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	<title>Medial Digital &#187; soziale Netzwerke</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Die redaktionelle Suchmaschine</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 20:05:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: The editorial search engine Jonathan Stray (auf interaktive Technologien spezialisierter Redakteur bei der Nachrichtenagentur AP) mit einer brillanten Analyse auf seinem privaten Blog. Quintessenz: Werdet wie Google, aber mit redaktionellen Filtern. Stray argumentiert, dass die Nachrichtenlage zu berichten und zu analysieren, zwar sehr wichtige journalistische Aufagaben sind, aber auch ein Modell des analogen Journalismus, [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Think-Quarterly.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4794" title="Think-Quarterly" src="http://medialdigital.de/wp-content/Think-Quarterly.png" alt="" width="562" height="448" /></a></h4>
<h4><strong>Top-Tipp:</strong></h4>
<h4><a rel="bookmark" href="http://jonathanstray.com/the-editorial-search-engine">The editorial search engine</a></h4>
<p>Jonathan Stray (auf interaktive Technologien spezialisierter Redakteur bei der Nachrichtenagentur AP) mit einer brillanten Analyse auf seinem privaten Blog. <strong>Quintessenz: Werdet wie Google, aber mit redaktionellen Filtern.</strong> Stray argumentiert, dass die Nachrichtenlage zu berichten und zu analysieren, zwar sehr wichtige journalistische Aufagaben sind, aber auch ein Modell des analogen Journalismus, das im digitalen Zeitalter alleine nicht mehr genügt. <strong>Angesichts der Fülle bereits vorhandener  Inhalte muss Journalismus heute viel stärker filtern, kuratieren und Wegweiser-Funktion einnehmen. Wenn Medienunternehmen diese Aufgabe nicht erfüllen, werden es Technologieunternehmen tun</strong>, so Stray: &#8220;Like a web search engine, journalism is about getting people the  accurate information they need or want. But professional journalism is  built upon pre-digital institutions and economic models, and newsrooms  are geared around content creation, not getting people information. The  distinction is important, and journalism’s lack of attention to  information filtering and organization seems like a big omission, an  omission that explains why technology companies have become powerful  players in news. [...]<strong> Rather than writing stories, we should be trying to <em>solve the problem of comprehensively informing the user</em> on a particular topic.</strong>&#8221;</p>
<h4>weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://thinkquarterly.co.uk/">Think Quarterly</a></h4>
<p>Kein Marketingpamphlet, sondern <strong>ein erstaunlich tiefgründiges Magazin über Daten</strong> im Zusammenhang mit Menschen, Medien und dem Netz , das <strong>Google</strong> in Großbritannien in einer Auflage von 1500 Stück an seine Geschäftspartner verteilt hat. Das Heft gibt es nicht zu kaufen, es kann aber unter dem Überschriftenlink als pdf-Datei heruntergeladen werden. Es lohnt sich. Einige Anmerkungen dazu macht der <a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2011/mar/24/google-launches-think-quarterly-magazine"><strong><em>Guardian</em></strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/2011/03/26/business/media/26privacy.html?_r=1">It’s Tracking Your Every Move and You May Not Even Know</a></h4>
<p>Eine beunruhigende <a href="http://www.zeit.de/datenschutz/malte-spitz-vorratsdaten"><strong>Datenvisualisierung</strong></a> aus <em>Zeit Online</em> zum Thema Vorratsdatenspeicherung &#8211; sechs Monate im Leben des Grünen-Politikers Malte Spitz getrackt aus gespeicherten Handydaten und frei zugänglichen Geodaten &#8211; hat jetzt auch den Weg in einen Bericht in der <em>New York Times</em> gefunden. Die NYT zitiert als Experten Matthew Blaze, Professor für Computer- und Informationswissenschaften an der <strong><a title="More articles about University of Pennsylvania" href="http://topics.nytimes.com/top/reference/timestopics/organizations/u/university_of_pennsylvania/index.html?inline=nyt-org">University of Pennsylvania</a></strong>, der zum Thema Tracking und Datenschutz bereits auch schon vom US-Kongress angehört wurde. “This is really the most compelling visualization in a public forum I  have ever seen,” so Blaze, “it shows how strong a  picture even a fairly low-resolution location can give.”</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2011/03/craig-newmark-craigconnects-for-journalism/">Craig Newmark: CraigConnects for journalism</a></h4>
<p><strong>Craig Newmark</strong> gilt unter US-Verlegern als der Mann, der mit seinem 1995 gestarteten kostenlosen Kleinanzeigenportal <a href="http://craigslist.org"><strong>Craigslist </strong></a>fast im Alleingang einen Milliardenstrom von Einnahmen in ein dürres Rinnsal verwandelte. Kurzum: Sie hassen ihn. <strong>Jetzt will er mit seinem neuen Projekt <a href="http://craigconnects.org/">CraigConnects</a> das Gemeinwohl fördern, auch den Qualitätsjournalismus </strong> &#8211; für ihn allerdings nicht gleichbedeutend mit dem klassischen verlagsgebundenen Journalismus. Justin Ellis von <em>Nieman Journalism Lab </em>hat mit Newmark gesprochen und glaubt: &#8220;Talking with Newmark, I get the sense he hasn’t fully defined the extent  of how CraigConnects can help journalism, but he senses it’s an  important time to start backing the journalism you use and can trust.&#8221; Im eingebettetem <strong>Video</strong> spricht Newmark eine (etwas dürre) &#8220;Welcome Message&#8221;.</p>
<h4><a href="http://www.poynter.org/latest-news/romenesko/125195/herbert-resigns-as-new-york-times-columnist/">Bob Herbert resigns as New York Time Columnist</a></h4>
<p><em>New York Times </em>Kolumnist <strong>Bob Herbert</strong> hört nach 18 Jahren auf (Meldung bei <em>Poynter</em>). Der Grund, den er nennt, klingt nicht zwingend (er will auch mal mehr als 800 Worte zu einem Thema sagen und schreibt deshalb jetzt ein Buch), aber die <strong>zeitliche Nähe zur Paywall der <em>New York Times</em></strong>, die nach Kanada nun am Montag, 28.3., auch für den Rest der Welt hochgezogen wird, fällt schon auf. Vor wenigen Wochen verabschiedete sich mit <strong>Frank Rich</strong> bereits ein anderer renommierter <em>NYT</em>-Kolumnist (zum <em>New York Magazine</em>). Als Murdoch in London die <em>Times</em> hinter einer (allerdings viel rigideren) Paywall versteckte, gab es einen kleinen Exodus von Autoren.</p>
<h4><a title="Permanent Link to 29 social networks that have at least one million visitors per day" rel="bookmark" href="http://royal.pingdom.com/2011/03/25/social-networks-one-million-visitors-per-day/">29 social networks that have at least one million visitors per day</a></h4>
<p><em>Royal Pingdom</em> setzt die <strong>täglichen Besucherzahlen der 29 größten sozialen Netzwerke in aller Welt</strong> zueinander in Beziehung (= alle Netzwerke mit mehr als einer Million täglichen Besuchern). Wie erwartet deklassiert Facebook alle Verfolger. Interessant ist vor allem, wie weit MySpace abgerutscht ist.</p>
<h4><a href="https://afewtastefulsnaps.wordpress.com/2011/03/14/award-winning-journalism-job-post/">Award-winning journalism job post</a></h4>
<p>Matt Doig von der US-Zeitung <em>Sarasota Herald Tribune </em>sucht einen investigativ arbeitetenden Reporter und fühlt sich offenbar bemüßigt, <strong>die Jobbeschreibung etwas aufzupeppen</strong>, um die Position beim einem Provinzblatt in Florida attraktiver scheinen zu lassen. Ein Auszug:</p>
<ul>
<li>[...]if you’re the type of sicko who likes holing up in a tiny, closed   office with reporters of questionable hygiene to build databases from  scratch by hand-entering thousands of pages of documents to take on  powerful people and institutions that wish you were dead, all for the  glorious reward of having readers pick up the paper and glance at your  potential prize-winning epic as they flip their way to the Jumble… well,  if that sounds like journalism Heaven, then you’re our kind of sicko.</li>
<li>We have all kinds of corruption, violence and scumbaggery.</li>
<li>The 9/11  terrorists trained here.</li>
<li>Bush read My Pet Goat here.</li>
<li><strong>Our elections are  colossal clusterfucks. </strong></li>
</ul>
<p><em>via <a href="http://twitter.com/kaffeebeimir">Vera Bunse</a></em></p>
<p><em><br />
<a href="http://twitter.com/kaffeebeimir"></a></em></p>
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		<title>Michael Praetorius über Audio in der Aufmerksamkeitsökonomie</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 13:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Münchener Medienberater und -experten Michael Praetorius habe ich vergangene Woche beim Social Media Forum in Hamburg ein kurzes Video-Interview geführt. Praetorius&#8217; Unternehmen NOEO entwickelt Online‐Strategien, Webanwendungen für Online‐Inhalte sowie Social Media Konzepte. Er berät Kunden wie den privaten Hörfunksender Antenne Bayern, den Videospielehersteller Nintendo oder die TV-Sender des MGM Networks. Zudem arbeitet Praetorius seit [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Mit dem Münchener Medienberater und -experten <strong>Michael Praetorius</strong> habe ich vergangene Woche beim <a href="http://www.socialmediaforum.de/programm.html"><strong>Social Media Forum</strong></a> in Hamburg ein kurzes Video-Interview geführt. Praetorius&#8217; Unternehmen <a href="http://www.noeo.de/"><strong>NOEO</strong></a> entwickelt Online‐Strategien, Webanwendungen für Online‐Inhalte sowie Social Media Konzepte. Er berät Kunden wie den privaten Hörfunksender Antenne Bayern, den Videospielehersteller Nintendo oder die TV-Sender des MGM Networks. Zudem arbeitet Praetorius seit vielen Jahren als Journalist für Hörfunk, TV‐ und Online‐Medien. Bei Antenne Bayern ist er seit 1998  <a href="http://www.antenne.de/radio/team_redaktion/artikel/61489/Michael-A-Praetorius.html?artikelid=61489"><strong>Redakteur</strong></a> (zuletzt Leiter Online). Privat ist er ebenfalls ein aktiver Webproduzent: solo als <a href="http://www.praetorius.com/"><strong>Blogger</strong></a> und im Team des Münchner Medientalks  <a href="http://www.isarrunde.de/"><strong>„Isarrunde“</strong></a>. Seine Live-Tauglichkeit unter erschwerten Bedingungen (eine idealtypische Eigenschaft von Radioleuten) stellte er beim Social Media Forum unter Beweis. Da der Moderator des Tracks Radio 2.0 kurzfristig ausgefallen war, sprang er spontan ein und wechselte den ganzen Vormittag souverän zwischen seinen Rollen als Referent und Moderator.</p>
[caption id="attachment_2499" align="aligncenter" width="344" caption="Dies ist der &quot;Social Community Eisberg&quot; aus einer Präsentation von Michael Praetorius"]<a href="http://www.praetorius.com/blog/221/1/1/10/der_social_media_newsroom.html"><img class="size-full wp-image-2499   " title="Eisberg" src="http://medialdigital.de/wp-content/Eisberg1.png" alt="Eisberg" width="344" height="203" /></a>[/caption]
<p>Außerdem habe ich mich natürlich über die Gelegenheit für dieses ebenso spontane Interview gefreut. Michael Praetorius spricht mit mir darüber&#8230;</p>
<ul>
<li>warum es um Podcasts nach dem Hype vor drei, vier Jahren so still geworden ist.</li>
<li>warum zwischen dem Downloaden und dem tatsächlichen Anhören (und Kommentieren und Weiterverbreiten) in einer <strong>Aufmerksamkeitsökonomie</strong> ein himmelweiter Unterschied besteht (passend dazu siehe auch diese <a href="http://www.skepticgeek.com/socialweb/the-evolution-from-numbers-to-relevance/"><strong>Gegenüberstellung von Skeptic Geek</strong></a>)</li>
<li>warum man in einer Aufmerksamkeitsökonomie nicht alles abonnieren muss, was einen interessiert</li>
<li>wie Antenne Bayern Podcasts nutzt</li>
<li>warum Medienunternehmen den &#8220;Eisberg&#8221; soziale Netzwerke umdrehen und vorrangig die fremden Plattformen bespielen sollten</li>
<li>warum er bezweifelt, ob Radiosender überhaupt noch eine eigene Homepage als Portal brauchen</li>
<li>wie &#8220;Radio-Personalities&#8221; auch ohne Live-Effekt bei YouTube wirken können</li>
<li>warum Antenne Bayern auch im globalen Netz lokal und regional agiert, für hyperlokale Inhalte aber lieber auf seine Hörer-Community setzt.</li>
</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10549384&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=10549384&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00ADEF&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://vimeo.com/10549384">Michael Prätorius über Audio in der Aufmerksamkeitsökonomie</a> from <a href="http://vimeo.com/user2771590">Ulrike Langer</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Am 31. März teilte mir Michael Prätorius mit, dass er ab 1. April in Vollzeit als Geschäftsführer für NOEO arbeitet und nur noch als freier Berater für Antenne Bayern arbeitet. Das wusste ich also noch nicht, als ich dieses Interview führte.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Nachrichten aus dem Netzwerkfilter</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 15:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[News is a social experience Die neueste Pew Internet-Studie untersucht, wie Amerikaner Nachrichten im Internet zunehmend über ihre sozialen Netzwerke filtern und konsumieren: 75% der Nachrichtennutzer bekommen die Nachrichten per Email oder soziale Netzwerke. 52% mailen oder verlinken ihrerseits Nachrichten. 51% der Nutzer von Netzwerken wie Facebook sagen, dass dies Alltagsverhalten ist. 23% folgen Journalisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/twitterstreet.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-2426" title="twitterstreet" src="http://medialdigital.de/wp-content/twitterstreet-300x223.png" alt="twitterstreet" width="300" height="223" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.cyberjournalist.net/news-is-a-social-experience/">News is a social experience</a></h4>
<p>Die neueste <strong>Pew Internet-Studie </strong>untersucht, wie Amerikaner<strong> </strong><strong>Nachrichten im Internet </strong>zunehmend über ihre <strong>sozialen Netzwerke </strong>filtern und konsumieren:</p>
<ul>
<li>75% der Nachrichtennutzer bekommen die Nachrichten per Email oder soziale Netzwerke. 52% mailen oder verlinken ihrerseits Nachrichten.</li>
<li>51% der Nutzer von Netzwerken wie Facebook sagen, dass dies Alltagsverhalten ist.</li>
<li>23% folgen Journalisten oder Nachrichtenorganisation via Twitter, Facebook etc.</li>
</ul>
<h4><a href="http://www.thewavingcat.com/2010/03/14/lost-in-translation-nuances-of-european-social-media/">Lost in Translation: Nuances of European Social Media</a></h4>
<p>Berater Peter Bihr (<em>The Waving Cat</em>) ist auf der einwöchigen Musik- und Digitalkonferenz <strong>SXSW </strong>im texanischen Austin kurzfristig als Panelist eingesprungen und hat die Erkenntnisse aus dem Panel über kulturelle Unterschiede zwischen den USA und europäischen Ländern in Bezug auf Social Media und die Startup-Szene auf seinem Blog gepostet. Leitmotiv: &#8220;<strong>Europe is not just another USA. Europe isn’t even Europe, so to speak</strong>, but a large number of individual countries.&#8221;</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.niemanlab.org/2010/03/the-newsonomics-of-new-news-syndication/">The Newsonomics of new news syndication</a></h4>
<p>Gastautor Ken Doctor stellt bei <em>Nieman Journalism Lab </em>ein Geschäftsmodell vor, dass bisher vor allem den Agenturen und großen Namen in Old Media (<em>New York Times, Chicago Tribune</em>, etc.) vorbehalten war: Syndication. &#8220;Now, <strong>we’re beginning to see next-generation syndication embraced by digital news startups</strong>, and that’s good news, a good supplement to advertising and sponsorship revenues, to membership charges and conferences&#8221;, sagt Doctor. Die Nachrichtenwebsite <a href="http://www.globalpost.com"><strong><em>Global Post</em></strong></a> erzielt bereits zwölf Prozent ihres Umsatzes mit dem <strong>Weiterverkauf von Inhalten</strong>.</p>
<h4 id="heading-alone"><a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/mar/09/blogging-digital-media">BBC teams up with citizen journalists&#8217; network Global Voices</a></h4>
<p>Die <strong>BBC</strong> verliert die Scheu vor &#8220;Bürgerreportern&#8221; und <strong>kooperiert mit </strong><em><strong>Global Voices</strong></em>, einem Netzwerk von 200 Bloggern. Global Voices Chef Ivan Sigal: &#8220;The idea that citizen journalism is somehow opposed to, or in conflict with, traditional journalism is now clearly past.&#8221; Der Überschriftenlink führt zum <em>Guardian</em>, auch <a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/03/12/must-user-generated-content-risk-quality-journalism/"><strong><em>Online Journalism Blog</em></strong></a> beschäftigt sich mit dem Thema und wägt die Vor- und Nachteile ab.</p>
<h4><a href="http://handbook.reuters.com/index.php/Reporting_from_the_internet#Social_media_guidelines">Reporting from the internet</a></h4>
<p>Die Nachrichtenagentur <strong>Reuters</strong> hat sich &#8220;<strong>Social Media Guidelines</strong>&#8221; auferlegt. Interessant ist unter anderem der Hinweis darauf, dass Mitarbeiter durch das Verbreiten über Twitter keinesfalls das Geschäftsmodell von Reuters gefährden dürfen: &#8220;<strong>Don’t scoop the wire.</strong>&#8221; (Breaking News sind zuerst als Agenturmeldung zu verbreiten). Lesenswertes auf deutsch dazu auch bei <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/03/12/reuters-kontra-twitter-erst-die-kunden-dann-die-follower/"><strong><em>Basic Thinking</em></strong></a>.</p>
<h4><a title="Danah Boyd: How Technology Makes A Mess Of Privacy and Publicity" rel="bookmark" href="http://techcrunch.com/2010/03/13/privacy-publicity-sxsw/">Danah Boyd: How Technology Makes A Mess Of Privacy and Publicity</a></h4>
<p>Datenkontrolle I: <strong>SXSW</strong> Keynote Speaker Danah Boyd, Social Media Researcher bei Microsoft New England, fragt sich, <strong>seit wann es okay ist, dass Konzerne wie Google oder Facebook Privatsphäre-Einstellungen der Nutzer per &#8220;default&#8221; (voreingestellt) auf &#8220;öffentlich&#8221; stellen</strong>. Boyd fragte Nicht-Techies, wie sie es mit ihren Privatsphäre-Einstellungen halten. &#8220;She has yet to find a single person whose actual privacy settings matched what they thought they were&#8221;, schreibt <em>Techcrunch</em>.</p>
<h4><a href="http://www.kerstin-hoffmann.de/pr-doktor/2010/03/11/dein-twitter-gehort-dir-nicht/">Dein Twitter gehört dir nicht!</a></h4>
<p>Datenkontrolle II: Kerstin Hoffmann fragt sich in ihrem Blog <em>PR-Doktor</em>, was eigentlich mit den ganzen Inhalten passiert, die eifrige Networker im Laufe  der Jahre bei Twitter, Facebook und Co hinterlegen. Falls man dort zum Beispiel eines Tages vor verschlossenen Türen steht oder das Kleingedruckte überlesen hat: &#8220;Viele, die munter Fotos hochladen, anderen Applikationen <strong>Zugriff auf ihre Social Media gewähren</strong> oder sonstwo etwas posten, haben noch nie wirklich nachgelesen, <strong>welche umfassenden Rechte sich viele Betreiber auf das geistige Eigentum der Teilnehmer vorbehalten</strong>. Da ist ein Fremd-Werbe-Tweet über den eigenen Account ja noch die harmloseste Variante.&#8221;</p>
<p><em>Foto: <a href="http://samanthaogborn.com/?p=23">samanthaogborn</a></em></p>
<p><em>Anmerkung: Nach den ersten 50 durchnummerierten Folgen der Linktipps wechsele ich ab sofort zu &#8220;sprechenden Überschriften&#8221; für die neuen Folgen.<br />
</em></p>
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		<title>Meine Social Media Policy</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/1ccd6e7c6c8f434bab4c1727532e4261" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/icons.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2366" title="icons" src="http://medialdigital.de/wp-content/icons.png" alt="icons" width="359" height="218" /></a></p>
<p>Wer in mehreren sozialen Netzwerken intensiv unterwegs ist, wird das Phänomen wahrscheinlich kennen: Jeden Tag hat man Anlass, sich bei vielen Twitter-Nutzern zu bedanken. Oder man bekommt Anfragen von Leuten, von denen man noch nie oder nur flüchtig gehört hat, sich doch bitte bei Facebook oder Foursquare zu vernetzen. Man wird von anderen Bloggern gebeten, einen gegenseitigen Linktausch vorzunehmen oder sich gegenseitig in die Blogroll aufzunehmen. Wie geht man damit um als halbwegs öffentliche Person? So, dass man sich noch in seinen eigenen Nachrichtenströmen und Netzwerken zuhause fühlen kann? Aber auch so, dass es nachvollziehbar ist und möglichst niemanden vor den Kopf stößt? Ich habe das jetzt mal aufgeschrieben. Dies sind meine persönlichen Profile (s. auch Buttons in der rechten Randspalte) und Vernetzungskriterien &#8211; sozusagen meine Social Media Policy.</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/twitter-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2370" title="twitter-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/twitter-32x32.png" alt="twitter-32x32" width="32" height="32" /></a>Twitter</h4>
<p>Da ich mittlerweile über 800 Nutzern folge, bin ich ziemlich restriktiv geworden, wem ich zurückfolge. Ich schaue mir fast immer die Timeline an und folge in der Regel zurück, wenn:</p>
<ul>
<li>ich den Nutzer persönlich kenne und schätze</li>
<li>aus der Kurzbio und aus der verlinkten Webseite hervorgeht, dass diese Person für mich fachlich relevant ist</li>
<li>die Tweets für mich interessant und fachlich relevant sind</li>
<li>die Tweets relevante Links enthalten, die ich nicht schon seit einer Woche kenne</li>
</ul>
<p>Ich folge in der Regel <strong>nicht</strong> zurück, wenn:</p>
<ul>
<li>das Profilbild fehlt</li>
<li>kein Klarname auf der Profilseite steht</li>
<li>kein Link zu einer Webseite führt (kann auch ein Xing-Profil etc. sein)</li>
<li>zu viel Privates getwittert wird</li>
<li>das Twitter-Account nur oder überwiegend Marketingzwecken dient</li>
<li>derjenige weit mehr Nutzern folgt als ihm zurückfolgen</li>
<li>derjenige mehr als 2000 Nutzern folgt (wie kann er/sie dann ernsthaft an meinen Tweets interessiert sein?)</li>
<li>derjenige nur sporadisch twittert</li>
<li>derjenige sich zwar &#8220;Social Media Expert&#8221; nennt, aber erst seit kurzem twittert und/oder kaum Follower hat</li>
</ul>
<p>Da ich mich ernsthaft bemühe, meine Timeline möglichst unter 800 Friends zu halten (momentan bin ich wieder drüber), entfollowe ich auch Nutzern wieder. Bitte nicht persönlich nehmen: Das bedeutet nur, dass derjenige auf Dauer doch nicht zu meinem persönlichen Nutzungsverhalten passt.</p>
<ul>
<li>Was ich bei Twitter immer und zuverlässig tue: Ich reagiere auf DMs, die wirklich an mich persönlich gerichtet sind (es gibt ja auch die neue Unsitte der Massen-DMs&#8230;)</li>
<li>Ich bemühe mich, Fragen zu beantworten, sofern ich das kann (auch zeitlich).</li>
</ul>
<p>Was ich künftig bei Twitter <strong>nicht</strong> mehr tun werde:</p>
<ul>
<li>Ich schätze wirklich jeden Retweet, jede Erwähnung und jede Followfriday-Nennung, aber werde mich nur noch in Ausnahmefällen dafür öffentlich bedanken. Ich habe das ohnehin nie konsequent getan, und es geht auch nicht mehr, weil es einfach zuviel wird. So nett diese öffentlichen Danksagungen auch sind &#8211; für diejenigen, denen gedankt wird &#8211; so langweilig sind sie bestimmt für alle anderen, die meine Timeline mitlesen.</li>
</ul>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/feed-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2371" title="feed-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/feed-32x32.png" alt="feed-32x32" width="32" height="32" /></a>Blogs</h4>
<p>Ganz einfach: Ich verlinke nur Texte, die inhaltlich zum Thema passen. In meiner Blogroll stehen nur Blogs, die ich empfehle und die außerdem inhaltlich zu diesem Blog passen. (Das ist nicht unbedingt ein Qualitätsurteil, ich lese regelmäßig noch ca. 200 weitere Blogs zumindest diagonal). Ich mache keine Linktausche und verkaufe auch keine Links.</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/xingblogbeitrag.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2375" title="xingblogbeitrag" src="http://medialdigital.de/wp-content/xingblogbeitrag.png" alt="xingblogbeitrag" width="32" height="32" /></a>Xing</h4>
<p>Hier gehe ich recht locker mit Kontakten um. Wer sich aus rein beruflichen Gründen mit mir vernetzen möchte, auch wenn wir uns nicht kennen &#8211; dies ist die Plattform dafür. Allerdings bin ich seit einiger Zeit kein Premium-Mitglied mehr, kann also über Xing keine Nachrichten schreiben und verlagere den Nachrichtenaustausch immer gleich auf Email.</p>
<h4><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/linkedin-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2372" title="linkedin-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/linkedin-32x32.png" alt="linkedin-32x32" width="32" height="32" /></a>LinkedIn</strong></h4>
<p>Hier gilt das Gleiche wie bei Xing, außer dass ich bei LinkedIn noch nie zahlendes Mitglied war.</p>
<h4><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/facebook-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2373" title="facebook-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/facebook-32x32.png" alt="facebook-32x32" width="32" height="32" /></a>Facebook </strong></h4>
<p>Etwas schwieriger, weil hierhin alle Kontakte zu migrieren scheinen. Das ist einerseits schön, weil ich Facebook im Gegensatz zu Xing und LinkedIn wirklich aktiv nutze und dort auch nennenswert Zeit verbringe. Andererseits habe ich Facebook früher nur dazu genutzt, um mit meinen internationalen Freunden (echten Freunden, nicht unbedingt aus der Medienszene) in Kontakt zu bleiben. Diese Trennung lässt sich nicht mehr aufrecht erhalten. Ich vernetze mich inzwischen bei Facebook nach ähnlichen Kriterien wie bei Twitter, allerdings restriktiver. Meine beruflichen Facebook-Freunde sind nur Leute, die ich persönlich kenne &#8211; wir haben uns schon mal auf einem Kongress längere Zeit unterhalten, wir pflegen einen intensiven Austausch per Twitter, wir haben ohnehin beruflich miteinander zu tun, etc. Wen ich nicht kenne: über neue Fans meiner <strong>Facebook-Seite</strong> (s. rechte Randspalte) freue ich mich natürlich immer&#8230;</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/foursquare4.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2381" title="foursquare4" src="http://medialdigital.de/wp-content/foursquare4.png" alt="foursquare4" width="36" height="35" /></a>Foursquare</h4>
<p>Damit experimentiere ich noch. Interessiert bin ich vor allem an Kontakten in Köln, aus meinem engeren beruflich-privaten Netzwerk und in Städten, in denen ich häufiger bin: Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Frankfurt, München. Bisher nutze ich es noch kaum, aber das soll sich ändern. Hier der <a href="http://foursquare.com/user/mauisurfer25"><strong>Link</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/posterous-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2374" title="posterous-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/posterous-32x32.png" alt="posterous-32x32" width="32" height="32" /></a>Posterous</h4>
<p>Das nutze ich weniger als anfangs gedacht. Es gibt halt doch eher wenig Themen, die zu lang sind für einen Tweet, aber auch keinen eigenen Blogbeitrag  rechtfertigen. Dennoch soll ein Hinweis auf <a href="http://ulrikelanger.posterous.com/"><strong>Ulrike&#8217;s Posterous</strong></a> nicht fehlen.</p>
<p><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/friendfeedblogbeitrag.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2376" title="friendfeedblogbeitrag" src="http://medialdigital.de/wp-content/friendfeedblogbeitrag.png" alt="friendfeedblogbeitrag" width="32" height="32" /></a>Friendfeed</strong></p>
<p>Ich will ehrlich sein: Bei <a href="http://friendfeed.com/ulrikelanger"><strong>Friendfeed</strong></a> läuft mein Twitterfeed ein, das bringt auch ein bisschen Traffic auf diese Seite. Ab und zu klicke ich dort auch auf eine Nachricht, wenn ich sie zufällig sehe (Friendfeed ist ein Widget auf meiner iGoogle-Startseite und dort werden immer die drei neuesten Nachrichten angezeigt) aber darüber hinaus erschließt sich mir der Zusatznutzen von Friendfeed gegenüber Twitter und Facebook nicht wirklich.</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/vimeo-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2367" title="vimeo-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/vimeo-32x32.png" alt="vimeo-32x32" width="32" height="32" /></a> Vimeo</h4>
<p>Dort habe ich inzwischen einen Kanal und stelle vor allem Interviews mit Medienmachern und Medieninnovatoren ein (nichts Privates!). Wer vor allem an diesen Interviews interessiert ist: <strong><a href="http://vimeo.com/user2771590/videos">hier entlang</a></strong>.</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/slideshare.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2377" title="slideshare" src="http://medialdigital.de/wp-content/slideshare.png" alt="slideshare" width="31" height="32" /></a>Slideshare</h4>
<p>Dort stehen meine <strong>Präsentationen</strong> (dummerweiser auf zwei verschiedenen Profilen <a href="http://www.slideshare.net/mauisurfer/trends-im-onlinejournalismus-seminar-rtl-journalistenschule"><strong>hier </strong></a>und <a href="http://www.slideshare.net/medialdigital"><strong>hier</strong></a>, ich muss noch herausfinden, wie man die Profile evtl. zusammenlegen kann).</p>
<p>Titelbild: <a href="http://webdesignledger.com/freebies/the-best-social-media-icons-all-in-one-place">Webdesignledger </a></p>
<p>Icons: <a href="http://paulrobertlloyd.com/2009/06/social_media_icons">Paul Robert Lloyd </a></p>
<p><strong>Was ist Ihre / Eure Meinung? Wer hat sich auch Gedanken gemacht über eine Social Media Policy?</strong><br />
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