukunft immer bedeutsamer wird</strong>: “Wo?” – war schon immer eine der fundamentalen journalistischen Grundfragen. [...] Die Frage wird in naher Zukunft für journalistische Angebote noch wichtiger werden, wenn immer mehr Menschen an immer mehr Orten mit mobilen Endgeräten das Web nutzen.&#8221;</p>
<h2><a href="http://mediamemo.allthingsd.com/20091217/yet-another-very-attractive-e-magazine-fantasy/">Yet Another (Very Attractive) E-Magazine Fantasy</a></h2>
<p>Ein vielbeachtetes Video über &#8211; wieder einmal &#8211; eine <strong>Studie zum Apple Tablet PC</strong>.  Diesmal &#8220;<strong>Mag+</strong>&#8221; &#8211; ein Konzept des schwedischen Medienunternehmens Bonnier Group. Es wird zwar nicht explizit gesagt, dass der Entwurf für das iTablet gedacht ist, doch das liegt auf der Hand. Mit guter Analyse von Peter Kafka bei <em>MediaMemo</em>.<a title="Badge PDA blog" name="&amp;lid={badge}{Badge PDA blog}&amp;lpos={badge}{1}" href="http://www.guardian.co.uk/media/pda"></a></p>
<h2><a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2009/dec/17/digital-media-mobilephone-usage-africa-leapfroging-ushahidi-swift-river">In mobile phone journalism, Africa is ahead of the west</a></h2>
<p>Mercedes Bunz erläutert im <em>PDA Digital Content Blog</em> des <em>Guardian</em> welche Rolle <strong>mobiler Journalismus (MoJo) in afrikanischen Ländern</strong> spielt, und dass es dabei mangels Bandbreite nicht um die Ausschöpfung multimedialer Möglichkeiten geht, sondern <strong>vor allem um die Übermittlung von Informationen</strong>. Oft ist das Handy das einzige zur Verfügung stehende Medium, zumal in Echtzeit.</p>
<h2><a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2009/dec/15/digital-media-newspapers-studies-who-would-pay-for-content">Who&#8217;d pay for content? That depends on who you ask &#8230;</a></h2>
<p>Nochmal der <em>Guardian</em>, hier mit einer Gegenüberstellung der <strong>unterschiedlichsten Prognosen zur Zahlungsbereitschaft der Nutzer digitaler Medien</strong>. Die Spanne derer, die vermeintlich bereit sind, für digitalen Content zu zahlen, reicht für Großbritannien von 48 Prozent (Boston Consulting Group) bis fünf Prozent (PC UK). Mit hiesigen Paid Content Prognosen befasste sich vor einigen Tagen Holger Schmidt: <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/12/14/zahlungsbereitschaft-der-deutschen-fuer-internet-inhalte-ist-sehr-gering.aspx"><strong>Zahlungsbereitschaft der Deutschen für Internet-Inhalte ist sehr gering</strong><strong>.</strong></a></p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://ingeseibel.de/?p=625">Spannende Journalistentagungen in München und Tutzing</a></h2>
<p>Die freie Journalistin Inge Seibel besuchte hintereinander <strong>zwei Medientagungen der BLM /Bayerischer Journalistenverband/ US-Generalkonsulat in München und der Evangelischen Akademie in Tutzing</strong>. Von der ersten Veranstaltung gibt es bei Seibel die wichtigsten Statements aus der Vormittags-Diskussionsrunde über die Zukunft des Journalismus (darunter auch von mir) in Wort und kurzen Audio-Auszügen. In Tutzing (für den Bericht <a href="http://ingeseibel.de/?p=713"><strong>hier</strong></a> klicken) beeindruckte die Journalistin nicht zuletzt, was der Journalist Richard Gutjahr, der stets multimedial unterwegs ist, von der Tagung mitnahm (im Beitrag verlinkt).</p>
<h2><a title="Permanent Link: Reporterpreisträger Matthias Eberl über Audioslideshows, deren journalistische Relevanz und Schwulensaunen" rel="bookmark" href="http://beim-wort-genommen.de/2009/12/16/reporterpreistrager-matthias-eberl-uber-audioslideshows-deren-journalistische-relevanz-und-schwulensaunen/">Reporterpreisträger Matthias Eberl über Audioslideshows, deren journalistische Relevanz und Schwulensaunen</a></h2>
<p>Ein interessantes <strong>Email Interview mit Matthias Eberl</strong> führte Jonas Schaible für sein Blog <em>Beim Wort genommen</em>. Worum es geht, steht schon im Titel.</p>
<h2><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/12/16/bilder-sagen-mehr-als-tausend-worte-aspekte-des-web-visuell-aufbereitet/">Bilder sagen mehr als tausend Worte: Aspekte des Web visuell aufbereitet</a></h2>
<p>Der <strong>Einfluss des sozialen Netzes</strong> in einem gut visualisierten Video, eingebettet bei <em>Basic Thinking</em>, mit europäischem und deutschem Bezug. Unbedingt bis ans Ende des Textes scrollen: Die Grafik &#8220;<strong>Hierarchy of Digital Distractions</strong>&#8221; ist großartig.</p>
<h2><a href="http://www.irights.info/index.php?id=852" target="_blank">Die VG Wort stellt sich taub</a></h2>
<p><span><strong>Die Verwertungsgesellschaft Wort versucht zum dritten Mal, Geld für Texte im Internet auszuschütten</strong>. Freiberufliche Autoren werden dabei unter Umständen doppelt übergangen – zugunsten der Verlage. Die VG Wort hat es in der Hand, das zu ändern. Doch sie tut es nicht. Ilja Braun beschreibt und kritisiert das Elend ausführlich bei <em>iRights.info</em>.</span></p>
<h2><a href="http://www.10000words.net/2009/12/7-posts-you-may-have-missed-in-2009.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+10000words%2FwxYG+%2810%2C000+Words%29&amp;utm_content=Google+Reader"><span>7 Posts you may have missed in 2009</span></a></h2>
<p><span>Mark Luckie von <em>10.000 Words</em> listet die seiner Meinung nach <strong>sieben besten Beiträge auf seinem Blog</strong> auf, die nicht unbedingt die sieben meistgelesensten sind. Fundstücke vom &#8220;<strong>Multimedia Emergency Plan</strong>&#8221; für Breaking News bis zu den multimedialen Möglichkeiten des Radios. Dafür auf die Überschrift klicken. Für die zehn meistgelesensten Beiträge von <em>10.000 Words</em> <a href="http://www.10000words.net/2009/12/top-10-most-popular-posts-of-year.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+10000words%2FwxYG+%2810%2C000+Words%29&amp;utm_content=Google+Reader"><strong>hier</strong></a> klicken.</span></p>
<p><span><em>Illustration: <a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=959">lab</a></em><br />
</span></p>
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		<title>Global Media Forum: 10 Strategien für den Journalismus 2.0</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 10:16:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[switch to the English version Beim diesjährigen Global Media Forum der Deutschen Welle gibt es am Donnerstag, 4. Juni, als Special Event das Symposium &#8220;Re-Inventing Journalism? Journalistic Training in the Social Media Age&#8221;. Dort diskutiere ich auf dem Podium u.a. mit Kevin Anderson (Blog Editor des Guardian) und mit Marcus Bösch von der DW. Social [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2009%2F06%2F03%2Fglobal-media-forum-10-strategien-fur-den-journalismus-2-0%2F"><br />
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/0651485258084cc9b27b9b5809546f92" alt="" width="1" height="1" /><img class="aligncenter size-full wp-image-622" title="GlobalMediaForumLogo" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/globalmediaforumlogo.jpg" alt="GlobalMediaForumLogo" width="500" height="300" /></p>
<p><a href="http://medialdigital.wordpress.com/2009/06/04/global-media-forum-10-strategies-for-a-journalism-2-0/"><strong> switch to the English version</strong><br />
</a> Beim diesjährigen Global Media Forum der Deutschen Welle gibt es am Donnerstag, 4. Juni, als Special Event das Symposium <a href="http://www.dw-gmf.de/start/1981.php"><strong>&#8220;Re-Inventing Journalism? Journalistic Training in the Social Media Age&#8221;</strong></a>. Dort diskutiere ich auf dem Podium u.a. mit Kevin Anderson (Blog Editor des <em>Guardian)</em> und mit Marcus Bösch von der DW.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="225" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4951214&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="225" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=4951214&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/4951214">Social Media and Journalism</a> from <a href="http://vimeo.com/user1839328">dw akademie</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Beim Call for Papers habe ich auf englisch<strong> &#8220;10 Journalistic Strategies for Competing in the Web 2.0&#8243;</strong> eingereicht, die ich hier auf Deutsch zur Diskussion stellen möchte. Ich freue mich über gute Anregungen für das Symposium in den Kommentaren!</p>
<h2>10 Strategien für den Journalismus 2.0</h2>
<h3>1. Diskussion ermöglichen</h3>
<p>Journalismus 1.0 druckt eine fertige Geschichte oder stellt sie ins Netz. Dann dürfen die Leser in einem abgetrennten Bereich &#8211; manchmal, aber nicht immer &#8211; kommentieren. Der Autor schaltet sich in der Regel nicht in die Diskussion ein, die Redaktion höchstens, um umpassende Kommentare zu löschen. Journalismus 2.0 ist anders: Ein Beitrag ist nicht in dem Moment fertig, wo er veröffentlicht wird. Autoren sind gefordert, mitzudiskutieren. Nutzerkommentare müssen ein gleichwertiger Teil der Veröffentlichung werden, wobei aus einem Zeitpunkt ein Prozess wird. Außerdem müssen die Kommentare raus aus den Ghettos und prominent neben den dazu gehörigen Beiträgen platziert werden.</p>
<p>Die kanadische Zeitung <strong><em>Toronto Globe &amp; Mail </em></strong>entwickelt sich konsequent in diese Richtung. <a href="http://www.theglobeandmail.com/blogs/ingram-2_0/weve-got-new-community-features/article1148570/"><strong>Communities Redakteur Matthew Ingram schreibt dazu in seinem Blog</strong></a>:</p>
<blockquote><p><em>Over the next few weeks and months, we will be adding new community features as well, including forums and groups, which will allow you to have a focused discussion around a specific issue, rather than having to do that through comments on a particular news story. In some cases, we may close comments on a story but open a forum where readers can discuss a contentious issue in a more closely moderated environment.</em></p>
<p><em>I am also working hard to convince our writers of the benefits of responding to comments, and interacting with readers. I can assure you that we don&#8217;t see comments as simply a &#8220;ghetto that will drive page views.&#8221; I will say that one of the easiest ways to convince writers that your comments are worth responding to is to say something intelligent (it doesn&#8217;t necessarily have to be in agreement).</em></p></blockquote>
<h3>2. In der Link-Ökonomie müssen journalistische Plattformen öffentlicher Gesprächsstoff sein</h3>
<p>Webplattformen von Medienhäusern dürfen sich nicht hinter Bezahlschranken verstecken. Sie müssen sich öffnen, um gefunden zu werden. In der Link-Ökonomie, wie sie der New Yorker Medienprofessor und Autor Jeff Jarvis (”Was würde Google tun?&#8221;) beschreibt, sind Medien-Websites um so wertvoller, um so mehr sie mit dem Rest der Onlinewelt vernetzt sind. Isoliert hinter Pay-Walls, hinter denen sie nicht gefunden, nicht verlinkt und nicht weiterempfohlen werden können, verlieren die Inhalte an Wert. Sie sind der öffentlichen Diskussion entzogen. Die <em>New York Times </em>hat das erkannt und hat die Bezahlschranke vor ihrem Angebot ”Times Select&#8221; 2007 wieder aufgehoben. Seitdem ist der Traffic auf der <em>NYT</em>-Website um 40 Prozent gestiegen und die erhöhten Werbeeinnahmen haben die Gebührenverluste mehr als wettgemacht.</p>
<p>Die Bedeutung von Links kann gar nicht überschätzt werden: Das Marktforschungsunternehmen Hitwise hat für Großbritannien analysiert, dass zehn Prozent aller Links von Twitter auf Zeitungswebseiten führen.  Da Nutzerzahlen von Twitter in Europa noch gering sind, ist das erst 0,3 Prozent des Gesamttraffics. Links von Facebook auf Verlagsseiten machen in GB aber schon 3,3 Prozent des Traffics aus &#8211; doppelt soviel wie von Google. (Mehr dazu bei <a href="http://www.techfieber.de/2009/05/20/traffic-treiber-facebook-und-twitter-pushen-nachrichtenseiten-google-news-abgehangt/"><strong>Techfieber</strong></a>).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-631" title="timeswidget" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/timeswidget.jpg" alt="timeswidget" width="500" height="470" /></p>
<h3><strong> </strong>3. APIs: Journalismus muss dort sein, wo die Nutzer sind</h3>
<p>Der <em><strong>Guardian</strong></em>, die <em><strong>New York Times, </strong></em><strong>National Public Radio</strong><em><strong> </strong></em>(USA) und die<em><strong> </strong></em><strong>BBC </strong>ermöglichen ihren Nutzern, Inhalte ”mitzunehmen&#8221; und auf ihren eigenen Webseiten (oder wo auch immer sie wollen) einzubetten, z.B. in Form von Widgets. Die NYT hat im Februar 2009 eine offene Schnittstelle alias API (Application Programming Interface) angekündigt, mit der alle seit 1981 verfügbaren Beitraäge &#8211; über 2,8 Millionen (!) &#8211; im Web transportabel sind. Und zwar in Gänze, nicht nur als kurze Zitatschnipsel. Die Schnittstelle enthält 28 verschiedene Suchfelder und aktualisiert stündlich frischen Content. Nutzer können so zum Beispiel ihre Facebook-Website oder ihren Blog zum NYT-Newsticker machen.</p>
<p>Für <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/nytimes_exposes_huge_api.php"><strong>ReadWriteWeb</strong></a> ist das ein entscheidender Schritt:</p>
<blockquote><p><em>This is a big deal. A strong press organ with open data is to the rest of the web what basic newspaper delivery was to otherwise remote communities in another period of history. It&#8217;s a transformation moment towards interconnectedness and away from isolation. A quality API could throw the doors wide open to a future where &#8220;newspapers&#8221; are important again.</em></p>
<p><em>What does that mean? It means that sites around the web will be able to add dynamic links to New York Times articles, or excerpts from those articles, to pages on their own sites. The ability to enrich other content with high quality Times supplementary content is a powerful prospect.</em></p></blockquote>
<h3><strong>4. Journalistische Plattformen sollten multimediale Erzählformen und die Kreativität der Nutzer fördern</strong></h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-623" title="Guardian" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/guardian.jpg?w=194" alt="Guardian" width="194" height="300" />Der <em><strong>Guardian</strong></em> hat die gesamten verfügbaren Daten zum Spesenskandal der britischen Unterhaus-Abgeordneten (Wer hat welche Steuernachlässe in Anspruch genommen? Wer hat sie zurückgezahlt? Wer nicht?) <a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog/2009/may/13/mps-expenses-houseofcommons"><strong>in Tabellenform aufbereitet</strong></a>. Das Erstaunliche daran ist nicht so sehr die ausgezeichnete interaktive Darstellungsform, sondern vielmehr die Offenheit und der kollaborative Charakter des Projekts, der sich in dieser Frage an die Nutzer ausdrückt:</p>
<ul>
<li>Can you do something with this data? Please post us your visualisations and mash-ups below or mail us at datastore@guardian.co.uk</li>
</ul>
<h3>5. Tue, was Du am besten kannst, und verlinke zum Rest</h3>
<p>Jahrelang ist Online-Journalisten beigebracht worden, bloß nicht nach draußen zur Konkurrenz zu verlinken. Sie sollten umdenken. <a href="http://www.buzzmachine.com/2008/06/02/the-ethic-of-the-link-layer-on-news/"><strong>Laut Jeff Jarvis gebiert die &#8220;Kultur des Verlinkens&#8221; nicht weniger als eine &#8220;neue Nachrichtenarchitektur&#8221;</strong></a>:</p>
<blockquote><p><em>This leads to a new Golden Rule of Links in journalism — link unto others’ good stuff as you would have them link unto your good stuff. This emerges from blogging etiquette but is exactly contrary to the old, competitive ways of news organizations: wasting now-precious resources matching competitors’ stories so you could say you’d done it yourself. That must change.</em></p></blockquote>
<p>Journalistische Webseiten sollten sich nach Jarvis&#8217;s Leitsatz &#8220;Do what you do best and link to the rest&#8221; auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren und diese Kompetenzen auch bei den Wettbewerbern anerkennen. Nutzern, denen Mehrwert in Form von guten Links geboten wird, kehren um so lieber zurück.</p>
<p>Blogs mit ihrer liberalen Verlinkungskultur und dem bereitwilligen Anerkennen anderer guter Blogs in der Blogroll  können hier als Vorbilder dienen. Doch auch manche Medien erkennen inzwischen, dass ”Link-Karma&#8221; in beide Richtungen wirkt.</p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li><em><strong><a href="http://www.propublica.org/">ProPublica</a></strong></em>, eine unabhängige nicht-kommerzielle Redaktion, die seit Juni 2008 Themen des Gemeinwohls investigativ <img class="alignright size-medium wp-image-634" title="propublica" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/propublica.jpg?w=297" alt="propublica" width="297" height="300" />recherchiert, linkt in ihrer Rubrik ”Breaking<em> </em>on the Web&#8221; nach draußen. ProPublica wird von Paul Steiger, (ex <em>Wall Street Journal und </em>Stephen Engelberg (ex <em>The Oregonian</em> und<em> New York Times) </em>geleitet.</li>
<li>Die <em><strong>Washington Post</strong> </em>linkt ebenfalls freizügig nach draußen, z.B. in ihren Rubriken &#8220;Required Reading&#8221; und ”Staff Picks&#8221;.</li>
</ul>
<h3>6. Multimedial denken</h3>
<p>Im Jahr 2009 muss eine Journalistenaus- und weiterbildung zwingend medienübergreifend geschehen. Ausbildungsstätten wie die Axel Springer Akademie gehen hier beispielhaft voran. Doch davon profitieren nur die wenigsten Journalisten. Vor allem Freie müssen sich mittlerweile auch mit 40 oder 50 Jahren in Eigenregie für sie eventuell ganz neue Kenntnisse und Fähigkeiten aneignen, um nicht in einigen Jahren von Aufträgen ausgeschlossen zu bleiben. Printjournalisten müssen lernen, Verlinkungen mit zu denken, Radiojournalisten müssen auch Bilder liefern können und Fotografen müssen auch mit der Videokamera umgehen können.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-624" title="nyt" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/nyt.jpg?w=300" alt="nyt" width="300" height="265" />Wirklich attraktiver und preiswürdiger Webcontent zeichnet sich oft dadurch aus, dass hier ein Verlag die Printgrenzen überwunden und multimediale Darstellung nicht bloß als zusätzliches schmückendes Beiwerk benutzt, sondern in Qualität investiert.</p>
<p>In diesem Zusammenhang noch einmal drei beispielhaft erstklassige US-Projekte:</p>
<ul>
<li><a href="http://lens.blogs.nytimes.com/"><strong>Der <em>New York Times</em> Fotoblog Lens </strong></a></li>
<li><strong><a href="http://www.nytimes.com/packages/html/nyregion/1-in-8-million/">One in 8 Million (multimediale <em>NYT</em>-Portraitserie)</a><br />
</strong></li>
<li><a href="http://www.boston.com/bigpicture/"><strong>Der <em>Boston Globe</em> Fotoblog </strong></a></li>
</ul>
<h3>7. Die Weisheit der Masse nutzen</h3>
<p>Medien und Bildungseinrichtungen sollten nicht nur professionelle Journalisten im Umgang mit Social Media Tools von Blogs bis Twitter schulen, sondern auch Social Media Nutzer, welche diese Techniken schon wie im Schlaf beherrschen, und Interesse an eine Kooperation haben, im Umgang mit journalistischen Gepflogenheiten von A wie Archiv bis Z wie Zitieren. Profi- und Amateur- oder Bürgerjournalisten müssen sich beim ”Crowdsourcing&#8221; (die Weisheit der Masse anzapfen) nicht als Konkurrenten begreifen, sondern können konstruktiv zusammenarbeiten. Journalisten haben in dieser Konstellation vor allem die Aufgabe, Dialoge zu moderieren und Recherchen zu begleiten.</p>
<p>Kollaborativer Journalismus per Crowdsourcing hat ein riesiges, bisher noch weitgehend ungenutztes Potenzial. Laut eMarketer haben allein in den USA mehr als 82 Millionen Menschen eigene Inhalte ins Netz gestellt, davon 21 Millionen auf Blogs &#8211; und sind somit im weitesten Sinne als Medienschaffende zu bezeichnen. Bis 2013 soll ihre Zahl auf 115 Millionen anwachsen.</p>
<p><strong>Beispiele für die Nutzung von Crowdsourcing:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.helpmeinvestigate.com"><strong>Help Me Investigate</strong></a> (im privaten Beta-Stadium) ist eine britische Plattform für investigatives Crowdsourcing. Die Rechercheanstösse kommen von Nutzern, die über die Plattform Gleichgesinnte für eine Recherche finden können, z.B: &#8220;Wieviel Geld verdient mein Krankenhaus mit Parkgebühren?&#8221; Die Mittel stammen teilweise aus dem digitalen Innovationsprojekt 4ip des Privatsenders Channel 4. Weitere Infos beim <em><a href="http://onlinejournalismblog.com/2009/06/01/whats-been-happening-with-help-me-investigate/">Online Journalism Blog</a></em></li>
<li><strong>Chicago Now </strong>(frühes Beta-Stadium)<em> </em>aggregiert Recherchen und Stories von Journalisten, Bloggern und engagierten Bürgern und vergleicht sich selbst in einem <a href="http://multimedia.tribune.com/CN/ChicagoNow.html"><strong>Promotion-Video</strong></a> mit einer ”Mischung aus <em>Huffington Pos</em>t und Facebook für Chicago. Dahinter steckt die <em>Chicago Tribune.</em></li>
<li><strong>Buzzriders.com</strong><em> </em>ist ein lokales Nachrichtenprojekt des Bloggers Robert Basic (ehemals <em>Basic Thinking</em>). Basic nennt das Projekt &#8220;eine Mischung aus Twitter, Blogs, Craigslist und Social Networks&#8221;, bei dem die Nutzer ebenso das Sagen haben sollen wie professionelle Jounrnalisten. Momentan befindet sich der Initiator auf Einführungstour, um das Projekt interessierten Gemeinden und lokale Gruppierungen vorzustellen.<em> </em>Nähere Infos im <a href="http://t3n.yeebase.com/robert-basic-buzzriders-lokale-internet-revolutionieren-242369/"><strong>Interview mit </strong></a><em><a href="http://t3n.yeebase.com/robert-basic-buzzriders-lokale-internet-revolutionieren-242369/"><strong>Yeebase</strong></a>.</em></li>
<li><a href="http://www.myheimat.de"><strong>MyHeimat.de</strong></a> Ein kollaboratives lokal Nachrichtenprojekt, das vor allem in kleineren Städten aktiv ist. Manchmal etwas PR-lastig. Partnerpubikationen sind unter anderem die <em>Augsburger Allgemeine, Hannoversche Allgemeine, Neue Presse </em>und die <em>Oberhessische Presse.</em></li>
</ul>
<h3>8. Hyperlokal denken</h3>
<p>Crowdsourcing bietet die Chance, Journalismus auf kleinste lokale Einheiten herunterzubrechen und somit über das zu berichten, was die Nutzer in ihren Stadtvierteln oder Dörfern interessiert.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-629" title="map" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/map1.jpg" alt="map" width="499" height="444" /></p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li><strong>Are you being gouged?</strong> Der Yorker Radiosender WNYC (public radio) rief im Oktober 2007 in einem von mehreren interaktiven ”crowdsourcing experiments&#8221; seine Hörer dazu auf, den Preis für eine Tüte Milch, ein Sixpack Bier und einen Salat in ihrem Laden um die Ecke zu ermitteln und kam so innerhalb von 24 Stunden auf 800 Einträge für eine <a href="http://www.wnyc.org/shows/bl/gouge_map_beer_07.html"><strong>interaktive Preisübersicht als Karte</strong></a> &#8211; ein Rechercheaufwand, den die Handvoll Journalisten des Senders niemals hätten leisten können, 800 interessierte Bürger aber ohne weiteres.</li>
<li><a href="http://www.everyblock.com"><strong>Everyblock</strong></a> &#8211; ein Projekt finanziert von der Knight Foundation</li>
<li><a href="http://placeblogger.com"><strong>Placeblogger</strong></a> &#8211; eine lokale Blog-Aggregations-Site.</li>
<li><strong>Redaktion im Internetcafé</strong> &#8211; ein tschechisches Projekt auf lokaler Ebene, bei dem jeweils eine Redaktion im Hinterzimmer von Internetcafés arbeitet, was den freien Austausch zwischen Journalisten und Bürger ermöglicht. Das Projekt wir von der Inverstmentgruppe PPF finanziert. <a href="http://www.nytimes.com/2009/05/11/technology/internet/11iht-papers.html?_r=1&amp;ref=technology"><strong>Details in der NYT</strong></a>.</li>
</ul>
<h3>9. Spendenfinanzierten Journalismus ermöglichen</h3>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-632" title="Spotus" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/spotus.jpg?w=300" alt="Spotus" width="300" height="288" />Wer bezahlt, sucht auch die Themen aus. Bei <a href="http://spot.us"><strong>Spot.Us</strong></a> , einem Projekt des erst 27 Jahre alten Journalisten <strong>David Cohn</strong> in San Francisco, bestimmen die Nutzer mit ihren Spenden, für welche Themen und Recherchen sie bereit sind zu zahlen. Erst wenn eine Recherche finanziert ist, ziehen die Reporter los. Wenn klassische Medien die Geschichten anschließend kaufen, bekommen die Finanziers ihr Geld zurück. Cohns Projekt wird derzeit durch ein Stipendium der Knight Foundation finanziert. 23 Geschichten wurden in den ersten sechs Monaten finanziert. Cohn arbeitet eng mit der New Yorker Medienprofessor <strong>Jay Rosen</strong> und dessen <a href="http://newassignment.net/"><strong>NewAssignment.Net</strong></a> für kollaborativen Journalismus von Profis und Bürgern zusammen. <a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=187"><strong>Videointerview Cohn beim DW-Ausbildungblog lab</strong></a>.</p>
<h3>10. Neue Technologien umarmen</h3>
<p>Jede Tage werden neue Tools und Techniken erfunden, die den Journalismus 2.0 erleichtern oder überhaupt erst ermöglichen. Gerade deutsche Journalisten nutzen sie aber oft nur zögerlich und mit großer Zeitverzögerung.</p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li>Online-Recherchen gemeinsam betreiben mit Wikis und netzbasierten Lesezeichen (delicio.us, MisterWong und Co.)</li>
<li>Mobile Reporting: Mit dem Handy Videos vor für Live-Berichte direkt auf die Website streamen</li>
<li>Video-Interviews mit einfachsten Mitteln in guter Webqualität (Flip-Kamera). Bild verkauft sogar gebrandete Flip-Kameras an seine Leserreporter &#8211; inklusive vorinstallierter Upload-Funktion zu Bild.de</li>
<li>Google Wave kann neue Maßstäbe beim kollaborativen Arbeiten an journalistischen Projekten setzen. Zum Beispiel können<img class="alignright size-full wp-image-635" title="Googlewave" src="http://medialdigital.files.wordpress.com/2009/06/googlewave.jpg" alt="Googlewave" width="258" height="170" /> mehrere Autoren gleichzeitig an Texten und Notizen schreiben. Die ersten Rezensionen habe ich meinen <a href="http://medialdigital.wordpress.com/2009/06/01/linktipps-zum-wochenstart-12/"><strong>Linktipps zum Wochenstart </strong></a>verlinkt.</li>
</ul>
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var flattr_dsc = 'switch to the English version Beim diesjährigen Global Media Forum der Deutschen Welle gibt es am Donnerstag, 4. Juni, als Special Event das Symposium &#8220;Re-Inventing Journalism? Journalistic Training in the Social Media Age&#8221;. Dort diskutiere ich auf dem Podium u.a. mit Kevin Anderson (Blog Editor des Guardian) und mit Marcus Bösch von der DW. Social [...]';
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		<title>CEEkom – ein neues Portal mit Social Media Newsroom für Osteuropa-Themen</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 11:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit heute steht CEEkom, das neue schweizer Portal für Russland- und Osteuropa-Themen in einer Beta-Version online. Kernstück von CEEkom ist der erste schweizer Social Media Newsroom. Über CEEkom, die Merkmale und die Vorteile eines Social Media Newsrooms und die Chancen, die sich aus diesem Projekt für klassische Medien ergeben, habe ich mit dem Initiator und [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-839" title="newsroom" src="http://medialdigital.de/wp-content/newsroom.jpg" alt="newsroom" width="500" height="491" /></p>
<p><strong>Seit heute steht </strong><strong><em><a href="http://CEEkom.org">CEEkom</a></em>, das neue schweizer Portal für Russland- und Osteuropa-Themen in einer Beta-Version online. Kernstück von CEEkom ist der erste schweizer Social Media Newsroom. Über CEEkom, die Merkmale und die Vorteile eines Social Media Newsrooms und die Chancen, die sich aus diesem Projekt für klassische Medien ergeben, habe ich mit dem Initiator und Betreiber </strong><strong>Jürg Vollmer gesprochen. Er ist Journalist, Social Media- und Osteuropa-Experte und betreibt auch das Blog <em><a href="http://www.krusenstern.ch/">Krusenstern</a></em>.</strong></p>
<p><strong>Was ist ein Social Media Newsroom?</strong><img class="alignright size-full wp-image-840" title="vollmer_juerg_podcaster_1" src="http://medialdigital.de/wp-content/vollmer_juerg_podcaster_1.jpg" alt="vollmer_juerg_podcaster_1" width="300" height="199" /></p>
<p><strong>Jürg Vollmer: </strong>Als Erklärung benutze ich immer das Bild vom iPhone. Ein Social Media Newsroom ist im Prinzip nichts andres als ein iPhone im Internet, das Social Media Anwendungen wie YouTube, Flickr, Twitter etc. auf einer Seite übersichtlich zusammenfasst und  Verbindungen schafft.</p>
<p><strong>Sie haben den ersten schweizer Social Media Newsroom als ein Referenzprojekt für ihr neues Osteuropa-Portal CEEkom entwickelt. Was bedeutet CEEcom?</strong></p>
<p>Central and Eastern Europe Communications  und gleichzeitig auch Center of Eastern European Studies Communications.</p>
<p><strong>Warum bietet sich gerade für dieses Projekt ein Social Media Newsroom an?<br />
</strong><br />
Aus zwei Gründen: Erstens, weil CEEkom ganz neu ist. Und zweitens, weil die deutschsprachigen Medien sehr wenig über Russland und Osteuropa berichten. Anstatt diesen Zustand nur zu beklagen, wollte ich etwas dagegen tun. Die einen haben das Geld, die anderen haben die Verbindungen nach Russland. Wir bringen beides zusammen.</p>
<p><strong>Was sind die Social Media Merkmale von CEEkom? </strong></p>
<p>Der Social Media Newsroom ist der kollaborative Teil des Portals CEEcom, mit eigenen Hintergrund-Dossiers, Pressemitteilungen und Medienreaktionen, die wir verlinken. Im Newsroom haben wir jetzt zum Start ein erstes kleines Dossier zum Thema Boris Pasternak ins Netz gestellt. Anlass ist ein neues Buch in Russland, das zu einem Skandal führte, weil es enthüllt, was 1958 alles passierte rund um Pasternak und den Literaturnobelpreis. Journalisten, Slavisten und interessierte Nutzer können an diesem Dossier mitschreiben.</p>
<p><strong>Wie groß ist die Redaktion?</strong></p>
<p>Die Redaktion besteht momentan nur aus mir. Später wird noch ein weiterer Kollege aus der französischsprachigen Schweiz dazukommen, damit wir auch für die Westschweiz und Frankreich ein Angebot haben.</p>
<p><strong>Nennen Sie bitte ein konkretes Beispiel dafür, wie bei CEEkom kollaborativ journalistisch gearbeitet wird.<br />
</strong><br />
Wir werden zum Beispiel einen Journalisten engagieren, der &#8211; von uns voll bezahlt &#8211; nach Novosibirsk reist und dort für ein oder zwei Monate zum Thema Wirtschaft recherchiert. In der Redaktion wird dann aus den Recherchematerialien ein multimediales Dossier mit Texten, Fotos, Videos, Podcasts und Powerpoint-Präsentationen zusammengestellt. Das Ganze wird dann unter einer Creative Commons auf unsere Plattform gestellt. Die Medien, ob ein Lokalsender in Köln oder eine Zeitung in Lausanne, können sämtliche Materialien kostenlos übernehmen. Wir werden nicht unterscheiden zwischen kommerzieller und nicht-kommerzieller Nutzung.</p>
<p><strong>Das wäre dann ein kostenfreies Agenturmodell. Was ist das Kollaborative daran? </strong></p>
<p>Die Ergebnisse und auch schon die Recherchen sind multimedial mit Flickr, Twitter, Facebook, LinkedIn und so weiter vernetzt.</p>
<p><strong>Wie sieht das konkret aus?</strong></p>
<p>Nehmen wir das Beispiel Novosibirsk. Unser Korrespondent wird laufend über unseren <a href="http://twitter.com/CEEkom"><strong>Twitter-Account CEEkom </strong> </a>berichten, dass er Interviews führt mit dem Gouverneur, dem Unternehmer einer großen Holzfabrik, mit dem regionalen Repräsenanten der transsibrischen Eisenbahn und so weiter.</p>
<p><strong>Können sich Twitter-Follower oder Facebook-Friends einschalten und Anregungen geben? </strong></p>
<p>Ja. Sie können Tipps geben für Interviewfragen, oder für Quellen, wo man vielleicht noch bessere Informationen bekommt. Das ist nämlich immer ein kleines Problem in Osteuropa. Wir werden auch Live-Chats mit wichtigen Gesprächspartner ermöglichen, in die sich jeder Interessent einschalten kann. Mitte Mai wird es voraussichtlich den ersten Livechat mit dem Gouverneur in Novosibirsk geben.</p>
<p><strong>Wer finanziert das Projekt?</strong></p>
<p>Die Träger des gemeinnützigen Vereins CEEkom sind neben privaten schweizerischen Mäzenen die <a href="http://www.esperia-foundation.org"><strong>Esperia-Stiftung in Zürich</strong></a>, das künftige Osteuropa-Center einer schweizerischen Universität sowie eine nationale Fachbehörde für universitäre Bildung und Forschung. Die Namen dieser Organisationen können wir aber erst Mitte Mai offiziell verkünden. Das sind alles schweizer Bürger und Organisiationen. Auf osteuropäische Organisationen haben wir bewusst verzichtet, um Einflussnahmen zu unterbinden und weil sonst jeder sofort sagt, dass wir von einer Regierung bezahlt würden oder die fünfte Kolonne Moskaus seien.</p>
<p><strong>Wie hoch ist das Budget?</strong></p>
<p>Wir haben jeweils 550.000 Schweizer Franken, also rund 360.000 Euro, für zunächst fünf Jahre zur Verfügung.</p>
<p><strong>Wer ist die Zielgruppe der Plattform – nur Journalisten?</strong></p>
<p>Nein, unsere Zielgruppen sind einerseits Journalisten von Mainstream-Medien &#8211; und zwar ausdrücklich nicht nur aus der Schweiz &#8211; aber zum Beispiel auch Blogger, die sich dem Thema Osteuropa widmen. Von denen gibt es aber leider nicht allzu viele. Aber  auch Journalistik- oder Slavistik-Stundenten, Historiker, und sämtliche Nutzer, die sich mit Osteuropa-Themen befassen und eine Diskussionmöglichkeit und eine Möglichkeit der Vernetzung suchen. Die Vernetzung ist ein ganz wichtiger Punkt.  In einem nächsten Schritt werden wir auch Osteuropa-Organisationen in Deutschland einbinden, schon jetzt stehen wir mit einigen in Verhandlung.</p>
<p><strong>Funktioniert der Social Media Newsroom auch für andere Themengebiete? </strong></p>
<p>Ja, das funktioniert in ganz verschiedenen Bereichen, in den USA gibt es schon seit zwei, drei Jahren Social Media Newsrooms. Entwickelt wurde das Modell von <a href="http://www.shiftcomm.com/"><strong>Todd Defren von der PR-Agentur Shift Communications </strong></a>. In den USA gibt es Social Media Newsrooms vom <strong><a href="http://www.pitchengine.com/newsroom.php?id=416">Amerikanischen Roten Kreuz</a></strong> , <a href="http://ford.digitalsnippets.com/"><strong>Ford </strong></a>oder <strong><a href="http://www.gmeurope.info/social_media_newsroom/">General Motors Europe</a></strong> . In  Deutschland gibt es beispielsweise die Plattform Wasserbotschafter des Mineralwassers <a href="http://newsroom.wasserbotschafter.de/"><strong>Volvic</strong></a>.</p>
<p><strong>Was sind die US-Erfahrungen mit Social Media Newsrooms und was lässt sich übertragen?</strong></p>
<p>Die Unternehmen und die Nutzer in den USA ticken anders als in Europa. Der Newsroom von GM Europe, zum Beispiel, der von den Amerikanern aufgebaut wurde, ist sehr farbig und enthält wahnsinnig viele Informationen. Ich glaube, dass das in Europa so nicht funktioniert. Das muss hier eher nüchtern und gezielt sein, mit intuitiv zu verstehenden Funktionen, nicht so überladen und ohne Flash-Animationen. So simpel halt wie ein iPhone.</p>
<p><strong>Kann und soll auch Citizen Journalism eingebunden werden? </strong></p>
<p>Das ist möglich. Wir haben die Plattform auf der Basis von Wordpress MU aufgebaut, das ist die Netzwerkversion. Wir könnten theoretisch hunderte von kleinen Blogs integrieren. Das dürfte bei diesem Thema aber schwierig sein, weil Osteuropa-Themen ein Riesengebiet ist und wir als Redaktion ja auch die Übersicht behalten müssen.</p>
<p><strong>Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Ihrem Ansatz und den Social Media Bestrebungen klassischer Medien – zum Beispiel dem Ansatz der New York Times und des Guardian, über offene Schnittstellen an möglichst vielen Stellen im Internet eingebunden werden zu können? </strong></p>
<p>Gemeinsam ist: Die Zeitungsprojekte und CEEkom nehmen die Nutzer ernst und binden sie ein. Die Nutzer können unser Dossier Novosibirsk mit ihrem Sachverstand verbessern. Wenn zum Beispiel ein Slavistik-Professor wie Ulrich Schmid an der Universität Sankt Gallen mit seinem Wissen daran mitschreibt, dann wird ein solches Dossier hundertprozentig besser, als wenn daran ausschließlich ein Journalist schreibt. Der Unterschied ist, dass für die klassischen Medien das Internet ein zusätzlicher Kanal ist, für uns aber der einzige.</p>
<p><strong>Der aber als Konkurrenz aufgefasst werden könnte&#8230;</strong></p>
<p>CEEkom wird ganz klar keine Konkurrenz zu bestehenden Medien sein, sondern ein Komplementärmedium, eine Ressource &#8211; auch für die Journalisten. Sie werden nicht ausschließlich auf die Berichte der Agentur-Korrespondenten angewiesen sein, sondern können zusätzliche Informationen und Gespräche direkt mit Fachleuten bekommen. In Nowosibirsk hat meines Wissen auch die dpa keinen Korrespondenten.</p>
<p><strong>Wie sind bislang die Reaktionen der Medien?</strong></p>
<p>Mainstream-Medien sind nicht auf mich zugekommen. Im Vorfeld habe ich aber Gespräche mit Auslandsredaktionen von schweizer Regionalzeitungen geführt. Die Reaktion war sinngemäß überall so: Am Anfang werden wir skeptisch sein, weil das ja plumpe PR aus Moskau sein könnte. Wenn wir aber Vertrauen in die unabhängige Berichterstattung gefasst haben, dann werden wir die Angebote gerne nutzen, weil wir uns damit profilieren können.</p>
<h3><strong>Weiterführende Links:</strong></h3>
<p><a href="http://www.krusenstern.ch/social-media-newsroom-juerg-vollmer-blogcamp-switzerland/"><strong>Jürg Vollmers Referat über Social Media Newsrooms beim Blogcamp Switzerland 4 (<em>Krusenstern</em>)</strong></a></p>
<p><a href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2008/09/scherbeck.html"><strong>Bastian Scherbeck (Achtung! Kommunikation) im Interview mit Klaus Eck über Social Media Newsrooms (<em>PR Blogger</em>)</strong></a></p>
<p><a href="http://off-the-record.de/2008/08/14/pr-plattform-der-naechsten-generation-social-media-newsroom/"><strong>Olaf Kolbrück über die PR-Plattform der nächsten Generation: Social Media Newsroom (<em>off-the-record</em>) </strong></a></p>
<p><strong><a href="http://medialdigital.wordpress.com/2009/03/10/auch-der-guardian-stellt-seinen-content-fuer-fremde-webseiten-bereit/">Auch der Guardian stellt seinen Content für fremde Webseiten bereit (<em>Medial&amp;Digital</em>)</a></strong></p>
<p><strong>Nachtrag: </strong>CEEkom heißt seit Juni 2009<strong> <a href="http://www.maiak.info/">maiak</a></strong> und die Website sieht nun so aus:</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/maiak.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-970" title="maiak" src="http://medialdigital.de/wp-content/maiak-300x306.jpg" alt="maiak" width="300" height="306" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><br />
</strong></p>
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