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	<title>Medial Digital &#187; New York Times</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Sauna-Talk und HuffPo-Turbine</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 07:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diesmal mit: vielen Tipps zum Online-Journalismus, Ein-Jahres-Paywall-Bilanz der New York Times, einem gesprächigen Saunagast Jeff Jarvis und einem tödlichen Unfall mit einem Content-Aggegator. Zeit für Experimente Steffen Leidel beantwortet im lab Ausbildungsblog der Deutschen Welle (wird reformiert: mehr Online, weniger Radio) &#8220;fünf Statements, die in dem Reformprozess immer wieder zu hören sind und wahrscheinlich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Seattle-Skyline-Header.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5410" title="Seattle Skyline Header" src="http://medialdigital.de/wp-content/Seattle-Skyline-Header.png" alt="" width="600" height="134" /></a></h4>
<h4>Diesmal mit: vielen Tipps zum Online-Journalismus, Ein-Jahres-Paywall-Bilanz der New York Times, einem gesprächigen Saunagast Jeff Jarvis und einem tödlichen Unfall mit einem Content-Aggegator.</h4>
<h4><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=2555">Zeit für Experimente</a></h4>
<p><strong>Steffen Leidel </strong>beantwortet im <strong>lab Ausbildungsblog der Deutschen Welle</strong> (wird reformiert: mehr Online, weniger Radio) &#8220;fünf  Statements, die in dem Reformprozess immer wieder zu hören  sind und wahrscheinlich nicht allein DW-spezifisch sind&#8221;. In der Tat dürften die Fragen und Antworten Mitarbeiter und Stratagen auch weiterer Medienhäuser interessieren (und freie Mitarbeiter auch). Ein &#8220;Best of&#8221; mit vielen Links, da Leidel und sein Kollege <strong>Marcus Bösch</strong> zu fast jedem der angesprochen Aspekte schon etwas geschrieben haben.</p>
<h4><a title="Moving away from ‘the story’: 5 roles of an online investigations team" href="http://onlinejournalismblog.com/2012/02/02/moving-away-from-the-story-5-roles-of-an-online-investigations-team/">Moving away from ‘the story’: 5 roles of an online investigations team</a></h4>
<p>Der britische Journalismus-Professor <strong>Paul Bradshaw</strong>, der seit zehn Jahren Online-Journalismus unterrichtet, will in einem Experiment herausfinden, ob zwei  Extreme im Online-Journalismus vermeidbar sind. Die Probleme: Online-Journalisten neigen entweder dazu, an ihren linearen Geschichten zu feilen, bis si sie wirklich gut sind, verlieren dabei aber online-spezifische Dimensionen wie Feedback und Verlinkungen aus dem Blick. Oder sie produzieren  kurzatmigen Häppchenjournalismus (&#8220;Churnalism&#8221;). Bradshaws Lösungsansatz: Teams zusammenstellen mit festen Rollen wie Community-Manager, Datenjournalist etc.</p>
<h4><a href="http://newsonomics.com/at-almost-400000-digital-subscribers-inside-the-new-york-times-pay-strategy-year-2/"><strong>At Almost 400,000 Subscribers, Inside the News York Times Pay Strategy, Year 2</strong></a></h4>
<p>Medienanalyst <strong>Ken Doctor</strong> hat sich die offiziellen Zahlen der <strong>New York Times</strong> nach einem Jahr Paywall angeschaut und mit Hintergrundinformationen angereichert. Eine der Erkenntnisse: Die NYT konnte gegen den Markttrend ihre für den Anzeigenumsatz wichtige gedruckte Sonntagsauflage im vergangenen Jahr steigern. Allerdings ist das Digitalabo um 60 Dollar pro Jahr günstiger, wenn man die Sonntagszeitung dazubucht, als ohne Sonntagsabo. Das ist aber nur auf den ersten Blick paradox. Dazu Doctor: &#8220;Keep the Sunday paper strong for at least several more years — and quite  likely longer — and the Times gains a fighting chance to find a <strong><a href="http://www.niemanlab.org/2011/03/the-newsonomics-of-sunday-papertablet-subscriptions/">print/digital hybrid model</a> </strong>to sustain its journalism.&#8221;</p>
<h4><a href="http://blog.wiwo.de/ungedruckt/2012/02/05/besser-twittern-eine-studie-zeigt-welche-tweets-wirklich-ankommen/">Besser twittern: Eine Studie zeigt, welche Tweets wirklich ankommen</a></h4>
<p><strong>Sebastian Matthes </strong>gibt in seinem Blog in der Wirtschaftswoche Tipps für den Erfolg bei Twitter. Er beruft sich dabei nicht auf sein Bauchgefühl oder eigene Erfahrungen, sondern auf eine empirische Studie: Was wollen Follower wirklich lesen? Nutzwert und Humor. Killer sind Gejammer über verpasste Straßenbahnen und &#8220;Check-Ins&#8221; bei Foursquare.</p>
<h4><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1546980#/beitrag/video/1546980/Hitziger-Sauna-Talk-mit-Jeff-Jarvis"><strong>Hitziger Sauna-Talk mit Jeff Jarvis</strong></a></h4>
<p><strong>&#8220;Bauerfeind&#8221;</strong> hat sich zum Interview mit <strong>Jeff Jarvis</strong> in der Sauna getroffen. Es ist <a href="http://jakuuub.de/2010/04/14/wie-ich-mit-jeff-jarvis-in-der-sauna-sass/"><strong>nicht das erste Mal</strong></a>, dass Jarvis in der Sauna über seine Thesen plaudert, aber das erste Mal, dass eine Kamera mitlief. Die Video-Aufzeichnung ist in der ZDF-Mediathek abrufbar. Wer Jarvis&#8217; neues Buch &#8220;Public Parts&#8221; nicht kennt, erfährt von ihm eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte. Heiß<strong> </strong>war es allerdings <a href="https://twitter.com/#!/jeffjarvis/status/165749763931779073"><strong>nicht</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://fraupoe.wordpress.com/2012/02/03/engel-links-teufel-rechts-oder-so/">engel links, teufel rechts … oder so</a></h4>
<p>PR-Beraterin <strong>Maria Pöttering</strong>, alias &#8220;Frau Pö&#8221;, denkt nach über Facebooks Timeline/Chronik, über Googles neue Datenschutzbestimmungen und den vieldiskutierten angeblich baldigen Untergang der Netzkultur. Klare Worte.</p>
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<div>
<h4><a href="http://www.theonion.com/articles/huffington-post-employee-sucked-into-aggregation-t,27244/">&#8216;Huffington Post&#8217; Employee Sucked Into Aggregation Turbine</a></h4>
<p>Verfechter eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage werden vielleicht schadenfreudig vernehmen, dass zum ersten Mal ein Mitarbeiter der Content-saugenden <strong>Huffington Post</strong> Opfer des riesigen konzerneigenen Aggregators geworden ist. Mit Todesfolge. Nachzulesen auf dem Satireportal <strong>Onion News</strong>.</p>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Die FON-Bewegung wehrt sich</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 06:33:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zukunft des Journalismus: Reformation statt Revolution Lorenz Matzat fasst bei Netzpolitik die verschiedenen Standpunkte einer leidenschaftlichen US-Debatte um die Zukunft des Journalismus zusammen. Was war passiert? Der Journalist Dean Starkman griff vor einigen Tagen in einem langen Beitrag für für Columbia Journalism Review die Vertreter der von ihm so getauften &#8220;Future of News&#8221;-Bewegung (FON) scharf. [...]]]></description>
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		</div>
<h4><a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/#"></a><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Future-of-Journalism.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-5316" title="Future of Journalism" src="http://medialdigital.de/wp-content/Future-of-Journalism-300x177.png" alt="" width="300" height="177" /></a></h4>
<h4><a href="http://netzpolitik.org/2011/zukunft-des-journalismus-reformation-statt-revolution/">Zukunft des Journalismus: Reformation statt Revolution</a></h4>
<p><strong>Lorenz Matzat </strong>fasst bei Netzpolitik die verschiedenen <strong>Standpunkte einer leidenschaftlichen US-Debatte um die Zukunft des Journalismus </strong>zusammen. Was war passiert? Der Journalist <strong>Dean Starkman</strong> griff vor einigen Tagen in einem <a href="http://www.cjr.org/essay/confidence_game.php?page=all"><strong>langen Beitrag</strong></a> für für Columbia Journalism Review die Vertreter der von ihm so getauften &#8220;Future of News&#8221;-Bewegung (FON) scharf. Die FON-Apologeten Clay, Shirky, Jeff Jarvis, Jay Rosen (und die weiteren üblichen Verdächtigen) würden lieber blind auf eine ungewisse publizistische Zukunft ohne traditionelle Institutionen setzen als auf den Erhalt ebenjener bewährter Institutionen. Von allen Repliken, auf die Lorenz Matzat verlinkt, ist die <a href="http://www.shirky.com/weblog/2011/12/institutions-confidence-and-the-news-crisis/"><strong>furiose Erwiderung von Clay Shirky</strong></a> am lesenswertesten. Man sollte sie unbedingt lesen (allerdings ist Shirkys Webseite vorübergehend nicht aufrufbar, evtl. später probieren).<br />
<a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/#"><br />
</a></p>
<h4><a href="http://gigaom.com/2011/12/02/the-nyt-tries-to-get-its-readers-to-level-up/">The NYT tries to get its readers to ‘level up’</a></h4>
<p><strong>Matthew Ingram</strong> von GigaOm berichtet über <strong>das neue Kommentarsystem der New York Times</strong>. Dabei werden Kommentare von Leser, deren bisherige Kommentare keinen Grund zur Beanstandung gaben, künftig ohne Umweg über die Moderationsschleife freigeschaltet. Kommentare können in Themensträngen dargestellt werden um Bezüge deutlich zu machen. Un der wichtigste Punkt: Man braucht ein FacebookProfil um kommentieren zu können. Letzeres erregte den Zorn vieler Nutzer. Es zeigt aber auch, wie Ingram einen Kommentator zitiert, <strong>wie sehr Facebook zu einem Standardwerkzeug der Internetnutzung geworden ist</strong>. Jedenfalls ist das NYT Modell einen Versuch wert. <strong>Auch hierzulande wird noch nach praktikablen Modellen zwischen zu restriktivem Moderieren einerseits und drohender Troll-Vermüllung andererseits gesucht. </strong>Die Öffnung der Kommentarspalten nur tagsüber an Wochentagen, wie es die Süddeutsche Zeitung im Netz praktiziert, kann jedenfalls nicht der Stein der Weisen sein.</p>
<h4><a href="http://www.ajr.org/Article.asp?id=5209">The Naked Retweet Dilemma</a></h4>
<p>In der amerikanischen Journalismusszene ist <strong>ein Disput darüber entbrannt, ob sich Journalisten mit einer Kurzmeldung bei Twitter gemein machen, wenn sie ihn kommentarlos wiederholen (retweeten)</strong>. Im US-Journalismus gilt strikte Neutralität seit jeher als hohes Gut (Berichte und Leitartikel, bzw. Kommentare erscheinen in den Zeitungen deshalb grundsätzlich auf verschiedenen Seiten. Äußerst rigide Statuten hat die Nachrichtenagentur AP ihren Redakteuren auferlegt. Doch jetzt sich auch der Oregonian aus Portland zu den Hardlinern gesellt. <strong>&#8220;Nackte&#8221; Retweets ohne redaktionelle Einordnung oder Distanzierung sind nicht mehr erlaubt.</strong> Zu den Kritikern der neuen Regeln gehört u.a. der Journalismusprofessor und Autor <strong>Dan Gillmor</strong> (&#8220;We the people&#8221;). Diskussionen über angemessenes Verhalten im sozialen Netz sind wichtig, sagt Gillmor, aber <strong>feste Regeln sollte es in einer Redaktion so wenige wie möglich geben. &#8220;Sie hemmen die Möglichkeiten für Journalisten mit den Nutzern zu kommunizieren.&#8221;</strong> Mehr dazu auf der Webseite des American Journalism Review (s. Überschriftenlink).</p>
<h4><a href="http://infosthetics.com/archives/2011/12/amanda_cox_talks_about_developing_infographics_at_the_new_york_times_graphics.html">Amanda Cox Talks about Developing Infographics at the New York Times</a></h4>
<p>Die Programmiererin <strong>Amanda Cox</strong>, die zum <strong>Infografikteam der New York Times</strong> gehört, ist weniger für brillante Reden als für ihre <a href="http://www.nytimes.com/interactive/business/buy-rent-calculator.html"><strong>brillanten</strong></a> <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/11/13/weekinreview/deficits-graphic.html"><strong>interaktiven</strong></a> <a href="http://www.nytimes.com/interactive/2009/11/06/business/economy/unemployment-lines.html"><strong>Datenvisualisierungen</strong></a> bekannt. Jess 3 hat jetzt mehrere Videos mit öffentlichen Auftritten von Amanda Cox zusammengestellt. Teilweise schwer verständlich (nicht inhaltlich, sondern weil Amanda Cox vieles vernuschelt), aber lohnenswert. Wer sich die Mühe lieber nicht machen möchte &#8211; hier ist ein <a href="http://www.slideshare.net/openjournalism/amanda-cox-visualizing-data-at-the-new-york-times"><strong>Link </strong></a> zu einigen interessanten <strong>Vortragsfolien</strong> von Amanda Cox.</p>
<p><em>Illustration:<a href="http://josephine-poon.blogspot.com/2011/05/future-of-journalism.html"> Wordle / Josephine Poon</a></em></p>
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		<title>Ken Doctors Sieben-Stufen-Test für die neue &#8220;New York Times&#8221; Paywall</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/03/17/ken-doctors-sieben-stufen-test-fur-die-neue-new-york-times-paywall/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 17:38:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute hat die &#8220;New York Times&#8221; den Beginn ihrer schon lange geplanten Paywall gemeldet. Seit dem heutigen Donnerstag müssen zunächst die Kanadier zahlen, ab dem 28. März auch der Rest der Welt. Demnach soll 20 Beiträge im Monat laut Ankündigung des &#8220;New York Times&#8221; Verlegers Sulzberger junior kostenfrei sein (plus Specials, welche die NYT gesondert [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/aceac0774ba040b0ae6a07d1c8a2d575" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/NYT-Paywall.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4731" title="NYT-Paywall" src="http://medialdigital.de/wp-content/NYT-Paywall.png" alt="" width="460" height="355" /></a></p>
<p>Heute hat die &#8220;New York Times&#8221; den Beginn ihrer schon lange geplanten Paywall gemeldet. Seit dem heutigen Donnerstag müssen zunächst die Kanadier zahlen, ab dem 28. März auch der Rest der Welt. Demnach soll 20 Beiträge im Monat laut <a href="http://www.nytimes.com/2011/03/18/opinion/l18times.html?_r=1"><strong>Ankündigung des &#8220;New York Times&#8221; Verlegers Sulzberger junior</strong></a> kostenfrei sein (plus Specials, welche die NYT gesondert auswählt). Alles, was danach pro Monat abgerufen wird, muss von den Nutzern bezahlt werden. Die Kosten betragen in einem abgestuften Modell bis zu 420 Millionen Dollar pro Jahr.</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Ken-Doctor.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4223" title="Ken-Doctor" src="http://medialdigital.de/wp-content/Ken-Doctor-56x75.png" alt="" width="56" height="75" /></a>Medienanalyst <strong>Ken Doctor</strong> war schnell und hat die nun erstmals spezifischen Paywall-Pläne in seiner &#8220;Newsonomics&#8221;-Kolumne bei Nieman Journalism Lab sofort einem <a href="http://www.niemanlab.org/2011/03/the-newsonomics-of-the-new-york-times-pay-fence/"><strong>Sieben-Stufen-Test</strong></a> unterzogen. Allerdings spricht er nicht von einer &#8220;Mauer&#8221;, sondern lieber von einem &#8220;Zaun&#8221;, weil das Bezahlmodell doch ziemlich flexibel und durchlässig ist. lBei der &#8220;Times&#8221; soll man sich allerdings nichts vormachen, betont Doctor. Das Erreichen der einzelnen Stufen sei kein Anlass die Sektkorken knallen zu lassen, sondern markiere jeweils nur den Beginn der nächsten Stufe.</p>
<p>Das sind Ken Doctors sieben Stufen (mit Interpretationen von mir):</p>
<ol>
<li><strong>Eine Wandlungsquote von einem Prozent erreichen.</strong> Das bedeutet: Aus je 100 bisher kostenlosen Nutzern einen zahlenden Kunden machen. Das klingt einfach und würde der &#8220;New York Times&#8221; bei einem Web-Abopreis von 20 $ pro Monat rund 78 Millionen Dollar pro Jahr in die Kassen spülen. Bei zwei Prozent wären es schon 156 Millionen Dollar. Tatsächlich ist diese Wandlungsrate wahrscheinlich schon deshalb nötig, um die stetig sinkenden Abo- und Einzelverkaufsumsätze mit der Printausgabe (683 Millionen Dollar im Jahr 2010) auszugleichen.</li>
<li><strong>Den Geist von &#8220;Times Select&#8221; vertreiben.</strong> Erinnert sich noch jemand an das furchtbare (und furchtbar gescheiterte) erste digitale Abomodell der &#8220;New York Times&#8221; von 2005 bis 2007? Damals waren alle exklusive Inhalte (zum Beispiel die Kolumnen) hinter der Paywall verschwunden, und es gab keine kostenlosen Teaser. Einer der besten NYT-Kolumnisten, Frank Rich, fürchtete sich offenbar so sehr vor einem neuen Desaster, dass er Anfang März seinen Abgang zum &#8220;New York Magazine&#8221; verkündete. Vor ihm ergriffen auch einige Kolumnisten der Londoner  &#8220;Times&#8221; die Flucht, bevor oder kurz nachdem dort Rupert Murdoch dort seine (allerdings unbezwingbare) Paywall hochzog.</li>
<li><strong>Die Abpraller an der Mauer nicht verschrecken.</strong> Sie sind die interessanteste Zielgruppe für die NYT, weil von ihnen zusätzliche Einnahmen zu erwarten sind. Es sind Nachrichten-Vielkonsumenten, aber keine bisherigen Printabonnenten (denn für die gilt die neue Paywall ohnehin nicht). Die Abpraller wollen behutsam umgarnt werden, vielleicht zahlen sie erst, wenn sie das zweite, dritte oder vierte Mal vor der Mauer oder dem Zaun stehen. Manche früher, manche später, viele wahrscheinlich nie.</li>
<li><strong>Die Anzeigenkunden nicht verschrecken. </strong>In den USA <span style="text-decoration: line-through;">macht die NYT laut Doctor</span> beträgt der gesamte digitale Werbeumsatz 28 Milliarden Dollar. Ein halbes Prozent Marktanteilsteigerung entspricht 140 Millionen Dollar. Schon bei geringen prozentuale Verluste auf diesem Feld Einnahmen verlorengehen, müsste die NYT mit einer wiederum höheren Wandlungsquote bei den Webabos wieder ausgleichen.</li>
<li><strong>Ein Abo, viele Plattformen ist riskant.</strong> Printabonnenten zahlen mindestens 600 Dollar im Jahr für ein 7-Tage-die Woche-Abo. Ein reines Digitalabo ist preiswerter. Ken Doctor glaubt deshalb, dass zunehmend mehr Printabonnenten einen Umstieg auf ein Digitalabo erwägen werden. Diesen Gedanken finde ich allerdings nicht logisch, solange die neue Bezahl-Website nicht mehr bietet als die jetzige frei zugängliche Webseite. Denn bisher ist das Preisgefälle Internet (0 Dollar Zugangskosten) gegenüber der Printausgabe (mindesten 600 Dollar im Jahr für tägliche Belieferung) noch größer und damit auch der Anreiz zum reinen Webkonsum der NYT. Nichtsdestotrotz ist das Dilemma real &#8211; im übrigen auch für alle Anbieter attraktiver iPad-Apps. Die Verlage müssen damit möglichst neue zahlende Kunden gewinnen, anstatt ihre bestehenden Printabonnementverträge zu kannibalisieren.</li>
<li><strong>Teil des öffentlichen Diskurses bleiben. </strong>Nicht wäre schlimmer für die New York Times als auf Facebook, Twitter und Co. nicht mehr stattzufinden. Schon jetzt ist der Traffic von Facebook für die NYT viel bedeutsamer als die Abrufe über Google News. Deshalb ist die NYT gut beraten, die freien Verlinkungen aus sozialen Netzwerken auf einzelne Beiträge nicht zu verhindern.</li>
<li><strong>Das journalistische Produkt nicht aus den Augen verlieren.</strong> Vor allem in Krisenzeiten (Ägypten, Libyen, Japan) zeigt sich, welche Medien der internationalen Krisenberichtersattung wirklich gewachsen sind. Nur wenige internationale  Medien spielen in der Topliga &#8211; für mich neben der &#8220;New York Times&#8221; nur der &#8220;Guardian&#8221;, die BBC und &#8211; wenn es um Themen aus dem arabischen Raum geht &#8211; zunehmend auch der englischsprachige Kanal von Al Jazeera. Die gleiche Mühe, die in ein funktionierendes Bezahlmodell gesteckt wird, muss weiterhin auch auf journalistische Innovationen verwandt werden.</li>
</ol>
<p><strong>Mein Fazit:</strong> Wenn die &#8220;New York Times&#8221; mit ihrem abgestuften Paywall-Modell Erfolg hat, wäre das ein wichtiger Schritt für die künftige Finanzierung von Qualitätsjournalismus auf digitalen Plattformen und ein Anreiz für andere Verlage, ebenfalls mit flexiblen Modellen zu experimentieren, anstatt Murdochs starrer Bezahlmauer nachzueifern. Aber natürlich werde ich als bisher regelmäßige NYT-Webseitennutzerin erst einmal versuchen, mit wohldosierten Webseitenaufrufen nicht an die Paywall zu stoßen. Mal sehen, ob die NYT soviel Exklusivität im Netz erzeugt, dass es mir nicht gelingt&#8230;</p>
<p><strong>Links zum Thema:</strong></p>
<p>Dave Winer, Erfinder des RRS-Feeds, mag die neue NYT-Paywall überhaupt nicht: <a href="http://scripting.com/stories/2011/03/17/commentsOnNytPaywallAnnoun.html"><strong>Comments on NYT paywall announcement</strong></a>, ebensowenig Journalismusexperte Steve Outing: <strong><a title="Permanent Link to NYTimes’ new pay model: They blew it!" rel="bookmark" href="http://steveouting.com/2011/03/17/nytimes-new-pay-model-they-blew-it/">NYTimes’ new pay model: They blew it!</a></strong></p>
<p>Mein Interview mit Ken Doctor auf dem Kongress The World After Advertising: <a href="http://medialdigital.de/2010/11/26/ken-doctor-lokalzeitungen-mussen-sich-in-der-digitalen-welt-neu-ins-rennen-bringen/"><strong>Ken Doctor: “Lokalzeitungen müssen sich in der digitalen Welt neu ins Rennen bringen”</strong></a></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: 25 Gebote für guten Journalismus</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 13:56:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: A manifesto for the simple scribe – my 25 commandments for journalists Ex-Guardian-Redakteur Tim Radford schrieb diese 25 Gebote für guten Journalismus schon vor 15 Jahren, also auf der Schwelle zum digitalen Zeitalter. &#8220;I began compiling them because I had just asked myself what was the most important thing to remember about writing a [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Fluglärmkarte.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-4491" title="Fluglärmkarte" src="http://medialdigital.de/wp-content/Fluglärmkarte-300x175.png" alt="" width="300" height="175" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.guardian.co.uk/science/blog/2011/jan/19/manifesto-simple-scribe-commandments-journalists">A manifesto for the simple scribe – my 25 commandments for journalists</a></h4>
<p>Ex-<em>Guardian</em>-Redakteur Tim Radford schrieb diese <strong>25 Gebote für guten Journalismus</strong> schon vor 15 Jahren, also auf der Schwelle zum digitalen Zeitalter. &#8220;I began compiling them because I had just asked myself what was the  most important thing to remember about writing a story, and the answer  came back loud and clear: &#8216;To make somebody read it.&#8217;&#8221; Die goldenen Regeln haben bis heute ihre Gültigkeit nicht verloren.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.focus.de/digital/internet/dld-2011/tid-21086/new-york-times-dampfer-im-digitalen-nebel_aid_592223.html">Dampfer im digitalen Nebel</a></h4>
<p>Björn Sievers und Leif Kramp porträtieren in einem Special bei <em>Focus Online</em> zum Auftakt von <strong>Burdas Digital-Kongress <a href="http://www.dld-conference.com/">DLD</a></strong> in München den <strong>US-Verleger Arthur Sulzberger und seine <em>New York Times</em></strong>: &#8220;Sulzberger meint, dass die &#8216;New York Times&#8217; eines Tages vielleicht  tatsächlich nicht mehr auf Papier erscheinen werde, nur der Zeitpunkt  noch nicht feststeht. Als er im vergangenen Herbst mit dieser Aussage  wiederholte, was er schon drei Jahre zuvor auf dem Weltwirtschaftsforum  in Davos angedeutet hatte, goss er <strong>Wasser auf die Mühlen der  Untergangspropheten der gedruckten Presse</strong>. <strong>Entsprechend nervös wird  jeder der raren Auftritte Sulzbergers verfolgt.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.theeuropean.de/gunnar-sohn/5437-paternalismus-und-deutsche-internet-provinz">Nicht in unserem Hinterhof</a></h4>
<div>
<p>&#8220;Bedrohen die Dienste von Google und Facebook wirklich die  Privatsphäre der Menschen und rechtfertigen staatliche Interventionen,  die von Politikern wie der CSU-Bundesministerin  Ilse Aigner in steter Regelmäßigkeit gefordert werden? Woher kommen der  deutsche Verpixelungs-Sonderweg, die Sehnsucht nach technologisch  <strong>sinnlosen digitalen Radiergummis</strong> und die <strong>Angst vor einer harmlosen  Tracking-Software</strong> wie Google Analytics?&#8221; Das fragt sich der Wirtschaftspublizist Gunnar Sohn in einem Beitrag für <em>The European</em>. Differenzierte Antworten gibt er auch. Sie laufen darauf hinaus: &#8220;<strong>Wir können uns diese provinzielle Rückwärtsgewandtheit einfach nicht mehr leisten.&#8221;</strong></p>
</div>
<h4><a title="Why I Don’t Buy the Quora Hype" rel="bookmark" href="http://techcrunch.com/2011/01/23/why-i-don%e2%80%99t-buy-the-quora-hype/">Why I Don’t Buy the Quora Hype</a></h4>
<p><em>Techcrunch</em> Gastautor Vivek Wadhwa mit einer <strong>skeptischen Einschätzung des mittelfristigen Erfolgs von Quora</strong>, dem momentan überaus gehypten Frage-Antwort Portal. &#8220;I just don’t believe that Quora will “<a href="http://twitter.com/#%21/davemcclure/status/27851549963198466">rule</a>” or become anything like Facebook or Twitter.  It has been a very nice private club; but it’s not for the general public&#8221;, glaubt Wadhwa. Unter anderem deshalb: &#8220;<strong>Silicon Valley is again drinking its own Kool-Aid; it is looking at the  world through its own prism.</strong> This is a common problem here, where we  jump from one fad to another; where venture capitalists start investing  in similar technologies and drive company valuations through the <a href="http://techcrunch.com/2011/01/14/facebook-shares-hit-28-26-per-share-thats-a-70-billion-valuation/">roof</a>; <strong> where TechCrunch hypes the technology du jour and causes entrepreneurs  all over the world to drop what they are doing in favor of building  copycat technologies.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.knightdigitalmediacenter.org/leadership_blog/comments/20110120_how_missing_links_hurt_online_news_part_1">How missing links hurt online news, part 1</a></h4>
<p>Amy Gahran listet in einem Beitrag für das<em> Knight Digital Media Center</em> die häufigsten Ausreden auf, warum noch immer <strong>viele Webseiten von Zeitungen keine externen Links setzen</strong>. Ihrer Meinung nach schaden sich die Websites damit vor allem selbst. Und unaussprochen stecke hinter den meisten der vorgebrachten Argumente dieses: &#8220;<strong>I hate change. Don’t ask me to do anything new/different.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://de.ejo-online.eu/?p=4321">So zwitschern deutsche Journalisten</a></h4>
<p>Tina Bettels hat für das European Journalism Observatory die wichtigsten Erkenntnisse der Studie „<strong>Twitter und Journalismus – Der Einfluss des Social Web auf  die Nachrichten</strong>“ vom Institut für Kommunikationswissenschaft der  Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zusammengefasst (u.a. &#8220;Über zwei Drittel der befragten Journalisten (70%) sind der Ansicht, dass die Bedeutung von Twitter derzeit überschätzt wird.&#8221;) Die Studie gibt es als <a href="http://www.lfm-nrw.de/fileadmin/lfm-nrw/Publikationen-Download/LfM_Doku38_Twitter_Online.pdf"><strong>pdf zum Download</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://spielkultur.ea.de/kategorien/medienkompetenz/gastbeitrag-johnny-haeusler-medien-erziehung-im-grundschulalter-ein-kinderspiel">Gastbeitrag Johnny Haeusler: Medien-Erziehung im Grundschulalter: Ein Kinderspiel?</a></h4>
<p>Wieviel Computer und/oder Internet  ist nützlich oder schädlich für  mein Kind? Hilfe, mein Kind verrät mir nicht alles, was es mit seinem  Handy macht! <strong>Johnny Häusler plädiert für mehr Gelassenheit in der Medienerziehung. </strong>Überzeugend formulierte persönliche Erfahrungen und Einsichten des <em>Spreeblick </em>Gründers im <em>Blog für digitale Spielkultur</em>. Einige Auszüge:</p>
<ul>
<li>Die digitale Welt ist diejenige, in die unsere Kinder hineingeboren   wurden, und sie ist für sie so selbstverständlich und allgegenwärtig  wie  für uns der Fernseher und das Radio.</li>
<li>Kinder medientechnisch unterstützen zu können, bedeutet in  allererster  Linie zu wissen, was sie tun. Und wenn sie es nicht wissen:  Lassen sie  es sich erklären, nämlich von ihren Kindern. Sie werden  schnell  feststellen, wie viel Spaß es ihrem Nachwuchs bereitet, ihnen  etwas  beizubringen. Kinder lieben es, Wissen zu teilen, besonders mit  Ihnen.</li>
<li>Das Handy ist ein Teil unserer Privatsphäre und so wird es digitale   Bereiche geben, zu denen Ihnen (ältere) Kinder keinen Zugang geben. Und   auch das ist okay.</li>
</ul>
<h4><a title="Permanent Link to Fluglärmkarte BBI: Making off" rel="bookmark" href="http://www.datenjournalist.de/fluglarmkarte-bbi-making-off/">Fluglärmkarte BBI: Making of</a></h4>
<p><em>Datenjournalist </em>Lorenz Matzat beschreibt wie <em>taz online </em>den zu erwartenden <strong>Fluglärm rund um den neuen Großflughafen BBI International interaktiv visualisiert</strong> und welche Hürden dabei zu nehmen waren. Er ist Entwickler der Anwendung.</p>
<h4><a href="http://opendata-network.org/2011/01/datenlandkarte-selber-erstellen-eine-anleitung/"><strong>Datenlandkarte selber erstellen &#8211; eine Anleitung</strong></a></h4>
<p>Thomas Pfeiffer von den Webevangelisten zeigt beim <em>Open Data Network</em> <strong>Schritt für Schritt</strong>, wie man eine Datenlandkarte baut.</p>
<h4><a href="http://www.mediabistro.com/10000words/7-innovative-online-maps_b2345">7 Innovative online maps</a></h4>
<p>Mark Luckie stellt bei 10.000 words sieben gelungene Beispiele für interaktive Kartenvisualisierungen vor.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://www.datenjournalist.de/fluglarmkarte-bbi-making-off/">Datenjournalist</a> (<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">cc-Lizenz</a>)</em></p>
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		<title>Scoopcamp highlight: Aron Pilhofer&#8217;s keynote on datajournalism</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 12:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[My personal highlight of the  Scoopcamp 2010 conference in Hamburg on September 29 was definitely Aron Pilhofer &#8216;s keynote. (last year it was the keynote of Everyblock founder Adrian Holovaty). Pilhofer leads a team of ten programmers and interactive news specialists which is responsible for the excellent interactiven visualizations at nytimes.com. As he showed us [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>My personal highlight of the  <a href="http://www.scoopcamp.de/programm/"><strong>Scoopcamp 2010</strong></a> conference in Hamburg on September 29 was definitely <a href="http://www.scoopcamp.de/aron-pilhofer/"><strong>Aron Pilhofer</strong></a> &#8216;s keynote. (last year it was the <a href="http://medialdigital.de/2009/09/19/a-real-data-afficionado-adrian-holovaty-at-the-hamburg-scoopcamp/"><strong>keynote of Everyblock founder Adrian Holovaty</strong></a>). Pilhofer leads a team of ten programmers and interactive news specialists which is responsible for the excellent interactiven visualizations at <strong><a href="http://www.nytimes.com">nytimes.com</a></strong>. As he showed us in one genius example: datajournalism can also be done accoustically.</p>
<p>I filmed Pilhofer&#8217;s speech with my Flip camera and edited it down to a 20 minute &#8220;highlights version&#8221;. Aron showed many screenshots, some of which weren&#8217;t easy to see even live at the venue due to too much ambient light. I have replaced most of them in this video by original screenshots taken from the web. You can find the links to the websites below the video. Please do click around on them &#8211; they are interactive.</p>
<p>Aron Pilhofer talks about what makes great data journalism great, why some visualisations seem wonderfully intuitive and others don&#8217;t. And he talks about why often less is more when visualising data for journalism.</p>
<p><object width="601" height="338"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=15466472&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=15466472&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1&amp;autoplay=0&amp;loop=0" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="601" height="338"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/15466472">Aron Pilhofer Keynote beim Scoopcamp 2010</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>These are the links to the websites I have replaced:</p>
<p><a href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/network/#/overall/most-activity/"><strong>The Top Secret Network of Government and its Contractors</strong></a> (Washington Post)</p>
<p><strong><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/05/01/us/20100501-oil-spill-tracker.html">Tracking the Oil Spill in the Gulf</a> </strong>(New York Times)<strong><br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/ref/elections2004/2004President.html"><strong>Election 2004</strong></a> (New York Times)</p>
<p><strong><a href="http://elections.nytimes.com/2008/results/president/map.html">President Map &#8211; Election Results 2008</a></strong> (New York Times)</p>
<p><a href="http://elections.nytimes.com/2008/results/president/votes.html"><strong>Presidential Big Board &#8211; Election Results 2008</strong></a> (New York Times)</p>
<p><a href="http://elections.nytimes.com/2010/house"><strong>House Race Ratings 2010</strong></a> (New York Times)</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/02/26/sports/olympics/20100226-olysymphony.html"><strong>Fractions of a Second: An Olympic Musical</strong></a> (New York Times)</p>
<p><strong><a href="http://www.nytimes.com/interactive/business/buy-rent-calculator.html">Is It Better to Buy or Rent?</a></strong> (New York Times)</p>
<p><strong><a href="http://www.wired.com/magazine/2010/08/ff_webrip/all/1">The Web Is Dead. Long Live the Internet</a> </strong>(Wired)<br />
<a href="http://www.boingboing.net/2010/08/17/is-the-web-really-de.html"><strong>Is the web really dead?</strong></a> (Boing Boing)</p>
<p>There is a German version of this blogpost <a href="http://medialdigital.de/2010/10/02/scoopcamp-2010-highlights-aus-aron-pilhofers-keynote/"><strong>behind this link</strong></a>.</p>
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		<title>Scoopcamp 2010: Highlights aus Aron Pilhofers Keynote</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Oct 2010 03:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		</div>
<p>Das Highlight des <a href="http://www.scoopcamp.de/programm/"><strong>Scoopcamp 2010</strong></a> am 29. September in Hamburg war für mich eindeutig die Keynote des New York Times Datenchefs <a href="http://www.scoopcamp.de/aron-pilhofer/"><strong>Aron Pilhofer</strong></a> (ebenso wie im letzten Jahr die Keynote von Everyblock-Gründer Adrian Holovaty). Pilhofer leitet ein zehnköpfiges Team, das die exzellenten interaktiven Infografiken entwickelt und umsetzt. Die New York Times gilt für ihre multimediale Aufbereitung von Daten zu Recht als wegweisend.</p>
<p>Ich habe Pilhofers Vortrag mitgefilmt und hier in einer bearbeiteten Version auf 20 Minuten gekürzt. Pilhofer hat viele Screenshots gezeigt, die schon im Saal wegen der ungünstigen Lichtverhätnisse teilweise schlecht zu erkennen waren. Ich habe sie größtenteils durch eigene Screenshots der entsprechenden Webseiten ersetzt. Alle ersetzten Webseiten sind unten verlinkt. Es lohnt sich sie anzuklicken, denn dahinter stecken sehr interessante interaktive Grafiken.</p>
<p>Pilhofer erläutert, was guten Datenjournalismus auszeichnet, warum manche Grafiken wunderbar intuitiv funktionieren und andere nicht. Und darüber, warum bei der Aufbereitung von Daten für journalistische Zwecke weniger oft mehr ist.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/15466472?portrait=0" width="601" height="338" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/15466472">Aron Pilhofer Keynote beim Scoopcamp 2010</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Dies sind die Links zu den Webseiten, die ich im Original eingefügt habe:</p>
<p><a href="http://projects.washingtonpost.com/top-secret-america/network/#/overall/most-activity/"><strong>The Top Secret Network of Government and its Contractors</strong></a> (Washington Post)</p>
<p><strong><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/05/01/us/20100501-oil-spill-tracker.html">Tracking the Oil Spill in the Gulf</a> </strong>(New York Times)<strong><br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/ref/elections2004/2004President.html"><strong>Election 2004</strong></a> (New York Times)</p>
<p><strong><a href="http://elections.nytimes.com/2008/results/president/map.html">President Map &#8211; Election Results 2008</a></strong> (New York Times)</p>
<p><a href="http://elections.nytimes.com/2008/results/president/votes.html"><strong>Presidential Big Board &#8211; Election Results 2008</strong></a> (New York Times)</p>
<p><a href="http://elections.nytimes.com/2010/house"><strong>House Race Ratings 2010</strong></a> (New York Times)</p>
<p><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2010/02/26/sports/olympics/20100226-olysymphony.html"><strong>Fractions of a Second: An Olympic Musical</strong></a> (New York Times)</p>
<p><strong><a href="http://www.nytimes.com/interactive/business/buy-rent-calculator.html">Is It Better to Buy or Rent?</a></strong> (New York Times)</p>
<p><strong><a href="http://www.wired.com/magazine/2010/08/ff_webrip/all/1">The Web Is Dead. Long Live the Internet</a> </strong>(Wired)<br />
<a href="http://www.boingboing.net/2010/08/17/is-the-web-really-de.html"><strong>Is the web really dead?</strong></a> (Boing Boing)</p>
<p>Über Aron Pilhofers Keynote und den <a href="http://medialdigital.de/2010/09/30/open-data-im-lokaljournalismus-folien-vom-scoopcamp-2010/"><strong>Datenjournalismus-Workshop</strong></a>, den Lorenz Matzat und ich beim Scoopcamp gemeinsam gegeben haben, berichtet auch Claus Hesseling <a href="http://www.claushesseling.de/netzprotokolle/2010/10/scoopcamp-wieder-dr-datenpornografie"><strong>in seinem Blog</strong></a> und <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1046187"><strong> für die dpa. </strong></a></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Jay Rosens Rat an junge Journalisten</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/09/12/linktipps-zum-wochenstart-jay-rosens-rat-an-junge-journalisten/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 19:43:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: The Journalists Formerly Known as the Media: My Advice to the Next Generation Der New Yorker Journalismusprofessor Jay Rosen hat seine brillante Rede vor französischen Journalismusstudenten auf seinen Posterous-Blog gestellt. Rosen spannt den Bogen vom Medienwandel zur Industrialisierung und zur französischen Revolution. weitere Tipps: Dann mögen Sie sicher auch&#8230; Mario Sixtus und Fiete Stegers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
			<a href="http://api.tweetmeme.com/share?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F09%2F12%2Flinktipps-zum-wochenstart-jay-rosens-rat-an-junge-journalisten%2F"><br />
				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2010%2F09%2F12%2Flinktipps-zum-wochenstart-jay-rosens-rat-an-junge-journalisten%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Empfehlungssystem.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3584" title="Empfehlungssystem" src="http://medialdigital.de/wp-content/Empfehlungssystem-300x176.png" alt="" width="300" height="176" /></a></p>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://jayrosen.posterous.com/the-journalists-formerly-known-as-the-media-m">The Journalists Formerly Known as the Media: My Advice to the Next Generation</a></h4>
<p>Der New Yorker Journalismusprofessor <strong>Jay Rosen</strong> hat seine <strong>brillante Rede vor französischen Journalismusstudenten</strong> auf seinen Posterous-Blog gestellt. Rosen spannt den Bogen vom Medienwandel zur Industrialisierung und zur französischen Revolution.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://breitband.dradio.de/dann-mogen-sie-sicher-auch/">Dann mögen Sie sicher auch&#8230;</a></h4>
<p>Mario Sixtus und Fiete Stegers haben einen hörenswerten Beitrag für die dradio Wissen Sendung &#8220;Kultur&#8221; <span style="text-decoration: line-through;">&#8220;Breitband&#8221;</span> <span style="text-decoration: line-through;">produziert</span> aus dem Elektrischen Reporter recycelt (was die Qualität nicht mindert). Es geht um <strong>künstliche Intelligenz und Empfehlungssysteme</strong> und um Amazon, das eigentlich immer noch sehr dumme Vorschläge macht.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.marian-semm.de/2010/09/oberberg-aktuell-auf-augenhoehe-mit-dem-platzhirschen-serie-lokalzeitung-2-0-folge-6/">Auf Augenhöhe mit dem Platzhirschen – wie eine profitable Nur-Online-Regionalzeitung funktioniert (Serie Lokalzeitung 2.0 – Folge 6)</a></h4>
<p>Medienberater Marian Semm hat nach langer Pause seine Blogserie über neue Modelle des Lokaljournalismus fortgesetzt. Diesmal mit einem <strong>Interview mit Frank Sczepurek, dem Macher der Onlinezeitung <a href="http://www.oberberg-aktuell.de/"><em>Oberberg Aktuell</em></a>,</strong> die es seit zehn Jahren gibt, die pro Tag mehr als 10.000 Besucher erreicht und nach eigenen Angaben profitabel arbeitet.</p>
<h4><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/fuenf-tage-fuer-guten-journalismus/">&#8220;Fünf Tage für guten Journalismus&#8221;</a></h4>
<p>Annette Hillebrand, Leiterin der  <strong><a href="http://www.akademie-fuer-publizistik.de/" target="_blank">Akademie für Publizistik</a></strong> (AfP), die am 20. September in Hamburg ihr 40jähriges Bestehen feiert, erläutert im Interview mit dem <em>medium magazin</em>, welche Bereitschaft sie sich von den <strong>Medienhäusern</strong> wünscht, wenn es um die <strong>Weiterbildung</strong> der Mitarbeiter geht.</p>
<h4 id="post-3850"><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/09/10/das-burda-paradox-und-die-times-zukunft/">Das Burda-Paradox und die Times-Zukunft</a></h4>
<p>Christian Jakubetz vergleicht die Online-Strategien der <em>New York Times</em> und von Burda:</p>
<p>&#8220;Da ist zum einen der Verleger der New York Times, der etwas gesagt hat, was man letztendlich wenig  überraschend findet: das nämlich irgendwann <strong>der Tag kommt, an dem man aufhören würde, die Times zu drucken.</strong> Natürlich weiß man nicht, wann das sein wird, aber der Tag, da ist man sich in New York sicher, kommt. In absehbarer Zeit.</p>
<p>Und da ist dann auch Phillip Welte, Vorstand bei Burda, des Web-Enthusiasmus weitgehend unverdächtig. Welte kündigt an, dass Burda die Online-Aktivitäten auf ein Minimum absenken wird. Kurz gefasste Variante: Natürlich akzeptiere man die Notwendigkeit von Präsenz im Netz, <strong>finanzierbaren (Qualitäts-)Journalismus im Netz hält er aber schlichtweg für gescheitert und nachgerade unmöglich.</strong>&#8221;</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://roychristopher.com/danah-boydprivacy-context-control">danah boyd: Privacy = Context + Control</a></h4>
<p>Der amerikanische Kommunikationswissenschaftler und Subkultur-Blogger Roy Christopher interviewt die Social-Media-Expertin Danah Boyd. 1:1 auf hiesige Verhältnisse übertragbar ist diese Passage:</p>
<p>&#8220;<em>The news loves a juicy online scandal, but their worries are always seem so overblown to those in-the-know. What should we do about it?</em><strong> </strong></p>
<p><strong>db: </strong>Find a different business model for news so that journalists don’t resort to sensationalism? More seriously, I don’t know how to combat a lot of fear mongering. It’s not just journalists. It’s parents and policy makers and educators. People are afraid and they fear what they don’t know. It’s really hard to grapple with that. <strong>But what really bothers me about the fear mongering is that it obscures the real risks that youth face while also failing to actually help the youth who are most at-risk.</strong>&#8221;</p>
<p>Interessant ist auch Boyds Unterscheidung von &#8220;<strong>persönlich</strong>&#8221; versus &#8220;<strong>privat</strong>&#8221; am Beispiel von Jay Rosens Tweets.</p>
<h4><a href="http://felixhuegel.posterous.com/das-social-media-dashboard-von-npr-ein-vorbil">Das Social-Media-Dashboard von NPR &#8211; ein Vorbild für deutsche Radiosender?</a></h4>
<p>Felix Hügel lobt die Konsequenz, mit dem das amerikanische spendenfinanzierte<strong> National Public Radio (NPR)</strong> seine Homepage zu einem <strong>nutzerzentrischen Social-Media-Cockpit</strong> umgestaltet hat und empfiehlt deutschen Radiosendern, sich dieses Modell genau anzusehen und davon zu lernen.</p>
<h4><a href="http://www.wordyard.com/2010/09/09/how-will-the-app-stores-new-newsstand-be-censored/">How will the App Store’s “new newsstand” be censored? We’ll know it when we see it</a></h4>
<p>Scott Rosenberg empfiehlt Verlegern, die immer noch auf die Knie fallen und beten, weil Steve Jobs das iPad auf den Markt gebracht hat, einen Blick in die neuen Geschäftsbedingungen des App Stores. Rosenberg zitiert daraus: &#8220;We will reject Apps for any content or behavior that we believe is over the line. <strong>What line, you ask? Well, as a Supreme Court Justice once said, &#8216;I’ll know it when I see it.&#8217; And we think that you will also know it when you cross it.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/09/07/next-5-years-social-media/">The Next 5 Years in Social Media</a></h4>
<p>Mashable benennt die <strong>Trends der kommenden Jahr im sozialen Netz</strong>: Es wird mobiler, Netzwerkeffekte werden sich weiter verstärken (die Großen werden noch größer), das Fernsehen verschmilzt mit dem sozialen Netz, auch das Internet der Dinge wird sozial (Körperfettwaagen kommunizieren miteinander etc.)</p>
<h4><a href="http://richworks.in/2010/04/50-most-stunning-examples-of-data-visualization-and-infographics/">50 most stunning examples of data visualization and infographics</a></h4>
<p>So gut können <strong>Infografiken</strong> aussehen, einfach eine Augenweide.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Lernen.gif&amp;filetimestamp=20070814163759">Carl Philipp Burkert @ Wikimedia</a> CC-by-sa 2.0/de</em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Interaktives Storytelling am Beispiel Strafvollzug</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 21:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Prison Valley Ein innovativer Web-Dokumentarfilm von David Dufresne &#38; Philippe Brault über den Wirtschaftsfaktor Strafvollzug in einem 30.00-Seelen-Kaff in Colorado. Das Projekt zeigt, wie der Nutzer in die Thematik förmlich hingezogen wird, wenn eine Dokumentation aus der Linearität ausbricht und interaktives Storytelling ausreizt (und über Facebook, Twitter und eine iPhone App noch erweitert.  Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/prison-valley.png"><img class="size-large wp-image-2985 aligncenter" title="prison-valley" src="http://medialdigital.de/wp-content/prison-valley-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://prisonvalley.arte.tv/?lang=de">Prison Valley</a></h4>
<p>Ein <strong>innovativer Web-Dokumentarfilm</strong> von David Dufresne &amp; Philippe Brault über den Wirtschaftsfaktor Strafvollzug in einem 30.00-Seelen-Kaff in Colorado. <strong>Das Projekt zeigt, wie der Nutzer in die Thematik förmlich hingezogen wird, wenn eine Dokumentation aus der Linearität ausbricht  und interaktives Storytelling ausreizt</strong> (und über Facebook, Twitter und eine iPhone App noch erweitert.  Es gibt drei Fassungen: französisch, englisch, deutsch (der Überschriften-Link führt zur deutschen Fassung). Ich habe diese Web-Doku <a href="http://10000words.net/2010/06/the-best-journalism-youll-see-today-prison-valley/"><strong>über <em>10.000 words</em> von Mark Luckie entdeckt</strong></a>. Er hat auf seinem Blog u.a. ein Email-Interview mit dem Autor Dufresne geführt und schwärmt als Digital-Journalist geradezu von diesem Projekt: &#8220;Prison Valley is the epitome of  <em>multimedia</em> journalism, using the right media to tell various aspects of the story to help the viewer better understand it and follow along. The project doesn’t feel forced, it looks amazing, and the viewer is in total control of which part of the project they view. In short, <strong>every journalist should at least view the project, if only to see what the what is possible in digital journalism</strong>.&#8221;</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Behind the scenes of “Prison Valley”<strong><a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.innovativeinteractivity.com/2010/05/04/behind-the-scenes-prison-valley/');" rel="nofollow" href="http://www.innovativeinteractivity.com/2010/05/04/behind-the-scenes-prison-valley/"> http://www.innovativeinteractivity.com/2010/05/04/behind-the-scenes-prison-valley/</a></strong> u.a. mit Verweis auf das Storyboard-Tool Scrivener. (Mit Dank an Marcus Bösch für den Hinweis).</p>
<p><strong>weitere Tipps:</strong></p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/06/why-journalists-should-learn-computer-programming153.html">Why Journalists Should Learn Computer Programming</a></h4>
<p>&#8220;You&#8217;ve heard the reasons not to start coding. Now here&#8217;s a list of reasons why you should&#8221; &#8211; Roland Legrand plädiert bei <em>Mediashift</em> dafür, dass <strong>Journalisten wenigstens Grundkenntnisse im Programmieren erwerben sollten</strong> (jenseits von HTML):</p>
<ul>
<li>&#8220;Every year, the digital universe around us becomes deeper and more complex. Companies, governments, organizations and individuals are constantly putting more data online: Text, videos, audio files, animations, statistics, news reports, chatter on social networks&#8230;<strong>Can professional communicators such as journalists really do their job without learning how the digital world works?</strong></li>
</ul>
<ul>
<li>Data are going mobile and are increasingly <strong>geo-located</strong>. As a result, they tell the stories of particular neighborhoods and streets and can be used to tell stories that matter in the lives of your community members.</li>
</ul>
<ul>
<li>People have less time, and that makes it harder to grab their attention. It&#8217;s essential to look for new narrative structures. <strong>Programming enables you to get interactive and tell non-linear stories.</strong>&#8220;</li>
</ul>
<p>Mit interessanter kontroverser Diskussion in den Kommentaren.</p>
<h4><a href="http://felixhuegel.posterous.com/was-ard-and-co-von-npr-lernen-konnen">Was ARD &amp; Co. von NPR lernen können</a></h4>
<p>Felix Hügel glaubt, dass sich die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland in puncto <strong>Integration von Social Media</strong> das sponsoring- und spendenfinanzierte amerikanische <strong>National Public Radio (NPR) zum Vorbild nehmen</strong> sollten: Der Sender nutze Twitter, Facebook, Blogs, eine eigene Community, betreibe diverse Smartphone Apps und eine eine iPad App, lasse seine Hörer Fakten checken,  individuelle Podcasts zusammenstellen, Inhalte über eine offene Schnittstelle remixen und habe den Code für seine Android-App veröffentlicht, damit Entwickler das Produkt verbessern können.</p>
<h4><a title="Permanent Link to The thought copier" rel="bookmark" href="http://www.thehyperlocalist.com/2010/06/02/the-thought-copier/">The thought copier</a></h4>
<p><strong><em>The Hyperlocalist</em> gibt Bloggern und Portalbetreibern Tipps gegen Content-Klau durch klassische Medien</strong>: Originaldokumente lieber auf der eigenen Website zugänglich als bei offenen Diensten wie scribd, die das Einbetten und Herunterladen ermöglichen, ohne dass der Nutzer die Originalseite überhaupt besuchen, geschweige denn verlinken muss. Wenn möglich, digitale Wasserzeichen in Originaldokumente einbauen. Wenn dennoch Inhalte ohne Quellennennung übernommen werden: darüber bloggen und den Fall publik machen! Ein aktueller Fall ist die Geschichte <strong><a href="http://searchengineland.com/woman-follows-google-maps-walking-directions-gets-hit-sues-43212">Woman  Follows Google Maps “Walking” Directions, Gets Hit, Sues</a></strong> bei <em>search engine land</em>, die von zahlreichen (auch deutschen) Medien kopiert wurde ohne den Urheber zu nennen. Autor Danny Sullivan dokumententiert auf seinem Blog daggle <strong>die Chronologie eines Contenklaus</strong>: <strong><a href="http://daggle.com/mainstream-media-stole-news-story-credit-1906">How The Mainstream Media Stole Our News Story Without Credit</a>.</strong></p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/thescoop.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-2984" title="thescoop" src="http://medialdigital.de/wp-content/thescoop-225x112.png" alt="" width="225" height="112" /></a><a href="http://mashable.com/2010/06/04/the-scoop-iphone/">New York Times Launches City Guide and Checkin Tool for iPhone</a></h4>
<p><strong>Die <em>New York Times</em> nutzt das Trendthema ortbasierte Dienste für eine eigene iPhone App</strong>. Nutzer der Applikation &#8220;The Scoop&#8221; bekommen unter anderem Restaurantkritiken und Tipps für Events passend zu ihrem Standort angezeigt. Die App integriert die Dienste und Funktionen Foursquare, Facebook, Twitter, Email und SMS. Näheres bei <em>Mashable</em> (Link in der Überschrift). Deutsche Zusammenfassung mit weiterführenden Links bei <strong><a href="http://www.turi2.de/2010/06/04/heute2-new-york-times-startet-iphone-stadtfuehrer-foursquare-8733700/"><em>turi2</em></a></strong>.</p>
<h4><a title="Verlegerkampf für eine PC-Presse-Gebühr" rel="bookmark" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/verlegerkampf-fuer-eine-pc-presse-gebuehr/">Verlegerkampf für eine PC-Presse-Gebühr</a></h4>
<p>Auch Stefan Niggemeier widmet sich jetzt dem Streitthema Leistungsschutzrecht: &#8220;<strong>Die Forderung nach einem Leistungsschutzrecht ist nur der leicht durchschaubare Versuch, sich subventionieren zu lassen. Deshalb tun sich Leute wie Keese auch so schwer, die juristischen Details und Notwendigkeiten eines solchen Gesetzes zu erörtern.</strong> Ihnen ist völlig egal, was in diesem Gesetz steht, solange es nur sein Ziel erreicht: Das Überleben der Verlage zu sichern. Denn die Verlage sind — nach Ansicht der Verlage — die einzigen Garanten dafür, dass die Bevölkerung gut informiert wird. So lange es ihnen gut geht (wohlgemerkt: den Verlagen; das Wohlergehen der Journalisten ist optional), ist das Funktionieren der Demokratie gesichert.&#8221; Niggemeier disktutierte bei einem Symposium zum Thema Leistungsschutzrecht, veranstaltet von der Medieneaufsicht MA HSH, dem Hans-Bredow-Institut und der Handelskammer Hamburg. Über die Veranstaltung berichtet mit zusätzlichem eigenen Kommentar zum Thema sehr ausführlich auch Christoph Zeuch auf altona.info: &#8220;<strong><a href="http://www.altona.info/2010/06/urheber-verwerter-nutzer-und-leistung-soll-sich-wieder-lohnen/">Urheber, Verwerter, Nutzer: Und Leistung soll sich wieder lohnen</a>&#8220;.</strong></p>
<h4><a href="http://wasmitbuechern.de/index.php/2010/06/03/markus-albers-wir-mussen-fur-die-neuen-tablets-%E2%80%93-wie-das-ipad-%E2%80%93-neue-formen-des-storytelling-finden/">Markus Albers: Wir müssen für die neuen Tablets – wie das iPad – neue Formen des Storytelling finden</a></h4>
<p><strong>Markus Albers</strong>, Autor (&#8220;Meconomy&#8221;, &#8220;Morgen komm ich später rein&#8221;) und Magazinentwickler (zuletzt &#8220;The Iconist&#8221;) hat die vier Rubrikenfragen der Inititiative &#8220;Ich mach was mit Büchern&#8221; beantwortet. Albers: &#8220;<strong>Ich bin fest davon überzeugt, dass Journalisten und vielleicht auch Buchautoren für die neuen Tablets – wie das iPad – neue Formen des Storytelling finden müssen. Und ich freue mich, daran mitarbeiten zu können</strong>.&#8221;</p>
<h4><a title="DER SPIEGEL auf dem iPad: graﬁsche Schlachtplatte" rel="bookmark" href="http://www.fontblog.de/der-spiegel-auf-dem-ipad-grafische-schlachtplatte">DER SPIEGEL auf dem iPad: graﬁsche Schlachtplatte </a></h4>
<p><strong>Der<em> Fontblog</em> kritisiert Nutzerführung und Design der Spiegel <em>iPad </em>Applikation: &#8220;Mit dieser sieht nichts schöner aus als im gedruckten Heft, ganz im Gegenteil</strong>: Der SPIEGEL-Reader verzichtet auf gestaltete Artikel und überlässt sowohl das Zusammenspiel von Bild und Text dem Zufall, als auch den Umbruch – je nach eingestellter Schriftgröße.&#8221; Blogger Jürgen Siebert beklagt Hurenkinder (einzelne überlaufende Zeilen), schlechte Typografie und missglückte Analogien zu wirklichem Papier (Umblättern). Beim Start der iPhone App des <em>Spiegel</em> zog der Fontblog das Fazit: &#8220;Die Überführung des gedruckten SPIEGEL in einen E-Reader ist missglückt. Es fehlen nicht nur essenzielle Werkzeuge (Vollbild-Titelseite, Lesezeichen, Suche, Zitierfunktion), der Dialog zwischen Text und Bild – eine Stärke der SPIEGEL-Printausgabe – wurde komplett aufgegeben.&#8221; Bei der iPad App ist Sieberts Enttäuschung noch größer.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (49)</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 21:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: The Google/China hacking case: How many news outlets do the original reporting on a big story? Jonathan Stray hat für Nieman Journalism Lab in einer akribischen Recherche analysiert, welche Medien in den Google/China-Hacker-Skandal zumindest in Teilen mit eigener Berichterstattung eingestiegen sind: &#8220;Out of the 121 distinct versions of last week’s story about tracing Google’s [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/state-of-the-internet.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2297" title="state-of-the-internet" src="http://medialdigital.de/wp-content/state-of-the-internet.png" alt="state-of-the-internet" width="255" height="185" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/02/the-googlechina-hacking-case-how-many-news-outlets-do-the-original-reporting-on-a-big-story/">The Google/China hacking case: How many news outlets do the original reporting on a big story? </a></h4>
<p>Jonathan Stray hat für <em>Nieman Journalism Lab </em>in einer akribischen Recherche analysiert, welche Medien in den Google/China-Hacker-Skandal zumindest in Teilen mit eigener Berichterstattung eingestiegen sind: <strong>&#8220;Out of the 121 distinct versions of last week’s story about tracing Google’s recent attackers to two schools in China, 13 (11 percent) included at least some original reporting</strong>.&#8221; Ein erschütternde Dokumentation zum Thema Copy-Paste-Journalismus.</p>
<h4>Weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.faz.net/s/RubCC801D08D34145F4A46F9638F4147CFF/Doc~EC51AF0FB18A0406EB7DE4E3621156A35~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Kein Kurzschluss in den „Connected Worlds“</a></h4>
<p><strong>Achim Berg</strong>, Chef von Microsoft Deutschland, nimmt sich im Vorfeld der Cebit 2010 in einem Gastbeitrag für die <em>FAZ</em> die &#8220;Kritiker der digitalen Revolution&#8221; in &#8220;deutschen Feuilletons und Talkshows&#8221; vor. Am interessantesten finde ich weniger die &#8211; erwartbaren, aber gemäßigten &#8211; Seitenhiebe auf Schirrmacher und Co., sondern diese Passage: &#8220;<strong>Dänemark lässt als eines der ersten Länder weltweit Internetrecherchen während der Abiturprüfung zu</strong>. Offensichtlich weil erkannt wird, dass Schule und Gesellschaft nicht nur eine enorm wichtige Rolle für die Vermittlung von Wissen, sondern auch von digitaler Medienkompetenz haben. Dazu zählt es, die digitale Spreu vom Weizen trennen zu können, Glaubwürdiges von Stimmungsmache zu unterscheiden, Nützliches von Banalem. Das Ganze basierend auf Erfahrungswerten, Erwartungshaltungen und wie in (fast) jeder Abiturprüfung &#8211; auf dem Mut zur Lücke. Vor der Suche kommt also das Denken! Also suche ich genau dann nicht online, wenn ich weiß, dass zu meiner Frage nichts Relevantes gefunden wird und es nur wertvolle Prüfungszeit kostet. <strong>Solche Souveränität ist die Grundlage für einen produktiven Umgang mit dem Web</strong>.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.campaignlive.co.uk/news/986293/Murdochs-paywalls-antithetical-everything-claims-Guardians-Rusbridger/">Murdoch&#8217;s paywalls are &#8216;antithetical to everything&#8217; claims Guardian&#8217;s Rusbridger</a></h4>
<p>Alan Rusbridger, Chefredakteur des <em>Guardian</em>, freut sich auf sich auf den Moment, wenn Rupert Murdoch die <strong>Paywalls</strong> rund um die konglomerierte Online-News-Plattform <strong>&#8220;News International&#8221;</strong> hochzieht, <strong>weil dann der <em>Guardian</em> die weltgrößte englischsprachige Nachrichtensite werde</strong> (Sie ist nach der <em>NYT</em> schon heute die zweitgrößte).</p>
<h4><a href="http://phx.corporate-ir.net/phoenix.zhtml?c=105317&amp;p=irol-pressArticle&amp;ID=1393695&amp;highlight="><span>NYTimes.com to Collaborate with New York University for &#8216;Local&#8217; East  Village Community Site</span></a></h4>
<p>Die <em>New York Times</em> steigt auf einem weiteren <strong>hyperlokalen Markt </strong>ein. Das jüngste Projekt ist eine <strong>Kollaboration mit dem Journalismusprogramm der  New York University </strong>(Jay Rosen): Die Journalistenschüler schreiben dafür ohne Bezahlung im Rahmen ihres Studiums, die <em>NYT </em>finanziert die redaktionelle Aufsicht und stellt die Plattform bereit. Details bei <a href="http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/pressthink/2010/02/23/the_local.html"><strong>Jay Rosen</strong>.</a> In einem weiteren Projekt hat die <em>NYT</em> vor kurzem die redaktionelle Verantwortung für ihr hyperlokales Projekt <em>The Local Brooklyn</em> der <strong><a href="http://www.editorsweblog.org/multimedia/2010/01/university_to_run_hyperlocal_new_york_bl.php">City University of New York Graduate School of Journalism (CUNY)</a> </strong>(Jeff Jarvis) übertragen. Kritik wird an der unbezahlten Form geäußert &#8211; zumal die <em>NYT</em> gerade 100 reguläre Redakteure entlassen hat (u.a.  <strong><em><a href="http://www.observer.com/2010/media/times-local">The New York Observer</a>, <a href="http://econsultancy.com/blog/5471-the-new-york-times-pairs-up-with-nyu-to-create-local-blog">Econsultancy</a></em></strong>).</p>
<h4><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31880/1.html">Blogs: Die Hintertür der Naturwissenschaften</a></h4>
<p>Arnd Zickgraf beschreibt für <em>Telepolis</em> die <strong>Bedeutung von Wissenschaftsblogs</strong> (&#8220;mit ihren Forschertagebüchern stellen Blogger die Wissensvermittlung vom Kopf auf die Füße. Sie zeigen, dass zur Wissenschaft der Wissenschaftsbetrieb gehört und zur Forschung die Kommunikation&#8221;) und hat dafür u.a. mit Marc Scheloske gesprochen, dem Chefredakteur der 30 Blogs umfassenden Burda-Plattform <a href="http://www.scienceblogs.de/"><strong><em>Scienceblogs.de</em></strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.presseschauer.de/?p=1051">Fair Edit</a></h4>
<p><em>Presseschauer</em> Daniel Schultz erwartet als Gegenleistung für die Erwartungshaltung <strong>&#8220;Fair Share&#8221; </strong>von den Verlagen <strong>&#8220;Fair Edit&#8221;</strong>: <strong>&#8220;Wären sie bereit, sämtliche Arbeitsschritte ihres Hauses zu dokumentieren und öffentlich zugängig zu machen, um in analoger Form Transparenz bei der Erstellung der Inhalte, wie Christoph Keese es mit Fair Search von Google fordert, zu gewährleisten?&#8221; </strong>Ein offener Brief vom  23. Februar an die Chefredakteure von <em>morgenpost.de, welt.de, bild.de, spiegel.de, taz.de, merkur-online.de</em> und <em>faz.net</em>, der bisher offenbar unbeantwortet blieb.</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/02/26/state-of-internet/">Remarkable Stats on the State of the Internet [VIDEO]</a></h4>
<p>Ein interessantes Video von Jesse Thomas, das <strong>Webstatistiken</strong> veranschaulicht. Ich verlinke die Einbettung bei <em>Mashable</em>, weil das Blog einige Daten aus dem recht rasanten Video herausgreift.</p>
<p><em>Foto: State of the Internet</em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (45)</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 17:36:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/iPad-Schaubild.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-2150" title="iPad-Schaubild" src="http://medialdigital.de/wp-content/iPad-Schaubild-300x126.png" alt="iPad-Schaubild" width="300" height="126" /></a></h4>
<h4>Top-Tipps:</h4>
<p>Die Linktipps sind heute weitgehend monothematisch: Aus mehreren Dutzend gesichteten Beiträgen, deren Verfasser genau zu glauben wissen, warum das <strong>iPad</strong> garantiert floppen bzw. auf jeden Fall die Medienlandschaft + IT-Industrie revolutionieren wird, ragen für mich die folgenden wegen ihren analytischen Schärfe oder interessanten Perspektive heraus. (kein Anspruch auf Vollständigkeit).</p>
<h2><a href="http://netzwertig.com/2010/01/28/high-tech-marketing-warum-apple-in-einer-anderen-liga-spielt/">Warum Apple in einer anderen Liga spielt</a></h2>
<p><strong>&#8220;Apple spielt nicht das gleiche Spiel wie der Rest der Gadget-Branche&#8221; &#8211; </strong>Andreas Göldi beschreibt bei <em>netzwertig</em> in Text und Schaubild (s.o.), warum die Kritik der Geeks am iPad für dessen Erfolg oder Misserfolg irrelevant ist. Technologische Neuheiten halten sich üblicherweise an den bewährten Adoptionszyklus: Zuerst auf die Innovators zielen, die bereit sind, hohe Preise zu bezahlen und die für Buzz sorgen, dann auf den Massenmarkt. Göldi: <strong>Apple hält sich spätestens seit der Einführung des iPods nicht mehr an diese Spielregeln, und das iPad ist das extremste Beispiel dafür [...] </strong>Steve Jobs und Kollegen machen keine Produkte für die Technikfans, sondern zielen direkt auf den nicht technologieaffinen Massenmarkt.&#8221;</p>
<h2><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/01/so-its-called-the-ipad-five-thoughts-on-how-it-will-and-wont-change-the-game-for-news-organizations/">So it’s called the iPad: Five thoughts on how it will (and won’t) change the game for news organizations</a></h2>
<p><em>Nieman Journalism Lab </em>über das iPad als ersehnter Verlagsretter: &#8220;<strong>But the iPad, as we know it today, <em>doesn’t change any of the fundamental economics of news commerce</em>. </strong>On the iPhone, you can sell news apps through the App Store; you can upsell specific pieces of content to people within your apps; and you can sell advertising within those applications. (Apple takes chunks of the revenue from those first two options.) On the iPad, you can…do those same three things. The only thing that has changed is the size, and that big beautiful screen. <strong>Will people who weren’t willing to buy news on an iPhone be sold on the idea just because the text is bigger and the photos are prettier? I’d be surprised. The commerce proposition hasn’t changed.</strong>&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.nytimes.com/2010/01/31/weekinreview/31lohr.html?partner=rss&amp;emc=rss">Steve Jobs and the Economics of Elitism</a></h2>
<p>Die <em>New York Times </em>enthält sich einer Erfolgsprognose und betont stattdessen, dass die vielbeklagten fehlenden Funktionen (Kamera, Flash, Multitasking etc.) in Wahrheit keine Mängel sind: &#8220;From computers to smartphones, Apple products are known for being stylish, powerful and pleasing to use. They are edited products that cut through complexity, by consciously leaving things out — <strong>not cramming every feature that came into an engineer’s head, an affliction known as &#8216;featuritis&#8217; that burdens so many technology products</strong>.&#8221;</p>
<h2><a title="Permanent Link to iPad – Apple wird der Großverlag der Welt" rel="bookmark" href="http://www.ibrahimevsan.de/2010/01/29/ipad-apple-wird-der-grossverlag-der-welt/">iPad – Apple wird der Großverlag der Welt</a></h2>
<p>Auch Web-Unternehmer Ibrahim Evsan äußerst sich zum iPad (Beitrag auch in der <em>FAZ</em> erschienen). Kernthese: Mit dem iPad wird Apple zum entmaterialisierten globalen Großverlag. &#8220;Aus dem einzelnen Twitter-Account oder dem Blog eines Journalisten wird eine Eigenvermarktungsplattform. <strong>Ist eine gute Reputation erst einmal geschaffen, gelingt es leicht, die Leser auch als einzelner Journalist – ohne den Umweg über Gatekeeper und Verlage – über den neuen Apple-iBook-Store zu erreichen</strong>.&#8221; Ich würde Apple allerdings eher als Vermarktungsplattform denn als Verlag bezeichnen. Typische Verlagsaufgaben wie Lektorat und Vermarktung müssen Autoren bei Apple selbst organisieren, (z.B. wie Evsan schreibt, über das soziale Netz).</p>
<h2><a href="http://newsosaur.blogspot.com/2010/01/how-media-can-profit-from-new-ipad.html">How media can profit from  new iPad</a></h2>
<p>Alan D. Mutter beschreibt in seinem Blog <em>Reflections of a Newsosaur</em> <strong>Strategien für Medienmacher auf dem iPad</strong>, inklusive &#8220;kuratieren&#8221;, &#8220;Geomarketing / ortsbasierte Werbung&#8221; und den nicht zu unterschätzenden Spaßfaktor: &#8220;This stuff is cool &#8211; let&#8217;s have some fun with it.&#8221;</p>
<h2><a href="http://pogue.blogs.nytimes.com/2010/01/27/the-apple-ipad-first-impressions/">The Apple iPad: First Impressions</a></h2>
<p>David Pogue warnt Extremisten beider Seiten in der <em> New York Times</em>: &#8220;My main message to fanboys is this: it’s too early to draw any conclusions. Apple hasn’t given the thing to any reviewers yet, there are no iPad-only apps yet (there will be), the e-bookstore hasn’t gone online yet, and so on. So <strong>hyperventilating is not yet the appropriate reaction.</strong> At the same time, the bashers should be careful, too. As we enter Phase 2, <strong>remember how silly you all looked when you all predicted the iPhone’s demise in that period before it went on sale.</strong>&#8221;</p>
<h2><a href="http://blog.seattlepi.com/microsoft/archives/192799.asp">The Apple iPad explained to Geeks</a></h2>
<p>Ein Gastbeitrag im <em>Microsoft Blog</em> des <em>Seattle P.I.</em> erklärt, <strong>warum normale Konsumenten von zuvielen Funktionen frustriert sind</strong>:</p>
<ul>
<li>They lose their files.</li>
<li> Modularity and customizability: They have no clue where to start with the complexity.</li>
<li> RAW POWAH: For what, typing in Word?</li>
<li> Multitasking plus <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/WIMP_%28computing%29">WIMP</a> UI: They can&#8217;t tell what app they&#8217;re in.</li>
</ul>
<h4>weitere Tipps:</h4>
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<div>
<div>
<h2>|<a href="http://www.focus.de/digital/internet/digitale-mediapolis/tid-17034/spot-us-gruender-david-cohn-journalisten-sind-wie-schiffbruechige-im-meer_aid_475052.html">„Journalisten sind wie Schiffbrüchige im Meer&#8221;</a></h2>
<p>Gutes Interview von Stefan Weichert und Leif Kramp mit David Cohn, dem Gründer der spendenfinanzierten Journalismus-Plattform Spot.Us bei <em>Focus Online</em>. Cohn: &#8220;<strong>Spot.Us ist vor allem ein großes Experiment</strong>, durch das wir herausfinden wollen, wie viele der Kosten, die für ein journalistisches Angebot anfallen, von den Nutzern getragen werden können.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2010/jan/29/google-davos-rusbridger">Google is another country</a></h2>
<p><strong>&#8220;Leading Google is much like running a successful if secretive nation&#8221;</strong> &#8211; Alan Rusbridger, Chefredakteur des <em>Guardian</em>, über ein <strong>Briefing von Google CEO Eric beim World Economic Forum in Davos</strong>.</div>
</div>
<h2><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/01/29/how-digital-media-changes-are-affecting-local-media/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+onlinejournalismblog+%28Online+Journalism+Blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">How digital media changes are affecting local media</a></h2>
<p>Paul Bradshaw untersucht die Faktoren, die (nicht nur britische) <strong>Lokalzeitungen in der digitalen Medienlandschaft</strong> von mehreren Seiten in die Zange nehmen, u.a. &#8220;Cutting out the middlemen&#8221; und &#8220;The local get more local, and the nationals get local too&#8221;.</p>
<h2><a href="http://www.niemanlab.org/2010/01/play-paywall-the-new-web-game-sweeping-the-newspaper-industry/">Play Paywall!, the new webgame sweeping the newspaper industry</a></h2>
<p><em>Nieman Journalism Lab</em> hat ein Spiel entwickelt, mit dem man die <strong>Umsätze der New York Times vor und nach der Paywall</strong>, (die in Wirklichkeit noch nicht eingeführt ist ), unter Berücksichtigung verschiedener Parameter vergleichen kann. Weniger scherzhaft gemeint, als es klingt, und sehr detailliert ausgeklügelt.</p>
<p><em>Schaubild: <a href="http://netzwertig.com/2010/01/28/high-tech-marketing-warum-apple-in-einer-anderen-liga-spielt/">netzwertig</a></em></p>
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