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	<title>Medial Digital &#187; RGMP</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Serie Multimedia-Tutorial RGMP (15): Üben und auf dem Laufenden bleiben</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 20:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[RGMP Multimedia Tutorial]]></category>
		<category><![CDATA[Mindy McAdams]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Februar 2009 startete die amerikanische Journalismus-Professorin Mindy McAdams ihre 15teilige Serie  “Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”. Dies ist die letzte von mir übersetzte Folge. Sie heißt im Original Maintain and update your skills und erschien im August 2009. In der vierzehnten Folge ging es darum, wie man ein Video in einen Blogbeitrag einbetten kann. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/7e6cb13450d4423ba1e5c7a7bb84808f" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-1337" title="journalism-wordle" src="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle-300x201.png" alt="journalism-wordle" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Im Februar 2009 startete die amerikanische Journalismus-Professorin Mindy McAdams ihre 15teilige Serie  <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/now-printable-reporters-guide-to-multimedia-proficiency/"><strong>“Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”</strong></a>. Dies ist die letzte von mir übersetzte Folge. Sie heißt im Original <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-15-maintain-and-update-your-skills/"><strong>Maintain and update your skills</strong></a> und erschien im August 2009. In der <a href="http://medialdigital.de/2010/01/06/serie-multimedia-tutorial-rgmp-14-ein-video-auf-dem-eigenen-blog-veroffentlichen/"><strong>vierzehnten Folge</strong></a> ging es darum, wie man ein Video in einen Blogbeitrag einbetten kann. (Wie man Webvideos aufnimmt und bearbeitet, wurde in <a href="http://medialdigital.de/2009/12/22/serie-multimedia-tutorial-rgmp-12-ein-gutes-video-produzieren/"><strong>Folge 12 </strong></a>und <a href="http://medialdigital.de/2009/12/29/serie-multimedia-tutorial-rgmp-13-ein-video-mit-imovie-oder-windows-movie-maker-bearbeiten/"><strong>Folge 13</strong></a> erklärt.) In dieser Folge geht es darum, wie Mindy McAdams (nachfolgend wie immer &#8220;ich&#8221; genannt, es sei denn, es ist etwas anderes vermerkt) ihre Multimediafähigkeiten trainiert und sich neue Fähigkeiten aneignet.</p>
<p>Viele Journalisten, denen ich in Multimedia-Trainingskursen begegne, glauben, dass ich spezielle Computer-Kenntnisse habe. Das ist nicht richtig. Wie Joe Weiss (der umgängliche Erfinder der Software Soundslides) und viele andere Journalisten, die als Multimediaexperten gelten, habe ich mir alles selbst beigebracht. Und ich bin wirklich kein Überflieger. Ich habe Mathe in der Schule gehasst, Naturwissenschaften mochte ich auch nicht. Ich habe eigentlich gar keine Expertise in irgendetwas &#8211; außer schreiben und redigieren.</p>
<h4>Überwinden Sie Ihre Angst</h4>
<p>Der erste Schritt ist, glaube ich, mit der unsinnigen Einstellung &#8220;Ich verstehe nichts von Computern&#8221; oder &#8220;Ich stehe auf dem Kriegsfuß mit Computern&#8221; aufzuhören. Mit dieser Einstellung machen Sie sich selbst das Leben schwer &#8211; und verbauen sich Ihre Zukunft im Journalismus.</p>
<p>Der zweite Schritt ist, alle anderen fixen Vorstellungen und Starrköpfigkeiten aufzugeben. Technologie ist ständig im Fluss und in Veränderung. Neue Technologien zu erlernen und zu benutzen ist ein immerwährender Prozess. Wenn Sie das akzeptieren und mit dieser Idee Ihren Frieden schließen, wird es viel einfacher. Es WIRD eine neue Version von jeder Software geben, mit der Sie je gelernt haben zu arbeiten. Sie WIRD anders sein. Sie WERDEN Zeit damit verbringen müssen, die neuen Funktionen zu lernen. Ebenso WERDEN Sie sich mit den Funktionen jedes neuen Aufnahmegeräts und jeder neuen Kamera, die sie zu Terminen mitnehmen, beschäftigen müssen.</p>
<p>Sie können diese Schritte nicht im Schnelldurchgang erledigen. Wenn Sie Neues in Eile lernen wollen, führt das nur zu Frust und Fehlern.</p>
<p>Entspannen Sie sich. Akzeptieren Sie, dass alles &#8211; lernen und besser werden &#8211; seine Zeit braucht, die Sie investieren müssen. Es gibt keine Abkürzungen.</p>
<h4>Lernen Sie, Fehler zu machen</h4>
<p>Übung macht den Meister. Üben Sie, was Sie gelernt haben. Probieren Sie alles aus. Der erste Versuch muss noch nicht journalistisch sein. Benutzen Sie Ihre Familienfotos, ihr Hobby, filmen Sie, was Ihnen Spaß macht. Versprechen Sie beim zweiten und dritten Versuch Ihrem Redakteur noch keinen brauchbaren Beitrag. Setzen Sie sich nicht mit einer Deadline unter Druck. Während Sie noch ausprobieren, lassen Sie sich Spielraum zum Scheitern.</p>
<p>Scheitern ist Ihr zweitbester Lehrmeister. Unsere Fehler konfrontieren uns mit Problemen, die wir lösen müssen. Sie schicken uns zurück zur Bedienungsanleitung, zurück zur Google-Suche, zurück zu unseren Mentoren. Finden Sie heraus, was schiefgelaufen ist, und der nächste Versuch wird besser werden. (Journalistenschüler <em>hassen </em>es, ihre eigenen Beiträge zu überarbeiten, aber die besten Journalisten wissen, dass die Kunst in der Überarbeitung liegt.)</p>
<p>Das Internet ist eine Fundgrube für kostenlose Ratschläge. Für jedes einzelne Tool und Software-Programm gibt es Diskussionsforen, wo Experten Fragen von Anfängern wie Ihnen beantworten. Je mehr Sie üben, Antworten zu suchen, desto geschickter werden Sie darin werden, die besten Antworten zu finden.</p>
<h4>Die besten Tutorials finden</h4>
<p>Zusätzlich zu Foren gibt es jede Menge freie Online-Anleitungen (Tuorials). Ein sehr effektiver Weg, gute und aktuelle Tutorials zu finden, ist über <strong><a title="Search tags at Delicious " href="http://delicious.com/tag/" target="_blank">Delicious tags</a></strong>. Die Nutzer setzen keine Lesezeichen für ein Tutorial, wenn es nicht nützlich ist, zum Beispiel : <strong><a title="Delicious bookmarks with these 2 tags " href="http://delicious.com/tag/imovie+tutorial" target="_blank">imovie+tutorial</a></strong> oder <strong><a title="Delicious bookmarks with these 3 tags " href="http://delicious.com/tag/tutorial+photoshop+layers" target="_blank">photoshop+layers+tutorial</a></strong>.</p>
<p>Bei einem Lehrgang für Journalismus-Dozenten habe ich mal gesagt, dass sie nicht unbedingt eigene Turorials für ihre Studenten zu schreiben brauchen. Wenn sie gute Tutorials im Netz finden, können sie ihre Studenten einfach auf die Links verweisen. Einer der Dozenten fragte, ob ich ihm ein gutes Photoshop Tutorial empfehlen könnte. Nun können Tutorials for Photoshop ziemlich speziell sein und ich wusste nicht, welche Kenntnisse er seinen Studenten beibringen wollte. Also habe ich ihm empfohlen, Google and Delicious zu benutzen, um die besten Tutorials für seine Zwecke zu finden. Er schien etwas verärgert, als ob ich ihn gebeten hätte, sich unnötig Arbeit zu machen.</p>
<p>Was ich jedoch vorschlug, ist wie jemandem beizubringen, wie man angelt, anstatt ihm einen Fisch zu essen zu geben. Sie werden unabhängiger und lernen mehr, wenn Sie die Zeit investieren, selbst im Netz geeignete Tutorials und Antworten auf Ihre eigenen Fragen zu finden.</p>
<p>Ihre ersten Versuche werden ziemlich frustrierend sein. Sie werden schlechte Tutorials finden, veraltete, mit Werbung überladene, Spamseiten und allen erdenklichen Müll. Aber mit etwas Übung werden Sie ziemlich gut darin werden, genau das zu finden, was Sie brauchen &#8211; und zwar schnell.</p>
<h4>Wann Sie die Bedienungsanleitung ignorieren können und wann nicht</h4>
<p>In den frühen 90er Jahren fragte mich eine meiner Kolleginnen aus der Schlussredaktion um Rat, als Sie Ihren ersten Heim-PC kaufen wollte. Als der Computer bei ihr ankam, informierte sie mich sehr aufgeregt in der Redaktion, aber sie hatte den Karton noch nicht geöffnet &#8211; das Paket war geliefert worden unmittelbar bevor sie aus dem Haus musste.</p>
<p>Nach dem Wochenende, wieder in der Redaktion, fragte ich sie, wie ihr ihr neuer Computer gefalle. Sie hatte ihn immer noch nicht aufgebaut!</p>
<p>Aus Angst davor, Fehler zu machen, wollte sie zunächst die gesamte Bedienungsanleitung lesen. Es dauerte zwei Wochen, bis sie endlich Zeit dafür hatte.</p>
<p>Nun sind Menschen verschieden und viele von Ihnen würden wahrscheinlich das Gegenteil tun &#8211; den Karton aufreißen, alles aufbauen und vielleicht sogar dabei etwas kapputtmachen. Aber egal welcher Typ Sie sind &#8211; &#8220;Ich brauch keine verdammte Bedienungsanleitung&#8221; oder das andere Extrem &#8211; es gibt Zeiten, in denen Sie es genau <em>andersherum</em> machen sollten.</p>
<p><em>Gegen Ihr Naturell</em> zu gehen ist eines der wichtigsten Dinge, die Sie tun können, um Technologien zu meistern.</p>
<p><strong>Fans von Bedienungsanleitungen:</strong> Sie können eine Menge Zeit sparen, wenn Sie die Klickflächen, Knöpfe, Regler und Pulldown-Menüs einfach ausprobieren. Springen Sie einfach mittenrein und benutzen Sie die Funktionen ohne Scheu. Wenden Sie niemals Gewalt an, dann wird in der Regel auch nichts schiefgehen! Wenn Sie nicht weiterkommen, schauen Sie in die Bedienungsanleitung. Lassen Sie sich Zeit. Lernen Sie, durch Versuch und Irrtum zu lernen.</p>
<p><strong>Hasser von Bedienungsanleitungen:</strong> Sie können eine Menge Zeit sparen, wenn Sie die Bedienungsanleitung nutzen um herauszufinden, was möglich ist. Das ist besonders dann effektiv, wenn für Sie etwas wirklich neu und fremd ist. Gehen Sie direkt auf die Seiten mit den Bedienungs- oder Kontrollfunktionen, oder ggf. der Aufbauanleitung und verschaffen Sie sich einen Überblick. (Das ist vor allem hilfreich bei Audiorekordern, die so ziemlich kryptische und vielfältige Menüs für Funktionen und Einstellungen haben können.)</p>
<h4>Vergessen Sie nicht, was Sie gelernt haben!</h4>
<p>Wenn Sie eine neue Fähigkeit erst einmal <em>beherrschen</em>, ist es wie beim Fahrradfahren &#8211; Sie sind vielleicht ein bisschen unsicher, wenn Sie es eine Zeitlang nicht getan haben, aber Sie können es. Sie fallen nicht vom Rad.</p>
<p>Das gilt allerdings NICHT für Multimedia-Fähigkeiten, die Sie noch <em>nicht </em>richtig <em>beherrschen</em>. Eines der enttäuschendsten Dinge, die ich als Dozentin immer wieder höre, ist so etwas: ”Ich habe ihren Flash-Kurs belegt, aber als ich ein halbes Jahr später mit einem Flash-Projekt anfangen wollte, hatte ich wieder vergessen, wie man das macht.&#8221; In der Tat, sechs Monate Inaktivität können die Lernfortschritte von vier Monaten wieder zunichte machen.</p>
<p>Üben, üben, üben &#8211; auch wenn Sie keine Chance haben, die neue Fähigkeiten in Ihrem derzeitigen Job anzuwenden. Wenn Sie nicht üben, WERDEN Sie alles wieder vergessen. Üben Sie auf dem Laptop beim Fernsehgucken (Das ist eine meiner Hauptübungsformen). Nehmen Sie einen Familienausflug oder eine Reise zum Anlass, Fotos, Audio- und Videoaufnahmen zu machen. Und dann fügen Sie zuhause innerhalb einer Woche alles zusammen. Widmen Sie einen Teil Ihrer täglichen Nachrichten-Lesezeit um in Lesezeit, um sich in puncto technologische Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.</p>
<p>Je weniger Zeit Sie bisher damit verbracht haben, Ihre neuen Werkzeuge und Fähigkeiten anzuwenden, desto wichtiger ist es, dass Sie jetzt Zeit einräumen zum Üben &#8211; <em>häufig</em>. Ein achtstündiger Marathon einmal im Monat wird Ihnen weniger bringen als wiederholte kurze Übungseinheiten, um vorhandene Fähigkeiten aufzufrischen und neue nacheinander dazu zu lernen.</p>
<h4>Bleiben Sie auf dem Laufenden</h4>
<p>In <a href="http://medialdigital.de/2009/10/06/neue-serie-mindy-mcadams-multimedia-tutorial-rgmp-auf-deutsch-1/"><strong>RGMP 1</strong></a> habe ich zwei Websites verlinkt, die Sie <em>jeden Tag</em> scannen sollten, um in puncto Technologie und Multimedia-Journalismus stets auf dem Laufenden zu bleiben. Zusätzlich sollten Sie ungefähr einmal im Monat einen Blick auf diese Seiten werfen, um sich einen Einblick in die innovativen Möglichkeiten von Onlinejournalismus zu gönnen:</p>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.nytimes.com/pages/multimedia/index.html" target="_blank">New York Times Multimedia</a></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/photo/" target="_blank">Washington Post Video and Fotos</a></strong></li>
<li><strong><a href="http://www.interactivenarratives.org/" target="_blank">Interactive Narratives</a>:</strong> Links mit Beispielen</li>
<li><strong><a href="http://mediastorm.org/" target="_blank">MediaStorm</a>:</strong> Unabhängiges Multimedia Storytelling</li>
</ul>
<p>Betrügen Sie sich nicht selbst, indem Sie glauben, Sie  hätten schon alle Fähigkeiten, die Sie brauchen, um im Journalismus erfolgreich zu sein. Das wird niemals der Fall sein. Wenn Sie verstehen, was Ihre Nutzer nutzen und was andere Journalisten für verschiedene digitale Plattformen produzieren, werden Sie in der Lage sein, begründete Entscheidungen für Ihr eigenes Training und Ihre Weiterbildung zu treffen.</p>
<h4>Weglassen, verkürzen und Prioritäten setzen</h4>
<p>In grauer Vorzeit, ungefähr 1994, schien es für kurze Zeit so, als ob CD-ROMs eine großartige neue Plattform für journalistische Projekte wären. Das stellte sich als völlig falsche Annahme heraus, weil der kostenlose Netscape Beta Browser das World Wide Web ins Zeitalter der Massennutzung schoss. Aber während dieser Nanosekunde, als CD-ROMs das nächste große Ding zu werden versprachen, hatte ich mit einer Anwendung mit dem Namen &#8220;Director&#8221; geliebäugelt. Sie war teuer und erforderte viel Lernzeit. Davor schreckte ich zurück und schob die Entscheidung eine ganze Weile auf.</p>
<p>Dann wurde das Internet unwiderstehlich und ich brachte mir stattdessen bei HTML zu programmieren. Es wurden zwar einige interaktive Projekte mit Director erstellt, aber die Dateien waren ziemlich groß und brauchten ewig beim Herunterladen. Je beliebter das Internet wurde, desto mehr stellte sich heraus, dass große und langsame Anwendungen keinen großen Zuspruch finden und nur von wenigen genutzt würden. Director blieb nützlich für Info-Terminals (Kioske) und andere Projekte, die nicht heruntergeladen werden, aber es wurde klar, dass Webprogrammierer nicht mit Director arbeiten müssen.</p>
<p>Denken Sie an dieses Beispiel, wenn Sie erwägen, sich eine neue Fähigkeit anzueignen, und wenn Sie sich entscheiden müssen, was Sie <em>zuerst </em>lernen wollen. Wofür werden Sie das brauchen? Wie gut passt das zu den Fähigkeiten, die Sie schon haben? Und vor allem &#8211; ist das eine Fähigkeit, die lange relevant sein wird?</p>
<p>Ein Reporter, der ständig Interviews führt, sollte sicherlich lernen, <a href="http://medialdigital.de/2009/10/20/serie-multimedia-tutorial-rgmp-3-audiorekorder-benutzen/"><strong>wie man saubere, brauchbare Audioaufnahmen macht</strong></a>, aber ein Webproducer, der nie Interviews führt, wird das nicht unbedingt können müssen. Ein Grafik-Designer sollte wissen, wie man Flash einsetzt, um animierte Informationsgrafiken für das Web zu bauen, aber die meisten Reporter <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2007/learning-flash-is-not-the-answer/"><strong>haben keinen Grund Flash lernen</strong></a>.</p>
<p>Legen Sie eine Liste an mit den Fähigkeiten, von denen Sie glauben, dass Sie sie erlernen sollten, aber überprüfen Sie von Zeit zu Zeit Ihre Liste. Bleiben Sie bei den drei obersten Posten auf dem Laufenden, aber laufen Sie nicht den jeweils neuesten Entwicklungen sofort hinterher. Der heiße Schrei von heute könnte die CD-ROM von morgen sein. <strong><br />
</strong></p>
<p>Gestehen Sie sich ein, dass Sie niemals <em>alles </em>können werden, was wünschenswert wäre, aber arbeiten Sie gleichzeitig daran, sich Schritt für Schritt neue Fähigkeiten beizubringen.</p>
<p>Und vernachlässigen Sie nicht, was Sie schon gelernt haben &#8211; Zeit, die Sie mit Üben verbringen, ist niemals verschwendete Zeit, es sei denn, Sie müssen alles wieder von vorne erlernen, was Sie schon einmal konnten. Also hüten Sie Ihren Erfahrungsschatz, indem Sie üben, und seien es auch nur kleine Übungen, damit Sie nichts verlernen.</p>
<p><strong>P.S. In der nächsten Woche werde ich (Ulrike Langer) zum Abschluss der Serie ein kostenloses eBook zum Herunterladen (pdf) mit allen 15 Folgen bereitstellen.</strong><br />
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		<title>Serie Multimedia-Tutorial RGMP (14): Ein Video auf dem eigenen Blog veröffentlichen</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 18:12:54 +0000</pubDate>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/cf3be2f1734e4225b1a748d8f303d637" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-1337" title="journalism-wordle" src="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle-300x201.png" alt="journalism-wordle" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Dies ist die vierzehnte von mir übersetzte Folge von Mindy McAdams’ <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/now-printable-reporters-guide-to-multimedia-proficiency/"><strong>“Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”</strong></a>. Diese Folge heißt im Original <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-14-publish-your-video-on-your-blog/"><strong>Publish your video on your blog</strong></a>. <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-12-learn-to-shoot-video/"><strong> </strong></a>In der <a href="http://medialdigital.de/2009/12/29/serie-multimedia-tutorial-rgmp-13-ein-video-mit-imovie-oder-windows-movie-maker-bearbeiten/"><strong>dreizehnten Folge</strong></a> ging es darum, wie man mit iMovie und Windows Movie Maker Videos editieren kann. Diesmal geht es darum, wie man ganz einfach ein Video in einen Blogbeitrag einbetten kann. (Sie haben gar kein Blog? Gehen Sie zurück zu <a href="http://medialdigital.de/2009/10/13/serie-multimedia-tutorial-rgmp-2-starten-sie-ein-blog/"><strong>RGMP 2</strong> </a> um das Versäumnis nachzuholen!)</p>
<p>Natürlich müssen Sie zunächst ein Video produzieren (s. <a href="http://medialdigital.de/2009/12/22/serie-multimedia-tutorial-rgmp-12-ein-gutes-video-produzieren/"><strong>RGMP 12</strong></a>) und bearbeiten (s. <a href="http://medialdigital.de/2009/12/29/serie-multimedia-tutorial-rgmp-13-ein-video-mit-imovie-oder-windows-movie-maker-bearbeiten/"><strong>RGMP 13</strong></a>).</p>
<p>Der einfachste Weg, Ihr Video online zu stellen, ist, es bei einer der kostenlosen Videoplattformen wie  <strong><a title="YouTube home page " href="http://www.youtube.com/" target="_blank">YouTube</a></strong> oder <a title="Vimeo home page " href="http://www.vimeo.com/" target="_blank"><strong>Vimeo</strong> </a><strong>hochzuladen</strong>. (Diese beiden Plattformen sind die beliebtesten. Andere Optionen stehen in <strong><a title="YouTube Is King of Video Sharing ... and Your Votes " href="http://mashable.com/2008/11/26/vote-for-best-video-sharing-service/" target="_blank">dieser Liste bei Mashable</a></strong> oder <strong><a title="2009 Video Share Websites Review " href="http://video-share-review.toptenreviews.com/" target="_blank">dieser Liste bei Top Ten Reviews</a></strong>.) Natürlich können Sie Ihr Video auch auf Ihren eigenen Serverplatz hochladen, aber dort können Sie es nicht verschlagworten (taggen), es wird nicht verlinkt und dadurch auch nicht mit themenverwandten Beiträgen anderer Produzenten verknüpft.</p>
<p>Mit anderen Worten: Wollen Sie, dass Ihr Video von anderen Nutzern <em>gesehen</em> wird? Wenn Sie diese Frage mit ja beantwortet haben, dann stellen Sie Ihr Video dort ein, wo andere Nutzer es auch<em> finden</em> werden.</p>
<p>Diese Instruktionen zeigen, wie man ein Video bei YouTube hochlädt — aus zwei Gründen. (1) YouTube ist immer noch die Königin aller Videoplattformen. (2) Die <strong><a title="WordPress.com Support - Videos - YouTube " href="http://support.wordpress.com/videos/youtube/" target="_blank">WordPress.com Anleitung</a></strong> um ein YouTube Video in Ihren Blogbeitrag einzubetten, ist idiotensicher und in  <strong><a href="http://medialdigital.de/2009/10/13/serie-multimedia-tutorial-rgmp-2-starten-sie-ein-blog/">RGMP 2</a> </strong>haben Sie gelernt, wie man ein<strong> </strong>WordPress.com Blog startet. (Wenn Sie nicht WordPress.com nutzen, müssen Sie die Online-Hilfeseiten für Ihre Blogsoftware suchen.)</p>
<p>Ein weiteres schönes Feature bei YouTube: Sie können Sie ihre eigenen <strong><a title="YouTube - Making a playlist " href="http://www.google.com/support/youtube/bin/answer.py?hl=en&amp;answer=57792" target="_blank">Playlists</a></strong> and <strong><a title="About YouTube channels " href="http://www.google.com/support/youtube/bin/topic.py?topic=16572" target="_blank">Channels</a></strong> (Kanäle) erstellen. Ich habe zum Beispiel einen YouTube Kanal für die Selbstproduzierten <strong><a title="YouTube channel - UF Journalism students " href="http://www.youtube.com/user/ufjournalism" target="_blank">Videos meiner Studenten</a></strong> erstellt. Sie können einen Link zu einer Playlist setzen oder einen Player einbetten. Dies ist zum Beispiel meine Playlist mit <strong><a title="YouTube playlist - Journalism Videos! " href="http://www.youtube.com/view_play_list?p=73583916B0793950" target="_blank">Videos zu journalistischen Themen</a></strong>.</p>
<h3>Ein Video hochladen</h3>
<p>Sie benötigen ein YouTube Konto. Es ist kostenlos, <strong><a title="Sign up for a YouTube account " href="http://www.youtube.com/create_account" target="_blank">melden Sie sich einfach an</a></strong> und stellen Sie in den Einstellungen die Sprache auf &#8220;deutsch&#8221;. (Sie können mehr als ein Konto haben.)</p>
<p>YouTube akzeptiert eine ganze Bandbreite verschiedener <strong><a title="YouTube -  Getting Started: File formats " href="http://www.google.com/support/youtube/bin/answer.py?hl=en&amp;answer=55744" target="_blank">Video Dateiformate</a></strong>.</p>
<p>Loggen Sie sich in Ihr YouTube Konto ein. Dann klicken Sie auf den gelben Button oben rechts: ”<strong>Video hochladen</strong>&#8220;.</p>
<p>Sie starten den Hochladeprozess, indem Sie auf den Button drücken und ein Video auf Ihrer Festplatte auswählen. Nachdem der Upload-Prozess begonnen hat , können Sie Titel, Beschreibung, Schlagworte und eine Kategorie hinzufügen. Sichern Sie die Änderungen, bevor Sie die Seite verlassen.</p>
<p>Das Hochladen kann unter Umständen ziemlich lange dauern oder auch nicht. Das hängt von unkalkulierbaren Faktoren ab, also haben Sie einfach Geduld. Schauen Sie ein paar Stunden später nochmal nach. Aber wenn Sie Glück haben, dann steht Ihr Video schon nach wenigen Minuten online!</p>
<p>Schließen Sie die Seite nicht, bevor der Upload abgeschlossen ist! (Sie können allerdings ein neues Browserfenster öffnen.)</p>
<p><img title="Screen capture: Successful upload at YouTube " src="http://www.macloo.com/images/tojou/youtubess.gif" alt="Screen capture: Successful upload at YouTube " width="534" height="311" /></p>
<h3><strong>Das Video in einen Blogpost einbetten</strong></h3>
<p>Wenn das Video bei YouTube bereitsteht, legen Sie einen Blogbeitrag an. Sie brauchen die URL des Videos bei YouTube, um es einzubetten. Sie finden diese URL auf der Seite &#8220;Meine Videos&#8221;, wenn Sie bei YouTube einloggt sind.</p>
<p>Clicken Sie auf das Video, um es zu öffnen und kopieren Sie die URL aus der Adresszeile Ihres Browsers inklusive &#8220;http://&#8221;</p>
<p>Dann folgen Sie einfach den <strong><a title="WordPress.com Support - Videos - YouTube " href="http://support.wordpress.com/videos/youtube/" target="_blank">WordPress.com Instruktionen</a></strong> um ein YouTube Video in Ihren Blogbeitrag einzubetten.</p>
<p>Sichern Sie den Beitrag und veröffentlichen Sie ihn. Das Video sollte sichtbar und abspielbar sein. Wenn das nicht der Fall ist, öffnen Sie den Editor und schauen Sie nochmal in den Wordpress.com Instruktionen nach.</p>
<p><strong>Anmerkungen für selbstgehostete WordPress Blogs: </strong>Es gibt ein nützliches Plugin um YouTube Videos einzubetten: <strong><a title="WP plugin page: Smart YouTube " href="http://wordpress.org/extend/plugins/smart-youtube/" target="_blank">Smart YouTube</a></strong>.</p>
<p><em><strong>Anmerkungen von Ulrike Langer</strong>: Ein Video bei <a href="http://www.vimeo.com"><strong>Vimeo </strong></a>hochzuladen, wird enorm vereinfacht durch den kostenlosen <a href="http://www.vimeo.com/desktopuploader"><strong>Vimeo Desktop Uploader</strong></a>. Vimeo hat gegenüber YouTube den Vorteil, dass die hochgeladenen Videos auch länger als zehn Minuten sein dürfen. Allerdings gibt es in der kostenfreien Kontovariante Beschränkungen beim Speicherplatz und der Zahl der Videos, die hochgeladen werden dürfen. Dennoch reicht ein kostenfreies Konto für den Anfang völlig aus.</em><br />
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		<title>Serie Multimedia-Tutorial RGMP (13): Ein Video mit iMovie oder Windows Movie Maker bearbeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 20:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist die dreizehnte von mir übersetzte Folge von Mindy McAdams’ “Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”. Diese Folge heißt im Original Edit your video with iMovie or Wondows Movie Maker. In der zwölften Folge ging es um Videoproduktion und um gute Videoaufnahmetechniken. Diesmal geht es darum, wie man mit zwei sehr simpel zu bedienenden Programmen [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/8609494d62234435a9ec71b4e5a9a23e" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-1337" title="journalism-wordle" src="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle-300x201.png" alt="journalism-wordle" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Dies ist die dreizehnte von mir übersetzte Folge von Mindy McAdams’ <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/now-printable-reporters-guide-to-multimedia-proficiency/"><strong>“Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”</strong></a>. Diese Folge heißt im Original <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-13-edit-your-video-with-imovie-or-windows-movie-maker/"><strong>Edit your video with iMovie or Wondows Movie Maker</strong></a>. <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-12-learn-to-shoot-video/"><strong> </strong></a>In der <a href="http://medialdigital.de/2009/12/22/serie-multimedia-tutorial-rgmp-12-ein-gutes-video-produzieren/"><strong>zwölften Folge</strong></a> ging es um Videoproduktion und um gute Videoaufnahmetechniken. Diesmal geht es darum, wie man mit zwei sehr simpel zu bedienenden Programmen Videos editieren kann. (Wie schon in den früheren Folgen gilt: &#8220;ich&#8221; ohne Zusatz =  Perspektive von Mindy McAdams.)</p>
<h3><strong>Dies sind die einzelnen Schritte der Videobearbeitung: </strong></h3>
<ol>
<li>Videoclips(s) von der Kamera oder der Festplatte importieren</li>
<li>Clips beschneiden und in die richtige Reihenfolge bringen</li>
<li>Audiodateien hinzufügen und/oder bearbeiten (Erzähler, Interviews, Musik)</li>
<li>Titel and Urhebernachweise hinzufügen</li>
<li>Fertige Videodatei exportieren</li>
</ol>
<p>Diese Schritte sind in der Regel immer die gleichen, egal welches Editierprogramm man benutzt.  Jeder dieser Schritte wird nachfolgend detailliert erläutert. Aber zunächst&#8230;.</p>
<h3>Welches Editierprogramm ist das beste?</h3>
<p>Dies ist die falsche Frage. Es gibt keinen Grund, sich grundlegende Videobearbeitungstechniken nicht anzueignen, nur weil man kein schickes teures Programm dafür besitzt. Für Mac gibt es  iMovie und für Windows gibt es Movie Maker. Beide Programme sind kostenfrei. Jeder kann sie installieren und nutzen, falls sie nicht ohnehin schon vorinstalliert sind.</p>
<p>Manche wollen lieber mit einer teuren Software arbeiten &#8211; dafür gibt es alle möglichen Gründe. Das ist auch gut so, wenn Sie sich in diese Programme richtig einarbeiten und die ganzen teuren Funktionen auch nutzen. Aber was, wenn Sie merken, dass Ihnen das zu mühsam ist? Die Lernanforderungen eines teuren Programms sind viel größer. Sie können später immer noch aufrüsten, wenn Sie merken, dass Ihnen Videobearbeitung großen Spaß macht.</p>
<p>Anstatt einen Glaubenskrieg darüber zu entfachen, welches Programm das beste ist, halte ich mich lieber an die Grundlagen. Denken Sie auch daran, dass viele Webvideos mit einfachen Kameras aufgenommen werden, manche sogar mit Handys. Daraus werden bearbeitungstechnisch keine Hollywood-Hits, ganz egal, welches Programm Sie benutzten.</p>
<h3><strong>Welchen Computer benutzen Sie?</strong></h3>
<p>Manche PCs sind zu schwachbrüstig für die Videobearbeitung. Wenn Sie einen neuen Computer kaufen, achten Sie vor allem auf Folgendes: (1) Prozessor-Geschwindigkeit; (2) genügend Arbeitsspeicher; (3) große Festplatte. Wenn Sie mit der Videobearbeitung auf Ihrem alten PC beginnen, und er dabei einige Male abstürzt oder einfriert, will er ihnen damit sagen, dass er zu alt und schwach ist für die neue Aufgabe.</p>
<p>Außerdem müssen Sie den Übertragungsweg Ihres Videos zum Computer überprüfen. Manche Kameras benötigen USB 2.0 für den Transfer. Damit wird Ihr Computer wahrscheinlich klarkommen, wenn er nicht steinalt ist. Manche Kameras benötigen FireWire (auch IEEE 1394 genannt) oderr FireWire 800 (IEEE 1394b) — beachten Sie, dass dies zwei verschiedene Standards sind! — und Ihr Computer hat dafür vielleicht keine serienmäßige Schnittstelle. Wenn nicht, können Sie für wenig Geld eine FireWire Karte nachkaufen. Bei einem Laptop ohne FireWire geht das wahrscheinlich <em>nicht</em>.</p>
<h3>Clip von der Kamera oder der Festplatte importieren</h3>
<p>“Von der Kamera importieren” bedeutet, dass Sie Ihr Video von der Kamera direkt in das Video-Editierprogramm laden. &#8220;Importieren&#8221; bedeutet eine Videodatei von der Festplatte Ihres Computers in das Video-Editierprogramm zu laden. Wenn Sie mit einer digitalen Kompakt-Videokamera &#8211; zum Beispiel mit der Flip &#8211; einen Film aufnehmen, können Sie die Dateien ganz leicht auf Ihre Festplatte laden. Sie können Sie dann später in das Editierprogramm importieren.</p>
<p>Wenn Sie die Dateien sofort in das Editierprogramm laden, dann ist bei diesem Vorgang Ihre Kamera mit dem Computer verbunden, und sie haben die Wahl zwisachen zwei Optionen: Laden Sie einfach alles, was Sie aufgenommen haben. Oder benutzen Sie das Editierprogramm, um das Material auf der Kamera zu sichten. Laden Sie dann nur die brauchbaren Clips. Die erste Methode klingt einfacher, aber die zweite ist effizienter und verbraucht weniger Speicherplatz auf Ihrer Festplatte.</p>
<p>Die simplen Editierprogramme teilen eine Gesamtdatei automatisch in mehrere kleinere Clips auf, wenn Sie diese Option nicht abstellen. Als Anfänger sollten Sie das lieber nicht tun. Mit kleineren Dateien lässt sich wesentnlich leichter arbeiten als mit einer Riesendatei.</p>
<h3>Clips beschneiden und in die richtige Reihenfolge bringen</h3>
<p>Das ist technisch einfach, aber inhaltlich anspruchsvoll. Clips sind die einzelnen Sequenzen, welche die Handlung Ihres Films tragen Ihre Geschichte entwickeln (<a href="http://medialdigital.de/2009/12/22/serie-multimedia-tutorial-rgmp-12-ein-gutes-video-produzieren/"><strong>s. RGMP 12</strong></a>). Wenn es bloße Doubletten sind, die auch noch zu lang und langweilig sind (z.B. viele Menschen, die nur reden), wird der Zuschauer davon nicht gefesselt. Sind die Clips willkürlich ausgewählt und stehen sie in keiner Verbindung zueinander, verwirrt oder verärgert das den Zuschauer.</p>
<p>Betrachten Sie Ihre Clips selbstkritisch: Reicht das Material? Können Sie damit eine gute Geschichte erzählen? Manche Berichte in Videoform sind visuell uninteressant, weil wir nur Leute reden sehen (Reporter, Zeugen, offizielle Stimmen) plus belanglosen Bilderteppich (Polizeiabsperrungen, leere Straße) um die Lücken zu füllen.( Vergessen Sie nicht die Methode der  &#8220;fünf Einstellungen&#8221; aus RGMP 12!)</p>
<p>(Vielleicht schauen Sie an dieser Stelle auch noch mal in <strong><a href="http://medialdigital.de/2009/12/09/serie-multimedia-tutorial-rgmp-11-eine-gute-geschichte-in-bild-und-ton-erzahlen/">RGMP 11: Eine gute Geschichte in Bild und Ton erzählen</a></strong> and denken über den Aufbau Ihrer Story nach.)</p>
<p>Die gute Nachricht ist: Sie werden sich beim Aufnehmen der Videosequenzen verbessern, wenn Sie das Bearbeiten einige Male geübt haben. Ihre Fehler und Unzulänglichkeiten beim Editieren werden Ihnen zeigen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie das nächste Mal vor Ort ein Video aufnehmen.</p>
<p>Und nun zur Bearbeitungstechnik: Als Anfänger sollten sie zunächst ein Stück vom Anfang und vom Ende eines Clips entfernen. Versuchen Sie nicht, mehr als als eine Kernsequenz aus einem Clip herauszuholen. (Diese Regel können Sie mit mehr Erfahrung später brechen).</p>
<p>Suchen Sie die beste Sequenz in einem Clip, wenn Sie ihn abspielen und bevor sie ihn beschneiden. Wenn Sie sich für die beste Sequenz entschieden haben, schneiden Sie die Teile davor und dahinter weg. Bei Windows Movie Maker sehen Sie in diesem Moment drei Vorschaubilder wo vorher nur eins war. Ziehen das mittlere in ihr Storyboard herunter. Bei  iMovie 09 ziehen Sie einen gelben Rahmen um Ihre Wunschsequenz. Die Fragmente, die Sie löschen wollen, bleiben außerhalb des Rahmens. Wenn der gelbe Rahmen exakt dort sitzt, wo Sie ihn haben wollen, ziehen Sie die ausgewählte Sequenz nach oben in Ihr Storyboard.</p>
<p><strong><em>Wie lang sollte ein bearbeiteter Clip sein?</em></strong> Das hängt von seinem Inhalt ab, aber allgemein sind vier bis sechs Sekunden eine gute Länge. Anfänger neigen dazu, zuviel Material drin zu lassen. Achten Sie aber darauf, NICHT in der <em>Mitte</em> einer Handlung zu schneiden. Wenn Sie zum Beispiel eine Nahaufnahme von jemandem haben, der ein Glas Wasser einschenkt, dann sollte Ihr Clip beginnen, <em>bevor</em> das Einschenken beginnt, und enden, <em>nachdem </em>das Einschenken zu Ende ist.</p>
<p>Ein häufiger Anfängerfehler ist der <em>Sprung </em>beim Schneiden. Ein gutes Beispiel für einen <em>Sprung</em> und wie man einen solchen vermeidet, finden Sie in diesem Blogpost  <strong><a title="Basic video shooting and editing errors " href="http://newsvideographer.com/2008/08/20/basic-video-shooting-and-editing-errors/" target="_blank">von Videoreporterin Angela Grant</a></strong>.</p>
<p>Ein weiterer Anfängerfehler &#8211; der <em>Anschlussfehler</em> &#8211; entsteht, wenn zwei Handlungen durch einen Schnitt an der falschen Stelle nicht zueinander passen. <strong><a title="Video Editing: Go with the Flow " href="http://www.videomaker.com/article/8948/" target="_blank">Dieser Beitrag bei Videomaker</a></strong> erläutert einen Anschlussfehler (&#8220;matching action&#8221;) — klicken Sie durch die Fotostrecke oben links um die visuelle Abfolge zu verstehen.</p>
<h3>Audiodatei(en) hinzufügen und/oder bearbeiten</h3>
<p>Zusätzlich zu der Tonspur, die zu Ihren Clips gehört, können Sie bei iMovie and Windows Movie Maker weitere Audiodateien auf einer separaten Tonspur anlegen. Es gibt in diesen beiden Programmen aber nur eine weitere Tonspur. In ausgefeilteren Programmen haben Sie mehrere zusätzliche Tonspuren zur Verfügung.</p>
<p>Wenn Sie Audiodateien eingefügt haben, die sich mit dem Ton ihrer Clips überlappen, müssen Sie die <em>Lautstärke</em> des Tons im Clip <em>anpassen</em>. Stellen Sie den Hintergrundton nicht völlig ab. Es wirkt natürlicher, wenn Sie die Tonspur nur soweit herunterregeln, dass Ihre neue Tonspur gut zu hören ist. Kurze Hintergrundgeräusche wie Türenschlagen oder eine Polizeisirene sollten Sie nicht künstlich herunterfahren.</p>
<p><em><strong>Musik.</strong> </em>Viele Anfänger  nehmen diesen einfachen Weg und unterlegen Ihre Videos mit Musik. Das ist prima für Ihr Urlaubsvideo, aber es ist KEIN Journalismus. Viele Videojournalisten glauben sogar, dass Musik in einem journalistischen Videobeitrag unethisch ist. Natürlich wird aber Musik in professionellen Dokumentationen fast immer unterlegt, deshalb ist dieser Punkt umstritten. Aber mein Rat an angehende Videojournalisten ist: <em>Verzichten Sie auf hinzugefügte Musik! </em></p>
<p><em><strong>Sprecher.</strong> </em>Anfänger zögern oft, ob sie ihr Video mit einer Sprecherstimme unterlegen sollten, zumal ihrer eigenen. Aber ein Sprecher kann manche Geschichten noch deutlicher herausstellen. Sie sollten Ihren Sprechertext vorher <em>aufschreiben</em>, das Vorlesen <em>üben</em> und den gesprochenen Text auf eine separate Audiodatei aufnehmen, die Sie anschließend in Ihr Video importieren. Sie sind damit flexibler als mit der Sprachaufnahme-Funktion in den Editierprogrammen.</p>
<p><em><strong>Interviews</strong>. </em>Es ist schwierig mit iMovie oder WMM von einem gesprochenen Interview etwas wegzuschneiden, weil Sie nur eine Videospur haben. (Bei einem ausgefeilten Programm haben Sie mindestens zwei Videospuren). Sie können dieses Manko umgehen, indem Sie das Interview zusätzlich mit einem guten Audiorekorder aufnehmen. Schneiden Sie daraus die besten Zitate und importieren Sie sie als separate Audiodateien. Sie können sie dann an exakt die richtige Position schieben, damit die Lippensynchronisation stimmt.</p>
<p>In iMovie importieren Sie diese kurzen Audioclips wie Soundeffekte. Fügen Sie dazu die Dateien zum “iLife Sound Effects” Ordner. (<strong><a title="Apple.com - Adding Sound Effects to Your Movie " href="http://www.apple.com/ilife/tutorials/#imovie-sound" target="_blank">s. Videotutorial</a></strong>). Bei WMM können Sie die Dateien wie jede andere Audiodatei importieren.  (<strong><a title="Mindy McAdams’s WMM tutorial " href="http://jtoolkit.com/video/wmm.html" target="_blank">s. PDF Tutorial</a></strong>).</p>
<p><strong><em>Anmerkung von Ulrike Langer</em></strong><em><strong>: </strong>Dieses Plädoyer für getrennte Audioclips bei Interviews kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe mehrere Interviews mit iMovie geschnitten und kam damit viel besser zurecht als mit Audacity. Das ist vielleicht Geschmackssache, aber ich finde es viel einfacher Audio zu schneiden, wenn man die Lippen- und Kopfbewegungen als Orientierungshilfe hat, als wenn man nur die Kurvenlinie einer Sprachdatei sieht. Außerdem kann man bei iMovie durch langsames Mausziehen die Videosequenz verlangsamen, was beim exakten Schneiden ebenfalls hilft. Und dann gibt es als dritte Hilfe noch den &#8220;Präzisionseditor&#8221;. (Diese Angaben gelten für iMovie, mit WMM kenne ich mich nicht aus.)</em></p>
<h3>Titel and Urhebernachweise hinzufügen</h3>
<p>Alle Video-Editierprogramme haben eine Funktion, mit der man am Anfang einen Titel und am Ende Urhebernachweise (credits) einfügen kann. Sie können die Hintergrundfarbe sowie die Typografie, Schriftgröße und -farbe ändern und Animationseffekte einfügen. Um den professionellen und journalistischen Charakters ihres Videos zu wahren, sollten Sie es möglichst klar und simpel halten und auf kitschige Effekte verzichten.</p>
<p>Sie können auch den Titel oder die Credits über das Video oder über ein importiertes Foto legen anstatt über eine Hintergrundfarbe. Sie können im Editor Titel und Credits in die Breite ziehen oder stauchen, um sie länger oder kürzer anzeigen zu lassen. (In iMovie 09 gibt es keine durchgängige Timeline. Sie können die Anzeigedauer jedes Standbilds über ein Menü variieren.)</p>
<p><em>Achten Sie darauf Tippfehler zu vermeiden: </em>Sie sehen im Vor- und Abspann eines Videos besonders dämlich aus. (Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, schreiben Sie Titel und Abspann erst in Word und fügen sie dann mit copy und paste ein.)</p>
<h3>Übergänge und besondere Effekte</h3>
<p>Vermeiden. Erstens sehen sie in journalistischen Webvideos unprofessionell aus. Zweiten vergrößern Sie die Datei, manchmal sogar sehr. Wählen Sie klare Schnitte als Übergänge.</p>
<p>Wenn Sie Standbilder importieren, beschränken Sie das Zoomen und Schwenken (&#8220;Ken-Burns-Effekt&#8221;) auf ein Minimum oder besser noch, verzichten Sie darauf. Diese Effekte sehen banal aus und lassen Ihren Beitrag unprofessionell wirken.</p>
<h3>Fertige Videodatei exportieren</h3>
<p>Sichern Sie Ihre Datei während des Bearbeitens häufig. Genug ist nie genug, sonst gehen Ihre Änderungen verloren, falls das Programm abstürzt. (<em>Anmerkung:</em> iMovie 09 sichert ihr Projekt automatisch.)</p>
<p>Beachten Sie, dass Ihre Originaldatei niemals durch das Editieren verändert wird. Das liegt daran, dass Ihre Projektdatei, in der Sie die Änderungen vornehmen, im Grund nichts anderes ist als ein kleines Textscript, das festlegt, wie die Originaldatei mit Ihren Änderungen abzuspielen ist. Deshalb könnte jemand, dem Sie nur die Projektdatei weitergeben, damit nichts anfangen. Damit alleine kann man das Video nicht abspielen.</p>
<p>Die fertige Videodatei wird erst produziert, nachdem Sie mit dem Bearbeiten fertig sind. <em>Sichern Sie das Projekt</em> vorher ein letztes Mal. Bei iMovie 09 öffnen Sie jetzt das &#8220;Bereitstellen&#8221; Menü und wählen &#8220;Film exportieren&#8221;.  Bei Windows Movie Maker öffnen Sie das Dateimenü and wählen “Filmdatei sichern” (bei der Windows Vista Version wählen Sie “Film veröffentlichen”).</p>
<p>Sichern Sie den Film in der höchstmöglichen Auflösung. Ignorieren Sie die Optionen für &#8220;Web&#8221;, YouTube&#8221; , &#8220;iPhone&#8221; etc. Das sind Varianten in niedrigerer Auflösung. Nachdem Sie den Film in hoher Auflösung exportiert haben, können Sie ihn herunterkonvertieren auf ein eventuell benötigte niedrigere Auflösung. Für Videoplattformen wie YouTube und Vimeo können Sie die hohe Auflösung verwenden. Der Export wird mehrere Minuten dauern &#8211; selbst wenn Ihr Film nur zwei Minuten lang ist.</p>
<p>Die aus WMM exportierte fertige Datei ist ein Video im AVI Format. Die fertige Datei aus iMovie ist eine MOV Videodatei.</p>
<h3>Tutorials and Listen mit Tipps</h3>
<p>Eine kurze Liste mit Video-Editier-Tutorials und anderen Hilfestellungen gibt es hier: <strong><a title="Journalist’s Toolkit: Video " href="http://jtoolkit.com/video/index.html" target="_blank">Journalist’s Toolkit: Video</a></strong>. Inklusive Links zu sehr nützlichen Schritt-für-Schritt-Videoanleitungen sowohl für  iMovie als auch für Windows Movie Maker.</p>
<h3>Projektdatei-Management</h3>
<p>Viele von uns bearbeiten ihre Projekte auf mehreren Computern, mal zuhause, mal in der Uni oder am Arbeitsplatz, mal auf dem Laptop im Café. Mit Projekten, die in Editierprogrammen (iMovie, WMM, Audacity, Soundslides, etc.) bearbeitet werden, kann das problematisch sein.</p>
<p>Denken Sie daran, dass die Projektdatei weder Video- noch Audiomaterial enthält. Deshalb können Sie niemals NUR die Projektdatei auf einen anderen Rechner übertragen, um daran weiter zu arbeiten. Sie müssen jedesmal ALLE Dateien mitnehmen.</p>
<p>Genauso wichtig: Die Videoclips und Audiodateien müssen immer auf die gleiche Weise mit der Projektdatei verknüpft sein. Das bedeutet ganz simpel: <em>Behalten Sie alle Dateien im gleichen Ordner</em>, trennen Sie die Dateien nicht. Auf diese Weise können Sie einfach den gesamten Ordner auf einen anderen Computer übertragen.</p>
<p>Wenn Ihnen plötzlich Vorschaubilder in Ihrer Datei fehlen oder Sie rote &#8220;X&#8221; sehen (bei WWM) bedeutet das, dass Sie diesen Rat nicht beachtet haben.</p>
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		<title>Serie Multimedia-Tutorial RGMP (12): Ein gutes Video produzieren</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 14:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		</div>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/66de29cc37894139a253e8a38168171e" alt="" width="1" height="1" /><a href="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-1337" title="journalism-wordle" src="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle-300x201.png" alt="journalism-wordle" width="300" height="201" /></a></p>
<p>Dies ist die zwölfte von mir übersetzte Folge von Mindy McAdams’ <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/now-printable-reporters-guide-to-multimedia-proficiency/"><strong>“Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”</strong></a>. Diese Folge heißt im Original <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-12-learn-to-shoot-video/"><strong>&#8220;Learn to shoot video&#8221;</strong></a> In der <a href="http://medialdigital.de/2009/12/09/serie-multimedia-tutorial-rgmp-11-eine-gute-geschichte-in-bild-und-ton-erzahlen/"><strong>elften Folge</strong></a> ging es darum, sicherzustellen, dass man eine Reportage findet, die es wert ist, in Bild und Ton erzählt zu werden, und wie man sie aufbaut, damit sie funktioniert. In dieser Folge geht es darum, wie man diese Prinzipien auf Video anwendet, und um gute Videoaufnahmetechniken.</p>
<p><em>Vorbemerkung: Alle &#8220;ich&#8221; Nennungen sind aus der Perspektive von Mindy McAdams geschrieben.</em></p>
<p>Lassen Sie uns zunächst Ihre Story betrachten. Haben Sie überhaupt eine Reportage? Eine erstaunliche Zahl von Journalisten in der Ausbildung (und auch mit Berufserfahrung) scheint eine gute Reportage nicht mal zu erkennen, wenn sie ihnen vor die Füße fällt.</p>
<p>Ein Webvideo bleibt uninteressant, wenn es nur Fakten oder Informationen vermittelt. Die umgekehrte Pyramide (Text) oder das Nachrichten-Bulletin (Radio) sind keine Erzählformate &#8211; auch wenn wir im Journalismus dazu neigen, <em>alles </em>&#8220;eine Geschichte&#8221; zu nennen.</p>
<p>Erinnern Sie sich daran, was eine Geschichte wirklich ist: Schneewittchen und die sieben Zwerge, Harry Potter, Star Wars, Aladdin und die Wunderlampe, Der Wettlauf zwischen Hase und Igel, Iliad und Odysseus. Eine Geschichte ist <em>nicht </em>die Wiedergabe von Fakten &#8211; das ist ein Bericht, keine Geschichte.</p>
<h3><strong>Eine Geschichte finden</strong></h3>
<p><strong><a title="The elements of storytelling " href="http://mindymcadams.com/tojou/2008/the-elements-of-storytelling/" target="_self">Ken Speake</a></strong>, der fast 40 Jahre beim Fernsehen gearbeitet hat, sagt immer, dass ein Journalist, der sich von seiner Neugier leiten lässt, überall interessante Geschichten finden kann. Ken sieht die Welt fast wie ein Kind. Kleine Kinder fragen immerzu &#8220;Warum?&#8221; Das kann einen manchmal verrückt machen, wenn es um die banalsten Dinge geht. Wie geht das? Warum sieht das so aus? Was macht das? Warum steht der Mann auf einer Leiter? Wie ist er dahingekommen? Wohin geht er jetzt?</p>
<p>Diese Fragen können uns in versteckte Gässchen und Hinterzimmer führen, hinter die Kulissen und zu den verborgenen Plätzen in den Seelen der Menschen. Das sind die Orte, wo Geschichten leben, und dort müssen Sie nach ihnen suchen.</p>
<p>Um dorthin zu gelangen, müssen Sie neugierig sein. Sie müssen sich für Ihr Thema interessieren und Geduld mitbringen. Niemand öffnet Ihnen die Tür zu seinem Inneren, wenn sie ihm eine Kamera ins Gesicht drücken und Ihre Fragen abfeuern.</p>
<h3>Kultivieren Sie die Fähigkeit eine Geschichte zu erkennen</h3>
<p>Letztes Jahr haben einige meiner Journalistenschüler ein Tätowierstudio besucht, um Aufnahmen für eine Audio-Slideshow zu machen &#8211; und sie verpassten eine Riesenchance, eine lebendige Reportage mitzubringen. Alle Journalismus-Dozenten wissen: Journalistenschüler lieben Tätowierstudios. Sie glauben, sie würden dort gute Geschichten finden. Meistens finden sie keine — stattdessen kommen sie mit einem sehr langweiligen Interview mit dem Besitzer des Studios zurück, der von seinen Kunden erzählt und seine besten Designs zeigt. Gähn!</p>
<p>Warum ist das eine langweilige Geschichte? Weil sie so vorhersehbar ist. Es gibt keinen Aufhänger, nichts, das irgendwie aus dem Rahmen fällt. Dem Interview fehlt es an einer emotionalen Verbindung, etwas,  <strong><a title="Storytelling, Ira Glass and a few thoughts " href="http://mindymcadams.com/tojou/2007/storytelling-ira-glass-and-a-few-thoughts/" target="_self">das Ira Glass einen &#8220;Moment der Besinnung&#8221; nennt</a></strong> (engl.) Es ist der Grund für die Geschichte. Es ist das, was die Geschichte ausmacht.</p>
<p>Zu der Zeit, als meine Journalistenschüler im Tätowierstudio waren, bekam eine 18-jährige Studentin ihr erstes Tattoo. Meine Schüler brachten einige schöne Fotos vom Verlauf der Tätowierung mit. Sie führten auch ein kurzes Interview mit ihr. Sie sagte, ihr Vater habe seine Tätowierung  vor einer Weile im gleichen Studio bekommen, und das sei ein Grund, warum sie hier jetzt auch eine bekäme. Mein Schüler hatten den Vater fotografiert, wie er mit einem der Tätowierer redet. &#8220;Habt Ihr den Vater interviewt?&#8221; fragte ich. Nein. &#8220;Habt Ihr seine Tätowierung fotografiert?&#8221; Nein. Habt Ihr ihn gefragt, ob er Euch sein Tattoo zeigen mag?&#8221; Nein.</p>
<p>Wie schon erwähnt: Manche Journalisten sehen die Geschichte nicht, wenn sie ihnen direkt vor die Füße fällt.</p>
<p>Aber es wurde noch schlimmer. Ich sah mir ihre Fotos an und bemerkte, dass während die 18-Jährige auf dem Tisch lag und der Tätowierer sich mit seiner Nadel über sie beugte, eine Mittvierzigerin dabei zusah. &#8220;Wer ist diese Frau?&#8221; fragte ich.</p>
<p>&#8220;Ach, das ist ihre Mutter.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Mutter der jungen Frau?&#8221; rief ich. &#8220;Habt ihr mit ihr gesprochen?&#8221; Nein.</p>
<p>Ich werde meinen Jounalistenschülern nie sagen, dass sie nicht in ein Tätowierstudio gehen können &#8211; es gibt dort fantastische Geschichten zu entdecken, und vielleicht wird sie eines Tages ein Journalistenschüler auch wirklich finden. Aber wenn Sie vor Ort sind und sich nicht wirklich für die Menschen dort interessieren, und nicht bereit sind, sich auf etwas einzulassen, dass Sie nicht vorhergesehen hatten, dann werden sie die Geschichte nicht sehen, die vor ihren Füßen liegt.</p>
<h3>Halten Sie Ausschau nach visuell interessanten Szenen</h3>
<p>Als ich 2007 einen <strong><a title="Boot camp for VJs " href="http://mindymcadams.com/tojou/2007/boot-camp-for-vjs/" target="_self">viertägigen Video-Workshop</a></strong> mit Michael Rosenblum besuchte, erzählte er uns Teilnehmern etwas, das ich auch schon von vielen Fotografen gehört habe: Zunächst ohne die Kamera hingehen.</p>
<p>Schauen Sie sich um. Reden Sie mit den Leuten. Stellen Sie Fragen. Machen Sie keine Bilder, halten Sie niemandem ein Mikrofon vor die Nase. Machen Sie sich höchstens einige handschriftliche Notizen.Was Sie in dieser Phase tun: Sie suchen nach der Handlung und den Szenen, aus denen interessante Videosequenzen entstehen können. Denken Sie daran: Es geht hier nicht um Nachrichten, sondern darum, eine Geschichte zu erzählen. Die Menschen, die Sie jetzt nur beobachten, werden ihre Handlungen auch anschließend noch fortführen. Sie verpassen keinen einzigartigen Moment in der Geschichte, wenn Sie nicht sofort mit Kamara und Mikrofon draufhalten.</p>
<p>Reden Sie soviel wie möglich mit den Menschen und stellen Sie vor allem viele &#8220;Warum?&#8221; und &#8220;Wie?&#8221; Fragen. Dies ist noch nicht das Interview für ihre Tonaufnahme. Es ist die Grundlage für Ihre Geschichte.</p>
<p>Bevor Sie zu Ihrem Auto oder zu Ihrer Tasche zurückkehren, um die Kamera zu holen, müssen Sie sich darüber klar werden, was die Geschichte ist. Erwarten Sie nicht von Ihrer Kamera, dass sie die Geschichte von alleine findet. Sie wird ihnen diesen Gefallen nicht tun.</p>
<h3>Filmen Sie erst, interviewen Sie danach</h3>
<p>Auch das habe ich von Rosenblum gelernt (und es widerstrebt der intuitiven Vorgehensweise vieler TV- und Printjournalisten, die gelernt haben mit der Videokamera umzugehen).  Aber die Logik ist simpel: Wenn Sie erst interessante Szenen filmen, dann werden Sie anschließend die richtigen Fragen dazu stellen. Wenn Sie aber die Menschen erst interviewen, dann werden Sie dazu neigen, hinterher vor allem solche Szenen zu filmen, die das Gesagte illustrieren &#8211; was nicht unbedingt die visuell interessantesten Szenen sind.</p>
<p>Die von Ihnen interviewte Person spricht darüber, <em>wozu Sie Fragen stellen</em>.</p>
<p>Wenn Sie sich von Ihrer Neugier leiten lassen, ist es wahrscheinlicher, dass Sie auch unerwartete Fragen stellen &#8211; und  interessante und offenbarende Antworten erhalten. Wenn Sie das Bildmaterial mit unverstelltem Blick einfangen &#8211; mit dem Auge des Kindes, dass immer &#8220;Warum?&#8221; fragt &#8211; dann steigt, die Wahrschienlichkeit, dass sie eine originelle, sehenswerte Geschichte einfangen.</p>
<p>Nehmen wir an, Sie haben einen Jungen auf dem Wochenmarkt gefilmt, wie er auf dem Boden hinter einem Verkaufstisch sitzt und mit einem Messer Brokkolistengel abschneidet. Dann haben Sie seine Mutter interviewt, die hinter dem Tisch steht und ihr Gemüse verkauft. Weil Sie wissen, dass Sie einige schöne Aufnahmen von dem Jungen haben, stellen Sie ihr auch einige Fragen zu Ihrem Sohn.  Wenn Sie die Aunfhamen nicht schon hätten, wären sie eher versucht, sich nur auf die Mutter als Hauptperson am Stand zu fokussieren.</p>
<p>Ich habe mehr als ein Dutzend sehr langweilige Videoreportagen über lokale Wochenmärkte gesehen. Alles was ich darin zu sehen und hören bekam, war vollkommen vorhersehbares Zeug darüber, wie es ist, ein Bauer zu sein und frisches Obst und Gemüse feilzubieten. Es ist sinnlos, solche Reportagen zu produzieren, die aus nichts anderem bestehen, als genau den Eindrücken, die sich jeder normale Mensch bei einem Besuch auf dem Wochenmarkt auch selbst verschaffen kann und die genau die Erwartungen und Erinnerungen an Bauern und Märkte hervorrufen, die jeder ohnehin hat.</p>
<h3>Filmen Sie Handlung, Emotion und ein drittes Element</h3>
<p>Der Brookkoli putzende Junge ist Handlung, Aktivität. Die am Stand stehende Frau ist keine Handlung. Selbst wenn sie Gemüse abwiegt eintütet, einem Kunden die Tüte herüberreicht und sein Geld kassiert, ist das ziemlich langweilig anzusehen.</p>
<p>Neulich habe ich Bildmaterial von einem meiner  Studenten gesehen. Es zeigt eine Frau, die eine Cantaloupe in einem Supermarkt aussucht. Es sah interessant aus, weil die Sequenz aus extremen Nahaufnahmen ihrer Hände bestand, die sich nacheinander um verschiedene Cantaloupen schlossen. Die Kamera zeigte ihr Gesicht ganz aus der Nähe, als sie eine Melone an ihr Ohr hielt und sie ein wenig schüttelte. Dann gab es eine Einstellung von hinten und oben herab, die uns den Berg aufgetürmter Cantaloupen zeigte. Die Frau schien sich auf ihr Tun völlig zu konzentrieren. Das war als Filmsequenz nicht schlecht.</p>
<p>Den <em>Dreiklang der Erfolgselemente im Video </em>(s. Zwischenüberschrift) habe ich von<a title="How do you choose stories for video? " href="http://newsvideographer.com/2007/07/17/how-do-you-choose-stories-for-video/" target="_self"> <strong>Angela Grant</strong></a>, die mehrere Jahre lang Webvideos für eine Tageszeitung in Texas gedreht hat. Sie nannte die drei Elemente &#8220;viel Bewegung und Action&#8221;, Emotionen und &#8220;etwas, was die Leute einfach gerne sehen wollen&#8221;. Ich nenne sie &#8220;Aktion oder Handlung&#8221;, Emotion und &#8220;das muss man gesehen haben, um es zu glauben&#8221;.</p>
<p>Angela hat mir auch das bestmögliche Beispiel aus der dritten Kategorie gezeigt, aus der Zeitung &#8220;The Spokesman-Review&#8221; in Spokane (US-Bundesstaat Washington): <strong><a title="Video - Loois (the dog) and his owner " href="http://www.spokesmanreview.com/blogs/video/archive.asp?postID=238" target="_blank">das Video vom gelähmten Hund</a></strong> , aufgenommen von Dan Pelle. Dieses Video ist ein Hattrick, weil es wirklich alle drei Elemente vorzüglich kombiniert.</p>
<p>Dagegen ist die Auswahl einer Cantaloupe im Supermarkt keine besonders aufregende Handlung &#8211; aber Sie können sie visuell interessant gestalten, wenn Sie mit Bedacht filmen.</p>
<h3>Die Fünf-Einstellungen-Methode</h3>
<p>Nehmen wir an, Sie haben eine Handlung identifiziert, die es wert ist, gefilmt zu werden. Gut! Nun stellen Sie sicher, dass Sie diese Handlung in fünf Einstellungen filmen:</p>
<ol>
<li>Extreme Nahaufaufnahme eines Handlungsdetails, z.B. ein Hand befühlt eine Cantaloupe</li>
<li>Nahaufnahme des Gesichts der handelnden Person</li>
<li>Mittlere Einstellung mit Händen und Gesicht im Bild</li>
<li>Übe-die-Schulter-Perspektive der Aktion (= Perspektive der handelnden Person)</li>
<li>Eine weitere Einstellung  — seien Sie kreativ!</li>
</ol>
<p>Sie werden für Ihre fertig geschnittene Endeversion nicht unbedingt alle fünf Einstellungen brauchen, aber wenn Sie sie haben, werden Sie feststellen, dass das Schneiden des Bildmaterials wesentlich leichter fällt.  Sie haben dann auf jeden Fall genügend Material, um etwas Anständiges zusammen zu stellen. (s. dazu auch ein  <strong><a title="BBC video - The five shot rule " href="http://www.bbctraining.com/modules/5915/video/1.2.2.htm" target="_blank">BBC Trainingsvideo</a></strong> , das die Methoden der fünf Einstellungen illustriert).</p>
<p>Colin Mulvany’s <strong><a title="Sequencing: The foundation of video storytelling " href="http://masteringmultimedia.wordpress.com/2008/02/14/sequencing-the-foundation-of-video-storytelling/" target="_self">Blogpost</a></strong> beschreibt, warum diese Methode hilft, ihre Videoreportagen zu verbessern.</p>
<p>Wenn Sie ein Ereignis filmen wie  “Sarah kauft Zutaten für einen Obstsalat” (Teil einer längeren Reportage wie “Sarah bringt Obdachlosen frisch zubereiteten Obstsalat”), dann werden sie Fünf-Einstellungs-Sequenzen brauchen. Cantaloupe ist eine, Bananenkauf vielleicht die zweite; Sarah verstaut die die Obsttüten auf ihrem Fahrrad vielleicht eine weitere. Das nächste Ereignis ist die Zubereitung des Obstsalats (Obst schälen, schneiden, zusammenstellen). Ein drittes Ereignis ist, wie Sarah Becher mit Obstsalat an den Plätzen verteilt, wo sich die Obdachlosen aufhalten.</p>
<h3>Kamerabewegung</h3>
<p>Es ist ziemlich wichtig, dass Sie die richtige Einstellung festlegen, bevor sie die Aufnahme starten. Wenn Sie die Kamera herumschwenken oder zoomen, ist es später schwer, das Material zu schneiden. Gewöhnen Sie sich an, die Einstellung festzulegen, die Aufnahme zu starten und mindestens zehn Sekunden lang regungslos zu verharrren. Dann erst BEENDEN Sie die Aufnahme. Auf diese Weise haben Sie auf jeden Fall genug Material in einer bestimmten Einstellung um sauber schneiden zu können. Drücken Sie nach einer Einstellung IMMER die Stop-Taste. Schwenken Sie NIE zur nächsten Einstellung herüber.</p>
<p>Diese Regeln sind besonders wichtig bei Webvideos, aber sie helfen auch generell Videoanfängern, sich langsam fortzuentwickeln und zu lernen, wie man gute Aufnahmen macht. Wenn Sie weiter fortgeschritten sind, können Sie diese Regeln natürlich brechen, (weil Sie dann wissen, wann und wie man das tut).</p>
<ol>
<li>Nicht schwenken (Nicht die Kamera horizontal bewegen)</li>
<li>Nicht kippen (Nicht die Kamera vertikal bewegen)</li>
<li>Nicht  zoomen</li>
<li>Drücken Sie häufig die “Record Off” Taste</li>
</ol>
<p>Bitten Sie für eine journalistische Videoreportage NIEMALS die handelnden Personen, bestimmte Handlungen für Sie auszuführen. Sie werden lernen, wie man die Handlungen antizipiert, um sie im richtigen Moment einzufangen.</p>
<p>Wie? Üben, üben, üben.<br />
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		<title>Serie Multimedia-Tutorial RGMP (11): Eine gute Geschichte in Bild und Ton erzählen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 22:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist die elfte von mir übersetzte Folge von Mindy McAdams’ “Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”. Diese Folge heißt im Original RGMP 11: Tell a good story with images and sound. In der  zehnten Folge ging es um den Umgang mit Soundslides, einem einfachen Programm für Windows oder Mac, mit dem man aus Fotos und [...]]]></description>
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<a href="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle.png"><img class="alignleft size-large wp-image-1337" title="journalism-wordle" src="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle-300x201.png" alt="journalism-wordle" width="300" height="201" /></a>Dies ist die elfte von mir übersetzte Folge von Mindy McAdams’ <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/now-printable-reporters-guide-to-multimedia-proficiency/"><strong>“Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”</strong></a>. Diese Folge heißt im Original <strong><a title="Permanent Link: RGMP 11: Tell a good story with images and sound" rel="bookmark" href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-11-tell-a-good-story-with-images-and-sound/">RGMP 11: Tell a good story with images and sound.<br />
</a></strong></p>
<p>In der  <a href="http://medialdigital.de/2009/12/02/serie-multimedia-tutorial-rgmp-10-mit-soundslides-arbeiten/"><strong>zehnten Folge</strong></a> ging es um den Umgang mit Soundslides, einem einfachen Programm für Windows oder Mac, mit dem man aus Fotos und Audioaufnahmen Diaschauen für das Netz produzieren kann. In dieser Folge geht es um die Kriterien, nach denen man beurteilen kann, ob es sich lohnt, eine bestimmte Geschichte in Form einer Slideshow zu erzählen &#8211; mit Fotos und Audio &#8211; und wie man sie aufbauen sollte, damit die Geschichte optimal wirkt.</p>
<p>Chuck Fadely vom <em>Miami Herald</em> hatte Recht, als er in seinem <strong><a title="Comment posted by Chuck Fadely " href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/feedback-sought-on-rgmp/#comment-14487" target="_self">Kommentar </a> </strong>zur zehnten (Original-)Folge RGMP schrieb:</p>
<blockquote><p>Ziel sollte es sein, visuell orientierte Geschichten zu erzählen. Mit Audioaufnahmen, die das Bildmaterial ergänzen, und mit einem Rhythmus und einer Komposition, die dem Stück angemessen sind. Einen Ordner voller Bilder über eine schlechte Tonaufnahme zu kippen nützt niemandem.</p></blockquote>
<h3>Was wollen Sie erzählen?</h3>
<p>Das ist vielleicht der häufigste Fehler, den Journalisten machen: Wir geben uns keine oder zu wenig Mühe, diese Frage zu beantworten.</p>
<p>Oft gehen wir zu einem Termin und unser (Print-)Bericht handelt dann davon, <strong>wer da war</strong>, <strong>was passierte</strong> und wer was gesagt hat. In der langen und ehrwürdigen Tradition des Geschichtenerzählens steht diese Form der Vermittlung ziemlich weit unten auf der Skala &#8211; es sei denn, das Ereignis war die Schlacht von Troja, (die allerdings auch ein wenig aufregender war als eine gewöhnliche Wohltätigkeitsveranstaltung).</p>
<p>Wenn Sie einen Bericht oder eine Reportage von einem Ereignis in Fotos und Audio produzieren wollen &#8211; was wollen Sie erzählen? Zusätzlich zu den Basics (Was passierte, wer war da) müssen Sie <strong>einen Eindruck von der Vor-Ort-Erfahrung vermitteln</strong>. Wenn es eine Party war, müssen Ihre Rezipienten die Musik hören können, das Klirren der Gläser, Stimmengemurmel und Gelächter. Wir müssen Leute tanzen <strong>sehen</strong>, falls getanzt wurde, und etwas von der Stimmung spüren. Oder von der Langeweile. Es muss einfach mehr sein als Schnappschüsse von Grüppchen für eine Society-Seite, alle von der gleichen Distanz und aus der gleichen Perspektive aufgenommen. (Hier ist ein gutes Beispiel von einem Schönheitswettbewerb: <strong><a title="Soundslides: Bellezas Hispanas " href="http://www.lapalmainteractivo.com/noticias/content/noticias/interactivos/nuestrabelleza" target="_self">Bellezas Hispanas</a></strong>.)</p>
<p>Wenn der Termin optisch so ereignislos war, dass Ihre Fotos nur Leute zeigen, die sitzen und reden oder anderen beim Reden zusehen (zum Beispiel bei einer Podiumsdiskussion), dann macht es wahrscheinlich wenig Sinn, daraus eine Multimedia-Slidehow zu produzieren. Es wäre langweilig. <em>Schreiben Sie lieber einen interessanten Bericht</em> über die Inhalte der Diskussion.</p>
<p>Ein Feature handelt typischerweise von einer Person (oder mehreren Personen), die interessante oder ungewöhnliche Dinge tut. (Oft ist dies das Gleiche). Jemanden, der Briefmarken sammelt, aufzunehmen, vermittelt wahrscheinlich wenig Aktion oder Gefühle, aber vielleicht sind die Briefmarken sehr ungewöhnlich oder schön anzusehen. Eher in Frage kommt allerdings eine Hauptperson, <strong>die eine wirkliche Handlung vollführt</strong> — maßgefertigte Motorräder baut, bunte Glasfenster kreiert, mit Tieren arbeitet, etc.</p>
<p>Was wollen Sie vermitteln? Die Briefmarken sind außergewöhnlich &#8211; wenn man sie von ganz nah betrachtet. Der Typ, der die Motorräder baut, tut das, weil er es toll findet, wenn seine Kunden genau das Motorrad bekommen, von dem sie schon immer geträumt haben. Der Fensterglaskünstler hat eine Leidenschaft für Licht und Farben. Die Mitarbeiterin des Tierheims spricht mit jedem Hund und jeder Katze als wenn sie antworten könnten.</p>
<p>Sie müssen sicherstellen, dass Sie jeweils den interessantesten Aspekt vermitteln &#8211; das eine Element, das Ihre Geschichte <em>heraushebt</em>.</p>
<p>Wenn Sie rausgingen zu dem Termin für die Motorradgeschichte und dächten dabei: &#8220;Motorräder sind schöne Bildmotive&#8221;, dann wäre das okay. Aber wenn schöne Motorräder dann alles wären, was Sie zurückbrächten &#8211; dann hätten Sie keine Geschichte. Oder der Typ auf ihrem Tonaufnahmegerät sagt: &#8220;Warum ich das alles mache? Für das Leuchten in den Augen eines Kunden, der zum ersten Mal auf einer für ihn maßgefertigten Maschine sitzt&#8221; &#8211; wenn Sie die leuchtenden Kundenaugen nicht fotografiert haben, dann haben Sie keine Slideshow.</p>
<p>Sie können sehr einfach mit ihrer Kamera Dutzende von Momenten einfangen, in denen die Tierheimmitarbeiterin mit den Hunden und Katzen herumtollt. Aber das <em>reicht nicht</em>. Sie müssen sie bei ihren Alltagsroutinen begleiten. Sie müssen <em>lange genug</em> bleiben, so dass Sie mit Kamera und Mikrofon <em>unsichtbar</em> werden, die Protagonistin Sie vergisst und in ihre Routinen zurückverfällt. Das ist der Moment, wo sie beginnt mit den Tieren zu sprechen. Und der Moment, wo Sie Töne und Bilder einfangen, welche die wahre Geschichte erzählen.</p>
<h3><strong>Anfang und Ende</strong></h3>
<p>Die meisten Multimedia-Beiträge dauern zwei bis zweieinhalb Minuten. Sich auf diese Länge zu beschränken erfordert Disziplin. Sie müssen nicht nur wissen, was Sie erzählen wollen; Sie müssen auch erbarmungslos alles wegschneiden, das nicht Ihrem Ziel dient, genau diese Geschichte voranzubringen. Halten Sie es simpel. Versuchen Sie nicht, mehr als eine Geschichte in zwei Minuten zu erzählen.</p>
<p>Wenn Sie wissen, wie der Anfang und das Ende Ihrer Geschichte aussehen sollen, ist der Rest nicht schwer. Eine Slideshow, die stark beginnt, fesselt sofort. Ansonsten wird Ihr Publikum schnell ausssteigen.</p>
<p>Um einen klaren Weg einzuschlagen, <em>müssen Sie Ihren geplante Schlussaussage fest im Blick haben</em>. Sie müssen schon vor dem Schneiden des restlichen Materials genau wissen, worauf Sie hinaus wollen.</p>
<p>Das Ende kann die Geschichte entweder ruinieren oder oder auf eine höhere Ebene heben. Manchmal plätschert das Ende einfach so weg. Manchmal endet eine Geschichte zu abrupt oder zu willkürlich. Ein solides befriedigendes Ende einer Reportage oder eines Features hat zwei Teile: Höhepunkt (Climax) und Auflösung (Resolution). Das mag ein wenig überproportioniert klingen bei einer Zwei-Minuten-Geschichte. Aber wenn Sie in diesen Begriffen denken, werden Sie eine <em>bessere </em>Geschichte produzieren.</p>
<p>Der <strong>Höhepunkt</strong> ist das Ziel, zu dem Sie Ihr Publikum führen wollen &#8211; in einer direkten Linie vom Anfang. Der Höhepunkt ist nahe am Ende, aber anschließend müssen Sie noch eine <strong>Auflösung</strong> bieten. Das rundet die Geschichte ab und vermittelt ein Gefühl von Vollständigkeit. Die Auflösung ist die Kirsche auf dem Eisbecher.</p>
<p><img title="Story arc, or arc of story - 120 seconds" src="http://www.macloo.com/images/tojou/story_arc.gif" alt="" width="534" height="307" /></p>
<p>Ein sehr gutes Beispiel ist <strong><a title="Audio slideshow - The Seattle Times " href="http://seattletimes.nwsource.com/audio/news/local/guitarlessons/" target="_self">Guitar Lessons at the Central Area Senior Center</a></strong>. Dies ist eine sehr simple Geschichte über einige ältere Frauen, die Gitarrenunterricht nehmen. Die Eingangszene ist stark und klar &#8211; Wir <strong>hören</strong> eine Gitarre spielen und <strong>sehen</strong> eine alte Frau, die mit ihrem Gitarrenkasten ins Auto steigt. Dann sagt, sie, dass sie sich immer schon für Musik interessiert habe, aber nie Zeit hatte ein Instrument spielen zu lernen.</p>
<p>Auf dem Höhepunkt der Geschichte sagt eine der Frauen: &#8220;Wir sitzen nicht bloß zuhause herum und schauen fern&#8221;, und eine andere sagt: &#8220;Nach der Pensionierung beginnt der schönste Teil des Lebens.&#8221; Wir sehen eine Frau, die mit einem breiten Lächeln im Unterrricht Gitarre vorspielt. Danach kommt die Auflösung: Wir hören, wie die Gitarrenschülerinnen singen: &#8220;I&#8217;m back in the saddle again&#8221;, und wir hören ein entzücktes Lachen von einer der Frauen.</p>
<p>Wir sehen, wie zwei Schülerinnen in ihr Auto einsteigen um nach Hause zu fahren. Es ist friedliche und fröhliche Szene, welche die Stimmung des Features noch einmal aufgreift und zum Ende trägt.</p>
<p>Der Mittelteil befördert uns auf klare und simple Wiese zum Höhepunkt. Wir sehen mehrere Schülerinnen im Unterricht. Wir hören, wie sie zusammen spielen und singen. Sie erzählen uns, warum sie den Kurs besuchen. Der junge Lehrer erzählt uns, warum er den Kurs unterrichtet. Wir sehen ihre Notenblätter und wie sie ihre Gebühren bezahlen.</p>
<p>Der Mittelteil erweitert die Geschichte, aber der Verlauf ist unvermeidlich, wenn der Anfang und das Ende feststehen.</p>
<h3><strong>Die technischen Feinheiten</strong></h3>
<p>Es braucht Zeit, genügend Material für eine Slideshow zu sammeln. Sie müssen lange genug vor Ort bleiben um etwa 200 Bilder zu machen (oder mehr). Sie müssen <em>viele</em> Variationen fotografieren (aus der Distanz, aus verschiedenen Winkeln, verschiedene Subjekte), und wesentlich mehr Details einfangen (extreme Nahaufnahmen), als Sie jemals für eine Printgeschichte benötigen würden.</p>
<p>Während die Zahl der Fotos in Richtung Exzess tendiert, ist es bei der Audioaufnahme genau umgekehrt. Betrachten Sie ein normales Interview als Generalprobe für das konzentrierte &#8220;echte&#8221; Interview, aus dem Sie dann die Audiosegmente auswählen. Entscheiden Sie, was Sie erzählen wollen, beginnen Sie mit einer neuen Audiodatei, und stellen Sie die Fragen, deren Antworten Sie verwenden wollen, noch einmal. Sagen Sie den Interviewten <em>niemals</em>, was oder wie sie antworten sollen &#8211; aber Sie können natürlich erklären, dass sie jetzt manche Fragen für die Audioaufnahme noch einmal stellen.</p>
<p>Wenn Sie zuviel Ton aufnehmen, bescheren Sie sich einen Haufen Extraarbeit. Als ich (McAdams) eine Slideshow über eine Gruppe von Zeitungsreportern in einem Videotraining-Workshop produzierte, wollte ich sechs Leute interviewen (ein Drittel der Gruppe). Ich wusste, dass die endgültige Fassung der Slideshow etwa zwei Minuten dauern würde (sie wurde <a title="Soundslides: Video Training for Reporters " href="http://www.macloo.com/soundslides/videotraining/" target="_self"> <strong>2:17 min</strong>.</a> lang). Teilen Sie 120 Sekunden durch sechs Interviews und Sie werden feststellen, dass jedes Interview höchstens 30 Sekunden dauern kann. Deshalb entschied ich mich, jedem meiner Interviewpartner zwei Fragen zu stellen, und das erleichterte das Editieren der Aufdioaufnahme ungemein. Ich nahm ungefähr 25 Minuten Audiomaterial auf.</p>
<p>Nehmen Sie so viele natürliche Hintergrundgeräusche wie möglich auf. Stellen Sie sicher, dass Sie mindestens eine Minute Stille vor Ort (sie ist nicht ganz still) mit aufnehmen. Sie werden sie beim Editieren brauchen. Nehmen Sie alle Geräusche auf, die unmittelbar mit der Geschichte zu tun haben &#8211; zum Beispiel auch, wie der Motorradbauer sich mit einem Kunden unterhält.</p>
<p>Wenn Sie mit dem Editieren begeinnen, haben Sie Geduld. Akzeptieren Sie, dass dies ein repetitiver Vorgang ist. Sie können entweder mit den Fotos oder mit den Audioaufnahmen beginnen, aber Sie werden beide mehr als einmal bearbeiten. Legen Sie zunächst Anfang und Ende fest.  Suchen Sie jeweils passende Ton/Bild-Paarungen für Anfang und Ende aus.</p>
<p>Ein Schlüsselelement, um den Mittelteil zu gestalten, ist ein guter Mix aus verschiedenen Distanzen und Perspektiven. Fotografen nennen das <em>Tempo</em>. Es ist keine Zeitangabe (schnell oder langsam) in dem Sinne, dass die Slideshow zwei Minuten dauert, und einige Fotos für vier Sekunden und anderen für fünf Sekunden zu sehen sind, etc. Tempo bedeutet die Balance zwischen Nahaufnahmen, Weitwinkel, mittleren Einstellung und die Motivauswahl.  Zuviele Bilder aus mittlerer Distanz wirken langweilig. Zuviel Aufnahmen mit dem gleichen Bildaufbau ebenfalls. Jede Form von Wiederholung langweilt das Publikum &#8211; also vermeiden sie Wiederholungen rigoros.</p>
<p>Einer der besten Anleitungen zur Produktion von Audio-Slideshows, die je geschrieben wurde ist: <strong><a title="Blog post by Colin Mulvany, The Spokesman Review " href="http://masteringmultimedia.wordpress.com/2008/02/20/how-to-make-your-audio-slideshows-better/" target="_self">How to make your audio slideshows better</a></strong> (engl.)</p>
<h3><strong>Musik verwenden</strong></h3>
<p>Es ist einfach, Musik zu verwenden, um zu kaschieren, dass Sie nicht genügend brauchbares Audiomaterial haben. Es ist eine bequeme Option vor allem für Reporter, die nicht genügend Wert auf Interviewführung und Reportagekunst legen. In vielen Fällen ist Musikunterlegung in einer journalistischen Slideshow unjournalistisch und ich würde mich dagegen entscheiden, wenn die Musik in der Geschichte keine Rolle spielt.</p>
<h3><strong>Erzähler </strong></h3>
<p>Ein Erzähler kann wunderbar sein, aber nur bei einem sehr gut geschriebenen Text und sehr guter Sprecherstimme. Es gibt kaum etwas Langweiligeres als vom Blatt abgelesener Erzählertext. Wenn die Subjekte ihre eigene Geschichte erzählen können, dann ermöglichen Sie ihnen das.</p>
<h3>Texteinfügungen</h3>
<p>Sie können Zwischentexte und einen Abspann wie bei Filmen in eine Slideshow einfügen, indem Sie JPG-Dateien importieren und an jeder beliebigen Stelle integrieren (wie zum Beispiel hier bei meiner Slideshow über eine <strong><a title="Soundslides: Larry Berman, &quot;Perfect Spy&quot; " href="http://mindymcadams.com/soundslides/berman/" target="_self">Bücher-Signierstunde in Hanoi</a></strong>.) Stellen Sie sicher, dass die JPGs genau das gleiche Fomat haben wie ihre übrigen Aufnahmen, damit die Schrift nicht verzerrt wird.</p>
<h3>Bildunterschriften</h3>
<p>Viele Zuschauer schauen sich die Bildunterschriften gar nicht an. Aber diejenigen, die daran interessiert sind, erwarten Fakten und korrekte Informationen &#8211; nicht nur Wiederholungen dessen, was sie im Bild ohnehin sehen. Wie in Print sollten handelnde Personen mit vollem Namen genannt und mit einem weiteren Attribut beschrieben werden, z.B. Heimatstadt oder Beruf. Alle prominenten Personen sollten in den Bildunterschriften vollständig identifiziert werden.</p>
<h3>Orts- und Zeitangaben</h3>
<p>Ich bin immer wieder erstaunt, wieviele Audio-Slidehows keine Informationen über Ort, Zeit der Geschehnisse auf ihren Fotos liefern. Wenn ein Datum genannt ist, dann fehlt oft das Jahr. Denken Sie daran, das Internet ist kein Fischeinwickelpapier. Ihre Slideshow wird eine lange Zeit online stehen, also liefern Sie bitte den nötigen Kontext.</p>
<p><em><strong>Anmerkungen: </strong></em></p>
<p>Zusätzliche Tipps und deutsche Anleitungen habe ich (U. Langer) in der letzten Folge RGMP verlinkt und wiederhole hier noch einmal einige:</p>
<ul>
<li>Ein gutes Beispiel dafür, was man mit Audio-Slideshows machen kann, ist die von Kai Schächtele produzierte Show vom <strong><a href="http://www.freischreiber.de/home/freischreiber-lesetour-2009-die-slideshow-vom-auftakt-am-8-november-berlin">Auftakt der Freischreiber-Lesetour in Berlin</a></strong>. (Auf das Foto klicken, um die Slidehow zu starten). Schächtele (freier Journalist und Vorsitzender des Verbandes freier Journalisten Freischreiber) hat zusammen mit Christian Frey z.B. auch diese schöne <a href="http://fanphoto.org/warum_stpauli/"><strong>Slideshow über Sankt Pauli Fans </strong></a>produziert.</li>
<li><a href="http://rufposten.de/weblog/"><strong>Rufposten </strong></a>(Blog von Matthias Eberl über multimediales Storytelling im Netz &#8211; Eberle bekam am 7. Dezember für <a href="http://rufposten.de/daten/xcess/"><strong>diese Reportage</strong></a> über einen Szenekneipe den Reporterpreis verliehen)</li>
<li><a href="http://www.soundphotographer.de/"><strong>Soundphotographer</strong></a><strong> </strong>(Blog von Fabian Schweyher <strong><strong> </strong></strong>über Audio Slideshows, Flash-Journalismus, Multimedia und Storytelling im Netz)</li>
<li> <strong><a href="http://www.mediummagazin.de/archiv/2009/ausgabe-92009/fuer-die-zukunft/">Für die Zukunft</a></strong> (Bericht von M. Eberl über seine journalistischen Erfahrungen mit Audio-Slideshows im mediummagazin).</li>
</ul>
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		<title>Serie Multimedia-Tutorial RGMP (8): Fotos bearbeiten und optimieren</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 15:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist die achte von mir übersetzte Folge von Mindy McAdams’ “Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”. Diese Folge heißt im Original RGMP 8: Learn how to crop, tone and optimize photos. Diesmal geht es um grundlegende Bildbearbeitungstechniken. Die sind für Print und Online unterschiedlich. Vorweg: Photoshop ist DER Industriestandard für Bildbearbeitung. Wenn Sie noch in [...]]]></description>
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		</div>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle.png"><img class="size-large wp-image-1337 alignleft" title="journalism-wordle" src="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle-300x201.png" alt="journalism-wordle" width="300" height="201" /></a>Dies ist die achte von mir übersetzte Folge von Mindy McAdams’ <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/now-printable-reporters-guide-to-multimedia-proficiency/"><strong>“Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”</strong></a>. Diese Folge heißt im Original <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-8-learn-how-to-crop-tone-and-optimize-photos/"><strong>RGMP 8: Learn how to crop, tone and optimize photos</strong></a>.</p>
<p>Diesmal geht es um grundlegende Bildbearbeitungstechniken. Die sind für Print und Online unterschiedlich.</p>
<p>Vorweg: Photoshop ist DER Industriestandard für Bildbearbeitung. Wenn Sie noch in der Journalistenausbildung sind, sollten Sie unbedingt Photoshop lernen. Sie müssen es nicht besitzen (selbst mit Ermäßigung für Studenten und Lehrer ist es richtig teuer), aber dann sollten Sie einen Kurs belegen, wo sie es lernen können. Die gute Nachricht ist: Sie müssen NICHT  die ganzen Abermillionen Funktionen von Photoshop lernen. Pressefotografen und Bildredakteure kennen sich weitaus besser mit Photoshop aus, als es Journalisten je tun werden &#8211; weil es es ihre Haupt-Software ist.</p>
<p>Grundlegende Bildbearbeitungsfunktionen kann man auch mit anderen Programmen ausführen, z.B. mit Picasa von Google ( <a title="Getting Started with Picasa " href="http://picasa.google.com/support/bin/topic.py?topic=16026" target="_self">deutsche Information hier</a>), das es für Windows, Mac, and Linux gibt. Eine andere gute Option is <a title="Home of the ‘Original’ GIMPshop " href="http://plasticbugs.com/?page_id=294" target="_self">Gimpshop</a>, das Photoshop sehr ähnlich und kostenlos ist. Es läuft ebenfalls unter Windows, Mac, and Linux.</p>
<h3><strong>Was Sie können sollten</strong></h3>
<p><strong>(1) Fotos beschneiden:</strong> Den guten Teil des Fotos herausschneiden und den Rest löschen. In den meisten Bildbearbeitungprogrammen gibt es dafür ein Tool, mit dem man ein Rechteck innerhalb des Fotos ziehen kann. Dann wird per Doppelklick der äußere Teil eliminiert. Profis beschneiden längst nicht jedes Bild &#8211; bei ihnen ist meistens schon das Originalfoto genau der Bildausschnitt, den sie haben wollen.</p>
<p>Hier ist ein gutes  Tutorial über <a title="Cropping Photos Without Changing the Aspect Ratio " href="http://www.photoshopessentials.com/photo-editing/crop-photo/" target="_self">Bildbeschneidung mit Photoshop</a> (engl.)</p>
<p><strong>(2) Farbanpassung:</strong> Manchmal wirkt das Motiv zu grün, zu rot, zu hell oder zu dunkel. Zwar sollen wir als Journalisten die Wirklichkeit abbilden, aber wir wissen ja, dass die Farben in Wirklichkeit anders waren. Sie sind durch die Aufnahme verfälscht worden. Bei den meisten Bildbearbeitungsprogrammen kann man Farbgebung und Helligkeit nachträglich korrigieren. Ein Tool mit feinerer Justierung ist &#8220;levels&#8221; bei Photoshop.</p>
<p>Hier ist ein Tutorial zur <a title="Fix Tone and Color with Levels in Photoshop " href="http://www.photoshopessentials.com/photo-editing/tone-color/" target="_self">Farbanpassung</a> (engl.) Es ist ziemlich detaillieri, hilft aber, die Einstellung &#8220;levels&#8221; in Photoshop zu benutzen.</p>
<p>Dieses (engl.) Tutorial erklärt die Tools <a title="Non-Destructive Dodge and Burn in Photoshop " href="http://www.photoshopessentials.com/photo-editing/dodge-burn/" target="_self">dodge and burn</a>, (Aufhellen und Abdunkeln) &#8211; eine weitere Technik, um Bilder zu bearbeiten. Bei Pressefotos dürfen diese Mittel nur <em>mit großer Vorsicht</em> eingesetzt werden, um das Originalbild nicht zu verfälschen.</p>
<p><strong>(3) Größenanpassung:</strong> Ein Foto aus einer 7-Megapixel Kamera hat vielleicht die Maße 15 mal 12 Zentimeter. Aber die Größenangabe bedeutet für Online <em>gar nichts</em>. Was Sie wissen müssen, sind die Maßangaben in <em>Pixeln</em>. Die Zahl der Pixel legt fest, ob ein Bild gut auf eine Webseite passt. Im allgemeinen ist eine Breite von 1000 Pixeln das Maximum &#8211; wenn man von der Bildschirmgröße und -auflösung der meisten Webuser ausgeht. Bevor Sie die Zahl der Pixel verkleinern, müssen Sie die Auflösung verringern. Eine Printauflösung beträgt meistens 180, 300, oder 600 dpi. Die Auflösung für den Bildschirm ist 72 dpi (dot/pixel per inch).</p>
<p>Nachdem Sie die korrekte Auflösung ausgewählt haben (72 Pixel/inch), ändern Sie die Breite (bei querformatigen Bildern) <em>oder </em>Höhe  (bei hochformatigen Bildern). Maximale Breite: 1000 Pixel. Maximale Höhe: 550 Pixel.</p>
<p>Hier ist ein gutes Tutorial zum Thema  <a title="Resize Your Digital Photos in Photoshop While Maintaining Image Quality " href="http://www.photoshopessentials.com/essentials/image-resizing.php" target="_self">Größenanpassung mit Photoshop</a> (engl.).</p>
<p><strong>(4) Schärfe verbessern:</strong> <em>Nachdem</em> Sie die Größe eines Fotos angepasst haben, bemerken Sie vielleicht, dass die Konturen etwas unschärfer geworden sind. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme haben einen Filter oder eine Dialogbox, mit der Sie die Schärfe nachträglich wieder korrigieren können. Eine Fehlbenutzung kann leicht dazu führen, dass das Foto unnatürlich aussieht. Aber richtig benutzt, kann diese Funktion die Qualität des Bildes sehr verbessern.</p>
<p>Hier ist ein gutes Tutorial zum Thema <a title="Sharpen Images with the High Pass Filter " href="http://www.photoshopessentials.com/photo-editing/sharpen-high-pass/" target="_self">Bildschärfe verbessern mit Photoshop</a> (engl.) (Beachten Sie auch die beiden anderen Photoshop-Funktionen &#8220;Unsharp Mask&#8221; und &#8220;Smart Sharpen&#8221;.)</p>
<p><strong>(5) Im optimimierten Format sichern:</strong> Das Dateiformat für Webfotos ist  JPG (Dateiendung <em>.jpg</em>). Aber es reicht nicht, eine Bilddatei als JPG zu speichern. JPG-Dateien können in maximaler, hoher oder mittlerer Qualität gespeichert werden. Je höher die Qualität, desto größer die Datei. Der normale Webnutzer merkt in der Regel nichts von den Qualitätseinbußen bei der Einstellung &#8220;mittel&#8221;, aber die Einsparungen an Speicherplatz und Ladezeit können erheblich sein.</p>
<p>Normalerweise (aber nicht immer) wählt man die Photoshop-Option “für das Internet sichern&#8221;. (Die Ausnahme ist, wenn man auch die Datei-Informationen zu Bildunterschrift, Urheber und Copyright erhalten will, die in die Datei eingebettet sind. Diese Funktion findet sich bei Photoshop im Menü &#8220;Datei&#8221;.) Die Option &#8220;Für das Internet sichern&#8221; speichert nur die reine Bilddatei ab. Das reicht auch meistens.</p>
<p>Wenn sie Ihre Fotos in einem Slideshow Programm nutzen wollen, z.B. Soundslides, müssen Sie die zusätzlichen Textinformationen <em>behalten</em>. Allerdings werden Ihre Bilddateien dann bis zu dreimal so groß &#8211; z.B. 120 KB statt 40 KB (bei gleicher Pixelgröße). Bei einer Webseite mit beispielsweise 20 Vorschaubildern kann das unnötig lange Wartezeiten verursachen.</p>
<p>Hier sind Infos von Adobe zu  <a title="How To: Importance of &quot;Save for Web&quot; in Photoshop, Illustrator, and Adobe Server " href="http://support.adobe.com/devsup/devsup.nsf/docs/52521.htm" target="_self">“Für das Internet sichern” mit Photoshop</a> (engl.)</p>
<h3><strong>Picasa</strong></h3>
<p>Picasa bietet nur einfache Tools zur Bildbearbeitung an, aber die reichen meistens und sind sehr simpel in der Anwendung. Außerdem bietet Picasa Ihnen ein System zur Abspeicherung Ihrer Bilddateien UND VIDEOS an, bei dem Sie die Original-Dateinamen und -orte nicht ändern müssen. Ich (Mindy McAdams) habe über 3000 Fotos auf meinem Macbook und Picasa kann sie alle innerhalb von 15 Minuten katalogisieren.</p>
<p>Sie können Picasa von <a title="Picasa download page " href="http://picasa.google.com/" target="_self">dieser Website</a> herunterladen. Es gibt ein gutes Einführungsvideo <a title="Introducing Picasa 3 " href="http://www.youtube.com/watch?v=rskC6c_5L1M" target="_self">für Windows User</a> (5:02) und eins  <a title="Introducing Picasa for Mac (beta) " href="http://www.youtube.com/watch?v=NDKFjc3_wrk" target="_self">für Mac User</a> (2:29). Das Mac Video erläutert, was Picasa besser macht als als iPhoto.</p>
<h3><strong>Fotos verwalten</strong></h3>
<p>Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass Sie <em>niemals</em> Ihre Originaldatei bearbeiten. Eine für das Web bearbeitete Datei hat eine geringere Auflösung und der Qualitätsverlust lässt sich nicht mehr rückgängig machen. Was weg ist, ist weg.Sie können dieses Foto dann später für Print nicht mehr gebrauchen. Speichern Sie deshalb eine zu bearbeitende Datei vorher als Kopie unter einem neuen Namen ab (&#8220;Sichern unter&#8221;), damit das Original erhalten bleibt. (Picasa hat einen “Export” Button, damit kann man die Größe des Bildes verändern. Die Kopie wird dann in einem eigenen Ordner abgespeichert und Ihr Original bleibt erhalten.)</p>
<p>Außerdem sollten Sie ein System zur Aufbewahrung Ihrer Fotos auf Ihrer Festplatte anlegen. Selbst wenn Sie Picasa benutzen, ist das ein guter Tipp, falls Sie Monate später nochmal auf Ihre Bilder zurückgreifen wollen. Je spezifischer die Ordner-Bezeichnungen, desto besser. Dann können Sie auf Namen der einzelnen Fotos in den Ordnern verzichten.</p>
<p>Und zu guter Letzt: Löschen Sie Fotos &#8211; aber mit Bedacht. Profi-Fotografen löschen den größten Teil ihrer Bilder schon auf der Kamera, bevor sie den Rest auf ihren Computer laden. Das wird bei Ihnen nicht nötig sein, wenn Sie nicht jeden Tag hunderte von Bildern aufnehmen. Aber die absoluten Loser-Aufnahmen sollten Sie regelmäßig vernichten.</p>
<p><strong>Zusätzliche Links zu deutschen Tutorials:</strong></p>
<p><a href="http://www.photoshoptutorials.de/">PhotoshopTutorials.de &#8211; Das deutsche Photoshop Hilfecenter </a></p>
<p><a href="http://www.fxencore.de/tutorials/photoshop-tutorials/">Photoshop Tutorials FXencore</a></p>
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		<title>Serie Multimedia-Tutorial RGMP (4): Audioaufnahmen editieren</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 09:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist Folge 4 meiner deutschen Übersetzung von Mindy McAdams&#8217; Tutorial-Serie “Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency” . McAdams ist amerikanische Journalismus-Dozentin und Bloggerin (bisher übersetzte Folgen stehen hier). In Folge 3 ging es darum, gute Audioaufnahmen zu machen, um sie für das Web zu nutzen. Diesmal geht es darum, wie man die Audioaufnahmen auf den [...]]]></description>
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<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/a86acc00c35a47078c307ac6ddf6293f" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle.png"><img class="alignleft size-large wp-image-1337" title="journalism-wordle" src="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle-300x201.png" alt="journalism-wordle" width="300" height="201" /></a>Dies ist Folge 4 meiner deutschen Übersetzung von Mindy McAdams&#8217; Tutorial-Serie <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-4-start-editing-audio/"><strong>“Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency”</strong></a> . McAdams ist amerikanische Journalismus-Dozentin und Bloggerin <a href="http://medialdigital.de/category/rgmp-multimedia-tutorial/"><strong>(bisher übersetzte Folgen stehen hier).</strong></a></p>
<p>In Folge 3 ging es darum, <a href="http://medialdigital.de/2009/10/20/serie-multimedia-tutorial-rgmp-3-audiorekorder-benutzen/">gute Audioaufnahmen</a> zu machen, um sie für das Web zu nutzen. Diesmal geht es darum, wie man die Audioaufnahmen auf den PC überträgt, bearbeitet und als MP3 Datei exportiert.</p>
<h3>Die Datei hochladen</h3>
<p>Zuerst müssen Sie Ihren Audiorekorder mit dem Computer verbinden. Das sollte mittels USB-Anschluss geschehen. Wenn Sie keinen passenden Anschluss  haben (das betrifft z.B. manche Diktafone), dann ist Ihr Gerät nutzlos, und Sie sollten sich ein anderes besorgen.</p>
<ol>
<li><strong>Windows:</strong> Eine Reihe von Nachrichten in Pop-Up-Fenstern wird in der unteren rechten Ecke des Bildschirms erscheinen, bis die Verbindung steht. Daraufhin sollten Sie ein Fenster sehen, dass Sie fragt, was Sie tun möchten. Scrollen Sie nach unten, um Dateien und Dateiordner auf dem Aufnahmegerät auszuwählen.</li>
<li><strong>Mac:</strong> Die meisten Rekorder werden als Volume auf Ihrem Schreibtisch angezeigt. Doppelklicken Sie auf das Icon und Sie werden den Inhalt des Rekorders sehen.</li>
</ol>
<p>Wenn diese Dinge nicht geschehen, eignet sich Ihr Rekorder wahrscheinlich nicht für den Zweck, Audioaufnahmen im Netz zu veröffentlichen. Lesen Sie diesen früheren Beitrag — <a title="A few words about digital audio recorders " href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/a-few-words-about-digital-audio-recorders/" target="_self">A few words about digital audio recorders</a> — und kaufen Sie einen, der funktioniert. Manche Rekorder versuchen beim Anschließen, billige Software auf Ihrem Computer zu installieren. Solche Geräte sind nicht empfehlenswert.</p>
<p>Die meisten Rekorder haben mehrere Ordner, in denen sie Audiodateien unterbringen. Wenn ein Ordner mit dem Buchstaben A oder der Zahl 1 endet, stecken darin wahrscheinlich Ihre Dateien &#8211; es sei denn, Sie haben den Zielordner geändert (in der Gebrauchsanweisung nachsehen).</p>
<p>Finden Sie Ihre Audiodateien. Wenn der Dateiname mit der Endung .mp3 oder .wma endet, müssen Sie die Datei zu .wav konvertieren. Ansonsten können Sie diesen Abschnitt überspringen. Wenn Sie mit Windows arbeiten und die Dateiendung nicht am Ende des Dateinamens sehen,<a title="How to Show File Extensions in Windows " href="http://www.fileinfo.net/help/windows-show-extensions.html" target="_self"> folgen Sie diesen Anweisungen</a>.</p>
<h3>Die Datei konvertieren</h3>
<p>Um ein Dateiformat in ein anderes umzuwandeln, empfehle ich unbedingt die KOSTENLOSE VERSION der Software <strong>Switch</strong>. Stellen Sie sicher, dass Sie die kostenlose Version herunterladen. Download <a title="Switch Converter download page " href="http://www.nch.com.au/switch/index.html" target="_self">hier</a>. Die Software funktioniert mit Windows und Mac. Nach dem Herunterladen müssen Sie das Programm installieren. Sagen Sie &#8220;Nein&#8221; zu allen Optionen während der Installation.</p>
<p>Nachdem Switch installiert ist, starten Sie das Programm. Ziehen Sie die Autiodatei in das große Fenster. Es gibt drei Schritte:</p>
<ol>
<li>Überprüfen Sie, ob Sie wissen, wo die neue konvertierte Datei gesichert wird. Es gibt ein Menü mit dem Namen &#8220;Output Folder&#8221;. Wählen Sie es als Zielordner auf ihrer Festplatte aus.</li>
<li>Ändern Sie “Output Format” in <em>.wav</em>.</li>
<li>Wählen Sie den Ordner im großen Fenster (einfacher Klick), and klicken Sie dann den großen Convert Button.</li>
</ol>
<h3>Dateien und Ordner sortieren</h3>
<p>Es ist wichtig, dass Sie alle Dateien für ein Audioprojekt in einem gemeinsamen Ordner aufbewahren. Andere Dateien sollten sich nicht darin befinden. Also generieren Sie einen neuen Ordner mit dem Namen &#8220;Mein erstes Audioprojekt&#8221; o.ä. und kopieren Sie Ihre neue .wav Datei in diesen Ordner.</p>
<p>Ich empfehle Ihnen, die Original Audio-Datei  sicher in einem anderen Ordner aufzubewahren.</p>
<h3><strong>Einige Worte über Ihren Computer</strong></h3>
<p>Das Editieren ist die leichteste Übung. Viele Printjournalisten sind nur rudimentär mit den Funktionen ihres Computers vertraut. Sie laden ungern Dateien aus dem Netz, sie wissen nicht, wie man Software installiert, Dateiformate konvertiert, Dateien kopiert etc. Es ist großes Problem, wenn man Multimedia-Kenntnisse erwerben will, es aber an den einfachsten Computer.Kenntnisse mangelt.</p>
<p>Wenn Sie in diese Kategorie gehören, dann sollten Sie sich zusätzliche Hilfe holen. Sie müssen die grundlegende Dateiverwaltung beherrschen, damit Sie Ihre Dateien nicht ruinieren. Vielleicht sollten Sie einen Volkshochschulkurs belegen oder sich ein &#8220;Computer für Dummies&#8221; Buch kaufen. Das ist ziemlich wichtig. Die Ausrede, dass man mit Computern einfach nicht gut umgehen kann, ist im Jahr 2009 obsolet. Der Computer ist Ihr wichtigstes Arbeitsgerät.</p>
<h3>Die Editier-Software installieren</h3>
<p>Ich empfehle <a title="Audacity home page " href="http://audacity.sourceforge.net/" target="_self">Audacity</a> zum Bearbeiten von Audio-Dateien, weil das Programm kostenlos und Open Source ist. Sie können es auf jedem Computer benutzen (Windows, Mac, oder Linux). Ich habe zwei Audacity Tutorials geschrieben. Sie können die PDFs von dieser Seite herunteladen — <a title="Audio: Journalists' Toolkit " href="http://www.jtoolkit.com/audio/index.html" target="_self">Audio: Journalists’ Toolkit</a> — unter der Zwischenüberschrift “Editing.”</p>
<p>Lesen Sie bitte die Anleitung zum Installieren auf Seite 1 des ersten Tutorials &#8220;Super-Fast Guide to Audio-Editing&#8221;. Es ist sehr wichtig, dass Sie die Anleitung beachten, weil die Installation von Audacity zwei Teile hat. Der zweite Teil betrifft den sogenannten &#8220;LAME Encoder&#8221;, und man dabei leicht etwas falsch machen, wenn man die Anleitung nicht beachtet.</p>
<p>Wenn Sie Probleme haben, die Anleitung zu verstehen, lassen Sie sich helfen. Benutzen Sie nicht die bequeme Ausrede &#8220;Ich verstehe nichts von Computern.&#8221;</p>
<h3><strong>Die Datei bearbeiten</strong></h3>
<p>Sobald Audacity installiert ist, können Sie damit beginnen, ihre .wav Datei zu editieren. Endlich! Aber immerhin müssen Sie die Installationsschritte nur einmal ausführen.</p>
<p>Beginnend mit Seite 3 des ersten Tutorials “Super-Fast Guide to Audio Editing” sehen Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Löschen von Passagen aus Audiodateien, z.B. wenn Ihr Gegenüber &#8220;Ähhm, äh&#8230;äh&#8221; sagt. Das ist wirklich genauso leicht, wie aus MS Word einen Satz herauszukürzen.</p>
<p>Auf Seite 4 des Tutorials sehen Sie, wie man eine Passage HERAUSSCHNEIDET und an eine andere Stelle der Datei BEWEGT &#8211; z.B. eine Passage, in der sich Ihr Gesprächspartner vorstellt. Vielleicht hat er das erst mitten in der Aufnahme getan und nun hätten Sie diese Passage gerne ganz am Anfang. Auch das ist genauso leicht wie &#8220;cut and paste&#8221; bei MS Word.</p>
<p>Während Sie Ihre Audiodatei bearbeiten, sollten Sie diese Projektdatei möglichst häufig sichern. Stellen Sie sicher, dass sich Ihre Projektdatei im gleichen Ordner befindet wie die .wav Datei.</p>
<p>Das hat folgenden Vorteil: Die Datei ist transportabel. Sie können die gesamten Ordner z.B. auf einen Laptop übertragen und dort daran weiterarbeiten. Das geht aber nur, wenn Sie Ihre Einzeldateien nicht über Ihre gesamte Festplatte verstreut haben. Sonst fehlen Ihnen hinterher wichtige Bestandteile.</p>
<p><strong>Einige Tipps zum Bearbeiten:</strong></p>
<ol>
<li>Benutzen Sie Ihre Kopfhörer! <strong>Niemals </strong>Audio<strong> </strong>editieren, indem Sie die Dateien über die Lautsprecher des Computeres abhören.</li>
<li>Schneiden Sie alle “Hmmms” and &#8220;Ähs” heraus.</li>
<li>Schneiden Sie Ihre eigene Stimme heraus.</li>
<li>Arrangieren Sie das Gesagte so, dass es eine zusammenhängende Geschichte ergibt.</li>
<li>Achten Sie dabei darauf, die Aussagen nicht zu verfälschen. Das ist das gleiche Prinzip wie Zitieren im Printjournalismus: Die Bedeutung der Aussagen muss auf jeden Fall erhalten bleiben.</li>
<li>Schneiden Sie nicht zuviel von den Pausen weg. Die Aufnahme klingt sonst unnatürlich.</li>
<li>Beschneiden Sie das Ende der Aufnahme nicht zu abrupt. Lassen Sie etwas Luft.</li>
</ol>
<h3>Die MP3 Datei exportieren</h3>
<p>Um die MP3 Datei zu exportieren, muss der LAME Encoder installiert sein. Dafür gibt es eine Anleitung (s.o.) unter der Zwischenüberschrift “Installing the editing software.”</p>
<p>Die folgenden Anweisungen setzen voraus, dass Sie a) LAME schon installiert und b) für Audacity aktiviert haben.</p>
<ol>
<li>Sichern Sie die Audacity Project Datei (<em>.aup</em>) ein letztes Mal.</li>
<li>Überprüfen Sie alle Audacity Einstellungen für den Export (s. Tutorial). Wenn Sie nicht die richtigen Einstellungen verwenden, wird Ihre Datei in einem Flash-Player oder in einer Audio-Slideshow nicht abspielbar sein.</li>
<li>Datei Menü &gt; Export for MP3. Achten Sie bitte darauf, wohin Sie die Datei sichern und wie sie heißt. (Es wäre klug, die Datei zusammen mit den anderen Dateien in Ihrem Projektordner zu sichern.)</li>
</ol>
<p>Wennn Sie diese Schritte korrekt befolgt haben, haben Sie nun eine schöne MP3 Datei, die Sie ins Internet hochladen können oder die in QuickTime, iTunes, Windows Media Player, etc. abgespielt werden kann.</p>
<p>Image: <a href="http://www.wordle.net/show/wrdl/1198279/Mindy_McAdams%3A_Teaching_Online_Journalism"><strong>Wordle</strong></a></p>
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		<title>Serie Multimedia-Tutorial RGMP (2): Starten Sie ein Blog</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 18:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist Teil 2 meiner ins Deutsche übersetzten Tutorial-Serie “Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency&#8221; der amerikanischen Journalismus-Dozentin und Bloggerin Mindy McAdams. (Teil 1 vom letzten Dienstag: Blogs lesen und RSS benutzen). Starten Sie ein Blog Das heutige Thema mag Ihnen banal erscheinen, aber ein Blog zu schreiben &#8211; regelmäßig und mit einem gewissen Anspruch  &#8211; [...]]]></description>
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<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle.png"><img class="alignleft size-large wp-image-1337" title="journalism-wordle" src="http://medialdigital.de/wp-content/journalism-wordle-300x201.png" alt="journalism-wordle" width="300" height="201" /></a>Dies ist Teil 2 meiner ins Deutsche übersetzten Tutorial-Serie <a href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/rgmp-2-start-a-blog/"><strong>“Reporter’s Guide to Multimedia Proficiency&#8221;</strong></a> der amerikanischen Journalismus-Dozentin und Bloggerin Mindy McAdams. (Teil 1 vom letzten Dienstag: <a href="http://medialdigital.de/2009/10/06/neue-serie-mindy-mcadams-multimedia-tutorial-rgmp-auf-deutsch-1/"><strong>Blogs lesen und RSS benutzen</strong></a>).</p>
<h2>Starten Sie ein Blog</h2>
<p>Das heutige Thema mag Ihnen banal erscheinen, aber ein Blog zu schreiben &#8211; regelmäßig und mit einem gewissen Anspruch  &#8211; schult Ihre Fähigkeit, sich in neue Themen einzuarbeiten.</p>
<p>Der Vorteil für Journalisten, die sich neue Fähigkeiten für das Online- und Multimedia-Publizieren aneignen wollen und müssen: Die selbstauferlegte Verpflichtung, das Blog zu füllen, zwingt Sie dazu, sich intensiver mit neuen Themen zu beschäftigen. Es ist wie an der Uni ein Seminar mit anschließender Prüfung zu belegen, anstatt das gleiche Thema nur in einer Vorlesung zu hören. Wenn Sie nur passiv und unverbindlich Informationen aufnehmen, erlahmt Ihr Eifer sofort wieder, sobald Sie anderweitig sehr beschäftigt sind.</p>
<p>Natürlich vernachlässigen manche Blogger ihre Blogs auch schnell wieder. Aber diejenigen, die dran bleiben, werden feststellen, dass das Blog sie in einer Weise mit Gleichgesinnten und Themen verbindet, die sie nicht vorhergesehen haben.</p>
<p>Bevor wir ans Eingemachte gehen: <strong>Der Schlüssel für ein ein erfolgreiches Blog ist Vernetzung</strong>. Ein Blog ist eine Schatzkiste für Ihre persönlichen Gedanken. Blogs sind großartige Werkzeuge, um Informationen, Wissen und Ansichten mit anderen zu teilen, und das funktioniert in zwei Richtungen.</p>
<p>Ein Blog ist ein Knotenpunkt in einem ganzen Netzwerk voller Knotenpunkte, mit einem Mensch hinter jedem Knoten. Ihr Blog gibt Ihnen eine Chance wahrgenommen zu werden &#8211; aber nur, wenn sie es mit der Einstellung Geben und Nehmen betreiben.</p>
<p>Diese beiden Praktiken sind wichtig:</p>
<ul>
<li><strong>Auf andere Blogs und Seiten </strong><strong>verlinken</strong>. Und zwar zu einzelnen Beiträgen, nicht nur auf die Startseiten. Das macht Sie für andere Blogger und deren Leser sichtbar. Und führt Ihrem Blog über <a title="Introduction to Blogging - Trackbacks " href="http://codex.wordpress.org/Introduction_to_Blogging#Trackbacks" target="_self">trackbacks</a> neue Leser zu.</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>Kommentieren Sie auf anderen Blogs. </strong>Vor allem auf Blogs, die mit Ihrem thematisch verwandt sind. Im Kommentarfeld sollten Sie immer Ihren vollständigen Namen und Ihre Blog-URL angeben — auf diese Weise kommen Kommentarleser mit einem Klick auf Ihren Namen auf Ihr Blog. Und Sie haben wieder neue Leser.</li>
</ul>
<p>Ihre Blogeinträge können ruhig kurz sein. 300 Worte ist schon reichlich für viele Einträge. Dieser Eintrag hat jetzt schon mehr als 300 Worte, also wird es Zeit für eine Zwischenüberschrift.</p>
<h3>Worüber sollte ich bloggen?</h3>
<p>Sie können über ihr Spezialgebiet bloggen, wenn Sie eins haben. Aber wenn Sie diese Serie lesen, weil Sie Ihre Online- und Multimedia-Fähigkeit steigern wollen, dann empfehle ich Ihnen ein persönlicheres Themenfeld. Hier sind einige Beispiele:</p>
<ul>
<li><strong><a title="Multimedia Reporter blog " href="http://multimediareporter.blogspot.com/" target="_self">Multimedia Reporter</a></strong>: Ron Sylvester war ein über 40jähriger Gerichtsreporter, als er sein Blog startete, um seine Lernfortschritte im Online- und Multimedia-Journalismus zu dokumentieren. Obwohl er das Blog inzwischen wieder aufgegeben und 2007 ein <strong><a title="Technolo-J blog " href="http://spj.org/blog/blogs/tech/" target="_self">neues Blog</a></strong> gestartet hat , ist Multimedia Reporter immer noch ein schönes Besispiel für den Aufbruch eines Reporters in neue Gefilde.</li>
<li><strong><a title="Meranda Writes blog " href="http://merandawrites.com/" target="_self">Meranda Writes</a></strong>: Noch ein Journalistenblog, diesmal aus der jungen Generation. Meranda Watling startete ihr Blog ungefähr zur gleichen Zeit, als sie, frisch von der Journalistenschule, ihre erste Vollzeit-Redakteurs-Stelle bei einer Tageszeitung im Bundesstaat Indiana antrat. Ich liebe dieses Blog! Es ist meiner Meinung nach besser als jedes Lehrbuch über &#8220;How to be a reporter&#8221;.</li>
<li><strong><a title="The Linchpen blog " href="http://www.greglinch.com/" target="_self">The Linchpen</a></strong>: Journalistenschüler schreiben auch Blogs. Während die Inhalte verständlicherweise von sehr unterschiedlicher Qualität sind, ist dieses hier von Greg Linch, der an der University of Miami Journalismus studiert, konsistent interessant und professionell. Es hat  Gregs Sichtbarkeit in der Medienwelt spürbar erhöht, und ich erwarte, dass dieses Blog ihm nach seinem Abschluss seine erste Redakteursstelle verschaffen wird.</li>
</ul>
<h3><strong>Wie man mit dem Bloggen anfängt</strong></h3>
<p>Ich empfehle  <a href="http://de.wordpress.com/">WordPress.com</a> als kostenfreie Blogplattform, und zwar aus mehreren Gründen. Einer ist die Vielzahl von Online-Tutorials und Support-Seiten. (zum Beispiel dieses  <a title="How-To - Saving and returning to draft posts &amp; pages " href="http://wordpress.tv/2009/01/14/saving-and-returning-to-draft-posts-pages/" target="_blank">einminütige Video</a> dass zeigt, man man einen neuen Blogpost veröffetnlicht. Hier ist eine Übersicht mit <a href="http://de.wordpress.com/features/">WP Features</a>.</p>
<p>Gehen Sie einfach auf die Seite und klicken Sie den blauen Button <em>Sign Up Now!</em> an. Einfacher geht es wirklich nicht. Die ersten Schritte sind:</p>
<ol>
<li>Bei WordPress.com registrieren (Sie können Ihren Nutzernamen später nicht mehr ändern, also wählen Sie ihn sorgfältig)</li>
<li>Starten Sie Ihr Blog und geben Sie ihm einen Namen, z.B. meinBlog.wordpress.com. Auch diesen Namen können Sie später nicht mehr ändern, also überlegen Sie sich gut, was Sie anstelle von &#8220;meinBlog&#8221; einsetzen.</li>
<li>Wenn Sie nervös sind, lesen Sie <a title="Getting Started - WordPress.com Support " href="http://support.wordpress.com/getting-started/" target="_self">Getting Started</a> .</li>
<li>Passen Sie die  <a title="Settings tutorial - WP " href="http://support.wordpress.com/settings/general-settings/" target="_self">Settings</a> an. Vieles davon kann aber auch später noch geändert werden.</li>
<li>Wählen Sie ein Blogtheme. Das bestimmt das Aussehen Ihres Blogs. Diese Einstellung können Sie oft ändern, wie Sie wollen. (Cool!)</li>
<li>Schreiben Sie ihren ersten Blogeintrag und veröffentlichen Sie ihn.</li>
<li>Löschen Sie den ”Hello World!&#8221; Blogeintrag, der Ihnen von WordPress mitgegeben wurde.</li>
<li>Editieren Sie Ihren neuen Blogbeitrag und  <a title="How to add a link - WP " href="http://support.wordpress.com/links/" target="_self">fügen Sie einen Hyperlink hinzu</a> (anschließend auf &#8220;Aktualisieren&#8221; klicken)</li>
<li>Testen Sie den Link auf der Seite. Funktioniert er? Wenn nicht, gehen Sie zurück zum Dashboard und beheben Sie den Fehler.</li>
<li>Gestalten Sie Ihre Sidebar(s) mit <a href="http://en.support.wordpress.com/?s=widgets">Widgets</a> — das macht Spaß!</li>
</ol>
<p><strong>Resourcen für Blogger</strong>, die WordPress.com verwenden, sind zum Beispiel  <a title="WordPress.com how-to videos - index page " href="http://wordpress.tv/category/how-to/" target="_self">how-to videos</a>, das offizielle <a title="Just Another WordPress Weblog blog " href="http://en.blog.wordpress.com/category/howto/" target="_self">WordPress.com blog</a>, und  — am allerbesten! — <a title="WordPress.com Support site " href="http://support.wordpress.com/" target="_self">die offizielle  Support Seite</a>, wo Sie Ihre Frage oder ein Stichwort in ein großes Suchfeld eintippen können. Sie werden für fast jedes Thema eine klare Antwort finden. (Es funktioniert, ich habe das viele Male ausprobiert).</p>
<p>Warum probieren Sie nicht schon am nächsten Wochenende Ihr neues Blog aus? Worauf warten Sie noch? Es ist keine Geheimwissenschaft. Jeder Journalist oder Autor kann das schaffen.</p>
<p><strong>Lesetipps bei Teaching Online Journalism:</strong></p>
<p><strong><a title="Permanent Link: Using WordPress.com with new Dashboard" rel="bookmark" href="http://mindymcadams.com/tojou/2009/using-wordpresscom-with-new-dashboard/">Using WordPress.com with new Dashboard</a></strong> (January 2, 2009)<strong><br />
</strong></p>
<p><strong><a title="5 tips for blog beginners " href="http://mindymcadams.com/tojou/2008/5-tips-for-blog-beginners/" target="_self">5 tips for blog beginners</a></strong> (July 17, 2008)</p>
<p><strong>Von Paul Bradshaw:</strong> <strong><a title="Starting a blog? 12 ideas for blog posts " href="http://onlinejournalismblog.com/2009/02/04/starting-a-blog-12-ideas-for-blog-posts/" target="_self">Starting a blog? 12 ideas for blog posts</a></strong></p>
<p><em>Anmerkungen von Ulrike Langer:</em></p>
<p><em>Eine sehr gute deutschsprachige Quelle mit Tipps zum Blogstart ist <a href="http://www.blogprojekt.de/"><strong>Blogprojekt</strong></a> von Peer Wandiger. Ich empfehle als Lektüre z.B. seine <a href="http://www.blogprojekt.de/2009/06/29/blog-start/blog-start-serie-fuer-einsteiger/"><strong>Blogstart-Serie für Einsteiger</strong></a>.</em></p>
<p><em>Die von Mindy McAdams empfohlene und auch von mir verwendete Wordpress Software ist sehr gut, aber ihrem Tipp, bei Wordpress.com zu starten, kann ich nur bedingt zustimmen. Ich habe dort selbst die ersten sechs Monate gebloggt, bevor ich im Juni mit medialdigital auf eine eigene Domain umgezogen bin. </em></p>
<p><em><strong>Vorteile von Wordpress.com</strong>: Man kann sich anfangs vollkommen auf das Bloggen konzentrieren, ohne sich um Software, Software-Updates oder das Hosting kümmern zu müssen. Was ja auch Geld kostet. Allerdings nicht viel. Mein Host ist die <a href="http://www.blogstrasse.de">Blogstraße</a> und die berechnet mir sehr faire 4 Euro im Monat. </em></p>
<p><em><strong>Nachteile von Wordpress.com:</strong> Man stößt in der Gestaltung sehr schnell an seine Grenzen: Sehr viele fremde Plugins und Widgets funktionieren nicht. Code, der Java enthält, darf grundsätzlich nicht verwendet werden. Außerdem macht ein selbstgehostetes Blog mit einem Theme, das nicht ganz so häufig im Netz zu sehen, einen professionelleren Eindruck. Wenn man später sein Blog auf eine eigene Domain verlagern will, ist das zwar technisch möglich, aber die vorhandenen Links werden alle umgeleitet und Google erkennt das nicht. Wenn man also schon eine ganz gute Verlinkung hatte, muss man bei Google wieder von vorne anfangen, um eine gute Platzierung in den Suchergebnissen zu erreichen. Es dauert einige Monate, bis man wieder dort ist, wo man schon mal war. </em></p>
<p>Image: <a href="http://www.wordle.net/show/wrdl/1198279/Mindy_McAdams%3A_Teaching_Online_Journalism"><strong>Wordle</strong></a></p>
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