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	<title>Medial Digital &#187; Verlags-Geschäftsmodelle</title>
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	<description>Das Blog zur Zukunft der Medien und des Journalismus</description>
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		<title>Linktipps zum Wochenstart: Was Universal und deutsche Verlage eint</title>
		<link>http://medialdigital.de/2011/04/04/linktipps-zum-wochenstart-was-universal-und-deutsche-verlage-eint/</link>
		<comments>http://medialdigital.de/2011/04/04/linktipps-zum-wochenstart-was-universal-und-deutsche-verlage-eint/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 05:21:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrike Langer</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Leistungsschutzrechte schaden &#8211; auch den Verlagen Matthias Spielkamp hat seinen genialen Vortrag über die Unsinnigkeit eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage, den er am 31. März beim Cologne Web Content Forum hielt, beim Perlentaucher eingestellt. Weil noch immer kein Gesetzesentwurf öffentlich bekannt &#8230; <a href="http://medialdigital.de/2011/04/04/linktipps-zum-wochenstart-was-universal-und-deutsche-verlage-eint/">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h4><a href="http://i2.wp.com/medialdigital.de/wp-content/Universal_City_Studios.jpg?resize=500%2C332"><img class="aligncenter size-full wp-image-4828" title="Universal_City_Studios" src="http://i2.wp.com/medialdigital.de/wp-content/Universal_City_Studios.jpg?resize=500%2C332" alt="" data-recalc-dims="1" /></a></h4>
<h4><a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/6832.html">Leistungsschutzrechte schaden &#8211; auch den Verlagen</a></h4>
<p><strong>Matthias Spielkamp</strong> hat seinen genialen Vortrag über die <strong>Unsinnigkeit eines Leistungsschutzrechts für Presseverlage</strong>, den er am 31. März beim <a href="http://webcontentforum.de/agenda/"><strong>Cologne Web Content Forum</strong></a> hielt, beim Perlentaucher eingestellt. Weil noch immer kein Gesetzesentwurf öffentlich bekannt ist und es deshalb in der Sache seit über einem Jahr kaum Neues zu sagen gibt, greift Spielkamp zur Historie und zieht eine <strong>Parallele zum Fall Universal City Studios gegen Sony</strong> aus den frühen 80er Jahren in Sachen Mitschnitte auf Videokassetten. Sein Fazit: Nicht nur wäre bestenfalls ein Nullsummenspiel die Folge (was den einen gegeben wird, muss den anderen genommen werden). Zudem würde ein Leistungsschutzrecht nicht zuletzt auch den Verlagen selbst schaden: &#8220;Valenti [Lobbyist der Filmindustrie] und die Filmbosse hätten eigentlich jeden Tag den Richtern des  Supreme Court auf Knien für ihr Urteil danken müssen &#8211; um hier ein  inzwischen recht populäres Motiv zu zitieren. <strong>Manchmal müssen  Unternehmen offenbar vor sich selbst geschützt und dazu gezwungen  werden, die Chancen neuer Entwicklungen zu ergreifen.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.niemanlab.org/2011/03/the-newsonomics-of-oblivion/">The newsonomics of oblivion</a></h4>
<p><strong><em>Zeitungssterben 1:</em> Ken Doctor</strong>, US-Medienanalyst, sieht den amerikanischen Zeitungsmarkt trotz jüngster Erholungstendenzen in einer Todesspirale. Das sei der Grund, warum digitale Geschäftsmodelle von vielen Verlagen jetzt mit Nachdruck verfolgt würden. <strong>Die Frage sei allerdings, ob die Kluft zwischen den noch vergleichsweise geringen digitalen Erlösen und den stetig schrumpfenden Printerlösen noch rechtzeitig geschlossen werden könne.</strong> Interessant: Doctor zitiert den Ex-Springer-Strategiemanager Gregor Waller mit Prognosen offenbar für den deutschen Markt. Laut Waller werden im Jahr 2020:</p>
<ul>
<li>die Printauflagen nur noch halb so hoch sein wie heute</li>
<li>der Umsatz mit Kleinanzeigen auf zehn Prozent gegenüber 2011 schrumpfen</li>
<li>der Umsatz mit großflächigen Anzeigen um 30 Prozent sinken</li>
<li>Bei einem kumulierten  jährlichen Wachstum der Online-Werbeumsätze von 11 Prozent werde es unmöglich sein, die entstehenden Umsatzlücke allein mit Onlinewerbung zus schließen.</li>
</ul>
<div id="content">
<h4 id="post-4799"><a rel="bookmark" href="http://www.blog-cj.de/blog/2011/04/03/zeitungen-und-das-warten-auf-einen-abgefahrenen-zug/">Zeitungen und das Warten auf einen abgefahrenen Zug</a></h4>
<p><strong><em>Zeitungssterben 2:</em> Christian Jakubetz</strong> sieht im Ende der <em>Frankfurter Rundschau</em> als eigenständige Zeitung den Anfang vom Ende vieler Tageszeitungen, auch solcher, die heute noch nicht wahrhaben (wollen), dass sie als nächste dran sein werden: &#8220;Das werden wir in Zukunft noch öfter sehen. <strong>Für viele Blätter ist der  Zug schon abgefahren, sie wissen es nur noch nicht. Sie stehen am  Bahnsteig und wundern sich, wo dieser verdammte Zug eigentlich bleibt.</strong>&#8221;</p>
<h4><a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E579B06A5943E415C84136818FF9ADB1D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Das Recht auf die letzten Fragen</a></h4>
<p><strong>Stefan Niggemeier</strong> nimmt sich wohltuend sachlich der Causa <strong>Twitter und die Hauptstadtjournalisten</strong> an und dringt zum eigentlichen Problem vor: &#8220;es geht um mehr als um technische Abläufe. <strong>Es geht um die Frage, wie  sich politische Kommunikation verändert, wenn sie plötzlich nicht mehr  auf Mittelsleute wie Nachrichtenagenturen oder Journalisten generell  angewiesen ist.</strong> Einerseits können die kurzen Botschaften zum Beispiel  eines Regierungssprechers helfen, Politik begreifbar, interessant und  zugänglich zu machen. Wenn, wie bei Seibert, echte Dialoge entstehen,  kann das einer Demokratie nur gut tun. Wie grotesk wirkt es da, dass  ausgerechnet Journalisten, deren Beruf Kommunikation ist oder sein  sollte, sich neuen technischen Formen verweigern und versuchen, Seibert  als jemanden zu verunglimpfen, der durch seine Präsenz bei Twitter nur  auf cool und modern machen will?&#8221;</p>
<h4><a href="http://blogs.taz.de/hausblog/2011/04/03/so-lief-meine-verdeckte-schleichwerbe-recherche/">So lief meine verdeckte Schleichwerbe-Recherche</a></h4>
<p><strong>Sebastian Heiser</strong> erläutert im <em>taz </em>Hausblog, wie er&#8217;s gemacht hat: Zehn Tageszeitungen vorspielen, er sei <strong>daran interessiert, bei ihnen Schleichwerbung zu schalten</strong>. Es lohnt sich, unbedingt auch die <strong><a href="http://blogs.taz.de/rechercheblog/2011/04/01/die-schleichwerbe-recherche/">Ergebnisse der verdeckten Recherche</a></strong> zu lesen, die bei der <em>Frankfurter Rundschau</em> und bei Neues Deutschland besonders krass ausgefallen sind.</p>
</div>
<h4><a href="http://blog.qsc.de/2011/03/arbeitswelt-2-0-qsc-zukunftsgesprach-mit-markus-albers/">Arbeitswelt 2.0: QSC-Zukunftsgespräch mit Markus Albers</a></h4>
<p>Daniela Eckstein hat im <em>QSC Blog</em> ein Gespräch über die Zukunft der Arbeitswelt mit <strong>Markus Albers</strong> geführt, Journalist und Autor der Bücher &#8220;<a href="http://www.meconomy.me/"><strong>Meconomy</strong></a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/"><strong>Morgen komm ich später rein</strong></a>&#8220;. Albers argumentiert, dass so wie heute schon die meisten Freiberufler die meisten &#8220;Wissensarbeiter&#8221; arbeiten werden. Menschen also, die ihren Arbeitalltag zum größten Teil hinter einem Computerbildschirm verbringen. Albers: &#8220;Zum ersten Mal in der Geschichte können Festangestellte so arbeiten wie  Freiberufler – ohne Anwesenheitspflicht und Schreibtischzwang. <strong>Ich nenne  das die neuen &#8216;Freiangestellten&#8217;. Man geht immer noch manchmal ins  Büro, aber vielleicht nur zwei Tage pro Woche oder nur drei Stunden am  Tag</strong>.</p>
<h4><a href="http://www.theatlanticwire.com/business/2011/04/clara-jeffery-what-i-read/36260/">Clara Jeffery: What I Read</a></h4>
<p>Eine neue interessante Folge aus der <em>The Atlantic Wire</em> Serie &#8220;What I read&#8221;. Diesmal gibt<strong> Clara Jeffery</strong>, Mitglied der Chefredaktion des Magazins Mother Jones Einblick in ihre typische Mediendiät und in ihre Informationsfilter. Twitter, NPR und Al Jazeera English sind ihre bevorzugten Kanäle, vor allem über Twitter lässt sie sich von menschlichen Aggregatoren aus ihrem Netzwerk die Nachrichten vorselektieren. Jeffery: &#8220;<strong>I’m mystified by how few magazine and newspaper  editors are themselves on Twitter.</strong> Social media is becoming a main  traffic driver for us, and certainly the online audience most likely to  convert to subscribers or donors. <strong>I think you need to be in that mix to  understand the implications it has for both your newsgathering and your  revenue streams.</strong>&#8221;</p>
<h4><a title="Das Datenschutzproblem" rel="bookmark" href="http://www.internet-law.de/2011/04/das-datenschutzproblem.html">Das Datenschutzproblem</a></h4>
<p><strong>Thomas Stadler</strong>, IT-Fachanwalt, hält das geltende Datenschutzrecht für ein Relikt aus der Zeit der Großrechner, ungeeignet um Aspekte des Cloud Computing oder der Social Media Nuthzung angemessen zu berücksichtigen: &#8220;<strong>Würde man das geltende Datenschutzrecht tatsächlich <a href="http://www.internet-law.de/2011/02/aberwitziger-datenschutz-made-in-germany.html" target="_blank">eng und konsequent anwenden</a>, dann müsste Deutschland offline gehen.</strong>&#8221;</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/caribb/148526165/">caribb</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.en">cc-Lizenz</a></em></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fmedialdigital.de%2F2011%2F04%2F04%2Flinktipps-zum-wochenstart-was-universal-und-deutsche-verlage-eint%2F&amp;title=Linktipps%20zum%20Wochenstart%3A%20Was%20Universal%20und%20deutsche%20Verlage%20eint" id="wpa2a_2"><img src="http://i0.wp.com/medialdigital.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png?resize=171%2C16" alt="Share" data-recalc-dims="1"/></a></p> <p><a href="http://medialdigital.de/?flattrss_redirect&amp;id=4822&amp;md5=f96dfdb9b4b4db37b31933800488f29f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://medialdigital.de/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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