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	<title>Medial Digital &#187; Urheberrecht</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Nahsehen als unterschätztes Nichtmedium</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Nov 2010 16:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende der Geheimnisse? Peter Glaser hat dem &#8220;Neue Gegenwart&#8221; Online-Magazin für Medienjournalismus ein Interview zum Thema Mobile Social Networks gegeben. Glaser sagt nicht nur kluge Sachen, sondern formuliert sie auch wunderbar lakonisch: &#8220;Es hängt von einem selbst ab, wie groß oder wie intensiv bespielt diese Bühne ist. Plötzlich eine kleine Internet-Sendestation sein zu können und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<h4><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Newspaper-extinction-timeline.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-4063" title="Newspaper extinction timeline" src="http://medialdigital.de/wp-content/Newspaper-extinction-timeline.png" alt="" width="398" height="274" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.neuegegenwart.de/ausgabe59/glaser.htm">Ende der Geheimnisse?</a></h4>
<p><strong>Peter Glaser</strong> hat dem &#8220;Neue Gegenwart&#8221; Online-Magazin für Medienjournalismus ein Interview zum Thema Mobile Social Networks gegeben. Glaser sagt nicht nur kluge Sachen, sondern formuliert sie auch wunderbar lakonisch: <span style="color: #000000;">&#8220;</span><span style="color: #000000;">Es hängt von einem selbst ab, wie groß oder wie intensiv bespielt diese      Bühne ist. <strong>Plötzlich eine kleine Internet-Sendestation sein zu können und      nicht nur, wie am Fernseher laut/leise und hell/dunkel einstellen zu können      und sich berieseln zu lassen, macht schon ziemlich Spaß, ist aber auch viel      Arbeit. </strong>Und das Kommunikationsuniversum bietet auch jede Menge eskapistische      Möglichkeiten. Man sollte natürlich den Nahbereich, in dem man als      gerätelose, pure Person existiert, nicht aus dem Blick verlieren. <strong>Nahsehen      ist das unterschätzteste Nichtmedium des 21. Jahrhunderts</strong> – um es mal      paradox auszudrücken.&#8221; </span></p>
<h4><a rel="bookmark" href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/kolleginnen-macht-die-augen-auf-zum-verdi-positionspapier-zum-urheberrecht/">KollegInnen, macht die Augen auf! Zum Verdi-Positionspapier zum Urheberrecht</a></h4>
<p>Matthias Spielkamp zerpflückt in seinem <em>Immateriblog</em> das Positionspapier  <strong><strong>“In</strong></strong><strong>ternet  und Digitalisierung – Herausforderungen für die Zukunft des  Urheberrechts” </strong>des Verdi-Bundesvorstands: &#8220;Das Papier strotzt vor Unkenntnis und  analytischen Kurzschlüssen  (vom schlechtem Stil zu schweigen). <strong>Die Herausforderungen der Zukunft an das Urheberrecht wird Verdi mit den darin vertretenen Positionen jedenfalls nicht  bestehen.</strong>&#8221; Den Grund für die Positionen von Verdi sieht Spielkamp in einer trügerischen Logik: &#8220;Es soll den Verlagen besser gehen (wann hat man mal  gehört, dass das das Ziel ist, für das ver.di kämpfen sollte?), denn  damit gehe es dem Journalismus und den Journalisten besser. Dieses In-Eins-Setzen der Ziele von Verlagen und Mitarbeitern (Angestellten und freien) ist ebenso falsch wie gefährlich.&#8221; <strong>Nachtrag:</strong> Auch <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/ver-di-positionspapier-zum-urheberrecht/"><strong>Ilja Braun verreißt bei <em>Digitale Linke</em> das Positionspapier der Gewerkschaft</strong></a>.</p>
<h4><a href="http://www.eggers-elektronik.de/2010/10/datenjournalismus-101/">Datenjournalismus für (uns) Einsteiger</a></h4>
<p>Jan Eggers; Online-Redakteur beim Hessischen Rundfunk, gibt den Leser von <em>Eggers Elektronik</em> detaillierte und ungeschminkte Einblicke in den <strong>Annäherungsprozess des HR an das Thema Datenjournalismus -</strong> inklusive einigen &#8220;Lehren unter dem Strich&#8221;.</p>
<h4><a title="Permanent link to Twitter by the Petabyte: Using Big Data to Define Market Sentiment" href="http://www.readwriteweb.com/cloud/2010/10/-takes-away-the-complexity.php">Twitter by the Petabyte: Using Big Data to Define Market Sentiment</a></h4>
<p>Bei <em>ReadWriteCloud </em>erklärt IBM Evangelist David Barnes im eingebetteten Video (und &#8211; exzerpten), wie man mit dem IBM Tool BigSheets Daten in Größenordnungen von Terabytes und Petabytes <strong>aus Twitter extrahiert um Markttrends frühzeitig zu erkennen</strong> (Überschriftenlink). Ebenfalls interessant: <a href="http://www.technologyreview.com/computing/26452/"><strong><em>Technology Review</em> berichtet</strong></a> über das Startup <strong>Recorded Future</strong>, das mit einer speziell entwickelten Suchmaschine extrahierte Daten aus der Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft betreffend auf einer Zeitleiste darstellt.</p>
<h4><a href="http://www.scarlatti.de/?p=781">Mit angezogener Handbremse</a></h4>
<p>Lorenz Lorenz-Meyer erzählt im Interview mit Thomas Mrazek über den Stand der Dinge im <strong>deutschen Online-Journalismus</strong>, dass er das Niveau im Vergleich mit den USA für mittelmäßig hält: &#8220;Natürlich beherrschen Online-Redaktionen wie die der <em>Welt</em> oder der <em>Zeit</em> mittlerweile recht gut ihr Handwerk, aber <strong>die meisten Produkte sind  weiterhin viel zu sehr am Paradigma des schnellen  Nachrichtenjournalismus orientiert und fallen damit der Redundanz und  Beliebigkeit anheim.</strong> Und sie bewegen sich einfach zu wenig.&#8221; Carta hält er wegen des interdisziplinären Ansatzes für &#8220;die spannendeste Neugründung der letzten Zeit in der deutschen Bloglandschaft&#8221;.</p>
<h4><a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/man-kann-nie-sagen--wir-haben-es-geschafft_100031101.html">&#8220;Man kann nie sagen, wir haben es geschafft&#8221;</a></h4>
<p>Guardian Chefredakteur <strong>Alan Rusbridger</strong> im Interview mit <em>meedia</em>: &#8220;Wir haben gelernt, dass nicht jeder Journalist jede Story schreiben  muss. Wenn ein Flugzeug in Amsterdam abstürzt, dann war das eine  Geschichte, zu der wir früher einmal einen Guardian-Journalisten  hingeschickt hätten. Jetzt würden wir sagen: Lass das lieber jemand  anderes machen! [...] Es geht wirklich darum, herauszufinden, was wir als  Guardian am besten können und dann zum Rest zu verlinken. Früher hätten  wir Storys geschrieben mit denen wir uns heute nicht mehr beschäftigen  würden, weil jemand anderes sie sowieso schreibt. <strong>Ein Link zu setzen und  hinzuzufügen, dass man dem Geschriebenen zustimmt, dauert eine Minute.  Indem man offen und kollaborativ ist, spart man eine Menge Zeit.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://recherche-info.de/2010/10/27/recherchieren-ohne-zeit-und-geld/">Recherchieren ohne Zeit und Geld?</a></h4>
<p>Marcus Lindemann war auf Einladung der Adenauer-Stiftung in Belgrad, um als Keynote-Speaker  und Teilnehmer eines Panels über Recherche-Journalismus zu sprechen. Er entwickelt <strong>fünf Thesen für mehr Relevanz und weniger Redundanz im Journalismus</strong> (u.a. Wir brauchen fachkundige Übersetzer für die besten fremdsprachlichen Beiträge. Und: <strong>Recherche bleibt eine Marktlücke</strong>.). Lindemanns Gedanken gehen in eine ganz ähnliche Richtung wie meine Keynote zum Deutschen Fachjournalisten-Kongress (<a href="http://medialdigital.de/2010/10/30/kuratieren-statt-klickstrecken-bauen-meine-keynote-beim-deutschen-fachjournalisten-kongress-1/"><strong>&#8220;Kuratieren statt Klickstrecken bauen&#8221;</strong></a>).</p>
<h4><a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2010/10/facebook-infografik-und-demographische-daten-deutschland-osterreich-und-schweiz-per-oktober-2010/">Facebook: Infografik und demographische Daten &#8211; Deutschland, Österreich und Schweiz per Oktober 2010</a></h4>
<p>Social Media Berater Thomas Hutter wartet mit neuen Zahlen zu <strong>Facebook in den D-A-CH-Märkten</strong> auf. In Deutschland (aktuell rund 12,7 Millionen Facebook-Mitglieder) wächst Facebook schneller als in Österreich oder in der Schweiz, aber die Durchdringung ist immer noch am geringsten (15 Prozent der Gesamtbevölkerung).</p>
<h4><a href="http://rossdawsonblog.com/weblog/archives/2010/10/launch_of_newsp.html">Launch of Newspaper Extinction Timeline for every country in the world</a></h4>
<p>Trendforscher Ross Dawson sagt voraus, dass <strong>Zeitungen in Deutschland in 20 Jahren ausgestorben sein werden</strong>. In den USA soll es schon in sieben Jahren soweit sein und in Australien in zwölf Jahren. Diese Prognosen und wie die Voraussagen für weitere Zeitungsmärkte lauten, kann man sich auf seiner &#8220;Zeitleiste des Zeitungssterbens für jedes Land der Welt&#8221; ansehen.</p>
<p><em>Illustration: <a href="http://rossdawsonblog.com/weblog/archives/2010/10/launch_of_newsp.html">Trends in the Living Networks</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/us/">CC-Lizenz</a></em></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Brain Drain in Verlagen</title>
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		<pubDate>Sun, 02 May 2010 16:59:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Top-Tipp: Matthias Spielkamp über Brain Drain in Verlagen: &#8220;Journalisten nicht wie Bittsteller behandeln&#8221; Kress online hat Matthias Spielkamps aufrüttelnde Rede vom Publisher&#8217;s Forum mit Links zu weiterführenden Beiträgen versehen und online gestellt. Spielkamp konstatiert einen drohenden Abfluss von gut ausgebildeten und leidenschaftlichen Journalisten, die nicht in Festanstellungen stehen. Den Verlagen geht es um die Ausbeutung [...]]]></description>
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<h3><img class="aligncenter size-large wp-image-2768" title="braindrain" src="http://medialdigital.de/wp-content/braindrain-300x225.jpg" alt="braindrain" width="300" height="225" /></h3>
<h4>Top-Tipp:</h4>
<h4><a href="http://kress.de/tweet/tagesdienst/detail/beitrag/103883-matthias-spielkamp-ueber-brain-drain-in-verlagen-journalisten-nicht-wie-bittsteller-behandeln.html">Matthias Spielkamp über Brain Drain in Verlagen: &#8220;Journalisten nicht wie Bittsteller behandeln&#8221;</a></h4>
<p>Kress online hat <strong><a href="http://immateriblog.de/about">Matthias Spielkamps</a></strong> aufrüttelnde Rede vom <a href="http://www.publishersforum.de/index.php"><strong>Publisher&#8217;s Forum</strong></a> mit Links zu weiterführenden Beiträgen versehen und online gestellt. <strong>Spielkamp konstatiert einen drohenden Abfluss von gut ausgebildeten und leidenschaftlichen Journalisten, die nicht in Festanstellungen stehen. </strong>Den Verlagen geht es um die Ausbeutung von Content und Arbeitskraft. &#8220;Wenn man die Verlage darauf anspricht, ob sie nicht ein Problem darin sehen, die Menschen, die eigentlich ihre Geschäftspartner sein sollten, nach Gutsherrenart zu behandeln (manchen würde eher ein Vergleich mit sizilianischem Landadel einfallen), dann antworten sie regelmäßig: <strong>wir befinden uns in einem Markt, der regelt das dann schon über Angebot und Nachfrage.</strong>&#8221; Das sei ein &#8220;interessantes Argument&#8221; findet Spielkamp. &#8220;Vor allem angesichts der <strong><a href="http://immateriblog.de/in-eigener-sache/gottes-werk-und-googles-beitrag-zeitungsverlage-und-die-herausforderungen-der-link-okonomie/" target="_blank">Forderung der Presseverlage nach einem Leistungsschutzrecht</a>.</strong> Da kann es mit einem Mal nicht mehr der Markt regeln, dass die Verlage ihre Oligopolstellung verlieren, dass sie sich einer Konkurrenz ausgesetzt sehen, die ihr Geschäftsmodell bedroht, und auf die sie bisher eher tölpelhaft als visionär reagiert haben. <strong>Da rufen sie dann nach dem Staat, der ihnen ein Leistungsschutzrecht verschaffen soll, damit ihre Investitionen geschützt bleiben.</strong>&#8221;</p>
<p><strong>weitere Tipps:</strong></p>
<h4><a href="http://www.charlierose.com/view/interview/10978">Charlie Rose with Alan Rusbridger</a></h4>
<p><em>Guardian</em>-Chef Alan Rusbridger berichtet in diesem sehenswerten Video mit US-Talker Charlie Rose von den Vorteilen für seine Zeitung, einer Stiftung statt Privateigentümern zu gehören. Interessant: <strong>Von den monatlich 37 Millionen Unique Usern des <em>Guardian</em> im Netz kommt ein Drittel aus den USA. </strong>Die Attraktivität für US-Leser liegt  laut Rusbridger in der internationalen Ausrichtung des <em>Guardian</em>, US-Medien berichten immer weniger über internationale Belange und seltener aus anderer Perspektive als unmittelbarer Betroffenheit für die USA. Verlage sehen in Google fälschlicherweise einen Feind, glaubt der <em>Guardian</em>-Chef: &#8220;<strong>Medienhäuser müssen sich entscheiden, mit wem sie konkurrieren und mit wem sie kollaborieren wollen.</strong>&#8221;</p>
<h4><a title="Permanent Link to How to Save Local Newspapers" rel="bookmark" href="http://www.newspaperdeathwatch.com/how-to-save-local-newspapers.html">How to Save Local Newspapers</a></h4>
<p>Bobby Carlton, eine PR-Agentin in New England, bringt lokale StartUps und potenzielle Investoren zusammen. Ihre &#8220;Mass Innovation Nights&#8221; wurde mitten in der Rezession ein immenser Erfolg. Zeitungsveteran und <em>Newspaper Death Watch</em> Blogger Paul Gillin hält es für einen Fehler, dass lokale Verlage eine solche Geschäftsidee, die eigentlich in ihren Kompetenzbereich fällt, einfach links liegen lassen: &#8220;<strong>Her success demonstrates how news publishers can reinvent themselves and survive – maybe even thrive – but only if they have completely rethink what they do.</strong>&#8221; Das klingt nicht unähnlich den B2B &#8220;revenue opportunities&#8221;, die Jeff Jarvis und sein studentisches Team im Projekt <a href="http://newsinnovation.com/models/"><strong>&#8220;New Business Models for News&#8221;</strong></a> entwickeln.</p>
<h4 style="font-size: 14px;"><a href="http://www.technologyreview.com/blog/guest/"><strong><strong>Why Twitter Is the Future of News</strong></strong></a></h4>
<p>Twitter ist beim Verbreiten von Nachrichten höchst effektiv, berichtet die <em>Technology Review</em><strong><strong> </strong></strong>über eine neue Twitter-Studie. Mehr als 94 Prozent aller Twitternutzer weltweit sind demnach über weniger als fünf Knotenpunkte mit jedem beliebigen anderen Twitternutzer verbunden. Das heißt:  <strong>über höchstens fünf Retweets einer Nachricht können theoretisch fast alle der über 100 Millionen Twitternutzer erreicht werden</strong>. Als Datenbasis dienten sämtliche im Juli 2009 verfassten Tweets. Die Erkenntnis, dass jeder jeden über nur wenige Ecken kennt<strong><strong> &#8211; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Six_degrees_of_separation">&#8220;Six degrees of separation&#8221;</a></strong></strong> -  ist allerdings schon über 80 Jahre alt.</p>
<h4><a href="http://www.wuv.de/nachrichten/digital/paid_content_studie_gratis_war_gestern">Paid-Content-Studie: Gratis war gestern</a></h4>
<p>Paid Content I: Die Medienberater Robin Meyer-Lucht und Katja Riefler haben für den Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (<strong>BDZV</strong>) eine <strong>Paid-Content-Studie</strong> erstellt, die <em>W&amp;V </em>vorstellt. Demnach sind nur sieben Prozent der 124 befragten Verlage &#8220;Paid-Content-Verweigerer&#8221; ohne jegliche Pläne, die Nutzer für digitale Agebote zahlen zu lassen, 40 Prozent haben bereits oder planen kostenpflichtige iPhone-Apps. Die Zahlungsbereitsschaft in der Internet-Gemeinde werde &#8220;deutlich unterschätzt&#8221;, zitiert <em>W&amp;V</em> Meyer-Lucht: &#8220;<strong>Entscheidend sei, Bezahlangebote auf die jeweiligen Nutzergruppen abzustimmen</strong>, etwa auf den &#8220;Randnutzer&#8221;, der eine Zeitungs-Website bis zu drei Mal im Monat besucht, oder auf die rund 15 Prozent der Stammnutzer, die es im gleichen Zeitraum auf bis zu 100 Besuche bringen.&#8221; Mit Link zu einer Paid-Content-Umfrage.</p>
<h4><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,691413,00.html">Ebay-Erfinder gründet Online-Zeitung</a></h4>
<p>Paid Content II: Ebay-Gründer Pierre Omidyar geht mit seinem Paid-Content-Modell gleich in die vollen und verlangt für den Zugang zu seinem neuen diskussionbasierten Onlineportal <a href="http://www.civilbeat.com"><strong>civilbeat.com </strong></a> in Honolulu, Hawaii monatlich 20 Dollar. Die Qualität der Diskussionen soll durch ein Verbot anonymer Kommentare gesteigert werden. Chefredakteur ist <a href="http://www.johntemple.net"><strong>John Temple</strong></a>, zuvor in gleicher Funktion bei der eingestellten Zeitung <em>Rocky Mountain News</em>.</p>
<h4><a href="http://www.telemedicus.info/article/1727-Wissenschaftler-stellen-Urheberrechtsmodell-fuer-Europa-vor.html">Wissenschaftler stellen Urheberrechtsmodell für Europa vor</a></h4>
<p><em>Telemedicus</em> berichtet über einen „<strong>European Copyright Code</strong>”, den namhafte Rechtswissenschaflter aus ganz Europa vorgestellt haben: &#8220;Der Entwurf könnte als Modell für ein neues vollkommen einheitliches Urheberrecht dienen.&#8221; Offenbar wurde hier erstmals ein ernsthafter Versuch unternommen, <strong>das kontinentaleuropäische Urheberrecht und das anglo-amerikanische Copyright in der global-digitalen Welt miteinander in Einklang zu bringen</strong>. Mit Link zur Studie (pdf).</p>
<h4><a href="http://www.reportingonhealth.org/blogs/health-journalists-meet-your-competition-0">The Accidental Wonk: Health Policy for Journalists</a></h4>
<p>Content Farm I:<strong> Wer schreibt eigentlich für Content Farmen wie Demand Media und Answers.com</strong>, wenn es nicht vornehmlich Journalisten sind? Zum Beispiel Medizin-Laboranten. Adam Cloe produziert einen typischen 30-Dollar-Beitrag in einer halben Stunde, während er im Labor auf seine Eiweißketten achtet, und spart die Honorare für seine Hochzeit.</p>
<h4><a href="http://adage.com/mediaworks/article?article_id=143565">More Publishers Trying Outsourced Journalism</a></h4>
<p>Content Farm II: <strong>Die meisten Verlage schimpfen zwar über die Konkurrenz der nachfrage-basierten Content-Modelle.</strong> Deren Dauerpräsenz in den Suchergebnissen und damit verbundenen hohen Werbeumsätzen hätten sie aber dennoch gerne. <strong>Einige US-Medien probieren es jetzt mit Kooperation</strong>: Thomson Reuters, Cox Newspapers und Hachette Filipacchi veröffentlichen Beiträge von Associated Content &#8211; &#8220;one of several companies, such as Demand Media and AOL&#8217;s SEED, that mines reporting from masses of freelancers for as little as $5 a story&#8221;, berichtet Advertising Age. <em>USA Today</em> kooperiert schon länger mit Demand Media.</p>
<h4><a href="http://www.ojr.org/ojr/people/grasty/201004/1845/">Is the future of digital news collaborative?</a></h4>
<p>Kollaborativer Journalismus wird auf digitalen Plattformen immer wichtiger. In den USA hat jetzt die  Journalistenschule  <strong><a href="http://annenberg.usc.edu/News%20and%20Events/News/100416Stroome.aspx">USC Annenberg verkündet</a></strong> , dass sie als erste<strong> eine neue Plattform einsetzt, die kollaboratives Arbeiten mit semi-professionellen Mitarbeitern erleichtert</strong>. Tom Grasty, Co-Entwickler der Plattform <strong><a href="http://stroome.com/">Stroome</a></strong> stellt sie im Online Journalism Blog vor.</p>
<h4><a href="http://stefanmey.wordpress.com/2010/05/02/deutsches-flattr-ranking/">Eine Art deutsches Flattr-Ranking oder: die ersten Schritte eines Giganten?</a></h4>
<p>Stefan Mey hat ein <strong>Ranking der meistgeflattrten deutschsprachigen Blogbeiträge</strong> erstellt und analysiert die Mechanismen des freiwilligen Micropayment-Dienstes. &#8220;Es zeigen sich einige interessante Muster, die teilweise denen bei Kachingle ähneln&#8221;, schreibt Mey: &#8220;A) „Deutsche Blogs und Websites sind überproportional vertreten.“ [...] B) „Das System ist noch sehr selbstreferenziell.“ [...] C) Die deutschen Alist-Blogs beteiligen sich rege. [...] Anders als bei Kachingle finden sich bei Flattr von Anfang auch einige der großen Blogs aus den Deutschen Blogcharts: <em>Netzwertig</em>, <em>Carta</em>, <em>die Gefühlskonserve</em> und <em>Wirres</em> sind vertreten. <strong>Die zukünftigen Flattr-Rankings werden die Verlinkungsstrukturen der Blogosphäre sicher nicht eins-zu-eins abbilden, doch ist es wahrscheinlich, dass die &#8216;neuen&#8217; tendenziell die &#8216;alten&#8217; Stars sein werden.</strong>&#8221; Stefan Mey erstellte vorige Woche auch die &#8220;<a href="http://stefanmey.wordpress.com/2010/04/26/kachingle-deutscheng-charts/"><strong>Deutschen Kachingle-Charts</strong></a>&#8220;.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/spierzchala/317971777/">Flickr / spierzchala</a></p>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart (34)</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Nov 2009 22:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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<h3><a href="http://medialdigital.de/wp-content/Google-Doodle.png"></a><img class="aligncenter size-full wp-image-1675" title="Google Doodle" src="http://medialdigital.de/wp-content/Google-Doodle.png" alt="Google Doodle" width="406" height="199" /><strong></strong></h3>
<h3><strong>Top-Tipp:</strong></h3>
<h2 id="post-2850"><a rel="bookmark" href="http://blog.spot.us/2009/11/10/the-pacific-garbage-patch-published/">The Pacific Garbage Patch: Published</a></h2>
<p>David Cohn, Gründer der spendenfinanzierten Journalismus-Plattform Spot.Us beschreibt auf dem Spot.Us Blog wie es dazu kam, dass Lindsay Hoshaws Beitrag über den Müllteppich im Pazifik in der <em>New York Times </em>veröffentlicht wurde, obwohl die Recherche vor Ort 10.000 Dollar kostete und die <em>NYT</em> nur 750 Dollar bezahlte. Unbedingt auf die Links klicken, z.B. zu <a href="http://lindseyhoshaw.wordpress.com/"><strong>Lindsey Hoshaw&#8217;s Blog</strong></a>.</p>
<h3><strong>Weitere Tipps:</strong></h3>
<h2><a href="http://www.freischreiber.de/home/freischreiber-lesetour-2009-die-slideshow-vom-auftakt-am-8-november-berlin">Freischreiber-Lesetour 2009: die Slideshow vom Auftakt am 8. November in Berlin</a></h2>
<p>Slideshow I: Eine sehr stimmige und <strong>stimmungsvolle Slideshow vom Auftakt seiner Lesetour in Berlin</strong> hat <strong>Freischreiber</strong>, der Verband freier Journalisten, online gestellt. Nicht nur machen die von Profi-Sprechern verlesenen Ausschnitte Lust darauf, eine der weiteren Lesungen in München, Köln und Hamburg (Termine im Beitrag genannt) wahrzunehmen. Die bebilderte Tonaufnahme zeigt auch, dass das die Darstellungsform Slideshow im deutschsprachigen Internet völlig zu Unrecht ein stiefmütterliches Dasein fristet.</p>
<h2><a href="http://www.freischreiber.de/home/visdp-%E2%80%93-entgegnung-auf-die-entgegnung">Visdp – Entgegnung auf die Entgegnung</a></h2>
<p>Slideshow II Wie sehr <strong>Audio-Slideshows unterschätzt</strong> werden, schildert Freischreiber-Vorsitzender Kai Schächtele im Verbandsportal anhand eines vergeblichen Versuchs, die Slidehow <a href="http://fanphoto.org/warum_stpauli/"><strong>Warum St. Pauli </strong></a>für ein niedrig angesetztes Honorar an eine große Wochenzeitung zu verlaufen. Eingebettet ist die Schilderung in seine <strong>Replik auf die Replik von Hajo Schumacher auf Tom Schimmecks Rede</strong> bei den Mainzer Medientagen. Alle Links gibt&#8217;s im Text bei Freischreiber.</p>
<h2><a href="http://hemartin.blogspot.com/2009/11/nachgedanken-zu-dem-antizipierten.html">Nachgedanken zu dem antizipierten Microsoft &#8211; Zeitungs-Deal</a></h2>
<p>Medienberater Hugo E. Martin macht sich Gedanken, was sich für die Beteiligten (Verlage, Microsoft. Google, Internet-User) bei einem <strong>Verlagsdeal mit Microsofts Suchmaschine Bing</strong> ändern würde. Interessant ist vor allem seine Perspektive als Nutzer: &#8220;für mich würde es bedeuten, dass Newsportale sich noch etwas weiter von meinem Info-ECO-System entfernen  -    rund 90 % meiner Zugriffe auf Newsportale erfolgen eher Feeds, Tweets und Social Media Empfehlungen – das werden dann 99 %&#8221;. Auch <em>Netzökonom</em> Holger Schmidt greift die <strong><a href="http://eu.techcrunch.com/2009/11/13/badda-bing-microsoft-woos-newspapers-by-funding-their-stick-to-beat-google/"><em>Techcrunch</em> Europe-Meldung</a></strong> auf: <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/11/14/verleger-planen-buendnis-gegen-google-und-fuer-microsoft.aspx"><strong>Planen Verleger ein Bündnis gegen Google &#8211; und für Microsoft?</strong></a></p>
<h2><a href="http://www.digitalpublic.de/leistungssschutzrecht-einfuhrung-schutzrechte-anfanger-verlagsschutzrecht-verlegerschutzrecht">Einführung ins Leistungssschutzrecht und Abgesang auf ein Verlegerschutzrecht</a></h2>
<div id="TixyyLink" style="border: medium none ; overflow: hidden; color: #000000; background-color: transparent; text-align: left; text-decoration: none;">Jörg Wittkewitz mit einer langen und  lesenswerten Abhandlung über die <strong>Geschichte des Urheberrechts</strong> und was bis heute daraus wurde und werden soll.</div>
<h2><a href="http://gutjahr.biz/blog/2009/11/winds-of-change/">Winds of Change: Weg mit der Digitalen Mauer!</a></h2>
<p>Der freie Journalist und BR-Moderator Richard Gutjahr schildert seine sehr <strong>persönliche Rückschau auf 20 Jahre Mauerfall</strong>, wie dieses Ereignis in ihm als 16-Jährigem den Wunsch auslöste, Journalist zu werden, und warum es an der Zeit ist, 20 Jahre nach dem Mauerfall auch die <strong>digitale Mauer zwischen Journalisten und den vielen anderen Inhalteproduzenten im Netz einzureißen</strong>.</p>
<h2><a href="http://www.scribd.com/doc/22327279/Reboot-D-Digitale-Demokratie-Alles-auf-Anfang">Reboot_D Digitale Demokratie &#8211; Alles auf Anfang</a></h2>
<p style="margin: 0pt; text-align: left;"><em>Reboot_D</em> &#8211; ein 250seitiges Buch mit <strong>persönlichen Essays über das Leben in der digitalen Demokratie</strong>, z.B. von Tim O&#8217;Reilly und Robin  Meyer-Lucht sowie Interviews z.B. mit Thorsten Schäfer-Gümbel, Oswald Metzger und Markus Beckedahl, steht als <strong>E-Book in voller Länge zum Download bei scridb</strong>. Herausgeber sind Hendrik Heuermann und Ulrike Reinhardt. Das gedruckte Buch erscheint am 25. November.</p>
<h2><a href="http://www.irights.info/index.php?id=81&amp;tx_ttnews[tt_news]=436&amp;cHash=c951789fe4"><span>Google Book Settlement überarbeitet</span></a></h2>
<p>Ilja Braun fasst bei  <em>iRights.info </em>auf deutsch <strong>die wichtigsten Änderungen für deutsche Buchautoren</strong> durch die neue Version des Google Book Settlement zusammen.</p>
<h2><a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~EDB2421FFE5474371A8FA5B8FA80FA1DE~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Kritzeln global</a></h2>
<p>Eine schöne Geschichte in der <em>FAZ</em> über die <strong>Geschichte des Google Doodle</strong>.</p>
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