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	<title>Medial Digital &#187; Verlage</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Das Leistungsschutzrecht nimmt den Weg der PC-Gebühr</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 00:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern hatte ich zum Thema Leistungsschutzrecht (LR) ein Déjà-vu-Erlebnis: Das Prinzip für eine möglichst lautlose Einführung des LR kennen wir doch eigentlich schon. Es läuft momentan wie bei der Einführung der &#8220;Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte&#8221; (vulgo PC-Gebühr). Das Thema soll mit möglichst vagen Aussagen möglichst bis zum Schluss unterhalb der öffentlichen Empörungsschwelle gehalten werden. Außerdem [...]]]></description>
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<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/ce683e1f8b814dbfb1ec2d253acc9ab6" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://medialdigital.de/wp-content/maze.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-2404" title="maze" src="http://medialdigital.de/wp-content/maze-300x300.jpg" alt="maze" width="300" height="300" /></a></p>
<p>Gestern hatte ich zum Thema Leistungsschutzrecht (LR) ein Déjà-vu-Erlebnis: Das Prinzip für eine möglichst lautlose Einführung des LR kennen wir doch eigentlich schon. Es läuft momentan wie bei der Einführung der &#8220;Rundfunkgebühren für neuartige Rundfunkempfangsgeräte&#8221; (vulgo PC-Gebühr). Das Thema soll mit möglichst vagen Aussagen möglichst bis zum Schluss unterhalb der öffentlichen Empörungsschwelle gehalten werden. Außerdem vermeiden die Befürworter eines LR (d.h. Zeitungs- und Zeitschriftenverlage) eine breite Solidarisierung gegen ihre Pläne, indem einzelne Interessengruppen auseinander dividiert werden.</p>
<p>Man erinnere sich an die Phase vor der PC-Gebühr: Da hieß es in den Verhandlungen und beim Beschluss des Rundfunkänderungsstaatsvertrags 2004 auch zunächst: Wir haben jetzt die rechtliche Grundlage, aber wir werden sie (noch) nicht anwenden. Dann wurde sie ab 2007 angewandt, aber (zunächst) nur in Höhe der Radiogebühr. Die öffentliche Empörung hielt man in Grenzen, indem man versicherte, der allergrößte Teil der Privathaushalte sei ja ohnehin nicht betroffen (nur dann, wenn sie bisher kein Radio angemeldet hatten). Außerdem wurde das Schweigen der Großbetriebe erkauft, indem man die Abgabe auf einen PC pro Grundstück beschränkte, den Konzernen also einen gewaltigen Mengenrabatt gewährte. Am Ende blieben Kleingewerbetreibende, Solo-Selbstständige und Heimarbeiter übrig. Von den Heimarbeitern wurden dann aber letztlich noch einmal alle Lehrer ausgenommen (mit der absurden Begründung: Schulen als öffentliche Arbeitgeber hätten keine Gewinnerzielungsabsicht und Lehrer, die daheim ihren Unterricht vorbereiten, demnach auch nicht).</p>
<p>Dafür werden seitdem Bäcker, Friseursalons, Webdesigner oder freie Journalisten für die berufliche Nutzung eines PCs seitdem zur Kasse gebeten, auch wenn ihr Umsatz gering ist. Demnächst, wenn es nach den Ministerpräsidenten geht, sogar mit der <a href="http://carta.info/19672/internet-gez-gebuehr-vollzahler-gebuehrenmodell/"><strong>vollen Rundfunkgebühr</strong></a>. Und da in Deutschland keine Sammelklagen zulässig sind, muss jeder Kleingewerbetreibende und Solo-Selbstständige, der sich zu Unrecht abkassiert glaubt, gesondert Klage einreichen. Noch ist kein Verfahren weiter als bis zur Instanz eines Oberverwaltungsgericht gekommen, und natürlich herrscht angesichts der <a href="http://www.pc-gebuehr.de/aktuelles2010.html"><strong>völlig unterschiedlichen Urteile</strong></a> je nach Gericht weiterhin Rechtsunsicherheit.</p>
<p>So ähnlich sehe ich das auch beim Leistungsschutzrecht kommen. Bei der Auftaktveranstaltung zum <a href="http://www.koelner-forum-medienrecht.de/veranstaltung/digital-und-ohne-recht-umbruch-der-verlagsbranche.html"><strong>Kölner Forum für Medienrecht</strong></a> sagte Christoph Keese, Cheflobbyist des Axel Springer Verlags, nach einer Meldung von <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Leistungsschutzrecht-Nicht-nur-Google-soll-zahlen-952766.html"><strong>Heise Online</strong></a> gestern erstmals, wer denn Zahlungen nach dem Leistungsschutzrecht entrichten solle:</p>
<blockquote><p>Zahlen sollen in Zukunft nicht nur Portale wie Google, die kostenfrei abrufbare Inhalte systematisch auswerten, sondern jeder gewerbliche Nutzer der Verlagsangebote im Internet. Dabei nannte Keese explizit die schätzungsweise 20 Millionen gewerblich eingesetzten PCs in Deutschland.</p></blockquote>
<p>Das ist so ziemlich das Konkreteste, was wir bisher zu diesem Thema vernommen haben. Denn genauso wie die angeblich schutzwürdigen Leistungen der Verlage im Internet bisher vor allem negativ formuliert wurden (keine einzelnen Texte, keine Überschriften, kein Layout, keine Verlinkungen), hieß es auch bei Fragen zum Kreis der potenziell Zahlungspflichtigen bisher vor allem, das geplante Gesetz richte sich nicht explizit gegen Google und nicht gegen Blogger. Außerdem müsse für Journalisten und andere Urheber eine <a href="http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2010/02/2010-02-24-bkm-leistungsschutz-presseverlage.html"><strong>&#8220;angemessene und ausgewogene Lösung</strong>&#8220;</a> gefunden werden (Pressemitteilung der Bundesregierung nach einem Treffen von Kulturstaatsminister Neumann und Presseverlegern).</p>
<p>In einem von Carta übernommenem <a href="http://carta.info/23863/burda-vorstand-schweizer-das-leistungsschutzrecht-richtet-sich-gegen-niemanden/"><strong>Interview mit Promedia</strong></a> erläuterte Burda-Rechtsvorstand Robert Schweizer:</p>
<blockquote><p>Die ersten Gespräche mit den politischen Entscheidungsträgern beginnen derzeit.Ein Textvorschlag soll jedoch, wenn auch möglichst umgehend, erst vorgelegt werden, wenn Verleger und Journalistengewerkschaften rundum einen Konsens gefunden haben.</p></blockquote>
<p>Doch solch eine Branchenregelung würde ganz schnell zu Abgrenzungsproblemen führen.  &#8220;Journalist&#8221; ist bekanntlich keine geschützte Berufsbezeichnung. Kommt man nur mit Presseausweis in den Genuss der LR-Befreiung? Nur wenn man hauptberuflicher Journalist ist? Was ist mit Bloggern? Was mit gewerblichen Bloggern?  <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/leistungsschutzrecht-wird-konkretisiert/"><strong>Netzpolitik</strong></a> fragt sich zu Recht: &#8220;Und wer kontrolliert eigentlich, wieviele PCs in Unternehmen stehen?&#8221; Weiter wäre zu fragen: Was ist eigentlich eine gewerbliche Nutzung? Keese nannte neulich bei einer <a href="http://carta.info/21539/carta-livestream-der-diskussion-gottes-werk-und-googles-beitrag/"><strong>Podiumsdiskussion der Heinrich-Böll-Stiftung</strong></a> im Januar als typischen Fall einen Bankangestellten, der sich mit Hilfe frei zugänglicher Verlagsangebote im Netz vor der Kreditvergabe über einen Mittelständler informiert und dazu in der Bank Texte herunterlädt oder ausdruckt, anstatt die gedruckte Zeitung zu kaufen. Doch ist es auch eine gewerbliche Nutzung, wenn der Mitarbeiter das Gleiche zuhause tut und die Texte am nächsten Morgen in die Filiale mitbringt? Die Antwort auf diese Frage blieb Keese schuldig.</p>
<p>Halten wir fest: Für 20 Millionen schwer definierbare gewerbliche genutzte PCs soll also künftig eine Abgabe in unbestimmter Höhe für eine unbestimmte Leistung entrichtet werden, wenn es ein Leistungsschutzrecht gibt. Außerdem gibt es nicht-öffentliche Gespräche zwischen Verlags- und Gewerkschaftsvertretern über Ausnahmereglungen für nicht genau definierte Interessengruppen, die aber offenbar auch nur nebenbei geführt werden, weil die Verlage laut Heise nun eine Kartellausnahmegenehmigung beantragen wollen, für die sie gar keine Zustimmung der Journalisten-Gewerkschaften bräuchten. Vielleicht ist dieser Kenntnisstand endlich Anlass, über dieses Thema eine breite und demokratisch legimierte Debatte zu führen, bevor Tatsachen zu Lasten Unbeteiligter geschaffen werden. Die PC-Gebühr lässt grüßen.</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/generated/3409686604/">Man in the maze / jared&#8217;s photostream / Flickr</a></em><br />
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		<title>Wirtschaftsprüfer rät Verlagen: Konsolidieren, spezialisieren oder sterben gehen</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/06/24/wirtschaftsprufer-rat-verlagen-konsolidieren-spezialisieren-oder-sterben-gehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 12:33:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Wirtschaftsprüfungs- und Consultingunternehmen Deloitte hat heute eine Studie der Ertragssituation von Verlagen veröffentlicht: ”Finanziellen Spielraum aktiv nutzen&#8220;. Als wesentliche Handlungsoptionen, mit denen Verlage angesichts seit Jahren rückläufiger Auflagen ihre Einnahmen verbessern können, benennen die Finanzberater: Aktive Konsolidierung &#8211; mit dem Ziel einer Markt- und Kostenführerschaft im Printgeschäft Diversifikation zu einem integrierten Medienkonzern &#8211; mit [...]]]></description>
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<p><img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/0651485258084cc9b27b9b5809546f92" alt="" width="1" height="1" /><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/9619972@N08/2781329487/"><img class="alignnone size-full wp-image-931" title="zeitung-mittel" src="http://medialdigital.de/wp-content/zeitung-mittel1.jpg" alt="zeitung-mittel" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Das Wirtschaftsprüfungs- und Consultingunternehmen <strong>Deloitte </strong>hat heute eine Studie der Ertragssituation von Verlagen veröffentlicht: ”<strong>Finanziellen Spielraum aktiv nutzen</strong>&#8220;. Als wesentliche Handlungsoptionen, mit denen Verlage angesichts seit Jahren rückläufiger Auflagen ihre Einnahmen verbessern können, benennen die Finanzberater:</p>
<ol>
<blockquote>
<li>Aktive Konsolidierung &#8211; mit dem Ziel einer Markt- und Kostenführerschaft im Printgeschäft</li>
<li>Diversifikation zu einem integrierten Medienkonzern &#8211; mit dem Ziel, digitale Wachstumsmärkte zu erschließen und Synergien zu schaffen</li>
<li>Internationalionalisierung &#8211; mit dem Ziel, außerhalb des gesättigten Marktes zu wachsen</li>
<li>Fokussierung auf Nischenmärkte &#8211; mit dem Ziel, spezielle Informations- und Unterhaltungsbedürfnisse abzudecken</li>
<li>Geordneter Rückzug &#8211; mit dem Ziel, loyale und zahlungsbereite Leser  zu halten, um den Free Cashfloy zu optimieren</li>
<li>Deinvestition &#8211; mit dem Ziel, über einen kurzfristigen Marktaustritt den maximalen Verkaufserlös zu erzielen.</li>
</blockquote>
</ol>
<p><strong>Und hier die Übersetzung von mir:</strong></p>
<ol>
<li>Noch mehr Kosten sparen, indem Redakteure entlassen, die Honorare für freie Journalisten noch weiter gedrückt, Redaktionen zusammengelegt und Titel aus einem gemeinsamen Inhaltepool gefüllt werden. Unklar, wie damit der neuerdings als Begriff überstrapazierte ”Qualitätsjournalismus&#8221; aufrecht erhalten werden kann.</li>
<li>Alle neuen Web- und Mobile-Kanäle bespielen. 100 Dinge ausprobieren, damit 10 funktionieren und am Ende vielleicht 2 oder 3 richtig zünden. Wahrscheinlich der richtige Weg. Damit hätte man aber auch schon vor einigen Jahren beginnen sollen, als die Gewinne noch sprudelten.</li>
<li>Kaufen, was Potenzial hat und gerade unter Wert zu haben ist. Wird als Investitionsstrategie vom Axel Springer Verlag seit Jahren beherzigt und der macht bekanntlich auch in der Krise gute Gewinne. Als Tipp zur kurzfristigen Einnahmeverbesserung (vulgo: Auspressen) nicht  unbedingt geeignet. Siehe Montgomery und der Berliner Verlag.</li>
<li>Der beste Tipp: Hört auf, der Aktualität der Berichterstattung im Netz hinterherzuhecheln. Besinnt Euch auf Eure Kernkompetenzen: Lokales, Analyse und Berichte, die über den Tag hinaus Bestand haben. Hört auf, beliebig und austauschbar zu sein.</li>
<li>und 6. Geht sterben (und versucht zumindest, vorher noch ein hübsches Sümmchen aus dem Verkauf zu erzielen).</li>
</ol>
<p>Interessant ist auch, was den Deloitte den Verlagen <strong>NICHT</strong> rät, nämlich:</p>
<ul>
<li>Versucht, unter Wiederholung der ewig gleichen Parolen (z.B. auf Medienkongressen) wie ”Qualitätsjournalismus muss auch im Internet seinen Preis haben&#8221; oder ”Das Netz darf kein rechtsfreier Raum sein&#8221; oder ”Die Kostenloskultur im Internet muss ein Ende haben&#8221; Bezahlmodelle für Allerweltsjournalismus einzuführen, die durch Boykott leicht ausgehebelt werden können, weil es immer jemanden geben wird, der Allerweltsinhalte im Netz kostenlos anbietet.</li>
<li>Lobbyiert für eine &#8220;Leistungsschutzabgabe&#8221;, die das Verlinken zu Euren Netzangeboten kostenpflichtig macht, damit weniger Nutzer Eure Angebote finden und Eure Werbeeinnahmen sinken.</li>
<li>Wenn Ihr die Leistungschutzabgabe nicht bekommt, dann plädiert zumindest für eine ”Kulturflatrate&#8221; als Zwangsabgabe für zahlungsunwillige Nutzer und sorgt dann dafür, dass der Begriff Kultur im Netz möglichst eng angelehnt ist an das, was Zeitungen produzieren.</li>
</ul>
<p>Eine Pressemeldung zur Deloitte-Studie gibt es <a href="http://www.presseportal.de/pm/60247/1428362/deloitte/rss"><strong>hier</strong></a>, die gesamte Studie kann kostenfrei <a href="http://www.deloitte.com/dtt/research/0,1015,cid%253D266347,00.html "><strong>hier </strong></a>heruntergeladen werden.</p>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/9619972@N08/2781329487/">Flickr/just.Luc</a></p>
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		<title>Wolfgang Büchner: Warum Spiegel Online so und nicht anders twittert</title>
		<link>http://medialdigital.de/2009/01/27/wolfgang-buchner-warum-spiegel-online-so-und-nicht-anders-twittert/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 17:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Chefredakteur von Spiegel Online, Wolfgang Büchner, hat mir per Email auf meinen Blogpost ”Twitter-Konzepte der Verlage &#8211; Erfolge mit und ohne Dialog&#8221; geantwortet. Freundlicherweise hat er einem Abdruck als Blogpost zugestimmt. Ich finde seine Stellungnahme sehr informativ. Es werden darin viele Fragen beantwortet, die sich Follower der Spiegel Online Twitter-Feeds schon seit einigen Wochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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				<img src="http://api.tweetmeme.com/imagebutton.gif?url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2009%2F01%2F27%2Fwolfgang-buchner-warum-spiegel-online-so-und-nicht-anders-twittert%2F&amp;style=normal&amp;b=2" height="61" width="50" /><br />
			</a>
		</div>
<p>Der Chefredakteur von Spiegel Online, Wolfgang Büchner, hat mir per Email auf meinen Blogpost <a href="http://medialdigital.wordpress.com/2009/01/26/twitterkonzepte-der-verlage-erfolge-mit-und-ohne-dialog/">”Twitter-Konzepte der Verlage &#8211; Erfolge mit und ohne Dialog&#8221;</a> geantwortet. Freundlicherweise hat er einem Abdruck als Blogpost zugestimmt. Ich finde seine Stellungnahme sehr informativ. Es werden darin viele Fragen beantwortet, die sich Follower der Spiegel Online Twitter-Feeds schon seit einigen Wochen stellen &#8211; zum Beispiel per @reply ins Leere. Hier gibt es nun Antworten vom Spiegel Online-Chef persönlich:</p>
<blockquote><p><em>Sehr geehrte Frau Langer,</em></p>
<p><em>eine kurze Antwort zu Ihrem interessanten Blogeintrag und den von Ihnen festgestellten Punkten. <img class="alignright size-thumbnail wp-image-240" title="wolfgang_buchner" src="http://medialdigital.de/wp-content/wolfgang_buchner.jpg" alt="wolfgang_buchner" width="71" height="96" /><br />
Dass spiegel_eil nun bereits über 3000 Follower hat, ist, wie Sie selbst schreiben, sicher vor allem mit der Reichweite unserer Seite zu erklären. </em></p>
<p><em><br />
Aber die Reichweite der Seite und die Zahl der Twitter-Follower hat ja ihren Grund: Die Leser wissen, dass sie nirgendwo im Web ein besseres Nachrichtenangebot mit der gleichen Themenbreite bekommen. Selbstverständlich gibt es zu Spezialthemen hervorragende andere Quellen. Aber eben keine Seite, die über alle Ressorts und Themen ein ähnlich starkes Angebot macht.</em></p>
<p><em>Natürlich gibt es auch in der Twittersphäre Kritik an SPIEGEL ONLINE, einzelnen Meldungen oder unserem Twitter-Angebot. Was mir allerdings auffällt, ist, dass SPIEGEL-ONLINE-Artikel bei Twitter (genau wie auch in der Blogosphäre) weit überwiegend Gegenstand von inhaltlichen Debatten oder Empfehlungen sind. Häufig in Form von Retweets, aber auch in Form geposteter Links oder Tweets der Sorte &#8220;Lese gerade&#8230;&#8221; Die User suchen auch auf dieser Frequenz: gute Geschichten, gute Quellen. Die Zahl der @replys ist somit nur bedingt Aussagekräftig. Sie finden unzählige weitere Referenzen, wenn Sie twittersearch auf SPIEGEL ONLINE, SPIEGEL oder SPON ansetzen.</em></p>
<p><em>Dass wir &#8212; anders als DerWesten oder Weltkompakt &#8211; bisher keinen Redaktionstwitter haben, hat mehrere Gründe.<br />
</em></p>
<p><em>Der erste ist schlicht und einfach: Die Arbeit an der Seite selbst geht vor. Das Wichtigste ist für uns ein gut recherchiertes und gut geschriebenes Nachrichtenangebot. Uns ist es wichtiger, dass sich unsere CvDs jede Minute darauf konzentrieren, eine möglichst gute Homepage zu präsentieren als dass sie nebenbei twittern.</em></p>
<p><em>Außerdem, das räumen wir gerne ein, entdecken wir Twitter und die Möglichkeiten dieses Kommunikationskanals gerade. Einige Kollegen in der Redaktion twittern bereits, andere finden den Kanal mindestens zum Lauschen interessant. Ich bin nicht sicher, ob ein zentraler Redaktionstwitter wirklich eine gute Lösung ist. Das ist ja für die Leser auch wieder eine eher anonyme Veranstaltung. Wer ist denn gerade DerWesten? Wäre nicht die Kommunikation mit den einzelnen (Fach-)Redakteuren spannender? Andererseits ist ein Redaktionstwitter natürlich ein interessanter Rückkanal. Das disktutieren wir gerade in der Redaktion. Ich würde das Twittern jedem Kollegen bei SPIEGEL ONLINE empfehlen, aber niemandem befehlen.<br />
</em></p>
<p><em>Zu den beiden Fragen<br />
- warum Spiegel_Eil ”alles doppelt twittert”</em><em></em></p>
<p><em>- warum Spiegel_Eil ”langsamer ist als andere”</em></p>
<p><em>Das hat schlicht und einfach technische Gründe.<br />
Bisher nutzen wir Twitterfeed, um unsere Twitter-Accounts mit unseren RSS-Feeds zu füttern. Das funktioniert gut, ist aber für Eilmeldungen wegen des großen Delays bei Twitterfeed viel zu langsam.<br />
Deshalb kümmern sich derzeit noch unsere Textproducer darum, Eilmeldungen manuell in unseren Account spiegel_eil einzuspeisen. Auch das geht manchmal nicht schnell genug, aber deutlich schneller als via Twitterfeed. Und daraus erklärt sich auch die Dopplung.  Unsere IT baut gerade eine Verknüpfung unseres CMS mit den Twitteraccounts. In spätestens zwei Wochen sollte dann die Probleme Geschwindigkeit und Dopplung gelöst sein.</em></p>
<p><em>Schöne Grüße</em></p>
<p><em>Wolfgang Büchner<br />
twitter: wbuechner </em></p></blockquote>
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		<title>Do&#039;s and Don&#039;ts für twitternde Redaktionen – Interview mit Nicole Simon</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jan 2009 08:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit dem Herbst 2008 hat die Twitterwelle mit Wucht die deutsche Verlagsszene erreicht. Inzwischen sind nicht mehr nur eine Handvoll Social-Media-Verlagspioniere, sondern schon über 40 Zeitungen und Zeitschriften mit einem eigenen Account dabei. Doch was ist richtige Strategie, wenn Zeitungen  twittern? Sollen sie den Dialog mit ihren Followern pflegen und als Redaktion auch interessanten Nutzern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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<p>Seit dem Herbst 2008 hat die Twitterwelle mit Wucht die deutsche Verlagsszene erreicht. Inzwischen sind nicht mehr nur eine Handvoll Social-Media-Verlagspioniere, sondern schon über 40 Zeitungen und Zeitschriften mit einem eigenen Account dabei. Doch was ist richtige Strategie, wenn Zeitungen  twittern? Sollen sie den Dialog mit ihren Followern pflegen und als Redaktion auch interessanten Nutzern folgen – so wie das beispielsweise <a href="http://twitter.com/DerWesten"><strong>Der Westen</strong></a> und die <a href="http://twitter.com/HAZde"><strong>Hannoversche Allgemeine Zeitung</strong></a> tun? Sollen sie wie die <a href="http://twitter.com/weltkompakt"><strong>Welt Kompakt</strong> </a>launige Interna aus der Redaktion verbreiten? Oder wie <a href="http://twitter.com/focusonline"><strong>Focus</strong> </a><strong><a href="http://twitter.com/focusonline">Online</a> </strong>und <a href="http://twitter.com/SPIEGEL_EIL"><strong>Spiegel</strong> <strong>Online</strong></a> als kommunikative Einbahnstraße nur die RSS-Feeds der Onlinemeldungen einlaufen lassen? Alles scheint möglich.</p>
<p>Über Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Twitterstrategien und die Do’s and Don’ts, wenn Journalisten professionell oder privat twittern, habe ich ein Interview geführt mit der Lübecker Social-Web-Expertin <strong><a href="http://beissholz.de">Nicole Simon</a></strong>. Sie ist Autorin des im Dezember 2008 erschienenen Fachbuchs <strong><a href="http://www.amazon.de/Twitter-Mit-140-Zeichen-zum/dp/3937514740/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1231959719&amp;sr=8-1">”Twitter &#8211; Mit 140 Zeichen zum Web 2.0“</a></strong>.</p>
<p>Am Ende des Interviews gibt es noch eine nützliche Linkliste.</p>
<p>Und hier die Einschätzungen von Nicole Simon:<img class="alignright size-thumbnail wp-image-203" title="nicole_simon1" src="http://medialdigital.de/wp-content/nicole_simon1.png" alt="nicole_simon1" width="96" height="96" /></p>
<p><strong>Müssen Redaktionen jetzt twittern oder geht der Hype ohnehin wieder vorüber?</strong></p>
<p>NICOLE SIMON: Nein, das Phänomen wird bleiben. Menschen wollen sich unmittelbar mitteilen und Twitter erfüllt dieses Bedürfnis auf ganz einfache Weise. Selbst wenn das Unternehmen hinter Twitter von heute auf morgen pleite geht, dann werden andere sofort an dessen Stelle treten. Jetzt haben Redaktionen noch die Zeit, mit dem Medium zu spielen und sich in Ruhe damit vertraut zu machen. Irgendwann aber nicht mehr, weil dann alle anderen schon da sind. Wenn eine Redaktion heute noch nicht twittern möchte, sollte sie zumindest schon mal ihre Claims abstecken und ein Account unter ihrem Namen reservieren. Und dann sollte die Redaktion zunächst in einer geschlossenen Gruppe üben. Ein öffentlicher Auftritt einer großen Zeitung kann sich keine Spielwiese leisten, der muss sofort professionell aussehen.</p>
<p><strong>Die Nutzerzahlen bei Twitter sind ja noch eher gering&#8230;</strong></p>
<p>Es gibt in Deutschland schätzungsweise einige zehntausend Twitterer. In nackten Zahlen ist das eine zu vernachlässigende Größe. Aber diese Leute können sich in Echtzeit untereinander vernetzen, es sind Muliplikatoren, die Themen setzen und Trends generieren. Viele einflussreiche Twitterer haben sich inzwischen fast völlig diesem Medien verschrieben und schreiben kaum noch etwas auf ihren Blogs.</p>
<p><strong>Vor zwei Jahren hieß es über Second Life, da müssten Unternehmen und Medienmacher Präsenz zeigen. Inzwischen haben selbst die großen Second-Life-Medien, der ”Avastar“ aus dem Axel Springer Verlag und die Reuters-Filiale, wieder dichtgemacht&#8230;</strong></p>
<p>Bei Second Life war für viele Nutzer die  Hemmschwelle zu hoch, um dort wirklich etwas Sinnvolles zu machen. Und das galt auch für Unternehmen, die zögerten, für einen Auftritt in Second Life viel Geld in die Hand zu nehmen. Bei Twitter sind die Anforderungen an jeden User viel niedriger. Sie sind noch viel niedriger als bei Blogs und Podcasts, die in der passiven Nutzung inzwischen relativ gut angenommen werden. Aber es produzieren nur wenige, weil das aufwändig ist. Für Twitter braucht man nur einen Webbrowser, den hat jeder, und man darf nur maximal 140 zeichen schreiben. Das ist eine Einschränkung, die dafür sorgt, dass wirklich jeder damit umgehen kann. Außerdem gibt es schnelle Erfolgserlebnisse – es gibt Rückmeldungen.</p>
<p><strong>Wie können Redaktionen Twitter sinnvoll einsetzen? </strong></p>
<p>Zwischen dem bloßen Reinstellen von RSS-Feeds und extrem dialoglastigen Twitter-Feeds ist vieles möglich. Es gibt den twitternden Chefredakteur, es gibt die Redaktion hinter dem Twitterfeed oder einzelne Redakteure, die auf ihrem eigenen Account twittern. Die Rollen sollten nur klar definiert sein, damit keine Erwartungen enttäuscht werden. Man sollte sich auch darauf gefasst machen, dass man es nicht jedem recht machen kann. Zuletzt hat das der Spiegel erlebt: unterteilt in 18 verschiedene Twitter-Feeds kann man entweder den Nachrichtenstrom abonnieren oder nur ausgewählte Topmeldungen. Der Aufschrei in der Gemeinde war groß über den angeblichen schlechten Anfang, weil es keine Möglichkeit zum Dialog gibt. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als wüssten sie nicht, was sie tun. Nur: Die 1500 gewonnenen Nutzer innerhalb von zwei Wochen sprechen eine andere Sprache.</p>
<p><strong>Sollen bekannte Journalisten unter ihrem eigenen Namen twittern?</strong></p>
<p>Ja, absolut, wenn sie erstens verstehen, dass Twitter kein banaler Blödsinn ist, sondern ein wichtiges Werkzeug für die ”Marke“ eines Journalisten sein kann. Und wenn sie zweitens mit der Unmittelbarkeit umgehen können. Das vorausgesetzt, ist Twitter ein wunderbarer Kanal, um Leser zu Followern zu machen. Leser, die von einem bestimmten Autor, dessen Perspektive und Schreibstil, gar nicht genug bekommen können. Die Follower begleiten einen Journalisten durch dessen Alltag. Ich persönlich würde sehr gerne mehr Twitterstreams von großen Journalisten lesen, weil ich davon ausgehe, dass die sich zwei, drei mal am Tag in 140 Zeichen vom Handy aus in klugen Kommentaren äußern können.</p>
<p><strong>Kann Twittern jedem Journalisten nutzen? </strong></p>
<p>Es ist ein Tool, das man besser früher als später beherrschen sollte. Das Gros der Journalisten ist sicherlich zeitlich schlicht überfordert damit, eine Vielzahl von Social Web Entwicklungen selbst aktiv zu nutzen. Sie können sie aber durchaus in ihrer Wirkungsweise und Bedeutung analysieren. Viele Journalisten haben leider eine extreme Abneigung gegen die neuen Techniken, aber Twitter ist ja auch ein Thema. Es zu ignorieren, wäre genauso dumm wie als Wirtschaftsjournalist zu sagen, über Unternehmen x und y berichte ich nicht, weil ich die nicht mag. Mein Rat an Journalisten: Seid professionell und beschäftigt Euch professionell damit. Das ist nicht kompliziert.</p>
<p><strong>Wie sinnvoll es, wenn Redaktionen nur RSS-Feeds aus ihrem Online-Portal bei Twitter reinstellen? </strong></p>
<p>Von einer Redaktion erwarte ich durchaus, dass die wichtigsten Nachrichten als Feed eingespielt werden. Aber bitte nicht 500 Nachrichten am Tag, sondern eine Auswahl der vier oder fünf wichtigsten Meldungen des Tages.</p>
<p><strong>Und wie können umgekehrt Redaktionen Twitter nutzen, um Informationen zu bekommen oder Stimmungsbilder einzufangen?</strong></p>
<p>Wenn eine Redaktion erstmal Credibility aufgebaut hat, dann kann sie Twitter nutzen, um Fragen in die Menge zu stellen. Wenn ich aber vorher nur einen automatisierten Feed reingestellt habe und dann plötzlich eine Frage stelle, habe ich keine Chance, brauchbare Antworten zu bekommen. Die Redaktion sollte in Vorleistung treten und schon vorher Dialog zulassen. Wenn dann die Tweets von den Nutzern kommen, dann gilt es zu filtern, um Sinnvolles von Unsinn zu unterscheiden.</p>
<p><strong>Gibt es Twitter-Feeds von Zeitungen, die Du regelmäßig verfolgst? </strong></p>
<p>Ich erlebe als Lübeckerin gerade eine Kundenbindung an die ”Lübecker Nachrichten“ wie seit 1996 nicht mehr. Damals habe ich mein Abo gekündigt, weil die Ottifanten nicht mehr witzig waren. Ich habe keine emotionale Verbindung zu der gedruckten Zeitung, ich könnte auch irgendein anderes Blatt lesen, aber jetzt mit dem Twitter-Account und dem Blog fühle ich mich dieser Zeitung doch wieder verbunden. Den Auftritt finde ich sympathisch.</p>
<p>Vielen Dank für das Interview.</p>
<p><strong>In <a href="http://medialdigital.wordpress.com/2009/01/26/twitterkonzepte-der-verlage-erfolge-mit-und-ohne-dialog/">diesem Blog-Beitrag</a> analysiere ich verschiedene Twitter-Konzepte der Verlage. </strong></p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Und hier noch die Linktipps zum Thema twitternde Redaktionen:</strong></p>
<p style="padding-left:30px;"><a href="http://update2.blog.de/2008/12/04/debatte2-nutzten-twitter-redaktions-arbeitsalltag-5161616">turi2-Umfrage</a>: Wie nutzen Sie Twitter im Redaktionsalltag?</p>
<p style="padding-left:30px;"><a href="http://sites.google.com/site/smmverlage/">Leander Wattigs Liste</a>: Welche deutschsprachigen Zeitungs- und Buchverlage verwenden welche Social Media Tools?</p>
<p style="padding-left:30px;">Verlage: <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2009/01/26/verlage-twitter-ranking-nach-anzahl-der-replies/">Twitter-Ranking nach Anzahl der Replies </a>(Leander Wattig)</p>
<p style="padding-left:30px;">Verlage: <a href="http://leanderwattig.de/index.php/2009/01/26/verlage-twitter-ranking-nach-anzahl-der-follower/">Twitter-Ranking nach Anzahl der Follower</a> (Leander Wattig)</p>
<p style="padding-left:30px;"><a href="http://sozialgeschnatter.wordpress.com/2008/11/24/deutschsprachige-medien-bei-twitter-die-liste/">Sozialgeschnatter </a>mit einer Liste twitternder Medien, auch Rundfunk- und Onlinemedien. Jede Menge Ergänzungen in den Kommentaren.</p>
<p style="padding-left:30px;"><a href="http://www.csommer.de/twitter-buecher/">Claudia Sommers Liste</a> mit Twitter-Büchern</p>
<p style="padding-left:30px;"><a href="http://www.blogtalkradio.com/ColumbiaJournalism/2009/01/09/Twitter-for-Journalists">Twitter for Journalists</a> &#8211; Podcast der Columbia School of Journalism, New York</p>
<p style="padding-left:30px;"><strong>Wer weitere gute Links oder Linklisten kennt &#8211; bitte als Kommentar ergänzen!</strong></p>
<p style="padding-left:30px;">Über die Twitter-Strategien der Redaktionen habe ich auch in der Journalistenfachzeitschrift MediumMagazin (Heft 1+2/09) einen Beitrag veröffentlicht. Auf der <a href="http://www.mediummagazin.de">Website</a> wird der Beitrag für Nicht-Abonnenten allerdings erst Ende Februar freigeschaltet.</p>
<p style="padding-left:30px;">
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