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	<title>Medial Digital &#187; Kommentare</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Die FON-Bewegung wehrt sich</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 06:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zukunft des Journalismus: Reformation statt Revolution Lorenz Matzat fasst bei Netzpolitik die verschiedenen Standpunkte einer leidenschaftlichen US-Debatte um die Zukunft des Journalismus zusammen. Was war passiert? Der Journalist Dean Starkman griff vor einigen Tagen in einem langen Beitrag für für Columbia Journalism Review die Vertreter der von ihm so getauften &#8220;Future of News&#8221;-Bewegung (FON) scharf. [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/#"></a><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Future-of-Journalism.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-5316" title="Future of Journalism" src="http://medialdigital.de/wp-content/Future-of-Journalism-300x177.png" alt="" width="300" height="177" /></a></h4>
<h4><a href="http://netzpolitik.org/2011/zukunft-des-journalismus-reformation-statt-revolution/">Zukunft des Journalismus: Reformation statt Revolution</a></h4>
<p><strong>Lorenz Matzat </strong>fasst bei Netzpolitik die verschiedenen <strong>Standpunkte einer leidenschaftlichen US-Debatte um die Zukunft des Journalismus </strong>zusammen. Was war passiert? Der Journalist <strong>Dean Starkman</strong> griff vor einigen Tagen in einem <a href="http://www.cjr.org/essay/confidence_game.php?page=all"><strong>langen Beitrag</strong></a> für für Columbia Journalism Review die Vertreter der von ihm so getauften &#8220;Future of News&#8221;-Bewegung (FON) scharf. Die FON-Apologeten Clay, Shirky, Jeff Jarvis, Jay Rosen (und die weiteren üblichen Verdächtigen) würden lieber blind auf eine ungewisse publizistische Zukunft ohne traditionelle Institutionen setzen als auf den Erhalt ebenjener bewährter Institutionen. Von allen Repliken, auf die Lorenz Matzat verlinkt, ist die <a href="http://www.shirky.com/weblog/2011/12/institutions-confidence-and-the-news-crisis/"><strong>furiose Erwiderung von Clay Shirky</strong></a> am lesenswertesten. Man sollte sie unbedingt lesen (allerdings ist Shirkys Webseite vorübergehend nicht aufrufbar, evtl. später probieren).<br />
<a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/#"><br />
</a></p>
<h4><a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/">The NYT tries to get its readers to ‘level up’</a></h4>
<p><strong>Matthew Ingram</strong> von GigaOm berichtet über <strong>das neue Kommentarsystem der New York Times</strong>. Dabei werden Kommentare von Leser, deren bisherige Kommentare keinen Grund zur Beanstandung gaben, künftig ohne Umweg über die Moderationsschleife freigeschaltet. Kommentare können in Themensträngen dargestellt werden um Bezüge deutlich zu machen. Un der wichtigste Punkt: Man braucht ein FacebookProfil um kommentieren zu können. Letzeres erregte den Zorn vieler Nutzer. Es zeigt aber auch, wie Ingram einen Kommentator zitiert, <strong>wie sehr Facebook zu einem Standardwerkzeug der Internetnutzung geworden ist</strong>. Jedenfalls ist das NYT Modell einen Versuch wert. <strong>Auch hierzulande wird noch nach praktikablen Modellen zwischen zu restriktivem Moderieren einerseits und drohender Troll-Vermüllung andererseits gesucht. </strong>Die Öffnung der Kommentarspalten nur tagsüber an Wochentagen, wie es die Süddeutsche Zeitung im Netz praktiziert, kann jedenfalls nicht der Stein der Weisen sein.</p>
<h4><a href="http://www.ajr.org/Article.asp?id=5209">The Naked Retweet Dilemma</a></h4>
<p>In der amerikanischen Journalismusszene ist <strong>ein Disput darüber entbrannt, ob sich Journalisten mit einer Kurzmeldung bei Twitter gemein machen, wenn sie ihn kommentarlos wiederholen (retweeten)</strong>. Im US-Journalismus gilt strikte Neutralität seit jeher als hohes Gut (Berichte und Leitartikel, bzw. Kommentare erscheinen in den Zeitungen deshalb grundsätzlich auf verschiedenen Seiten. Äußerst rigide Statuten hat die Nachrichtenagentur AP ihren Redakteuren auferlegt. Doch jetzt sich auch der Oregonian aus Portland zu den Hardlinern gesellt. <strong>&#8220;Nackte&#8221; Retweets ohne redaktionelle Einordnung oder Distanzierung sind nicht mehr erlaubt.</strong> Zu den Kritikern der neuen Regeln gehört u.a. der Journalismusprofessor und Autor <strong>Dan Gillmor</strong> (&#8220;We the people&#8221;). Diskussionen über angemessenes Verhalten im sozialen Netz sind wichtig, sagt Gillmor, aber <strong>feste Regeln sollte es in einer Redaktion so wenige wie möglich geben. &#8220;Sie hemmen die Möglichkeiten für Journalisten mit den Nutzern zu kommunizieren.&#8221;</strong> Mehr dazu auf der Webseite des American Journalism Review (s. Überschriftenlink).</p>
<h4><a href="http://infosthetics.com/archives/2011/12/amanda_cox_talks_about_developing_infographics_at_the_new_york_times_graphics.html">Amanda Cox Talks about Developing Infographics at the New York Times</a></h4>
<p>Die Programmiererin <strong>Amanda Cox</strong>, die zum <strong>Infografikteam der New York Times</strong> gehört, ist weniger für brillante Reden als für ihre <a href="http://www.nytimes.com/interactive/business/buy-rent-calculator.html"><strong>brillanten</strong></a> <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/11/13/weekinreview/deficits-graphic.html"><strong>interaktiven</strong></a> <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2009/11/06/business/economy/unemployment-lines.html"><strong>Datenvisualisierungen</strong></a> bekannt. Jess 3 hat jetzt mehrere Videos mit öffentlichen Auftritten von Amanda Cox zusammengestellt. Teilweise schwer verständlich (nicht inhaltlich, sondern weil Amanda Cox vieles vernuschelt), aber lohnenswert. Wer sich die Mühe lieber nicht machen möchte &#8211; hier ist ein <a href="http://www.slideshare.net/openjournalism/amanda-cox-visualizing-data-at-the-new-york-times"><strong>Link </strong></a> zu einigen interessanten <strong>Vortragsfolien</strong> von Amanda Cox.</p>
<p><em>Illustration:<a href="http://josephine-poon.blogspot.com/2011/05/future-of-journalism.html"> Wordle / Josephine Poon</a></em></p>
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		<title>5 Fehler von Printmedien beim Umgang mit Online-Kommentaren</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 16:33:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Je mehr ich mich im sozialen Netz bewege, desto unangenehmer stoßen mir die Kommentarregeln und -darstellungen vieler Printmedien auf ihren Online-Seiten auf. Hier sind fünf grundlegende und häufige Fehler, die ich beheben würde, wenn ich in einer Onlineredaktion Verantwortung trüge: 1. Begegnen Sie Ihren Lesern mit Vertrauen, nicht mit Misstrauen Was soll das? Lassen Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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		</div>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/a86acc00c35a47078c307ac6ddf6293f" alt="" width="1" height="1" /><br />
Je mehr ich mich im sozialen Netz bewege, desto unangenehmer stoßen mir die Kommentarregeln und -darstellungen vieler Printmedien auf ihren Online-Seiten auf. Hier sind fünf grundlegende und häufige Fehler, die ich beheben würde, wenn ich in einer Onlineredaktion Verantwortung trüge:</p>
<h2><strong>1. </strong>Begegnen Sie Ihren Lesern mit Vertrauen, nicht mit Misstrauen</h2>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/FR.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1472" title="FR" src="http://medialdigital.de/wp-content/FR.png" alt="FR" width="500" height="146" /></a>Was soll das? Lassen Sie es zu, dass Ihre Kommentatoren Links setzen. Auf etwas Interessantes und die Diskussion Bereicherndes hinzuweisen, indem man darauf verlinkt, ist ein Grundprinzip im sozialen Netz. Immer mehr Webuser beteiligen sich aktiv an der Vernetzung des Netzes, indem sie bei Twitter, Facebook, Posterous, Blogs etc. auf Fundstücke verlinken. Aber auf den meisten Zeitungs-Websites ist das immer noch verboten. Der Screenshot stammt aus der <strong>Frankfurter Rundschau</strong>, wo sich unter der Kolumne <strong><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/2014013_Kolumne-Piraten-nein-danke.html">&#8220;Piraten, nein danke!&#8221;</a></strong> innerhalb von fünf Tagen 76 Kommentatoren, größtenteils mit herber Kritik( s. dazu auch mein Beitrag <strong><a href="http://medialdigital.de/2009/10/15/der-tag-an-dem-ich-aufhorte-die-frankfurter-rundschau-ernstzunehmen/">&#8220;Der Tag, an dem ich aufhörte, die Frankfurter Rundschau ernstzunehmen&#8221;</a></strong>), zu Wort meldeten. Viele Kommentatoren haben versucht, ihre Argumente mit Verweisen zu untermauern. Aber alle vergeblich.</p>
<p>Auch <strong>Focus Online</strong> lässt keine Links zu:</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Focus-Links.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1485" title="Focus-Links" src="http://medialdigital.de/wp-content/Focus-Links.png" alt="Focus-Links" width="431" height="30" /></a></p>
<p>Wovor haben Sie Angst, liebe Online-Redakteure? Dass Ihre Leser nicht wiederkommen? Schaffen Sie ein anregendes Debattenklima, dann ist diese Befürchtung grundlos. Oder dass Linkschleudern Ihre Kommentarspalten zuspammen? Nutzen Sie ein guten Spamfilter, setzen Sie alle Links auf &#8220;nofollow&#8221; (dann entfällt der Anreiz, Links nur für ein besseres Ranking bei Suchmaschinen zu setzen), nehmen Sie Kommentare mit einem oder mehr Links in die Moderationswarteschleife. Und unterstellen Sie nicht grundsätzlich verwerfliche Motive, wenn Ihre Kommentatoren Links setzen möchten.</p>
<h2>2. Diskutieren Sie mit &#8211; oder warum wollen Sie mit Ihrem Beitrag nichts mehr zu tun haben, sobald er online steht?</h2>
<p>Auch dafür ist die genannte Kolumne in der <strong>FR</strong> ein Paradebeispiel: Der Autor ignoriert die &#8211; größtenteil sachlich vorgetragene &#8211; Kritik und schaltet sich nicht ein einziges Mal in die Diskussion ein. Deutlicher kann man gar nicht ausdrücken, wie egal einem die Meinung derer ist, für die man schreibt (oder schreiben sollte). Aber was ältere Leser vielleicht noch widerspruchslos hinnehmen, weil es sie nicht anders kennen, werden sich erfahrene Webnutzer  künftig immer weniger gefallen lassen. Kein Autor ist unfehlbar, keine Meinung verträgt nicht auch eine Gegenmeinung, und für eine lebendige Debattenkultur ist es unabdingbar, dass derejenige, der die Debatte mit seinem Text angestoßen hat, auch aktiv daran teilnimmt. Deshalb gehören Aufforderungen wie diese</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/SPON-Regeln.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1486" title="SPON-Regeln" src="http://medialdigital.de/wp-content/SPON-Regeln.png" alt="SPON-Regeln" width="331" height="166" /></a>bei <strong>Spiegel Online</strong> ersetzt durch &#8220;Diskutieren Sie mit anderen Lesern und der Redaktion&#8221;. Es ist sicherlich zeitaufwändig, einen Beitrag nicht wie bisher mit der Veröffentlichung als abgeschlossen zu betrachten. <strong><a href="http://www.buzzmachine.com/2009/06/07/processjournalism/">Aber Journalismus im Netz ist immer weniger Ergebnis und immer mehr Prozess.</a></strong> Und damit ändern sich auch die Aufgaben von Journalisten. Sie werden auch zu Moderatoren. Positive Beispiele von Autoren und Online-Redakteuren, die sich in Debatten mit Lesern einschalten: <strong>Der Freitag</strong>, <strong>Zeit Online</strong>.</p>
<h2>3. Geben Sie Ihren Lesern Raum: Oder wollen Sie nicht wissen, was sie zu sagen haben?</h2>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/SZ-Online.png"><img class="alignleft size-full wp-image-1474" title="SZ-Online" src="http://medialdigital.de/wp-content/SZ-Online.png" alt="SZ-Online" width="461" height="177" /></a>Dieses Beispiel stammt aus der <strong>SZ</strong>. Schade, dass der durchaus niveauvoll und interessant argumentierende Kommentator zweimal ansetzen musste. Vielleicht lässt er es beim nächsten Mal lieber gleich bleiben. Dass Leserbriefschreiber der gedruckten Ausgabe sich möglichst kurz fassen sollen, damit mehr Zuschriften abgedruckt werden können, ist nachzuvollziehen. Aber Platzmangel ist kein Thema im Netz. Lassen Sie die Nutzer doch selbst entscheiden, welche Äußerungen sie lesenswert finden. Viele Onlineausgaben haben doch ohnehin ein System zur Kommentarbewertung. Wer nur schwafelt, wird dann halt schlechter bewertet. Weiteres Beispiel für unnötig restriktive Platzbeschränkung: <strong>Focus Online</strong></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Focus-Online.png"><img class="size-full wp-image-1483 aligncenter" title="Focus Online" src="http://medialdigital.de/wp-content/Focus-Online.png" alt="Focus Online" width="472" height="111" /></a></p>
<h2>4. Wer nimmt, sollte auch geben.</h2>
<p>Online-Redaktionen sind dankbar für die Klicks, die rege Kommentatoren generieren. Die Kommentatoren tragen als unbezahlte Inhaltelieferanten zur Werbefinanzierung von Onlineseiten bei. Das tun sie freiwillig. Aber das Mindeste, was ein Verlag seinen vielen Tausenden unbezahlten Mitautoren zugestehen sollte, ist ein Hinweis auf ihre Online-Präsenz &#8211; für diejenigen, die das möchten. Genauso wie bei Blogs ein Klick auf den Namen des Kommentators zu dessen selbst gewählter Netzidentität führt (z.B. zum eigenen Blog oder zum Facebook-Profil) sollten auch Verlage davon absehen, die Namen von Kommentatoren nur zu ihren eigenen abgeschotteten Communities zu verlinken. Beispiele dafür, dass es auch besser geht: <a href="http://medialdigital.de/wp-content/FAZ-Visitenkarte.png"><strong>FAZ</strong></a>, <a href="http://medialdigital.de/wp-content/zeit-online-seite.png"><strong>Die Zeit</strong></a>.</p>
<h2>5. Ihre Kommentatoren sind Ihre aktivsten Nutzer &#8211; <a href="http://medialdigital.de/2009/03/18/das-klickvieh-gehege-was-verlage-von-der-blogosphare-lernen-konnen/">behandeln Sie sie nicht wie Klickvieh</a>.</h2>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Focus-Kommentare.png"><img class="size-full wp-image-1484 aligncenter" title="Focus-Kommentare" src="http://medialdigital.de/wp-content/Focus-Kommentare.png" alt="Focus-Kommentare" width="482" height="901" /></a></p>
<p>Schon 938 Kommentare zum heutigen Beitrag über das kontroverse Thema <a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlen-2009/bundestagswahl/pflegeversicherung-schwarz-gelb-plant-private-zusatzabsicherung_aid_446795.html"><strong>&#8220;Pflegeversicherung: Schwarz-Gelb plant private Zusatzabsicherung&#8221;</strong></a> bei <strong>Focus Online</strong>. Ich lese gerne Kommentare. 233 Kommentare zu einem interessanten Thema zu scannen und bei den interessanteren intensiver hinzuschauen, ist durchaus möglich, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wutmaeander-zur-qualitaetsdebatte/"><strong>wenn es dem Nutzer leichtgemacht wird</strong></a>. Aber ganz bestimmt lese ich höchstens drei oder vier mit markanten Überschriften, wenn ich die Kommentare alle einzeln anklicken soll. <a href="http://medialdigital.de/2009/03/18/das-klickvieh-gehege-was-verlage-von-der-blogosphare-lernen-konnen/"><strong>Denn ich habe keine Lust, mich als Klickvieh missbrauchen zu lassen.</strong></a></p>
<p>Nicht viel besser sind die Kommentarstrecken der <strong>SZ</strong> oder der <strong>Welt</strong>, wo man immer nur einige Kommentare auf einmal auf einer Seite dargestellt findet, dafür jedes Mal auch den Ursprungstext. Liebe Redaktion: Den habe ich schon gelesen &#8211; deswegen möchte ich ja gerne die Kommentare dazu lesen. Aber nicht, wenn es so umständlich ist.</p>
<p>Für mich persönlich habe ich die Konsequenz gezogen. Auf Online-Seiten von Zeitungen, die ihre aktiven Nutzer nicht auf Augenhöhe behandeln, schreibe ich keine Kommentare mehr. Zu befürchten ist ohnehin, dass sie kaum jemand lesen würde.</p>
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