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	<title>Medial Digital &#187; Unternehmer-Journalismus</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps vom Pazifik: Schluss mit der Schimäre Objektivität</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 05:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stop Forcing Journalists to Conceal Their Views From the Public In den USA begehren einflussreiche Journalisten immer häufiger gegen die traditionelle Doktrin auf, dass Journalismus grundsätzlich neutral und objektiv zu sein hat, wohl wissend, dass absolute Neutralität niemals wirklich erreicht, sondern nur behauptet werden kann. Der New Yorker Medienkritiker Jay Rosen wettert schon lange die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://www.breakingcopy.com/social-media-flowchart-status"><img class="aligncenter size-full wp-image-5235" title="Where_should_I-Post?" src="http://medialdigital.de/wp-content/Where_should_I-Post.jpg" alt="" width="531" height="399" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.theatlantic.com/politics/print/2011/10/stop-forcing-journalists-to-conceal-their-views-from-the-public/247571/">Stop Forcing Journalists to Conceal Their Views From the Public</a></h4>
<p>In den USA begehren einflussreiche Journalisten immer häufiger <strong>gegen die traditionelle Doktrin auf, dass Journalismus grundsätzlich neutral und objektiv zu sein hat</strong>, wohl wissend, dass absolute Neutralität niemals wirklich erreicht, sondern nur behauptet werden kann. Der New Yorker Medienkritiker <strong><a href="http://pressthink.org/2010/11/the-view-from-nowhere-questions-and-answers/">Jay Rosen wettert schon lange die Schimäre &#8220;the view from nowhere&#8221;</a></strong>. Und der Wirtschafts-Nobelpreisträger und New York Times Kolumnist <a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2009/08/04/shape-of-planet-blogging/"><strong>Paul Krugmann schrieb</strong></a> ebenfalls schon vor Jahren, dass US-Medien, wenn Demokraten die Erde als Kugel und Republikaner sie als Scheibe bezeichnen würden, US-Medien dazu niemals Stellung bezögen. Lieber würden sie schreiben: &#8220;<strong>Ansichten über die Gestalt der Erde gehen auseinander</strong>&#8220;. Nach einer Reihe von Vorfällen, bei denen US-Journalisten wegen angeblicher Verstöße gegen journalistische Neutralität ihren Job verloren, bringt The Atlantic eine interessante Analyse zu diesem Thema.</p>
<h4><a href="http://www.theverge.com/">The Verge</a></h4>
<p>So sieht eine opulent gestaltete, dabei aber nicht überfrachtete und in vielen Details vom Nutzer her gedachte neue Webseite aus. <a href="http://www.niemanlab.org/2011/11/three-lessons-news-sites-can-take-from-the-launch-of-the-verge/"><strong>Nieman Journalism Lab ist ebenfalls sehr angetan</strong></a> und nennt <strong>drei Aspekte, die sich Medienmacher davon abschauen können</strong>. Nur damit der Kontrast klarer wird, hier ein <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/"><strong>recht beliebiges Beispiel für deutsches Medien-Mittelmaß im Netz</strong>.</a> Und erzähle mir bitte niemand, deutsche Bildschirme seien nun mal schmaler als amerikanische. Oder es gebe deutsche Webgesetze, die mindestens 200 Einzelelemente auf der Startseite und am rechten Rand Platz für Skyscraper- oder Hockeystick-Banner erzwingen.</p>
<h4><a title="Permanent Link to New York Times’ Paywall Pays Off" rel="bookmark" href="http://newspaperdeathwatch.com/new-york-times-paywall-pays-off/">New York Times’ Paywall Pays Off</a></h4>
<p>Newspaper Death Watch aggregiert <strong>diverse Beiträge zu den jüngsten Erfolgsmeldungen der New York Times Paywall</strong>, die im März hochgezogen wurde. Laut NYT bezahlen mittlerweile 250.000 Nutzer den monatlichen Mindestbeitrag von 15 Dollar, während unterdessen die Besucherzahlen nicht etwa gesunken, sondern im Verlgeich zum Vorjahresmonat sogar um zwei Prozent gestiegen sind. Mahner warnen allerdings davor, in diese Zahlen ein Erfolgsrezept für die Branche hinein zu interpretieren.</p>
<h4><a href="http://googlenewsblog.blogspot.com/2011/11/highlighting-journalists-on-google-news.html">Highlighting journalists in Google News</a></h4>
<p>&#8220;I don&#8217;t care about the New Yorker, I want to read Malcolm Gladwell&#8221;, habe ich am Mittwoch als eine der bemerkenswerteren Sentenzen von der zweitägigen <a href="http://www.seattleinteractive.com/"><strong>Seattle Interactive Conference</strong></a> mitgenommen. Ein weiteres Indiz dafür, dass <strong>in personalisierten Nachtrichtenströmen Medienmarken unwichiger und Autorenmarken wichtiger werden</strong>, liefert dieser Beitrag im Google Blog (s. Überschriftenlink): Google wird aggregierte Nachrichten in seinem Dienst Google News künftig mit Autorenprofilen anreichern. Von Medienprofilen ist in der Ankündigung keine Rede.</p>
<h4><a href="http://www.geekwire.com/2011/11-entrepreneur-innovation">11 things every entrepreneur should know about innovation</a></h4>
<p>Geekwire mit einer interessanten Analyse, <strong>wo Innovationen herkommen</strong>, und was erfolgreiche Start-Ups eint. Nicht speziell auf die Medienbranche gemünzt, aber vieles davon trifft auf die Medienbranche zu.</p>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/2011/10/30/opinion/mona-simpsons-eulogy-for-steve-jobs.html?_r=1&amp;pagewanted=all">A Sister&#8217;s Eulogy for Steve Jobs</a></h4>
<p>Steve Job&#8217;s leibliche Schwester Mona Simpson hat ihre <strong>ergreifende Abschiedsrede </strong>bei der Trauerfeier  für ihren Bruder als Meinungsbeitrag in der New York Times veröffentlicht.</p>
<h4><a title="Permalink to Status conscious? Check out this social media flowchart." rel="bookmark" href="http://www.breakingcopy.com/social-media-flowchart-status">Status conscious? Check out this social media flowchart.</a></h4>
<p>Diese Frage stellen sich wohl alle Social Media Junkies (außer diejenigen, die grundsätzlich alle Banalitäten wahllos über alle Plattformen verbreiten): Wohin posten? Wenn&#8217;s langweilt, am besten bei LinkedIn (deutsche Übersetzung: am besten Xing zumüllen), rät Breaking Copy. Für noch mehr Tipps in das Aufmacherbild oder auf diesen Überschriftenlink klicken.</p>
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		<title>Mein Interview für Menschenrütteln &#8211; ein neues Blog über Menschen, die an verkrusteten Strukturen rütteln</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/11/12/mein-interview-fur-menschenrutteln-ein-neues-blog-uber-menschen-die-an-verkrusteten-strukturen-rutteln/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 19:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die freie Journalistin Sylvia M. Bergmann hat Mitte Oktober ein Blog gestartet &#8211; eine unmittelbare Folge des Freischreiber-Zukunfts-Kongresses. Ihre Beschreibung, dessen, was  Menschenrütteln sein will, macht neugierig. Es soll &#8220;Menschen zeigen, die machen, Unternehmer mit Leidenschaft, Gründer mit Mut zum Risiko, lässt Fachleute zu Wort kommen und zeigt schlaue Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/69eac83de6ae46f584d84033c8446b68" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/Menschenrütteln.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4142" title="Menschenrütteln" src="http://medialdigital.de/wp-content/Menschenrütteln.png" alt="" width="580" height="361" /></a></p>
<p>Die freie Journalistin Sylvia M. Bergmann hat Mitte Oktober ein Blog gestartet &#8211; eine unmittelbare Folge des <a href="http://medialdigital.de/2010/11/11/pflichtlekture-fur-freie-journalisten-100-seiten-uber-die-zukunft/"><strong>Freischreiber-Zukunfts-Kongresses</strong></a>. Ihre Beschreibung, dessen, was  <a href="http://menschenrütteln.de"><strong>Menschenrütteln</strong></a> sein will, macht neugierig. Es soll &#8220;Menschen zeigen, die <strong><a title="Menschen machen." href="http://menschenr%c3%bctteln.de/menschen-machen/" target="_self">machen</a></strong>, Unternehmer mit Leidenschaft, Gründer mit Mut zum Risiko, lässt Fachleute zu Wort kommen und zeigt <a title="Mach dich schlau." href="http://menschenr%c3%bctteln.de/mach-dich-schlau/" target="_self"><strong>schlaue</strong> </a>Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Innovation, Existenzgründung und Nachhaltigkeit.&#8221; Die Autorin ist Fachjournalistin für Innovation,  Existenzgründung und Nachhaltigkeit und betreibt das Redaktionsbüro <strong><a title="Schreib-Handwerk" href="http://www.schreib-handwerk.de/" target="_blank">„Schreib-Handwerk“</a></strong> in Idstein/Wiesbaden.</p>
<p>Das hier in der Selbstbescheibung finde ich besonders gut: &#8220;Seit  1995 schreibe ich über kreative Köpfe und Menschen, die an verkrusteten  Strukturen rütteln.&#8221; So sehe ich mich doch gerne beschrieben und habe deshalb Sylvia M. Bergmann gerne ein Interview gegeben :-) (Nachtrag: das Interview steht <a href="http://menschenrütteln.de/social-media-ulrike-langer/"><strong>jetzt auch bei Menschenrütteln</strong></a>.) Vielen Dank an die Menschenrüttlerin für ihr nettes Angebot, das Interview hier vorab zu veröffentlichen und (natürlich nicht nur deshalb) meine wärmste Empfehlung an alle Aufrüttler und Aufgerüttelt-werden-Wollende künftig regelmäßig in ihr Blog zu schauen.</p>
<h4>Interview:</h4>
<p><strong>Auf dem Freischreiber-Kongress 2010 in Hamburg habe ich mit Kollegen gesprochen, die noch keine eigene Website haben, diese aber demnächst einrichten möchten. Dass man als freier Journalist eine eigene Homepage haben sollte, ist also den meisten bewusst und gilt heute als Standard. Von Facebook, Twitter und sozialen Netzwerken allgemein wollen dagegen viele noch nichts wissen. Kann es sein, dass wir über 30-Jährigen dafür einfach schon zu alt sind?</strong></p>
<p>Ich bin Jahrgang 1962 und denke nicht, dass das eine Frage des Alters ist. Ich mag auch gar nicht die Unterscheidung zwischen Digital Natives und Digital Immigrants. Man kann es nicht ändern, in welches technologische Zeitalter man hinein geboren wurde. Professor Peter Kruse hat ein anderes Begriffspaar geprägt, das ich passender finde: Digital Residents und Digital Visitors. Damit wird sehr viel deutlicher, dass die Affinität zum Netz persönlich geprägt und eine Frage der persönlichen Einstellung ist. Ich kenne ältere Kollegen als mich, die auch den Sprung in die Welt der sozialen Netzwerke geschafft haben, was am Anfang nicht unbedingt leicht fällt. Aber wenn man es geschafft hat, innerlich den Schalter umzulegen, will man gar nicht mehr zurück.</p>
<p>Darüber hinaus halte ich es für wenig sinnvoll, eine Website zu haben, ohne Twitter oder Facebook einzubeziehen. Die zentrale Frage ist im Grunde, ob es heute überhaupt noch Sinn macht, eine statische Homepage zu haben. Ich finde, Journalisten sollten bloggen – da halte ich es mit Stefan Niggemeier, der mich mit seinem Rat überhaupt erst zum Bloggen gebracht hat. Ich wünschte, ich hätte schon viel früher damit angefangen. Für mich haben sich, seit ich 2008 mit meinem Blog Medial Digital gestartet bin, Welten verändert. Meine Angebote sind seit meinem Start viel gefragter: Ich kann höhere Honorare verlangen und lehne sehr vieles ab, was ich früher nicht abgelehnt hätte – weil ich es unterbezahlt finde. Und vor allem: Ich kann mir eine stärkere Spezialisierung als früher leisten und tiefer in die Themengebiete einsteigen, die mich wirklich interessieren, weil ich diese Themen breiter vermarkten kann als früher.</p>
<p>Heute schreibe ich nicht nur, sondern halte auch Vorträge und gebe Seminare. Meine traditionellen Kunden sind Fachzeitschriften. Meine neuen Kunden, die ich meinen Aktivitäten im Netz verdanke, sind völlig unterschiedlich: Kongressveranstalter, Journalistenschulen, Journalisten-Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, die mich für Seminare, Vorträge oder Podiumsdiskussionen buchen. Ich schule außerdem die Redakteure kleinerer Fachverlage in Social Media. Das alles führt dazu, dass es mir heute wirtschaftlich besser geht. Es steckt zwar jede Menge Arbeit im digitalen Netzwerken, aber ich fühle mich heute wohler mit meiner journalistischen Tätigkeit. Und das verdanke ich eindeutig dem sozialen Netz.</p>
<p>Nochmal: Es macht keinen Sinn zu bloggen, sich aber ansonsten aus dem sozialen Netz fern zu halten. Wenn ich über Google Analytics in mein Backend schaue, sehe ich, dass mindestens 80 Prozent des Traffics aus dem sozialen Netz kommt. Über Twitter und andere Blogs. Und über zunehmend über Facebook. Als ich angefangen habe zu bloggen, habe ich schon nach zwei Tagen gemerkt: Bloggen ohne Twittern, das geht gar nicht. Man muss die Social Media-Komponenten unbedingt sinnvoll miteinander kombinieren.</p>
<p><strong>Wer nach +„Ulrike Langer&#8221; +Medienjournalistin +Köln googelt, erhält über 700 Einträge. Ist das nicht ein bisschen viel Transparenz? Macht Sie das nicht angreifbar?</strong></p>
<p>Wenn es so viele Treffer sind, finde ich das super. Noch besser wären 7000 Einträge. Scherz beiseite: Ich bin freie Journalistin und muss meine Expertise auf dem freien Markt verkaufen. Das bedeutet, dass ich unbedingt auffindbar sein muss. Außerdem kann nur derjenige glaubwürdig dafür stehen, sich im sozialen Netz auszukennen, der im sozialen Netz auffindbar ist. Es war sogar mein erklärtes Ziel, mit meinem Allerweltsnamen Ulrike Langer möglichst oft im Netz gefunden zu werden. Mittlerweile führen von zehn Einträgen bei der Suche nach &#8220;Ulrike Langer&#8221; auf der Suchergebnisstartseite bei Google acht Einträge zu mir. Und das ist eindeutig dem Bloggen und meinen sonstigen Aktivitäten im sozialen Netz zu verdanken. Denn Twitter und Facebook, das rankt alles unglaublich gut bei Google. Zu wem dort viele Links führen, der taucht auf, der ist sichtbar. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nur deshalb etliche Anfragen von Veranstaltern bekomme, weil ich leicht auffindbar bin.</p>
<p>Und dann impliziert Ihre Frage, ob mir das unangenehm ist: Überhaupt nicht. Man muss unterscheiden zwischen persönlich und privat im Netz. Ich trete als Person mit meinem Klarnamen im Netz auf. Ich twittere zwar zu 99 Prozent berufsbezogen, aber das durchaus auch in einem lockeren Stil. Aber wirklich Privates von mir wird man so gut wie gar nicht im Netz finden. Ich diszipliniere mich selbst, indem ich grundsätzlich nur mit eigenem vollem Namen und mit einer Verlinkung zu meiner eigenen Seite agiere. Ich würde mir dreimal überlegen, ob ich jemanden im Netz beleidige, denn das ist auffindbar. Ich schreibe nur das, wozu ich auch noch nächste Woche stehen kann. Es ist eine Art von Selbstdisziplinierung, bewusst nicht anonym im Netz aufzutreten, sondern immer nachvollziehbar. So sind alle meine Einträge zu mir zurückführbar.</p>
<p>Für freie Journalisten finde ich es normal und auch notwendig, sich im sozialen Netz zu engagieren. Ich propagiere überall, wo ich kann: Freie Journalisten müssen viel unternehmerischer denken. Sich lösen aus der Abhängigkeit von Auftraggebern, die einseitig die Preise und die Rechte diktieren. Dazu gehört aber auch, sich selbst zu vermarkten und in der Öffentlichkeit zu stehen. Wer nicht die Werbetrommel für sich rührt, nicht seine Expertise, seine Schwerpunkte und sein Angebot offen zeigt,  wer sich nicht öffentlich exponiert, der wird als freier Journalist nicht erfolgreich sein. Ich weiß nicht, warum ausgerechnet Journalisten bei Social Media so skeptisch sind. Würde ein Autohändler, der nicht für sich wirbt, jemals ein Auto verkaufen?</p>
<p><strong>Honorieren Ihre Kunden Ihr digitales Engagement? Welche Rückmeldungen erhalten Sie?</strong></p>
<p>Ich habe vor allem deshalb begonnen zu bloggen, weil ich im Blog über Themen schreiben konnte, für die sich kein Redakteur interessierte. Also habe ich mich über mein Blog direkt an mein Publikum gewandt, weil ich wissen wollte, ob sich die Leser nicht doch für meine Inhalte interessieren. Das ist mittlerweile nur noch ein Teil meiner Motivation. Die Hauptmotivation ist inzwischen, einen repräsentativen Ausweis meines Schaffens und meiner Interessensgebiete im Netz abzubilden. Und das kommt sehr gut an bei meinen Kunden. Ich betreibe aber auch kein Krawall-Blog. Ganz selten liegt mir ein Thema so am Herzen, dass ich auch mal auf Aufregerthemen einsteige.</p>
<p>Meine Inhalte sind vor allem Nutzwert auf eine sachliche Art. Ich versuche Erkenntnisse aufzuzeigen, angereichert mit meiner eigenen Meinung. Und das kommt gut an. Jeden Sonntagabend zum Beispiel stelle ich die Linktipps zum Wochenstart zusammen, die zunehmend abgerufen werden. Vor anderthalb Jahren habe ich damit ganz klein angefangen –manchmal nur für hundert User. Während andere frei haben, stecke ich jeden Sonntag gut vier Stunden Arbeit in die Recherche und Zusammenstellung der Linktipps. Das bezahlt mir keiner. Ich mache das aber gerne und sie erfreuen sich steigender Beliebtheit. Ich stelle sie jede Woche als Duplikat auch bei Carta ein.  Inzwischen verlinkt Perlentaucher manchmal auf meine Linktipps. Und wenn sie bei Perlentaucher sind, sind sie auch bei Spiegel-Online in der Rubrik Heute in den Feuilletons. Außerdem habe ich Flattr und Kachingle integriert. Jeder Kommentar, jedes &#8220;gefällt mir&#8221; und jeder Klick auf diese Social Payment Buttons ist eine sichtbare Anerkennung.</p>
<p>Das beste Feedback, dass ich von meinen zahlenden Kunden bekomme, sind Aussagen wie diese, die ich sinngemäß immer häufiger höre: &#8220;Sie haben doch neulich einen Vortrag zum Thema Social Media im Journalismus gegeben. Die schriftliche Fassung habe ich auf Ihrem Blog gelesen. Können Sie dazu bei uns im Haus ein Seminar geben?&#8221;</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Saitenwechsel</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Oct 2010 14:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[A Vanishing Journalistic Divide Howard Kurtz, einer der bekanntesten US-Medienkritiker, hat seinen langjährigen Redakteursposten bei der Washington Post gekündigt und ist zur Online-Plattform Daily Beast gewechselt. David Carr vergleicht in der New York Times den daraus resultierenden Atemstillstand in der US-Medienszene mit 1965: Damals vollzog Bob Dylan einen Saitenwechsel: akustisch gegen elektrisch. Carr sieht in [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/true-size-of-africa.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3939" title="true-size-of-africa" src="http://medialdigital.de/wp-content/true-size-of-africa-300x230.png" alt="" width="300" height="230" /></a></p>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/2010/10/11/business/media/11carr.html?_r=2">A Vanishing Journalistic Divide</a></h4>
<p>Howard Kurtz, einer der bekanntesten US-Medienkritiker, hat seinen langjährigen Redakteursposten bei der <em>Washington Post</em> gekündigt und ist zur Online-Plattform <a href="http://www.thedailybeast.com/"><strong><em>Daily Beast</em> </strong></a>gewechselt. David Carr vergleicht in der <em>New York Times</em> den daraus resultierenden Atemstillstand in der US-Medienszene mit 1965: Damals vollzog Bob Dylan einen Saitenwechsel: akustisch gegen elektrisch. Carr sieht in Kurtz einen Trendsetter: &#8220;More and more, media outlets are becoming a federation of individual  brands like Mr. Kurtz. Journalism is starting to look  like sports,  where a cast of role players serves as a platform and context for highly  paid, high-impact players. And those who cross over, after years of  pushing copy through the print apparatus,  will experience the allure of  knocking some copy into WordPress and sending it out into the world to  fend for itself.&#8221; (s. Überschriftenlink). Mit Kurtz führte Mark Glaser von <em>Mediashift</em> dazu ein <a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/10/howard-kurtz-leaves-post-for-more-nimble-daily-beast284.html"><strong>interessantes Twitter-Interview</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.guardian.co.uk/media/2010/oct/17/newspaper-abcs-websites-internet-news">We thought the internet was killing print. But it isn&#8217;t</a></h4>
<p><strong>&#8220;Das Internet ist nicht für fallende Printauflagen verantwortlich&#8221;</strong>, stellt Peter Preston im <em>Observer</em> (Schwesterblatt des <em>Guardian</em>) fest. Es gebe da trotz eines allgemein angenommenen Naturgesetzes überhaupt keinen Zusammenhang. Manche Auflagen steigen trotz ebenfalls steigender Internetreichweite des Titels. Andere seien stark in Print und schwach im Netz. Manche schwächeln analog und digital. Und wiederum andere kannibalisieren tatsächlich ihre gedruckte Auflage zugunsten eines starken Internetauftritts.</p>
<h4><a href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/archive/2010/10/16/fiene-radio-in-20-jahren/">fiene &amp; radio in 20 jahren</a></h4>
<p>Daniel Fiene, seit vier Jahren Redakteur bei Antenne Düsseldorf, macht sich Gedanken zur Zukunft seines Mediums. Unter anderem: &#8220;Das Radio ist dort, wo der Hörer ist. Es gibt ein Gerät im Bad, in der  Küche und im Auto. Online müssen Sender dort sein, wo die Hörer sich  befinden. Wenn die Hörer die meiste Zeit bei Facebook sind, muss dort  der Sender sein. <strong>Es reicht nicht, ein virtuelles “Radiozimmer” in Form  einer Homepage einzurichten.</strong>&#8221; Und: &#8220;Es werden Über-Sender überleben, aber vor allem auch kleine Lokalsender.  Sender für ganze Regionen oder Bundesländer werden es schwer haben: <strong>Was  interessiert den Bauern im Münsterland, was die Bürger einer  rheinischen Kreisstadt auf die Straße treibt?&#8221;</strong></p>
<h4><a href="http://ostrop.wordpress.com/2010/10/17/hyperlocal-data-driven-journalism/">It’s the hyperlocal and data driven journalism, stupid!</a></h4>
<p>Philipp Ostrop war neulich beim Scoopcamp, bei der WAN-Ifra Expo und beim World Editors Forum (fand alles in Hamburg statt) und zieht Bilanz mit vielen Links und eingebetteten Folien und Videos: &#8220;<strong>In einem Jahr werden wir über Datenjournalismus breit diskutieren. Allerspätestens</strong>.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.kachingle.com/kachinglex/2010/10/but-we-love-you-the-new-york-times-my-conversation-with-mr-digital-mr-legal-and-mr-paywall/">But we love you The New York Times. My conversation with Mr. Digital and Mr. Legal and Mr. Paywall</a></h4>
<p><strong>Cynthia Typaldos, Gründerin der Crowdfunding-Plattform Kachingle, stößt mit ihrer Guerilla-Aktion &#8220;Stop the Paywall&#8221; nicht auf das Wohlwollen der <em>New York Times</em></strong>, sondern hat jetzt die Anwälte des Medienkonzerns im Nacken. Typaldos und ihr Team sammeln Spenden von Kachingle-Mitgliedern, um die Blogs der <em>New York Times </em>vor dem angekündigten Verschwinden hinter der Bezahlschranke ab 1. Januar zu retten. &#8220;<strong>Die Aktion ist natürlich ein sehr geschickter Marketing-Streich der  resoluten Gründerin Typaldos</strong>: Da Kachingle beim Henne-Ei-Problem  zwischen unterstützungssuchenden Sites und unterstützenden Nutzern nicht  so recht weiterkommt, schafft sie ein Werkzeug, mit dem sie die Zahl  der partizipierenden Sites einfach vergrößert&#8221;, <a href="http://carta.info/35205/boese-post-fuer-kachingle-von-der-nytimes/"><strong>glaubt Robin-Meyer Lucht bei <em>Carta</em></strong></a>. Es ist dennoch zweifelhaft, ob die Aktion außerhalb des noch arg begrenzten Kachingle-Nutzerkreises überhaupt wahrgenommen worden wäre, aber dafür hat die <em>New York Times</em> jetzt selbst gesorgt. <a href="http://steveouting.com/2010/10/14/its-on-kachingle-vs-ny-times-co/"><strong>Dieser Meinung ist auch Steve Outing</strong></a>: &#8220;<strong>So, rather than let an innovative marketing campaign by a tiny  company run its course, Times executives are doing Kachingle a  potentially big favor by flexing their legal muscles. </strong>If this gets much press/Twitter/blogosphere attention, then Kachingle  will benefit from a big boost in visibility. (Perhaps NYTimes.com could  run a news story about the dispute!)&#8221;</p>
<h4 id="post-10496"><a rel="bookmark" href="http://onlinejournalismblog.com/2010/10/14/manchester-police-tweets-live-data-visualisation-by-the-men/">Manchester police tweets – live data visualisation by the MEN</a></h4>
<p><strong>Die Polizei von Manchester brachte Transparenz in ihre Arbeit</strong>, indem sie ein Tag lang jeden Einsatz twitterte und damit zeigte, wieviele Einsätze wirklich auf Kriminalität zurückzuführen waren, und wieviele eher unter Sozialarbeit fielen (nächtliche Ruhestörung, Bettelei etc.). Paul Bradshaw analyiert im <em>Online Journalism Blog,</em> wie vor allem die <em>Manchester Evening News</em> <strong>aus den polizeigenerierten Daten Visualisierungen gestaltete</strong>, um ihre Thesen zu verdeutlichen.</p>
<h4><a href="http://www.propublica.org/article/propublicas-guide-to-mechanical-turk">ProPublica’s Guide to Mechanical Turk</a></h4>
<p>Die spendenfinanzierte Journalismusplattform <em>ProPublica</em> hat eine ausführliche Anleitung veröffentlicht, unter welchen Szenarien und wie Medien zeitraubende, einfache und repetitive Arbeiten über Amazons Dienst &#8220;Mechanical Turk&#8221; crowdsourcen (an die Masse verteilen) können. Solche Arbeiten fallen vor allem bei <strong>aufwändigen Datenjournalismusprojekten</strong> an.</p>
<h4><a href="http://www.praetorius.com/blog/194/1/9/videoworkshop_mit_spiegelei_und_spinat_-_tipps_zum_dreh_und_der_nachbearbeitung_von_webvideos.html">Mit Spiegelei und Spinat &#8211; Tipps zur Produktion von Webvideos</a></h4>
<p>Radio- und Multimediajournalist Michael Prätorius zeigt anhand eines simplen Beispiels (er filmt sich selbst in seiner Küche beim Zubereiten von Spiegeleiern mit Spinat), <strong>wie man am Webvideos aufnimmt</strong>, was beim Schnitt zu beachten ist und wie ein Video lebendiger wirkt, wenn man aus verschiedenen Perspektiven filmt. <strong>Ein gelungenes Tutorial für Anfänger</strong>. Als Ergänzung empfehlen sich die <a href="http://medialdigital.de/2009/12/22/serie-multimedia-tutorial-rgmp-12-ein-gutes-video-produzieren/"><strong>Folge 12 </strong></a>und <a href="http://medialdigital.de/2009/12/29/serie-multimedia-tutorial-rgmp-13-ein-video-mit-imovie-oder-windows-movie-maker-bearbeiten/"><strong>Folge 13</strong></a> des McAdams-Tutorials.</p>
<h4><a title="Permanent Link to 23 Thesen zur Zukunft der Medien – von Jochen Wegner" rel="bookmark" href="http://www.wasmitmedien.de/2010/10/16/23-thesen-zur-zukunft-der-medien-von-jochen-wegner/">23 Thesen zur Zukunft der Medien – von Jochen Wegner</a></h4>
<p>Jochen Wegners knackige Thesen von den Tutzinger Medientagen zu den <strong>gängigen Irrtümern von Verlegern und Journalisten</strong> gibt es jetzt auch zum Nachhören. Wegner hat die Thesen auf den Münchner Medientagen leicht variiert noch einmal vorgetragen und <em>Was mit Medien</em> hat sie aufgenommen und neu transkribiert.</p>
<h4><a href="http://static02.mediaite.com/geekosystem/uploads/2010/10/true-size-of-africa.jpg">The True Size of Africa</a></h4>
<p><strong>Eine gut gestaltete Karte sagt manchmal mehr als 1000 Worte</strong>: Afrika ist so groß wie alle in den Umriss hineingepackten Länder zusammengenommen: USA, China, Indien, Japan und alle europäischen Länder. Die USA ist bedecken in der Karte von Kai Krause (<em>mediaite</em>) gerade mal die Sahara und die Sahelzone. Mit der Aktion will Krause der in den Industrieländern weit verbreiteten &#8220;<strong>immappancy</strong>&#8221; entgegenwirken &#8211; unzureichende geographische Kenntnisse oder: Kartenleseschwäche. Weitere sehenswerte geographische Vergleiche gibt es bei <strong><a href="http://www.informationisbeautiful.net/2010/the-true-size-of-africa/"><em>Information is Beautiful</em></a></strong>.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://static02.mediaite.com/geekosystem/uploads/2010/10/true-size-of-africa.jpg">mediaite</a>, cc-Lizenz Public Domain</em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Online ist eine Geisteshaltung</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 17:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Digitales Leben – oder: Eine Frage der Lehre Christian Jakubetz zieht nach der &#8220;Besser Online&#8221;-Tagung des Deutschen Journalisten Verbandes DJV in München Bilanz zur digitalen Geisteshaltung von Journalisten : &#8220;Es wird munter weiter diskutiert, die Grundsatzdebatten zwischen Onliner und Offlinern halten unvermittelt an. [...]Ich werde die Befürchtung nicht los, dass auch viele aus unseren eigenen [...]]]></description>
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<h4 id="post-4027"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/favicon-collage.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-3885" title="favicon-collage" src="http://medialdigital.de/wp-content/favicon-collage-300x212.png" alt="" width="300" height="212" /></a></h4>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2010/10/09/digitales-leben-oder-eine-frage-der-lehre/">Digitales Leben – oder: Eine Frage der Lehre</a></h4>
<p>Christian Jakubetz zieht nach der <a href="http://rdn-online.de/besseronline/"><strong>&#8220;Besser Online&#8221;-Tagung</strong></a> des Deutschen Journalisten Verbandes DJV in München Bilanz zur digitalen Geisteshaltung von Journalisten : &#8220;Es wird munter weiter diskutiert, die Grundsatzdebatten zwischen Onliner und Offlinern halten unvermittelt an. [...]Ich werde die Befürchtung nicht los, dass <strong>auch viele aus unseren eigenen Journalisten-Reihen noch nicht angekommen sind im digitalen Zeitalter</strong>&#8221; und gewinnt eine Erkenntnis: &#8220;Es geht, Achtung Pathos, um Geisteshaltung, so viel habe ich nach diesem Besser-Online-Samstag verstanden. Die Frage nach dem journalistischen und meinetwegen auch digitalen Handwerk stellt sich gar nicht so sehr. [...] <strong>Aber wie, bitteschön, lehrt man Geisteshaltung</strong>?&#8221; (s. Überschriftenlink) Ernüchtert <a href="http://prcdv.typepad.com/cdv/2010/10/risiken-und-nebenwirkungen-journalisten-und-das-netz.html"><strong>berichtet</strong></a> auch Christian de Vries von der Tagung: &#8220;Den vielen Bedenkenträgern im Journalismus wird dieser Tag &#8220;besser online&#8221; nur wenig geholfen haben. <strong>Die Situation in den Verlagen muss sich noch weiter verschlechtern</strong>, damit sie sich aktiv und probierfreudig im Netz tummeln, um dort vielleicht mit anderen weiterhin das zu tun, was sie am besten können: journalistisches Handwerk, dass es ja weiterhin immer brauchen wird.&#8221; <strong></strong></p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Sehr lesenswert ist auch Hardy Prothmanns wütender Kommentar: <strong><a href="http://prothmann.posterous.com/die-blodsinnige-mar-von-der-kostenloskultur">Die blödsinnige Mär von der &#8220;Kostenloskultur&#8221;</a></strong> .<strong></strong></p>
<p><strong>Nachtrag 2: </strong>Ebenfalls Fazit ziehen<strong> <a href="http://ingeseibel.de/?p=1222">Inge Seibel</a> </strong>(mit Videodokumentation!),<strong> <a href="http://www.lerg.de/?p=562">Andreas Lerg</a> </strong>und<strong> <a href="http://stefan.bloggt.es/2010/10/besser-online-geld-verdienen/">Stefan Kaufmann</a>.<br />
</strong></p>
<h4><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=1784">Der Journalist von heute und morgen</a></h4>
<p>Über die Journalisten und den Journalismus der Zukunft (und eigentlich auch schon der Gegenwart) macht sich auch Steffen Leidel beim DW-Ausbildungsblog <em>lab</em> Gedanken: &#8220;Es geht darum, dass ein Journalist  ein Thema, eine Geschichte für Online konzipieren, denken und umsetzen kann. In vielen Redaktionen denken noch zu viele Redakteure in den Kategorien ihres “alten” Mediums, sie denken an ihren Radio- , TV- oder an den Printbeitrag. Und geben ihn dann am liebsten ab an die Onlinekollegen, die dann das “mit dem Internet” erledigen. [...]<strong> Wie ist es möglich, dass der <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/falsche-freunde/">Chefredakteur einer der erfolgreichsten Tageszeitungen Deutschlands</a> immer noch der Meinung ist, dass  “Nachrichtenjournalismus im Netz wird nie so in die Tiefe gehen” können, wie in einer Zeitung?</strong> Es müsste doch eine Binsenweisheit sein, dass Journalismus nicht deshalb hochwertig ist, weil er auf Papier gedruckt oder im Fernsehen gesendet wird.  Jedes Thema muss heute von vorneherein plattformübergreifend konzipiert und gedacht werden.&#8221;</p>
<h4><a href="http://xark.typepad.com/my_weblog/2010/10/blow-it-up.html">Reform the media? How 2009.</a></h4>
<p>Dan Conover von <em>Xark</em> glaubt, dass <strong>die Medienmodelle des 20 Jahrhunderts ungeeignet sind, um nachhaltige Geschäftsmodelle für den Journalismus im 21. Jahrhundert aufzubauen</strong>. Letztlich laufe die wirtschaftlich luktrativsten Modelle auf Klickstrecken mit Pin-Up-Girls hinaus: &#8220;If your primary mode of communication for news and important information is narrative, then the sum of the value you create will never be anything but transient, subjective and ephemeral. Its quality and craft may create marginal value in terms of attention, but this is no longer a good business model. You can get more attention with pictures of naked celebrities, and without an alternative to traditional news media economics, this is eventually what you&#8217;ll be reduced to publishing.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.focus.de/digital/internet/digitale-mediapolis/tid-20075/digitale-mediapolis-wie-das-netz-den-journalismus-veraendert_aid_559591.html">Wie das Netz den Journalismus verändert</a></h4>
<p>In der lesenswerten Reihe &#8220;Digitale Mediapolis&#8221; von Stephan Weichert, Leif Kramp und Alexander von Streit gibt es diesmal kein Interview, sondern einen <strong>Überblicksbeitrag zum digitalen Medienwandel</strong>.</p>
<h4 id="articleTitle"><a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/internet-aktivismus-streit-um-die-twitter-revolution-1.1008174">Twitter-Kinderkram und Facebook-Quatsch</a></h4>
<p>Dirk von Gehlen erläutert in einem Beitrag für<em> sueddeutsche.de</em> sehr anschaulich, <strong>was es mit den unterschiedlichen Auffassungen von Malcolm Galdwell und Clay Shirky in puncto Twitter und Facebook auf sich hat</strong>. Gladwell hatte in einem Beitrag für den <strong><a href="http://www.newyorker.com/reporting/2010/10/04/101004fa_fact_gladwell"><em>New Yorker</em></a><em><em> </em></em></strong> behauptet die Rolle von soziale Netzwerken in Revolutionen und sozialen Bewegungen werde überbewertet.<a href="http://www.newyorker.com/reporting/2010/10/04/101004fa_fact_gladwell"><br />
</a></p>
<h4 id="heading-alone"><a href="http://www.guardian.co.uk/media/greenslade/2010/oct/08/entrepreneurs-digital-media">Journalists as entrepreneurs? That&#8217;s fine, but not if they have to sell advertising</a></h4>
<p>Journalismusprofessor Roy Greenslade zeigt sich in seinem <em>Guardian</em>-Blog <strong>skeptisch zum Konzept des Unternehmerjournalisten, der unter Umständen auch die Anzeigen akquiriert, die neben seinen Beiträgen stehen</strong>: &#8220;I remain queasy about journalists acting as advertising sales reps. And it is an aspect of entrepreneurial journalism that gives me pause for thought.&#8221; Jeff Jarvis, der seit Anfang Oktober ein <a href="http://www.buzzmachine.com/2010/09/20/the-center-for-entrepreneurial-journalism/"><strong>Institut für Unternehmerjournalismus </strong></a>leitet, und auf Greenslade in einem Kommentar antwortet, sieht das naturgemäß <a href="http://www.guardian.co.uk/media/greenslade/2010/oct/08/entrepreneurs-digital-media?showallcomments=true#comment-7920435"><strong>anders</strong></a>: &#8220;Institutional, industrial journalists are too used to the idea that codes and walls will protect their morals. No, they must be their own protectors. The same conflicts and interests exist for everyone in a news operation and everyone must guard against corruption or the asset loses its value. Indeed, <strong>I believe that by teaching journalists that business itself is corrupting, we became terrible stewards of journalism and that is one of the key reasons journalism is in the fix it&#8217;s in.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://onlinejournalismblog.com/2010/10/08/bbc-new-linking-guidelines-issued-science-journals-mentioned/">BBC alters link guidelines for online articles</a></h4>
<p>Verlinken erwünscht, Paradigmenwechsel eingeleitet &#8211; Paul Bradshaw (<em>Online Journalism Blog</em>) vergleicht <strong>die alten und neuen Richtlinien der BBC beim Verlinken</strong>:<br />
<strong>What we used to do…</strong></p>
<ul>
<li> Lists of archive news stories</li>
<li>Homepages only on external websites</li>
<li>No inline linking in news stories</li>
</ul>
<p><strong>What we do now – think adding value…</strong></p>
<ul>
<li>Avoid news stories and link to useful stuff – analysis, explainers, Q&amp;As, pic galleries etc</li>
<li>On external websites look beyond homepage to pages of specific relevance</li>
<li>Inline linking in news stories is OK when it’s to a primary source</li>
</ul>
<p>Der <em>Guardian</em> hat die <strong><a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/oct/08/bbc-link-guidelines">Originaldokumente zur neuen Linkphilosphie</a> </strong>eingebettet (Paul Bradshaw ebenfalls, es erscheint aber nur eine Fehlermeldung.)</p>
<h4><a href="http://leanderwattig.de/index.php/2010/10/08/prasentationsfolien-flattr-kachingle-co-freiwilliges-bezahlen-als-chance-fur-den-buchmarkt/">Präsentationsfolien: Flattr, Kachingle &amp; Co. – Freiwilliges Bezahlen als Chance für den Buchmarkt</a></h4>
<p>Verlagsberater Leander Wattig hat auf der Frankfurter Buchmesse im <strong><a href="http://www.boersenverein.de/de/portal/Forum_Zukunft_/175359">Forum Zukunft</a> </strong>einen Vortrag zum Thema <strong>Crowdfunding in der Buchbranche</strong> gehalten und die Folien auf seinem Blog bereitgestellt.</p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/10/six-stunning-projects-that-show-the-power-of-data-visualization278.html">Six Stunning Projects That Show the Power of Data Visualization</a></h4>
<p>Der Datenjournalist Anthony Calabrese stellt bei <em>Mediashift</em> sechs wunderschöne Visualisierungsbeispiele vor und erläutert wie und warum sie funktionieren. Inklusive einem erläuterten Link zu einem genialen interaktiven <a href="http://www.visual-literacy.org/periodic_table/periodic_table.html"><strong>Periodensystem der Datenvisualisierungsmethoden</strong></a>.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://nmap.org/favicon/">Icons of the Web</a> via <a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/10/six-stunning-projects-that-show-the-power-of-data-visualization278.html">Mediashift</a></em></p>
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		<title>Knight News Challenge Winner: Datenjournalismus und Kollaboration</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 10:57:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Mittwoch gab die amerikanische Knight-Stiftung die Gewinner ihrer 2010 Knight News Challenge bekannt. 2.364 Journalismusprojekte bewarben sich diesmal um einen der insgesamt mit rund 2,5 Millionen Dollar dotierten Innovationspreise. Für zwölf Gewinner entschied sich die Jury &#8211; darunter sind bemerkenswert viele Projekte, die Journalismus als Prozess begreifen (ein veröffentlichter Bericht ist nicht das Ende, [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/d9599e71861843ca9a406d6e4b3e79bd" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/Knight-News-Challenge.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-3131" title="Knight-News-Challenge" src="http://medialdigital.de/wp-content/Knight-News-Challenge.png" alt="" width="300" height="216" /></a></p>
<p>Am Mittwoch gab die amerikanische Knight-Stiftung die Gewinner ihrer <a href="http://www.knightblog.org/knc-2010-winners"><strong>2010 Knight News Challenge</strong></a> bekannt. 2.364 Journalismusprojekte bewarben sich diesmal um einen der insgesamt mit rund 2,5 Millionen Dollar dotierten Innovationspreise. Für zwölf Gewinner entschied sich die Jury &#8211; darunter sind bemerkenswert viele Projekte, die Journalismus als Prozess begreifen (ein veröffentlichter Bericht ist nicht das Ende, sondern der Anfang einer Recherche), die Zusammenarbeit mit engagierten Nutzern fördern wollen oder Datenjournalismus mit nützlichen Anwendungen über MashUps und offene Schnittstellen weiterentwickeln.</p>
<p>Einige Beispiele:</p>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.newschallenge.org/winner/2010/citytracking">CityTracking</a></strong> &#8211; ein Dienst, der es Webseitenbetreibern ermöglicht, ortsbasierte Grafiken (z.B. zur eigenen Stadt) ebenso leicht wie ein YouTube Video einzubetten. Jede Einbettung enthält eine Aufforderung an weitere Nutzer zum Einbetten, so dass sich die Grafiken viral verbreiten. (Nach diesem Prinzip verfährt der <a href="http://www.businessinsider.com/henry-blodget-go-ahead-embed-this-post-2009-8"><strong>Business Insider seit August 2009 </strong></a>. (Seit neuestem ermöglicht auch der <a href="http://www.guardian.co.uk/open-platform"><strong>Guardian mit seiner Open Platform</strong></a> das Einbetten ganzer Beiträge).</li>
<li><strong><a href="http://www.newschallenge.org/winner/2010/the-cartoonist">The Cartoonist</a></strong> will Journalisten ermöglichen, Geschichten in Form von interaktiven Cartoons zu erzählen, damit sich die Nutzer auf spielerische Weise intensiver mit den Inhalten befassen. Testlabore dafür sollen Nachrichtenseiten in  Santa Cruz (Kalifornien) and Atlanta werden.</li>
<li><strong><a href="http://www.newschallenge.org/winner/2010/front-porch-forum">Front Porch Forum</a></strong> will seine Open Source Software für insgesamt 140 hyperlokale Bürgerportale im Nordwesten von Vermont zur Verfügung stellen.</li>
<li><strong><a href="http://www.newschallenge.org/winner/2010/windycitizens-real-time-ads">Windy Citizen&#8217;s Real Time Ads</a> </strong>- das Projekt in Chicago will Open Source Software für kontextabhängige Echtzeitanzeigen entwickeln, die von Bloggern und anderen Webseitenbetreibern genutzt werden kann.</li>
</ul>
<p>Es lohnt sich, die Projekte im Detail anzuschauen.</p>
<p>Übrigens: Wo sind eigentlich die deutschen Journalistenpreise oder Stiftungen, die Innovation ermutigen und finanziell fördern? <a href="http://www.bdzv.de/theodor-wolff-preis.html"><strong>Altehrwürdige Medienpreise</strong></a>, die Journalismus in etablierten Kategorien auszeichnen, gibt es viele. Auch <a href="http://www.epd.de/medien/medien_index_61934.html"><strong>dubiose Medienpreise zur Förderung verdeckter PR</strong></a> oder Medienpreise für Promis, die <a href="http://www.deutscher-medienpreis.de/"><strong>kein</strong></a> <a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/kohl-macht-auf-reich-ranicki/"><strong>Mensch</strong></a> <a href="http://www.stern.de/panorama/weltethosrede-in-tuebingen-belanglosigkeiten-olympischen-ausmasses-561046.html"><strong>braucht</strong></a>. Am ehesten fördert noch der <a href="http://www.axel-springer-akademie.de/aktuell/talk-to-the-enemy-gewinnt.html"><strong>Journalistenpreis Scoop von Axel Springer</strong></a> Innovationen im Journalismus. Allerdings nur ein Projekt pro Ausschreibung.</p>
<p>Wenn man bedenkt, was alles hätte entstehen können, wenn die WAZ die angeblich fünf Millionen Euro nicht in <a href="http://www.ftd.de/it-medien/medien-internet/:stefan-austs-magazinplaene-wanderprediger-auf-abwegen/50127420.html"><strong>ein Printmagazin, das nun doch nicht erscheint</strong></a>, sondern in die Förderung journalistischer Zukunftsprojekte gesteckt hätte&#8230;</p>
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var flattr_dsc = 'Am Mittwoch gab die amerikanische Knight-Stiftung die Gewinner ihrer 2010 Knight News Challenge bekannt. 2.364 Journalismusprojekte bewarben sich diesmal um einen der insgesamt mit rund 2,5 Millionen Dollar dotierten Innovationspreise. Für zwölf Gewinner entschied sich die Jury &#8211; darunter sind bemerkenswert viele Projekte, die Journalismus als Prozess begreifen (ein veröffentlichter Bericht ist nicht das Ende, [...]';
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Preistabelle für Journalismus</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 20:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Putting a Price on Words Eine Analyse der Geschäftsmodelle  von journalistischen StartUps wie True/Slant bis zu großen Contentfarmen wie Examiner.com. Sie alle eint der wirtschaftliche Grundsatz: Wie klein müssen unsere Kostenstrukturen sein, damit die Einnahmen, die wir generieren können, unser Modell profitabel machen? Etablierte Verlage denken umgekehrt: Wie können wir neue Erträge generieren, um [...]]]></description>
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			</a>
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Sonneborn-heute-show.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-2925" title="Sonneborn-heute-show" src="http://medialdigital.de/wp-content/Sonneborn-heute-show-300x166.png" alt="" width="300" height="166" /></a></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://www.nytimes.com/2010/05/16/magazine/16Journalism-t.html?ref=magazine">Putting a Price on Words</a></h4>
<p><strong>Eine Analyse der Geschäftsmodelle  von journalistischen StartUps wie <em>True/Slant</em> bis zu großen Contentfarmen wie <em>Examiner.com</em>.</strong> Sie alle eint der wirtschaftliche Grundsatz: Wie klein müssen unsere Kostenstrukturen sein, damit die Einnahmen, die wir generieren können, unser Modell profitabel machen? Etablierte Verlage denken umgekehrt: Wie können wir neue Erträge generieren, um die sinkenden Erlöse aus traditionellen Geschäftsfeldern zu kompensieren und unsere bisherigen Strukturen zu erhalten?  Der Beitrag in der <em>New York Times</em> befasst sich auch mit dem Für und Wider von Suchmaschinen-optimierten Texten und beleuchtet vor allem die Chancen neuer Journalismusmodelle: &#8220;This isn’t a lament about declining standards of quality or the rude incursions of amateur bloggers. In fact, thanks to the Internet, people probably read more good journalism than ever. That’s precisely the problem: the sheer volume of words has overwhelmed a business model that was once based on scarcity and limited choice. [...] History suggests that few of these ventures will ultimately survive: <strong>Web start-ups have a failure rate between 70 and 90 percent. But it’s quite possible that the experiments they’re staging are already producing the kind of innovations that make for new, sustainable business models.</strong></p>
<h4><strong>weitere Tipps:<br />
</strong></h4>
<h4><a href="http://www.cjr.org/feature/the_new_investigators.php?page=1">The New Investigators</a></h4>
<p>Ein langer und lesenswerter Überblick über die <strong>Chancen von spenden- und stiftungsfinanzierten investigativen Journalismusprojekten</strong> im <em>Columbia Journalism Review.</em></p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2010/05/mediagazer-from-zero-to-big-traffic-driver-in-just-two-short-months/">Mediagazer: From zero to big traffic driver in just two short months</a></h4>
<p><em>Nieman Journalism Lab</em> beschreibt den kometenhaften Aufstieg vom <strong><em>Mediagazer</em></strong>, einem <strong>medienorientierten Ableger des Aggregators Techmeme</strong>. Mediagazer ähnelt der Unterseite Medien von Rivva, verlinkt aber auf viel mehr mit Medien befasste Inhalte &#8211; durchschnittlich 40 pro Tag.</p>
<h4><a href="http://www.wasmitmedien.de/episoden/wmm212.mp3"><strong>Was mit Medien Podcast 212</strong></a></h4>
<p>Der Podcast von Daniel Fiene und (diesmal Dennis Horn in Vertretung von Herrn Pähler) beschäftigt sich mit einer <strong>Rückschau von Sascha Lobo als &#8220;Chefredakteur für einen Tag&#8221;</strong> bei der <em>Rhein-Zeitung</em> und interviewt dazu Lobo und Christian Lindner, einen der beiden Chefredakteure der Rhein-Zeitung. Lindners Erfahrungen aus der Aktion: Schwerpunkte setzen, Erklärstücke bieten, subjektiv sein, das goutieren die Leser: &#8220;Es gab nur zwei Beschwerden, aber sehr viele positive Reaktionen.&#8221; Lobos Learnings sind vor allem, dass Zeitung machen sehr anstrengend ist und dass &#8220;gut geführte Regionalzeitungen sehr tief in die Köpfe der Menschen eindringen können&#8221;. (Auch wenn diese Menschen nicht mehr unbedingt Abonnenten sind). Außerdem gibt es ein Interview, das Daniel Fiene in New Yorkmit  <strong>PBS-Blogger Mark Glaser (<em>Mediashift</em>) über neue neue journalistische Geschäftsmodelle</strong> geführt hat, und eines mit der <em>taz.de </em>Leiter Matthias Urbach (die <em>taz</em> integrierte kürzlich als erste deutsche Tageszeitung den flattr-Spendenbutton) über <strong>Mikro- und sonstige Spenden bei der <em>taz</em></strong>. <a href="http://www.mywebwork.de/fiene.tv/archive/2010/05/22/fiene-warum-taz-de-flattrt-ein-interview-mit-matthias-urbach/"><strong>Das Transkript dieses Interviews steht auch in </strong><strong>Daniel Fienes Weblog. </strong></a></p>
<h4 id="ArticleHeadline"><a href="http://www.focus.de/digital/internet/digitale-mediapolis/tid-18316/adam-penenberg-journalismus-als-organisierende-technologie_aid_509508.html">„Journalismus als organisierende Technologie“</a></h4>
<p>Leif Kramp und Stephan Weichert interviewten u.a. den investigativen Journalisten <strong>Adam L. Penenberg </strong>für ihr neues Buch &#8220;Digitale Mediapolis&#8221;. Das Interview ist bei Focus Online als Vorabdruck zu lesen. Eine der vielen interessanten Passagen ist diese Aussage von Penenberg: &#8220;Ich bin mir sicher, dass Online-Medien in Zukunft auch nicht mehr so aussehen werden wie heute. <strong>Wir müssen uns von dem Gedanken verabschieden, dass Online-Medien etwas mit ihren Printvorläufern zu tun haben. Was die Medien zum Beispiel brauchen könnten, sind neuartige Suchmaschinen.</strong> Verbunden mit dem Prinzip des „Crowd-Sourcing“, also der Einbindung einer Vielzahl von Nutzern in den Produktionsprozess journalistischer Inhalte, lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: die Bewältigung von Informationen und das Vertrauen in die eigene Leistung zu optimieren. Vielleicht liegt darin das Geheimnis der Heilung einer siechen Branche.&#8221; Penenberg wurde wurde vor allem 1998 durch die Enthüllung des Medienskandals um den jungen Reporter Stephan Glass bekannt, der Mitte 90er Jahre reihenweise Beiträge u.a. im Magazin <em>The New Republic</em> fälschte.</p>
<h4><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/05/networks-aim-to-solve-local-ad-puzzle-for-hyper-local-sites137.html">Networks Aim to Solve Local Ad Puzzle for Hyper-Local Sites</a></h4>
<p><em>Mediashift</em> stellt eine Fülle von neuen <strong>Diensten</strong> vor, die <strong>hyperlokalen Blogs </strong>und Webportalen dabei helfen, zu ihnen passende <strong>Werbekunden</strong> zu finden und umgekehrt. Zu den neuen Vermarktungs-Dienstleister zählen auch einige Regionalzeitungen wie <em>Sacramento Bee </em>und <em>Miami Herald.</em></p>
<h4 id="heading-alone"><a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/may/20/guardian-open-platform">Guardian announces commercial launch of Open Platform</a></h4>
<p>Der <em>Guardian</em> startete vor wenigen Tagen seinen kommerziellen Dienst <strong>Open Platform </strong>im regulären Betrieb. Über eine offene Schnittstelle (API) können Webseitenbetreiber Inhalte des <em>Guardian</em> auf ihren Seiten einbetten. Überschriften sind ohne Registrierung und kostenfrei zu haben, bei ganzen Beiträgen mit angereicherten Zusatzinformationen müssen Werbeeinnahmen auf den entsprechenden Seiten mit dem <em>Guardian</em> geteilt werden.</p>
<h4><a href="http://joese.de/blog/2010/05/23/pressestelle-oder-journalismus/">Öffentlich rechtliche Pressestelle oder Journalismus?</a></h4>
<p>Der <em>Tastendrescher</em> Julian Jöris macht sich Gedanken darüber, ob der Pharma-Lobbyist aus dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=yW405x_18_0&amp;feature=player_embedded#!"><strong>grandiosen Interview von Martin Sonneborn für die ZDF-Satiresendung &#8220;heute-show&#8221;</strong></a> vielleicht nur deshalb so arglos war, weil es inzwischen eventuell üblich sei, dass Gesprächspartner im öffentlichen Rundfunk ihre aufgezeichneten Interviews so lange wiederholen können, bis sie weichgespült sind. Ein nachträglich vom Deutschlandfunk gekürztes Interview mit Bundespräsident Horst Köhler bestärkt ihn in dieser Vermutung. <em>Spiegel Online</em> berichtet unterdessen darüber, dass ZDF-Programmchef Thomas Bellut Sonneborn und der &#8220;heute-show&#8221; untersagt hat, vorzugeben, im Auftrag der &#8220;heute&#8221; Nachrichtensendungen zu recherchieren. Schade eigentlich, dass das Interview nicht tatsächlich im &#8220;heute journal&#8221; lief. Einen so investigativen Beitrag über Lobbyismus in Deutschland gab es lange nicht mehr.</p>
<h4><a href="http://www.newyorker.com/reporting/2010/05/17/100517fa_fact_ioffe">Roulette Russian</a></h4>
<p>The <em>New Yorker</em> mit einem lesenswerten <strong>Porträt</strong> über den 18jährigen Moskauer <strong>Chatroulette-Erfinder Andrej Ternowski</strong>, der seinen Dienst für Webchats mit Zufallspartnern aus dem Kinderzimmer in der Wohnung seiner Eltern betreibt.</p>
<h4><a href="http://poynterplayground.com/200moments/">200 Moments that Transformed Journalism, 2000-2009</a></h4>
<p>Interaktive Übersicht  &#8211; zum Klicken und Entdecken. Bei <em>Poynter</em>.</p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Leistungsschutzrecht bestätigt Kritiker</title>
		<link>http://medialdigital.de/2010/05/09/linktipps-zum-wochenstart-leistungsschutzrecht-bestatigt-kritiker/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 17:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: iRights.info veröffentlicht und kommentiert den Entwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger Das Urheberrechtsportal iRights.info veröffentlicht den Entwurf zum geplanten Leistungsschutzrecht (pdf-Dokument) und sieht die schlimmsten Befürchtungen der Kritiker bestätigt: &#8220;Würde der Gesetzgeber diesen Forderungen Folge leisten, würde das unweigerlich zu einer nie da gewesenen Rechtsverwirrung führen und die Berichterstattung und Informationsvermittlung sowie -beschaffung in [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<h4><img class="aligncenter size-large wp-image-2815" title="evolution-of-privacy-on-facebook" src="http://medialdigital.de/wp-content/evolution-of-privacy-on-facebook-300x140.png" alt="evolution-of-privacy-on-facebook" width="300" height="140" /></h4>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://irights.info/index.php?id=880">iRights.info veröffentlicht und kommentiert den Entwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger</a></h4>
<p>Das Urheberrechtsportal <em>iRights.info</em> veröffentlicht den Entwurf zum geplanten Leistungsschutzrecht (pdf-Dokument) und sieht die schlimmsten Befürchtungen der Kritiker bestätigt: &#8220;Würde der Gesetzgeber diesen Forderungen Folge leisten, würde das unweigerlich zu einer nie da gewesenen Rechtsverwirrung führen und die Berichterstattung und Informationsvermittlung sowie -beschaffung in einer Weise beeinträchtigen, die bislang nur in Ansätzen absehbar ist. <strong>Die Entwürfe machen mehr als deutlich, dass die vielfältigen Kollateralschäden mit gesetzlichen Formulierungen nicht vermieden werden können. Sie sind vielmehr eine Folge der Idee des Leistungsschutzrechts für Presseverleger selbst.</strong>&#8221; iRights ist befremdet, dass sich die Journalistengewerkschaften die Forderungen der Verleger offenbar größtenteils zu eigen machen und sieht schwere Beeinträchtigungen unter anderem für Blogger, freie Journalisten, Suchmaschinen und Aggregatoren.</p>
<p><strong>Lesenswerte Reaktionen auf diese Veröffentlichung: </strong></p>
<h4><strong><a href="http://irights.info/blog/arbeit2.0/2010/05/08/leistungsschutzrecht-marshallplan-fur-alte-traume/">Leistungsschutzrecht: Marshallplan für alte Träume</a></strong></h4>
<p><strong> </strong></p>
<p>(Philipp Otto bei <em>iRights.info</em>)</p>
<p><!-- end header --></p>
<h4><a title="Wie sich die Verlage das mit dem Leistungsschutzrecht vorstellen" rel="bookmark" href="http://www.internet-law.de/2010/05/wie-sich-die-verlage-das-mit-dem-leistungsschutzrecht-vorstellen.html">Wie sich die Verlage das mit dem Leistungsschutzrecht vorstellen</a></h4>
<p>(IT-Fachanwalt Thomas Stadler)</p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://www.presseschauer.de/?p=1144">Sind Blogger Presseverleger?</a></h4>
<p>(<em>der presseschauer</em>)</p>
<h4><a href="http://breitband.dradio.de/nie-da-gewesene-rechtsverwirrung/">&#8220;Nie da gewesene Rechtsverwirrung&#8221; </a></h4>
<p>(Interview mit Matthias Spielkamp in der Sendung &#8220;Breitband&#8221; des Deutschlandradio Kultur)</p>
<h4>Weitere Tipps:</h4>
<h4><a href="http://www.buzzmachine.com/2010/05/08/confusing-a-public-with-the-public/">Confusing *a* public with *the* public</a></h4>
<p>Jeff Jarvis, Inbegriff der größtmöglichen Öffentlichkeit im Netz, macht sich dezidierte Gedanken über eine unsichtbare Grenze zwischen öffentlich und privat, die Facebook nun überschritten habe: &#8220;<strong>Facebook and Mark Zuckerberg seem to assume that once something is public, it’s public. They confused sharing with publishing.</strong> They conflate the <strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Public_sphere">public sphere</a></strong> with the <strong><a href="http://makingpublics.mcgill.ca/">making of a public</a></strong>. That is, when I blog something, I am publishing it to the world for anyone and everyone to see: the more the better, is the assumption. But when I put something on Facebook my assumption had been that I was sharing it just with the public I created and control there. <em>That public is private.</em> Therein lies the confusion. Making that public public is what disturbs people. It robs them of their sense of control—and their actual control—of what they were sharing and with whom (no matter how many preferences we can set).&#8221; Der Blogpost sei eine <strong>erste Diskussionsgrundlage für sein geplantes neues Buch über digitale Öffentlichkeiten</strong>,<strong> <a href="http://twitter.com/jeffjarvis/status/13628770980">twitterte Jarvis</a></strong>. Dazu passend: <strong><a href="http://mattmckeon.com/facebook-privacy/">The Evolution of Privacy on Facebook</a> </strong>(Schaubild).<strong><br />
</strong></p>
<h4><a href="http://www.online-merkur.de/seiten/lp201005bma.htm">Abschied vom Besten</a></h4>
<p>Katrin Passig analysiert in ihrer Internetkolumne beim <em>Online-Merkur</em> die <strong>Stärken und Schwächen kollaborativer Filter- und Empfehlungssysteme</strong>. Interessanter Teilaspekt: &#8220;Auch zu gute Empfehlungs- und Filterungssysteme können theoretisch Nachteile mit sich bringen. Google erklärte im Dezember vorauseilend, man habe nicht vor, konservativen Nutzern nur noch konservative Ergebnisse zu zeigen, sondern bemühe sich um eine lediglich individuell zugeschnittene Vielfalt von Quellen und Meinungen.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.theeuropean.de/norbert-bolz/2993-interaktivitaet-im-web">“Das Internet ist kein Massenmedium”</a></h4>
<p>Kommunikationsforscher <strong>Norbert Bolz</strong> erläutert im Interview mit Alexander Görlach vom <em>European</em> seine Vision von Netzwerken und Information im Internet. In der fehlenden Interaktivität der klassischen Medien sieht Bolz ihre Stärke, die Charakteristika Interaktivität und hohe Reichweite schließen sich für ihn gegenseitig aus: ”Immer dann, wenn Angebote im Internet tatsächlich ähnlich aufmerksamkeitsstark sind, haben wir es dort eigentlich mit der <strong>paradoxen Dynamik</strong> zu tun, <strong>dass ein interaktives Medienangebot in ein Massenmedium umschlägt</strong>. Ein Blog beispielsweise, der, sagen wir mal, 50.000 Klicks bekommt, ist kein Blog mehr, sondern ein Massenmedium. Interaktivität wird dann fiktiv.&#8221;</p>
<h4><a href="http://derstandard.at/1271375944153/derStandardat-Interview-Partizipation-hat-den-Journalismus-nicht-weitergebracht">&#8220;Partizipation hat den Journalismus nicht weitergebracht&#8221;</a></h4>
<p>Online-Journalismus-Professor <strong>Lorenz Lorenz-Meyer</strong> erläutert im Interview mit dem Standard, <strong>warum Vernetzung und Transparenz den guten alten Objektivitätsanspruch der Qualitätsmedien ablösen sollte</strong>: &#8220;Mir ist wichtig, dass die qualifizierten Akteure der politischen Öffentlichkeit, also nicht nur Politiker, sondern auch Aktivisten, Journalisten, Pädagogen und Wissenschaftler ihren schon bestehenden Gesprächsraum über das Internet verbessern können &#8211; bzw. schon längst verbessern hätten können.&#8221;</p>
<h4><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/05/06/twitter-ist-mehr-nachrichtenmedium-als-soziales-netzwerk.aspx">Twitter ist ein Nachrichtenmedium &#8211; kein soziales Netzwerk</a></h4>
<p><em>Netzökonom</em> Holger Schmidt erläutert die Kernthesen einer koreanischen Studie, nach der über die Hälfte der Tweets aus klassischen Nachrichten bestehen, weil diese besonders häufig weiterverbreitet werden. Da sich nur 22 Prozent der Nutzer wechselseitig folgen, sei Twitter außerdem kein soziales Netzwerk. Das ist meiner Meinung nach zu einseitig betrachtet, da es von den Nutzer abhängt, was sie aus Twitter machen. Manche nutzen Twitter als ein (mitunter geschlossenes) soziales Netzwerk, manche nur als Nachrichtenfilter und -verbreiter, die meisten aber wohl in einer Kombination von beidem. Diese Zeilen sollte sich außerdem jeder Autofollower und jeder &#8220;Wie Sie 2000 Follower in 2 Tagen bekommen&#8221;-Marktschreier ausgedruckt auf den Bildschirm kleben: &#8220;<strong>Der Einfluss eines Twitter-Nutzers hat nach dieser Untersuchung nur wenig mit der Zahl seiner Follower zu tun</strong>. Wird als Kriterium des Einflusses eines Twitterers die Zahl der Retweets seiner 140-Zeichen-Botschaften herangezogen, dann liegen nicht mehr Prominente wie Ashton Kutcher oder Britney Spears vorne, sondern eher Nachrichtenmedien wie CNN und die New York Times oder bekannte Blogs wie Mashable oder Techcrunch.&#8221; Zur Überprüfung dieser These empfehle ich <a href="http://klout.com/"><strong>Klout</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://paidcontent.org/article/419-traditional-ways-of-judging-quality-in-published-content-are-now-useles/#comment-48302938">Traditional Ways Of Judging ‘Quality’ In Published Content Are Now Useless</a></h4>
<p>Webunternehmer Ben Elowitz hält im Zeitalter des sozialen Netzes eine <strong>Neudefinition des Begriffs &#8220;Qualitätsinhalt&#8221;</strong> für notwendig. Seine Kernthesen bei <em>Paid Content</em>:</p>
<ul>
<li>The audience doesn’t care where the content comes from as long as it meets their needs.</li>
<li>Too many editors care far more about being accurate than they do being useful; and they will find themselves out of business soon if they don’t start measuring themselves more by relevance than by accuracy.</li>
<li>Digital audiences are not relying on any one piece as the sole source.</li>
<li>Old media wants to win Pulitzer Prizes; new media wants to win audiences.</li>
</ul>
<p>Teilweise vehemente Kritik in den Kommentaren.</p>
<h4><a href="http://mashable.com/2010/05/03/content-curation-creation/">Why Content Curation Is Here to Stay</a></h4>
<p>Steve Rosenbaum, Chef der Videoplattform<em> </em><em><em><strong><a href="http://www.magnify.net/" target="_blank">Magnify.net</a></strong>,</em></em><em> </em>beleuchtet in einem Beitrag für <em>Mashable </em>die neue Rolle der Kuratoren von Inhalten. Rosenbaum unterscheidet zwischen rein algorithmischen Aggregatoren wie Google News und redaktionellen Kuratoren. Sein Fazit: &#8220;<strong>Curation is now part of the content equation. It doesn’t kill anything, rather it adds a powerful new tool that will make content destinations more relevant, more robust, and more likely to attract and retain visitors.</strong> Curation is here to stay, though creators should have the ability to create boundaries, both editorial and economic, around what they create and how it is repurposed.&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.magda.de/zukunft_des_schreibens_3/">Endlich Ballast abwerfen!</a></h4>
<p>Wolfgang Michal benennt auf der Autorenplattform <em>Magda</em> zehn gute Gründe, <strong>warum das Schreiben im Netz viel einfacher ist</strong>: zum Bespiel &#8220;unverzügliches Veröffentlichen&#8221;, Verzicht auf &#8220;langatmige Beschreibungen&#8221; zugunsten von Links und die Möglichkeit Fehler unverzüglich zu korrigieren. Punkt 1 lautet: &#8220;Die Schere im Kopf fällt weg. Es gibt keine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gatekeeper_%28Nachrichtenforschung%29"><strong>gatekeeper</strong></a> mehr, deren Stirnrunzeln ein freier Autor berücksichtigen muss.&#8221; Was dabei nicht explizit genannt wird, aber implizit gemeint ist: Schreiben in eigener redaktioneller Verantwortung, zum Beispiel ein eigenes Blog führen.</p>
<h4><a title="Permanent Link to We Stole Your Pictures, Now We’re Going To Sue You" rel="bookmark" href="http://www.jeremynicholl.com/blog/2010/05/03/afp-steal-photos-then-sue-photographer-2/">We Stole Your Pictures, Now We’re Going To Sue You</a></h4>
<p>Urheberrechtsposse: Die <strong>unglaubliche Geschichte</strong> <strong>des Fotografen Daniel Morel</strong>, dessen Erdbeben-Fotos aus Haiti unter anderem Namen von der Agentur AFP verbreitet wurden und der von AFP verklagt wurde, weil er Schadenersatz forderte.</p>
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var flattr_dsc = 'Top-Tipp: iRights.info veröffentlicht und kommentiert den Entwurf für das Leistungsschutzrecht für Presseverleger Das Urheberrechtsportal iRights.info veröffentlicht den Entwurf zum geplanten Leistungsschutzrecht (pdf-Dokument) und sieht die schlimmsten Befürchtungen der Kritiker bestätigt: &#8220;Würde der Gesetzgeber diesen Forderungen Folge leisten, würde das unweigerlich zu einer nie da gewesenen Rechtsverwirrung führen und die Berichterstattung und Informationsvermittlung sowie -beschaffung in [...]';
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		<title>Unternehmer-Journalismus: Interviews mit Markus Albers und Jan Weiler</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 10:16:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eines der Themen, mit denen ich mich in jüngster Zeit intensiv beschäftige, ist Unternehmer-Journalismus. Will heißen: Wie können freie Journalisten eigene Geschäftmodelle entwickeln, um in Zeiten sinkender Honorarbudgets unabhängiger von Verlagen und Sendern zu werden? Wer macht so etwas bereits? Und mit welchem Erfolg? Zu diesem Thema habe ich die Titelgeschichte in der jüngsten Ausgabe [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p style="text-align: center;"><img class="size-full wp-image-2530 aligncenter" title="entrepreneur" src="http://medialdigital.de/wp-content/entrepreneur.jpg" alt="entrepreneur" width="500" height="333" /></p>
<p>Eines der Themen, mit denen ich mich in jüngster Zeit intensiv beschäftige, ist <strong>Unternehmer-Journalismus</strong>. Will heißen: Wie können freie Journalisten eigene Geschäftmodelle entwickeln, um in Zeiten sinkender Honorarbudgets unabhängiger von Verlagen und Sendern zu werden? Wer macht so etwas bereits? Und mit welchem Erfolg? Zu diesem Thema habe ich die Titelgeschichte in der jüngsten Ausgabe des <em>mediummagazin </em>(3/10) geschrieben (noch nicht frei online verfügbar) und im Rahmen dieser Geschichte mehrere Interviews geführt, die drüben beim <em>mediummagazin</em> jetzt frei online stehen:</p>
<h4><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/nur-wer-selbstbestimmt-arbeitet-ist-mit-sich-im-reinen/">&#8220;Nur wer selbstbestimmt arbeitet, ist mit sich im Reinen&#8221;</a> &#8211; Markus Albers, Autor des E-Books “Meconomy”, über das Veröffentlichen auf eigene Faust und Unternehmertum als erstrebenswerte Arbeits- und Lebensweise.</h4>
<p>(Meine Rezension von &#8220;Meconomy&#8221; gibt es <a href="http://medialdigital.de/2010/03/15/meconomy-von-markus-albers-gibt-es-ab-sofort-auch-gedruckt/"><strong>hier</strong></a>.)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Marukus_Albers.png"><img class="size-medium wp-image-2438 aligncenter" title="Marukus_Albers" src="http://medialdigital.de/wp-content/Marukus_Albers-225x185.png" alt="Marukus_Albers" width="225" height="185" /></a></p>
<h4 style="text-align: left;"><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/sind-sie-gerne-unternehmer-jan-weiler/">Sind Sie gerne Unternehmer, Jan Weiler?</a> &#8211; Der Ex-<em>Stern</em>-Kolumnist und Bestseller-Autor vermarktet seine Kolumne &#8220;Mein Leben als Mensch&#8221; im E-Abo über seine Webseite.</h4>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Jan_Weiler.png"><img class="size-full wp-image-2526 aligncenter" title="Jan_Weiler" src="http://medialdigital.de/wp-content/Jan_Weiler.png" alt="Jan_Weiler" width="180" height="242" /></a></p>
<h4 style="text-align: left;"><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/interview-fleisch/">&#8220;Ein wichtiges Zukunftsthema&#8221;</a><strong> &#8211; Prof. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen”, über Förderbedarf und -möglichkeiten für “Unternehmer-Journalisten”</strong></h4>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Fleisch.png"><img class="size-medium wp-image-2527 aligncenter" title="Fleisch" src="http://medialdigital.de/wp-content/Fleisch-225x227.png" alt="Fleisch" width="225" height="227" /></a><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Ebenfalls zum Titelpaket gehört das Interview von Thomas Strothjohann:</p>
<h4 style="text-align: left;"><a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/akquise-per-app/">Akquise per App</a> <strong> &#8211; </strong><span style="font-size: 13px;">Michael Görmann</span><strong><span style="font-size: 13px;"> </span><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">startete Anfang Januar eine eigene iPhone-App „Infrared Photography“. </span></strong></h4>
<h3 style="text-align: center;"><span style="font-size: 13px;"><a href="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Michael-G%C3%B6rmann-Portrait.jpg"><img class="size-medium wp-image-2527 aligncenter" title="Michael Görmann" src="http://www.mediummagazin.de/wp-content/uploads/Michael-G%C3%B6rmann-Portrait-174x220.jpg" alt="" width="174" height="220" /></a></span></h3>
<p>und ein Infokasten: <a href="http://www.mediummagazin.de/magazin-plus/wer-start-ups-foerdert-und-wo-es-guenstige-kredite-gibt/"><strong>Wer Startups fördert</strong></a>.</p>
<p>Außerdem thematisch dazu passend hier nochmal der Hinweis auf mein <strong><a href="http://medialdigital.de/2010/02/02/jeff-jarvis-die-zukunft-des-journalismus-ist-unternehmerisch/">Interview mit Jeff Jarvis: &#8220;Die Zukunft des Journalismus ist unternehmerisch&#8221;</a>.</strong><strong> </strong></p>
<p><em>Titelfoto: <a href="http://www.flickr.com/photos/rachaelvoorhees/2521106411/">Rachaelvoorhees / Flickr</a></em><strong><br />
</strong></p>
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		<title>&#8220;Meconomy&#8221; von Markus Albers ab sofort auch gedruckt</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 08:27:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Meconomy&#8221; &#8211; Wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden &#8211; und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen&#8221; heißt das neue Buch des Berliner Journalisten und Medienberaters Markus Albers. Es hat sich als E-Book schon einige hundert Mal verkauft. Deshalb bietet Albers ab sofort auch eine gedruckte Ausgabe an. Das Buch erscheint als Print [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/3da74e5cf2524942a727eaf3710e5f18" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://medialdigital.de/wp-content/meconomy-quer.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2434" title="meconomy-quer" src="http://medialdigital.de/wp-content/meconomy-quer.png" alt="meconomy-quer" width="493" height="176" /></a></p>
<p>&#8220;Meconomy&#8221; &#8211; Wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden &#8211; und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen&#8221; heißt das neue Buch des Berliner Journalisten und Medienberaters Markus Albers. Es hat sich als E-Book schon einige hundert Mal verkauft. Deshalb bietet Albers ab sofort auch eine gedruckte Ausgabe an. Das Buch erscheint als Print on Demand in Kooperation mit der E-Publishing-Plattform <a href="http://www.epublizisten.de/2010/03/link-des-tages-2/"><strong>epubli</strong></a> für 16, 90 Euro in vier verschiedenen Coverversionen: <a href="http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=2973"><strong>green edition,</strong></a> <a href="http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=2972"><strong>pink edition,</strong></a> <a href="http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=2970"><strong>orange edition,</strong></a> und <a href="http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=2971"><strong>blue edition</strong></a><strong>.</strong> epubli erlässt den Käufern die Versandkosten, die normalerweise 4,95 Euro betragen. Man muss dazu im Kaufformular den Code &#8220;epubli-meconomy&#8221; eingeben.</p>
<p>Ich habe mir &#8220;Meconomy&#8221; schon vor einem Monat als iPhone App gekauft und auch komplett auf dem iPhone gelesen (obwohl man in diesem Fall von Markus auf Anfrage auch die pdf-Version als Bonus bekommt). Das Lesen auf dem iPhone geht übrigens überraschend gut, wenn man sich erst einmal an den Mechanismus zum &#8220;Umblättern&#8221; gewöhnt hat. Wahrscheinlich hätte ich es auf Dauer aber doch etwas mühselig gefunden, wenn mich der Inhalt des Buches nicht so fasziniert hätte. In Kürze: Markus Albers beschreibt in &#8220;Meconomy&#8221; warum Menschen, die selbstbestimmt arbeiten, glücklicher, herausgeforderter und oft auch erfolgreicher sind:</p>
<blockquote><p>Willkommen in der <strong>Meconomy</strong>: Wir machen unsere <strong>Hobbys zum Beruf</strong> und verlegen unseren Lebensmittelpunkt dorthin, wo wir <strong>am glücklichsten und produktivsten</strong> sind. Wir müssen uns <strong>als Marke positionieren</strong>, ständig <strong>dazulernen</strong> und Dinge, die wir nicht gern tun, an Dienstleister in fernen Ländern auslagern. Wir machen uns leichteren Herzens selbstständig, aber vor allem werden wir <strong>selbstständiger denken und fühlen</strong>. Es wird ein gutes, aufregendes und erfülltes Leben sein, aber nicht jeder wird es führen können. Die Meconomy wird die Gesellschaft in der Mitte spalten.</p></blockquote>
<p>Dieses Buch kommt genau zur richtigen Zeit, denn auf uns alle rollt gerade ein Tsunami zu. Was wollen wir sein? Besitzstandswahrer in bedrohten Strukturen oder Pioniere einer neuen Wirtschaftswelt? Meconomy macht Mut, rechtzeitig persönliche Weichen zu stellen.Vor allem in der Medienbranche kann sich eigentlich niemand mehr der Illusion hingeben, die eigene Arbeits- und Lebensperspektive benötige keinen Plan B. Feste Arbeitsverhältnisse mit gesicherten Einkommen zerbröseln förmlich. In Verlagen werden die Redaktionen immer weiter ausgedünnt. Was nicht bedeutet, dass im Gegenzug freie Journalisten um so mehr Aufträge bekommen. Jedenfalls nur selten welche, die sich lohnen. Denn ebenso wie die festen Stellen schrumpfen auch die Honoraretats. Doch anstatt sich vergeblich zu bemühen, den Status Quo zu retten, kann man als Betroffener auch versuchen, sich aus diesem Rattenrennen, in dem andere Richtung und Tempo vorgeben, zu befreien. Möglichst vor dem Burnout.</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Marukus_Albers.png"><img class="alignleft size-full wp-image-2438" title="Marukus_Albers" src="http://medialdigital.de/wp-content/Marukus_Albers.png" alt="Marukus_Albers" width="241" height="199" /></a>Schon Markus Albers erstes Buch &#8220;Morgen komm ich später rein&#8221;, entstand in einer persönlichen Umbruchphase. Kurz vorher hatte der Autor seine Stelle als Managing Editor der deutschen &#8220;Vanity Fair&#8221; gekündigt, um mehr Zeit für eigene Ideen zu haben.  Kurz darauf traf die Einstellung des Magazins seine Kollegen völlig unvorbereitet, während Albers seinen Lebensplan B längst umsetzte. Das Buch wurde ein Wirtschaftsbestseller.</p>
<p>Auch bei &#8220;Meconomy&#8221; hatte der Autor den richtigen Instinkt. Anstatt auf den Verlag zu hören, der das Buch erst in diesem Herbst herausbringen wollte, vertraute er darauf, dass &#8220;Meconomy&#8221; jetzt auf dem Markt sein muss und seine Käufer finden wird. Auch ohne einen Verlag. Seit dem 24. Januar ist &#8220;Meconomy&#8221; als E-Book über verschiedene Plattformen, als pdf-Datei und als iPhone-Applikation für jeweils 9,90 Euro erhältlich. Rund 20 Blogs verkaufen Albers Buch gegen Provision über Affiliate Links. (Dislaimer: Ich habe auch einen solchen Link in der rechten Seitenleiste.)</p>
<p>Einen &#8220;niedrigen vierstelligen Betrag&#8221; steckte Albers an externen Kosten in das Projekt, zum Beispiel in ein professionelles Lektorat und eine ansprechende Webseite. Das ist viel weniger als es einen Verlag gekostet hätte, das Buch auf konventionellem Weg zu veröffentlichen. Und die Kosten dafür hat er schon wieder hereingeholt. Vor allem aber beweist Albers mit &#8220;Meconomy&#8221;, dass er über die aktive Gestaltung einer selbstbestimmten Lebens- und Arbeitswelt nicht nur kluge Thesen verfassen kann, sondern die &#8220;Meconomy&#8221; auch vorlebt. Und zwar mit Vergnügen.</p>
<p>Das hat mir an diesem Buch eigentlich am besten gefallen: Der Autor sieht im Wandel weniger die Bedrohungen, sondern vor allem die Chancen. Dieses Buch ermutigt Menschen, die im Grunde nichts als einen Laptop, ein Handy und einen WLAN-Anschluss brauchen, um arbeiten zu können, weil ihr restliches Kapital aus Ideen und Kontakten besteht, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihr eigenen Geschäftsmodelle zu entwickeln, die zu ihnen passen.</p>
<p>Albers behauptet nicht, dass nun jeder &#8211; zum Beispiel auch ein Bankangestellter oder ein Beamter &#8211; besser als Solo-Selbstständige arbeiten sollte. Aber eine Modedesignerin, die ihre Kollektionen über das Internet vertreibt, ein Kolumnist, der seine Kolumne über seine Webpage per Abo anbietet oder ein Autor, der seine Buchidee ohne Verlag umsetzt &#8211; all das ist heute ohne weiteres möglich. Zusätzlich zu seinen sehr klar formulierten Thesen und Beispielen für neue Arbeits- und Lebensmodelle lässt Albers mehrere Experten in Interviews zu Wort kommen, zum Beispiel den Branding-Experten Simon Anholt, den Reputation-Manager Klaus Eck und den &#8220;Wird&#8221;-Chefredakteur Chris Anderson (&#8220;The Long Tail&#8221;, &#8220;Freemium&#8221;). Diese Interviews kann man aber auch &#8211; ganz im Sinne des &#8220;Freemium&#8221;-Konzeptes -  <a href="http://www.meconomy.me/interviews"><strong>auf der &#8220;Meconomy&#8221;-Homepage nachlesen</strong></a>.</p>
<p><a href="http://medialdigital.de/wp-content/mm-Albers.png"><img class="size-large wp-image-2440 alignleft" title="mm-Albers" src="http://medialdigital.de/wp-content/mm-Albers-300x200.png" alt="mm-Albers" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Der Grund, warum ich diese Rezension erst jetzt schreibe, hat übrigens auch mit der &#8220;Meconomy&#8221; zu tun. Über den neuen Trend Unternehmer-Journalismus, wie das Buch &#8220;Meconomy&#8221; entstanden ist und was andere Journalisten und Kreative von diesem Beispiel lernen können, habe ich mit Markus Albers ein Interview geführt. Es sollte ursprünglich auf diesem Blog erscheinen im neuen <a href="http://medialdigital.de/category/unternehmer-journalismus/"><strong>Themenschwerpunkt Unternehmer-Journalismus</strong></a>. (Ich suche mir immer häufiger &#8211; auch &#8211; Themen aus, die ich recherchieren und schreiben möchte, ohne vorher zu fragen, ob es dafür einen klassischen Auftraggeber gibt). Doch dann ergab sich die Chance, das Thema als Titelgeschichte für das soeben erschienene <strong><a href="http://www.mediummagazin.de/">medium magazin</a></strong> (Heft 3/10) auszuweiten. Das Interview mit Markus Albers ist nun Bestandteil davon. Bis Ende März ist der Online-Zugang den Heftabonnenten vorbehalten. Nach Freischaltung werde ich natürlich darauf verlinken. Ansonsten empfehle ich Nicht-Abonnenten, die nicht so lange warten wollen, den Gang zu einer gut sortierten Buchhandlung oder zum Bahnhofskiosk. Es lohnt sich ;-)<br />
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (47)</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 19:37:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Topp-Tipp: Die Krankenakte von Tut Ench Amun Michael Seemann alias @mspro betreibt ein neues Blog bei der FAZ mit dem schönen Titel CTRL-Verlust. In seinem ersten Eintrag widerspricht Seemann der Ansicht, wir könnten die Kontrolle über unsere Daten in einem &#8220;freundlichen Internet&#8221; zurückerlangen: &#8220;Wenn es denn nur die Daten wären, die wir bewusst äußern. [...] [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/mspro.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-2242" title="mspro" src="http://medialdigital.de/wp-content/mspro-300x170.png" alt="mspro" width="300" height="170" /></a></h4>
<h4>Topp-Tipp:</h4>
<h2><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/02/11/die-krankenakte-von-tut-ench-amun.aspx">Die Krankenakte von Tut Ench Amun</a></h2>
<p>Michael Seemann alias <a href="http://twitter.com/mspro"><strong>@mspro</strong></a> betreibt ein neues Blog bei der <em>FAZ </em>mit dem schönen Titel <em><strong>CTRL-Verlust</strong></em>. In seinem ersten Eintrag widerspricht Seemann der Ansicht, wir könnten die Kontrolle über unsere Daten in einem &#8220;freundlichen Internet&#8221; zurückerlangen: &#8220;Wenn es denn nur die Daten wären, die wir bewusst äußern. [...] Nein, <strong>es ist die <em>Zukunft</em> selbst, die außer Rand und Band gerät und die bestimmt haben wird, was wir von uns preis gegeben haben</strong>. Wir sind per se enteignet!&#8221; Seemann sucht das <strong>Positive im Unausweichlichen </strong>(&#8220;Dieses Blog erzählt von den diversen Kontrollverlusten im digitalen Raum und warum sich das lohnt&#8221;) und begrüßt konsequenterweise, dass sich auch die Ankündigung des Blogstarts bei Twitter verselbstständigte.</p>
<p><strong>weitere Tipps:</strong></p>
<h2><a href="http://money.cnn.com/2010/02/09/technology/media_reading_digital.fortune/index.htm#jjarvis">10 luminaries look ahead to the business of reading</a></h2>
<p><strong>Wie wir in Zukunft lesen werden</strong>: CNNMoney.com befragt zehn Medienmacher und Branchenkenner. Und nein &#8211; es geht dabei nicht nur um das iPad.</p>
<h2><a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/show.php?id=90199&amp;page=1&amp;params=">Kommentar: Warum ein Freifahrschein für Tagesschau.de die private Onlinepresse bedroht</a></h2>
<p>Der <strong>NDR-Rundfunkrat</strong> fand keinen Hinweis darauf, dass das Angebot <strong>tagesschau.de</strong> als &#8220;nicht-sendungsbezogenes Telemedium&#8221; geeignet sei, private Wettbewerber zu beeinträchtigen. Roland Pimpl (Horizont.net) hilft nach mit einem &#8220;<strong>Trauerspiel in 5 Akten</strong>&#8221; (auf die Überschrift klicken). Zuvor kritisierte bereits Robin Meyer-Lucht bei <a href="NDR-Rundfunkrat will Tagesschau.de im Drei-Stufen-Test durchwinken"><em><strong>Carta</strong></em></a> und bei <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,677263,00.html"><em><strong>Spiegel Online</strong></em></a> die <strong>Unzulänglichkeit des Drei-Stufen-Tests</strong>.</p>
<h2><a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/feb/10/bbc-news-social-media">BBC tells news staff to embrace social media</a></h2>
<p>BBC 1: Der <em>Guardian </em>berichtet über den neue <strong>verpflichtenden Social Media Einsatz für Journalisten bei der BBC </strong>und zitiert Peter Horrocks, Leiter der BBC Global News: &#8220;This isn&#8217;t just a kind of fad from someone who&#8217;s an enthusiast of technology. I&#8217;m afraid you&#8217;re not doing your job if you can&#8217;t do those things.&#8221;Dazu gehört ein <a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/feb/10/peter-horrocks-social-media"><strong>Interview mit Peter Horrocks</strong></a>.</p>
<h2><a href="http://training.dw-world.de/ausbildung/blogs/lab/?p=1128">Interview mit Kevin Marsh, Editor-in-Chief BBC College of Journalism</a></h2>
<p>Steffen Leidel hat ein Interview über die Tools und multimedialen <strong>Anforderungen für Journalisten der Zukunft</strong> (und der Gegenwart) geführt. Beim DW-Ausbildungsblog <em>lab</em>.</p>
<h2><a title="Permanent Link: How much is an article worth? ‘Dead tree’ thinking could hinder digital content economy" rel="bookmark" href="http://blogs.journalism.co.uk/editors/2010/02/10/how-much-is-an-article-worth/">How much is an article worth? ‘Dead tree’ thinking could hinder digital content economy</a></h2>
<p><em>journalism.co.uk </em>mit einer interessanten (auf britische Verhältnisse bezogene) <strong>Kosten-Gewinn-Kalkulation</strong> beim <strong>Paid Content</strong>.</p>
<h2><a href="http://netzwertig.com/2010/02/11/flattr-neuer-micropaymentdienst-setzt-auf-die-thank-you-economy/">Neuer Micro-Paymentdienst setzt auf die &#8220;Thank You Economy&#8221; </a></h2>
<p>Martin Weigert stellt bei <em>netzwertig</em> <strong>Flattr</strong> vor &#8211; einen <strong>neuen Service für das freiwillige Bezahlen von Gratis-Inhalten im Internet</strong>. Für Weigert sind Lösungen wie Flattr Alternativen &#8220;zum umstrittenen und mit enormen Reichweiteneinbußen verbundenen Schritt zum Zahlungszwang&#8221;. Ein ähnlicher Dienst ist Kachingle, den<em> Carta</em> <a href="http://carta.info/20487/paid-content-kachingle/"><strong>testet</strong></a>.</p>
<h2><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2010/02/12/demand-media-die-oekonomie-der-inhalte.aspx">„Die Ökonomie der Inhalte“ &#8211; wie die Inhaltefabrik Demand Media arbeitet</a></h2>
<p>Demand Media spielt perfekt auf der <strong>Klaviatur der Google-Ökonomie</strong>. Zunächst wird ausgewertet, wonach viele Webnutzer vergeblich suchen. Was dann als Suchbegriff geeignet ist, Anzeigen zu generieren, wird als Auftrag an Lohnschreiber herausgegeben. Anschließend werden die Texte Google-optimiert ins Netz gestellt. <strong>Und das Ganze bald auch in Deutschland.</strong> Außer <em>Netzökonom</em> Holger Schmidt (in der Überschrift verlinkt), befassen sich auch <a href="http://kress.de/tweet/tagesdienst/detail/beitrag/102518-shawn-colo-im-kress-interview-inhaltefabrik-demand-media-kommt.html"><em><strong>kress.de</strong></em></a> und <a href="http://www.guardian.co.uk/media/2010/feb/11/digital-media-charging-for-content"><em><strong>The Guardian </strong></em></a>mit Demand Media.</p>
<h2><a href="http://www.pbs.org/mediashift/2010/02/journalism-fellowships-adapt-to-meet-economic-digital-challenges041.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+pbs%2Fmediashift-blog+%28mediashift-blog%29&amp;utm_content=Google+Reader">Journalism Fellowships Adapt to Meet Economic, Digital Challenges</a></h2>
<p>Mark Glaser beschreibt bei <em>Mediashift</em>, wie <strong>US-Stiftungen zur Förderung des Journalismus neue Schwerpunkte auf den Feldern Innovation und Unternehmertum setzen</strong>. Jim Bettinger, Direktor der Knight-Stiftung: [the adjustments] &#8220;make us more valuable to the cause, if you will, of journalism: not necessarily to the journalism industry (although that is possible), but the goal of providing quality information to the public.&#8221;</p>
<h2><a title="Permanent Link to Debattenbeitrag 2.0: Die Wirtschaft und das Netz – Digitale Strategien der Zukunft (AT)" rel="bookmark" href="http://saschalobo.com/2010/02/11/debattenbeitrag-2-0-die-wirtschaft-und-das-netz-%e2%80%93-digitale-strategien-der-zukunft-at/">Debattenbeitrag 2.0: Die Wirtschaft und das Netz – Digitale Strategien der Zukunft (AT)</a></h2>
<p><strong>Sascha Lobo</strong> will einen <strong>Debattenbeitrag 2.0 für die <em>Wirtschaftswoche</em></strong> in einem offenen Prozess auf vielen sozialen Plattformen gemeinsam mit Nutzern erarbeiten (aber anschließend selbst schreiben). Auch über die <strong><a href="http://saschalobo.com/2010/02/12/der-debattenartikel-fur-die-wirtschaftswoche-nebensache-geld/">Frage</a></strong>,<strong> </strong>wie das Honorar aufgeteilt werden soll, lässt Lobo den Schwarm abstimmen. Interessant ist, wie unterschiedlich die Reaktionenauf den gleichen Beitrag in den Kommentaren bei <em>saschalobo.com</em> und bei <a href="http://www.wiwo.de/technik-wissen/zuschauen-oder-mitmachen-wie-vertwittert-muss-die-wirtschaft-sein-421866/"><em><strong>wiwo</strong></em></a> ausfallen. Dazu ein <a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/am-lebenden-organismus-experimentieren_100026173.html"><strong>Interview</strong></a> mit Sascha Lobo bei <em>meedia</em>.</p>
<h2><a title="PermaLink" href="http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/200/">Real Time Web: Alles im Jetzt</a></h2>
<p><em>Elektrischer Reporter</em> befasst sich mit dem <strong>Echtzeitnetz</strong>. 11 lohnenswert investierte Minuten lang.</p>
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