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	<title>Medial Digital &#187; Markus Albers</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Qualitätsjournalismus ist ein weißer Schimmel</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 11:18:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Unser täglich Brot Matthias Dell befragt für den Freitag den Journalistikprofessor Volker Lilienthal über Abwehrkämpfe von Zeitungsverlagen gegen Blogger, Schwierigkeiten bei der Studentenmotivation und „Qualitätsjournalismus“. Aus Sicht der Leser sei dieser in der letzter Zeit überstrapazierte Begriff ein &#8220;Pleonasmus, ein ,weißer Schimmel&#8217;“, sagt Lilienthal. &#8220;Erwarten wir nicht alle legitimerweise von jeglichem Artikel Qualität? Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Pingdom.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3552" title="Twitter-Pingdom" src="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Pingdom-300x206.png" alt="" width="300" height="206" /></a></p>
<h4><strong>Top-Tipp:</strong></h4>
<h4><a href="http://www.freitag.de/kultur/1035-unser-t-glich-brot"><strong>Unser täglich Brot</strong></a></h4>
<p>Matthias Dell befragt für den <em>Freitag</em> den Journalistikprofessor <strong>Volker Lilienthal</strong> über Abwehrkämpfe von  Zeitungsverlagen gegen Blogger, Schwierigkeiten bei der  Studentenmotivation und <strong>„Qualitätsjournalismus“</strong>. Aus Sicht der Leser sei dieser in der letzter Zeit überstrapazierte Begriff ein  &#8220;Pleonasmus, ein ,weißer Schimmel&#8217;“, sagt Lilienthal. <strong>&#8220;Erwarten wir nicht alle  legitimerweise von jeglichem Artikel  Qualität? </strong>Das normale Publikum  versteht das eigentlich nicht.&#8221;</p>
<h4><strong>weitere Tipps:<br />
</strong></h4>
<h4><a title="Permanent Link: Journalists must build a personal brand: 10 tips" rel="bookmark" href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/journalists-must-build-a-personal-brand-10-tips/">Journalists must build a personal brand: 10 tips</a></h4>
<p>Mindy  McAdams, Journalismusprofessorin in Florida, gibt <strong>10 gute Tipps zur  Markenbildung für freie Journalisten</strong>. Und ja, auch in den USA gibt es  eine Diskussion darüber, ob Journalisten &#8220;brands&#8221; sein sollten  (Entmenschlichung! Kommerz! Marketingjargon!) Mindy McAdams ist übrigens die Journalismus-Dozentin, deren 15-teiliges <strong>Multimedia-Tutorial</strong> ich übersetzt und <a href="http://medialdigital.de/2010/01/20/serie-multimedia-tutorial-rgmp-jetzt-als-kostenloses-ebook/"><strong>anschließend als pdf veröffentlicht</strong></a> habe.</p>
<h4><a href="http://www.markusalbers.com/blog/horbuch-selbst-gemacht-wie-man-sein-buch-vertont-ohne-grosen-verlag/">Hörbuch selbst gemacht (ohne Verlag): Wie ich Meconomy vertont habe</a></h4>
<p><strong>&#8220;Meconomy&#8221;</strong>, den Leitfaden mit Beispielen für das selbstbestimmte Leben und Arbeiten, gibt es <strong>ab sofort auch als Hörbuch</strong>. In diesem Blogpost <strong>erklärt Autor Markus Albers, wie er es gemacht hat</strong>,  nämlich wie schon bei der E-Book-Version &#8211; im Eigenverlag. Mehr über  das Publizieren ohne Eigenverlag diskutieren Markus Albers und weitere  Autoren übrigens am 18. September in Hamburg beim <strong><a href="http://www.freischreiber.de/home/machs-dir-selbst-der-freischreiber-zukunftskongress">&#8220;Mach&#8217;s Dir selbst&#8221;-Kongress des Journalistenverbandes Freischreiber</a>.</strong></p>
<h4><a title="Permalink zu Scoopcamp 2010 –  Warum ich mich auf Aron Pilhofer und Oliver Reichenstein freue" rel="bookmark" href="http://www.dpa-newslab.com/2010/08/27/scoopcamp-keynote-speaker/">Scoopcamp 2010 –  Warum ich mich auf Aron Pilhofer und Oliver Reichenstein freue</a></h4>
<p>Gerd Kamp, Leiter des dpa newslab, gibt einen Ausblick auf das von dpa und der Initiative Hamburg at work veranstaltete <strong>Scoopcamp</strong>, das in diesem Jahr zum zweiten Mal ansteht und sich vor allem um das Thema <strong>Datenjournalismus</strong> dreht. <strong>Keynote-Speaker </strong>sind in diesem Jahr <strong>Aron Pilhofer</strong>, Editor Interactive Newsroom Technologies für nytimes.com, und <strong>Oliver Reichenstein</strong> von den Information Architects (Herausgeber der Webtrend Maps). <a href="http://medialdigital.de/2009/09/18/begeisterung-fur-daten-adrian-holovaty-beim-scoopcamp/"><strong>Im vergangenen Jahr sprach Everyblock-Gründer Adrian Holovaty</strong></a>. Bei der <em>Netzpresse Online</em> schreibt Dirk Schmidtke über <a href="http://www.mediencity.de/Daten-und-ihre-Geschichten-Der-Journalismus-aus.6248.0.2.html"><strong>Daten und ihre Geschichten: Der Journalismus aus der Datenbank steht noch am Anfang.</strong></a> Und Lorenz Matzat zeigt, <a href="http://www.datenjournalist.de/datenjournalismus-vor-dem-internet-wetterbericht-finanzdaten-und-co/"><strong>dass es Datenjournalismus auch schon gab, als er noch nicht so hieß</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://emediavitals.com/blog/1005/pros-and-cons-writing-content-farm">The pros and cons of writing for a content farm</a></h4>
<p>Wieder ein <strong>Bericht aus dem Inneren einer Contentfarm</strong>. Ellie Behling zieht bei <em>eMedia Vitals </em>das Resümée ihrer Entscheidung, sich mit Beiträgen für Examiner.com einen Namen im Journalismus zu erschreiben:</p>
<p>&#8220;Here&#8217;s the breakdown:</p>
<ul>
<li>I published a total of 25 posts for Examiner.com from June 11 to November 31, 2009.</li>
<li>My content received a total of 3,906 pageviews in 2009.</li>
<li>I earned a total of $35.73.</li>
</ul>
<p>[...] Each piece paid me, on average, about $1.50. <strong>So, for every post I  wrote, I could basically buy myself half of a beer at happy hour.&#8221;</strong></p>
<p>Ellie Behling schreibt inzwischen nicht mehr für examiner.com.</p>
<h4><strong><a href="http://royal.pingdom.com/2010/09/03/twitter-usage-up-33-over-the-summer">Twitter usage up 33% over the summer</a></strong></h4>
<p>Für alle die sich wundern, ob der große Hype um Twitter vorbei ist: <strong>Twitter hat jetzt weltweit 145 Mio Nutzer,</strong> die monatlich 2,64 Mrd. Tweets absetzen &#8211; das sind 88 Millionen Tweets am Tag (incl. der Nutzung über Clients wie Tweetdeck).</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+Qualit%C3%A4tsjournalismus+ist+ein+wei%C3%9Fer+Schimmel+http://bit.ly/9vtVFV" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+Qualit%C3%A4tsjournalismus+ist+ein+wei%C3%9Fer+Schimmel+http://bit.ly/9vtVFV" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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		<title>Gute Nachrichten für Autoren im Eigenverlag: Netzwerke wichtiger als klassische Buchvermarktung</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 11:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine neue amerikanische Studie zeigt: Persönliche Empfehlungen im Freundeskreis und über soziale Netzwerke sind bei Büchern kaufentscheidender als Verlagspromotion, klassische Werbung oder gedruckte Buchrezensionen. Vor einigen Wochen habe ich ein Interview* mit Markus Albers geführt, der sein neues Buch &#8220;Meconomy&#8221; über selbstbestimmtes Arbeiten im Eigenverlag herausgebracht hat. Darin sagt Albers: [...] von Werbung für Bücher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Eine neue amerikanische Studie zeigt: Persönliche Empfehlungen im Freundeskreis und über soziale Netzwerke sind bei Büchern kaufentscheidender als Verlagspromotion, klassische Werbung oder gedruckte Buchrezensionen.</h4>
<p>Vor einigen Wochen habe ich ein Interview* mit Markus Albers geführt, der sein neues Buch &#8220;Meconomy&#8221; über selbstbestimmtes Arbeiten im Eigenverlag herausgebracht hat. Darin sagt Albers:</p>
<blockquote><p>[...] von Werbung für Bücher hat man oft ein falsches Bild. Das machen die Verlage fast gar nicht, es sei denn man ist ein prominenter Autor oder das Buch schon ein Bestseller – dafür haben die gar keine Budgets.</p></blockquote>
<p>Auf meine Frage, wie wichtig die Mund-Propaganda im sozialen Netz ist, wenn man kein Verlagsmarketing im Rücken hat, sagte Albers:</p>
<blockquote><p>Die ist zentral wichtig, weil ich kein Werbebudget habe. Um zu messen, wie das läuft, richte ich auf Twitter Suchbegriffe ein, schaue nach dem Titel meines Buches und nach meinem Namen und gucke, was die Leute so schreiben. Es klappt tatsächlich sehr gut, die Leute empfehlen das Buch weiter. Dieses Word-of -Mouth funktioniert sogar besser als beim ersten Buch, was an der neuen Vertriebsform liegen mag oder daran, dass inzwischen mehr Menschen in sozialen Netzwerken unterwegs sind.</p></blockquote>
<p>Mehr als 20 Blogger haben außerdem einen Affiliate Link** in ihr Blog eingebunden, über den sie großzügige 40 Prozent Anteil am Verkaufserlös erhalten, wenn das Buch über ihre Seite verkauft wird. Das ist ebenfalls ein Weg für Autoren, das soziale Netz als Verkaufsplattform zu nutzen.</p>
<p>Eine aktuelle Studie, die ich jetzt im Newsletter <a href="http://www.zeldman.com/u/pubtrendsapril2010.pdf"><strong>Publishing Trends (pdf)</strong></a> der US-Buchindustrie gefunden habe, gibt erstens Albers mit seinen Einschätzungen Recht, und kann zweitens weiteren Autoren Mut machen, die ebenfalls damit liebäugeln, ohne die Filter- und Vermarktungsstrukturen eines Verlags- zum Beispiel über die Plattform <a href="http://www.epubli.de/"><strong>epubli</strong></a> &#8211; ihr Projekt als eigenverantwortliche Unternehmer aufzuziehen.</p>
<p>Laut der Studie, bei der die Beweggründe der Kaufentscheidung für fiktionale Literatur auf dem US-Buchmarkt 2009 untersucht wurden, sind persönliche Empfehlungen über Freunde und Verwandte, egal ob von Angesicht zu Angesicht oder über virtuelle Netzwerke, schon heute wesentlich wichtiger als Bestsellerlisten, Online- oder Print-Buchrezensionen, Verlags-PR oder persönliche Beratung im Buchladen. Nur die Positionierung des Buches im Laden &#8211; liegt es in großen Stapeln mitten im Laden aus, muss man danach fragen oder muss es gar erst bestellt werden &#8211; spielt eine noch größere Rolle dabei, ob sich das Buch gut verkauft:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Buchverkauf1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2562" title="Buchverkauf1" src="http://medialdigital.de/wp-content/Buchverkauf1.png" alt="Buchverkauf1" width="437" height="185" /></a></p>
<p>Noch deutlicher ist dieser Trend bei den unter 30-Jährigen zu erkennen. Das soziale Netz ist ihre Informationsquelle Nummer eins für neue und interessante Bücher, während gedruckte Buchrezensionen an ihnen fast völlig vorbei geschrieben werden. Bei den unter 20-Jährigen spielen außerdem auch Empfehlungen durch die Schule noch eine wichtige Rolle:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Buchverkauf2.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2563" title="Buchverkauf2" src="http://medialdigital.de/wp-content/Buchverkauf2.png" alt="Buchverkauf2" width="469" height="316" /></a></p>
<p>Natürlich bezieht sich diese Studie nur auf den US-Markt und lässt sich nicht 1:1 auf deutsche Verhältnisse übertragen. Außerdem habe ich keinen Hinweis darauf gefunden, wie groß die Stichprobe der Befragten war, d. wie repräsentativ die Studie ist. Was sich aber, wie ich finde, darus sehr wohl ableiten lässt: Deutsche Autoren, die den Mut haben, im Eigenverlag zu publizieren und dabei Sicherheit gegen mehr Freiheit und höhere Gewinnmargen einzutauschen, verrennen sich offensichtlich nicht in ein völliges Hirngespinst.</p>
<p>via <a href="http://www.niemanlab.org/2010/04/word-of-mouth-trumps-advertising-for-the-kids-these-days/">Nieman Journalism Lab</a></p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Gestern ist bei &#8220;Spiegel Online&#8221; ein interessanter Bericht über &#8220;Meconomy&#8221; und Self-Publishing erschienen: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,687744,00.html"><strong>E-Books für iPad und Co. &#8211; Es geht auch ohne</strong></a>.</p>
<p>*Das gesamte Interview ist bei mediummagazin <a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/nur-wer-selbstbestimmt-arbeitet-ist-mit-sich-im-reinen/">frei online nachlesbar</a>.</p>
<p>** Disclaimer: Ich hatte bis vor kurzem ebenfalls einen Affiliate Link für &#8220;Meconomy&#8221;. Da ich das Selfpublishing-Experiment für so wegweisend halte, dass ich sicherlich noch häufiger in verschiedenen Zusammenhängen darüber berichten werde, habe ich den Link mittlerweile entfernt, um nicht den Anschein der Vermischung von Verkaufsinteresse und publizistischem Interesse zu erzeugen.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gute+Nachrichten+f%C3%BCr+Autoren+im+Eigenverlag%3A+Netzwerke+wichtiger+als+klassische+Buchvermarktung+http://bit.ly/bDTkX8" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Gute+Nachrichten+f%C3%BCr+Autoren+im+Eigenverlag%3A+Netzwerke+wichtiger+als+klassische+Buchvermarktung+http://bit.ly/bDTkX8" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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		<title>Unternehmer-Journalismus: Interviews mit Markus Albers und Jan Weiler</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 10:16:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eines der Themen, mit denen ich mich in jüngster Zeit intensiv beschäftige, ist Unternehmer-Journalismus. Will heißen: Wie können freie Journalisten eigene Geschäftmodelle entwickeln, um in Zeiten sinkender Honorarbudgets unabhängiger von Verlagen und Sendern zu werden? Wer macht so etwas bereits? Und mit welchem Erfolg? Zu diesem Thema habe ich die Titelgeschichte in der jüngsten Ausgabe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2530 aligncenter" title="entrepreneur" src="http://medialdigital.de/wp-content/entrepreneur.jpg" alt="entrepreneur" width="500" height="333" /></p>
<p>Eines der Themen, mit denen ich mich in jüngster Zeit intensiv beschäftige, ist <strong>Unternehmer-Journalismus</strong>. Will heißen: Wie können freie Journalisten eigene Geschäftmodelle entwickeln, um in Zeiten sinkender Honorarbudgets unabhängiger von Verlagen und Sendern zu werden? Wer macht so etwas bereits? Und mit welchem Erfolg? Zu diesem Thema habe ich die Titelgeschichte in der jüngsten Ausgabe des <em>mediummagazin </em>(3/10) geschrieben (noch nicht frei online verfügbar) und im Rahmen dieser Geschichte mehrere Interviews geführt, die drüben beim <em>mediummagazin</em> jetzt frei online stehen:</p>
<h4><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/nur-wer-selbstbestimmt-arbeitet-ist-mit-sich-im-reinen/">&#8220;Nur wer selbstbestimmt arbeitet, ist mit sich im Reinen&#8221;</a> &#8211; Markus Albers, Autor des E-Books “Meconomy”, über das Veröffentlichen auf eigene Faust und Unternehmertum als erstrebenswerte Arbeits- und Lebensweise.</h4>
<p>(Meine Rezension von &#8220;Meconomy&#8221; gibt es <a href="http://medialdigital.de/2010/03/15/meconomy-von-markus-albers-gibt-es-ab-sofort-auch-gedruckt/"><strong>hier</strong></a>.)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Marukus_Albers.png"><img class="size-medium wp-image-2438 aligncenter" title="Marukus_Albers" src="http://medialdigital.de/wp-content/Marukus_Albers-225x185.png" alt="Marukus_Albers" width="225" height="185" /></a></p>
<h4 style="text-align: left;"><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/sind-sie-gerne-unternehmer-jan-weiler/">Sind Sie gerne Unternehmer, Jan Weiler?</a> &#8211; Der Ex-<em>Stern</em>-Kolumnist und Bestseller-Autor vermarktet seine Kolumne &#8220;Mein Leben als Mensch&#8221; im E-Abo über seine Webseite.</h4>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Jan_Weiler.png"><img class="size-full wp-image-2526 aligncenter" title="Jan_Weiler" src="http://medialdigital.de/wp-content/Jan_Weiler.png" alt="Jan_Weiler" width="180" height="242" /></a></p>
<h4 style="text-align: left;"><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/interview-fleisch/">&#8220;Ein wichtiges Zukunftsthema&#8221;</a><strong> &#8211; Prof. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen”, über Förderbedarf und -möglichkeiten für “Unternehmer-Journalisten”</strong></h4>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Fleisch.png"><img class="size-medium wp-image-2527 aligncenter" title="Fleisch" src="http://medialdigital.de/wp-content/Fleisch-225x227.png" alt="Fleisch" width="225" height="227" /></a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Ebenfalls zum Titelpaket gehört das Interview von Thomas Strothjohann:</p>
<h4 style="text-align: left;"><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/akquise-per-app/">Akquise per App</a> <strong> &#8211; </strong><span style="font-size: 13px;">Michael Görmann</span><strong><span style="font-size: 13px;"> </span><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">startete Anfang Januar eine eigene iPhone-App „Infrared Photography“. </span></strong></h4>
<h3 style="text-align: center;"><span style="font-size: 13px;"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Michael-G%C3%B6rmann-Portrait.jpg"><img class="size-medium wp-image-2527 aligncenter" title="Michael Görmann" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Michael-G%C3%B6rmann-Portrait-174x220.jpg" alt="" width="174" height="220" /></a></span></h3>
<p>und ein Infokasten: <a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/wer-start-ups-foerdert-und-wo-es-guenstige-kredite-gibt/"><strong>Wer Startups fördert</strong></a>.</p>
<p>Außerdem thematisch dazu passend hier nochmal der Hinweis auf mein <strong><a href="http://medialdigital.de/2010/02/02/jeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch/">Interview mit Jeff Jarvis: &#8220;Die Zukunft des Journalismus ist unternehmerisch&#8221;</a>.</strong><strong> </strong></p>
<p><em>Titelfoto: <a href="http://www.flickr.com/photos/rachaelvoorhees/2521106411/">Rachaelvoorhees / Flickr</a></em><strong><br />
</strong></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Unternehmer-Journalismus%3A+Interviews+mit+Markus+Albers+und+Jan+Weiler+http://bit.ly/aYNZRk" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Unternehmer-Journalismus%3A+Interviews+mit+Markus+Albers+und+Jan+Weiler+http://bit.ly/aYNZRk" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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var flattr_dsc = 'Eines der Themen, mit denen ich mich in jüngster Zeit intensiv beschäftige, ist Unternehmer-Journalismus. Will heißen: Wie können freie Journalisten eigene Geschäftmodelle entwickeln, um in Zeiten sinkender Honorarbudgets unabhängiger von Verlagen und Sendern zu werden? Wer macht so etwas bereits? Und mit welchem Erfolg? Zu diesem Thema habe ich die Titelgeschichte in der jüngsten Ausgabe [...]';
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		<title>&#8220;Meconomy&#8221; von Markus Albers ab sofort auch gedruckt</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/3da74e5cf2524942a727eaf3710e5f18" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/meconomy-quer.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2434" title="meconomy-quer" src="http://medialdigital.de/wp-content/meconomy-quer.png" alt="meconomy-quer" width="493" height="176" /></a></p>
<p>&#8220;Meconomy&#8221; &#8211; Wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden &#8211; und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen&#8221; heißt das neue Buch des Berliner Journalisten und Medienberaters Markus Albers. Es hat sich als E-Book schon einige hundert Mal verkauft. Deshalb bietet Albers ab sofort auch eine gedruckte Ausgabe an. Das Buch erscheint als Print on Demand in Kooperation mit der E-Publishing-Plattform <a href="http://www.epublizisten.de/2010/03/link-des-tages-2/"><strong>epubli</strong></a> für 16, 90 Euro in vier verschiedenen Coverversionen: <a href="http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=2973"><strong>green edition,</strong></a> <a href="http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=2972"><strong>pink edition,</strong></a> <a href="http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=2970"><strong>orange edition,</strong></a> und <a href="http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=2971"><strong>blue edition</strong></a><strong>.</strong> epubli erlässt den Käufern die Versandkosten, die normalerweise 4,95 Euro betragen. Man muss dazu im Kaufformular den Code &#8220;epubli-meconomy&#8221; eingeben.</p>
<p>Ich habe mir &#8220;Meconomy&#8221; schon vor einem Monat als iPhone App gekauft und auch komplett auf dem iPhone gelesen (obwohl man in diesem Fall von Markus auf Anfrage auch die pdf-Version als Bonus bekommt). Das Lesen auf dem iPhone geht übrigens überraschend gut, wenn man sich erst einmal an den Mechanismus zum &#8220;Umblättern&#8221; gewöhnt hat. Wahrscheinlich hätte ich es auf Dauer aber doch etwas mühselig gefunden, wenn mich der Inhalt des Buches nicht so fasziniert hätte. In Kürze: Markus Albers beschreibt in &#8220;Meconomy&#8221; warum Menschen, die selbstbestimmt arbeiten, glücklicher, herausgeforderter und oft auch erfolgreicher sind:</p>
<blockquote><p>Willkommen in der <strong>Meconomy</strong>: Wir machen unsere <strong>Hobbys zum Beruf</strong> und verlegen unseren Lebensmittelpunkt dorthin, wo wir <strong>am glücklichsten und produktivsten</strong> sind. Wir müssen uns <strong>als Marke positionieren</strong>, ständig <strong>dazulernen</strong> und Dinge, die wir nicht gern tun, an Dienstleister in fernen Ländern auslagern. Wir machen uns leichteren Herzens selbstständig, aber vor allem werden wir <strong>selbstständiger denken und fühlen</strong>. Es wird ein gutes, aufregendes und erfülltes Leben sein, aber nicht jeder wird es führen können. Die Meconomy wird die Gesellschaft in der Mitte spalten.</p></blockquote>
<p>Dieses Buch kommt genau zur richtigen Zeit, denn auf uns alle rollt gerade ein Tsunami zu. Was wollen wir sein? Besitzstandswahrer in bedrohten Strukturen oder Pioniere einer neuen Wirtschaftswelt? Meconomy macht Mut, rechtzeitig persönliche Weichen zu stellen.Vor allem in der Medienbranche kann sich eigentlich niemand mehr der Illusion hingeben, die eigene Arbeits- und Lebensperspektive benötige keinen Plan B. Feste Arbeitsverhältnisse mit gesicherten Einkommen zerbröseln förmlich. In Verlagen werden die Redaktionen immer weiter ausgedünnt. Was nicht bedeutet, dass im Gegenzug freie Journalisten um so mehr Aufträge bekommen. Jedenfalls nur selten welche, die sich lohnen. Denn ebenso wie die festen Stellen schrumpfen auch die Honoraretats. Doch anstatt sich vergeblich zu bemühen, den Status Quo zu retten, kann man als Betroffener auch versuchen, sich aus diesem Rattenrennen, in dem andere Richtung und Tempo vorgeben, zu befreien. Möglichst vor dem Burnout.</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Marukus_Albers.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2438" title="Marukus_Albers" src="http://medialdigital.de/wp-content/Marukus_Albers.png" alt="Marukus_Albers" width="241" height="199" /></a>Schon Markus Albers erstes Buch &#8220;Morgen komm ich später rein&#8221;, entstand in einer persönlichen Umbruchphase. Kurz vorher hatte der Autor seine Stelle als Managing Editor der deutschen &#8220;Vanity Fair&#8221; gekündigt, um mehr Zeit für eigene Ideen zu haben.  Kurz darauf traf die Einstellung des Magazins seine Kollegen völlig unvorbereitet, während Albers seinen Lebensplan B längst umsetzte. Das Buch wurde ein Wirtschaftsbestseller.</p>
<p>Auch bei &#8220;Meconomy&#8221; hatte der Autor den richtigen Instinkt. Anstatt auf den Verlag zu hören, der das Buch erst in diesem Herbst herausbringen wollte, vertraute er darauf, dass &#8220;Meconomy&#8221; jetzt auf dem Markt sein muss und seine Käufer finden wird. Auch ohne einen Verlag. Seit dem 24. Januar ist &#8220;Meconomy&#8221; als E-Book über verschiedene Plattformen, als pdf-Datei und als iPhone-Applikation für jeweils 9,90 Euro erhältlich. Rund 20 Blogs verkaufen Albers Buch gegen Provision über Affiliate Links. (Dislaimer: Ich habe auch einen solchen Link in der rechten Seitenleiste.)</p>
<p>Einen &#8220;niedrigen vierstelligen Betrag&#8221; steckte Albers an externen Kosten in das Projekt, zum Beispiel in ein professionelles Lektorat und eine ansprechende Webseite. Das ist viel weniger als es einen Verlag gekostet hätte, das Buch auf konventionellem Weg zu veröffentlichen. Und die Kosten dafür hat er schon wieder hereingeholt. Vor allem aber beweist Albers mit &#8220;Meconomy&#8221;, dass er über die aktive Gestaltung einer selbstbestimmten Lebens- und Arbeitswelt nicht nur kluge Thesen verfassen kann, sondern die &#8220;Meconomy&#8221; auch vorlebt. Und zwar mit Vergnügen.</p>
<p>Das hat mir an diesem Buch eigentlich am besten gefallen: Der Autor sieht im Wandel weniger die Bedrohungen, sondern vor allem die Chancen. Dieses Buch ermutigt Menschen, die im Grunde nichts als einen Laptop, ein Handy und einen WLAN-Anschluss brauchen, um arbeiten zu können, weil ihr restliches Kapital aus Ideen und Kontakten besteht, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihr eigenen Geschäftsmodelle zu entwickeln, die zu ihnen passen.</p>
<p>Albers behauptet nicht, dass nun jeder &#8211; zum Beispiel auch ein Bankangestellter oder ein Beamter &#8211; besser als Solo-Selbstständige arbeiten sollte. Aber eine Modedesignerin, die ihre Kollektionen über das Internet vertreibt, ein Kolumnist, der seine Kolumne über seine Webpage per Abo anbietet oder ein Autor, der seine Buchidee ohne Verlag umsetzt &#8211; all das ist heute ohne weiteres möglich. Zusätzlich zu seinen sehr klar formulierten Thesen und Beispielen für neue Arbeits- und Lebensmodelle lässt Albers mehrere Experten in Interviews zu Wort kommen, zum Beispiel den Branding-Experten Simon Anholt, den Reputation-Manager Klaus Eck und den &#8220;Wird&#8221;-Chefredakteur Chris Anderson (&#8220;The Long Tail&#8221;, &#8220;Freemium&#8221;). Diese Interviews kann man aber auch &#8211; ganz im Sinne des &#8220;Freemium&#8221;-Konzeptes -  <a href="http://www.meconomy.me/interviews"><strong>auf der &#8220;Meconomy&#8221;-Homepage nachlesen</strong></a>.</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/mm-Albers.png"><img class="size-large wp-image-2440 alignleft" title="mm-Albers" src="http://medialdigital.de/wp-content/mm-Albers-300x200.png" alt="mm-Albers" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Der Grund, warum ich diese Rezension erst jetzt schreibe, hat übrigens auch mit der &#8220;Meconomy&#8221; zu tun. Über den neuen Trend Unternehmer-Journalismus, wie das Buch &#8220;Meconomy&#8221; entstanden ist und was andere Journalisten und Kreative von diesem Beispiel lernen können, habe ich mit Markus Albers ein Interview geführt. Es sollte ursprünglich auf diesem Blog erscheinen im neuen <a href="http://medialdigital.de/category/unternehmer-journalismus/"><strong>Themenschwerpunkt Unternehmer-Journalismus</strong></a>. (Ich suche mir immer häufiger &#8211; auch &#8211; Themen aus, die ich recherchieren und schreiben möchte, ohne vorher zu fragen, ob es dafür einen klassischen Auftraggeber gibt). Doch dann ergab sich die Chance, das Thema als Titelgeschichte für das soeben erschienene <strong><a href="http://www.mediummagazin.de/">medium magazin</a></strong> (Heft 3/10) auszuweiten. Das Interview mit Markus Albers ist nun Bestandteil davon. Bis Ende März ist der Online-Zugang den Heftabonnenten vorbehalten. Nach Freischaltung werde ich natürlich darauf verlinken. Ansonsten empfehle ich Nicht-Abonnenten, die nicht so lange warten wollen, den Gang zu einer gut sortierten Buchhandlung oder zum Bahnhofskiosk. Es lohnt sich ;-)<br />
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<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%22Meconomy%27%27+von+Markus+Albers+ab+sofort+auch+gedruckt+http://bit.ly/91h7Um" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%22Meconomy%27%27+von+Markus+Albers+ab+sofort+auch+gedruckt+http://bit.ly/91h7Um" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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