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	<title>Medial Digital &#187; Social Media Journalismus</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Seminarfolien: Social Media im Journalismus</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 18:10:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft ein Einführungsseminar zum Thema &#8220;Social Media im Journalismus&#8221; gegeben. Hier gibt es die Seminarfolien zum Download (pdf) (circa 80 Prozent neu oder aktualisiert, der Rest unverändert aus älteren Präsentationen übernommen). Es ging heute u.a. um die folgenden Themen: Was bedeutet &#8220;Social Media Revolution&#8221;? Haben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2914" title="Social-Media-Journalismus" src="http://medialdigital.de/wp-content/Social-Media-Journalismus.png" alt="" width="488" height="366" /></p>
<p>Heute habe ich an der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft ein Einführungsseminar zum Thema &#8220;Social Media im Journalismus&#8221; gegeben. Hier gibt es die <a href="http://medialdigital.de/wp-content/Seminar-KJS-Social-Media.pdf"><strong>Seminarfolien zum Download (pdf)</strong></a> (circa 80 Prozent neu oder aktualisiert, der Rest unverändert aus älteren Präsentationen übernommen).</p>
<p>Es ging heute u.a. um die folgenden Themen:</p>
<ul>
<li>Was bedeutet &#8220;Social Media Revolution&#8221;? Haben wir es mit einer vorübergehenden Modeerscheinung oder wirklich mit einem tiefgreifenden Wandel des Mediennutzungsverhaltens zu tun?</li>
<li>Wie macht sich das bemerkbar?</li>
<li>Wie nutzen Redaktionen Social Media?</li>
<li>Wie können freie Journalisten Social Media zur Selbstvermarktung nutzen?</li>
<li>Welche Recherchetools bietet Social Media?</li>
<li>Wie kann ich die Informationsflut filtern und organisieren?</li>
<li>Best Practice Beispiele</li>
<li>Jede Menge weiterführender Links</li>
</ul>
<p>Sehr kritisch betrachteten die Journalistenschüler Twitter. Keiner aus der elfköpfigen Gruppe twittert aktiv selbst. Ich habe deshalb diese Frage an meinen Twitter-Schwarm (2400 Follower) gestellt:</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-2911" title="KJS-Twitterfrage" src="http://medialdigital.de/wp-content/KJS-Twitterfrage-300x131.png" alt="" width="300" height="131" /></p>
<p>und binnen kurzer Zeit diese Antworten bekommen (vielen Dank!):</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/twitterantworten1.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-2917" title="twitterantworten1" src="http://medialdigital.de/wp-content/twitterantworten1-300x549.png" alt="" width="300" height="549" /></a><a href="http://medialdigital.de/wp-content/twitterantworten2.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-2918" title="twitterantworten2" src="http://medialdigital.de/wp-content/twitterantworten2-300x557.png" alt="" width="300" height="557" /></a></p>
<p>Vielen Dank auch an die Seminarteilnehmer für die konstruktiv-kritische Diskussion!</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Seminarfolien%3A+Social+Media+im+Journalismus+http://bit.ly/cvoGhB" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Seminarfolien%3A+Social+Media+im+Journalismus+http://bit.ly/cvoGhB" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Blauflossenthunfisch-Syndrom</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 20:23:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Wie der Blauflossenthunfisch Eva-Maria Schnurr vergleicht in einem exzellenten Essay für den Freitag die Lage der Presseverlage mit der Steinkohleindustrie Mitte der 90er Jahre. Ein Leistungsschutzrecht für Verlage könne in dieser Situation nur das Leiden verlängern, &#8220;die derzeitige Medienkrise ist im Kern eine Legitimationskrise des Journalismus. Es ist Verlagen und Journalisten in den vergangenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-2684" title="Bluefin-big" src="http://medialdigital.de/wp-content/Bluefin-big-300x197.jpg" alt="Bluefin-big" width="300" height="197" /></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.freitag.de/politik/1016-wie-der-blauflossenthunfisch">Wie der Blauflossenthunfisch</a></h4>
<p>Eva-Maria Schnurr vergleicht in einem exzellenten Essay für den <em>Freitag</em> die Lage der Presseverlage mit der Steinkohleindustrie Mitte der 90er Jahre. Ein Leistungsschutzrecht für Verlage könne in dieser Situation nur das Leiden verlängern, &#8220;<strong>die derzeitige Medienkrise ist im Kern eine Legitimationskrise des Journalismus</strong>. Es ist Verlagen und Journalisten in den vergangenen Jahren nicht gelungen, deutlich zu machen, was Journalismus leistet, was die Netzöffentlichkeit nicht kann und warum das einen Wert hat.&#8221; Schnurr stellt die These auf, dass die drei Begriffe Verlage, Journalismus, und Presse als unersetzlicher Pfeiler der Demokratie von Verlagen stets gleichbedeutend dargestellt werden, was nicht stimme. Zwei Merkmale, mit denen Journalismus im Netz wirklich punkten könnte &#8211; aufwändige Recherchen und unabhängige Infomationen &#8211; seien seltener als der Blauflossenthunfisch. Eines ihrer Kernargumente: &#8220;<strong>Während sich die Verlage nach außen als Hüter der Demokratie aufspielen und deshalb fordern, mit einem Leistungsschutzrecht Marktmechanismen außer Kraft zu setzen, entziehen sie den Journalisten die Grundlagen dafür, dieser Aufgabe im Alltag gerecht zu werden. Und erklären das mit – dem Markt. Warum aber sollten die Leser bereit sein, für Qualität zu zahlen, wenn die Verlage selbst es nicht mehr sind?</strong>&#8221; In einer schönen Geste der Transparenz setzte der <em>Freitag </em>eine Bemerkung unter den Text: &#8220;Eva-Maria Schnurr ist freie Wissenschafts­journalistin in Hamburg. Sie ist stellvertretende Vorsitzende von Freischreiber e.V., Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten. Sie hat an diesem Beitrag 16 Stunden gearbeitet und dafür 125 Euro erhalten.</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/04/clay-shirky-three-reasons-why-a-small-news-startup-couldnt-break-the-boston-globes-abuse-scandal/">Clay Shirky: Three reasons why a small news startup couldn&#8217;t break the Boston Globe&#8217;s abuse scandal</a></h4>
<p><strong>Clay Shirky nennt drei Gründe, warum die Zeitungen <em>Boston Globe </em>beim Aufdecken des Missbrauchsskandals der Katholischen Kirche in Boston kleineren, unabhängigen Netzmedien stets mehrere Schritte voraus war</strong>:</p>
<ol>
<li><strong>Struktur</strong>: Die Zeitung konnte es sich erlauben, ein vierköpfiges &#8220;Spolight&#8221;-Reporterteam monatelang auf die Story anzusetzen.</li>
<li><strong>Zugang</strong>: Es gelang ihr, Zugang zu bisher geheimgehaltenen Dokumenten zu bekommen.</li>
<li><strong>Zeitfaktor</strong>: Die Kirche in Massachussetts hatte die Probleme bisher einfach ausgesessen, bis ihre Kritiker aufgaben. Dieses Warte-Spiel beherrschte der <em>Globe</em> jedoch ebenso gut.</li>
</ol>
<p>Die Thesen sind Teil eines längeren Gesprächs<strong> <a href="http://www.niemanlab.org/2010/04/clay-shirky-on-the-necessity-of-waste-the-power-of-institutions-and-the-safety-of-the-infinite-time-horizon/">(Audio und Transkript)</a></strong> zwischen Shirky und Walter Robinson, der das &#8220;Spotlight&#8221;-Team beim <em>Boston Globe</em> leitete. Beides bei <em>Nieman Journalism Lab</em>.</p>
<h4><a href="http://www.readwriteweb.com/archives/why_newspapers_need_to_heed_facebook_now.php">Why Newspapers Need to Heed Facebook, Now</a></h4>
<p><em>ReadWriteWeb </em>beschreibt, welchen zunehmenden Einfluss Facebook darauf hat, ob journalistische Inhalte im Netz gefunden, verlinkt und diskutiert werden. Facebooks Dominanz werde bald  auch personelle Auswirkungen haben: &#8220;<strong>Newspapers no longer need traditional Web developers. Papers now need Facebook developers, experts who can partner with creative social-savvy businesspeople who know how to take advantage of the social graph.</strong> In the wake of Facebook&#8217;s new features, it will not be long before newspaper and media executives are attacking and blaming Facebook for their problems in the way they do Google today. However, those publications that more progressively pursue the opportunities and value opened to them by Facebook&#8217;s new tools will have a very different reaction.&#8221;</p>
<h4><a href="http://netzwertig.com/2010/04/23/skype-das-alternative-social-network/">Skype: Das alternative Social Network</a></h4>
<p>Martin Weigert wünscht sich bei <em>netzwertig,</em> dass der Voice-over-IP- und Instant Messaging Dienst <strong>Skype</strong> mehr von seinen &#8220;ungenutzten Potenzialen&#8221; nutzen möge: <strong>&#8220;Skype könnte eine Lücke füllen, welche die nach “Offenheit” strebenden Konkurrenten hinterlassen: persönliche Online-Kommunikation in einem sicheren, stabilen Rahmen.&#8221; </strong>In der Tat machte der Social-Network-Riese zuletzt höchstens Schlagzeilen, weil er von eBay wieder abstoßen oder wenn er als Applikation mal wieder von einer Mobilfunkplattform verbannt wurde. Wie bedeutend Skype wirklich ist, zeigt auch diese <a href="http://royal.pingdom.com/2010/04/23/amazing-facts-and-figures-about-instant-messaging-infographic/"><strong>Infografik von<em> Royal Pingdom</em></strong></a>.</p>
<h4 id="heading-alone"><a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/apr/22/emilybell-guardian-columbia">Interview: Emily Bell sees mixed-model future on way to Columbia</a></h4>
<p>Emily Bell, langjährige Leiterin Digital Content beim <em>Guardian</em>, die im Juli Leiterin des Tow Center for Digital Journalism an der Columbia University in New York wird, skizziert gegenüber dem <em>Guardian </em>die nach ihrer Ansicht <strong>wichtigsten Punkte des digitalen Wandels im Journalismus</strong>, die Zukunft des <em>Guardian </em>und die Zukunft von Paymodellen versus Anzeigenfinanzierung.</p>
<h4><a href="http://www.onpulson.de/themen/2073/interview-mario-sixtus-ueber-die-zukunft-und-trends-des-mobilen-internets/">Interview: Mario Sixtus über die Zukunft und Trends des mobilen Internets</a></h4>
<p>Mario Sixtus hat dem Management-Blog <em>onpulson </em>ein interessantes Interview gegeben. &#8220;Das offene Internet ist Mobilfunkunternehmen unheimlich, und sie versuchen, wo es geht, den Nutzer in seinen Freiheiten einzuschränken – siehe die Sperrung von VoIP-Diensten wie Skype. Mittelfristig werden die Unternehmen diese Position aber aufgeben und <strong>die Daten frei fließen lassen </strong>müssen. <strong>Das ist eine Art Naturgesetz</strong>&#8220;, prophezeit Sixtus den Mobilfunkunternehmen. Zu Paid-Content von Verlagen im Mobilen sagt er: &#8220;Ausprobieren ist allerdings nicht die große Stärke deutscher Verleger; <strong>statt mit Unternehmertum, Experimentierfreude und Phantasie gegen ihre momentane Misere anzusteuern, versuchen sie bekanntlich lieber, solch absurde Kopfgeburten wie das so genannte Leistungsschutzrecht herbei zu lobbyieren. Man könnte das einen unternehmerischen Offenbahrungseid nennen und dagegen helfen auch keine kostenpflichtigen iPhone-Apps</strong>.&#8221;</p>
<h4><a href="http://kristinelowe.blogs.com/kristine_lowe/2010/04/volcanostranded-travellers-find-help-at-hitchhikers-central-.html">Volcano-stranded travellers find help at Hitchhiker’s Central</a></h4>
<p>Kristin Lowe beschreibt, wie Norwegens größte Nachrichtenseite VG.no (gehört Schibsted) ihr half, einen britischen Referenten vor dem Stranden unter der Aschewolke zu bewahren. Sie hatte ihn als Trainer für ein Seminar in Norwegen engagiert, und dank der Fahrgemeinschaftenvermittlung &#8220;Haikesentralen&#8221; von VG.no kam er wohlbehalten wieder nach Hause.  &#8220;<strong>What VG.no could offer in this situation was scale</strong>, <strong>with it’s close to 3m unique users a week it offered people a brilliant connection point that few other sites could. It’s a great service to its readers and, I’m sure, a great click winner too</strong>&#8220;, schreibt Lowe. <a href="http://off-the-record.de/2010/04/19/duestere-wolken-und-verpasste-chancen/"><strong>Olaf Kolbrück wundert sich unterdessen bei <em>Off the Record</em></strong></a>: &#8220;So ein Angebot hätte auch deutschen Verlagen gut gestanden. Stattdessen: Liveticker, Bilderstrecken. Vielleicht sind die Skandinavier einfach schneller im Denken oder nur näher im Leser. Vielleicht haben sie das Web und seine Chancen schlichtweg bereits verstanden. [...] <strong>Das Web, es sei deutschen Verlagen noch einmal gesagt, ist nicht nur ein Publikationsmedium, es ist vor allem ein Medium zur Kommunikation.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.buzzmachine.com/2010/04/22/privacy-publicness-penises/">Privacy, publicness &amp; penises</a></h4>
<p>Jeff Jarvis hat auf <em>Buzzmachine</em> seine eigene Presseschau allein mit Berichten über seinen Vortrag über das deutsche Privatshäre-Paradoxon auf der re:publica zusammengestellt. &#8220;The coverage of the talk in German media amazes me&#8221;, schreibt Jarvis und verlinkt auf 29 Berichte. Und darum wird er wohl noch lange über Google Street View versus Nacktheit in deutschen Saunas sprechen: &#8220;<strong>I use Germany as a laboratory and illustration of the topic not only because I was there but because they have something nearing a cultural obsession on the topic of privacy.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/04/21/data-journalism-pt1-finding-data-draft-comments-invited/">Data journalism pt1: Finding data (draft – comments invited)</a></h4>
<p>Der Online Journalism Blog hat eine sehr nützliche <strong>Aufstellung möglicher Quellen für Datenjournalismus </strong>begonnen und bittet um Ergänzungen in den Kommentaren.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Bluefin-big.jpg">Wikimedia Commons</a></em></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+Blauflossenthunfisch-Syndrom+http://bit.ly/9bTcF3" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+Blauflossenthunfisch-Syndrom+http://bit.ly/9bTcF3" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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		<title>Sollen wir dieses geheime Gutachten ins Netz stellen?</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 21:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht alle Lokalzeitungen sind vornehmlich auf auf die Auslastung ihrer Druckmaschinen erpicht, fabrizieren &#8220;Bratwurstjournalismus&#8221; und kippen ihre Printtexte einmal täglich ins Netz, ohne sich weiter darum zu kümmern, wie Heddesheimblogger Hardy Prothmann in diesem lesenswerten Interview mit Medienberater Marian Semm beklagt. Es gibt im Lokaljournalismus durchaus Inseln der Innovation. Einige Beispiele: Bei der Hannoversche Allgemeine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/936b512f617d44caa97e02624d2aed1f" alt="" width="1" height="1" /><br />
Nicht alle Lokalzeitungen sind vornehmlich auf auf die Auslastung ihrer Druckmaschinen erpicht, fabrizieren &#8220;Bratwurstjournalismus&#8221; und kippen ihre Printtexte einmal täglich ins Netz, ohne sich weiter darum zu kümmern, wie Heddesheimblogger <a href="http://www.marian-semm.de/2010/01/die-meisten-verlage-haben-vergessen-wo-sie-herkommen-serie-lokalzeitung-2-0-folge-3/"><strong>Hardy Prothmann in diesem lesenswerten Interview mit Medienberater Marian Semm</strong></a> beklagt. Es gibt im Lokaljournalismus durchaus Inseln der Innovation. Einige Beispiele: Bei der <em>Hannoversche Allgemeine Zeitung </em><a href="http://www.haz.de/Nachrichten/Medien/Blogs"><strong>bloggen zwei ausgewiesene Onliner</strong></a>. Die <em>Ruhrnachrichten</em> haben ein sehr gut angenommenes Fotoportal namens <strong><a href="http://www.nahraum.de/">nahraum.de</a></strong> mit einem hohen Maß an Integration sozialer Funktionen gestartet. Die <em>Madsack Heimatzeitungen</em> bringen <strong><a href="http://www.mediummagazin.de/archiv/2009/03/heimat-fur-jedermann/">über die Kooperation mit der Bürgerreporter-Plattform myheimat.de</a> </strong>auch Geschichten online und ins Blatt, auf welche die Lokalredaktion alleine nie gestoßen wäre und sie bringt über die myHeimat-Plattform Vereins- und Jubiläumszeitungen heraus, kümmert sich also intensiv um ihre lokalen Wurzeln.</p>
<p>Und dazu noch zwei aktuelle Beispiele aus der <em>Rheinzeitung, die zeigen, </em>wie Community und sensible Themen und auch Community und investigativer Journalismus sich hervorragend ergänzen können. Die <em>Rhein-Zeitung</em> stürzt sich geradezu mit Verve ins soziale Netz und nutzt dabei vor allem Twitter und Werkenntwen.de (WKW). Gestern machte mich Chefredakteur Christian Lindner darauf aufmerksam, wie Lokalredakteurin Vera Müller aus der Redaktion Idar-Oberstein (die <em>Rhein-Zeitung</em> erscheint dort als Lokalausgabe <em>Nahe-Zeitung</em>)  mittlerweile WKW nutzt.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/WKW-Eintrag1.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2081" title="WKW-Eintrag" src="http://medialdigital.de/wp-content/WKW-Eintrag1.png" alt="WKW-Eintrag" width="527" height="224" /></a></p>
<p>Lindner: &#8220;Vera Müller kündigt in der WKW-Gruppe der Lokalausgabe an, etwas über Depression schreiben zu wollen – und bekommt umgehend Postings von Betroffenen, Angehörigen und Interessierten. In einem Posting kam zudem ein wichtiger Tipp für eine Weiterung eines lokalen Skandals, über den die Kollegin seit Jahren berichtet.&#8221; Insgesamt seien schon 15 oder 16 gute Geschichten auf diesem Weg in der Rhein-Zeitung gelandet. Die Gruppe&#8221; Nahe-Zeitung&#8221; bei WKW existiert seit fünf Monaten und zählt über 1600 Mitglieder.</p>
<p>Heute nutzte die <em>Rhein-Zeitung</em> außerdem zum ersten Mal bei einer brisanten Enthüllungsgeschichte crossmediale Möglichkeiten inklusive das soziale Netz richtig aus. Das Blatt hatte ein geheimes Gutachten zu einem Finanzskandal am Nürburgring (ein landeseigenes Unternehmen) zugespielt bekommen. Nachdem der Text in Print <a href="http://rhein-zeitung.de/on/10/01/21/newstt/t/rzo663848.html?a"><strong>und online</strong></a> erschien, fragte Lindner per Twitter den Schwarm, ob es ein Interesse gebe, das Original-Dokument einzusehen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Frage-Lindner.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2082" title="Twitter Frage Lindner" src="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Frage-Lindner.png" alt="Twitter Frage Lindner" width="501" height="344" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Nach mehreren Antworten wie dieser:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Antwort-Charlie.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2083" title="Twitter Antwort Charlie" src="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Antwort-Charlie.png" alt="Twitter Antwort Charlie" width="508" height="322" /></a></p>
<p style="text-align: left;">stellte die <em>Rhein-Zeitung </em>das <a href=" http://rhein-zeitung.de/on/10/01/22/news/r/gutachten.pdf"><strong>Dokument ins Netz (pdf)</strong></a> und erhielt daraufhin solche Reaktionen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Antwort-gute-Aussicht.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2084" title="Twitter Antwort gute Aussicht" src="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-Antwort-gute-Aussicht.png" alt="Twitter Antwort gute Aussicht" width="498" height="346" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-ges.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2085" title="Twitter-ges" src="http://medialdigital.de/wp-content/Twitter-ges.png" alt="Twitter-ges" width="499" height="311" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/twitter-dletzetler.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2086" title="twitter-dletzetler" src="http://medialdigital.de/wp-content/twitter-dletzetler.png" alt="twitter-dletzetler" width="496" height="341" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Lindner fasst die Reaktionen auf die Veröffentlichung des Original-Dokuments (nicht des Beitrags!) wie folgt zusammen: &#8220;Der Wirtschaftsminister des Landes (traf ihn eben) ist nicht eben amused, Opposition, Interessierte und Netzverfolger sind happy.&#8221; Aber fast noch wichtiger als die Resonanz bei Politikern und Bürgern ist die Resonanz nach innen in die Redaktion der <em>Rhein-Zeitung</em>. &#8220;Wir haben das zum ersten Mal so gemacht – und merken, wie sich unser Denken und Arbeiten mit, durch und wegen Web2.0 ändert&#8221;, bekennt Lindner.</p>
<p style="text-align: left;">Traffic-erzeugender Nebeneffekt der Aktion: Wer momentan bei Google die Stichworte &#8220;Ernst&amp;Young&#8221; (aus diesem Haus stammt das Gutachten), &#8220;Gutachten&#8221; und &#8220;Nürburgring&#8221; eingibt, sieht durch durch die vielen Retweets jede Menge Treffer, die per Twitter auf die Rhein-Zeitung verweisen:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Google-EY.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2087" title="Google E&amp;Y" src="http://medialdigital.de/wp-content/Google-EY.png" alt="Google E&amp;Y" width="558" height="746" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Linktipps zum Thema:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.mediummagazin.de/archiv/2009/10_11/revolution-am-rhein/"><strong>Revolution am Rhein</strong></a> (meine Titelgeschichte über den Umbau der <em>Rhein-Zeitung</em> im medium magazin 10+11/09, jetzt frei online)</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://netzfeuilleton.de/2010/01/in-letzter-zeit-greif-ich-lieber-zur-rz-was-twittern-einer-lokalzeitung-bringt/"><strong>&#8220;In letzter Zeit greif ich lieber zur RZ&#8221; &#8211; Was twittern einer Lokalzeitung bringt</strong></a> (<em>netzfeuillleton.de</em>)</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;">
<p><script src="http://widgets.backtype.com/tweetcount.js" type="text/javascript"></script></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Sollen+wir+dieses+geheime+Gutachten+ins+Netz+stellen%3F+http://bit.ly/8RCGy1" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Sollen+wir+dieses+geheime+Gutachten+ins+Netz+stellen%3F+http://bit.ly/8RCGy1" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (37)</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 22:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Standardsituationen der Technologiekritik Unter dieser unscheinbaren Überschrift hat die Autorin Kathrin Passig (Riesenmaschine, &#8220;Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin&#8221;) für den Online-Merkur eine wunderbare zeitlose und lakonische Betrachtung über die stets wiederkehrenden Argumente gegen technologischen Fortschritt geschrieben. Wer jetzt keine Zeit hat sie zu lesen: einfach für die Weihnachtstage bookmarken. Oder für Ostern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/typewriter.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-1819" title="typewriter" src="http://medialdigital.de/wp-content/typewriter-300x225.jpg" alt="typewriter" width="300" height="225" /></a></h3>
<h3><strong>Top-Tipp:</strong></h3>
<h2><a href="http://online-merkur.de/seiten/lp200912adz.htm">Standardsituationen der Technologiekritik</a></h2>
<p>Unter dieser unscheinbaren Überschrift hat die Autorin Kathrin Passig (<em>Riesenmaschine</em>, &#8220;Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin&#8221;) für den <em>Online</em>-<em>Merkur</em> eine <strong>wunderbare zeitlose und lakonische Betrachtung über die stets wiederkehrenden Argumente gegen technologischen Fortschritt </strong>geschrieben. Wer jetzt keine Zeit hat sie zu lesen: einfach für die Weihnachtstage bookmarken. Oder für Ostern. Sie ist dann ebenso gültig. Aber nicht vergessen!</p>
<h3><strong>Weitere Tipps: </strong></h3>
<h2><a href=" http://meedia.de/nc/details-topstory/article/fnf-fragen-an-den-leistungsschutz_100024968.html">Fünf Fragen an den Leistungsschutz</a></h2>
<p>&#8230; stellt Stefan Winterbauer bei <em>meedia</em>. Denn: ”Weil Nutzer als zahlungsunwillig gelten und es nicht ganz einfach ist, Suchmaschinen zur Kasse zu bitten, ist man auf eine neue Idee gekommen: <strong>Die Allgemeinheit soll zahlen. Das Thema wirft viele Fragen auf.</strong> Von der Staatsnähe bis zur Gefahr von Verfassungsklagen.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.nytimes.com/2009/12/07/business/media/07iht-springer07.html?pagewanted=1&amp;_r=2">Publisher Lays out Plan to Save Newspaper</a></h2>
<p><strong>&#8220;This is Gutenberg&#8217;s Country. We invented this&#8221;</strong> &#8211; Die <em>New York Times </em>zitiert Christoph Keese, Cheflobbyist des Axel Springer Verlags zur Zukunft des Journalismus (Paid Content, One Click Bezahlmodell, Google soll zahlen, Leistungsschutzrecht) sowie Medienberater und <em>Carta</em>-Blogger Robin Meyer-Lucht als Kritiker der Leistungsschutzrechts.</p>
<h2><a title="Wie ein 20-Jähriger einen Verlag demontiert" href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=2683">Wie ein 20-Jähriger einen Verlag demontiert</a></h2>
<p>Christian Jakubetz erzählt die lesenswerte Geschichte des jungen Fußballfans Michael Wagner, der mit seinem Engagement für &#8220;ziemlich gruselige C-Klassen-Kicks&#8221; und einer Heerschaar freiwilliger Zuarbeiter konsequent lokale Bedürfnisse bedient und <strong>mit seinem Portal fussball-passau.de die Lokalsportseiten der <em>Passauer Neue Presse</em> ins Abseits beförderte</strong>, bevor es der Platzhirsch überhaupt bemerkte.</p>
<h2><a href="http://www.ajr.org/Article.asp?id=4844">The Distribution Revolution</a></h2>
<p><em>American Journalism Review</em> beschreibt, wie Webmedien wie <em>Slate</em>, lokale Zeitungen wie <em>Star-News</em> in Wilmington, North Carolina und nationale Zeitungen wie das <em>Wall Street Journal</em> ihre <strong>Inhalte per  Twitter, Facebook und Co. verteilen und über soziale Plattformen den Austausch mit ihren Nutzern pflegen</strong>.</p>
<h2><a href="http://daggle.com/aol-yahoo-worthless-search-visitors-1532">AOL &amp; Yahoo Will Take Those Worthless Search Visitors That Some Newspapers Don’t Want</a></h2>
<p>Danny Sullivan (<em>Daggle</em>) glaubt, dass AOL Journalisten vor allem deshalb automatisierte Beitragsvorschläge bearbeiten lassen lassen, um die sogenannten &#8220;<strong>wertlosen Besucher von Suchmaschinen</strong>&#8221; (wertlos laut Murdochs News Corporation) <strong>besser zu monetarisieren</strong>. Denn die Themenideen beruhen auf Trends bei den Suchbegriffen. Eine kritische Betrachtung dieses Modells gibt es bei <em>Zeit Online</em>: <strong><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/automatischer-online-journalismus?page=1">&#8220;Roboter als Redakteure&#8221;</a>.</strong></p>
<h2><a href="http://www.georgholzer.at/blog/2009/12/03/die-zukunft-von-printmedien/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+georgholzer%2Fblog+%28Georg+Holzer+Blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">Meine Zukunft und die der Medien</a></h2>
<p>Der österreichische freie Journalist Georg Holzer, Spezialist für Multimedia- und Technologiethemen, gründet eine &#8220;Tageszeitung für die digitale Wissengesellschaft&#8221;. Als Vorbild nennt er eine <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ntyXvLnxyXk&amp;feature=player_embedded"><strong><em>Sports Illustrated</em>-Anwendungsstudie des Time-Verlags </strong></a>für das noch nicht existente Apple Tablet. Holzers digitale Zeitung soll anfangs gratis erscheinen, später auch in Paid-Content-Versionen und soll keine bezahlten Anzeigen enthalten. <strong>Warum er sein Projekt startet: &#8220;Weil ich’s kann! 2010 kommen nicht nur die Endgeräte dafür, sondern auch die Geschäftsmodelle. </strong>Genau deshalb wird 2010 jeder zum profitablen Medienhaus werden können, der Inhalte auf professionellem Niveau anbieten kann.&#8221; Ein Bekenntnis, das wir im kommenden Jahr hoffentlich noch öfters vernehmen werden.</p>
<h2><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2009/12/how-programmerjournalists-craft-their-own-study-programs336.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+pbs%2Fmediashift-blog+%28mediashift-blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">How Programmer/Journalists Craft Their Own Study Programs</a></h2>
<p>Trotz CUNY Journalism School und anderen zukunftsweisenden Programmen: <strong>Auch in den USA wird die Zukunft des Journalismus weniger institutionell gelehrt als in Eigenregie erarbeitet.</strong> Megan Taylor von <em>Mediashift </em>stellt sechs junge und angehende Journalisten vor, die sich selbst für die multimedialen und technologischen Herausforderungen der journalistischen Zukunft wappnen. Eine Serie, die fortgesetzt werden soll &#8211; dann auch mit Frauen.</p>
<div><a href="http://mashable.com/author/leah-betancourt/"> </a></p>
<h2><a title="Permanent Link to The Journalist’s Guide to Maximizing Personal Social Media ROI" rel="bookmark" href="http://mashable.com/2009/12/02/personal-social-media-roi/">The Journalist’s Guide to Maximizing Personal Social Media ROI</a></h2>
<p><em>Mashable</em> stellt fünf US-Journalisten und ihre unterschiedliche Social-Media-Routinen vor &#8211; Beispiele unterschiedliche <strong>Strategien, um Vernetzung und Produktivität in Einklang zu bringen</strong>.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/zen/1585255/"><em>Foto: Zen/Flickr</em></a></div>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2837%29+http://bit.ly/5iRxpO" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2837%29+http://bit.ly/5iRxpO" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (33)</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 21:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Die Zukunft der Medien. Oder: Jeff Jarvis, kritisch gelesen Björn Sievers interpretiert die Rezeption von Jeff Jarvis per Skype-Video-Zuschaltung auf den Münchner Medientagen. Dabei hat Jarvis im Grunde kaum etwas gesagt, was er nicht auch schon in seinem Buch &#8220;Was würde Google tun?&#8221; geschrieben hat oder worüber er nicht andauernd bloggt. Sievers:&#8221; Wenn also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Jarvis.png"><img class="size-large wp-image-1623 aligncenter" title="Jarvis" src="http://medialdigital.de/wp-content/Jarvis-300x207.png" alt="Jarvis" width="300" height="207" /></a></h3>
<h3><strong>Top-Tipp:</strong></h3>
<h2><a href="http://bjoern-sievers.de/2009/11/08/die-zukunft-der-medien-oder-jeff-jarvis-kritisch-gelesen/">Die Zukunft der Medien. Oder: Jeff Jarvis, kritisch gelesen</a></h2>
<p><strong>Björn Sievers interpretiert die Rezeption von Jeff Jarvis per Skype-Video-Zuschaltung auf den Münchner Medientagen</strong>. Dabei hat Jarvis im Grunde kaum etwas gesagt, was er nicht auch schon in seinem Buch &#8220;Was würde Google tun?&#8221; geschrieben hat oder worüber er nicht andauernd bloggt. Sievers:&#8221; Wenn also das geneigte Netzpublikum – wieder einmal – applaudiert, was heißt das dann? <strong>Denkbar ist, dass Jarvis zwar gehört, aber nicht verstanden wird.</strong> Da er jedes Mal brillant klingt, kann man immer erneut begeistert sein. Deshalb die Frage: Was sagt er denn eigentlich?&#8221; <a href="http://carta.info/17734/jarvis-keynote-medientage/"><strong>Das Video von Jarvis Auftritt ist bei Carta verlinkt, zusätzlich gibt es eine Abschrift der Keynote. </strong></a></p>
<h3><strong>Weitere Tipps:</strong></h3>
<h2><a href="http://www.50hz.de/nehmen-sie-sich-bitte-alle-30-minuten-zeit-fuer-professor-peter-kruse/">Nehmen Sie sich bitte alle 30 Minuten Zeit für Professor Peter Kruse<br />
</a></h2>
<p>Auf Einladung der hessischen Landesmedienanstalt LPR hat der <strong>Psychologe und Netzwerkexperte Prof. Peter Kruse</strong> einen sehr interessanten Vortrag gehalten: <strong>&#8220;Wie die Netzwerkkultur die Gesellschaft verändert&#8221;</strong>. 30 Minuten, die vor allem Skeptiker investieren sollten, die glauben,  Twitter, Facebook und Co. seien erstens überflüssig und zweitens eine vorübergehende Modeerscheinung. Das Video mit den dazugehörigen Folien wurde von mehreren Blogs verlinkt. Ich verlinke die Verlinkung von Djure Meinen, weil er gute persönliche Beobachtungen dazu geschrieben hat.</p>
<h2><a href="http://www.slideshare.net/kdmcinfo/news21-social-networking">Social Media Outreach</a></h2>
<p>Das Knight Digital Media Center der UC Berkeley hat bei Slideshare eine gute Präsentation eingestellt: <strong>Wie können Journalisten und Medien Social Media Plattformen möglichst sinnvoll nutzen? </strong></p>
<h2><a href="http://www.niemanlab.org/2009/11/how-a-blog-a-camera-and-a-court-are-feeding-journalisms-long-tail/">How a blog, a camera, and a court are feeding journalism&#8217;s long tail</a></h2>
<p>Gerichtsreporter Ron Sylvester schreibt für die US-Zeitung <strong><em>The Wichita Eagle</em></strong> und filmt für sein Videoblog <a href="http://blogs.kansas.com/courts/"><strong>What the Judge ate for Breakfast</strong></a>, das die Zeitung als eines von 22 (!) Blogs ihrer Redakteure hostet. <em>Nieman Journalism Lab</em> analysiert, <strong>wie gut sich sachliche Berichte und das persönlich gefärbte Blog ergänzen</strong>. In Deutschland ermutigen erst wenige Zeitungen ihre Journalisten zu bloggen. Ausdrücklich erwünscht sind subjektive Webtagebücher bei der <strong><em>Rheinzeitung</em> mit ihren mittlerweile 13 Blogs</strong>. Und <strong>Chefredakteur Christian Lindner geht mit dieser <a href="http://blog.rhein-zeitung.de/?p=3755">wunderbaren Ich-Reportage</a> über seine heiße Nacht als junger Alleinredakteur am 9. November 1989 mit gutem Beispiel voran</strong>.</p>
<h2><a href="http://www.isarrunde.de/isarrunden/31/1/1/17/paid_content_-_rettung_oder_letzter_sargnagel_einer_sterbenden_print-branche.html">Paid Content &#8211; Rettung oder letzter Sargnagel einer sterbenden Print-Branche?</a></h2>
<p>In der <strong><em>Isarrunde</em> </strong>diskutieren Social-Web-Experte Benedikt Köhler (ethority), Antenne Bayern Moderator Michael Prätorius und Journalist Anatol Locker ebenso beschwingt wie fundiert über das Thema <strong>Verlage und Paid Content</strong>. Aufgenommen in einem Münchner Café. Eine sehenswertes Video! (die laute Espressomaschine im Hintergund stört zwischendurch).</p>
<h2><a href="http://www.medienrauschen.de/archiv/das-ende-der-netzeitung-ist-hausgemacht/">Das Ende der Netzeitung ist hausgemacht</a></h2>
<p>Thomas Gigold wundert sich nicht über das Ende der <em>netzeitung</em>: &#8220;Insbesondere seit die Web 2.0-/Social Media-Welle durch das Internet rollt offenbar die Netzeitung ihr <strong>grundlegendes Fehlverständnis gegenüber ihrer digitalen Heimat</strong>. Denn wo Welt kompakt, Zeit Online oder das von der WAZ-Gruppe geleitete derWesten durch Einbeziehungen von Facebook, twitter und Co. versuchen an den Leser zu rücken wirkte die Netzeitung immer eher wie ein Geist der eigenen Idee.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.kress.de/cont/story.php?id=131144">&#8220;Allgemeinplätze und Floskeln&#8221;</a></h2>
<p>Von allen kritischen Rezensionen der Münchner Medientage fand ich diesen Gastbeitrag für <em>kress</em> von <strong>Jens Nagel-Palomino</strong>, Chief Innovation Officer der <strong>Agentur </strong><strong>VivaKi</strong> am überzeugendsten: &#8220;Den Online-Gipfel auf den letzten Veranstaltungstag zu legen, kommt einer eklatanten Fehleinschätzung gleich. Ebenso wie die Annahme, &#8220;Gipfel&#8221; könnten Neues zu Tage fördern. Denn <strong>Neues entsteht nicht durch Abspulen bekannter Statements zur eigenen Positionierung</strong>.&#8221;</p>
<h2><a href="http://www.mr-gadget.de/apple/2009-09-28/die-geheimnisse-der-praesentationen-von-steve-jobs/">Die Geheimnisse der Präsentationen von Steve Jobs</a></h2>
<p>Christoph Dernbach, Chefredakteur von dpa-infocom, enthüllt als <em>Mr. Gadget</em>, warum jede <strong>Keynote von Steve Jobs ein Lehrbuchbeispiel für eine mitreißende Vortragstechnik</strong> ist. In Wahrheit gründet natürlich der Erfolg einer jeden Jobs-Keynote auf einem <a href="http://www.geekculture.com/joyoftech/joyarchives/772.html"><strong>ausgeklügelten Sicherheitssystem</strong></a>.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2833%29+http://bit.ly/6iKmJ" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2833%29+http://bit.ly/6iKmJ" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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		<title>Bitte einbetten!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 11:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rupert Murdoch und Springer-Chef Matthias Döpfner fordern das Ende der &#8220;Gratis-Kultur&#8221; im Web und wollen sogar das Verlinken auf ihre Webseiten kosterpflichtig machen. Da mutet es fast wie ein Anachronismus an, dass manche Medien genau den umgekehrten Weg gehen und die Mitnahme von Inhalten auf fremde Webseiten nicht nur erlauben, sondern ausdrücklich fördern. &#8220;Bitte einbetten!&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/740ed0b31bf3443dbb3c91ea3b025039" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/embed-this-post.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1095" title="embed this post" src="http://medialdigital.de/wp-content/embed-this-post.jpg" alt="embed this post" width="434" height="129" /></a></p>
<p>Rupert Murdoch und Springer-Chef Matthias Döpfner fordern das Ende der &#8220;Gratis-Kultur&#8221; im Web und wollen sogar das Verlinken auf ihre Webseiten kosterpflichtig machen. Da mutet es fast wie ein Anachronismus an, dass manche Medien genau den umgekehrten Weg gehen und die Mitnahme von Inhalten auf fremde Webseiten nicht nur erlauben, sondern ausdrücklich fördern.</p>
<p>&#8220;Bitte einbetten!&#8221; heißt es seit Neuestem zum Beispiel unter den Texten des <a href="http://www.businessinsider.com"><em><strong>Business Insider</strong></em></a> (TBI) , in der Webszene vor allem bekannt wegen seines Blogs <em>Silicon Alley Insider</em> (via <a href="http://mediatransparent.com/2009/08/23/anybody-can-become-a-media-hub-with-new-content-distribution-models/"><em>Media Transparent)</em></a>. Die Webplattform aus dem US-Bundesstaat Delaware hat dafür ein Widget gebaut, dass es Webseitenbetreibern und Bloggern ermöglicht, TBI-Texte kostenfrei und in voller Länge aber ohne Bilder auf fremden Webseiten in zwei verschiedenen Wunschgrößen einzubetten. (Man braucht zum Einbetten ein iframe-Plugin). Ein Widget mit dem heutigen Bericht &#8220;Microsoft Replaces Black Man With White Man In Photo&#8221; sieht dann zum Beispiel so aus:</p>
<div class="iframe-wrapper">
  <iframe src="http://www.businessinsider.com/embed?id=4a95834c2751ef1d26631bc4&amp;amp;width=400&amp;amp;height=430" frameborder="0" style="height:430px;width:400px;">Please upgrade your browser</iframe>
</div>
<p>Dies ist das exakte Gegenteil des momentan von viele Verlagen angegestreben Modell, bisher kostenfreie Inhalte hinter einer Bezahlschranke (Paid Content) zu verstecken.</p>
<h3><strong>Was hat <em>Business Insider</em> davon? </strong></h3>
<p>In puncto Aufmerksamkeit sicherlich eine Menge, denn der Text wird im gebrandeten Kasten dargestellt. Dadurch ist garantiert, dass die Quelle immer sofort ins Auge springt. Beim reinen Zitieren und Verlinken ist der Absender oft weniger weniger gut erkennbar. Außerdem kann jeder Besucher meines Blogs jetzt von dieser URL aus ebenfalls den Text im Widget übernehmen. Wäre es ein klasse Text (es ist aber nur ein beliebiges Beispiel), wäre das eine gute Methode, um gebrandeten Business Insider Inhalt möglichst schnell und unkompliziert im Web zu verbreiten. So tritt das Medium zwar einerseits hinter die Inhalte zurück &#8211; man muss nicht mehr die <em>Business Insider</em> Webseite besuchen, um dessen Inhalte zu finden. Andererseits kann die Marke <em>Business Insider </em>dadurch viel bekannter werden, weil sie unabhängig von eigenen Webplattformen überall im Netz auftauchen und gefunden werden kann.</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Bildwidget.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-1097" title="Bildwidget" src="http://medialdigital.de/wp-content/Bildwidget-300x260.jpg" alt="Bildwidget" width="300" height="260" /></a>Das hat auch <em>Bild.de</em> erkannt und bietet seit Mitte Mai 2009 unter dem Motto <strong><a href="http://www.bild.de/BILD/services/bild-dir-dein-bild-de/widget-generator.html">”Bild Dir Dein Bild.de&#8221;</a></strong> Widgets in nur drei Schritten zum Einbetten an. Bei <em>Bild </em>muss nicht einmal HTML-Code kopiert und angepasst werden, was wohl der richtige Weg ist, um nicht nur Techies zu erreichen (die auch sicher nicht die vorrangige Zielgruppe für eingebetteten <em>Bild</em>-Content sind). Bei Bild.de habe ich heute gefragt, wie oft dieses Widget bisher schon abgerufen wurde. Dazu wollte die Pressestelle aber heute noch keine Auskunft geben. Positiv auffällig ist jedenfalls, dass der Vorstoss der Konzernspitze, Verlagen notfalls per politischem Dekret (Leistungsschutzabgabe) merh Einnahmen zu verschaffen, die Kreativ- und Marketingabteilungen nicht daran hindert, parallel dazu auch mit neuen Formen von Gratis-Contentverbreitung zu experimentieren.</p>
<h3><strong>Und wie wird daraus ein Geschäftsmodell?</strong></h3>
<p>Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der <em>Guardian</em> liefert beispielsweise Werbung mit seinen Inhalten aus. Seit März 2009 bietet der <em>Guardian</em> Texte und Daten über seine Schnittstelle <a href="http://www.guardian.co.uk/open-platform"><strong>Open Platform</strong></a> an. Wer sie einbetten will, muss dem Werbenetzwerk des <em>Guardian</em> beitreten, verdient aber auch mit an der angeklickten Werbung. Der <em>Guardian</em> kann auf diese Weise sein Werbenetzwerk weit über seine eigenen Webseiten hinaus vergrößern. Manche Arten von kommerzieller Nutzung sind außerdem gebührenpflichtig.</p>
<p>Auch bei der <em>New York Times</em> können Webseitenbetreiber <strong><a href="http://developer.nytimes.com/docs/times_newswire_api">über eine offene Schnittstelle</a></strong> Daten und Inhalte aus allen möglichen Bereichen per Widget einbetten: z.B. die Artikelsuche in allen 2,8 Millionen seit  1981 verfügbaren Beiträgen, die Bestseller-Suche, Daten zur Wahlkampagnen-Finanzierung, Kinokritiken oder den Times Newswire Service, mit der zum Beispiel Facebook-Websites oder Blogs zum <em>NYT</em>-Newsticker werden können.</p>
<p>Dies ist ein großer Schritt auf dem Weg, dem Mediennutzungsverhalten junger und webversierter Nutzer gerecht zu werden, die einen großen Teil ihrer Medienzeit im sozialen Netz &#8211; bei YouTube, Facebook, MySpace, Twitter und Co. verbringen. Um diese Nutzer zu erreichen, kommt es nicht mehr darauf an, Leser auf die eigene Webseite zu ziehen und durch möglichst wenige Links nach außen im eigenen Gehege festzuhalten. Zwar möchte am jede Nachrichtenplattform am liebsten die Startseite im Browser eines möglichst großen Nutzerkreises sein, doch das schaffen höchstens <em>Spiegel Online </em>und <em>Bild.de</em>. Die anderen Newssites landen oft nicht einmal im <strong>relevant set</strong>, d.h. den täglich von einem Webnutzer gezielt per URL angesteuerten Seiten.</p>
<p>Zum Trost: Das ist auch zunehmend unwichtig. Wichtig ist es, den Lesern die Inhalte sozusagen &#8220;frei Haus&#8221; an die wenigen Orte zu liefern, an denen sie sich bevorzugt und lange aufhalten. Schon vor über einem Jahr <a href="http://www.nytimes.com/2008/03/27/us/politics/27voters.html?_r=1">zitierte die <em>New York Times</em></a> die inzwischen oft kolportierte Aussage einer amerikanischen Studentin, die an einer Focus-Group-Befragung teilgenommen hatte: &#8220;If the news is that important, it will find me.&#8221;</p>
<p>Eine <em>New York Times</em>, die es z.B. als Widget ins Facebook-Profil einer 20jährigen Studentin geschafft hat, ist in ihrem &#8220;relevant set&#8221; angekommen &#8211; deutlich sichtbar für alle ihre Freunde und Kontakte. Ein bessere Werbung für die Marke <em>NYT</em> in einer Zielgruppe, die kaum noch Zeitung liest, kann es kaum geben.</p>
<p><em>Was halten Sie von den Versuchen von Medien, nicht über Paid Content unmittelbar Einnahmen zu erzielen, sondern über das Verschenken von Inhalten (z.B. per Widgets) eine Marke zu werden, die man dann monetarisieren kann? Über anregende Kommentare freue ich mich sehr!</em></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Bitte+einbetten%21+http://bit.ly/EnlBU" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Bitte+einbetten%21+http://bit.ly/EnlBU" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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var flattr_dsc = 'Rupert Murdoch und Springer-Chef Matthias Döpfner fordern das Ende der &#8220;Gratis-Kultur&#8221; im Web und wollen sogar das Verlinken auf ihre Webseiten kosterpflichtig machen. Da mutet es fast wie ein Anachronismus an, dass manche Medien genau den umgekehrten Weg gehen und die Mitnahme von Inhalten auf fremde Webseiten nicht nur erlauben, sondern ausdrücklich fördern. &#8220;Bitte einbetten!&#8221; [...]';
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		<title>&quot;Unsere Quellen googeln uns&quot; &#8211; Insider-Tipps zum Social Media Journalism beim Global Media Forum</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 16:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2tkfzpw47h Als der damalige Radioreporter Kevin Anderson vor zwei Jahren einige Soldaten der US-Armee in seine BBC-Radiosendung einlud, die von ihren Erfahrungen im Irak berichteten, stürmte nach der Show ein Nachrichtenredakteur in sein Büro und fragte ihn: ”Wie hast Du das gemacht? Wie hast Du sie kontaktiert? Wir fragen seit einem halben Jahr beim Pentagon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[[caption id="attachment_656" align="alignleft" width="300" caption="Daniel Hirschler, Emer Beamer, Ulrike Langer, Marcus Bösch, Kevin Anderson, Guy Degen. Foto: DW / K. Danetzki"]<a href="http://www.flickr.com/photos/deutschewelle/3597689484/in/photostream/"><img class="size-medium wp-image-656" title="socialmediapanel" src="http://medialdigital.de/wp-content/socialmediapanel.jpg" alt="socialmediapanel" width="300" height="200" /></a>[/caption]
<p>2tkfzpw47h</p>
<p>Als der damalige Radioreporter <strong><a href="http://strange.corante.com/">Kevin Anderson</a> </strong>vor zwei Jahren einige Soldaten der US-Armee in seine BBC-Radiosendung einlud, die von ihren Erfahrungen im Irak berichteten, stürmte nach der Show ein Nachrichtenredakteur in sein Büro und fragte ihn: ”Wie hast Du das gemacht? Wie hast Du sie kontaktiert? Wir fragen seit einem halben Jahr beim Pentagon an und die rücken nicht mal mit einer einzigen Email-Adresse heraus.&#8221; ”Ganz einfach&#8221;, so Anderson zum Redakteur. &#8220;Die Soldaten bloggen. Und die Email-Adressen stehen auf ihren Blogs.&#8221;</p>
<p>Anderson, der mittlerweile  &#8220;blog editor&#8221; beim <em>Guardian</em> ist (gibt es eine vergleichbare Stellenbeschreibung eigentlich auch schon bei deutschen Zeitungen?), erzählte diese Anekdote gestern nachmittag beim <a href="http://www.dw-gmf.de/start/1981.php"><strong>Panel &#8220;Social media journalism&#8221;</strong></a> im Rahmen des <strong>Global Media Forum der Deutschen Welle</strong>. Dort stand der Nutzen von Social Media Tools beim Journalismus in Krisengebieten im Mittelpunkt. Für Anderson ist das Rätsel, warum es ihm leicht fiel, mit den Irak-GIs  direkt in Kontakt zu treten, leicht zu lösen: ”That&#8217;s the power of social media.&#8221; Ohne einen glaubwürdigen Ruf als Journalist und Belege dafür im Web wäre allerdings auch Anderson mit seiner Irak-Recherche in der GI-Bloggerszene nicht weit gekommen. Anderson: &#8220;Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass unsere Quellen uns googeln.&#8221;</p>
<p>Auch für <a href="http://www.notesfromthefield.typepad.com/"><strong>Guy Degen</strong></a>, Auslandsreporter der Deutschen Welle, ist die Möglichkeit, über soziale Netzwerke in unmittelbaren Kontakt mit seinen Nutzern zu treten, ein Wert, den er nicht mehr missen möchte. Degen berichtet vorwiegend aus afrikanischen Ländern und braucht dazu nichts weiter als ein Mobiltelefon und ein halbwegs stabiles UMTS-Netz. Degen nennt sein Handy seinen &#8220;Tech-Partner&#8221;. Es sei gut, ihn bei zu haben, findet er. ”Man fühlt sich nicht so alleine da draußen&#8221;.</p>
<p>Doch &#8220;alleine&#8221; ist ohnehin relativ. Degen berichtet mit einfachsten Mittel mobil, multimedial, nahezu live und mit eingebautem Rückkanal: Er twittert, schickt Fotos per Twitpic, Live-Videos direkt vom Mobiltelefon zur Plattform Qik und Live-Audio zu Utterly. Damit sein multimediales Reporterpaket auf Twitter gefunden werden kann, bekommen alle Elemente, die zum gleichen Thema gehören, eine gemeinsame Nachrichtenüberschrift. Für <a href="http://boesch.tumblr.com/"><strong>Marcus Bösch</strong></a>, der als freier Journalist für die Deutsche Welle schreibt und mit seiner wöchentlichen <a href="http://www.dw-world.de/blogschau"><strong>Blogschau</strong></a> Rezensionen und Linktipps als Podcast gestaltet, ist ebenfalls Twitter der Feedback-Kanal Nummer 1. ”Mehr als 800 Leute folgen mir bei <a href="http://twitter.com/blogschau"><strong>@blogschau</strong></a> und die kenne ich&#8221;, sagt Bösch. ”Ich sehe ihr Twitter-Profil und kann von dort ihre Blogs oder Webprofile anklicken.&#8221; Feedback ist seitdem für ihn kein Fremdwort mehr. Beim <em>Guardian </em>ist Twitter ebenfalls Feedback-Kanal, aber inzwischen auch ein wichtiger Traffic-Bringer. ”Unser Ressort Technologie bekommt inzwischen Aufrufe durch Links von Twitter als von Google News&#8221;, sagt Anderson.</p>
<p><a href="http://www.butterflyworks.org/"><strong><img class="alignleft size-medium wp-image-658" title="ushahidi" src="http://medialdigital.de/wp-content/ushahidi1.jpg" alt="ushahidi" width="299" height="300" />Emer Beamer</strong> </a>ist keine Journalistin, sondern eine irische Web-Designerin und -Programmiererin. Sie wurde auf das Panel gebeten, weil sie mit ihrer Agentur butterflyworks Social Media Plattformen schafft, die zum Beispiel Crowdsourcing in Krisengebieten ermöglichen. &#8220;Meine Mission im Leben ist es, die Mission anderer zu ermöglichen&#8221;, sagt Beamer. Der Agenturname passt gut zu diesem Motto. Ein Projekt, von butterflyworks unterstützt, ist beispielsweise die kenianische Plattform <a href="http://www.ushahidi.com/"><strong>Ushahidi</strong></a> &#8211; sie beruht auf einem Mashup aus per SMS geschickten Meldungen, z.B. in welchen Straßenzügen gerade Kämpfe stattfinden, die von Freiwilligen auf ihre Plausibilität überprüft und dann nahezu live auf einer Google Maps Anwendung eingetragen werden. Hunderte von Kenianern tragen Informationen live vor Ort zusammen, weil sie sich dort bewegen, wo Reporter sich entweder nicht hintrauen, nicht dürfen oder nicht hin können, weil sie nicht überall gleichzeitig sein können. Die Website für die Anwendung wurde vor Ort von Studenten einer Webdesign-Akademie in den Slums von Nairobi gestaltet, ist also nicht von außen übergestülpt, was maßgeblich zu ihrer Beliebtheit beiträgt.</p>
<p>Auch für Journalisten kann dieser von vielen einzelnen dicht gewobener Infoteppich eine wertvolle Informationsquelle sein. Kevin Anderson warnt allerdings davor, Informationen von Bürgern, die in ihrem Selbstverständnis oft weder Bürgerjournalisten sind noch sein wollen, ungefragt in die Welt hinaus zu tragen. Oder die Menschen zu belästigen: &#8220;Diese Leute  befinden sich dauerhaft oder plötzlich in Krisensituationen. Sie haben sich nicht freiwillig in diese Situationen begeben und suchen nicht unbedingt das Rampenlicht.&#8221; Mir fällt dazu das Beispiel der jungen Verlagsangestellten in Winnenden ein, die nach ihrem einen Tweet an ihre Bekannte, sie sollten die Innenstadt meiden, stundenlang von Reportern aus dem In- und Ausland bestürmt wurde und schließlich twitterte: ”Liebe Presse, ich weiß doch auch nichts.&#8221;</p>
<p>Ein mögliches  Big Brother Szenario des crowdsourcing Journalismus, mit dem sich niemand anfreunden konnte, entwarf Moderator <a href="http://www.hirschler.net/"><strong>Daniel Hirschler</strong></a>, Projektmanager der DW-Akademie in Laos. In Krisengebieten könnten Nachrichtenredaktionen künftig auf die Idee kommen, Mashups wie Ushahidi zu nutzen, um Reporter und Bürgerreporter per Handy quasi ferngesteuert vor Ort zu schicken. ”Gehe du mal einen Block weiter nach Norden und schicke mir von der Kreuzung xy ein Handyvideo. Ich bezahle Dich per PayPal&#8221;. Guy Degen würde lieber Mitglied einer Gruppe sein, die gemeinsam aus Krisengebieten berichtet. ”Aber wo genau ich mich hinbewege, dass entscheide ich immer noch selbst vor Ort.&#8221;</p>
<p>Meine <strong>10 Thesen zum Social Media Journalismus, </strong>als Paper für die Kongressdokumention,<strong> </strong>habe ich schon vorab gebloggt. Hier geht&#8217;s zur <a href="http://medialdigital.wordpress.com/2009/06/03/global-media-forum-10-strategien-fur-den-journalismus-2-0/"><strong>deutschen Version</strong></a> und hier zur <a href="http://medialdigital.wordpress.com/2009/06/04/global-media-forum-10-strategies-for-a-journalism-2-0/"><strong>englischen Version</strong></a>.</p>
<p>Und hier ist der Link zur  <a href="http://boesch.tumblr.com/post/118391313/social-media-journalism-discussing-the-topic-on-a"><strong>Audio-Datei der Panel-Diskussion</strong></a> (auf englisch, 83 Minuten, Ton hat anfangs kleine Aussetzer).</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%22Unsere+Quellen+googeln+uns%22+--+Insider-Tipps+zum+Social+Media+Journalism+beim+Global+Media+Forum+...+http://bit.ly/HlfcT" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=%22Unsere+Quellen+googeln+uns%22+--+Insider-Tipps+zum+Social+Media+Journalism+beim+Global+Media+Forum+...+http://bit.ly/HlfcT" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
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