
<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Medial Digital &#187; Twitter</title>
	<atom:link href="http://medialdigital.de/tag/twitter/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://medialdigital.de</link>
	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Jul 2010 04:57:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Immer und überall online &#8211; Chancen und Risiken des Echtzeitwebs (1)</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/06/08/immer-und-uberall-online-chancen-und-risiken-des-echtzeitwebs-1/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/06/08/immer-und-uberall-online-chancen-und-risiken-des-echtzeitwebs-1/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 08:55:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeitnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Foursquare]]></category>
		<category><![CDATA[Mediensucht]]></category>
		<category><![CDATA[Produktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2998</guid>
		<description><![CDATA[Dies ist die leicht überarbeitete schriftliche Fassung eines Vortrags, den ich am 5. Juni zum Abschluss der 3. Berliner Mediensucht-Konferenz gehalten habe. Der vollständige Titel meines Vortrags hieß: &#8220;Immer und überall online &#8211; ein verheißungsvolles Leben mit Facebook, Foursquare und Co?&#8221; Ich werde den Vortrag wegen seiner Länge in drei Teilen auf diesem Blog veröffentlichen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/7c5df4001d26437ba209de53283a52b9" alt="" width="1" height="1" /><br />
<em>Dies ist die leicht überarbeitete schriftliche Fassung eines Vortrags, den ich am 5. Juni zum Abschluss der <strong><a href="http://www.mediensucht-konferenz.de/">3. Berliner Mediensucht-Konferenz</a> </strong>gehalten habe. Der vollständige Titel meines Vortrags hieß: &#8220;Immer und überall online &#8211; ein verheißungsvolles Leben mit Facebook, Foursquare und Co?&#8221; Ich werde den Vortrag wegen seiner Länge in drei Teilen auf diesem Blog veröffentlichen. Hier geht&#8217;s los mit Teil 1: </em><strong>Warum das Internet kein Zukunfts- sondern ein Gegenwartsthema ist &#8211; und für manche Nutzer das Thema Nummer 1 überhaupt. </strong></p>
<p id="contextTitle_stream11445550@N00" style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.flickr.com/photos/jblndl/2456767724/"><img class="aligncenter size-full wp-image-2999" title="Laptops" src="http://medialdigital.de/wp-content/Laptops.png" alt="" width="596" height="456" /></a></strong><em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/jblndl/2456767724/">Môsieur J. [version 3.0b]</a></em></p>
<p>Nächstes Jahr wird das World Wide Web volljährig. 1993 entstand das Netz, das wir heute kennen: grafisch und verlinkt. Durch einfaches Anklicken von Links kommen wir mühelos von einem Ort zum anderen &#8211; wir surfen im Netz. Ein ganze Generation ist herangewachsen im Bewusstsein, dass man Dinge, die man haben oder wissen oder mitteilen will, nur anzuklicken braucht. Der Durchbruch des World Wide Web im Massenmarkt mit Flatrates und schnellen Internetverbindungen ist auch schon acht bis zehn Jahre her. Doch noch immer wird das Internet häufig als Zukunftsmedium bezeichnet. Als ob es nicht heute schon unseren Alltag komplett durchdrungen hätte:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Online-Alltag.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3001" title="Online-Alltag" src="http://medialdigital.de/wp-content/Online-Alltag.png" alt="" width="573" height="428" /></a></p>
<p>Wir organisieren unser Leben über das Internet. Wir kaufen dort ein und zwar am liebsten Bücher, Spiele, Software, Musik und elektronische Geräte. Wir buchen Flüge, Bahnfahrten und Hotelzimmer im Netz &#8211; und bekommen ja auch bei Amazon, Opodo oder Expedia viel bessere Preise als im Fachhandel, im Reisebüro oder am Bahnschalter.</p>
<p style="text-align: left;"><em><a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_63364.aspx"></a></em></p>
<p>Das Internet bringt für die meisten Nutzer ein klares Plus an Lebensqualität. In einer <a href="http://www.bitkom.org/de/presse/8477_63364.aspx"><strong>aktuellen Erhebung des Hightech-Verbands BITKOM</strong></a> sagen das neun von zehn deutschen Internet-Nutzern. Einen Gewinn an nützlichen Informationen sehen sogar 96 Prozent der Surfer. Unterschiede nach Altersgruppen gibt es dabei kaum. Wer einmal das Internet nutzt, kann sich ein Leben ohne Web nicht mehr vorstellen – 80 Prozent der Nutzer geht es so.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Mobiltelefone.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3003" title="Mobiltelefone" src="http://medialdigital.de/wp-content/Mobiltelefone.png" alt="" width="602" height="456" /></a></p>
<p>Ein ganz wesentlicher Meilenstein bei der Eroberung des Internets war vor genau drei Jahren: Das erste iPhone kam auf den Markt. Mit diesem Gerät, das längst zur Ikone geworden ist, verwandelte sich das Handy in einen Immer-und-überall-Zugang ins Internet. Es gab zwar auch schon vorher Handys mit Internetzugang. Aber die führten nicht ins richtige Internet, sondern in kleine, eingezäunte Bereiche, sogenannte WAP-Portale, wo es wenig Interessantes zu entdecken gab und bei denen der Gebührenzähler um so schneller raste. Doch inzwischen gibt es nicht nur das iPhone, auch andere preiswertere internetfähige Handys (Smartphones). Es gibt Flatrates, die das mobile Surfen erschwinglich machen und es gibt Mobilfunknetze, in denen manchmal schon annähernd mit DSL-Geschwindigkeit mobil gesurft werden kann.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Smartphones.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3004" title="Smartphones" src="http://medialdigital.de/wp-content/Smartphones.png" alt="" width="579" height="404" /></a><em>Grafik: <a href="http://www.bitkom.org/62432_62420.aspx">Bitkom</a></em></p>
<p style="text-align: left;">
<p>5,6 Millionen internetfähige Smartphones wurden laut Branchenverband Bitkom im vergangenen Jahr in Deutschland verkauft &#8211; das sind 80 Prozent mehr als im Vorjahr. Wenn man die Bestandsgeräte mitzählt, die schon im Markt sind, dann ist fast jedes dritte Handy voll internetfähig, zumindest eingeschränkten Zugang ins mobile Netz bietet ein weiteres Drittel. Nach einer <strong><a href="http://www.scribd.com/doc/31350540/Morgan-Stanley-Internet-Trends-Analysis">aktuellen Studie von Morgan Stanley</a> </strong>werden ab dem Jahr 2015 sogar mehr Menschen in Deutschland über mobile Endgeräte auf das Internet zugreifen als über stationäre Computer. Das Mobilfunkunternehmen Ericsson hat außerdem vor kurzem eine Prognose aufgestellt, dass es in zehn Jahren <a href="http://www.slideshare.net/EricssonFrance/vision-2020-50-billion-connected-devices-ericsson"><strong>weltweit rund 50 Milliarden mobile internetfähige Geräte geben wird</strong></a>.</p>
<p>Der Kölner Webunternehmer Ibrahim Evsan, genannt &#8220;Ibo&#8221;, Gründer der Videoplattform Sevenload, der kürzlich ein neues Unternehmen zur Entwicklung von sozialen Webspielen startete (<a href="http://blog.unitedprototype.com/"><strong>United Prototype</strong></a>), hat für die Entwicklung des Menschen zum &#8220;Onliner&#8221; den Begriff &#8220;digitale Evolution&#8221; erfunden und dazu eine passende Grafik gestaltet:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Homo-Mobile.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3010" title="Homo Mobile" src="http://medialdigital.de/wp-content/Homo-Mobile.png" alt="" width="587" height="330" /></a></p>
<p>Ich nenne die vorerste letzten Evolutionsstufe &#8220;Homo Mobile&#8221;. Evsan benutzt auch Ausdrücke wie &#8220;Die Mensch Maschine Vereinigung&#8221;. Es gebe eigentlich kaum eine wache Minute, in denen er nicht von elektronischen Geräten umgeben sei, sagt der bekennende Onliner.</p>
<p>Der rasant wachsende Mobilfunkmarkt und die steigenden Übertragungsbandbreiten im mobilen sowie auch im stationären Netz sind allerdings nicht allein ausschlaggebend dafür, warum die Menschen das Netz immer häufiger, immer länger und an immer mehr Orten nutzen. Und sie auch nicht allein ausschlaggebend dafür, was die Menschen  im Netz tun.</p>
<h4>Die wirkliche Macht des Netzes ist sozial</h4>
<p>Zusätzlich kommt das soziale Netz ins Spiel. Und zwar vor allem jene Bereiche des Netzes, die man als Echtzeitnetz bezeichnet. Also Facebook, YouTube, Twitter und Co., wo Statusmeldungen sofort erscheinen und andere sofort darauf reagieren können. Diese Entwicklung hin zum sozialen Netz begann im Jahr 2001 mit der Internet-Enzyklopädie Wikipedia, an der jeder mitschreiben kann. 2006 wurde der Microblogging-Dienst Twitter erfunden. Inzwischen sieht die in Deutschland zugängliche Social Media Landschaft im Jahr 2010 so aus:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/smprism2_web_medium.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-3012" title="smprism2_web_medium" src="http://medialdigital.de/wp-content/smprism2_web_medium.jpg" alt="" width="577" height="578" /></a></p>
<p>Die unvorstellbare hohe Verbreitung der Dienste zeigt auf beeindruckende Weise auch der Zähler <a href="http://www.personalizemedia.com/garys-social-media-count/"><strong>Gary&#8217;s Social Media Count</strong></a>. Und dies ist beispielsweise die Wachstumskurve für Twitter. Demnach sind im Mai 2010 erstmals zwei Milliarden Tweets gesendet worden &#8211; und die Kurve steigt weiter steil an:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/tweets.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3013" title="tweets" src="http://medialdigital.de/wp-content/tweets.png" alt="" width="577" height="395" /></a><em>Grafik: <a href="http://royal.pingdom.com/2010/05/07/how-much-we-will-be-tweeting-by-january-2011-chart/">Royal Pingdom</a></em></p>
<p>In dieser Grafik für Deutschland sehen wir, dass zwei frühe Formen der Echtzeitkommunikation im Netz &#8211; Chat und Instant Messaging  &#8211; seit 2008 ihr Wachstum stark verlangsamt haben:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/ACTA-2009.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3016" title="ACTA-2009" src="http://medialdigital.de/wp-content/ACTA-2009.png" alt="" width="594" height="451" /></a></p>
<p>Seit 2008 spielen soziale Netzwerke wie StudiVZ, Werkenntwen.de und neuerdings vor allem Facebook eine immer größere Rolle. Bei den sozialen Netzwerken ist die Kurve noch ganz kurz &#8211; sie wurden bei ACTA vor 2008 noch gar nicht gemessen &#8211; aber sie steigt steil an. Soziale Netzwerke haben die Funktionen Chat und Instant Messaging teilweise subsummiert.</p>
<p>Allerdings ist die Internetnutzung in den verschiedenen demografischen Gruppen sehr unterschiedlich verteilt. Laut der Studie „<a href="http://www.initiatived21.de/digitale-gesellschaft/die-digitale-gesellschaft-in-deutschland-sechs-nutzertypen-im-vergleich"><strong>Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich</strong></a>“ der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest,  gehören 35 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahre zur Gruppe der „Digitalen Außenseiter“, 30 Prozent zu den „Gelegenheitsnutzern“. Lediglich 26 Prozent nutzen digitale Medien regelmäßig. Und von den wiederum sind es längst nicht alle, für die das Internet ein definierender Teil ihres Leben ist. Die sogenannten Berufsnutzer &#8211; 9 Prozent der Bevölkerung &#8211; nutzt zwar regelmäßig Email und Textverarbeitung, Tabellenalkulation am Arbeitplatz. Zuhause jedoch bleibt der Rechner meistens aus.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/TNS-Infratest.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3017" title="TNS Infratest" src="http://medialdigital.de/wp-content/TNS-Infratest.png" alt="" width="601" height="447" /></a></p>
<p><strong>Zu den Intensivnutzern gehören laut TNS Infratast Studie drei Gruppen:</strong></p>
<p><strong>Die Trendnutzer (11Prozent)</strong></p>
<p>Diese Gruppe hat sowohl den höchsten Männeranteil (78 Prozent) als auch den höchsten Schüleranteil (13 Prozent). Das Durchschnittsalter der Trendnutzer ist mit 35,9 Jahren recht jung. Trendnutzer besitzen die ganze Bandbreite digitaler Geräte und engagieren sich überdurchschnittlich viel im sozialen Netz. Sie organisieren darüber ihre sozialen Beziehungen, ihre Information und ihren Nachrichtenkonsum. Das Netz ist für sie auch eine Selbstdarstellungsplattform.</p>
<p><strong>Die Digitale Avantgarde (3 Prozent) </strong></p>
<p>Die jüngste Gruppe (Durchschnittsalter 30,5 Jahren) sind weit überwiegend Schüler, Studenten und junge Berufstätige. Die digitale Avantgarde ist immer und überall online. Diese Menschen leben im Internet. Es ist zentraler Bestandteil ihrer Realität und ihrer Identität. Sie haben stets die neusten Geräte, sofern diese ihr Budget nicht übersteigen. Sie kennen nicht nur die Autobahnen, sondern auch die Schleichwege im Netz &#8211; sie wissen wie man man beispielsweise Filme im Netz sehen kann, die eigentlich für das betreffende Land gesperrt sind. Von den digitalen Medien lässt diese Gruppe kaum ab: Durchschnittlich elf Stunden verbringen sie täglich vor dem Computer. Neben der Arbeit ist daher auch das Freizeitverhalten oft von den digitalen Medien bestimmt.</p>
<p><strong>Die digitalen Profis (12 Prozent)</strong></p>
<p>Der durchschnittliche digitale Profi ist 36,1 Jahre alt, meist männlich und berufstätig. Dieser Typus verfügt sowohl zuhause als auch im Büro über eine sehr gute digitale Infrastruktur. Er kann programmieren und beherrscht Tabellenkalkulation. Für den digitalen Profi ist das Netz vor allem nützlich zum Shoppen, Preise recherchieren oder  Nachrichten lesen. Er hält  emotionalen Abstand zum Netz. Es ist für ihn nicht mehr als ein Werkzeug, wenn auch ein sehr nützliches, aber keinesfalls eine virtuelle Heimat.</p>
<p>Die Intensivnutzer, die auch außerhalb der unmittelbaren Arbeitswelt privat viel im Web unterwegs sind und sich dabei vor allem im sozialen Netz und im Echtzeitnetz aufhalten (Trendnutzer und digitale Avantgarde), sind also demach nur ein schmaler Aussschnitt der Deutschen ab 14 Jahre.</p>
<h4>Was tun die Nutzer im Netz in welcher Intensität?</h4>
<p>Darüber lassen sich sich pauschal kaum Aussagen treffen aufgrund der Fülle von persönlichen Interessenlagen und der explodierenden Zahl von Angeboten. Denn das macht ja gerade einen großen Teil des Reizes aus: Jeder kann sich das Netz so zurechtkonfektionieren, sich das herauspicken, und seine persönliches Netz so gestalten, wie es seinen Interessen und Bedürfnissen entspricht.</p>
<p>Einige Haupttrends lassen sich aber dennoch benennen. Ich greife  jetzt mal nur den Ausschnitt der Jugendlichen und jungen Erwachsenen heraus, weil auf sie die soziale Komponente und die Echtzeitkomponente des Netzes einen deutlich höheren Reiz ausübt als auf ältere Nutzer.</p>
<p><strong>Das Hamburger Hans-Bredow-Institut und die Universität Salzburg untersuchten im Auftrag der Düsseldorfer Landesmedienanstalt vor einem Jahr in einer <a href="http://www.initiatived21.de/digitale-gesellschaft/die-digitale-gesellschaft-in-deutschland-sechs-nutzertypen-im-vergleich">Repräsentativbefragung (Studie als pdf)</a> von 650 Jugendlichen und jungen Erwachsenen von 12 bis 24 Jahren, welche Rolle Web 2.0 Angebote ihrem Alltag spielen:</strong></p>
<p>Die ganz jungen Nutzer sind sehr stark damit beschäftigt, sich auf ihren persönlichen Profilseiten bei Netzwerken wie Schüler VZ, StudiVZ oder MySpace selbst darzustellen. Facebook spielt bei der Befragung noch kaum eine Rolle (das sähe allerdings anders aus, wenn die Befragung heute stattfände).  Sich zur Schau stellen mit seinen Fähigkeiten und elektronischen Besitztümern &#8211; das machen schwerpunktmäßig vor allem die Jungen und jungen Männer.  Kontakte zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen &#8211; darauf legen vor allem die Mädchen und jungen Frauen den meisten Wert. Sehr wichtig ist für beide Geschlechter die Videoplattform YouTube. Und auch die Online-Enzyklopädie Wikpedia spielt eine große Rolle, was vor allem mit Schulaufgaben und Seminararbeiten für die Uni zu tun hat.</p>
<p>Bei beiden Geschlechtern spielt das Erstellen eigener kreativer Inhalte kaum eine Rolle. Mit Inhalten erstellen sind hier Aktivitäten gemeint, die über die Profilpflege und das persönliche Kommunizieren und das schnelle Kommentieren und Bewerten hinausgehen. Nur ein verschwindend geringer Teil der jungen Nutzer betreibt ein eigenes Blog oder schreibt eigene Einträge bei Wikipedia. Auch selbstproduzierte Videos laden nur die wenigsten hoch. Das ist ja auch erheblich aufwändiger. Wir finden die bekannte 90-9-1 Regel bestätigt: 90 Prozent konsumieren, neun Prozent kommentieren und ein Prozent produziert.</p>
<p>Mit dem Eintritt in Studium und Berufsleben ändert sich das Nutzungsverhalten mehr in Richtung Nachrichten- und Medienorientierung und in Richtung Pflege professioneller Kontakte. Eine Nachricht ist zunehmend nicht mehr nur das, was im unmittelbaren Freundeskreis los ist, sondern auch das, was in der Gesellschaft passiert. Die allgemeine Weltlage mischt sich zunehmend in den persönlichen Nachrichtenstrom.</p>
<p><strong>Auch Alter und Geschlecht sind aber noch recht ungenaue Klassifikationen. Die Studie unterscheidet sechs individuelle Handlungstypen:</strong></p>
<ol>
<li> &#8220;Kreativ-engagierte Social Web-Nutzung, selbstbewusster, neugierig-kompetente Umgang mit Social Web-Angeboten&#8221; &#8211; das sind die Nutzer die bloggen, neue Programmiertools als erste ausprobieren. Sie sind Trendsetter und werden von anderen Netzthemen um Rat gefragt. In diese Gruppe gehören auch die Enkel, die aus den Urlaubsfotos ein digitales Album erstellen oder Oma und Opa zu Goldenen Hochzeit mit einer individuellen Webzeitung überraschen.</li>
<li>Die Kritisch-Bewussten: „Der intensive, initiative und kritische, aber konventionelle Umgang mit dem Social Web mit hoher Relevanz für das Beziehungsmanagement. Das Internet allgemein wird intensiv zum Informationsmanagement genutzt.&#8221; Dieser Typus holt viel aus dem Netz heraus, steckt aber wenig hinein. Es sind Zeit/Nutzen-Optimierer: Sie nutzten beispielsweise intensiv Wikipedia, verfassen aber keine eigenen Beiträge.</li>
<li>„Der intensive und kommunikativ-initiative Umgang mit dem Social Web“ &#8211; Intensivnutzer des sozialen Netzes. Sie betreiben vor allem Kontaktpflege und Selbstdarstellung.</li>
<li>„Dabei sein ist alles &#8211; das Social Web wird vornehmlich zum Beziehungsmanagement eingesetzt, ansonsten erweist sich die Social Web-Nutzung als unauffällig und eher unspezifisch&#8221; &#8211; Mitläufer. Sie sind nur bei StudiVZ oder Facebook, weil ihre Freunde auch da sind.</li>
<li>„Der kritisch-selektive Umgang mit dem Social Web als Mittel zum Zweck – insbesondere zur Beziehungspflege und zur Information&#8221; Skeptische Wenignutzer, die Beziehungen im echten Leben virtuellen Kontakten vorziehen. Sie achten darauf, welche Daten sie von sich preisgeben und welche Spuren sie im Netz hinterlassen.</li>
<li>„Das Social Web zur Kompensation bei sozialen Problemen – die intensive und initiative Nutzung mit hoher Relevanz in einem problembelasteten Alltag.&#8221; Dies ist eine Gruppe, die im Umgang mit dem Netz gefährdet ist. Diese Nutzer können stundenlang chatten, sie verbringen viel Zeit mit der Pflege ihrer virtuellen Profile. Sie machen sich wenig Gedanken über die rechtlichen und persönlichen Folgen, wenn sie Bilder oder Video von Saufgelagen ihrer Freunde hochladen, oder auch von sich selbst. In diese Gruppe gehören auch Intensivgamer, die sich in virtuellen Spielwelten wie „World of Warcraft“ verlieren und darüber Schule, Lehrstelle, Uni und soziale Beziehungen vernachlässigen.</li>
</ol>
<p>Hier geht&#8217;s weiter mit <a href="http://medialdigital.de/2010/06/09/immer-und-uberall-online-%E2%80%93-chancen-und-risiken-des-echtzeitwebs-2/"><em><strong>Teil (2): Wie und ab wann manifestiert sich Mediensucht im sozialen Echtzeitnetz? Welche Strategien gibt es dagegen?</strong></em></a> und hier mit  <em><a href="http://medialdigital.de/2010/06/11/immer-und-uberall-online-%E2%80%93-chancen-und-risiken-des-echtzeitwebs-3/"><strong>Teil3: Ausblick in die Zukunft des sozialen Netzes</strong></a></em>.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Immer+und+%C3%BCberall+online+--+Chancen+und+Risiken+des+Echtzeitwebs+%281%29+http://bit.ly/aYSSQv" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Immer+und+%C3%BCberall+online+--+Chancen+und+Risiken+des+Echtzeitwebs+%281%29+http://bit.ly/aYSSQv" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Immer und überall online &#8211; Chancen und Risiken des Echtzeitwebs (1)';
var flattr_dsc = 'Dies ist die leicht überarbeitete schriftliche Fassung eines Vortrags, den ich am 5. Juni zum Abschluss der 3. Berliner Mediensucht-Konferenz gehalten habe. Der vollständige Titel meines Vortrags hieß: &#8220;Immer und überall online &#8211; ein verheißungsvolles Leben mit Facebook, Foursquare und Co?&#8221; Ich werde den Vortrag wegen seiner Länge in drei Teilen auf diesem Blog veröffentlichen. [...]';
var flattr_tag = 'Echtzeitnetz,Facebook,Foursquare,Mediensucht,Produktivität,Twitter';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/06/08/immer-und-uberall-online-chancen-und-risiken-des-echtzeitwebs-1/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/06/08/immer-und-uberall-online-chancen-und-risiken-des-echtzeitwebs-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart: Leistungsschutzrecht bestätigt Kritiker</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/05/09/linktipps-zum-wochenstart-leistungsschutzrecht-bestatigt-kritiker/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/05/09/linktipps-zum-wochenstart-leistungsschutzrecht-bestatigt-kritiker/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 17:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Empfehlungssysteme]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[freie Journalisten]]></category>
		<category><![CDATA[Interaktivität]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Klout]]></category>
		<category><![CDATA[kollaborative Filter]]></category>
		<category><![CDATA[Kuratoren]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Lorenz Lorenz-Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[Massenmedien]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Bolz]]></category>
		<category><![CDATA[privacy settings]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre-Einstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[public versus private]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsjournalismus im Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter-Relevanz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht bei Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
		<category><![CDATA[verntzter Journalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2811</guid>
		<description><![CDATA[Top-Tipp: iRights.info veröffentlicht und kommentiert den Entwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger Das Urheberrechtsportal iRights.info veröffentlicht den Entwurf zum geplanten Leistungsschutzrecht (pdf-Dokument) und sieht die schlimmsten Befürchtungen der Kritiker bestätigt: &#8220;Würde der Gesetzgeber diesen Forderungen Folge leisten, würde das unweigerlich zu einer nie da gewesenen Rechtsverwirrung führen und die Berichterstattung und Informationsvermittlung sowie -beschaffung in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><img class="aligncenter size-large wp-image-2815" title="evolution-of-privacy-on-facebook" src="http://medialdigital.de/wp-content/evolution-of-privacy-on-facebook-300x140.png" alt="evolution-of-privacy-on-facebook" width="300" height="140" /></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://irights.info/index.php?id=880">iRights.info veröffentlicht und kommentiert den Entwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger</a></h4>
<p>Das Urheberrechtsportal <em>iRights.info</em> veröffentlicht den Entwurf zum geplanten Leistungsschutzrecht (pdf-Dokument) und sieht die schlimmsten Befürchtungen der Kritiker bestätigt: &#8220;Würde der Gesetzgeber diesen Forderungen Folge leisten, würde das unweigerlich zu einer nie da gewesenen Rechtsverwirrung führen und die Berichterstattung und Informationsvermittlung sowie -beschaffung in einer Weise beeinträchtigen, die bislang nur in Ansätzen absehbar ist. <strong>Die Entwürfe machen mehr als deutlich, dass die vielfältigen Kollateralschäden mit gesetzlichen Formulierungen nicht vermieden werden können. Sie sind vielmehr eine Folge der Idee des Leistungsschutzrechts für Presseverleger selbst.</strong>&#8221; iRights ist befremdet, dass sich die Journalistengewerkschaften die Forderungen der Verleger offenbar größtenteils zu eigen machen und sieht schwere Beeinträchtigungen unter anderem für Blogger, freie Journalisten, Suchmaschinen und Aggregatoren.</p>
<p><strong>Lesenswerte Reaktionen auf diese Veröffentlichung: </strong></p>
<h4><strong><a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/05/08/leistungsschutzrecht-marshallplan-fur-alte-traume/">Leistungsschutzrecht: Marshallplan für alte Träume</a></strong></h4>
<p><strong> </strong></p>
<p>(Philipp Otto bei <em>iRights.info</em>)</p>
<p><!-- end header --></p>
<h4><a title="Wie sich die Verlage das mit dem Leistungsschutzrecht vorstellen" rel="bookmark" href="http://www.internet-law.de/2010/05/wie-sich-die-verlage-das-mit-dem-leistungsschutzrecht-vorstellen.html">Wie sich die Verlage das mit dem Leistungsschutzrecht vorstellen</a></h4>
<p>(IT-Fachanwalt Thomas Stadler)</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.presseschauer.de/?p=1144">Sind Blogger Presseverleger?</a></h4>
<p>(<em>der presseschauer</em>)</p>
<h4><a href="http://breitband.dradio.de/nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/">&#8220;Nie da gewesene Rechtsverwirrung&#8221; </a></h4>
<p>(Interview mit Matthias Spielkamp in der Sendung &#8220;Breitband&#8221; des Deutschlandradio Kultur)</p>
<h4>Weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.buzzmachine.com/2010/05/08/confusing-a-public-with-the-public/">Confusing *a* public with *the* public</a></h4>
<p>Jeff Jarvis, Inbegriff der größtmöglichen Öffentlichkeit im Netz, macht sich dezidierte Gedanken über eine unsichtbare Grenze zwischen öffentlich und privat, die Facebook nun überschritten habe: &#8220;<strong>Facebook and Mark Zuckerberg seem to assume that once something is public, it’s public. They confused sharing with publishing.</strong> They conflate the <strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Public_sphere">public sphere</a></strong> with the <strong><a href="http://makingpublics.mcgill.ca/">making of a public</a></strong>. That is, when I blog something, I am publishing it to the world for anyone and everyone to see: the more the better, is the assumption. But when I put something on Facebook my assumption had been that I was sharing it just with the public I created and control there. <em>That public is private.</em> Therein lies the confusion. Making that public public is what disturbs people. It robs them of their sense of control—and their actual control—of what they were sharing and with whom (no matter how many preferences we can set).&#8221; Der Blogpost sei eine <strong>erste Diskussionsgrundlage für sein geplantes neues Buch über digitale Öffentlichkeiten</strong>,<strong> <a href="http://twitter.com/jeffjarvis/status/13628770980">twitterte Jarvis</a></strong>. Dazu passend: <strong><a href="http://mattmckeon.com/facebook-privacy/">The Evolution of Privacy on Facebook</a> </strong>(Schaubild).<strong><br />
</strong></p>
<h4><a href="http://www.online-merkur.de/seiten/lp201005bma.htm">Abschied vom Besten</a></h4>
<p>Katrin Passig analysiert in ihrer Internetkolumne beim <em>Online-Merkur</em> die <strong>Stärken und Schwächen kollaborativer Filter- und Empfehlungssysteme</strong>. Interessanter Teilaspekt: &#8220;Auch zu gute Empfehlungs- und Filterungssysteme können theoretisch Nachteile mit sich bringen. Google erklärte im Dezember vorauseilend, man habe nicht vor, konservativen Nutzern nur noch konservative Ergebnisse zu zeigen, sondern bemühe sich um eine lediglich individuell zugeschnittene Vielfalt von Quellen und Meinungen.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.theeuropean.de/norbert-bolz/2993-interaktivitaet-im-web">“Das Internet ist kein Massenmedium”</a></h4>
<p>Kommunikationsforscher <strong>Norbert Bolz</strong> erläutert im Interview mit Alexander Görlach vom <em>European</em> seine Vision von Netzwerken und Information im Internet. In der fehlenden Interaktivität der klassischen Medien sieht Bolz ihre Stärke, die Charakteristika Interaktivität und hohe Reichweite schließen sich für ihn gegenseitig aus: ”Immer dann, wenn Angebote im Internet tatsächlich ähnlich aufmerksamkeitsstark sind, haben wir es dort eigentlich mit der <strong>paradoxen Dynamik</strong> zu tun, <strong>dass ein interaktives Medienangebot in ein Massenmedium umschlägt</strong>. Ein Blog beispielsweise, der, sagen wir mal, 50.000 Klicks bekommt, ist kein Blog mehr, sondern ein Massenmedium. Interaktivität wird dann fiktiv.&#8221;</p>
<h4><a href="http://derstandard.at/1271375944153/derStandardat-Interview-Partizipation-hat-den-Journalismus-nicht-weitergebracht">&#8220;Partizipation hat den Journalismus nicht weitergebracht&#8221;</a></h4>
<p>Online-Journalismus-Professor <strong>Lorenz Lorenz-Meyer</strong> erläutert im Interview mit dem Standard, <strong>warum Vernetzung und Transparenz den guten alten Objektivitätsanspruch der Qualitätsmedien ablösen sollte</strong>: &#8220;Mir ist wichtig, dass die qualifizierten Akteure der politischen Öffentlichkeit, also nicht nur Politiker, sondern auch Aktivisten, Journalisten, Pädagogen und Wissenschaftler ihren schon bestehenden Gesprächsraum über das Internet verbessern können &#8211; bzw. schon längst verbessern hätten können.&#8221;</p>
<h4><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/05/06/twitter-ist-mehr-nachrichtenmedium-als-soziales-netzwerk.aspx">Twitter ist ein Nachrichtenmedium &#8211; kein soziales Netzwerk</a></h4>
<p><em>Netzökonom</em> Holger Schmidt erläutert die Kernthesen einer koreanischen Studie, nach der über die Hälfte der Tweets aus klassischen Nachrichten bestehen, weil diese besonders häufig weiterverbreitet werden. Da sich nur 22 Prozent der Nutzer wechselseitig folgen, sei Twitter außerdem kein soziales Netzwerk. Das ist meiner Meinung nach zu einseitig betrachtet, da es von den Nutzer abhängt, was sie aus Twitter machen. Manche nutzen Twitter als ein (mitunter geschlossenes) soziales Netzwerk, manche nur als Nachrichtenfilter und -verbreiter, die meisten aber wohl in einer Kombination von beidem. Diese Zeilen sollte sich außerdem jeder Autofollower und jeder &#8220;Wie Sie 2000 Follower in 2 Tagen bekommen&#8221;-Marktschreier ausgedruckt auf den Bildschirm kleben: &#8220;<strong>Der Einfluss eines Twitter-Nutzers hat nach dieser Untersuchung nur wenig mit der Zahl seiner Follower zu tun</strong>. Wird als Kriterium des Einflusses eines Twitterers die Zahl der Retweets seiner 140-Zeichen-Botschaften herangezogen, dann liegen nicht mehr Prominente wie Ashton Kutcher oder Britney Spears vorne, sondern eher Nachrichtenmedien wie CNN und die New York Times oder bekannte Blogs wie Mashable oder Techcrunch.&#8221; Zur Überprüfung dieser These empfehle ich <a href="http://klout.com/"><strong>Klout</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://paidcontent.org/article/419-traditional-ways-of-judging-quality-in-published-content-are-now-useles/#comment-48302938">Traditional Ways Of Judging ‘Quality’ In Published Content Are Now Useless</a></h4>
<p>Webunternehmer Ben Elowitz hält im Zeitalter des sozialen Netzes eine <strong>Neudefinition des Begriffs &#8220;Qualitätsinhalt&#8221;</strong> für notwendig. Seine Kernthesen bei <em>Paid Content</em>:</p>
<ul>
<li>The audience doesn’t care where the content comes from as long as it meets their needs.</li>
<li>Too many editors care far more about being accurate than they do being useful; and they will find themselves out of business soon if they don’t start measuring themselves more by relevance than by accuracy.</li>
<li>Digital audiences are not relying on any one piece as the sole source.</li>
<li>Old media wants to win Pulitzer Prizes; new media wants to win audiences.</li>
</ul>
<p>Teilweise vehemente Kritik in den Kommentaren.</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/05/03/content-curation-creation/">Why Content Curation Is Here to Stay</a></h4>
<p>Steve Rosenbaum, Chef der Videoplattform<em> </em><em><em><strong><a href="http://www.magnify.net/" target="_blank">Magnify.net</a></strong>,</em></em><em> </em>beleuchtet in einem Beitrag für <em>Mashable </em>die neue Rolle der Kuratoren von Inhalten. Rosenbaum unterscheidet zwischen rein algorithmischen Aggregatoren wie Google News und redaktionellen Kuratoren. Sein Fazit: &#8220;<strong>Curation is now part of the content equation. It doesn’t kill anything, rather it adds a powerful new tool that will make content destinations more relevant, more robust, and more likely to attract and retain visitors.</strong> Curation is here to stay, though creators should have the ability to create boundaries, both editorial and economic, around what they create and how it is repurposed.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.magda.de/zukunft_des_schreibens_3/">Endlich Ballast abwerfen!</a></h4>
<p>Wolfgang Michal benennt auf der Autorenplattform <em>Magda</em> zehn gute Gründe, <strong>warum das Schreiben im Netz viel einfacher ist</strong>: zum Bespiel &#8220;unverzügliches Veröffentlichen&#8221;, Verzicht auf &#8220;langatmige Beschreibungen&#8221; zugunsten von Links und die Möglichkeit Fehler unverzüglich zu korrigieren. Punkt 1 lautet: &#8220;Die Schere im Kopf fällt weg. Es gibt keine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gatekeeper_%28Nachrichtenforschung%29"><strong>gatekeeper</strong></a> mehr, deren Stirnrunzeln ein freier Autor berücksichtigen muss.&#8221; Was dabei nicht explizit genannt wird, aber implizit gemeint ist: Schreiben in eigener redaktioneller Verantwortung, zum Beispiel ein eigenes Blog führen.</p>
<h4><a title="Permanent Link to We Stole Your Pictures, Now We’re Going To Sue You" rel="bookmark" href="http://www.jeremynicholl.com/blog/2010/05/03/afp-steal-photos-then-sue-photographer-2/">We Stole Your Pictures, Now We’re Going To Sue You</a></h4>
<p>Urheberrechtsposse: Die <strong>unglaubliche Geschichte</strong> <strong>des Fotografen Daniel Morel</strong>, dessen Erdbeben-Fotos aus Haiti unter anderem Namen von der Agentur AFP verbreitet wurden und der von AFP verklagt wurde, weil er Schadenersatz forderte.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+Leistungsschutzrecht+best%C3%A4tigt+Kritiker+http://bit.ly/933TNt" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+Leistungsschutzrecht+best%C3%A4tigt+Kritiker+http://bit.ly/933TNt" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart: Leistungsschutzrecht bestätigt Kritiker';
var flattr_dsc = 'Top-Tipp: iRights.info veröffentlicht und kommentiert den Entwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger Das Urheberrechtsportal iRights.info veröffentlicht den Entwurf zum geplanten Leistungsschutzrecht (pdf-Dokument) und sieht die schlimmsten Befürchtungen der Kritiker bestätigt: &#8220;Würde der Gesetzgeber diesen Forderungen Folge leisten, würde das unweigerlich zu einer nie da gewesenen Rechtsverwirrung führen und die Berichterstattung und Informationsvermittlung sowie -beschaffung in [...]';
var flattr_tag = 'digitale Öffentlichkeit,Empfehlungssysteme,Facebook,freie Journalisten,Interaktivität,Jeff Jarvis,Journalismus 2.0,Klout,kollaborative Filter,Kuratoren,Leistungsschutzrecht,Lorenz Lorenz-Meyer,Massenmedien,Norbert Bolz,privacy settings,Privatsphäre-Einstellungen,public versus private,Qualitätsjournalismus im Internet,Schreiben im Netz,Transparenz,Twitter,Twitter-Relevanz,Unternehmer-Journalismus,Urheberrecht bei Fotos,Vernetzung,verntzter Journalismus';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/05/09/linktipps-zum-wochenstart-leistungsschutzrecht-bestatigt-kritiker/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/05/09/linktipps-zum-wochenstart-leistungsschutzrecht-bestatigt-kritiker/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ach, Herr Grupp</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/05/05/ach-herr-grupp/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/05/05/ach-herr-grupp/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 May 2010 20:28:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Shitstorm]]></category>
		<category><![CDATA[The Long Tail]]></category>
		<category><![CDATA[Trigema]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Grupp]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2788</guid>
		<description><![CDATA[Erschütternd ist nicht, dass Trigema-Chef Wolfgang Grupp Twitter-Nutzer als Idioten beschimpft, sondern dass er Augen und Ohren vor den Möglichkeiten des Internets verschließt. Ein Shitstorm zieht seit gestern durch Twitter, denn Trigema-Chef Wolfgang Grupp, der das Internet nicht mag und seine Emails von seiner Sekretärin ausdrucken lässt, hat  dem Business-Blog innovativ.in ein Interview mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/eadce7ced86146e68858a221b42f50b9" alt="" width="1" height="1" /><br />
<img class="size-large wp-image-2791 alignnone" title="3-wise-monkeys" src="http://medialdigital.de/wp-content/3-wise-monkeys-300x194.jpg" alt="3-wise-monkeys" width="300" height="194" /></p>
<h4 style="text-align: left;">Erschütternd ist nicht, dass Trigema-Chef Wolfgang Grupp Twitter-Nutzer als Idioten beschimpft, sondern dass er Augen und Ohren vor den Möglichkeiten des Internets verschließt.</h4>
<p style="text-align: left;">Ein Shitstorm zieht seit gestern durch Twitter, denn Trigema-Chef Wolfgang Grupp, der das Internet nicht mag und seine Emails von seiner Sekretärin ausdrucken lässt, hat  <a href="http://www.innovativ-in.de/blog/2010/05/04/auf-den-punkt-trigema-chef-wolfgang-grupp-zum-web/"><strong>dem Business-Blog innovativ.in ein Interview</strong></a> mit einer etwas unbedachten Äußerung gegeben:</p>
<blockquote style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Twitter ist für mich einfach nur dumm und die Menschen, die das nutzen, sind für mich Idioten. Haben die Menschen eigentlich nichts Besseres zu tun, als über belanglosen Kram zu schreiben? Wen interessiert das?</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Jetzt fühlen sich einige Twitter-Nutzer beleidigt. Das mag Herr Grupp bei seiner rüden Bemerkung sogar noch einkalkuliert haben. Womit er aber sicherlich nicht gerechnet hat, ist die Empörungswelle im sozialen Netz. Denn das kennt er gar nicht. Damit will er sich nicht befassen. Und deshalb konnte er auch nicht ahnen, welche Kreise seine dumme Bemerkung ganz schnell ziehen würde. Um 21 Uhr an Tag 1 nach dem Interview: 79 Blogkommentare, 279 Tweets, die auf das Interview verlinken, hunderte von weiteren Tweets ohne Link, zwei Reaktionen auf anderen Blogs, eine Facebook-Fanseite, die jetzt so aussieht:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2789" title="Trigema-Facebook" src="http://medialdigital.de/wp-content/Trigema-Facebook.png" alt="Trigema-Facebook" width="564" height="588" /></p>
<p style="text-align: center;">und eine Google-Suchergebnisseite (Option: letzte 24 Stunden), die jetzt so aussieht:</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2790" title="Trigema-google" src="http://medialdigital.de/wp-content/Trigema-google.png" alt="Trigema-google" width="560" height="486" /></p>
<p style="text-align: left;">Unter die ernsthaft Beleidigten mischen sich Stimmen, die sich über den Internetausdrucker lustig machen. Außerdem Stimmen, welche die Werbung mit dem Affen immer schon doof und Trigema immer schon spießig fanden. Diejenigen, die sich immer freuen, wenn ein Shitstorm über einen Konzern losbricht und ihn nach Kräften anfachen. Und natürlich die Social-Media-Berater, die sich anbieten, um die Kuh vom Eis zu holen.</p>
<p style="text-align: left;">Ich finde diesen Faux-Pas halb so schlimm. <a href="http://saschalobo.com/2010/04/22/how-to-survive-a-shitstorm/"><strong>Dieser Shitstorm wird schnell abflauen</strong></a>, denn:</p>
<ol style="text-align: center;">
<li style="text-align: left;">Wolfgang Grupp wird als deutscher Vorzeigeunternehmer nicht deshalb durch alle Talkshows gereicht, weil er die Leute mit nichtssagendem Marketing-Neusprech einlullt, sondern weil er geradeaus sagt, was er denkt.</li>
<li style="text-align: left;">Wolfgang Grupp hat dieses Kurzinterview ganz offensichtlich nicht von seiner Pressestelle überarbeiten lassen. Das macht ihn wiederum authentisch.</li>
<li style="text-align: left;">Herr Grupp wird jetzt erfahren haben, dass sein Unternehmen nicht nur einen Affen in Fernsehnachrichten erzählen lässt, dass mit jedem Kauf eines Trigema-Trikots Arbeitsplätze in Deutschland gesichert werden, sondern dass Trigema in diesem so unnützen sozialen Netz, wo soviel dummes Zeug geredet wird, ebenfalls  <a href="http://www.facebook.com/TRIGEMA"><strong>facebookt</strong></a>, <a href="http://www.youtube.com/Trigematv"><strong>youTubet</strong></a> und <a href="http://twitter.com/TRIGEMA"><strong>twittert</strong></a>. Vielleicht liest er jetzt sogar mal, was die Leute über Trigema sagen. (Beileibe nicht nur dummes Zeug).</li>
<li style="text-align: left;">das Letzte, was Herrn Grupp in den Sinn kam, war wahrscheinlich treue Markenfans zu beleidigen. Vielleicht wird er sich für diese Dummheit morgen ohne Umschweife entschuldigen. Wenn er schlau ist.</li>
</ol>
<p style="text-align: left;">Damit könnte es dann auch gut sein. Ist es aber nicht. Weil Herr Grupp nämlich im gleichen Interview noch etwas anderes sagte, das weniger Empörung entfachte, aber in seiner  Tragweite viel tragischer ist. Auf die Frage: &#8220;Aber Trigema hat doch einen<strong> <a href="http://www.trigema.de/shop/index.jsf?fromAdwords=Trigema_Allgemein&amp;cm_mmc_o=TBBTkwCjCH0zLfCjCzpcByplCjCfybTwFz">Online-Shop…&#8221;</a></strong> antwortete Grupp:</p>
<blockquote style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">Ja, natürlich, aber die Online-Shops machen die Geschäfte kaputt. Die Kunden vergleichen im Internet die Preise und kaufen das billigste Angebot. Inzwischen werden Milliarden Umsätze über das Web gemacht, aber die kleinen Einzelhändler bleiben auf der Strecke. Die guten Geschäfte müssen schließen und unsere Innenstädte bluten aus und verkommen. Viele Einzelhändler und auch Karstadt sind durch das Internet pleite gegangen.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Keine Rede davon, wievielen guten Geschäften, die auf Individualität statt Massengeschmack setzen, das Internet überhaupt erst die Grundlage für ihre Geschäftsmodelle ermöglicht. Ich bin keine E-Commerce-Expertin, aber Beispiele wie <strong><a href="http://www.mymuesli.com">MyMüsli</a>, <a href="http://www.spreadshirt.de">Spreadshirt</a>,</strong> <a href="http://tv.winelibrary.com/"><strong>Wine Library TV</strong></a>, <a href="http://www.etsy.com/"><strong>Etsy</strong></a> und <a href="http://de.dawanda.com"><strong>Dawanda</strong></a> fallen mir dabei sofort ein. Stattdessen das altbekannte Gejammer vom bösen Internet, in dem sich so viel neue Konkurrenz tummelt, dass die alten Geschäftsmodelle unrentabel werden, wenn man es verpasst, sich darum zu kümmern, welche Chancen im Wandel liegen.</p>
<p style="text-align: left;">Dabei könnte aus einer bodenständigen, ein bisschen spießigen und dank Wolfgang Grupp auch irgendwie ein bisschen coolen Marke wie Trigema mit einem guten Marketingkonzept für das soziale Netz wahrscheinlich sogar eine richtige coole Marke werden. Deshalb Herr Grupp: Entschuldigen Sie sich. Und dann lesen Sie bitte diese <a href="http://www.amazon.de/Long-Tail-Nischenprodukte-Massenmarkt-Gesch%C3%A4ft/dp/3446409904"><strong>beiden</strong></a> <a href="http://www.amazon.de/Here-Comes-Everybody-Organizing-Organizations/dp/014188925X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1273089896&amp;sr=1-1"><strong>Bücher</strong></a>.</p>
<p style="text-align: left;">Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/ektogamat/2687444500/"><em>Anderson Mancini / Flickr</em></a></p>
<p style="text-align: left;">Update: 7.5.10: Inzwischen hat Wolfgang Grupp seine Aussagen relativiert. Es bleibt allerdings offen, ob er die Aussagen in dem Interview ursprünglich wirklich so scharf oder abgeschwächter formuliert hatte. Mehr dazu im <a href="http://www.innovativ-in.de/blog/2010/05/06/statement-wolfgang-grupp/"><strong>Update von innovativ.in</strong></a>.</p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Ach%2C+Herr+Grupp+http://bit.ly/c5W667" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Ach%2C+Herr+Grupp+http://bit.ly/c5W667" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Ach, Herr Grupp';
var flattr_dsc = 'Erschütternd ist nicht, dass Trigema-Chef Wolfgang Grupp Twitter-Nutzer als Idioten beschimpft, sondern dass er Augen und Ohren vor den Möglichkeiten des Internets verschließt. Ein Shitstorm zieht seit gestern durch Twitter, denn Trigema-Chef Wolfgang Grupp, der das Internet nicht mag und seine Emails von seiner Sekretärin ausdrucken lässt, hat  dem Business-Blog innovativ.in ein Interview mit einer [...]';
var flattr_tag = 'Shitstorm,Social Media Marketing,The Long Tail,Trigema,Twitter,Wolfgang Grupp';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/05/05/ach-herr-grupp/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/05/05/ach-herr-grupp/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>23</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart: Brain Drain in Verlagen</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/05/02/linktipps-zum-wochenstart-brain-drain-in-verlagen/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/05/02/linktipps-zum-wochenstart-brain-drain-in-verlagen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 May 2010 16:59:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Rusbridger]]></category>
		<category><![CDATA[Answers.com]]></category>
		<category><![CDATA[Associated Content]]></category>
		<category><![CDATA[BDZV]]></category>
		<category><![CDATA[Brain Drain]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Rose]]></category>
		<category><![CDATA[Content Farm]]></category>
		<category><![CDATA[Demand Media]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Kachingle-Charts]]></category>
		<category><![CDATA[Flattr]]></category>
		<category><![CDATA[flattr-ranking]]></category>
		<category><![CDATA[kollaborativer Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Mass Innovation Nights]]></category>
		<category><![CDATA[New Business Modesl for News]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Publisher's Forum]]></category>
		<category><![CDATA[six degrees of separation]]></category>
		<category><![CDATA[Stroome]]></category>
		<category><![CDATA[Total Buy-out]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[USC Annenberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2766</guid>
		<description><![CDATA[Top-Tipp: Matthias Spielkamp über Brain Drain in Verlagen: &#8220;Journalisten nicht wie Bittsteller behandeln&#8221; Kress online hat Matthias Spielkamps aufrüttelnde Rede vom Publisher&#8217;s Forum mit Links zu weiterführenden Beiträgen versehen und online gestellt. Spielkamp konstatiert einen drohenden Abfluss von gut ausgebildeten und leidenschaftlichen Journalisten, die nicht in Festanstellungen stehen. Den Verlagen geht es um die Ausbeutung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="aligncenter size-large wp-image-2768" title="braindrain" src="http://medialdigital.de/wp-content/braindrain-300x225.jpg" alt="braindrain" width="300" height="225" /></h3>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://kress.de/tweet/tagesdienst/detail/beitrag/103883-matthias-spielkamp-ueber-brain-drain-in-verlagen-journalisten-nicht-wie-bittsteller-behandeln.html">Matthias Spielkamp über Brain Drain in Verlagen: &#8220;Journalisten nicht wie Bittsteller behandeln&#8221;</a></h4>
<p>Kress online hat <strong><a href="http://immateriblog.de/about">Matthias Spielkamps</a></strong> aufrüttelnde Rede vom <a href="http://www.publishersforum.de/index.php"><strong>Publisher&#8217;s Forum</strong></a> mit Links zu weiterführenden Beiträgen versehen und online gestellt. <strong>Spielkamp konstatiert einen drohenden Abfluss von gut ausgebildeten und leidenschaftlichen Journalisten, die nicht in Festanstellungen stehen. </strong>Den Verlagen geht es um die Ausbeutung von Content und Arbeitskraft. &#8220;Wenn man die Verlage darauf anspricht, ob sie nicht ein Problem darin sehen, die Menschen, die eigentlich ihre Geschäftspartner sein sollten, nach Gutsherrenart zu behandeln (manchen würde eher ein Vergleich mit sizilianischem Landadel einfallen), dann antworten sie regelmäßig: <strong>wir befinden uns in einem Markt, der regelt das dann schon über Angebot und Nachfrage.</strong>&#8221; Das sei ein &#8220;interessantes Argument&#8221; findet Spielkamp. &#8220;Vor allem angesichts der <strong><a href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/gottes-werk-und-googles-beitrag-zeitungsverlage-und-die-herausforderungen-der-link-okonomie/" target="_blank">Forderung der Presseverlage nach einem Leistungsschutzrecht</a>.</strong> Da kann es mit einem Mal nicht mehr der Markt regeln, dass die Verlage ihre Oligopolstellung verlieren, dass sie sich einer Konkurrenz ausgesetzt sehen, die ihr Geschäftsmodell bedroht, und auf die sie bisher eher tölpelhaft als visionär reagiert haben. <strong>Da rufen sie dann nach dem Staat, der ihnen ein Leistungsschutzrecht verschaffen soll, damit ihre Investitionen geschützt bleiben.</strong>&#8221;</p>
<p><strong>weitere Tipps:</strong></p>
<h4><a href="http://www.charlierose.com/view/interview/10978">Charlie Rose with Alan Rusbridger</a></h4>
<p><em>Guardian</em>-Chef Alan Rusbridger berichtet in diesem sehenswerten Video mit US-Talker Charlie Rose von den Vorteilen für seine Zeitung, einer Stiftung statt Privateigentümern zu gehören. Interessant: <strong>Von den monatlich 37 Millionen Unique Usern des <em>Guardian</em> im Netz kommt ein Drittel aus den USA. </strong>Die Attraktivität für US-Leser liegt  laut Rusbridger in der internationalen Ausrichtung des <em>Guardian</em>, US-Medien berichten immer weniger über internationale Belange und seltener aus anderer Perspektive als unmittelbarer Betroffenheit für die USA. Verlage sehen in Google fälschlicherweise einen Feind, glaubt der <em>Guardian</em>-Chef: &#8220;<strong>Medienhäuser müssen sich entscheiden, mit wem sie konkurrieren und mit wem sie kollaborieren wollen.</strong>&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent Link to How to Save Local Newspapers" rel="bookmark" href="http://www.newspaperdeathwatch.com/how-to-save-local-newspapers.html">How to Save Local Newspapers</a></h4>
<p>Bobby Carlton, eine PR-Agentin in New England, bringt lokale StartUps und potenzielle Investoren zusammen. Ihre &#8220;Mass Innovation Nights&#8221; wurde mitten in der Rezession ein immenser Erfolg. Zeitungsveteran und <em>Newspaper Death Watch</em> Blogger Paul Gillin hält es für einen Fehler, dass lokale Verlage eine solche Geschäftsidee, die eigentlich in ihren Kompetenzbereich fällt, einfach links liegen lassen: &#8220;<strong>Her success demonstrates how news publishers can reinvent themselves and survive – maybe even thrive – but only if they have completely rethink what they do.</strong>&#8221; Das klingt nicht unähnlich den B2B &#8220;revenue opportunities&#8221;, die Jeff Jarvis und sein studentisches Team im Projekt <a href="http://newsinnovation.com/models/"><strong>&#8220;New Business Models for News&#8221;</strong></a> entwickeln.</p>
<h4 style="font-size: 14px;"><a href="http://www.technologyreview.com/blog/guest/"><strong><strong>Why Twitter Is the Future of News</strong></strong></a></h4>
<p>Twitter ist beim Verbreiten von Nachrichten höchst effektiv, berichtet die <em>Technology Review</em><strong><strong> </strong></strong>über eine neue Twitter-Studie. Mehr als 94 Prozent aller Twitternutzer weltweit sind demnach über weniger als fünf Knotenpunkte mit jedem beliebigen anderen Twitternutzer verbunden. Das heißt:  <strong>über höchstens fünf Retweets einer Nachricht können theoretisch fast alle der über 100 Millionen Twitternutzer erreicht werden</strong>. Als Datenbasis dienten sämtliche im Juli 2009 verfassten Tweets. Die Erkenntnis, dass jeder jeden über nur wenige Ecken kennt<strong><strong> &#8211; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Six_degrees_of_separation">&#8220;Six degrees of separation&#8221;</a></strong></strong> -  ist allerdings schon über 80 Jahre alt.</p>
<h4><a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/paid_content_studie_gratis_war_gestern">Paid-Content-Studie: Gratis war gestern</a></h4>
<p>Paid Content I: Die Medienberater Robin Meyer-Lucht und Katja Riefler haben für den Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (<strong>BDZV</strong>) eine <strong>Paid-Content-Studie</strong> erstellt, die <em>W&amp;V </em>vorstellt. Demnach sind nur sieben Prozent der 124 befragten Verlage &#8220;Paid-Content-Verweigerer&#8221; ohne jegliche Pläne, die Nutzer für digitale Agebote zahlen zu lassen, 40 Prozent haben bereits oder planen kostenpflichtige iPhone-Apps. Die Zahlungsbereitsschaft in der Internet-Gemeinde werde &#8220;deutlich unterschätzt&#8221;, zitiert <em>W&amp;V</em> Meyer-Lucht: &#8220;<strong>Entscheidend sei, Bezahlangebote auf die jeweiligen Nutzergruppen abzustimmen</strong>, etwa auf den &#8220;Randnutzer&#8221;, der eine Zeitungs-Website bis zu drei Mal im Monat besucht, oder auf die rund 15 Prozent der Stammnutzer, die es im gleichen Zeitraum auf bis zu 100 Besuche bringen.&#8221; Mit Link zu einer Paid-Content-Umfrage.</p>
<h4><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,691413,00.html">Ebay-Erfinder gründet Online-Zeitung</a></h4>
<p>Paid Content II: Ebay-Gründer Pierre Omidyar geht mit seinem Paid-Content-Modell gleich in die vollen und verlangt für den Zugang zu seinem neuen diskussionbasierten Onlineportal <a href="http://www.civilbeat.com"><strong>civilbeat.com </strong></a> in Honolulu, Hawaii monatlich 20 Dollar. Die Qualität der Diskussionen soll durch ein Verbot anonymer Kommentare gesteigert werden. Chefredakteur ist <a href="http://www.johntemple.net"><strong>John Temple</strong></a>, zuvor in gleicher Funktion bei der eingestellten Zeitung <em>Rocky Mountain News</em>.</p>
<h4><a href="http://www.telemedicus.info/article/1727-Wissenschaftler-stellen-Urheberrechtsmodell-fuer-Europa-vor.html">Wissenschaftler stellen Urheberrechtsmodell für Europa vor</a></h4>
<p><em>Telemedicus</em> berichtet über einen „<strong>European Copyright Code</strong>”, den namhafte Rechtswissenschaflter aus ganz Europa vorgestellt haben: &#8220;Der Entwurf könnte als Modell für ein neues vollkommen einheitliches Urheberrecht dienen.&#8221; Offenbar wurde hier erstmals ein ernsthafter Versuch unternommen, <strong>das kontinentaleuropäische Urheberrecht und das anglo-amerikanische Copyright in der global-digitalen Welt miteinander in Einklang zu bringen</strong>. Mit Link zur Studie (pdf).</p>
<h4><a href="http://www.reportingonhealth.org/blogs/health-journalists-meet-your-competition-0">The Accidental Wonk: Health Policy for Journalists</a></h4>
<p>Content Farm I:<strong> Wer schreibt eigentlich für Content Farmen wie Demand Media und Answers.com</strong>, wenn es nicht vornehmlich Journalisten sind? Zum Beispiel Medizin-Laboranten. Adam Cloe produziert einen typischen 30-Dollar-Beitrag in einer halben Stunde, während er im Labor auf seine Eiweißketten achtet, und spart die Honorare für seine Hochzeit.</p>
<h4><a href="http://adage.com/mediaworks/article?article_id=143565">More Publishers Trying Outsourced Journalism</a></h4>
<p>Content Farm II: <strong>Die meisten Verlage schimpfen zwar über die Konkurrenz der nachfrage-basierten Content-Modelle.</strong> Deren Dauerpräsenz in den Suchergebnissen und damit verbundenen hohen Werbeumsätzen hätten sie aber dennoch gerne. <strong>Einige US-Medien probieren es jetzt mit Kooperation</strong>: Thomson Reuters, Cox Newspapers und Hachette Filipacchi veröffentlichen Beiträge von Associated Content &#8211; &#8220;one of several companies, such as Demand Media and AOL&#8217;s SEED, that mines reporting from masses of freelancers for as little as $5 a story&#8221;, berichtet Advertising Age. <em>USA Today</em> kooperiert schon länger mit Demand Media.</p>
<h4><a href="http://www.ojr.org/ojr/people/grasty/201004/1845/">Is the future of digital news collaborative?</a></h4>
<p>Kollaborativer Journalismus wird auf digitalen Plattformen immer wichtiger. In den USA hat jetzt die  Journalistenschule  <strong><a href="http://annenberg.usc.edu/News%20and%20Events/News/100416Stroome.aspx">USC Annenberg verkündet</a></strong> , dass sie als erste<strong> eine neue Plattform einsetzt, die kollaboratives Arbeiten mit semi-professionellen Mitarbeitern erleichtert</strong>. Tom Grasty, Co-Entwickler der Plattform <strong><a href="http://stroome.com/">Stroome</a></strong> stellt sie im Online Journalism Blog vor.</p>
<h4><a href="http://stefanmey.wordpress.com/2010/05/02/deutsches-flattr-ranking/">Eine Art deutsches Flattr-Ranking oder: die ersten Schritte eines Giganten?</a></h4>
<p>Stefan Mey hat ein <strong>Ranking der meistgeflattrten deutschsprachigen Blogbeiträge</strong> erstellt und analysiert die Mechanismen des freiwilligen Micropayment-Dienstes. &#8220;Es zeigen sich einige interessante Muster, die teilweise denen bei Kachingle ähneln&#8221;, schreibt Mey: &#8220;A) „Deutsche Blogs und Websites sind überproportional vertreten.“ [...] B) „Das System ist noch sehr selbstreferenziell.“ [...] C) Die deutschen Alist-Blogs beteiligen sich rege. [...] Anders als bei Kachingle finden sich bei Flattr von Anfang auch einige der großen Blogs aus den Deutschen Blogcharts: <em>Netzwertig</em>, <em>Carta</em>, <em>die Gefühlskonserve</em> und <em>Wirres</em> sind vertreten. <strong>Die zukünftigen Flattr-Rankings werden die Verlinkungsstrukturen der Blogosphäre sicher nicht eins-zu-eins abbilden, doch ist es wahrscheinlich, dass die &#8216;neuen&#8217; tendenziell die &#8216;alten&#8217; Stars sein werden.</strong>&#8221; Stefan Mey erstellte vorige Woche auch die &#8220;<a href="http://stefanmey.wordpress.com/2010/04/26/kachingle-deutscheng-charts/"><strong>Deutschen Kachingle-Charts</strong></a>&#8220;.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/spierzchala/317971777/">Flickr / spierzchala</a></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+Brain+Drain+in+Verlagen+http://bit.ly/anvTDq" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+Brain+Drain+in+Verlagen+http://bit.ly/anvTDq" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart: Brain Drain in Verlagen';
var flattr_dsc = 'Top-Tipp: Matthias Spielkamp über Brain Drain in Verlagen: &#8220;Journalisten nicht wie Bittsteller behandeln&#8221; Kress online hat Matthias Spielkamps aufrüttelnde Rede vom Publisher&#8217;s Forum mit Links zu weiterführenden Beiträgen versehen und online gestellt. Spielkamp konstatiert einen drohenden Abfluss von gut ausgebildeten und leidenschaftlichen Journalisten, die nicht in Festanstellungen stehen. Den Verlagen geht es um die Ausbeutung [...]';
var flattr_tag = 'Alan Rusbridger,Answers.com,Associated Content,BDZV,Brain Drain,Charlie Rose,Content Farm,Demand Media,Deutsche Kachingle-Charts,Flattr,flattr-ranking,kollaborativer Journalismus,Leistungsschutzrecht,Mass Innovation Nights,New Business Modesl for News,Paid Content,Publisher\'s Forum,six degrees of separation,Stroome,Total Buy-out,Twitter,Twitter-Studie,Urheberrecht,USC Annenberg';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/05/02/linktipps-zum-wochenstart-brain-drain-in-verlagen/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/05/02/linktipps-zum-wochenstart-brain-drain-in-verlagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Twitter für Medienunternehmen: Social Media Forum 2010</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/03/23/twitter-fur-medienunternehmen-social-media-forum-2010/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/03/23/twitter-fur-medienunternehmen-social-media-forum-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 08:12:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Forum]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter für Medienunternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter-Strategien]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter-Tools]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2468</guid>
		<description><![CDATA[Warum sollen Medien twittern? Wie baut man eine Fangemeinde über Twitter auf? Von wem kann ich lernen (Best Cases)? Wie kann man Twitter für die journalistische Recherche nutzen? Welche Tools erweitern die Funktionalität von Twitter? Solche Fragen werden in dieser Präsentation beantwortet. Ich habe sie am 22. März in einem Seminar zum Auftakt des Social [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="__ss_3513270" style="width: 425px;">Warum sollen Medien twittern? Wie baut man eine Fangemeinde über Twitter auf? Von wem kann ich lernen (Best Cases)? Wie kann man Twitter für die journalistische Recherche nutzen? Welche Tools erweitern die Funktionalität von Twitter? Solche Fragen werden in dieser Präsentation beantwortet. Ich habe sie am 22. März in einem Seminar zum Auftakt des <a href="http://www.socialmediaforum.de/index.html"><strong>Social Media Forum</strong></a> in Hamburg gezeigt.</div>
<div style="width: 425px;"><strong><a title="Twitter für Medienunternehmen : Social Media Forum 2010" href="http://www.slideshare.net/mauisurfer/twitter-fr-medienunternehmen-social-media-forum-2010">Twitter für Medienunternehmen : Social Media Forum 2010</a></strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=twitterfrmedienunternehmensocialmediaforum-100322142748-phpapp01&amp;stripped_title=twitter-fr-medienunternehmen-social-media-forum-2010" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=twitterfrmedienunternehmensocialmediaforum-100322142748-phpapp01&amp;stripped_title=twitter-fr-medienunternehmen-social-media-forum-2010" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<div id="__ss_3513270" style="width: 425px;">
<div style="padding:5px 0 12px">View more <a href="http://www.slideshare.net/">presentations</a> from <a href="http://www.slideshare.net/mauisurfer">Ulrike Langer</a>.</div>
<div style="padding:5px 0 12px">Circa 20 Folien stammen aus meinem <a href="http://medialdigital.de/2010/02/23/trends-im-onlinejournalismus-folien-meines-seminars-an-der-rtl-journalistenschule/"><strong>Seminar für die RTL-Volontäre</strong></a>.</div>
<div style="padding:5px 0 12px">Anmerkung für Windows-Nutzer:</div>
<div style="padding:5px 0 12px">Bitte beachten: Die Folien sind mit Keynote erstellt. Dieser Link führt zu den gleichen Folien als <a href="http://www.slideshare.net/mauisurfer/twitter-fr-medienunternehmen-als-pdf"><strong>pdf-Version zum Download</strong></a>.</div>
</div>
<p><script src="http://widgets.backtype.com/tweetcount.js" type="text/javascript"></script></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Twitter+f%C3%BCr+Medienunternehmen%3A+Social+Media+Forum+2010+http://bit.ly/9xMR92" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Twitter+f%C3%BCr+Medienunternehmen%3A+Social+Media+Forum+2010+http://bit.ly/9xMR92" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Twitter für Medienunternehmen: Social Media Forum 2010';
var flattr_dsc = 'Warum sollen Medien twittern? Wie baut man eine Fangemeinde über Twitter auf? Von wem kann ich lernen (Best Cases)? Wie kann man Twitter für die journalistische Recherche nutzen? Welche Tools erweitern die Funktionalität von Twitter? Solche Fragen werden in dieser Präsentation beantwortet. Ich habe sie am 22. März in einem Seminar zum Auftakt des Social [...]';
var flattr_tag = 'Social Media Forum,Twitter,Twitter für Medienunternehmen,Twitter-Strategien,Twitter-Tipps,Twitter-Tools';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/03/23/twitter-fur-medienunternehmen-social-media-forum-2010/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/03/23/twitter-fur-medienunternehmen-social-media-forum-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart: Publizieren ohne Orchester</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/03/21/linktipps-zum-wochenstart-publizieren-ohne-orchester/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/03/21/linktipps-zum-wochenstart-publizieren-ohne-orchester/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 16:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Alan Rusbridger]]></category>
		<category><![CDATA[Augmented Reality]]></category>
		<category><![CDATA[backchannel]]></category>
		<category><![CDATA[crowd-funding]]></category>
		<category><![CDATA[crowdsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[data journalism]]></category>
		<category><![CDATA[database journalism]]></category>
		<category><![CDATA[Datenbank-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Spaltung]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Graben]]></category>
		<category><![CDATA[Echtzeitsuche]]></category>
		<category><![CDATA[Elektrischer Reporter]]></category>
		<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<category><![CDATA[Gary Vaynerchuk]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Jay Rosen]]></category>
		<category><![CDATA[Journalism 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismuswandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kachingle]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtenagenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Owni.fr]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Politcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Printwandel]]></category>
		<category><![CDATA[Rückkanal]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Mythos]]></category>
		<category><![CDATA[Spendenfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[SXSW]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitterwall]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfgang Blau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2457</guid>
		<description><![CDATA[Viel stärker mit den Lesern kommunizieren &#8220;Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die einzige Möglichkeit, zu musizieren, darin besteht, sich einem Orchester anzuschließen. Das war Journalismus vor zehn Jahren&#8220;, zitiert der Standard (in einer APA Agenturmeldung) den Zeit Online Chefredakteur Wolfgang Blau, in einem Bericht  von der internationalen Fachkonferenz &#8220;Journalism 2020&#8220;. Auch Guardian [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Musiker.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2461" title="Musiker" src="http://medialdigital.de/wp-content/Musiker-300x185.jpg" alt="Musiker" width="300" height="185" /></a></h4>
<h4><a href="http://derstandard.at/1268700983758/Journalism-2020-Viel-staerker-mit-den-Lesern-kommunizieren">Viel stärker mit den Lesern kommunizieren</a></h4>
<p>&#8220;<strong>Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die einzige Möglichkeit, zu musizieren, darin besteht, sich einem Orchester anzuschließen. Das war Journalismus vor zehn Jahren</strong>&#8220;, zitiert der <em>Standard </em>(in einer APA Agenturmeldung) den <em>Zeit Online </em>Chefredakteur Wolfgang Blau, in einem Bericht  von der <strong>internationalen Fachkonferenz &#8220;Journalism 2020</strong>&#8220;. Auch <em>Guardian</em> Chef Alan Rusbridger saß auf dem Podium. Außer dem Resümmee der Diskussion verlinkt der <em>Standard </em>auch die sehenswerten Videos dazu und sein lesenswertes Interview mit Rusbridger: <a href="http://derstandard.at/1268402744444/derStandardat-Interview-Angebot-an-Leser-muss-sich-radikal-veraendern"><strong>&#8220;Angebot an Leser muss sich radikal verändern&#8221;</strong></a></p>
<h4><a href="http://bjoern-sievers.de/2010/03/19/warum-das-dilemma-der-agenturen-die-zukunft-der-medien-weist/">Warum das Dilemma der Nachrichtenagenturen in die Zukunft der Medien weist</a></h4>
<p>Björn Sievers analysiert die <strong>prekäre Position von Nachrichtenagenturen </strong>zwischen zahlenden (Print-)Kunden und Aggregatoren: &#8220;Das ganze System funktioniert so lange wie Zeitungen noch funktionieren (und die Onlineportale von den meisten lokalen und regionalen Medien eher Feigenblätter als erst gemeinte Versuche mit Onlinejournalismus sind).&#8221;</p>
<h4><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/03/19/google-fuehrt-echtzeitsuche-in-deutschland-ein.aspx">Google führt Echtzeitsuche in Deutschland ein</a></h4>
<p>Am 19. März hat Google die Echtzeitsuche in seinem deutschsprachigen Dienst gestartet. Im englischsprachigen Google können Nutzer schon länger <strong>Status-Updates von Twitter, Facebook, Friendfeed und anderen Echtzeitnetzwerken optional in den Suchergebnissen anzeigen lassen.</strong> <em>Netzökonom</em> Holger Schmidt (Überschriftenlink): &#8220;Spannend wird nun sein, ob das Auftauchen in Google neuen Schub für Twitter bedeutet. Auf jeden Fall werden die Tweets damit für ein größeres Publikum sichtbar. Zusammen mit Twitters Plattformdienst <a href="http://blog.twitter.com/2010/03/anywhere.html" target="_blank">@anywhere</a> könnte die Präsenz des Kurznachrichtendienstes im Netz damit kräftig steigen.&#8221; <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,684400,00.html"><strong>Spiegel Online berichtet ebenfalls</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://carta.info/24218/mehr-werbung-wagen-medien-internet/">Mehr Werbung wagen: Paid Content wird Online-Medien nicht helfen</a></h4>
<p>&#8220;<strong>Paid Content, Apps und das Leistungsschutzrecht werden es nicht richten</strong>&#8220;, behauptet Unternehmensberater Matthias Schwenk in einem Beitrag für <em>Carta</em>. Der Unternehmensberater plädiert für &#8220;<strong>mehr Innovation in Sachen Online-Werbung</strong>&#8220;. Denn: &#8220;Warum auch soll ein Werbekunde für eine wenige Quadratzentimeter große Fläche ähnlich viel bezahlen wie für eine ganz- oder doppelseitige Anzeige in einer Zeitung bzw. Zeitschrift?&#8221;</p>
<h4><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/03/19/interview-nicolas-kayser-bril-head-of-datajournalism-at-owni-fr/">Interview: Nicolas Kayser-Bril, head of datajournalism at Owni.fr</a></h4>
<p><em>Owni.fr</em> ist ein neues französisches Nachrichtenportal, das sich selbst als &#8220;offener Think-Tank&#8221; bezeichnet. <strong>Das Portal nutzt die ganze Bandbreite computergestützter Berichterstattungsmöglichkeiten</strong>:  Audio-Slideshows, Datenbankjournalismus, Widgets, Facebook-Apps und mehr. Ein Interview mit dem Datenbank-Journalismus-Chef bei <em>Online Journalism Blog</em> darüber, was heute möglich ist aber noch selten genutzt wird.</p>
<h4><a href="http://www.poynter.org/column.asp?id=31&amp;aid=179804"><span>What 15 Journalists Took Home from South by Southwest</span></a></h4>
<p>15 lesenswerte Fazits, was amerikanische Journalisten und Medienmacher an Erkenntnissen von der <strong>Digitalkonferenz SXSW</strong> mitgenommen haben. Bei <em>Poynter Online</em>.</p>
<h4><a href="http://journalism.nyu.edu/pubzone/weblogs/pressthink/2010/03/17/backchannel.html">How the Backchannel Has Changed the Game for Conference Panelists</a></h4>
<p>Seit es <strong>Twitterwalls auf Konferenzen</strong> gibt, haben sich die Spielregeln für Redner und Panelisten auf Konferenzen geändert, glaubt Jay Rosen, Journalismusprofessor an der New York University. Gute Redner bekommen unmittelbares Lob aus der Twittersphäre, langweilige Sprecher aber auch den geballten Unmut der Masse zu spüren, noch während sie vortragen. Doch &#8220;crowdsourcing&#8221; (den Schwarm einbeziehen) kann Redner schon im Vorfeld vor groben Fehlern bewahren. Rosen beschreibt, wie er vor seiner Rede auf der Digitalkonferenz SXSW in Austin die Grobfassung seines Vortrags auf seinem Blog veröffentlichte und <strong>Feedback aus dem Rückkanal in die endgültige Fassung einbezog</strong>.</p>
<h4><a href="http://www.tns-infratest.com/presse/presseinformation.asp?prID=741">Studie: Große Mehrheit der Deutschen ist nicht Teil der digitalen Gesellschaft</a></h4>
<p>Da Sie diese Linktipps hier in einem Blog lesen, gehören Sie wahrscheinlich zu den &#8220;<strong>Trendnutzern</strong>&#8220;, den &#8220;<strong>digitalen Profis</strong>&#8221; oder zur &#8220;<strong>digitalen Avantgarde</strong>&#8220;, aber auf jeden Fall zu einer <strong>Minderheit</strong>. (Hinter dem Überschriftenlink verbergen sich Meldung und Download-Link zum pdf der <strong>Studie „Digitale Gesellschaft in Deutschland – Sechs Nutzertypen im Vergleich“</strong>).</p>
<h4><a href="http://psmithjournalist.com/2010/03/kachingle-a-route-to-revenue-through-community-crowd-funding/">Kachingle: A route to revenue through community crowd-funding</a></h4>
<p>Der freie Londoner Journalist Patrick Smith, beschreibt den Finanzierungsbeitrag, den Kachingle und ähnliche Dienste für Blogs und Websites leisten können: &#8220;<strong>This isn’t a silver bullet </strong>or a solution to the very many problems of supporting semi/professional online content. That will take a long list of different revenue sources and practices – Google ads is one answer, self-managed display ad platforms like <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/rickwaghorn.co.uk');" href="http://rickwaghorn.co.uk/2010/03/18/one-tiny-little-milesone-on-the-streets-of-lichfield-this-evening-perhaps-we-dont-all-need-to-bow-to-our-former-masters-pay-rent-to-our-lords/">Addiply</a> are another and direct payments will play a role too. <strong>It’s all part of the move from not-for-profit to <a onclick="javascript:pageTracker._trackPageview('/outbound/article/paidcontent.co.uk');" href="http://paidcontent.co.uk/article/419-a-local-ad-network-for-local-people-addiply-raises-its-hand/">not-for-loss</a>…</strong>&#8221; Hierzulande befindet sich Kachingle im geschlossenen Betatest mit <em>Carta</em>.</p>
<h4><a href="http://blinkenlichten.com/der-elektrische-reporter-macht-ein-paeuschen">Der elektrische Reporter macht ein Päuschen</a></h4>
<p>Mario Sixtus erläutert, warum die Folge 208 de<em>s Elektrischer Reporter </em>über<em> </em><strong>Augmented Reality</strong> die vorerst letzte ist: &#8220;Nach dreieinhalb Jahren ging mir die Kunstfigur &#8220;Elektrischer Reporter&#8221;, also dieser Typ, der hölzern <strong>verschwurbeltes Fernsehsprech</strong> von sich gibt, zunehmend auf den Senkel.&#8221; Und: &#8220;Für ein winziges Team wie das unsere hieß das: permanenter Ausnahmezustand, Leben im Hamsterrad seit über einem Jahr.&#8221; Wer in verschwurbeltem Fernsehsprech (aber ohne überflüssigen Fachjargon) sehen und hören möchte, was <strong>angereicherte Realität</strong> eigentlich ist, klickt <a href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/208/"><strong>hier</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://blog.kooptech.de/2010/03/vielleicht-doch-ein-missverstaendnis-nachtgedanken-nach-dem-politcamp-2010/">Vielleicht doch ein Missverständnis. Nachgedanken zum Politcamp 2010.</a></h4>
<p>Das Fazit vom Nikolaus Huss bei <em>Kooptech </em>zum ersten Tag des Berliner <strong>PolitCamp</strong>: &#8220;Politik trifft Web 2.0. Schön, dass wir geredet haben. Und schade, dass wir nichts verstanden haben. Aber das kann ja noch anders werden. <strong>Wenn die Selbstreferentialität der Web2.0-Gemeinde endlich mal ein Ende findet.&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://www.businessinsider.com/the-25-new-york-city-startups-to-watch-2010-3">The 20 Hot New York City Startups You Need To Watch</a></h4>
<p>Der <em>Business Insider</em> stellt <strong>20 interessante Startups aus der New Yorker Tech-Szene </strong>vor. &#8220;You won&#8217;t see the richest, most established startups here &#8212; companies like Associated Content and Gilt have already &#8220;graduated&#8221; for our purposes. But each of the following 20 companies is doing something which has the people we spoke to excited, wondering if they could be the next big name in tech.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.bwlzweinull.de/index.php/2010/03/18/gary-vaynerchuk-erfolg-social-media/">Gary Vaynerchuk: Erfolg und Social Media Erfolg</a></h4>
<p>Matthias Schwenk rückt den Mythos um den wohl weltbekanntesten Online-Weinhändler aus New Jersey gerade: &#8220;Gerne wird er als Beispiel angeführt, wenn es darum geht, <strong>den Erfolg von Social Media zu belegen</strong>. Leider nimmt man es dabei mit der Wahrheit nicht immer so ganz genau, so dass gerne mal der Eindruck vermittelt wird, <strong>Gary sei erst mit seinem <a href="http://tv.winelibrary.com/">Video-Blog</a> (Wine Library TV) so richtig reich und berühmt geworden. Das aber stimmt nicht ganz</strong>.&#8221;</p>
<p>Foto: <a href="http://images.google.com/imgres?imgurl=http://farm4.static.flickr.com/3291/2438263317_2b01a016e8.jpg&amp;imgrefurl=http://www.flickr.com/photos/circulating/2438263317/&amp;usg=__A8tUHH_LSKFMBJbdwooOyb520ds=&amp;h=309&amp;w=500&amp;sz=103&amp;hl=de&amp;start=26&amp;sig2=6LRdlX33Gl7xWFtelYBrJw&amp;itbs=1&amp;tbnid=PfuzVxZf2GxBnM:&amp;tbnh=80&amp;tbnw=130&amp;prev=/images%3Fq%3Dmusicians%26start%3D21%26hl%3Dde%26sa%3DN%26gbv%3D2%26as_rights%3D%28cc_publicdomain%257Ccc_attribute%257Ccc_sharealike%257Ccc_noncommercial%257Ccc_nonderived%29%26as_st%3Dy%26ndsp%3D21%26tbs%3Disch:1&amp;ei=PUimS6WiGpWQmwPatqDvCQ">circulating / Flickr</a></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+Publizieren+ohne+Orchester+http://bit.ly/axvGh9" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart%3A+Publizieren+ohne+Orchester+http://bit.ly/axvGh9" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart: Publizieren ohne Orchester';
var flattr_dsc = 'Viel stärker mit den Lesern kommunizieren &#8220;Stellen Sie sich eine Welt vor, in der die einzige Möglichkeit, zu musizieren, darin besteht, sich einem Orchester anzuschließen. Das war Journalismus vor zehn Jahren&#8220;, zitiert der Standard (in einer APA Agenturmeldung) den Zeit Online Chefredakteur Wolfgang Blau, in einem Bericht  von der internationalen Fachkonferenz &#8220;Journalism 2020&#8220;. Auch Guardian [...]';
var flattr_tag = 'Alan Rusbridger,Augmented Reality,backchannel,crowd-funding,crowdsourcing,data journalism,database journalism,Datenbank-Journalismus,digitale Gesellschaft,digitale Spaltung,digitaler Graben,Echtzeitsuche,Elektrischer Reporter,Feedback,Gary Vaynerchuk,Google,Jay Rosen,Journalism 2020,Journalismuswandel,Kachingle,Leistungsschutzrecht,Nachrichtenagenturen,Onlinewerbung,Owni.fr,Paid Content,Politcamp,Printwandel,Rückkanal,Social Media Erfolg,Social Media Mythos,Spendenfinanzierung,SXSW,Twitter,Twitterwall,Wolfgang Blau';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/03/21/linktipps-zum-wochenstart-publizieren-ohne-orchester/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/03/21/linktipps-zum-wochenstart-publizieren-ohne-orchester/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Meine Social Media Policy</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/03/10/meine-social-media-policy/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/03/10/meine-social-media-policy/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitales Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Blogs]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Foursquare]]></category>
		<category><![CDATA[Friendfeed]]></category>
		<category><![CDATA[LinkedIn]]></category>
		<category><![CDATA[Posterous]]></category>
		<category><![CDATA[Slideshare]]></category>
		<category><![CDATA[Social media policy]]></category>
		<category><![CDATA[soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzungskriterien]]></category>
		<category><![CDATA[Vimeo]]></category>
		<category><![CDATA[Xing]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2363</guid>
		<description><![CDATA[Wer in mehreren sozialen Netzwerken intensiv unterwegs ist, wird das Phänomen wahrscheinlich kennen: Jeden Tag hat man Anlass, sich bei vielen Twitter-Nutzern zu bedanken. Oder man bekommt Anfragen von Leuten, von denen man noch nie oder nur flüchtig gehört hat, sich doch bitte bei Facebook oder Foursquare zu vernetzen. Man wird von anderen Bloggern gebeten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/1ccd6e7c6c8f434bab4c1727532e4261" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/icons.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2366" title="icons" src="http://medialdigital.de/wp-content/icons.png" alt="icons" width="359" height="218" /></a></p>
<p>Wer in mehreren sozialen Netzwerken intensiv unterwegs ist, wird das Phänomen wahrscheinlich kennen: Jeden Tag hat man Anlass, sich bei vielen Twitter-Nutzern zu bedanken. Oder man bekommt Anfragen von Leuten, von denen man noch nie oder nur flüchtig gehört hat, sich doch bitte bei Facebook oder Foursquare zu vernetzen. Man wird von anderen Bloggern gebeten, einen gegenseitigen Linktausch vorzunehmen oder sich gegenseitig in die Blogroll aufzunehmen. Wie geht man damit um als halbwegs öffentliche Person? So, dass man sich noch in seinen eigenen Nachrichtenströmen und Netzwerken zuhause fühlen kann? Aber auch so, dass es nachvollziehbar ist und möglichst niemanden vor den Kopf stößt? Ich habe das jetzt mal aufgeschrieben. Dies sind meine persönlichen Profile (s. auch Buttons in der rechten Randspalte) und Vernetzungskriterien &#8211; sozusagen meine Social Media Policy.</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/twitter-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2370" title="twitter-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/twitter-32x32.png" alt="twitter-32x32" width="32" height="32" /></a>Twitter</h4>
<p>Da ich mittlerweile über 800 Nutzern folge, bin ich ziemlich restriktiv geworden, wem ich zurückfolge. Ich schaue mir fast immer die Timeline an und folge in der Regel zurück, wenn:</p>
<ul>
<li>ich den Nutzer persönlich kenne und schätze</li>
<li>aus der Kurzbio und aus der verlinkten Webseite hervorgeht, dass diese Person für mich fachlich relevant ist</li>
<li>die Tweets für mich interessant und fachlich relevant sind</li>
<li>die Tweets relevante Links enthalten, die ich nicht schon seit einer Woche kenne</li>
</ul>
<p>Ich folge in der Regel <strong>nicht</strong> zurück, wenn:</p>
<ul>
<li>das Profilbild fehlt</li>
<li>kein Klarname auf der Profilseite steht</li>
<li>kein Link zu einer Webseite führt (kann auch ein Xing-Profil etc. sein)</li>
<li>zu viel Privates getwittert wird</li>
<li>das Twitter-Account nur oder überwiegend Marketingzwecken dient</li>
<li>derjenige weit mehr Nutzern folgt als ihm zurückfolgen</li>
<li>derjenige mehr als 2000 Nutzern folgt (wie kann er/sie dann ernsthaft an meinen Tweets interessiert sein?)</li>
<li>derjenige nur sporadisch twittert</li>
<li>derjenige sich zwar &#8220;Social Media Expert&#8221; nennt, aber erst seit kurzem twittert und/oder kaum Follower hat</li>
</ul>
<p>Da ich mich ernsthaft bemühe, meine Timeline möglichst unter 800 Friends zu halten (momentan bin ich wieder drüber), entfollowe ich auch Nutzern wieder. Bitte nicht persönlich nehmen: Das bedeutet nur, dass derjenige auf Dauer doch nicht zu meinem persönlichen Nutzungsverhalten passt.</p>
<ul>
<li>Was ich bei Twitter immer und zuverlässig tue: Ich reagiere auf DMs, die wirklich an mich persönlich gerichtet sind (es gibt ja auch die neue Unsitte der Massen-DMs&#8230;)</li>
<li>Ich bemühe mich, Fragen zu beantworten, sofern ich das kann (auch zeitlich).</li>
</ul>
<p>Was ich künftig bei Twitter <strong>nicht</strong> mehr tun werde:</p>
<ul>
<li>Ich schätze wirklich jeden Retweet, jede Erwähnung und jede Followfriday-Nennung, aber werde mich nur noch in Ausnahmefällen dafür öffentlich bedanken. Ich habe das ohnehin nie konsequent getan, und es geht auch nicht mehr, weil es einfach zuviel wird. So nett diese öffentlichen Danksagungen auch sind &#8211; für diejenigen, denen gedankt wird &#8211; so langweilig sind sie bestimmt für alle anderen, die meine Timeline mitlesen.</li>
</ul>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/feed-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2371" title="feed-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/feed-32x32.png" alt="feed-32x32" width="32" height="32" /></a>Blogs</h4>
<p>Ganz einfach: Ich verlinke nur Texte, die inhaltlich zum Thema passen. In meiner Blogroll stehen nur Blogs, die ich empfehle und die außerdem inhaltlich zu diesem Blog passen. (Das ist nicht unbedingt ein Qualitätsurteil, ich lese regelmäßig noch ca. 200 weitere Blogs zumindest diagonal). Ich mache keine Linktausche und verkaufe auch keine Links.</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/xingblogbeitrag.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2375" title="xingblogbeitrag" src="http://medialdigital.de/wp-content/xingblogbeitrag.png" alt="xingblogbeitrag" width="32" height="32" /></a>Xing</h4>
<p>Hier gehe ich recht locker mit Kontakten um. Wer sich aus rein beruflichen Gründen mit mir vernetzen möchte, auch wenn wir uns nicht kennen &#8211; dies ist die Plattform dafür. Allerdings bin ich seit einiger Zeit kein Premium-Mitglied mehr, kann also über Xing keine Nachrichten schreiben und verlagere den Nachrichtenaustausch immer gleich auf Email.</p>
<h4><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/linkedin-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2372" title="linkedin-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/linkedin-32x32.png" alt="linkedin-32x32" width="32" height="32" /></a>LinkedIn</strong></h4>
<p>Hier gilt das Gleiche wie bei Xing, außer dass ich bei LinkedIn noch nie zahlendes Mitglied war.</p>
<h4><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/facebook-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2373" title="facebook-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/facebook-32x32.png" alt="facebook-32x32" width="32" height="32" /></a>Facebook </strong></h4>
<p>Etwas schwieriger, weil hierhin alle Kontakte zu migrieren scheinen. Das ist einerseits schön, weil ich Facebook im Gegensatz zu Xing und LinkedIn wirklich aktiv nutze und dort auch nennenswert Zeit verbringe. Andererseits habe ich Facebook früher nur dazu genutzt, um mit meinen internationalen Freunden (echten Freunden, nicht unbedingt aus der Medienszene) in Kontakt zu bleiben. Diese Trennung lässt sich nicht mehr aufrecht erhalten. Ich vernetze mich inzwischen bei Facebook nach ähnlichen Kriterien wie bei Twitter, allerdings restriktiver. Meine beruflichen Facebook-Freunde sind nur Leute, die ich persönlich kenne &#8211; wir haben uns schon mal auf einem Kongress längere Zeit unterhalten, wir pflegen einen intensiven Austausch per Twitter, wir haben ohnehin beruflich miteinander zu tun, etc. Wen ich nicht kenne: über neue Fans meiner <strong>Facebook-Seite</strong> (s. rechte Randspalte) freue ich mich natürlich immer&#8230;</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/foursquare4.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2381" title="foursquare4" src="http://medialdigital.de/wp-content/foursquare4.png" alt="foursquare4" width="36" height="35" /></a>Foursquare</h4>
<p>Damit experimentiere ich noch. Interessiert bin ich vor allem an Kontakten in Köln, aus meinem engeren beruflich-privaten Netzwerk und in Städten, in denen ich häufiger bin: Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Frankfurt, München. Bisher nutze ich es noch kaum, aber das soll sich ändern. Hier der <a href="http://foursquare.com/user/mauisurfer25"><strong>Link</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/posterous-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2374" title="posterous-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/posterous-32x32.png" alt="posterous-32x32" width="32" height="32" /></a>Posterous</h4>
<p>Das nutze ich weniger als anfangs gedacht. Es gibt halt doch eher wenig Themen, die zu lang sind für einen Tweet, aber auch keinen eigenen Blogbeitrag  rechtfertigen. Dennoch soll ein Hinweis auf <a href="http://ulrikelanger.posterous.com/"><strong>Ulrike&#8217;s Posterous</strong></a> nicht fehlen.</p>
<p><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/friendfeedblogbeitrag.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2376" title="friendfeedblogbeitrag" src="http://medialdigital.de/wp-content/friendfeedblogbeitrag.png" alt="friendfeedblogbeitrag" width="32" height="32" /></a>Friendfeed</strong></p>
<p>Ich will ehrlich sein: Bei <a href="http://friendfeed.com/ulrikelanger"><strong>Friendfeed</strong></a> läuft mein Twitterfeed ein, das bringt auch ein bisschen Traffic auf diese Seite. Ab und zu klicke ich dort auch auf eine Nachricht, wenn ich sie zufällig sehe (Friendfeed ist ein Widget auf meiner iGoogle-Startseite und dort werden immer die drei neuesten Nachrichten angezeigt) aber darüber hinaus erschließt sich mir der Zusatznutzen von Friendfeed gegenüber Twitter und Facebook nicht wirklich.</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/vimeo-32x32.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2367" title="vimeo-32x32" src="http://medialdigital.de/wp-content/vimeo-32x32.png" alt="vimeo-32x32" width="32" height="32" /></a> Vimeo</h4>
<p>Dort habe ich inzwischen einen Kanal und stelle vor allem Interviews mit Medienmachern und Medieninnovatoren ein (nichts Privates!). Wer vor allem an diesen Interviews interessiert ist: <strong><a href="http://vimeo.com/user2771590/videos">hier entlang</a></strong>.</p>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/slideshare.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2377" title="slideshare" src="http://medialdigital.de/wp-content/slideshare.png" alt="slideshare" width="31" height="32" /></a>Slideshare</h4>
<p>Dort stehen meine <strong>Präsentationen</strong> (dummerweiser auf zwei verschiedenen Profilen <a href="http://www.slideshare.net/mauisurfer/trends-im-onlinejournalismus-seminar-rtl-journalistenschule"><strong>hier </strong></a>und <a href="http://www.slideshare.net/medialdigital"><strong>hier</strong></a>, ich muss noch herausfinden, wie man die Profile evtl. zusammenlegen kann).</p>
<p>Titelbild: <a href="http://webdesignledger.com/freebies/the-best-social-media-icons-all-in-one-place">Webdesignledger </a></p>
<p>Icons: <a href="http://paulrobertlloyd.com/2009/06/social_media_icons">Paul Robert Lloyd </a></p>
<p><strong>Was ist Ihre / Eure Meinung? Wer hat sich auch Gedanken gemacht über eine Social Media Policy?</strong><br />
<script src="http://widgets.backtype.com/tweetcount.js" type="text/javascript"></script></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Meine+Social+Media+Policy+http://bit.ly/d5AWRi" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Meine+Social+Media+Policy+http://bit.ly/d5AWRi" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Meine Social Media Policy';
var flattr_dsc = 'Wer in mehreren sozialen Netzwerken intensiv unterwegs ist, wird das Phänomen wahrscheinlich kennen: Jeden Tag hat man Anlass, sich bei vielen Twitter-Nutzern zu bedanken. Oder man bekommt Anfragen von Leuten, von denen man noch nie oder nur flüchtig gehört hat, sich doch bitte bei Facebook oder Foursquare zu vernetzen. Man wird von anderen Bloggern gebeten, [...]';
var flattr_tag = 'Blogs,Facebook,Foursquare,Friendfeed,LinkedIn,Posterous,Slideshare,Social media policy,soziale Netzwerke,Twitter,Vernetzungskriterien,Vimeo,Xing';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/03/10/meine-social-media-policy/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/03/10/meine-social-media-policy/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>16</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ein Jahr Social Media beim Kölner Stadt-Anzeiger  &#8211; eine gemischte Zwischenbilanz</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/03/09/ein-jahr-social-media-beim-kolner-stadt-anzeiger-eine-gemischte-zwischenbilanz/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/03/09/ein-jahr-social-media-beim-kolner-stadt-anzeiger-eine-gemischte-zwischenbilanz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 11:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[social community]]></category>
		<category><![CDATA[Kölner Stadt-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2330</guid>
		<description><![CDATA[Vor ziemlich genau einem Jahr &#8211; am 13. März 2009 -  verkündete der &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221; den Start seiner ersten Twitterfeeds. Deshalb ziehe ich heute eine Zwischenbilanz. Bei der Ankündigung damals war ich gespannt, mit welchem Konzept meine Heimatzeitung ans Twittern herangehen würde. Dann fand ich es enttäuschend, weil sich die ersten Accounts doch schnell als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/7eb23924756c4c7c815f7071fd7cf17e" alt="" width="1" height="1" /><br />
Vor ziemlich genau einem Jahr &#8211; am 13. März 2009 -  <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1236866641363.shtml"><strong>verkündete</strong></a> der &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221; den Start seiner ersten Twitterfeeds. Deshalb ziehe ich heute eine Zwischenbilanz. Bei der Ankündigung damals war ich gespannt, mit welchem Konzept meine Heimatzeitung ans Twittern herangehen würde. Dann fand ich es enttäuschend, weil sich die ersten Accounts doch schnell als uninteressante Eigenlink-Schleudern herausstellten. Auch bei sporadischen Checks im vergangenen Jahr hatte sich das noch nicht geändert. Aber siehe da, zumindest aus einem der &#8220;KStA&#8221;-Accounts ist inzwischen doch etwas anderes geworden. Das Team hinter  <strong><a href="http://twitter.com/ksta_lokal">@ksta_lokal</a></strong> twittert charmant&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/charmant.png"><img class="size-full wp-image-2331 aligncenter" title="charmant" src="http://medialdigital.de/wp-content/charmant.png" alt="charmant" width="410" height="174" /></a></p>
<p style="text-align: left;">&#8230; und mit Witz &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/selbstironisch.png"><img class="size-full wp-image-2332 aligncenter" title="selbstironisch" src="http://medialdigital.de/wp-content/selbstironisch.png" alt="selbstironisch" width="409" height="179" /></a></p>
<p>&#8230; und im Dialog mit seinen Followern &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/dialog.png"><img class="size-full wp-image-2333 aligncenter" title="dialog" src="http://medialdigital.de/wp-content/dialog.png" alt="dialog" width="407" height="127" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Der größte Teil der Tweets sind natürlich immer noch Verweise zu Beiträgen auf der eigenen Webseite, was ja auch legitim ist. Die Mühe zahlt sich aus: Immerhin 920 Follower, 211 Friends, denen KSTA_Lokal folgt, und ein gutes Follower/Listen-Verhältnis von 1:1o (KSTA_Lokal steht auf 92 Listen, also durchschnittlich bei jedem zehnten Follower auf einer). Da hat man offensichtlich dazugelernt in Sachen Dialog auf Augenhöhe mit den Nutzern.</p>
<p style="text-align: left;">Leider kann man das von der Sportredaktion nicht behaupten &#8211; ein reiner RSS-Feed der KSTA-Sportseitenüberschriften, den aber auch nur 232 Interessenten lesen wollen (Follower/Listen-Verhältnis 1:18). Das ist wirklich wenig für eine Millionenstadt (mit einer weiteren Million Einwohner im Umland). Blutleer und leblos wirkt auch der Account KSTA_FC (313 Fans, nur 12 mal gelistet, d.h. im Verhältnis 1:26) Dabei ließe sich aus der unerklärlichen Liebe der Kölner zu &#8220;ihrem&#8221; FC garantiert mehr machen, wenn man den Fans eine Plattform bieten würde. Doch der Account ist nur ein Feed mit Überschriften Links zu KStA-Beiträgen.</p>
<p style="text-align: left;">Halbherzig und uninspiriert wirken auch die zwischenzeitlich hinzugekommenen Accounts der Lokalausgaben wie Rhein-Sieg, Leverkusen oder Euskirchen, die alle jeweils nur alle paar Tage mal einen Tweet oder zwei absondern und dementsprechend herumdümpeln mit 134 Followern (Leverkusen), 125 Followern (Euskirchen) und 78 Followern (Rhein-Sieg). Die Accounts von Leverkusen und Euskirchen folgen keinem einzigen Nutzer aus der Region. Was für ein verschenktes Potenzial. Und dann gibt es da noch die Karteileiche Rhein-Erft, der auch Monate nach der Start-Ankündigung noch kein Leben eingehaucht wurde&#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/rhein-erft.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2337" title="rhein-erft" src="http://medialdigital.de/wp-content/rhein-erft.png" alt="rhein-erft" width="382" height="186" /></a></p>
<p style="text-align: center;">&#8230; und ein rätselhaftes Phänomen namens Britta &#8230;</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/britta.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2338" title="britta" src="http://medialdigital.de/wp-content/britta.png" alt="britta" width="476" height="495" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Britta redet immerhin mit ihren 225 Followern und folgt selbst auch 161 Accounts, doch wer ist Britta? Man muss schon wissen, dass hinter diesem Account die KStA-Redakteurin Claudia Lehnen steckt, die auch die Kolumne &#8220;Meine Freundin Britta&#8221; schreibt. Auf der Twitter-Profilseite erfährt man das nicht &#8211; warum eigentlich nicht? Und warum führt der Link zur Startseite des KStA und nicht zu ihrer Kolumne?</p>
<p style="text-align: left;">Erfreulich: Der &#8220;KStA&#8221; ist inzwischen auch bei StudiVZ, MeinVZ und Facebook. Und das durchaus nicht unbeachtet, die Facebook-Beiträge bekommen Kommentare (wenn auch noch nicht viele), und es ist positiv anzumerken, dass die Facebook-Fans zumindest zwischendurch auch mal persönlicher angesprochen werden als auf bei ksta.de:</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/bombenentschärfung.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2343" title="bombenentschärfung" src="http://medialdigital.de/wp-content/bombenentschärfung.png" alt="bombenentschärfung" width="405" height="113" /></a></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Bei Facebook hat die Zeitung immerhin 709 Fans &#8211; wohl auch deshalb, weil auf jeder Unterseite des Online-Angebots das Facebook-Widget angezeigt wird, und man mit einem einfachen Mausklick Fan werden kann. Dagegen findet man Hinweise auf die übrigen Social-Media-Aktivitäten des KStA nur auf der Startseite KStA.de. Konsequent und Traffic steigernd wäre es auch, wenn Nutzer Beiträge auf ksta.de nicht nur bei diversen Social Bookmarking und Social News Diensten verlinken dürften, sondern auch per Mausklick auf ihren Facebook-Profilen und bei Twitter (&#8220;Tweet this&#8221;-Button).</p>
<p style="text-align: left;">Fazit: Insgesamt erkenne ich auch nach einem Jahr noch nicht viele Anzeichen beim &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221;, dass man dort in Social Media mehr als bloß einen weiteren Online-Vertriebskanal sieht und dementsprechend Engagement in die Dialog-Plattformen stecken würde. Das mag auch daran liegen, dass mehr Zeitaufwand im Verhältnis zu den Nutzerzahlen wirtschaftlich ungemessen erscheint. Doch von nichts kommt halt nichts, vor allem in den Außenredaktionen: Wer nur alle paar Tage einen Link zu einer Lokalseite twittert und erkennbar an einem Austausch mit Followern als potenzielle Informanten, Kritiker und Multiplikatoren nicht interessiert ist, darf sich auch nicht wundern, wenn die Followerzahlen kaum steigen. Wie man als Regionalzeitung Twitter und soziale Netzwerke wirklich nutzen kann, wenn man erst einmal das Potenzial erkannt und als Maxime verankert hat &#8211; dafür verlinke ich auf meinen <a href="http://www.mediummagazin.de/archiv/2009/10_11/revolution-am-rhein/"><strong>mediummagazin-Beitrag über den Umbau der &#8220;Rhein-Zeitung&#8221;</strong></a>.</p>
<p>Immerhin liegt der &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221; mit seinem Social-Media-Engagement nach einer <a href="http://www.bdzv.de/social_media.html"><strong>neuen Tabelle des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)</strong></a> noch über dem Durchschnitt deutscher Tageszeitungen. Laut dieser Auflistung hat sich nämlich bei den meisten deutschen Tageszeitungen in Sachen Social Media &#8211; außer der Einrichtung eines RSS-Feeds &#8211; noch gar nichts bewegt. (Allerdings scheint die Datenbank nicht in allen Fällen auf dem neuesten Stand zu sein &#8211; schon ein flüchtiger Blick zeigt beispielsweise, dass die Facebook- und VZ- <span style="text-decoration: line-through;">und Twitter</span>-Aktivitäten der &#8220;Kölnischen Rundschau&#8221; nicht gelistet sind).</p>
<p>Und zum Schluss noch ein Lektüretipp: <strong><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=3041">Schiffeversenken zwischen Theorie und Wirklichkeit</a> </strong>von Christian Jakubetz über die Diskrepanz zwischen zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung über den digitalen Forschritt in deutschen Zeitungshäusern.<strong><br />
</strong></p>
<p><script src="http://widgets.backtype.com/tweetcount.js" type="text/javascript"></script></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Ein+Jahr+Social+Media+beim+K%C3%B6lner+Stadt-Anzeiger++--+eine+gemischte+Zwischenbilanz+http://bit.ly/bxmQi8" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Ein+Jahr+Social+Media+beim+K%C3%B6lner+Stadt-Anzeiger++--+eine+gemischte+Zwischenbilanz+http://bit.ly/bxmQi8" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Ein Jahr Social Media beim Kölner Stadt-Anzeiger  &#8211; eine gemischte Zwischenbilanz';
var flattr_dsc = 'Vor ziemlich genau einem Jahr &#8211; am 13. März 2009 -  verkündete der &#8220;Kölner Stadt-Anzeiger&#8221; den Start seiner ersten Twitterfeeds. Deshalb ziehe ich heute eine Zwischenbilanz. Bei der Ankündigung damals war ich gespannt, mit welchem Konzept meine Heimatzeitung ans Twittern herangehen würde. Dann fand ich es enttäuschend, weil sich die ersten Accounts doch schnell als [...]';
var flattr_tag = 'Kölner Stadt-Anzeiger,Social Media,Twitter';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/03/09/ein-jahr-social-media-beim-kolner-stadt-anzeiger-eine-gemischte-zwischenbilanz/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/03/09/ein-jahr-social-media-beim-kolner-stadt-anzeiger-eine-gemischte-zwischenbilanz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart (44)</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/01/25/linktipps-zum-wochenstart-44/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/01/25/linktipps-zum-wochenstart-44/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 23:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Blognetzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[DLD10]]></category>
		<category><![CDATA[Gottes Werk und Googles Beitrag]]></category>
		<category><![CDATA[hyperlocal]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperlokaler Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Internet-Statistiken]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Jarvis]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[location-based search]]></category>
		<category><![CDATA[location-sharing]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Web-Statistiken]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks.org]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=2099</guid>
		<description><![CDATA[Top-Tipp: DLD10 live Digitale Vordenker aus aller Welt treffen sich vom 24. bis 26. Januar zur 6. Digital Life Design Conference von Burda (DLD10) in München. Ein Klick auf die Überschrift führt zum Liveblog und zum Live Videostream. Weitere Tipps: Jeff Jarvis: &#8220;Wir müssen im Journalismus radikal Neues ausprobieren&#8221; Netzökonom Holger Schmidt hat eines der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/DLD.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-2106" title="DLD" src="http://medialdigital.de/wp-content/DLD-300x198.png" alt="DLD" width="300" height="198" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h2><a href="http://www.dld-conference.com/liveblog10/">DLD10 live</a></h2>
<p>Digitale Vordenker aus aller Welt treffen sich vom 24. bis 26. Januar zur 6. <strong>Digital Life Design Conference von Burda (DLD10)</strong> in München. Ein Klick auf die Überschrift führt zum Liveblog und zum Live Videostream.</p>
<p><strong>Weitere Tipps:</strong></p>
<h2><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/01/24/jeff-jarvis-wir-muessen-im-journalismus-radikal-neues-probieren.aspx">Jeff Jarvis: &#8220;Wir müssen im Journalismus radikal Neues ausprobieren&#8221;</a></h2>
<p><em>Netzökonom</em> Holger Schmidt hat eines der ersten <strong>Interviews mit Jeff Jarvis </strong>auf dem (der?) <strong>DLD10</strong> geführt. Ein wichtiger (und hierzulande noch weitestgehend ignorierter) Aspekt:</p>
<p>Schmidt: &#8220;<strong>Wie sollten lokale Zeitungen mit den neuen Nachrichtenorganisationen umgehen?</strong>&#8221;</p>
<p>Jarvis: &#8220;<strong>Sie sollten kooperieren.</strong> Die Zeitungen können Leser zu den Blogs leiten, ihre Inhalte dort präsentieren und dann Werbung dort verkaufen. Im Gegenzug bringt das lokale Blog neue, meist junge Leser zur Zeitung.&#8221;</p>
<h2><a href="http://immateriblog.de/journalismus/diskussion-ubers-leistungsschutzrecht/">Diskussion übers Leistungsschutzrecht &#8211; nützlich oder nicht?</a></h2>
<p>Matthias Spielkamp zieht in seinem <em>immateriblog</em> ein <strong>Fazit</strong> als Moderator der Diskussion über das Leistungsschutzrecht, eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung (<strong>Gottes Werk und Googles Beitrag &#8211; Zeitungsverlage und die Herausforderungen der Link-Ökonomie</strong>). Spielkamp: &#8220;[...] die Frage, ob es ein Leistungsschutzrecht geben soll, welchen Zweck es erfüllen könnte und ob es die richtige Antwort auf die richtige Frage ist, kann Verlagsvertreter Christoph Keese leicht abwehren mit der Antwort, darüber müsse man sich nicht mehr unterhalten, der Drops ist gelutscht. <strong>Das ist ein gewaltiger Lobbying-Erfolg der Verlage und ein Versagen der Politik.</strong>&#8221; Mit Links zu weiteren Analysen der Diskussion. Bei <em>Carta</em> kann man sich die detaillierte (aber keineswegs verzettelte) <a href="http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/"><strong>Debatte noch nachträglich als Video ansehen</strong></a>.</p>
<h2><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/01/5-recent-big-moves-in-hyper-local-news019.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+pbs%2Fmediashift-blog+(mediashift-blog)&amp;utm_content=Google+Reader">5 Recent Big Moves In Hyper-Local News</a></h2>
<p><em>Mediashift </em>charakterisiert <strong>fünf wegweisende Projekte hyperlokaler US-Blognetzwerke</strong>, die teilweise mit klassischen Medien kooperieren &#8211; vom schon etablierten Netzwerk <em>Outside.In</em> (CNN-Beteiligung) bis zur noch ganz frischen erweiterten Kooperation der New Yorker Journalistenschule CUNY mit der NYT-Plattform <em>The Local.</em></p>
<h2><a href="http://www.roughtype.com/archives/2010/01/the_delayed_lea.php">The Times&#8217;s delayed, leaky paywall</a></h2>
<p>Die Überschrift täuscht: Nicholas Carr beschreibt zwar die bewusst offengelassenen kostenlosen Hintereingänge zur <strong>geplanten kostenpflichtigen Site der <em>New York Times</em></strong><em> </em>(Google, Email-Links, Facebook etc.); er kritisiert sie aber nicht. Er findet vielmehr, dass die Kritik an dieser Strategie den Bequemlichkeits- und Vertrauensfaktor unterschlägt: &#8220;But that view is a fallacy. It assumes that <em>everyone</em> wants to bop around on the web all day trolling different sources for stories. It also assumes everyone is a scheming hacker who, to avoid having to fork out a few bucks, will click links in the Times twitter feed or otherwise figure out some geeky way to get around the system. But not everyone&#8217;s like that. In fact, most people aren&#8217;t like that. <strong>Some people just want to go to a few trusted outlets for most of their news</strong> &#8211; <strong>sources rather than links define their news-gathering behavior &#8211; and some subset of that group will likely be willing to pay something for the convenience of having free run of a trusted site</strong>.</p>
<h2><a href="http://mashable.com/2010/01/23/local-trends-analysis/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:%20Mashable%20%28Mashable%29">Why Twitter Wants to Know Where You Are</a></h2>
<p><em>Mashable</em> ergründet, <strong>was Twitter mit ortsbasierten Daten anfängt</strong>.  Vermutungen u.a.:  Wettbewerb zu Location-sharing-Diensten wie Foursquare und Gowalla und perspektivisch auch ortsbasierte Werbung.</p>
<div>
<h2><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/01/17/leak-o-nomy-the-economy-of-wikileaks/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+onlinejournalismblog+%28Online+Journalism+Blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">Leak-o-nomy: The Economy of Wikileaks</a></h2>
<div><span title="January 17th, 2010">Ein interessantes <strong>Interview mit Julian Assange</strong>, Sprecher der Informantenplattform Wikileaks.org.</span></div>
<h2><a href="http://www.techdirt.com/articles/20100119/1133277814.shtml">German Publishers Go After Google; Apparently Very Confused About How The Internet Works</a></h2>
<div>
<p>Zu Recht schon viel verlinkt und herumgereicht, aber diesen <strong>erfrischend klaren Blick von außen </strong>auf die teilweise absurde deutsche Google-Contentklau-Monopolist-Leistungsschutzrecht-Diskussion sollte man keinesfalls verpassen. (Die vielen Kommentare sind allerdings größenteils Zeitverschwendung).</div>
</div>
<p><em> </em></p>
<p><!-- end header --></p>
<h2><a title="Permanent Link to Internet 2009 in numbers" rel="bookmark" href="http://royal.pingdom.com/2010/01/22/internet-2009-in-numbers/">Internet 2009 in numbers</a></h2>
<p>Jede Menge nützliche <strong>Web-Statistiken </strong>von <em>Royal Pingdom</em>.</p>
<p><em>Foto: Claudia Gonzales, Marketingchefin der Organisation The Global Fund. Quelle: DLD</em></p>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2844%29+http://bit.ly/8PZDTP" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2844%29+http://bit.ly/8PZDTP" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart (44)';
var flattr_dsc = 'Top-Tipp: DLD10 live Digitale Vordenker aus aller Welt treffen sich vom 24. bis 26. Januar zur 6. Digital Life Design Conference von Burda (DLD10) in München. Ein Klick auf die Überschrift führt zum Liveblog und zum Live Videostream. Weitere Tipps: Jeff Jarvis: &#8220;Wir müssen im Journalismus radikal Neues ausprobieren&#8221; Netzökonom Holger Schmidt hat eines der [...]';
var flattr_tag = 'Blognetzwerke,DLD10,Gottes Werk und Googles Beitrag,hyperlocal,Hyperlokaler Journalismus,Internet-Statistiken,Jeff Jarvis,Leistungsschutzrecht,location-based search,location-sharing,Paid Content,Twitter,Web-Statistiken,Wikileaks,Wikileaks.org';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/01/25/linktipps-zum-wochenstart-44/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/01/25/linktipps-zum-wochenstart-44/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linktipps zum Wochenstart (41)</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/01/03/linktipps-zum-wochenstart-41/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2010/01/03/linktipps-zum-wochenstart-41/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 17:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linktipps]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
		<category><![CDATA[Apple tablet]]></category>
		<category><![CDATA[eReader]]></category>
		<category><![CDATA[iSlate]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia-Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Slow Media Manifest]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitternutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Video-Ressourcen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medialdigital.de/?p=1945</guid>
		<description><![CDATA[Top-Tipp: Why Twitter Will Endure David Carr beschreibt in der New York Times, warum sich seine anfängliche Skepsis gegenüber Twitter in Begeisterung verwandelt hat: &#8220;Nearly a year in, I’ve come to understand that the real value of the service is listening to a wired collective voice.&#8221; Sein Beitrag ist keine bloße Schwärmerei, sondern eine sachliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/twitter-maintenance.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-1947" title="twitter-maintenance" src="http://medialdigital.de/wp-content/twitter-maintenance-300x237.png" alt="twitter-maintenance" width="300" height="237" /></a></h3>
<h3><strong>Top-Tipp:</strong></h3>
<h2><a href="http://www.nytimes.com/2010/01/03/weekinreview/03carr.html">Why Twitter Will Endure</a></h2>
<p>David Carr beschreibt in der <em>New York Times, </em>warum sich seine anfängliche Skepsis gegenüber Twitter in Begeisterung verwandelt hat: <strong>&#8220;Nearly a year in, I’ve come to understand that the real value of the service is listening to a wired collective voice.&#8221;</strong> Sein Beitrag ist keine bloße Schwärmerei, sondern eine sachliche Analyse seines geänderten Kommukationsverhaltens mit Schlussfolgerungen, die über seine persönliche Nutzung hinausgehen.</p>
<h3><strong>Weitere Tipps:</strong></h3>
<h2><a href="http://netzwertig.com/2010/01/02/e-book-reader-smartphones-co-der-kampf-um-die-naechste-generation-digitaler-inhaltskanaele/">Der Kampf um die nächste Generation digitaler Inhaltskanäle</a></h2>
<p>Andreas Göldi macht sich bei <em>netzwertig</em> Gedanken über die neue Generation von eReadern und Tablet-PCs: &#8220;Die guten alten MP3-Player waren Zusatzgeräte zum PC, aber die neue Generation der Content-Devices steht für sich allein, basiert auf einem eigenen Ökosystem und kann darum auch neue Geschäftsmodelle eröffnen. <strong>Für die Medienbranche ist das nichts weniger als eine zweite Chance.&#8221;</strong></p>
<h2><a href="http://brainstormtech.blogs.fortune.cnn.com/2009/12/30/5-reasons-islate-will-succeedfail/">5 reasons iSlate will succeed/fail</a></h2>
<p><em>Brainstormtech </em>kontrastiert kurz und knapp zwei Expertenmeinungen. Der eine (Ben Kunz, strategischer Director der Mediaagentur Mediassociates and Autor of the Blogs <a rel="external nofollow" href="http://www.thoughtgadgets.com/" target="new">Thought Gadgets ) </a>glaubt (<a href="http://www.businessweek.com/technology/content/dec2009/tc20091229_795528.htm"><strong>hier in der Originalfassung)</strong></a>, dass Apple&#8217;s lang erwarteter Tablet PC <strong>iSlate </strong>den Markt für mobile Endgeräte <strong>revolutionieren </strong>wird.<strong> </strong>Der  andere ( Technologieberater Ernie Varitimos) rechnet mit einem <strong>Fehlschlag</strong>. Und &#8220;Mr. Gadget&#8221; Christoph Dernbach lieferst einen <a href="http://www.mr-gadget.de/tech-history/2010-01-03/alle-jahre-wieder-die-endlose-geschichte-der-geruechte-um-ein-tablet-pc-von-apple/"><strong>dazu passenden Rückblick auf die Geschichte eines acht Jahre alten Gerüchts</strong></a>.</p>
<h2><a href="http://boesch.tumblr.com/post/314613263/dieses-slow-media-manifest">Dieses Slow Media Manifest</a></h2>
<p>Marcus Bösch kritisiert das <a href="http://www.slow-media.net/manifest/"><strong>&#8220;Slow Media Manifest&#8221;</strong></a>, dass einen Aufbruch nur simuliere. (Mich hat es an ein Thesenpapier für Leute mit zuwenig Zeit und Muße für das Slow Medium &#8220;Payback&#8221; von Schirrmacher erinnert). Interessant finde ich vor allem Bösch&#8217;s Schlusssatz, mit dem er <a href="http://networkcultures.org/wpmu/geert/%C2%BBschluss-mit-dem-kulturpessimismus%C2%AB-iz3w-interview-in-german/"><strong>Geert Lovink zitiert</strong></a>: <em><em>&#8220;<strong>Es wird, auf Dauer, immer unwichtiger, was wir im langweiligen Nordwesten Europas von der ganzen Internetentwicklung halten.</strong> Klar ist Europa ein wichtiger Markt, aber entwickeln wir grundlegende und subversive Ideen, die die Netze in eine andere Entwicklung steuern? Kaum. Wir benutzen das Potential nicht, wir sind alle brave KonsumentInnen und late adapter.&#8221; </em></em></p>
<h2><a href="http://www.masternewmedia.org/free-or-paid-content-the-best-2009-articles-and-reports-from-masternewmedia/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Robin-Good-Latest-News+%28Robin+Good%27s+Latest+News%29&amp;utm_content=Google+Reader/">Free Or Paid Content: The Best 2009 Articles And Reports From MasterNewMedia</a></h2>
<p>Eine kommentierte anglo-amerikanische <strong>Linksammlung</strong> zu wegweisenden Texten und Videobeiträgen zum Thema <strong>Paid Content </strong>aus dem Jahr 2009.</p>
<h2><a href="http://bighow.com/journalism">The Bighow Online Journalism Handbook</a></h2>
<p>Eine umfassende (aber leider nicht kommentierte) anglo-amerikanische <strong>Linksammlung zu Ressourcen zum Online-Journalismus</strong>, Multimedia-&#8221;How to&#8221;-Anleitungen und zur Zukunft des Journalismus.</p>
<h2><a href="http://www.onlineuniversities.com/blog/2009/12/intelligent-viewing-100-most-informative-video-collections-on-the-web/">Intelligent Viewing: 100 most Informative Video Collections on the Web</a></h2>
<p>Und noch eine anglo-amerikanische Linkliste. Die geballte Häufung nützlicher Zusammenstellungen muss am Revisions- und Aufräumtrieb rund um den Jahreswechsel liegen. In diesem Sinne: <strong>Frohes Neues Jahr!</strong></p>
<h2><strong><span style="font-family: Arial; font-size: x-large;"><br />
</span></strong></h2>
<p align="left"><a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2841%29+http://bit.ly/8prCIM" title="Post to Twitter"><img class="nothumb" src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/tweet-this/icons/tt-twitter.png" alt="[Post to Twitter]" border="0" /></a> <a class="tt" href="http://twitter.com/home/?status=Linktipps+zum+Wochenstart+%2841%29+http://bit.ly/8prCIM" title="Post to Twitter">Tweet This Post</a>&nbsp; </p><script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.4';
var flattr_uid = 'mauisurfer25';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tle = 'Linktipps zum Wochenstart (41)';
var flattr_dsc = 'Top-Tipp: Why Twitter Will Endure David Carr beschreibt in der New York Times, warum sich seine anfängliche Skepsis gegenüber Twitter in Begeisterung verwandelt hat: &#8220;Nearly a year in, I’ve come to understand that the real value of the service is listening to a wired collective voice.&#8221; Sein Beitrag ist keine bloße Schwärmerei, sondern eine sachliche [...]';
var flattr_tag = 'Apple tablet,eReader,iSlate,Multimedia-Journalismus,Multimedia-Weiterbildung,Online-Journalismus,Paid Content,Slow Media Manifest,Twitter,Twitternutzung,Video-Ressourcen';
var flattr_url = 'http://medialdigital.de/2010/01/03/linktipps-zum-wochenstart-41/';
</script><script src="http://api.flattr.com/button/load.js" type="text/javascript"></script>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://medialdigital.de/2010/01/03/linktipps-zum-wochenstart-41/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
