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	<title>Medial Digital &#187; non-profit journalism</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (46)</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 20:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Will Steve Jobs Böses? Die Linktipps sind heute nochmal iPad-lastig: Ein glänzender Artikel von New York Times Tech-Redakteur John Markoff, dem die FAZ in der deutschen Übersetzung einen durch nichts im Text gerechtfertigten reißerischen Titel verpasst hat. Im Kern geht es Markoff darum, was Jobs erkannt hat: Wir befinden uns im Übergang ins Post-PC-Zeitalter. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Wattig-vortrag.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-2216" title="Wattig-vortrag" src="http://medialdigital.de/wp-content/Wattig-vortrag-300x234.png" alt="Wattig-vortrag" width="300" height="234" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h2><a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E9D3C05054E1B4A2F87674ACB635504DB~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Will Steve Jobs Böses?</a></h2>
<p>Die Linktipps sind heute nochmal iPad-lastig: Ein glänzender Artikel von <em>New York Times</em> Tech-Redakteur John Markoff, dem die <em>FAZ</em> in der deutschen Übersetzung einen durch nichts im Text gerechtfertigten reißerischen Titel verpasst hat. Im Kern geht es Markoff darum, was Jobs erkannt hat: <strong>Wir befinden uns im Übergang ins Post-PC-Zeitalter. </strong>Markoff: &#8220;Als Kombination von Webbrowser, E-Reader, E-Mail-Programm, Video- und Musikwiedergabeprogramm und Videospielkonsole ist der iPad <strong>Apples Wette darauf, dass es zwischen Smartphones und Laptops Platz für einen dritten Bildschirm gibt.</strong>&#8221;</p>
<h4>Weitere Tipps:</h4>
<h2><a title="Walt Mossberg, David Carr And Michael Arrington Talk iPad With Charlie Rose" rel="bookmark" href="http://www.techcrunch.com/2010/02/06/walt-mossberg-david-carr-and-michael-arrington-talk-ipad-with-charlie-rose/">Walt Mossberg, David Carr And Michael Arrington Talk iPad With Charlie Rose</a></h2>
<p>iPad 2: Ein 23-Minuten-Videogespräch mit Tech-Kennern über das iPad und seine Implikationen. <em>Wall Street Journal</em> Blogger Walt Mossberg (<em>All Things Digital</em>) sieht die Marktrelevanz des iPad vor allem in Software und Services im Kombination mit iTunes. Auch <em>New York Times</em> Kolumnist David Carr plädiert dafür, sich in der Diskussion von der Betrachtung der Hardware zu lösen: &#8220;The gadget feeling disappears quickly. <strong>What you&#8217;re holding in your hand is pure software.</strong>&#8221;</p>
<h2><a title="Permanent Link to Was die Verleger und Verlage erwartet, wenn sie Steve Jobs – blind – vertrauen" rel="bookmark" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/02/05/was-die-verleger-und-verlage-erwartet-wenn-sie-steve-jobs-blind-vertrauen/">Was die Verleger und Verlage erwartet, wenn sie Steve Jobs – blind – vertrauen</a></h2>
<p>iPad 3: Marek Hoffmann fragt sich im <em>Basic Thinking Blog</em>, warum die ersten Buchverlage freudig alle Beziehungen zu Amazon kappen, nur um sich freudig mit ihrem eBook-Geschäft und vor allem ihren <strong>Kundendaten an Apple auszuliefern</strong>: &#8220;Anstatt sich <strong>als Spielball von Großkonzernen benutzen zu lassen</strong>, sollten sie deren Kampf untereinander forcieren, um am Ende – im Kunde-ist-König-Stil – als Gewinner vom Platz zu gehen, der das bestmögliche Ergebnis für sich herausgeholt hat.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.poynter.org/column.asp?id=131&amp;aid=177206#q_close"><span>iPad Changes Equation of Newspaper-Subsidized E-Readers</span></a></h2>
<p>iPad 4: Bill Mitchell kalkuliert bei <em>Poynter Online</em>, dass es sich für (US)-Zeitungen rechnen würdee, statt jeden Tag Printausgaben in die Hauseinfahrten der Abonnenten werfen zu lassen, <strong>das iPad von 499$ auf die Hälfte herunter zu subventionieren &#8211; als Gegenleistung für den Abschluss eines eAbos für zwei Jahre</strong>. Mit dieser Einschränkung: &#8220;For a deal like this to entice enough users to matter, <strong>a paper would have to develop a stunning user experience</strong>, for advertising as well as news, on iPads and other e-readers. Even with the lure of a $250 discount on the $499 base model iPad, users would have no reason to pay for news via an iPad app if they could get the same experience by browsing the Web on their iPad or computer.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/533/501784/text/">Digitale Neanderthaler</a></h2>
<p>Stephan Weichert und Leif Kramp bieten in einem Einleitungsbeitrag zur <strong>neuen <em>SZ-</em>Serie &#8220;Wozu noch Journalismus?</strong>&#8221; eine Überblick über die wichtigsten unternehmerischen und spendenfinananzierten Journalismusprojekte in den USA.</p>
<h2><a href="http://blog.kooptech.de/2010/02/6-anwendungsmoeglichkeiten-fuer-augmented-reality-fuer-journalistische-zwecke/">6+ Anwendungsmöglichkeiten für Augmented Reality für journalistische Zwecke</a></h2>
<p>Drei davon: <strong>Verbindung von nutzergenerierten Inhalten mit Lokalitäten</strong>, <strong>Einbindung von Hintergrundinformationen, </strong><strong>besser auf Zielgruppen ausgerichteten Werbung. </strong>Insgesamt sechs mögliche Anwendungen mit vielen verlinkten Beispielen benennt Christiane Schulzki-Haddouti bei <em>Kooptech</em>. Ein ähnlicher Ansatz auch beim <em>Online Journalism Blog</em>:<strong> <a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/02/03/augmenting-reality-through-journalism/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+onlinejournalismblog+%28Online+Journalism+Blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">Augmenting reality through journalism</a>.</strong></p>
<h2><strong><a href="http://blog.louisgray.com/2010/02/think-i-wont-pay-for-quality-web.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+LouisgraycomLive+%28louisgray.com%29&amp;utm_content=Google+Reader">T</a></strong><a href="http://blog.louisgray.com/2010/02/think-i-wont-pay-for-quality-web.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+LouisgraycomLive+%28louisgray.com%29&amp;utm_content=Google+Reader">hink I Won&#8217;t Pay for Quality Web Content? Think Again</a></h2>
<p>Louis Gray räumt (zumindest für seine persönliche Webnutzung) auf mit dem Mythos der Kostenloskultur im Internet &#8211; mit einer Aufzählung all dessen, wofür er im Netz bezahlt. Das Interessante daran: Gray <strong>zahlt vor allem für Dienstleistungen, die ihm die Organisation seiner Daten und Informationen erleichtern</strong> und weniger für Content. <strong></strong></p>
<h2><a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/02/06/prasentationsfolien-zu-meinem-vortrag-auf-dem-lovelybooks-event/">Social Web: Der direkte Kontakt zum Leser </a></h2>
<p>Der Leipziger Buchverlagsberater Leander Wattig, Initiator der Vernetzungsaktion &#8220;Ich mach&#8217; was mit Büchern, hat bei einem Marketingevent der Literaturplattform Lovelybooks in München einen <strong>Vortrag für den Wert des Social Web für Buchverlage </strong>gehalten, der sehr inspirierend gewesen sein muss. Jedenfalls den aufwändigen und dennoch klar gestalteten Folien nach zu urteilen (Herunterladen möglich).</p>
<p><em>Foto: <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/02/06/prasentationsfolien-zu-meinem-vortrag-auf-dem-lovelybooks-event/">aus den Folien von Leander Wattig</a></em><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Is Everyblock greedy? No, the Knight Foundation&#8217;s reasoning is wrong.</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Oct 2009 09:46:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(switch to the German version) Everyblock has facilitated access to hyperlocal information since January 2008. The database journalism project, founded by the journalist and web programmer Adrian Holovaty, was financed initially by by a 1.1 million dollar grant from the Knight Foundation. In August 2009 Holovaty sold the plattform to MSNBC. And this doesn&#8217;t sit [...]]]></description>
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<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/fc087178645442ca89c9c0e39501b839" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Everyblock-Logo.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1310" title="Everyblock-Logo" src="http://medialdigital.de/wp-content/Everyblock-Logo.png" alt="Everyblock-Logo" width="539" height="182" /></a></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/2009/10/04/ist-das-journalismus-startup-everyblock-gierig-ein-denkfehler-der-knight-foundation/"><strong>(switch to the German version) </strong></a></p>
<p><a href="http://www.everyblock.com"><strong>Everyblo</strong><strong>ck</strong> </a>has facilitated access to hyperlocal information since January 2008. The database journalism project, founded by the journalist and web programmer Adrian Holovaty, was financed initially by by a 1.1 million dollar grant from the Knight Foundation. In August 2009 Holovaty sold the plattform to MSNBC. And this doesn&#8217;t sit well with the Knight Foundation, as <a href="http://www.niemanlab.org/2009/10/knight-foundation-rethinks-its-stance-on-for-profit-deals/"><strong>NiemanJournalismLab</strong></a> points out:</p>
<blockquote><p>The sale raised questions about nonprofit funding of for-profit ventures. After all, Knight had essentially seeded EveryBlock’s development, while Holovaty profited from its sale.</p></blockquote>
<p>But what is the problem? The grant was intended as initial support for two years. Within this time frame Holovaty could develop and run the platform with a small team of six people. And this is what the public got in return: a free service in meanwhile 15 major U.S. cities. The code for  searches and the content management system Django ist open source. Now MSNBC took over the platform for an undisclosed sum and has guaranteed its independent existence and development.</p>
<p>This doesn&#8217;t seem to me like cheating on the grant conditions. MSNBC to Everyblock is the successor of the Knight Foundation. The alternative of a sale to a for-profit company would probably have been to close down Everyblock &#8211; and in that case the grant would have been wasted on a short-lived experiment. At this point, Everyblock is far from being profitable, the platform is only just starting to look into for-profit business models. For the past two years it has been concentrating on usability and expansion to new geographic regions. The new ownership will enable Everyblock not to rush their change to a for-profit model.</p>
<p>There is no mention that the Knight Foundation is going to demand the grant (or part of it) back. But it does want take this case as a turning point to possibly change their future rules of engagement. Their reasoning: Using grants that have been paid back enables fostering new promising journalism start-ups.</p>
<p>But these kind of finance models exist already: They&#8217;re called venture capital investors. They differ from foundations in that they only invest in projects which look promising to be profitable within the VC company&#8217;s exit strategy.</p>
<p>The Knight Foundation would be sending a wrong message to grant-aspiring journalism start-ups: Their projects would have to tailored so a later investor can stem the cost of his acquisition plus paying back the grant or part of it. This would probably lead to more ideas which calculate being on a fast track to profitability. And it would lead to less project ideas which rethink journalism in the digital age from the scratch. Projects which first and foremost aim for an innovative journalism for the benefit of society. The Knight Foundation should strive to foster projects in the latter category.</p>
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		<title>Ist das Journalismus-StartUp Everyblock gierig? Ein Denkfehler der Knight Foundation</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 10:04:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(switch to the English version) Seit Januar 2008 macht das Datenbank-gestützte Journalismus-Projekt Everyblock lokale Meldungen im Netz auffindbar.  Finanziert wurde das Projekt des Webprogrammierers und Journalisten Adrian Holovaty zunächst mit einer 1,1 Millionen Dollar Spende der Knight Foundation. Im August 2009 verkaufte Holovaty die Plattform an MSNBC. Das wiederum stößt nun der Knight Foundation übel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p style="text-align: center;"><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/0dae443364534a54bfbec9081f7f38d5" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/Everyblock-Logo.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1310" title="Everyblock-Logo" src="http://medialdigital.de/wp-content/Everyblock-Logo.png" alt="Everyblock-Logo" width="539" height="182" /></a></p>
<p><strong>(<a href="http://medialdigital.de/2009/10/05/is-everyblock-greedy-no-the-knight-foundations-reasoning-is-wrong/">switch to the English version</a>)</strong></p>
<p>Seit Januar 2008 macht das Datenbank-gestützte Journalismus-Projekt <a href="http://everyblock.com"><strong>Everyblock</strong></a> lokale Meldungen im Netz auffindbar.  Finanziert wurde das Projekt des Webprogrammierers und Journalisten Adrian Holovaty zunächst mit einer 1,1 Millionen Dollar Spende der Knight Foundation. Im August 2009 verkaufte Holovaty die Plattform an MSNBC. Das wiederum stößt nun der Knight Foundation übel auf, schreibt <a href="http://www.niemanlab.org/2009/10/knight-foundation-rethinks-its-stance-on-for-profit-deals/"><strong>NiemanJournalismLab</strong></a>:</p>
<blockquote><p>The sale raised <a href="http://journalismschool.wordpress.com/2009/08/18/the-nuances-of-the-everyblock-sale-to-msnbc/">questions</a> about nonprofit funding of for-profit ventures. After all, Knight had essentially seeded EveryBlock’s development, while Holovaty profited from its sale.</p></blockquote>
<p>Doch was ist hier das Problem? Die Spende der Stiftung war eine Anschubfinanzierung, angelegt auf zwei Jahre. In dieser Zeit konnte Holovaty mit einem Team von sechs Leuten die Plattform entwickeln und betreiben. Die Gegenleistung hat Holovaty erbracht: Die Plattform stellt einen kostenfreien Dienst für die Allgemeinheit bereit, und das  in mittlerweile 15 US-Ballungsräumen. Der Code für die Suchanfragen und das Content-Management-System Django ist Open-Source. Jetzt hat MSNBC die Plattform für eine unbekannte Summe übernommen und dabei das unabhängige Weiterbestehen und Weiterentwicklung der Plattform zu den gleichen Bedingungen garantiert.</p>
<p>Einen schalen Geschmack hat der Deal für mich nicht, denn MSNBC hat quasi die Nachfolge der Knight Stiftung angetreten. Die Alternative zu einer Übernahme wäre gewesen, Everyblock wieder einzustellen &#8211; dann wäre die Spende der Allgemeinheit  für ein kurzfristiges Experiment verpufft. Profitabel ist Everyblock nämlich noch lange nicht, die Plattform muss ihr Geschäftsmodell erst noch finden. Die Übernahme durch MSNBC ermöglicht Everyblock, in Ruhe Modelle dafür zu entwickeln.</p>
<p>Es ist keine Rede davon, dass die Knight Foundation ihre Spende von Holovaty ganz oder teilweise zurückfordert, aber sie will diesen Fall zum Anlass nehmen, ihre Vergaberichtlinien künftig zu ändern. Mit ganz oder teilweise zurückgezahlten Beträgen könnten schließlich neue Projekte finanziert werden.</p>
<p>Solche Finanziers gibt es aber schon: Man nennt sie Investoren. Sie unterscheiden sich von Stiftungen dadurch, dass sie nur in Projekte investieren, von denen sie sich in absehbarer Zeit Gewinne erwarten. Für Journalismus-StartUps, die sich künftig auch bei Stiftungen mit diesem Gedanken im Hinterkopf um Projektfinanzierung bewerben würden, wäre dies das falsche Signal: Projekte müssten dann nach Ablauf der Förderzeitraums so hohe Gewinnaussichten in naher Zukunft erahnen lassen, dass bei einer Übernahme auch die (teilweise) Rückzahlung der Anschubfinanzierung einkalkuliert werden kann. Eingereicht werden dann eher Projektideen mit schneller Aussicht auf Refinanzierung. Und nicht solche, die Journalismus von Grund auf neu denken und innovative hochwertige Formen und Modelle im Web entwickeln. Solche, die Journalismus als gesellschaftliche Aufgabe ansehen. Unabhängig davon, wie schnell sich damit möglichst Geld verdienen lässt.</p>
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