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	<title>Medial Digital &#187; Prozessjournalismus</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Leere Metaphern</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 17:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[When the metaphor isn&#8217;t referencing anything Webdesigner Jon Gold kritisiert das rückwärtsgewandte Design von Webseiten und Apps und allgemein leeren digitale Metaphern. Wieso zeigt sich eine Freunde-Finder-App im ledergebundenden Design? Die Metapher besagt überhaupt nichts, da es keine ledergebundenen Freunde-Finder-Bücher gibt, höchstens Poesiealben. Warum machen manche Lese-Apps Umblättergeräusche? Wieso musste Apple bei seinem Newstand ausgerechnet [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Leere-Metaphern.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-5226" title="Leere-Metaphern" src="http://medialdigital.de/wp-content/Leere-Metaphern.png" alt="" width="465" height="347" /></a></h4>
<h4><a href="http://designedbygold.com/2011/10/the-metaphors-breaking-the-future/">When the metaphor isn&#8217;t referencing anything</a></h4>
<p>Webdesigner Jon Gold kritisiert das <strong>rückwärtsgewandte Design von Webseiten und Apps und allgemein leeren digitale Metaphern</strong>. Wieso zeigt sich eine Freunde-Finder-App im ledergebundenden Design? Die Metapher besagt überhaupt nichts, da es keine ledergebundenen Freunde-Finder-Bücher gibt, höchstens Poesiealben. Warum machen manche Lese-Apps Umblättergeräusche? Wieso musste Apple bei seinem Newstand ausgerechnet ein Holzregal als Metapher wählen? Und meine Frage: Wieso schaffen es so wenige Zeitungs-Apps, sich auf dem iPad vom Zeitungsdesign mit umbrochenen Seiten und Spalten zu lösen? Jeff Sonderman ist bei Poynter allerdings der <a href="http://www.poynter.org/latest-news/media-lab/mobile-media/150199/why-apples-virtual-newsstand-is-driving-a-surge-in-magazine-newspaper-ipad-app-subscriptions/"><strong>Meinung, dass Apples Metapher des leeren Holzregals gut funktioniert </strong></a>und führt den schnellen Erfolg von Newsstand sogar darauf zurück.</p>
<h4><a title="Is An Open News Approach The Way To Go?" rel="bookmark" href="http://www.mediabistro.com/10000words/is-an-open-news-approach-the-way-to-go-2_b7805">Is An Open News Approach The Way To Go?</a></h4>
<p>10,000 words stellt den mutigen Schritt des Guardian, sich dem Prozessjournalismus noch weiter zu öffnen und seine <a href="http://www.guardian.co.uk/help/insideguardian/2011/oct/10/guardian-newslist"><strong>Themenpläne in Echtzeit teilweise im Netz zu veröffentlichen</strong></a>, in einen größeren Kontext. Es gab schon andere Medien, die einen Schritt in diese Richtung gegangen sind, allerdings nicht so konsequent (Überschriftenlink).  Matthew Ingram plädiert für mehr offene Schnittstellen von Medienwebseiten, er sieht <a href="http://gigaom.com/2011/10/21/dont-think-of-it-as-a-newspaper-its-a-data-platform/"><strong>Medien als Datenplattformen</strong></a>. (Was allerdings bisher noch eher selten ihrem eigenen Selbstverständnis entspricht, die meisten Medien sehen sich als Marken und abgeschlossene Produkte.)</p>
<h4><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=2417">Es geht um Erfahrung</a></h4>
<p>&#8220;Users should pay&#8221; ist kein Geschäftsmodell, predigt der New Yorker Journalismusprofessor Jeff Jarviss seit Jahren. Und Marcus Bösch hat ein <strong>lesenswertes Plädoyer für digitalen Nutzwertjournalismus </strong>geschrieben. Wobei er das Wort nicht benutzt &#8211; vielleicht weil es (zu Unrecht, wie ich finde) nur noch mit Focus-Info-Häppchen in Verbindung gebracht wird? Bösch: &#8220;Allein die Tatsache, dass man Mitarbeiter von Medienunternehmen daran  erinnern muss – und das muss man -, dass sie Produkte für Menschen  produzieren, die dafür Geld und Zeit investieren und deswegen attraktiv  sein sollten, und Mehrwert, Unterhaltung oder eben Service bieten,  erstaunt.&#8221; Lesenswert ist in diesem Zusammenhang auch dieser Beitrag bei Poynter: <a href="http://www.poynter.org/latest-news/media-lab/mobile-media/148871/lets-take-news-apps-out-of-the-newsroom-and-create-products-instead-of-content/"><strong>Let’s take news apps out of the newsroom and create products instead of content</strong></a>.</p>
<h4 id="post-21946"><a href="http://www.lostremote.com/2011/10/17/media-companies-worst-at-answering-facebook-questions/">Media companies worst at answering Facebook questions</a></h4>
<p>Dass eine Facebook-Präsenz sinnvoll ist, wenn Webnutzer dort immer mehr Zeit verbringen, haben viele Medienmacher inzwischen erkannt. Dass es nicht reicht, einfach einfach ein paar Links, Überschriften und Teaser auf die eigenen Facebook-Seite zu schaufeln, und sich ansonsten darum genauso wenig zu kümmern wie um die <a href="http://medialdigital.de/2009/10/21/5-fehler-von-printmedien-beim-umgang-mit-online-kommentaren/"><strong>Kommentar-Ghettos auf den eigenen Webseiten</strong></a>, wird allerdings größtenteils ignoriert. Eine Studie zeigt, dass Medienunternehmen sich bei Facebook sogar besonders notorisch dem Dialog mit ihren Zielgruppen verweigern. Im Durchschnitt aller Branchen werden nur fünf Prozent aller Nutzerupdates beantwortet. Telekommunikationsunternehmen machen es wesentlich besser. Dort liegt die Antwortrate bei immerhin 25 Prozent.</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2011/10/19/google-to-support-pseudonyms/">Google+ to Support Pseudonyms</a></h4>
<p><strong>Google beugt sich dem öffentlichen Druck </strong>und will bald auch die Eröffnung von Konten bei seinem sozialen Netzwerk Gooogle+ unter Pseudonym erlauben. &#8220;The company wanted to create a community focused on real names, but now  it realizes that some people have legitimate reasons to use pseudonyms&#8221;, schreibt Mashable.</p>
<h4><a href="http://buggisch.wordpress.com/2011/10/12/deutsche-social-media-guidelines/">Deutsche Social Media Guidelines</a></h4>
<p>Christian Buggisch hat in einer bewundernswerten Fleißarbeit alle ihm bekannten Social Media Guidelines von deutschen und deutschsprachigen Unternehmen zusammengetragen und bittet um weitere Ergänzungen in den Kommentaren.</p>
<h4><a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2011/10/facebook-uber-das-goldgrabertum-dubiose-partner-angebote-und-unseriose-anbieter-oder-nicht-uberall-wo-social-media-draufsteht-ist-facebook-knowhow-drin/?fb_ref=top&amp;fb_source=home_multiline">Facebook: über das Goldgräbertum, dubiose Partner-Angebote und  unseriöse Anbieter oder “nicht überall wo Social Media draufsteht, ist  Facebook KnowHow drin”</a></h4>
<p>Ein wichtiger, richtiger und sachlicher (ja, das geht!) <strong>Rant von Facebook-Experte Thomas Hutter</strong> über die schwarzen Schafe der Social Media Beraterbranche.</p>
<h4><a href="http://allthingsd.com/20111017/how-siri-really-works-comic/">How Siri really works</a></h4>
<p>Die besten (und lahmsten) Witze über Dialoge mit <strong>Apples Spracheingabe-System Siri</strong> kennt inwischen wohl jeder. Aber nur die Jungs von The Joy of Tech haben durchschaut, wie Siri wirklich funktioniert.</p>
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		<title>Erneuerung des Journalismus &#8211; mein Vortrag beim Gautinger Internet-Treffen</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 19:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wenn die Nachricht wichtig ist, dann wird sie mich finden&#8221; &#8211; so zitierte die &#8220;New York Times&#8221; schon 2008 einen amerikanischen Studenten zu seinem Mediennutzungsverhalten. Junge Menschen (und professionelle Internetvielnutzer), die es gewohnt sind, immer und überall online zu sein, konsumieren Medien grundlegend anders als frühere Generationen. Sie warten nicht auf den Beginn der &#8220;Tagesschau&#8221; [...]]]></description>
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&#8220;Wenn die Nachricht wichtig ist, dann wird sie mich finden&#8221; &#8211; so zitierte die &#8220;New York Times&#8221; schon 2008 einen amerikanischen Studenten zu seinem Mediennutzungsverhalten. Junge Menschen (und professionelle Internetvielnutzer), die es gewohnt sind, immer und überall online zu sein, konsumieren Medien grundlegend anders als frühere Generationen. Sie warten nicht auf den Beginn der &#8220;Tagesschau&#8221; um 20 Uhr oder gar auf die Zeitung im Briefkasten am nächsten Morgen. Sie steuern sogar zunehmend weniger die Internet-Startseiten traditioneller Medien an, um sich zu informieren. Stattdessen, wird das meiste, was sie subjektiv als wichtig empfinden per Facebook, Instant Messaging, SMS und Twitter aus ihrem Netzwerk ian sie herangetragen. Weltereignisse und Politisches mischt sich dort mit Partyverabredungen in einem einem Dauer-Nachrichtenstrom persönlicher Empfehlungen.</p>
<div id="__ss_7362614" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Erneuerung des Journalismus - Gautinger Internettreffen" href="http://www.slideshare.net/mauisurfer/wandel-des-journalismus-gautinger-internettage">Erneuerung des Journalismus &#8211; Gautinger Internettreffen</a></strong> <object id="__sse7362614" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=gautingkeynote-110323141515-phpapp01&amp;stripped_title=wandel-des-journalismus-gautinger-internettage&amp;userName=mauisurfer" /><param name="name" value="__sse7362614" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse7362614" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=gautingkeynote-110323141515-phpapp01&amp;stripped_title=wandel-des-journalismus-gautinger-internettage&amp;userName=mauisurfer" name="__sse7362614" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/mauisurfer">Ulrike Langer</a></div>
</div>
<p>Medien müssen sich auf dieses veränderte Nutzungsverhalten einstellen, um nicht bei heranwachsenden Generationen an Bedeutung zu verlieren. Sie müssen in sozialen Netzwerken präsent sein. Sie müssen sich dort vom alten Medienmodell des Senders und Empfängers verabschieden. Sie müssen lernen, auf Augenhöhe zu kommunizieren, in einen Dialog mit dem Nutzer einzutreten und Journalismus als Prozess zu begreifen. Ein journalistischer Beitrag im Internet ist nicht mehr notwendigerweise das Endprodukt eines Produktionsprozesses, sondern oftmals der Ausgangspunkt eines Prozesses, an dem sich Nutzer konstruktiv beteiligen möchten und können sollten. Damit einher geht der neue Trend Datenjournalismus: Medien wie der britische &#8220;Guardian&#8221; stellen immer öfter die gesamten öffentlich verfügbaren Datensätze zu ihren Beiträgen ins Netz und fragen ihre Nutzer um Mithilfe bei der Auswertung und Aufbereitung. Was sind die grundlegenden Mechanismen der Mediennutzung im sozialen Netz? Wie können Medienproduzenten diese Mechanismen für sich nutzen? Und welche Medien experimentieren bereits erfolgreich in der neuen Medienwelt?</p>
<p>Zu diesem Thema habe ich am 23. März beim <a href="http://git.mixxt.de/"><strong>Zwölften Gautinger Internet-Treffen </strong></a>(GIT) ein einstündigen Vortrag gehalten. Es gibt kein Manuskript (frei gehaltener Vortrag), aber einen Satz mit 78 Folien. Das GIT ist eine Fachtagung, bei der sich hauptsächlich Verantwortliche und Mitarbeiter in der Jugendbildung austauschen über Themen wie Digitale Jugendbildung und E-Partizipation in Jugendarbeit, Schule und Gesellschaft.</p>
<p>Es gab auch ein Abendprogramm, gestaltet von der hinreißenden Kölner Musikerin Julia Kotowski aus Köln, die unter dem Titel <a href="http://www.entertainmentforthebraindead.com/"><strong>Entertainment For The Braindead</strong></a> auftritt. Julia spielt Gitarre, Mandoline, Banjo, Melodika, Flöte, Xylophon und Keyboard als One-Woman-Band. Zwar spielt sie immer nur ein Instrument auf einmal (und singt dazu), aber sie sampelt sich bei ihren Auftritten selbst per Live Looping und sammelt dabei immer mehr Versatzstücke auf verschiedenen Instrumenten ein, bis es wie eine Band klingt.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Kairo kuratiert</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Feb 2011 21:50:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Curating the Revolution: Building a Real-Time News Feed About Egypt Andy Carvin, Chef für digitale Strategien und Social Media Spezialist des US-Radionetzwerks NPR, hat aus seinem US-Büro heraus die interessantesten Tweets zur Revolution in Ägypten zu einem kontinuierlichen, verlässlichen und informativen Nachrichtenstrom zusammengestellt. &#8220;Carvin has turned himself into &#8216;a personal news wire for Egypt&#8221;, [...]]]></description>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/NYT-Kairo-interactiv-map.png"><img class="size-full wp-image-4620 aligncenter" title="NYT-Kairo-interactiv-map" src="http://medialdigital.de/wp-content/NYT-Kairo-interactiv-map.png" alt="" width="464" height="422" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.theatlantic.com/technology/archive/2011/02/curating-the-revolution-building-a-real-time-news-feed-about-egypt/71041">Curating the Revolution: Building a Real-Time News Feed About Egypt</a></h4>
<p>Andy Carvin, Chef für digitale Strategien und Social Media Spezialist des US-Radionetzwerks NPR, hat aus seinem US-Büro heraus <strong>die interessantesten Tweets zur Revolution in Ägypten zu einem kontinuierlichen, verlässlichen und informativen Nachrichtenstrom zusammengestellt</strong>. &#8220;Carvin has turned himself into &#8216;a personal news wire for Egypt&#8221;, schreibt <em>The Atlantic</em>. Das Magazin hat mit Carvin ein interessantes Interview (über Ägypten und Twitter hinaus) über die Bedeutung des Kuratierens für die Zukunft des Journalismus geführt (Überschriftenlink). Mehr dazu auch beim <em>Knight Digital Media Center</em>: <a href="http://www.knightdigitalmediacenter.org/news_blog/comments/20110204_how_nprs_andy_carvin_is_using_twitter_to_tell_egypts_story"><strong>How NPR’s Andy Carvin is using Twitter to tell Egypt’s story</strong></a>.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/interactive/2011/02/12/world/middleeast/0212-egypt-tahrir-18-days-graphic.html">18 Days at the Center of Egypt’s Revolution</a></h4>
<p>Eine interaktive Karte der <em>New York Times </em>zu den Ereignissen rund um den Tahrir-Platz in Kairo im Zeitverlauf. Details (auch zu einer Karte der BBC)<strong> </strong><a href="http://www.onlinejournalismus.de/2011/02/13/karte-kairo-proteste-new-york-times-bbc/"><strong>erläutert Fiete Stegers</strong></a> bei <em>Onlinejournalismus.de</em>.</p>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/2011/02/13/business/13search.html?_r=2&amp;pagewanted=all">The Dirty Little Secrets of Search</a></h4>
<p>In den USA gibt es derzeit auch eine kleine Affäre mit gekauften Links. Der Kunde ist ein Kaufhausgigant &#8211; JC Penney &#8211; und beschrieben wird das Geschäft der <strong>Suchmaschinenoptimierung </strong>(SEO) und die <strong>feine Grenze zwischen &#8220;von Google sanktioniert&#8221; und &#8220;wird von Google abgestraft&#8221;</strong> sehr lesenswert von David Segal in der <em>New York Times</em>.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/offentliches-expertengesprach-des-bundestagsausschusses-fur-kultur-und-medien-zur-zukunft-des-qualitatsjournalismus/">Öffentliches Expertengespräch des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien zur “Zukunft des Qualitätsjournalismus”</a></h4>
<p>Matthias Spielkamp (<em>Immateriblog</em>) ist zu einem öffentlichen Expertengespräch des <strong><a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/index.jsp">Bundestagsausschusses für Kultur und Medien</a></strong> zur “Zukunft des Qualitätsjournalismus” geladen und findet es &#8220;bezeichnend, dass das Gespräch unter der Überschrift &#8216;Zukunft des  Qualitätsjournalismus&#8217; steht. Das ist zwar erheblich besser als &#8216;Zukunft  des Papierbedruckens&#8217;, wie es <strong><a href="http://www.vdz.de/vertrieb-nachricht.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=59051&amp;tx_ttnews[backPid]=37&amp;cHash=2a186589b5">Staatsminister Neumann und die Presseverleger</a></strong> mit ihrer <strong><a href="http://netzwertig.com/2008/04/18/nationale-initiative-printmedien-schlechte-medizin/">unsäglichen, staatlich mitfinanzierten Lobbykampagne</a> &#8216;<a href="http://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragterfuerKulturundMedien/Medienpolitik/InitiativePrintmedien/nationale-initiative-printmedien.html">Nationale Initiative Printmedien – Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie</a></strong>&#8216; sicher gern gehabt hätten. Aber auch der Begriff Qualitätsjournalismus hat in letzter Zeit seine  Unschuld verloren. War es früher selbstverständlich, zwischen  Boulevard- und Qualitätsjournalismus zu unterscheiden [...], so haben es Springer  (ausgerechnet!), FAZ &amp; Co. inzwischen offenbar geschafft, den  Begriff umzudeuten in <strong>&#8216;Qualitätsjournalismus ist das, was Presseverlage  tun (auch im Internet), Nicht-Qualitätsjournalismus ist alles andere&#8217;</strong>.&#8221;</p>
<h4><a href="http://recoveringjournalist.typepad.com/recovering_journalist/2011/02/when-the-news-gets-old.html">When the News Gets Old</a></h4>
<p>Für die meisten US-Zeitungen kam der Rücktritt von Ägyptens Präsident Mubarak zur falschen Zeit, nämlich kurz nach dem Andruck. So erschienen viele Zeitungen mit Schlagzeilen wie &#8220;Mubarak refuses to step down&#8221;, als das schon seit Stunden nicht mehr stimmte. Mark Potts fordert bei <em>Recovering Journalist</em>, dass Tageszeitungen ihre Perspektiven und Prioritäten sollten, um nicht länger den Ereignissen hinterher zu hecheln: &#8220;First, maybe it&#8217;s time for papers to stop trying to be the snapshot  of the previous day&#8217;s events. [...] <strong>The whole &#8216;newspaper of record‘ thing is now pretty passé.</strong> More fundamentally, this is an argument for papers to double down on  their quicker digital news-delivery products. They need to finally come  to grips with the idea that <strong>the product to which they still devote the  vast majority of their resources—that print edition—shouldn&#8217;t be getting  primacy in management attention and resource allocation.</strong>&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent Link: Mobiler Journalismus: Wenn die Community korrigiert" rel="bookmark" href="http://www.onlinejournalismus.de/2011/02/11/mobiler-journalismus-wenn-die-community-korrigiert/">Mobiler Journalismus: Wenn die Community korrigiert</a></h4>
<p>Bernd Oswald (<em>Onlinejournalismus.de</em>) zieht mit einem Portrait Bilanz nach anderthalb Jahren &#8220;MoJane&#8221; (das ist der Nickname der mobilen <em>Rhein-Zeitung</em>-Reporterin Katrin Steinert): &#8220;Aber auch wenn noch nicht alles Gold ist, was glänzt: Die Rhein-Zeitung  und ihre MoJane Katrin Steinert haben Mut und probieren aus, &#8216;was bei  einer regionalen Tageszeitung multimedial geht&#8217;. <strong>Diese Erfahrungen  können in dem rasanten Medienwandel, der vor allem Lokal- und  Regionalzeitungen mit einer überalterten Leserschaft vor große  Herausforderungen stellt, noch Gold wert sein.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://istlokal.de/2011/02/13/es-wird-zeit-hute-zu-verteilen/">Es wird Zeit, &#8220;Hüte zu verteilen&#8221;</a></h4>
<p><em>Istlokal.de</em>, eine <strong>Vereinigung lokaler Blogs</strong>, die von Stefan Aigner, Thomas Pfeiffer und Hardy Prothmann ins Leben gerufen wurde, hat jetzt 35 Mitglieder, sucht weitere Mitstreiter und externe Kompetenz und plant eine <strong>Genossenschaft</strong>. Hinter dem Überschriftenlink kann man nachlesen, wie sich das professionell-journalistische Graswurzelprojekt &#8220;von der Idee zum Netzwerk&#8221; entwickelt.</p>
<div id="content">
<div>
<h4 id="post-2634"><a rel="bookmark" href="http://adamwestbrook.wordpress.com/2011/02/09/10-free-and-totally-legal-programs-every-multimedia-journalist-should-have/">10 free and totally legal programs every multimedia journalist should have</a></h4>
<p>Adam Westbrook stellt <strong>zehn kostenfreie Tools für multimedialen Journalismus</strong> vor. Wussten Sie, dass man Audioaufnahmen direkt aus Skype machen kann?</p>
<h4><a href="http://t3n.de/news/9-news-aggregatoren-kennen-sollte-295330/">13 News-Aggregatoren, die man kennen sollte [Update]</a></h4>
<p>&#8220;Leider ist mit  Rivva der beste Vertreter für den deutschsprachigen Raum gerade  eingestellt worden&#8221; &#8211; mit diesen Worten des Bedauerns stellt<em> t3n</em> seine Liste mit 13 Nachrichtenaggregatoren vor.&#8221; Stimmt, aber die Liste ist trotzdem <strong>gut aufbereitet und nützlich</strong>.</p>
<h4><a href="http://www.boston.com/bigpicture/2011/02/egypt_the_wait.html">Egypt: the wait</a></h4>
<p><em>The Big Picture </em>(Fotoblog des Boston Globe) mit einer <strong>fantastischen Bilderstrecke</strong> zu den wartenden Menschen auf dem Tahrirplatz in Kairo.</p>
</div>
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var flattr_dsc = 'Top-Tipp: Curating the Revolution: Building a Real-Time News Feed About Egypt Andy Carvin, Chef für digitale Strategien und Social Media Spezialist des US-Radionetzwerks NPR, hat aus seinem US-Büro heraus die interessantesten Tweets zur Revolution in Ägypten zu einem kontinuierlichen, verlässlichen und informativen Nachrichtenstrom zusammengestellt. &#8220;Carvin has turned himself into &#8216;a personal news wire for Egypt&#8221;, [...]';
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Die Zukunft sieht alt aus</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 19:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[The Daily Snooze Wenn Murdoch&#8217;s mit Spannung erwartete iPad-only-Zeitung &#8220;The Daily&#8221; wirklich die Zukunft des Journalismus sein soll, dann sieht diese Zukunft nach Meinung vieler Kommentatoren reichlich alt aus. Recovering Journalist Mark Potts (Überschriftenlink) : &#8220;Maybe most incredibly, The Daily truly is&#8230;daily. It gets published in the morning, and that&#8217;s basically it. While the world [...]]]></description>
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<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/the-daily.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4570" title="the-daily" src="http://medialdigital.de/wp-content/the-daily.png" alt="" width="436" height="294" /></a></h3>
<h4><a href="http://recoveringjournalist.typepad.com/recovering_journalist/2011/02/the-daily-snooze.html">The Daily Snooze</a></h4>
<p>Wenn Murdoch&#8217;s mit Spannung erwartete iPad-only-Zeitung &#8220;The Daily&#8221; wirklich die Zukunft des Journalismus sein soll, dann sieht diese Zukunft nach Meinung vieler Kommentatoren reichlich alt aus. <em>Recovering Journalist </em>Mark Potts (Überschriftenlink) : &#8220;<strong>Maybe most incredibly, The Daily truly is&#8230;daily.</strong> It gets published in  the morning, and that&#8217;s basically it. While the world is riveted today  by the violence in Cairo, the premier issue of The Daily leads with an  outdated story about yesterday&#8217;s peaceful million-man march in Tahrir  Square.&#8221; <a href="http://www.wordyard.com/2011/02/02/the-daily-is-a-one-way-channel/"><strong>Scott Rosenberg</strong></a> <strong>vergleicht <em>The Daily</em> mit der</strong> <a href="http://www.archive.org/web/web.php"><strong>Wayback Machine</strong></a> &#8211; einem Archiv für alte Webseiten: &#8220;I guess News Corp. thinks that’s what people want? But surely, for $30 million, Murdoch could at least have gotten something a little more up-to-date — with, say, the mid-90s?&#8221; <a href="http://carta.info/37751/the-daily-der-boulevard-hat-absolut-kein-recht-die-welt-fuer-uns-zu-sortieren/"><strong>Wolfgang Michal wählt bei <em>Carta</em> einen medienkritischen Standpunkt</strong></a>: &#8220;<strong>Die bizarre Annahme, der unaufhörliche Nachrichtenstrom würde nur einmal  am Tag in Form eines Neuigkeiten-Pakets ausgeliefert, widerspricht  jedem modernen Mediennutzungsverhalten. </strong>Auch die Willkür, mit der  Redaktionen in den Nachrichtenstrom greifen, um ihn einen Augenblick  lang anzuhalten und verstehbar zu machen, ist ehrenhaft, aber  paternalistisch und unzeitgemäß. <strong>Gerade</strong> <strong>der Boulevard hat absolut kein Recht mehr, die Welt für uns zu sortieren, denn er repräsentiert selbst nur das blanke Chaos.&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://bits.blogs.nytimes.com/2011/02/04/a-race-between-digital-and-print-magazines/">A Race Between Digital and Print Magazines</a></h4>
<p>Nick Bilton findet in seinem<em> Bits</em>-Blog (<em>New York Times</em>) Print nicht mehr so inaktuell, seit er ein <strong>Experiment </strong>durchführte: 12 Häuserblocks in Brooklyn entfernt die neue Ausgabe der Zeitschrift <em>Wired</em> kaufen, während gleichzeitig daheim die <em>Wired</em> iPad App herunterlädt. <strong>Print hat das Wettrennen gewonnen.</strong></p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://jonathanstray.com/a-computational-journalism-reading-list">A computational journalism reading list</a></h4>
<p>Die ulmative Liste mit Links und Anmerkungen zum Thema <strong>Datenjournalismus</strong>, zusammengestellt von Jonathan Stray. Ich kenne keine umfassendere.</p>
<h4><a href="http://www.ojr.org/ojr/people/robert/201102/1937/">Two authors&#8217; stories illustrate why some journalists profit online, and others fail</a></h4>
<p><em>Online Journalism Review</em> kontrastiert die Haltung zweier Reisejournalisten. Der eine hat akzeptiert, dass bezahlte Zeitungs- und Magazinaufträge seltener kommen und dass man von mageren Buchtantiemen nicht mehr leben kann. Er hat sich auf ein neues Geschäftsmodell verlagert und gibt seine eigenen E-Books heraus. Das läuft finanziell sogar viel besser. <strong>Obwohl er jetzt sein eigener Verleger ist, hat dieser Unternehmerjournalist sogar mehr Zeit als früher, sich dem Schreiben zu widmen</strong>, denn die zeitraubenden Marketingtourneen durch Buchläden sind weggefallen. Und der andere Autor? Der begnügt sich damit, die &#8220;Kostenloskultur im Internet&#8221; zu beklagen&#8230;</p>
<h4><a href="http://www.netzpiloten.de/2011/02/01/quora-was-es-ist-und-wird/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+blogpiloten+%28Blogpiloten+-+Rastlose+Blogger+durchstreifen+f%C3%BCr+euch+die+aufregendsten+Orte+der+digitalen+Welt.%29&amp;utm_content="><strong>Quora &#8211; Was es ist und wird&#8230;</strong></a></h4>
<p>Nach all den englischsprachigen Analysen zum Sinn und Gebrauchswert der Frage-Antwort-Plattform <strong>Quora</strong> hier auch noch mal eine deutschsprachige von Jörg Wittkewitz bei den <em>Netzpiloten</em>.</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2011/02/you-are-what-you-read-nyt-cto-marc-frons-on-the-papers-new-article-recommendation-engine/">“You are what you read”: NYT CTO Marc Frons on the paper’s new article recommendation engine</a></h4>
<p>Die <em>New York Times</em> startete Ende Januar ihren neuen persönlichen Empfehlungs-Algorithmus <strong><a href="http://www.nytimes.com/recommendations">nytimes.com/recommendations</a></strong> (empfohlen werden nur Inhalte der <em>NYT</em>-Webseite). Das Ganze basiert nicht wie bei Amazon auf Wahrscheinlichkeiten (&#8220;Nutzer, die dieses Buch gekauft haben&#8230;&#8221;), sondern auf dem Klickverhalten des jeweiligen Lesers, das ja durchaus erratisch sein kann. Es soll sozusagen die Zufallsfunde (serendipity), die Zeitungsleser an der gedruckten Zeitung  oft schätzen, auf dem <em>NYT</em>-Webportal simulieren. “The whole idea is to expose our readers to as much of our great  journalism as we can,” erläutert der <em>NYT</em>-Digitalchef Mark Frons im Gespräch mit <em>Nieman Journalism Lab</em>. &#8220;<strong>On the web, it can be hard to find  the things you like — not to mention the things you don’t know you’d  like until you like them</strong>. The new Recommendation engine [...] allows us to expose content to our readers that they wouldn’t see any  other way.”</p>
<h4><a href="http://www.knightdigitalmediacenter.org/news_blog/comments/20110204_how_nprs_andy_carvin_is_using_twitter_to_tell_egypts_story/">How NPR’s Andy Carvin is using Twitter to tell Egypt’s story</a></h4>
<p>Der US-Sender NPR nutzt seit einem Monat <a href="http://storify.com/"><strong>Storify</strong></a>, ein Werkzeug zum schnellen und einfachen Kuratieren von Nachrichten aus verschiedenen Quellen, um mit den sich überschlagenen Ereignissen in Tunesien und Ägypten Schritt zu halten. <em>Knight Digital Media Center</em> fasst zusammen, wie das funktioniert. Auch <em>Die Profilagentin</em> hat bereits ihre Erfahrungen mit Storify <strong><a href="http://www.profilagentin.com/2011/02/storifyfeedbac/">dokumentiert</a></strong>. Der <em>New York Times</em> Kolumnist <strong>Nicholas D. Kristof </strong>wiederum <a href="http://www.niemanlab.org/2011/01/nick-kristof-turns-to-facebook-to-report-from-egypt/"><strong>nutzt Facebook, um prozessorientiert aus Ägypten zu berichten</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.j-lab.org/blog/comments/ten_benchmarks_for_the_future_of_journalism/">Ten Benchmarks for the Future of Journalism</a></h4>
<p>10 Punkt in einer Brainstorming-Session zusammengetragen vom <em>J-Lab</em>. Sehr gut finde ich &#8220;<strong>make the invisible visible</strong>&#8221; und &#8220;<strong>do less harm</strong>&#8220;. Aber den Rest kann man auch unterschreiben.</p>
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		<title>Kuratieren, Crowdsourcing, Prozessjournalismus: Was soll das?</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/12/03/kuratieren-crowdsourcing-prozessjournalismus-was-soll-das/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 16:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um die Chancen und Grenzen einer Zusammenarbeit mit den Leuten, die man in linearen und analogen Medien (vulgo: Zeitungen, Radio, Fernsehen) Leser, Hörer und Zuschauer nennt, ging es im Speedlab 5 beim Speedlab Journalism der Kooperative Berlin und Partner. Sebastian Horn und ich diskutierten nacheinander mit fünf Gruppen von jeweils zehn bis 15 Journalisten und [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Um die Chancen und Grenzen einer Zusammenarbeit mit den Leuten, die man in linearen und analogen Medien (vulgo: Zeitungen, Radio, Fernsehen) Leser, Hörer und Zuschauer nennt, ging es im Speedlab 5 beim <a href="http://medialdigital.de/2010/11/30/baumchen-wechsel-dich-beim-speedlab-journalism/"><strong>Speedlab Journalism</strong></a> der Kooperative Berlin und Partner. Sebastian Horn und ich diskutierten nacheinander mit fünf Gruppen von jeweils zehn bis 15 Journalisten und anderen Medieninteressierten in jeweils nur 25 Minuten.</p>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/ea41b6e89d1e454cb4ab0f405d64608e" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Speedlab.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-4247" title="Speedlab" src="http://medialdigital.de/wp-content/Speedlab-225x105.png" alt="" width="225" height="105" /></a>Wir haben es wie folgt gemacht: Nach meinem einleitenden Vortrag zu Begriffen und einigen unterschiedlichen Medienbeispielen (unten eingebettet), schilderte Sebastian Horn wie bei Zeit Online kuratiert, d.h. die Nutzer mit einbezogen werden. Anschließend blieben zehn bis 15 Minuten für die Diskussion. Die verlief tatsächlich fünfmal unterschiedlich (was wir auch gehofft hatten).</p>
<p>Einige der interessantesten Aspekte der Diskussionen, die ich hier wiedergebe und mit Links ergänze:</p>
<ul>
<li><strong>Gibt es Wege möglichst sinnvolle Nutzerbeiträge zu fördern?</strong> Dazu sagte Sebastian Horn etwas Interessantes: Gewöhnlich werde diffamierenden Kommentaren mehr Aufmerksamkeit geschenkt als den guten Kommentaren. (Meine Anmerkung: Allein das kommentarlose Löschen ist schon mehr Aufmerksamkeit als die meisten konstruktiven und intelligenten Nutzerkommentare von Redaktionen je bekommen). Bei Zeit Online will man es jetzt umgekehrt versuchen: Trolle ignorieren, auf die wirklich interessierten Nutzer und interessanten Beiträge eingehen. Allein das aktive Mitdiskutieren kann schon früh die Tonlage setzen. In meinen Folien ist der Guardian aufgeführt, der schon vor anderthalb Jahren seine Nutzer erfolgreich zur Mithilfe bei der Auswertung von zigtausend Dokumenten zum Spesenskandal der Unterhausabgeordneten aufforderte. Inzwischen gibt es beim Guardian einen Datastore. Dort kann sich jeder kostenfrei mit Daten bedienen &#8211; und sollte im Gegenzug nach Möglichkeit seine daraus resultierende Ergebnisse (Infografiken, iPad-Apps etc.) lizenzfrei der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Auch das ist Kuratieren.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Gibt es bereits überzeugende Ansätze, auch während des Schreibens zu kuratieren &#8211; d.h. Journalisten und Nutzer schreiben gemeinsam einen Text? </strong>Uns sind im Journalismus keine bekannt. Allerdings gibt es bereits mehrere Experimente, schon während des Recherchierens, Meinungen und Informationen von Nutzern einzuholen. Eines davon ist Sascha Lobos Versuch, gemeinsam mit den Nutzern von WiWo Online, seinen Bloglesern, Fans und Followern, einen Beitrag zu kuratieren. Dabei herausgekommen ist der Beitrag <a href="http://www.wiwo.de/technik-wissen/vom-wert-der-vielen-im-internet-423367/"><strong>Vom Wert der Vielen im Internet</strong></a>. Unklar blieb bei diesem Experiment, wieviel an mehr Erkenntnissen die Schwarmintelligenz wirklich beigetragen hat. Mir erschien, als ob Sascha Lobo diesen Text im wesentlichen auch ganz allein hätte schreiben können. Sprich: Das Experiment war interessanter als das Ergebnis. Aber das liegt bei Innovationen wohl manchmal in der Natur der Sache. Ebenso bei Michalis Pantelouris Versuch, einem Mordfall in Form einer <a href="http://print-wuergt.de/2010/07/18/die-live-reportage/"><strong>Live-Reportage</strong></a> kollaborativ auf den Grund zu gehen. Der Ansatz war spannend, die Ergebnisse weniger.  Mehr dazu bei Journalist.de: <a href="http://www.journalist.de/aktuelles/meldungen/der-glaeserne-reporter-michalis-pantelouris.html"><strong>Der gläserne Reporter</strong></a>. <strong>Nachtrag vom 4.12.</strong>: Ein aktuelles Beispiel für einen gelungenen kollektiv mit den Nutzern geschaffenen journalistischen Beitrag: Das <a href="http://www.guardian.co.uk/world/blog/2010/dec/03/julian-assange-wikileaks?CMP=NECNETTXT1349"><strong>interaktive Live-Interview</strong></a>, der der Guardian gemeinsam mit seinen Nutzern mit Wikileaks-Gründer Julian Assange führte.</li>
<li><strong>Ist es hilfreich, wenn man mit erklärungsbedürftigen Begriffen Journalisten das Gefühl vermittelt, es werde jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf getrieben?</strong> Nein, sicherlich nicht, weil das Um-Sich-Werfen mit Buzzwords viele Journalisten eher abschreckt als neugierig macht, sich auf Innovationen einzulassen. Es ist aber eben nicht so, dass kollaborativer Journalismus konsequent immer schon gemacht wurde. Es gab ihn bisher nur in Ansätzen. Ob ein Leserbrief abgedruckt oder ein Hörer ins Studio duchgestellt wird, entscheidet die Redaktion. Zum kollaborativen Journalismus gehört die Freiheit des Nutzers (im Rahmen geltenden Rechts) mit seiner Meinung ungefiltert zu Wort zu kommen. Ausgewählt (d.h. kuratiert) wird erst danach. Das kann schon aus Platzgründen nur im Internet stattfinden. Auch das Offenlegen und Zugänglichmachen von Rohdaten &#8211; neuer Begriff: Datenjournalismus &#8211; ist nicht etwas, was immer schon gemacht wurde. An die Rohdaten, die für eine Infografik nicht verwendet wurden, kommt in der Regel kein Nutzer heran. Das ist es aber, was Datenjournalismus neben der Interaktivät ausmacht: Die Haltung, dass auch andere mit den Daten Nützliches anfangen können.</li>
<li><strong>Geht für das Kuratieren nicht wahnsinnig viel Zeit verloren, die für die eigentliche journalistische Arbeit fehlt?</strong> Ja, die Betreuung von Kommentaren und Communities, das Überprüfen von Links und nutzergenerierten Beiträgen ist aufwändig. Aber Prozessjournalismus und kuratierender Journalismus begreift diese Aufgaben als Kernaufgaben, nicht als lästige Mehrarbeit, der man sich widmen kann, wenn noch Zeit und Ressourcen übrig sind. Wer wissen will, wie wertvoll Nutzerbeiträge sein können, sollte diese beiden Essays von zwei Chefredakteuren lesen, die mit ihren jeweiligen Medien ernsthaft ausloten, was eine Zusammenarbeit mit Amateuren bringen kann:</li>
</ul>
<p><a href="http://www.poynter.org/uncategorized/106389/rusbridger-openness-collaboration-key-to-new-information-ecosystem/"><strong>Rusbridger: Openness, Collaboration Key to New Information Ecosystem</strong></a> (Guardian Chefredakteur Alan Rusbridger bei Poynter)</p>
<p id="articleTitle"><a href="http://www.sueddeutsche.de/medien/serie-wozu-noch-journalismus-es-geht-erstaunlich-gut-1.943587"><strong>Es geht erstaunlich gut</strong></a> (Zeit Online Chefredakteur Wolfgang Blau in der SZ Online-Serie Wozu noch Journalismus?)</p>
<div id="__ss_6019414" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Crowdsourcing speedlab" href="http://www.slideshare.net/mauisurfer/crowdsourcing-speedlab">Crowdsourcing speedlab</a></strong><object id="__sse6019414" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=crowdsourcingspeedlab-101203092831-phpapp02&amp;stripped_title=crowdsourcing-speedlab&amp;userName=mauisurfer" /><param name="name" value="__sse6019414" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse6019414" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=crowdsourcingspeedlab-101203092831-phpapp02&amp;stripped_title=crowdsourcing-speedlab&amp;userName=mauisurfer" name="__sse6019414" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/mauisurfer">Ulrike Langer</a>.</div>
</div>
<p>Videos und Fotos vom Speedlab soll es demnächst auf dem<a href="http://www.speedlab.tumblr.com "><strong> Tumblr Blog des Speedlab</strong></a> geben.</p>
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		<title>&#8220;Bäumchen wechsel Dich&#8221; beim Speedlab Journalism</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Nov 2010 21:09:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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			</a>
		</div>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Speedlab.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4247" title="Speedlab" src="http://medialdigital.de/wp-content/Speedlab.png" alt="" width="414" height="194" /></a></p>
<p>Morgen (1.12.2010) bin ich gemeinsam mit Sebastian Horn von Zeit Online Referentin zum Thema Kuratieren und Crowdsourcing im Journalismus. Und zwar bei einer Konferenz, deren Ablauf für mich und sicher auch für andere Referenten und Teilnehmer ganz neu ist. Das Berliner <a href="http://speedlab.tumblr.com/speedlab"><strong>Speedlab Journalism</strong></a>, veranstaltet von <strong><a href="http://wissen.dradio.de/netzreporter.75.de.html" target="_blank">DRadio Wissen Netzreporter</a></strong> in Kooperation mit <strong><a href="http://www.breitband.dradio.de/" target="_blank">Breitband</a></strong> (Deutschlandradio Kultur) und <a href="http://www.zeit.de/" target="_blank"><strong>Zeit  Online</strong> </a>im<strong> </strong>hat sich eine Art &#8220;Bäumchen wechsel Dich&#8221; Verfahren ausgedacht.</p>
<p>Wer alt genug ist erinnert sich vielleicht an dieses Kinderspiel, das vor den Zeiten von 24-Stunden-Fernsehen, Videospielen und PCs draußen auf der Straße beliebt war. Es ging so: Jedes Kind hält sich an einem Baum (einer Wäschestange, einem Verkehrsschild etc.) fest. Ein Kind in der Mitte hat kein Bäumchen und ruft &#8220;Bäumchen wechsel Dich&#8221;, worauf hin alle anderen Kinder zu einem anderen Bäumchen laufen müssen und auch das Kind in der Mitte versucht, ein Bäumchen abzubekommen. Bis auf das kleine Detail, dass bei dem alten Kinderspiel immer jemand ohne Bäumchen übrig bleiben muss, damit das Spiel weiter geht, stelle ich mir das beim Speed Lab ungefähr so vor.</p>
<p>Die Veranstalter erklären das Verfahren natürlich etwas nerdiger:</p>
<blockquote><p><strong>SpeedLab Journalism ist eine Kombination aus Konferenz,  Barcamp, Werkstatt und Speeddating &#8211; mit etlichen Experten zum Thema  Journalismus in Zeiten der Digitalisierung</strong></p>
<p>Nach den Keynotes und vor dem Podium wird auf dem SpeedLab  gearbeitet.  Dazu stehen an fünf Stehtischen jeweils zwei Experten zu  den jeweiligen  Themen wie beispielsweise “Zukunft der Nachrichten”,  “Neue Geschäftsmodelle”  oder “Kuratierter Journalismus” bereit. Die  Experten vertreten in der  Regel Theorie und Praxis ihres Themas.</p>
<p>Die Besucher des SpeedLabs teilen sich zu Beginn in fünf Gruppen auf.  Jede Gruppe besucht einen Tisch. Dort gibt es einen  kurzen Input der  Experten (max 4 Minuten) und dann eine offene Diskussion  zwischen den  Experten und den Besuchern. Mit anderen Worten: harte  Arbeit. Nach den  insgesamt 25 Minuten pro Runde zieht jede Gruppe einen Tisch  weiter.  Alle Gruppen besuchen alle SpeedLabs!</p>
<p>Für Kaffee und Wasser wird gesorgt. Denn das wird nötig sein….</p></blockquote>
<p><strong>Und das hier sind die einzelnen Themen der Speedlabs (Sebastian Horn und ich sind in Nr. 5 zu finden): </strong></p>
<blockquote>
<div>
<p><strong>SpeedLab 1</strong><br />
Thema: Future of News – Aggregatoren &amp; Social News. Wer macht die Nachrichten der Zukunft?</p>
<p>Speaker u.a. Gerd Kamp (Leiter <a href="http://www.dpa-newslab.com/" target="_blank">dpa-Newslab</a>), Steffen Konrath (<a href="http://www.nextlevelofnews.com/liquid-newsroom/" target="_blank">Liquid Newsroom</a>)</p>
<p><strong>SpeedLab 2</strong><br />
Thema:   Zentral oder Denzentral (Programm oder Plattform) – Zeitungen,   Radiostation und Co. als Contentmarken in Zeiten digitaler und mobiler   Distributionswege?</p>
<p>Speaker: Sebastian Schürmanns (<a href="http://www.mytweetmag.com/" target="_blank">MyTweetMag</a>),  Jana Wuttke (<a href="http://www.breitband.dradio.de/" target="_blank">Breitband</a>, Deutschlandradio Kultur)</p>
<p><strong>SpeedLab 3 </strong><br />
Thema:   Kampf um die Kohle – Crowdfunding, Spenden, GEZ, Flattr etc. Wie sehen   die Geschäftsmodelle im Journalismus der Zukunft aus?</p>
<p>Speaker: u.a. Anna Theil (<a href="http://www.startnext.de/" target="_blank">Startnext.de</a>), Marcel Weiß (<a href="http://www.neunetz.com/" target="_blank">NeuNetz.com</a>), Robin Meyer-Lucht (<a href="http://carta.info/">Carta</a>)</p>
<p><strong>SpeedLab 4</strong><br />
Thema: New Jobs – Blogger, Communitymanager und investigative Programmierer. Wie sich das Berufsbild Journalist verändert.</p>
<p>Speaker: u.a. Daniel Dietrich (<a href="http://opendata-network.org/" target="_blank">Open Data Network</a>), Lorenz Matzat (<a href="http://www.datenjournalist.de/" target="_blank">Datenjournalist</a>), Matthias Spielkamp (<a href="http://irights.info/" target="_blank">irights</a>, <a href="http://immateriblog.de/" target="_blank">immateriblog</a>)</p>
<p><strong>SpeedLab 5 </strong><br />
Kuratierter   Journalismus: Social Journalism, Crowdsourcing, Prozessjournalismus,   Social Network Analysis, Aganda Setting, Monitoring. Wer weiß wann was?</p>
<p>Speaker: u.a. Ulrike Langer (<a href="../" target="_blank">Medial Digital</a>), Sebastian Horn (<a href="http://zeit.de/" target="_blank">ZEIT ONLINE</a>)</p>
</div>
</blockquote>
<p>Eingerahmt werden die Speedlabs von zwei Keynotes und einer abschließenden Podiumsdiskussion (<strong>Details</strong>).</p>
<p>Wer morgen nicht vor Ort dabei sein kann, hat (außer per Twitter) drei weitere Kanäle um das Speedlab Journalism live zu verfolgen.</p>
<li>Carta ist Partner der Veranstaltung und wird ab 10 Uhr einen <a href="http://carta.info/36090/speedlab-journalism-mit-livestream/"><strong>Video Live Stream von den Keynotes und der Podiumsdiskussion </strong></a>ins Netz übertragen.</li>
<li>Einen Audio Live Stream wird es bei <a href="http://wissen.dradio.de/"><strong>Dradio Wissen</strong></a> geben.</li>
<li>Steffen Konrath vom <a href="http://www.nextlevelofnews.com/"><strong>Liquid Newsroom Project</strong></a> hat eine <a href="http://www.yentity.com/reporter/"><strong>Live Blogging Plattform</strong></a> eingerichtet, auf der dann hoffentlich auch über die einzelnen Speedlabs berichtet wird.</li>
<p>Restkarten für die Veranstaltung im Berliner Betahaus gibt es wohl noch, aber diese Information ist ohne Gewähr. Bitte beim Veranstalter überprüfen.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Co-Op mit der Contentfarm</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 06:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Why the San Fran Chronicle Is Running Demand Media Content Advertising Age fragt Michele Slack, VP of digital media von SFGate.com (das Webportal des San Francisco Chronicle), warum SFGate mit Demand Media kooperiert, wie dabei professionelle Standards eingehalten werden und ob solche Partnerschaften reguläre journalistische Arbeitsplätze gefährden. Eine der erstaunlicheren Aussagen: &#8220;In combination with the [...]]]></description>
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		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/chronicle.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-3309" title="chronicle" src="http://medialdigital.de/wp-content/chronicle-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></h4>
<h4><a href="http://adage.com/mediaworks/article?article_id=145252">Why the San Fran Chronicle Is Running Demand Media Content</a></h4>
<p><em>Advertising Age </em>fragt Michele Slack, VP of digital media von SFGate.com (das Webportal des <em>San Francisco Chronicle</em>), warum <em>SFGate</em> mit Demand Media kooperiert, wie dabei professionelle Standards eingehalten werden und ob solche Partnerschaften reguläre journalistische Arbeitsplätze gefährden. Eine der erstaunlicheren Aussagen: &#8220;<strong>In combination with the content that comes out of the newsroom, I think  this type of content could enhance our existing content in almost any  area.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/08/06/AR2010080606133.html">TBD.com making its move into the crowded market of local news</a></h4>
<p>Die <em>Washington Post </em>stellt TBD.com vor, einen neuen Aggregator für lokale und hyperlokale Nachrichten in Washington, D.C. Mehr dazu auch bei <a href="http://www.poynter.org/column.asp?id=101&amp;aid=188372"><strong>Poynter Online</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/08/03/5-tips-on-data-journalism-projects-from-propublica/">5 tips on data journalism projects from ProPublica</a></h4>
<p>Paul Bradshaw fasst in seinem <em>onlinejournalismblog </em><strong>Tipps zum Thema Datenjournalismus von Olga Pierce and Jeff Larson von ProPublica</strong> zusammen. Die Reporterin und der App-Entwickler der preisgekrönten investigativen Plattform sprachen beim <strong><a href="http://blogs.journalism.co.uk/editors/2010/05/12/dendatameet-digital-editors-meet-to-discuss-data-and-journalism/">Digital Editors Network Data Meet</a>.</strong> Am einfachsten umzusetzen scheint mir der letzte Punkt zu sein (der aber dennoch von klassischen Medien fast nie beherzigt wird). <strong>&#8220;Share data left over from your investigation &#8211; Just because you didn’t use it doesn’t mean someone else can’t find something interesting in it.&#8221;</strong></p>
<p>Dazu passend auch<strong> </strong>ein gutes Videointerview mit dem<em> <a href="http://www.guardian.co.uk/news/datablog"><strong>Data Blog</strong></a> </em>editor des <em>Guardian</em> bei <em>Nieman Journalism Lab:</em> <strong><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/08/how-the-guardian-is-pioneering-data-journalism-with-free-tools/">How The Guardian is pioneering data journalism with free tools</a></strong> und <em>Mediashift</em> mit einer <strong>5-Punkte-Anleitung</strong>: <strong><a href="http://www.pbs.org/idealab/2010/08/how-news-organizations-should-prepare-for-data-dumps211.html">How News Organizations Should Prepare for Data Dumps.</a></strong></p>
<h4><a href="http://www.marcus-schuler.com/2010/08/07/blekko-com-will-google-co-konkurrenz-machen/">Blekko.com will Google &amp; Co. Konkurrenz machen</a></h4>
<p><strong>Marcus Schuler stellt die neue Suchmaschine Blekko und ihren Erfinder Rich Skrenta vor</strong> (Schuler hat einen der wenigen Zugänge in der geschlossenen Betaphase erhalten): &#8220;Blekko hat zwei wesentliche Punkte, in denen es sich von Google, Bing oder Yahoo unterscheidet. Zum einen gibt es da die <strong>Slashtags</strong>. Der Name ist eine Eigenerfindung.  Dahinter verbirgt sich <strong>die Möglichkeit, Ergebnisse bereits bei der  Anfrage zu filtern. </strong>[...] Ein Feature, das ich so bislang noch nicht gesehen habe, ist die  <strong>Offenlegung des Such-Algorithmusses</strong>. Blekko zeigt, weshalb bestimmte  Seiten bei der Trefferausgabe weiter oben rangieren und andere nicht.  Dazu werden die Kriterien, die zum Ranking geführt haben, offen gelegt.  Dieses Feature gefällt, weil es für Transparenz sorgt. Kehrseite dürfte sein, dass Spammer Suchergebnisse leichter manipulieren können.&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent Link to Hard times working the Patch" rel="bookmark" href="http://www.dankennedy.net/2010/08/05/hard-times-working-the-patch/">Hard times working the Patch</a></h4>
<p>Über freiberufliche Sklavenarbeit auf der Contentfarm (Demand Media, etc.) wurde schon viel geschrieben. Weniger bekannt ist die systembedingte <strong>Schufterei in hyperlokalen Netzwerken</strong>. Und damit ist nicht die selbstgewählte Selbstausbeutung gemeint, die wohl in jeder Gründerphase dazu gehört, sondern von Vorgesetzten aufgedrückte Bedingungen. <em>Media Nation</em> zitiert anonym einen der Lokalredakteure (Local Editor = LE) des hyperlokalen Netzwerks Patch: &#8220;<strong>Patch has a policy that it the local editor’s responsibility to find our  nights/weekend/vacation replacements. And we must pay that person out  of our freelance budgets</strong>. I’m just three months into this job, and I’ve  heard from LEs around the country that this task of finding your  replacement can be daunting, because it is hard to find qualified  journalists who have that sort of time to do a vacation fill-in — who  who will do it for what Patch pays its freelancers.&#8221;</p>
<div id="container">
<div id="content">
<div id="post-1265">
<h4><a href="http://psmithjournalist.com/2010/08/link-to-the-past-why-do-journalists-still-not-link-to-each-other/">Link to the past: why do some news sites STILL not link out in 2010?</a></h4>
<p>Der freie britische Journalist Patrick Smith wundert sich über die anhaltende <strong>Linkunlust von Verlagswebsites</strong>: &#8220;Here’s a little taster of what one regional journalist told me about how their system works: &#8216;It’s possible to build link boxes that sit next to web  stories, but it’s time-consuming compared to inline links – and if our  current CMS is anything to go by, in the press of a busy newsroom, it  won’t get done… For those of us who possess data skills and want to make  mashups, visualisations and so on, this is a massive inhibition.&#8217; But for the national newspapers and magazines, in the majority of  cases they have no such excuse and <strong>the fact is that many simply <em>choose</em> not to send readers elsewhere. We’re the best, our readers love us, why would anyone go anywhere else?</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/08/can-social-micro-earnings-help-micropayments-work-for-news214.html">Can Social Micro-Earnings Help Micropayments Work for News?</a></h4>
<p>Die finnische Journalistin Tanja Aitamurto stellt bei <em>Mediashift </em>die Ergebnisse einer Studie von Geoffrey Graybeal und Jameson Hayes vom Grady College of Journalism and Mass Communication an der University of Georgia vor. Die beiden Journalismus-Doktoranden entwickelten ein <strong>Mikrobezahlsystem, das Leser für ihre Zahlungsbereitschaft auf mehreren Ebenen belohnt.</strong> &#8220;Would readers pay as little as a penny, or even less, for news? They  would, if paying was combined with social sharing, micro-earning,  virtual currency and a centralized banking system. [...] Graybeal and Hayes propose a &#8220;Modified News MicroPayment Model&#8221; as a  way to implement micropayments for news. In this model, readers are not  pushed to pay for content, but are instead given choices and incentives  to nudge them to pay. The model consists of four key elements:  Micro-earnings, socialization/sharing, local focus and a centralized  banking system.&#8221; <a href="http://medialdigital.de/2010/07/22/eine-ara-fur-experimente-und-kollaboration-interview-mit-tanja-aitamurto/"><strong>Mehr zum Thema Social Payment erläutert Tanja Aitamurto in meinem Videointerview</strong></a>.</p>
</div>
</div>
</div>
<h4><a href="http://www.gestalten.com/motion/clip?id=135">Gestalten Film: The New York Times</a></h4>
<p>Ein interessantes Video von <em>gestalten.tv</em>. Die beiden <strong>Grafik-Chefs der <em>New York Times</em></strong>, Steve Duenes und Archie Tse, erzählen darin <strong>nach welchen Kriterien und Methoden das Blatt Informationen grafisch aufbereitet</strong>.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Südafrika ohne Disneylandtouch</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 21:26:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die WM – ein Wintermärchen? Nur noch zwei WM-Spiele bis zum totalen Schland  &#8211; da wird es höchste Zeit, nochmal die Aufmerksamkeit auf dieses tolle WM-Blog von Christian Frey und Kai Schächtele zu lenken. Die beiden freien Journalisten bereisen seit einem Monat als Unternehmerjournalisten auf eigene Faust (ohne Auftraggeber) Südafrika. Sie schreiben, fotografieren und filmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/wintermärchen.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3211" title="wintermärchen" src="http://medialdigital.de/wp-content/wintermärchen-300x207.png" alt="" width="300" height="207" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.wintermaerchen2010.com/">Die WM – ein Wintermärchen?</a></h4>
<p>Nur noch zwei WM-Spiele bis zum totalen Schland  &#8211; da wird es höchste Zeit, nochmal die Aufmerksamkeit auf dieses <strong>tolle WM-Blog von Christian Frey und Kai Schächtele </strong>zu lenken. Die beiden freien Journalisten bereisen seit einem Monat als Unternehmerjournalisten auf eigene Faust (ohne Auftraggeber) Südafrika. Sie schreiben, fotografieren und filmen und <strong>vermitteln ein anderes, farbenfroheres und weniger disneyfiziertes Bild von Südafrika.</strong> Meistens von außerhalb der Stadien. Unbedingt anschauen, bevor die WM vorbei ist.</p>
<h4><a href="http://www.gulli.com/news/usa-fotos-von-lverschmierten-v-geln-sind-verboten-2010-07-04">USA: Fotos von ölverschmierten Vögeln sind verboten!</a></h4>
<p>40.000 US-Dollar Strafe droht jetzt Journalisten und Fotografen, die unmittelbar von der Ölkatastrophe im und am Golf von Mexiko berichten wollen. Wer näher als rund 20 Meter ans Geschehen will, braucht nun eine ausdrückliche Erlaubnis. Mehr bei <em>Gulli</em>.</p>
<h4><a href="http://www.buzzmachine.com/2010/07/04/independence-day-for-newspapers/">Independence day for newspapers</a></h4>
<p>Jeff Jarvis gratuliert in seiner Buzzmachine den Machern der Zeitungskette <em>Journal Register</em> (18 Tageszeitungen) zu ihrem &#8211; wohl aus finanzieller Not geborenen  Schritt, sich von traditionellen Recherche-, Schreib-, und Produktionsmethoden zu trennen und stattdessen Prozessjournalismus zu wagen. Jarvis zitiert den &#8220;Vice President Content&#8221; (stellvertretenden Chefredakteur?) wie folgt: &#8220;<strong>The people who are usually last in line were moved to the front of the process. </strong>Rather than just being able to read the finished product, the audience – through town hall meetings, social networking sites, direct requests via email and in person and more – was asked to help determine what the editorial staffs should cover.&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent Link to The Times vs. Guardian strategies: uber-dumb &amp; smart" rel="bookmark" href="http://steveouting.com/2010/07/02/the-times-vs-guardian-strategies-uber-dumb-smart/">The Times vs. Guardian strategies: uber-dumb &amp; smart</a></h4>
<p>Times-Paywall 1: Steve Outing fällt ein vernichtendes Urteil über die neue Paywall bei Rupert Murdochs &#8220;Times&#8221; (London). Sie kenne nur schwarz, anstatt den Nutzern in Grauschattierungen die Wahl zu lassen: &#8220;<strong>What times.co.uk has done is ensure that virtually no one will link to its content, and no one can sample its content </strong>without at least buying a day pass ($2 or £1) or paying that same amount for a one-month trial subscription (with the price rising after the trial). Since The Times has plenty of strong competitors offering free-model websites, <strong>I don’t see this having a snowball’s chance in hell of working.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.guardian.co.uk/law/baby-barista-blog/2010/jul/02/babybarista-guardian-paywalls">Announcement: partnering with The Guardian</a></h4>
<p>Times-Paywall 2: Mit Tim Kevan (<em>Baby Barista</em>) hat <strong>der erste Blogger, der nicht hinter Rupert Murdoch <em>Times</em>-Paywall versteckt werden wollte, Asyl beim <em>Guardian </em>gefunden</strong>: &#8220;Well, there I was. One minute I was writing for <em>The Times</em>. Then along came a massive great paywall and having <a href="http://www.babybarista.com/2010/05/28/welcome-to-the-re-launch-of-babybarista/"><strong>managed to escape in the nick of time</strong>, </a> I then found myself headhunted by those kindly souls at <strong><a href="http://www.guardian.co.uk/law">Guardian Law</a></strong>. I mean, what luck!&#8221;</p>
<h4><a href="http://netzwertig.com/2010/07/03/nachrichtensites-verlinken-tut-weh/">Verlinken tut weh</a></h4>
<p>Martin Weigert fragt sich bei <em>netzwertig</em>, warum sich immer noch soviele Medien schwer damit tun, Links zu setzen, oder &#8211; schlimmer noch &#8211; teilweise sogar <strong>vorhandene Links aus Agenturtexten (ohnehin eine Seltenheit) wieder entfernen</strong>. Mit interessanten Kommentaren.</p>
<h4><a href="http://www.wasmitmedien.de/wordpress/?p=260">Was mit Medien &#8211; Folge 218</a></h4>
<p>Daniel Fiene hat mich auf dem Medienforum NRW abgefangen und für <em>Was mit Medien</em> zu den wahrscheinlichen <strong>Auswirkungen des geplanten Leistungsschutzrechts für Journalisten </strong>befragt. Da ich es in der vorigen Woche nicht geschafft habe, selbst einen Beitrag dazu zu schreiben, empfehle ich natürlich wärmstens WMM 218. Weitere Themen: Stimmen von Fernsehmachern auf dem Medienforum, die Zukunft der Tageszeitung, und DuMont Schauberg-Verleger <strong>Konstantin Neven DuMont über Paid Content im Lokalen</strong>.</p>
<h4><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2010/07/01/flattr_bringt_uns_99850_euro_im_jun/">Flattr bringt uns 988,50 Euro im Juni</a></h4>
<p>Sebastian Heiser analysiert im <em>taz-</em>Blog, wieviele Leser wofür bei <em>taz.de</em> im letzten Monat per Flattr gespendet haben und erklärt, &#8220;dass Leser nicht etwa die aufwändigsten Recherchen am stärksten honorieren, nicht die besten Reportagen und auch nicht die Artikel mit den besten Hintergrundinformationen unserer Fachredakteure. <strong>Am stärksten honoriert werden die Texte, in denen es gegen die Lieblingsfeinde unserer Leser geht: Neonazis, der Hochadel, die Bild-Zeitung, die schwarz-gelbe Bundesregierung.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/06/collaboration-instead-of-the-crowd-gabriella-coleman-karim-lakhani-on-how-people-work-together-online/">Collaboration instead of the crowd</a></h4>
<p>Nieman Journalism Lab mit einem <strong>Video zum Thema Crowdsourcing und Kollaboration von der Future of News and Civic Media Conference am MIT</strong>. Mit  <strong><a href="http://steinhardt.nyu.edu/faculty_bios/view/Gabriella_Coleman">Gabriella Coleman</a></strong>, NYU Professorin, die sich mit Kollaboration in der Linux Comunity beschäftigt, <strong><a href="http://drfd.hbs.edu/fit/public/facultyInfo.do?facInfo=bio&amp;facEmId=klakhani">Karim Lakhani</a></strong>, Harvard Business School Professor, der Innovationssysteme erforscht, und Moderator <strong><a href="http://edgyproduct.org/pm/pmwiki.php?n=Main.Index">Chris Csikszentmihályi</a></strong>, Director des MIT <strong><a href="http://civic.mit.edu/">Center for Future Civic Media</a>.</strong> <strong>&#8220;They know the “crowd” can do amazing things, but they also know it’s really, really hard to optimize systems to ensure amazement happens. Give them a listen.&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://www.poynter.org/content/content_view.asp?id=185861"><strong>Digital Journalist Survival Guide: A Glossary of Tech Terms You Should Know</strong></a></h4>
<p>Poynter Online mit einem tollen <strong>Glossar der wichtigsten Begriffe im Daten- und Multimediajournalismus</strong> von API bis Yahoo! Pipes. Ausdrucken und an die Wand hängen passt hier thematisch gar nicht, deshalb: Bei delicious ablegen, im Wiki verbreiten und vor allem: Lesen.</p>
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		<title>Prozessjournalismus und Algorithmen: Radio Double Feature</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 20:03:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei dradio Wissen ging es heute morgen im &#8220;Zeit Online Talk&#8221; eine Stunde lang um Prozessjournalismus. Nicht mehr nur Journalisten produzieren Nachrichten, sondern auch die Nutzer veröffentlichen selbst im Internet. Und sie wollen und können durchaus mehr als fertige Beiträge kommentieren oder den &#8220;Gefällt mir&#8221; Button klicken. Was sind vielversprechende Ansätze für Medien, Journalismus als [...]]]></description>
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<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/dradiowissen.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3140" title="dradiowissen" src="http://medialdigital.de/wp-content/dradiowissen-300x273.png" alt="" width="300" height="273" /></a></p>
<p>Bei <a href="http://wissen.dradio.de/startseite.1.de.html"><strong>dradio Wissen</strong></a> ging es heute morgen im <strong>&#8220;Zeit Online Talk&#8221;</strong> eine Stunde lang um <strong>Prozessjournalismus</strong>. Nicht mehr nur Journalisten produzieren Nachrichten, sondern auch die Nutzer veröffentlichen selbst im Internet. Und sie wollen und können durchaus mehr als fertige Beiträge kommentieren oder den &#8220;Gefällt mir&#8221; Button klicken. Was sind vielversprechende Ansätze für Medien, Journalismus als Prozess zu begreifen und Nutzer von vornherein in die Entstehung von Nachrichten, Berichten und Analysen miteinzubeziehen? Darüber hat Moderator Markus Heidmeier mit meinen Journalistenkollegen Julia Hildebrand, Sebastian Horn, Lorenz Matzat und mir diskutiert. Hier gibt es <a href="http://wissen.dradio.de/index.98.de.html?dram:article_id=3581"><strong>Details zur Sendung und den Podcast zum Nachhören</strong></a>.</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/breitband.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3141" title="breitband" src="http://medialdigital.de/wp-content/breitband-300x222.png" alt="" width="300" height="222" /></a></p>
<p>Zwei Stunden später hat Philipp Banse mit mir für heutige Ausgabe der Sendung <a href="http://breitband.dradio.de/der-neue-umgang-mit-nachrichten/"><strong>Breitband </strong></a>bei <strong>Deutschlandradio Kultur</strong> ein Interview über <strong>Algorithmen in den Nachrichten</strong> geführt: Werden Maschinen die Menschen bei der Nachrichtenproduktion und- zusammenstellung ersetzen? Wenn ja, wo und in welchem Ausmaß? Hier gibt es den  <a href="http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2010/06/19/drk_20100619_1407_d24a66c6.mp3"><strong>Podcast des Interviews</strong></a> und hier kann man sich die <strong><a href="http://podcast-mp3.dradio.de/podcast/2010/06/19/drk_20100619_1405_7247b576.mp3">komplette Sendung</a></strong> über Nachrichten und den Umgang mit Meldungen anhören. Darin wird unter anderem auch Urheberrechtsexperte Matthias Spielkamp zu den <a href="http://immateriblog.de/journalismus/deutschlandradio-breitband-uber-die-nachricht/"><strong>Auswirkungen des geplanten Leistungsschutzrechts</strong></a> gefragt.</p>
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		<title>Knight News Challenge Winner: Datenjournalismus und Kollaboration</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 10:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch gab die amerikanische Knight-Stiftung die Gewinner ihrer 2010 Knight News Challenge bekannt. 2.364 Journalismusprojekte bewarben sich diesmal um einen der insgesamt mit rund 2,5 Millionen Dollar dotierten Innovationspreise. Für zwölf Gewinner entschied sich die Jury &#8211; darunter sind bemerkenswert viele Projekte, die Journalismus als Prozess begreifen (ein veröffentlichter Bericht ist nicht das Ende, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/d9599e71861843ca9a406d6e4b3e79bd" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/Knight-News-Challenge.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3131" title="Knight-News-Challenge" src="http://medialdigital.de/wp-content/Knight-News-Challenge.png" alt="" width="300" height="216" /></a></p>
<p>Am Mittwoch gab die amerikanische Knight-Stiftung die Gewinner ihrer <a href="http://www.knightblog.org/knc-2010-winners"><strong>2010 Knight News Challenge</strong></a> bekannt. 2.364 Journalismusprojekte bewarben sich diesmal um einen der insgesamt mit rund 2,5 Millionen Dollar dotierten Innovationspreise. Für zwölf Gewinner entschied sich die Jury &#8211; darunter sind bemerkenswert viele Projekte, die Journalismus als Prozess begreifen (ein veröffentlichter Bericht ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer Recherche), die Zusammenarbeit mit engagierten Nutzern fördern wollen oder Datenjournalismus mit nützlichen Anwendungen über MashUps und offene Schnittstellen weiterentwickeln.</p>
<p>Einige Beispiele:</p>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.newschallenge.org/winner/2010/citytracking">CityTracking</a></strong> &#8211; ein Dienst, der es Webseitenbetreibern ermöglicht, ortsbasierte Grafiken (z.B. zur eigenen Stadt) ebenso leicht wie ein YouTube Video einzubetten. Jede Einbettung enthält eine Aufforderung an weitere Nutzer zum Einbetten, so dass sich die Grafiken viral verbreiten. (Nach diesem Prinzip verfährt der <a href="http://www.businessinsider.com/henry-blodget-go-ahead-embed-this-post-2009-8"><strong>Business Insider seit August 2009 </strong></a>. (Seit neuestem ermöglicht auch der <a href="http://www.guardian.co.uk/open-platform"><strong>Guardian mit seiner Open Platform</strong></a> das Einbetten ganzer Beiträge).</li>
<li><strong><a href="http://www.newschallenge.org/winner/2010/the-cartoonist">The Cartoonist</a></strong> will Journalisten ermöglichen, Geschichten in Form von interaktiven Cartoons zu erzählen, damit sich die Nutzer auf spielerische Weise intensiver mit den Inhalten befassen. Testlabore dafür sollen Nachrichtenseiten in  Santa Cruz (Kalifornien) and Atlanta werden.</li>
<li><strong><a href="http://www.newschallenge.org/winner/2010/front-porch-forum">Front Porch Forum</a></strong> will seine Open Source Software für insgesamt 140 hyperlokale Bürgerportale im Nordwesten von Vermont zur Verfügung stellen.</li>
<li><strong><a href="http://www.newschallenge.org/winner/2010/windycitizens-real-time-ads">Windy Citizen&#8217;s Real Time Ads</a> </strong>- das Projekt in Chicago will Open Source Software für kontextabhängige Echtzeitanzeigen entwickeln, die von Bloggern und anderen Webseitenbetreibern genutzt werden kann.</li>
</ul>
<p>Es lohnt sich, die Projekte im Detail anzuschauen.</p>
<p>Übrigens: Wo sind eigentlich die deutschen Journalistenpreise oder Stiftungen, die Innovation ermutigen und finanziell fördern? <a href="http://www.bdzv.de/theodor-wolff-preis.html"><strong>Altehrwürdige Medienpreise</strong></a>, die Journalismus in etablierten Kategorien auszeichnen, gibt es viele. Auch <a href="http://www.epd.de/medien/medien_index_61934.html"><strong>dubiose Medienpreise zur Förderung verdeckter PR</strong></a> oder Medienpreise für Promis, die <a href="http://www.deutscher-medienpreis.de/"><strong>kein</strong></a> <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/kohl-macht-auf-reich-ranicki/"><strong>Mensch</strong></a> <a href="http://www.stern.de/panorama/weltethosrede-in-tuebingen-belanglosigkeiten-olympischen-ausmasses-561046.html"><strong>braucht</strong></a>. Am ehesten fördert noch der <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/aktuell/talk-to-the-enemy-gewinnt.html"><strong>Journalistenpreis Scoop von Axel Springer</strong></a> Innovationen im Journalismus. Allerdings nur ein Projekt pro Ausschreibung.</p>
<p>Wenn man bedenkt, was alles hätte entstehen können, wenn die WAZ die angeblich fünf Millionen Euro nicht in <a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:stefan-austs-magazinplaene-wanderprediger-auf-abwegen/50127420.html"><strong>ein Printmagazin, das nun doch nicht erscheint</strong></a>, sondern in die Förderung journalistischer Zukunftsprojekte gesteckt hätte&#8230;</p>
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