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	<title>Medial Digital &#187; Leistungsschutzrecht</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Was Universal und deutsche Verlage eint</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 05:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leistungsschutzrechte schaden &#8211; auch den Verlagen Matthias Spielkamp hat seinen genialen Vortrag über die Unsinnigkeit eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage, den er am 31. März beim Cologne Web Content Forum hielt, beim Perlentaucher eingestellt. Weil noch immer kein Gesetzesentwurf öffentlich bekannt ist und es deshalb in der Sache seit über einem Jahr kaum Neues zu sagen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Universal_City_Studios.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-4828" title="Universal_City_Studios" src="http://medialdigital.de/wp-content/Universal_City_Studios.jpg" alt="" width="500" height="332" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/6832.html">Leistungsschutzrechte schaden &#8211; auch den Verlagen</a></h4>
<p><strong>Matthias Spielkamp</strong> hat seinen genialen Vortrag über die <strong>Unsinnigkeit eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage</strong>, den er am 31. März beim <a href="http://webcontentforum.de/agenda/"><strong>Cologne Web Content Forum</strong></a> hielt, beim Perlentaucher eingestellt. Weil noch immer kein Gesetzesentwurf öffentlich bekannt ist und es deshalb in der Sache seit über einem Jahr kaum Neues zu sagen gibt, greift Spielkamp zur Historie und zieht eine <strong>Parallele zum Fall Universal City Studios gegen Sony</strong> aus den frühen 80er Jahren in Sachen Mitschnitte auf Videokassetten. Sein Fazit: Nicht nur wäre bestenfalls ein Nullsummenspiel die Folge (was den einen gegeben wird, muss den anderen genommen werden). Zudem würde ein Leistungsschutzrecht nicht zuletzt auch den Verlagen selbst schaden: &#8220;Valenti [Lobbyist der Filmindustrie] und die Filmbosse hätten eigentlich jeden Tag den Richtern des  Supreme Court auf Knien für ihr Urteil danken müssen &#8211; um hier ein  inzwischen recht populäres Motiv zu zitieren. <strong>Manchmal müssen  Unternehmen offenbar vor sich selbst geschützt und dazu gezwungen  werden, die Chancen neuer Entwicklungen zu ergreifen.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2011/03/the-newsonomics-of-oblivion/">The newsonomics of oblivion</a></h4>
<p><strong><em>Zeitungssterben 1:</em> Ken Doctor</strong>, US-Medienanalyst, sieht den amerikanischen Zeitungsmarkt trotz jüngster Erholungstendenzen in einer Todesspirale. Das sei der Grund, warum digitale Geschäftsmodelle von vielen Verlagen jetzt mit Nachdruck verfolgt würden. <strong>Die Frage sei allerdings, ob die Kluft zwischen den noch vergleichsweise geringen digitalen Erlösen und den stetig schrumpfenden Printerlösen noch rechtzeitig geschlossen werden könne.</strong> Interessant: Doctor zitiert den Ex-Springer-Strategiemanager Gregor Waller mit Prognosen offenbar für den deutschen Markt. Laut Waller werden im Jahr 2020:</p>
<ul>
<li>die Printauflagen nur noch halb so hoch sein wie heute</li>
<li>der Umsatz mit Kleinanzeigen auf zehn Prozent gegenüber 2011 schrumpfen</li>
<li>der Umsatz mit großflächigen Anzeigen um 30 Prozent sinken</li>
<li>Bei einem kumulierten  jährlichen Wachstum der Online-Werbeumsätze von 11 Prozent werde es unmöglich sein, die entstehenden Umsatzlücke allein mit Onlinewerbung zus schließen.</li>
</ul>
<div id="content">
<h4 id="post-4799"><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2011/04/03/zeitungen-und-das-warten-auf-einen-abgefahrenen-zug/">Zeitungen und das Warten auf einen abgefahrenen Zug</a></h4>
<p><strong><em>Zeitungssterben 2:</em> Christian Jakubetz</strong> sieht im Ende der <em>Frankfurter Rundschau</em> als eigenständige Zeitung den Anfang vom Ende vieler Tageszeitungen, auch solcher, die heute noch nicht wahrhaben (wollen), dass sie als nächste dran sein werden: &#8220;Das werden wir in Zukunft noch öfter sehen. <strong>Für viele Blätter ist der  Zug schon abgefahren, sie wissen es nur noch nicht. Sie stehen am  Bahnsteig und wundern sich, wo dieser verdammte Zug eigentlich bleibt.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E579B06A5943E415C84136818FF9ADB1D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Das Recht auf die letzten Fragen</a></h4>
<p><strong>Stefan Niggemeier</strong> nimmt sich wohltuend sachlich der Causa <strong>Twitter und die Hauptstadtjournalisten</strong> an und dringt zum eigentlichen Problem vor: &#8220;es geht um mehr als um technische Abläufe. <strong>Es geht um die Frage, wie  sich politische Kommunikation verändert, wenn sie plötzlich nicht mehr  auf Mittelsleute wie Nachrichtenagenturen oder Journalisten generell  angewiesen ist.</strong> Einerseits können die kurzen Botschaften zum Beispiel  eines Regierungssprechers helfen, Politik begreifbar, interessant und  zugänglich zu machen. Wenn, wie bei Seibert, echte Dialoge entstehen,  kann das einer Demokratie nur gut tun. Wie grotesk wirkt es da, dass  ausgerechnet Journalisten, deren Beruf Kommunikation ist oder sein  sollte, sich neuen technischen Formen verweigern und versuchen, Seibert  als jemanden zu verunglimpfen, der durch seine Präsenz bei Twitter nur  auf cool und modern machen will?&#8221;</p>
<h4><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2011/04/03/so-lief-meine-verdeckte-schleichwerbe-recherche/">So lief meine verdeckte Schleichwerbe-Recherche</a></h4>
<p><strong>Sebastian Heiser</strong> erläutert im <em>taz </em>Hausblog, wie er&#8217;s gemacht hat: Zehn Tageszeitungen vorspielen, er sei <strong>daran interessiert, bei ihnen Schleichwerbung zu schalten</strong>. Es lohnt sich, unbedingt auch die <strong><a href="http://blogs.taz.de/rechercheblog/2011/04/01/die-schleichwerbe-recherche/">Ergebnisse der verdeckten Recherche</a></strong> zu lesen, die bei der <em>Frankfurter Rundschau</em> und bei Neues Deutschland besonders krass ausgefallen sind.</p>
</div>
<h4><a href="http://blog.qsc.de/2011/03/arbeitswelt-2-0-qsc-zukunftsgesprach-mit-markus-albers/">Arbeitswelt 2.0: QSC-Zukunftsgespräch mit Markus Albers</a></h4>
<p>Daniela Eckstein hat im <em>QSC Blog</em> ein Gespräch über die Zukunft der Arbeitswelt mit <strong>Markus Albers</strong> geführt, Journalist und Autor der Bücher &#8220;<a href="http://www.meconomy.me/"><strong>Meconomy</strong></a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/"><strong>Morgen komm ich später rein</strong></a>&#8220;. Albers argumentiert, dass so wie heute schon die meisten Freiberufler die meisten &#8220;Wissensarbeiter&#8221; arbeiten werden. Menschen also, die ihren Arbeitalltag zum größten Teil hinter einem Computerbildschirm verbringen. Albers: &#8220;Zum ersten Mal in der Geschichte können Festangestellte so arbeiten wie  Freiberufler – ohne Anwesenheitspflicht und Schreibtischzwang. <strong>Ich nenne  das die neuen &#8216;Freiangestellten&#8217;. Man geht immer noch manchmal ins  Büro, aber vielleicht nur zwei Tage pro Woche oder nur drei Stunden am  Tag</strong>.</p>
<h4><a href="http://www.theatlanticwire.com/business/2011/04/clara-jeffery-what-i-read/36260/">Clara Jeffery: What I Read</a></h4>
<p>Eine neue interessante Folge aus der <em>The Atlantic Wire</em> Serie &#8220;What I read&#8221;. Diesmal gibt<strong> Clara Jeffery</strong>, Mitglied der Chefredaktion des Magazins Mother Jones Einblick in ihre typische Mediendiät und in ihre Informationsfilter. Twitter, NPR und Al Jazeera English sind ihre bevorzugten Kanäle, vor allem über Twitter lässt sie sich von menschlichen Aggregatoren aus ihrem Netzwerk die Nachrichten vorselektieren. Jeffery: &#8220;<strong>I’m mystified by how few magazine and newspaper  editors are themselves on Twitter.</strong> Social media is becoming a main  traffic driver for us, and certainly the online audience most likely to  convert to subscribers or donors. <strong>I think you need to be in that mix to  understand the implications it has for both your newsgathering and your  revenue streams.</strong>&#8221;</p>
<h4><a title="Das Datenschutzproblem" rel="bookmark" href="http://www.internet-law.de/2011/04/das-datenschutzproblem.html">Das Datenschutzproblem</a></h4>
<p><strong>Thomas Stadler</strong>, IT-Fachanwalt, hält das geltende Datenschutzrecht für ein Relikt aus der Zeit der Großrechner, ungeeignet um Aspekte des Cloud Computing oder der Social Media Nuthzung angemessen zu berücksichtigen: &#8220;<strong>Würde man das geltende Datenschutzrecht tatsächlich <a href="http://www.internet-law.de/2011/02/aberwitziger-datenschutz-made-in-germany.html" target="_blank">eng und konsequent anwenden</a>, dann müsste Deutschland offline gehen.</strong>&#8221;</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/caribb/148526165/">caribb</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.en">cc-Lizenz</a></em></p>
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		<title>Wie ist die Resonanz auf IGEL? Ein Test mit blueReport</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 14:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit habe ich einen Testzugang für blueReport, ein Online-Medienbeobachtungstool des Schweizer Unternehmens Cognita.  Die Agentur beliefert größere Unternehmen, Verbände und Organisationen sowie PR-Agenturen personalisiert mit den für sie jeweils relevanten Informationen und betreibt die beiden Blogs politReport.de und politReport.ch. Mit der NZZ  unterhält blueReport eine Medienpartnerschaft mit der NZZ. Die wichtigsten Funktionen dieses [...]]]></description>
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<p>Seit einiger Zeit habe ich einen Testzugang für <a href="http://www.bluereport.net/"><strong>blueReport</strong></a>, ein Online-Medienbeobachtungstool des Schweizer Unternehmens Cognita.  Die Agentur beliefert größere Unternehmen, Verbände und Organisationen sowie PR-Agenturen personalisiert mit den für sie jeweils relevanten Informationen und betreibt die beiden Blogs <a href="http://www.politreport.de/"><strong>politReport.de</strong></a> und <strong><a href="http://www.politreport.ch/">politReport.ch</a></strong>. Mit der NZZ  unterhält blueReport eine <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politreport"><strong>Medienpartnerschaft mit der NZZ</strong></a>. Die wichtigsten Funktionen dieses Dienstes werden in diesem <a href="http://www.bluereport.net/funktionen/tour/"><strong>Screencast</strong></a> erläutert.</p>
<p>Ich habe mir für das Stichwort &#8220;Leistungsschutzrecht&#8221; (LSR) einmal näher angeschaut, was der kostenpflichtige Dienst blueReport über die kostenlosen Analysetools hinaus leistet. Der Begriff &#8220;Leistungsschutzrecht&#8221; erscheint mir aus zwei Gründen dafür gut geeignet:</p>
<ol>
<li>Die Berichterstattung über das geplante Verlagsrecht findet fast ausschließlich online statt. In den  gedruckten Publikationen der Verlage kommt der Begriff kaum vor.</li>
<li>Am 13. Dezember 2010 startete als Gegenbewegung zum LSR die <a href="http://leistungsschutzrecht.info"><strong>Initiative IGEL</strong></a>. Anzunehmen ist, das diese Aktion für einen deutlich sichtbaren Auschlag im Netz gesorgt hat. These: Dem LSR gegenüber kritisch eingestellte Blogs und Foren haben in großer Zahl über die Aktion berichtet, während Onlinepublikationen im Netz sie eher totgeschwiegen haben.</li>
</ol>
<p>Und so sieht die Analyse aus, die der Suchagent von blueReport durchgeführt hat (zum Vergrößern bitte ins Bild klicken):</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Suchagent-alle.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4377" title="Suchagent alle" src="http://medialdigital.de/wp-content/Suchagent-alle.png" alt="" width="593" height="352" /></a></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Man sieht einen deutlichen Ausschlag am 13. September und in den beiden Tagen danach. Anschließend fällt das Interesse am Thema LSR aber fast schon wieder auf den vorherigen Pegel zurück. Man sieht auch sehr deutlich welche wichtige Rolle Twitter bei der Verbreitung der Nachricht zum Start von IGEL gespielt hat. Die Berichterstattung in Blogs ist ebenfalls kurzfristig stark angestiegen und ebenso schnell wieder abgeflaut:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/blueReport-Blogs.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4379" title="blueReport Blogs" src="http://medialdigital.de/wp-content/blueReport-Blogs.png" alt="" width="582" height="347" /></a>Nicht ganz so deutlich ist die Kurve bei den Online-Medien, bei denen zum Stichwort LSR fast ausschließlich nicht-verlagsgebundenen Portale angezeigt werden:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Online-Medien.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4386" title="Online-Medien" src="http://medialdigital.de/wp-content/Online-Medien.png" alt="" width="602" height="356" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Die wenigen Verlagsportale, die über den Start von IGEL berichten, tun das sehr kursorisch (z.B. Spiegel Online in zwei Sätzen über den Umweg des <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,735190,00.html#ref=rss"><strong>syndizierten Perlentaucher</strong></a>). Löbliche Ausnahme: <a href="http://www.taz.de/1/netz/netzoekonomie/artikel/1/da-wird-viel-lobbyarbeit-gemacht/"><strong>taz</strong></a>.</p>
<p style="text-align: left;">In der Darstellung von blueReport kann man jeweils auswählen, ob man nur die Treffer angezeigt bekommen möchte oder auch gleich die Anläufe und Textpassagen mit dem betreffendem Stichwort (Snippets). Über dieses Tool bin ich auf circa zehn Blogbeiträge zum Thema LSR überhaupt erst aufmerksam geworden. Diese Beiträge wurden weder von <a href="http://search.rivva.de/?q=Leistungsschutzrecht+%2F1m"><strong>Rivva</strong></a>, noch von <a href="http://blogpulse.com/search?query=Leistungsschutzrecht&amp;x=43&amp;y=11"><strong>Blogpulse</strong></a> oder <a href="http://www.twingly.com/search?q=leistungsschutzrecht&amp;sort=published&amp;approved=True"><strong>Twingly </strong></a>gefunden. Das liegt wohl daran, dass blueReport in einem Datenstamm von über 20000 Quellen sucht und automatisch und algorithmisch erzeugte Suchergebnisse redaktionell prüft und ergänzt. Zwar ergänzt und filtert auch Rivva-Betreiber Frank Westphal die Ergebnisse manuell, aber als One-Man-Show mit einem nichtkommerziellen Dienst muss bei Rivva die Auswahl notwendigerweise kursorisch bleiben.</p>
<p style="text-align: left;">Redaktionen können die erzeugten Suchen grafisch darstellen und die auf diese Weise das öffentliche Interesse an Themen im sozialen Netz darstellen (zum Beispiel auch an Themen, die sie selbst aufgreifen). Oder sie können die Suchergebnisse in einen RSS-Feed leiten und damit Newsticker zu bestimmten Themen erstellen. Daten lassen sich auch exportieren und in externe Grafiken übernehmen. Die NZZ visualisiert mit diesem Tool das Interesse an politischen Themen. Das sieht dann beispielsweise so aus:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/NZZ-bluereport.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4381" title="NZZ bluereport" src="http://medialdigital.de/wp-content/NZZ-bluereport.png" alt="" width="586" height="556" /></a><strong>Mein Eindruck:</strong> blueReport kann ein nützliches Werkzeug für Redaktionen sein, die wenig Ressourcen haben, um Suchanfragen über kostenlose Tools wie Yahoo Pipes oder Google Docs einzurichten und zu visualisieren, was durchaus zeitaufwändig ist. Außerdem beobachtet blueReport neben den Onlinequellen auch über 1000 gedruckte Zeitungen und Zeitschriften. Allerdings hat die Dienstleistung natürlich auch ihren Preis (ab 129,- € monatlich, je nach Umfang des gebuchten Medienbeobachtungspakets). Für die meisten Blogger dürfte der Dienst damit unerschwinglich sein. Es gibt auch eine <a href="http://itunes.apple.com/us/app/bluereport/id374973416?mt=8"><strong>iPad App</strong></a>, (die allerdings sehr schlecht bewertet wird, leider ohne Rezensionen).</p>
<p style="text-align: left;">Bis zum 24. Dezember (Teilnahmeschluss) <a href="http://www.facebook.com/bluereport?v=app_4949752878"><strong>verlost blueReport über seine Facebookseite ein kostenfreies Jahresabo</strong></a>.</p>
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		<title>The IGEL has landed: Neue Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 06:56:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Widerstand gegen das von Presseverlagen geforderte Leistungsschutzrecht hat seit heute eine eigene Internetplattform. Unter dem Namen &#8220;Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht&#8221; will der Publizist und auf Urheberrecht spezialisierte Rechtsanwalt Dr. Till Kreutzer ab sofort über den Stand der Debatte und die wichtigsten Argumente informieren. Mit Till Kreutzer habe ich zum Start der Plattform ein kurzes [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/81279a0747bd46c38e9fe2d7d696a8d0" alt="" width="1" height="1" /><a href="http://medialdigital.de/wp-content/banner-igel.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4339" title="banner-igel" src="http://medialdigital.de/wp-content/banner-igel.png" alt="" width="300" height="180" /></a></p>
<p>Der Widerstand gegen das von Presseverlagen geforderte Leistungsschutzrecht hat seit heute eine eigene <a href="http://www.leistungsschutzrecht.org"><strong>Internetplattform</strong></a>. Unter dem Namen &#8220;Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht&#8221; will der Publizist und auf Urheberrecht spezialisierte Rechtsanwalt Dr. <a href="http://www.ie-online.de/kreutzer.htm"><strong>Till Kreutzer </strong></a>ab sofort über den Stand der Debatte und die wichtigsten Argumente informieren.</p>
<h4>Mit Till Kreutzer habe ich zum Start der Plattform ein kurzes E-Mail-Interview geführt:</h4>
<p><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Till-Kreutzer.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-4334" title="Till-Kreutzer" src="http://medialdigital.de/wp-content/Till-Kreutzer-225x318.png" alt="" width="180" height="254" /></a>Kritisiert wurde das LSR schon von vielen Seiten, auch von den betroffenen Marktteilnehmern, bzw. ihren Verbänden und von unabhängigen Juristen. Welcher Wirkung erhofft Ihr Euch zusätzlich von der Initiative?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Kreutzer:</strong> Wenn man genau hinschaut, haben sich zwar einige geäußert, aber die weitaus meisten Betroffenen nicht. Viele scheinen sich noch gar nicht bewusst zu sein, was da auf sie zukommt. Daher wollen wir Transparenz schaffen und aufklären. Auch wünschen wir uns, dass diejenigen, die sich noch nicht zu Wort gemeldet haben, ihren Interessen Ausdruck zu verleihen, indem sie sich bei uns zu Wort melden oder als Unterstützer auftreten.</p>
<p><strong>Sind die Kritiker des LSR, z.B. die Verbände Bitkom und BDI, mit im Boot?</strong></p>
<p><strong>Kreutzer:</strong> Die großen Wirtschaftsverbände haben bereits ihre eigene Initiative gestartet. IGEL und die Verbändeinitiative ergänzen sich, indem sie breit angelegten Widerstand zu Ausdruck bringen.</p>
<p><strong>An wen richtet sich das Portal? Hat sich nicht längst jeder eine Meinung zu diesem Thema gebildet?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Kreutzer:</strong> Nein, wie gesagt: Die meisten Betroffenen oder potenziell Betroffenen sind sich noch überhaupt nicht bewusst, was da auf sie zukommt. Bislang war das ganze &#8211; auch wegen der Komplexität der Thematik &#8211; eine reine Fachdebatte. Wir wollen nun eine breit angelegte Diskussion anregen, indem wir über das Leistungsschutzrecht so informieren, dass jeder verstehen kann, worum es dabei geht.</p>
<p><strong>Werden die Argumente der LSR-Befürworter auf dem Portal auch dargestellt?</strong></p>
<p><strong>Kreutzer:</strong> Ja. Die Argumente pro und contra werden gegenübergestellt.</p>
<p><strong>Auf welchem Stand befinden wir uns momentan? Nach Monaten intensiver Berichterstattung auf den einschlägigen Medienblogs und -portalen ist es momentan recht still geworden um das LSR&#8230;</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Kreutzer: </strong>Es passiert sehr viel, aber insbesondere unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Das heißt, es wird intern beraten, Lobbying gemacht usw. Das BMJ arbeitet meines Wissens bereits an einem Gesetzesentwurf.</p>
<p><strong>Bitte ein Blick in die Kristallkugel für 2011: Wird das LSR kommen oder nicht?</strong></p>
<p><strong>Kreutzer: </strong>Ich &#8211; als Optimist, der an die rationalen Kräfte auch in der Politik glaubt &#8211; habe die Hoffnung, dass das verhindert werden kann. Es wird höchstwahrscheinlich einen Entwurf, einen Vorschlag für das Leistungsschutzrecht von Seiten des federführenden Ministeriums (BMJ) geben. Aber ich vertraue mal auf das Verständnis des Gesetzgebers (der Bundestag) und darauf, dass der Vorschlag auf Parlamentsebene abgeschmettert wird.</p>
<h4>Mehr zum Hintergrund:</h4>
<p>Seit über einem Jahr fordern deutsche Verlage vom Gesetzgeber, ein neues &#8220;Leistungsschutzrecht&#8221; für Presseerzeugnisse einzuführen. Damit würden bislang vergütungsfreie Nutzungen journalistischer Inhalte im Internet zustimmungs- und kostenpflichtig, die Verlage erhielten so eine neue, staatlich sanktionierte Einnahmequelle. &#8220;Das Leistungsschutzrecht soll dazu dienen, den Presseverlagen per Gesetz ein neues Geschäftsmodell zu schaffen. Dafür ist ein &#8216;geistiges Eigentumsrecht&#8217; weder geeignet noch bestimmt. Es führt unweigerlich zu massiven Eingriffen in die Interessen Dritter&#8221;, erklärt Till Kreutzer. &#8220;Auf der Plattform IGEL bündeln wir die Interessen all jener, die gegen gravierende Beschränkungen von Freiheitsrechten und eine gesetzliche &#8216;Quersubentionierung&#8217; der Verlagsangebote auf Kosten aller eintreten.&#8221;</p>
<p>Mit der neuen Plattform soll auch das Informationsdefizit der deutschen Öffentlichkeit behoben werden, da deutsche Printmedien bislang nur einseitig über das Thema berichten. &#8220;Wichtige Nachrichten wie die gemeinsame Presseerklärung von 25 Wirtschaftsverbänden gegen ein Leistungsschutzrecht werden in weiten Teilen der deutschen Presse einfach tot geschwiegen&#8221;, so Kreutzer. Die Plattform IGEL will Abhilfe schaffen und soll insgesamt dazu beitragen, dass auch die Politik die Gefahren eines Leistungsschutzrechts erkennt.</p>
<p>Unterstützt wird Kreutzers Initiative von Philipp Otto und John Weitzmann. Bisher haben sich außerdem 25 Unternehmen, Organisationen und und Blogs als Unterstützer angeschlossen (darunter auch Medialdigital). Weitere Unterstützer sind willkommen und können sich über die Funktion &#8220;Mitmachen&#8221; auf der <a href="http://www.leistungsschutzrecht.org"><strong>IGEL-Homepage</strong></a> eintragen.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Nahsehen als unterschätztes Nichtmedium</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 16:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende der Geheimnisse? Peter Glaser hat dem &#8220;Neue Gegenwart&#8221; Online-Magazin für Medienjournalismus ein Interview zum Thema Mobile Social Networks gegeben. Glaser sagt nicht nur kluge Sachen, sondern formuliert sie auch wunderbar lakonisch: &#8220;Es hängt von einem selbst ab, wie groß oder wie intensiv bespielt diese Bühne ist. Plötzlich eine kleine Internet-Sendestation sein zu können und [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Newspaper-extinction-timeline.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4063" title="Newspaper extinction timeline" src="http://medialdigital.de/wp-content/Newspaper-extinction-timeline.png" alt="" width="398" height="274" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.neuegegenwart.de/ausgabe59/glaser.htm">Ende der Geheimnisse?</a></h4>
<p><strong>Peter Glaser</strong> hat dem &#8220;Neue Gegenwart&#8221; Online-Magazin für Medienjournalismus ein Interview zum Thema Mobile Social Networks gegeben. Glaser sagt nicht nur kluge Sachen, sondern formuliert sie auch wunderbar lakonisch: <span style="color: #000000;">&#8220;</span><span style="color: #000000;">Es hängt von einem selbst ab, wie groß oder wie intensiv bespielt diese      Bühne ist. <strong>Plötzlich eine kleine Internet-Sendestation sein zu können und      nicht nur, wie am Fernseher laut/leise und hell/dunkel einstellen zu können      und sich berieseln zu lassen, macht schon ziemlich Spaß, ist aber auch viel      Arbeit. </strong>Und das Kommunikationsuniversum bietet auch jede Menge eskapistische      Möglichkeiten. Man sollte natürlich den Nahbereich, in dem man als      gerätelose, pure Person existiert, nicht aus dem Blick verlieren. <strong>Nahsehen      ist das unterschätzteste Nichtmedium des 21. Jahrhunderts</strong> – um es mal      paradox auszudrücken.&#8221; </span></p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/kolleginnen-macht-die-augen-auf-zum-verdi-positionspapier-zum-urheberrecht/">KollegInnen, macht die Augen auf! Zum Verdi-Positionspapier zum Urheberrecht</a></h4>
<p>Matthias Spielkamp zerpflückt in seinem <em>Immateriblog</em> das Positionspapier  <strong><strong>“In</strong></strong><strong>ternet  und Digitalisierung – Herausforderungen für die Zukunft des  Urheberrechts” </strong>des Verdi-Bundesvorstands: &#8220;Das Papier strotzt vor Unkenntnis und  analytischen Kurzschlüssen  (vom schlechtem Stil zu schweigen). <strong>Die Herausforderungen der Zukunft an das Urheberrecht wird Verdi mit den darin vertretenen Positionen jedenfalls nicht  bestehen.</strong>&#8221; Den Grund für die Positionen von Verdi sieht Spielkamp in einer trügerischen Logik: &#8220;Es soll den Verlagen besser gehen (wann hat man mal  gehört, dass das das Ziel ist, für das ver.di kämpfen sollte?), denn  damit gehe es dem Journalismus und den Journalisten besser. Dieses In-Eins-Setzen der Ziele von Verlagen und Mitarbeitern (Angestellten und freien) ist ebenso falsch wie gefährlich.&#8221; <strong>Nachtrag:</strong> Auch <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/ver-di-positionspapier-zum-urheberrecht/"><strong>Ilja Braun verreißt bei <em>Digitale Linke</em> das Positionspapier der Gewerkschaft</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.eggers-elektronik.de/2010/10/datenjournalismus-101/">Datenjournalismus für (uns) Einsteiger</a></h4>
<p>Jan Eggers; Online-Redakteur beim Hessischen Rundfunk, gibt den Leser von <em>Eggers Elektronik</em> detaillierte und ungeschminkte Einblicke in den <strong>Annäherungsprozess des HR an das Thema Datenjournalismus -</strong> inklusive einigen &#8220;Lehren unter dem Strich&#8221;.</p>
<h4><a title="Permanent link to Twitter by the Petabyte: Using Big Data to Define Market Sentiment" href="http://www.readwriteweb.com/cloud/2010/10/-takes-away-the-complexity.php">Twitter by the Petabyte: Using Big Data to Define Market Sentiment</a></h4>
<p>Bei <em>ReadWriteCloud </em>erklärt IBM Evangelist David Barnes im eingebetteten Video (und &#8211; exzerpten), wie man mit dem IBM Tool BigSheets Daten in Größenordnungen von Terabytes und Petabytes <strong>aus Twitter extrahiert um Markttrends frühzeitig zu erkennen</strong> (Überschriftenlink). Ebenfalls interessant: <a href="http://www.technologyreview.com/computing/26452/"><strong><em>Technology Review</em> berichtet</strong></a> über das Startup <strong>Recorded Future</strong>, das mit einer speziell entwickelten Suchmaschine extrahierte Daten aus der Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft betreffend auf einer Zeitleiste darstellt.</p>
<h4><a href="http://www.scarlatti.de/?p=781">Mit angezogener Handbremse</a></h4>
<p>Lorenz Lorenz-Meyer erzählt im Interview mit Thomas Mrazek über den Stand der Dinge im <strong>deutschen Online-Journalismus</strong>, dass er das Niveau im Vergleich mit den USA für mittelmäßig hält: &#8220;Natürlich beherrschen Online-Redaktionen wie die der <em>Welt</em> oder der <em>Zeit</em> mittlerweile recht gut ihr Handwerk, aber <strong>die meisten Produkte sind  weiterhin viel zu sehr am Paradigma des schnellen  Nachrichtenjournalismus orientiert und fallen damit der Redundanz und  Beliebigkeit anheim.</strong> Und sie bewegen sich einfach zu wenig.&#8221; Carta hält er wegen des interdisziplinären Ansatzes für &#8220;die spannendeste Neugründung der letzten Zeit in der deutschen Bloglandschaft&#8221;.</p>
<h4><a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/man-kann-nie-sagen--wir-haben-es-geschafft_100031101.html">&#8220;Man kann nie sagen, wir haben es geschafft&#8221;</a></h4>
<p>Guardian Chefredakteur <strong>Alan Rusbridger</strong> im Interview mit <em>meedia</em>: &#8220;Wir haben gelernt, dass nicht jeder Journalist jede Story schreiben  muss. Wenn ein Flugzeug in Amsterdam abstürzt, dann war das eine  Geschichte, zu der wir früher einmal einen Guardian-Journalisten  hingeschickt hätten. Jetzt würden wir sagen: Lass das lieber jemand  anderes machen! [...] Es geht wirklich darum, herauszufinden, was wir als  Guardian am besten können und dann zum Rest zu verlinken. Früher hätten  wir Storys geschrieben mit denen wir uns heute nicht mehr beschäftigen  würden, weil jemand anderes sie sowieso schreibt. <strong>Ein Link zu setzen und  hinzuzufügen, dass man dem Geschriebenen zustimmt, dauert eine Minute.  Indem man offen und kollaborativ ist, spart man eine Menge Zeit.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://recherche-info.de/2010/10/27/recherchieren-ohne-zeit-und-geld/">Recherchieren ohne Zeit und Geld?</a></h4>
<p>Marcus Lindemann war auf Einladung der Adenauer-Stiftung in Belgrad, um als Keynote-Speaker  und Teilnehmer eines Panels über Recherche-Journalismus zu sprechen. Er entwickelt <strong>fünf Thesen für mehr Relevanz und weniger Redundanz im Journalismus</strong> (u.a. Wir brauchen fachkundige Übersetzer für die besten fremdsprachlichen Beiträge. Und: <strong>Recherche bleibt eine Marktlücke</strong>.). Lindemanns Gedanken gehen in eine ganz ähnliche Richtung wie meine Keynote zum Deutschen Fachjournalisten-Kongress (<a href="http://medialdigital.de/2010/10/30/kuratieren-statt-klickstrecken-bauen-meine-keynote-beim-deutschen-fachjournalisten-kongress-1/"><strong>&#8220;Kuratieren statt Klickstrecken bauen&#8221;</strong></a>).</p>
<h4><a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2010/10/facebook-infografik-und-demographische-daten-deutschland-osterreich-und-schweiz-per-oktober-2010/">Facebook: Infografik und demographische Daten &#8211; Deutschland, Österreich und Schweiz per Oktober 2010</a></h4>
<p>Social Media Berater Thomas Hutter wartet mit neuen Zahlen zu <strong>Facebook in den D-A-CH-Märkten</strong> auf. In Deutschland (aktuell rund 12,7 Millionen Facebook-Mitglieder) wächst Facebook schneller als in Österreich oder in der Schweiz, aber die Durchdringung ist immer noch am geringsten (15 Prozent der Gesamtbevölkerung).</p>
<h4><a href="http://rossdawsonblog.com/weblog/archives/2010/10/launch_of_newsp.html">Launch of Newspaper Extinction Timeline for every country in the world</a></h4>
<p>Trendforscher Ross Dawson sagt voraus, dass <strong>Zeitungen in Deutschland in 20 Jahren ausgestorben sein werden</strong>. In den USA soll es schon in sieben Jahren soweit sein und in Australien in zwölf Jahren. Diese Prognosen und wie die Voraussagen für weitere Zeitungsmärkte lauten, kann man sich auf seiner &#8220;Zeitleiste des Zeitungssterbens für jedes Land der Welt&#8221; ansehen.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://rossdawsonblog.com/weblog/archives/2010/10/launch_of_newsp.html">Trends in the Living Networks</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/us/">CC-Lizenz</a></em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Journalismus, mit dem man etwas anfangen kann</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 17:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Designing journalism to be used &#8220;There are lots of reasons people might want to follow the news, but to me, journalism’s core mission is to facilitate agency. I don’t think current news products are very good at this.&#8221;, glaubt Jonathan Stray. Ein Grund dafür, dass immer weniger Mediennutzungszeit auf Nachrichten entfällt, liegt seiner Ansicht [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/age-of-data.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3799" title="age-of-data" src="http://medialdigital.de/wp-content/age-of-data-300x186.png" alt="" width="300" height="186" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://jonathanstray.com/designing-journalism-to-be-used">Designing journalism to be used</a></h4>
<p>&#8220;There are lots of reasons people might want to follow the news, but to me, journalism’s core mission is to facilitate agency. I don’t think current news products are very good at this.&#8221;, glaubt Jonathan Stray. Ein Grund dafür, dass immer weniger Mediennutzungszeit auf Nachrichten entfällt, liegt seiner Ansicht nach darin, <strong>dass es Journalisten kaum gelinge, ihr &#8220;Produkt&#8221; mit einem &#8220;Das-muss-ich-haben&#8221;-Etikett zu versehen.</strong> &#8220;<strong>Is the news boring? By boring I mean unengaging. Not something you want to spend a lot of time with.</strong> As Joshua Benton of the <em>Nieman Journalism Lab</em> <strong><a href="http://www.ewc50.org/mediaconference2010/2010/04/27/day-2-wither-the-media-in-the-internet-age/">put it</a></strong>, &#8216;You never hear from people “Man, I just got lost on that news site!”&#8217; We don’t create experiences that people just want to live in for a while.&#8221; Die Lösung könne nur in einem stärker die Nutzer involvierenden Journalismus liegen. Wobei die Gültigkeit der <a href="http://medialdigital.de/2010/09/03/die-90-9-1-regel/"><strong>90-9-1-Regel</strong></a> genauso wenig außer Kraft gesetzt werden kann wie das Gravitationsgesetz. Es wird immer eine Minderheit sein, die sich überhaupt involvieren lässt.</p>
<p><strong>weitere Tipps:</strong></p>
<div>
<h4>
<p id="articlehed"><a href="http://www.newyorker.com/reporting/2010/10/04/101004fa_fact_gladwell?currentPage=all">Small Change &#8211; Why the revolution will not be tweeted</a></p>
</h4>
<p><strong>Malcolm Gladwell hält die Rolle sozialer Medien bei Revolutionen, Massendemonstrationen und gesellschaftlichen Umwälzungen für überschätzt</strong>. Die schwarze Bürgerrrechtsbewegung sei ohne Twitter und Facebook ausgekommen. Es habe ein &#8220;Fieber&#8221; des Ausbruchs geherrscht, das sich virusartig weiterverbreitet habe. Auch im Iran habe es keine Twitter-Revolution gegeben. “Through it all, no one seemed to wonder why people trying to coordinate protests in Iran would be writing in any language other than Farsi.&#8221;, zitiert Gladwell eine Autorin aus <em>Foreign Policy</em>. Ein bemerkenswertes Essay des Bestsellerautors Gladwell (&#8220;Tipping Point&#8221;) in <em>The New Yorker</em>.</p>
</div>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/09/how-journalism-teachers-are-failing-and-how-to-stop-it-272.html">How Journalism Teachers are Failing, and How to Stop It</a></h4>
<p>Wayne MacPhail unterrichtet Journalismus an zwei Universitäten im kanadischen Ontario und er wundert sich darüber, <strong>dass die sich rasant wandelnde Medienwelt so wenig in den Lehrplänen vorkommt.</strong> &#8220;I have third year students who have never edited digital audio. Who write heads and leads with no thought to how they will be atomized and abstracted in RSS feeds and on the screens of mobile phones and tablets. <strong>I have a class of MA journalism students, the majority of whom don&#8217;t even know what an RSS feed is</strong>&#8220;, stellt der Dozent in seinem Beitrag  für <em>Mediashift f</em>est. &#8220;Their basic training, in my experience, does not have folded into its DNA an understanding that not all audio ends up on time-constrained, broadcast, appointment radio. That not all news has to be produced in cumbersome, equipment-laden studios with business-suited and scripted anchors. That not all words will wind up on paper first, nestled luxuriously in a contextual bed of carefully laid-out cousin stories on crafted, immutable pages. That not all acts of journalism have to be committed by journalists. And that not all audiences are passive. That not all video needs to be shot with unwieldy, obtrusive cameras. Nor with cameras at all, but rather with smartphones tethered timelessly to social networks and embedded players.&#8221; MacPhails Beobachtungen gelten auch hierzulande, was ja der Anlass für <a href="http://www.blog-cj.de/blog/category/das-buchprojekt/"><strong>dieses Buch </strong></a>ist.</p>
<h4><a href="https://www.ijnet.org/ijnet/training_opportunities/for_today_s_journalists_landing_a_job_requires_a_startup_mentality">For today&#8217;s journalists, landing a job requires a &#8220;startup&#8221; mentality</a></h4>
<p><strong>Eine Prise Unternehmergeist und Experimentierfreude tut nicht nur freien Journalisten gut</strong>, betont Jessica Weiss von <em>IJNet</em>. &#8220;When <em>TBD</em>&#8216;s managers filled the organization&#8217;s 50 staff positions last spring, they were looking for journalists who could act not only as reporters, but also as &#8220;curators&#8221; and &#8220;community managers&#8221; ztiert Jim Brady, den Kopf des Washingtoner Journalismusportals <a href="http://www.tbd.com/"><strong><em>TBD</em></strong></a>. <strong>&#8220;The most competitive candidates were social media savvy</strong>, Brady said, and they understood how the site would relate to today’s interconnected media environment.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.freischreiber.de/home/nachlese-zum-zukunftskongress-i-die-ton-bild-schau">Nachlese zum Zukunftskongress (I): die Ton-Bild-Schau</a></h4>
<p>Auf dem Portal des Journalistenverbandes Freischreiber gibt es nun eine <strong>Audio-Slideshow</strong> (4:28 min.) vom <strong>Zukunftskongress</strong> am 18. September in Hamburg, welche Stimmungen und Teile des Diskussionen einfängt.</p>
<h4><a href="http://datajournalism.stanford.edu/index.html">Journalism in the Age of Data</a></h4>
<p>Dieses <strong>Video</strong> ist in der vergangenen Woche schon ziemlich durchgereicht worden. Ich verlinke es trotzdem auch nochmal, weil es so großartig ist und nicht bloß, wer  Datenjournalist ist oder werden möchte, sondern <strong>niemand, der die Zukunft des Journalismus mitgestalten möchte, sollte es verpassen</strong>.</p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/09/how-aftonbladet-varies-paid-content-with-clubs-micropayments270.html">How Aftonbladet Varies Paid Content with Clubs, Micropayments</a></h4>
<p>Tanja Aitamurto berichtet bei <em>Mediashift</em> über die schwedische Zeitung <em>Aftonbladet</em>, die sich <strong>bei ihrer Suche nach funktionierenden neuen Bezahlmodellen besonders experimentierfreudig zeigt</strong> &#8211; inklusive eines Clubs für den vereinten Kampf gegen Schlaflosigkeit. (Die Mitgliedschaft im Club kostet umgerechnet 70 Dollar im Jahr oder 10 bis 15 Dollar im Monat.)</p>
<h4><a href="http://www.presseschauer.de/?p=1296">Steigt endlich von Eurem hohen Ross ab!</a></h4>
<p><em>Presseschauer</em> Daniel Schultz schreibt einen offenen Brief an Christian Nienhaus, Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, der sich auf einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stifung für das geplante <strong>Leistungsschutzrecht</strong> für Verlage aussprach.</p>
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		<title>Das Leistungsschutzrecht, die Lobbyisten und die freien Journalisten: Chronologie eines Ausverkaufs</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 03:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<p>Sehr schnell, allzu schnell, haben die Journalistengewerkschaften dju (ver.di) und DJV  ihre grundsätzliche Zustimmung zum geplanten Leistungsschutzrecht (LSR) der Presseverleger gegeben. Mit der Begründung, was man schon nicht verhindern könne, darauf könne man zumindest im Interesse der Journalisten Einfluss nehmen. Die Wahrnehmung der Interessen freier Journalisten ist im Zuge der Debatte allerdings immer mehr unter die Räder geraten. Die Chronologie eines Ausverkaufs:</p>
<blockquote><p>Abgesehen davon, dass die SPD, wie auch Politiker der Union und FDP, den  Bedenken der Urheber gegenüber offen sind und deren Interessen bei  einer Gesetzgebung berücksichtigen werden, wenn die Urheber an einem  Strang ziehen und keine fundamentalistische Verweigerungshaltung  eingenommen wird, wie sie ja derzeit vor allem von  Freischreiber-Mitgliedern massiv gepflegt wird. Wer sich nicht in  Verhandlungs- und Gesetzgebungsprozesse einbringt, muss eben erleben,  dass es ohne ihn abgeht, und dann erst recht nicht zu seinen Gunsten.</p></blockquote>
<p>DJV-Pressesprecher Henrik Zörner in einem <a href="http://carta.info/21077/die-neue-angemessenheit/#comment-8713"><strong>Kommentar</strong></a> zu einem Blogbeitrag bei Carta am <strong>8. Januar 2010</strong></p>
<blockquote><p>Eine gesetzliche Regelung darf aber keine Nachteile für  Journalisten und andere Urheber bringen. Wir müssen darauf achten, dass  wir insgesamt eine angemessene und ausgewogene Lösung finden.</p></blockquote>
<p>Kulturstaatsminister Bernd Neumann in einer <a href="http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2010/02/2010-02-24-bkm-leistungsschutz-presseverlage.html"><strong>Pressemitteilung des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung </strong></a>am <strong>24. Februar 2010</strong></p>
<blockquote><p>Die Verlage und die Journalistengewerkschaften haben sich auferlegt,  erst dann das Leistungsschutzrecht öffentlich zu definieren, wenn die  Vorstellungen unter ihnen möglichst weitgehend ausdiskutiert und den  politischen Entscheidern präsentiert worden sind. Die unmittelbar  Beteiligten müssen erst – so wurde überlegt – möglichst weitgehend unter  sich eine Lösung gefunden haben. Unausgereifte Vorschläge wären vor  allem gegenüber dem Gesetzgeber unzumutbar.</p></blockquote>
<p>Burda-Rechtsvorstand Robert Schweizer in einem <a href="http://carta.info/23863/burda-vorstand-schweizer-das-leistungsschutzrecht-richtet-sich-gegen-niemanden/"><strong>promedia-Interview (übernommen von Carta)</strong></a>, <strong>7. März 2010</strong></p>
<blockquote><p>Die Verlage argumentieren, ein Leistungsschutzrecht sei notwendig,  weil Nutzer nicht bereit seien, für Qualitätsjournalismus im Netz  freiwillig zu zahlen. <strong>Die Praxis zeigt jedoch, dass viele Verlage selbst nicht bereit sind, Qualitätsjournalismus zu finanzieren.</strong> Insbesondere bei Tageszeitungen sind die Honorare für freie  Journalisten schon seit Jahren so niedrig, dass davon ein auskömmliches  Wirtschaften unmöglich ist. Und auch die vor wenigen Wochen vereinbarten  gemeinsamen Vergütungsregeln für freie Tageszeitungsjournalisten haben  daran nichts geändert – obwohl diese bereits von einem  Leistungsschutzrecht für Presseverlage ausgehen. [...] <strong>Die Forderungen der Verlage sind aus Sicht freier Journalisten deshalb bigott. </strong>Beklagen  sich freie Journalisten über zu niedrige Honorare oder Buyout-Verträge,  die sie zwingen, ihre Rechte für ein einmaliges Honorar weitgehend den  Verlagen zu übertragen, argumentieren die mit „dem Markt“, der die  Bedingungen diktiere. Umgekehrt gilt „der Markt“ aber offensichtlich  nicht für die Verlagsangebote im Internet – hier soll ein neues Gesetz  die bisherigen Geschäftsmodelle der Verlage schützen. Bisher konnten die  Verlage nicht plausibel darlegen, warum zum Erreichen ihrer Ziele –  kostenpflichtige Inhalte für gewerbliche Nutzer – ein neues Recht  notwendig ist und dies nicht durch technische und/oder vertragliche  Lösungen erreichbar ist.</p></blockquote>
<p>Aus dem <a href="http://www.freischreiber.de/home/freischreiber-zum-leistungsschutzrecht-eine-zwangsabgabe-beantwortet-die-frage-nach-der-finanzi"><strong>Positionspapier</strong></a> des Journalistenverbandes Freischreiber am <strong>21. März 2010</strong></p>
<blockquote><p>Es ist eine der Kernaufgaben des DJV, sich für eine nachhaltige  Verbesserung der Honorarsituation freier Journalistinnen und  Journalisten und für die Wahrung der Urheberrechte einzusetzen. Das geht  nicht nur mit Statements und Resolutionen, dazu sind auch Gespräche und  Verhandlungen notwendig. Ob Tarifverhandlungen, Gespräche zum  Leistungsschutzrecht, über sechs Jahre dauernde Verhandlungen zu  gemeinsamen Vergütungsregeln &#8211; die Liste der Maßnahmen ist lang. Gerade  beim Leistungsschutzrecht besteht die Chance, zu einem frühen Zeitpunkt  die Interessen der Urheber zu fixieren. Da ist indes noch eine Menge zu  tun, denn Übereinstimmung mit den Verlegern besteht noch nicht.</p></blockquote>
<p>DJV-Pressesprecher Henrik Zörner in einer <a href="http://www.djv.de/Diskussion.2995+M5255afceb1a.0.html"><strong>Mitteilung </strong></a>im Onlineportal des DJV am <strong>7. Mai 2010</strong></p>
<blockquote><p>Kautelen, unter welchen die Forderung nach einem Leistungsschutzrecht mitgetragen werden könnte:</p>
<p>[...]</p>
<p>3) Beteiligung der Urheber/innen an Einnahmen aus dem Leistungsschutzrecht der Verlage im Verhältnis 50 ./. 50, Ausschluss von Buyout-Verträgen</p>
<p>4) Erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen über gemeinsame Vergütungsregeln Zeitschriften in 2010</p>
<p>5)    Umsetzung der gemeinsamen Vergütungsregeln Tageszeitungen in 2010</p></blockquote>
<p>Aus einem gemeinsamen vorläufigen<strong> </strong><a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2010/05/Leistungsschutzrecht-Gewerkschaftssynopse.pdf"><strong>Positionspapier</strong></a> der Journalistengewerkschaften, das iRights.info zugespielt wurde, Erstellungsdatum unbekannt.</p>
<blockquote><p>In der bisherigen Diskussion ist stets kritisiert worden, dass ein  Verleger-Leistungsschutzrecht kaum vom Urheberrecht der Autoren an ihren  Artikeln abgegrenzt werden könne. Denn wenn Autoren das Urheberrecht an  ihren Artikeln haben (und sie wiederum oft gezwungen werden, in  Buyout-Verträgen die meisten Nutzungsrechte an die Verlage zu  übertragen), wie verhalten sich diese Rechte dann zu dem Recht der  Verleger an dem „Presseerzeugnis“? Wie wird ein Presseerzeugnis  definiert?  Relevant ist diese Frage vor allem für freie Journalisten:  Wenn den Verlagen ein Recht gewährt wird, das den Urheberrechten  sozusagen übergestülpt wird, wären Zweitverwertungen kaum noch möglich.  Der Journalist bräuchte immer die Erlaubnis des Verlages, dem er seinen  Beitrag zuerst überlassen hat, weil er stets in das Leistungsschutzrecht  dieses Verlags eingreifen würde, wenn er seinen eigenen Artikel nutzt  oder Rechte daran einem Dritten überträgt.</p></blockquote>
<p>iRights.info in einer <a href="http://irights.info/index.php?q=node/880&amp;page=9999"><strong>Analyse</strong></a> zu den heimlich erhaltenen und von iRights.info veröffentlichen Positionspapieren am <strong>6. Mai 2010</strong></p>
<blockquote><p>Aber nicht nur Bank-Mitarbeiter nutzen Inhalte von Online-Medien  gewerblich; fast jeder Berufstätige tut es, auch freie Journalisten  müssten natürlich zahlen. De facto würde mit dem Leistungsschutzrecht  eine Presse- oder Verlags-Subventions-Gebühr auf die zig Millionen  Dienst-Computer in Deutschland eingeführt.</p></blockquote>
<p>Stefan Niggemeier in einem <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/verlegerkampf-fuer-eine-pc-presse-gebuehr/"><strong>Blogbeitrag</strong></a> am <strong>4. Juni 2010</strong></p>
<blockquote><p>Wäre das Ziel “Rettung des Qualitätsjournalismus” von dieser Seite   ehrlich vertreten, so würde man sich für eine urheberrechtliche Schranke   einsetzen – nicht für ein Leistungsschutzrecht. Eine urheberrechtliche   Schranke würde zu höheren Einnahmen der VG Wort führen, von denen 70   Prozent den Autoren und 30 Prozent den Verlagen zukommen. Ziel des   Leistungsschutzrechts ist daher nicht nur “mehr Geld im Markt”, sondern   mehr Geld im Markt, das nicht an die Autoren fließt. Dies erscheint in   Anbetracht von Rekordquartalen bei Axel Springer und der  Vergütungssätze  für Autoren für politisch unvertretbar.</p></blockquote>
<p>Timo Ehmann in einem <strong><a href="http://carta.info/28724/die-verleger-fordern-eher-zu-wenig-das-leistungsschutzrecht-und-der-versuch-mit-informationen-geld-zu-verdienen/#comment-15100">Kommentar</a></strong> bei Carta am <strong>10. Juni 2010</strong></p>
<blockquote><p>Eine Zahlungspflicht der  Journalisten, die redaktionelle  Inhalte von   Homepages der Verlage für ihre Recherchen benötigten,  müsse vermieden   werden. „Das Ja des DJV zum Leistungsschutzrecht ist  kein  Selbstläufer“, erklärte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken.</p></blockquote>
<p>aus einer <strong><a href="http://www.djv.de/SingleNews.20+M5a046792364.0.html">Pressemitteilung des DJV</a></strong> vom <strong>21. Juni 2010</strong></p>
<blockquote><p>Keese erklärt, dass Journalisten eher 30% als die geforderten 50% aus  dem Leistungsschutzrechts erhalten sollen. Das sei eine  Tarifverhandlung. Freie Journalisten sollen Geld über VG-Wort bekommen.  Zitat: “Niemand hat hinterher weniger als vorher, aber viele haben  hinterher mehr”</p></blockquote>
<p>Springer-Cheflobbyist Christoph Keese laut einer <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/live-anhoerung-zum-leistungsschutzrecht/"><strong>Mitschrift von Markus Beckedahl</strong></a> bei der Anhörung des Bundesjustizministeriums zum LSR am <strong>28. Juni 2010</strong></p>
<blockquote><p><strong>promedia:</strong> Viele Journalisten sind Selbständige und müssten Sie für Recherchen selbst etwas bezahlen. Sollte das zugunsten der freien Journalisten im Gesetz berücksichtigt werden?</p>
<p><strong>Schimmel:</strong> Es wäre nicht einfach freie Journalisten im Gesetz vonVergütungsansprüchen freizustellen. Die Probleme fangen bereits an, wenn man versucht den Kreis der Begünstigten zu definieren: Journalismus ist eine ungeschützter Beruf, es gibt also – aus sehr guten Gründen übrigens – keiner Zulassung oder Genehmigungsverfahren. Die praktische Konsequenz ist, dass sich jede und jeder Journalist nennen kann. Die Verlage sind aber bereit, das Problem vertraglich zu lösen: Journalisten, die am Aufkommen aus dem Verlegerleistungsschutzrecht ja beteiligt werden sollen, werden danach auf keinen Fall mehr Zahlen für die Nutzung zahlen müssen, als sie an Ausschüttungen erhalten. Es wird also keine freie Journalisten wirtschaftlich schlechter gestellt als jetzt – einige aber sicher besser.</p></blockquote>
<p><strong><strong>Wolfgang Schimmel, Ver.di-Justiziar in einem</strong> Interview mit <a href="http://www.promedia-berlin.de/">promedia</a>, August-Ausgabe<br />
</strong></p>
<blockquote><p>Erschreckenderweise spielen die Journalistengewerkschaften da gerne mit. Ich selbst bin aus dem <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2009/07/djv-konken-leistungsschutzrecht/" target="_blank">DJV deshalb ausgetreten.</a> Es ließ sich erahnen, was nun die im Gleichschritt mit den Verlegern  marschierende Arbeitgeber…, pardon, Arbeitnehmervertretung Verdi in  Gestalt ihres Justitiars Wolfgang Schimmel durchblicken lässt: Freie  Journalisten dürfen demnächst bei der Verwendung von Material der  Verleger entweder zahlen – oder sie müssen einen Vertrag abschließen. Und das bedeutet gleichzeitig, all jene, die über Blogs führen,  Homepages besitzen oder irgendwo sonst Inhalte von Medienhäusern  zitieren wollen, sollen ebenfalls Verträge ausfertigen oder zahlen.</p></blockquote>
<p>Thomas Knüwer in einem <a href="http://www.indiskretionehrensache.de/2010/08/verleger-djv-verdi-feinde-der-pressefreiheit/"><strong>Blogbeitrag</strong></a> am <strong>9. August 2010</strong></p>
<p><em>Illustration: <a href="http://www.flickr.com/photos/23126594@N00/2787395526/in/photostream/">Flickr / jspatchwork </a> </em>(<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">Lizenz cc 2.0</a>)<em> </em></p>
<p><strong>Nachtrag:</strong></p>
<p>Nachträglich betrachtet hat auch diese Passage in meinem <a href="http://medialdigital.de/2010/03/12/das-leistungsschutzrecht-nimmt-den-weg-der-pc-gebuhr/"><strong>Blogbeitrag</strong></a> vom 12. März 2010 etwas düster Prophetisches:</p>
<blockquote><p>Es läuft momentan wie bei der Einführung der “Rundfunkgebühren für  neuartige Rundfunkempfangsgeräte” (vulgo PC-Gebühr). Das Thema soll mit  möglichst vagen Aussagen möglichst bis zum Schluss unterhalb der  öffentlichen Empörungsschwelle gehalten werden. Außerdem vermeiden die  Befürworter eines Leistungsschutzrechts (d.h. Zeitungs- und Zeitschriftenverlage) eine  breite Solidarisierung gegen ihre Pläne, indem einzelne  Interessengruppen auseinander dividiert werden. Man erinnere sich an die Phase vor der PC-Gebühr. [...] Die öffentliche Empörung hielt  man in Grenzen, indem man versicherte, der allergrößte Teil der  Privathaushalte sei ja ohnehin nicht betroffen (nur dann, wenn sie  bisher kein Radio angemeldet hatten). [...]  Am Ende blieben Kleingewerbetreibende, Solo-Selbstständige und  Heimarbeiter übrig.</p></blockquote>
<p><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Südafrika ohne Disneylandtouch</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 21:26:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die WM – ein Wintermärchen? Nur noch zwei WM-Spiele bis zum totalen Schland  &#8211; da wird es höchste Zeit, nochmal die Aufmerksamkeit auf dieses tolle WM-Blog von Christian Frey und Kai Schächtele zu lenken. Die beiden freien Journalisten bereisen seit einem Monat als Unternehmerjournalisten auf eigene Faust (ohne Auftraggeber) Südafrika. Sie schreiben, fotografieren und filmen [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/wintermärchen.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3211" title="wintermärchen" src="http://medialdigital.de/wp-content/wintermärchen-300x207.png" alt="" width="300" height="207" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.wintermaerchen2010.com/">Die WM – ein Wintermärchen?</a></h4>
<p>Nur noch zwei WM-Spiele bis zum totalen Schland  &#8211; da wird es höchste Zeit, nochmal die Aufmerksamkeit auf dieses <strong>tolle WM-Blog von Christian Frey und Kai Schächtele </strong>zu lenken. Die beiden freien Journalisten bereisen seit einem Monat als Unternehmerjournalisten auf eigene Faust (ohne Auftraggeber) Südafrika. Sie schreiben, fotografieren und filmen und <strong>vermitteln ein anderes, farbenfroheres und weniger disneyfiziertes Bild von Südafrika.</strong> Meistens von außerhalb der Stadien. Unbedingt anschauen, bevor die WM vorbei ist.</p>
<h4><a href="http://www.gulli.com/news/usa-fotos-von-lverschmierten-v-geln-sind-verboten-2010-07-04">USA: Fotos von ölverschmierten Vögeln sind verboten!</a></h4>
<p>40.000 US-Dollar Strafe droht jetzt Journalisten und Fotografen, die unmittelbar von der Ölkatastrophe im und am Golf von Mexiko berichten wollen. Wer näher als rund 20 Meter ans Geschehen will, braucht nun eine ausdrückliche Erlaubnis. Mehr bei <em>Gulli</em>.</p>
<h4><a href="http://www.buzzmachine.com/2010/07/04/independence-day-for-newspapers/">Independence day for newspapers</a></h4>
<p>Jeff Jarvis gratuliert in seiner Buzzmachine den Machern der Zeitungskette <em>Journal Register</em> (18 Tageszeitungen) zu ihrem &#8211; wohl aus finanzieller Not geborenen  Schritt, sich von traditionellen Recherche-, Schreib-, und Produktionsmethoden zu trennen und stattdessen Prozessjournalismus zu wagen. Jarvis zitiert den &#8220;Vice President Content&#8221; (stellvertretenden Chefredakteur?) wie folgt: &#8220;<strong>The people who are usually last in line were moved to the front of the process. </strong>Rather than just being able to read the finished product, the audience – through town hall meetings, social networking sites, direct requests via email and in person and more – was asked to help determine what the editorial staffs should cover.&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent Link to The Times vs. Guardian strategies: uber-dumb &amp; smart" rel="bookmark" href="http://steveouting.com/2010/07/02/the-times-vs-guardian-strategies-uber-dumb-smart/">The Times vs. Guardian strategies: uber-dumb &amp; smart</a></h4>
<p>Times-Paywall 1: Steve Outing fällt ein vernichtendes Urteil über die neue Paywall bei Rupert Murdochs &#8220;Times&#8221; (London). Sie kenne nur schwarz, anstatt den Nutzern in Grauschattierungen die Wahl zu lassen: &#8220;<strong>What times.co.uk has done is ensure that virtually no one will link to its content, and no one can sample its content </strong>without at least buying a day pass ($2 or £1) or paying that same amount for a one-month trial subscription (with the price rising after the trial). Since The Times has plenty of strong competitors offering free-model websites, <strong>I don’t see this having a snowball’s chance in hell of working.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.guardian.co.uk/law/baby-barista-blog/2010/jul/02/babybarista-guardian-paywalls">Announcement: partnering with The Guardian</a></h4>
<p>Times-Paywall 2: Mit Tim Kevan (<em>Baby Barista</em>) hat <strong>der erste Blogger, der nicht hinter Rupert Murdoch <em>Times</em>-Paywall versteckt werden wollte, Asyl beim <em>Guardian </em>gefunden</strong>: &#8220;Well, there I was. One minute I was writing for <em>The Times</em>. Then along came a massive great paywall and having <a href="http://www.babybarista.com/2010/05/28/welcome-to-the-re-launch-of-babybarista/"><strong>managed to escape in the nick of time</strong>, </a> I then found myself headhunted by those kindly souls at <strong><a href="http://www.guardian.co.uk/law">Guardian Law</a></strong>. I mean, what luck!&#8221;</p>
<h4><a href="http://netzwertig.com/2010/07/03/nachrichtensites-verlinken-tut-weh/">Verlinken tut weh</a></h4>
<p>Martin Weigert fragt sich bei <em>netzwertig</em>, warum sich immer noch soviele Medien schwer damit tun, Links zu setzen, oder &#8211; schlimmer noch &#8211; teilweise sogar <strong>vorhandene Links aus Agenturtexten (ohnehin eine Seltenheit) wieder entfernen</strong>. Mit interessanten Kommentaren.</p>
<h4><a href="http://www.wasmitmedien.de/wordpress/?p=260">Was mit Medien &#8211; Folge 218</a></h4>
<p>Daniel Fiene hat mich auf dem Medienforum NRW abgefangen und für <em>Was mit Medien</em> zu den wahrscheinlichen <strong>Auswirkungen des geplanten Leistungsschutzrechts für Journalisten </strong>befragt. Da ich es in der vorigen Woche nicht geschafft habe, selbst einen Beitrag dazu zu schreiben, empfehle ich natürlich wärmstens WMM 218. Weitere Themen: Stimmen von Fernsehmachern auf dem Medienforum, die Zukunft der Tageszeitung, und DuMont Schauberg-Verleger <strong>Konstantin Neven DuMont über Paid Content im Lokalen</strong>.</p>
<h4><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2010/07/01/flattr_bringt_uns_99850_euro_im_jun/">Flattr bringt uns 988,50 Euro im Juni</a></h4>
<p>Sebastian Heiser analysiert im <em>taz-</em>Blog, wieviele Leser wofür bei <em>taz.de</em> im letzten Monat per Flattr gespendet haben und erklärt, &#8220;dass Leser nicht etwa die aufwändigsten Recherchen am stärksten honorieren, nicht die besten Reportagen und auch nicht die Artikel mit den besten Hintergrundinformationen unserer Fachredakteure. <strong>Am stärksten honoriert werden die Texte, in denen es gegen die Lieblingsfeinde unserer Leser geht: Neonazis, der Hochadel, die Bild-Zeitung, die schwarz-gelbe Bundesregierung.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/06/collaboration-instead-of-the-crowd-gabriella-coleman-karim-lakhani-on-how-people-work-together-online/">Collaboration instead of the crowd</a></h4>
<p>Nieman Journalism Lab mit einem <strong>Video zum Thema Crowdsourcing und Kollaboration von der Future of News and Civic Media Conference am MIT</strong>. Mit  <strong><a href="http://steinhardt.nyu.edu/faculty_bios/view/Gabriella_Coleman">Gabriella Coleman</a></strong>, NYU Professorin, die sich mit Kollaboration in der Linux Comunity beschäftigt, <strong><a href="http://drfd.hbs.edu/fit/public/facultyInfo.do?facInfo=bio&amp;facEmId=klakhani">Karim Lakhani</a></strong>, Harvard Business School Professor, der Innovationssysteme erforscht, und Moderator <strong><a href="http://edgyproduct.org/pm/pmwiki.php?n=Main.Index">Chris Csikszentmihályi</a></strong>, Director des MIT <strong><a href="http://civic.mit.edu/">Center for Future Civic Media</a>.</strong> <strong>&#8220;They know the “crowd” can do amazing things, but they also know it’s really, really hard to optimize systems to ensure amazement happens. Give them a listen.&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://www.poynter.org/content/content_view.asp?id=185861"><strong>Digital Journalist Survival Guide: A Glossary of Tech Terms You Should Know</strong></a></h4>
<p>Poynter Online mit einem tollen <strong>Glossar der wichtigsten Begriffe im Daten- und Multimediajournalismus</strong> von API bis Yahoo! Pipes. Ausdrucken und an die Wand hängen passt hier thematisch gar nicht, deshalb: Bei delicious ablegen, im Wiki verbreiten und vor allem: Lesen.</p>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 06:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Toptipp: How to Access the Internet (A Guide from 2025) &#8220;Google Street View 3D Plus Touch will only show you those things from the other country which are legal in your location, so it’s a great, risk-free and streamlined experience to get to know other exciting cultures&#8221; &#8211; eine großartige Satire bei blogoscoped über das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/skater.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3186" title="skater" src="http://medialdigital.de/wp-content/skater-300x198.png" alt="" width="300" height="198" /></a></h4>
<h4>Toptipp:</h4>
<h4><a href="http://blogoscoped.com/archive/2010-06-24-n15.html">How to Access the Internet (A Guide from 2025)</a></h4>
<p>&#8220;Google Street View 3D Plus Touch will only show you those things from the other country which are legal in your location, so it’s a great, risk-free and streamlined experience to get to know other exciting cultures&#8221; &#8211; eine großartige Satire bei <em>blogoscoped</em> über <strong>das freie Internet in 15 Jahren</strong> (oder das, was bis dahin noch davon übrig ist).</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.techi.com/2010/06/five-things-old-media-still-dont-get-about-the-web/">Five Things Old Media Still Don&#8217;t Get About The Web</a></h4>
<p><em>Techie</em> bringt nicht ganz neue und  immer noch umstrittene Erkenntnisse über <strong>klassische Medien und das Internet</strong> gut bebildert auf den Punkt:</p>
<ol>
<li>Die Masse der Nutzer war noch nie bereit, für Nachrichteninhalte zu zahlen</li>
<li>Paywalls kappen das Netz und verärgern Nutzer</li>
<li>Das Netz braucht neue Medienlösungen, keine Wiederholung von Print</li>
<li>Nutzer machen Raubkopien, weil diese ihnen etwas bieten, was sie auf legalem Weg nicht bekommen</li>
<li>Der Gegenwert von Tauschbörsen und Raubkopien entspricht nicht den entgangenen Umsätzen aus legalen Verkäufen</li>
</ol>
<h4><a href="http://www.wasmitmedien.de/wordpress/?p=258">Was mit Medien 217 mit Uwu Lena</a></h4>
<p>Der Medienpodcast mit Daniel Fiene und Herrn Pähler. Diesmal u.a. mit einem Gespräch mit Matthias Spielkamp (irights.info) über das <strong>Leistungsschutzrecht</strong> und der Gruppe Uwu Lena über ihren WM-Hit <strong>&#8220;Schland-o-Schland&#8221;</strong>.</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/06/27/twitter-places-implications/">What Twitter Places Means for the Future of Location</a></h4>
<p><em>Mashable</em> prognostiziert Konsequenzen aus der <strong>Integration von Ortsangaben bei Twitter</strong> (&#8220;Places&#8221;): eine Fülle neuer Apps und das Auftauchen sogenannter &#8220;Promoted Places&#8221;.</p>
<h4><a href="http://blog.kooptech.de/2010/06/das-web-in-suedostasien-geeks-on-the-train-und-gprs-im-reisfeld/">Das Web in Südostasien: Geeks on the train und GPRS im Reisfeld</a></h4>
<p>Der Journalist Thomas Wanhoff lebt seit drei Jahren in verschiedenen Ländern in Südostasien und rief Barcamps in Kambodscha, Vietnam und Laos mit ins Leben. Er stellt bei <em>Kooptech</em> die örtliche Webszene vor: &#8220;In den Städten ist die Smartphonedichte schon fast erschreckend, berücksichtigt man, dass allein in Laos 50 Prozent der Bevölkerung hungern und in Kambodscha die meisten Menschen von weniger als 2 Dollar am Tag leben müssen. Dennoch, gerade in der Webcommunity <strong>spürt man in Südostasien einen Enthusiasmus, der wohl mal in den Gründertagen des Silicon Valley geherrscht habe muss</strong>. Bangkok hat einen Hackerspace, Phnom Penh hat seine samstäglichen Tweetups (Twittermeetings) und bald das dritte Barcamp.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/06/your-guide-to-digital-training-programs-for-mid-career-journalists174.html">Your Guide to Digital Training Programs for Mid-Career Journalists</a></h4>
<p>Craig Silverman stellt bei <em>Mashable </em>Programme amerikanischer Journalistenschulen zur<strong> multimedialen Weiterbildung professioneller Journalisten </strong>vor, die mitten im Berufsleben stehen. Die Liste enthält auch kostenfreie, bzw. sehr preiswerte E-Lehrgänge. Und natürlich empfehle ich zur eigenständigen Weiterbildung auch meine Übersetzung von <a href="http://medialdigital.de/2010/01/20/serie-multimedia-tutorial-rgmp-jetzt-als-kostenloses-ebook/"><strong>Mindy McAdams &#8220;Reporters Guide to Multimedia Proficiency&#8221; (pdf-Reader)</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/06/27/essential-social-media-resources-10/">35 Essential Social Media Resources You May Have Missed</a></h4>
<p><em>Mashable</em> aggregiert seine Listen zu <strong>Social Media Tools</strong> in einer neuen Metaliste.</p>
<h4><a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/10412377.stm">A German view on English football</a></h4>
<p>Der BR-Fernsehjournalist Marcus Schuler hat vor dem WM-Spiel Deutschland &#8211; England einen <strong>Gastbeitrag für die Website der BBC</strong><strong> </strong>verfasst (<a href="http://www.marcus-schuler.com/2010/06/27/a-german-view-on-english-football/"><strong>hier die deutsche Übersetzung auf seinem Blog</strong></a>). Er versucht das Rätsel um die Stereotypen der britischen Boulevardpresse zu lösen: &#8220;What I don&#8217;t understand, though, are newspaper headlines like The Sun&#8217;s &#8220;Get Ready for Germ Warfare&#8221;. [...] When I talk to English friends about football, they never ever use words like &#8220;Blitzkrieg&#8221; or &#8220;Fritz&#8221;. I have no idea why British media, especially the tabloids, use these hackneyed stereotypes. Don&#8217;t they know better? [...] I suspect that <strong>British journalists rely on these stereotypes because they lack creativity</strong>.&#8221; Das ist auch meine Vermutung. Mein erster Klick nach dem Spiel ging gestern übrigens zur Webseite des Revolverblatts <em>The Sun</em>, das u.a. <a href="http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/news/3032367/England-have-no-defence.html"><strong>hier</strong></a> bemerkenswert fair und ganz ohne die Verwendung der Wörter &#8220;blitzkrieg&#8221; und &#8220;German tanks&#8221; berichtete. Die Niederlage war wohl zu eindeutig&#8230;</p>
<h4><a href="http://www.jeriko.de/2010/06/21/los-angeles/">Los Angeles</a></h4>
<p>&#8220;Sechs Tage Los Angeles. Soll ja nicht die allerschönste Stadt in den Vereinigten Staaten sein, was mir aber kaum egaler hätte sein können. Es war USA. Das Land, in dem ich so gerne leben würde&#8221; &#8211; eine <strong>launige Bildreportage mit tollen Fotos </strong>von Christoph Boecken bei <em>Jeriko</em>.</p>
<p><a href="http://www.jeriko.de/2010/06/21/los-angeles/"><em>Foto: Christoph Boecken/Jeriko</em></a></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Alles, was Sie über das Internet wissen sollten</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jun 2010 18:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Toptipp: The internet: Everything you ever need to know Technologieprofessor John Naughton beschreibt im Sunday Observer in neun Schritten, wie das Internet unser Leben verändert hat und weiterhin verändern wird und spannt dabei den Bogen von einem Gedankenexperiment zur Erfindung des Buchdrucks bis zur Notwendigkeit eines angepassten Urheberrechts für das digitale Zeitalter: &#8220;&#8230;our copyright laws [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/failblog-there-I-fixed-it.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3147" title="failblog-there-I-fixed-it" src="http://medialdigital.de/wp-content/failblog-there-I-fixed-it-300x187.png" alt="" width="300" height="187" /></a></h4>
<h4>Toptipp:</h4>
<h4><a href="http://www.guardian.co.uk/technology/2010/jun/20/internet-everything-need-to-know">The internet: Everything you ever need to know</a></h4>
<p>Technologieprofessor John Naughton beschreibt im <em>Sunday Observer</em> in neun Schritten, <strong>wie das Internet unser Leben verändert hat und weiterhin verändern wird </strong>und spannt dabei den Bogen von einem Gedankenexperiment zur Erfindung des Buchdrucks bis zur <strong>Notwendigkeit eines angepassten Urheberrechts für das digitale Zeitalter:</strong> &#8220;&#8230;our copyright laws are now so laughably out of touch with reality that they are falling into disrepute. They urgently need reforming to make them relevant to digital circumstances. The problem is that none of our legislators seems to understand this, so it won&#8217;t happen any time soon.&#8221;</p>
<h4><strong>weitere Tipps:</strong></h4>
<h4><a href="http://www.nieman.harvard.edu/reports.aspx">The Digital Landscape: What&#8217;s Next for News?<br />
</a></h4>
<p>Die neuen <strong>Nieman Reports </strong>sind da, prallvoll mit Links zu interessanten englischsprachigen Beiträgen rund um den digitalen Medienwandel. Allein sechs Texte beschäftigen sich diesmal damit, wie das Internet unser Denken verändert, drei mit interaktivem Storytelling (Newsgames).</p>
<h4><a href="http://www.thepomoblog.com/papers/pomo107.htm">The Evolving User Paradigm</a></h4>
<p>Terry Heaton macht traditionellen Medien in seinem <em>Pomoblog </em>wenige Hoffnung, dass sich die Büchse der Pandora (oder vielleicht besser: das Ölleck im Golf von Mexiko) jemals wieder schließen lässt. Im Gegenteil, schreibt Heaton: &#8220;As users evolve, they demand more from their experience, because they begin to understand how everything works. If technology won&#8217;t help them work around the barriers they encounter, they&#8217;ll simply move along, because they are hip to manipulation and, frankly, don&#8217;t like it. <strong>This growing understanding of how it all works is perhaps the most disruptive element of the evolving user paradigm, because users increasingly are able to create their own experiences as technology becomes easier and easier to use</strong>.&#8221;</p>
<h4><a href="http://netzwertig.com/2010/06/18/newspass-google-will-verlagen-den-traum-von-bezahlinhalten-erfuellen/">Google will Verlagen den Traum von Bezahlinhalten erfüllen</a></h4>
<p>Google plant mit <strong>&#8220;Newspass&#8221;</strong> offenbar eine Paywall, die Verlage zwischen den angezeigten Auszügen (Snippets) in den Suchergebnissen und die Beiträgen setzen können. Zahlungssystem wäre das Google-eigene &#8220;Checkout&#8221;.  <strong>So würden selbst kostenpflichtige Beiträge vom Google-Suchverkehr profitieren.</strong> Vielleicht aber auch nicht, glaubt Martin Weigert bei<em> netzwertig</em>.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.netzpolitik.org/2010/verleger-leistungsschutzrecht-soll-sprache-monopolisieren/">Verleger: Leistungsschutzrecht soll Sprache monopolisieren</a></h4>
<p>Das Dokument der Verlegerlobby zum geplanten <strong>Leistungschutzrecht</strong>, das Markus Beckedahl von <em>netzpolitik</em> zugespielt wurde, machte am Freitag Furore. Beckedahl zitiert unter anderem eine Passage, die in ihren Forderungen weitergeht, als alles, was bisher über die Verlegerforderungen bekannt wurde: &#8220;Um einen effektiven Rechtsschutz zu gewährleisten, sollten nicht nur Teile des Presseerzeugnisses wie einzelne Beiträge, Vorspänne, Bilder und Grafiken geschützt werden. <strong>Schutzwürdig sind beispielsweise auch Überschriften, Sätze, Satzteile etc., soweit sie einer systematischen Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentlichen Wiedergabe in Verbindung mit dem Titel des Presseerzeugnisses dienen.</strong>&#8221; Unter diesen Umständen bekommt die <a href="http://immateriblog.de/urheberrecht/berliner-rede-zum-urheberrecht-meine-2-cent/"><strong>&#8220;erschreckend rückwärts gewandte Rede&#8221; (Kommentar von Matthias Spielkamp bei iRights.info)</strong> </a>der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger ein bedrohliche Bedeutung: Sie bekräftigte, dass das LSR kommen werde. Ihre Rede am 14. Juni in Berlin <a href="http://carta.info/28969/dokumentation-berliner-rede-zum-urheberrecht-von-sabine-leutheusser-schnarrenberger/"><strong>hat Carta im Videostream dokumentiert</strong></a>.</p>
<p>Lesenswerte Reaktionen auf die Veröffentlichung bei <em>netzpolitik</em> sind unter anderem:</p>
<p><strong><a href="http://www.netzpiloten.de/2010/06/18/leistungsschutzrecht-das/">Leistungsschutzrecht, das</a></strong> (Jörg Wittkewitz bei den <em>Netzpiloten</em>)</p>
<p><strong><a href="http://www.neunetz.com/2010/06/18/leistungsschutzrecht-institutionenschutz-mit-monopolisierung-der-sprache/">Leistungsschutzrecht: Institutionenschutz mit Monopolisierung der Sprache</a></strong><strong> </strong>(Marcel Weiss bei <em>neunetz.com</em>)</p>
<h4><a href="http://carta.info/29059/haushaltsabgabe-die-rechnung-hinter-dem-neuen-rundfunkgebuehrenmodell/">Haushaltsabgabe: Die Rechnung hinter dem neuen Rundfunkgebührenmodell</a></h4>
<p>Robin Meyer-Lucht vermutet bei <em>Carta</em> nach einem Einblick in interne Finanzberechnungen, was wirklich hinter der neuen Haushaltsabgabe für Rundfunkgebühren stecken könnte: Es geht darum, die Einnahmen in zumindest jetziger Höhe zu erhalten. Der Öffentlichkeit werden die Planungen freilich als notwendig im Sinne der Einfachheit und Gerechtigkeit verkauft.</p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/06/knight-news-challenge-the-cartoonist-wants-to-make-a-digital-game-of-visual-commentary/">Knight News Challenge: The Cartoonist wants to make a digital game of visual commentary</a></h4>
<p><em>Nieman Journalism Lab</em> beschreibt, <strong>wie das Projekt The Cartoonist Redakteuren helfen will mit einem simplen Webbaukasten aus politischen Cartoons Computerspiele zu entwickeln</strong>. Dadurch sollen die Nutzer dazu angeregt werden, sich intensiv und interaktiv mit politischen Inhalten auseinander zu setzen. The Cartoonist ist eines von zwölf siegreichen Journalismus-Innovationen beim diesjährigen Wettbewerb Knight News Challenge. (Mehr dazu in meinem Blogpost<a href="http://medialdigital.de/2010/06/18/knight-news-challenge-winner-datenjournalismus-und-kollaboration/"><strong> Knight News Challenge Winner: Datenjournalismus und Kollaboration</strong></a>).</p>
<h4><a href="http://www.theatlantic.com/special-report/ideas/archive/2010/06/can-anyone-replace-the-local-beat-reporter/58348/">Can Anyone Replace the Local Beat Reporter?</a></h4>
<p>Connor Friedersdorf erzählt in <em>The Atlantic</em> eine Geschichte mit Beispielen aus dem Großraum Los Angeles, die nachdenklich stimmt: Nicht allein dank des &#8220;Freedom of Information Act&#8221; können Lokalredakteure Korruptionsfälle in der Lokalpolitik aufdecken, sondern auch <strong>weil ihre Medienhäuser die Ressourcen haben, Rechtsstreitigkeiten bis zum Ende auszufechten</strong>. Selbst hartnäckigen Bürgern und Bürgerreportern fehlen dazu in der Regel die Mittel. <strong>Wer ersetzt die Watchdogs, wenn immer mehr Lokalzeitungen aufgeben müssen? </strong></p>
<h4><a href="http://blog.notonthewires.com/2010/06/15/video-ipad-for-journalists/">Video: iPad for journalists</a></h4>
<p><em>Not on the wires</em> stellt Tools vor, mit denen Journalisten das <strong>iPad</strong> zu einem <strong>Arbeitsgerät</strong> umfunktionieren können &#8211; vom zweiten Bildschirm für das Editieren von Videos bis zum Teleprompter.</p>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/2010/06/14/technology/internet/14burger.html?partner=rss&amp;emc=rss">Once Just a Site With Funny Cat Pictures, and Now a Web Empire</a></h4>
<p>Ein Portrait der <em>New York Times</em> über <strong>I Can Haz Cheezburger</strong> &#8211; das vom Katzenfoto mit Pidgeon-Englisch zum <strong>LOL-Imperium </strong>wurde (LOL = Laughing Out Loud, LOL-Seiten = Webseiten mit schadenfrohen Sammlungen von Kuriosiäten). Zum Cheezburger Network gehören unter anderem auch das <a href="http://failblog.org/"><strong>Fail Blog</strong></a> und die grandiose Seite <a href="http://thereifixedit.com/"><strong>There, I fixed it</strong></a> (zeigt die ganze Bandbreite zumeist männlichen Heimwerker-Einfallsreichtums&#8230;).</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Interaktives Storytelling am Beispiel Strafvollzug</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 21:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Prison Valley Ein innovativer Web-Dokumentarfilm von David Dufresne &#38; Philippe Brault über den Wirtschaftsfaktor Strafvollzug in einem 30.00-Seelen-Kaff in Colorado. Das Projekt zeigt, wie der Nutzer in die Thematik förmlich hingezogen wird, wenn eine Dokumentation aus der Linearität ausbricht und interaktives Storytelling ausreizt (und über Facebook, Twitter und eine iPhone App noch erweitert.  Es [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/prison-valley.png"><img class="size-large wp-image-2985 aligncenter" title="prison-valley" src="http://medialdigital.de/wp-content/prison-valley-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://prisonvalley.arte.tv/?lang=de">Prison Valley</a></h4>
<p>Ein <strong>innovativer Web-Dokumentarfilm</strong> von David Dufresne &amp; Philippe Brault über den Wirtschaftsfaktor Strafvollzug in einem 30.00-Seelen-Kaff in Colorado. <strong>Das Projekt zeigt, wie der Nutzer in die Thematik förmlich hingezogen wird, wenn eine Dokumentation aus der Linearität ausbricht  und interaktives Storytelling ausreizt</strong> (und über Facebook, Twitter und eine iPhone App noch erweitert.  Es gibt drei Fassungen: französisch, englisch, deutsch (der Überschriften-Link führt zur deutschen Fassung). Ich habe diese Web-Doku <a href="http://10000words.net/2010/06/the-best-journalism-youll-see-today-prison-valley/"><strong>über <em>10.000 words</em> von Mark Luckie entdeckt</strong></a>. Er hat auf seinem Blog u.a. ein Email-Interview mit dem Autor Dufresne geführt und schwärmt als Digital-Journalist geradezu von diesem Projekt: &#8220;Prison Valley is the epitome of  <em>multimedia</em> journalism, using the right media to tell various aspects of the story to help the viewer better understand it and follow along. The project doesn’t feel forced, it looks amazing, and the viewer is in total control of which part of the project they view. In short, <strong>every journalist should at least view the project, if only to see what the what is possible in digital journalism</strong>.&#8221;</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Behind the scenes of “Prison Valley”<strong><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.innovativeinteractivity.com/2010/05/04/behind-the-scenes-prison-valley/');" rel="nofollow" href="http://www.innovativeinteractivity.com/2010/05/04/behind-the-scenes-prison-valley/"> http://www.innovativeinteractivity.com/2010/05/04/behind-the-scenes-prison-valley/</a></strong> u.a. mit Verweis auf das Storyboard-Tool Scrivener. (Mit Dank an Marcus Bösch für den Hinweis).</p>
<p><strong>weitere Tipps:</strong></p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/06/why-journalists-should-learn-computer-programming153.html">Why Journalists Should Learn Computer Programming</a></h4>
<p>&#8220;You&#8217;ve heard the reasons not to start coding. Now here&#8217;s a list of reasons why you should&#8221; &#8211; Roland Legrand plädiert bei <em>Mediashift</em> dafür, dass <strong>Journalisten wenigstens Grundkenntnisse im Programmieren erwerben sollten</strong> (jenseits von HTML):</p>
<ul>
<li>&#8220;Every year, the digital universe around us becomes deeper and more complex. Companies, governments, organizations and individuals are constantly putting more data online: Text, videos, audio files, animations, statistics, news reports, chatter on social networks&#8230;<strong>Can professional communicators such as journalists really do their job without learning how the digital world works?</strong></li>
</ul>
<ul>
<li>Data are going mobile and are increasingly <strong>geo-located</strong>. As a result, they tell the stories of particular neighborhoods and streets and can be used to tell stories that matter in the lives of your community members.</li>
</ul>
<ul>
<li>People have less time, and that makes it harder to grab their attention. It&#8217;s essential to look for new narrative structures. <strong>Programming enables you to get interactive and tell non-linear stories.</strong>&#8220;</li>
</ul>
<p>Mit interessanter kontroverser Diskussion in den Kommentaren.</p>
<h4><a href="http://felixhuegel.posterous.com/was-ard-and-co-von-npr-lernen-konnen">Was ARD &amp; Co. von NPR lernen können</a></h4>
<p>Felix Hügel glaubt, dass sich die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland in puncto <strong>Integration von Social Media</strong> das sponsoring- und spendenfinanzierte amerikanische <strong>National Public Radio (NPR) zum Vorbild nehmen</strong> sollten: Der Sender nutze Twitter, Facebook, Blogs, eine eigene Community, betreibe diverse Smartphone Apps und eine eine iPad App, lasse seine Hörer Fakten checken,  individuelle Podcasts zusammenstellen, Inhalte über eine offene Schnittstelle remixen und habe den Code für seine Android-App veröffentlicht, damit Entwickler das Produkt verbessern können.</p>
<h4><a title="Permanent Link to The thought copier" rel="bookmark" href="http://www.thehyperlocalist.com/2010/06/02/the-thought-copier/">The thought copier</a></h4>
<p><strong><em>The Hyperlocalist</em> gibt Bloggern und Portalbetreibern Tipps gegen Content-Klau durch klassische Medien</strong>: Originaldokumente lieber auf der eigenen Website zugänglich als bei offenen Diensten wie scribd, die das Einbetten und Herunterladen ermöglichen, ohne dass der Nutzer die Originalseite überhaupt besuchen, geschweige denn verlinken muss. Wenn möglich, digitale Wasserzeichen in Originaldokumente einbauen. Wenn dennoch Inhalte ohne Quellennennung übernommen werden: darüber bloggen und den Fall publik machen! Ein aktueller Fall ist die Geschichte <strong><a href="http://searchengineland.com/woman-follows-google-maps-walking-directions-gets-hit-sues-43212">Woman  Follows Google Maps “Walking” Directions, Gets Hit, Sues</a></strong> bei <em>search engine land</em>, die von zahlreichen (auch deutschen) Medien kopiert wurde ohne den Urheber zu nennen. Autor Danny Sullivan dokumententiert auf seinem Blog daggle <strong>die Chronologie eines Contenklaus</strong>: <strong><a href="http://daggle.com/mainstream-media-stole-news-story-credit-1906">How The Mainstream Media Stole Our News Story Without Credit</a>.</strong></p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/thescoop.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-2984" title="thescoop" src="http://medialdigital.de/wp-content/thescoop-225x112.png" alt="" width="225" height="112" /></a><a href="http://mashable.com/2010/06/04/the-scoop-iphone/">New York Times Launches City Guide and Checkin Tool for iPhone</a></h4>
<p><strong>Die <em>New York Times</em> nutzt das Trendthema ortbasierte Dienste für eine eigene iPhone App</strong>. Nutzer der Applikation &#8220;The Scoop&#8221; bekommen unter anderem Restaurantkritiken und Tipps für Events passend zu ihrem Standort angezeigt. Die App integriert die Dienste und Funktionen Foursquare, Facebook, Twitter, Email und SMS. Näheres bei <em>Mashable</em> (Link in der Überschrift). Deutsche Zusammenfassung mit weiterführenden Links bei <strong><a href="http://www.turi2.de/2010/06/04/heute2-new-york-times-startet-iphone-stadtfuehrer-foursquare-8733700/"><em>turi2</em></a></strong>.</p>
<h4><a title="Verlegerkampf für eine PC-Presse-Gebühr" rel="bookmark" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/verlegerkampf-fuer-eine-pc-presse-gebuehr/">Verlegerkampf für eine PC-Presse-Gebühr</a></h4>
<p>Auch Stefan Niggemeier widmet sich jetzt dem Streitthema Leistungsschutzrecht: &#8220;<strong>Die Forderung nach einem Leistungsschutzrecht ist nur der leicht durchschaubare Versuch, sich subventionieren zu lassen. Deshalb tun sich Leute wie Keese auch so schwer, die juristischen Details und Notwendigkeiten eines solchen Gesetzes zu erörtern.</strong> Ihnen ist völlig egal, was in diesem Gesetz steht, solange es nur sein Ziel erreicht: Das Überleben der Verlage zu sichern. Denn die Verlage sind — nach Ansicht der Verlage — die einzigen Garanten dafür, dass die Bevölkerung gut informiert wird. So lange es ihnen gut geht (wohlgemerkt: den Verlagen; das Wohlergehen der Journalisten ist optional), ist das Funktionieren der Demokratie gesichert.&#8221; Niggemeier disktutierte bei einem Symposium zum Thema Leistungsschutzrecht, veranstaltet von der Medieneaufsicht MA HSH, dem Hans-Bredow-Institut und der Handelskammer Hamburg. Über die Veranstaltung berichtet mit zusätzlichem eigenen Kommentar zum Thema sehr ausführlich auch Christoph Zeuch auf altona.info: &#8220;<strong><a href="http://www.altona.info/2010/06/urheber-verwerter-nutzer-und-leistung-soll-sich-wieder-lohnen/">Urheber, Verwerter, Nutzer: Und Leistung soll sich wieder lohnen</a>&#8220;.</strong></p>
<h4><a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/2010/06/03/markus-albers-wir-mussen-fur-die-neuen-tablets-%E2%80%93-wie-das-ipad-%E2%80%93-neue-formen-des-storytelling-finden/">Markus Albers: Wir müssen für die neuen Tablets – wie das iPad – neue Formen des Storytelling finden</a></h4>
<p><strong>Markus Albers</strong>, Autor (&#8220;Meconomy&#8221;, &#8220;Morgen komm ich später rein&#8221;) und Magazinentwickler (zuletzt &#8220;The Iconist&#8221;) hat die vier Rubrikenfragen der Inititiative &#8220;Ich mach was mit Büchern&#8221; beantwortet. Albers: &#8220;<strong>Ich bin fest davon überzeugt, dass Journalisten und vielleicht auch Buchautoren für die neuen Tablets – wie das iPad – neue Formen des Storytelling finden müssen. Und ich freue mich, daran mitarbeiten zu können</strong>.&#8221;</p>
<h4><a title="DER SPIEGEL auf dem iPad: graﬁsche Schlachtplatte" rel="bookmark" href="http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte">DER SPIEGEL auf dem iPad: graﬁsche Schlachtplatte </a></h4>
<p><strong>Der<em> Fontblog</em> kritisiert Nutzerführung und Design der Spiegel <em>iPad </em>Applikation: &#8220;Mit dieser sieht nichts schöner aus als im gedruckten Heft, ganz im Gegenteil</strong>: Der SPIEGEL-Reader verzichtet auf gestaltete Artikel und überlässt sowohl das Zusammenspiel von Bild und Text dem Zufall, als auch den Umbruch – je nach eingestellter Schriftgröße.&#8221; Blogger Jürgen Siebert beklagt Hurenkinder (einzelne überlaufende Zeilen), schlechte Typografie und missglückte Analogien zu wirklichem Papier (Umblättern). Beim Start der iPhone App des <em>Spiegel</em> zog der Fontblog das Fazit: &#8220;Die Überführung des gedruckten SPIEGEL in einen E-Reader ist missglückt. Es fehlen nicht nur essenzielle Werkzeuge (Vollbild-Titelseite, Lesezeichen, Suche, Zitierfunktion), der Dialog zwischen Text und Bild – eine Stärke der SPIEGEL-Printausgabe – wurde komplett aufgegeben.&#8221; Bei der iPad App ist Sieberts Enttäuschung noch größer.</p>
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